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Totopokal: Löwen im Achtelfinale in Illertissen

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Mit standesgemäßen Siegen in Reichmannsdorf (6:0) und Geiselbullach (8:0) in den ersten beiden Totopokal Runden 2025/26 sind die Löwen – wie gewohnt – recht entspannt ins Achtefinale des diesjährigen Wettbewerbs eingezogen. Wobei für manchen Dauergrantler im Löwenumfeld die Leistungen der Drittligaprofis in diesen Partien auf den Dorfplätzen ja leider nicht ausreichend waren. Unsere oben nochmal verlinkten Fotogalerien geben allerdings Zeugnis von stimmungsvollen, volksfestartigen Veranstaltungen in der fränkischen Provinz und vor den Toren der Landeshauptstadt, in denen die Löwen insgesamt 14 Mal Torjubel provozierten. Im Durchschnitt alle 13 Minuten. Am heutigen Montag Mittag wurde vom Bayerischen Fußballverband im Münchner Haus des Fußballs (und wieder per Liveübertragung auf Instagram) nun die Runde der letzten sechzehn Teams ausgelost. Der TSV 1860 trifft dabei auswärts auf den FV Illertissen. Spieltermin für das Achtelfinale ist das nächste spielfreie Wochenende in der 3. Liga am 6./7. September 2025.

Regionale Lostöpfe für das Achtelfinale

Mit insgesamt drei Lostöpfen (u.a. regional sortiert nach Nord- und Südbayern) operierte der bfv bei der heutigen Auslosung, in der Joachim Buchwieser, der Vize-Präsident von LOTTO Bayern als Glücksfee agierte. Entsprechend dieser Abgrenzung der verbliebenen Vereine, war von vornherein klar, dass Anfang September keine allzuweite Reise auf das Team von Patrick Glöckner wartet. Konkret geht es nun also zum Regionalligisten ins von München Giesing aus 146 Straßenkilometer entfernte Illertissen.

Der nächste Löwengegner im Totopokal

Mit dem FV Illertissen wartet direkt der amtierende Titelverteidiger auf die Löwen. Und die Schwaben sorgten erst an diesem Wochenende im “großen” Cup, für den sie sich durch den Totopokalsieg im Mai qualifiziert hatten, für Aufsehen. Mit 6:5 im Elfmeterschießen eliminierten sie den 1. FC Nürnberg und sorgten für eine der wenigen Überaschungen in der 1. Hauptrunde. In die laufende Regionalligasaison ist der FVI mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet. Einem 0:3 gegen die Würzburger Kickers folgte ein 5:1-Sieg in Bayreuth und ein 2:1-Erfolg gegen die Zweitvertretung von Greuther Fürth. Spektakel scheint Illertissen zu liegen. Die Löwen sollten gewarnt sein. Nach dem kläglichen Ausscheiden im Viertelfinale im Herbst 2022 unter Trainer Michael Köllner hat Sechzig auch noch eine Rechnung mit den Gastgebern offen. Anfang September bietet sich die Gelegenheit, diese zu begleichen.

Elfer-Drama und Triumph des Außenseiters. Den Zweitligisten 1. FC Nürnberg warf der FV Illertissen erst am vergangenen Samstag im DFB-Pokal aus dem Rennen.

Letztes Jahr mit Problemen im Achtelfinale

Die Totopokal-Geschichte der Löwen in den vergangenen Jahren ist – wie auch das oben erwähnte Aus in Illertissen unterstreicht – bekanntlich keine Erfolgsgeschichte. Dreimal schied man in den letzten Jahren im Viertelfinale mit kläglichen Darbietungen gegen unterklassige bzw. schwächere Teams aus. Das Achtelfinale wurde seit 2017 hingegen häufig relativ souverän überwunden. Allerdings gab es auch da schon die eine oder andere Zitterpartie. So gelang im vergangenen Jahr der Einzug ins Viertelfinale erst im letzten Augenblick, als Fabian Schubert in der dritten Minute der Nachspielzeit beim damaligen Bayernligisten FC Memmingen das 2:1 erzielen und so das fällige Elfmeterschießen verhindern konnte.

Elfmeterschießen auf dem Weg zum Pokalsieg

Ein solches Elfmeterschießen war hingegen 2021 im Achtelfinale in Burghausen fällig, als die – allerdings kurzfristig durch einen Corona-Ausbruch im Kader stark geschwächten – Löwen den Regionalligisten Wacker letztlich auf diese Weise bezwingen konnten. Auch im September 2019 zog das Team von Daniel Bierofka erst nach der Entscheidung vom Punkt aus beim Bayernligisten TSV 1865 Dachau in die Runde der letzten acht ein. Nach einem weiteren Elferkrimi gegen Unterhaching, bei der Marco Hiller zum Held avancierte und dem – wegen Corona – kampflosen Einzug ins Finale konnte Sechzig in jener Saison 19/20 den Pokal gegen die Würzburger Kickers im Herbst 2020 gewinnen. Das bislang einzige Mal.
Die Löwenfans hoffen auf eine Wiederholung im kommenden Frühsommer!

Das sind die Paarungen im Achtelfinale des Totopokals 2025/26:

FV Illertissen – TSV 1860
TSV 1882 Landsberg – FC Ingolstadt
FC Pipinsried – Wacker Burghausen
SV Erlbach – SpVgg Unterhaching
TSV Neudrossenfeld – TSV Aubstadt
SpVgg Ansbach – Jahn Regensburg
Viktoria Aschaffenburg – FC Schweinfurt 05
SpVgg Hankofen-Hailing – Würzburger Kickers

 

 

 

 

Nachholspiel der Amas gegen Geretsried am 29. Oktober

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Tsv 1860 U21 Tus Geretsried Starkregen Spielabbruch

Um die 500 Zuschauer hatten sich am Freitag, den 25. Juli auf das Trainingsgelände an der Grünwalder Straße begeben, um den Amas bei ihrem Heimauftakt in der Bayernliga Süd zuzusehen. Eine stattliche Kulisse! Nach einer guten Stunde Spielzeit mussten die vielen Besucher sich allerdings unverrichteter Dinge wieder auf den Nachhauseweg machen. Starkregen hatte den Platz unbespielbar und einen Abbruch der Partie unausweichlich gemacht. Nun hat der Bayerische Fußballverband die Partie zwischen dem Vizemeister der Vorsaison und dem Aufsteiger neu angesetzt. Am Mittwoch den 29. Oktober um 18.60 Uhr wird nachgesessen. Die Partie findet – wie die Erstansetzung – am Trainingsgelände des TSV 1860 statt, obwohl die Amas ab Oktober ihre Heimspiele wieder in der KIES-Arena in Gilching austragen werden.

Amas gegen Geretsried: Spielabbruch

Mit 1:0 lag das Team von Alper Kayabunar in Front, als der Himmel über Giesing an jenem Freitag Abend Ende Juli seine Schleusen öffnete und innerhalb kürzester Zeit den Fünfer-Platz auf dem Trainingsgelände unbespielbar machte. Nur kurz überlegte das Schiedsrichterteam, ob man die knappe halbe Stunde des Spiels noch an diesem Abend würde zu Ende führen könne und beschloss dann den Spielabbruch. Die Terminfindung und Neuansetzung der Partie hat ein wenig gedauert. Nun steht sie fest.

Tickets sollten ihre Gültigkeit behalten

Die am 25. Juli ja außergewöhnlich zahlreich verkauften Eintrittskarten für das Spiel der Amas gegen Geretsried sollten ihre Gültigkeit behalten haben. Man darf gespannt sein, wieviele Zuschauer dann an einem Mittwochabend im Oktober den Weg nach Giesing finden. Beim ersten Versuch hatten auch zahlreiche Schlachtenbummler aus dem bayerischen Oberland den TuS Geretsried begleitet.

Beide Teams erfolgreich in die Saison gestartet

Sportlich steht die Bayernliga Süd am neuen Spieltermin 29.10. schon vor dem 17. und damit letzten Spieltag der Hinrunde. Man darf gespannt sein, wie sich die Leistungskurven beider Teams bis dahin entwickelt haben. Zum jetzigen Zeitpunkt, nach fünf gespielten Runden gehören beide zu noch fünf ungeschlagenen Mannschaften der Liga. Jeweils drei Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche. Die Geretsrieder haben nach einem Remis zum Auftakt gegen den FC Ismaning in Kottern (2:0), gegen Heimstetten (2:1) und in Gundelfingen (2:1) gewonnen. Die U21 der Löwen ließ auf den Auftaktsieg in Kottern (4:1) ein Unentschieden in Heimstetten und dann Siege gegen Gundelfingen (1:0) und am vergangenen Freitag Abend in Schwaig (3:0) folgen.

Auf Youtube: Interviews mit dem Löwendompteur der U21

Übrigens: Auf unserem Youtube-Kanal findet Ihr exklusive Interviews, die nach den Spielen der Amas mit deren Trainer Alper Kayabunar von uns geführt wurden.
Klickt da gern mal rein.

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Titelbild: Da geht nix mehr! Der Fünferplatz am Trainingsgelände des TSV 1860 nach Abbruch der Partie der Amas gegen Geretsried

 

DFB Pokal: Energie Cottbus als einziger Drittligist weiter

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FC Energie Cottbus DFB Pokal

Jahn Regensburg schnupperte im DFB Pokal bis tief in die Nachspielzeit hinein an der großen Überraschung gegen den 1. FC Köln. Durch zwei späte Gegentreffer verloren die Oberpfälzer jedoch noch und so zog Energie Cottbus als bisher einziger Drittligist in die 2. Runde ein.

Energie Cottbus als einziger Drittligist weiter

Ersatztorwart Sebald, der kurfristig für Bethke im Kasten stand, war der große Held beim 1:0-Sieg des FC Energie Cottbus gegen Hannover 96. Cigerci hatte die Lausitzer in Führung gebracht, später hielt Bethke einen Elfmeter der Niedersachsen und bescherte seinem Team den Einzug in die nächste Runde.

Alles andere als einen Sahnetag erwischte hingegen Dudu, der Torhüter von Viktoria Köln, der maßgeblich am frühen 0:1 für den SC Paderborn beteiligt war. Ex-Löwe Adriano Grimaldi ließ nicht zweimal bitten und schnürte kurz danach den Doppelpack. Am Ende verloren die Kölner mit 1:3 und schieden aus dem Wettbewerb aus.

Saarbrücken und Rostock raus

Chancenlos war der FC Hansa Rostock und zog gegen die TSG Hoffenheim mit 0:4 überraschend deutlich den Kürzeren. Mit 1:3 unterlag der 1. FC Saarbrücken dem 1. FC Magdeburg. Der SSV Ulm 1846 verlor gegen die SV Elversberg mit 0:1.

Ganz nah dran an der Überraschung war der SSV Jahn Regensburg, der in der 66. Minute durch Benedikt Bauer in Führung gegangen war. Bis tief in die Nachspielzeit verteidigten die Oberpfälzer, doch dann schlug der 1. FC Köln gnadenlos zurück. Eric Martel (90.+6) glich aus und Isak Bergmann Johannesson schoß die Geißböcke durch seinen Treffer in der achten Minute der Nachspielzeit sogar noch in die 2. Runde.

Heute im Einsatz: FC Schweinfurt 05 und RW Essen

Auch heute Abend sind zwei Drittligisten im Einsatz und kämpfen um den Einzug in die nächste Runde. Um 18 Uhr empfängt der FC Schweinfurt 05 den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Um 20.45 Uhr kommt es an der Hafenstraße zum stimmungsvollen Duell zwischen Rot-Weiß Essen und Borussia Dortmund.

Am 27.08. darf dann der SV Wehen Wiesbaden gerne für eine Überraschung gegen einen Erstligisten aus der bayerischen Landeshauptstadt sorgen. Sollte Fabian Greilinger das Siegtor erzielen, dürfte ein legendäres Interview folgen.

Sechzig um Sieben: Löwinnen I unterliegen beim FC Forstern II

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Da sich die Profis bekanntermaßen nicht für den DFB Pokal hatten qualifizieren können, hatten sie am vergangenen Wochenende spielfrei – ganz im Gegensatz zur U19, die in der ersten Cup-Runde eine unglückliche und viel zu hohe Niederlage kassierten. Die U21 holte bereits am Freitag drei Punkte in der Bayernliga und Dritte, Vierte und die Löwinnen bestritten Vorbereitungsspiele.

U19: Bitteres Pokal-Aus nach Verlängerung

120 Minuten lieferte die U19 des TSV 1860 München bei Borussia Mönchengladbach einen großartigen Fight, konnte das Pokal-Aus nach Verlängerung jedoch nicht vermeiden. Am Ende stand in Unterzahl eine deutlich zu hohe 2:6-Niederlage zu Buche.

Bayernliga: U21 siegt deutlich beim FC Schwaig

1470 Zuschauer waren zum Spitzenspiel der Bayernliga Süd zwischen Aufsteiger FC Sportfreunde Schwaig und der U21 des TSV 1860 München in die NGL-Arena in Oberding gekommen. Am Ende setzten sich die Löwen mit 3:0 durch und bleiben somit in dieser Spielzeit weiterhin ungeschlagen.

Dritte & Vierte mit Sieg und Niederlage

Kurz vor dem Saisonstart auf Kreisebene traten die dritte und vierte Mannschaft am Sechserplatz an der St.-Martin-Straße zu Freundschaftsspielen an. Während sich die Kreisklassen-Truppe von Neutrainer Sinisa Zurovac der dritten Mannschaft der DJK Pasing mit 3:5 geschlagen geben musste, konnte die Dritte den SV Günding mit 2:1 bezwingen.

Löwinnen I unterliegen beim FC Forstern II

Ebenfalls zu einem Testspiel reisten die Löwinnen am Sonntag zum FC Forstern II und mussten sich den Gastgeberinnen mit 1:2 geschlagen geben. Finja Sluka hatte Forstern in Führung gebracht (41.), ehe Lisa Städtler nach dem Seitenwechsel für den Ausgleich sorgte (50.). Den Siegtreffer für den FCF erzielte vor 80 Zuschauern Antonia Greimel in der 80. Minute.

Neues aus der 3. Liga

Alemannia Aachen im Landespokal weiter

Während einige Ligakonkurrenten im DFB Pokal im Einsatz waren (Artikel hierzu kommt im Laufe des Vormittags) bzw. spielfrei waren (z.B. unsere Löwen), musste Alemannia Aachen im Landespokal ran. Gegen den 1. FC Düren setzten sich die Schwarz-Gelben nach Rückstand am Ende deutlich mit 6:1 durch. Die Tore für die Alemannia erzielten Wriedt (2), Gaudino, Ademi, Elekwa und Scepanik.

Osnabrück schlägt Werder, Aue unterliegt Chemie Leipzig

Einen überraschenden Sieg gegen den allerdings ersatzgeschwächten SV Werder Bremen feierte der VfL Osnabrück am Samstag. Für die Lila-Weißen trafen Opitz und Riesselmann, Neuzugang Meißner kam erstmals zum Einsatz.

Erzgebirge Aue hingegen verlor sein Testspiel gegen Regionalligist Chemie Leipzig mit 0:2. Entsprechend angefressen äußerte sich Trainer Jens Härtel: “Ich hoffe, dass es die Sinne schärft, denn in der 3. Liga läuft es genauso. Du musst die ‘Basics’ auf den Platz bringen, was wir in der ersten Halbzeit nicht getan haben und dann wirst du bitter bestraft und kommst in so einem Spiel auch nicht mehr zurück.”

Amateurmannschaften: Dritte und Vierte mit Sieg und Niederlage vor Saisonstart

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Dritte im Test

In der dritten Liga ruht(e) an diesem Wochenende der Ball, nichtsdestotrotz wurde bei den Löwen Herrenfußball gespielt. Kurz vor dem Saisonstart auf Kreisebene traten die Dritte und Vierte Mannschaft am Sechserplatz an der St.-Martin-Straße zu Freundschaftsspielen an. Während sich die Kreisklassen-Truppe von Neutrainer Sinisa Zurovac der dritten Mannschaft der DJK Pasing mit 3:5 geschlagen geben musste, konnte die Dritte den SV Günding mit 2:1 bezwingen.

Viele Tore und das bessere Ende für Pasing

Zuerst war um 15:00 Uhr der Leistungsvergleich mit der A-Klassen Mannschaft aus Pasing angesetzt. Die aufgrund der höheren Ligazugehörigkeit favorisierten Löwen starteten gut in die Partie und konnten in der 22. Minute in Führung gehen. Nach dem Ausgleich in Minute 30 konnte man durch eine Elfmeter (35′) die Führung wiederherstellen. Vor der Pause kippte die Partie jedoch und Pasing drehte durch einen Doppelschlag das Spiel zu ihren Gunsten. Nach dem Seitenwechsel gelang dem TSV in der 66. Minute noch einmal der Ausgleich. Trotz allem konnten die Gäste den Sieg mit zwei weiteren Treffern (69′, 79′) fixieren. Dem Ergebnis nach zu urteilen, wartet noch einiges an Arbeit auf die Defensive der Vierten, um zum Ligastart bestehen zu können.

Dritte dreht Spiel gegen Günding

Um 17:30 Uhr war dann die Kreisliga-Mannschaft der Löwen gegen den SV Günding an der Reihe. Die Gäste treten in der kommenden Saison eine Spielklasse tiefer, respektive in der Kreisklasse an. Hier war in der ersten Spielhälfte weitaus weniger geboten als im Vorspiel. Der erste Treffer fiel in der 54. Minute und das auf der falschen Seite. Die Weiß-Blauen unter der Leitung von Neo-Coach Beppo Gutsmiedl ließ sich aber nicht beirren und stellte durch den bezirksligaerfahrenen Neuzugang Timo Ludwig (DJK Pasing) in der 63′ wieder Gleichstand her. Zu Beginn der Schlussphase (80′) gelang dann Peter Lettenbauer nach Vorarbeit von Ludwig das 2:1, welches die Amateur-Löwen dann auch über die Zeit brachten. Nach dem unglaublichen 11:0 in Poing und einer grundsätzlich erfolgreichen Vorbereitung kann die Dritte nun voller Selbstvertrauen in die Liga starten und hat nach der schwierigen letzten Saison hoffentlich à la longue nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.

Kommentar: Olympia im Grünwalder – Mut zur Chance statt Angst vor den Schattenseiten

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Grünwalder Stadion München-Giesing im Sonnenlicht

In seinem Gastkommentar beschäftigt sich Bene Niedergünzel mit der Chance für die Stadt München in der Zukunft wieder einmal Olympische Spiele auszurichten. Und mit den Chancen dieser Pläne für das Sechzgerstadion.

Abendzeitung-Lokalchef Felix Müller hat im Blatt den Olympia-Wahlkampf Münchens als „hochriskanten Tiefschlaf“ bezeichnet. Und tatsächlich: Wenn die Landeshauptstadt die Ausrichtung Olympischer Spiele ernsthaft ins Auge fasst, dann darf sie es nicht verschlafen, die Menschen mitzunehmen und eine echte Vision zu entwickeln. Und genau hier liegt auch eine Chance für uns Löwen und für das Grünwalder Stadion.

Olympia hat München schon einmal verändert

1972 hat die Stadt bewiesen, dass sie Großes stemmen kann: Der Ausbau des U- und S-Bahn-Netzes, das Olympiastadion, ja der ganze Olympiapark – bis heute ist das alles keine „Ruine“, sondern pulsierendes Herzstück Münchens. Millionen Besucherinnen und Besucher nutzen die Anlagen am Oberwiesenfeld jährlich, Konzerte und Sportfeste machen den Olympiapark zu einer der erfolgreichsten Nachnutzungen weltweit. Anders als in Athen, Rio oder Peking sind die Spuren in München nicht Mahnmale, sondern – auch über fünfzig Jahre später – lebendige Orte.

München ist begeisterungsfähig

Die Leichtathletik-EM 2022 hat – neben so vielen anderen Veranstaltungen der letzten Jahre – gezeigt, dass München Lust auf große Sportereignisse – auch oder insbesondere jenseits des Fußballs – hat: Volle Ränge, eine ausgelassene Stimmung im Olympiastadion, beste Bilder für Europa. Auch der jährliche Stadtmarathon, die European Championships oder die vielen Sportfeste im Dantestadion ziehen stets Tausende an. Die Münchnerinnen und Münchner lassen sich mitreißen – wenn die Veranstaltung stimmt und authentisch ist.

Grünwalder Stadion: Jetzt den nächsten Schritt gehen

Das Sechzger ist in den Plänen für Olympia bereits als Rugby-Spielstätte gesetzt. Aber warum bei 15.000 Plätzen aufhören? Wir Löwen sollten den Ausbau auf 25.000 Zuschauer fordern! Olympia wäre der ideale Anlass, endlich den nächsten Schritt zu gehen: modernisieren, vergrößern, genehmigen – und zwar schneller, als es sonst in München möglich wäre.

Rugby-Löwe im Sechzger bei Olympia…

Noch schöner: Seit kurzem gibt es beim TSV 1860 auch wieder eine Rugby-Abteilung. Stellt euch vor, ein Spieler aus unserer eigenen Sparte läuft im Sechzgerstadion im deutschen Trikot bei Olympia auf. Gänsehaut pur! Genau solche Geschichten machen Olympia lebendig und würden dem Sechzger noch mehr Bedeutung geben.

Nachhaltigkeit statt Sportswashing

Ja, man muss natürlich kritisch sein und bleiben: Die großen Verbände wie IOC oder FIFA stehen für vieles, was in der Sportwelt komplett schief läuft – Intransparenz, Gigantismus, Sportswashing… Aber gerade deshalb ist es so wichtig, dass Städte wie München ein Gegenmodell entwickeln und als realisitische Perspektive aufzeigen: Spiele, die bestehende Stadien nutzen, mit kurzen Wegen und einer nachhaltigen Infrastruktur. Keine weißen Elefanten, sondern Arenen mit Tradition, Kultur und Zukunft.

Chance für München und Chance für Sechzig

Olympia in München kann ein Gewinn sein – für die Stadt, für den Sport, für die Löwen. Während andere Länder die Spiele nur als PR-Show missbrauchen, könnten wir zeigen, wie es besser geht: bürgernah, nachhaltig, mit echter Begeisterung. Das Grünwalder Stadion spielt dabei eine Schlüsselrolle. Es ist Kult, es ist mitten in der Stadt, es steht für Emotion und Authentizität.

1860-Fans sind Bürger dieser Stadt

Und eines muss die Stadt begreifen: Wenn sie die Münchnerinnen und Münchner überzeugen will, dann darf sie die Fans des TSV 1860 nicht ignorieren. Das leichteste Mittel, sie ins Boot zu holen, ist ein zeitgemäßer Ausbau des Grünwalder Stadions – mit einer Kapazität, die zukunftsfähig ist. Die Zeit von Arenen außerhalb der Stadt, die wie ein Baumarkt oder Discounter am Rand herumstehen, ist vorbei. Die Menschen wollen Stadien in der Stadt, lebendig, erreichbar, Teil des Viertels. Genau das ist das Sechzger!

Also: Nicht weiter im Tiefschlaf versinken. Sondern mutig sagen: Ja zu Olympia im Grünwalder! Ja zum Ausbau auf 25.000! Ja zu Spielen, die München wieder ein Stück weiterbringen.

17.08.1969: TSV 1860 erkämpft sich ein spätes 2:2 beim FC Winterthur

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Schützenwiese Winterthur
Schützenwiese, die Heimat des FC Winterthur

Manche Spielansetzungen muss man nicht verstehen. Am 16.08.1969 traten die Löwen zum 1. Spieltag der Bundesliga bei Alemannia Aachen an und entführten mit dem 0:0 einen Zähler nach Giesing. Nur einen Tag später war Münchens große Liebe wieder im Einsatz. Aber nicht etwa in der Nähe von Aachen oder München, nein, der TSV 1860 gastierte beim FC Winterthur in der Schweiz.

Wiedersehen mit einem Meisterlöwen

Da damals nur zweimal gewechselt werden durfte und die Kader generell nicht so groß waren wie heutzutage, verwundert es nicht, dass sich die Aufstellungen auf dem Tivoli und auf der Schützenwiese ähnelten. Zudem trafen die Löwen in Winterthur auf einen alten Bekannten. Timo Konietzka war 1967 vom TSV 1860 zum FC Winterthur gewechselt und verhalf dem Verein mit 34 Toren in 26 Spielen zum Aufstieg in die höchste Spielklasse.

Der TSV 1860 beim FC Winterthur

3.600 Zuschauer fanden sich an diesem Sonntag Nachmittag auf der Schützenwiese ein, um den Gast aus Deutschland unter die Lupe zu nehmen. Schon früh gingen die Löwen in Führung, als Klaus Fischer zum 0:1 einnetzte (7.). Winti hielt jedoch dagegen und glich nach der Pause durch Dimmeler aus (69.). Fast schon selbstverständlich durfte auch Timo Konietzka jubeln; der Ex-Löwe brachte den FC Winterthur in der 75. Minute in Führung. Doch Sechzig wollte sich nicht geschlagen geben und kam durch Klaus Fischer, damals gerade mal 19 Jahre alt, zum erneuten Ausgleich.

Fischer war 1968 vom Bezirksligisten SC Zwiesel zum TSV 1860 gewechselt. Er etablierte sich dort rasch als Stammspieler und brachte es bereits in seiner ersten Saison auf 26 Bundesligaspiele, in denen er insgesamt neun Tore erzielte. In seiner zweiten Spielzeit bei den Löwen reifte er zum Stammspieler und erzielte dabei 19 Tore. Damit belegte er Platz 3 der Torjägerliste in der Bundesliga. Den Abstieg des TSV 1860 im Jahr 1970 konnte er jedoch nicht verhindern und wechselte anschließend zum FC Schalke 04. Insgesamt absolvierte Klaus Fischer 535 Bundesliga- und 45 Länderspiele.

Die Aufstellung der Löwen

Beim Remis in Winterthur schickte Trainer Fritz Langner folgende Mannschaft des TSV 1860 aufs Feld.

Radenkovic – Lex (Denz), Kroth – Berg, Zeiser, Hiller – Fischer, Kölbl, Keller, Schmidt, Reiner

Tore:
0:1 Fischer (7.), 1:1 Dimmeler (69.), 2:1 Konietzka (75.), 2:2 Fischer (85.)

Die Daten stammen mal wieder aus dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys!

U19: Bitteres Pokal-Aus nach Verlängerung

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120 Minuten lieferte die U19 des TSV 1860 München bei Borussia Mönchengladbach einen großartigen Fight, konnte das Pokal-Aus nach Verlängerung jedoch nicht vermeiden. Am Ende stand in Unterzahl eine deutlich zu hohe 2:6-Niederlage zu Buche.

Bitteres Pokal-Aus nach Verlängerung

Erst kürzlich wechselte Stürmer Can Armando Güner vom DFB zum argentinischen Verband, am Samstag bewies der 17-jährige Stürmer von Borussia Mönchengladbach eindrucksvoll, warum sich die Südamerikaner so um ihn bemüht hatten. In der 30. Minute brachte er die Fohlen in der 1. Runde des DFB Pokals gegen die Junglöwen in Führung und sorgte damit für den Pausenstand. Die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm gab sich jedoch keinesweg geschlagen und Arian Ortivero Calderon (54.) und Georgios Genidis (72.) drehten die Partie zugunsten des TSV. Nur eine Minute später glich Borussia Mönchengladbach durch Sulo Ketola erneut aus (73.) und so ging es in die Verlängerung. Diese mussten die Löwen nach einer gelb-roten Karte für Hohmann in der Nachspielzeit in Unterzahl bestreiten.

Und es kam noch schlimmer: In der 95. Minute gab es einen äußerst fragwürdigen Elfmeter für die Fohlen, den Güner zum 3:2 versenkte. Die Löwen bäumten sich zwar noch einmal auf, doch spätestens mit dem 4:2 durch Niko Horvat (107.) war der Widerstand gebrochen. Mika Hermann van Lipzig (109.) und Elia Vali Fard (118.) trafen noch zum deutlich zu hohen 6:2-Endstand, der das Pokal-Aus für die U19 des TSV 1860 bedeutet.

Die U19 feiert den zwischenzeitlichen Ausgleich in Mönchengladbach

Torwart Wieser trifft für die U17

Spektakulär ging es auch bei der U17 der Löwen zu, die in einem Testspiel in Stuttgart auf den SV Wehen Wiesbaden traf. In der 15. Minute sorgte ein Eigentor von Tom Fröhlich für die Führung des TSV 1860, doch in der 29. Minute glich Wassim Charrad nach einem fatalen Fehlpass per Distanzschuss aus der eigenen Hälfte zum 1:1 aus. In der 40. Minute gingen die Hessen durch Andrija Acimovic gar in Führung, doch Patrik Lacic traf in der 74. Minute zum 2:2.

Für die Story des Tages sorgte dann Torwart Tobias Wieser, der als einziger Ersatzspieler mitgereist war und ungeplant als Feldspieler einspringen musste. Kurz nach seiner Einwechslung traf der Keeper in der Schlussminute zum 3:2, ehe Julian Büsel in der Nachspielzeit gar noch auf 4:2 erhöhte.

Saisonprognose AUGUST: Noch optimistischer als im Juli

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Monatlich wollen wir in dieser Saison 2025/26 von unseren Leser*innen im Rahmen der Umfragen auf unserer Startseite wissen, auf welchem Tabellenplatz sie den TSV 1860 München denn am Saisonende in der 3. Liga einlaufen sehen. Und natürlich wollen wir monatlich auch über dieses, regelmäßig Mitte des Monats erhobene Stimmungbarometer informieren. Im Juli zeigten sich die Löwenfans angesichts des gelungenen Transfersommers schon extrem optimistisch. Zwei Drittel der 817 Teilnehmer*innen gaben damals an, nichts anderes, als zehn Monate später die Rückkehr in die 2. Bundesliga zu erwarten. Nach den ersten beiden Ligaspielen in Essen (1:1) und gegen Osnabrück (3:1) hat dieser Optimismus nochmal deutlich zugenommen. Allerdings gibt es auch ein durchaus überraschendes Ergebnis…

Aufstieg fest im Blick

75% der Befragten – in Summe fast 700 Personen – gehen davon aus, dass 1860 am Ende dieser Saison den Aufstieg realisieren kann. Dies bedeutet einen Zuwachs von neun Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Ein unglaublich hoher Wert, der sicher nicht nur mit den erfolgreichen Resultaten an den ersten beiden Spieltagen zu tun hat, sondern auch weiterhin mit der gelungenen Saisonvorbereitung, als man in sieben Testspielen nur ein einziges Gegentor hinnehmen musste. Und natürlich mit der Spielweise, die über weite Strecken der ersten 180 Minuten der Spielzeit schon richtig gut aussah.

Ein Fünftel erwartet knapp verpassten Aufstieg

Das verbliebe Viertel der Befragten, das sich vom aktuell wirklich riesigen Optimismus in Giesing nicht vollständig anstecken lässt, glaubt aber in überwiegender Mehrheit immerhin, dass das – nicht offiziell kommunizierte – Saisonziel Aufstieg nur knapp verpasst wird und am Ende ein Platz zwischen vier und acht drin ist. Konkret sind das 21%. Im Juli waren es bei dieser Antwort noch 27%.

Abstiegs-Erwartung verdreifacht

Saisonplatzierungen ab Platz neun und schlechter kommen aktuell jeweils nur für eine winzige Minderheit von insgesamt 43 Teilnehmer*innen in Betracht. Interessant ist aber zu beobachten, dass sich die Anzahl der absoluten Pessimisten, die davon ausgehen, dass diese Saison völlig in die Hose geht, verdreifacht hat. Auf zugegebenermaßen allerdings extrem niedrigen Niveau. Waren es vor einem Monat nur ganze fünf Personen (0,6%), die bei unserer Umfrage Abstieg ankreuzten, sind es nun 18 (1,9%). Dass wir hier bei der Auswertung allerdings sogar die erste Nachkommastelle angeben müssen, um die Unterschiede sichtbar zu machen, zeigt, dass die Skeptiker aktuell wirklich in der absoluten Minderheit sind. Welche Rolle bei der dennoch zu diagnostizierenden Zunahme der Pessimisten das Thema Anteilsverkauf von Hasan Ismaik gespielt hat, können wir leider nicht beantworten. Es bleibt aber festzuhalten, dass die erste Umfrage zur Saisonprognose in genau jener Zeit durchgeführt wurde, als das Löwenumfeld davon ausging, dass auf den Jordanier eine schweizer Familienholding als Miteigentümerin an der KGaA folgt. Zwei Tage nach Veröffentlichung unserer Umfrageergebnisse für Juli platzte die Bombe. Der Verkauf war gescheitert.

Nächste Saisonprognose wird im September erhoben

Wir sind auf alle Fälle sehr gespannt, wie sich die Erwartung der Löwenfans in den kommenden Wochen weiter entwickelt. Unsere nächste Saisonprognose erheben wir dann im September. Nach den beiden nächsten Spielen in Aachen und gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart.

 

 

Dierl: „Gemeinsam stark – und die Zukunft bleibt in Giesing!“

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1860-Vizepräsident Christian Dierl äußert sich in der Print-Wochenendausgabe des Pfaffenhofener Kurier über Einigkeit, Stadionträume und die offene Ismaik-Frage.

Miteinander reden

Seit Anfang Juli ist Christian Dierl Vize-Präsident beim TSV 1860 München – und er brennt für seine neue Aufgabe. Der Geroldshausener will die Löwen wieder zu einer großen Familie machen, in der sich alle Fans – egal ob Ultras, Allesfahrer oder Mitglieder der Land-Fanclubs – mit Stolz in die Augen schauen können. „Wir wollen wieder miteinander reden, nicht übereinander“, sagt Dierl.

Stadionzukunft in Giesing

Beim Herzensthema Stadion ist seine Haltung klar: Die Zukunft von Sechzig liegt in Giesing, in einem modernisierten Grünwalder Stadion, das sportlich und wirtschaftlich funktioniert. Noch in diesem Jahr will man mit der Stadt eine Entscheidung finden – viele wichtige Unterstützer stünden hinter dem Projekt.

Professionelle Zusammenarbeit mit dem Mitgesellschafter

Auch zur Investorenfrage findet Dierl deutliche Worte: Hasan Ismaik habe weiterhin die Absicht zu verkaufen, aktuell verhandle er aber mit niemandem. Das erste Treffen mit ihm sei konstruktiv gewesen, dennoch glaubt Dierl, dass ein neuer Mitgesellschafter mit frischer Mentalität und vielleicht auch deutscher Sprache dem Verein guttun könnte. Wichtig sei jedoch vor allem eines: professionelle Zusammenarbeit – egal mit wem.

Gemeinsame erfolgreich in die Zukunft

Dierl spricht nicht als Funktionär von oben herab, sondern als Fan, der mit neun Jahren den Löwen-Virus gefangen hat und seither alle Höhen und Tiefen miterlebt hat – von der Bayernliga bis zum Europapokal, vom schwarzen Freitag bis zur Rückkehr nach Giesing. Mit Neuzugängen wie Kevin Volland und Florian Niederlechner ist die Euphorie groß, doch beim Thema Aufstieg bleibt er bewusst zurückhaltend: „Demütig bleiben – aber klar ist: Mit diesem Kader spielst du nicht nur um den Klassenerhalt.“

Sein Ziel ist unmissverständlich: Ein geeinter TSV 1860, der in Giesing verwurzelt ist und gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft geht.