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Sechzig um Sieben: Österliche Ruhe an der Grünwalder Straße

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen! Wir hoffen, dass Euch der Osterhase die österliche Ruhe ordentlich versüßt hat und Ihr mit einem gut gefüllten Schokobauch in die kurze Arbeitswoche startet.

Wir hätten Euch gerne brandheiße News am Morgen gebracht. Aber die österliche Ruhe wurde an der Grünwalder Straße sehr ernst genommen und es sind keinerlei News nach Außen gedrungen. In der Ruhe liegt die Kraft!

Die Elf mit dem Bob im Wappen vor dem Abstieg

In der südlichen Vorstadt wird aller Voraussicht nach auch bald Ruhe einkehren. Zumindest, was die dritte Liga angeht. Wie wir berichteten erreichte die SpVgg bei Viktoria Köln “nur” ein 1:1. Damit fehlen in der Tabelle aktuell acht Punkte auf Platz 15. Das wird schwer bei nur noch acht ausstehenden Partien. Dennis Dressel muss sich wohl einen neuen Lieblingsgegner suchen.

Sascha Mölders zum Spieler des 30. Spieltags nominiert

Am Samstag war von österlicher Ruhe beim TSV 1860 München noch keine Rede und so fuhren die Löwen einen ungefährdeten Sieg in Uerdingen (bzw. Lotte) ein. Mit seinen zwei Toren (besonders dem exquisiten Seitfallzieher zum 3:0) stach Sacha Mölders aus der geschlossenen Mannschaft heraus. Das blieb auch den Kollegen von Liga3 online nicht verborgen und sie nominierten ihn zum Voting zum Spieler des 30. Spieltags. Ihr wisst, was Ihr zu tun habt! Hier geht’s lang!

Podcast “inside 1860” zur Arena-Finanzierung

Der relativ neue Podcast “inside 1860” beschäftigt sich in seiner neuesten Folge mit der Finanzierung der Fröttmaninger Arena. Herausgekommen ist eine mehr als hörenswerte Folge, die sich Stefan Kranzberg bereits angehört hat und die wichtigsten Infos für Euch in einem Artikel zusammengefasst hat. Dieser wird gegen Mittag erscheinen. Absolut lesenswert!

News aus der dritten Liga

Ultimatum für Schnorrenberg

Wie liga3-online berichtet, fordert HFC-Präsident Jens Rauschenbach: “Gegen Uerdingen muss die Mannschaft gemeinsam mit dem Trainerteam nun den Abwärtstrend der vergangenen Wochen stoppen und einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.” Und wenn nicht? Dann greifen nach nur zwei Siegen in den letzten 14 Spielen und nur einem Punkt aus den letzten Spielen wohl die üblichen Gesetzmäßigkeiten der Branche, wie es immer so schön heißt.

Auch Traoré beim KFC vor dem Abschied

Da sich unser letzter Gegner wie allgemein bekannt im Insolvenzverfahren befindet, können sowohl der Verein als auch die Spieler von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Der kicker spekulierte bereits letzte Woche, dass der Verein drei Spielern gekündigt habe, um das Gehaltsgefüge anzupassen. Nun wurde bekannt, dass der 23-jährige Rechtsverteidiger Omar Haktab Traoré  wohl auch seinerseits gekündigt hat. Ziemlich sicher ist dies auch bei Dave Gnaase der Fall, der ja in der Winterpause auch von den Löwen umworben wurde. Es darf also wieder spekuliert werden, ob Gnaase bald an der Grünwalder Straße trainiert.

Wir wünschen Euch damit einen guten Start in die kurze Woche. Heute wird es wahrscheinlich mit der österlichen Ruhe an der Grünwalder Straße vorbei sein, drum schaut bei uns rein. Denn alle wichtigen News rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga findet Ihr bei uns! Schönen Tag Euch allen!

3. Liga am Montag Abend: Viktoria Köln – SpVgg Unterhaching

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Sportpark Höhenberg Viktoria Köln 3.Liga

Neun Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hatte die SpVgg Unterhaching vor der heutigen Partie bei Viktoria Köln. Ein Dreier musste also unbedingt her, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu füttern.

Viktoria Köln – SpVgg Unterhaching

Nach zuletzt vier Siegen in Folge waren die Gastgeber natürlich hoher Favorit an diesem Montag Abend. Kurz vor dem Anpfiff setzte der Schneefall ein und zunächst diktierten die Hausherren das Geschehen am Höhenberg. Nach einer Viertelstunde hatte Koronkiwiecz (1860 erinnert sich ungern an ihn…) eine gute Chance zum 1:0, Verteidiger Turtschan verhinderte den Einschlag jedoch im letzten Moment. Erst nach einer halben Stunde kamen die Münchner Vorstädter besser in die Partie und hätten fast noch Unterstütztung der Kölner erhalten. Viktoria-Stürmer Thiele leistete sich gegen Göttlicher nämlich eine Tätlichkeit und hatte Glück, nur Gelb dafür zu sehen. Die Rache folgte jedoch auf dem Fuß, in dem Fall auf dem von Niclas Anspach, der in der 40. Minute zum 0:1 einnetzte. Der Assist stammte einmal mehr von Markus Schwabl, der bereits zum elften Mal in dieser Saison ein Tor der SpVgg vorbereitete.

Später Ausgleich der Viktoria

Nach dem Seitenwechsel war der Viktoria deutlich anzumerken, dass sie ihre beeindruckende Serie unbedingt fortsetzen wollte, doch in den ersten zehn Minuten nach der Pause fehlte es an Präzision. Dann aber tauchte Thiele auf Pass von Cueto plötzlich alleine vor Keeper Coppens auf, der in der Eins-gegen-Eins-Situation den Ausgleich verhinderte (57.). Direkt danach wurde der Ball gewechselt – die orange Kugel war aufgrund des anhaltenden Schneefalls gefragt! Danach plätscherte das Spiel fast schon unangenehm langweilig vor sich hin, ehe Risse plötzlich den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Göttlicher stand jedoch goldrichtig und rettete auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Keeper. Auf der Gegenseite spielte Haching zwei vielversprechende Konter sehr unklug aus und vergab die mögliche Vorentscheidung.

Timmy Thiele holte sich in der 75. Minute hochverdient Gelb-Rot ab, die Truppe von Arie van Lent spielte die letzte Viertelstunde also in Überzahl. Beste Voraussetzungen also, um den wichtigen Auswärtssieg einzufahren. Gefährlich blieb aber die Viktoria: Zunächst scheiterte Wunderlich per Fernschuss an Coppens, nach der anschließenden Ecke jedoch köpfte Michael Schultz zum 1:1 für Köln ein (86.).

Ob Unterhaching sich noch aus dem Abstiegssumpf ziehen kann? Die Hoffnung in der Vorstadt schwindet von Woche zu Woche…

 

Taktiktafel, die Analyse: KFC Uerdingen 05 – TSV 1860 München

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zu Taktiktafel Analyse des Auswärtsspiels unseres TSV 1860 München beim KFC Uerdingen 05 in Lotte.

Der KFC Uerdingen empfing den TSV 1860 München in Lotte mit dem erwarteten 4-2-3-1 System. Durch den coronabedingten Ausfall von Grimaldi als Kontaktperson und wegen kurzfristig aufgetretenen Knieproblemen bei Kiprit kam die Mannschaft von Stefan Krämer jedoch zunächst ohne echten Mittelstürmer auf den Platz. Wie üblich stellte Michael Köllner die Löwen im flexiblen 4-1-4-1 System auf. Diesmal Variabler denn je. Das Ergebnis haben wir am Samstag gesehen.

Wie war das Spiel des TSV 1860 angelegt?

Bei eigenem Ballbesitz kamen bei Sechzig im Positionsspiel alle Aufbauvarianten die in den letzten Spielen zu sehen waren zum Einsatz. Die dynamische Dreierkette bei der beide Außenverteidiger ins Mittelfeld vorschieben und der defensive Mittelfeldspieler in die Kette abkippt. Oder die links- bzw. rechtsgependelte Viererkette wo einer der beiden Außenverteidiger offensiv nach vorne schiebt.

Ebenso setzten die Löwen bisweilen auch auf den langen Ball. Torwart Hiller schlug das Leder öfter als wir es gewohnt sind lang in des Gegners Hälfte.

Uerdingen musste daher im Spiel gegen den Ball sehr aufpassen wie die Löwen verschieben um selbst nicht verkehrt im Raum zu stehen oder mit plötzlicher Überzahl überrascht zu werden.

Gegen den Ball waren mit Neudecker und Tallig zwei Spieler auf dem Platz, die Situationsbedingt im Wechsel, die Rolle des Box to Box Spielers, abhängig davon über welche Seite die Uerdinger ihre Angriffe lancierten, gaben. Somit hat Trainer Köllner die schrittweisen Entwicklungen die in den vergangenen Monaten zu sehen waren am Samstag zum ersten mal miteinander verknüpft.

Abstimmungsprobleme bei den Löwen

In einigen Situationen waren nichtsdestotrotz gewaltige Abstimmungsprobleme im letzten Drittel der Löwen gegen den Ball auszumachen. Vierundzwanzig Ballkontakte im Strafraum für den Gegner sind im Vergleich zu anderen Spielen zu viele. Nur im Januar bei der Ligapartie gegen Ingolstadt hatte die gegnerische Mannschaft mit 31 mehr Ballkontakte im Strafraum der Löwen.

Der Durchschnitt für die Gegner der Löwen liegt für diesen Wert bei 13,7 pro Spiel. In Führung liegend lassen die Spieler des TSV 1860 München pro 90 Minuten sogar nur 7,4 Ballkontakte des Gegners im Strafraum zu. Das Fehlen der nominellen Stürmer des Gegners war also ganz klar ein Segen für die junge Innenverteidigung der Sechzger.

Diese oben angesprochenen Abstimmungsprobleme sind jedoch nicht weiter verwunderlich. Mit der Gelbsperre von Abwehrchef Salger fehlte in diesem Mannschaftsteil, durch dessen Absenz, die Erfahrung aus 132 Zweitligapartien und 5 Bundesligaspielen.

Die Statistiken zum Spiel KFC Uerdingen – TSV 1860 München

Damit sind wir auch schon bei den Statistiken zum Spiel:

TSV 1860 KFC Uerdingen
Ballbesitz: 44% 56%
Passgenauigkeit: 75% 79%
Defensive Zweikampfquote: 65% 56%
Schüsse: 11 15
Schüsse aufs Tor 4 4
PPDA*: 9,54 6,71
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

Der höhere Ballbesitz bei Uerdingen hat die übliche Ursache. Viele Rück- und Querpässe bei oft behäbigem Spielaufbau der Gastgeber. Mehr als Doppelt so viele Rückpässe und ein über ein Drittel mehr an Querpässen hat Stefan Krämers Team zu Buche stehen. Man könnte meinen damit wäre auch schon die höhere Passgenauigkeit beim Gegner erklärt. Das ist diesmal aber nicht der Fall. Speziell Pässe der Löwen nach vorne kamen unterdurchschnittlich oft an. Wie vor der Partie erwartet funktionierte das Stellungsspiel der Krefelder sehr gut.

Frühe Führung des TSV 1860 München

Mit der frühen Führung der Gäste wurden die Hausherren dazu gezwungen mehr und aggressiver nach vorne zu agieren. Ebenfalls zwang das die Krefelder dazu, stärker als es vermutlich geplant war zu pressen. Einen besseren Pressingindex als die PPDA von 6,71 am Samstag konnten die Uerdinger im Saisonverlauf bisher nur zweimal erreichen.

Aus der Kombination dieser Zwänge für Uerdingen ergaben sich dann allerdings die Chancen im Spiel nach vorne für unseren TSV 1860 München. Es gab Räume für die Sechzger die oft gut ausgenutzt wurden.

Erschwerend kam diesmal eine eiskalte Chancenverwertung seitens des TSV 1860 München hinzu. Drei von vier hochkarätigen Chancen nutzen die Gäste und nahmen den Krefeldern damit komplett den Wind aus den Segeln.

Die Tore

Bereits in der 3. Minute klingelte es zum ersten Mal im von Königshofer gehüteten Kasten des KFC. Neudeckers vom Tor weggezogene Ecke die linke vordere Begrenzung des Torraums versenkte Belkahia per Kopf zur frühen Führung.

Die Entstehungsgeschichte des zweiten Tores für den TSV 1860 München beginnt in der 34. Minute mit einem schlecht ausgeführten Freistoß von Stefan Lex, den die Uerdinger abwehren können. Dieser Abgewehrte Ball landet  zentral in der nähe der Mittelline bei Marius Willsch, der weit zu Hiller an die Strafraumgrenze zurückspielt. Der Torhüter der Löwen sondiert kurz die Lage und drischt das Spielgerät dann von der halbrechten Seite im letzten Drittel der Löwen über etwa sechzig Meter Distanz leicht Diagonal zu Biankadi der den Ball etwa zehn Meter vor dem Strafraum der Uerdinger mit dem Kopf auf den ihn hinterlaufenden Tallig weiterleitet. Tallig erreicht den Ball kurz vor dem Strafraum der Gastgeber, dringt in diesen ein und Flankt von der linken Strafraumbegrenzung auf die halbrechte Seite der kleinen Box. Dort kommt Mölders völlig frei zum Kopfball und netzt in der 35. Minute zum 2:0.

Das 3:0 für den TSV 1860 München

Kurze zeit später, genauer gesagt in der 38. Minute sind die Hausherren wegen einer Verletzung von Kinsombi mit einem Mann weniger auf dem Platz. Uerdingen überlässt den Löwen in dieser Situation komplett das Feld. Aktionen gegen den Ball finden zunächst keine statt. So schieben sich die Löwen ein wenig den Ball nahe der Mittellinie gegenseitig zu. Belkahia auf Dressel, der auf die rechte Seite zu Neudecker, wieder zurück zu Dressel.

Plötzlich macht Dennis Dressel das Spiel Schnell und gibt den Ball steil zu Lex. Lex kann das Leder, obwohl zwei Gegenspieler in seiner Nähe wären und stören könnten, problemlos verarbeiten, die beiden Uerdinger ziehen sich lieber zurück anstatt auf den Ball zu gehen. Kurz bevor Gnaase, der aus dem Hintergrund auf Lex zuläuft, eingreifen kann, flankt die Nummer sieben der Löwen in den Strafraum der Uerdinger. Lukimya kann zunächst klären. Löwe Tallig schaltet jedoch an der Strafraumgrenze am schnellsten setzt zum Schuss an, trifft den Ball allerdings nicht richtig. So wird der vermeintliche Schuss zur perfekten Vorlage für den sich in Mittelstürmerposition befindlichen Sascha Mölders, der das Spielgerät per Seitfallzieher links im Tor zum 3:0 unterbringt. (Tor des Jahres)

Das Gegentor

Nach einem Ballverlust von Staude nahe der Uerdinger Box bringt Wagner für den KFC Tempo ins Spiel. Mit dem eroberten Ball am Fuß läuft er in halbrechter Position unbedrängt bis zur Mittellinie. Dort spielt er den Ball nach rechts an die Seitenlinie zu Göbel.

Göbel kann nunebenfalls ohne große Gegenwehr der Sechzger an Seitenauslinie entlang bis in die Mitte der Spielfeldhälfte der Löwen eindringen. Dann nimmt er kurz das Tempo raus und spielt den Ball wieder zum mittlerweile nachgerückten Wagner. Dieser orientiert sich kurz, sieht den freien Albutat an der Strafraumgrenze der Sechzger und spielt das Leder steil dorthin. Auch Albutat kann das Spielgerät ungestört verarbeiten und bedient Traoré der Mittig an der rechten Strafraumgrenze den Pass erwartet und sofort eine flache Flanke nach innen gibt. Hiller versucht per Fußabwehr zu klären. Dieser Versuch landet obwohl Staude im Kampf um den Ball sehr bemüht ist, zentral vor dem Strafraum des TSV 1860 München bei Albutat. Albutat spielt nun Quer zu Dorda am linken Strafraumeck. Willsch ist zwar in der Nähe greift aber nicht ein, so erspäht Dorda nun Marcussen zentral in der Box fünfzehn Meter vor dem Tor und spielt ihm den Ball zu. Auch Marcussen kann den Ball ungestört annehmen und sich drehen. Von Dressel begleitet geht Marcussen zwei Schritte parallel zur Strafraumbegrenzung und zieht dann immer noch unbedrängt aus etwa siebzehn Metern per Aufsetzer unhaltbar für Hiller ins linke Eck ab.

Diese Situation hätten die Sechzger vor allem in der Frühphase der Entstehung als der Angriff noch vertikal lief besser verteidigen müssen. Nach Hillers Fußabwehr liefen die Spieler des TSV dem geschehen nur noch hinterher und hätten möglicherweise mit einem Eingreifen ein Foul das eine gelbe Karte nach sich gezogen hätte begangen oder einen Strafstoß kassiert.

Bei dem Spielstand von 3:0 war es meines Erachtens richtig auf einen möglichen Fehler des Angreifers zu spekulieren. Aus der Position von der Marcussen den Schuss absetzte gehen statistisch gesehen neun von zehn Bällen nicht ins Tor.

Fazit

Ein aufgrund der guten Chancenverwertung des TSV 1860 München in Kombination mit der schlechten Chancenverwertung des KFC Uerdingen ein wenig glücklicher aber sicher nicht unverdienter Sieg der Löwen. Dieser bringt Hoffnung im Aufstiegsrennen an die Grünwalderstraße zurück.

Im nächsten Spiel gegen Verl sollte die Abwehr mit dem dann zurückkehrenden Salger wieder etwas sattelfester daherkommen und nicht mehr so viele Ballkontakte für den Gegner im Strafraum zulassen. Also Blick nach vorne. Mit Verl kommt die meiner Meinung nach offensiv spielstärkste Mannschaft ins Sechzgerstadion. Das wird ein harter Brocken.

Datenquelle: www.wyscout.com

Sechzig um Sieben: Meldungen vom Osterwochenende und der 3.Liga

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Guten Morgen, Löwenfans! Am Ostermontag geben wir euch zum Start in den Tag einen kurzen Überblick der Meldungen vom Wochenende. Außerdem haben wir die Ergebnisse der 3.Liga für euch und einen Ausblick auf den heutigen Tag.

Giesinger Gedanken zum Sieg in der 3.Liga

Passend zum Osterwochenende drehen sich die Giesinger Gedanken um das Thema Eier. “Eier, wir brauchen Eier” ist dabei jedoch nicht im Fokus – die hat diese junge Mannschaft bereits. 🙂

Trainer von Uerdingen mit Lob für den TSV 1860

Das hört man in dieser Deutlichkeit auch nur selten. Trotz der Niederlage und dem damit verbundenen Fall auf einen Abstiegsplatz war Stefan Krämer, Trainer des KFC Uerdingen, voll des Lobes für die Arbeit und den aktuellen Kurs beim TSV 1860 München.

Köllner verteidigt Spieler

In der Pressekonferenz vor dem 30.Spieltag nutzte Trainer Michael Köllner die Gelegenheit und verteidigte seine jungen Spieler, nachdem diese in den Medien in die Kritik geraten waren.

TAKTIKTAFEL

Den Sieg in Lotte gegen den KFC Uerdingen hat unser Taktikfuchs Bernd Winninger natürlich wieder analysiert und zeigt auf, ob auch die Zahlen den Sieg unterstreichen.

Löwe des Spiels

Das dürfte den meisten heute leicht fallen, dennoch sucht unser Hauptsponsor die Bayerische wieder euren Löwen des Spiels. Noch bis um 12:00 Uhr habt ihr Zeit, eure Wahl zu treffen. Bei einer Teilnahme bietet sich die Chance auf den Gewinn eines Heimtrikots sowie einem signierten Vereinswimpel.

UfS mit weiterem Fahrservice

Die Unternehmer für Sechzig geben die weitere Einrichtung einer Fahrdienst-Strecke bekannt.Die Unternehmer für Sechzig geben die weitere Einrichtung einer Fahrdienst-Strecke bekannt. Weitere Details, wo genau diese lang führen wird, werden in Kürze bekannt gegeben. Eine tolle Initiative, die den Eltern der Junglöwen das Leben enorm erleichtert.

Training

Nach der Doppelbelastung durch den Toto-Pokal und die 3.Liga haben die Löwen am heutigen Ostermontag frei. Auch gestern am Ostersonntag stand keine Einheit an, sodass die Mannschaft am morgigen Dienstag ausgeruht in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Verl starten kann.

News aus der 3.Liga

Der 30.Spieltag

Am gestrigen Ostersonntag wurde zwei Spiele in der 3.Liga ausgetragen. Unter anderem fand das mit großer Spannung erwartete Duell zwischen dem Tabellenführer Dynamo Dresden und dem Zweiten Hansa Rostock statt. Die Ergebnisse haben wir euch gestern bereits zusammengefasst.

Heute wird der Spieltag mit der Begegnung Viktoria Köln gegen die SpVgg Unterhaching abgeschlossen. Dabei benötigen die Vorstädter dringend drei Punkte. Als Tabellenletzter trennen sie bereits neun Punkte vom rettenden Ufer.

Wir wünschen euch einen geruhsamen Ostermontag!

Auch Dresden und Rostock lassen Punkte – 0:0 im Spitzenspiel

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Rudolf Harbig Stadion Dresden beim Spiel gegen den TSV 1860 München

Zwei weitere Partien gab es am heutigen 30. Spieltag. Türkgücü schlug den SV Meppen mit 2:0. Damit bleibt Meppen im Abstiegskampf und Türkgücü München ist trotzdem noch 8 Punkte hinter dem TSV 1860 und somit dem vierten Platz, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt.

Vor dem TSV 1860 stehen jedoch noch Ingolstadt, Rostock und Dresden. Ingolstadt verlor gestern bereits überraschend gegen Magdeburg, Rostock und Dresden trennten sich heute  im Spitzenspiel torlos mit 0:0.

An der Tabelle ändert sich vorerst nichts.

Auf Platz 1 findet sich Dynamo Dresden mit 59 Punkten, einen Punkt dahinter auf Platz 2 bleibt Hansa Rostock, auf Platz 3 mit einem weiteren Punkt Abstand dann Ingolstadt auf dem Relegationsplatz.

Die Löwen folgen nach dem gestrigen Sieg gegen Uerdingen auf Platz 4 mit 51 Punkten – Saarbrücken auf Platz 5 hat 46 Punkte.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Uerdingen

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Frohe Ostern, liebe Löwen! Es ist Ostersonntag und unsere Löwen haben uns gestern drei Eier ins Nest gelegt. Damit lässt sich das Osterfest trotz der schwierigen Rahmenbedingungen (Kontaktbeschränkungen in München und in vielen Landkreisen um München herum) sicher etwas beschwingter begehen. Ich wünsche Euch auf jeden Fall einen schönen Ostersonntag und dass Eure Jagd nach Ostereiern vielleicht sogar mit mehr als drei Eiern in Eurem Korb zu Ende geht. Aber nicht zu viel Schoko-Eier genießen! Die Möglichkeiten, diese wieder abzutrainieren sind momentan limitiert…

Sechs Eier fehlen nach ganz oben

Im Korb der Löwen fehlen aktuell sechs Eier (sprich Punkte), um zu den Top 3 aufzuschließen. Ganz Giesing wird sicher heute Nachmittag gebannt das Ostduell zwischen Dresden und Rostock schauen. Nicht ohne vorher die halbe Nacht diskutiert zu haben, welches Ergebnis für uns denn das beste sein würde. Jede Variante hat etwas für sich. Verliert Rostock ist auch Platz 2 nur 6 Eier entfernt. Gibt es ein Unentschieden bleibt der Abstand auf beide bei 7 bzw. 8 Punkten. Gewinnen die Rostocker, liegt Platz 2 auch „nur“ 7 Eier entfernt, aber auf Dresden und nicht auf Rostock. Das könnte auch ein Vorteil sein, denn Rostock hat die leicht bessere Bilanz über die letzten zehn Spiele und Dresden könnte mit der zweiten Liga-Niederlage in Folge vielleicht in eine kleine Krise geschickt werden. Naja, wir werden sehen. Heute gegen 16:00h wissen wir mehr.

Startet die Jagd nach den Aufstiegsplätzen nochmal?

Die Frage ist nur: gehen die Löwen nochmal auf die Jagd nach den Aufstiegsplätzen? Günther Gorenzel erklärte ja Mitte März die Jagdsaison nochmal für eröffnet. Einerseits ist der TSV 1860 München Jäger. Ein Jäger, der in einer gewissen Distanz zur Beute steht und sich bereithält, zuzuschlagen und die Beute zu erledigen. Aber auch ein Jäger, der selbst noch gejagt wird. Denn auf den vierten Platz, den wir ja momentan in unseren Korb liegen haben, sind noch Jäger wie der FC Saarbrücken oder unser nächster Gegner aus Verl scharf. Denn der vierte Platz berechtigt zur Teilnahme am DFB-Pokal und den wollen nicht nur wir erbeuten.

Jäger und Gejagter zugleich

Es ist also Angriff nach vorne und Absicherung nach hinten gefragt. Denn – ganz ehrlich – nach dieser tollen Saison wäre es schon ganz schön schmerzlich, komplett mit leeren Händen da zu stehen. Aufstieg oder Relegation wären für mich wirklich eine Riesenüberraschung nach dem aktuellen Tabellenstand, aber „solange es rechnerisch möglich ist, glauben wir dran“, ist ja eine gängige Fußballphrase. Realistischer erscheint mir dennoch, diese tolle Saison mit der Teilnahme am DFB-Pokal zu krönen. Dann hätten wir auch einen sportlichen Erfolg neben den sehr positiven Entwicklungen im sportlichen Bereich zu feiern. Denn unter Michi Köllner wächst richtig was heran. Das bleibt auch der Konkurrenz nicht verborgen, wie sich gestern in der PK wieder zeigte.

Aus Junglöwen werden richtige Löwen

Ich möchte nur ein paar Beispiele herausgreifen. Semi Belkahia hat sich zum Stammspieler entwickelt. Und nicht nur das: Gestern war er der Leader einer Innenverteidigung mit dem 18-Jährigen Niklas Lang als Partner und schoss nebenbei noch das für 1860 so wichtige Führungstor. Dennis Dressel ist zum nicht mehr wegdenkbaren Stammspieler gereift. Mit Knöferl, Djayo und Gresler klopfen weitere eigene Talente aus dem NLZ an die Tür zur ersten Elf. Diese Arbeit wird sich langfristig auszahlen und da können wir wirklich stolz drauf sein!

Aber wie geht die Jagd nun weiter?

Ein Blick ins Tierreich

Laut Wikipedia ist der Löwe ein opportunistischer Jäger, der „zumeist diejenigen Tiere erbeutet, die gerade verfügbar sind“. Zu seinen favorisierten Beutetieren gehören jedoch „Antilopen, Gazellen, Gnus, Büffel, Zebras und Warzenschweine.“ Die bevorzugte Jagdzeit der Löwen ist die Dunkelheit oder das Morgengrauen.

Eine schöne Analogie zu unseren fußballspielenden Löwen. Hauptsache eins der vor uns in der Tabelle liegenden Beutetiere wird erlegt, sprich überholt. Denen wird auch egal sein, welches Beutetier sie aus den Top 3 noch erlegen können. Vielleicht helfen ja die beiden englischen Wochen mit ihren Abendspielen, wenn die Jagdzeit der Löwen in die bevorzugte Dunkelheit verlegt wird. Der Löwe – als König der Tiere – sollte sich aber nicht mehr von Platz 4 verdrängen lassen. Diese Saison, in der wir nach jetzt 30 Spieltagen noch nicht ein schlechtes Spiel von unseren Löwen gesehen haben, muss einfach mit einem sportlichen Erfolg zu Ende gehen.

Jagd vor Zuschauern?

Und in der kommenden Jagdsaison wird dann hoffentlich wieder mit Zuschauern in unserem Jagdrevier angegriffen! Da freu ich mich am allermeisten drauf! Denn unser Rudel ist das geilste! Auf geht’s Löwen, jagen und siegen!

Trainer Stefan Krämer (KFC Uerdingen) lobt den Weg von 1860

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Stefan Krämer Trainer

Während die Löwen durch den 3:1-Auswärtssieg und die gleichzeitige Niederlage des FC Ingolstadt 04 in Magdeburg bis auf sechs Punkte an die Schanzer herangerückt sind, rutschte der KFC Uerdingen auf einen Abstiegsplatz. Generell dürfte der Job in Krefeld einer der härteren im Fußballgeschäft sein. Dennoch zeigte sich Trainer Stefan Krämer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel als fairer Sportsmann und lobte den Weg, den der TSV 1860 aller Unkenrufe zum Trotz in den letzten Jahren eingeschlagen hat.

Köllner wünscht dem KFC Uerdingen Glück

Dass die Chemie zwischen den Trainern Stefan Krämer und Michael Köllner stimmt, war auf der Pressenkonferenz leicht erkennbar. So nahm man es dem Löwen-Coach sofort ab, als er seinem Gegenüber für den weiteren Saisonverlauf alles Gute und viel Erfolg im Abstiegskampf wünschte. Zum Spiel äußerte sich Köllner dahingehend, dass man sich vor der Pause extrem effektiv gezeigt und aus vier Chancen drei Tore erzielt habe. Uerdingen habe jedoch “eine sehr, sehr gute Mentalität und einen guten Charakter” gezeigt. Seinem Trainerkollegen zollte er höchsten Respekt:

“Tollen Job bis jetzt! Ich würde nicht tauschen mit Dir – hab ich auch nicht vor! Und trotzdem machst es richtig gut und ich wünsche Euch auch, dass Ihr die nötigen Punkte holt, damit Ihr die Liga haltet. Es wäre schade, wenn so ein Traditionsverein am Ende in der 4. Liga verschwinden würde.”

Stefan Krämer: Lob für den TSV 1860

Auch Stefan Krämer erachtete den Sieg der Löwen als verdient und bezeichnete die Köllner-Truppe direkt zu Beginn seines Statements als “Spitzenmannschaft”. Auch er wollte seinem Team in Sachen Einsatz – vor allem nach der Pause – nichts vorwerfen, gab jedoch auch zu Protokoll, dass klare Torchancen Mangelware waren.

Lobende Worte fand Krämer in der Folge jedoch für den eingeschlagenen Weg des TSV 1860. Dass die Löwen aus der (finanziellen) Not nicht nur eine Tugend, sondern weit mehr gemacht haben, ließ den Trainer des KFC Uerdingen geradezu ins Schwärmen geraten.

“Ich finde es bemerkenswert, wie viele junge Spieler Ihr nicht nur entwickelt, sondern die auch Spielzeiten bekommen, denn nur so können sie sich in größeren Schritten auch entwickeln. Das macht Spaß zuzukucken. Da wächst was wirklich Gutes ran. Ich wünsche Euch, dass Ihr noch ganz oben rankommt vielleicht. Unter die ersten Drei ist ja noch durchaus möglich, wenn Ihr so weitermacht. Und natürlich hoffe ich, dass wir am Saisonende beide unsere Ziele erreichen.”

Weitere Aussagen von Köllner

Im weiteren Verlauf der PK wurde Michael Köllner gefragt, welches Ergebnis er sich für die Partie Hansa Rostock gegen Dynamo Dresden wünsche. Dies sei ihm ziemlich egal, antwortete er gelassen. Zudem sei es ihm zum jetzigen Zeitpunkt eher wichtig fünf Punkte Vorsprung auf Platz 5 als nur noch sechs Punkte Rückstand auf Platz 3 zu haben. Beides sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt, also acht Spieltage vor Schluss, letztendlich unerheblich.

Darüber hinaus erklärte Köllner die Auswechslung von Stefan Lex zur Pause damit, dass unsere Nummer 7 etwas angeschlagen gewesen sei. Auch Phillipp Steinhart habe ein Wehwehchen gehabt. Begeistert war unser Trainer von Niklas Lang und Semi Belkahia im Abwehrzentrum:

“Wir haben mit einer extrem jungen Innenverteidigung gespielt. Mit einem A-Jugendlichen und einem 22-Jährigen – die haben das super gemacht!”

Ein klares Bekenntnis zu seinen Junglöwen!

Spielbericht KFC Uerdingen – TSV 1860 München (30.Spieltag)

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KFC Uerdingen Anzeigetafel Lotte 3.Liga

Am 30.Spieltag der Saison 2020/21 in der 3.Liga traf der TSV 1860 München auswärts auf den KFC Uerdingen.

Dabei reisten die Löwen als Tabellenvierter an, während die Gastgeber auf Rang 16 lagen. Die Partie zwischen dem KFC Uerdingen und dem TSV 1860 München wurde im Stadion am Lotter Kreuz ausgetragen, da die Grotenburg immernoch nicht fertig saniert ist. Inzwischen wollen sogar die Fans mit anpacken, wie auch in unserem Vorbericht zu lesen war.

KFC Uerdingen TSV 1860 München

Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Tabellenführer Dresden begann Niklas Lang für den gelbgesperrten Salger, außerdem ersetzte Tallig Winter-Neuzugang Keanu Staude im Mittelfeld. Bei Uerdingen fielen kurzfristig Muhammed Kiprit aufgrund einer Verletzung sowie Antonio Grimaldi aus. Der Stürmer, zuletzt in vier Spielen in Folge mit einem Tor, musste als Kontaktperson in einem Corona-Fall in Quarantäne.

Die Löwen mit der frühen Führung

KFC Uerdingen TSV 1860 München 30. Spieltag 0:1
Semi Belkahia trifft zum frühen 0:1

Uerdingen hatte Anstoß, doch es dauerte nur drei Minuten, bis Torwart Königshofer zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Nach Ecke von Neudecker köpfte Semi Belkahia zum 0:1 für den TSV 1860 München ein. Wie auch gegen den Halleschen FC zerstörte das den gegnerischen Matchplan nach nur wenigen Minuten.

KFC Uerdingen kommt gegen den TSV 1860 offensiv nicht zum Zug

Die Krefelder brauchten etwas Zeit, um den Gegentreffer zu verkraften. Nach 22 Minuten kamen sie das erste Mal zum Abschluss, Tim Albutat verzog allerdings deutlich. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der TSV 1860 gegen den KFC Uerdingen alles im Griff, ließ Ball und Gegner laufen.

Nach diesem ersten Torschuss kam der KFC besser ins Spiel, die zweitbeste Abwehr der Liga stand aber sicher und ließ keine gefährlichen Aktionen zu. In der Offensive hingegen setzen die Löwen weiter Nadelstiche und waren damit höchst effektiv.

Mölders mit dem Doppelpack

KFC Uerdingen TSV 1860 München Tor zum 0:3 03.04.2021
Der Doppeltorschütze vor der Halbzeit: Sascha Mölders jubelt

In der 35.Minute fiel das 0:2 für den TSV 1860 München gegen den KFC Uerdingen. Tallig bekam über links viel Platz und Zeit für eine Flanke. Diese fand am zweiten Pfosten Toptorjäger Sascha Mölders, der sträflich allein gelassen einköpfen konnte. Nur drei Minuten später war es wieder eine Co-Produktion von Tallig und Mölders, die zum dritten Treffer von Sechzig München führte. Eine Kopfballabwehr nahm Tallig direkt, traf den Ball jedoch nicht richtig. Den Aufsetzer nutzte erneut Mölders und traf sehenswert mit einem Seitfallzieher zum 0:3 im Stadion am Lotter Kreuz. Saisontreffer Nummer 17 und 18 für den 36-Jährigen.

Die restlichen Minuten bis zur Pause spielte der TSV 1860 München souverän herunter, der KFC Uerdingen musste sich nach dem Doppelschlag zunächst einmal sortieren.

KFC Uerdingen liegt gegen TSV 1860 München 0:3 zurück
Der Halbzeitstand im Stadion am Lotter Kreuz

Ein Wechsel nach der Pause beim TSV 1860, zwei beim KFC Uerdingen

In der 2.Halbzeit kam Keanu Staude auf den Platz, Stefan Lex blieb für ihn in der Kabine. Uerdingen wechselte gleich doppelt und brachte damit neuen Schwung in die Partie. Das äußerte sich nach kurzer Zeit auch direkt am Spielstand. Der KFC setzte sich am Strafraum der Löwen fest, die Defensive brachte den Ball nicht weg. Schlussendlich landete der Ball bei Marcussen, der sich an der Strafraumgrenze den Ball kurz vorlegte und zum Anschlusstreffer traf (51.). Marco Hiller war ohne Chance.

Marco Hiller im Tor des TSV 1860 München
Marco Hiller im Tor der Löwen

Löwen in der Folge um Ordnung bemüht

Das Tor brachte den Gastgebern neuen Mut, der Stadionsprecher forderte über die Lautsprecher “Lasset die Aufholjagd beginnen”. Die Löwen-Defensive stand aber weiterhin sicher und ließ wenig Chancen der Uerdinger zu. Auch die Spielkontrolle hatte weiterhin der TSV 1860 München inne.

Den Willen konnte man den Krefeldern sicher nicht absprechen und die Gastgeber waren phasenweise aktiver. Im letzten Drittel agierte man aber einfach zu ungenau, um das Tor von Marco Hiller wirklich in Gefahr zu bringen.

Weitere Wechsel beim TSV 1860 München und der Bart bleibt dran!

Michael Köllner reagierte auf den komfortablen Vorsprung und tauschte mehrfach durch. Nach 70 Minuten kam Greilinger für Biankadi. 13 Minuten später ersetzen Wein und Erdmann Linksverteidiger Steinhart sowie Erik Tallig. Auch Lorenz Knöferl durfte noch für wenige Sekunden auf den Rasen. Er ersetzte den Spieler des Tages Sascha Mölders (90.+3).

Der TSV 1860 München brachte die restlichen Minuten gegen den KFC Uerdingen wie auch schon vor dem Halbzeitpfiff routiniert über die Zeit und fährt einen nie gefährdeten 1:3-Auswärtssieg ein. Der “Liga-Bart” von Trainer Michael Köllner bleibt also vorerst dran, Sechzig ist nun in der 3.Liga seit vier Spielen ungeschlagen.

Erfreuliche Ergebnisse auf den anderen Plätzen

Grund zur Freude liefert nicht nur die eigene Mannschaft, sondern auch die Ergebnisse bei der Konkurrenz. Die drittplatzierten Ingolstädter unterliegen dem 1.FC Magdeburg mit 0:2. Außerdem verliert Verl gegen Duisburg und Saarbrücken spielt Unentschieden gegen Wiesbaden. Der Rückstand auf Platz 3 beträgt daher nur noch sechs Punkte, der Vorsprung auf Platz 5 hingegen wächst auf fünf Punkte an.

Morgen treffen im Spitzenspiel der 3.Liga zudem Dynamo Dresden und Hansa Rostock aufeinander, die sich damit gegenseitig Punkte wegnehmen werden.

So geht es weiter in der 3.Liga

Für den KFC Uerdingen steht als nächstes das Auswärtsspiel beim Halleschen FC an, der TSV 1860 München trifft daheim im Grünwalder Stadion auf den SC Verl. Anpfiff ist am Samstag, 10.04.21 um 14:00 Uhr.

Liveticker: KFC Uerdingen – TSV 1860 München aus dem Stadion

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 30.Spieltag zwischen dem KFC Uerdingen und dem TSV 1860 München!

Der Tabellenvierte TSV 1860 München reist nach Lotte und trifft auf den KFC Uerdingen. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern aus dem Stadion und allen Ereignissen rund um das Spiel.

KFC Uerdingen TSV 1860 Spielstand

Aufstellung: 1 Hiller – 36 Steinhart, 3 Lang, 27 Belkahia, 25 Willsch – 14 Dressel – 19 Biankadi (70. 11 Greilinger), 7 Lex (45. 23 Staude), 31 Neudecker, 8 Tallig – 9 Mölders

Bank: 40 Kretzschmar, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 32 Gresler

Tore: 0:1 Belkahia (3.), 0:2 Mölders (35.), 0:3 Mölders (38.), 1:3 Marcussen (51.)

Die Personalsituation

Stephan Salger ist gelbgesperrt. Weiterhin nicht einsatzbereit sind Tim Linsbichler und Quirin Moll.

Sperre droht für einen Löwen

Mit vier gelben Karten vorbelastet ist aktuell Philipp Steinhart. Bei einer möglichen gelben Karte am heutigen Tage müsste er gegen den SC Verl pausieren.

Wo könnt ihr das Spiel KFC Uerdingen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Zuletzt konnten sich die Löwenfans wegen zahlreichen Partien im Free-TV, u.a. das Spiel im Toto-Pokal gegen Türkgücü, wahrlich nicht beschweren. Das heutige Duell zwischen dem KFC Uerdingen und dem TSV 1860 München wird allerdings nicht kostenfrei im Free-TV verfügbar sein.

MagentaSport überträgt das Spiel für Abonennten im Fernsehen, auch im Online-Stream könnt ihr die Begegnung verfolgen.

Zudem ist ausnahmsweise das Löwenradio heute im Einsatz. Moderator Gilbert Kalb führt euch durch hoffentlich spannende 90 Minuten.

LÖWENRUNDE: Michael Köllner verteidigt Junglöwen Gresler und Lang

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Michael Köllner im Grünwalder Stadion

In der Pressekonferenz vor der Partie gegen Uerdingen äußerte sich Michael Köllner unzufrieden über die Berichterstattung nach dem Pokal-Aus gegen Türkgücü. Vor allem die Kritik an den Junglöwen Maxim Gresler und Niklas Lang fand der Coach des TSV 1860 München nicht angebracht.

Fokus liegt auf der 3.Liga

Zunächst ordnete Trainer Michael Köllner die Niederlage im Toto-Pokal gegen Türkgücü als “ärgerlich” ein, war aber mit der abgerufenen Leistung grundsätzlich zufrieden. Mit dem Vierfachwechsel in der 65.Minute brachte der Coach zusätzlichen Schwung in die Partie. Junge Spieler müssten auch unter Wettkampfsituationen eingesetzt werden und Köllner fand, dass die eingewechselten Spielern sowie Lang und Gresler es “alle gut gemacht” haben. Nichtsdestotrotz ist dem Trainer auch klar, dass die öffentliche Wahrnehmung manchmal anders ist.

Kritik der Medien an Maxim Gresler – Michael Köllner greift ein

Vor allem Maxim Gresler stand nach der Situation zum entscheidenden 0:1 in der Kritik. Der erst 17-Jährige feierte sein Startelfdebüt und ersetzte den etatmäßigen Linksverteidiger Phillipp Steinhart, der aus Vorsichtsmaßnahmen nicht im Kader stand. Aufgrund der Darstellung in den Medien, sah sich Michael Köllner gezwungen, eine Lanze für Maxim Gresler zu brechen.

Ich finde es einfach deplatziert, wenn man sich so einen Jungen dann raussucht. Da hätte man vielleicht sich mit anderen Themen beschäftigen können. Ist die Schiedsrichteransetzung toll gewesen? Eine Minute vor Schluss ein klarer Elfmeter für uns. Die Sachen gehen dann unter, aber die 17-Jährigen sich dann auszusuchen, ist ein passendes Opfer.

Auch Lang mit Beteiligung am Gegentor?

Niklas Lang, der zum zweiten Mal in Folge mit Stephan Salger die Innenverteidigung bildete, wurde in den Medien ebenfalls ein Fehler beim Gegentreffer attestiert. Bernd Winninger hat in seiner TAKTIKTAFEL das Gegentor analysiert und kommt zu einem ganz anderen Schluss, was die beiden Junglöwen anbelangt. Während Lang “nicht die geringste Schuld trifft”, hat Gresler nur einen geringen Anteil am Gegentreffer.

Erneut stellt sich Michael Köllner damit schützend vor seine Spieler. Anfang März war bereits Merveille Biankadi vor allem in den sozialen Medien kritisiert worden. Auf Nachfrage von sechzger.de in der LÖWENRUNDE vor dem Spiel in Duisburg machte der Trainer allerdings deutlich, dass “die entscheidende Meinung” am Ende seine sei.

Michael Köllner freut sich auf “geile Spiele” am 30.Spieltag der 3.Liga

Gespannt blickt der Coach auf den Spieltag am Osterwochenende. Mit dem Duell Dynamo Dresden – Hansa Rostock nehmen sich die beiden bestplatzierten Mannschaften der 3.Liga gegenseitig Punkte weg, außerdem trifft Ingolstadt in einem schweren Auswärtsspiel auf Magdeburg. Doch auch das anstehende Duell gegen den KFC Uerdingen wird nicht leicht. In jedem Fall freut sich der 51-Jährige auf “geile Spiele”.