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Faninformationen zum Spiel des TSV 1860 in Saarbrücken

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Am morgigen Samstag gastieren die Löwen zum Rückrundenauftakt im Ludwigsparkstadion – sechzger.de berichtet natürlich live aus dem Saarland! Vorab präsentieren wir Euch noch einige Faninformationen zum Spiel des TSV 1860 in Saarbrücken.

Faninformationen zum Spiel Saarbrücken – 1860

Bislang haben sich rund 1500 Löwenfans mit einem Ticket für das Match im Ludwigsparkstadion eingedeckt. Für Kurzentschlossene wird morgen ab 12.00 Uhr auch eine Tageskasse geöffnet sein. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die Stadiontore geöffnet, der Anpfiff erfolgt um 14.00 Uhr.

Im Stadion sind lediglich Taschen mit der Maximalgröße DinA4 zugelassen. Eine Abgabestelle mit begrenzter Kapazität ist am Gästeeingang eingerichtet. Besser wäre jedoch, Rucksäcke und Taschen direkt im Bus oder PKW zu lassen. Im gesamten Gästebereich kann mit Bargeld und Karte bezahlt werden. An den Kiosken wird Vollbier ausgeschenkt.

Anreise und Fanbeauftragte

Wenn Ihr mit der Bahn anreist, ist das Ludwigsparkstadion fußläufig in 15 Minuten zu erreichen.

Für PKW steht kein ausgewiesener Parkplatz zur Verfügung, die beste Parkmöglichkiet bietet vermutlich das Parkhaus Westspange. Die Einfahrt zum Wohngebiet Rodenhof ist nicht zu empfehlen; dort dürfen lediglich Anwohner parken. Neunsitzer und Reisebusse können direkt am Gästeeingang parken.

Als Ansprechpartner vor Ort dienen Euch die Fanbeauftragten Jamie Jesse (0175-1860004) und Christian Poschet (01520-5309989).

1. FC Saarbrücken – TSV 1860 München: Ergebnistipp Erik Tallig

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Erik Tallig TSV 1860

Vom Glück gesegnet war Erik Tallig in den letzten Jahren weiß Gott nicht. Bereits bei den Löwen riss sich der gebürtige Chemnitzer zum ersten Mal das Kreuzband, kurz nach seiner Unterschrift bei Jahn Regensburg erlitt er das selbe Schicksal noch einmal. Heute tippt der Mittelfeldspieler, der nun bei Energie Cottbus unter Vertrag steht, das Ergebnis der Partie des TSV 1860 München beim 1. FC Saarbrücken.

Was traut Erik Tallig den Löwen zu?

Bereits seit Monaten trainiert Tallig in der Lausitz mit, hat also die 3. Liga gut im Blick. Auf die Bitte von sechzger.de nach einem Ergebnistipp, antwortete “Ede” zunächst vorsichtig:

“Soll es realistisch sein?”

Sein Tipp war dann jedoch halb so tragisch:

“Würde mal 2:2 sagen.”

Damit wären wir nicht unzufrieden, oder?

Zwei Kreuzbandrisse und ein neuer Vertrag

Seine gesamte Jugend verbrachte Erik Tallig in Chemnitz, wurde lange beim dortigen FC ausgebildet. Mit 20 Jahren folgte der nächste Karriereschritt mit dem Wechsel nach München. Er unterschrieb einen Vertrag beim TSV 1860, bei dem er in 102 Spielen zum Einsatz kam. Sieben Tore sowie 12 Vorlagen steuerte der Mittelfeldspieler bei. Anfang März 2023 verletzte sich der 23-Jährige dann aber schwer im Training und zog sich einen Kreuzbandriss zu. Folglich fiel er seitdem aus und bestritt keine weiteren Spiele mehr für die Löwen. So konnte er auch keine weiteren Argumente für eine mögliche Vertragsverlängerung sammeln. Tallig selber wäre gerne geblieben wie er in einem Interview bestätigte.

Es folgte der Wechsel nach Regensburg, wo er sich jedoch bereits nach wenigen Tagen erneut das Kreuzband riss. Für die Oberpfälzer kam Tallig deshalb nicht zum Einsatz, der Vertrag lief im Sommer 2024 aus. Nach absolvierter Reha konnte sich der Mittelfeldspieler bei Energie Cottbus wieder in Form bringen, absolvierte bereits einige Testspiele und wurde rechtzeitig zum Rückrundenstart mit einem Vertrag ausgestattet.

Bild: OR-Pressedienst

Sechzig am Wochenende: Hallenturniere, Tests und ein Punktspiel

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende U21 U19 U17 Testspiel Spiele Löwinnen

Ein Pflicht- und zahlreiche Vorbereitungsspiele und auch einige Hallenturniere absolvieren die Fußballer*innen mit dem schwarzen Löwen auf der Brust am kommenden Wochenende. Für die Profis startet bekanntlich die Rückrunde in der 3. Liga am Samstag Nachmittag in Saarbrücken, die Senioren B treten schon heute Abend bei der FT Gern in Neuhausen gegen den Ball.

Amas starten mit Testspiel

Viel Freude haben die Amas den Löwenfans in der bisherigen Saison in der Bayernliga Süd gemacht. Damit das genauso weitergeht, bereitet sich das Team von Felix Hirschnagl bereits gewissenhaft auf die erst Anfang März beginnende Rest-Saison (hier sind bereits 23 von 34 Ligaspielen absolviert) vor. Das erste Testspiel findet am Samstag Vormittag auf dem Trainingsgelände gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Oberbayern Süd, den SV Aubing statt

U19 gegen die Bayernliga-Herren aus Landsberg

Mit einem Gegner, der sich in dieser Saison regulär im Ligabetrieb der Bayernliga Süd mit den Amas misst, trifft sich am Sonntag Mittag auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 die U19. Der TSV Landsberg (der Mitte November die Amas mit 4:1 besiegen konnte) ist sicher ein guter Test in der Vorbereitung auf die für die A-Jugend anstehenden Duelle in der Liga A der DFB-Nachwuchsrunde.

U17 gegen Schott Mainz

In der Vorbereitung auf die Liga B der DFB-Nachwuchsrunde empfängt die U17 der Löwen am Samstag Mittag auf dem Trainingsgelände die B-Junioren des TSV Schott Mainz, die regulär in der Jugend-Regionalliga Südwest spielen und die mögliche Qualifikation für die überregionale DFB-Nachwuchsrunde deutlich verpasst haben.

Löwinnen bei Oberbayerischer Hallenmeisterschaft

Wie bereits gestern berichtet, treten die Mädels der U15 und U17 am Samstag bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft in Traunstein an. Nähere Infos zu den beiden Turnieren sind hier nachzulesen.

Die Spiele am Wochenende im Überblick

Freitag, 17.1.

19.00 Uhr: Senioren B FT München Gern  -:-

Samstag, 18.1.

10.30 Uhr: SV Heimstetten U13 U12  -:-
11.00 Uhr: Amas – SV Aubing  -:-
11.00 Uhr: FC Deisenhofen U15 – U14  -:-
13.00 Uhr: SB Chiemgau Traunstein – U13  -:-
14.00 Uhr: 1. FC Saarbrücken – Profis  -:-
14.00 Uhr: U17 – TSV Schott Mainz  -:-
17.00 Uhr: U15 – TSV Nördlingen  -:-
19.00 Uhr: YB Balkan Pfarrkirchen – Futsal-Löwen -:-

Sonntag, 19.1.

12.30 Uhr: U19 – TSV Landsberg Herren  -:-
16.00 Uhr: U16 TSV Stätzling  -:-

Außerdem reisen die U9 und die U11 Richtung Schwaben, um an jeweils zweitägigen Hallenturnieren in Lorch und Oberelchingen teilzunehmen. Sowohl der 2. U9 Bundesliga Cup, als auch der U11 EUROCUP ist mit großen Vereinsnamen aus dem In- und Ausland besetzt.

LÖWENRUNDE: “Definitiv mit zwanzig Mann nach Saarbrücken”

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Anders als bei den meisten der bisherigen 19 Saisonspiele in der laufenden Drittligasaison begibt sich der Löwentross am morgigen Freitag stark dezimiert auf den Weg ins Saarland, um dann am Samstag Nachmittag den Rückrundenauftakt beim 1. FC Saarbrücken zu bestreiten. Personalfragen waren dementsprechend auch das zentrale Thema der ersten LÖWENRUNDE im Jahr 2025, in der Argirios Giannikis nur rekordverdächtige zwölf Minuten benötigte, um die Fragen der anwesenden Journalisten zu beantworten.

Lukas Reich fehlt in Saarbrücken

Den wichtigen und sorgenbehafteten Themenblock Personal eröffnete der Löwendompteur mit guten Nachrichten: “Marco Hiller hat heute trainiert, nach Krankheit. Thore Jacobsen gestern, nach Krankheit.” Beide stehen im Ludwigsparkstadion zur Verfügung. Allerdings ist zu den bereits bekannten verletzungsbedingten Ausfällen von Kapitän Jesper Verlaat, Raphael Schifferl, Tim Danhoff und Moritz Bangerter nun noch ein weiterer Name hinzu gekommen. Senkrechtstarter Lukas Reich wird, Giannikis zu Folge “in den nächsten Tagen” ausfallen. Der Rechtsverteidiger ist am Mittwoch im Training umgeknickt. Auch Soichiro Kozuki kann aktuell noch nicht mit der Mannschaft trainieren, ist aber – nach der Roten Karte aus dem Heimspiel gegen den SC Verl – für die Partie beim FCS sowieso noch gesperrt. Genauso wie Tunay Deniz, der wegen seiner zehnten Gelben Karte beim letzten Spiel in Aue eine Zwangspause einlegen muss. Damit dennoch alle zwanzig möglichen Kaderplätze für die Reise nach Saarbrücken besetzt werden, greift Giannikis auf Nachwuchskräfte aus der U19 zurück.

Wir haben das Spiel gegen Fürth ja auch genutzt, um diese Jungs dann auch im letzten Drittel zu sehen und ihnen Spielzeit zu geben. (…) Man hat individuell schon gesehen, dass die Jungs Potenzial haben und auch eine gute Zukunft bei Sechzig München. (…) Wir werden defintiv mit zwanzig Mann nach Saarbrücken fahren.

Viele Nachwuchsnamen in der LÖWENRUNDE

Die U19-Akteure Samuel Althaus (zentrales Mittelfeld), Lasse Fassmann (Innenverteidiger und Kapitän der A-Jugend), Finn Fuchs (Linksverteidiger) und Clemens Lippmann (Rechtsverteidiger) sind die in der LÖWENRUNDE namentlich genannten Nachwuchskräfte, die sich an diesem 20. Spieltag Hoffnungen auf einen ersten Einsatz bei den Löwenprofis in der 3. Liga machen dürfen. Ob Giannikis nach dem Ausfall von Lukas Reich in der Defensive auf eine Dreierkette umstellt, oder ob Sean Dulic (der erst beim vorletzten Auswärtsspiel in Essen im Löwentrikot debüttierte) oder gar Clemens Lippmann (der in Aue erstmals auf der Bank saß) den rechten Außenverteidiger bekleiden wird, ließ er auf Nachfrage noch offen.

Immer Druck bei 1860

Nachdem die Löwen aktuell nur drei Plätze und sechs Punkte vom ersten Abstiegsplatz in der Liga trennen, wollte ein Fragesteller in der LÖWENRUNDE wissen, wie das Team und sein Coach mit dem daraus resultierenden Druck umgehe.

Dass wir wachsam sind, was die Situation betrifft, ist klar. Dass die Sinne geschärft sind, ist auch in Ordnung. Das ist unsere Verantwortung. Da sind wir auch realistisch genug. Aber ich glaub’, seit dem ersten Tag, seit dem ich hier bin, ist Druck da. Und letztes Jahr, als ich am 10. Januar hier angefangen habe, ist mehr Druck da gewesen, als jetzt.

 

Groundhopping Türkei: Antalyaspor – Eyüpspor

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Angeregt von unseren letzten Groundhopping-Berichten aus Thailand, Tunesien und Algerien hat unser Leser Deniz Küçükçankaya in die Tasten gegriffen und seine Erlebnisse vom Groundhopping in der Türkei für Euch zusammengefasst. Wer sich an Deniz ein Beispiel nehmen will, kann uns seinen Bericht von Fußballreisen in alle Welt gerne an redaktion@sechzger.de schicken. Unsere Leser und wir freuen uns auf Eure Eindrücke aus den Stadien dieser Welt.

Groundhopping Türkei – Gastbericht von Deniz Küçükçankaya

Wie kam es dazu?

Letztes Jahr, bei einem  „Vorbereitungs-Rüscherl“ auf ein Heimspiel der Löwen, geriet das Gespräch ein wenig aus den Fugen. Kreativität und unerklärliche Motivation für eine neue Erfahrung brachten so einiges ins Rollen.

Wir philosophierten ein wenig über die türkische Fussballkultur und welches Interesse diese bei uns wecken könnte. Ähnliches wie “Ach, wie gerne wäre ich doch mal bei einem Istanbuler Derby!” oder “Die Karten kosten ja nix, ich organisiere da mal was!” hieß es in unserer gemütlichen Runde.

Hoch motiviert trat ich direkt mit einem türkischen Familienmitglied meinerseits in Verbindung, um dieses kleine Fußballschmankerl – mit verbundener Kulturreise nach Istanbul – in die Tat umzusetzen.

Alles so einfach wie geplant? „Selbst in Fort Knox einzudringen ist leichter!“

Wer denkt, es wäre einfach, Tickets in der Türkei zu bekommen, der liegt falsch. In der Türkei wird zum Ticketkauf ein Betriebssystem namens “PASSO” verwendet, mit welchem der Inhaber Tickets für sämtliche Veranstaltungen erwerben kann. Um Zugang zu den jeweiligen Stadien zu erhalten benötigt man also eine sogenannte “PASSOLIG” Karte, welche am örtlichen Fußballstadion (das man im Vorfeld bei der Anmeldung wählt) abgeholt werden kann. Wie ich dann erfahren musste, allerdings nicht an Spiel,- sowie Sonn- und Feiertagen…

Hier würde ich gerne auch auf das Thema “Anmeldung” zu sprechen kommen. Ohne die Hilfe einer türkischsprachigen Person aus meinem Umfeld hätte ich das nie geschafft. Um das Zitat zu erwähnen, welches meines Erachtens nach nicht allzu abwegig ist: “Selbst in Fort Knox einzudringen ist leichter!”

Wie dem auch sei: Nach etlichen Emails, Angabe diverser Daten wie Passnummer, Konfession und Steuernummer, war es dann geschafft. Meine Reisebegleitung, gleichzeitig ein Familienmitglied, und meine Wenigkeit hatten nun endlich die gewünschten Accounts!

„Antalyaspor – Akdeniz´in Gururu“ —> „Antalyaspor – Stolz der Mittelmeerküste“  

Antalya liegt an der Mittelmeerküste der Türkei und beherbergt einen türkischen Erstligisten namens Antalyaspor. Dieser Verein, welcher in den Farben Weiß und Rot aufläuft, präsentiert sich durch einen Skorpion. Dieser ist auch vor dem Stadion als Statue zu finden.

Um die Effizienz der Reise auszuschöpfen, erfolgte als allererstes nach Ankunft der routinemäßige Besuch der Familie in Antalya und Umkreis. Diese informierte uns auch gleich darüber, einen Insiderparkplatz in der Nähe des Stadions zu kennen, welcher die Anreise um einiges erleichterte.

Am 4. Januar war es dann soweit. Vor dem Stadion trafen wir auf einige deutsche Groundhopper, die allerdings nicht mit dem Kartenkauf und der Anmeldung auf “PASSO” zurechtkamen. Nach vielen Bemühungen konnten wir hier leider so kurzfristig den deutschen Freunden nicht helfen und mussten ohne sie das Stadion betreten.

Bratwurst, Bier und strenge Kontrollen? Nein.

Die Security am Eingang war alles andere als gründlich, was ich bei dem geringen Andrang an Besuchern nicht ganz nachvollziehen konnte. Dafür gab es jedoch gefühlt genau so viel Polizisten einer Spezialeinheit (die sogenannte Aufruhr-Polizei) wie Fans im Stadion.

Nun war das Fest angerichtet, Fußballromantik mit Köfte im Fladenbrot, schwarzem Tee und Sonnenblumenkernen. Um das Klischee vollständig zu machen, lief vor Spielbeginn auch noch der Welthit “Simarik” von Tarkan, den auch fast jeder Deutsche kennt. Das Köfte Brot war erstaunlich fein und die Sonnenblumenkerne kamen wohl auch bei allen Fans ziemlich gut an. Kaum einer, der keine Tüte gekauft hatte.

Statt Bier zu trinken, haben die Leute einfach geraucht. Trotz totalem Rauchverbot mit hohen Geldstrafen glich der Corendon Airlines Park (mit rund 32.000 Sitzplätzen) eher einer Kneipe aus den 50er Jahren als einem Fußballstadion, da auch sämtliche Sicherheitskräfte (Security, sowie Polizisten) der Sucht verfallen waren.

Lautstark, temperamentvoll, „interessant“ am Ball.

Es war nun kurz vor 16:00 Uhr in der Türkei. Alle 9.000 Zuschauer schmetterten die türkische Nationalhymne vor sich hin. Unter etlichen türkischen Flaggen und Bannern Atatürks begann das Spiel. Nun rollte der Ball und nahezu jeder der 9.000 Zuschauer schrie Fangesänge in der Lautstärke wie von 30.000 Fans. Ein erstaunlicher Anblick, da sich die Antalyaspor Fangruppen auf jeder Seite des Stadions eingenistet hatten. Jede der vier Seiten besaß auch einen eigenen Capo, welcher sich mit den anderen drei Seiten via Handzeichen über das Spielfeld verständigte und somit ausmachte, welcher Gesang als nächstes an der Reihe war. Auswärtsgruppen vom Istanbuler Club Eyüpspor übrigens ganze 0.

Das Spiel? Witzig zum Ansehen, jedoch keine große Kunst.

Jede Menge Konter, Sticheleien, unnötige Fouls und mehr als fragwürdige Schiedsrichter- Entscheidungen durchzogen die 90 Spielminuten. Endstand: 1:4 für Eyüpspor mit 22 zu 15 Schüssen. Chancenlage und Statistik klar auf der Seite der Rot-Weißen. Jedoch war klar zu erkennen, weshalb Antalyaspor bei 18 Spielen nur 21 Treffer erzielen konnte. Ich war mir auch bei einigen Fans nicht sicher, ob diese nur in das Stadion kamen, um alles und jeden zu beleidigen. Leider auch ein gewohntes Bild von ein paar wenigen “Fans” in Giesing….

Hunger auf mehr? Istanbul, ich komme!

Nichts desto trotz war es ein super spannender Winterausflug, bei dem ich Lust auf eine weitere Reise bekommen habe. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt, durfte in eine komplett andere Kultur eintauchen und wurde von allen mehr als herzlich empfangen.

Fenerbahçe Istanbul steht nun als nächstes auf dem Reisezettel Türkiye! Dieses Mal vielleicht sogar mit einer kleinen Delegation der “Fettbeidl-Gemeinschaft”.

Köfte, Tee und Sonnenblumenkerne haben nun auch in meinem Kopf ihre Daseinsberechtigung im Fußball.

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand I
Groundhopping Thailand II
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien

Löwinnen U15 & U17 bei Oberbayerischer Hallenmeisterschaft

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Tsv 1860 Löwinnen U15

Im Dezember qualifizierte sich die neu gegründete U15 der Löwinnen für die Oberbayerische Hallenmeisterschaft. Am Samstag findet nun das Bezirksfinale in Traunstein statt. Auch die U17 wird im Einsatz sein und um den Turniersieg kämpfen.

Löwinnen U15 & U17 bei Hallenmeisterschaft

Während es für die Profis am Samstag in Saarbrücken schon wieder um Drittligapunkte geht, rollt der Ball für viele Teams des NLZ noch in der Halle. Sowohl die U15 als auch die U17 der Löwinnen sind bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft in Traunstein (Landkreisturnhalle Traunstein, Wasserburgerstr. 38, 83278 Traunstein) im Einsatz.

Für die C-Juniorinnen ist dabei ein frühes Aufstehen angesagt, denn sie bestreiten ihre erste Partie im Bezirksfinale bereits um 9.12 Uhr. Gegner dabei sind die Mädels des FFC Wacker München. Die weitere Partien in der Gruppenphase bestreitet der TSV 1860 gegen den TSV Gilching/Argelsried (10.24 Uhr) und den FC Moosinning (10.48 Uhr).

B-Juniorinnen am Nachmittag im Einsatz

Nachmittags sind dann die B-Juniorinnen an der Reihe, um sich mit der oberbayerischen Konkurrenz zu messen. In der Vorrunde trifft die U17 der Löwinnen auf den FFC Wacker München (14.24 Uhr), den SC Huglfing (15.12 Uhr) sowie den FC Ingolstadt 04 (16.00 Uhr).

Eine kleine Fandelegation wird sich per Zug auf den Weg nach Traunstein machen, um die Löwinnen zu unterstützen. Treffpunkt ist am Samstag um 6.30 Uhr an Gleis 10 am Münchner Hauptbahnhof.

Wunschaufstellungen zur Partie des TSV 1860 in Saarbrücken

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Trikot TSV 1860 Wunschaufstellungen Wunschaufstellung Löwe

Die Winterpause ist vorbei, es geht wieder los in der 3. Liga. Zum Rückrundenauftakt gastiert der TSV 1860 in Saarbrücken und möchte natürlich Zählbares nach Giesing entführen. Neben den Verletzten Danhof, Bangerter, Schifferl und Verlaat fehlen Trainer Argirios Giannikis auch die gesperrten Kozuki und Deniz sowie der freigestellte Muteba. Wie sehen die Wunschaufstellungen der sechzger.de Redaktion aus?

Wunschaufstellungen zu Saarbrücken – TSV 1860

Stefan Kranzberg & Peter Gratz

Wie alle Redakteure hoffen auch Peter und Stefan, dass Marco Hiller, der zuletzt krankheitsbedingt mit dem Training ausgesetzt hatte, rechtzeitig fit wird. Ansonsten dürfen sich mit Reich, Dulic und Kloss gleich drei Youngster von Beginn an beweisen.

Thomas Enn

Auch Thomas setzt im defensiven Mittelfeld auf Tim Kloss, der beim Testspiel in Fürth ein Tor erzielte und auch in der Liga schon gegen Saarbrücken traf. Im Abwehrzentrum gibt er jedoch dem erfahreneren Leroy Kwadwo den Vorzug vor Sean Dulic.

Christian Jung

Christian lässt ebenfalls Leroy Kwadwo in der Abwehr ran und gibt zudem Marlon Frey eine weitere Chance auf der Sechser-Position. Wichtig wäre ihm jedoch, dass “die Jugend” (also z.B. Kloss und Dulic) dann zumindest als Einwechselspieler zum Zug kommt.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

“Weiss und Blau für den TSV”: Unkenntnis der Vereinssatzung?

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WBTSV weiss und blau für den tsv

In ihrem offenen Brief, der sich wohl an den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. richten soll, offenbart die Fanvereinigung “Weiss und Blau für den TSV” bemerkenswerte Unkenntnis der Vereinssatzung und der potentiellen Folgen ihrer Forderungen.

“Weiss und Blau für den TSV”: Offener Brief

In einem offenen Brief, der allerdings keinen Adressat aufweist, äußerst sich die Vereinigung wie folgt:

“Wann übernimmt der Verwaltungsrat, der mit 9-0 auf der letzten MV gewählt wurde, die Verantwortung und tritt geschlossen zurück? Kein Präsidium kann ohne Zustimmung des Verwaltungsrates selbstständig entscheiden. Weder bei der Bestellung eines Geschäftsführers noch bei einem Trainer oder Sportdirektor unterhalb der Geschäftsführung. Es bedarf immer der Zustimmung des Verwaltungsrates. Alle Entscheidungen wurden mit 50+1 und mit Zustimmung des Verwaltungsrates getroffen!

Sich jetzt hinter dem Präsidium zu verstecken ist 1860 nicht würdig meine Damen und Herren des Verwaltungsrates. Treten Sie zurück und machen den Weg frei für ein Präsidium und die Zukunft von 1860, das von den Mitgliedern gewählt wird und nicht von ihnen vorgeschlagen und bestimmt ist. Freiheit für 1860!”

Unkenntnis der Vereinssatzung?

Der offene Brief zeigt an mehreren Stellen – abgesehen von fragwürdiger Orthographie und Grammatik – erhebliche Defizite im Verständnis der Vereinssatzung, der Befugnisse von Vereinsgremien und den Rechtsfolgen von Rücktritten. Zudem wird völlig außer Acht gelassen, dass nicht alle Mitglieder des aktuell gewählten Verwaltungsrats bei der Bestellung Muellers bereits im Amt waren.

Die Behauptung, ein Präsidium des e.V. könne “ohne Zustimmung des Verwaltungsrats nicht selbstständig entscheiden (…) bei der Bestellung” eines Trainers oder Sportdirektors, ist schlichtweg falsch. Die vorherige Zustimmung ist nur bei Geschäftsführungsorganen von Tochtergesellschaften vorgesehen.

Auch die Forderung “Treten Sie zurück und machen den Weg frei für ein Präsidium und die Zukunft von 1860, das von den Mitgliedern gewählt wird und nicht von ihnen vorgeschlagen und bestimmt ist” offenbart völlige Unkenntnis der Vereinssatzung und der Rechtsfolgen etwaiger Rücktritte einzelner Mitglieder oder der Gesamtheit des Verwaltungsrats.

Zunächst ist festzuhalten, dass das Präsidium sehr wohl bereits von den Mitgliedern gewählt wird, so zuletzt geschehen bei der Mitgliederversammlung 2024. Das Vorschlagsrecht des Verwaltungsrats hinsichtlich der Präsidiumswahlen würde zudem nicht durch Rücktritt des Verwaltungsrats erlöschen. Es ist in der Vereinssatzung verankert, eine entsprechende Änderung würde eine Mehrheit von ¾ der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erfordern. Es ist also sogar die satzungsmäßige Pflicht des Verwaltungsrats, der Mitgliederversammlung Kandidat*innen für die Präsidiumsposten vorzuschlagen und diese zur Wahl zu stellen.

Gravierende Wissenslücken oder pure Ignoranz?

Zusammengefasst ist festzuhalten: Obwohl der “offene Brief” von “Weiss und Blau für den TSV” sehr kurz gehalten ist, so schafft er es dennoch, in nahezu jeder Aussage die gravierenden Wissenslücken seiner Verfasser hinsichtlich der Vereinsstrukturen beim TSV 1860 München zu offenbaren. Die Mitglieder des TSV 1860 München können nur hoffen, dass solche Personen nie (mehr) offizielle Ämter beim TSV 1860 München ausüben werden.

Dies gilt umso mehr, sollten diese Aussagen nicht aufgrund Unkenntnis, sondern purer Ignoranz der Vereinssatzung trotz Kenntnis deren Inhalts getroffen worden sein. 

“Weiss und Blau für den TSV” hat auf Nachfrage seitens sechzger.de trotz angemessener Frist keine Stellungnahme zu diesem Thema abgegeben.

Löwenfans wieder mit pessimistischerer Saisonprognose

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Regelmäßig wollen wir von unseren Leser*innen wissen, wie ihre Saisonprognose für die laufenden Spielzeit der Löwenprofis lautet. Und diese Saisonprognose fällt in diesen Zeiten – analog zu den sehr schwankenden Leistungen und Ergebnissen des Teams von Argirios Giannikis – naturgemäß sehr unterschiedlich aus. Aber so kennt man das bei 1860 ja seit jeher. Zwischen großem Optimismus und kompletter Niedergeschlagenheit liegen hinsichtlich der Erwartungshaltung des Anhangs häufig nur ein paar Tage oder eben Spiele.

Zurück zum Pessimismus des Spätsommers

Zum dritten Mal in dieser Saison wollten wir in der am Samstag in Saarbrücken (14 Uhr – im sechzger.de Liveticker) zu Ende gehenden Winterpause von Euch wissen, wo der TSV 1860 am 17. Mai 2025, nach Abpfiff des letzten Spieltags in der 3. Liga (und gleichzeitig dem 165. Geburtstag unseres Lieblingsvereins) in der Tabelle stehen wird. Aktuell belegen die Löwen bekanntlich den 14. Tabellenplatz der 3. Liga.
1.539 User*innen haben sich an der Befragung beteiligt. Und sie sind – gegenüber der letzten gleichlautenden Umfrage im November 2024 nach den beiden 3:0-Siegen in Sandhausen und gegen Waldhof Mannheim – wieder deutlich pessimistischer. Im Prinzip sind die Ergebnisse wieder auf dem Niveau von Anfang September angekommen, als erst am vierten Spieltag (in Ingolstadt) die ersten Punkte der Saison eingefahren werden konnten.

Knapp ein Sechstel befürchtet den Abstieg

Genau wie im September des letzten Jahres rechnen 15% mit dem Abstieg der Löwen in die Regionalliga Bayern. In der Länderspielpause im November – in der dann bekanntlich das extrem ärgerliche und peinliche Aus im Totopokal gegen die Vorstädter folgte – zeigte sich nur eine Handvoll Löwenfans so pessimistisch (3%). Dass es – in der verrückten 3. Liga – auch in die genau andere Richtung gehen könnte und 1860 am Ende dieser Saison in die 2. Bundesliga zurückkehren wird, vermuten aktuell exakt genauso viele User, wie den Abstieg. Im November erreichten die Aufstiegshoffnungen vorrübergehend fast doppelt so viele Stimmen (28%).

Über 60% erwarten Plätze 9 bis 16

Die Top-Antworten bei der Saisonprognose und damit die Erwartung von mehr als sechs von zehn Befragten sind aktuell die Platzierungen 9-12 (30%) bzw. 13-16 (31%). Im Spätsommer waren es – auch ganz ähnlich – insgesamt 55 von 100, die sich für eine dieser Antworten entschieden. Zwei Monate später, nach dem Heimsieg gegen den Waldhof rechneten zwar vergleichbare 29% mit dem wohl frühzeitig gesicherten Mittelfeldplatz zwischen neun und zwölf, aber nur eine Minderheit von 5% befürchtete ein Zittern bis zum Schluss.

Wenig Glaube an versöhnlichen weiteren Saisonverlauf

Die Qualifikation für den DFB-Pokal 2025/26 über die Liga oder zumindest einen versöhnlichen einstelligen Tabellenplatz unter den ersten acht lag im November bei den Erwartungen mit 35% ganz vorn. Heute glauben daran nur noch 9%. Und auch im September konnte sich nur jeder Zehnte dieses durchaus positive finale Ergebnis vorstellen – zu beiden Zeitpunkten die am seltensten gewählte Antwort. Nach den beiden 3:0-Siegen belegte diese Antwort den Spitzenplatz. Sinnbildlich für das klassische und bei den Löwen manchmal wirklich extreme Auf und Ab.

Ergebnis unserer Umfrage in der Winterpause

Vergleich zur Winterpause 2023/24

Übrigens: Vor genau einem Jahr, als die Löwen in der Winterpause tabellarisch ganz ähnlich dastanden, wie heute, war der Anhang in der Saisonprognose noch skeptischer als heute. 80% der damals ebenfalls knapp 1.500 Teilnehmer*innen an unsere Umfrage rechneten mit Platz 13 oder schlechter. Fast die Hälfte von ihnen erwartete gar den Abstieg. Nur magere sieben von einhunder Löwenfans glaubten an eine Platzierung unter den ersten acht zum Saisonende im Mai 2024. Das sind heute immerhin deutlich mehr als dreimal so viele. Was vor einem Jahr folgte, ist bekannt. Acht ungeschlagene Spiele, dabei fünf Siege unter dem neuen Trainer Giannikis und Ende Februar plötzlich große Euphorie. Mal sehen, was die nächsten Wochen für die Stimmung unter den Löwenfans bringen.

Sechzig um Sieben: Neue Podcast-Folge und ein Ausrüster-Gerücht

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Sechzig um Sieben: Becketts

Bei Sechzig um Sieben präsentiert euch die Redaktion von sechzger.de die wichtigsten Nachrichten des Tages. Heute, am Donnerstag, schauen wir auf die neuste Folge unseres Podcasts, den Ausrüsterwechsel und das Tor des Jahres!

Ausrüsterwechsel bei Sechzig?

Bis jetzt hieß der Ausstatter der Löwen noch Nike, bzw. 11teamsports. In Zukunft wird sich aber wohl ein neuer Ausrüster um die Trikots der Münchner Löwen kümmern: Joma übernimmt diese Aufgabe ab der Saison 2025/2026. Bisher hat der Verein noch kein offizielles Statement veröffentlicht, andere Online-Portale berichten aber bereits über den Deal. Mehr dazu im Artikel unseres Redakteurs Jan.

Neue Folge des sechzger.de-Talks

Bevor es wieder losgeht mit dem üblichen Liga-Betrieb kommt noch eine entspanntere Folge unseres sechzger.de-Podcasts. Hier kommt auch ein neues Gesicht aus dem Löwenumfeld zu Wort. Es geht um Hopping und das erste Drittligaspiel der Löwen im neuen Jahr.

T(h)ore des Jahres 2024

Die Sportschau sucht das Tor des Jahres! Mit seinem Treffer im September bei dem Auswärtsspiel in Bielefeld ist Sechzig-Spieler Thore Jacobsen damit ein möglicher Anwärter auf diesen Titel. Den Link zum Abstimmen findet ihr hier.

Und sonst so?

  • Der ehemalige U19-Spieler Mert Güzelarslan bei den Löwen wechselt zu Türkgücü München. Für den Tabellenletzten der Regionalliga geht es in der Rückrunde um Alles. Der ehemalige Sechzig-Spieler Lorenz Knöferl hat den Verein bereits verlassen und spielt nun bei Dachau 65.
  • Der MagentaSport-Experte Christian Straßburger redet im Interview mit Merkur/tz über den TSV 1860 und bekundet dort sein Mitleid mit dem Sport-Geschäftsführer Christian Werner.