Start Blog Seite 205

01.05.: Zweiter LÖWENCup auf dem Trainingsgelände

0
LÖWENCup 2025

Anlässlich der 125-Jahr-Feier der Fußballabteilung des TSV 1860 München wurde 2024 erstmals der LÖWENCup für U11-Mannschaften ausgetragen. Bei der Premiere setzte sich der Nachwuchs des 1. FC Nürnberg gegen nationale und internationale Konkurrenz durch. Aufgrund des großen Erfolgs wird es heuer eine Neuauflage des Turniers am 1. Mai 2025 auf dem 1860-Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 geben.

Zweiter LÖWENCup auf dem Trainingsgelände

Der LÖWENCup ist nicht nur eine Gelegenheit für junge Talente, ihr Können unter Beweis zu stellen, sondern auch ein Fest des Fußballs. Das hatte die Erstauflage im vergangenen Jahr mit zwölf Mannschaften gezeigt. Trotz des enormen personellen und logistischen Aufwands, den ein solches Turnier mit sich bringt, entschlossen sich die Sechzger zur Neuauflage.

“Es war schön zu sehen, wie im letzten Jahr alle zusammen zum Gelingen des LÖWENCups beigetragen haben”, erzählt Fußball-Abteilungsleiterin Veronika Seemann. “Besonders waren die Trainer und Mitarbeiter unseres Nachwuchsleistungszentrums die Bayerische Junglöwen involviert, die über Wochen alles organisiert und vorbereitet hatten.” Auch in diesem Jahr seien wieder alle mit an Bord. “Ich wünsche mir, dass es auch diesmal wieder ein großes Fußballfest wird, bei dem wir zeigen können, dass wir eine große Löwenfamilie sind, der die Talente von morgen am Herzen liegen.”

Titelverteidiger 1. FC Nürnberg

Ludwig Schneider, Koordinator Grundlagen- und Aufbaubereich im NLZ, spricht von einem “Riesenerfolg” des Turniers bei der Premiere. “Wir freuen uns darauf, wieder viele Gäste bei uns in Giesing begrüßen zu dürfen und erwarten viele spannende Spiele. Schon im Vorfeld gilt mein Dank allen Unterstützern und Helfern, die es überhaupt erst möglich machen, dass wir ein Turnier in dieser Größenordnung austragen können. Entsprechend groß ist die Vorfreude, besonders bei den Jungs unserer U11.”

Nach der Absage des FK Borac Banja Luka wird das Teilnehmerfeld des 2. LÖWENCups diesmal nur aus elf Teams bestehen: Titelverteidiger 1. FC Nürnberg, SC Paderborn, SpVgg Unterhaching, FC Admira Wacker, FC Augsburg, FC Bayern München, Hertha BSC, FC Viktoria Pilsen, Qualifikant SV Heimstetten, “Wildcard”-Inhaber TSV Schwabmünchen und der gastgebende TSV 1860 München.

Spannende Spiele, attraktives Rahmenprogramm

Der 2. LÖWENCup startet am 1. Mai 2025 um 10 Uhr mit den Vorrunden-Partien. Um 15.30 Uhr beginnen die Viertelfinal-Spiele, ab 16.30 Uhr die beiden Halbfinal-Paarungen. Das Endspiel wird um 17.30 Uhr angepfiffen. Im Anschluss gegen 18 Uhr findet die Siegerehrung mit allen Mannschaften statt.

Bei freiem Eintritt bieten die Sechzger am Rande des LÖWENCups einige Highlights wie Hüpfburg, Fußball-Darts oder eine große Tombola für die Besucher. Dazu gibt es Stände der Fußball-Abteilung und von Partnern des NLZ die Bayerischen Junglöwen. Für das leibliche Wohl sorgt Löwen-Stüberl Wirt Bene Lankes zusammen mit der U15, die damit ihre Englandreise finanziert. Getränke, Gegrilltes, Kaffee und Kuchen, Waffeln sowie Popcorn wird es geben.

Die Teilnehmer-Teams werden in der SechzgerAlm verpflegt. Als Gäste haben sich Profis der Drittliga-Mannschaft, das Löwen-Maskottchen sowie die Fahnenschwenker angekündigt. Wie bereits vergangenes Jahr werden die Spiele von den Sechzger-Schiedsrichtern geleitet. Ein besonderer Dank geht an die roeren GmbH, die als Turniersponsor die Veranstaltung finanziell unterstützt.

sechzger.de Talk 208: Niederlage in Rostock, Vorschau Essen

0
Sechzger.de Talk Folge 208 Auswärtsniederlage Gegen Hansa Rostock Und Vorschau TSV 1860 München Rot Weiss Essen

Nach der Auswärtsniederlage gegen Hansa Rostock empfängt Jan in sechzger.de Talk Folge 208 insgesamt drei Gäste. Zum einen sind dies die beiden Redakteure Thomas und Peter, wovon Letztgenannter im Auswärtsblock des Ostseestadions anwesend war. Zum anderen ist mit Philipp ein Gast aus Essen in der Runde dabei und liefert einen anderen Blickpunkt auf die kommenden Gäste im Grünwalder Stadion.

Niederlage bei Hansa Rostock

Zunächst berichtet Thomas in der aktuellen Ausgabe von seinen Groundhopping-Erlebnissen aus Spanien. Bei seinem Kurztrip über Ostern konnte er mehrere Spiele verfolgen, unter anderem zwei Mal mit Beteiligung von Real Madrid. Im Anschluss folgt dann eine Analyse der Niederlage gegen Hansa Rostock vom Freitagabend. Es war der erste Punktverlust der Löwen nach vier Siegen in Serie. Peter kann Eindrücke von der Anreise sowie dem Gästeblock liefern, danach widmet sich das Geschehen in sechzger.de Talk Folge 208 voll und ganz dem Geschehen auf dem Rasen. Viele Offensivszenen des TSV 1860 München gibt es allerdings nicht zu besprechen.

Vorschau Rot-Weiss Essen

Nach einer Schnellraterunde, die dieses Mal Jan übernimmt, geht es dann in der neuesten Folge noch um das kommende Heimspiel des TSV 1860 München gegen Rot-Weiss Essen. Die kommenden Gäste kann man mit einem Blick auf die bisherige Bilanz der beiden Kontrahenten durchaus als einer der Lieblingsgegner bezeichnen. Nur einmal konnte sich RWE im Duell mit den Löwen durchsetzen. Philipp liefert Eindrücke aus Essener Sicht – und insgesamt sind sich alle einig, dass ein torreiches, attraktives Spiel für beide Seiten der Wunsch für den kommenden Samstag ist.

Der sechzger.de Talk 208 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Gedenkmesse für Werner Lorant am 1. Mai

12
Werner Lorant TSV 1860 Gedenkmesse

Am 20.04. verstarb der langjährige Löwen-Trainer Werner Lorant im Alter von 76 Jahren. Ihm zu Ehren begeht der TSV 1860 München gemeinsam mit Pfarrer Rainer Maria Schießler am 1. Mai 2025 um 10 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Helena (Fromundstr. 2, München-Giesing) eine Gedenkmesse.

Kondolenzbuch und Gedenkmesse

Schon ab Mittwoch wird am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ein Kondolenzbuch ausliegen, das den Hinterbliebenen Lorants übergeben wird. Dort können sich trauernde Löwen-Fans am Mittwoch und Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie am Spieltag von 9 bis 13 Uhr eintragen. Am Donnerstag wird das Kondolenzbuch zur Gedenkmesse in der Pfarrkirche aufgestellt sein.

Am Samstag wird es direkt vor Beginn der Partie gegen Rot-Weiss Essen eine Schweigeminute für Werner Lorant geben. Der TSV 1860 wird – wie bereits in Rostock – mit Trauerflor antreten.

Giesinger Gedanken: Enttäuscht und trotzdem glücklich

4
Hansa Rostock TSV 1860 Fotogalerie (18)

Nach der Auswärtsniederlage gegen Hansa Rostock sind die Minimalchancen für den TSV 1860 München auf Platz 4 oder gar den Relegationsrang dahin. Die Saison kann man entspannt ausklingen lassen. Die Gefühlswelt der Löwenfans: irgendetwas zwischen enttäuscht und dennoch auch glücklich.

Enttäuscht: Pokaltraum adé

Noch einmal so ein Spiel wie gegen Schalke 04 in einem ausverkauften Sechzgerstadion unter Flutlicht. Mannschaft und Fans sind von Beginn an eine Einheit, zusammen ringt man in 90 packenden Minuten einen höherklassigen Gegner nieder. Die Nacht wird bei dem ein oder anderen Löwenfan zum Tag gemacht. Man ist glückselig ein Sechzger zu sein und fiebert bereits der Auslosung der nächsten Runde entgegen. Welcher Name wird da auf dem Zettel erscheinen? Wird es ein machbares Los oder gar ein Derby gegen die Roten?

Solche Visionen wurden in den letzten Tagen rauf und runter diskutiert in Foren, Chats oder den sozialen Medien. Nach vier Siegen in Folge war die Stimmung beim TSV 1860 bestens – und der lange andauernde Abstiegskampf, der die Löwen einen Großteil der Saison begleitete, vollkommen vergessen. Fokus, Fokus, Fokus hieß es fortan – und zwar auf die oberen Tabellenregionen. Wer weiß, was im Saisonfinale noch alles möglich sein könnte? Tabellenrechner wurden angeschmissen, alle denkbaren Szenarien überprüft. Die Konkurrenz schwächelte im Vergleich zur Mannschaft von Patrick Glöckner, im weiß-blauen Lager war man sich einig: jawoll, da könnte noch etwas gehen!

Freitagabend gegen kurz vor 21 Uhr landeten wir alle dann auf dem Boden der Tatsachen. Verdiente Niederlage in Rostock, die kleine Seifenblase platzte spätestens mit dem Schlusspfiff. Enttäuschung, also wieder kein Pokal-Highlight in der nächsten Spielzeit. Ärger flammte in mir auf – wieder einmal dachte ich an das Ausscheiden im Toto-Pokal gegen Haching. Wie unnötig diese Niederlage damals einfach war…

Glücklich: Kein Abstiegskampf bis zum Schluss

Doch ist es nun wirklich angebracht nach den erfolgreichen letzten Wochen Enttäuschung oder gar Ärger zu verspüren? Man denke einfach zurück an Ende März. Der TSV 1860 hatte gerade in Osnabrück im Abstiegskampf eine Niederlage kassiert. Drei Zähler trennten die Löwen von der Abstiegszone, zahlreiche Konkurrenten punkteten, was das Zeug hielt. Angst und Bange war einem da im Hinblick auf das restliche Programm in der 3.Liga. Gedanken an den Relegationsrang oder Platz 4? Im weiß-blauen Lager hatte man andere Sorgen – und elf Punkte Rückstand ließen zudem gar nicht erst solche Überlegungen aufkommen.

Mir jedenfalls hilft dieser Rückblick enorm, um den Punktverlust gegen Hansa zu verarbeiten. Wenn man ehrlich ist, war das neu ausgegebene Ziel ja durchaus auch unrealistisch. Acht Siege in Folge hätte natürlich jeder unterschrieben, aber sind im Saisonfinale alles andere als selbstverständlich. Nun freue ich mich auf einen entspannten Saisonausklang gegen Essen, Verl und Aue. Einmal nicht den Nervenkitzel spüren zu müssen in den letzten Wochen einer Saison ist doch auch gar nicht so schlecht und muss auch einmal sein. Überhaupt macht es doch auch viel mehr Spaß einfach glücklich zu sein über den Klassenerhalt, der durch tolle und couragierte Auftritte unserer Löwen erst möglich war. Also Kopf hoch, Löwenfans und entspannt zurücklehnen!

Sechzig um Sieben: Löwen unterliegen in Rostock

3
Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online!

Nach vier Siegen in Folge haben die Löwen am Freitagabend in Rostock eine Niederlage kassiert. Außerdem waren zahlreiche weitere Mannschaften der Löwen auf verschiedenen Plätzen im Einsatz. Zum Start in eine neue Woche gibt es zudem eine Übersicht aller Meldungen von der Konkurrenz in der 3.Liga – unter anderem mit einem weiteren Aufsteiger.

Hansa Rostock schlägt die Löwen knapp

Nichts war es mit dem fünften Sieg in Folge. Hansa Rostock wahrt mit einem Heimsieg gegen die Löwen die Chancen auf den Relegationsrang 3. Ein Treffer reichte den Gastgebern dabei aus, der TSV 1860 präsentierte sich in der Offensive zu harmlos und stellte Hansa nur selten vor größere Probleme. Während Patrick Glöckner sich auf der Pressekonferenz nach der Partie zu den vorangegangenen 90 Minuten äußerte und die besten Eindrücke in der Video- und Fotogalerie bereits online sind, gab es leider auch einen unrühmlichen Bericht rund um die Partie. Denn Löwenfans zerstörten Teile der Toiletten im Ostseestadion.

U21 macht wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft

Einen Patzer der Konkurrenz konnte der TSV 1860 II am Wochenende ausnutzen. Pipinsried unterlag in Ismaning, die Löwen hingegen setzten sich in einer spannenden Partie gegen Türkspor Augsburg durch. Die beiden entscheidenden Treffer fielen dabei erst kurz vor Schluss. Am kommenden Wochenende kommt es in Pipinsried dann zum nächsten Spitzenspiel für die U21 der Löwen.

Dritte und Vierte mit Auswärtssiegen

Auch die beiden Herrenmannschaften des e.V. hatten Grund zum Jubeln. Beide konnten sich über Auswärtssiege freuen. Die Vierte gewann dabei gegen den FC Hellas München. Die Dritte setzte sich gegen Bosna i Hercegovina durch und hat mittlerweile ebenfalls nicht mehr mit dem Abstieg aus der Kreisliga zu tun.

Löwinnen verpassen entscheidenden Schritt in der Meisterschaft

Mit Spannung wurde das Duell der Löwinnen mit der DJK Pasing erwartet – und die Gäste bleiben durch ein Unentschieden weiterhin an der Tabellenspitze. Die Frauen des TSV 1860 München waren in einer spannenden Begegnung vor 350 Zuschauern zunächst in Führung gegangen, der Ausgleichstreffer ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Bei diesem Treffer und auch in der Schlussphase haderten die Löwinnen mit den Schiedsrichter-Entscheidungen. Pasing bleibt durch den Sieg im Hinspiel auf Platz 1 und hat den Aufstieg in der eigenen Hand.

Die nächste Fan-Shirt Erklärung

Seit ein paar Wochen sind T-Shirts von sechzger.de in einem Shop erhältlich, was sich großer Beliebtheit unter den Löwenfans erfreut. In unregelmäßigen Abständen erklärt die Redaktion die Herkunft der abgedruckten Sprüche. Am Wochenende war der Ausspruch “Das hätte nicht sein müssen” an der Reihe.

News aus der 3.Liga

Der 35.Spieltag

Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld haben am 35.Spieltag einen großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Während die SGD zuhause gegen Sandhausen gewann, die wiederum kurz vor dem Abstieg in die Regionalliga stehen, feierte Bielefeld einen klaren Auswärtssieg in Ingolstadt. Verfolger Cottbus kam gegen Unterhaching nur zu einem 1:1-Unentschieden und ist nun punktgleich mit Saarbrücken. Der FCS gewann mit 3:0 beim nächsten Löwen-Gegner Essen. Noch Chancen auf den Relegationsplatz hat außerdem Hansa Rostock, sofern das Nachholspiel gegen Haching siegreich gestaltet werden kann.

Am anderen Ende der Tabelle wird die Luft für Sandhausen und Hannover II immer dünner. Zwar gewann 96 klar gegen die Zweitvertretung von Dortmund, allerdings sind es bereits sieben Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Waldhof Mannheim und dem VfB Stuttgart II endete mit einem torlosen Unentschieden.

Die Löwen belegen Rang 9 mit 51 Punkten.

Hoffenheim II steigt in die 3.Liga auf

Der nächste Aufsteiger aus der Regionalliga steht fest. Im Südwesten sicherte sich die Zweitvertretung von Hoffenheim vorzeitig den Meistertitel und spielt damit in der kommenden Saison in der 3.Liga. Nicht nur die sechzger.de Redaktion findet: das hätte nicht sein müssen!

Deutliche Auswärtssiege für TSV 1860 München III & IV

0
Tsv 1860 Iii Iv Auswärtssiege

Noch vor wenigen Wochen schwebte die Dritte in akuter Abstiegsgefahr, inzwischen hat sich das Team von Daniele Reisinger im Mittelfeld der Tabelle eingenistet. Am Sonntag gab es deutliche Auswärtssiege für den TSV 1860 München III & IV.

Deutliche Auswärtssiege für Dritte & Vierte

Bereits um 13 Uhr gastierte die Vierte beim Tabellenvorletzten FC Hellas München und wurde dort eiskalt erwischt. Die Griechen gingen durch Alexandros Sioutas in Führung (25.), doch Alexander Petö hatte die postwendende Antwort parat und glich nur zwei Minuten später für die Löwen aus. Nach dem Seitenwechsel wurde 1860 seiner Favoritenrolle gerecht und Asaad Khalil (54.), Sebsatian Schetter (78.) und Seyhan Celik (86.) sorgten für den 4:1-Auswärtssieg des TSV 1860 München IV. Die Löwen bleiben damit auf Platz 10 der Kreisklassen-Tabelle, haben aber mit dem Abstieg nichts zu tun.

Ebenfalls aus dem Abstiegsstrudel befreit hat sich in den vergangenen Wochen die 3. Mannschaft des TSV 1860. Auch heute durfte sich das Team von Daniele Reisinger über drei Punkte freuen und liegt in der Kreisliga auf Rang 7. Beim FC Bosna i Hercegovina trafen Julian Schleich (14.), Salif Boubacar (66.), Jannis Schloßer (86.) und Christoph Gass (90.+4) für die Löwen, Elmedin Kamencic hatte zwischenzeitlich zum 1:1-Halbzeitstand ausgeglichen. Durch den verdienten 4:1-Erfolg hat sich die Dritte im Mittelfeld etabliert und darf sogar noch auf Platz 5 schielen.

Glöckner: “Haben den Ball unwahrscheinlich schnell abgegeben”

0
Hansa Rostock Tsv 1860 Pk

Die 0:1-Niederlage bei Hansa Rostock beraubte die Löwen zwar jeglicher realistischer Restchancen auf Platz 4 und die damit verbundene Teilnahme am DFB-Pokal, Patrick Glöckner analysierte die Leistung seines Teams jedoch bereits auf der Pressekonferenz. Als Hauptgrund erkannte er, dass seine Mannschaft des Öfteren “den Ball unwahrscheinlich schnell abgegeben” habe.

Hansa “nicht umsonst die beste Heimmannschaft”

Nach einer freundlichen Begrüßung an alter Wirkungsstätte gratulierte der einstige Hansa- und jetzige Löwen-Coach Patrick Glöckner seinem Gegenüber Daniel Brinkmann zum verdienten Sieg.

“Ich glaube, wir haben ein Spiel gesehen, das Hansa Rostock auszeichnet. Das ist wirklich zuhause eine Macht mit den Zuschauern, nicht umsonst die beste Heimmannschaft in der Liga. Wir haben es nicht geschafft, in unser Spiel zu finden. Klar, nach 5,6 Minuten haben wir die erste Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Der Ball kam zwar nicht aufs Tor, aber ich denke trotzdem, dass es eine gute Möglichkeit war durch Hobsch und Hoffi (Tim Danhof, Anm. d. Red.) auf der Seite.”

“Haben den Ball unwahrscheinlich schnell abgegeben”

Danach sei das Spiel für die Löwen “so ein bisschen abgeflacht”, so Glöckner, der ergänzte:

“Hansa hat danach die Oberhand übernommen in dem Spiel, griffiger gewesen auf den zweiten Bällen, gut im Passspiel. Wenn wir den Ball hatten, haben wir den unwahrscheinlich schnell abgegeben. Verantwortung für den Ball haben wir heute relativ wenig an den Tag gelegt.”

Das torlose Remis zur Halbzeit gehe noch in Ordnung, so der Löwen-Trainer, da sich Rostock vor dem Seitenwechsel trotz Dominanz in der Zweikampfführung auch kaum Chancen erspielt habe.

“Dann läufst Du natürlich der Musik hier hinterher”

In der Folge suchte der Trainer nach einer Erklärung für die Niederlage nach zuletzt vier Siegen en suite.

“Wir haben uns dann für die zweite Halbzeit etwas mehr vorgenommen, gehen dann aber 0:1 in Rückstand durch einen schönen Fernschuss von Ruschi (Felix Ruschke, Anm. d. Red.), der das Ding wirklich gut trifft in dem Moment und dann läufst Du natürlich der Musik hier hinterher.”

Man habe dann zwar versucht, durch Wechsel und eine Systemumstellung auf 3-4-3 nochmal Akzente zu setzen, doch auch diese Änderungen führten nicht zum gewünschten Ergebnis.

“Es gibt so Spiele in der Saison, die kann man immer nur schwer erklären und da würde ich das heute zuordnen. (…) Das Ergbnis geht absolut in Ordnung meiner Meinung nach und wir müssen einfach schauen, dass wir es wieder besser machen, dass wir in unseren Stärkenbereich finden, unsere DNA weiter beibehalten.”

Titelbild: YouTube (Löwen-TV)

27. April 1991 – 2:2 gegen Regensburg, Löwen Bayernliga-Meister!

0

Im Jahr 1991 kehrten die Löwen nach neun langen Jahren in den Niederungen der Bayernliga endlich zurück in den Profifußball. Als Meister der damals drittklassigen Bayernliga mussten sie sich in einer Aufstiegsrunde gegen die Meister der Oberligen Hessen, Baden Würtemberg und Südwest durchsetzen. Die Meisterschaft in der Bayernliga, den ersten Schritt zum Aufstieg, machte Sechzig genau heute vor 34 Jahren mit einem 2:2 gegen Jahn Regensburg auf Giesings Höhen.

Verfolger Weiden und Haching kommen nicht ran

Es war der drittletzte Spieltag. Die Löwen hatten in den zurückliegenden vier Wochen unter anderem die Verfolger aus Weiden und Unterhaching besiegt bzw. mit einem Unentschieden auf Distanz gehalten und konnten nun – an einem frühsommerlichen Samstagnachmittag – gegen den Aufsteiger der Vorsaison, Jahn Regensburg den Meistertitel und damit die Qualifikation zur Aufstiegsrunde perfekt machen. Ein Punkt – damals galt noch die Zwei-Punkte-Regel – würde dazu schon reichen.

Erst 2:0 – dann doch nur ein Remis

Nach einem etwas zähen, torlosen ersten Spielabschnitt zeigte die Halbzeitansprache von Karsten Wettberg wohl – zumindest vorübergehend – Wirkung und in der 49. Minute traf Peter Zeiler zum 1:0. Das achte Saisontor für den – wegen seiner Haarfarbe gerne als “Löwen-Boris” bezeichneten – damals zwanzigjährigen Mittelfeldmotor. Sieben Minuten später schloss Bernhard Schmid einen von Walter Hainer, Horst Schmidbauer und Armin Störzenhofecker geradezu brasilianisch vorgetragenen Angriff ab – 2:0. Die 8.000 Zuschauer auf den Rängen tanzten Samba. Die Löwen auf dem Rasen bewegten sich vermutlich gedanklich schon in Richtung Aufstiegsrunde. Im direkten Gegenzug und dann weitere drei Minuten später kamen die Gäste aus der Oberpfalz nämlich zum Ausgleich. Bei beiden Gegentreffern sah die Löwen-Defensive und insbesondere Publikumsliebling Thomas Miller gar nicht gut aus.

Verhaltener Jubel – und dann doch Party mit den Fans

Danach passierte auf dem Platz nicht mehr viel. Das 2:2 marlierte für die Löwen das 45. Spiel in Folge ohne Niederlage – und den Meistertitel in der Bayernliga. Trainer Karsten Wettberg stand damit bereits zum fünften Mal in seiner Trainerlaufbahn am Saisonende an der Tabellenspitze der Bayernliga. Dieser war, wie er direkt nach dem Spiel zu Protokoll gab, allerdings “der schönste Titel”.  Nach Abpfiff jubelten beide Mannschaften, die Regensburger (zunächst) etwas frenetischer. Sie hatten sich den letzten für den sicheren Klassenerhalt nötigen Punkt auf Giesing Höhen erkämpft. Nach der obligatorischen Ehrenrunde und animiert von den lauten “Nie mehr Bayernliga”-Gesängen von den Rängen kamen allerdings auch die Spieler in weiß-blau langsam in Fahrt. In der Kabine knallten die Sektkorken, dann warteten in der Volckmerstraße hinter der Haupttribüne zahlreiche Fans zum Shakehands mit den Bayernligameistern. Und schließlich wurde im Löwenstüberl am Trainingsgelände noch bis spät abends kräftig die Sau raus gelassen. Als besonderes Feierbiest stellte sich dabei der – später viel zu früh verstorbene – Guido Erhard heraus.

Im Juni der Aufstieg

Die tz brachte es am darauf folgenden Montag mit der Schlagzeite “1860 Meister – Aber jetzt geht’s erst richtig los” auf den Punkt. Die Löwen hatten noch viel vor. Und sie schafften es. Sieben Wochen nach dem hier besprochenen Bayernliga-Titel kehrte der TSV 1860 durch ein 2:1 über Borussia Neunkirchen in die 2. Bundesliga zurück.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Karsten Wettberg setzte am 27. April 1991 gegen Jahn Regensburg auf folgende Elf der Löwen:

Berg – Maurer, Hainer, Miller, Hinterberger – Brückner, Störzenhofecker, Wolke, Zeiler – Schmidbauer, Schmid

Tore:
1:0 Zeiler (49.), 2:0 Schmid (56.), 2:1 Paulik (57.), 2:2 Paulik (60.)

Löwinnen “nur” Remis gegen DJK Pasing – Aufstieg ade?

1
Tsv 1860 Löwinnen

Ganze drei Minuten durften sich die Löwinnen am frühen Samstagabend als Spitzenreiterinnen fühlen, mussten sich dann jedoch mit einem Remis gegen die DJK Pasing zufrieden geben. Durch die Punkteteilung bleiben die Pasingerinnen an der Tabellenspitze und haben den Aufstieg aufgrund des gewonnen direkten Vergleichs mit dem TSV 1860 selbst in der Hand.

Ein Sieg musste her

Es könnte kaum spannender zugehen in der Kreisliga, denn nach 16 Spieltagen lagen die Löwinnen und die DJK Pasing punktgleich an der Tabellenspitze. Aufgrund des gewonnenen direkten Duells behaupten die Pasingerinnen bislang den Platz an der Sonne. Ein Sieg musste am frühen Samstagabend also her für die Frauen des TSV 1860 München, um am direkten Konkurrenten vorbeizuziehen und die DJK zu distanzieren.

Da nur der Tabellenerste am Saisonende aufsteigt, lag der Druck folglich bei den Löwinnen, denn zu stark präsentierte sich Pasing im bisherigen Saisonverlauf, als dass man auf weitere Punktverluste der DJK hoffen sollte.

Löwinnen “nur” Remis gegen DJK Pasing

Rund 350 Zuschauer fanden sich am Sechserplatz ein, um das Spitzenspiel der Kreisliga vor Ort zu verfolgen. Die Löwinnen witterten ihre Chance, die DJK Pasing war jedoch auf der Hut und hatte auf jede Angriffsbemühung des TSV 1860 eine Antwort. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen und auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine offene Partie.

In der 62. Minute erlöste Kira Winter dann endlich die anwesenden Löwenfans mit dem 1:0 und bescherte ihrem Team die zwischenzeitliche Tabellenführung. Der Traum vom Aufstieg, er lebte – allerdings nur drei Minuten lang. Dann glich Amelie Hübinger für die Gäste aus und alles stand wieder auf Null. Auch wenn die Elf von Trainer Mariano Frate gegen Ende hin nochmal alles probierten, ein weiteres Tor wollte nicht fallen.

Fünf Spieltage vor Schluss müssen die Löwinnen nun also weiterhin auf einen Ausrutscher der DJK Pasing hoffen und sollten ihrerseits alle ausstehenden Partien gewinnen. Der Tabellendritte SG Haar/Grasbrunn kann heute bis auf zwei Zähler an das Spitzenduo heranrücken.

Zweite gegen Stern III chancenlos

Bereits um 15 Uhr hatten die Löwinnen II den FC Stern München III empfangen und waren beim 0:4 (0:2) mehr oder weniger chancenlos. Trotz der Niederlage gegen die Tabellenführerinnen behauptete der TSV 1860 vorerst Platz 3 in der Kreisklasse.

U21: Später Doppelpack zum Heimsieg gegen Türkspor

3
TSV 1860 U21 Türkspor Augsburg Später Doppelpack

Big Points im Rennen um die Bayernliga-Meisterschaft hat die U21 am Samstagnachmittag gegen Türkspor Augsburg eingefahren. Während Verfolger FC Pipinsried überraschend in Ismaning verlor, bescherte ein später Doppelpack den Löwen drei wichtige Punkte an der Tabellenspitze.

Chancenwucher und kalte Dusche

Ohne Mike Gevorgyan, der am Freitag in Rostock zu seinem zweiten Einsatz bei den Profis gekommen war, startete die U21 in der Gilchinger Kies Arena in die Partie gegen Türkspor Augsburg. 20 Minuten lang passierte herzlich wenig, dann aber näherten sich vor allem die kleinen Löwen immer öfter dem gegnerischen Tor an. Leider konnten weder Garza noch Leone oder Dordan ihre Chancen zur Führung nutzen und so ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Glück hatte 1860, dass der bereits verwarnte Kiefersauer in der 38. Minute nicht mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen worden war.

Die zweite Hälfte startete munter, doch der eingewechselte Brönauer traf mit seinem Kopfball lediglich die Latte (51.) und auch Martinovic konnte die Kugel freistehend nicht versenken (60.). Und so kam es, wie es kommen musste: David Anyaonu traf in der 73. Minute zum überraschenden 0:1 und stellte den Spielverlauf auf den Kopf.

Später Doppelpack zum Heimsieg

Die Löwen ließen die Köpfe jedoch nicht hängen und nur drei Minuten später folgte der Ausgleich: Wagner bediente Wach und der schloss zum 1:1 ab (76.). Nun war so richtig Feuer drin – und Sechzig ab der 80. Minute nur noch zu zehnt, da Brönauer mit der Ampelkarte den Platz verlassen musste.

Das Momentum lag nun eigentlich wieder bei den Gästen, die Elf von Trainer Felix Hirschnagl wollte den Dreier aber unbedingt und wurde belohnt. In der zweiten Minute der Nachspielzeit bediente Wach nach einer Ecke den Kollegen Justin Thönig und der brachte den Ball zur Freude der Löwen zum 2:1 im Augsburger Tor unter. Doch damit nicht genug: Der Sekunden zuvor eingewechselte Max Jägerbauer setzte in der 94. Minute per Distanzschuss den Schlusspunkt zum 3:1.

Durch die gleichzeitige Niederlage des FC Pipinsried in Ismaning hat die U21 des TSV 1860 drei Spieltage vor Ende drei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger. Am kommenden Wochenende treffen beide Teams im Spitzenspiel aufeinander.