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Sechzig um Sieben: Grünwalder Stadion statt Neubau in Riem

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Beim TSV 1860 München wird die zukünftige Spielstätte seit jeher heiß diskutiert. Wie nun bekannt wurde, liegt der Fokus der Planungen klar auf dem Grünwalder Stadion in Giesing und nicht auf einem Neubau in Riem. Was sonst alles rund um die Löwen passiert ist – unter anderem ist eine neue Podcast-Folge verfügbar- gibt es nun auf einen Blick bei Sechzig um Sieben im Überblick.

Spendensammlung für Nono Koussou

Einen schweren Unfall hinter sich hat Ex-Löwe Nono Koussou, der mittlerweile eigentlich als selbständiger Trainer sein Geld verdient. Das ist aufgrund seiner Verletzungen, die er völlig unverschuldet erlitten hat, derzeit nicht möglich. Freunde haben deswegen einen Spendenaufruf gestartet, dem bereits viele hundert Personen gefolgt sind.

Grünwalder Stadion statt Neubau in Riem

Alle Wege führen nach Giesing heißt es so schön – und blickt man auf den aktuellen Sachstand in puncto Stadion, könnte man genauso gut sagen: alle Wege enden möglicherweise in Giesing. Denn ein Neubau in Riem kommt nach einer Verlängerung eines entscheidenden Vertrags nicht mehr infrage. Das lässt nur den Schluss zu, dass sich derzeit alle Überlegungen auf den Standort Giesing fokussieren. Die von einigen Medien kolportierte Bauzeit von fünf bis sechs Jahren entspricht übrigens nicht der derzeitigen Sachlage. Eine Schließung des Grünwalder Stadions und folglich ein Umzug in das Olympiastadion wäre für etwa zwei bis drei Jahre ein relevantes Thema.

sechzger.de Talk Folge 239 online

Seit gestern ist der nächste sechzger.de Talk online verfügbar. In der aktuellen Ausgabe spricht Christian mit Jan aus der Redaktion, Taktiktafel Bernd und dem externen Gast Michi aus Schweinfurt. Entsprechend widmet sich ein Großteil der Sendung dem kommenden Heimspiel gegen die Schnüdel. Natürlich wird aber auch der Auswärtssieg in Ulm thematisiert.

Münchens Jugend übergibt Adventskalender

Auch in diesem Jahr hat Münchens Jugend an den Löwentreffs wieder Schoko-Adventskalender verkauft, wobei für jedes bezahlte Exemplar ein weiteres an eine soziale Einrichtung gespendet wurde. Gestern nun gab die Gruppierung über Facebook bekannt, welche Einrichtungen in München Adventskalender erhalten haben. Wieder einmal eine schöne Aktion in der Vorweihnachtszeit!

News aus der 3.Liga

Boyd beendet Karriere im Sommer

Am Wochenende war er noch als zweifacher Torschütze erfolgreich – nun wurde bekannt, dass Terrence Boyd seine aktive Karriere im Sommer beenden wird. Das hat der 34-Jährige den Verantwortlichen vor kurzem mitgeteilt. Boyd wird dem Waldhof allerdings erhalten bleiben. Bereits seit einiger Zeit ist er Jugendtrainer in Mannheim und hat auch bereits eine entsprechende Lizenz absolviert. Darüber hinaus soll er künftig das Stürmertraining in der ersten Mannschaft übernehmen.

Aue macht mit Härtel und Heidrich weiter

Alles andere als gut läuft es momentan bei Erzgebirge Aue. Die Veilchen belegen Platz 17 und damit einen Abstiegsrang, eine Trainerdiskussion ist da vorprogrammiert. Gestern setzten sich die Verantwortlichen in Aue zusammen, entschieden dabei allerdings, dass Trainer Jens Härtel und Sportchef Matthias Heidrich vorerst weiterhin im Amt bleiben werden. Sollten nicht bald Punkte in der 3.Liga folgen, dürfte die Luft für die beiden Personalien allerdings noch einmal dünner werden.

Kein Neubau: TSV 1860 fokussiert sich auf Grünwalder Stadion

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Grünwalder Stadion Luftaufnahme

Der TSV 1860 München plant keinen Neubau in Riem, sondern richtet alle seine derzeitigen Überlegungen auf das Grünwalder Stadion aus. Morgen ist das Thema Gegenstand im Münchner Stadtrat – wo die beiden Gesellschafter der Löwen mit einer Stimme wahrgenommen werden.

TSV 1860 richtet Fokus auf Giesing – Neubau kein Thema

Die Sitzungsvorlage mit der Nummer Nr. 20-26 / V 18583 dürfte sich bei dem ein oder anderen Löwenfan langfristig in das Gehirn einbrennen. Am morgigen Mittwoch ist der dort präsentierte Inhalt Thema im Münchner Stadtrat – und auf der Agenda steht unter anderem der TSV 1860 München. Es geht natürlich wieder einmal um die Stadiondiskussion, die zuletzt mit Umfragen wieder etwas an Fahrt aufgenommen hatte. Im Hintergrund sind die Verantwortlichen alles andere als untätig, vor allem aber sprechen sie mittlerweile seitens der Löwen mit einer Stimme. Der erwähnten Sitzungsvorlage ist folgendes zu entnehmen:

Als klares Ziel des Präsidiums und der Investorengruppe wurde der Aufstieg in die Bundesliga oder 2.Bundesliga formuliert. Zudem erfolgte ein klares Bekenntnis zum Verbleib im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße mit einer gewünschten Kapazität von 25.000 Zuschauer*innenplätzen.

Wie klar dieses Bekenntnis ist, zeigen Medienberichten. Demzufolge wurde ein entscheidender Mietvertrag in Riem verlängert. Genauer gesagt ging es um eine Firma, die auf der potentiellen Fläche für einen Stadion-Neubau tätig ist. Soll heißen: diese Option spielt in den Überlegungen der Löwen-Verantwortlichen keine Rolle. Allzu sehr verwundert diese Tatsache nicht, ist sie schließlich keine neue Erkenntnis: das neue Präsidium um Gernot Mang war bereits vor der Wahl mit einer entsprechend klaren Botschaft zu vernehmen und setzt diese Ankündigung nun allem Anschein nach auch in die Tat um. Das Vorgehen entspricht dem Wunsch des Großteils der Mitgliederversammlung, schließlich wurden Mang & Co. mit einer überwältigenden Mehrheit in ihre derzeitigen Ämter gewählt.

Wie es konkret weitergeht, ist bislang zwar offen. Doch die neu eingerichtete Stadionkomission hat ihre Arbeit längst aufgenommen und prüft die Möglichkeiten intensiv. Favorisiert wird eine Erbpacht-Lösung, die dem TSV 1860 München deutlich mehr Freiräume – aber auch deutlich mehr zu stemmende Ausgaben – bescheren würde. Eines jedenfalls klappt schon jetzt: den Schwarzen Peter schieben sich Stadt und Löwen nicht mehr öffentlich zu. Auch die aktuelle Zusammenarbeit ist morgen Thema im Münchner Stadtrat.

Nach Verkehrsunfall: Spendensammlung für Nono Koussou

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Kodjovi Koussou Nono TSV 1860

Ein schwerer Verkehrsunfall hat Nono Koussou mit einem Schlag aus seinem derzeitigen Leben geworfen. Um die Folgen besser bewältigen zu können, werden derzeit Spenden für den ehemaligen Spieler des TSV 1860 München gesammelt.

Spendensammlung für Nono Koussou

37 Mal stand er für die erste Mannschaft der Löwen auf dem Platz, ganze 81 Einsätze sind es bei den Sechzig Amateuren. Die Rede ist von Nono Koussou, der bis 2019 das Trikot der Löwen trug. Fußball zu spielen begann er bei der SpVgg Thalkirchen, ehe er ein Junglöwe wurde und im Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 die hohe Qualität der fußballerischen Ausbildung genoss. Nach den Löwen folgten Stationen in Bayreuth, Sauerlach, Ampfing und Grünwald. Nach einem Jahr beim VfR Garching beendete er schließlich in diesem Sommer seine aktive Karriere.

Mittlerweile ist der 33-Jährige als selbständiger Fitness- und Gesundheitscoach tätig. Doch seinen Beruf kann Kousso derzeit nicht ausüben. Er wurde Mitte November bei einem schweren Unfall unter anderem am Kopf verletzt und notoperiert. “Der Unfall hat sein Leben innerhalb eines Augenblicks komplett verändert” sagen Freunde über die Situation des ehemaligen Löwen-Spielers. Infolgedessen wurde vor einigen Tagen eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um den 33-Jährigen bei der Genesung zu unterstützen und den Verdienstausfall abzufedern. Die Aktion ist bislang ein voller Erfolg. Rund 38.000€ sind bislang für Nono Koussou gespendet worden. Das Ziel wurde mittlerweile auf 50.000€ angehoben. “Wenn dieses erreicht ist, werden wir die Aktion beenden, da Nono dann alles hat, was er für seine Behandlung, Reha und die kommende Zeit benötigt” heißt es im Text der Spendensammlung.

Die Solidarität mit Nono Koussou, der unverschuldet in die aktuelle Situation geraten ist, ist riesig. Auch ehemalige Teamkollegen und bekannte Namen rund um den TSV 1860 München befinden sich unter den Spendern.

sechzger.de Talk 239: Sieg in Ulm, Vorschau 1860 – Schweinfurt

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sechzger.de Talk Folge 239 Auswärtssieg beim SSV Ulm, Vorschau TSV 1860 München - 1.FC Schweinfurt 05 mit Michi Bauer

Drei Punkte gab es für den TSV 1860 München auswärts in Ulm zu bejubeln. Über den Sieg in der Fremde spricht Christian mit drei Gästen im sechzger.de Talk Nummer 239. Vor allem aber geht es in der aktuellen Folge um den Gegner beim kommenden Heimspiel: den 1.FC Schweinfurt.

Auswärtssieg in Ulm

Eine seltsame Stimmung war es am vergangenen Samstag im Donaustadion in Ulm. Erst ein Stimmungsboykott, dann ein -verzicht aufgrund eines Notfalleinsatzes sowie darüber hinaus zahlreiche Meinungsverschiedenheiten zwischen Löwenfans: ein rauschendes Fußballfest sieht definitiv anders aus. Dennoch darf sich der TSV 1860 München über drei Punkte in der Fremde freuen – die ersten seit August wohlgemerkt. Haugen erzielte bereits nach wenigen gespielten Sekunden den einzigen Treffer des Tages. Christian und Bernd waren beide live mit dabei und berichten von ihren Eindrücken.

Vorschau 1.FC Schweinfurt 05

Den Großteil im aktuellen sechzger.de Talk Nummer 239 nimmt die Vorschau auf das kommende Heimspiel ein. Am Samstag ist ab 16:30 Uhr der 1.FC Schweinfurt 05 in Giesing zu Gast. Dabei gibt es die gewohnte Vorschau mit den Statistiken zum kommenden Gegner. Darüber hinaus kann Gast Michi Bauer viele, interessante Punkte zu den Schnüdeln erzählen. Schließlich berichtet er bereits seit vielen Jahrzehnten über den 1.FC Schweinfurt. Entsprechend gibt es auch eine Reise in die Vergangenheit.

Allzu viele Hoffnungen macht sich Talk-Gast Michi allerdings nicht auf einen Auswärtssieg. Kein Wunder: nicht nur in der Tabelle, sondern auch in vielen Statistiken sind die kommenden Gegner der Löwen Ligaschlusslicht. Bernd warnt dennoch vor der Motivation und möchte die Partie keineswegs auf die leichte Schulter nehmen.

Der sechzger.de Talk 239 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

02.12.1945: TSV 1860 deklassiert Karlsruher FV vor 8.000 Zuschauern

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Dezember 1945, der 2. Weltkrieg war gerade mal drei Monate vorüber. Man sollte meinen, die Menschen hätten etwas anderes im Kopf gehabt als Fußball. Und trotzdem: Am 02.12.1945 kamen 8.000 Zuschauer in Sechzgerstadion und sahen einen 13:0-Sieg des TSV 1860 gegen den Karlsruher FV.

Gründung der Oberliga Süd

Dass so kurz nach dem Krieg in Deutschland überhaupt schon wieder Fußball gespielt wurde, ist ein Kapitel für sich. Der Sport lag mehr oder weniger brach, zahlreiche Spieler hatten ihr Leben gelassen und viele Stadion waren dem Erdboden gleich gemacht worden. Vereine waren seitens der Alliierten verboten worden und jedes geplante Fußballspiel musste im Vorfeld genehmigt werden.

Auf Initiative des VfB Stuttgart hin kam es dennoch zur Gründung der Oberliga Süd, in die 16 Clubs aufgenommen wurden. Nach Genehmigung durch die US-Armee nahm die Liga als erste in Deutschland am 04.11.1945 den Spielbetrieb auf.

Tag der offenen Tür am 1. Advent

Knapp einen Monat später gastierte der Karlsruher FV beim TSV 1860 und bekam ordentlich die Hütte voll. Am 1. Advent zündeten die Löwen nicht nur eine Kerze an, sondern brannten vor 8.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion ein Feuerwerk ab.

Für die Badener nichts komplett außergewöhnliches; am Saisonende hatten sie in 30 Partien 112 Gegentreffer kassiert und wurden Letzter.

TSV 1860 deklassiert Karlsruher FV

Auch für die Löwen verlief die Saison alles in allem nicht zur vollsten Zufriedenheit. Platz 9 stand am Ende zu Buche, den Titel holte sich der VfB Stuttgatrt einen Punkt vor dem 1. FC Nürnberg.

An diesem Sonntag Nachmittag gab es jedoch reichlich Grund zum Jubeln. Bereits zur Pause sah es nach einem Schützenfest aus, denn der TSV 1860 hatte den Gästen aus Baden bereits fünfmal eingeschenkt. Nach dem Seitenwechsel brachen alle Dämme und am Ende stand ein 13:0-Kantersieg, zu dem Otto Glas sechs Treffer beisteuerte.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Ludwig Goldbrunner schickte gegen den Karlsruher FV folgende Elf des TSV 1860 aufs Feld.

Rösch – Köhle, Schmeiser – K. Janda, Bayerer, Hammerl – Schiller, Bachl, Glas, L. Janda, Hornauer

Tore:
Glas (6), Bachl (4), L. Janda, Hornauer, Schmeiser

Die Daten sind dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Sechzig um sieben: Reinthaler in “Elf des Tages”

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Sechzig um Sieben: Landsberg

Der TSV 1860 München ging in Ulm schnell in Führung und ließ bis zum Abpfiff eigentlich keine Chance des SSV zu. Diese reife Abwehrleistung gereichte Ersatz-Abwehrchef Max Reinthaler zur Nominierung für die “Elf des Tages”.

Reinthaler steht in “Elf des Tages”

Die Leistung des Südtirolers wurde vom Fachmagazin kicker mit einer 2,0 bewertet. So wurde Max Reinthaler neben dem Verler Fynn Otto in die Innenverteidigung des “Elf des Tages” berufen. Es ist bereits Reinthalers zweite Nominierung für die elitäre Elf des Fachmagazins.

Rückblick auf den Auswärtssieg in Ulm

Das Auswärtsspiel in Ulm war sicher kein alltägliches. Das Spielentscheidende Tor bereits nach 22 Sekunden, 12 Minuten Stimmungsboykott und kurz drauf Einstellung des Supports auf Grund eines Notarzteinsatzes, erlebt selten in einem Spiel. Die besten Eindrücke eines sonnigen Frühwinternachmittags haben wir für Euch wie immer zusammengestellt. Außerdem analysierte Babak Rafati, dass 1860 mal wieder mal ein Elfmeter verwehrt blieb.

News aus der dritten Liga

Coskun verlängert in Duisburg

Can Coskun verlängerte seinen Vertrag beim MSV Duisburg. Der vorherige Kontrakt des Mittelfeldspielers wäre am Ende des Saison ausgelaufen. Durch seine guten Leistungen beim Aufsteiger empfahl Coskun sich für eine Verlängerung. Über die genaue Laufzeit machten die Meidericher keine Angaben.

Seidel für zwei Spiele gesperrt

Regensburgs Nick Seidel wurde nach einem harten Einsteigen mit offener Sohle gegen Cedric Harenbock die rote Karte gezeigt. Heute gab der DFB das Strafmaß bekannt: Seidel muss zwei Spiele aussetzen.

Krisensitzung in Aue

Der FC Erzgebirge Aue steht nach wie vor unter dem ominösen roten Strich. Grund genug für den Vorstand der Schachter, sich Heuteabend zu einer Krisensitzung zu treffen. Ob die Jobs von Trainer Jens Härtel und Sportchef Matthias Heidrich in Gefahr sind, ist im Vorfeld der Sitzung schwer zu beurteilen.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Dezembertag!

 

 

Fanprojekt München mit Erklärung zu Öffentlichkeitsfahndungen im Fußballkontext

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Das Fanprojekt München, das in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen feiert, hat Ende vergangener Woche eine Erklärung zur zunehmenden Praxis der Verwendung von Bildmaterial bei der Öffentlichkeitsfahndung nach jugendlichen Fußballfans veröffentlicht, die wir hier dokumentieren.

Hintergrund für die Erklärung des Fanprojekts

Hintergrund für die Erklärung ist der Facebook-Post einer Münchner Zeitung, der einen Fahndungsaufruf der Polizei aufgriff und innerhalb von 24 Stunden rund 1.600 Gefällt-mir-Reaktionen erhielt. Mehr als 1.200, zum Teil äußerst menschenverachtende Kommentare waren unter dem Beitrag zu finden, der darüber hinaus etwa 1.600 Mal geteilt wurde.

Aus aktuellem Anlass möchten wir als Fanprojekt München in Bezug auf Öffentlichkeitsfahndungen gestützt auf existierendes Bildmaterial bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Stellung beziehen.
Wir sehen hier einen deutlichen Widerspruch zu den grundlegenden Verfahrensprinzipien des Jugendstrafrechts.
Es mag zwar sein, dass derartige Maßnahmen geeignet sind, zukünftige Täter*innen abzuschrecken, genau diese Art der Bestrafung – Generalprävention, soll allerdings im Jugendstrafrecht aufgrund des Erziehungsgedanken keine Rolle spielen.
Im Jugendstrafrecht ist der Erziehungsgedanke maßgeblich. Ziel ist es, dem*r Täter*in zu helfen, zukünftig ein strafloses Leben führen zu können. Die Öffentlichkeitsfahndung soll bereits bei Erwachsenen nur eingesetzt werden, wenn eine Straftat von erheblicher Bedeutung vorliegt, wobei eine Abwägung zwischen dem Persönlichkeitsrecht des Betroffenen und dem staatlichen Verfolgungsinteresse vorzunehmen ist. Aus unserer Sicht zeichnet einen Rechtsstaat aus, dass auch Straftäter*innen ein Persönlichkeitsrecht zugestanden wird. Bei Jugendlichen wird das staatliche Verfolgungsinteresse in der Regel niedriger als bei Erwachsenen bewertet.
Wir sehen hier eine Gefahr einer schleichenden Normalisierung eines äußerst scharfen Ermittlungsinstruments mit all seinen sozialen Risiken.

Als Fansozialarbeiter*innen steht für uns fest, dass nachhaltige Sicherheit durch Aufklärung, Beziehungsarbeit und verantwortungsvolle Prävention entsteht.

Fanprojekt stellt seine Arbeit bei sechzger.de vor

Schon drei Jahre alt ist der sechzger.de Talk 84, in dem zwei Mitarbeiter das Fanprojekt München (blau) näher vorstellten und interessante Einblicke in ihre Arbeit gaben. Dieses zeitlose Dokument, das in der langen Ligenpause während der WM in Katar entstand, kann auf unserem Youtube-Kanal auch heute noch aufgerufen werden

Elfmeter ja oder nein? Löwen auch in Ulm benachteiligt!

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Ulm 1860 Löwen

Da der TSV 1860 dank des Blitztreffers von Sigurd Haugen drei Punkte aus dem Donaustadion entführten, gerät es fast zur Randnotiz, dass die Löwen auch in Ulm vom Schiedsrichter in einer potenziell spielentscheidenden Situation benachteiligt wurden.

Löwen auch in Ulm benachteiligt

Es lief die 64. Minute, als Marvin Rittmüller im Ulmer Strafraum zu Fall gebracht wurde. Spontan konstatierten wir im Liveticker, dass es wohl die richtige Entscheidung gewesen sei, “keinen Elfmeter zu geben”.

Anders sieht das Ex-Schiedsrichter Babak Rafati, der nach Studium der Situation auf liga3-online.de zu Protokoll gibt:

“Bei diesem Zweikampf wird Rittmüller vom Gegenspieler Kölle am linken Fuß getroffen und somit kommt dieser zu Fall. Spektakulär, dass er sich dabei anschließend am rechten Fuß verletzt. Das liegt daran, dass der Fußtreffer womöglich nicht wehgetan hat, auch wenn ein Foulspiel vorgelegen hat. Vielmehr verletzt er sich am rechten Fuß, weil er in der Folge des Foulspiels und dem entsprechenden Bewegungsablauf mit dem rechten Fuß im Boden stecken bleibt. Es hätte auf jeden Fall für das Foulspiel einen Elfmeter geben müssen, sodass eine Fehlentscheidung vorliegt, weiterspielen zu lassen.”

TSV 1860 leidet oft unter Fehlentscheidungen

In Sachen Fehlentscheidungen zu Ungunsten eines Vereins hat der TSV 1860 in dieser Spielzeit inzwischen die unrühmliche Spitzenposition übernommen. Insgesamt zwölf Mal entschieden die Schiedsrichter bislang gegen die Löwen, wenn es um Tore, Elfmeter oder Platzverweise ging. Dem gegenüber profitierte Münchens große Liebe lediglich fünf Mal von falschen Entschidungen des Unparteiischen.

Nach Sieg in Ulm: Max Reinthaler in kicker “Elf des Tages”

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TSV 1860 16 Reinthaler Max

Zum zweiten Mal in Folge stand bei den Löwen am Wochenende hinten die Null. Einen großen Anteil daran hatte Max Reinthaler, den der kicker folglich in die “Elf des Tages” berief.

Max Reinthaler in kicker “Elf des Tages”

Der Südtiroler erhielt vom Sportmagazin ebenso die Note 2,0 wie Kevin Volland und Thomas Dähne, die jedoch nicht für die Spieltagself berücksichtigt wurden. Torschütze Sigurd Haugen, Philipp Maier und Sean Dulic wurden mit der Note 2,5 bedacht.

Die Spieltagself im Überblick

Hellstern (Stuttgart) – Coskun (Duisburg), Otto (Verl), Reinthaler (1860), Mhamdi (Verl) – Engelhardt (Köln), Carlsen (Ingolstadt), Cigerci (Cottbus) – Besio (Verl), Arweiler (Verl), Okpala (Mannheim)

Für Max Reinthaler war es in der laufenden Spielzeit die zweite Berufung in die “Elf des Tages”.

01.12.1990: Rudel und Schmidbauer treffen für 1860

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Tsv 1860 Rudel Schmidbauer

In der Spielzeit 1990/91 gelang den Löwen endlich der heißersehnte Aufstieg. Auf dem Weg dorthin besiegte der TSV 1860 heute vor 35 Jahren den FC Memmingen durch Tore von Volker Rudel und Horst Schmidbauer.

Nur 4.500 Zuschauer im Sechzgerstadion

Nach zuvor zwei Remis gegen die SpVgg Bayreuth und den FC Augsburg empfingen die Löwen am 01.12.1990 den FC Memmingen im Grünwalder Stadion und wollten endlich mal wieder einen Sieg einfahren. Doch man war gewarnt: Im Hinspiel war der TSV 1860 im Allgäu nicht über ein 1:1 hinausgekommen.

Lediglich 4.500 Zuschauer fanden sich an diesem Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen ein – doch sie wurden nicht enttäuscht. Am Ende stand ein glanzloser, aber souveräner 2:0-Sieg zu Buche.

Rudel und Schmidbauer treffen für 1860

Zweimal agierten die Löwen in dieser Partie für zehn Minuten in Überzahl, konnten daraus jedoch kein Profit schlagen. Besser lief bei 11 gegen 11 und sorgten Volker Rudel und Horst Schmidbauer für die beiden Treffer für den TSV 1860.

Am Ende feierten die Löwen die souveräne Meisterschaft in der Bayernliga und kehrten in der Aufstiegsrunde mit Borussia Neunkirchen, Hessen Kassel und dem 1. FC Pforzheim in die 2. Bundesliga zurück.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Karsten Wettberg setzte heute vor 35 Jahren auf folgendes Team:

Berg – Miller (46. Wolke), Hainer, Maurer – Hinterberger, Zeiler, Störzenhofecker, Windsperger, Kneißl – Rudel (79. Hamberger), Schmidbauer

Tore:
1:0 Rudel (18.), 2:0 Schmidbauer (80.)

Zeitstrafen:
Keller (44., FCM), Jüttner (61., FCM)