Start Blog Seite 329

TSV 1860 – Viktoria Köln (1:3), die Taktiktafelanalyse

20
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse nach der 1:3 Heimniederlage gegen Viktoria Köln. Die folgenden Zeilen werden sicherlich etwas anders aussehen als Ihr es in dieser Rubrik gewohnt seid. Aber ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Maßnahmen.

Unser TSV 1860 hat am Sonntag gegen Viktoria Köln nun das dritte Ligaspiel in Folge verloren und steht punktlos am Tabellenende. Dass die Mannschaft tot ist, so wie einige Kommentatoren in den sozialen Medien schreiben, sehe ich noch nicht ganz, einige Organe versagen allerdings schon länger den Dienst. Der Defibrilator sollte also zumindest schon einmal in Stellung gebracht werden.

Die von Argirios Giannikis in einem veränderten System 3-5-2/5-3-2 aufs Feld geschickten Löwen standen der im 4-2-3-1 antretenden Viktoria aus Köln mehr oder weniger ohnmächtig und ideenlos gegenüber.

Über Linienwahl und Pressingverhalten zu reden, ist nach diesem Spiel müßig, denn es fehlt – zumindest defensiv – nicht im taktischen Bereich. Diesbezüglich kann man den Spielern keinen Vorwurf machen. “Was schreibt er denn jetzt für einen Scheiß”, wird sich der ein oder andere bestimmt fragen, ich erkläre das gleich ein bisschen weiter unten.

Obwohl es eigentlich heute etwas irreführend ist, weil diese Zahlen möglicherweise beschönigend wirken, zunächst die statistischen Werte des Spiels.

Statistische Werte zu TSV 1860 – Viktoria Köln

  • Ballbesitz: TSV 57% – VIK 43%
  • Passgenauigkeit: TSV 86% – VIK 78%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 69% – VIK 69%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 14/5 – VIK 10/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 6,04 – VIK 16,48

Analyse der statistischen Werte

Nur diese Werte betrachtet, käme niemand auf die Idee, dass Viktoria Köln das Spiel, bis auf wenige Minuten, komplett im Griff hatte.

Ballbesitz (57%:43%)

Viel Ballbesitz bringt leider nichts, wenn man mit dem Spielgerät nichts anfangen kann. Die Abwehrspieler des TSV 1860 München sind beim Aufbau im Positionsspiel die ärmsten Schweine. Dass Mannschaftskameraden im Mittelfeld Räume schaffen und somit einen schnellen auslösenden Pass auf einen dritten Mitspieler, der dann in diesen Raum einläuft, ermöglichen, fehlt oft komplett.

So kommt dann unter freundlicher Mithilfe passiver Mitspieler ein unerträgliches Ballgeschiebe in der letzten Reihe zustande, für das die ballschiebenden Akteure eigentlich nicht viel können, da die offensiveren Mitspieler auf dem Feld augenscheinlich mannschaftsintern “Wer sich bewegt, verliert” spielen.

Am Ende des Spieles zeigt die Statistik dann aus diesem Grund einen Ballbesitz von 57%. Was zwar ganz gut aussieht, wenn man aber betrachtet, wie der Ballbesitz genutzt wurde, entsteht ein trauriges Bild. Um die Traurigkeit noch besser hervorzuheben, gehen wir gleich zur nächsten Statistik über.

Passgenauigkeit (86%:78%)

Wow, eine der höchsten Passgenauigkeiten überhaupt für eine Mannschaft in einem Spiel seit ich diese Rubrik hier schreibe. Blöd nur, dass knapp 46% aller vom TSV 1860 München im Spiel gespielten Pässe keinerlei offensiven Mehrwert hatten.

Sehen wir uns nun die Statistiken der Sechzger bei den für die Offensive wertvollen Vorwärtspässen an, kommen wir auf eine Passgenauigkeit von lediglich rund 65%. Das ist theoretisch gar kein so schlechter Wert. Allerdings müsste in diesem Fall die Ballsicherung in der Offensive besser funktionieren. Und da sind wir wieder bei dem Spiel “Wer sich bewegt, verliert.” Zu oft haben die Offensivspieler, wenn sie in Ballbesitz sind, keine Möglichkeit, den Angriff weiter nach vorne zu bringen, weil ihnen schlicht die Anspielmöglichkeiten fehlen. Meistens bleibt aber eine Möglichkeit und die ist dann der Pass zurück. Zusammenfassend muss man weiterhin sagen: Der Spieler mit Ball ist beim TSV 1860 München die ärmste Sau.

Defensive Zweikampfquote (69%:69%)

Hurra, sogar die Zweikampfquote ist überdurchschnittlich! Leider ist das aber auch nur die halbe Wahrheit.

Wichtig ist: Die Zweikampffrequenz ist nach wie vor auf einem guten Niveau, die Zweikampfführung in manchen Bereichen des Spielfelds ist jedoch alles andere als zufriedenstellend.

Licht und Schatten

Im zentralen Mittelfeld finden wir gegen den Ball Licht und Schatten. Licht ist definitiv im taktisch defensiven Bereich ersichtlich. Die Ballgewinnquote durch abgefangene Pässe und gewonnene Kopfballduelle, die ebenfalls hauptsächlich gutem Stellungsspiel und somit der Defensivtaktik geschuldet sind, ist überdurchschnittlich. Allerdings haben wir im zentralen Mittelfeld zwischen den beiden defensiven bzw. offensiven Dritteln nur eine einzige Balleroberung durch einen gewonnenen Zweikampf.

Um das klar zu stellen: Insgesamt haben die Sechzger in dieser Zone zwar durchaus den ein oder anderen Zweikampf gegen den Ball geführt, aber in Summe war auch das zu wenig und vor allem zu wenig erfolgreich. Drei von zehn Duellen entschieden die Sechzger in dieser Zone zwar für sich, zu einem Ballgewinn, der in der Folge in eine eigene Aktion umgesetzt werden konnte, führte von diesen Zweikämpfen aber lediglich einer.

Die Gesamtbilanz bei den Zweikämpfen gegen den Ball ist wie gesagt absolut in Ordnung, bei der Frequenz existiert zwar noch etwas Luft nach oben, aber in diesem Bereich fällt mir Kritik schwer.

Zentrale Zurückhaltung

Was allerdings durchaus kritikwürdig ist – und damit schließt sich der Kreis zu dem Satz in der Einleitung – ist das Defensivverhalten und das Zweikampfverhalten in den zentralen Räumen vor der Box. Auf den Flügeln bearbeitete die Mannschaft des TSV 1860 München Viktoria Köln vorbildlich, im Zentrum mangelhaft. In der Zone zwischen Strafraum und Mittellinie waren die Sechzger was die defensiven Zweikämpfe betrifft abgesehen vom letzten Drittel des Gegners, am wenigsten aktiv. Das ist vermutlich ein Problem, das mit der Courage, den Zweikampf zu suchen, mehr zu tun hat, als mit diesbezüglich fehlenden oder falschen taktischen Anweisungen.

Schüsse/aufs Tor (14/5:10/4)

Zwei Topchancen (Schubert 44., Philipp 51.), das Fallrückziehertraumtor durch Ott (68.), und einen Wert bei den sogenannten expected Goals, der eigentlich vielversprechend aussieht, aber am Ende verlierst Du verdient. Nicht weil Du keine Chancen gehabt hättest, selbst Tore zu machen, sondern weil Spieler wieder in die Muster zurückfallen, wo falsche Entscheidungen bezüglich des Abschlusses getroffen werden. Was vergangenen Spieltag gegen Stuttgart noch gut war, nämlich die Position und Schussgenauigkeit beim Abschluss, hat sich ein wenig ins Negative verschoben und ist mit einer Schussgenauigkeit von 36% leider deutlich unter dem Topwert der letzten Woche in dieser Rubrik. Der ist allerdings auf Dauer auch kein Maßstab.

Legt man die Schussdiagramme der beiden letzten drei Spieltage übereinander, sehen wir bei den Schusspositionen am Sonntag wieder eine größere Streuung außerhalb der Strafraumzentrale bzw. des Strafraums als im in dieser Rubrik noch gut gestalteten Spiel zuvor. Das alles unterliegt natürlich immer gewissen Schwankungen, die auch vom Defensivverhalten des Gegners abhängen und ist auch kein Grund zur Panik. Ähnlich wie beim Stellungsspiel ist hier – noch – wenig kritikwürdig.

PPDA (6,04:16,48)

Aktionen und erfolgreiche Aktionen, die machen hier den Unterschied. Pressingdruck ist gut und schön, wenn sich der Gegner auf die ein oder andere Weise immer daraus befreien kann und wenn vertikales Spiel des Gegners nicht mit Gewinn und nachhaltiger Eroberung zweiter Bälle seitens der verteidigenden Mannschaft endet, hilft mir die gute statistische Einordnung des Pressingdrucks – sprich ein Wert von 6,04 – herzlich wenig.

Ich denke, mehr brauchen wir hier nicht zu sagen. Pressing wurde versucht, aber der Gegner war zu clever und zusätzlich kämpferisch genug beim vertikalen Spiel.

Die Tore

Hier könnt ihr euch die Tore des Spiels TSV 1860 – Viktoria Köln und weitere Highlights noch einmal ansehen. Das entscheidende Tor was das durch El Mala (49.) zum zwischenzeitlichen 0:2. Der spätere Anschlusstreffer durch Ott blieb das einzige Tor des TSV 1860 München an diesem Nachmittag und trotz Tor des Jahres-Potential leider nicht mehr als eine schöne Erinnerung an ein sonst aus Löwensicht größtenteils grausames Spiel.

Nach einem Einwurf für die Gäste auf deren rechter Seite tief in ihrer eigenen Spielfeldhälfte, geht plötzlich alles viel zu schnell für die in diesem Moment im Kollektivschlaf befindliche Löwenelf. Cabral, der rechte Außenverteidiger der Kölner, warf ein, erhielt sofort das Leder zurück und startete den Ball am Fuß die Linie entlang mit Tempo. Zunächst spielte er Guttau und Bähr im Tempodribbling aus, als wären sie nur Slalomstangen. Darauf wurde Reinthaler, der versuchte, helfend herbeizueilen, mit einem Steilpass auf Lobinger, der an der Mittellinie wartete, getunnelt. Lobinger verarbeitete das Leder kurz und spielte es Vrenezi auf der Halbposition in den Lauf, der Schifferl mit einem Pass nach außen, wiederum auf Cabral, aussteigen ließ.

Nun liefen neben Cabral, der mit Ball diagonal von außen nach innen in den Strafraum zog, Vrenezi diagonal ins Zentrum, El Mala von links mit hohem Tempo kommend und Henning zentral leicht versetzt zu Vrenezis Laufweg auf das von Reich und Vollath verteidigte Tor zu. Alle drei mitlaufenden Spieler der Viktoria waren bereit, den Ball im Tor zu versenken. Der Rest der komplett düpierten Löwendefensive konnte beim Hinterhertraben nur noch zusehen, wie es dann El Mala war, der den Querpass von Cabral in die Maschen schob.

Das fiel auf

Die beste Taktik bringt nichts, wenn die Spieler nicht wollen oder können oder ihnen der Mut fehlt. Dass diese Spieler nicht können, wäre absoluter Blödsinn. Die Mannschaft besteht größtenteils aus gestandenen Drittligaspielern, die in ihren bisherigen Teams absolute Stützen und Leistungsträger waren und teilweise auch schon in der 2. Liga ihre Meriten sammeln durften.

Der Spieler, der den Ball hat, ist bei uns die ärmste Sau. Wenn die Mitspieler sich nicht aktiv und mutig anbieten, sich Räume erarbeiten und Mitspielern dadurch andere Räume öffnen, kann der beste taktische Plan – sofern er denn existiert, wovon ich ausgehe – nicht aufgehen.

Ebenso wie im Positionsspiel (allerdings nicht ganz so eklatant) fehlt der Mut auch teilweise im Umschaltspiel. Anstatt gleich den durchlaufenden Mannschaftskollegen mitzunehmen, wird auch da nicht selten der Rückpass gespielt, anstatt den Versuch zu starten, die Kette mit Tempo zu überlaufen.

Wie einfach das gehen kann, zeigt das 2:0 der Kölner. Die haben da aus einem eigenen Einwurf durch extreme Tempoverschärfung eine derartige Dynamik in den Spielzug gebracht, dass es wirkte, als könnte dem die Mannschaft des TSV 1860 gedanklich in keinem Moment folgen.

Fazit

Ich bin nach dem Spiel TSV 1860 München – Viktoria Köln wirklich maßlos und zutiefst enttäuscht von dieser Mannschaft. Ob ein Trainerwechsel bei einer (bis auf Ausnahmen) derart charakterlosen Truppe wie dieser, die bei mir als Kollektiv nun jeglichen Kredit verspielt hat, etwas bringen kann, weiß ich nicht.

Ich mag es nicht, Trainerköpfe zu fordern, wenn sich eigentlich mehr als die halbe Mannschaft fragen müsste, ob sie den richtigen Beruf gewählt haben – und wenn sie das bejahen können, den richtigen Verein.

Bei Spielern aus der eigenen Jugend stellt sich diese Frage nicht. Schwankungen bei den Leistungen von 17-, 18-, 19-Jährigen zu kritisieren ,wäre auch etwas drüber, oder? Einsatzwille ist immerhin bei allen Eigengewächsen klar erkennbar.

Alle anderen sollten sich definitiv fragen, ob sie wirklich hier sein wollen. Wer bei Sechzig nicht bis zur Selbstaufgabe rackern will, soll gehen. Wer es nicht für nötig hält, alles für den Erfolg auf dem Platz zu geben, hat es nicht verdient, für diesen Verein zu spielen.

Dieser Absatz wurde von der Redaktion gekürzt!

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um Sieben: Nichts dran am Gerücht um Thomas Kok

2
Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Mit dem Podcast und weiteren Themen rund um den TSV 1860 München geht es rein in den heutigen Mittwoch. Da wäre zum Beispiel die mögliche Verpfichtung von Thomas Kok zu nennen, der allerdings kein Löwe werden wird. Außerdem gibt es Ticket-Informationen zu den Partien gegen Memmingen und Dresden. Ein Blick zur Konkurrenz in die 3.Liga darf ebenfalls nicht fehlen.

sechzger.de Talk Folge 173 online

Seit gestern ist eine neue Podcast-Ausgabe bei sechzger.de online. Die Stimmung ist in der Runde nicht gerade die Beste – aber wer kann es Jan, Flo, Bernd und Stefan aufgrund der aktuellen Situation auch verdenken. Ausführlich wird das Heimspiel gegen Viktoria Köln besprochen und die Trainerdiskussion in der Runde geführt. Am Ende gibt es noch einen Ausblick auf die nächste Partie auswärts beim FC Ingolstadt.

Thomas Kok kein Thema beim TSV 1860 München

Eine Möglichkeit auf die aktuelle sportliche Situation zu reagieren, wäre die weitere Verpflichtung eines Spielers – auch wenn sich dabei die Frage stellt, was ein Akteur in einem Mannschaftsgefüge von elf Spielern überhaupt erreichen kann. In den letzten Tagen wurden dabei immer wieder Spieler in Verbindung mit dem TSV 1860 München gebracht. Gestern tauchte der Name Thomas Kok in den Medien auf. Informationen von sechzger.de zufolge ist an dem Gerücht allerdings nichts dran.

Ausstellung der Abteilung Vereinsgeschichte

Am kommenden Dienstag, den 03.September lädt die Abteilung Vereinsgeschichte zu einer Ausstellung in das Bamboleo ein. Unter dem Titel “Stadt – Verein -Menschen” geht es um die Vernetzung der Stadt München mit dem TSV 1860. Symbolisiert wird dies mithilfe von sieben Persönlichkeiten sowie drei Themenschwerpunkten. Alle Vorabinformationen gibt es im zugehörigen Artikel.

Informationen zum Toto-Pokal in Memmingen

Ebenfalls am 03.09. findet die Partie des TSV 1860 München beim FC Memmingen im Toto-Pokal statt. Die Gastgeber haben dazu erste Informationen veröffentlicht. Der freie Ticketverkauf beginnt ab Donnerstag, Stehplatzkarten gibt es 14€ (Vollzahler) bzw. 12€ (ermäßigt). Alles weitere gibt es hier zu lesen.

Ticketverkauf für Heimspiel gegen Dresden startet

Bereits einen Tag zuvor und somit heute startet der Verkauf von Tickets für das Heimspiel gegen Dynamo Dresden Mitte September. Nach offiziellen Angaben war die Begegnung gegen Viktoria Köln am Sonntag ausverkauft, auch wenn sichtbar viele Plätze frei blieben. Ausverkauftes Haus wollen die Löwen nach Möglichkeit auch am 14.September vermelden, wenn Dresden in Giesing gastiert. Ab 14 Uhr können sich Mitglieder mit bis zu vier Karten versorgen.

Groundhopping aus Spanien

Einen ausführlichen Bericht aus seinem Urlaub in Spanien sendete Thomas Enn am gestrigen Dienstag. Dabei berichtete er aus Vigo und insbesondere von der dortigen Partie gegen Valencia. Schlussendlich können die Gastgeber einen Heimsieg erzielen, was zu entsprechend guter Stimmung unter den Vigo-Fans führt. Am heutigen Mittwoch folgt übrigens direkt der nächste Bericht!

News aus der 3.Liga

Mannhardt wechselt zurück nach Illertissen

Ex-Löwe Marco Mannhardt geht noch einmal nach Illertissen, um beim dortigen Regionalligisten Spielpraxis zu sammeln und sich für mögliche Einsätze in der 3.Liga zu empfehlen. Der 22-Jährige wird vom SC Verl an den FVI verliehen und kehrt dann im Sommer nach Verl zurück.

Erzgebirge Aue visiert Aufstieg als Ziel an

Nach drei Siegen zum Auftakt ist die Marschroute im Erzgebirge klar. Der Aufstieg soll es am Saisonende sein. Dieses Ziel formulierte Trainer Pavel Dotchev bereits vor dem Derbysieg gegen Dynamo Dresden. Co-Kapitän Marvin Stefaniak war aufgrund der klaren Aussagen zunächst “etwas perplex“, unterstützt seinen Coach allerdings in der Zielformulierung.

Arminia Bielefeld sichert sich Dienste von Young

Im Duell zwischen Arminia Bielefeld und Energie Cottbus um die Verpflichtung von Isaiah Young hat sich der DSC durchgesetzt. Wie die Bielfelder gestern bekannt gaben, hat der ehemalige Essener einen neuen Vertrag unterschrieben und ergänzt damit die Offensive. Der 26-Jährige war zuletzt bei RWE stets gesetzt, sein Vertrag war allerdings nicht über den Sommer hinaus verlängert worden.

 

sechzger.de Talk 173: Niederlage gegen Köln & Duell in Ingolstadt

8
Sechzger Talk 63 Mitgliederversammlung Heimtrikot Gladbach

Die Stimmung ist nach drei Niederlagen im sechzger.de Talk Nummer 173 nicht gerade die beste – und das ist noch freundlich ausgedrückt. Jan analysiert zusammen mit seinen Gästen Flo, Bernd und Stefan die Lage bei den Löwen nach drei Niederlagen in Folge. Abschließend gibt es einen kurzen Ausblick auf das Duell gegen den FC Ingolstadt.

Nächste Heimniederlage gegen Viktoria Köln

Zum zweiten Mal kamen die Löwenfans am vergangenen Sonntag nach Giesing, zum zweiten Mal wurden sie enttäuscht. Beim 1:3 gegen Viktoria Köln zeigte die Mannschaft von Argirios Giannikis eine ganze schwache Leistung und verlor völlig verdient. Mit der dritten Niederlage in Folge und null Punkten aus den ersten drei Begegnungen liegen die Löwen auf dem letzten Tabellenplatz. Die Stimmung in Giesing ist entsprechend – vor allem aber sind die Anhänger enttäuscht von der gezeigten Leistung. Das vermittelt im Talk 173 vor allem Bernd, aber auch die weiteren Teilnehmer sind phasenweise sprachlos.

Ob mit Argirios Giannikis noch die Wende gelingt, darf bezweifelt werden. Die aktuelle Umfrage auf der Startseite von sechzger.de spricht dabei eine deutliche Sprache. Der Großteil der Löwenfans glaubt nicht mehr, dass Giannikis der richtige Trainer für den TSV 1860 München ist. Diese Meinung spiegelt sich auch im aktuellen Podcast wieder – die Zweifel werden nicht geringer.

Nächstes Spiel: das Duell gegen Ingolstadt

Ob dieser Eindruck sich am kommenden Wochenende bestätigen wird, zeigt sich ab Samstag um 14 Uhr. Dann sind die Löwen beim FC Ingolstadt zu Gast, der mit sechs Punkten aus den ersten drei Begegnungen in die 3.Liga gestartet ist. Das bedeutet aktuell Platz 4 – eine völlig andere Tabellenregion verglichen mit dem TSV 1860. Entsprechend herrscht nicht gerade viel Optimismus bei dem Gedanken an die nächste Partie. Daran kann auch die Erinnerung an das letzte Duell der beiden Mannschaften nicht viel ändern. Mit 3:1 siegte der TSV 1860 München im Februar unter gütiger Mithilfe der damaligen Gäste im Grünwalder Stadion.

Der sechzger.de Talk 173 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Holländer Kok kein Thema bei den Löwen

5
Holländer Kok kein Thema bei den Löwen
Holländer Kok kein Thema bei den Löwen

Die Stimmung ist nach drei Auftaktniederlagen durchwachsen beim TSV 1860 München. Am heutigen Dienstag hat die Mannschaft trainingsfrei. Dennoch geistern viele Namen potenzieller Verstärkungen durch den Raum. Wie die Bild in Münster berichtete sollen die Löwen an einem Holländer namens Thomas Kok vom SC Preußen Münster interessiert sein.

Holländer Kok kein Thema bei den Löwen

Allerdings entpuppte sich der angeblichen Neuzugang als Zeitungsente. Wie sechzger.de auf Nachfrage aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, ist der Defensiv-Spezialist kein Thema bei den Münchnern und wird definitiv nicht zum TSV 1860 wechseln. Bis zum Freitag, 30. August, um 20 Uhr ist das Transferfenster noch geöffnet. Gerade auf der Position des Innenverteidigers hat man aber mit Reinthaler, Schifferl und Verlaat drei erfahrene Akteure im Kader, sodass Kok, der nach einem Verkehrsunfall Ende 2023 im Jahr 2024 noch kein einziges Spiel bestritten hat, auf jeden Fall kein Thema ist.

Abwarten ob es noch Verstärkung gibt

Ob die Löwen noch eine Verpflichtung vornehmen, konnte sechzger.de bislang nicht in Erfahrung bringen, nur soviel ist klar: Kok wird definitiv kein Löwe.

Sechzig all over the world: Celta de Vigo – Valencia CF

0

Mittlerweile wisst Ihr ja, dass ich großer Fan von Spanien und seinem Fußball bin. Deshalb verbringe ich mit meinem Sohn auch dieses Jahr wieder die Ferien in Galicien. Natürlich nicht ohne ein paar Grounds zu machen. Erster Programmpunkt des fußballerischen Rahmenprogramms war das Spiel zwischen Celta de Vigo und Valencia CF.

Erster Urlaubstag in Vigo

Bereits letztes Jahr hatten wir das Glück, ein Spiel besuchen zu können. Und zwar das gegen Real Madrid anlässlich des hundertjährigen Geburtstags von Celta. Allerdings habe ich es irgendwie verbaselt, Euch einen Bericht dazu zu schreiben. Mea Culpa! Genauso wie letztes Jahr führte uns daher der Weg am ersten Urlaubstag nach Vigo. Was gemeinhin als eine der weniger schönen Städte Spaniens bezeichnet wird. Ich finde es aber durchaus aushaltbar. Wir kommen am frühen Nachmittag in Vigo an, parken in Stadionnnähe und machen uns mit dem Bus ins Stadtzenzentrum auf, wo wir tatsächlich das Restaurant finden, in dem wir letztes Jahr sehr gut essen konnten. Wir kehren ein und nehmen ganz selbstverständlich mit den Einheimischen um ca. 15:00h unser Mittagessen ein.

Ausverkauftes Balaidos

Danach machen wir eine Runde durch die Altstadt und besichtigen den alten Hafen. Nach einem kleinen Eis zur Stärkung geht’s dann in einen pickepacke vollen Bus zum Stadion Balaidos. Das Stadion war ausverkauft, denn Celta startete mit einem Sieg in die Saison und ging als Tabellenführer (nach dem ersten Spieltag) ins Spiel gegen Valencia. Nach zwei Saisons im Abstiegskampf wittern die Celtistas nach dem guten Saisonauftakt Morgenluft und hoffen auf eine bessere Saison. Am Stadion angekommen genießen wir noch ein wenig die Atmosphäre vor dem Ground und der Papa lässt es sich nicht nehmen, das gewohnte Pre-Match Bier zu trinken. Der Optimismus war in den kurzen Gesprächen mit den Umstehenden durchaus zu spüren.

Machinelle Pyro-Show vor dem Spiel

Im Stadion wird vor dem Spiel viel spanischer Punkrock gespielt. Im Publikum befinden sich überdurchschnittlich viele langhaarige Männer. Celta verfügt über ein sagen wir links-alternatives Publikum, das sehr sympatisch ist und mit dem man sehr leicht in Kontakt kommen kann. Dann ist es soweit und das Spiel geht los. Nicht ohne maschinelle Pyro-Show, die aus fest installierten und eigens dafür errichteten Anlagen kommt.

Mschinelle Pyro vor dem Spiel

Wir kommen mit unserem Sitznachbar ins Gespräch, der uns berichtet, dass die Heimfans darauf stehen und die Anlage erst noch etwas “finegetuned” werden musste. Er zeigt uns seine galicische Fahne mit Brandlöchern. Diese seinen entstanden, als er besagtem Spiel gegen Real Madrid ganz unten am Spielfeldrand saß und die Funken bis ins Publikum sprühten. Dann beginnt das Spiel auf einem Rasen, der vor dem Spiel auf Starkregenverhältnisse gewässert wurde, so dass überall auf dem Rasen Pfützen entstehen und bei jedem Schritt der Spieler Wasser hochspritzt. Wir vermuten, dass sich Celta aus dem regnerischen Galicien so einen Heimvorteil gegen die Gäste von der trockenen Mittelmeerküste verschaffen wollten. Aber das ist nur eine Vermutung.

Ereignisreiche erste Hälfte

Das Spiel (das schon ein anderes ist, als der gewohnte Abstiegskampf in der dritten Liga) wogt munter hin und her. Valencia geht in der 14. Minute durch Lopez früh in Führung. Aber das motiviert die Gastgeber eher, als das sie lähmt. Etwas das man als Löwenfan auch nicht mehr so wirklich kennt… Und so dauert es nur neun Minuten, bis der Ausgleich fällt. Mingueza kommt nach einer präziscehn Flanke am langen Eck vollkommen frei zum Kopfball und stellt auf 1:1. Jetzt drückt Celta und will Vaelncia gleich das nächste einschenken. Und das passiert wiederum nur fünf Minuten später. Iago Aspas wird mit einem langen Ball in die Schnittstelle der Viererkette geschickt, ist frei vor dem georgischen Nationaltorhüter Mamardashvili und schiebt routiniert zum 2:1 ein. Das Stadion ist in Extase nach dem das Spiel innerhalb von nur 14 Minuten gedreht ist.

Nachdem 2:1 legten die Damen hinter uns ein Freundentänzchen in die noch moderat hohen Haufen aus Sonnenblumenkernenschalen

Celta zieht in der Folge das Spiel immer wieder in die die Breite, um dann mit Steilpässen in die im Tentrum stehen Lücken vorzustoßen und erspielt sich einige weitere Chancen, die die Galicier ungenutzt lassen. Iago Aspas kann sich sogar den Luxus leisten unmittelbar vor dem Pausenpfiff noch einen Elfer zu vergeben. In der Halbzeit unterhalten wir uns mit unserem Nachbarn, der uns für Schweden hält und schwer beeindruckt ist, dass wir zu Celta ins Stadion gehen und auch einigermaßen gut Bescheid wissen über den Verein. Er dreht den Spieß um und macht ein Erinnerungsphoto von uns mit seiner brandgelöcherten galicischen Fahne. Sonst läuft das ja eher ungekehrt beim Groundhopping.

Celta de Vigo – Valencia CF 3:1

In der zweiten Hälfte drückt Celta von Beginn an auf das 3:1 und das fällt auch relativ zügig. In der 60. Minute zieht Fran Beltran aus 18 Metern ab und trifft per Traumtor genau in den Winkel. Unser Nachbar fällt uns in die Arme und schreibt “GOLAZOOOOOO”, was so viel bedeutet wie “Traumtor”.

Jubel nach dem 3:1

Das Stadion gleicht nun einer Punkrockparty, die Langhaarigen singen im Stehen und bejubeln jede Aktion ihrer Mannschaft überschwänglich. Hier kommt ein Publikum nach zwei Saison Abstiegskampf mal so richtig aus sich raus! Celta hat das Spiel im Griff, lediglich in der 80. Minute setzt Valencia einen Ball an den Pfosten. Da hätte es vielleicht nochmal spannend werden können. So aber brachte Celta mit wirklich lautstarker Unterstützung das 3:1 problemlos nach Hause und hat nach zwei Spielen sechs Punkte auf dem Konto, was die Celtistas zu wahrer Euphorie hinriss und sich sogar einer La Ola in den letzten Spielminuten äußerte. Die Mannschaft bedankte sich bei den freudetrunkenen Fans unterstützt von Freudenfeuer aus den “Pyroanlagen”. Damit ging ein wunderschöner Tag in Vigo mit einem wirklich sehenswerten Spiel zu Ende.

Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans unterstützt von Feuerwerk aus den extra eingebauten Anlagen dafür.

Wenn es Euch mal in den Nordwesten Spanien verschlägt, ist ein Besuch in Balaidos absolut zu empfehlen. Auch wenn Celta dann vielleicht nicht mehr auf der Euphoriewelle schwimmen sollte.

Toto Pokal in Memmingen: Tickets, Preise, Informationen

0
13.7.2017 FC Memmingen - TSV 1860 toto pokal
13.7.2017 FC Memmingen-TSV 1860, Gegengerade

Am Wochenende müssen die Löwen bekanntlich in Ingolstadt ran, nur wenige Tage später ist dann wieder der bayerische Landespokal an der Reihe. Der FC Memmingen hat nun Informationen bezüglich der Preise und Tickets für das Toto Pokal Match gegen den TSV 1860 veröffentlicht.

Toto Pokal in Memmingen

Die Löwen gastieren am Dienstag, den 03.09. um 19 Uhr im Allgäu und wollen beim Bayernligisten natürlich in die nächste Runde einziehen. Ein billiges Vergnügen wird das für Fans einmal mehr nicht…

Tribünen-Sitzplatz

Vollzahler: € 18,00
Ermäßigt: € 16,00
Kinder: € 5,00 (in Begleitung von Erwachsenen)

Stehplatz Heim- und Gästeblock

Vollzahler: € 14,00
Ermäßigt: € 12,00
Kinder: € 5,00 (in Begleitung von Erwachsenen)

Vorverkauf startet am 28. bzw. 29.08.2024

Bereits ab morgen haben Saisonkarten-Inhaber und Mitglieder des FC Memmingen ein Vorkaufsrecht bei den Servicecentern der Allgäuer und Memminger Zeitung sowie der Esso-Tankstelle am Stadion.

Am Donnerstag beginnt der freie Vorverkauf bei diesen Stellen und der Online-Ticketshop wird für Heim- und Gästefans freigeschaltet.

VVK-Stellen des FC Memmingen

– Online ab 29.08.24 über den TICKETSHOP (digital aufs Handy oder “print @ home” bis zum Anpfiff)

– ESSO-Tankstelle Mayer in der Bodenseestraße, direkt am Memminger Stadion (Öffnungszeiten täglich 6 bis 22 Uhr, sonntags ab 7 Uhr – hier sind Karten bis eine Stunde vor Anpfiff erhältlich)

– Service-Center der Memminger Zeitung, Donaustraße 14, Memmingen (Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9.30 bis 15.30 Uhr durchgehend)

– AZ-Servicecenter, Heisinger Straße 14, Kempten, Hotline 0831/206-5555 (wochentags 9 bis 16 Uhr)

Fantrennung und Tickets am Spieltag

Die Fans des TSV 1860 München werden in den Gästeblock (Arena-Nordseite) gebeten. Einlass und Tageskasse des Gästeblocks befindet sich am Eingang an der Eissporthalle.

Bitte beachten: Auf die oben angegebenen Preise werden am Spieltag nochmal 2 Euro Aufschlag verlangt!

Als solche erkennbare Fans des TSV 1860 werden an den anderen Eingängen ebenfalls in den Gästeblock gebeten. Bei den Tribünen-Sitzplätzen erfolgt keine Fantrennung.

Tickets für TSV 1860 – Dynamo Dresden ab Mittwoch erhältlich

1
Tsv 1860 Dynamo Dresden

Zwei Heimniederlagen stehen für die Löwen in der noch jungen Saison bslang zu Buche und auch der nächste Gegner im Grünwalder Stadion hat es in sich. Ab Mittwoch sind Tickets für das Heimspiel des TSV 1860 gegen Dynamo Dresden erhältlich.

Tickets für TSV 1860 – Dynamo Dresden ab Mittwoch

Ab 14 Uhr können Mitglieder des TSV 1860 München bis zu 4 Tickets pro Mitglied erwerben. Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, auf dem Zweitmarkt der Löwen sein Glück zu versuchen.

VVK-Stellen:

  • Online unter www.tsv1860-ticketing.de
  • Telefonisch unter 01805 – 60 1860
  • Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 (Mi. – Fr. 9-17 Uhr)

Die Löwen empfangen die Gäste aus Sachsen am 14.09. um 14 Uhr auf Giesings Höhen und wollen ihre Heimbilanz natürlich unbedingt aufpolieren.

Vereinsgeschichte: Mobile Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen”

1
T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

Die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V. lädt herzlich ein zur Kick-Off-Veranstaltung der mobilen Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen” am Dienstag, den 3. September 2024 um 19 Uhr im Bamboleo (Tegernseer Landstraße 96, 81539 München).

Mobile Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen”

Die Geschichte des TSV 1860 ist seit seiner Erstgründung im Jahr 1848 eng mit der Münchner Stadtgeschichte verwoben.Zahlreiche Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts waren als Mitglieder, Sportler*innen oder Funktionär*innen aktiv. Der Verein entwickelte sich zu einem Netzwerkknoten einflussreicher Persönlichkeiten, an dem sich politische und gesellschaftliche Strömungen der jeweiligen Zeit spiegelten – vom Kaiserreich über Rätezeit und Revolution, Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus bis in die Nachkriegszeit und die bundesrepublikanische Gegenwart.

Die mobile Ausstellung macht diese Verzahnung von Stadt und Verein anhand von sieben Biographien ausgewählter Vereinsvertreter*innen und drei Themenschwerpunkten sichtbar.

Zehn aussagekräftige Ausstellungstafeln

Auf zehn mobilen Ausstellungstafeln werden Themen und Inhalte in den Kontext von Stadt-, Zeit- und Kulturgeschichte eingeordnet und einzelne Epochen sowie wichtige Zeitereignisse vertieft behandelt.

  • Ferdinand Harrasser (1848 und 1860 bei der Erst- und Wiedergründung im Verein tätig)
  • Marie Babette Kießling (Pionierin der Frauenleichtathletik, 1920 vier Meistertitel bei den ersten Deutschen Leichtathletikmeisterschaften für Frauen)
  • Emil Ketterer (Mitglied der Leichtathletikabteilung, 1912 Olympiateilnehmer, 1923 beteiligt am sog. Hitlerputsch, 1933-1945 NSDAP-Stadtrat in München, 1935-1945 Vereinsführer)
  • Adalbert Wetzel (Unternehmer, 1946 Mitglied der Fußballabteilung, Mäzen, 1952-1969 1. Vorsitzender)
  • Zenta Kopp (1956 Weltrekordlerin über 80 m-Hürden; 1956, 1960, 1964 Olympiateilnehmerin)
  • Lilo Knecht (1988-1992 erste Frau im Präsidentenamt beim TSV 1860)
  • Ali Cukur (1982 Teilnahme an der Box-Weltmeisterschaft, Trainer und heute Abteilungsleiter Boxen)
  • Turnen und Politik, 1848-1860: Republikanische Umtriebe (Revolution, Paulskirche, Demokratiebewegung)
  • Zeitenwende(n), München 1914-1923 (Der Erste Weltkrieg, Revolution, Räterepubliken, Hitlerputsch 1923)
  • Ein Thema mit Sprengkraft: Stadionodyssee (Zerstörtes Stadion 1945, Wiederaufbau, Zu schauer/Fans, Stadtrat, Finanzen, Modernisierung, Stehplätze, Olympiastadion, VIP, Polizei)

Kooperation mit dem MPZ

Das mobile Format der Ausstellung ermöglicht ortsunabhängig und unmittelbar die Geschichte des TSV München von 1860 e.V. zu präsentieren. Begleitend hierzu wurde ein kulturpädagogisches Vermittlungsprogramm in Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Zentrum (MPZ) konzipiert, das zukünftig für Schulen und Lehrkräfte über das MPZ buchbar sein wird.

Sechzig um sieben: Giannikis unter Druck

47
Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Nach der dritten Pleite des TSV 1860 München im dritten Ligaspiel rumort es ganz gewaltig in Giesing. Im Zentrum des Ärgers der weiß-blauen Fangemeinde steht Löwentrainer Argirios Giannikis, der nach dem durch und durch verpatzten Saisonstart jetzt schon gewaltig unter Druck steht.

Drittes Spiel – dritte Niederlage: Giannikis unter immensem Druck

Trotz zwei Wochen Spielpause und einem aufbauenden 10:0 im Toto-Pokal mussten die Löwenfans am Samstagnachmittag die dritte – man muss es leider so hart sagen – bodenlose Leistung der Löwen in Folge ertragen. 1860 ließ Alles vermissen, was erfolgreichen Drittligafußball ausmacht. Aufeinander abgestimmte Pass-und Laufwege, Einsatzwillen, Kampfeslust und defensive Konsequenz, um nur die augenfälligsten Defizite zu nennen. Neuzugang Thore Jacobsen brachte es auf den Punkt: „Kein Pech mehr, sondern eine Frage des Willens!“, diagnostizierte der Mittelfeldspieler. Giannikis ist es offensichtlich nicht gelungen, mit der Mannschaft ein Spielsystem einzustudieren. Hoffnung auf Besserung dürften aktuell wahrscheinlich nicht mal die größten weiß-blauen Optimisten haben. Selbst Giannikis äußerte sich auf der PK “maximal unzufrieden”, Lösungswege aus der Krise konnte er aber auch nicht aufzeigen. Daher spekuliert der Merkur schon über eine Ablösung von Giannikis, der unter Druck steht, aus Ingolstadt am kommenden Samstag etwas mizubringen. Angeblich scheitert eine Beurlaubung von Giannikis mal wieder an den Finanzen. Ebenso scheint Sport-GF Dr. Werner an ihm festhalten zu wollen. Möglicherweise, um dem von ihm empfohlenen Giannikis noch etwas Zeit zu geben. Andererseits würde ein Trainerwechsel nach dem Ingolstadt-Spiel, auf das schon wieder eine zweiwöchige Pause folgt, womöglich mehr Sinn machen. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

Die Löwenergebnisse vom Wochenende

Während die Profis sang- und klanglos verloren (hier findet Ihr nochmal die schönsten Impressionen eines Nachmittags zum Vergessen), schlugen sich andere Teams des TSV 1860 München besser. Während die U21 spielfrei hatte, holte die U19 ein 2:2 in Augsburg und liegt auf Platz 3 in ihrer Gruppe der Nachwuchsliga. Die U17 kehrte gar mit einem 1:0-Auswärtssieg aus Heidenheim heim. Damit liegt sie sogar auf Rang 2 ihrer Nachwuchsliga. Die Vierte siegte 9:5 bei Wacker II und die Dritte muss sich der SpVgg Thalkirchen mit 3:6 geschlagen geben. Die Löwinnen II siegten 8:1 beim ASV Rott am Inn. Alle Löwenergebnisse des Wochenendes findet Ihr hier.

Uduokhai vor Wechsel nach Istanbul

Der bei den Löwen ausgebildete Felix Uduokhai steht kurz vor einem Wechsel zu Besiktas Istanbul. Angeblich sind sich sein aktueller Arbeitgeber und Besiktas über die Modalitäten einig. Demnach soll Uduokhai zunächst für 500.000 € verliehen werden, dann muss Besiktas den Verteidiger für bis zu 7,5 Mio. € kaufen. Warum das für 1860 interessant ist? Angeblich würde dann eine Ausbildungsentschädigung von Augburg nach Giesing überwiesen werden müssen.

Sechzger.de Talk 173 geht online

In der 173. Ausgabe des sechzger.de Talks müssen Jan, Bernd, Florian und Stefan auf das deprimierende Spiel gegen Viktoria Köln zurückschauen. Besonders Bernds Analysen über den Auftritt der Löwen sind sehr erhellend. Außerdem versuchen sich die vier einen nicht zu pessimistischen Ausblick auf das Spiel in Ingolstadt zu werfen. Was Hoffnung auf einen Punktgewinn gibt, könnt Ihr Euch im Laufe des Vormittags im Talk Nummer 173 anhören. Den Talk findet auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie:

News aus der dritten Liga

Neuer Sürmer für Sandhausen

Stanislav Fehler wechselt von der Zweitvertretung von Holstein Kiel zum SV Sandhausen. Der 21-jährige Stürmer braxhte es in der vergangen Saison aud 21 Tore und 14 Vorlagen in der Regionalliga Nord.

Drei neue für Cottbus?

Aufsteiger Energie Cottbus möchte seinen Kader weiter verstärken. Dabei suchen die Brandenburger nach zwei Stürmern und einem Verteidiger. Ein heißer Kandidat für die Offensive ist Isaiah Young, an dem 1860 angeblich auch Interesse haben soll.

Brumme wieder fit

Der Essener Verteidiger erlitt im Training einen Pferdekuss. Dabei zog er sich keine folgenschweren Verletzungen zu und kann diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Damit geht Ihr wieder gut informiert in den Löwentag. Falls es ad-hoc Meldungen von der Grünwalder Straße gibt, erfahrt Ihr sie umgehend von uns.

Video- und Fotogalerie zu TSV 1860 – Viktoria Köln

4
Titelbild TSV 1860 Viktoria Köln Bamboleo

Außer dem famosen Fallrückziehertor von Raphael Ott gibt es leider wirklich kaum was Positives vom gestrigen Match im Grünwalder Stadion zu berichten. Sowohl Spiel als auch Stimmung boten wenig Erfreuliches. In unserer Video- und Fotogalerie wollen wir dennoch versuchen, Euch die besten Impressionen von der Partie des TSV 1860 gegen Viktoria Köln zu vermitteln.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Viktoria Köln

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Video aus dem Grünwalder Stadion

Vor dem Spiel verkündete Stadionsprecher Sebastian Schäch die Mannschaftsaufstellung der Löwen. Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!