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Am morgigen Feiertag: Mit den Amas nach Schwaig

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Nicht nur die Profis des TSV 1860 machen – nach dem gelungenen Pflichtspielauftakt in Essen und gegen Osnabrück – derzeit viel Freude. Auch die Amas sind aktuell in der Bayernliga Süd noch ungeschlagen. Am Freitag Abend tritt das Team von Alper Kaybunar beim Aufsteiger FC Sportfreunde Schwaig an, der ebenfalls hervorragend in die neue Saison gestartet ist. Ein echtes Spitzenspiel und eine Bewährungsprobe für die U21 am Maria Himmelfahrts-Abend.

Zwei Siege, ein Remis, ein Spielabbruch

Die Löwen siegten im offiziellen Ligaeröffnungsspiel Mitte Juli beim TSV Kottern souverän mit 4:1. Ihr erstes Heimspiel gegen Aufsteiger TuS Geretsried wurde eine gute Woche später nach einer Stunde beim Stand von 1:0 wegen Starkregen abgebrochen. Fünf Tage später holte die Amas beim SV Heimstetten einen verdienten Punkt, ehe am letzten Freitag – erneut am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße – der FC Gundelfingen, ebenfalls ein Neuling in der Bayernliga Süd mit 1:0 bezwungen werden konnte.

Schwaig mit drei Siegen nach Niederlage zum Auftakt

Bereits auf den dritten von vier Aufsteigern in die Liga treffen die Junglöwen also am morgigen Freitag Abend. Das Team aus dem Landkreis Erding unterlag zur Bayernligapremiere dem TSV Landsberg spektakulär mit 4:5, nachdem man schon 3:1 und 4:3 geführt hatte. Danach folgten zwei Siege bei Mitaufsteiger TSV Hauzenberg und gegen den TSV Nördlingen, ehe vergangene Woche die Partie beim TuS Geretsried abgesagt werden musste. Eine Gemeinsamkeit mit unseren Löwen. Allerdings aus einem komplett anderen Grund, als den Wetterverhältnissen. Die Schwaiger empfingen in der 2. Runde des Totopokal den FC Ingolstadt und scheiterten unglücklich und nur knapp mit 1:2. Von dieser Niederlage unbeeindruckt siegten die Sportfreunde drei Tage später – zurück im Ligaalltag – mit 1:0 beim FC Ismaning.

Schwaig mit beeindruckender Vorsaison

Den Aufstieg aus der Landesliga Südost realisierte Schwaig in der Vorsaison mit souveränen 87 Punkten aus 34 Spielen und 15 Punkten Vorsprung auf den Mitaufsteiger aus Geretsried. Nur sechs Unentschieden und eine einzige Niederlage mussten die Oberbayern hinnehmen. Und diese Niederlage erfolgte schon am 2. Spieltag beim TSV Wasserburg. Insgesamt sieben Mal erzielten sie im Laufe der letzten Saison fünf Tore oder mehr. Eine beeindruckende Bilanz, die letztlich verdientermaßen mit dem erstmaligen Aufstieg in die Bayernliga belohnt wurde.

Profis spielfrei – Auf zu den Amas!

Auf die Junglöwen wartet am 5. Spieltag der Bayernligasaison also eine echte sportliche Herausforderung, bei der sie hoffentlich der eine oder andere Löwenfan – am für die Löwenprofis spielfreien Wochenende – unterstützen wird. Die NGL-Arena südöstlich des Flughafens im Erdinger Moos ist von München Giesing rund 60 Kilometer entfernt. Die Anreise sollte – trotz Freitagnachmittagverkehrs – nicht länger als eine Stunde dauern. Anpfiff – und damit die wichtigste Information ganz zum Schluss – ist in Schwaig am Freitag Abend um 19.30 Uhr.

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Titelbild: Knappe Niederlage. Vor gut einer Woche unterlag Schwaig dem FC Ingolstadt in der 2. Runde des Totopokals nur knapp mit 1:2

 

Totopokal: Das Achtelfinale ist komplett. Montag Auslosung!

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Den letzten (nur aufgrund einer Entscheidung am Grünen Tisch) im Totopokal-Teilnehmerfeld 2025/26 verbliebenen Kreispokalsieger, den TSV Geiselbullach haben die Löwen am Dienstag Abend mit 8:0 aus dem Wettbewerb gekegelt. Im Achtelfinale stehen nun also vier Teams aus der Bayernliga, acht aus der Regionalliga Bayern und die drei anderen Drittligisten. Ausgetragen wird die nächste Runde am ersten September-Wochenende, wenn die Profiligen in Deutschland wegen der Länderspielpause nicht im Einsatz sind. Die Auslosung des Treffens der letzten 16 Teams findet am kommenden Montag Vormittag statt. Hier bei sechzger.de erfahrt Ihr dann wieder als Allererste, auf wen die Löwen treffen.

Jahn, Schanzer & Schnüdel keine Wunschgegner im Totopokal

Welchen Gegner sich die Löwen wünschen würden? – Sicherlich eher einen unterklassigen Verein und nicht gerade einen der drei noch im Wettbewerb vertretenen Drittligakonkurrenten aus Ingolstadt, Schweinfurt oder Regensburg. Der Jahn übewand übrigens am gestrigen Mittwoch Abend als letzter Verein die 2. Runde durch ein knappes 2:1 beim TSV Kornburg aus der Bayernliga Nord.

Peinliches Scheitern in den letzten Jahren

Doch dass Sechzig sich auch gern mal gegen vermeintlich schwächere Konkurrenz bis auf die Knochen blamiert, haben die vergangenen Jahre im Landespokal eindrucksvoll bewiesen. War es letzte Saison immerhin der – allerdings später sang- und klanglos abgestiegene – Ligakonkurrent aus Unterhaching, der sich im Sechzgerstadion im Viertelfinale durchsetzen konnte, scheiterten die Löwen unter Trainer Jacobacci im November 2023 in Pipinsried und im September 2022 unter Coach Köllner in Illertissen – jeweils ebenfalls im Viertelfinale. In der Saison 21/22 war immerhin erst das Halbfinale die Endstation. Nach einem denkwürdigen Elfmetererschießen im fernen Aubstadt. Drei peinliche Auftritte in der bayerischen Provinz!

Löwenbezwinger noch im Totopokal vertreten

Übrigens sind alle vier Vereine, an denen 1860 in den letzten vier Spielzeiten – wie oben nochmal im Sinne eines Fingers in der Wunde geschildert – scheiterte, aktuell noch im Wettbewerb vertreten. Haching, Illertissen und Aubstadt sind unter den acht Regionalligisten zu finden, Pipinsried ist einer von drei Vertretern der Bayernliga Süd (in der ja auch die Amas des TSV 1860 spielen). Aus der Bayernliga Nord ist nur der TSV Neudrossenfeld noch dabei, der die eine Klasse höher spielende DJK Vilzing ausschalten konnte.

Regionale Lostöpfe für das Achtelfinale

Unseren Informationen zufolge werden die Lostöpfe für die Auslosung des Achtelfinales  (erneut) nach regionalen Gesichtspunkten gestaltet. Wir haben unter diesem Artikel die verbliebenen Teams einmal in zwei denkbare Lostöpfe Nord und Süd aufgeteilt. Mehr ist uns dazu leider noch nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass Verlaat, Volland & Co. am 6. September keine allzu weite Reise durch den Freistaat antreten müssen. Wir informieren unsere – traditionell sehr Totopokal-begeisterte – Leserschaft direkt nach der Auslosung am Montag Vormittag, wie es im Landespokal im September weitergeht.

Nie mehr Totopokal!

Eines sollte klar sein: Bei aller Liebe für den Totopokal hoffen wir alle inständig, dass diese Saison 2025/26 für den TSV 1860 die letzte für lange Zeit im Landespokal wird. Und wie nimmt man am besten Abschied von so einem Wettbewerb? – Natürlich mit einem Finalsieg!

Mögliche Lostöpfe für das Achtelfinale

Süd

TSV 1860 (3. Liga)
FC Ingolstadt (3. Liga)
SpVgg Unterhaching (Regionalliga)
Wacker Burghausen (Regionalliga)
FV Illertissen (Regionalliga)
FC Pipinsried (Bayernliga Süd)
TSV Landsberg (Bayernliga Süd)
SV Erlbach (Bayernliga Süd)

Nord

Jahn Regensburg (3. Liga)
FC Schweinfurt 05 (3. Liga)
Würzburger Kickers (Regionalliga) 
TSV Aubstadt (Regionalliga)
Viktoria Aschaffenburg (Regionalliga)
SpVgg Ansbach (Regionalliga)
SpVgg Hankofen-Hailing (Regionalliga)
TSV Neudrossenfeld (Bayernliga Nord)

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Titelbild: Einschwören vor dem 8:0. Erwartungsgemäß ohne jede Mühe setzten sich die Löwen in der 2. Runde des diesjährigen Totopokals beim TSV Geiselbullach durch

Sechzger um Sieben: Heimspiel-Versorgung und Fotogalerie aus Geiselbullach

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online! Sechzig im Sieben

Die wichtigsten Nachrichten rund um den TSV 1860 München auf einen Blick. Nach dem Kantersieg in Geiselbullach ist nun auch die sechzger.de-Fotogalerie verfügbar, außerdem meldeten sich die Caterer nach dem Versorgungsengpässen des ersten Heimspiels zu Wort.

Kantersieg in Geiselbullach

Die Mannschaft von Patrick Glöckner setzte sich am Dienstagabend im Münchner Umland gegen den TSV Geiselbullach durch und rückte somit ins Achtelfinale des Toto-Pokals vor. Auf den Abend im Landkreis Fürstenfeldbruck können Löwenfans jetzt auch durch die Fotogalerie zurückblicken. Hier geht es zu den Bildern.

Versorgung beim letzten Heimspiel

Einigen Fans war es beim ersten Heimspiel dieser Saison bereits aufgefallen: Die Getränkeversorgung im Stadion bei dem heißen Wetter nicht so reibungslos abgelaufen wie erhofft. Sechzger.de konnte mit dem Caterer reden und in unserem Artikel erläutern, was am Spieltag gut lief und wie viel Bier (und andere alkoholfreie Getränke) an diesem Tag ausgeschenkt wurden.

Und sonst so?

  • Beim Spiel gegen Wehen Wiesbaden musste der Ulmer Kapitän Johannes Reichert das Spielfeld auf einer Trage verlassen. Die Diagnose: Kreuzbandriss. Nach der Operation am Montag ist nun aber auch klar, dass Reichert auch den Rest der Saison fehlen wird. Wie der Verein mitteilte, wurden durch den medizinischen Eingriff auch Knorpelschäden und eine Verletzung am Meniskus diagnostiziert. Damit endet die Saison für den 34-Jährigen bereits nach dem zweiten Spieltag.
  • Das Debüt des neuen Waldhof Mannheim-Trainers Luc Holtz war schonmal ein guter Auftakt. Im badischen Landespokal gewann die Mannschaft 8:1 gegen den Landesligisten FV Mosbach.

Versorgungsengpässe gegen Osnabrück: Das sagt der Caterer

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Viel Lob und Anerkennung hat der neue Caterer, die Diemb Gatsronomie, die seit Beginn der vergangenen Saison 2024/25 die Besucher*innen des Sechzgerstadions kulinarisch versorgt, im Laufe des letzten Jahres für ihr Tun geerntet. Nach der durchaus als “angespannt” zu bezeichnenden Beziehung vieler Löwenfans zum jahrelangen Versorger im Grünwalder Stadion, der Stiftl KG, brachte der neue Caterer auf Giesings Höhen ganz neuen Schwung in das Angebot an Speis und Trank rund um den Spieltag. Im Nachgang der Auftaktpartie  in die Spielzeit 25/26 gegen Osnabrück waren aber auch kritische Stimmen zu vernehmen. Nicht alles lief rund am vergangenen brütend heißen Samstag Nachmittag. Wir haben direkt Kontakt mit dem Geschäftsführer Jörg Diemb aufgenommen und nachgefragt.

Betriebsleiter Florian Furthmayr und Gastronom Jörg Diemb vor einem Jahr – direkt nach ihrem Start als Caterer im Sechzgerstadion

Gedränge unter der Westkurve – im Schatten

Temperaturen von bis zu 32 Grad im Schatten setzten am letzten Samstag beim Heimspiel gegen Osnabrück vielen Stadionbesuchern zu. Aber wenn die Löwen rufen, dann wird das Sechzgerstadion eben dem Schwimmbad oder dem Badesee vorgezogen. Allerdings hatte das Extremwetter auch direkten Einfluss auf das Verhalten der Stadionbesucher. Vor dem Spiel suchten – insbesondere im Bereich der Westkurve – deutlich weniger Fans direkt nach  Einlass ins Stadion ihre Plätze auf den Rängen auf, sondern hielten sich möglichst lange im Schatten unter der Tribüne auf. Außerdem wurden schon zu diesem Zeitpunkt die Verkaufsstände für Getränke stärker frequentiert, als sonst. Die Folge: Unter der Westkurve herrschte ein ziemliches Gedrängel, die kontinuierlich nachkommenden Besucher kamen kaum vorwärts.

An allen 42 Kassen EC-Kartenzahlung möglich

Mit dem zu dieser Saison ausgweiteten Angebot, an allen 42 Kassen im Stadion mit EC-Karte (oder nach wie vor mit Bargeld) bezahlen zu können und einer womöglich längeren Dauer beim Verkaufsvorgang, hatte das Gedränge unter der Westkurve übrigens nichts zu tun. Laut Jörg Diemb werden “pro komplettem Verkaufvorgang 20 Sekunden” Zeitbedarf kalkuliert. Dies klappte auch. Lediglich wenn Anhänger ungültige oder nicht gedeckte Karten vorlegen, kann die Abwicklung natürlich manchmal länger dauern.

Mehr als sechsfacher Wasserverbrauch

Das Konsumverhalten der Löwenfans hat sich – aufgrund des Wetters – am Samstag allerdings merklich verändert. Werden bei einem durchschnittlichen Heimspiel 600 – 800 “Hoibe” Mineralwasser ausgeschenkt, waren es gegen Osnabrück mehr als unglaubliche 4.600 Stück. Ab Spielminute 70 war das Mineralwasser, das in 50-Liter-Fässern angeliefert, gekühlt und ausgeschenkt wird, aufgebraucht. Kurzerhand wurde auf das qualitativ hochwertige Münchner Leitungswasser gewechselt. Natürlich wurde dafür dann nur noch das Becherpfand von 1,- EURO erhoben.

Probleme bei der Bierversorgung

Da aber natürlich nicht alle Fans im Stadion auf alkoholfreie Getränke wechselten, sondern das klassische Stadionbier ebenfalls weiter rege nachgefragt wurde, stellten technischen Probleme, die während des Spiels auftraten, eine große Herausforderung für Diemb und sein Team dar. Einer der Kompressoren, die seit September letzten Jahres für die Kohlensäure im Hellen sorgen (wir berichteten über die Neuerung), war ausgefallen und die Versorgung dadurch halbiert. Allerdings nicht länger als 15 Minuten. Noch während des Spiels konnte ein Techniker das Problem lösen. Beim nächsten Heimspiel gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart (30. August, 14 Uhr) wird das Bier wieder über neunzig Minuten wie gewohnt fließen, versichert Diemb.

Caterer braucht mehr Kühlkapaztäten

Eine echte Herausforderung stellte bei den extremen Temperaturen am vergangenen Wochenende auch die Kühlung der Getränke dar, wie Diemb berichtet. Die Kapazitäten an entsprechenden Räumlichkeiten sind auf Giesings Höhen zu gering. Abhilfe soll in Zukunft bei vergleichbaren Temperatuten über einen externen Kühlwagen geschaffen werden, der allerdings erst nach Überwindung einiger bürokratischer Hürden ins Stadion rollen kann. Einen Schwarzen Peter will Diemb, wie er betont, aber keineswegs der Stadt München, als Betreiber des Grünwalder Stadions zuschieben. Im Gegenteil: Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Ansprechpartnern in der Stadtverwaltung laufe “wirklich hervorragend” und man sei auf beiden Seiten “jederzeit auf der Suche nach konstruktiven Lösungen für auftretende Probleme.”

In der Not halten Löwenfans zusammen

Neben den Problemen, die hier thematisiert werden, kann Stadioncaterer Diemb aber auch von erfreulichen Vorkommnissen vom Samstag berichten. Auf mehrere hitzebedingte Notfälle, bei denen Fans kollabierten und der Einsatz des Rettungsdienstes nötig wurde, reagierten die umstehenden Anhänger extrem hilfsbereit und rücksichtsvoll. Die (kostenlose) Versorgung mit Spezi & Apfelschorle an die Betroffenen, wurde von anderen, noch nicht hitzegeschädigten Löwenfans unterstützt. “Ein toller Zusammenhalt unter den Fans,” lobt Diemb.

 

 

Video- & Fotogalerie zu TSV Geiselbullach – TSV 1860 München

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Titelbild TSV Geiselbullach TSV 1860 Fotogalerie

Mit einem souveränen 8:0-Auswärtssieg im Landkreis Fürstenfeldbruck zogen die Löwen am gestrigen Dienstag ins Achtelfinale des bayerischen Toto Pokals ein. Obwohl Patrick Glöckner weitestgehend auf seine Stammelf verzichtete, bestand zu keiner Zeit die Gefahr, der Bezirksligist könne dem Drittligisten ein Bein stellen. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Pokalspiel des TSV 1860 München beim TSV Geiselbullach.

Einlauf der Mannschaften

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV Geiselbullach – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: Lockerer Achtelfinaleinzug in Geiselbullach

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Der TSV 1860 München hat sich am Dienstagabend keine Blöße gegeben und den TSV Geiselbullach deutlich besiegt. Außerdem ging eine neue Podcast-Folge online und ein Blick auf die Konkurrenz aus der 3.Liga darf zum Start in den Tag natürlich auch nicht fehlen.

TSV 1860 siegt deutlich in Geiselbullach

Etwas weniger deutlich als vielleicht von dem ein oder anderen erwartet setzte sich der TSV 1860 München gegen den Bezirksligisten Geiselbullach durch und steht damit im Toto-Pokal Achtelfinale. Vor allem Patrick Hobsch zeigte sich beim Auftritt im Westen von München in Torlaune. Auf wen die Löwen als nächstes trefffen, wird am Montag ermittelt.

Die weiteren Ergebnisse aus dem Toto-Pokal

Für das Achtelfinale wurden gestern weitere, mögliche Gegner ermittelt. Die ersten Partien fanden bereits letzte Woche statt, gestern folgten dann neben dem Auftritt der Löwen in Geiselbullach drei weitere Partien. Dabei setzte sich Schweinfurt knapp in Bamberg durch, Aubstadt gewann gegen Aschaffenburg-Leider. Eine kleine Überraschung schaffte der FC Pipinsried, der sich mit 5:1 gegen den FC Memmingen durchsetzte. Heute abend ist dann noch Jahn Regensburg beim Bayernligisten TSV Kornburg gefordert.

sechzger.de Talk Folge 223 online

Ein neuer Podcast, der sich vor allem mit dem Heimsieg gegen den VfL Osnabrück beschäftigt, ist seit gestern online. In Folge 223 spricht Jan mit drei Gästen über die Partie im Grünwalder Stadion vom vergangenen Samstag. Mit dabei ist unter anderem Janis, der das Spiel im Gästeblock verfolgt hat und somit ganz andere Eindrücke schildern kann als die Löwen in der Runde.

News aus der 3.Liga

Holtz neuer Trainer in Mannheim

Waldhof Mannheim hat kurz nach der Entlassung von Dominik Glawogger einen neuen Trainer gefunden. Künftig wird der SVW von Luc Holtz gecoacht. Der 56-Jährige war zuletzt 15 Jahre lang für die Nationalmannschaft Luxemburgs zuständig. Über Erfahrungen in anderen Ländern verfügt er nicht, kennt somit auch die 3.Liga nicht. Dennoch ist man in Mannheim zuversichtlich, mit Holtz einen passenden Trainer gefunden zu haben.

Aue muss lange auf Uhlig verzichten

Da der etatmäßige Stammkeeper Martin Männel bei der Einschulung seines Sohnes weilte, kam Ersatztorwart Max Uhlig im Duell mit dem SSV Ulm zum Zug. Direkt beim ersten Abstoß verletzte sich der 18-Jährige allerdings. Zunächst spielte er noch weiter, wurde dann allerdings nach 25 Minuten ausgewechselt. Nun ist klar: Uhlig fällt mehrere Monate mit einem Anriss der Patellasehne aus.

Kantersieg: 1860 zieht gegen Geiselbullach ins Achtelfinale ein

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TSV Geiselbullach TSV 1860 München Einlauf Der Mannschaften

Der TSV 1860 München hat gegen den TSV Geiselbullach aus der Bezirksliga einen ungefährdeten Sieg eingefahren und steht im Toto-Pokal Achtelfinale. Die Löwen zeigten sich über die volle Distanz spielfreudig und ließen den Gastgebern vor 1750 Zuschauern nicht den Hauch einer Chance.

Christiansen eröffnet sehenswert per Distanzschuss

In der 2.Runde des Toto-Pokals war der TSV 1860 München am heutigen Dienstagabend beim TSV Geiselbullach aus der Bezirksliga Oberbayern Süd zu Gast. Die Bullacher hatten in der ersten Runde aus sportlicher Sicht gegen den TSV Buchbach zwar den Kürzeren gezogen, zogen jedoch dank eines Sportgerichtsurteils in die nächste Runde ein. Als einziger im Wettbewerb verbliebener Kreispokalsieger durften sie sich den nächsten Gegner aussuchen und wählten dabei standesgemäß die Löwen.

1750 Zuschauer waren am Sportgelände zugelassen, die Karten dementsprechend schnell vergriffen. Sie sahen einen TSV 1860 München, der in Geiselbullach von Anfang an nur eine Richtung kannte. Lange dauerte es nicht, bis es zum ersten Mal Jubel aus Löwen-Sicht gab. Christiansen nutzte eine Kopfballabwehr, die im direkt vor die Füße fiel und traf aus rund 25 Metern sehenswert (5.). Die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner blieb bemüht, ließ aber die ein oder andere sich bietende Gelegenheit aus. Patrick Hobsch ließ sich davon allerdings nicht beirren und erhöhte mit zwei weiteren Treffern (13., 29.). Mit einem konfortablen, aber etwas zu niedrigem 3:0 ging es in die Kabinen.

Steinkötter TSV 1860 München Gegen Den TSV Geiselbullach
In dieser Szene noch glücklos: Steinkötter verfehlt denkbar knapp

TSV 1860 macht es gegen Geiselbullach deutlich

Nach dem Seitenwechsel ersetzte Bachmann Dähne im Tor – und bekam es direkt mit der Offensive der Gastgeber zu tun. Den ersten Torabschluss konnte er allerdings entschärfen (46.). Wenig später durften die Löwen dann wieder jubeln. Hobsch trug sich zum dritten Mal in die Torschützenliste ein (50.), wenig später traf Schifferl per Kopf nach einer Ecke (51.). Weiter ging es nur in eine Richtung: nach 65 Minuten durfte auch Steinkötter jubeln und traf unten rechts zum 0:6. Hobsch hatte noch nicht genug und erzielte fünf Zeigerumdrehungen später das 0:7. Weitere gute Gelegenheiten ließ der TSV 1860 in der Schlussphase reihenweise aus. Als alle schon mit dem Schlusspfiff rechneten, traf Wolfram per Kopf nach einer Flanke des eingewechselten Fuchs (90.+2). Danach war Schluss und die Löwen ziehen ins Toto-Pokal Achtelfinale ein.

Liveticker: TSV Geiselbullach – TSV 1860 München (Toto-Pokal)

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Liveticker TSV Geiselbullach TSV 1860 München Toto Pokal 2025 26 Runde 2

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV Geiselbullach und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen in der 2. Runde des Toto Pokals aufeinander.

1750 Zuschauer werden heute abend live mit dabei sein, wenn der Anstoß zwischen dem Bezirksligisten Geiselbullach und dem Drittligisten TSV 1860 München erfolgt. In Runde 2 des Toto-Pokals treffen die beiden Mannschaften aufeinander und alles andere als ein Weiterkommen der Löwen wäre eine riesige Überraschung. Wie auch in Reichmannsdorf wird wohl der ein oder andere Akteur eine Pause erhalten und beim Spiel nicht mit dabei sein. Auf dem Weg zum möglichen Pokalsieg und der damit verbundenen Qualifikation für den DFB-Pokal muss der TSV 1860 die Geiselbullacher schlagen – und genau das ist auch fest eingeplant. Los geht es um 18 Uhr!

 

Aufstellung:
Dähne (46. Bachmann) – Schifferl, Reinthaler (72. Lippmann), Maier – Christiansen – Kozuki, Philipp, Wolfram, Jakob (72. Fuchs) – Steinkötter (72. Althaus), Hobsch (C)

Bank:
Bachmann (TW), Althaus, Haugen, Dulic, Lippmann, Fuchs

Tore:
0:1 Christiansen (5.), 0:2 Hobsch (13.), 0:3 Hobsch (29.), 0:4 Hobsch (50.), 0:5 Schifferl (51.), 0:6 Steinkötter (65.), 0:7 Hobsch (70.), 0:8 Wolfram (90.+2)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Miran Qela fehlte zuletzt verletzungsbedingt, daher wird Paul Bachmann heute wieder den Kastn hüten. Morris Schröter hat sich leider erneut schwerer verletzt und fällt vorerst aus. Der ein oder andere Spieler wird nach dem Heimsieg gegen Osnabrück sicherlich geschont und fährt heute nicht mit nach Geiselbullach.

Wo könnt ihr das Spiel TSV Geiselbullach – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Spiel in Geiselbullach wird nicht live übertragen, es gibt also keine Bewegtbilder von der Partie.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

sechzger.de Talk Folge 223: Heimsieg gegen den VfL Osnabrück

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Sechzger.de Talk Folge 223 Heimsieg Des TSV 1860 München Gegen Den VfL Osnabrück Und Vorschau TSV Geiselbullach

Im sechzger.de Talk Folge 223 empfängt Jan insgesamt drei Gäste und spricht mit ihnen über den Heimsieg des TSV 1860 München gegen den VfL Osnabrück. Zum einen sind Thomas Spiesl und Christian aus der Redaktion mit dabei, zum anderen Janis. Er ist Teil des Podcasts Ostkurvenchor und war am Samstag im Gästeblock live mit dabei.

Heimsieg gegen den VfL Osnabrück

3:1 hieß es nach 90 Minuten aus Sicht der Löwen. Es war ein gelungener Heimspiel-Auftakt in die Saison 2025/26. Alle drei Treffer kamen zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten, insbesondere das frühe 1:0 durch Kevin Volland ließ nicht nur Fußball-Romantiker jubeln, sondern brachte den TSV 1860 gegen Osnabrück früh auf die Siegerstraße. Jan bespricht im sechzger.de Talk Nummer 223 alles rund um die Partie vom vergangenen Samstag. Dazu gehört natürlich sowohl die Stimmung auf beiden Seiten als auch das Geschehen auf dem Platz. In der Runde herrscht bei den Bewertungen weitgehend Einigkeit zu diesen Themen. Janis schildert außerdem zum ersten Mal, wie ein Fan das Spiel im Gästeblock wahrgenommen hat.

Vorschau TSV Geiselbullach (Toto-Pokal)

Thematisiert wird außerdem kurz das heutige Spiel im Toto-Pokal gegen den TSV Geiselbullach. Anpfiff ist um 18 Uhr, sechzger.de berichtet im Liveticker von der Partie. Bereits vor einigen Tagen hat sich Peter zum Interview mit Geiselbullachs Trainer Stefan Held verabredet. Das Interview gibt es entweder in Schriftform oder als Video auf Youtube. Am heutigen Dienstag kann das Ziel für die Löwen nur lauten: Einzug ins Achtelfinale! Dort könnte dann aus sportlicher Sicht der erste größere Brocken auf den TSV 1860 München warten.

Der sechzger.de Talk 223 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Gegnervorstellung 25/26: Turn- und Sportverein Geiselbullach-Neu-Esting e.V.

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Pokalsieger Kreis Zugspitze 24/25 TSV Geiselbullach

Später als gedacht geht es für die Löwen im Toto-Pokal weiter. Nachdem der TSV Buchbach in der ersten Runde einen gesperrten Spieler eingesetzt hatte, wurde aus einem 8:1 Sieg eine 0:2 Niederlage. Somit war der Gegner, der TSV Geiselbullach, als einziger Kreissieger in der zweiten Runde und wählte, wie zu erwarten war, den TSV 1860 als Gegner aus. Aufgrund von administrativen und logistischen Problemen wurde das Spiel auf den 12. August verschoben und folgt nun auf das erste Heimspiel in der 3. Liga. Die Löwen müssen in den Münchener Westen, nach Olching in den Ortsteil Geiselbullach zum örtlichen Bezirksligaufsteiger.

Wo spielen wir da eigentlich?

Zur Freude vieler Löwenfans geht es in dieser Runde nicht in die Landkreise Hof oder Lichtenfels, sondern in den an München angrenzenden Landkreis Fürstenfeldbruck. Genauer gesagt nach Geiselbullach, einem Stadtteil der Stadt Olching im Münchner Nord-Westen. Geiselbullach war bis zur Gebietsreform 1978 eine eigene Gemeinde und wurde dann zusammen mit dem Ortsteil Graßlfing nach Olching eingemeindet. Das Kirchdorf hat knapp 2000 Einwohner und entstand durch eine Schenkung von Kurfürst Max Emanuel an seinen Hofkammerrat Johann Geisler im Jahre 1724. Der Name soll sich aus dessen Nachnamen und “Buelach” (Buchenwald) zusammensetzen.

1818 wurde dann die Gemeinde begründet, die heute den Großteil des Olchinger Stadtgebiets auf der linken Seite der Amper ausmacht. Graßlfing wiederum, wo sich auch der Sportplatz befindet, liegt zusammen mit Olching auf der rechten Amperseite. Außerdem liegt der Golfclub Olching zu großen Teilen im alten Gemeindegebiet und es gibt ein großes Gewerbeareal, dass vielen vom Vorbeifahren auf der B471 bekannt sein dürfte.

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Nach der Traumsaison mit Meistertitel und Pokalsieg startete der TSV Geiselbullach nun also in das Abenteuer Bezirksliga. Im ersten Spiel gab es gegen den VfL Denklingen ein 1:1, im darauf folgenden Derby gegen den Absteiger SC Olching musste man sich trotz toller Fanunterstützung klar mit 0:5 geschlagen geben. Die dritte Partie gegen Deisenhofen II verfestigte den Eindruck, dass die Abwehr noch nicht ganz in der Bezirksliga angekommen ist und ging zuhause mit 2:5 verloren. Außerdem musste man sich in der ersten Runde im Kreispokal mit 2:3 in Alling (KK) geschlagen geben. Die Gelb-Weißen sind also früh auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Ergebnistechnisch lief auch die Vorbereitung mehr als durchwachsen, es konnte nur gegen den TSV Türkenfeld (KL) gewonnen werden. Wenn man sich aber die Namen der restlichen Gegner ansieht wären viele Siege auch verwunderlich gewesen. So testete man etwa gegen Eintracht Karlsfeld (LL) und Landsberg (BYL).

Nach der Partie gegen die Löwen wartet eine englische Woche auf die Aufsteiger. Zuerst empfängt man am DFB-Pokal-Wochenende Planegg, dann geht es unter der Woche nach Obermenzing, worauf man Samstag Mittag zum (von Fans der Amateurlöwen schlecht gelittenen) MTV München an die Werdenfelsstraße reist.

Kader & Transfers

Wie Spielertrainer und Einsergoalie Stefan Held bereits im Interview mit sechzger.de verriet, besteht die frisch gebackene Bezirksliga-Mannschaft zum Großteil aus heimischen Spielern. Viele stammen aus Geiselbullach und haben den Großteil ihrer fußballerischen Laufbahn beim örtlichen TSV verbracht. Zur neuen Saison wurde der Kader aber durch einige Neuzugänge mit Erfahrung auf höherem Niveau verstärkt.

Im Sturm sticht hier Goalgetter Lukas Bründl (28) hervor, der mit 17 Toren maßgeblich zum Aufstieg beigetragen hat und seit mehr als 10 Jahren im Verein ist. Unterstützt wird er in der Offensive unter anderem von Karl Sduzy (22), der letztes Jahr für den FC Aich in der Bezirksliga aktiv war und schon Erfahrung in der Landesliga sammeln konnte. Im Mittelfeld zieht Routinier Dennis Probst (34) die Fäden, der bis auf ein kurzes Intermezzo in Allach auch seit über einer Dekade in Bullach spielt. Hier verstärkte man sich zusätzlich mit Fitim Raqi (33) der jahrelang für Karlsfeld in der Landesliga wirbelte und für die Löwen ein paar Futsal Spiele absolviert hat, sowie dem jüngeren Marc Egenhofer (24), der aus der Jugend des Landeslisten Oberweikertshofen stammt und letztes Jahr beim FC Aich Stammspieler in der Bezirksliga war.

Die Abwehr hält seit langen Jahren Kapitän Sebastian Schäfer (31) zusammen und wird hierbei von Louis Frank (32) und dem gerade verletzten Co-Spielertrainer Maximilian Mutter (33) unterstützt, die beide schon für den SC Olching Landesliga gespielt haben. Der Weg vom größeren Stadtrivalen zum kleineren TSV, um die Karriere auf einem ansprechenden Niveau ausklingen zu lassen zeigt sich bei einigen Kickern der Bullacher. Auch Torhüter Stefan Held ist diesen Weg nach der Pandemie gegangen, nachdem er fünf Jahre für den SCO den Kasten sauber gehalten hat und auch für Pipinsried einige Spiele in der Bayernliga machen konnte.

Löwenpower: Stefan Held (Jugend), Fitim Raqi (Futsal)

Vereinsgeschichte

Der TSV Geiselbullach-Neu-Esting e.V. wurde am 20. Oktober 1961 von Fußballern aus der Gegend gegründet und trug erste Freundschaftsspiele auf dem Sportplatz der Volksschule Graßlfing aus. Im folgenden Jahr konnte man bereits eine eigene Sportanlage an der Florianstraße beziehen. Das erste offizielle Spiel ging gegen den ESV Neuaubing mit 2:4 verloren. Bis 1966 trat man in der untersten Leistungsstufe an, ehe der Aufstieg in die B-Klasse gelang. 1969 steig man erneut ab, erreichte nach einem Trainerwechsel 1973 wieder die B-Klasse. Nach einem weiteren Wechsel auf der Position des Übungsleiters gelang sogar der Durchmarsch und man spielte mit Mannschaften wie dem SC Olching und Dachau 65 in der A-Klasse.

Bis 1975 wurde im TSV nur Fußball gespielt, von 70-72 gab es kurzzeitig auch eine Frauenmannschaft. Fast genau 14 Jahre nach der Gründung wurde die Grundschulturnhalle Graßlfing errichtet, welche dem Verein seitdem zu Verfügung steht. In diesem Zuge entstanden eine Ski-, Gymnastik-, Tischtennis- und Tennisabteilung. Ab 1979 erfolgte der Aufbau einer eigenen Tennisanlage, die durch Tätigkeiten von Verein und Gemeinde heute sechs Sandplätze umfasst. Im Jahre 1988 zog man an die Schulstraße um. Auf dem Sportgelände wurde auch das erste richtige Vereinsheim mit Gaststätte errichtet.

Ab den 80ern

Die Fußballabteilung plagten aber ab den 80ern Nachwuchssorgen und so musste man 1983 den Gang in die B-Klasse antreten. Zuerst sah es nach Wiederaufstieg aus, aber es kam anders. Ab 1988 war man, pünktlich zum Umzug, wieder am Anfang – also in der C-Klasse – angekommen. Zehn Jahre später erfolgte eine Umstrukturierung und -benennung der Ligen, sodass man von nun an in der A-Klasse vertreten war.

Seit der Jahrtausendwende sind die Bullacher meist in der Kreisliga oder Kreisklasse anzutreffen. Ausreißer war die Saison 2011/12 in der Bezirksliga Oberbayern Süd. In den letzten Jahren gab es eine sportliche Konsolidierung und erfolgreiche Weiterentwicklung, die in der Saison 2021/22 zum Aufstieg in die Kreisliga führte und nach zwei verlorenen Relegationen 2023 und 2024 nun in der letzten Saison in den direkten Aufstieg in die Bezirksliga Süd mündete. Die Qualifikation zum Landespokal gelang durch den Sieg im Kreispokal Zugspitze in der letzten Saison, quasi einem Doublejahr.

Verein

Im TSV Geiselbullach sind ca. 1000 Mitglieder angemeldet, welche die Vereinsfarben Gelb und Weiß tragen. Neben dem Fußball gibt es noch die Abteilungen Tennis, Rad- und Skisport, Floorball und Gymnastik. Außerdem wird noch Eltern-Kind-Turnen angeboten. Die größten Erfolge der Fußballer sind die Kreisklassenmeisterschaften 2007 und 2022, die Kreisligatitel 2011 und 2025, sowie die Siege im Erdinger Meistercup 2007 und dem Kreispokal 2024/25.

Stadion

Gespielt wird auf der Sportanlage Schulstraße mit der Adresse: Schulstraße 12, 82140 Olching-Geiselbullach. Die Kapazität für Dienstag beträgt 1 750 Zuschauende, weshalb die Ticketsituation auch so angespannt ist. Ausbau gibt es bis auf die Terrasse der Vereinsgaststätte nicht. Auf der Seite der Auswechselbänke sind am Spielfeldrand ein paar Bänke installiert. Die 1988 eröffnete Sportanlage liegt im Ortsteil Graßlfing, auf der Olchinger Seite der Amper und umfasst zwei Naturrasenspielfelder. Diese sind schön von Bäumen umrahmt und werden im Nord-Osten vom Ascherbach begrenzt.

Schulstraße Geiselbullach

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der Torjäger der Gastgeber Lukas Bründl ist ein Enkel des früheren Löwenstürmers Ludwig “Bubi” Bründl.
  • Ein paar hundert Meter entfernt von der Sportanlage liegt das Gut Graßlfing, auf welchem die Olchinger Brau Manufaktur angesiedelt ist und einen Biergarten betreibt.
  • Der Trainer der Bullacher ist eingefleischter Löwenfan und hat in der Jugend beim TSV 1860 gespielt.
  • Das Stadion mit der größten Kapazität in Olching und Umgebung ist kein Fußballstadion, sondern das Speedway-Stadion des MSC Olching. Die Rennen ums goldene Band und die German-Open sind auch für Motorsport-Laien eine spannende Angelegenheit, ein Besuch wird wärmstens empfohlen!