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Meisterlöwen Patzke, Reich und Heiß im Interview

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Meisterlöwen Reich Patzke Heiß

Vor 60 Jahren wurde der TSV 1860 München Deutscher Meister – ein bislang einmaliger Triumph für Münchens große Liebe. Kein Wunder, dass man den Meisterlöwen von damals noch heute Gehör schenkt. Umso erfreulicher, dass die noch verbliebenen Mitglieder der Meistermannschaft Sechzig noch immer die Treue halten. Mit Fredi Heiß, Bernd Patzke und Hansi Reich gaben drei Meisterlöwen kürzlich Sport1 ein Interview und äußerten sich zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Löwen.

Meisterlöwen Patzke, Reich und Heiß im Interview

Angesprochen auf den emotionalsten Moment mit dem TSV 1860 muss Fredi Heiß, dem kürzlich der Bayerische Verdienstorden verliehen wurde, nicht lange überlegen.

“Das war direkt nach dem Abpfiff, als wir damals Deutscher Meister geworden sind. Vom Rasen hast du nichts mehr gesehen. Wir konnten nicht einmal eine Ehrenrunde drehen, weil das Stadion so überfüllt war. Leider gibt es nur sehr wenige Bilder, auf denen wir alle gemeinsam zu sehen sind. Das Chaos hatte plötzlich das ganze Stadion erfasst.”

Apropos Grünwalder Stadion: Für die Meisterlöwen ist die traditionelle Spielstätte noch heute ein besonderer Ort, wie Heiß zu Protokoll gibt:

“Selbst wenn ich nur mit dem Auto vorbeifahre, denke ich gerne an die damalige Zeit zurück. Es war die schönste Zeit meines Lebens, weil wir Erfolg hatten.”

Hans Reich stimmt seinem ehemaligen Mannschaftskollegen zu und bezeichnet das Sechzgerstadion gar als “unsere zweite Heimat”.

Heiß “sehr glücklich über den Investoren-Wechsel”

Hochtrabende Pläne mit dem Grünwalder Stadion hat offensichtlich auch der neue Investor beim TSV 1860, der die Zukunft der Löwen im Stadtteil Giesing sieht. Dass Hasan Ismaik einen Schlussstrich unter das Mißverständnis mit Münchens großer Liebe gezogen hat, stimmt Fredi Heiß optimistisch.

“Ich bin sehr glücklich über den Investoren-Wechsel, denn nun können wir neben dem sportlichen Aufbruch auch eine neue Liaison mit einem Investor eingehen. Jetzt können wir gemeinsam daran arbeiten, 1860 wieder in die 2. Liga zu bringen. Langfristig gesehen könnte es nun einfacher werden. (…) Ich bin kein Fan davon, dass Sechzig einen Investor braucht, aber es ist nun mal so. Selbst der Letzte muss erkennen, dass 1860 ohne Investor große Probleme bekommt. Jetzt wäre es für alle Seiten wichtig, ein ordentliches Verhältnis zum neuen Investor aufzubauen. Die Verantwortung muss beim Verein liegen.”

Hoffnung liegt auf Volland und Niederlechner

Entsprechend groß ist auch die Vorfreude der drei Meisterlöwen auf die kommende Saison – nicht zuletzt wegen der prominenten Rückkehrer und Neuzugänge. Dennoch mahnt Hansi Reich:

“Der Trainingsauftakt war immer eine schöne Sache – dieses Mal sogar noch ein bisschen mehr. Aber wenn die Mannschaft über weite Strecken so spielt wie in der vergangenen Saison und nur auf dem achten Platz landet, kommt keine Gänsehaut auf. Die gibt es erst, wenn wir um den Aufstieg mitspielen. Man geht immer wieder mit neuen Erwartungen und Hoffnungen in eine neue Saison – so auch diesmal.”

Ein besonderes Augenmerk legt Reich (natürlich) auf den ehemaligen Nationalspieler Kevin Volland:

“Volland hat mich schon immer beeindruckt. Der Junge hat eine profihafte Einstellung, das ist einfach toll. Er will immer gut spielen und gewinnen. Wenn er das weiterhin so zeigt und die anderen Spieler mitzieht, dann ist bei Sechzig endlich wieder etwas möglich. Es ist ganz einfach: Wenn Volland und Niederlechner eine tolle Einstellung an den Tag legen, werden die anderen Spieler angestachelt.”

“Die Fans sind in München wirklich einmalig.”

Bernd Patzke, selbst einst Trainer bei den Löwen, rückt zudem Patrick Glöckner in den Fokus:

Ich freue mich für Glöckner, dass er jetzt eine komplette Vorbereitung hat – dann kann er zeigen, was in ihm steckt.”

Trotz aller Euphorie nimmt der gebürtige Berliner auch das Umfeld und die Verantwortlichen des TSV 1860 in die Pflicht:

“Der Verein hatte immer gute Spieler, aber solange man sich oben in der Chefetage nicht einigt, wird das niemals etwas. Da streiten Links gegen Rechts, Rechts gegen Links. Aber diese Fans – die sind in München wirklich einmalig.”

1860 baut Rugby-Sparte auf

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1860 Rugby

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde es bereist angekündigt. Der TSV 1860 München ist dabei, Rugby als weitere Sportart im Verein aufzubauen. Sechzger.de hat für Euch die ersten Details zum Aufbau des harten, aber sehr fairen Sports recherchiert.

1860-Rugby-Sparte zunächst Teil der Fußballabteilung

Der Aufbau der von den britischen Inseln stammenden Sportart soll bei 1860 zunächst als Sparte innerhalb der Fußballabteilung erfolgen. Ziel ist es, dann zu einem späteren Zeitpunkt eine Rugby-Abteilung innerhalb des e.V. zu gründen. Die Sparte wird von Timo Seidel geleitet, der für alle Fragen rund um die Gründung und den Aufbau der ersten Mannschaften zur Verfügung steht. Falls Ihr Interesse habt, bei 1860 Rugby zu spielen oder Interessierte kennt, könnte Ihr Timo unter rugby@tsv1860.org erreichen. Der Trainingsbetrieb soll ab August aufgenommen werden. Die Trainings werden wahrscheinlich Montagabend am Fasanenpark und Donnerstagabend in Freimann stattfinden.

Zum Start zwei Spielgemeinschaften

Timo arbeitet aktuell daran, zwei Spielgemeinschaften mit einem anderen Münchner Rugby-Club aufzubauen. Beide Mannschaften sollen dann nächste Saison schon am Spielbetrieb teilnehmen. Denn der TSV 1860 hat seinen Aufnahmeantrag bereits am 28.05. beim bayerischen Rugby Verband eingereicht. “Lustigerweise ist das ein paar Stunden vor der Bekanntgabe der Münchner Olympiabewerbung geschehen, in der ja das Grünwalder Stadion als Spielstätte für das Rugby-Turnier vorgesehen ist“, erklärt Fußball-Abteilungsvize Bernd Bramböck im Gespräch mit sechzger.de. Von der anstehenden Olympiabewerbung und den steigenden Zuschauerzahlen bei TV-Übertragungen internationaler Rugby-Wettbewerbe wie der WM oder dem Six-Nations Turnier (der inoffiziellen Europameisterschaft) erhofft sich Spartenleiter Timo Seidel “starken Rückenwind bei der Rekrutierung von Spielern und natürlich hoffen wir, dass wir dauerhaft einige Zuschauer für diese intensive Sportart gewinnen können.” Timo kam während eines Auslandsaufenthalts in Wales die Idee zur Gründung einer Rugby-Abteilung bei 1860. “Ein neuseeländischer Reporter fragte mich, ob denn Sechzig auch eine Rugby Mannschaft hätte. Das musste ich leider verneinen. Aber wie das so ist, hat sich die Idee dann sehr schnell in meinem Kopf festgesetzt und ich war wild entschlossen, eine Rugby-Abteilung bei 1860 ins Leben zu rufen.”

Auftaktveranstaltung im Bamboleo

Am Samstag, den 19.07. gibt es für alle Rugby-Interessierten eine Auftaktveranstaltung im Bamboleo. Um 11:00 Uhr geht es los. Dabei gibt es ein Weißwurstfrühstück und nebenbei die Übertragung des Spiels zwischen Australien und den British and Irish Lions. Anmelden könnt Ihr Euch ausschließlich über folgenden Link https://forms.office.com/e/5piBAN7kxn oder den untenstehenden QR-Code.

Im Bamboleo kann dann jeder Interessierte direkt Kontakt mit der Sparte herstellen. Die Plätze bei der Veranstaltung sind sehr begrenzt, daher gilt “wer zuerst kommt, mahlt zuerst.”  Nach der Rugby-Veranstaltung herrscht im Bamboleo übrigens wieder Normalbetrieb. Bernd Bramböck ist sicher, “dass Rugby bei 1860 auf großes Interesse treffen wird. Wir hoffen, dass wir über die beiden Spielgemeinschaften die Sportart bei den Löwen etablieren können und dann später eigene Mannschaften aufstellen können.”

Europacup-Historie: FC Kaucuk Opava – TSV 1860 München 0:2, 13.07.1996 (UI-Cup)

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Drei Wochen nach dem sündhaft teuren Trip mit 1860 nach Varna war der Geldbeutel mehr als leer und so war mit Opava ein Gegner in “nur” 750 Kilometer Entfernung ein klarer Fall für “da fahren wir mit dem Auto”.

Fotogalerie zu TSV 1860 U21 – FC Ingolstadt 04 II

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Testspiel TSV 1860 München II FC Ingolstadt II 1 3 12 07 2025 Trainingsgelände 1860 3 Fotogalerie

Die Generalprobe für den Bayernligastart am kommenden Freitag beim TSV Kottern verlor seine Mannschaft zwar, Trainer Alper Kayabunar konnte dabei aber sicherlich wertvolle Erkenntnisse sammeln. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Testspiel der U21 des TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt 04 II auf dem Trainingsgelände.

Fotogalerie zu TSV 1860 U21 – FC Ingolstadt 04 II

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

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TSV 1860 U21 chancenlos gegen FC Ingolstadt 04 II

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Tsv 1860 U21 Fc Ingolstadt 04 Ii

Eine im Zustandekommen überraschend deutliche Niederlage musste die U21 des TSV 1860 am Samstagnachmittag gegen den FC Ingolstadt II hinnehmen. Nach 90 Minuten unterlag die Elf von Alper Kayabunar den Jungschanzern mit 1:3.

TSV 1860 U21 unterliegt FC Ingolstadt 04 II

Im Duell zweier Bayernligisten bog der Vertreter der Nordstaffel schon früh auf die Siegerstraße ein, denn bereits in der 6. Minute ging der FC Ingolstadt 04 II auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 mit 0:1 in Führung. Die Löwen zeigten sich in der Folge zwar bemüht, die Schanzer kontrollierten das Geschehen jedoch meist souverän und kamen immer wieder gefährlich vors Löwentor. Angetrieben durch den überragenden Jason Osei-Tutu setzte Ingolstadt offensive Akzente und kam noch vor der Pause zu zwei weiteren Treffern (40./42.).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Die U21 des TSV 1860 kam zwar ein wenig besser ins Spiel und machte Druck, agierte aber meist viel zu umständlich, um wirklich für Gefahr zu sorgen. Erst kurz vor Ende fand Damjan Dordan eine Lücke und erzielte den Ehrentreffer der Löwen (82.). So stand am Ende eine etwas ernüchterne 1:3-Niederlage zu Buche.

Bis zum Saisonstart am Freitag beim TSV Kottern wartet also noch jede Menge Arbeit auf Alper Kayabunar und sein Team. Ob und in welcher Form die U21 dann Verstärkung aus dem Profikader erhalten wird, bleibt abzuwarten.

Bayerischer Verdienstorden für Meisterlöwe Fredi Heiß

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Alfred Fredi Heiß

Große Ehre für einen Meisterlöwen: Alfred “Fredi” Heiß wurde der Bayerische Verdienstorden, die höchste bayerische Auszeichnung, verliehen.

Bayerischer Verdienstorden für Fredi Heiß

Wie der TSV München von 1860 e.V. mitteilt, wurde dem 84-jährigen früheren Nationalspieler im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die höchste Auszeichnung des Freistaats Bayern durch Ministerpräsident Markus Söder überreicht.

Fredi Heiß verbrachte seine gesamte aktive Karriere er bei den Löwen und gilt nicht zuletzt deshalb als Legende des TSV 1860. So absolvierte der Offensivspieler zwischen 1958 und 1970 169 Bundesliga-Spiele im Löwen-Trikot und erzielte dabei 40 Tore. Höhepunkte seiner herausragenden Karriere waren der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Jahr 1966, der Pokalsieg 1964 und das Europapokalfinale 1965. Zudem trug er achtmal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft.

Nach seiner aktiven Laufbahn war Heiß beim TSV 1860 unter anderem Vizepräsident und Aufsichtsrat und bleibt den Löwen bis heute treu.

Lieber Fredi, herzlichen Glückwunsch zu dieser besonderen Ehre!

Fotogalerie zu Slovan Liberec – TSV 1860 München

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Slovan Liberec TSV 1860 Fotogalerie

Nach fünf Siegen am Stück setzte es für die Löwen am Freitagnachmittag die erste Niederlage in der Vorbereitung. Angesichts der Tatsache, dass der Gegner ein tschechischer Erstligist war, der am kommenden Wochenende bereits in die Saison startet, ist das 0:1 jedoch leicht zu verkraften. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Eindrücke vom Testspiel des TSV 1860 München gegen Slovan Liberec in Ulrichsberg.

Fotogalerie zu Slovan Liberec – TSV 1860 München

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Fotogalerie zu SKU Amstetten – TSV 1860 München

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SKU Amstetten TSV 1860 Fotogalerie

Gleich zwei Testspiele absolvierten die Löwen am gestrigen Freitag in Ulrichsberg. Zunächst setzte sich die vermeintliche B-Elf durch ein Tor von David Philipp gegen die SKU Amstetten durch, nachmittags unterlag Münchens große Liebe dem tschechischen Erstligisten Slovan Liberec. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 gegen Amstetten.

Fotogalerie zu SKU Amstetten – TSV 1860

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Fotos: Christian Böckl

Erste Testspielniederlage: TSV 1860 unterliegt Slovan Liberec

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Titelbild TSV 1860 Slovan Liberec

Jetzt hat es die Löwen erwischt: Im sechsten Testspiel kassierte der TSV 1860 gegen den tschechischen Erstligisten Slovan Liberec die erste Niederlage. Das Tor des Tages erzielte Dominik Masek in der 81. Minute.

Haugen im Aufwärmtrikot an den Pfosten

Mit einer komplett veränderten Startelf im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen den SKU Amstetten am Vormittag starteten die Löwen in die Partie gegen Slovan Liberec. So oder so ähnlich könnte die erste Elf auch durchaus zum Saisonstart bei Rot-Weiss Essen aussehen. Die erste bemerkenswerte Szene gab es bereits nach drei Minuten, als der Schiedsrichter die Begegnung unterbrach, da sich die Trikots beider Teams zu sehr ähnelten. In der Folge spielte der TSV 1860 in den weißen Aufwärmtrikots, jedoch ohne Nummern.

Die Aufstellung gegen Slovan Liberec

In der Folge zeigte die Elf von Patrick Glöckner eine couragierte Leistung und war der Führung etwas näher als der Gegner. Die beste Gelegenheit bot sich Neuzugang Sigurd Haugen, der in der 26. Minute jedoch am Pfosten scheiterte. Erst danach kamen auch die Tschechen besser ins Spiel und zu Chancen. Besonders Afolabi sorgte für Gefahr, wurde jedoch einmal von Verlaat (38.) und einmal von Dähne (45.) geblockt.

TSV 1860 unterliegt Slovan Liberec

Kurz nach dem Seitenwechsel verließ der angeschlagene Niederlechner den Platz, für ihn kam Wolfram ins Spiel. Die besseren Torchancen erarbeiteten sich nun jedoch eindeutig Slovan Liberec, der TSV 1860 wurde mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Zweimal konnte sich Dähne auszeichnen, einmal klärte die Latte für den bereits geschlagenen Keeper. In der 81. Minute schepperte es dann aber doch noch: Dominik Masek traf aus 12 Metern aus halblinker Position und es stand 1:0 für die Tschechen.

Zwar hatte Haugen in der Schlussminute noch den Ausgleich auf dem Fuß, im Großen und Ganzen geht der knappe Sieg von Slovan Liberec aber absolut in Ordnung. Mit dem ersten Gegentor in der Vorbereitung kassierten die Löwen also auch direkt ihre erste Niederlage. Nächster Gegner ist der FC Vaduz, auf den der TSV 1860 am kommenden Samstag in Chur (Schweiz) treffen wird.

Erste Runde im Totopokal: 1860 kennt seinen Gegner

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Am heutigen Freitag Abend wurde in der Spielbank in Bad Kötzting die erste Runde im bayerischen Landespokal, dem Totopokal ausgelost. Der Bayerische Fußballverband (BFV) übertrug das Ereignis live auf seinem Youtube-Kanal. Der TSV 1860 trifft in der übernächsten Woche, am Dienstag, den 22. Juli auf den SC Reichmannsdorf aus dem Kreis Bamberg. Für die Löwen ist diese Partie der erste Schritt zur Qualifikation für den DFB-Pokal in der Saison 2026/27. Wobei angesichts der zielführenden Kaderzusammenstellung dieses Sommers die Teilnahme am bundesweiten Pokalwettbewerb auch über eine entsprechende Platzierung in der 3. Liga (eins bis vier) angestrebt werden könnte. Aber auch über einen Pokalsieg würden sich die Löwenfans sehr freuen! Titelsammeln macht schließlich immer Spaß.

22 Kreispokalsieger mit Wünschen für die Auslosung

Wie gewohnt hatten die am 1. Mai aus den 22 Finalspielen in den hervorgegangenen Kreispokalsieger (die wir Euch vorab schon einmal hier namentlich benannt hatten) aus den bayerischen Regierungsbezirken Oberbayern (vier), Niederbayern (zwei), Oberpfalz (drei), Schwaben (drei), Oberfranken (drei), Mittelfranken (drei) und Unterfranken (vier) vorab ihren Wunschgegner benannt. In der Regel ist dieser Wunschgebner im Totopokal der TSV 1860 oder zumindest einer der drei anderen Drittligisten. Ein Spiel gegen ein namhaftes Team aus dem Profibereich verspricht den Bezirks- und Kreisligisten ein volles Haus und damit eine volle Kasse. In der Regel haben diese Spiele regelrechten Volksfestcharakter für die austragenden Orte und Vereine.

Mehr über den Gegner in der 1. Runde im Totopokal

Das Losglück hatte diesmal also der SC Reichmannsdorf aus dem Kreis Bamberg in Oberfranken. Der SCR wurde 1953 gegründet und vereint in der Fußballabteilung über 500 Mitglieder. Die erste Mannschaft spielt aktuell in der Kreisliga 1 Bamberg und konnte die vergangene Saison auf Platz 4 abschließen.

Heimspielstätte ist das SCR-Sportgelände Brennender Stock an der Adresse: Brennender Stock 1, 96132 Schlüsselfeld-Reichmannsdorf. Laut  europlan-online hat der Sportplatz eine Kapazität von 4500 Zusehenden, der Untergrund ist Naturrasen.

Reichmannsdorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Schlüsselfeld und hat ca. 880 Einwohner, am Ort gibt es eine Pfarrkirche, das Schloss Reichmannsdorf und eine Golfplatz. Das Dorf verfügt über keinen Schienenanschluss, weshalb die Anreise wahrscheinlich per Auto erfolgen muss, von Bamberg erreicht man den Ort mit dem Bus 991.

Spieltermin für die Drittligisten

Auch darüber wissen unsere aufmerksamen Leser*innen bereits seit Anfang Juli Bescheid. Die erste Runde im Totopokal steigt ab dem kommenden Wochenende und endet am Dienstag, den 22. Juli mit den Spielen der am Wettberwerb beteiligten Drittligisten. Nicht nur der TSV 1860, sondern auch der 1. FC Schweinfurt, Jahn Regensburg und der FC Ingolstadt müssen am übernächsten Dienstag ran. Alle weiteren Termine im Totopokal 25/26 sind hier nachzulesen.

Titelfoto: Erste Runde im Totopokal 2022 beim SV Rödelmaier im unterfränkischen Rhön-Kreis