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Leichte Verwirrung um Testspiele und Terminierungen

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Am Montag dieser Woche hatte der TSV 1860 bekannt gegeben, dass der erste Gegner der kürzlich ins Leben gerufenen sogenannten “Regio-Tour 2025” der FC Amberg sein würde und dass das erste dieser Testspiele noch in diesem Jahr ausgetragen werden soll. Gerüchte machten die Runde, der Gastauftritt beim Team aus der Bezirksliga Oberpfalz Nord würde sogar sehr zeitnah stattfinden, nämlich am Donnerstag, den 4. September. Allerdings ist dieser Termin schon wieder sehr unwahrscheinlich geworden, nachdem inzwischen das am Montag ausgeloste Achtelfinale im Totopokal beim FV Illertissen fix für Samstag, den 6. September (hier bei uns nachzulesen) angesetzt ist. Dies vermeldet zumindest der Gastgeber bereits über seine Social Media Kanäle. Anpfiff ist am 6.9. übrigens um 14 Uhr. Und wann geht’s für Verlaat, Volland & Co. nun nach Amberg?

Weiteres Testspiel in Pirmasens

Bezüglich weiterer Testspiele verdichteten sich zudem in den letzten Tagen die Anzeichen,  ein schön länger existierendes Gerücht werde nun ganz konkret. Am Donnerstag, den 9. Oktober soll ein Testspiel beim FK Pirmasens geplant sein. Zumindest in der – bei reisefreudigen Fußballfans – sehr beliebten App Futbology (ehemals Groundhopper) ist das Spiel bereits hinterlegt. Aktuelle allerdings noch ohne eine Anstoßzeit. Im Spielplan auf der offiziellen Website der Löwen taucht die Partie hingegen noch nicht auf. Dort sucht man allerdings auch das Totopokalspiel in Illertissen noch vergeblich, während es beim Bayerischen Fußballverband – zum aktuellen Zeitpunkt am Mittwoch Vormittag – noch für Dienstag, den 2. September um 18.60 angesetzt ist. Alles ein wenig vewrirrend.

Pirmasens eine Reise wert

Zur Partie beim abgestürzten Traditionsverein FK Pirmasens dürften sich einige Löwenfans auf die für ein Testspiel ja relativ weite Anreise in die Pfalz machen. Den Sportpark Husterhöhe, in dem der Oberligist seine Heimspiele seit 2004 austrägt, dürften noch nicht allzuviele Anhänger in weiß und blau auf ihrer “erledigt”-Liste haben. Es handelt sich um ein echtes Schmuckkästchen und einen würdigen Ersatz für die traditionsreiche Spielstädte “Horeb”, in der der FKP seine größten sportlichen Erfolge (u.a. drei Oberligameisterschaften – damals die höchste Spielklasse – 1958, 59 und 60) feiern durfte.

Am Rande einer Pokalsensation

Für Aufsehen sorgte der nominell durchaus attraktive Testspielgegner am vergangenen DFB-Pokalwochenende, als man am Samstag den Bundesligarückkehrer Hamburger SV an den Rand einer Pokalsensation brachte. Die Gäste glichen die 1:0-Führung der Pfälzer erst in der Nachspielzeit aus und setzten sich dann in der Verlängerung glücklich durch.

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Titelbild: Impression vom vorletzten Auftritt der Löwenprofis in Illertissen. Am 24. April 2018 machte das Team von Daniel Bierofka mit einem 2:0-Sieg dort einen großen Schritt in Richtung Regionalliga-Meisterschaft.

20. August 1994: Borussia Dortmund – TSV 1860 4:0

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Heute vor 31 Jahren betrat der TSV 1860 München nach über 13 Jahren Abstinenz wieder die ganz große Bundesliga-Bühne. Und er tat dies an einem würdigen Ort. Nämlich im Westfalenstadion in Dortmund. Dass das erste Erstligaspiel für eine große Zahl der rund 5.000 mitgereisten Löwenfans zum Saisonauftakt gegen den am Saisonende verdienten Deutschen Meister mit 4:0 verloren ging, war an diesem besonderen Tag zwar ernüchternd, aber irgendwie eher Nebensache. Und die Leistung auf dem Platz nährte sowieso die Hoffnung, der absolute Außenseiter der Bundesliga-Saison 1994/95 könnte am Ende vielleicht doch den Klassenerhalt schaffen.

Euphorische Löwenfans kurz vor dem Anpfiff des ersten Bundesligaspiels, das sie live mit ihrem Verein sehen dürfen.

Andy Möller über Thomas Miller: “Absolut fair”

Die Löwen waren in der vorangegangenen Spielzeit 1993/94 als erster Verein im deutschen Profifußball durch die 2. Bundesliga durchmarschiert. Akteure wie Thomas Miller, Rainer Maurer oder Armin Störzenhofecker hatten gut ein Jahr vor dem Auftritt in Dortmund noch gegen den SV Lohhof und den FC Starnberg um Bayernligapunkte gerungen. Nun standen sie Superstars wie Matthias Sammer, Stephane Chapuisat oder Andreas Möller gegenüber. Letzterer sagte nach der Partie über seinen Gegenspieler Miller: “Ich kannte diesen Mann bislang nicht. Mir wurde nur gesagt, dass er keine Gnade kennt und recht derb einsteigt. Jetzt kenne ich ihn. Er hat stark gespielt gegen mich und absolut fair.” 

Auf der Nordtribüne versammelten sich rund 5.000 Löwenfans – obwohl offiziell nur knapp 2.000 Karten nach München gegangen waren

Bis zur 44. Minute halten die Löwen ein 0:0

Viel Lob erhielten die Löwen für ihren ersten Bundesligaauftritt nach so vielen Jahren. Und dennoch waren sie gegen den Tabellenvierten der Vorsaison letztlich chancenlos und unterlagen verdient mit 0:4. Bis kurz vor der Pause hielt 1860 sein noch Tor sauber. Man erspielte sich sogar die eine oder andere eigene Torchance. In der 44. Minute wurde jedoch eine Flanke von Karl-Heinz Riedle länger und länger und segelte in die Maschen des von Rainer Berg gehüteten Tors. Der Anfang vom Ende. Die Borussen legten nämlich direkt nach. Stephane Chapuisat erhöhte nach einem Doppelpass mit Stefan Reuter direkt vor dem Pausenpfiff auf 2:0.

Dortmunds Publikum staunt über 1860

Die Löwen kamen aber keineswegs demoralisiert aus der Kabine. Die 42.800 Zuschauer im damals damit noch ausverkauften Westfalenstadion, das aufgrund der offenen Ecken noch ein ganz anderes Erscheinungsbild hatte als heutzutage, staunten über den frechen Aufsteiger. Vor allem über den rechten Flügel, wo Neuzugang Jens Dowe wirbelte, liefen die Angriffsbemühungen. Grund zum Jubeln hatten aber auch im zweiten Spielabschnitt letztlich nur die Gastgeber. In der 76. und kurz vor dem Abpfiff erhöhten Thomas Franck und Michael Zorc humorlos auf den Endstand von 4:0.

Die damals noch offenen, heute geschlossenen Ecken gaben dem Westfalenstadion sein ganz eigenes Erscheinungsbild

Ab Spätherbst läuft der Löwenexpress

Die tz titelte am Montag danach von vielen “Komplimenten für die Löwen” und zitierte in ihrer Überschrift den Coach: “Lorant: Aber wir müssen noch viel lernen”. Der Lerneffekt dauerte dann allerdings noch eine Weile. Die drei Heimspiele nach dem Auftakt in Dortmund wurden im Olympiastadion ausgetragen und gingen (gegen Stuttgart, Schalke und die Roten) allesamt klar verloren. Der erste Sieg gelang erst Ende Oktober, am 10. Spieltag mit einem 4:0 gegen den SC Freiburg. Natürlich auf Giesings Höhen! Vor damals 28.000 begeisterten Zuschauern. Gut einen Monat zuvor hatte man an gleicher Stelle schon den Bundesligakonkurrenten Bayer Leverkusen im Elfmeterschießen aus dem DFB-Pokal gekickt. Im damals ersten Spiel des Ende August aus Innsbruck geholten Neuzugangs Manni Schwabl im Löwentrikot. Und etwas später wurde auf dem Transfermarkt nochmal zugeschlagen und zwei wichtige Säulen der folgenden Erfolgsjahre, Peter Nowak und Olaf Bodden verpflichtet.

Frühzeitiger Klassenerhalt im Frühsommer 1995

Am Ende dieser – in vielerlei Hinsicht denkwürdigen Spielzeit – konnten die Löwen schon drei Runden vor Saisonende im Heimspiel gegen den 1. FC Köln im ausverkauften Sechzgerstadion den sensationellen Klassenerhalt sichern. Davon hatte zum Zeitpunkt des hier besprochenen Spiels in Dortmund allerdings noch kaum ein Anhänger in weiß und blau zu träumen gewagt…

Die Aufstellung des TSV 1860

Werner Lorant schickte am 20. August 1994 folgende Mannschaft auf den Rasen des Dortmunder Westfalenstadions:

Berg – T. Schmid – Wolf (65. Braun), Maurer –  Störzenhofecker, Trares (79. Seeliger), Miller, Dowe, J. Keller – Pacult, Winkler

Die Südtribüne feiert das 4:0 über den Aufsteiger 1860 München

06.09.: Pokalspiel beim FV Illertissen ist terminiert

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FV Illertissen TSV 1860 Toto Pokal Fotogalerie Pokalspiel

Am Montag wurde gelost, nun steht auch fest, wann die Löwen ranmüssen. Alle Infos zum Ticketvorverkauf folgen demnächst. Das Pokalspiel des TSV 1860 München beim FV Illertissen findet am 06.09.2025 um 14 Uhr im Vöhlin-Stadion statt.

Pokalspiel beim FV Illertissen ist terminiert

Durch die Terminierung am Samstag ist davon auszugehen, dass der BR die Partie im Free-TV übertragen wird. Alle Infos zum Ticketvorverkauf folgen demnächst; wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden.

In der Saison 2022/23 unterlagen die Löwen im Toto Pokal beim FV Illertissen – nicht zuletzt deshalb, weil Trainer Michael Köllner eine B-Elf auflaufen ließ und den Gegner massiv unterschätzte. Wollen wir hoffen, dass Patrick Glöckner dieser Fehler gegen den Titelverteidiger nicht auch unterläuft. Zu was der FV Illertissen fähig ist, musste der 1. FC Nürnberg erst kürzlich in der 1. Runde des DFB Pokals schmerzlich erfahren.

Sechzig um Sieben: Heute U19 Derby in Giesing

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Schön langsam geht das Kribbeln wieder los und die Vorfreude auf das Spiel der Profis in Aachen steigt. Zunächst steigt heute um 15 Uhr jedoch noch das U19 Derby in Giesing, wenn der TSV 1860 den FC Bayern empfängt.

Heute U19 Derby in Giesing

Im Vergleich zum Pokalspiel in Mönchengladbach dürfte es beim U19 Derby am heutigen Nachmittag (15 Uhr) bei den Löwen zu einigen personellen Änderungen kommen. So könnte Mauricio Dunker in Tor des TSV 1860 zurückkehren und auch Mustafa Tekin, der beim Saisonauftakt in Freiburg als Doppeltorschütze glänzte, darf vermutlich mit einem Startelfeinsatz rechnen. Nicht dabei sind voraussichtlich die verletzten Paul Sturm, Noah Plöttner und Bruno Mühl. Auch Emre Erdogan, der zuletzt bei den Profis auf der Bank gesessen hatte, könnte eine Option für Trainer Jonas Schittenhelm sein.

Die Löwen auf Regio-Tour

Während man sich bisher Freundschaftsspiele gegen unterklassige Gegner bezahlen ließ, können sich Vereine nun um kostenlose Freundschaftsspiele gegen die Profis der Löwen bewerben. Als einzige Bedingung verlangt der TSV 1860, dass der gastgebende Verein keinen Eintritt verlangen darf, dafür verzichtet man bei Sechzig aber auf jede Art der Gage oder Gewinnbeteiligung durch Essens- und Getränkeverkäufe.

Bewerbungen sollen per Mail an regio-tour@tsv1860.de geschickt werden und die wichtigsten Eckdaten zu Verein und Spielort enthalten, sowie begründen, warum die Löwenprofis bei genau diesem Verein spielen sollten.

Qela wieder im Training, Ehlich nicht mehr

Während Christoph Ehlich, der einige Tage mittrainiert und sogar am internen Testspiel teilgenommen hatte, nicht mehr am Trainingsbetrieb teilnimmt, ist Torwart Miran Qela in den Mannschaftskreis zurückgekehrt. Der kosovarische U19-Nationalspieler hatte sich zu Beginn der Vorbereitung einen Finger gebrochen uns hatte seitdem gefehlt.

Neues aus der 3. Liga

Energie Cottbus lange ohne Torwart Bethke

Stammtorhüter Elias Bethke hat sich vor dem Pokalspiel gegen Hannover 96 einen Muskel-Sehnenriss im hinteren Oberschenkelbereich zugezogen und wird den Lausitzern in den restlichen Spielen der  Hinrunde fehlen.

Waldhof kooperiert mit der Eintracht

Laut Mannheimer Morgen haben der SV Waldhof Mannheim und Eintracht Frankfurt auf eine Zusammenarbeit im Jugendbereich verständigt, die vor allem die Talentförderung ankurbeln soll. So könnte beispielsweise ein junger Spieler aus der U21 der Eintracht, dem die Oberliga nicht genügend Herausforderung bietet, beim SV Waldhof in der 3. Liga den nächsten Schritt in Richtung Profifußball machen.

Aachener Tivoli: 172.000 Euro Schaden

Am Samstag gastieren die Löwen auf dem Aachener Tivoli und werden dort hoffentlich nicht nur drei Punkte auf dem Rasen mitnehmen, sondern auch einen guten Eindruck auf den Rängen hinterlassen. In der vergangenen Saison musste das Stadion der Alemannia so einiges über sich ergehen lassen. Immer wieder hinterließen Fans verschiedener Vereine Schäden, die sich auf insgesamt 172.000 Euro belaufen. Besonders die Anhänger von Hansa Rostock wüteten und rissen zahlreiche Sitzschalen aus den Verankerungen. Auf den Kosten bleibt die Alemannia wohl sitzen.

Die Nahbarkeit des Löwen

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Während es in mehreren Interviews der vergangenen Tage und Wochen immer wieder als “besonders” hervorgehoben wurde, dass sich der neue Präsident Gernot Mang und sein Team als nahbar geben, war dies bei der Mannschaft schon immer ein Merkmal, das sie von dem anderen Münchner Fußballteam unterscheidet. Während man dort vor geschlossener Tür darauf wartet, dass einer der Stars vor- und dann meist direkt in die Tiefgarage fährt, hockt man sich bei uns seit jeher einfach ins Löwenstüberl und wartet, bis die Jungs kommen. Autogrammjäger haben daher an der Grünwalder Straße 114 schon immer leichtes Spiel und auch für einen kleinen Ratsch ist sich kaum ein Löwenspieler zu schade. Neben anderen Dingen ist es genau diese Bodenständigkeit und Nahbarkeit, die für mich und viele andere, mit den Charme unseres Vereins ausmachen.

Die Löwen auf Regio-Tour

Genau in diese Kerbe möchte man nun weiter schlagen und so organisiert der TSV 1860 München zusammen mit Hauptsponsor Die Bayrische eine “Regio-Tour 2025“. Während man sich bisher Freundschaftsspiele gegen unterklassige Gegner bezahlen ließ, können sich Vereine nun um kostenlose Freundschaftsspiele gegen die Profis der Löwen bewerben. Auf der offiziellen Website lässt sich Martin Gräfer dazu wie folgt zitieren:

Fußball lebt von Leidenschaft und die Löwen entfachen einen Enthusiasmus, der sofort mitreißt. Darum bringen wir den TSV 1860 genau dorthin, wo er am meisten bewegt: mitten zu den Menschen. Gemeinsam mit Christian Werner und dem Verein holen wir die aktuellen Profis direkt vor die Haustür. Kostenlos, nahbar und mit der ganzen Löwenfamilie. So können die Fans nicht nur packenden Fußball sehen, sondern ihn in ihrer Heimat mit voller Wucht erleben. Sechzig bringt Begeisterung in Weiß und Blau.

Bewerbung und Teilnahmebedingungen

Als einzige Bedingung verlangt der TSV 1860, dass der gastgebende Verein keinen Eintritt verlangen darf, dafür verzichtet man bei Sechzig aber auf jede Art der Gage oder Gewinnbeteiligung durch Essens- und Getränkeverkäufe. Bewerbungen sollen per Mail an regio-tour@tsv1860.de geschickt werden und die wichtigsten Eckdaten zu Verein und Spielort enthalten, sowie begründen, warum die Löwenprofis bei genau diesem Verein spielen sollten.
Die Auswahl, bei welchen vier weiteren Vereinen man dann spielen wird, trifft letztlich eine Jury rund um Martin Gräfer und Dr. Christian Werner.
Der erste der fünf Gegner ist bereits ausgewählt, hier entschied man sich für den FC Amberg, gegen den man noch in diesem Kalenderjahr antreten wird. Weitere Informationen dazu, wann die Spiele stattfinden werden, sind noch nicht bekannt.

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Titelbild: Es herrscht Volksfeststimmung, wenn die Löwen kommen. Wie hier beim Vorbereitungsspiel auf die laufende Saison Ende Juni in Weyarn.

DFB Nachwuchsliga: U19 Derby am Mittwochnachmittag

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1860 u19 nachwuchsliga derby

Morgen noch nichts vor? Dann ab an die Grünwalderstraße, denn am Mittwochnachmittag um 15 Uhr steigt das U19 Derby zwischen dem TSV 1860 und dem FC Bayern im Rahmen der DFB Nachwuchsliga.

Beide Clubs im DFB Pokal ausgeschieden

Während die A-Junioren aus der Seitenstraße bereits zwei Partien absolviert haben (2:1 in Ulm, 2:2 gegen Unterhaching), steht bei den Löwen erst ein Ligamatch zu Buche. Dieses gewann die Mannschaft von Jonas Schittenhelm mit 4:2 beim SC Freiburg und feierte damit einen gelungenen Auftakt in die neue Spielzeit. “Wir haben uns in die Saison reingearbeitet, so wie wir uns das vorgenommen hatten. Es freut mich für die Mannschaft, dass sie mit drei Punkten im Gepäck die lange Heimreise nach München antreten kann”, so der Trainer nach dem Spiel im Breisgau.

Ohne Erfolgserlebnis kehrten die Löwen jedoch am Wochenende aus Mönchengladbach nach Giesing zurück. Im DFB Pokal verlor der TSV 1860 nach harten Kampf und unter sehr unglücklichen Umständen mit 2:6 nach Verlängerung. Auch für den FC Bayern war in der 1. Runde Endstation: Die Roten unterlagen trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung im Elfmeterschießen bei Hansa Rostock.

U19 Derby am Mittwochnachmittag

Im Vergleich zum Pokalspiel am Niederrhein dürfte es beim U19 Derby am Mittwochnachmittag (15 Uhr) bei den Löwen zu einigen personellen Änderungen kommen. So könnte Mauricio Dunker in Tor des TSV 1860 zurückkehren und auch Mustafa Tekin, der in Freiburg als Doppeltorschütze glänzte, darf vermutlich mit einem Startelfeinsatz rechnen. Nicht dabei sind voraussichtlich die verletzten Paul Sturm, Noah Plöttner und Bruno Mühl.

Dem U19-Kader des FC Bayern stehen mit Lennart Karl, Wisdom Mike, Sadiki Chemwor und einigen anderen Talenten etliche Spieler zur Auswahl, die man früher oder später auch im Profibereich finden wird. Offensivspieler Chris Afanou fehlt jedoch aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.

19.08.2000: TSV 1860 besiegt Werder Bremen

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1860 olympiastadion

Die Löwenfans sind manchmal schon ein komisches Völkchen. Nachdem der TSV 1860 gerade die erfolgreichste Spielzeit seit Jahrzehnten abgeliefert hatte und um den Einzug in die Champions League kämpfte, fanden sich nur 28200 Zuschauer ein, um das Team von Werner Lorant im ersten Saisonheimspiel gegen Werder Bremen zu unterstützen.

Euphorie? Nicht bei den Löwenfans!

Gerade einmal zehn Tage war es her, dass Paul Agostino in Leeds mit seinem Tor in der Schlussminute die Tür in Richtung Champions League ein Stück öffnete. Man könnte meinen, die Euphorie bei den Löwenfans sei angesichts Platz 4 in der Vorsaison und der Aussicht auf internationale Highlights riesig gewesen. Aber weit gefehlt: Zum ersten Heimspiel der Saison kamen nicht einmal 30000 Zuschauer ins weite Rund des Olympiastadions, um den TSV 1860 gegen Werder Bremen zu unterstützen.

Eine Woche zuvor waren die Löwen mit einem 2:2 beim HSV in die Spielzeit gestartet, hatten dabei bereits nach sieben Minuten mit 2:0 geführt (Tore: Agostino und Max) und mussten am Ende sogar froh sein, überhaupt etwas Zählbares aus dem Norden mitgbracht zu haben.

Andi Herzog trifft zum 0:1

Samstag, 15.30 Uhr, Oberwiesenfeld und doch einige Legenden auf dem Platz – bei den Löwen beispielsweise Daniel Borimirov, Harald Cerny, Daniel Bierofka und Thomas Häßler, bei den Gästen von der Weser u.a. Frank Verlaat, Thorsten Frings, Marco Bode und Andreas Herzog.

 

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Letzterer war es dann auch, der in einer zu Beginn ereignisarmen Partie für den ersten Höhepunkt sorgte – wenn auch zu Ungunsten der Löwen. Nachdem Bode Keeper Hofmann umspielt hatte, traf Stalteri nur den Pfosten, Herzog stand jedoch goldrichtig und staubte zum 0:1 ab (14.).

TSV 1860 besiegt Werder Bremen

Werder verlagerte sich nun unverständlicherweise darauf, das Ergebnis zu verwalten und wurde bestraft. Thomas Häßler nagelte in der 44. Minute einen Freistoß aus über 30 Metern in den Winkel und glich für Sechzig aus. Ein paar Tage später im Rückspiel gegen Leeds scheiterte der Weltmeister aus ähnlicher Position am Aluminium. Wer weiß, wie sich die Geschichte des TSV 1860 entwickelt hätte, wenn…

Doch zurück zum Spiel gegen Werder: Die Löwen warn nun am Drücker, der Führungstreffer eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Bierofka, Cerny und Agostino verpassten das 2:1, doch in der 81. Minute erlöste der Australier die Löwenfans dann doch noch. Eine Flanke von rechts durch Thomas Riedl nahm Agostino gekonnt an und netzte die Kugel anschließend trocken unten links ein.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte heute vor 25 Jahren auf folgendes Team:

Hofmann – Paßlack (17. Tapalovic), Zelic, Kurz – Mykland, Cerny – Borimirov (66. Riedl), Häßler, Bierofka – Max (73. Winkler), Agostino

Bank:
Jentzsch, Ehlers, Pürk, Beierle

Tore:
0:1 Herzog (14.), 1:1 Häßler (44.), 2:1 Agostino (81.)

Sechzig um Sieben: 1860 im Toto-Pokal bei Illertissen

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Gestern wurde das Achtelfinale im Toto-Pokal ausgelost. Dabei bekommt es der TSV 1860 München mit einem alten Bekannten zu tun. Die Löwen müssen in der nächsten Runde im Toto-Pokal beim FV Illertissen antreten.

Achtelfinale im Toto-Pokal: FV Illertissen – 1860 München

Die Ziehung der Achtelfinals des Toto-Pokals fand gestern statt. Und bei 1860 dürfte ob des Gegners nicht gerade Euphorie aufgekommen sein. 1860 muss beim aktuellen Toto-Pokal-Sieger FV Illertissen ran, der am Wochenende immerhin den Zweitligisten aus Nürnberg aus dem DFB-Pokal warf. Außerdem hat Illertissen schon gezeigt, dass es die Löwen aus dem Toto-Pokal werfen kann. Während der Wiesn 2022 schied 1860 sang- und klanglos bei den Schwaben aus. Auch in der Regionalliga tat man sich in Illertissen beim Auswärtsspiel lange schwer, ehe Benjamin Kindsvater mit einem Tor die Weichen doch noch auf Sieg stellte. Wann das Spiel stattfindet, steht noch nicht fest.

Gernot Mang im BR-Interview

Ein Interview mit Löwenpräsident Gernot Mang wurde am Sonntagabend bei Blickpunkt Sport im BR ausgestrahlt. Mang bekräftigte in diesem Rahmen, dass 1860 aktuell einen klaren Planbenötigt, der Schritt für Schritt umgesetzt werden muss, um wieder zurück nach oben zu kommen und erteilte Größenwahn a la Karl-Heinz Wildmoser eine klare Absage. Außerdem stellte Mang klar, dass das aktuelle Präsidium voll auf das Grünwalder Stadion als Spielstätte des TSV 1860 München setzt. Man stehe in guten Gesprächen mit der Stadt München und möchte innerhalb der nächsten sechs Monate zu einer Stadionlösung kommen, die den Löwen langfristig 25.000 Zuschauer im Sechzgerstadion ermöglicht.

U21: Nachholspiel gegen Geretsried terminiert

Das am 25.07. wegen Starkregens abgebrochene Spiel der U21 gegen den TuS Geretsried wird am 29.10. um 18:60 Uhr nachgeholt. Die Partie wird am Trainingsgeländer und nicht in der Kies-Arena von Gilching stattfinden.

Heute KEIN sechzger.de Talk

Die Stammhörer des sechzger.de Talks müssen diese Woche etwas länger als üblich gedulden. Der Talk wird diese Woche erst am Mittwoch aufgezeichnet. Grund dafür ist die Entschärfung einer Fliegerbombe in Köln Mitte Juli. Wie das alles zusammenhängt, könnt Ihr Euch dann am Donnerstagvormittag anhören oder anschauen.

News aus der 3. Liga

Schweinfurt und Essen im DFB-Pokal

Nachdem bisher einzig Energie Cottbus als Drittligist in die 2. Runde des DFB-Pokal einziehen konnte, hatten gestern Abend Schweinfurt 05 und RWE die Chance, diesem Beispiel zu folgen. Die Schnüdel bekamen es mit Fortuna Düsseldorf zu tun und unterlagen mit 2:4. In Essen dagegen war Revierderby angesagt. RWE empfing Borussia Dortmund natürlich vor vollem Haus. Nach hartem Kampf zog der favorisierte Bundesligist durch ein Tor von Guirassy (79.) mit 1:0 in die nächste Runde ein.

Arbeitsgruppe zur Aufstiegsreform beschlossen

Dass nur vier der fünf Regionalliga-Meister aufsteigen ist eins der größten Ärgernisse im deutschen Profifußball. Es herrscht weitgehend Einigkeit, dass das geändert muss. Allerdings schieden sich bisher beim wie die Geister. Nun wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die eine Lösung erarbeiten soll. Im Kern geht es darum, dass Vertreter aller fünf Regionalligen zusammen mit Abgesandten des DFB eine Lösung finden, wie man aus fünf Regionalligen vier machen kann.

Alemannia Aachen kommt in Landespokal eine Runde weiter

Der nächste Gegner des TSV 1860 konnte am Wochenende den Einzug in die zweite Runde des Mittelrheinpokals feiern. Die Alemannen gewannen nach 0:1-Rückstand am Ende mit 6:1. Ob die Aachen damit Ihr Pulver für das Gastspiel der Löwen am Wochenende schon verschossen haben?

Das werden wir dann am Samstagabend wissen. Bis dahin begleiten wir Euch wie immer mit allen wichtigen Nachrichten rund um den TSV 1860 und die 3. Liga durch die Woche.

Mang im BR: “Grünwalder Stadion ist unsere Heimat!”

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Gernot Mang Präsident 1860 Abrüsten

Seit 43 Tagen ist Gernot Mang Präsident des TSV München von 1860 e.V. Mit überwältigender Mehrheit wurde er auf der Mitgliederversammlung im Zenith Anfang Juli in das Amt gewählt. Gestern Abend strahlte der BR in seiner Sendung Blickpunkt Sport ein knapp achtminütiges Interview mit dem Oberlöwen aus. Darin äußert sich Mang im Gespräch mit Bernd Schmelzer unter anderem über seinen Start im Präsidentenamt und natürlich auch über die wichtige Stadionfrage.

Klaren Plan haben – und diesen umsetzen

Mit der in Bezug auf den Profifußball bei 1860 – angesichts des Größenwahns vergangener Zeiten (speziell am Ende der Ära Wildmoser rund um die Jahrtausendwende) – durchaus gebotenen Demut beginnt das Gespräch. In der achten Saison in der 3. Liga, in der sich die Löwen derzeit befinden, dürfe man nicht “von irgendwas” träumen. Nötig sei es viel mehr, “einen Schritt nach dem anderen” zu gehen, dabei aber einen “klaren Plan zu haben”, wohin man wolle. “Und diesen Plan dann sukzessive umzusetzen.” Darum ginge es, so Mang.

Sportler Mang mit einer sportlichen Metapher

Eine metaphorische Vorlage von Bernd Schmelzer nimmt der Oberlöwe dankbar auf und so vergleicht der Triathlet Gernot Mang die Herausforderungen, die vor dem gesamten Präsidium liegen, mit einer seiner sporlich aktiv betriebenen Disziplinen:

Ich glaube, Triathlon passt perfekt. Also, auf’m Rad’l sam’ma noch ned! Wir sind am Schwimmen (lacht). Wir wurden ja wirklich ins kalte Wasser gestoßen. Wir schwimmen jetzt und schauen, dass wir jetzt dann Land gewinnen und dann auf’s Rad’l steigen und Fahrt aufnehmen.

Sechzgerstadion auf 25.000 Zuschauer ausbauen…

Die Stadionfrage, die den meisten Löwenfans – neben dem aktuellen sportlichen Geschehen – das meiste Kopfzerbrechen bereitet, nimmt im BR-Gespräch natürlich auch den gebotenen Raum ein. Erneut betont Mang, dass für ihn der Standort Giesing mit einem ausgebauten und modernen Sechzgerstadion als Spielstätte der Löwenprofis alternativlos ist:

Wir vom Präsidium stehen ganz klar für den Ausbau für das Grünwalder Stadion. Weil das Grünwalder Stadion ist ja unsere Heimat, die DNA des Vereins. (…) Und darum sind wir in einem wirklich sehr sehr guten und konstruktiven Austausch mit der Stadt München. Wir wollen in den nächsten sechs Monaten eine Lösung haben. (…) Unser Ziel ist es, die Kapazität auf 25.000 zu erhöhen, um hier wirklich wirtschaftlich – auch in anderen Ligen – erfolgreich zu sein.

Zu den Chancen, die die Austragung Olympischer Spiele in München sowohl für die Stadt selbst, aber auch für die Stadionfrage beim TSV 1860 bietet, hatten wir gestern Nachmittag einen Gast-Kommentar auf sechzger.de, den wir all jenen, die ihn noch nicht gelesen haben, als interessanten Diskussionsbeitrag gerne nochmal ans Herz legen.

…aufgrund neuer Aspekte nicht unrealistisch

Gefragt nach der tatsächlichen Realisierbarkeit der Stadionpläne, führt Mang die Verschiebung von “ein paar Parametern” innerhalb der letzten Monate an. Er nennt eine (mögliche) Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Spiele und das Sechzgerstadion als Austragungsort für den olympischen Rugby-Wettbewerb. Aber auch die sogenannte “Sportmilliarde” des Bundes (nähere Infos dazu hier), die zur Förderung von Sportstätten verwendet werden soll, spielt für Mang eine Rolle.

Ich glaub, man muss jetzt schauen: Was liegt auf dem Tisch, was ist möglich? Und von da aus sollten wir dann die nächsten Schritte machen.

Nächsten Sonntag Christian Werner in Blickpunkt Sport

Übrigens: Kommenden Sonntag (24.08., 21:45 Uhr, BR) ist 1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner zu Gast im Studio von Blickpunkt Sport und beantwortet dann die Fragen von Moderatorin Julia Scharf.

 

Totopokal: Löwen im Achtelfinale in Illertissen

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Mit standesgemäßen Siegen in Reichmannsdorf (6:0) und Geiselbullach (8:0) in den ersten beiden Totopokal Runden 2025/26 sind die Löwen – wie gewohnt – recht entspannt ins Achtefinale des diesjährigen Wettbewerbs eingezogen. Wobei für manchen Dauergrantler im Löwenumfeld die Leistungen der Drittligaprofis in diesen Partien auf den Dorfplätzen ja leider nicht ausreichend waren. Unsere oben nochmal verlinkten Fotogalerien geben allerdings Zeugnis von stimmungsvollen, volksfestartigen Veranstaltungen in der fränkischen Provinz und vor den Toren der Landeshauptstadt, in denen die Löwen insgesamt 14 Mal Torjubel provozierten. Im Durchschnitt alle 13 Minuten. Am heutigen Montag Mittag wurde vom Bayerischen Fußballverband im Münchner Haus des Fußballs (und wieder per Liveübertragung auf Instagram) nun die Runde der letzten sechzehn Teams ausgelost. Der TSV 1860 trifft dabei auswärts auf den FV Illertissen. Spieltermin für das Achtelfinale ist das nächste spielfreie Wochenende in der 3. Liga am 6./7. September 2025.

Regionale Lostöpfe für das Achtelfinale

Mit insgesamt drei Lostöpfen (u.a. regional sortiert nach Nord- und Südbayern) operierte der bfv bei der heutigen Auslosung, in der Joachim Buchwieser, der Vize-Präsident von LOTTO Bayern als Glücksfee agierte. Entsprechend dieser Abgrenzung der verbliebenen Vereine, war von vornherein klar, dass Anfang September keine allzuweite Reise auf das Team von Patrick Glöckner wartet. Konkret geht es nun also zum Regionalligisten ins von München Giesing aus 146 Straßenkilometer entfernte Illertissen.

Der nächste Löwengegner im Totopokal

Mit dem FV Illertissen wartet direkt der amtierende Titelverteidiger auf die Löwen. Und die Schwaben sorgten erst an diesem Wochenende im “großen” Cup, für den sie sich durch den Totopokalsieg im Mai qualifiziert hatten, für Aufsehen. Mit 6:5 im Elfmeterschießen eliminierten sie den 1. FC Nürnberg und sorgten für eine der wenigen Überaschungen in der 1. Hauptrunde. In die laufende Regionalligasaison ist der FVI mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet. Einem 0:3 gegen die Würzburger Kickers folgte ein 5:1-Sieg in Bayreuth und ein 2:1-Erfolg gegen die Zweitvertretung von Greuther Fürth. Spektakel scheint Illertissen zu liegen. Die Löwen sollten gewarnt sein. Nach dem kläglichen Ausscheiden im Viertelfinale im Herbst 2022 unter Trainer Michael Köllner hat Sechzig auch noch eine Rechnung mit den Gastgebern offen. Anfang September bietet sich die Gelegenheit, diese zu begleichen.

Elfer-Drama und Triumph des Außenseiters. Den Zweitligisten 1. FC Nürnberg warf der FV Illertissen erst am vergangenen Samstag im DFB-Pokal aus dem Rennen.

Letztes Jahr mit Problemen im Achtelfinale

Die Totopokal-Geschichte der Löwen in den vergangenen Jahren ist – wie auch das oben erwähnte Aus in Illertissen unterstreicht – bekanntlich keine Erfolgsgeschichte. Dreimal schied man in den letzten Jahren im Viertelfinale mit kläglichen Darbietungen gegen unterklassige bzw. schwächere Teams aus. Das Achtelfinale wurde seit 2017 hingegen häufig relativ souverän überwunden. Allerdings gab es auch da schon die eine oder andere Zitterpartie. So gelang im vergangenen Jahr der Einzug ins Viertelfinale erst im letzten Augenblick, als Fabian Schubert in der dritten Minute der Nachspielzeit beim damaligen Bayernligisten FC Memmingen das 2:1 erzielen und so das fällige Elfmeterschießen verhindern konnte.

Elfmeterschießen auf dem Weg zum Pokalsieg

Ein solches Elfmeterschießen war hingegen 2021 im Achtelfinale in Burghausen fällig, als die – allerdings kurzfristig durch einen Corona-Ausbruch im Kader stark geschwächten – Löwen den Regionalligisten Wacker letztlich auf diese Weise bezwingen konnten. Auch im September 2019 zog das Team von Daniel Bierofka erst nach der Entscheidung vom Punkt aus beim Bayernligisten TSV 1865 Dachau in die Runde der letzten acht ein. Nach einem weiteren Elferkrimi gegen Unterhaching, bei der Marco Hiller zum Held avancierte und dem – wegen Corona – kampflosen Einzug ins Finale konnte Sechzig in jener Saison 19/20 den Pokal gegen die Würzburger Kickers im Herbst 2020 gewinnen. Das bislang einzige Mal.
Die Löwenfans hoffen auf eine Wiederholung im kommenden Frühsommer!

Das sind die Paarungen im Achtelfinale des Totopokals 2025/26:

FV Illertissen – TSV 1860
TSV 1882 Landsberg – FC Ingolstadt
FC Pipinsried – Wacker Burghausen
SV Erlbach – SpVgg Unterhaching
TSV Neudrossenfeld – TSV Aubstadt
SpVgg Ansbach – Jahn Regensburg
Viktoria Aschaffenburg – FC Schweinfurt 05
SpVgg Hankofen-Hailing – Würzburger Kickers