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Löwenrunde: “Das Zutrauen der Mannschaft wächst”

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Löwenrunde vor Würzburg: Dezimiert ins Finale

Am Samstag zum 14:00 Uhr sind die Löwen beim SSV Ulm zu Gast. Bei der Löwenrunde vor dem nächsten Auswärtsspiel garantierte Coach Markus Kauczinski Hobsch und Maier schon einmal einen Platz in der Stammelf. Zudem sprach der Löwen-Dompteur über die zahlreichen Ausfälle. So wird auch Pfeifer den Münchner bis zur Winterpause fehlen. Nach dem Sieg gegen Saarbrücken sieht Kauczinski Fortschritte im Team und sagte: “Das Zutrauen der Mannschaft wächst”.

Die Liste der Ausfälle wächst weiter

Neben Verlaat, Schifferl, Schröter und Deniz wird also auch Pfeifer den Löwen im Jahr 2025 nicht mehr zur Verfügung stehen. “Leider hat das erste Gefühl getäuscht. Er wird drei bis vier Wochen ausfallen. Wir hoffen, dass er Anfang Januar wieder auf dem Platz stehen wird”, erklärte Kauczinski. Der Coach zeigte sich froh über den großen Kader und erläuterte: “Noch haben wir Optionen, auch im Mittelfeld”. Einsatzfähig sind in Ulm Rittmüller und Reinthaler, die Anfang der Woche kleinere Probleme hatten. “Kilian Jakob ist eine Woche weiter und ist ein Thema für den Kader”, fügte der Löwen-Coach an. “Er hat und ein Gas und das ist Vollgas”, sagte Kauczinski über Jakob, der er bereits aus Karlsruhe kennt.

Auswärtsbilanz führt zu keinen Sorgenfalten

Über die bislang schwache Auswärtsbilanz macht man sich bei den Löwen keine großen Sorgen, zudem dürfte die Partie in Ulm alleine stimmungstechnisch eher einem Heimspiel gleichkommen. “Es geht um harte Arbeit, um den Fokus auf unsere Abläufe, auf unser Spiel. Wir werden alles reinwerfen, wollen einen guten und konzentrierten Auftritt hinlegen”, versprach Kauczinski.

Ulm kommt über den Kampf

Im Donaustadion kommt es für den Sechzger-Trainer zu einem Wiedersehen mit dem neuen Ulmer Trainer Pavel Dotchev. “Wir hatten einige Duelle. Er ist ein Trainer, der Fußballspielen lässt. Zur Vorbereitung haben wir uns nur das letzte Spiel angeschaut”, berichtete Kauczinski. Das letzte Ulmer Spiel dürfte sein Team jedenfalls nicht in Ehrfurcht erstarren lassen, denn die Spatzen unterlagen dabei mit 1:2 gegen Havelse. “Ulm hat gute Spieler, wir rechnen mit einem harten Kampf und wollen dagegenhalten. Wenn wir unsere Leistung abrufen können wir gegen jeden Gegner auch auswärts gewinnen”, sagte Kauczinski.

Drei Siege haben gut getan

“Die drei Siege gegen Aubstadt, Passau und Saarbrücken haben gut getan, auch wenn natürlich Pflichtaufgaben dabei waren”, erklärte der 1860-Coach. Man wolle in Ulm zeigen, dass die blutleere Vorstellung in Regensburg “ein Ausrutscher war”. Jeder Spieler habe seine Aufgaben zu erledigen, dann sei er optimistisch, fügte Kauczinski an.

Startelf-Garantie für Hobsch und Maier

Hobsch und Maier haben ihren Trainer mit der Leistung gegen Saarbrücken überzeugt. “Beide werden in Ulm anfangen und haben sich das verdient”, erklärte der Löwen-Trainer. Über Maier sagte er weiter: “Er hat Erfahrung, ist defensiv stabil und spielt den einfachen Ball. Das tut uns aktuell gut”. Volland habe “seit ich da bin gegen Saarbrücken sein bestes Spiel gemacht”, erläuterte Kauczinski weiter. Auch der Routinier wird dementsprechend sehr wahrscheinlich wieder von Beginn an auf dem Rasen stehen.

“Das Zutrauen der Mannschaft wächst”

Insgesamt sieht Kauczinski nach fünf Spielen (drei Heimsiege, zwei Auswärtsniederlage) unter seiner Regie eine Entwicklung und erklärte: “Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft weiter Schritte macht. Das Zutrauen der Mannschaft wächst. Darauf können wir weiter aufbauen”. Die Löwen reisen also optimistisch zum Zweitliga-Absteiger nach Ulm, vermutlich mit mehr als 5.000 Fans im Gepäck. Wer kein Ticket mehr ergattern konnte kann die Partie im BR, bei MagentaSport, oder am Besten natürlich wieder in unserem Live-Ticker verfolgen, dem besten im Löwen-Kosmos, wie uns in den letzten Wochen vielfach versichert wurde.

Versammlung der Fußballabteilung: Neue Führung mit viel Zustimmung

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Am Donnerstag Abend fand im Park Palast Event Center bei Elvis die diesjährige Mitgliederversammlung der Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. statt. Auf dieser knapp dreistündigen Veranstaltung wurde die neue Führung um Martin Obermüller gewählt bzw. bestätigt. Insgesamt verlief die Zusammenkunft vor knapp 100 Abteilungsmitgliedern – anders als noch im August letzten Jahres – sehr zielgerichtet, besonnen und ruhig.

Gernot Mang & Co. anwesend

Viel vereinsinterne Prominenz war an den etwas abgelegen Veranstaltungsort gekommen. Weder Präsident Gernot Mang, noch seine Vizes Heinz Schmidt und Christian Dierl und auch nicht der Präsidiumsberater Thomas Probst ließen es sich nehmen, der Versammlung der Fußballabteilung beizuwohnen. Aus dem Verwaltungsrat des e.V. hatten sich Sascha Königsberg, Nicolai Walch und Günther Kreuzhuber auf den Weg gemacht. Die beiden jüngst ausgeschiedenen VR-Mitglieder Martin Obermüller und Markus Drees saßen ja als zu wählende Leitung der FA auf dem Podium.

Auf dem Podium bei der Versammlung der Fußballabteilung: Präsidiumsmitglieder Mang und Dierl sowie Berater Probst

Konfliktreiche Versammlung im August 2024

Weitere Mitglieder der Fußballabteilung der Löwen waren gewiss auch mit der großen Hoffnung an den Westpark gekommen, dass die Veranstaltung diesmal weniger turbulent ablaufen würde, als dies knapp 16 Monate zuvor, Anfang August 2024 noch der Fall war. Damals kam es, nach einer grotesk anmutenden Diskussion, bei der Konflikte zwischen den damals an der Spitze der FA stehenden Personen offen zu Tage traten, zu einer Kampfabstimmung um den Abteilungsvorsitz.

Moderation durch Ralph Drechsel

Anders als im Vorjahr, als der dann abgewählte FA-Leiter Thomas Bohlender diesen Part übernommen hatte, führte mit Ralph Drechsel ein – wie er sich selbst vorstellte – “langjähriges…” (und engagiertes, darf ergänzt werden) “…Mitglied der Fußballabteilung” durch die Versammlung. Martin Obermüller hatte ihn darum gebeten, die Moderation zu übernehmen. Ihm wurden bei der souveränen Erledigung dieser Aufgabe allerdings auch keine Steine in Form von Zwischenrufen oder gar Tumulten in den Weg gelegt.

Keine Entlastung für Kurt Renner

Dabei hätte es dazu durchaus kommen können. Von der finanziell schwierigen Situation der Fußballabteilung war schon auf der MV des Gesamtvereins im Juni und zuletzt auch in verschiedenen Medien zu hören gewesen. Nach der ausführlichen Erörterung dieser finanziellen Situation wurde dann bei Tagesordnungspunkt 8 (Entlastung der Abteilungsleitung Bohlender, Seemann, Renner – Zeitraum 1.7.23 – 30.6.24) der Kassier Kurt Renner entsprechend nicht entlastet. Nur 19 Mitglieder stimmten dafür. Veronika Seemann und Thomas Bohlender hingegen erhielten für Ihre Entlastung als Abteilungsleitung eine Mehrheit von 41 zu elf Stimmen. 40 Anwesende enthielten sich bei dieser Abstimmung.

Neue Leitung der Fußballabteilung mit starkem Votum

Die Wahlen der Abteilungsleiter, die die Fußballabteilung aus der finanziellen Schieflage führen sollen, fielen hingegen sehr eindeutig aus. Jeweils ohne Gegenstimme bei nur wenigen Enthaltungen, wurden Martin Obermüller als Abteilungsleiter (84% aller anwesenden Mitglieder stimmten für ihn), Stefan Sagermann (88%) als Stellvertreter und Bernd Bramböck (71%) als Kassier der FA gewählt. Für Markus Drees, als zusätzlicher stellvertretenden Abteilungsleiter zunächst bis zum Ende der Wahlperiode im Amt – erhielt gar 91% Zustimmung. Das Gremium unterstützen wird – analog zu Thomas Probst im Präsidium des Gesamtvereins – Marlene Tippelt, die nicht zur Wahl stand, sich den Mitgliedern aber kurz vorstellte.

Schulter an Schulter bereit für die Herausforderungen: Markus Drees, Martin Obermüller, Stephan Sagermann, Bernd Bramböck und Marlene Tippelt (von links). Das neue Team der Fußballabteilung des TSV 1860.

Grußwort von Mang

Vor dem Wahlgang hatte Präsident Gernot Mang die Mitglieder in einem Grußwort um Zustimmung für das neue Führungsgremium gebeten und die zuvor von Bernd Bramböck präsentierten Verbesserungen bei der Transparenz der Finanzen – insbesondere im Austausch mit den einzelnen Sparten der Fußballabteilung – gelobt.

Finanzen erwartungsgemäß das große Thema

Besagte Finanzen waren das zentrale Thema dieses Abends. Zunächst gab der Kassenprüfer Reinhard Friedl in einer sehr ausführlichen Schilderung zu Bedenken, dass es sich beim Gesamtverein TSV 1860 – aus finanzieller Sicht – eher um ein mittelständisches Unternehmen, als um einen klassichen Sportverein handle, bei dem “Millionensummen hin- und hergeschoben werden”. Was in Sachen Finanzverwaltung und Überblick naturgemäß große Herausforderungen nach sich ziehe. Auf diese Darstellung gingen in der späteren Aussprache auch zwei Wortmeldungen ein. Zum einen wurde ein professionelles Controlling für die Kassen des e.V. gefordert, zum anderen regte ein Beitrag an, doch darüber nachzudenken, ob man nicht einen hauptberuflichen Geschäftsführer an die Spitze des Vereins setzen müsste, wie es in anderen großen Vereinen auch üblich sei.

Bernd Bramböck mit den Zahlen

Der Bericht des neuen Kassiers der FA Bernd Bramböck, den Vizepräsident Schmidt als Finanzverantwortlicher des Gesamtvereins danach inhaltlich ergänzte, schloss sich an und die vielen Zahlen und Tabellen, die den Mitgliedern präsentiert wurden, können – stark vereinfacht – so zusammengefasst werden:

Einbruch 2023/24

Das Geschäftsjahr 22/23 hat die Fußballabteilung mit einem kleinen Minus abgeschlossen. 23/24 folgte ein Einbruch und es stehen 917.000 Euro Defizit zu Buche. Als Erklärung hierfür ist zum einen die Erhöhung des bundesweiten Mindestlohns, der besonders Vereine mit vielen geringfügig beschäftigten Übungsleitern hart trifft, zu nennen. Zum anderen gingen die Zahlungen aus dem DFB-Fördertopf, den 1860 durch den Einsatz eigener Nachwuchskräfte in der Profimannschaft erhält, dramatisch zurück. Dass diese riesige Finanzlücke zu lange übersehen wurde, ist auf intransparente interne Abläufe zurückzuführen, die inzwischen aber weitgehend behoben werden konnten. Unter anderem wurde im September dieses Jahres die Buchhaltung komplett auf digitale Prozesse umgestellt. Dadurch kann zukünftig viel schneller, als bislang auf sich ankündigende finanzielle Schieflagen reagiert werden. Auch Fehlbuchungen, die zuletzt für etwas Unruhe gesorgt hatten, gehören der Vergangenheit an.

Neue Abteilungsleitung vor Herausforderungen

Im bereits abgeschlossenen Geschäftsjahr (24/25) ist ein weiteres Defizit von ca. 500.000 Euro zu erwarten, das allerdings noch durch Rücklagen aufgefangen werden kann. Für das laufende Geschäftsjahr 25/26 geht Bramböck aktuell von “nur noch” 150.000 Verlust aus. Heinz Schmidt merkte an, dass man alle negativen Zahlen bis zum 30. Juni 2026 (Ende des laufenden Geschäftsjahres) noch ausgleichen könne. Danach allerdings nicht mehr. Entsprechend ist die neue Abteilungsleitung aufgefordert, Wege zu einem zukünftig und zeitnah ausgeglichenen Haushalt zu finden. Martin Obermüller hob dabei vor allem das Themen Sponsoring – insbesondere für das NLZ –  hervor. Auch die finanzielle Zusammenarbeit und Ausgleiche zwischen e.V. und KGaA wurden thematisiert. Hier sei man in guten internen Gesprächen.

Berichte aus den Sparten der Fußballabteilung

Bevor das schwierige und teilweise auch sehr zähe Thema Finanzen zur Diskussion gekommen war, hatten – unter TOP 6 – die Berichte für durchaus gute Stimmung im Auditorium gesorgt. Hier erfuhren die Mitglieder, dass die Fußballabeitung am 1. Juli diesen Jahres genau 22.075 Mitglieder hatte. Und dass die Löwenfußballschule weiterhin sehr erfolgreich arbeite und hier das eine oder andere Kind – wie es Stefan Sagermann aus Erfahrung mit dem eigenen Nachwuchs bestätigte – vom möglichen falschen Pfad in Richtung Seitenstraße abgebracht werden könne. Aus den Sparten Senioren, Herren, Frauen, Schiedsrichter, Musik und – ganz neu – Rugby wurden zahlreiche sportliche und gesellschaftliche und soziale Erfolge vermeldet. Sehr ausführlich berichtete außerdem Roy Matthes, Organisationsmanager im NLZ, in Vertretung des derzeit in Mehrfachfunktion ja auch als Geschäfstsführer der KGaA aktiven Manfred Paula von den Herausforderungen im Nachwuchsleistungszentrum.

Anträge zum Abschluss

Zwei Anträge auf Änderung der Abteilungsordnung hinsichtlich des zeitlichen Rahmens für Versammlungen der Fußballabteilung wurden mit relativ deutlicher Mehrheit abgelehnt. Danach war gegen 21.45 Uhr die Versammlung beendet und die neu gewählten Mitglieder stellten sich den anwesenden Fotografen zu ersten Gruppenbildern.

SSV Ulm – TSV 1860: Ergebnistipp Alper Kayabunar

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Alper Kayabunar Trainer TSV 1860 München U21 Bayernliga Süd

Mit den Sechzig Amateuren ist er am Samstag parallel im letzten Pflichtspiel des Jahres in Gundelfingen gefordert, für sechzger.de tippt er heute das nächste Ergebnis der Löwen-Profis. Die Rede ist von Alper Kayabunar, der seinen Ergebnistipp für das Spiel des TSV 1860 München beim SSV Ulm abgibt.

Ergebnistipp Alper Kayabunar

Bereits für das Heimspiel gegen Saarbrücken gab Kayabunar gegenüber sechzger.de mehr versehentlich als geplant einen Ergebnistipp ab – und lag mit einem 2:0 sowie dem Torschützen Patrick Hobsch goldrichtig. Für das kommende Spiel des TSV 1860 München in der 3.Liga ist der Übungsleiter, der kurzzeitig als Interimstrainer auch die Profis übernahm, ebenfalls optimistisch:

Ich würde tippen 3:1 für die Löwen, natürlich mit Torschütze Hobschi sage ich wiederholt wieder ein Tor. Außerdem Kevin Volland und Tor-Premiere für Lippi ist mein Tipp.

Sicherlich hätte niemand etwas dagegen, wenn der 39-Jährige erneut richtig liegen würde. Sollte die Prognose eintreffen, wäre es der erste Auswärtssieg unter Markus Kauczinski sowie der zweite in der aktuellen Spielzeit überhaupt. Bislang konnten sich die Löwen nur in Aachen alle drei Zähler sichern. Drei Auswärtsspiele später stand nicht mehr Patrick Glöckner, sondern Alper Kayabunar an der Seitenlinie in der 3.Liga. Beim Heimspiel gegen Köln sowie beim Auftritt in Wiesbaden betreute Kayabunar das Team.

Am Samstag um 14:00 Uhr spielt im Übrigen nicht nur der TSV 1860 gegen den SSV Ulm in der 3.Liga, sondern auch die zweite Mannschaft beim FC Gundelfingen. Beide Spielorte trennen lediglich knapp 50 Kilometer, die Löwenfans müssen sich aufgrund der zeitgleichen Ansetzung dennoch für eines der beiden Spiele entscheiden. Die Wahl fällt bei vielen tausend natürlich auf die Partie in Ulm. Für die Sechzig Amateure ist der Auftritt in Gundelfingen der letzte Pflichtspiel-Einsatz in diesem Jahr. Die Bilanz der letzten drei Duelle ist komplett durchmischt. Gegen Geretsried setzte es eine Niederlage, beim Duell mit Kottern reichte es nur zu einem Remis, daheim am Trainingsgelände gab es gegen Heimstetten dann einen Heimsieg zu feiern. In Gundelfingen wollen die Löwen die tolle Hinrunde, die sie in jedem Fall auf Platz 1 beenden werden, mit weiteren drei Punkten krönen.

Sechzig um Sieben: Löwe Husic ist U17-Vize-Weltmeister

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Beim TSV 1860 München blickte man am Donnerstag vor allem auf das nächste Auswärtsspiel morgen beim SSV Ulm voraus. Hierzu haben wir auch bereits die Wunschaufstellung und die Schiedsrichter-Vorstellung veröffentlicht. Zudem ging der Blick nach Katar, wo Löwen-Talent Loris Husic mit der österreichischen U17-Nationalmannschaft den Vize-Weltmeister-Titel holte.

Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

Zum ganz großen Überraschungs-Erfolg hat es letztlich nicht gereicht, doch Löwen-Talent Loris Husic wird am Wochenende als Vize-Weltmeister zu seinen Kollegen im Sechzger-NLZ zurückkehren. Mit der österreichischen Nationalmannschaft war der Mittelfeld-Mann bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar bis ins Endspiel eingezogen. Dort scheiterten Husic und seine Mitspieler aber am Ende knapp mit 0:1 an Portugal. Weitere Infos und zahlreiche Bilder aus Katar findet ihr hier.

Die Wunschaufstellungen für Ulm

Die Profis reisen am Samstag nach Ulm. Bei der Löwenrunde gab Trainer Markus Kauczinski schon einmal Maier und Hobsch eine Startelf-Garantie. Alle weiteren Infos zur Löwenrunde lest ihr heute Vormittag bei uns. Wir haben bereits gestern die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion für Euch online gestellt. Wer wen von Beginn an auf den Rasen schicken würde, könnt ihr hier nachlesen. 

Ein durchschnittlich strenger Mann an der Pfeife

In der Rubrik “Der Mann an der Pfeife” geht es dieses Mal um Leonidas Exuzidis aus Castrop-Rauxel, der am Samstag Nachmittag das Auswärtsspiel der TSV 1860 beim SSV Ulm 1846 pfeifen wird. Der 30jährige Exuzidis ist, was seine Verwarnungs- und Strafenbilanz in bisher 27 Drittligaspielen anbelangt, ein durchschnittlich strenger Schiedsrichter. Alles Weitere über den Schiedsrichter findet ihr hier.

Spiele in Ulm und Ingolstadt laufen im FreeTV

Die beiden Auswärtsspiele in Ulm und Ingolstadt laufen im Übrigen auch wieder im FreeTV. Wo ihr die Partien seht, könnt ihr hier herausfinden. Es ist davon auszugehen, dass die grob geschätzt 5.000 mitreisenden Fans das Spiel am Samstag im Ulmer Donaustadion zum Heimspiel machen werden. Wer nicht selbst mit dabei sein kann, verfolgt die Begegnung am Besten natürlich wieder bei uns im Live-Ticker, den wir ab den frühen Morgenstunden für Euch füttern werden.

Mit einem historischen Spiel in den Freitag

Mit einem historischen Spiel in Vestenbergsgreuth verabschieden wir Euch in den Freitag. Am 27. November 1992 siegten die Löwen dort mit 3:2. In Erinnerungen schwelgen könnt ihr hier, im Bericht zu unserem historischen Spiel.
Natürlich ist bei sechzger.de auch heute wieder jede Menge geboten, vor allem im Hinblick auf das Spiel der Profis in Ulm. Euch erwarten der Expertentipp, der Bericht aus der Löwenrunde, die Gegnervorstellung und vieles mehr. Einen schönen Wochenausklang liebe Löwen, wir sehen uns morgen in Ulm!

 

 

Faninformationen SSV Ulm – TSV 1860 München (16.Spieltag)

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Ssv Ulm 1846 Tsv 1860

Nach dem dritten Heimsieg in Folge soll es nun endlich auch auswärts mit drei Punkten klappen. Das nächste Spiel in der 3.Liga führt die Löwen nach Westen, genauer gesagt nach Ulm. Viele tausend Löwenfans machen sich auf den Weg in Richtung Donaustadion. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München zum Duell mit dem SSV Ulm begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen auf einen Blick.

Faninformationen SSV Ulm – TSV 1860 München

In der Fremde läuft es bislang äußerst durchwachsen für die Löwen. Lediglich bei einem Sieg und einem Unentschieden konnte der TSV 1860 München punkten, fünf Mal ging es ohne Punkte wieder zurück nach München. Das soll am Samstag möglichst anders laufen, wenn der Gegner Ulm heißt. Die Gastgeber belegen derzeit mit 13 Punkten Rang 18 – also einen Abstiegsplatz. Es droht der direkte Fall von der 2.Bundesliga in die Regionalliga mit zwei Abstiegen in Folge. Bis es soweit sein könnte, werden allerdings noch einige Partien absolviert.

Dazu zählt unter anderem der Auftritt der Löwen im Donaustadion am Samstag. Ab Samstag um 14:03 Uhr messen sich die beiden Mannschaften am 16.Spieltag. Das Stadion wird dabei aller Voraussicht nach ausverkauft sein. Natürlich machen sich auch wieder zahlreiche Löwenfans auf den Weg, um die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski zu unterstützen. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle nun die wichtigsten Faninformationen für die Partie SSV Ulm – TSV 1860 München auf einen Blick. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie verfügbar.

Tickets

Das Spiel im Donaustadion ist nahezu ausverkauft, voraussichtlich werden alle 17.400 Plätze am Samstag besetzt sein. Der TSV 1860 wird von etwa 4000 Löwenfans nach Ulm begleitet.

Anreise

Für Gästefans stehen die Parkplätze P1 und P2 zur Verfügung. Der erste Parkplatz (Anfahrt) kann kostenfrei genutzt werden. Sobald dieser voll ist, werden folgende Gebühren am P2 (Anfahrt) fällig: 5€ für PKWs, 10€ für 9-Sitzer sowie 15€ für Busse. Der Zugang für alle Löwenfans erfolgt über P1.

Zugfahrer nutzen ab dem Hauptbahnhof die Tramlinie 1 in Richtung Böfingen bis zur Haltestelle “Wohnpark Friedrichsau”. Von dort sind es 250 Meter bis zum Stadion. Das Stadionticket kann kostenfrei als Fahrkarte genutzt werden.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:30 Uhr, los geht es dann 1 1/2 Stunden später. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen. Eine Abgabestelle gibt es in Ulm nicht.

An den Kiosken kann nur mit Bargeld gezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem SSV Ulm und dem TSV 1860 München wird vom Bayerischen Rundfunk im Free-TV übertragen. MagentaSport wird die Partie zudem sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Ulm natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

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Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

Zum ganz großen Überraschungs-Erfolg hat es letztlich nicht gereicht, doch Löwen-Talent Loris Husic wird am Wochenende als Vize-Weltmeister zu seinen Kollegen im Sechzger-NLZ zurückkehren. Mit der österreichischen Nationalmannschaft war der Mittelfeld-Mann bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar bis ins Endspiel eingezogen. Dort scheiterten Husic und seine Mitspieler aber am Ende knapp mit 0:1 an Portugal, das sich dank des Treffers von Cabral nach einer guten halben Stunde den Titel sicherte. Husic kam in der 65. Minute für Jakob Werner aufs Feld.

Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

Im Halbfinale hatten sich die Österreicher mit 2:0 gegen Italien durchgesetzt. Trotz der ersten Enttäuschung wird der gebürtige Kufsteiner mit viel Selbstvertrauen nach Giesing zurückkehren, denn das Löwen-Talent darf sich ab sofort U17-Vize-Weltmeister nennen.

Weitere Infos und Bilder folgen in Kürze

In Kürze werden wir nähere Informationen aus Katar erhalten und diesen Artikel natürlich dann sofort damit ergänzen. Erste Bilder gibt es schon einmal hier:

Quelle Fotos: Mario Homann

Der Mann an der Pfeife (in Ulm): Leonidas Exuzidis

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es an dieser Stelle um Leonidas Exuzidis aus Castrop-Rauxel, der am Samstag Nachmittag (14 Uhr, im sechzger.de-Liveticker) das Auswärtsspiel der TSV 1860 beim SSV Ulm 1846 pfeifen wird.

Ein durchschnittlich strenger Schiri

Der 30jährige Exuzidis ist, was seine Verwarnungs- und Strafenbilanz in bisher 27 Drittligaspielen anbelangt, ein durchschnittlicher Schiedsrichter. Mit 140 Gelben Karten (5,1 pro Spiel) liegt er – ähnlich wie der gleich alte und vergleichbar erfahrene Felix Weller von letzter Woche gegen Saarbrücken – ganz geringfügig über dem Durchschnitt seiner Kollegen. Exakt in jedem neunten Spiel zeigte er bislang Gelb-Rot oder glatt Rot. Dies ist ein klein wenig seltener, als sonst in der 3. Liga bei den Männern und Frauen in schwarz üblich. Fünf Elfmeter hat Exuzidis bislang verhängt. Ebenfalls etwas weiger, als der Durchschnitt.

Rot für Philipp Steinhart

Einen Löwenspieler hat der für den FC Castrop-Rauxel aktive Schiri schon einmal vom Platz gestellt. Philipp Steinhart war’s am 3. Februar 2024 beim 0:0 in Aue. Nach grobem Foulspiel in der 87. Minute. Diese Partie war eins der beiden Spiele, bei denen 1860 Leonidas Exuzidis schon begegnet ist. Trainer bei den Gastgebern war damals übrigens ein gewisser Pavel Dotchev – der am Samstag auch wieder auf der Trainerbank sitzt. Für seine Leistung in dieser Partie erhielt der Schiri vom kicker die Note 2,5.

Winter 2024 in Aue: Schiedsrichter Exuzidis erwartet – wie die Abwehr der Gastgeber und der Sturm der Löwen – einen Eckball für Sechzig im Erzgebirgsstadion.

Heimsieg gegen Aachen

Der andere Berühungspunkt zwischen Exuzidis und Sechzig liegt erst gut sieben Monate zurück. Beim 2:1-Sieg gegen Alemannia Aachen auf Giesings Höhen Mitte April kam der Mann an der Pfeife mit drei Verwarnungen für die Löwen aus. Die Gäste mussten für ihre Spielweise gar nicht sanktioniert werden – fuhren aber auch ohne Punkte zurück in den Westen. Und Schiri Exuzidis konnte auch in dieser Partie glänzen und erhielt vom kicker eine glatte zwei. Weitere sportliche Zusammenkünfte zwischen dem Spielleiter am Samstag in Ulm und Sechzig sind nicht überliefert.

Zwei Treffen mit Exuzidis 

Es gab dazu allerdings auch keine weiter zurückliegenden Gelegenheiten. Erst seit Sommer 2023 pfeift Exuzidis in der 3. Liga. In der Oberliga Westfalen ging es für ihn fünf, in der Regionalliga West drei Jahre davor schon los, mit der Spielleitung auf höherer Ebene. In beiden Ligen in seiner Heimat NRW blickt er auf jeweils 47 Einsätze zurück. Im Sommer diesen Jahres durfte er außerdem im DFB-Pokal die Erstrundenpartie zwischen dem VfB Lübeck und Darmstadt 98 im Stadion an der Lohmühle pfeifen, die die Gäste aus Hessen vor 8.700 Zuschauern mit 2:1 gewinnen konnten. In der laufenden Drittligasaison war er bislang fünfmal im Einsatz, begegnete dabei je zweimal dem 1. FC Saarbrücken und dem SC Verl. Dreimal war er dabei mit genau dem Unparteiischen-Team auf dem Platz, mit dem auch die Partie am Samstag über die Bühne geht.

Die Linienrichter am Samstag

Tarik Damar (28) aus Merzenich und Jannik Schneider (29) aus Kiel heißen die beiden Linienrichter in Ulm. Damar ist seit Sommer 2023 als Linienrichter in der 3. Liga unterwegs und den Löwen dabei zweimal begegnet. Beim 2:1 gegen Aachen (siehe oben) mit Exuzidis und beim 0:1 gegen Unterhaching vor ziemlich genau zwei Jahren. Erfahrung als Hauptschiedsrichter hat er naturgemäß vor allem in Nordrhein-Westfalen gesammelt. Der ein Jahr ältere Schneider kennt den TSV 1860 München als aktiver Linienrichter bislang noch gar nicht. Er winkt in der 3. Liga aber auch erst seit dieser Spielzeit das Fähnchen und das erst in drei Spielen. Als Schiri sammelte er bislang seine Erfahrungen in der Regionalliga Nord und der Oberliga Schleswig-Holstein.

Der vierte Offizielle in Ulm – ein alter Bekannter

Das Unparteiischen-Team komplett macht im Donaustadion Martin Wilke als vierter Offizieller. Klingelts? Richtig, der 28jährige aus Merzhausen war der Hauptschiedsrichter beim 3:1 des TSV 1860 gegen Tabellenführer MSV Duisburg am 19. Oktober. Ein Novum seit wir von sechzger.de unseren Leser*innen die Unparteiischen der nächsten Löwenpartie vorstellen, dass ein vierter Offizieller bereits für eine Spielleitung verantwortlich war.  Wer also tatsächlich mehr über den Mann in schwarz, der sich während des Spiels zwischen den beiden Trainerbänken aufhält, erfahren will, der klickt einfach auf unser Schiri-Vorstellung vor dem Spiel gegen die Zebras.

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Titelbild: April 2025 in Giesing. Die Löwen bejubeln ein Tor gegen Alemannia Aachen. Schiedsrichter Exuzidis beobachtet sie dabei.

 

Wunschaufstellungen zu SSV Ulm 1846 – TSV 1860

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Tsv 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Aktuell bestes Heimteam, aber auswärts seit einer gefühlten Ewigkeit ohne Erfolgserlebnis – das sind die Löwen im Novemer 2025. Zeit, zumindest an der Auswärtsbilanz etwas zu ändern! Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle – zuletzt ja auch noch Manuel Pfeifer – kann Markus Kauczinski noch immer auf einen schlagkräftigen Kader zurückgreifen. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für die Partie des TSV 1860 München beim SSV Ulm 1846 aus?

Wunschaufstellungen zu SSV Ulm 1846 – TSV 1860

Thomas Enn & Thomas Spiesl

Was gegen Saarbrücken geklappt hat, soll auch in Ulm funktionieren und so sind sich Thomas Enn und Thomas Spiesl einig und nehmen keinerlei Wechsel vor. Vielleicht zahlt sich diese personelle Kontinuität ja aus und beschert den Löwen endlich mal wieder einen Auswärtssieg.

Christian Jung

Einen Wechsel nimmt Christian vor und ersetzt Marvin Rittmüller durch Tim Danhof. Dennoch soll der Ex-Braunschweiger nach der Pause seine Spielzeit bekommen und dann mit seiner Geschwindigkeit gegen hoffentlich müder werdende Spatzen für Gefahr sorgen.

Stefan Kranzberg

Eigentlich würde Stefan gerne mit Viererkette agieren, mangels fitter Linksverteidiger klappt das jedoch nicht. Bei ihm bekommt Marvin Rittmüller mal eine Pause, Clemens Lippmann rückt nach rechts und Maximilian Wolfram soll auf dem linken Flügel für Betrieb sorgen.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

27. November 1992: TSV Vestenbergsgreuth – TSV 1860

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Am heutigen 27. November erinnern wir uns nicht nur an den epischen Derbysieg vor 26 Jahren, sondern auch an ein anderes Spiel der Löwen, das sieben Jahre vorher – im Nürnberger Frankenstadion – ausgetragen wurde. Ebenfalls – zumindest eine halbe Stunde lang – ein sehr angenehmer und unterhaltsamer Freitagabend in Nordbayern. Gastgeber für den TSV 1860 damals: Der TSV Vestenbergsgreuth.

Tristesse nach dem direkten Wiederabstieg aus der 2. Liga

Die Bayernligasaison 1992/93 war nicht gerade mit Highlights gespickt. Zu tief saß der Schock des Abstiegs 1992, als die Löwen – nur ein Jahr nach der vielumjubelten, lange ersehnten Rückkehr in den Profifußball – direkt wieder aus der 2. Bundesliga abgestiegen waren. Die Gegner hießen nun wieder SV Lohhof, FC Starnberg und VfL Frohnlach, anstatt Waldhof Mannheim, Darmstadt 98 oder 1. FC Saarbrücken.

Löwenfans in Nürnberg: Stets ein sehr ordentliches Aufgebot

Gegen Vestenbergsgreuth in Nürnberg

Die Fahrt nach Nürnberg zur Partie gegen Vestenbergsgreuth gehört – neben der Aufstiegsrunde gegen Ulm, Offenbach und Norderstedt am Saisonende – aber auf alle Fälle zu den Höhepunkten dieser Spielzeit. Dies lag zum einen natürlich am Austragungsort, aber auch an der ersten halben Stunde, in der das Team von Trainer Werner Lorant die Teedörfler an die Wand spielte und die drückende Überlegenheit auch in Tore ummünzen konnte: Zweimal Roland Kneißl (9., 19. Minute) und Armin Störzenhofecker (28.) hatten innerhalb einer knappen halben Stunde bereits ein souveränes 3:0 herausgeschossen, die zahlreichen aus München mitgereisten Anhänger unter den insgesamt 5.500 Besuchern tobten auf den Rängen. Und rechneten mit einem Schützenfest in Mittelfranken.

3:2 nach 3:0 – typisch Sechzig

Doch dann taten die Löwen etwas, was man leider in der wechselhaften Geschichte dieses Vereins immer wieder mal erleben muss(te): Sie stellten – souverän in Front liegend – das Fußballspielen quasi ein. Direkt nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft dann auch in der Defensive völlig von der Rolle und die Gastgeber kamen schnell zum Anschluss: Die eher unbekannten Herren Schöll und Pfeufer sorgten binnen drei Minuten für den neuen Spielstand von 2:3 aus ihrer Sicht. Und es blieben ihnen noch 39 Minuten dem Tabellenführer aus der Landeshauptstadt ein Bein zu stellen. Allein: Es gelang nicht. So richtig wussten Fans und Spieler bei der Party nach der Partie dann nicht, wie das nun gegangen war. Aber die Löwen hatten die beiden Punkte mit Hängen und Würgen ins Ziel gerettet. Nur das zählte!

Erleichterung: Spieler bedanken sich bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung
Jubel im Innenraum: Der leider viel zu früh verstorbene Löwenliebling Guido Erhard und der Löwenbomber feiern den Sieg.

Im Frühjahr sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga

Dass man bei 1860 am Samstag Abend dann sogar von einem “Traumwochenende” (O-Ton K.-H. Wildmoser) sprach lag daran, dass der zu diesem Zeitpunkt ärgste Verfolger, der FC Augsburg in Bamberg mit 3:2 unterlag und der Vorsprung für die Löwen in der Tabelle auf drei Zähler wuchs. Am Saisonende kehrte Münchens große Liebe – durchaus euphorisch gefeiert, wenn auch weit weniger eskalativ, als noch zwei Jahre zuvor – wieder in die 2. Bundesliga zurück. Und starteten jenen legendären Durchmarsch, der sie sieben Jahre später in die Champions League-Qualifikation gegen Leeds United führen sollte.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 27.11.1992 diese Elf der Löwen auf den Platz:

Berg – Schnell, Ossen, Strogies, Keller – Störzenhofecker, Ziemer (70. Miller), Kneißl, Motzke, Kroninger (74. Summer) – Erhard

Tore für 1860:
0:1 Kneißl (9.)
0:2 Kneißl (19.)
0:3 Störzenhofecker (28.)

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Alle Fotos in diesem Beitrag stammen von Wolfgang Budack, bei dem wir uns dafür besonders herzlich bedanken wollen!

TSV 1860 München zwei weitere Male im Free-TV

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Der TSV 1860 München wird bis zur Winterpause zwei weitere Male im Free-TV zu sehen sein. Der Bayerische Rundfunk hat sich für die Auswärtsspiele in Ulm sowie in Ingolstadt die Übertragungsrechte gesichert. Damit wurden die Löwen dann in der Hinrunde insgesamt sieben Mal live und kostenlos für alle im Fernsehen gezeigt.

TSV 1860 in Ulm und Ingolstadt im Free-TV

Es werden zwei Auswärtsspiele mit vielen tausend Löwenfans werden, die für den TSV 1860 München bis zur Winterpause noch auf dem Programm stehen. Gemeint sind die Duelle mit Ulm am kommenden Samstag (14 Uhr) sowie der Auftritt im Audi Sportpark am Samstag, den 13.Dezember (ebenfalls 14 Uhr). Nach den bisher überwiegend schwachen bzw. vor allem punktearmen Auftritten in der Fremde hoffen die weiß-blauen Anhänger, dass sich ihre Treue in der Fremde bezahlt macht. Lediglich vier Punkte holte man bislang in den Auswärtsspielen – ein Unentschieden in Essen sowie drei Zähler in Aachen.

Für alle, die die vergleichsweise kurzen Reisen nach Ulm und Ingolstadt jeweils nicht antreten können, gibt es gute Nachrichten. Der Bayerische Rundfunk hat sich die Übertragungsrechte für beide Partien gesichert. Sie werden daher kostenlos für alle im Fernsehen oder Online-Stream zu sehen sein. Zusätzlich wird das Spiel in Ulm auch vom SWR im Free-TV übertragen.

Bislang war der TSV 1860 München fünf Mal im Free-TV zu sehen. Damit belegt er im ligaweiten Ranking zusammen mit Erzgebirge Aue und Hansa Rostock Rang 2. Lediglich der VfL Osnabrück konnte bislang öfter in den öffentlich-rechtlichen Senden live beobachtet werden (sechs Mal). Insgesamt werden von ARD-Sendern 68 Spiele in der Saison 2025/26 übertragen.