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Soll Lukas Reich in der Sommerpause verkauft werden?

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Tsv 1860 Lukas Reich dfb

Lukas Reich hat eine starke Saison beim TSV 1860 München hinter sich – und das Beste kommt für den 19-jährigen Rechtsverteidiger noch. Er wurde für die Europameisterschaft der U19 in Rumänien nominiert. Nun mehren sich die Gerüchte, dass Reich in der Sommerpause verkauft werden soll.

Verlängerung mit Dulic, Trennung von Reich?

Heute gaben die Löwen bekannt, dass der Vertrag mit Sean Dulic vorzeitig verlängert wurde. Der Münchner Merkur berichtet von einer Verlängerung bis Ende der Saison 27/28. Ob eine festgeschriebene Ausstiegsklausel enthalten ist, scheint bisher nicht bekannt zu sein. So hält 1860 wenigstens eines seiner beiden großen Abwehrtalente und kann es später gegebenenfalls zu Geld machen. Im Falle von Lukas Reich soll das wohl bereits während der Sommerpause geschehen.

Reich mit Vertrag bis Ende der Saison 25/26

Lukas Reichs Arbeitspapier läuft aktuell Ende der kommenden Saison aus. Eine gewisse Zwickmühle für beide Seiten. Denn Reich könnte so den TSV 1860 im Sommer 2026 ablösefrei verlassen. Sechzig würde also mal wieder leer ausgehen, wenn eines der großen Talente aus dem NLZ den Verein wechselt. Andererseits möchte Reich dem Vernehmen nach sein Abitur 2026 im gewohnten Umfeld machen und steht so einem Vereinswechsel vor der nächsten Saison eher kritisch gegenüber.

Vertragliche Win-Win-Situation möglich

Rein theoretisch kann man sich von außen für die Konstellation zwei Kompromisslösungen vorstellen, die einerseits 1860 legitimes Interesse durch einen Verkauf von Reich eine Ablöse zu generieren und andererseits Reichs ebenso legitimes Interesse, sein Abitur im gewohnten Umfeld abzulegen, ermöglichen. Die erste Option wäre, dass man Reichs Vertrag bis mindestens 2027 verlängert. Zusätzlich wäre es sicher möglich, eine Klausel mit festgeschriebener Ablösesumme einzubauen, die der KGaA bei einem vorzeitigen Abschied von Reich einen angemessenen Betrag in die Kasse spült und zugleich Reich ermöglicht, bei positiver Weiterentwicklung höherklassig zu spielen. Option Nummer 2 könnte sein, dass man Reich bereits jetzt verkauft und ihn für die kommende Saison zurückleiht. So könnte der Youngster das Abitur in seiner jetzigen Schule ablegen und noch eine Saison für die Löwen spielen, während 1860 das Geld für ihn schon in der Kasse hätte.

Reich soll angeblich trotzdem verkauft werden

Der Merkur spekuliert aber, dass Reich trotz dieser vertraglich möglichen Lösungen schon diesen Sommer verkauft werden soll – und das wahrscheinlich ohne Rückleihe nach Giesing. “Die Beziehung [zwischen Reich und 1860] scheint einen Knacks bekommen zu haben”, schreibt der Merkur. Dass Lukas Reich jetzt schon als Verkaufsobjekt gilt, scheint auch in dessen Umfeld “für Verwunderung” zu sorgen. Denn angeblich war ursprünglich geplant, dass Reich bei 1860 verlängert, um ein Jahr vor dem Abitur nicht noch die Schule wechseln zu müssen. Sollte 1860 ihn jetzt schon ohne Rückleihe abgeben, muss der Abiturient höchstwahrscheinlich die Schule wechseln. Das wäre schon ein ziemlich fragwürdiger Umgang mit einem großen NLZ-Talent. Fraglich ist auch, ob dieses Verhalten negative Auswirkungen auf weitere NLZ-Talente hat, die ihre schulische oder berufliche Ausbildung neben dem Fußball vorantreiben wollen.

Von der Isar an den Rhein: Raphael Ott wechselt zu Viktoria Köln

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27 Ott Raphael TSV 1860 München Viktoria Köln

Ganze 189 Minuten stand Raphael Ott in der abgelaufenen Saison in der Liga auf dem Rasen, nun wechselt der 19-Jährige zu Viktoria Köln. Dort trifft der gebürtige Weilheimer auf einige weitere Ex-Löwen.

Raphael Ott wechselt zu Viktoria Köln

Nach 14 Drittliga-Spielen verlässt Raphael Ott den TSV 1860 München und wechselt ligaintern von der Isar an der Rhein. Dort trifft er nicht nur auf Neu-Trainer Marian Wilhelm, der auf Olaf Janßen folgt, sondern auch auf einige Spieler, die einst für Münchens große Liebe aufliefen. Neben Kapitän Christoph Greger, der kürzlich seinen Vertrag verlängerte, haben auch Albion Vrenezi, Serhat-Semih Güler und Lex-Tyger Lobinger eine Vergangenheit an der Grünwalder Straße.

Raphael Ott war im Sommer 2016 vom TSV Murnau zu den Löwen gewechselt, hatte seitdem sämtliche Juniorenmannschaften durchlaufen und war im vergangenen Sommer in den Profikader aufgenommen worden. Im Toto Pokal brillierte er mit acht Toren in vier Partien und auch in der 3. Liga sorgte er für ein sportliches Highlight. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen – natürlich – Viktoria Köln traf Ott per Fallrückzieher und erzielte eins der schönsten Tore der Saison.

Auf die neue Aufgabe freut sich Ott ganz besonders: “Es ist sehr aufregend. Es ist mein erster Schritt von zu Hause weg in eine neue Stadt. Ich freue mich auf die Herausforderung. (…) Die Philosophie des Vereins gefällt mir sehr gut: Junge Spieler bekommen hier ihre Chancen und können sich gut entwickeln. Dazu passt die Art, Fußball zu spielen, zu meinem Spielstil. Das ganze Jahr über hat man schönen Fußball gesehen, hier gibt es eine klare Idee von Fußball. Ich will meine Stärken in der nächsten Zeit genau dort einbringen: Mein Dribbling, mein Gefühl für den Raum, meinen Abschluss.”

Sean Dulic bleibt und verlängert beim TSV 1860

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Sean Dulic TSV 1860 Vertrag

In den vergangenen Wochen war spekuliert worden, dass Sean Dulic die Löwen bereits in der Sommerpause in Richtung 2. Liga verlassen könnte. Nun aber steht fest: Dulic bleibt dem TSV 1860 München weiterhin erhalten. Er verlängerte seinen Vertrag über 2026 hinaus.

Sean Dulic bleibt und verlängert beim TSV 1860

Sean DulicBereits im März hatte sich der Vertrag des Deutsch-Bosniers, der bereits 2014 vom FC Wacker München an die Grünwalder Straße gewechselt war, nach zehn Drittliga-Einsätzen automatisch bis 2026 verlängert. Nun machten Dulic und Geschäftsführer Dr. Christian Werner Nägel mit Köpfen und setzten noch einen drauf. Der neue Kontrakt des Innenverteidigers, der sich in der Rückrunde als Stammspieler etablierte, läuft sogar über 2026 hinaus. Sollte Dulic also dennoch vorzeitig wechseln, wird der TSV 1860 immerhin entsprechend finanziell entschädigt.

Sean Dulic absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit 20 Partien in der 3. Liga. Hinzu kamen zwei Spiele im Toto Pokal und er kam zudem 14 Mal für die U21 in der Bayernliga Süd zum Einsatz.

Der 19-Jährige zeigt sich erfreut, dass er weiter bei seinem Ausbildungsverein am Ball bleiben kann:

“Ich freue mich sehr, dass ich mit der Vertragsverlängerung den nächsten wichtigen Schritt in meiner Karriere machen kann. Nun gilt es für mich hart zu arbeiten und jeden Tag den Willen zu haben, mich weiterzuentwickeln. Es ist etwas ganz Besonderes, bei meinem Jugendverein als Profi auflaufen zu dürfen.”

Foto: TSV 1860 München

Kreisklasse: Senioren E mit Kantersieg am Mittwochabend

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Tsv 1860 Senioren E

Während andernorts das Finale der Europa League ausgetragen wurde, duellierten sich am Mittwochabend in der Kreisklasse der Senioren E die Ü50-Teams der SG Lerchenauer See/Fasanerie-Nord und des TSV 1860 München.

Senioren E mit Kantersieg am Mittwochabend

Vor rund 30 Zuschauern fuhren die Löwen ein Kantersieg ein, der nur kurzzeitig in Gefahr zu geraten schien. Bereits nach einer Viertelstunde führte die älteste Ligamannschaft des TSV München von 1860 e.V. mit 3:0. Zoubeir Ben Jemia hatte einen Doppelpack geschnürt (4./6.) und Stefan Donaubauer den dritten Treffer folgen lassen (15.). Dann aber hielt der Schlendrian Einzug und die Gastgeber verkürzten bis zur Pause auf 2:3.

Nach dem Seitenwechsel waren die Löwen jedoch wieder voll da und sorgten für klare Verhältnisse. Erneut Zoubeir Ben Jemia traf zum 2:4 (67.) und dann ging es Schlag auf Schlag. Mike Strazky machte mit zwei Toren (68./77.) das halbe Dutzend voll, bevor Helmut Wirth (80.), Elmar Scherer (86.) und Klaus Lohmeyer (89.) für den 2:9-Endstand sorgten.

Nach zwei Spieltagen führen die Löwen die Tabelle mit der Maximalpunktzahl und einem Torverhältnis von 13:4 vor dem N.K. Dinamo München an.

Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Guten Morgen, bei Sechzig um Sieben fassen wir die aktuellsten Nachrichten rund um den TSV 1860 zusammen. Unter anderem schauen wir auf den Saisonrückblick von unserem Redakteur Thomas Enn, Überlegungen zu den olympischen Spielen in München und die B-Senioren-Mannschaft mit einer enttäuschenden Niederlage.

Derby-Niederlage bei der Ü40

Die Senioren des TSV 1860 München mussten am Dienstagabend eine enttäuschende Niederlage kassieren. Gegen den FC Bayern gelang es der Mannschaft von Fedai Karavas nicht, ihre Chancen zu verwerten. Gegenüber sechzger.de sagte der Trainer: “Die haben zwei Chancen und machen drei Tore. Wir haben sieben Chancen und machen keins. Unglaublich.” Die Partie endete mit einem 0:3 für das Team aus der Seitenstraße, die Löwen bleiben somit als Aufsteiger auf Platz fünf.

Saisonrückblick von Thomas Enn

Zum fünften Jahr in Folge blicken die Redakteure von sechzger.de auf die Saison zurück. Den Anfang machte nun Thomas Enn, der unter anderem über seine Erfahrungen beim Auswärtsspiel in Mannheim berichtet. In den kommenden Tagen werden weitere Mitglieder der Redaktion auch ihre Texte zu der nun abgeschlossenen Saison 24/25 auf unserer Seite teilen.

Verlosung für das Testspiel in Weyarn

Das Testspiel der Profimannschaft des TSV 1860 in Weyarn steht nun schon seit einer Weile fest. So weit, so gut. Doch die Redaktion kann nun auch Leser*innen eine Freude bereiten und erste Tickets verlosen. Zweimal werden zwei Tickets werden für die Freier verlost. Wer die richtige Antwort auf die gegebene Frage in den Kommentaren des Artikels teilt, nimmt am Gewinnspiel teil. Teilnahmeschluss ist am Freitag, 23.05.2025, um 12 Uhr.

GWS bei den olympischen Spielen?

Die Stadt München möchte Austragungsort der olympischen Spiele werden. Für 2036, 2040 und 2044 habe man sich beworben. Für das sportliche Event plane man anscheinend auch mit dem Grünwalder Stadion, in welchem bis jetzt unter anderem die Münchner Löwen spielen. Sofern die bayrische Landeshauptstadt sich gegen die Konkurrenz durchsetzt würde im Stadion an der Grünwalder Straße Rugby gespielt werden. Mehr zu der Münchner  Bewerbung im Artikel.

Suche nach der Nummer eins

Am Mittwoch wurde bekannt: Man suche nun eine neue Nummer eins im Tor. Der mögliche Anwärter auf diesen Titel, bisheriger Ersatzkeeper René Vollath, wird in der kommenden Saison als Torwarttrainer für die Profis und die unteren Mannschaften fungieren. Während man in Vollath zwar noch einen Backup-Torhüter sieht, so braucht es dennoch eine sichere Nummer eins. Diese gilt es jetzt zu suchen.

Neue Vereine für zwei Ex-Löwen

Nach dem Abstieg von Hannover 96 II hat Valmir Sulejmani einen neuen Club gefunden. Der Offensivspieler schließt sich Alemannia Aachen an und bleibt der 3. Liga somit erhalten. Auch Eroll Zejnullahu hat ab dem 01.07. einen neuen Arbeitgeber; er wechselt innerhalb der Regionalliga Bayern von der SpVgg Bayreuth zu den Würzburger Kickers.

GWS: Olympia als Boost für Zuschauerkapazität?

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TSV 1860 Grünwalder Stadion Restkarten Zuschauerkapazität

Nachdem bekannt wurde, dass das Grünwalder Stadion Teil einer möglichen Olympia-Bewerbung der Stadt München wäre, meldet sich auch 1860-Präsident Robert Reisinger zu Wort. Er hofft, dass die Olympischen Spiele zum Boost hinsichtlich der Zuschauerkapazität werden könnte.

Olympia als Boost für Zuschauerkapazität?

Auch wenn für die Sportart Rugby seitens des IOC lediglich eine Mindestkapazität von 8.000 Plätzen angegeben wird, so zeigt die Vergangenheit, dass das Interesse an der Sportart deutlich größer ist. Bei den Olympischen Spielen in Paris im Jahr 2024 war das Stade de France mit 69.000 Zuschauern stets ausverkauft war, 2028 ist in Los Angeles für Rugby ein 30.000 Zuschauer fassenden Stadion vorgesehen. Ein Fingerzeig für Giesing?

1860-Präsident Robert Reisinger äußert in der Abendzeitung leise Hoffnung, dass für die traditionelle Heimspielstätte der Löwen hinsichtlich der Zuschauerkapazität das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

“Die Ausbauplanung für das Grünwalder Stadion könnte einen Boost bekommen. (…) Vor dem Hintergrund wird aber auch noch einmal das geplante Fassungsvermögen zu erörtern sein. (…) Eine Anhebung im Grünwalder Stadion auf 20.000 plus X sollte möglich sein – den entsprechenden politischen Willen vorausgesetzt.”

Klar ist: Sollte die Stadt München für die Olympischen Spiele eine Kapazität von beispielsweise 25.000 Plätzen am Standort Giesing favorisieren und unterstützen, dürfte ihr die gegenteilige Argumentation hinsichtlich der Heimspiele des TSV 1860 schwerfallen.

Dietl bremst Erwartungen

Deutlich zurückhaltender äußerte sich Bürgermeisterin Verena Dietl in dieser Angelegenheit:

“Als Sportbürgermeisterin werde ich alles Erforderliche dafür tun, auch um positive Effekte für unsere städtische Sportinfrastruktur erreichen zu können. Bis dahin wird aber noch einiges an Zeit vergehen, daher lassen sich konkrete Auswirkungen, etwa für unser Grünwalder Stadion, jetzt natürlich noch nicht benennen. (…) Die Überlegungen für die notwendige Sanierung des Stadions sind ohnehin bereits fortgeschritten und werden auch unabhängig der Olympiabewerbung weiter verfolgt”.

Bislang hat die Stadt München für das Grünwalder Stadion eine Maximalkapazität von 18.105 Plätzen veranschlagt.

Bild: CR Fotos

1860 sucht neue Nummer 1

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Das abschließende 1:1 des TSV 1860 München gegen Erzgebirge Aue stand im Zeichen der Verabschiedung von Marco Hiller. Heute gab 1860 bekannt, dass für die kommende Saison eine neue Nummer 1 gesucht wird.

1860: Neue Nummer 1 als Nachfolger von Marco Hiller gesucht

Wie 1860 heute bekannt gab, wird ein Nachfolger für den scheidenden Marco Hiller, der seit 2017 bis auf einige kurze Unterbrechungen Stammkeeper der Löwen war, gesucht. “Wir suchen eine neue Nummer 1, die von René in Doppelfunktion gecoacht wird,“ stellte Dr. Werner klar. Wer bei 1860 als neue Nummer 1 in Frage kommen könnte, ist bisher vollkommen unbekannt. Noch sickerten keine potentiellen Kandidaten für die Hiller-Nachfolge durch.

Vollath in Doppelfunktion als 2. Torwart und Torwarttrainer

Wie Dr. Werner weiter informierte, wird Rene Vollath nächste Saison eine Doppelfunktion beiden Löwen inne haben. Zum Einen wird er weiterhin als 2. Torwart bei den Profis im Einsatz sein. Zum Anderen wird der 35-jährige Amberger als Torwarttrainer fungieren. Dabei wird er alle Torhüter von der U19 bis zu den Profis trainieren. Somit ergibt sich an der Grünwalder Straße ab der kommenden Saisonvorbereitung eine doch recht einzigartige Konstellation. Vollath wird als Ersatzkeeper seine Nummer 1 – also seinen Hauptkonkurrenten um den Platz zwischen den Pfosten – trainieren.

Aufbau eigener Torhüter als Ziel

Ich bedanke mich für das Vertrauen, das der TSV 1860 München in mich setzt“, wird René Vollath zitiert. „Mein Ziel ist es, mit einem inhaltsreichen und intensiven Training für eine Nachhaltigkeit in der Ausbildung junger Talente zu sorgen, um eine zukünftige Nummer 1 in den eigenen Reihen zu finden.“ Auch Geschäftsführer Dr. Christian Werner ist von Vollath in der neuen Doppelfunktion angetan: „René musste ich nicht lange überzeugen, die neue Aufgabe anzunehmen“, sagt Dr. Christian Werner. „Wer ihn kennt, weiß, dass er mit 100 % Einsatz an die Dinge herangeht. Wie er seine Rolle in der vergangenen Saison ausgefüllt hat, hat mich beeindruckt.”

Münchner Olympia-Bewerbung: Grünwalder Stadion als Austragungsort gelistet

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Grünwalder Stadion Luftaufnahme

Gestern ließen Münchens OB Dieter Reiter, Minsterpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann aufhorchen. München wirft seinen Hut als Ausrichter der olympischen Sommerspiele von 2036, 2040 oder 2044 in den Ring. Teil der Olympia-Bewerbung ist auch das Grünwalder Stadion.

Olympiabewerbung der Stadt München

Im Olympiastadion stellten Reiter, Söder und Herrmann die Pläne der bayerischen Ladeshauptstadt zur Bewerbung für die olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 vor. Die Bewerbung soll die Stadt „sechs bis sieben Millionen Euro“ kosten, wie OB Reiter informierte. Doch bis Zum Erfolg einer Münchner Bewerbung ist es ein weiter Weg. Zunächst gilt es, sich gegen die innerdeutsche Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg durchzusetzen. Sollte das gelingen, geht es ins Bewerbungsverfahren des IOC. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will den deutschen Bewerber 2026 küren. München wird nur offiziell ins Rennen gehen, wenn die Bewerbung einen Bürgerentscheid erfolgreich überbesteht. Dieser soll am 26. Oktober stattfinden. 2013 war die Bewerbung für die Winterspiele 2022 am Bürgerentscheid gescheitert. Für 2018 erhielt Pyeongchang bei der Abstimmung im IOC den Vorzug vor München.

Sportstätten von 1972 sollen weitgehend genutzt werden

Die drei Protagonisten legten großen Wert darauf, das Konzept der Münchner Bewerbung als sehr nachhaltig darzustellen. So soll ein Großteil der olympischen Sportstätten von 1972 genutzt werden. Zentrum soll natürlich das Olympiastadion (Leichtathletik) sein, Reiten soll wieder in Riem stattfinden, Rudern auf der Regattastrecke bei Oberschleißheim usw. Für das Olympische Fußballturnier sollen Stadien in ganz Süddeutschland genutzt werden, das Freiwasserschwimmen soll im Starnberger See stattfinden. Lediglich die Segelwettbewerbe sollen weit entfernt an der Ostsee (in Kiel oder Rostock) über die Bühne gehen. Einzig ein neues Schwimmstadion mit 10 Bahnen müsste gebaut werden. Dieses soll am Flughafen entstehen. Außerdem erhofft sich die Stadt, die Umsetzung für zahlreiche dringend notwendige Infrastrukturprojekte wie den S-Bahn-Nordring, Zuschüsse zum Bau der zweiten Stammstrecke und eine Beschleunigung der geplanten U9. Das olympische Dorf soll in Daglfing beheimatet sein, wo sich bereits Widerstand formiert.

Olympia-Rugby möglicherweise im Grünwalder Stadion

Laut Süddeutscher Zeitung sind folgende Sportstätten vorgesehen:

In München:

  • Messe München: Fechten, Gewichtheben, Rhythmische Sportgymnastik, Taekwondo, Boxen, Judo, Ringen.
  • Dantebad: Kunstschwimmen, Wasserball.
  • Rudi-Sedlmayer-Halle: Badminton.
  • Theresienwiese: Beachvolleyball.
  • Odeonsplatz: Radfahren, Ziel Straßenrennens und Zeitfahren.
  • Schloss Nymphenburg: Dressurreiten.
  • Olympia-Reitanlage Riem: Springreiten.
  • Englischer Garten: Vielseitigkeitsreiten.
  • MTTC Iphitos: Tennis.
  • Stadion an der Grünwalder Straße: Rugby.
  • Sportpark Unterhaching: Hockey.
  • Schloss Schleißheim: Bogenschießen.
  • Regattaanlage Oberschleißheim: Kanusport, Rudern.
  • Olympia-Schießanlage Garching: Schießen.
  • Allianz Arena: Fußball.

Im Umland

  • Neue Event-Arena am Flughafen (Freising): Schwimmen.
  • Eichenried: Golf.
  • Starnberger See: Freiwasserschwimmen.

Weiter weg

  • Eiskanal Augsburg: Kanu-Slalom.
  • Bad Wiessee (Sonnenbichl): Mountainbike.
  • Kiel oder Rostock: Segeln.
  • Augsburg, Nürnberg, Hoffenheim, Freiburg, Stuttgart: Fußball.

Es könnte also sein, dass Olympia 2036, 2040 oder 2044 in Grünwalder Stadion zu Gast sein wird. Während Fußballspiele also eher in Hoffenheim als in Giesing stattfinden sollen, soll das olympische 7er-Rugby Turnier im Sechzgerstadion über die Bühne gehen. 7er-Rugby ist seit 2016 olympisch. Fidschi gewann 2016 bei den Herren seine erste olympische Goldmedaille überhaupt und führte zur Ehrung der Olympiasieger einen 7-Dollar-Schein ein. Welche Auswirkungen die Olympiabewerbung auf die aktuelle Diskussion rund um die Ertüchtigung des Sechzgerstadions hat, ist bisher nicht abzuschätzen.

Sechzger testen in Weyarn – Tickets zu gewinnen

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TSV Weyarn TSV 1860 Testspiel Header

Die Löwen haben sich am vergangenen Samstag mit einem 1:1 gegen Aue in die Sommerpause verabschiedet. Vier Wochen haben die Profis nun Pause, ehe die Vorbereitung am 22. Juni beginnt. Genau eine Woche später steigt das erste Vorbereitungsspiel im Münchner Raum: Die Sechzger testen dabei in Weyarn. Bei sechzger.de gibt es zweimal zwei Tickets für das Freundschaftsspiel zu gewinnen.

Sechzger testen am 29.6. in Weyarn

Das erste Vorbereitungsspiel der Saison steigt am Samstag, 28. Juni, in Grafenau. Einen Tag später testen die Sechzger dann beim TSV Weyarn. Am Sonntag, 29. Juni, um 14:00 Uhr beginnt im Klosterdorf direkt an der A8 das zweite Testspiel der Sommervorbereitung. Die Anreise für alle Löwen aus München ist kurz. Mit den ÖPNV kann man mit der S3 nach Holzkirchen, oder mit der BRB nach Darching fahren. Ab 11:00 Uhr verkehrt von den dortigen Bahnhöfen ein Shuttlebus zum Spielort. Nach dem Spiel bringt der Shuttlebus die Zuschauer auch wieder zurück zu den beiden Bahnhöfen (bis 19:00 Uhr). Die Kosten für den Shuttlebus betragen fünf Euro pro Person für Hin- und Rückfahrt, im Bus werden Getränke angeboten.

Sechzger Musikanten spielen ab 12 Uhr

Der Einlass in Weyarn beginnt um 11:30 Uhr. PKW-Parkplätze (Anschrift: Mangfallweg 25, 83629 Weyarn) stehen direkt am Sportgelände zur Verfügung. Ab 12:00 Uhr spielen die Sechzger Musikanten auf. Etwa eine halbe Stunde später werden die Profis in Weyarn ankommen, um 14:00 Uhr beginnt das Testspiel zwischen dem TSV Weyarn und dem TSV 1860 München. Im Anschluss gibt es eine Pressekonferenz und die Sechzger Musikanten spielen noch einmal auf. Für das leibliche Wohl ist im Klosterdorf bestens gesorgt unter anderem mit den Bieren der Weißbierbrauerei Hopf und des Herzoglich Bayrischen Brauhaus Tegernsee.

Tickets im Online-Shop erhältlich

Die Gastgeber rechnen auch aufgrund der Neuzugänge Kevin Volland und Florian Niederlechner mit etwa 2.500 Gästen. Schnell sein lohnt sich also, denn eine Tageskasse wird es nur dann geben, wenn am Spieltag noch Tickets zur Verfügung stehen. VIP-Tickets inklusive Essen und Trinken und einem Sitzplatz direkt am Spielfeldrand kosten 60 Euro. Stehplätze gibt es für 13 Euro und 9 Euro (ermäßigt). Kinder unter 12 Jahren sind frei. Hier geht es zum Ticketshop des TSV Weyarn.

Jetzt 2 x 2 Tickets für das Spiel in Weyarn gewinnen

Auf sechzger.de könnt ihr 2 x 2 Tickets für das Freundschaftsspiel in Weyarn gewinnen. Teilnahmeschluss ist am Freitag, 23.05.2025, um 12:00 Uhr. Später eingegangenen Antworten können nicht mehr am Gewinnspiel teilnehmen.

Beantwortet um teilzunehmen einfach in den Kommentaren folgende Frage:

Welches Jubiläum feiert der gastgebende TSV Weyarn im Jahr 2025?

Ankündigungsplakat des TSV Weyarn

Saisonrückblick 2024/25 von Thomas Enn

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Schon im fünften Jahr hintereinander blicken sechzger.de-Redakteure am Ende der Saison in einem Rückblick aus ihrer ganz persönlichen Perspektive zurück auf die zu Ende gegangene Spielzeit. Den Anfang macht heute Thomas Enn, der das auch schon im Juni 2021 getan hat.

Eigentlich eine enttäuschende Saison

Ich blicke auf eine insgesamt enttäuschende Saison zurück. Vor der Winterpause hatte ich so ein Tief, dass ich mir freiwillig fünf Spiele des TSV 1860 München in Folge nicht angeschaut habe. An sowas kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Immerhin konnte unter Patrick Glöckner der Turnaround geschafft werden und die Klasse gehalten werden.

Saisonhighlight: Das Auswärtsspiel in Mannheim

Welches war Dein Löwenspiel der Saison?

Für mich war eindeutig der 3:0-Auswärtssieg in Mannheim das Spiel der Saison. Der Auftritt der Mannschaft war nach ausgeglichener Anfangsphase sehr solide und super effektiv. Supportmäßig war es für mich DAS Spiel der letzten Jahre. Über 3.000 mitgereiste Löwenfans sorgten für einen bahnbrechenden und stimmgewaltigen Support über 90 Minuten. Mit im Block unsere Ex-Spieler Fabian Greilinger und Fynn Lakenmacher.

Wo gibt es das sonst noch außer beim TSV 1860? Ich war bei diesem Spiel auf der Pressetribüne und habe für Euch getickert. Bis heute diskutiere ich mir selbst, ob es geiler gewesen wäre, Teil dieser unglaublichen weiß-blauen Supportmasse gewesen zu sein oder das Spektakel von Außen miterlebt haben zu dürfen…

Wer war Dein Spieler der Saison?

So richtig rausgestochen ist ja mal wieder niemand, aber ich wähle mal Tunay Deniz. Wenn er seine Leistungen im oberen Ende stabilisieren kann, ist er einer der besten Kicker der dritten Liga und kann die Mannschaft wirklich führen. Dazu seine Genialität und Schlitzohrigkeit. Nur bei den gelben Karten muss er sich besser in den Griff kriegen.

Was oder wer war für Dich die Überraschung (positiv/negativ) der Saison?

Die Trennung von Marco Hiller hat mich schon eher negativ überrascht. Positiv überrascht haben mich die Verkaufsabsichten von Hasan Ismaik. Hoffentlich steht er zu seinem Wort und 1860 findet bald einen Investor, dem die Löwen am Herzen liegen und der einen wirklichen Plan verfolgt, um 1860 wieder nach oben zu bringen. Aber Hasan Ismaik stand ja selten zu seinem Wort…

Was war für Dich das schönste Tor der Saison?

Ich bleibe auch nach der Rückrunde beim Tor von Tunay Deniz zum 2:0 gegen den SV Waldhof in der Hinrunde.

Insgesamt eine enttäuschende Saison

Am Ende stand Platz 11. Bis Du zufrieden mit dieser Saison?

Ich glaube, dass in dieser Saison sehr viel mehr möglich gewesen wäre. Das konnte man ja auch phasenweise beobachten. Besonders das emotionslose Querpassgekicke vor der Winterpause hat mich furchtbar genervt. Zum Glück konnte mit Glöckner der Turnaround erreicht werden. Am Ende ist Platz 11 sicher OK. Aber besonders die miserable Heimbilanz und dass die Mannschaft über weite Strecken nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft hat, lassen mich mit einem unzufriedenen Blick auf eine insgesamt enttäuschende Saison 24/25 zurückschauen.

Wie schätzt Du die Arbeit von Patrick Glöckner und seinem Trainerteam ein?

Glöckner hat das auf seiner letzten PK schön zusammengefasst. „Durchwachsener Start und dann schnell in die Spur gekommen.“ Glöckner war der richtige Mann zur richtigen Zeit und ich bin sehr froh, dass er gekommen ist. Ich hoffe, dass er nächste Saison mit den Rückkehrern und punktuellen Verstärkungen ein Team formen kann, dass um den Aufstieg mitspielt.

Was wird Dir von der Saison 2024/25 besonders in Erinnerung bleiben?

Der Abschied von Marco Hiller. Er war DIE Konstante seit 2017 und ein Herzblutlöwe. Sehr schade, dass er uns verlässt. Seine Verabschiedung auf dem Zaun nach dem Aue-Spiel ging mir richtig unter die Haut.

Nächste Saison um den Aufstieg mitspielen

Was rechnest Du Dir in der kommenden Saison mit den Rückkehrern Volland, Niederlechner und Jakob aus?

Ich hoffe schwer, dass man mit diesem Team um den Aufstieg mitspielt. Eine bessere Offensive kann ich mir in der dritten Liga kaum vorstellen. Wenn Dr. Werner jetzt noch einen richtigen guten Ersatz für Marco Hiller holt und Guttau gehalten (oder notfalls adäquat ersetzt) werden kann, kann es ganz nach oben gehen für 1860.

Von welchem Spieler erwartest Du Dir in der Saison 2025/26 besonders viel?

Natürlich vom Rückkehrer-Sturmduo Volland/Niederlechner. Die zwei können uns nach oben schießen!

Was ist Dein dringendster Wunsch in Bezug auf den TSV 1860?

Da habe ich sogar zwei: Endlich Fortschritte in Sachen Stadion und die Talente aus dem NLZ besser bei den Profis einbauen.