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11.07.2009: TSV 1860 auf Augenhöhe mit Manchester City

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Manchester City TSV 1860 Testspiel (1)

Es war zwar nicht der FC Barcelona, aber immerhin mit Manchester City durfte sich der TSV 1860 heute vor 17 Jahren für einen Tag auf Augenhöhe fühlen. Bei einem Testspiel in Rottach-Egern trotzten die Löwen den Citizens ein respektables 1:1 ab.

Ersatzgeschwächte Citizens

Natürlich waren die Sky Blues damals noch nicht die große Nummer, die sie heute sind, sondern hatten die vorausgegangene Saison lediglich als Zehnter der Premier League abgeschlossen. Der ganz große Boom folgte erst einige Jahre später, als der neue Investor City mit Geld überschwemmte und zu einer Marke von Weltrang reifen ließ.

Dies war am 11.07.2009 jedoch in dieser Form noch nicht absehbar, als sich die Löwen und Manchester City zu einem Testspiel in Rottach-Egern trafen. Zugegebenermaßen trat die von Mark Hughes trainierte Truppe aus dem Norden Englands keineswegs in ihrer Bestbesetzung an. Bekannte Namen wie Shay Given, Micah Richards, Robinho, Roque Santa Cruz, Sylvinho, Patrick Vieira, Emmanuel Adebayor, Vincent Kompany, Kolo Touré, Nigel de Jong oder Carlos Tevez suchte man auf dem Spielberichtsbogen vergeblich.

TSV 1860 mit Unentschieden gegen Manchester City

So waren Pablo Zabaleta, Martin Petrov, Kaspar Schmeichel und der junge Kieran Trippier wohl die bekanntesten Spieler, mit den sich Münchens große Liebe an diesem sonnigen Tag in den Alpen maßen. Die Löwen, die die wenigen mitgereisten City-Fans mit einem Spieler namens Rösler in nostalgische Stimmung versetzten (allerdings Sascha statt Uwe), ging in der 39. Minute durch einen Freistoß von Alexander Ludwig in Führung, nachdem der quirlige Pappas nach einem Foul von Adam Clayton zu Boden gegangen war.

Zum Sieg gegen die B-Elf von City reichte es dennoch nicht, denn der bulgarische Nationalspieler Valerij Bojinov glich nach einer Stunde für die Engländer aus.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Ewald Lienen setzte am 11.07.2009 auf folgendes Team des TSV 1860:

Kiraly (61. Tschauner) – Rukavina (61. Jungwirth), Felhi (46. Hoffmann), Ghvinianidze (72. Wittek), Holebas – Ignjovski (61. Camdal), L. Bender (46. Béda), Pappas (70. Aigner), Ludwig (70. Kaiser) – Rösler (61. Mlapa), Mansiz (61. Schäffler)

Tore:
1:0 Ludwig (39.), 1:1 Bojinov (60.)

Fünf Löwenfans am Tegernsee, die heute – teilweise durchaus sichtbar – 17 Jahre älter sind.

Bilder: privat

Meilenstein: sechzger.de erreicht 10.000 Follower bei Instagram

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sechzger.de instagram

Große Freude in der sechzger.de Redaktion, denn dank Euch haben wir auf Social Media einen neuen Meilenstein erreicht. Unser Account auf Instagram hat vor Kurzem eine weitere Schallmauer durchbrochen und weist nun über 10.000 Follower auf. Vielen Dank!

sechzger.de erreicht 10.000 Follower bei Instagram

Dass wir Löwenfans eine ganz besondere Spezies sind, ist ja bereits seit Jahrzehnten bekannt. Gefühlt wächst man mit jeder Krise, jeder Misere noch weiter zusammen und liebt unseren Verein noch ein Stück mehr. Auch die Zugriffszahlen auf unserer Homepage sprechen eine deutliche Sprache und haben sich in den letzten Jahren, vor allem aber in den letzten zwei Monaten drastisch nach oben entwickelt. Dafür sind wir sehr dankbar und sehen das als Bestätigung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit, die unabhängig von Medienhäusern, Werbepartnern oder externer Geldgeber erfolgt.

Auch unser Instagram Account erfährt einen ungeahnten Aufschwung und wird nun von über 10.000 Personen gefolgt. Auch dort informieren wir Euch täglich über die neuesten Entwicklungen rund um Münchens große Liebe, blicken ebenso in die Vergangenheit wie in die Zukunft, präsentieren Fotos von diversen Mannschaften und Abteilungen des TSV 1860 München und sind offen für konstruktive Dialoge.

Als besonderes Highlight hat sich in den vergangenen Jahren der Insta-Ticker von den Spielen der Löwen herauskristallisiert. Bereits weit vor Anpfiff präsentieren wir Euch in der Story Impressionen vom jeweiligen Spielort, halten Euch dann über das Geschehen auf dem Rasen auf dem Laufenden und runden den Spieltag mit einer Galerie ab.

SCHAUT DOCH MAL REIN UND WERDET AUCH FOLLOWER!

Totopokal-Auslosung: TSV 1860 muss zum SV Eintracht Berglern

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Am Freitag Abend wurden in der Spielbank Bad Kötzting und vor den laufenden Kameras des BFV-Youtube-Kanals die Spiele der 1. Runde im Bayerischen Landespokal 2026/27 festgelegt. Wie üblich hatten bei der Totopokal-Auslosung die 22 Kreispokalsieger aus dem ganzen Land die Chance, sich ein stimmungsvolles Heimspiel gegen den TSV 1860 München zu sichern. Gewonnen hat dieses Spiel der SV Eintracht Berglern.

Schon in einer Woche geht’s los

Gespielt wird diese Runde schon in gut einer Woche, nämlich am Samstag, den 18. Juli 2026. Die Löwen werden ihr Spiel in Berglern am 21.07. austragen. Für Sonntag, 19.07., ist zudem ein Testspiel der Löwen beim TSV Aindling angesetzt, das definitiv auch am geplanten Termin ausgetragen wird. Zwei Tage später startet das Team von Alper Kayabunar dann also im Landespokal in die Pflichtspielsaison 26/27 (allerdings zugegebenermaßen nur gegen einen Kreisligisten). Kevin Volland wird mit seinem neuen Verein FC Thalhofen den FC Memmingen empfangen.

SV Eintracht Berglern empfängt den TSV 1860 München

Alle Partien der 1. Runde im Totopokal in der Übersicht

Kreissieger:

SV Eintracht Berglern – TSV 1860 München
SG Breitenberg/Sonnen – Jahn Regensburg
1. FC Schwarzenfeld – SpVgg Unterhaching
VfB Forstinning – FC Ingolstadt 04
1. FC Trogen – Würzburger Kickers
SpVgg Giebelstadt – FC Schweinfurt 05
TSV Alling – Wacker Burghausen
SV Bavaria Waischenfeld – SpVgg Bayreuth
SV Wenzenbach – DJK Vilzing
FC Weiden-Ost – SpVgg Ansbach
SG Alerheim – VfB Eichstätt
1. FC Viktoria Untererthal – TSV Aubstadt
SV Friesen – 1. FC Lichtenfels
FC Walkertshofen – TSV Buchbach
FC Wendelstein – SV Unterreichenbach
TuS 1929 Röllbach – Viktoria Aschaffenburg
SpVgg 1904 Erlangen – TSV Abtswind
SV Sportfreunde Dinkelsbühl – SV Aubing
SV Bruckmühl – TSV 1880 Wasserburg
TSV 07 Bergrheinfeld – FV Illertissen
FC Thalhofen – FC Memmingen
TSV Bobingen – SpVgg Lam

Weitere Auslosung (regionale Einteilung):

TSV Schwabmünchen – TSV 1882 Landsberg
TSV 1874 Kottern – TSV Schwaben Augsburg
FC Ismaning – TSV 1860 Rosenheim
SV Manching – SV Heimstetten
TSV Seebach – SV Fortuna Regensburg
FC Dingolfing – SpVgg Hankofen-Hailing
DJK Ammerthal – SpVgg SV Weiden
TSC Neuendettelsau – TSV Kornburg
SV Alemannia Haibach – TSV Großbardorf
FC Eintracht Bamberg – TSV Neudrossenfeld

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Titelbild: Beim Kreisligisten SC Reichmannsdorf im Landkreis Bamberg starteten die Löwen im vergangenen Sommer in das “Abenteuer Toto-Pokal”.

Die Löwen und der Boulevard: BILD-Edition

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BILD Die Löwen und der Boulevard

Die Zeit drängt bei den Löwen, das kann niemand bestreiten. Trotzdem ist es im e.V.-Umfeld außerordentlich ruhig und die Zeit wird lieber zum konzentrierten Arbeiten, als für öffentliche Äußerungen genutzt. Auch von Seiten des Insolvenzverwalters Dr. Max Liebig hört man nichts. Hasan Ismaik orakelt derweil nur noch wirr in den sozialen Medien zu den Themen Transparenz und Liebe. Wenn die Skandal-Nachrichten also nicht zu einem kommen, muss man die Krise selbst herbei schreiben, dachte sich da wohl die BILD und titelte heute: “1860 München vor dem Kollaps!” Was an der Argumentation des Springer-Blattes dran ist, lest ihr im Folgenden.

Maßlose Übertreibungen und Fatalismus

“Rollt bei 1860 München bald gar kein Ball mehr? Die Zeit läuft den Löwen davon – und die Lage wird von Tag zu Tag dramatischer!” behauptet Kristina Ellwanger.

Mit der Zeit hat sie durchaus Recht, Raum für Trödeleien gibt es aktuell keinen. Man ist in der gegenwärtigen Situation aber auch auf viele externe Parteien (Stadt, Sponsoren, Insolvenzverwalter, etc.) angewiesen, wodurch gewisse Prozesse einfach ihre Zeit brauchen. Von der Dramatik der Lage bekommt man in Giesing gar nicht so viel mit wie in der BILD-Redaktion am Isartor. Der erste Punkt ist außerdem maßlos übertrieben. Die e.V.-Mannschaften und das NLZ laufen unabhängig von der Profimannschaft über den Verein weiter und tragen sich aus anderen Quellen.

Angst vor Hasan und seinen Anwälten?

“Das Problem: Das Spielrecht liegt derzeit beim Verein, genauer gesagt bei der neu gegründeten Fußballbetriebsgesellschaft. Dort wurden bislang aber keine Spielerverträge abgeschlossen. Zu groß ist die Unsicherheit über die rechtliche Situation und mögliche Schritte von Investor Hasan Ismaik (48).”

Für die zahlungsunfähige KGaA mag das tatsächlich ein Problem sein. Wenn aber der Insolvenzverwalter eine Aussendung zum Verkauf neuer Dauerkarten absegnet, ist es sehr wahrscheinlich, dass selbst er die Zukunft des Profispielbetriebs nicht in der alten Gesellschaft sieht. Ob in der neuen GmbH noch keine Verträge abgeschlossen wurden, ist nicht bekannt. Öffentlich vermeldet wurde in Sachen sportliches Personal in der Tat noch nichts. Die Begründung für diesen Umstand ist eine mögliche, aber keinesfalls die naheliegendste für diesen Umstand.

Vielmehr müssen gewisse Vorkehrungen getroffen werden, damit man guten Gewissens Verträge abschließen kann und die Spieler kommen wollen. Die Grundlage hierfür ist das Stadion, worüber die Gespräche mit der Stadt in den letzten Zügen sind. Wenn man die Spielstätte gesichert hat, kann man die Finanzierung fixieren. Das bedeutet Sponsorenverträge (die Werbung im Stadion ist nunmal die interessanteste) und Dauerkartenverkauf. Mit einem Austragungsort für die Spiele und einer gesicherten Finanzierung kann man dann Spieler verpflichten. Kein Spieler wird sich verdingen, bevor diese Umstände geklärt sind. Wenn der erste Dominostein gefallen ist, werden die anderen rasch folgen…

Als würde gerade keine Mannschaft trainieren…

“Deshalb arbeitet die Vereinsführung um Präsident Gernot Mang (56) fieberhaft an Übergangslösungen. Es wird geprüft, Spieler und Infrastruktur der KGaA gegen eine Lizenzgebühr anzumieten. Selbst Bereiche wie das Ticketing könnten nur über solche Mietmodelle genutzt werden. Das große Problem: Eine Einigung ist bislang nicht in Sicht.”

Das der erste Satz stimmt, das hoffen wahrscheinlich alle Löwenfans. Woher man bei Springer weiß, dass die Gespräche bisher schlecht laufen, wissen wir nicht. Dass der Insolvenzverwalter – der in diesem Fall maßgebliche Ansprechpartner – erst einer Ankündigung zum Dauerkartenverkauf zustimmt, danach aber die neue Gesellschaft blockiert, scheint nicht besonders wahrscheinlich. Nach sechzger.de-Informationen soll es vor allem um den Trainingsplatz 1 gehen. Alle anderen Bereiche kann der e.V. aktuell schon nach der alten Vertragslage nutzen.

Am Ticketing sollte es in jedem Fall nicht scheitern. Ein funktionierendes Eintrittskarten-System lässt sich nach Aussage von fachkundigen Personen recht schnell und einfach auf die Beine stellen. Wenn man Löwenfans nach Dingen fragt, die sie von der KGaA in die neue Gesellschaft mitnehmen wollen, wird der Ticketshop sicher nicht oben auf der Liste stehen.

Im weiteren Artikel wird neben diesem Absatz auch noch danach gefragt, mit welchem Team man denn antreten wolle. Hierzu sollte man wissen: Aktuell trainiert eine Mannschaft aus talentierten jungen Spielern unter Profibedingungen und Anleitung eines äußerst fähigen Trainerstabes. Selbst wenn man die neuen Verträge einen Tag vor Pokal-Start unterzeichnen würde, wäre das Team startbereit.

Sechzig ist mehr als der Profifußball

“Die Uhr tickt. Und bei 1860 geht es längst nicht mehr nur um den Saisonstart – sondern um die Zukunft des gesamten Vereins.”

Im abschließenden, unheilvollen Satz wird wieder einmal der Profifußball mit dem gesamten Verein gleichgesetzt. Dem ist natürlich nicht so. Der Profifußball beim TSV 1860 bleibt genau aus dem Grund ausgegliedert, damit er dem Restverein nicht gefährlich werden kann. Selbst wenn ein Saisonstart nicht zustande kommen sollte, gilt wirklich, was oft am Zaun vor der Westkurve zu lesen ist:

Egal wer kommt, egal wer geht, weil Sechzig alle überlebt!

Mitgliederkampagne des e.V.: “Mein Verein heißt Mitglied sein!”

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Karte zur Mitglied erkampagne

Viel verändert sich gerade bei den Löwen, doch eines bleibt zum Glück gleich: Der Umstand, dass der TSV 1860 sich auf seine Fans verlassen kann. Sie sind das Rückgrat, die Basis des Vereins und tragen mit ihren Beiträgen maßgeblich zur finanziellen Stabilität des e.V. bei. Nachdem direkt nach dem Zwangsabstieg schon Mitglieder geworben wurden und viele Neueintritte zu verzeichnen waren, hat der TSV München von 1860 e.V. jetzt eine groß angelegte Mitgliederkampagne unter dem Motto “Mein Verein heißt Mitglied sein” gestartet!

Die Mitglieder des TSV München von 1860 e.V. sind das Fundament eines starken und unabhängigen Vereins. Mit deiner Mitgliedschaft gibst du dem TSV München von 1860 e.V. Rückhalt, Stabilität und Planungssicherheit – und hilfst dabei, den Verein nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.

Eigene Webseite und Partner im ganzen Stadtgebiet

Alle Informationen zu dieser Aktion findet man auf der Webseite meinverein1860.de. Hier kann man nicht nur direkt online eine Mitgliedschaft abschließen, sondern sich auch über die teilnehmenden Geschäfte und Gastronomiebetriebe informieren. Denn mit dieser Kampagne gehen die Löwen in die Stadtgesellschaft hinein. Bei rund dreißig Partnern im Stadtgebiet kann man direkt vor Ort einen Mitgliedsantrag ausfüllen. Die teilnehmenden Betriebe erkennt man an den großen, dunkelblauen Plakaten mit dem Löwenwappen und der Aufschrift “Hier vor Ort Mitglied werden!”. Können wir gemeinsam schon bald Mitglied Nummer 30.000 feiern?

Selbst mitmachen? – Dein Geschäft für Sechzig!

Dieses Netzwerk an Anlaufstellen soll natürlich gerne noch größer werden.
Wenn ihr ein Unternehmen mit Publikumsverkehr habt und Teil der Aktion werden wollt, könnt ihr folgendes tun: “Schreib uns eine E-Mail an meinverein@tsv1860.org mit allen relevanten Daten zu Deinem Geschäft und zu Dir (Kontaktdaten) und wir senden dir Plakat, Flyer und Mitgliedsanträge zu. Ausgefüllte Anträge holen wir selbstverständlich wieder bei dir im Geschäft ab.”

MEIN VEREIN heißt Mitglied sein!

Gastbeitrag von Matthias: Wie darf man unsere Löwen nennen?

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Tsv 1860 Shirt An Einem Tag Im Mai Tobias Strunk Deutscher Meister 1966 Titelbild

Die neue Saison steht in den Startlöchern, statt der KGaA wird dieses Jahr die neue TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH das Spielrecht in der Regionalliga Bayern ausüben. Es gibt also eine weitere Gesellschaft im Umfeld unserer Löwen, die korrekte Bezeichnung wird also nochmal ein wenig komplizierter. Unser Leser Matthias hat sich mal Gedanken zur Benennung unseres geliebten Vereins gemacht und einige (durchaus geläufige) Varianten identifiziert, die für ihn ein absolutes No-Go sind.

Wie darf man unsere Löwen nennen?

Meine Frage an die Community von sechzger.de: Wie wichtig ist euch die korrekte Schreibweise des Vereinsnamens?

Offiziell sind die Löwen im Vereinsregister als „Turn- und Sportverein München von 1860 e.V.“ eingetragen. In der Praxis jedoch – etwa auf Fanartikeln oder der Vereinswebsite – taucht immer wieder die falsche Bezeichnung „TSV 1860 München e.V.“ auf.

Ich persönlich finde das schade und würde gerne eure Meinung dazu hören. Deshalb habe ich die verschiedenen Varianten aufgelistet und bin gespannt auf eure Einschätzungen.

Einige Varianten sind denkbar und korrekt

Meine Haltung: Grundsätzlich sollte der Name korrekt sein – besonders, wenn das Kürzel „e.V.“ verwendet wird, etwa in offiziellen Schreiben. Bei Fanartikeln oder auf der Website kann aus meiner Sicht jedoch abgekürzt werden.

Akzeptable Schreibweisen

Vollständig und korrekt:

  • Turn- und Sportverein München von 1860 e.V.
  • Turn- u. Sportverein München von 1860 e.V.

Abgekürzt und korrekt:

  • TSV München von 1860 e.V.
  • TSV München 1860 e.V.

Nicht akzeptable Schreibweisen:

  • TSV 1860 München e.V.
  • TSV 1860 von München e.V. (auch ohne „e.V.“ ein klares No-Go)
  • TSV 1860 München von 1860 e.V.
  • Turn- u. Sportverein 1860 München e.V.
  • Turn- und Sportverein 1860 München e.V.

Für Trikots und Fanartikel

Hier sind auch abgekürzte oder vereinfachte Varianten akzeptabel – allerdings mit Einschränkungen:

Akzeptabel:

  • TSV 1860 München
  • Turn- u. Sportverein 1860 München (persönlich würde ich diese Variante nicht verwenden)
  • Turn- und Sportverein 1860 München (optisch weniger ansprechend, aber korrekt)

Statistiker mit Liebe zum Detail

Als Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte und leidenschaftlicher Fußballstatistiker der Vorkriegszeit liegt mir eine einheitliche Schreibweise besonders am Herzen. Sie vermeidet Verwechslungen und sichert die historische Genauigkeit. Für mich hat die korrekte Schreibweise auch etwas mit Respekt gegenüber dem Verein und seiner Tradition zu tun.

Die mir bekannten Namen unseres Vereins sind:

  • 1848: Münchner Turnverein (auch: Münchener Turnverein)
  • 1860: Verein zur körperlichen Ausbildung
  • 1861: Verein für körperliche Ausbildung
  • 1862: Münchner Turnverein
  • 1866: Turnverein München
  • 1900: Turnverein München von 1860
  • 1919: Turn- und Sportverein München von 1860
  • 1924: Trennung in: Turnverein München von 1860 und Sportverein München von 1860
  • 1929: Wirtschaftlicher Zusammenschluss der 1924 getrennten Vereine
  • 1934: Namentlicher Zusammenschluss zum Turn- und Sportverein München von 1860

Ich freue mich auf eure Kommentare

Natürlich sind auch andere Meinungen und Perspektiven willkommen – am besten mit einer kurzen Erklärung, damit ich davon lernen kann. Ich bin gespannt auf den Austausch!

 


Gastbeiträge werden durch Leser von sechzger.de verfasst und spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung einzelner Redakteure bzw. der gesamten Redaktion wider.

Titelbild: TSV München von 1860 e.V.

Laut TZ: Ismaik trennt sich von PR-Agentur Heller & Partner

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Ismaik Millionen-Exit

Es vergeht kaum eine Woche ohne neue personelle oder strategische Kapriolen aufseiten des ehemaligen Mitgesellschafters. Diesmal hat es wohl die PR-Agentur Heller & Partner erwischt. Die Kommunikationsstrategie von Hasan Ismaik schlägt derzeit Haken. Dieser Umstand lässt selbst ihm Wohlgesonnene ratlos zurück und zeigt einmal mehr, warum eine Zusammenarbeit mit ihm völlig unmöglich ist und zum Glück der Vergangenheit angehört.

Ohne PR-Agentur Heller & Partner: Kryptische Posts und ratloser Boulevard

Hasan Ismaik hat sich nach Informationen der tz (Artikel aktuell nur als e-paper verfügbar) von seiner Münchner PR-Agentur Heller & Partner, Spezialisten für „Intensivkommunikation“, getrennt. Auf deren Homepage heißt es:

„Mit unserer Arbeit verhindern wir Imageschäden – in jedem Fall minimieren wir deren Auswirkungen.“

Dass der filternde Puffer professioneller Kommunikationsberater nun offenbar weggefallen ist, lässt sich auf den Social-Media-Kanälen des Investors live mitverfolgen. Die Tonalität ändert sich spürbar, die Inhalte wirken zunehmend seltsamer. Die tz bezeichnete eines seiner jüngsten Postings unmissverständlich als “wirres Statement”. Auch die Abendzeitung (AZ) steht den medialen Alleingängen ratlos gegenüber und konstatiert trocken: “Wie Ismaiks Masterplan ausschaut, um seine Anteile zu schützen, ist derweil schwerlich erkennbar.”

Ein bekanntes Muster: Die extrem kurze Halbwertszeit von Partnerschaften

Die Trennung von der Agentur Heller & Partner ist für sich genommen vielleicht nur eine Randnotiz. Doch sie steht stellvertretend für ein tiefgreifendes Muster, das den TSV 1860 seit Jahren lähmt: Ismaik ist als Partner absolut unberechenbar und sprunghaft. Wer die hochfliegenden Erwartungen nicht auf Anhieb erfüllt oder schlichtweg auf rechtliche oder strategische Realitäten hinweist, wird aussortiert.

Besonders drastisch zeigte sich diese fehlende Konstanz, wie wir in einem früheren Artikel berichteten, auf juristischer Ebene. Innerhalb eines einzigen Jahres verschliss die HAM-Seite gleich drei verschiedene Rechtsvertreter. Auf Dr. Ali Mosfer folgte Dr. Michael von Rüden, bevor das Mandat schließlich an Dr. Peter Gauweiler weitergereicht wurde. Jeder Wechsel brachte eine noch konfrontativere Ausrichtung.

Ein Segen für Sechzig

Ex-Oberbürgermeister Dieter Reiter und andere Kritiker bemängelten in der Vergangenheit oft, der TSV 1860 habe keine gemeinsame Stimme und es fehle ein verlässlicher Verhandlungspartner. Die Personalpolitik der Investorenseite liefert die schmerzhafte Erklärung dafür: Wie soll der e.V. mit einem Gesellschafter vertrauensvoll planen, bei dem man nie weiß, wer morgen eigentlich das Sagen hat und welche Berater gerade das Ohr des Jordaniers haben?

Dass Ismaik nun auch seine PR-Berater vor die Tür setzt, unterstreicht nur, wie toxisch und unplanbar die Zusammenarbeit mit ihm war und wie wichtig die Trennung von ihm ist.

Titelbild: Anne Wild

Samstag: TSV 1860 testet beim Bayernligist FC Deisenhofen

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fc deisenhofen tsv 1860

Nach zwei eher leichteren Aufgaben zu Geburtstagsfeiern bei unterklassigen Vereinen in Kay und Moorenweis wartet im fünften Testspiel der laufenden Vorbereitung wieder ein Härtetest auf die Löwen. Beim Bayernligisten FC Deisenhofen will der TSV 1860 seine Siegesserie fortsetzen und den nächsten Sieg einfahren. Anpfiff am Sportplatz Deisenhofen (Ziel bei Google Maps: Am Sportplatz 22, 82041 Oberhaching) ist am Samstag, 11. Juli um 16 Uhr. Eintrittskarten wird es – nach unserer Information aus Deisenhofen – zum Preis von 10,- EURO vor dem Spiel vor Ort geben. Nach den beiden ausverkauften Auftritten vom vergangenen Wochenende ist dies also eine gute Gelegenheit, sich das neu formierte Löwenteam (wieder) einmal anzusehen.

Deisenhofen ein “alter Bekannter” für 1860

Für alle Löwenfans, die auch regelmäßig die Spiele der Amas besuchen, ist es ein Besuch an wohlbekannter Wirkungsstätte. Auch Trainer Alper Kayabunar kennt den FC Deisenhofen gut. Nicht zuletzt aus den beiden Duellen mit seiner U21 in der vergangenen Saison, die auswärts mit 2:1 und Ende April auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße mit 5:0 für Sechzig endeten. Auch die Ligaspiele der Amas gegen diesen Gegner aus dem Landkreis München in der Saison zuvor (noch unter Trainer Felix Hirschnagl) endeten siegreich für die Löwen. Und dennoch darf man dieses Spiel durchaus als “Härtetest” bezeichnen. Nach dem freundschaftlichen Testkick in Moorenweis am vergangenen Sonntag sagte der Löwendompteur auf die Frage von sechzger.de:

Deisenhofen ist ein ordentlicher Bayernligist, der immer im oberen Mittelfeld mitspielt, der vor allem auch fußballerisch gut ist. Und dann wird’s auf jeden Fall ein anderer Gegner, wie jetzt die letzten zwei, ja.

Auf die Rückfrage, ob der Gegner nach seiner Einschätzung also “hart genug” sei – nachdem der Kollege eines anderen Blogs die (noch) fehlenden Härtetests in der aktuell laufenden Saisonvorbereitung bemängelt hatte – sagte Kayabunar scherzhaft: “Das ist jetzt schwer zu bewerten. Müssen wir mal nach dem Spiel schauen,” was für ein erfreutes Schmunzeln bei den umstehenden Pressevertretern sorgte. Humor hat er also auch, der Erfolgstrainer der Amas aus der vergangenen Saison.

Bayernliga-Dauergast seit sechs Jahren

Seit inzwischen sechs Jahren spielt der FC Deisenhofen in der Bayernliga Süd. Zuvor hatte man jahrelang in der Landesliga Südost eine stets gute Rolle gespielt. Und auch der Wechsel in die höhere Spielklasse klappte reibungslos. Nachdem ab Sommer 2021 und dem Ende der Corona-bedingten Einschränkungen wieder ein regulärer Spielbetrieb durchgeführt wurde, belegte man in der Folge die Tabellenplätze zehn (am Ende der Saison 21/22), zwöf (22/23), fünf (23/24 und 24/25) und schließlich vor rund eineinhalb Monaten den achten Rang. Eine beachtliche Bilanz für einen Verein im Münchner Speckgürtel, der vor allem auf eine starke Jugendarbeit und den Einsatz von Eigengewächsen achtet und – ein wenig im Schatten der Nachwuchsleistungszentren in München, Unterhaching, Augsburg, Ingolstadt oder Regensburg – auch immer wieder Talente hervorbringt.

Deisenhofens Trainer mit Kayabunar bei Türkgücü

Verantwortlich für die Herrenmannschaft im Teil der Gemeinde Oberhaching ist seit inzwischen vier Jahren Andreas Pummer (43), der seine Trainerlaufbahn im Herrenbereich einst beim FC Unterföhring begann und 2017 beim Projekt Türkgücü München anheuerte. Dort verbrachte er auch einige gemeinsame Jahre mit dem Trainer des Gegners für den Test am Samstag, Löwencoach Alper Kayabunar.

Wer spielt für die Löwen in Deisenhofen?

Wen dieser für diesen freundschaftlichen Vergleich mit Deisenhofen auf’s Feld schicken wird, ist eine spannende Frage. Nachdem die U19 der Löwen heute Abend beim Landesligisten SV Aubing zu einem Test gastieren wird (wir berichteten hier darüber), dürfte sich Vergleichbares, wie vergangenen Freitag in Kay nicht wiederholen. Für den Test beim Kreisklassisten im Landkreis Traunstein hatte Kayabunar – abgesehen von Gastspieler Julian Bell und Loris Husic – eine Startelf aufgeboten, die sich mehrheitlich aus Akteuren der letztjährigen U19 zusammensetzte. Erst zur Pause kamen dann zahlreiche “arrivierte Kräfte” aus der vorsaisonalen U21 bzw. solche die auch schon in der 3. Liga Profiluft schnuppern durften, wie Lasse Fassmann und Samuel Althaus, zum Einsatz.

Instagram-Ticker, Spielbericht, Fotogalerie – hier bei uns

Alle Löwenfans, die es am Samstag Nachmittag nicht nach Deisenhofen schaffen, erfahren über unseren Instagram-Kanal die Zwischenstände, die wir natürlich wieder mit Impressionen vom Ort des Geschehens unterfüttern. Wir tickern also via Social Media. Den obligatorischen Spielbericht findet Ihr kurz nach Abpfiff hier auf der Seite. Und die beliebte Fotogalerie voraussichtlich am Sonntag ebenfalls. Die Informationen für das Wochenende sind gesichert!

U19 testet am Sonntag an der 114 gegen den BVB

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Richtungsweisende Spiele für die U19

Wer seinen Besuch zum Fanfest der KGaA schon geplant hatte, darf am Sonntag trotzdem gerne nach Giesing fahren. Die U19 aus dem Junglöwen-NLZ testet am Sonntag, 12. Juli, um 12 Uhr am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße gegen die Altersgenossen aus der Talentschmiede des BVB. Neben einem Wiedersehen mit Felix Hirschnagl, seit letzter Saison Trainer der U19 der Schwarz-Gelben und davor mehrere Jahre bei 1860 tätig, verspricht das Spiel auch sportlich interessant zu werden. Der Eintritt zur Partie ist frei!

U19-Coach Schittenhelm mit neuer Mannschaft

Der langjährige A-Jugend Trainer Jonas Schittenhelm hat nämlich – wie zu jeder Saison – eine neu formierte Mannschaft unter seiner Leitung, die sich in der dritten Woche der Vorbereitung befindet. Auch trainieren aktuell einige Youngster bei der Kampfmannschaft mit. U19 Trainer SchittenhelmAuf der Website der Junglöwen gab er folgendes zu Protokoll:„Grundsätzlich läuft es gut, auch wenn wir noch einige Angeschlagene haben, die aber nacheinander zurückkommen.“ Insgesamt sei es eine relativ junge Mannschaft mit vielen Jungjahrgängen, auch weil Edon Krasniqi und Ludwig Estermann derzeit bei Alper Kayabunar mittrainieren und spielen. „Alle geben Gas“, freut sich der Trainer über das Engagement seiner Jungs.”

Sein Team sieht der 40-jährige Coach auf einem guten Weg: „Die ersten beiden Wochen waren okay, wir sind gut reingekommen. Wir werden jetzt die Intensität hochfahren und versuchen, uns als Kollektiv bis zum Saisonstart zu steigern. Dortmund ist sicher in einer ähnlichen Phase wie wir. Wir wollen Spaß haben. Jeder kann sich gegen Dortmund zeigen. Alle freuen sich auf das Spiel und auf Felix Hirschnagl.“

Dortmunder kommen mit bunt gemischter Truppe aus dem Trainingslager

Die Dortmunder reisen am Sonntag aus ihrem Trainingslager in Brixen im Thale ab und machen auf dem Rückweg Station in München. Für den BVB ist es das zweite Testspiel. Das erste wurde noch zuhause im Ruhrpott mit 3:2 gegen Rot-Weiss Essen gewonnen. Felix Hirschnagl meint dazu (wieder auf jungloewen.de): „Es war typisch für ein erstes Testspiel. Wir haben nach 45 Minuten komplett durchgewechselt. Das wird am Sonntag gegen Sechzig ähnlich sein.“

Felix Hirschnagl TSV 1860 Trainer U17 U21

Auch er musste einen größeren Umbruch moderieren, hat von 2008 bis 2011 sogar vier verschiedene Jahrgänge in seinem Kader. Den Löwen ist der frühere Amas-Trainer noch immer verbunden: „Ich bin mit einigen von Sechzig immer noch in Kontakt, vor allem mit Vincent Saller.“ Saller ist nun Co-Trainer von Alper Kayabunar und war davor Hirschnagls Co-Trainer in der U21 und U17 des TSV.

Davor noch Test gegen den SV Aubing

Am Freitag testet die U19 zuvor noch einmal gegen eine Herrenmannschaft. Anpfiff ist auf der Bezirkssportanlage Kronwinkler Straße am Freitagabend, 10. Juli 2026, um 18.60 Uhr. Unseren Vorbericht zum Spiel findet ihr hier. Die A-Jugend des TSV freut sich bei beiden Spielen über zahlreiche Zuschauer*innen!

Stimmen zum Spielplan der Regionalliga Bayern

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Wie schon in der vergangenen Saison, als wir uns nach der Veröffentlichung des Drittligaspielplans umhörten, was die verschiedensten Protagonisten im Löwenumfeld zum Eröffnungsspiel in Essen, aber auch zu den weiteren Terminen zu sagen hatten, haben wir uns heuer auf Stimmenfang gemacht. Was sagen die Befragten zur Auftaktpartie für die Löwen in Schweinfurt am 2. Spieltag. Was zum Heimstart gegen Augsburg II? Klar, es geht natürlich nur noch um die Regionalliga Bayern und keine bundeweite Liga, wie noch im vergangenen Jahr, als uns der DFB die Fahrt nach Essen zum Auftakt bescherte. Aber dennoch – oder gerade deswegen? – ist es interessant, zu beobachten, welche Aufbruchstimmung beim einen oder anderen Anhänger herrscht. Unsere Stimmen zum Spielplan 2026/27.

Uli (ein Freund der Redaktion aus Hamburg):

Wieder darf ich mir als Hamburger überlegen, wieviele Spiele ich mir nächste Saison zu Gemüte führen kann. Okay, an den Heimspielen ändert sich nichts, es kommen ein paar Spiele in der Nähe von München dazu: Auch das ist für Hamburger gut. Auch wenn man nicht „S-Bahn-Derby“ sagen darf – für mich wird jedes Spiel ein „ICE-Derby“. Aber: So schlimm scheint es nicht zu werden: Drei Viertel aller Spielorte sind sicher mit maximal einem Umstieg (die letzte Meile zähle ich jetzt mal nicht mit – damit zählt das Grünwalder als „umsteigefrei“) von Hamburg aus zu erreichen. Und ob ich schneller nach Burghausen oder Aubstadt komme, muss der Baustellenfahrplan noch erweisen. Dennoch glaube ich, dass die Reise nach Aubstadt die schönste werden könnte: Da muss man nämlich noch mit dem Regionalbus über die schöne Rhön ins Grabfeld fahren (well – nur weg kommt man nicht mehr). Und einen hervorragenden Metzger gibt es da auch!

Basti (Ex-Moderator und jüngst Gast im sechzger.de-Talk 269):

Der Spielplan ist mir erstmal egal! Ich freu mich, dass es bald wieder losgeht und wir eine Mannschaft sehen werden, die sich den Arsch für unseren Verein aufreißt, so wie es alle aktuell tun! Um Nix anderes geht’s!
Wir sind die Löwen – egal wer kommt, egal wer geht, weil Sechzig alle überlebt!

Jens (Göppinger Löwen ’91):

Der Spielplan zeigt mir vor allem eines: Die Regionalliga wird für uns wieder eine völlig neue und anspruchsvolle Herausforderung. Viele Gegner sind für die breite Öffentlichkeit vielleicht weniger bekannt, viele Stadien kleiner und manche Fanszenen kaum präsent. Das ist alles nicht mit dem vergleichbar, was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben. Aber genau das macht diese Liga so tückisch. Es gibt keine leichten Spiele, keine Selbstläufer und keine Mannschaft, die gegen uns nicht bis an ihre Grenzen gehen wird. Natürlich hoffe ich, dass sich der eine oder andere Freitagabendtermin noch verschiebt, denn diese Ansetzungen sind immer mit zusätzlichem Aufwand und Stress verbunden. Aber unabhängig davon nehmen wir die Aufgabe genauso an, wie sie ist. Die Regionalliga verlangt harte Arbeit, Demut, Geduld und den Willen, sich Woche für Woche alles neu zu verdienen. Genau dieser Herausforderung stellen wir uns. Denn egal, wer auf der anderen Seite steht, egal ob vor 20.000 Zuschauern oder auf einem deutlich kleineren Platz: Wir sind Sechzig. Und genau mit dieser Mentalität müssen und werden wir diese Saison angehen!

Thorsten Ruinys (Autor “Das Löwen Kompendium”):

Liebe kennt keine Liga… Allerdings fehlen mir als Nordlicht natürlich die Gastspiele der Löwen im Norden. Dennoch gefällt mir der Spielplan für die kommende Saison sehr gut. Freue mich auf den Auftakt bei den Schnüdeln. Das wird ein richtiger Gradmesser. Auch die im Oktober binnen weniger Tage angesetzten zwei Heimspiele gegen Bayreuth und die Roten werde ich definitiv zusammen mit meinem Sohn besuchen. Gespannt bin ich, was es bedeutet, am letzten Spieltag in Unterhaching antreten zu müssen…

Christian Jung (Redakteur sechzger.de):

Der Spielplan enthält für mich zahleiche Erinnerungen, an die „Wiederbelebungs”-Saison 2017/18, was ja angesichts der Liga irgendwie auf der Hand liegt. Aber natürlich auch viel spannendes neues. Ich verpasse leider wegen Urlaub das Spiel in Vilzing, was ich sehr schade finde! Den Auftakt in Schweinfurt und den fallenden Vorhang in der Vorstadt finde ich aber grandios!

Michi Bauer (Journalist bei der Main-Post und Freund der Schnüdel):

Der FC Schweinfurt 05 hat einen spektakulären Start in die Regionalliga Bayern erwischt. Zum Auftakt das Derby beim TSV Aubstadt zu dem 3000 Zuschauer in der vermutlich ausverkauften NGN-Arena erwartet werden, dann schon im ersten Heimspiel der Knaller: die Münchner Löwen. Ich denke mal, dass da mindestens 8000 Leute kommen werden, vielleicht wird die Kulisse sogar fünfstellig. Sportliche ist es sicher der beste Zeitpunkt, die Löwen zu bekommen – wer weiß, welche Mannschaft sie da schon stellen können. Für den FC 05 geht es sportlich herausfordernd weiter: Gleich am dritten Spieltag geht es zu den kleinen Bayern. Spätestens da wird klar sein, wohin die Reise für die Schnüdel gehen kann.

Michael Gunzelmann (Fanclub Domstadtlöwen Bamberg):

Ich persönlich kann es gar nicht mehr erwarten, dass die neue Saison beginnt.15 Jahre „Demütigung” durch einen Investor sind endlich vor. Die aktuellen Emotionen, bedingt durch die allgemeine Aufbruchstimmung unserer Fans und Vereinsverantwortlichen sowie die Spendenbereitschaft für unseren Herzensverein, kann man mit Worten gar nicht beschreiben. Der große Wunsch unseres Vereins ist in Erfüllung gegangen. Unser erstes Heimspiel findet erst am 3. Spieltag im Rahmen eines Flutlichtspiels gegen den FCA II statt. Damit wurde wertvolle Zeit für die Planung des Kartenvorverkaufs und der sonstigen Organisation gewonnen. Als auswärtiger Fan hätte ich mir mehr Sonntagsspiele auf Giesings Höhen gewünscht. Der Fokus der Bamberger Löwen liegt in dieser Saison sicherlich auf den Auswärtsspielen der Löwen in unserer fränkischen Heimat. Trotzdem werde ich auch für diese Saison in der Regionalliga für mich und meinen Sohn jeweils wieder eine Dauerkarte in der Westkurve bestellen.

Stefan Kranzberg (Redakteur sechzger.de):

Schweinfurt auswärts zum Auftakt ist natürlich eine Hausnummer – da fahren wir mit unserer jungen Truppe sicher nicht als Favorit hin! Das erste Heimspiel gegen den FCA II wird auch nicht einfacher, aber ich freu mich schon sehr drauf, endlich wieder ins Sechzgerstadion zu gehen und die Mannschaft zu unterstützen. Die Flutlicht-Heimspiele am Freitagabend werden sicher sehr stimmungsvoll. Da mein Sohn aber auch immer freitags spielt, muss ich schauen, wie oft er mich entbehren kann. Ich hab ja doch eine mindestens zweistündige Anreise nach Giesing…

Bernd Winninger (die TAKIKTAFEL):

Der Spielplan – tja was soll man sagen? Spielfrei am jeweils ersten Spieltag von Hin- und Rückrunde. Da hat der BFV schon mal weitergeholfen. Welcher Gegner, wann auf dem Plan steht, muss egal sein. In dieser Saison gibt es in keinem Spiel für keinen Spieler in weiß-blau ein Alibi. Dieses Team, egal welches Gesicht es am Ende hat, muss in jeder Partie den Fans zeigen, dass es bereit ist – wenn nötig – über den Leistungshorizont hinaus zu gehen um das Saisonziel zu erreichen. Ob dieser Einsatz am Ende reicht, werden wir sehen.
Dass es nicht leicht wird, denn jeder Gegner hat gegen uns sein Spitzenspiel, ist uns vermutlich allen klar. Wir sind ab Spieltag eins (bzw. zwei) das Team, das jeder schlagen will. Nichtsdestotrotz ist immer maximaler Einsatz auf dem Platz das, worum es geht, denn diesen werden die meisten Gegner ebenfalls an den Tag legen. Da noch niemand weiß, welches Gesicht die Mannschaft des TSV 1860 München haben wird, wäre – zum jetzigen Zeitpunkt – jede Prognose über ein etwaiges Abschneiden am Ende der Saison Hellseherei.

Alexander Zeilhofer (Vorsitzender PRO1860):

Den Freunden sonniger Fußballtage fällt natürlich schnell auf, dass man in den kalten Monaten nicht ran muss. Sehr schön, nur müssen die Tribünen-Fashion-Victims den Kauf der neuen Winterjacke dann anders rechtfertigen. Den Auftakt mit Schweinfurt (kennen die Liga) und den kleinen Datschis (wollen sich gegen uns beweisen) finde ich außerordentlich undankbar. Da muss man sich nach drei Spieltagen schon mal eher auf die untere Tabellenhälfte einstellen. Gut, dass wir es wissen und einen kühlen Kopf bewahren werden, weil die Zeit der Unruhestifter im Verein hoffentlich langsam zu Ende geht. Dafür feiern wir dann gegen Ansbach ein torreiches Wiesn-Heimspiel. Der Saisonendspurt verspricht Machbares und Hitziges – hoffen wir mal, dass das keine Big Point Spiele werden.

Bene Niedergünzel (Redakteur sechzger.de):

Noch am 3. Juni habe ich in eine interne Gruppe geschrieben: Ich gebe meine Dauerkarte zurück, besuche in der neuen Saison kein Heimspiel mehr und unterstütze diese KGaA samt Ismaik mit keinem einzigen Cent mehr. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – das ist gerade einmal fünf Wochen her! Heute freue ich mich auf die neue Spielzeit, wie noch nie zuvor. Plötzlich sind wir wieder ein Verein mit echter Perspektive. Ich kann mir guten Gewissens wieder ein Trikot kaufen. Ich kann einfach wieder nur Fan sein! Es wird extrem spannend zu sehen, wie sich das anfühlt, und die Vorfreude ist riesig. Genauso sehr freue ich mich darauf, so manches Auswärtsspiel in dieser Saison mit dem Rad anzusteuern. Zum Glück gibt es von Sechzig mittlerweile auch richtig schöne Radklamotten – da hat man für die Touren zu den Spielen direkt das perfekte Outfit parat.

Sabine (regelmäßige Gastautorin bei sechzger.de):

Nicht der Spielplan macht die Saison. Sondern die Menschen, die sie begleiten.

Jan Walla (auf der letzten MV neu gewählter Verwaltungsrat):

Die Veröffentlichung des Spielplans lässt das Kribbeln, das ich seit Wochen spüre, noch einmal deutlich anwachsen. Die Spiele unserer Mannschaft mit unserem Verein in unserem Trikot – sie stehen kurz bevor. Das wird ein tolles Gefühl sein im Stadion zu stehen und all das live zu erleben. Mit dem Auswärtsspiel in Schweinfurt geht es standesgemäß los würde ich sagen und der Gegner beim ersten Heimspiel ist aus meiner Sicht zweitrangig – es wird in jedem Fall ein Fest werden! Vielen Dank an dieser Stelle auch an alle Löwenfans für ihre Unterstützung in der letzten Zeit – ohne euch wäre all das nicht möglich.

Nicolai Walch (ehemaliger Verwaltungsrat):

Die kommende Saison wird episch. Nach Jahren der Knechtschaft sind wir nicht nur nach Giesing zurückgekehrt, sondern auch „Freiheit für Sechzig“ wird Realität. 100 % der Anteile liegen wieder in den Händen der Mitglieder. Wir können mit der Aufschrift „Football for the People“ auf dem Trikot in einem urbanen Stadion Vorreiter für all jene sein, denen Fußball mehr bedeutet als blinder Konsum. Die ersten beiden Spiele, auswärts gegen Schweinfurt und zu Hause gegen Augsburg, taugen für einen Start voller Euphorie, die uns durch die gesamte Saison tragen wird.

Christian Poschet (Fanbeauftragter):

Endlich geht es wieder los. Ich freu mich auf die neue Saison in einer neuen Konstellation. Klar wäre mir 3. Liga lieber, aber es ist wie es ist. Für uns als Fanbetreuung wird es ganz andere Herausforderungen geben. Ich bin gespannt. Ich wünsche mir, dass wir Fans noch näher zusammenrücken. Es zählt nur der Verein, nichts anderes. Wir haben eine gewaltige Fanbase und wir werden auch diese Krise meistern. Und an alle, die diesen Weg nicht mitgehen möchten: “Sehr Schade, aber natürlich eure persönliche Entscheidung”. Ich bin auf alle Fälle dabei. Wir sind der Verein!

Florian Haas (als GROUNDED auf Youtube unterwegs):

Schweinfurt ist ein super Start, ich freue mich, mit vielen Löwen gemeinsam im Block zu stehen, und muss mich wohl für das hoffentlich erneut gute Essen in Buchbach noch ein bisschen gedulden! Bei den Heimspielen ist es ja eigentlich egal, wer kommt, am Ende hoffe ich, im Sportpark die Meisterschaft feiern zu können.

Gernot Mang (Präsident TSV 1860 e.V.):

Ich freue mich, dass der BFV unserem Wunsch nachgekommen ist. Der spielfreie erste Spieltag verschafft uns noch etwas mehr Zeit, um die Mannschaft besser auf die Saison vorzubereiten. Dass wir anschließend mit einem Auswärtsspiel in Schweinfurt starten, ist natürlich gleich eine echte Herausforderung. Schweinfurt gehört zu den Topteams der Liga, aber genau auf solche Spiele freuen wir uns. Insgesamt erwartet uns eine spannende und anspruchsvolle Saison, in der wir uns Woche für Woche beweisen müssen. Wir werden alles dafür tun, um gut in die Spielzeit zu starten.

Andi Bär (Ex-Pressesprecher bei der SpVgg Bayreuth, beantwortet die Frage aus Sicht der Oldschdod)

Der Spielplan der Regionalliga wird bei uns in Bayreuth eigentlich relativ entspannt gesehen. Am Anfang halt zwei Zweitvertretungen: Da kannst du entweder unter die Räder kommen oder du erwischt eine junge Mannschaft – die wir natürlich auch haben – und gehst mit sechs Punkten aus zwei Spielen in die Saison. Das einzige wo natürlich die Fans ein bisschen jammern ist tatsächlich das Auswärtsspiel bei euch im Grünwalder, weil Dienstag halt einfach scheiße ist. Aber gut, was will man machen. Wenn man ehrlich ist, haben wir Bayreuther sogar damit gerechnet.

Peter Gratz (Redakteur sechzger.de):

Ich freue mich, dass der BFV die aktuelle Lage der Löwen berücksichtigt hat und uns etwas mehr Zeit zur Vorbereitung lässt. Das erste Spiel in Schweinfurt ist natürlich ein Kracher. Das erste Heimspiel wird sowieso ein großes Fest, auch wenn nur die Augsburg Amateure nach Giesing kommen! Da aber noch nicht viel genau festgelegt ist, lasse ich mich überraschen und hoffe, dass der BFV uns immer mit genug Vorlaufzeit die zeitgenauen Termine mitteilt.