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Diskussion über Zaun vor der Stehhalle im BA

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Er ist schon lange ein Ärgernis für alle Besucher des Sechzgerstadions: Der Zaun vor der Stehhalle. Zum einen ist seine Existenz völlig unzeitgemäß, nachdem schon seit Jahren und insbesondere in den neueren Stadien der Republik keine hässlichen Zäune mehr vor Sitzplatzrängen an den Seitenlinien zu finden sind. Zum anderen, weil für die unteren Reihen der Sitzplätze auf der Gegentribüne im Stadion an der Grünwalder Straße und auch für die dort untergebrachten Rollstuhlfahrer die Sicht auf’s Spielfeld durch den Zaun einfach sehr eingeschränkt ist. Nun kommt endlich Bewegung in die Diskussion zu diesem Thema.

Öffentliche Sitzung des BA 18 am 23.09. um 19.30 Uhr

In der Sitzung im Bezirksausschuss des Stadbezirks 18 (Untergiesing/Harlaching) am kommenden Dienstag, den 23. September um 19.30 Uhr steht das Thema auf der Tagesordnung. Die SPD-Fraktion hat den Antrag ins Stadtteilparlament eingebracht. Die Sitzung ist (wie jede BA-Sitzung) öffentlich und kann von interessierten Bürgern besucht werden. Nähere Informationen zur Tagesordnung und zum Sitzungsort sind hier zu finden.

Diskussion um Zaun bereits im Sommer 2024

Im Juli 2024 wurde der Rückbau des Zauns schon einmal beantragt, allerdings von den Behörden “aus Sicherheitsgründen” abgelehnt. Perfiderweise begründet mit einem Vorfall, der sich im Stehplatzbereich im Unterhachinger Sportpark ein paar Monate zuvor zugetragen hatte. Damals musste die Drittligapartie zwischen den Vorstädtern und den Löwen wegen eines Konflikts um ein Banner an einem Fluchttor deutlich verspätet angepfiffen werden. Was dies mit der  Situation vor der Stehhalle auf Giesings Höhen zu tun hatte, wissen – bis heute – allein die Entscheider in dieser Frage, die uns als Fanportal freundlicherweise Anfang September dann sogar ein paar Fragen direkt beantworteten.

Der Antrag der SPD-Fraktion im BA 18 im Wortlaut

Die Landeshauptstadt München und das zuständige Referat für Bildung und Sport und die Sicherheitsbehörden werden aufgefordert nochmal zu prüfen ob der Zaun an der Stehhalle zurück gebaut oder reduziert werden kann, um die Sichtbehinderung für die unteren Reihen zu beseitigen und für die Rollstuhlfahrer bessere Bedingungen zu schaffen.

Begründung:

Zusammen mit der Stadt München versucht der TSV 1860 München die Situation rund um das städtische Stadion an der Grünwalder Straße stetig zu verbessern.

Hierbei wäre ein Rückbau des gesamten Zauns an der sogenannten Stehhalle (Sitzplätze) eine weitere Lösung um die aktuelle Situation in den unteren Reihen, wo hauptsächlich auch Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind sitzen zu verbessern.

Die Rollstuhlplätze im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße werden ohnehin den Ansprüchen eines modernen Stadions nicht gerecht. Neben der Lage auf Spielfeldhöhe und dem fehlenden Wind-, Sonnen und Regenschutz kann man das Spielgeschehen nur mit direktem Blick durch den Zaun verfolgen.

Schon 2024 wurde der Rückbau des gesamten Zauns an der sogenannten Stehhalle beantragt, aber von den Sicherheitsbehörden wurde sowohl eine Entfernung, als auch eine Reduzierung der Höhe (110cm) abgelehnt.

Seit vielen Jahren gibt es keinerlei Vorfälle bei Heimspielen im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße, bei denen die Fans auf den Sitzplätzen nur durch den Einsatz eines massiven Zauns, davon zurückgehalten werden konnten, das Spielfeld zu stürmen.

In den 20 Stadien der aktuellen Drittligisten gibt es nur vier mit einem sichteinschränkenden Zaun zwischen Spielfeld und Gegengerade. Bei zweien davon befinden sich dort zudem Stehplätze, was im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße nicht der Fall ist.

Es würde uns sehr freuen, wenn die Landeshauptstadt München und das zuständige Referat für Bildung und Sport und die Sicherheitsbehörden, nochmals die aktuelle Situation prüfen, ob der Zaun an der Stehhalle nicht zurück gebaut oder wenigstens reduziert werden kann.

Um die Sichtbehinderung für die unteren Reihen zu beseitigen und für die Rollstuhlfahrer bessere Bedingungen zu schaffen.

Gez. Michael Sporrer, SPD-Fraktionssprecher BA 18 Untergiesing-Harlaching

Löwenrunde vor dem Auswärtsspiel in Rostock: Volland-Vertreter offen

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Löwenrunde: Ohne Verlaat gegen Hoffenheim

Löwentrainer Patrick Glöckner stand der Presse in der Löwenrunde vor dem Spiel bei Hansa Rostock Rede und Antwort. Im Mittelpunkt stand natürlich die Frage, wie der gelb-rot gesperrte Kevin Volland ersetzt werden kann.

Volland ist auf verschiedene Arten zu ersetzen

1860-Trainer Patrick Glöckner wurde natürlich gleich zu Beginn der Löwenrunde gefragt, wie er Kevin Volland nach seiner gelb-roten Karte aus dem Spiel gegen Havelse ersetzen will. Glöckner ließ sich dabei nicht wirklich in die Karten schauen. “Es kommen einige Konstellationen in Frage”, antwortete er recht wolkig auf die entsprechende Frage. David Philipp sei natürlich eine naheliegende Option auf der Zehn und Tunay Deniz “ist wieder bereit und trainiert gut”. Außerdem sei eine “Veränderung der Grundordnung” auch eine Möglichkeit. Eine weitere Alternative könnte ein Startelfeinsatz von Patrick Hobsch sein. Größere Rotationen in der Startelf schloss Glöckner aber aus. Wer Volland dann wirklich ersetzt, wird man wohl erst nach Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung wissen. Die Ihr selsbtevrständlich in unserem Liveticker so schnell wie möglich vermeldet bekommt.

“Rostock und Essen die schwersten Auswärtsspiele”

Natürlich wurde Glöckner in der Löwenrunde auch auf die aktuelle Form von Hansa Rostock angesprochen. Rostock konnte bisher erst zwei Tore erzielen und liegt mit sechs Punkten vor dem Spiel auf Tabellenplatz 12 etwas hinter den Erwartungen. Der Löwencoach glaubt dass die Kogge “generell einen sehr guten Kader” hat. Hansa wird nach Glöckners Ansicht derzeit vom Verletzungspech zurückgeworfen und “es muss sich erst Alles finden”. Auch die Einbindung des neuen Stürmers Emil Holten aus Dänemark brauche ihre Zeit. Glöckner geht aber davon aus, dass die Rostocker am Saisonende oben mitspielen werden. Außerdem seien “Essen und Rostock” die schwersten Auswärtsspiele der Saison. “Rostock muss gewinnen” und 1860 werde seine Spielwise entsprechend anpassen. Könnte bedeuten, dass die Löwen den Gastgeber erstmal kommen lassen und auf Umschaltsituationen warten.

“Noch Verbesserungspotential in der Mannschaft”

In der Rückschau auf den Last-Minute-Sieg gegen Havelse analysierte Glöckner, dass sein Team durch individuelle Fehler dem Gegner zu viele Chancen ermöglicht habe. Er kritisierte, dass man das Timing in defensiven 1:1-Situationen verbessern müssse und die Gegner auch nach einer 2:0-Führung weiterhin ernst nehmen müsse. Für das Spiel in Rostock rechnet Glöckner vor 600 mitreisenden Löwenfans mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Hoffen wir also, dass die Löwen eine der raren Torchancen nutzen und hinten endlich mal die Null halten.

Gegnervorstellung 25/26: Fußballclub Hansa Rostock e. V.

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Schild mit der Aufschrift Rostock HBF

Die Serie will einfach nicht reißen. Zum dritten Mal in Folge drehten die Löwen in den letzten Augenblicken der Partie auf und versetzten die Fans in kollektive Eksatse. Die vorher erbrachten Leistungen vermochten dies nicht unbedingt zu erreichen, weshalb man vor dem Auswärtsspiel beim Gegner mit dem wertvollsten Kader doch gemischte Gefühle verspürt. Diese sind aber auch im Nord-Osten des Landes vorherrschend, denn auch hier läuft es nicht nach Wunsch. Die Löwen reisen an die Ostseeküste zur Partie beim Fußballclub Hansa Rostock e. V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Wie schon angemerkt ist der Saisonstart der Kogge mehr schlecht als recht verlaufen. Neben den Löwen als einer der Topfavoriten gehandelt rangiert Hansa aktuell nur auf dem zwölften Tabellenplatz. Eine bisherige Bilanz von 1-3-1 bei einem Torverhältnis von 2:2 reicht zu gerade einmal sechs Punkten. Die Abwehr steht zwar sicher, aber in der Offensive hakt es noch gewaltig und so wartet man mittlerweile seit 211 Minuten auf einen eigenen Treffer.

Im letzten Ligaspiel gegen Osnabrück gab es ein magere 0:0 nachdem man sich davor im Landespokal bei Traktor Dargun mit einem 17:0 warm geschossen hatte. Der bisher einzige Sieg konnte gegen den Waldhof errungen werden, während Aufsteiger Hoffenheim die Punkte aus dem Ostseestadion entführen konnte. Rechnet man aber noch einige Verletzungen ein, insbesondere die von Sturmtank Andreas Vogelsammer (33) und Adrien Lebeau (OM, 26), ist die schwache Offensive nachvollziehbar und die bisherige Situation noch nicht so aussichtslos, dass über ernsthafte Konsequenzen für z.B. Trainer Daniel Brinkmann nachgedacht werden müsste.

Kader & Transfers

Eine für Drittligaverhältnisse normale Transferphase liegt hinter Hansa, bei der sich 10 Abgänge und 12 Zugänge gegenüberstehen.

Geld eingenommen hat man nur für einen “Schein-Abgang”. Louis Köster (22, LA) war in der vergangenen Spielzeit an Holstein Kiel II ausgeliehen und wurde vom KSV nun für 80 000 € für die Kampfmannschaft verpflichtet. Die schwerwiegendsten Wechsel erfolgten beide zu Rivale Dynamo Dresden. So versuchen sich Offensivregisseur Nils Fröling (25) und Verteidiger Alexander Rossipal (29) in dieser Saison in der zweiten Liga. Top-Stürmer Sigurd Haugen (27) kickt nach seinem Leih-Ende bekanntlich nun in München und Innenverteidiger Damian Roßbach (32) lässt die Karriere bei Altglienicke in der Regionalliga Nordost ausklingen.

Auf dem Papier wurden diese Verluste aber gut ersetzt. Für den Sturm kam neben Vogelsammer von Hannover 96 noch David Hummel (23, MS) mit der Empfehlung von 15 Toren aus Homburg an die Ostsee (Auch er laboriert aber aktuell an einer Wadenverletzung.) und Emil Holten (29, MS) wurde von Elfsborg aus dem schwedischen Oberhaus geliehen. Aus dem deutschen Unterhaus kam als Ersatz für das offensive Mittelfeld Paul Stock (28) vom SV Elversberg, sowie für den gleichen Bereich Maximilian Krauß (28) aus Cottbus. In der Innenverteidigung wurden die offenen Stellen mit Leon Reichhardt (21, Stuttgart II) und Florian Carstens (26, Wiesbaden) besetzt.

Löwenpower: –

Vereinsgeschichte

Die Geschichte von Hans Rostock beginnt eigentlich schon vor der Vereinsgründung 1965. Vor der Ausgliederung der Fußballabteilung in den FC Hansa war man Teil des SC Empor Rostock. Dieser Club wurde 1954 gegründet, Trägerbetrieb war das Fischkombinat Rostock und nachdem die Oberligamannschaft von Empor Lauter aus dem Erzgebirge nach Rostock delegiert wurde, spielte man auch in der Oberliga. In den kommenden Jahren konnte man einige Erfolge einfahren, so wurde man mehrmals Vizemeister und stand im Finale des FDBG-Pokals.

Ausgliederung

Um bessere Leistungsförderung für den Fußballsport zu gewährleisten wurde am 28. Dezember 1965 die Ausgliederung der Fußballabteilung vorgenommen und der Fußballclub Hansa Rostock gegründet. Trägerbetrieb dieses neuen Leistungszentrums war das Kombinat Seeverkehr und Hafenwirtschaft. In der ersten Saison gelang gleich wieder der Einzug ins Pokalfinale. Zwei Jahre später wurde man wieder Vizemeister und durfte in der Folge im Messepokal antreten. Auch in der folgenden Saison 68/69 war Hansa wieder international vertreten, musste aber gegen Inter Mailand ausscheiden. Danach schwankten die Leistungen und man rutschte in den nächsten Jahren ins Tabellenmittelfeld ab.

Dies gipfelte im Abstieg im Jahre 1975, dem zweiten in der erweiterten Vereinsgeschichte. In der Folge wurde Rostock zur Fahrstuhlmannschaft. Die DDR-Liga erwies sich als zu schwach, die Oberliga als hartes Pflaster. In der Saison 1980/81 schaffte man endlich wieder den Klassenerhalt im Oberhaus und konnte sich in der Folge im unteren Tabellenfeld halten. 1986 folgte aber der erneute Abstieg, gefolgt vom Wiederaufstieg und dem fünften Einzug ins Pokalfinale. Gestärkt von diesen Erfolgen errang Hansa 1988/89 den vierten Platz und qualifizierte sich für den UEFA-Pokal. Unter Mithilfe von Werder Bremen und einer Ablösezahlung für Axel Schulz von Hertha Berlin musste Rostock im Zuge der Vermarktwirtschaftlichung des Vereins weniger Federn lassen als andere Ostvereine.

Nach 1989

In der letzten Saison der DDR-Oberliga 90/91 konnte der FC Hansa seinen ersten (und den letzten) DDR Meistertitel und auch den FDGB-Pokal gewinnen. Damit qualifizierte man sich für die gesamtdeutsche Bundesliga und den Europapokal der Landesmeister. Nach einem guten Start in die erste Bundesliga-Saison wurde der FCH aber durchgereicht und stieg direkt ab. Zumindest die Roten konnten am 2. Spieltag aber geschlagen werden! In der ersten Europacuprunde scheiterte man am FC Barcelona, konnte das Heimspiel aber mit 1:0 gewinnen. Der direkte Wiederaufstieg gelang 92/93 nicht und man musste einige Jahre im Unterhaus bleiben. Unter Trainer Frank Pagelsdorf konnte zwei Jahre später der Aufstieg realisiert werden und Rostock tauschte mit Dresden den Platz in Liga 1.

Damit brach eine neue Erfolgsära an. Im ersten Jahr konnte man sofort den 6. Platz erringen, verzichtete aber auf den UI-Cup. Der erste gesamtdeutsche Titel wurde dann der DFB-Hallen-Pokal in der Saison 1997/98. Die Leistungen in der Liga pendelten sich in den nächsten Jahren auf eher niedrigem Niveau ein, man erreichte aber 98/99 das Halbfinale des DFB-Pokals. Nach einem kurzen Aufbäumen und Platz 9 in 2003/04 musste der FCH schließlich 2005 nach einer Dekade im Oberhaus die Segel streichen.

Erstes Mal in Liga 3

Nach zwei Jahren gelang der Wiederaufstieg, abermals unter Frank Pagelsdorf. Der Klassenerhalt konnte nicht realisiert werden und man spielte forthin mäßig erfolgreich in Liga 2. In der Spielzeit 09/10 musste die Kogge in die Relegation gegen Ingolstadt und stieg zum ersten Mal in die dritte Leistungsstufe ab. Es gelang postwendend die Rückkehr ins Unterhaus, man musste aber sofort wieder runter. Dies war auch der sehr angespannten Finanzsituation zuzuschreiben, es drohte 2012 die Insolvenz.

Hansa musste sich als in der dritten Liga konsolidieren, verpasste aber stattdessen zum ersten Mal in der Geschichte die Teilnahme am nationalen Pokalwettbewerb. Unter vielen Trainern wurde der Aufstieg in Angriff genommen, wirklich gelingen wollte aber nichts. Der Tiefpunkt war 2015 mit Platz 17 (damals kein Abstiegsrang) die schlechteste Platzierung des Vereinsgeschichte. Die Rückkehr in die 2. Bundesliga erreichte man dann in der Pandemie-Saison 20/21. Getragen von großer Euphorie hielt man sich zwei Spielzeiten im Unterhaus, musste aber in der vorvergangenen Saison als Vorletzter absteigen.

Hansa Rostock vereint 28 240 Mitglieder auf die Sparten Fußball, Frauenfußball und Inklusionsmannschaft. Außerdem gibt es wie bei den Löwen auch eine Traditionself. Der Profifußball ist ausgegliedert und ein Minderheitenanteil an Immobilienmillionär Rolf Elgeti verkauft worden. Trotz der Kontroverse um dessen Kandidatur zum Aufsichtsrat scheint das Verhältnis recht harmonisch.

Fanszene

Die aktiven Fans der Kogge stehen zuhause auf der Südtribüne und sind für ihre verrückten Aktionen und Gewaltexzesse bekannt. Diese reichen von Tapezieraktionen in Gästeblöcken, über das Klauen eines Vorsängerpodests bis zu Attacken auf Gästeblöcke und den in der letzten Saison erfolgten Angriff auf den Sonderzug aus Essen. Die “Hansakrieger” sind bekannt für ihre Schlagkräftigkeit, das Faible für fremde Vereinsklamotten und die umgedrehten Bomberjacken. Auch die Provokationen gegen v.a. St. Pauli (Stichwort Lichtenhagen) sorgten schon für einige Skandale. Gefühlt ist in Rostock alles ein bisschen drüber, im Positiven wie im Negativen.

Verantwortlich für das Alles sind vornehmlich die Gruppen der aktiven Szene. Hauptgruppe sind die 2001 gegründete “Suptras Rostock”. Daneben gibt es noch die “Hansafans Schwerin”, “BALTIC BOYZ”, “Revolte Rostock 2005”, “Action Connection”, “Plattenbau”, “WOLGASTÄ” (Gruppe aus Wolgast”) und die 2000 gegründeten “Vier Tore Power Neubrandenburg” (VTPNB).

Aktionen

Zu unserem heutigen Spiel endet die Spenden Aktion zur Finanzierung der Nachbauten der Flutlichtmasten. Das Ziel von 250 000€ ist in Reichweite, aktuell sind schon ca. 236 500€ auf der Plattform gofundme zusammengekommen. Diese Nachbauten sind mittlerweile alle errichtet und so zieren aktuell 8 Masten das Ostseestadion. Nach der Partie gegen die Löwen, welches die letzte mit den maroden Lichtern ist, wird der Übergang zur neuen Anlage mit einer Zeremonie begangen.

Eine Art Umfeldorganisation stellt der Verein “Fanszene Rostock e.V.” dar in dem jedermann gegen Zahlung eines Jahresbeitrags Mitglied werden kann und so die Kurvenarbeit unterstützt. Desweitern ergeben sich daraus Vorteile beim Einkauf von Fanartikeln und Sonderzugfahrten. Auch bei der Aktion zur Erhaltung der Flutlichtmasten war der Verein eingebunden.

Frei nach dem Motto: “Hansa hasst alle, alle hassen Hansa”, sind mir keine Freundschaften der Hanseaten bekannt. Feindschaften gibt es natürlich mit alles und jedem der die Hansazone entern möchte. Besonders aber mit St. Pauli, Hertha Berlin und eigentlich allen Ostvereinen wie z.B. Dresden oder Cottbus.

Auf der Website sind 113 registrierte Fanclubs eingetragen, einer davon sogar in Tansania!

Das Stadion

Der FC Hansa Rostock trägt seit Beginn seiner Geschichte im “Ostseestadion” aus, welches im Rostocker Hansaviertel gelegen ist. Das Stadion ist über eine Betreiberfirma, welche auch das Erbbaurecht auf dem Grundstück hält, im Besitz von Hansa Rostock. Auf dem Papier verfügt die Arena über 29.000 Plätze, davon 20.000 Sitzplätze. Aufgrund der eigenwilligen Positionierung der Heimkurve direkt neben dem Gästesektor sind aber durch Sicherheitsmaßnahmen nur 27.500 Plätze nutzbar.

Ursprünglich in den 1950er Jahren als Mehrzweckstadion mit großem Engagement der Bevölkerung errichtet, diente es dem SC Empor Rostock und später dem F.C. Hansa Rostock als Heimspielstätte. In den Jahrzehnten danach wurde es mehrfach modernisiert – unter anderem mit Flutlicht, Anzeigetafel und Rasenheizung. Ab dem Jahr 2000 erfolgte der vollständige Umbau zu einer reinen Fußballarena, bei dem auch das historische Marathontor restauriert und integriert wurde. Die markanten Flutlichtmasten blieben erhalten. 2001 wurde das neue Stadion eröffnet und fasst seither rund 29.000 Zuschauer. Zwischen 2007 und 2015 trug es den Namen „DKB-Arena“, kehrte jedoch auf Wunsch der Fans zum Traditionsnamen „Ostseestadion“ zurück. In den letzten Jahren wurde es weiter technisch aufgerüstet – mit Solaranlage, LED-Werbebanden, Video-Wall, neuer Rasenheizung und einem Fan-Shop unter der Nordtribüne.

Das Ostseestadion feierte im letzten Jahr seinen 70. Geburtstag und dementsprechend wurde auf der Website der Hansa auch eine riesige Sammlung an Informationen inklusive Video zusammengestellt, welche ihr HIER erreicht.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Hansas Zuschauerrekord von 58 492 stammt aus einem “Heimspiel” im Berliner Olympiastadion, nach einer Platzsperre in Folge von Ausschreitungen.
  • Das Hansamaskottchen “Rollo” existiert für kurze Zeit, wurde nach dem vorzeitigen Ableben der beiden Kostümträger aber wieder abgeschafft.
  • Eine “Kogge” war einer der wichtigsten Schiffstypen der Hanse. Die Einmaster konnten für ihre Größe bzw. Mannschaftsstärke sehr viel Fracht transportieren.
  • Der Klebstoffhersteller “UHU” war der erste Sponsor des Vereins.
  • Die Südtribüne Rostock wird auf Google als psychoneurologische Klinik geführt.

Der 6. Spieltag im Überblick

Dienstag 3:1 1. FC SaarbrückenSSV Ulm 1846 Fußball
2:1 FC Viktoria Köln 1904 – TSG 1899 Hoffenheim II
2:0 SV Wehen Wiesbaden – SSV Jahn Regensburg
2:1 SC Verl 1914 – Aachener TSV Alemannia
0:3 1. FC Schweinfurt 05 – MSV 02 Duisburg
Mittwoch 19:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – VfB Stuttgart II
19:00 Uhr FC Energie Cottbus – FC Erzgebirge Aue
19:00 Uhr TSV Havelse 1912  – FC Ingolstadt 04
19:00 Uhr FC Hansa Rostock – TSV 1860 München
19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – VfL Osnabrück

17.09.1978: TSV 1860 gewinnt bei Borussia Neunkirchen

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Borussia Neunkirchen Ellenfeldstadion

Wenn man als Fan des TSV 1860 an Borussia Neunkirchen denkt, kommt einem vermutlich als Erstes der Mai 1991 in den Sinn. Damals erreichten die Löwen zum Auftakt der Aufstiegsrunde ein 1:1 im Ellenfeldstadion und stiegen schließlich in die 2. Bundesliga auf. Doch bereits im September 1978 waren die Löwen im Saarland und feierten einen Auswärtssieg.

TSV 1860 gewinnt bei Borussia Neunkirchen

Was am 8. Spieltag natürlich noch nicht absehbar war, war das Tabellenbild zum Saisonende. Der TSV 1860 beendete die Spielzeit als Meister der 2. Bundesliga Süd, während Borussia Neunkirchen als Letzter abstieg. So groß erschien der Unterschied am 17.09.1978, also heute vor 46 Jahren, jedoch nicht.

Bis zur 74. Minute mussten die Löwen warten, ehe Alfred Herberth sie vor 8.000 Zuschauer mit dem 0:1 erlöste. Auch wenn sich die Saarländer nach Leibeskräften wehrten, blieb ihnen ein Punktgewinn versagt. Im Gegenteil: Franz Gerber sorgte in der 83. Minute für die Entscheidung zugunsten des TSV 1860.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Heinz Lucas schickte folgende Elf des TSV 1860 auf den Rasen des Schmuckkästchens Ellenfeldstadion:

Hartmann – Agatha, Glavovic, Scheller, Sturz – Herberth, Metzger, Nachreiner (80. Hofeditz), Gerber – Vöhringer (46. Haunstein), Stering

Tore:
0:1 Herberth (74.), 0:2 Gerber (83.)

Borussia Neunkirchen
Damals wie heute einen Besuch wert: das Ellenfeldstadion in Neunkirchen

Sechzig um Sieben: TSV 1860 in Rostock zu Gast

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Der TSV 1860 München ist heute abend bei Hansa Rostock gefordert. Nach dem Heimsieg gegen Havelse wartet im Rahmen einer Englischen Woche nur drei Tage später bereits der nächste Gegner auf die Löwen. Alle News gibt es zum Start in den Tag nun aber erst einmal auf einen Blick.

sechzger.de Talk Folge 228 online

Seit gestern ist die nächste Ausgabe vom sechzger.de Talk online an den gewohnten Stellen zu finden. Dabei spricht Christian mit Thomas, Peter und Edge vorrangig über das zurückliegende Heimspiel gegen den TSV Havelse. Neben einer Schnellraterunde gibt es abschließend noch Vorschauen auf die Duelle mit Rostock und Hoffenheim II.

Vorberichterstattung für das Spiel gegen Hansa Rostock

Ab 18:60 Uhr sind die Löwen heute abend das nächste Mal in der 3.Liga im Einsatz. Gegner ist der FC Hansa Rostock. sechzger.de berichtet natürlich wie gewohnt im Liveticker von der Partie. Abgesehen davon sind bereits mehrere Artikel im Rahmen der Vorberichterstattung online gegangen. Ex-Löwe Dennis Dressel tippt passenderweise das Ergebnis, denn er stand auch beim FCH eine Zeit lang unter Vertrag.

Außerdem sind die Wunschaufstellungen bereits als Artikel verfügbar. Durch die Sperre von Kevin Volland sind diese besonders interessant. Nicht fehlen darf außerdem die neue Rubrik “Der Mann an der Pfeife“.

News aus der 3.Liga

Der 7.Spieltag

Am gestrigen Dienstagsabend standen bereits die ersten fünf Begegnungen des 7.Spieltags auf dem Programm. Duisburg konnte dabei den nächsten Sieg feiern und bezwang Schweinfurt auswärts mit 3:0. Verl besiegte Aachen mit 2:1, das gleiche Ergebnis gab es zwischen Viktoria Köln und Hoffenheim II, die am Wochenende auf die Löwen treffen. Auch Saarbrücken (3:1 gegen Ulm) und Wiesbaden (gegen Regensburg) feierten Heimsiege.

Kreuzbandriss bei Martinovic?

Dem SSV Ulm droht ein schwerer Schlag. Möglicherweise hat sich Neuzugang Dominik Martinovic, der immer wieder auch mit den Löwen in Verbindung gebracht wurde, das Kreuzband am vergangenen Wochenende gerissen. Eine finale Diagnose steht aktuell noch aus.

Der Mann an der Pfeife (in Rostock): Felix Prigan

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute beschäftigen wir uns mit Felix Prigan aus Deizisau im württembergischen Landkreis Esslingen, der das Spiel der Löwen beim FC Hansa Rostock (morgen, 18:60 – im sechzger.de-Liveticker) leiten wird.

Schon recht viel Erfahrung

Mit insgesamt 141 – auf transfermarkt.de gelisteteten – gepfiffenen Spielen weist der 26jährige Felix Prigan schon einiges an Erfahrung als Referee auf. Die höchste Spielklasse, die er persönlich kennenlernen durfte, ist die 2. Bundesliga, in der er in dieser und vergangener Saison insgesamt 15 Partien leitete. Ein Spiel weniger zählt seine Drittligabilanz aus den Spielzeiten 23/24 (zehn) und 24/25 (vier). In der aktuellen Saison ist sein Einsatz morgen in Rostock die Premiere.

Zweimal die Löwen gepfiffen

Spiele des TSV 1860 München hat der Schwabe, der offiziell für den TSV Deizisau pfeift, bereits zweimal begleiten dürfen. Jeweils auf Giesings Höhen. Zum einen das 3:1 gegen Viktoria Köln am 6. April 2024, in dem er zwei Gästespielern – aber keinem Löwen – Gelbe Karten zeigte. Zum anderen das – sportlich allerdings bedeutungslose – 0:2 gegen Arminia Bielefeld zum Saisonfinale gut einen Monat später. Hier kam er die ganze Partie über mit einer einzigen Gelben Karte aus, die er Arminia-Legende Fabian Klos – quasi als Abschiedsgruß – in dessen letztem Profispiel unter die Nase hielt. Einem Spieler des TSV 1860 hat Schiedsrichter Prigan also noch nie eine Karte gezeigt. Mal sehen, ob diese Serie morgen in Rostock hält.

Prigan kein großer Karten-Spieler

Auszuschließen ist das nicht. Schließlich ist Felix Prigan keiner, bei dem die Verwarnungen besonders locker sitzen. In seinen bislang insgesamt 14 Drittligaspielen hat er ingsesamt nur 53 Gelbe Karten gezeigt. 3,78 durchschnittlich pro Spiel. Nur zweimal zog er Gelb-Rot und einmal glatt Rot. Allein zwei dieser drei Platzverweise erfolgten übrigens in einer Partie. Beim 2:1 des FC Ingolstadt gegen Rot-Weiss Essen im November 2023. Die sechs von Prigan in der 3. Liga verhängten Strafstöße (also fast jedes zweite Spiel einer) sind hingegen ein relativ hoher Wert.

Linienrichter aus dem hohen Norden

Unterstützt wird der Schiedsrichter morgen Abend im Rostocker Ostseestadion von Eric Müller aus Bremen. Er stand zuletzt beim grandiosen 3:0 der Löwen in Mannheim im April bei einem unserer Spiele an der Seitenlinie. Die andere Fahne hat Fynn Kohn aus Husum in den Händen. Seine letzte Begegnung mit Sechzig hatte er am 8. Februar beim 1:1 gegen Ingolstadt. Der vierte Offizielle ist schließlich Alexander Roppelt aus Lübeck. Sein letzter Berühungspunkt mit 1860: Ein Einsatz als Linienrichter beim 2:2 gegen Osnabrück im Oktober letzten Jahres in München. Für das Viererteam, das der DFB in den hohen Nordosten entsendet, ist die Zusammenarbeit eine Premiere. Man hat noch nie zuvor in dieser personellen Konstellation ein Spiel geleitet.

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Titelbild: Im orangenen Schiri-Trikot. Felix Prigan bei seinem letzten Kontakt mit den Löwen am 18. Mai 2024 beim letzten Heimspiel auf Giesings Höhen gegen Arminia Bielefeld.

 

sechzger.de Talk 228: Sieg gegen Havelse, vor Rostock & Hoffenheim

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Sechzger.de Talk Folge 228 Nach Dem Sieg Des TSV 1860 Gegen Havelse Und Vor Den Duellen Gegen Hansa Rostock Und TSG Hoffenheim II

Der sechzger.de Talk 228 kümmert sich in der Englischen Woche um drei Spiele unserer Löwen. Den last minute Heimsieg gegen den TSV Havelse, das am Mittwoch anstehende Auswärtsspiel bei Hansa Rostock sowie das nächste Heimspiel gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim. Alle vier Protagonisten waren natürlich gegen Havelse im Stadion und berichten aus ihrer Perspektive. Peter und Edge machen sich diese Woche obendrein auf ins ferne Rostock. Thomas und Moderator Christian sind dann leider erst am Samstag wieder live im Stadion dabei.

1860 – TSV Havelse. Ausführliche Besprechung

Nicht zuletzt weil das Ende so unfassbar emotional war, schenken unsere vier Teilnehmer im sechzger.de Talk 228 dem 3:2-Heimsieg gegen Havelse besonders viel Aufmerksamkeit. Neben der Stimmung im Stadion und einem Analyseversuch der in beiden Fanblöcken gezeigten Spruchbänder, wird dann auch das Spiel ganz ausführlich nachbetrachtet. Dabei geht es auch um den Schiedsrichter, der uns diesmal gewiss nicht benachteiligte und das teilweise ein wenig zu lockere Auftreten der Löwen

Quiz

Der master of quiz-desaster ist diesmal wieder persönlich am Start und voller Hoffnung, dass die Fragen wieder so schwer geworden sind, dass nicht schon bei der ausführlichen Beantwortung der einen Frage, die nächste mit beantwortet wird.

Englische Woche in Rostock…

Gut 48 Stunden nach der Aufzeichnung dieses Podcasts rollt der Ball für die Löwen wieder. Im fernen Rostock steigt unter einen unglaublich hohen Anzahl an Flutlichtmasten (dazu natürlich mehr in der Sendung) das nächste Spiel für den TSV 1860. Die Statistik dieses Spiels hält ein paar Überaschungen bereit. Und natürlich muss Moderator Christian auch heuer wieder an den 27. Juli 1993 erinnern, als die Löwen als frisch gebackener Aufsteiger zum Zweitligaauftakt an der Ostsee mit 4:0 unter die Räder kamen – am Ende der Saison aber in die Bundesliga aufsteigen konnten.

…und gegen Hoffenheim II

Das Ende der Englischen Woche markiert dann am Samstag Nachmittag um halb fünf das Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Hoffenheim II, viereinhalb Stunden nach dem Wiesnauftakt. Bei diesem Gegner lohnt sich ein Blick in die Statistik in mehrfacher Hinsicht. Zwar gab es zwischen den Löwenprofis und der Zweiten der Kraichgauer noch kein einziges Spiel, allerdings duellierten sich natürlich die beiden ersten Mannschaften schon miteinander, allerdings seltener, als man vermuten mag. Und unsere Amas wiederum haben auch schon öfter mal gegen die Erste von Hoffenheim gespielt. Verwirrend? Im sechzger.de Talk 228 bringen wir Licht ins Dunkel!

Der sechzger.de Talk 228 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

FC Hansa Rostock – TSV 1860: Ergebnistipp von Dennis Dressel

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Dennis Dressel TSV 1860
Szene mit Dennis Dressel

15 Jahre lang trug Dennis Dressel den Löwen auf der Brust, wechselte dann in die 2. Bundesliga und kam über das österreichische Team aus Graz zum SSV Ulm 1846, bei dem er zuletzt in der dritten Liga sogar die Kapitänsbinde trug. Wir haben den 26-jährigen Dachauer nach seinem Ergebnistipp für die Partie des TSV 1860 beim FC Hansa Rostock befragt.

Dennis Dressel tippt auf ein Remis der Löwen

Wie Dennis Dressel uns verriet, verfolgt er das Geschehen beim TSV 1860 noch immer. Nach dem Traumstart der Sechzger geht er davon aus, dass die Löwen auch bei der Kogge punkten:

“Ich tippe AUF ein 1:1!
Das Tor macht Hobsch”

Eigentlich hatte er Volland als Torschützen getippt, nach dessen Ampelkarte gegen Havelse setzt Dressel nun auf Hobsch als Torschützen für Münchens große Liebe!
Mit einer Punkteteilung könnten die Löwen am Mittwoch auf jeden Fall besser leben, als die schwach gestarteten Hausherren.

Unvergessener Viererpack gegen Halle

109 Spiele bestritt der gebürtige Dachauer in der 3. Liga für die Löwen und erzielte dabei 16 Treffer. Unvergessen bleibt natürlich sein Viererpack gegen den Halleschen FC im November 2020.

Doch bereits vorher machte der Mittelfeldspieler bei den Löwen auf sich aufmerksam. Nachdem er im Sommer 2007 vom SV Weichs an die Grünwalder Straße gewechselt war, durchlief er beim TSV 1860 sämtliche Jugendmannschaften. So spielte er sowohl mit der U17 als auch mit der U19 in der Bundesliga und erreichte mit Letzterer das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Tor beim Debüt

Anschließend wurde Dressel zunächst in den Kader der Amateure übernommen und lief insgesamt 49 Mal für die Zweite auf. Sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte der Mittelfeldspieler unter Daniel Bierofka am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison 2017/18 und krönte dieses direkt mit einem Tor.

Unter Michael Köllner avancierte Dennis Dressel schließlich zum Stammspieler in der 3. Liga und beeindruckte u.a. durch seine Lauf- und Zweikampfstärke. Dies bleib auch höherklassigen Vereinen nicht verborgen und so buhlten bereits der SV Darmstadt 98 und der FC St. Pauli um die Gunst des Spielers, ehe sich Dressel für Hansa Rostock entschied. Nach zwei Jahren an der Ostsee wechselte der gebürtige Dachauer anschließend in die österreichische Bundesliga zu Aufsteiger Grazer AK und in der Winterpause der letzten Saison zum SSV Ulm 1846.

Titelbild: OR-Pressedienst

Wunschaufstellungen zu Hansa Rostock – TSV 1860 München

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Tsv 1860 Wunschaufstellungen

Bisher blieben die Löwen in der Liga ungeschlagen, müssen aber am Mittwoch ohne den gesperrten Kevin Volland sowie die verletzten Morris Schröter, Tim Danhof, Kilian Jakob und Max Reinthaler auskommen? Man darf gespannt sein, wen Patrick Glöckner als Ersatz auf die 10er Position stellen wird. Die sechzger.de Redakteure haben unterschiedliche Ideen und präsentieren ihre Wunschaufstellungen für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FC Hansa Rostock.

Wunschaufstellungen zu Hansa Rostock – TSV 1860

Thomas Spiesl

Thomas verordnet Routinier Florian Niederlechner eine Verschnaufpause und setzt im Angriff auf das Duo Haugen/Hobsch. Tunay Deniz kehrt für den gesperrten Kevin Volland in die Startelf zurück und soll die beiden Stürmer mit seiner Kreativität füttern.

Christian Jung

Auch bei Christian steht der Siegtorschütze vom Heimspiel gegen Havelse in der Startelf. Für ihn muss ausgerechnet der ehemalige Rostocker Sigurd Haugen weichen. Hinter den Spitzen darf sich David Philipp versuchen.

Stefan Kranzberg

Eine interessante Variante wählt Stefan, der Florian Niederlechner auf die 10 zurückzieht und Patrick Hobsch neben Sigurd Haugen stürmen lässt. Zwar könnte er sich auch Tunay Deniz auf der Doppel-Sechs vorstellen, setzt aber auf die defensivere Option mit Jacobsen und Christiansen.

Bernd Winninger

Keine großen Veränderungen nimmt Bernd vor, der lediglich den gesperrten Volland durch David Philipp ersetzt. Außerdem kommt Deniz für Christiansen in die Startelf. Patrick Hobsch bleibt also auch im Ostseestadion nur die Joker-Rolle.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Europacup-Historie: FC Jazz Pori – TSV 1860 München 0:1, 16.09.1997 (UEFA-Cup)

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Mit dem 7. Tabellenplatz in der Bundesliga hatte sich der TSV 1860 in der Saison 1996/97 die direkte Teilnahme für den UEFA-Cup gesichert und dort warteten in der 1. Runde richtige Hochkaräter: