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Auftakt zum 11. Spieltag: Duisburg-Verl

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Heute Abend eröffneten die Zebras aus Duisburg und der SC Verl den 11. Spieltag der dritten Liga. Unser Gegner vom nächsten Dienstag erwischte einen Traumtag und zerlegt den MSV auf eigenem Platz mit 0:4. Die Aufsteiger aus Ostwestfalen begannen druckvoll und gingen in der 15. Minute durch Rabihic in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch leistungsgerechet in die Pause. Wer danach mit einer Aufholjagd der Duisburger gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Die Elf des neuen Trainers Lettieri kam zwar etwas druckvoller als Verl aus der Kabine, aber Verl ließ nichts anbrennen und schoß durch Janjic (59.), Yildirim (76.) und erneut Rabihic (80.) den auch in dieser Höhe verdienten Sieg heraus.

Damit rückt Verl zumindest bis morgen auf Platz 4 vor und das mit erst 9 Spielen. Der starke Aufsteiger liegt mit 16 Punkten damit nur einen Punkt hinter den Löwen, die aber 2 Spiele mehr haben. Das wird ein ganz harter Brocken am Dienstag in Paderborn. Aber jetzt haben wir erstmal Uerdingen vor der Brust. Das Spiel könnt Ihr wie immer bei uns im Liveticker verfolgen. Außerdem gibt es morgen früh den Vorbericht und in unserer TAKTIKTAFEL könnt Ihr Euch schon mal informieren, wie unser Experte Bernd Winninger die Uerdinger erwartet. Eins sein verraten: da kommt eine richtige starke Truppe nach Giesing morgen!

Sechzig@18:60 Uhr – Bildunterschrift gesucht – News vom TSV 1860 vom 20.11.2020

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Sascha Mölders vom TSV 1860 bekommt die gelbe Karte gegen Dynamo Dresden.

Die Bildergalerie aus Dresden wäre eigentlich erst zum Schluss als last-but-not-least drangekommen – aber dieses Foto von 1860-Kapitän Sascha Mölders fanden wir einfach zu gut und suchen dafür wieder die richtige Bildunterschrift – hier, auf unserem Facebook-Account oder Instagram – da ging das schon vor einer Stunde online.

Unser bisherige Favorit aus unserem Instagram-Account ist  übrigens „Ach da ist der Legostein“ gefolgt von „Komm mir nicht zuCoroNah“ und „Der Platz ist schuld“. Für weitere Unterschriften sind wir natürlich dankbar – und die ganze Bildergalerie findet ihr hier.

Der Fokus lag am heutigen Tag natürlich nicht mehr auf dem Spiel in Dresden, sondern auf dem morgigen Spiel gegen den KFC Uerdingen (sechzger.de-Liveticker) – und so starteten wir den Tag mit den Expertentipps dazu, die ihr hier nachlesen könnt.

Weiter ging es mit der Pressekonferenz zum Spieltag, die ihr euch entweder im Löwen-TV auf Youtube anschauen könnt – oder ihr vertraut unserem Redakteur Christian Jung, der für sechzger.de wieder an der Pressekonferenz teilgenommen und diese für euch zusammengefasst hat. An dieser Stelle möchten wir uns auch beim TSV 1860 dafür bedanken, dass wir schon vor ein paar Wochen für die Pressekonferenzen akkreditiert wurden – noch einmal herzlichen Dank dafür.

Die vielleicht wichtigste Nachricht vom Tage kam auf dieser Pressekonferenz von Günther Gorenzel – Dennis Dressel hat einen Vertrag bei den Löwen bis 2022. Ausführlich nachlesen könnt ihr das in der Zusammenfassung von Christian Jung.

Nachdem wir schon zu Beginn geklärt hatten, dass die Bildergalerie nicht das „last-but-not-least“ wird, kann es am Tag vor dem Spiel nur noch eines dafür geben: Die Taktiktafel – Bernd Winninger hat sich wieder unzählige Spiele unseres Gegners reingezogen und Statistiken gewälzt, um eine möglichst präzise Vorhersage des morgigen Spieles zu treffen – Prädikat „unbedingt anschauen“ – die TAKTIKTAFEL.

 

Fotogalerie: 10. Spieltag – Dynamo Dresden vs. TSV 1860 München

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Dynamo Dresden TSV 1860

Servus Löwenfans, hier kommt die Fotogalerie!

Mit etwas Verspätung gelingt es uns nun doch noch, Euch die Bilder zum (Geister-) Auswärtsspiel am Sonntag im Rudolf-Harbig-Stadion gegen Dynamo Dresden zu präsentieren.

Hier findet Ihr noch die Nachbetrachtung des Spiels in der Taktiktafel.

Viel Spaß mit den Bildern!

PK aktuell: Vor dem Spiel gegen den KFC Uerdingen

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Die freitägliche LÖWENRUNDE vor dem nächsten Auftritt des TSV 1860 daheim gegen den KFC Uerdingen streifte (wieder einmal) ein breites Spektrum an interessanten Themen, weit über das morgige Spiel hinaus.

Das Duell mit den Krefeldern betreffend verriet Michael Köllner, dass Marius Willsch am Mittwoch dieser Woche wieder ins Mannschafttraining eingestiegen ist, gestern das Trainingsprogramm voll mitgemacht hat, aber dennoch erst nach dem heutigen Training final entschieden wird, ob er morgen in der Startelf zum Einsatz kommen kann. Diese – aufgrund der auch vom Löwendompteur hervorgehobenen Qualität des Gegners – wichtige Frage bleibt also aktuell noch unbeantwortet.

Eine andere – eher langfristige – Personalfrage, die für die Löwenfans von höchstem Interesse sein dürfte verriet wenig später Günter Gorenzel in der PK: Dennis Dressel ist aufgrund “eines Vertrages mit mehreren Optionen” bis 2022 an den TSV 1860 gebunden. Spekuliert wurde zuletzt viel über dieses Thema – nun herrscht Klarheit: Sollte Dressels jüngste Entwicklung so weitergehen und im Sommer kommenden Jahres ein höherklassiger Verein die Fühler nach ihm ausstrecken, so dürfen sich die Löwen zumindest über eine schöne Ablösesumme freuen. Ob dies dann für die Entwicklung von Dressel unbedingt der richtige Weg wäre, stelle Michael Köllner an anderer Stelle in Frage. Dass der Oberpfälzer ein abslouter “Spielerentwicklungstrainer” mit einem klaren Konzept und einem deutlichen Fokus auf dieses Thema ist, ging aus der heutigen LÖWENRUNDE wieder einmal eindrucksvoll hervor, als Köllner seine schrittweise Heranführung von jungen Spielern an eine Profimannschaft darstellte. Es lohnt sich, die Ausführungen des Coaches auf dem Youtube-Kanal LÖWEN-TV nochmal anzusehen.

Das – nach der peinlichen 0:6-Pleite der Nationalmannschaft in Spanien – heute Mittag unvermeidliche Thema der Zukunft des DFB und des deutschen Fußballs im Allgemeinen nutzte Köllner für eine vorsichtige Kritik an der grundsätzlichen Ausrichtung der Nachwuchsarbeit hierzulande. Und der Mann weiß, wovon er spricht, nachdem er selbst jahrelang DFB-Nachwuchsteams trainierte. Vor einem  falschen Fokus auf die Eliten und einer Vernachlässigung der Förderung in der Breite warnte er ein wenig nachdenklich. Eine Nachfolge Jogi Löws – wie unter der Woche in den Sozialen Medien plakativ von einigen Clubfans gefordert – schloss Köllner augenzwinkernd für sich selbst aus.

Dies ist für uns Löwenfans vielleicht die wichtigste Nachricht aus der heutigen LÖWENRUNDE! 😉

TAKTIKTAFEL – Unser nächster Gegner: KFC Uerdingen

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel des TSV 1860 München gegen den KFC Uerdingen. Mit vier Siegen, zwei Unentschieden, und vier Niederlagen steht Uerdingen momentan mit 14 Zählern auf Platz neun der Tabelle. Im 28 Spieler starken Kader stehen nicht weniger als 16 Neuzugänge sowie ein Aufrücker aus der eigenen Jugend. Damit hat der Uerdinger Kader den fünfthöchsten Marktwert der 3. Liga und wir haben es am Samstag nicht mit Laufkundschaft auf Giesings Höhen zu tun.

Was ist im Spiel am Samstag von der Mannschaft aus Krefeld zu erwarten?

Sicher ist, dass bei den systemtechnisch variablen Uerdingern – zumindest was die Offensive angeht – nichts sicher ist. Defensiv dagegen setzt Uerdingen auf eine bewährte Formation: in allen Spielen, die ich vom KFC analysiert habe, wurde auf zwei tiefe Viererketten gegen den Ball gesetzt. Diese Formation stellt den Gegner vor das Problem, in engen Räumen den Ball ins letzte Drittel und in die Box zu bringen. Nicht umsonst stellt die Mannschaft von Stefan Krämer – trotz des 0:4 Debakels gegen Wiesbaden – mit bisher erst zwölf Gegentreffern eine der besten Defensiven der Liga. Von den Mannschaften, die alle zehn Spiele planmäßig absolvieren konnten, stehen sie damit gleichauf mit unseren Sechzgern und den Schanzern aus Ingolstadt auf Platz drei bei den am wenigsten kassierten Gegentoren.

Gegen Mannschaften im 4-1-4-1-System brachten die Krefelder bei Ballbesitz bisher ein offensives 4-3-3 auf den Platz. Die dazu nötigen Verschiebungen beim Umschaltspiel sind so gering, dass es kaum zu Abstimmungsschwierigkeiten bei Raumaufteilung und Laufwegen kommt. Nur ein Spieler aus der zweiten Viererkette muss dann nach vorne verschieben. Das geschieht beim KFC in Abhängigkeit davon, über welche Seite angegriffen wird.

Oft glücklos agieren die Offensivkräfte der Krefelder vor dem gegnerischen Tor; erst zehn Treffer stehen für den KFC auf der Habenseite zu Buche. Das bringt Uerdingen zusammen mit Magdeburg und Duisburg auf den vorletzten Platz bei den geschossenen Toren der Teams, die aktuell alle zehn Spiele absolviert haben.

Man muss allerdings auch erwähnen, dass sich die Truppe aus der Samt- und Seidenstadt im Aufwärtstrend befindet: drei der letzten vier Spiele wurden gewonnen. Unter anderem wurden sowohl Saarbrücken als auch Duisburg (gegen die der TSV 1860 München jeweils den Kürzeren zog) von Krämers Mannschaft besiegt. Am vergangenen Wochenende schoss man zudem Haching mit 3:1 aus dem Düsseldorfer Rheinstadion. In diesen drei gewonnenen Partien schossen die Uerdinger insgesamt sechs Tore.

Die bisherigen Durchschnittswerte bei den relevanten Statistiken sehen wie folgt aus:

  • Ballbesitz 48%;
  • Passquote 81%,
  • 36% gewonnene Offensivzweikämpfe (guter Wert),
  • 61% gewonnene Defensivzweikämpfe (ein eher schlechter Wert),
  • 40% der Flanken des Gegners finden ihr Ziel im Krefelder Strafraum und
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 13,44.

Die Uerdinger kommen meistens über rechts. Mit 45% starten sie fast die Hälfte aller Attacken über den rechten Flügel. Dagegen leiten sie ein knappes Drittel ihrer Vorstöße über links ein (32%), nur knapp ein Viertel, nämlich 23% der Angriffe, laufen über das Zentrum. Die Uerdinger werden also vornehmlich über die Flügel angreifen. Hier müssen unsere offensiv ausgerichteten Außenverteidiger also besonders aufpassen.

Was kann man nun außerdem aus den uns vorliegenden Informationen für das Spiel der Uerdinger gegen Sechzig schlussfolgern?

Eines ist für mich absolut klar: An den tief verteidigenden Viererketten wird Krämer zumindest taktisch nichts ändern, zumal sich sicher auch bis zum Niederrhein rumgesprochen haben dürfte, dass Sechzig gewisse Schwächen gegen tiefstehende Mannschaften zeigt.

Personelle Veränderungen sind beim breiten Kader des KFC Uerdingen schwer vorherzusagen. Zumindest Christian Dorda (#7), Assani Lukimya (#5) und Patrick Göbel (#33) sollten in der Viererabwehrkette gesetzt sein. Ob diese durch Girdvainis, Velkov oder gar Kirchhoff komplettiert wird, werden wir wohl erst kurz vor Anpfiff erfahren.

Falls offensiv das 4-3-3 zum Zuge kommen sollte, sind neben dem gesetzten Muhammed Kiprit (#36) vermutlich Christian Kinsombi (#11) für die rechte Außenbahn und für den situativ zwischen Mittelfeld und Sturm pendelnden Posten Kolja Pusch (#10) die wahrscheinlichsten Alternativen. Das Mittelfeld sähe ich mit Fridolin Wagner (#22) Gino Fechner (#16) und Dave Gnaase (#26) für die 4-3-3 Variante am sinnvollsten besetzt.

Diese personelle Aufstellung in Mittelfeld und Sturm brächte auch noch eine andere Variante mit sich: je nach Spielstand könnte schnell auf ein 4-4-2 (Raute eng) oder 4-4-2 (Doppelsechs) umgestellt werden. Die Spieler gäben diese Varianten auf alle Fälle her.

Stärken und Schwächen der jeweiligen Systeme:

Hier muss ich heute generell auf die Stärken und Schwächen, die Uerdingens Variabilität gegen das 4-1-4-1 der Löwen auf den Platz bringt, unter die Lupe nehmen.

Fangen wir mit den Stärken in Abhängigkeit der Spielweise der Sechzger an: Gegen spielstarke Mannschaften wie 1860, die das Spiel selbst gestalten wollen, hat das System mit den beiden tiefen Viererketten gegen den Ball den Vorteil, dass bei Positionsangriffen das Bollwerk aus acht verteidigenden Spielern erst einmal durchbrochen werden muss. Mit der feinen Klinge kommt man da meistens nicht sehr weit. Falls die Angreifer die Brechstange auspacken (müssen), kommt es immer darauf an, wie gut die Defensive es versteht, den eigenen Strafraum zu sichern. Aufgrund der wenigen Gegentore sehe ich hier bei Uerdingen kaum Schwächen, sodass es am Samstag Schwerstarbeit für Köllners Team werden wird, Chancen zu kreieren und Tore zu schießen.

Aufgrund der Variabilität im Umschaltspiel können die Uerdinger  den Löwen bei Ballbesitz auf vielfältige Weise gefährlich werden. Ihre defensive Formation in Kombination mit dem überdurchschnittlich guten Spielermaterial in der Offensive ermöglicht den Uerdingern, sowohl über die Flügel als auch durchs Zentrum Druck aufzubauen. Die Löwen müssen sich auf sehr variable Angriffe der Uerdinger einstellen, weil alle Positionen doppelt besetzt sind und alle Mittelfeldspieler und Stürmer auch auf ihren Nebenpositionen zu überzeugen wissen. Die in den ersten Spielen der Uerdinger noch eklatanten Lücken zwischen Mittelfeld und Sturm wurden mittlerweile geschlossen. Pässe kommen an und die Stürmer treffen. Die schlechten Zahlen bei geschossenen Toren kann man nach den letzten Ergebnissen der Uerdinger also nicht mehr als Gradmesser benutzen. Sechs Treffer in drei siegreichen Spielen sprechen Bände.

Wo liegen nun die Schwächen bei den Krefeldern?

Defensiv gibt es bei Positionsangriffen, abgesehen von individuellen Fehlern, keine Schwächen im Uerdinger System. Falls die Löwen es jedoch schaffen den KFC aus der Reserve zu locken und ihre Angriffe bei Ballgewinn schnell und präzise vorzutragen, kann das zu Situationen führen, in denen die Sechzger dann wegen der offensiven Verschiebung bei Uerdingen viel Raum vorfinden. Wenn solche Situationen (idealerweise schon zu Beginn) eiskalt ausgenutzt werden und 1860 es schafft in Führung zu gehen, hat man gute Chancen, im weiteren Spielverlauf öfter solche Situationen zu kreieren.

In der Offensive sind mögliche Schwächen bei der großen Variabilität im Uerdinger Spiel am ehesten in der Abstimmung der Laufwege zu erwarten. Ansonsten hat die Mannschaft von Stefan Krämer in der Offensive in den letzten Wochen keine Schwächen gezeigt. Ausnahme ist das Spiel in Lübeck, bei dem der KFC nur neun Mal in neunzig Minuten zum Abschluss kam und von den neun Schüssen nur ein einziger den Torwart prüfte.

Die Schlüsselspieler des KFC Uerdingen

Seit vier Spielen steht Hidde Jurjus (#31) im Uerdinger Kasten und konnte dabei schon zwei Mal zu Null spielen. Drei dieser vier Spiele gewann Uerdingen. In all diesen Partien zeigte sich Jurjus als sicherer Rückhalt. An beiden Gegentoren, die er kassierte, war er schuldlos. Mit dem Ball am Fuß agiert er ebenfalls sehr sicher und strahlt permanent Ruhe und Gelassenheit aus.

Assani Lukimya (#5) ist Kapitän und Innenverteidiger, der gerne auch einmal einen Ausflug nach vorne unternimmt. Kopfballstärke, gute Zweikämpfe und sehr präzises Passspiel zeichnen den Deutsch-Kongolesen aus. Allerdings fällt auf, dass mit seiner Leistung oft die Leistung der gesamten Mannschaft steht und fällt.

Gino Fechner (#16) ist ein kopfballstarker defensiver Mittelfeldspieler, der auch in der Innenverteidigung eine gute Figur macht. Er zeichnet sich durch gutes Stellungsspiel gegen den Ball aus, spielt präzise Pässe und ist der Dauerbrenner in Uerdingens Team. Er verpasste nur ein Spiel wegen einer Gelbrotsperre, in allen anderen Partien ging er über die volle Distanz.

Fridolin Wagner (#22), der zentrale Mittelfeldmann, dessen Stärken auch eher in der Arbeit gegen den Ball liegen, flog im Spiel gegen die Zweitvertretung des Nachbarn aus der Säbenerstraße mit Rot vom Platz und verpasste deshalb zwei Spiele. Seit dem Ende dieser Rotsperre fehlte auch er keine einzige Minute im Uerdinger Spiel. Als zentrale Anspielstation im Aufbau zieht er mit dem Ball oft auf den rechten Flügel oder die linke Halbposition und leitet von dort Attacken ein.

Muhammed Kiprit (#36): Der Mittelstürmer hat seit dem Derbysieg gegen Duisburg ein wenig Ladehemmung. Mit Vorlagen konnte er diese Saison noch gar nicht aufwarten. Nichtsdestotrotz ist er mit vier Treffern Uerdingens bester Torschütze.

Ob der wieder genesene Innenverteidiger Jan Kirchhoff (#4) am Samstag schon einen Startelfeinsatz bekommt, ist fraglich.

Fazit

Das wohl härteste Spiel bisher steht den Löwen am Samstag bevor. Der TSV 1860 München muss vor allem beim Spiel in der Offensive zusehen, wie er den Ball durch die massive Abwehr der Krefelder hindurch in den Strafraum und dann ins Tor bekommt. Wahrscheinlich wird es nicht viele Chancen geben und Effektivität vor dem Tor könnte der entscheidende Faktor sein. Und auch gegen den Ball wird es gegen die variablen und immer besser in Form kommenden Uerdinger sicherlich kein Zuckerschlecken.

Mit einem Punkt wäre ich überaus zufrieden. Ich gehe jedoch davon aus, dass Michael Köllner dieses Spiel gewinnen will und von daher die Mannschaft auch so ausrichtet und darauf einschwört. Sind wir gespannt, was da am Samstag auf uns zukommt. Spannend wird es auf jeden Fall. Hoffen wir auf ein gutes Spiel unserer Sechzger.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Ich erwarte den KFC gegen den Ball in folgender Aufstellung:

Bei Ballbesitz düften die Uerdinger dann auf diese Formation umstellen:

 

11. Spieltag: Expertentipps mit Philipp Hosiner & Herbert Paul

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Letzte Woche hat Philipp Hosiner die Löwen noch aus nächster Nähe beobachten dürfen, als er mit seinem Verein Dynamo Dresden auf den TSV 1860 München traf und die drei Punkte etwas glücklich im Rudolf-Harbig-Stadion behielt.

Heute tippt der Stürmer, der auch drei Jahre für die Löwen am Ball war und die A-Jugend zum DFB-Pokal-Sieg 2007 schoss, exklusiv auf sechzger.de (er gab uns auch schon ein Interview) die Partie gegen den KFC Uerdingen. Der 31-Jährige sieht den TSV 1860 im Vorteil und sagt einen 3:1-Sieg gegen die Krefelder voraus.

Erst im Sommer 2020 verließ Herbert Paul die Münchner Löwen und schnürt seine Fußballstiefel nun beim österreichischen Zweitligisten SK Austria Klagenfurt. Natürlich hat der 26-Jährige Verteidiger jedoch noch etliche Kontakte nach Giesing und drückt den Ex-Kollegen auch am Samstag die Daumen. Er tippt auf ein 4:2 und somit die Rückkehr auf die Erfolgsspur.

Pele Wollitz hingegen war sowohl als Spieler (1996-1998) als auch als Trainer 2003-2004) beim morgigen Gegner angestellt. Man könnte also meinen, dass er aus alter Verbundenheit auf einen Auswärtssieg tippt, doch weit gefehlt. Seine Prognose: Sechzig schlägt Uerdingen mit 3:1.

Etwas weniger optimistisch aus Löwensicht schätzt Maurice Litka (Hansa Rostock) die Situation ein; er tippt auf ein 1:1 am morgigen Nachmittag.

Sechzig um Sieben: Neues am 20.11.2020

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Guten Morgen!

Die Restaurants, Bars, Kneipen und Gaststätten sind weiterhin zu, daher schmeißen wir für euch mal wieder die sechzger.de-Küche an. Es soll ja schließlich keiner verhungern:

Vorspeise:       Talligiatelle mit Steinhartpilzen und Beerlauch
Hauptgericht:   Weiner Schnitzel mit Erdmannäpfeln und Kneisslbeeren
Nachtisch:        Der große Power – Joghurtspezialikmeth
Getränke:         Weinbegleitung: Mölder-Thurgau, Bier: Schneider Weisse – vergärs Gott!

Ansonsten erwartet euch heute einiges rund um unser Heimspiel gegen den KFC Uerdingen:

TAKTIKTAFEL
Pünktlich zur Mittagszeit ist es wieder soweit. Bernd Winninger hat unseren nächsten Gegner eingehend studiert und bringt euch taktisch auf den neuesten Stand.

LÖWENRUNDE
Heute steht die Pressekonferenz mit Coach Michael Köllner an. Die neuesten Erkenntnisse geben wir euch im Anschluss daran bekannt.

Expertentipps
Wir haben wieder ehemalige Spieler befragt, welches Ergebnis sie am Samstag erwarten. So viel sei schon einmal verraten: mit weniger als 3 Punkten rechnet keiner.

Training
Nach einer weiteren kurzen Videoanalyse steht gegen Mittag das Abschlusstraining an der Grünwalder Straße an.

 

Sechzig@18:60 – die News vom 19.11.2020

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Es gibt sie noch, die guten Nachrichten – auch in der Corona-Zeit:

Gute Nachricht Nummer eins: Die Löwen kommen am Samstag wieder im Free-TV – und zwar wird TSV 1860 – KFC Uerdingen live im dritten Programm gezeigt – natürlich auch wieder auf Magenta, wie jedes Spiel in der dritten Liga.

Gute Nachricht Nummer zwei: Wer für das nötige Stadionfeeling eine Stadionzeitung braucht – „Sechzig – Das Löwenmagazin“ ist bereits online verfügbar. Ein toller Service unseres Vereines – alle Geisterspiel-Ausgaben können übrigens online angeschaut bzw. gelesen werden:

https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5395.htm

Gute Nachricht Nummer drei: Die Rasenheizung für den Trainingsplatz wurde heute wohl installiert – auch das funktioniert in diesem Winter deutlich unkomplizierter als im letzten Jahr. Wobei – noch ist sie nicht in Betrieb, aber wir sind da diesmal guter Dinge. Es läuft beim TSV 1860.

Die Terminierung der Spieltage 17 und 18 nehmen wir hingegen eher achselzuckend zur Kenntnis – rechnet doch dieses Jahr ohnehin niemand mehr mit Spielen vor Zuschauern:

17. Spieltag daheim gegen Wehen Wiesbaden am 18. Dezember um 18:60 Uhr – dann geht es in eine Mini-Winterpause und schon am 09. Januar spielt der TSV 1860 erneut im Sechzgerstadion, wird dann allerdings als Auswärtsmannschaft geführt:

18. Spieltag, FC Bayern München II – TSV 1860 München, 09. Januar 2021 um 14:00 Uhr.

Apropos Spieltage: Der SV Meppen hat hier kein Glück – sein Spiel gegen Türkgücü München wurde wegen Corona verschoben – das ist bereits der dritte Ausfall bzw. die dritte Verschiebung in dieser Saison – nicht immer ist „drei“ eine Glückszahl:

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Kommen wir zu den Nostalgikern – vor 32 Jahren spielte der TSV 1860 München daheim gegen den VfL Frohnlach. Frohnlach. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen – Frohnlach hat übrigens 2000 Einwohner und der Verein spielt heute in der Landesliga.

sechzger.de-Redakteur Stefan Kranzberg verfolgte das Spiel damals auf der Gegentribüne im Block F (kein Schreibfehler) „als kleiner Bub an Vaters Hand“ und verliebte sich an diesem Tag in den TSV 1860 – für ihn Grund genug, diesen Tag noch einmal Revue passieren zu lassen:

https://sechzger.de/19-11-1988-als-kleiner-bub-an-vaters-hand/

Corona: SV Meppen – Türkgücü München abgesagt

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SV Meppen Stadion Hänsch-Arena 3.Liga

Zwar trainiert der SV Meppen nach insgesamt 13 Corona-Fällen seit Mittwoch wieder, doch da die betroffenen Spieler, die zum Teil auch unter Krankheitssymptomen litten, erst peu a peu wieder an den Übungseinheiten teilnehmen können, ersuchte der Verein beim DFB um eine Verlegung des Spiels gegen Türkgücü; diesem Antrag wurde nun stattgegeben.

Bereits der dritte Ausfall

Für den SV Meppen ist dies bereits der dritte coronabedingte Ausfall der laufenden Saison; zuvor mussten bereits die Partien gegen Waldhof Mannheim und den FC Bayern II abgesagt werden. Aufgrund des straffen Zeitplans ist bereits jetzt klar, dass die Partie gegen Türkgücü erst Anfang 2021 nachgeholt werden kann.

Wie gehts weiter?

Der SV Meppen bleibt also vorerst bei acht absolvierten Matches stehen, während für die anderen Teams (u.a. auch für unsere Löwen) am Wochenende der 11. Spieltag ansteht. Ob die Emsländer am kommenden Dienstag für das Spiel beim SV Wehen Wiesbaden im Rahmen der bevorstehenden englischen Woche einsatzbereit sein werden, steht indes in den Sternen. Wohin das wohl noch führen wird?

Sechzig um Sieben: Gestern + vor 14 Jahren + heute

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Nachdem über Nacht erstaunlich wenig an der Grünwalder Straße und im Fußballkosmos passiert ist, gibt es heute nur einen Rückblick auf gestern sowie einen Tag im November 2006.

Das war gestern
Löwen unterstützen Löwen: am Ende sind es 3 x 1860 € für den Tierpark Hellabrunn geworden. Eine stolze Summe, die in diesen schwierigen Zeiten hoffentlich hilft.

Der DFB hat gestern einen Schwung an Nachholspielen terminiert, die aufgrund diverser Quarantäne-Fälle ausfallen mussten.

Das war vor 14 Jahren: Sechzig gewinnt in Köln
Am 19.11.2006 gelang den Löwen im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der 1.Bundesliga ein 1:2-Auswärtssieg in Köln. Vor 44.800 Zuschauern erzielte der Gastgeber zunächst früh den Führungstreffer, im zweiten Durchgang konnte man das Spiel durch Tore von Nicky Adler und Patrick Milchraum noch drehen. Das bedeutete zu diesem Zeitpunkt Platz 5 in der Tabelle, am Ende der Saison lag man auf dem 13.Platz.
Die Aufstellung damals: Hofmann – Hoffmann – Berhalter – Ghvinianidze – Schäfer – Schwarz – Baier – Johnson (77. Milchraum) – Ziegenbein – di Salvo – Adler (86. Vucicevic), Trainer: Walter Schachner
Ein paar Bilder von damals findet ihr hier.

Das ist heute: Training
Nach einer kurzen Videoanalyse steht für die Profis heute erneut am frühen Nachmittag ein Training an.