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Nachwuchsliga: U19 empfängt Düsseldorf, U17 gegen den Jahn

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1860 u19 nachwuchsliga derby

Drei Spiele, drei Unentschieden – so die bisherige Bilanz der A-Junioren in der Hauptrunde der DFB Nachwuchsliga. Der Start darf also als durchaus gelungen bezeichnet werden, am Sonntag um 11 Uhr gastiert Fortuna Düsseldorf bei der U19. Mit einem Auswärtssieg in Mannheim startete die U17 in die Liga B und empfängt am Samstag Jahn Regensburg an der Grünwalder Straße.

TSV 1860 U19 empfängt Fortuna Düsseldorf

Es ist wohl nicht übertrieben, wenn man schreibt, dass der TSV 1860 als Außenseiter in die Hauptrunde der DFB Nachwuchsliga startete. Erst am letzten Vorrundenspieltag hatte sich die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm durch einen Sieg gegen den FC Ingolstadt 04 für die Liga A qualifiziert und trifft dort auf namhafte Gegner. Bislang schlagen sich die Löwen dort jedoch beachtlich: Nach einem 2:2 gegen Hertha BSC punktete Münchens große Liebe auch in Mönchengladbach und beim VfB Stuttgart.

Am Sonntag um 11 Uhr empfängt Sechzig nun Fortuna Düsseldorf auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße und könnte seine Position in den Top 4 der Tabelle festigen, was zur Qualifikation zur KO-Runde um die Deutsche Meisterschaft berechtigen würde. Die Rheinländer haben ihrerseits erst zwei Partien absolviert und dabei einen Zähler gesammelt. Einer 0:1-Niederlage in Berlin folgte ein 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Diese Ergebnisse lassen durchaus darauf schließen, wie ausgeglichen das Niveau innerhalb der Liga ist und dass eine konzentrierte Leistung notwendig sein wird, damit die Löwen den Platz als Sieger verlassen werden.

U17 misst sich mit Jahn Regensburg

Auch keine einfache Aufgabe wartet auf die U17 der Löwen, die bereits am Samstag um 15 Uhr den SSV Jahn Regensburg zu Gast haben wird. Während der TSV 1860 seinen Auftakt in Liga B der Hauptrunde bei Waldhof Mannheim mit 2:0 erfolgreich gestalten konnte, besiegten die Oberpfälzer den FC Erzgebirge Aue mit 4:3.

Bereits in der Vorrunde waren die Löwen und der Jahn aufeinandergetroffen. Dabei hatte sich Sechzig in Giesing mit 4:0 durchgesetzt und auch in Regensburg mit 2:0 die Oberhand behalten.

Wir wünschen uns natürlich mehr davon und drücken beiden NLZ-Teams die Daumen!

Vize-Kandidat Christian Dierl legt Amt im Verwaltungsrat nieder

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Die bevorstehende Wahl des neuen Präsidiums des TSV 1860 München e.V. wirft ihre Schatten voraus. Christian Dierl, einer der drei Kandidaten für das Amt des Vize-Präsidenten, legt sein Amt im Verwaltungsrat des e.V. mit sofortiger Wirkung nieder.

Mit den meisten Stimmen in den Verwaltungsrat gewählt

Auf der durchaus kontroversen Mitgliederversammlung des TSV 1860 e.V. im vergangenen Sommer konnte der Malermeister aus Wolnzach die meisten Stimmen der Mitglieder auf sich vereinen. So zog Dierl mit 1.387 Stimmen der 2.311 anwesenden Mitglieder als “Spitzenreiter” in den Verwaltungsrat ein. Deshalb ist es nun keine Überraschung, dass der Verwaltungsrat ihn als einen der Kandidaten für das Amt des Vize-Präsidenten ins Rennen schickt. Neben Dierl sind als weitere Vize-Präsidenten Peter Schaefer und Heinz Schmidt vorgeschlagen. Neuer Präsident soll Gernot Mang werden.

Dierl legt Sitz im Verwaltungsrat nieder

Satzungsgemäß legte Christian Dierl nun sein Amt als Verwaltungsrat nieder, wie heute bekannt gegeben wurde. Denn nach Paragraph 9.2 der Satzung ist eine Doppelfunktion in Ämtern des TSV 1860 München e.V. nicht zulässig. Auch Peter Schaefer, bisher Vorsitzender des Wahlausschusses, legte daher sein Amt bereits nieder, um satzungskonform als Vize gewählt kandidieren zu können. Dierls Platz im Verwaltungsrat wird bis zur Mitgliederversammlung im Sommer vakant bleiben. Auf der MV wird es dann eine Ersatzwahl für seinen Posten geben. Dierl ist es wichtig, mit seinem vorzeitigen Rückzug aus dem Verwaltungsrat eine Ersatzwahl des freigewordenen Postens noch auf der kommenden Mitgliederversammlung zu ermöglichen, damit dem Verein und seinen Mitgliedern ein bestmöglich besetzter Verwaltungsrat für dessen restliche Amtszeit zur Verfügung steht.

Zum Abschied aus dem Gremium erklärte Dierl: “Ich bedanke mich bei meiner Kollegin und meinen Kollegen im Verwaltungsrat für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wenngleich meine Amtszeit nur von kurzer Dauer war, freue ich mich umso mehr, womöglich bald neue Aufgaben übernehmen und mein Engagement im Ehrenamt für unseren Herzensverein zur Verfügung stellen zu dürfen”.

 

 

Sechzig um sieben: Ernüchterung in Giesing

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Nachdem der TSV 1860 München mit einer 5:2-Packung aus Dresden zurück gekehrt ist, herrscht nach dem Trainerwechsel Ernüchterung in Giesing.

Ernüchterung nach dem Dresden-Debakel

Als Dynamo nach etwa 30 Minuten am Sonntagabend im Spiel gegen die Münchner Löwen einen Gang höher schaltete, war es um 1860 geschehen. Die Löwen fanden kein Gegenmittel mehr gegen die robust anstürmenden Dynamos gingen mit 5:2 unter. Damit steht Sechzig nun nur noch drei Punkte vor einem Abstiegsplatz und das mit einem ziemlich unvorteilhaften Torverhältnis. Ob den Löwen gegen Bielefeld am Freitagabend im Sechzgerstadion gegen Arminia Bielefeld die Wende gelingen kann? Einerseits hat die Mannschaft in dieser Saison immer ihre besten Leistungen gezeigt, wenn man ihr am wenigsten zugetraut hat. Andererseits ist man dank der katastrophalen Heimbilanz immer noch Tabellenschlusslicht in der Heimtabelle. Auf jeden Fall ist nach dem Trainerwechsel Ernüchterung rund um die Grünwalder Straße eingekehrt. Einen wirklichen “Glöckner-Effekt” haben die Löwenfans bisher nicht miterleben dürfen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und hoffen auf einer dieser unerklärlichen Leistungssteigerungen, die wir diese Saison schon ein paar Mal miterleben durften.

Präsidium kritisiert Ismaiks Assad-Vergleich

Nachdem Hasan Ismaik die satzungsgemäßen Wahlabläufe mit dem Terror-Regime von Bashar Al-Assad in Syrien verglichen hatte, reagierte das Präsidium des TSV 1860 München e.V. gestern scharf. Das Präsidum forderte den Jordanier auf, “derartige Äußerungen in Zukunft zu unterlassen“. Diese seien “vollkommen inakzeptabel”. Ob sich der Mehrheitsgesellschafter daran wird, darf durchaus bezweifelt werden.

sechzger.de Talk Talk 198 geht online

Im Lauf des Vormittags geht der sechzger.de Talk Nummer 198 online. Jan hat Christian, Peter und Thomas zu Gast. Ob der 5:2-Klatsche gibt insbesondere Christian seine gewohnte Moderatoren-Zurückhaltung auf und redet Klartext über die Leistung der Löwen und den angeblichen Effekt des Trainerwechsels. So entspinnt sich eine Selbsthilfegruppe, die sich den Frust über das Löwenteam 2024/25 von der Seele redet. Auch auf das Spiel gegen Bielefeld am Freitag schauen die vier mit gemischten Gefühlen voraus. Für Auflockerung sorgt aber wie immer die Schnellraterunde, die sich in Folge 198 stark um die Geschichte von 1860 dreht. Den Talk findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal sowie diversen Podcast-Plattformen, wie:

News aus der dritten Liga

Kniat gegen 1860 gesperrt

Beim 2:1 Sieg seiner Arminia gegen Erzgebirge Aue sah Trainer Mitch Kniat die vierte gelbe Karte. Daher ist Kniat am Freitag beim Spiel gegen die Löwen gesperrt. Er wird von Daniel Jara vertreten werden. Funfact am Rande: Jara steht bei drei gelben Karten.

Hansa-Fans randalieren in Mannheim

Ihren Frust über die 5:0-Niederlage in Mannheim ließen die Fans von Hansa Rostock an den Sanitäranlagen des Carl-Benz-Stadions aus. Die Norddeutschen zerstörten Wasserrohre, Waschbecken und Türen. Außerdem sollen in zwei Toilettenräumen ein Feuer gelegt worden sein. Auch Mülltonnen wurden in Brand gesetzt und es wurde versucht, eine Verkaufshütte anzuzünden. Die Feuerwehr konnte offenbar noch rechtzeitig einschreiten und noch Schlimmeres verhindern. Darüber hinaus wurde in ein Verkaufshaus eingebrochen, ein Angriff auf die Mitarbeiter sei aber verhindert worden.

Damit seid Ihr wieder auf dem Laufenden, was 1860 und die dritte Liga angeht.

 

Präsidium des TSV 1860 verurteilt Assad-Vergleich von Ismaik

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TSV 1860 München e.V.

Das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. hat auf den Assad-Vergleich von Mitgesellschafter Hasan Ismaik reagiert und diesem vehement widersprochen. Der gezogene Vergleich sei “völlig inakzeptabel“. Die Vereinsvertreter fordern den Jordanier auf “derartige Äußerungen in Zukunft zu unterlassen“.

Entschiedener Protest – Präsidium wehrt sich gegen Assad-Vergleich von Ismaik

Die Aussagen von Hasan Ismaik in der vergangenen Woche gegenüber merkur und tz beschäftigen den TSV 1860 München weiterhin. Der Jordanier hatte die demokratischen Strukturen bei den Löwen mit dem Assad-Regime in Syrien verglichen und damit für Proteste unter den Löwenfans gesorgt. Nun greift auch das Präsidium um Robert Reisinger den Vergleich auf und protestiert in einem Statement vehement dagegen. Der gezogene Vergleich sei “völlig inakzeptabel”, es handele sich um “Entgleisungen in der Presse“.

Statement des Präsidiums im Wortlaut

In einem Interview mit den Tageszeitungen tz/Merkur vom vergangenen Freitag, 14.02.2025, vergleicht unser Mitgesellschafter Hasan Ismaik vereinspolitische Vorgänge und Wahlen beim TSV 1860 München mit den politischen Verhältnissen in Syrien und dem Gebaren des dortigen ehemaligen Machthabers Baschar al-Assad. Dies ist in Form und Inhalt für den TSV München von 1860 e. V. völlig inakzeptabel. Im Namen unserer Vereinsmitglieder und ehrenamtlichen Funktionäre protestieren wir entschieden gegen solche abwegigen Assoziationen.

Wir haben Verständnis dafür, dass Hasan Ismaik mit dem mitgliederbasierten Vereinswesen in Deutschland, seinen gesetzlichen Grundlagen, unserer Vereinssatzung und dem Ehrenamt nicht sonderlich vertraut ist. Das berechtigt ihn aber in keiner Weise, solche Entgleisungen in der Presse zu verbreiten. Es handelt sich dabei nicht um eine harmlose Unterstellung, Halbwissen oder fehlgeleitete Kommunikation, sondern um den gezielten Versuch, unsere demokratischen Vereinsstrukturen zu diffamieren. Das lassen wir nicht zu.

Im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit in Sachfragen fordern wir unseren Mitgesellschafter dringend auf, derartige Äußerungen in Zukunft zu unterlassen. Vergleiche mit Massenmördern und diktatorischen Regimen oder haltlose Verdächtigungen des Wahlbetrugs verhindern den Austausch rationaler Argumente.

München, den 17. Februar 2025,
Präsidium des TSV München von 1860 e. V.

Robert Reisinger, Karl-Christian Bay, Norbert Steppe

Bildergalerie zur Niederlage des TSV 1860 in Dresden

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Titelbild Dynamo Dresden TSV 1860 Bildergalerie

Eine gehörige Watschn holten sich die Löwen gestern Abend im Rudolf-Harbig-Stadion ab und stecken weiterhin tief im Abstiegskampf. An den 1200 mitgereisten Fans lag es nicht, denn die ließen sich auch durch die 2:5-Niederlage ihrer Mannschaft die Stimmung nicht verderben. In unserer Bildergalerie zeigen wir Euch die schönsten Impressionen vom Betriebsausflug des TSV 1860 nach Dresden.

Bildergalerie zur Niederlage des TSV 1860 in Dresden

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Giesinger Gedanken: Und nun zum Sport

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60 Minute TSV 1860 München Fans Im Auswärtsblock Gegen Dynamo Dresden

Die vergangene Woche stand beim TSV 1860 München wieder einmal vor allem im Zeichen der Vereinspolitik und der Stadiondiskussion. “Und nun zum Sport” ist nicht nur ein bekannter Podcast, sondern war auch das Motto des gestrigen Sonntags aus weiß-blauer Sicht. Leider endete der Spieltag aber ganz und gar nicht so, wie man sich das als Löwenfan vorgestellt hatte.

Macht dieselben Diskussionen nochmal – alles klar, dieselbe Diskussion. Und los!

Beim TSV 1860 München gibt es wie wohl bei jedem anderen Verein in Deutschland zwei Gruppen unter den Fans: die einen interessieren sich nur für sportliche Aspekte, die anderen gehen noch deutlich weiter und sind vereinspolitisch aktiv. Sei es in Diskussionen, als stiller Mitleser, Besucher einer Mitgliederversammlung oder sogar in ehrenamtlicher Tätigkeit für den Verein. Ich persönlich zähle mich zur letzten Gruppe und sauge für gewöhnlich jede Nachricht in diesem Zusammenhang in mich auf. Davon gibt es beim TSV 1860 München aufgrund der vielen Themenbereiche mehr als genug – zuletzt bin ich mit dem Tempo allerdings nicht mehr hinterher gekommen.

Zunächst gab es in jüngerer Vergangenheit eine vortreffliche Debatte um das Grünwalder Stadion. Hurra, endlich mal wieder so eine richtig schöne Stadiondiskussion. Oberbürgermeister Dieter Reiter, Präsident Robert Reisinger, Bürgermeisterin Verena Dietl, Mitgesellschafter Hasan Ismaik – wer hat noch nicht, wer will nochmal? Eine Aussage jagte die nächste, man kam mit dem Lesen (oder dem Berichten) gar nicht mehr hinterher. Es fühlte sich an wie der Auftritt einer weiß-blauen Cantina-Band. Die Diskussion drehte sich im Kreis, viel Neues erfuhr man nicht. Mittlerweile wurde zumindest bekannt, dass sich die Stadt München mit einem deutlich günstigeren Ansatz der Löwen beschäftigt.

Reisinger-Abschied im Sommer überschattet alles

Vor dem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden gab es dann die nächste Verkündung, die die Löwen-Welt in jeder Hinsicht dominierte. Der Verwaltungsrat gab die Kandidaten für das Präsidium bekannt, Robert Reisinger sowie Norbert Steppe und Karl-Christian Bay wurden nicht erneut vorgeschlagen. Wieder ging es los – Nachrichten, Aussagen und Meldungen gingen in einer Frequenz online, dass man nicht mehr wusste, wo vorne und hinten ist. Ich bin ehrlich: auch mir als passioniertem Löwenfan mit Lust auf Vereinspolitik war das schlicht und ergreifend zu viel. Man winkte gegen Ende der Woche nur noch entnervt ab, als Ismaik die Wahlen beim TSV 1860 mit dem Assad-Regime verglich. Was um alles in der Welt ist hier eigentlich los?

Und nun zum Sport – ein ungenügender Auftritt in Dresden

Die öffentliche Selbstzerfleischung sollte am Sonntag für einen Tag pausieren. Der Auftritt des TSV 1860 gegen Dynamo Dresden wurde mit Spannung erwartet. “Und nun zum Sport“, ein Podcast der Süddeutschen Zeitung, lieferte ein passendes Motto für das vierte Spiel mit neuem Trainer. Endlich einmal keine Diskussionen rund um das Stadion, Hasan Ismaik oder Robert Reisinger. Nach den letzten zwei Wochen war das durchaus eine willkommene Abwechslung. Zudem gab es ja durchaus Anlass zur Hoffnung wie mein Kollege Thomas Spiesl letzte Woche sehr passend beschrieb.

Doch nach den 90 Minuten musste man niedergeschlagen resümieren, dass auch die sportliche Situation nicht über insgesamt schwierige Zeiten für die Löwen hinwegtäuscht. Dynamo Dresden zeigte den Löwen klar die Grenzen auf. Wie Stefan Kranzberg es in unserer redaktionsinternen Diskussion treffend formulierte: das zarte Pflänzchen Hoffnung wurde von einer gelb-schwarzen Planierraupe dem Erdboden gleich gemacht. 46 Gegentore in 24 Spielen, das macht einen Schnitt von 1,9 Treffern pro Spiel. Viel zu viel, wenn man sich vor Augen hält, dass der TSV 1860 dann eigentlich drei Treffer für einen Sieg benötigt. Das gelang den Löwen in dieser Saison erst drei Mal. Der Trainereffekt – nach diesem Spiel kann dieses Momentum wohl als abgehakt betrachtet werden. Was beim VfL Osnabrück mit Marco Antwerpen hervorragend klappt, war beim TSV 1860 nur bedingt zu sehen.

Zu viel Qualität für Abstiegskampf?

Die Mannschaft hat eigentlich eine bessere Qualität? Das habe auch ich oft im sechzger.de Talk angesprochen. Mit Winter-Verstärkungen wollte Geschäftsführer Christian Werner für Aufbruchsstimmung sorgen. Doch nach dem 24.Spieltag heißt die harte Realität einmal mehr: Abstiegskampf, und wie! Nur noch drei Punkte trennen die Löwen von der gefährlichen Zone, nahezu alle Konkurrenten sicherten sich am Wochenende drei Punkte. Der TSV 1860 hingegen kam unter die Räder – oder eben unter die Kette einer Planierraupe.

14 Spieltage vor Schluss ist einem wirklich Angst und Bange nach einem solchen Auftritt. Ob Dynamo Dresden vielleicht einfach eine Nummer zu groß war, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Insbesondere in den Duellen mit den Zweitvertretungen von Hannover und Dortmund braucht es drei Punkte gegen den drohenden Abstieg in die Regionalliga. Über einen Heimsieg am kommenden Freitag gegen die Arminia aus Bielefeld würde sich aber auch niemand im weiß-blauen Lager beschweren.

 

Sechzig um Sieben: TSV 1860 geht bei Dynamo Dresden unter

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Ein Spieltag zum Vergessen aus weiß-blauer Sicht liegt hinter den Löwen. Gegen Dynamo Dresden setzte es eine deutliche Niederlage, während die Konkurrenz zum Großteil punkten konnte. Ein Lichtblick gelang hingegen Skilöwe Linus Straßer, der bei der WM eine Medaille holte.

TSV 1860 unterliegt in Dresden deutlich

Ein 5:2 zeigte die Anzeigetafel des Rudolf-Harbig-Stadions nach 90 absolvierten Minuten am gestrigen Sonntagabend an. Der TSV 1860 München hatte in Dresden nur kurze, gute Phasen und zeigte vor allem in der Defensive eine ungenügende Leistung. Mehrere Latten- und Pfostentreffer verhinderten sogar noch eine höhere Niederlage gegen den Tabellenzweiten. Am Freitag braucht es gegen Bielefeld definitiv eine Leistungssteigerung.

U21 siegt deutlich gegen Landsberg

Deutlich besser machte es die Mannschaft von Felix Hirschnagl, die sich derzeit noch in der Vorbereitung befindet und erst im März wieder in den Ligabetrieb startet. Die U21 empfing den Ligakonkurrenten Landsberg auf dem Trainingsgelände und fertigte die Gäste mit 6:1 ab.

U19 in der Hauptrunde weiter ungeschlagen

Ebenfalls erfreuliche Nachrichten gibt es von der A-Jugend der Löwen. Sie waren im dritten Spiel der Hauptrunde in der DFB Nachwuchsliga beim VfB Stuttgart zu Gast. Nachdem die Gastgeber mit 2:0 in Führung gegangen waren, konnte die U19 des TSV 1860 den Rückstand noch aufholen und holte damit den dritten Punkt. Weiter geht es mit einem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf. Die Löwen würden sich über zahlreiche Zuschauer an der Grünwalder Straße freuen.

Ismaik sorgt mit Assad-Vergleich für Empörung

Keine positiven Nachrichten gibt es dagegen von Hasan Ismaik. Er sorgte mit einem Assad-Vergleich in der tz für Empörung. Erneut kritisierte der Jordanier zudem generell die Durchführung der Wahlen beim TSV 1860 München. Für die nächste Mitgliederversammlung forderte er erneut Wahlbeobachter, die bei der zurückliegenden Veranstaltung bereits im Einsatz waren. Im Juni vergangenen Jahres war Ismaik selbst im Zenith anwesend.

News aus der 3.Liga

Der 24.Spieltag

Die Luft wird dünner für den TSV 1860 München. Nach dem 24.Spieltag liegen die Löwen auf Rang 14 und nur drei Punkte vor der Abstiegszone. Mannheim (5:0 gegen Rostock), Osnabrück (5:1 in Hannover), Essen (3:1 in Wiesbaden) und Unterhaching (2:0 gegen Saarbrücken) konnten allesamt dreifach punkten. Am anderen Ende der Tabelle erzielte Tabellenführer Energie Cottbus einen knappen Heimsieg gegen den SC Verl. Viktoria Köln siegte am Freitagabend mit 3:1 gegen Aachen und stellte dadurch den Anschluss zur Spitzengruppe wieder her. Der nächste Löwen-Gegner Bielefeld setzte sich mit 2:1 gegen Erzgebirge Aue durch und ist derzeit Tabellensechster.

 

Dynamo Dresden sichert sich drei Punkte gegen den TSV 1860

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Dynamo Dresden TSV 1860 München Blick Aus Dem Gästeblock

Dynamo Dresden hat dem TSV 1860 München unter Patrick Glöckner die erste Niederlage beigefügt. Gegen den Tabellenzweiten sahen die Löwen gerade in der zweiten Halbzeit kein Land und unterlagen klar mit 2:5.

Kwadwo egalisiert frühe Führung von Dresden

Zum Abschluss des 24.Spieltags war der TSV 1860 München auswärts bei Dynamo Dresden gefordert. Über 1200 Löwenfans begleiteten ihren Verein an einem Sonntagabend nach Sachsen. Patrick Glöckner veränderte die Mannschaft im Vergleich zum Remis gegen Ingolstadt auf zwei Positionen. Zum einen rückte wie erwartet Kapitän Jesper Verlaat zurück in die erste Elf, Reinthaler nahm für ihn auf der Bank Platz. Außerdem durfte Kloss für den kranken Maier von Beginn an ran.

Bei winterlichen Temperaturen dauerte es nicht lange, bis das Geschehen an Fahrt aufnahm. Nach sechs Minuten gingen die Gastgeber direkt in Führung. Lemmer fand Ex-Löwe Daferner, der das 1:0 erzielte. Doch der TSV 1860 berappelte sich in Dresden schnell und nutzte den folgenden Angriff auf der anderen Seite für den Ausgleich. Nach einer Ecke gewannen die Löwen den zweiten Ball. Einen Kopfball von Kwadwo verlängerte ein Dresdner Verteidiger an den Pfosten, den Abpraller versenkte der gedankenschnell agierende Kwadwo zum 1:1 (9.).

In der Folge hatten die Löwen das Geschehen gut im Griff und boten dem Tabellenzweiten Paroli. Nach einer halben Stunde verschärfte die SGD das Tempo in der Offensive und die Löwen hatten Glück: Daferner traf aus spitzem Winkel den rechten Pfosten. Zwei Minuten später wurde Dresden für ihre offensiven Bemühungen belohnt. Erneut war es Daferner, der sich bei einer Flanke gegen Kwadwo durchsetzte und zum 2:1 einköpfte. Wiederum fünf Zeigerumdrehungen später bot sich der Mannschaft von Patrick Glöckner die erneute Chance zum Ausgleich, Kloss scheiterte allerdings nach Doppelpass mit Hobsch an Schreiber (37.).

Auf der anderen Seite rettete Danhof erst in höchster Not gegen Bauer, bei der folgenden Ecke musste Marco Hiler erneut hinter sich greifen. Hoti kam nach einer Ecke aus zwölf Metern an den Ball und erhöhte mit einem von Kwadwo abgefälschtem Schuss für die SGD. Mit dem 3:1 ging es in die Kabinen.

Dresden fährt Heimsieg gegen den TSV 1860 München ein

Trotz dreier gelb vorbelasteter Verteidiger ging es ohne Wechsel im Rudolf-Harbig-Stadion weiter. Von einem Offensivfeuerwerk der Löwen war in der Folge nichts zu sehen. Stattdessen war Dynamo näher am vierten Treffer dran, scheiterte in Person von Lemmer allerdings an der Querlatte (52.). Die Gastgeber blieben klar spielbestimmend und belohnten sich dafür. Pechvogel Kwadwo, der bis dato an allen Treffern beteiligt war, legte unfreiwillig für Menzel auf, der dadurch nicht im Abseits stand und keine Mühe hatte auf 4:1 zu stellen (63.). Dresden hatte an der Partie Gefallen gefunden und setzte den TSV 1860 München weiterhin unter Druck – und das mit Erfolg. Nach Fehlpass von Verlaat kam Lemmer an den Ball, der den Ball aus 20 Metern mithilfe des linken Innenpfostens zum 5:1 im Tor versenkte (70.).

Die Partie war entsprechend entschieden, mit einem Dreifachwechsel und einer Umstellung auf eine Fünferkette wollte man aus weiß-blauer Sicht noch Schadensbegrenzung betreibem. Der eingewechselte Reinthaler sorgte aber für die nächste Einladung für die Gastgeber, die Menzel ausließ. Die Latte rettete erneut für den TSV 1860 an diesem Sonntagabend. In der Schlussphase hatte die Mannschaft von Thomas Stamm dann Erbarmen mit den Löwen und ließ restlichen Minuten deutlich ruhiger angehen. Wolfram konnte mit einem Handelfmeter in der Nachspielzeit noch etwas Ergebniskosmetik betreiben (90.+2).

Dresden bleibt nach dem deutlichen Heimsieg Tabellenzweiter, die Löwen belegen weiterhin Rang 14 und haben nur noch drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Am kommenden Freitag ist Arminia Bielefeld im Grünwalder Stadion zu Gast. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Aufstellung TSV 1860:
Hiller – Danhof (76. Reinthaler), Verlaat (C), Dulic, Kwadwo (66. Lucoqui) – Kloss, Jacobsen (76. Reich) – Abiama, Guttau (76. Deniz), Wolfram- Hobsch (66. Kozuki)

Tore:
1:0 Daferner (6.), 1:1 Kwadwo (9.), 2:1 Daferner (32.), 3:1 Hoti (39.), 4:1 Menzel (64.), 5:1 Lemmer (70.), 5:2 Wolfram (90.+2, Handelfmeter)

Liveticker: Dynamo Dresden – TSV 1860 München (24.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker SG Dynamo Dresden TSV 1860 München Saison 2024-25

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen der SG Dynamo Dresden und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 24.Spieltag der Saison 2024/25 im Rudolf-Harbig-Stadion aufeinander.

Auf geht es zur SGD! Am heutigen Sonntag machen sich mindestens 1200 Löwenfans auf den Weg nach Dresden, um den TSV 1860 München vor Ort in Dresden im Rudolf-Harbig-Stadion zu unterstützen. Unter Patrick Glöckner wollen die Löwen auch weiterhin ohne Niederlage bleiben. Ob das beim Tabellenzweiten gelingen kann, zeigt sich ab 19:30 Uhr. Dann erfolgt der Startschuss für die letzte Partie des 24.Spieltags – mit einem guten Ende für den TSV 1860 München

Aufstellung:
Hiller – Danhof (76. Reinthaler), Verlaat (C), Dulic, Kwadwo (66. Lucoqui) – Kloss, Jacobsen (76. Reich) – Abiama, Guttau (76. Deniz), Wolfram- Hobsch (66. Kozuki)

Bank:
Vollath (TW), Lucoqui, Philipp, Schubert, Kozuki, Reinthaler, Reich, Ott, Deniz

Tore:
1:0 Daferner (6.), 1:1 Kwadwo (9.), 2:1 Daferner (32.), 3:1 Hoti (39.), 4:1 Menzel (64.), 5:1 Lemmer (70.), 5:2 Wolfram (90.+2/Handelfmeter)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schröter (verletzt), Schifferl, Bangerter (Aufbautraining), Frey, Maier (beide krank), Bähr (U21)

Ausfälle bei Dynamo Dresden:
Oehmichen, Sapina (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Patrick Hobsch, Max Reinthaler und Florian Bähr haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei einer weiteren Verwarnung müssen sie daher eine Partie aussetzen. Darüber hinaus haben Raphael Schifferl, Philipp Maier, David Philipp und Morris Schröter je dreimal eine gelbe Karte gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel Dynamo Dresden – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Match wird heute nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Ski-Löwe Straßer holt einzige DSV-Medaille

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Ski-Löwe Straßer beim Saisonfinale
Ski-Löwe Straßer holt einzige DSV-Medaille

Am letzten Tag der Ski-WM im österreichischen Saalbach-Hinterglemm hat Ski-Löwe Linus Straßer den deutschen Ski-Verband (DSV) erlöst und im Slalom die einzige Medaille für Team Germany geholt. Wie berichtet ging Straßer als Fünfter in den zweiten Durchgang, zeigte einen starken Lauf und fuhr damit noch aufs Podium. Straßer wurde am Ende Dritter. Unterstützung gab es auf den Rängen, unter anderem mit einer Flagge des TSV 1860 München (siehe Foto). “Es ist wahnsinnig schön nach einer schwierigen Saison”, resümierte der Ski-Löwen nach dem Rennen.

Straßer kommt als Führender ins Ziel

Der Österreicher Manuel Feller lag in Front, als Straßer ins Rennen ging. Der Ski-Löwe zeigte eine starke Fahrt und kam mit 27 Hunderstel Vorsprung über die Ziellinie. Nach ihm startete der Norweger Timon Haugan und landete in der Gesamtwertung hinter Straßer und Feller auf Platz drei.

Zittern bis zum letzten Fahrer

Dann allerdings folgte der Norweger Atle Lie McGrath, der 26 Hundertstel vor Straßer blieb und damit eine Medaille sicher hatte. Auch Loic Meillard platzierte vor Straßer und fuhr als Erster über die Ziellinie. So war Zittern bis zum letzten Fahrer angesagt, ob es für eine Medaille reichen sollte. Clement Noel verlor von Zwischenzeit zu Zwischenzeit und schied letztlich aus. Der Jubel war groß bei Strasser, Meillard und McGrath, die damit ihre Podestplätze sicher hatten.

Ski-Löwe Straßer holt einzige DSV-Medaille

Am Ende siegte also Loic Meillard vor Atle Lie McGrath und Linus Strasser, der damit die einzige DSV-Medaille einfuhr und allen Grund zu feiern hatte. “Im Ziel war ich mir nicht sicher ob es reicht. Deshalb war ich dann schon sehr erleichtert, als Timon langsamer war. Mein Ziel war es gut Skizufahren, alles andere kann ich nicht dann mehr beeinflussen. Ich habe alles probiert und das hatte ich mir vorgenommen.”, sagt Strasser nach dem Zieleinlauft.