Lukas Reich hat eine starke Saison beim TSV 1860 München hinter sich – und das Beste kommt für den 19-jährigen Rechtsverteidiger noch. Er wurde für die Europameisterschaft der U19 in Rumänien nominiert. Nun mehren sich die Gerüchte, dass Reich in der Sommerpause verkauft werden soll.
Verlängerung mit Dulic, Trennung von Reich?
Heute gaben die Löwen bekannt, dass der Vertrag mit Sean Dulic vorzeitig verlängert wurde. Der Münchner Merkur berichtet von einer Verlängerung bis Ende der Saison 27/28. Ob eine festgeschriebene Ausstiegsklausel enthalten ist, scheint bisher nicht bekannt zu sein. So hält 1860 wenigstens eines seiner beiden großen Abwehrtalente und kann es später gegebenenfalls zu Geld machen. Im Falle von Lukas Reich soll das wohl bereits während der Sommerpause geschehen.
Reich mit Vertrag bis Ende der Saison 25/26
Lukas Reichs Arbeitspapier läuft aktuell Ende der kommenden Saison aus. Eine gewisse Zwickmühle für beide Seiten. Denn Reich könnte so den TSV 1860 im Sommer 2026 ablösefrei verlassen. Sechzig würde also mal wieder leer ausgehen, wenn eines der großen Talente aus dem NLZ den Verein wechselt. Andererseits möchte Reich dem Vernehmen nach sein Abitur 2026 im gewohnten Umfeld machen und steht so einem Vereinswechsel vor der nächsten Saison eher kritisch gegenüber.
Vertragliche Win-Win-Situation möglich
Rein theoretisch kann man sich von außen für die Konstellation zwei Kompromisslösungen vorstellen, die einerseits 1860 legitimes Interesse durch einen Verkauf von Reich eine Ablöse zu generieren und andererseits Reichs ebenso legitimes Interesse, sein Abitur im gewohnten Umfeld abzulegen, ermöglichen. Die erste Option wäre, dass man Reichs Vertrag bis mindestens 2027 verlängert. Zusätzlich wäre es sicher möglich, eine Klausel mit festgeschriebener Ablösesumme einzubauen, die der KGaA bei einem vorzeitigen Abschied von Reich einen angemessenen Betrag in die Kasse spült und zugleich Reich ermöglicht, bei positiver Weiterentwicklung höherklassig zu spielen. Option Nummer 2 könnte sein, dass man Reich bereits jetzt verkauft und ihn für die kommende Saison zurückleiht. So könnte der Youngster das Abitur in seiner jetzigen Schule ablegen und noch eine Saison für die Löwen spielen, während 1860 das Geld für ihn schon in der Kasse hätte.
Reich soll angeblich trotzdem verkauft werden
Der Merkur spekuliert aber, dass Reich trotz dieser vertraglich möglichen Lösungen schon diesen Sommer verkauft werden soll – und das wahrscheinlich ohne Rückleihe nach Giesing. “Die Beziehung [zwischen Reich und 1860] scheint einen Knacks bekommen zu haben”, schreibt der Merkur. Dass Lukas Reich jetzt schon als Verkaufsobjekt gilt, scheint auch in dessen Umfeld “für Verwunderung” zu sorgen. Denn angeblich war ursprünglich geplant, dass Reich bei 1860 verlängert, um ein Jahr vor dem Abitur nicht noch die Schule wechseln zu müssen. Sollte 1860 ihn jetzt schon ohne Rückleihe abgeben, muss der Abiturient höchstwahrscheinlich die Schule wechseln. Das wäre schon ein ziemlich fragwürdiger Umgang mit einem großen NLZ-Talent. Fraglich ist auch, ob dieses Verhalten negative Auswirkungen auf weitere NLZ-Talente hat, die ihre schulische oder berufliche Ausbildung neben dem Fußball vorantreiben wollen.




Bereits im März hatte sich der Vertrag des Deutsch-Bosniers, der bereits 2014 vom FC Wacker München an die Grünwalder Straße gewechselt war, 










