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Sechzig um Sieben: TSV 1860 – Viktoria Köln

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Grünwalder Stadion TSV 1860 München

Unser Vorbericht zum Spiel der Löwen gegen die Höhenberger

Schlag auf Schlag geht es auf die Zielgerade der Saison 2020/21.
Das vergangene Wochenende verlief erneut zu fast 100% im Sinne der von der aktiven Fanszene jüngst ausgerufenen Road to Gelsenkirchen. Einzig die kleinen Roten spielten am Freitag Abend nicht ganz mit und ließen Hansa Rostock die drei Punkte aus München gen Norden mitnehmen. Aber wahrscheinlich ist es der überschaubaren roten U23-Anhängerschar sogar lieber, wenn ihre Bubis sich Ende Mai wieder in die Regionalliga verabschieden, als dem TSV 1860 in Sachen Rückkehr in die 2. Bundesliga Schützenhilfe zu geben. Uns soll’s Recht sein. Am Ende muss es die Truppe von Michael Köllner sowieso selbst regeln.

In der Englischen Woche nicht gerade gegen einen Liebligsgegner

Das erste von noch zwei im Saisonfinale anstehenden Dienstagabendspielen stellt uns heute Abend vor keine ganz leichte Aufgabe: Wie schon am Samstag Nachmittag im Olympiastadion empfangen die viertplatzierten Löwen heute den Tabellenachten. Diesmal ist es Viktoria Köln. Zum insgesamt erst vierten Mal steht ein Team des TSV 1860 diesem Gegner gegenüber und – man höre und staune – unter Michael Köllner haben wir gegen die Rheinländer noch keinen Punkt holen können. Sowohl das Hinspiel dieser Saison am 5. Dezember, als auch das Duell kurz vor Ende der vergangenen Spielzeit ging jeweils im Sportpark Höhenberg verloren.

Das letzte Heimspiel gegen die Rechtsrheinischem liegt gefühlt schon eine Ewigkeit zurück: Es war das letzte Spiel unter der Verantwortung von Daniel Bierofka und endete am 2. November 2019 vor 15.000 Zuschauern mit 4:2. Doppeltorschütze damals: Natürlich Sascha Mölders. Manche Dinge ändern sich eben nicht so schnell. Anders ausgedrückt sind wir gegen diesen Gegner zu Hause also noch ohne Punktverlust. Alles eine Frage der Perspektive.

Der Gästeblock der Kölner Viktoria beim bislang einzigen Auftritt auf Giesings Höhen im November 2019
Schon beim Heimspiel gegen Viktoria Köln vor fast eineinhalb Jahren ein Thema für die Westkurve: Das Ehepaar Schnell

Viktoria Köln 2020/21: Positiv- und Negativserien und ein Trainerwechsel

Die Aufbesserung der ganz persönlichen Bilanz unserer Coaches gegen die Viktoria dürfte kein ganz einfaches Unterfangen werden. Die Gäste kommen mit der breiten Brust von sechs Siegen aus zuletzt sieben ungeschlagenen Spielen nach Giesing. Eine beachtliche und durchaus erstaunliche Bilanz. Davor waren den Kölnern nämlich in sechzehn Spielen nur zwei Siege gelungen: Gegen die kleinen Bayern und leider auch gegen unsere Löwen. Dieser extrem schwachen Saisonphase fiel Ende Januar der sympathische Bulgare Pavel Dotchev zum Opfer. Er wurde am Tag nach einer 1:2-Heimpleite gegen Waldhof Mannheim nach eineinhalb Jahren an der Kölner Seitenlinie entlassen. Nur eine Woche später heuerte er dann beim MSV Duisburg an und führte die Zebras direkt aus dem Tabellenkeller. Unter anderem mit einem Sieg gegen 1860 Anfang März.

Nachfolger Dotchevs wurde der ehemalige Kölner und Frankfurter Bundesligaprofi Olaf Janßen. Er hat auch eine kurze weiß-blaue Vergangenheit: In der – im negativen Sinne – denkwürdigen letzten Bundesligasaison unseres Vereins 2003/04 war er bis zu dessen Entlassung der Co-Trainer seines ehemaligen Mannschaftskameraden Falko Götz.

Viktoria Köln – die Wundertüte der Saison

Die Erwartungen an die Domstädter vor und im Laufe dieser Saison gingen extrem weit auseinander. Manch glaubwürdiger Drittligaexperte bezeichnete die Viktoria im Herbst als Geheimfavorit auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Auch die Trainer der Konkurrenz statteten – wie in unserem Vorbericht zum Hinspiel im Dezember dargestellt – das namhaft verstärkte Team mit einigen Vorschlusslorbeeren aus. Und sie alle sollten erstmal Recht behalten: Nach vier Siegen und einem Unentschieden aus den ersten sechs Spielen grüßte Köln den Rest der Liga von Tabellenplatz zwei. In Höhenberg träumte man bereits von Derbys gegen den FC in der kommenden Spielzeit.

Dann ging es steil bergab. Kurz nach der Entlassung von Dotchev stand man in der Tabelle auf dem letzten Platz über dem Strich zur Abstiegszone. Und diese Platzierung entsprach wiederum voll und ganz der vorsaisonalen Erwartung einiger Buchmacher: Mit der zweithöchsten Quote der ganzen Liga hätte man mit einem Aufstieg der Viktoria in dieser Spielzeit ordentlich Geld verdient: 150 Euro für 10 Euro Einsatz. Nur Zwickau und Verl wurden noch geringere Chancen auf eine der drei Topplatzierungen im Endclassement eingeräumt. Was den SCV anbelangt ein weiterer deutlicher Beleg für die Unberechenbarkeit dieser Liga.

Unser heimlicher Blick auf die Konkurrenz

Apropos Unberechenbarkeit: Aufgrund des zusammengeschmolzenen Punktevorsprungs des Spitzentrios auf unsere Löwen schielen wir im Saisonfinale natürlich durchaus auf die Aufgabenstellungen der Konkurrenz: Dynamo Dresden ist Corona-bedingt heute nicht im Einsatz, hätte parallel aber den abstiegsbedrohten KFC Uerdingen empfangen. Unsere Löwen dürfen nun alleine vorlegen, den nötigen Druck aufbauen und dann morgen Abend hoffentlich ganz entspannt zusehen, wenn Hansa Rostock das – nach einem katastrophalen März – wieder erstarke Wiesbaden empfängt und der FC Ingolstadt nach Lübeck reisen muss. Der VfB hat sich im Abstiegskampf noch lange nicht aufgegeben. Das wird also auch kein Selbstläufer für die offensichtlich etwas nervösen Schanzer.

Auf geht’s Sechzig – die magische Zahl ist doppelt greifbar

Abschließend noch zwei Zahlenfakten: Wenn wir heute Abend zum ersten Mal jubeln dürfen, weil der Ball im Netz der Gäste zappelt, dann bedeutet dies den sechzigsten Treffer der laufenden Saison für Sechzig. Und mit einem Sieg würde auch das Punktekonto die von uns so geliebte Zahl aufweisen. Gibt es bessere Vorzeichen für einen neuerlichen Erfolg unserer Löwen? Verfolgt auf unserem sechzger.de-Liveticker, ob es dazu kommt!

TITELFOTO: Philipp Rapp

 

 

40 Jahre Lustfinger: Mithilfe der Löwenfans gefragt

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40 Jahre Lustfinger Jubiläumsalbum

Die Punkrockband Lustfinger begeht in diesem Jahr ein Jubiläum: auf 40 Jahre Bandgeschichte können die Musiker um Leadsänger Tom Fock mittlerweile zurückblicken. Für das aktuell geplante Album hofft die Band auf die Hilfe der Löwenfans.

Erfolgreiches Crowdfunding

Ende Februar berichteten wir euch bereits von der Crowdfunding-Aktion für die geplante CD. Mittlerweile kam dadurch eine stolze Summe zusammen und die Musiker können ihren Traum von einem Jubiläumsalbum zu 40 Jahre Lustfinger in die Tat umsetzen.

Hierfür bittet die Band die Anhänger des TSV 1860 München um ihre Mithilfe. Teil des Albums soll auch ein Löwenhit werden. Die Erwartungen der Fans an diesen Song fragt die Band mit folgenden Fragen ab:

  • Welche Erinnerung verbindest Du mit dem Song Löwenmut im Stadion oder privat?
  • Was würdest Du Dir wünschen, worüber die neue Löwenhymne erzählt / handelt?
  • Was ist Euer Lieblings-Löwen-Song?
  • Wer ist Euer Lieblingsspieler?
  • Was ist der emotionalste Moment, den Du mit den Löwen verbindest?

Diese Fragen sollen in einem Video beantwortet werden, das im Querformat aufgenommen wurde. Desweiteren soll in einem zweiten Video der Klassiker “Löwenmut” gesungen werden. Dabei spielt die eigene Stimme nur eine untergeordnete Rolle. Mit allen eingesendeten Videos soll eine Stadion-Atmosphäre erzeugt werden.

Nun kommt der große Knackpunkt: diese beiden Aufnahmen sollen bis kommenden Freitag, 23.04.2021 bei der Band eingetroffen sein. Nicht viel Zeit, aber Tom Fock hofft auf die große Fanbasis des TSV 1860 München.

Im Folgenden dokumentiert sechzger.de die Pressemitteilung zu 40 Jahre Lustfinger, an deren Ende die Kontaktdaten für die Video-Einsendungen zu finden sind.

40 Jahre Lustfinger

Vor neuer CD sind die Fans des TSV 1860 München gefragt

„Ich glaube an den Aufstieg“, meint Tom Fock, Sänger der Band Lustfinger. „Wenn nicht dieses Jahr, dann nächstes Jahr. Aber die Löwen sind dran.“ Viele Jahre begleitet er nun die Löwen. Anfänglich an Vaters Hand, wie auch im Text Löwenmut gesungen wird. Seit 40 Jahren auch als löwenaffine Band. 40 Jahre, so alt wird Lustfinger. Bekannt durch Löwenhits wie eben „Löwenmut“ oder auch „Grünwalder Stadion“. Im Jubiläumsjahr der Punkrock-Band soll es eine neue CD geben. Und zwar im Herbst. Auch Löwenlieder soll es dabei geben. Der ehemalige Kult-Stadionsprecher Stefan Schneider soll bereits Ideengeber gewesen sein.

Es ist unglaublich schwierig einen neuen Löwenhit zu landen, weiß Sänger Fock. Mit Löwenmut hat man vor einigen Jahren einen absoluten Klassiker geschaffen. An den man schwer herankommt. „Wir wollen deshalb von den Fans wissen, was sie von einer Löwenhymne erwarten.“ Die Band fordert deshalb Fans auf ein Video aufzunehmen und Fragen zu beantworten. Denn bevor man an den neuen Löwen-Hit geht, möchte man ein Video erstellen. Folgende Fragen sollen die Fans in einem Video beantworten:

Welche Erinnerung verbindest Du mit dem Song Löwenmut im Stadion oder privat?
Was würdest Du Dir wünschen, worüber die neue Löwenhymne erzählt / handelt?
Was ist Euer Lieblings-Löwen-Song?
Wer ist Euer Lieblingsspieler?
Was ist der emotionalste Moment, den Du mit den Löwen verbindest?
„Außerdem wollen wir von den Fans ein zweites Video“, erklärt Fock. Bevor es an den neuen Song geht. will man Löwenmut in einer Art virtuellen Chor präsentieren. „Alles Fans sollen sich selbst aufnehmen, wie sie Löwenmut singen“, meint der graugewordene Punk aus München. „Dabei ist es egal ob die Töne schräg sind. Wir machen daraus eine Stimme. Im Gesamt-Video soll es nachher klingen wie aus dem Stadion.“ Bis Freitag haben die Löwenfans Zeit. Nicht wirklich viel, aber Fock verweist an Sascha Mölders. Sechzig hat eine enorme Wucht mit der Fanbasis. Die etwas bewegen kann.

Beide Videos sollen in Querformat aufgenommen werden. Beim zweiten Lied soll der Gesang deutlich hörbar sein. „Am Besten die Fans nutzen Kopfhörer“, erklärt Fock. Die Videos sollen bis kommenden Freitag über wetransfer.com an contact@lustfinger.com geschickt werden.

Sechzig@18:60 – Die Löwen nach Türkgücü und vor Viktoria Köln

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Diese altbekannte Weisheit von Sepp Herberger triffts in englischen Wochen besonders gut. Kaum freut man sich noch über den 2:0-Sieg bei Türkgücü München, gehts morgen in der Heimat der Löwen schon weiter gegen Viktoria Köln. Wir fassen die Ereignisse des Tages für Euch zusammen.

Rückblick Türkgücü München

So ganz abgeschlossen hatte Trainer Michael Köllner mit dem Kapitel Türkgücü bei der heutigen Löwenrunde noch nicht. Angesprochen auf die Kult-Aussagen von Kapitän Sascha Mölders in Richtung Max Kothny, legte unser Coach heute nochmal nach und bemängelte u.a. den dortigen Umgang mit Trainern und Spielern.

Sportlich zeigte der TSV 1860 dem Gegner am Samstag souverän die Grenzen auf, wie auch Bernd Winninger in seiner TAKTIKTAFEL-Analyse feststellt.

Dennis Dressel, Richard Neudecker und Marco Hiller wurden aufgrund ihrer Leistungen in die “Elf des Tages” beim kicker berufen.

Ausblick Viktoria Köln

Anschließend richtete Köllner seinen Fokus jedoch auf die bevorstehenden Aufgaben und wies darauf hin, dass die Rheinländer “vom Spielerkader her (…) auf jeden Fall unter den Top fünf oder Top sechs in dieser Liga einzugliedern” sei.

Ein Selbstläufer wird das für die Löwen gegen die formstarke Mannschaft von Viktoria Köln mit Sicherheit nicht. Dennoch ist der ehemalige NLZ-Leiter des TSV 1860, Ernst Tanner, optimistisch und tippt auf einen Heimsieg.

Blick über den Tellerrand

Die Saison ist auf die Zielgerade eingebogen, noch sechs Spiele stehen für die Löwen auf dem Programm. In der Löwenrunde gab Köllner zu, inzwischen auch einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Das Hauptaugenmerk gelte jedoch selbstverständlich den eigenen Leistungen und Ergebnissen.

Neues aus der 3. Liga

Sportlich schauts beim VfB Lübeck derzeit eher düster aus. Vier Punkte und acht Tore liegen die Norddeutschen derzeit hinter dem rettenden Ufer. Trotzdem wird fleißig an der Infrastruktur gearbeitet und ab dem 18.05. das Stadion an der Lohmühle saniert. Dabei wird unter anderem eine Rasenheizung installiert wird. Kostenpunkt: ca. 2,5 Mio. Euro.

Ganz andere Probleme herrschen derzeit in Dresden. Noch liegt Dynamo auf einem Aufstiegsplatz, doch Covid-19 hat die Mannschaft seit Donnerstag in eine Quarantäne gezwungen. Mit PCR-Tests und einem strikten Hygienekonzept wollen die Sachsen jedoch am Mittwoch wieder ins Training einsteigen. Die Spiele gegen Duisburg und Uerdingen mussten coronabedingt abgesagt werden.

Türkgücü macht in der Zwischenzeit das, was es am besten kann, nämlich Spieler verpflichten. Heute gaben die Perlacher bekannt, dass sie für die kommende Saison Torhüter Michael Wagner vom FC Bayern II mit einem Vertrag ausgestattet haben.

Damenmannschaft unterstützt die Profis

Einen ganz lieben Gruß senden wir an dieser Stelle an die Damenmannschaft des TSV 1860. Diese hat zwar mittlerweile einen Trainer, eigene Trikots und sogar Sponsoren, darf aber aufgrund der Pandemie nicht kicken. In der Zwischenzeit unterstützen die Damen aber unsere Profis und drücken eifrig die Daumen!

TSV 1860 – Viktoria Köln (33. Spieltag): Expertentipp von Ernst Tanner

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Es ist eine gute Zeit für unsere Experten, die in der Regel aufgrund ihres Bezugs zum TSV 1860 auf die Löwen tippen. Robert von Bennigsen lag komplett richtig, bei seinem Verwaltungsrat-Kollegen Sebastian Seeböck stimmte die Tendenz mit Sieg mit einem Tor Unterschied. Auch Ex-Stürmer Felix Bachschmid lag am Samstag mit seiner Prognose nur knapp daneben. Diesmal darf sich Ernst Tanner, ehemaliger Leiter des NLZ, an der Partie des TSV 1860 gegen Viktoria Köln versuchen.

Ernst Tanner: Von 1860 in die MLS

Der gebürtige Traunsteiner Ernst Tanner leitete sechs Jahre lang erfolgreich das NLZ der Löwen, wo er zahlreiche spätere Profispieler entdeckte und förderte. 2009 wechselte er in gleicher Position zur TSG Hoffenheim. Dort stieg er zum Sportlichen Leiter, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied auf. Von 2012 war er anschließend Leiter der Nachwuchsabteilung von RB Salzburg. Im August 2018 wagte Tanner den Sprung über den großen Teich und ist seitdem Sportdirektor des MLS-Franchise Philadelphia Union. Sein Team schloss die Vorrunde der Saison als bestes Team der gesamten MLS ab, scheiterte dann jedoch in der 1. Runde der Play-Offs überraschend an New England Revolution. Dennoch nimmt Philadelphia an der diesjährigen CONCACAF Champions League teil. Dort setzte man sich kürzlich mit 1:0 und 4:0 gegen CD Saprissa aus Costa Rica durch.

Tanner setzt auf die Löwen

Über seine Erfahrungen in den USA hat uns der ehemalige NLZ-Leiter der Löwen in einem Interview (Teil 1 / Teil 2) im August 2020 ausführlich berichtet. Den TSV 1860 verfolgt Tanner aufgrund seiner zahlreichen Verpflichtungen nur noch am Rande, ist aber sehr angetan von Michael Köllner und seinem Team. Für das morgige Match gegen Viktoria Köln sieht er die Löwen als Favorit und tippt auf einen 3:1-Sieg gegen die Rheinländer.

Da hätten wir natürlich nichts dagegen…

Noch (mindestens) fünf Expertentipps

Fünf Spiele (und eine mögliche Relegation) stehen dem TSV 1860 in dieser Saison noch bevor. Folglich werden wir auch noch (mindestens) fünf Expertentipps einholen. Wer würde Euch denn interessieren? Schreibt uns!

Michael Köllner auf Pressekonferenz: “Ich schau voll auf die Konkurrenz!”

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Nur auf sich selbst schauen, von Spiel zu Spiel denken – all das hat in den vergangenen Wochen beim TSV 1860 bestens geklappt. Die Jagdsaison läuft und mittlerweile beträgt der Rückstand auf die Aufstiegsplätze nur noch zwei Zähler. Auf der heutigen Pressekonferenz wurde Trainer Michael Köllner von sechzger.de gefragt, ob er jetzt im Saisonendspurt hin und wieder mal auf die anderen Teams an der Tabellenspitze blicke und gab zu: “Ich schau voll auf die Konkurrenz!”

Unterhaltsame Pressekonferenz mit Michael Köllner

Überhaupt schien Köllner in der Löwenrunde bester Laune zu sein nach dem souveränen 2:0-Sieg vom Wochenende. Gegner Türkgücü bekam nochmal ordentlich sein Fett weg, womit der Trainer das Thema dann aber auch beenden wollte.

Auch die Anekdote, dass der FC Ingolstadt 04 gestern gegen den SV Meppen einen Ball im Einsatz hatte, der ganz offensichtlich beim letzten Heimspiel der Löwen gegen die Schanzer entwendet worden war, kommentierte Köllner humorvoll:

“Wir haben den Ball manipuliert, manche würden sagen, wir haben den verhext und dann nach Ingolstadt geschickt. Und dann nehmen die komischerweise auch noch den Ball! Und dann wundern die sich nach Spiel noch, dass er nicht reingeht! (…) Das ist natürlich Karma, wenn man sich mit dem falschen Ball schmückt. (…) Das ist ein Sechzger-Ball, also wird er in dem Spiel alles tun, dass Sechzig gut ausschaut.”

Köllner mit Blick auf die Konkurrenz

Was macht Dresden? Ingolstadt? Oder Rostock? All dies nehme er zwar wahr, so Köllner während der Pressekonferenz, er empfinde es aber vielmehr als Kompliment an seine Mannschaft, dass man sich mit dem Thema “Aufstieg” überhaupt befassen dürfe.

“Dresden, Rostock und Ingolstadt stehen zurecht vor uns. Die haben starke Mannschaften, sind richtig gut unterwegs. Spüren jetzt vielleicht so die Angst des Verlierens, den Platz zu verteidigen und zeigen dadurch vielleicht a bisserl Nerven.”

Dennoch liege der Fokus natürlich noch immer ganz klar auf dem eigenen Team und den eigenen Leistungen. Es gebe noch 18 Punkte zu holen, das erste “brutale Spiel” warte jedoch schon morgen auf die Löwen. Man wolle morgen wieder “einen starken Fußball spielen und wenn möglich drei Punkte holen”, so Köllner.

“Und wenn wir dann morgen um dreiviertel Neun (…) drei Punkte haben, dann bin ich wieder der glücklichste Mensch (…) im Grünwalder Stadion.”

Und wir freuen uns an den TV-Geräten, am Radio und beim sechzger.de-Liveticker mit!

 

TSV 1860 vs. Viktoria Köln – LÖWENRUNDE aktuell – “Viktoria gehört zu den Top 5”

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Englische Woche heißt LÖWENRUNDE am Montag Mittag.
Gut gelaunt und – speziell nach dem Sieg über Türkgücü am Samstag – durchaus gelöst präsentierte sich Löwentrainer Michael Köllner den (online) versammelten Medienvertretern. Vier Siege am Stück verhelfen Trainer und Mannschaft zu einer gesunden Portion Selbstvertrauen. Dennoch warnte der Oberpfälzer in der Zoom-Pressekonferenz vor dem kommenden Gegner: “Vom Spielerkader her ist Viktoria Köln auf jeden Fall unter den Top fünf oder Top sechs in dieser Liga einzugliedern.” Dass die Viktoria in dieser Saison überwiegend im hinteren Drittel der Tabelle unterwegs war, was letztlich auch Köllners Kollegen und Freund Pavel Dotchev den Job gekostet hat, war den Vereinsverantwortlichen nach Köllners Ansicht “sicher zu wenig”. Seine Mannschaft erwartet morgen ein “brutal schweres Spiel” gegen einen Gegner der Fußballspielen kann und will.

Personell kann der Löwendompteur morgen Abend – bis auf die bereits bekannten Ausfälle Staude, Moll und Linnsbichler – aus dem Vollen schöpfen. Die Nachfrage, ob er unter seinen Akteuren Kandidaten im Kopf habe, denen er gegen Köln eine Ruhepause gönnen wolle, ließ Köllner unbeantwortet.

 

 

TAKTIKTAFEL, die Analyse: Türkgücü – TSV 1860 München

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL Analyse des Spiels unseres TSV 1860 München beim konkurrierenden Projekt von der Heinrich-Wieland-Straße im Leichtathletikstadion am Oberwiesenfeld.

Es traf der Tabellenachte auf den Vierten. Die von Andreas Pummer und Serdar Dayat trainierte Mannschaft wurde vom Trainergespann für mich ziemlich unerwartet im 4-4-2 (flach) System aufs Feld geschickt. Der TSV 1860 startete wie gewohnt im variablen 4-1-4-1, das sich auch gegen Türkgücü situationsbedingt oft stark verschob, sodass in Pressingsituationen gegen den Ball entweder ein 4-2-1-3 oder ein breites 4-2-2-2 zu sehen war.

Die statistischen Werte des Spiels

TSV 1860 Türkgücü
Ballbesitz 46% 54%
Passgenauigkeit 77% 82%
Defensive Zweikampfquote 64% 56%
Schüsse 18 12
davon aufs Tor 6 2
PPDA* 10,96 9,38
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Greilinger mit guter Leistung

Der gelbgesperrte Phillipp Steinhart wurde überraschenderweise durch den auf der Position des linken Verteidigers nicht geschulten Fabian Greilinger ersetzt, der bis auf wenige Situationen den Laden auf der linken Defensivseite gut im Griff hatte. Die Situationen, in denen ihm der Gegenspieler entkam, wurden gut von anderen zentraler spielenden Mannschaftskameraden aufgefangen. Für ein Debüt auf einer ungewohnten Defensivposition war das trotz sieben verlorener Defensivzweikämpfe mit insgesamt 26 Balleroberungen eine sehr gute Leistung. Greilinger ackerte und kämpfte, sein Stellungsspiel gegen den Ball war sehr gut. Die Angriffsbemühungen der Gastgeber waren zunächst linkslastig, um eine vermeintliche Schwäche der Löwen auf dieser Position auszunutzen. Sie verschoben sich bald zusätzlich ins Zentrum und nach rechts, wo speziell der junge von Bielefeld ausgeliehene Ex-Löwe Noël Niemann für die Mannschaft aus dem östlich an Giesing grenzenden Stadtviertel zu Beginn der Partie gute Szenen hatte.

Die Feldüberlegeneheit zu Beginn des Spiels konnten die Spieler der Nachbarn aber kaum in gute Gelegenheiten, Ballkontakte in der Box oder Torschüsse ummünzen. Das hohe Pressing der Hausherren war in vorderster Front eher auf Angriffssteuerung und auf der zweiten Linie auf Ballgewinn ausgelegt. Pummer/Dayat hatten da aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

So reagierten die Löwen auf die Spielweise des Gegners

Das vertikale Spiel der Löwen, das zunächst die Konsequenz daraus war, wurde äußerst präzise umgesetzt und sorgte auch in der Anfangsphase für mehrere knifflige Situationen. Diese konnten von den in rot gekleideten Gegnern meist erst in der letzten Reihe geklärt werden. Zwei besonders vielversprechende Situationen, wo beide Male Merveille Biankadi in Szene gesetzt werden sollte (einmal durch ein steiles Zuspiel von Mölders, ein anderes mal durch ein Zuspiel von Lex) hätten mit etwas mehr Glück beim letzten Pass freie Bahn für die Nummer 19 der Löwen bedeutet, um alleine aufs Tor zuzulaufen.

Biankadi hat mit 78% Passgenauigkeit (nur 7 Fehlpässe) und 6 Schussvorlagen übrigens ein Topspiel abgeliefert. Zudem hat er alle seine Defensivzweikämpfe gewonnen. Einzig im eins gegen eins offensiv war etwas Luft nach oben. Bei Ballverlusten zwischen den Boxen schalteten die Spieler des TSV 1860 sofort auf ein äußerst aggressives Mittelfeldpressing um. Erik Tallig und der wieder sehr giftige Richy Neudecker hatten 26 Balleroberungen im mittleren Drittel des Spielfeldes zu verzeichnen. Dennis Dressel, der sich einschaltete, wenn seine beiden Vorderleute überspielt wurden, kommt allein auf 24 Balleroberungen und verlor keinen defensiven Zweikampf.

Beide Spieler (Tallig und Neudecker) fielen mir sowohl beim Stellungsspiel als auch im Zweikampfverhalten positiv auf.

Bei hohen Ballverlusten pressten die Löwen variabel und nicht auf vorderster Linie gegen das Positionsspiel der Gastgeber. Mölders und Biankadi waren immer die ersten, die auf gleicher Höhe agierend versuchten, Angriffe der Gegner in eine gewisse Richtung zu zwingen. Gelang das erfolgreich, rückte ein dritter Spieler aus dem Mittelfeld nach vorne, um dann einen langen Ball zu provozieren. Besonders der Kampf um die zweiten Bälle in solchen Situationen wurde von Michael Köllners Mannschaft dominiert. Schafften es die Spieler des Projekts vom Ostpark die erste Pressinglinie zu überspielen, gab es wie oben beschrieben auf Ballgewinn ausgerichtetes Pressing im Mittelfeld.

Viel Platz für den TSV 1860 im Spiel nach vorne

Je mehr Zeit verging, desto weniger gut kam der Gegner der Sechzger mit dieser taktischen Herangehensweise im Defensivspiel des TSV 1860 München zurecht.

Es entwickelten sich also zunehmend mehr Umschaltsituationen im Mittelfeld, aus denen Michael Köllners Spieler schnelle präzise Angriffe nach vorn entwickeln konnten. Ein ums andere Mal scheiterten die Löwen zunächst jedoch. Das lag an der wenigstens in und um die Box herum, zunächst noch gut verteidigenden gegnerischen Defensive, am wie immer gut aufgelegten Torhüter Vollath oder auch an der eigenen fehlenden Präzision beim Abschluss.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit Vorteilen für die Heimmannschaft. Der TSV 1860 München verteidigte aber auch in dieser Phase absolut souverän und abgeklärt. Kurz vor dem verdienten Treffer zum 0:1 durch Richard Neudecker für die Sechzger kam der TSV 1860 München selbst auch wieder besser ins Spiel. Das Tor entwickelte sich aus einem gut ausgespielten Umschaltmoment, in dem alle für die Löwen an der Situation Beteiligten glänzten.

Im weiteren Verlauf musste die Mannschaft des gastgebenden Vereins, die nun dem Rückstand hinterherlief, nach vorne noch etwas mehr Risiko gehen. So entstanden mehr Räume für den TSV 1860 München, die aufgrund der im letzten Drittel vor dem Tor eklatanten Unzulänglichkeiten im Angriff des Projekts, ein ums andere mal zu guten Konterchancen und auch zu Abschlüssen der Sechzger führten. Die Erfolglosigkeit beim Verwerten dieser Konter ist das einzige, was man im Spiel der Löwen momentan bemängeln kann. Schon gegen Verl gab es Situationen, in denen es leichter war, den Ball ins Tor zu schießen als daran vorbei. Sei’s drum. Mit dem 0:2 durch Semi Belkahia war der Sprichwörtliche “Kas bissn”.

Die Tore des TSV 1860 München

Das 0:1

Ein Pass auf Maier wird vom wieder überragend spielenden Belkahia in halbrechter Position etwa zehn Meter vor dem Strafraum der Löwen abgefangen. Belkahia marschiert unbedrängt mit dem Ball am Fuß in Richtung gegnerischer Spielfeldhälfte und dringt mit langen Schritten dort ein. Es entsteht eine vier gegen vier Situation. In dem Moment, als der ballnäheste Gegenspieler Tempo rausnimmt, um Belkahia möglicherweise zu stellen, passt dieser nicht 100% präzise auf den zentral zehn Meter vor der Box der Gastgeber positionierten Biankadi. Biankadi kann das Leder jedoch verarbeiten und, obwohl Barry hier versucht zu stören, präzise zu Mölders spielen. Der Stürmer bekommt in halbrechter Position im Strafraum der Heimmannschaft auf Höhe des Fünfmeterraums den Ball.

Mölders hat leider Probleme, die Kugel nach der Ballannahme zu kontrollieren und verliert das Spielgerät wieder. Sorge und Sijaric stehen sich aber derart im Weg, dass der Ball den beiden in Richtung der rechten Strafraumgrenze verspringt. Die entstehende Verwirrung nutzt Mölders aus, erreicht den Ball vor den Gegnern und bedient Neudecker. Dieser bekommt an der Strafraumkante in halbrechter Position das Leder, verarbeitet es schnell und geht noch einen Schritt, um dem herannahenden Sijaric zu entkommen. Aus fünfzehn Metern schließt er ins linke Eck ab, Vollath im Tor war hier chancenlos. Wenn man die Szene genau betrachtet, sieht man, dass sich Lex in Mittelstürmerposition vor dem Tor minimal aus der Flugbahn des Balles bewegt, der ihn sonst wohl getroffen hätte. Alle Beteiligten haben bei diesem Angriff optimal gespielt.

Das 0:2

Nach einem durch Wein getretenen Eckstoß von der rechten Seite legt Tosun beim Versuch, den Ball aus der Gefahrenzone zu köpfen, den Ball auf Mölders ab. Aus etwa zwölf Metern zwingt Mölders Vollath per Flachschuss zu einer Parade. Der abgewehrte Ball fällt Belkahia vor die Füße, der dieses Geschenk dankend annimmt und zum 2:0 aus Löwensicht einnetzt. Der am Boden liegende Keeper des Perlacher Projekts ist ohne Chance, den Ball zu halten. Belkahia entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Wunderwaffe bei Standardsituationen.

Fazit zum Sieg des TSV 1860 München

In einem durchaus fairen Spiel haben sich beide Mannschaften nicht viel geschenkt. Man merkt sehr stark, wie abhängig der Aufsteiger von den Spielern Sararer und Sliskovic ist. Speziell bei den Abschlüssen in der Box war das Heimteam den Löwen klar unterlegen. 11:5 gewinnen die Sechzger diesen Vergleich. Nun hat der TSV 1860 München diese Partie verdient und souverän gewonnen. Über die gesamte Spielzeit hindurch ließen die Sechzger nur zwei Schüsse der Hausherren aufs Tor zu. Es war daher besonders gegen den Ball wieder ein Genuss, die Löwen zu beobachten. Die gewohnte Giftigkeit gepaart mit ebenfalls wieder gutem Stellungsspiel und diesmal bei Ballbesitz auffallend hoher Präzision in Umschaltmomenten im vertikalen Spiel nach vorne zeichnete die Löwen an diesem Spieltag aus. Zudem haben die Löwen den vierten Tabellenplatz abgesichert und rücken immer näher an die Aufstiegsplätze heran. Zwei Punkte trennen die Mannschaft noch vom Relegationsrang.

Der Verein aus Perlach steuert hingegen auf schwere Zeiten zu. Seit Serdar Dayat als Trainer verpflichtet wurde, konnte die Elf von der Heinrich-Wieland-Straße nur ein Ligaspiel gewinnen und insgesamt vier Punkte holen. Das Trainerduo Pummer/Dayat sieht somit einer ungewissen Zukunft entgegen. Wie lange sich Hasan Kivran, Investor und Präsident dieses Vereins, diese Erfolglosigkeit noch mitansehen wird, ist sicherlich spannend. Sollte der Verein doch – wenn man die Aussagen von ihm und seinem Geschäftsführer als Maßstab nimmt – in ganz anderen Gefilden der Tabelle seine Kreise ziehen. Bei noch achtzehn zu vergebenden Punkten hat der Gegner vom Samstag mit 43 Punkten nun 9 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Im Vorjahr hatte der bestplatzierte Absteiger 44 Punkte. Das wird sicher noch spannend.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei Sascha Mölders für sein tolles Interview beim BR bedanken. Sascha hat das ausgesprochen, was viele Sechzgerfans denken.

 

Datenquelle: wyscout

kicker Sportmagazin: Neudecker, Dressel und Hiller in “Elf des Tages”

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Richard Neudecker TSV 1860
Richard Neudecker, TSV 1860

Nachdem Sascha Mölders am 30. Spieltag und auch in Spielrunde 31 vom kicker als “Mann des Tages” ausgezeichnet wurde, haben es diesmal drei andere Löwen in die “Elf des Tages” geschafft. Marco Hiller, Dennis Dressel und Richard Neudecker dürfen sich nach dem 2:0-Sieg bei Türkgücü über die Nominierung freuen.

Hiller, Dressel & Neudecker vom kicker nominiert

Nicht der zweifache Vorlagengeber Mölders, nicht Torschütze Belakahia, sondern drei andere Spieler des TSV 1860 fanden diesmal Berücksichtigung in der “Elf des Tages”. Der kicker entschied sich dabei für Richard Neudecker, der das wichtige 0:1 erzielte und im Mittelfeld gekonnt die Fäden zog. Marco Hiller hielt kurz nach Neudeckers Tor die Führung fest und verlieh der Abwehr die notwendige Stabilität. Das Löwen-Trio wird komplettiert durch Dennis Dressel, der im defensiven Mittelfeld ackerte und viele Ballgewinne verzeichnen konnte.

Löwen als Stammgast in der “Elf des Tages”

Für alle drei Spieler ist es nicht die erste Nominierung in die “Elf des Tages”. Hiller ist bereits zum zweiten Mal dabei, Neudecker zum dritten Mal und für Dennis Dressel ist es gar die vierte Nominierung durch den kicker.

Spitzenreiter im internen Löwen-Ranking ist – natürlich – Sascha Mölders, der bereits fünf Mal in der Spieltagsauswahl vertreten war.

Sechzig um Sieben: Türkgücü geschlagen, die Viktoria wartet aber schon

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Guten Morgen, Löwenfans! Ein weiterer Sieg unseres TSV 1860 bedeutet Hochspannung im Aufstiegskampf. Doch neben dem Spiel gegen Türkgücü gab es selbstverständlich noch weitere Meldungen, die wir euch bei Sechzig um Sieben nun kompakt zusammenfassen. Außerdem blicken wir auf den heutigen Tag bei den Löwen und bei sechzger.de voraus.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Türkgücü

Was für ein wichtiger Sieg der Löwen! Bei der Rückkehr ins Olympiastadion konnte der TSV 1860 souverän mit 2:0 gegen Türkgücü gewinnen. Thomas Enn hat sein Innerstes sortiert und in den Giesinger Gedanken die Löwenwelt wieder fantastisch dargestellt. Nothing’s gonna stop us now!

Zuvor war es bereits Sascha Mölders, der nach dem Spiel im Interview eine ordentliche Breitseite in Richtung Max Kothny, dem Geschäftsführer bei Türkgücü, abfeuerte.

Wer ist euer Löwe des Spiels nach dem Duell mit Türkgücü?

Nach dem Türkgücü-Spiel sucht unser Hauptsponsor die Bayerische erneut den Löwen des Spiels. Die Teilnahme ist noch bis um 12:00 Uhr möglich. Zu gewinnen gibt es dieses Mal ein Trikot, das von der gesamten Mannschaft signiert wird.

Debüt von Michael Hofmann

Am gestrigen Sonntag präsentierten wir euch außerdem ein weiteres historisches Spiel. Dieses Mal stand Michael Hofmann im Mittelpunkt, der zum ersten Mal das Tor bei den Profis behütete.

Gastbeitrag der Göppinger Löwen

Bereits am Samstag veröffentlichen wir einen Gastbeitrag von Leschi (Göppinger Löwen). Dabei berichtet er von der Begegnung Göppinger Sportverein 1895 – TSV 1860 München vor genau 50 Jahren.

Zu Fuß von Innsbruck nach Giesing

In den Weiten der sozialen Medien haben wir gestern eine kühne Wette entdeckt, die wir an dieser Stelle nicht unerwähnt wollen lassen. Wir merken uns das und sprechen uns dann im Mai noch einmal. 😉

Das ist heute bei den Löwen los

Die Mannschaft trainiert heute an der Grünwalder Straße. Außerdem steht die LÖWENRUNDE vor dem Duell mit Viktoria Köln auf dem Programm, aus der wir euch im Laufe des Tages mit den wichtigsten Informationen versorgen werden.

Der Montag bei sechzger.de

Neben Berichten aus der Pressekonferenz dürft ihr euch heute auch auf die TAKTIKTAFEL nach dem Türkgücü-Spiel freuen. Bernd Winninger hat das Spiel noch einmal Revue passieren lassen und klärt auf, ob die Zahlen das Ergebnis widerspiegeln. Aufgrund der Englischen Woche und der damit verbundenen engen Taktung erscheint heute zudem bereits der Expertentipp für das morgige Spiel. In letzter Zeit lagen unsere Tipper nicht allzu weit daneben. Wir sind gespannt, ob das auch heute der Fall sein wird.

News aus der 3.Liga

Der 32.Spieltag in der Übersicht

Der Spieltag begann mit einem kleinen Dämpfer: Hansa Rostock konnte knapp bei Bayern II gewinnen. Durch die Quarantäne-Anordnung für Dynamo Dresden und dem damit verbundenen Ausfalls des Heimspiels gegen Duisburg grüßt Rostock aktuell von der Tabellenspitze.

Der morgige Gegner der Löwen, Viktoria Köln, konnte sich daheim mit 2:0 gegen den Halleschen FC durchsetzen. Damit ist die Viktoria seit sieben Spielen ungeschlagen, nur eines davon endete Unentschieden. Das wird also alles andere als ein Selbstläufer für den TSV 1860…

Gestern sorgte dann der SV Meppen dafür, dass die Löwen den Relegationsplatz aktuell wieder in der eigenen Hand haben. Beim FC Ingolstadt konnte der SVM immerhin ein 0:0 erreichen. Ingolstadt liegt damit nur noch zwei Punkte vor Sechzig München, sodass es am letzten Spieltag womöglich den Showdown im Audi-Sportpark geben könnte.

Auch die beiden anderen Sonntagspartien (Waldhof Mannheim – VfB Lübeck, Wehen Wiesbaden – Unterhaching) haben wir euch zusammengefasst.

 

Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche!

3. Liga: Waldhof – Lübeck und Wehen Wiesbaden – Unterhaching

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Am frühen Nachmittag trennten sich der FC Ingolstadt 04 und der SV Meppen 0:0 – ein wichtiger Punkt für die Emsländer im Abstiegskampf. Und auch die Löwen freuen sich, denn mit diesem Ergebnis hat der TSV 1860 den Relegationsplatz nun tatsächlich in der eigenen Hand! Die weiteren Partien des Tages: Waldhof Mannheim – VfB Lübeck und SV Wehen Wiesbaden – SpVgg Unterhaching!

Waldhof Mannheim – VfB Lübeck 3:2 (3:1)

Es war einiges geboten im Carl-Benz-Stadion, denn die abstiegsbedrohten Gäste gingen bereits nach sechs Minuten in Führung. Zehir nahm sich ein Herz, traf den Pfosten und von dort sprang der Ball an den Rücken von Waldhof-Torwart Königsmann und von dort zum 0:1 in die Maschen.

Die Mannheimer schlugen jedoch bereits in der 18. Minute zurück – und wie! Waldhofs Top-Torschütze Martinovic glich per Hacke zum 1:1 für die Gastgeber aus. Keine zwei Zeigerumdrehungen später war die Partie dann gedreht. Diesmal war Martinovic der Vorbereiter und Jastrzembski vollendete zum 2:1. Zwei bittere Pillen für die Norddeutschen, doch es kam noch schlimmer. Kurz vor der Pause entschied der Schiedsrichter auf Handelfmeter für den Waldhof und Martinovic verwandelte zur 3:1-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der VfB zwar bemüht, aber zumeist auch extrem harmlos. Eine Ausnahme stellte die 83. Minute dar, als Malone die Partie mit seinem 3:2 nochmal spannend machte. Alles in allem hatten die Gastgeber jedoch wenig Probleme, die Führung über die Zeit zu bringen und sich wohl endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Die Norddeutschen hingegen taumeln immer weiter Richtung Regionalliga, wobei man aktuell “nur” vier Punkte Rückstand auf den FC Bayern II aufweist.

SV Wehen Wiesbaden – SpVgg Unterhaching 1:0 (1:0)

Nachdem Heimsieg gegen Dynamo Dresden witterte man bei der SpVgg Unterhaching Morgenluft. Beim SV Wehen Wiesbaden wollten die Vorstädter natürlich nachlegen, doch bereits nach drei Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Die Entstehung war kurios: Ecke Kuhn, Kopfball Kempe, Latte, Kopfball Kempe, 1:0!

Die Herren mit dem Bob im Wappen waren kurz geschockt, kamen aber durch einen Konter über Hasenhüttl und Anspach zur Ausgleichschance. Der 20-Jährige scheiterte mit seinem Versuch an SVWW-Keeper Tim Boss (7.). Die Hessen blieben jedoch alles in allem die spielbestimmende Mannschaft, wobei Haching keineswegs wie ein Team agierte, das mit einem Bein in der Regionalliga steht. Es fehlte jedoch der letzte Biss, der gewisse Mut zum Risiko.

Nach dem Seitenwechsel kam Routinier Stroh-Engel bei den Hachingern, die erste Chance bot sich aber dem SVWW. Tietz stand plötzlich völlig frei vor Coppens, verzog jedoch unbedrängt aus sechs Metern. Das Angriffsspiel der Vorstädter hingegen wirkte häufig zu unkreativ und wenig zielstrebig. Trotzdem entwickelte sich eine Drangphase der SpVgg, Schwabl vergab in der 54. Minute eine gute Möglichkeit zum Ausgleich. Haching war bemüht, Haching zeigte Wille, Haching gab sich nicht auf. Hain hatte in der 81. Minute das 1:1 auf dem Kopf, doch Boss kratzte den Ball mit einer super Parade von der Linie. Am Ende stand jedoch eine Niederlage der SpVgg Unterhaching beim SV Wehen Wiesbaden und die Truppe von Trainer Arie van Lent muss sich wohl wirklich langsam damit abfinden, dass das mit dem Klassenerhalt nichts mehr wird.