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Prost & Mahlzeit: Der neue Caterer im Sechzgerstadion

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Übermorgen geht’s endlich wieder los! Und noch bevor die Profis des TSV 1860 am Freitag um 18.60 Uhr die Drittligasaison 2024/25 gegen den 1. FC Saarbrücken offiziell eröffnen, wird das Augenmerk der Besucher auf einen Aspekt gerichtet sein, der gar nicht das sportliche Geschehen auf dem Rasen betrifft: Auf den neuen Caterer im Sechzgerstadion!

Neuer Caterer im Sechzgerstadion ist ein Löwe!

Schon Mitte März berichteten wir auf sechzger.de, dass Jörg Diemb der neue Pächter der Gastronomie im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße wird. Diemb, in der Deisenhofener Straße in Giesing aufgewachsen, ist Vollblutlöwe, trägt auf dem Rücken ein riesiges Sechzger-Tatoo und ist somit Fan und Stadiongastronom in einer Person. Er freut sich darauf, seine Art- und Leidensgenossen zukünftig kulinarisch zu versorgen.

Viel Arbeit für zwei Profis

Viel Kritik gab es von Seiten der Fans in den letzten Jahren am Caterer im Sechzgerstadion, der Firma Stiftl Gastronomie. Zu teures und oft lackes Bier, keine Grillwürschtl, regelmäßig lange Schlangen an den Ausgaben für Essen und Getränke aufgrund technischer Probleme, die gerne aus einer bestimmten (vereinspolitischen) Richtung dem Alter und Standort des Sechzgerstadions angelast wurden. Nun aber soll nicht mehr gejammert, sondern nach vorne geschaut und Vieles viel besser werden! Mit dem Betriebsleiter Florian Furthmayr hat Gastronom Diemb einen weiteren Vollprofi an seiner Seite, der in den vergangenen Jahren als Mitarbeiter bei Stiftl bereits reichhaltige Erfahrungen mit der Verpflegung der Löwenfans im Sechzgerstadion gesammelt hat. Die beiden haben in den letzten vier Wochen – denn mehr Zeit hatten sie für die Umsetzung ihrer in teilweise nächtlichen, natürlich an einem Wirtshaustisch stattfindenden Sitzungen, entwickelten Konzepte und Ideen nicht – jeweils “sieben Tage die Woche, 14 Stunden pro Tag” daran gearbeitet, ein reichhaltiges Angebot und einige Neuerungen auf die Beine zu stellen. Die Zusammenarbeit mit den Behörden, allen voran dem Kreisverwaltungsreferat bezeichnen die beiden als extrem kooperativ und zielführend. Wie war das denn möglich? – “Der Ton macht die Musik,” erklärt Furthmayer, wie man in Gespräche mit der Stadtverwaltung gegangen sei.

Endlich Grillwürschtel im Sechzgerstadion!

Dass das Angebot an Speisen auf Giesings Höhen bislang nicht mal die traditionelle Stadion-Grillwurst umfasste, wurde stets so begründet, dass es keine Möglichkeit gebe, in den Kiosken unter den Tribünen zu grillen. Dieser Umstand hat sich nicht geändert, aber Diemb und Furtmayr haben das Grillen einfach nach Draußen verlegt. Klingt simpel, hat aber einige Investitionen in Stromaggregate und Grillanlagen nötig gemacht. Im Freien unter den Rängen wird nun zukünftig gegrillt und für 5,- EURO wird das gute Stück Wurst, das Vorkostern zufolge sehr wohlschmeckend sein soll, angeboten. Verantwortlich für die Lieferung der Fleischprodukte (auch der Leberkas steht weiter auf der Speisekarte) ist ab sofort die Giesinger Metzgerei Moll, die – und das ist ein sehr lobenswerter Umstand – die Ware, die nicht verbraucht wird, im Anschluss an die Spiele auch wieder zurück nimmt. So werden keine Lebensmittel weggeworfen, wenn das Treiben der Löwenprofis den Fans womöglich mal auf den Magen schlägt und nicht alle angeschafften Produkte aufgebraucht werden. Für die Vegetarier gibt es zukünftig Tomaten-Käse-Baguettes (5,- EURO) und große Wiesn-Brezen (4,50 EURO).

Die neuen Elektrogrills mit Spuckschutz
Das Angebot an Speisen im Sechzgerstadion

Neu: Das “Early-Bird-Bier”

Noch bevor der Löwenfan den ersten Schluck Stadionbier 2024/25 zu sich genommen hat, ist es bereits in aller Munde: Das “Early-Bild-Bier” (das es auch als Wasser-Version geben wird). Direkt nach Öffnung der Stadiontore, also 90 Minuten vor dem Anpfiff kostet die Halbe dann nur 3,50 EURO (Wasser: 3,- EURO). Dieser Preis gilt genau 45 Minuten, ehe die Kassen automatisch auf den regulären Preis umstellen. Danach, also in der Dreiviertelstunde vor dem Anpfiff sind 5,- EURO für die Halbe fällig (Wasser: 4,- EURO).

Wichtiger Hinweis: Abgegeben wird in der “Early Bird”-Phase konsequent nur ein Getränk pro Kunde. Die beiden Caterer weisen darauf hin, dass von dieser Regelung keine Ausnahme gemacht werden darf und bitten um Verständnis der Anhänger. Allerdings ist zu dieser Zeit auf den Rängen ja sowieso noch nicht so viel los und auf dem Rasen noch gar nichts geboten, sodass es kein Problem darstellen sollte, wenn sich jeder durstige Kunde sein Pre-Match-Getränk selbst an einem der Kioske abholt.

Die neuen Zapfanlagen für die durstigen Löwenkehlen

Umstellung auf 6.000-Liter-Bier-Tank Mitte September

Während der ersten beiden Spiele wird das Bier, egal ob “early” oder regulär noch auf herkömliche Weise – aus den vorab angelieferten Fässern – abgegeben. Ab dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden (am 14. September) wird dann aus einem extra angeschafften 6.000-Liter-Tank gezapft. Die Umsetzung dieser Veränderung, die sich auf die Qualität des Ausgeschenkten positiv auswirken soll, ließ sich in der Kürze Zeit vor dem Saisonauftakt leider nicht realisieren. So haben die Löwenfans aber den direkten Vergleich zwischen dem Biergeschmack aus den Fässern gegen Saarbrücken und Viktoria Köln (am 25. August) und eben gegen die Sachsen drei Wochen später.

Gehören bald der Vergangenheit an: Angelieferte Bierfässer im Sechzgerstadion

Caterer im Sechzgerstadion bitten um Geduld

Die abschließende Frage beim heutigen Ortstermin mit sechzger.de, ob bei Diemb und Furtmayr so kurz vor dem ersten großen Fußballereignis im Sechzgerstadion unter ihrer gastronomischen Verantwortung die Vorfreude oder die Aufregung überwiegt, betonen die  beiden “extem viel Respekt” vor dieser Herausforderung zu haben. Aber natürlich freuen sie sich auch, dass es nun losgeht. Und wenn mal was nicht so hinhaut, wie gedacht, bitten sie um Geduld.
Das sollte im Bereich des Machbaren liegen. Denn Geduld ist im Sechzgerstadion ja auch mit den weiß-blauen Akteuren auf dem Rasen nicht selten dringend nötig.

Neu im sechzger.de Talk: die Zuschauerfrage von den Löwenfans

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Sechzger.de Talk Zuschauerfrage Podcast zum TSV 1860 München Meinung der Fans

Zur Saison 2024/25 wird im sechzger.de Talk eine neue Kategorie eingeführt. Mit der Zuschauerfrage können die Fans ab sofort ihre eigenen Themen rund um den TSV 1860 München platzieren.

Zuschauerfrage ab Ausgabe 170 im sechzger.de Talk

Neue Saison, neue Kategorie im sechzger.de Talk: fester Bestandteil des Podcasts soll die Zuschauerfrage werden. Ab sofort können alle interessierten Löwenfans ihre Fragen in den Kommentaren verfassen. Sei es auf unserer Homepage direkt, Instagram, Facebook oder Youtube – die Redaktion sichtet alle und beschäftigt sich dann mit mindestens einer Frage in der darauffolgenden Aufnahme. So können die Zuhörerinnen und Zuhörer noch mehr am Podcast-Format von sechzger.de mitwirken. Bereits in der Vergangenheit wurden einzelne Kommentare immer wieder aufgegriffen und besprochen.

Folge 170: Auftakt gegen Saarbrücken, auswärts in Kasendorf und Großaspach

Premiere feiert die sechzger.de Zuschauerfrage im Talk Nummer 170. Inhaltlich widmet sich diese Ausgabe dem Auftaktspiel gegen den 1.FC Saarbrücken, das aus Löwensicht hoffentlich mit einem Heimsieg endet. Wie gewohnt werden alle wichtigen Ereignisse – auf und neben dem Platz – im Podcast besprochen. Zudem gibt es eine Vorschau auf das Gastspiel beim VfB Stuttgart II. Auswärts geht es für die Löwenfans damit zu Beginn der Saison 2024/25 nach Großaspach, wo die Zweitvertretung des Bundesligisten ihre Heimspiele austrägt. Aber auch die 1.Runde im Toto-Pokal wird in Ausgabe 170 behandelt. Am Dienstag, den 6.August trifft der TSV 1860 auf den SSV Kasendorf. Mit einem Sieg wollen die Löwen in die nächste Runde einziehen.

Zu den drei Begegnungen, aber auch möglichen weiteren Entwicklungen rund um den TSV 1860 München können Löwenfans ab sofort ihre Fragen in den Kommentarbereichen platzieren. Jetzt seid ihr gefragt:

Was interessiert euch zu den Duellen gegen Saarbrücken, den SSV Kasendorf oder den VfB Stuttgart II? Was ist euch aufgefallen und sollte unbedingt im Talk besprochen werden? Welches Thema beschäftigt euch vielleicht schon lange rund um den TSV 1860 München, das auch für andere Löwenfans interessant sein dürfte?

Ihr habt Fragen? Der Kommentarbereich steht euch zur Verfügung!

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

Es geht wieder los! Auch mit den Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion. Am ersten Spieltag gegen Saarbrücken ist es – insbesondere bei ingesamt zehn Neuzugängen im Kader (die wir im sechzger.de-Talk 169 ausführlich diskutiert haben) – natürlich spannend zu beobachten, welchen Neulingen unsere Fanredakteure ihr Vertrauen schenken würden. Auf einer Position setzen alle fünf auf Altbewährtes: Im Tor soll Marco Hiller stehen. Ob sich Trainer Argirios Giannikis an diesen fünffachen Wunsch halten wird?

Wunschaufstellungen TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken

Stefan Kranzberg

Mit vier Neuzugängen würde Stefan den Saisonauftakt angehen. Mit der Aufstellung von Tim Kloss und Lukas Reich setzt er in der Defensivabteilung auf zwei jungen Eigengewächse. Ganz vorne dürfen die beiden Neuzugänge aus Unterhaching und Köln auf Torejagd gehen.

Die Wunschaufstellung von Stefan Kranzberg gegen Saarbrücken

Christian Jung

Die Abwehrreihe sieht bei Christian genauso aus, wie bei Stefan. Nur diese beiden sechzger.de-Redakteure vertrauen links hinten auf Altbekanntes aus der Vorsaison in Person von Leroy Kwadwo. Im Mittelfeld setzt Christian gegen Saarbrücken einerseits – wie Stefan – auf Altbewährtes (Schröter und Guttau), wagt aber auch ein Experiment und stellt seinen Lieblingsneuzugang Fabian Schubert neben Thore Jacobsen ins Mittelfeld.

Die Wunschaufstellung von Christian Jung gegen Saarbrücken

Florian Buch

Unser “Redaktions-Küken” lässt neben dem Ex-Elversberger Thore Jacobsen im defensiven Mittelfeld Tim Kloss ran. Die Außenverteidigerpositionen besetzt er mit Florian Bähr und Tim Danhoff, der im Sommer aus dem Erzgebirge zu 1860 gewechselt ist. Ganz vorne stürmt neben Pattrick Hobsch, wie bei drei anderen Kollegen Maxi Wolfrum.

Die Wunschaufstellung von Florian Buch gegen Saarbrücken

Thomas Spiesl

Unser Mann in der LÖWENRUNDE setzt zum Saisonstart als einziger auf ein 4-4-2 und lässt Jesper Verlaat erstmal auf der Bank Platz nehmen. Dies ist – neben der Rechtsverteidigerposition – nominell die einzige Abweichung zu Flos Aufstellung.

Die Wunschaufstellung von Thomas Spiesl gegen Saarbrücken

Bernd Winninger

Auch die TAKTIKTAFEL setzt in der Innenverteidigung auf Max Reinthaler und Raphael Schifferl und lässt Lukas Reich und Florian Bähr auf den defensiven Außenbahnen ran. Wie Thomas. Im engen 4-2-2-2-System wünscht sich Bernd eine möglichst offensive Interpretation der beiden jungen Außenverteidiger. Bernd ist der einzige in dieser Runde, der Morris Schröter und Patrick Hobsch zum Saisonauftakt erstmal eine Pause gönnt und die beiden nicht in die Startelf stellt.

Die Wunschaufstellung von Bernd Winninger gegen Saarbrücken

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de (leider noch im alten Trikotdesign der Vorsaison)

Heute vor drei Jahren: Auswärts in Wiesbaden

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SVWW TSV1860 Wehen Wiesbaden

Spiele beim SV Wehen Wiesbaden sind – in der Regel – nicht besonders erinnerungs- oder erwähnungswüdige Ereignisse, von denen der gemeine Löwenfans noch jahrelang schwärmen kann. Das liegt natürlich in erster Linie an der nicht wirklich vorhandenen Fußballtradition, die dieser Gegner, auf den 1860 in der anstehenden Saison auch wieder einmal treffen wird, in ein Duell mit unseren Löwen einbringt. Auch das Stadion in der hessischen Landeshauptstadt erfreut sich nicht gerade besonderer Beliebtheit bei den Fußballfans der Republik. Ähnlich wie in Paderborn kommt einem beim Besuch der BRITA-Arena in Wiesbaden das Wort “Wellblechpalast” in den Sinn.

Erste Auswärtsfahrt nach fast eineinhalb Jahren

Und doch blicken wir an dieser Stelle auf ein Spiel zurück, das heute vor drei Jahren am letzten Tag im Juli in besagtem Wiesbaden stattfand. Denn dieser Tag war für viele Löwenfans ein besonderer und insofern auch ein erinnerungswürdiger. Und das lag defintiv nicht am Ergebnis der Partie!
Nein, zum ersten Löwen-Auswärtsspiel der Saison 2021/22 waren nach fast eineinhalb Jahren erstmals wieder Zuschauer bei einem Auftritt des TSV 1860 in der Fremde zugelassen. Dies war und ist das Besondere an diesem Tag.

Corona stellt alles auf den Kopf

Die Corona-Pandemie hatte im Frühjahr 2020 den Fußballbetrieb, wie das ganze gesellschaftliche Leben durcheinander gewirbelt und auf den Kopf gestellt. Ein 3:0 bei Carl-Zeiss Jena am 7. März 2020 sollte für lange Zeit das letzte Löwenspiel sein, zu dem Fans in weiß und blau anreisen durften.

Keine aktive Szene in Wiesbaden

Entsprechend euphorisch machten sich zahlreiche Anhänger eine Woche nach dem 1:0-Auftaktsieg der Löwen (Torschütze war Neuzugang Marcel Bär) über die Würzburger Kickers auf dem Weg Richtung Hessen. Dem Heimspiel gegen die Unterfranken hatten 3.700 Zuschauer im damals damit offiziell ausverkauften Sechzgerstadion beigewohnt, die ihre Tickets in einer relativ komplizierten “Rudelbildung” erworben hatten.
In Wiesbaden waren es insgesamt 1.000 Zuschauer weniger, rund 4.800 Eintrittskarten hätte der SVWW für dieses Spiel verkaufen dürfen. Die aktive Fanszene der Löwen blieb den Partien zu dieser Zeit noch generell fern. Unter den teilweise seltsamen Bedinungen und Auflagen wollte man keinen gemeinsamen Stadionbesuch durchziehen. Die würdige Rückkehr der Ultras in die Westkurve erfolgte dann im Herbst in einer denkwürdigen Pokal-Nacht gegen Schalke 04.

Torloses Remis

Die Geschichte des hier gegenständlichen Fußballspiels ist relativ schnell erzählt. Zahlreiche Chancen für die Gastgeber und Michael Köllners Löwen defensiv häufig reichlich indisponiert. Und dennoch fielen – aus Sechzgersicht etwas glücklich – an diesem Samstagnachmittag keine Tore. Zum dritten Mal hintereinander trennten sich 1860 und Wiesbaden mit einem Remis und die Gastgeber warteten nach zwei absolvierten Spielen noch auf ihr erstes Saisontor.

Auch Wiesbaden freut sich über laute Löwenfans

Die anwesenden Löwenfans bedankten sich erstmals nach langer Zeit wieder lautstark bei ihren Helden aus einer einigermaßen gefüllten und an diesem Nachmittag sangesfreudigen Fankurve. Bemerkenswert ist noch in Erinnerung, dass auch ein Spieler der Gastgeber, nämlich Sascha Mockenhaupt nach der Partie deutlich sichtbar und durchaus gestenreich in Richtung Gästeblock applaudierte. Alle Beteiligten waren offensichtlich froh, dass die Zeit der Geisterspiele zu Ende schien.

 

 

 

Morgen ab 17:00h: Panini Tauschabend in Benes Kuchl

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Panini Sammelalbum Poppular Demand

Das Panini Sammelalbum über die Geschichte des TSV 1860 München hat voll eingeschlagen. Die Bilder sind nach wie vor ausverkauft, doch das die Sammelleidenschaft der Löwenfans nicht stoppen. Wer keine Bilder kaufen kann, tauscht sie halt. Dies kann man morgen Abend in groß organisierten Rahmen beim Panini Tauschabend in Benes Kuchl machen.

Donnerstagabend ab 17:00h: Großer Panini Tauschabend in Benes Kuchl

Wer unserem Leser Kraiburger nacheifern will, der sein Album in weniger als 24 Stunden komplett voll hatte, sollte sich morgen Abend in Benes Kuchl begeben (Grünwalder Straße 114 an den Tenisplätzen). Dort findet ab 17:00h der große Panini Tauschabend statt. Alle sammelnden Löwenfans sind herzlich willkommen, um ihre Doppelten loszuwerden und vielleicht genau “das eine Buidl” zu ergattern, was zur Komplettierung der 264 Sticker noch fehlt.

All you can eat Spareribs

Für das leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt. Bene Lankes und sein Team freuen sich auf die Gäste und als besonderen Anreiz gibt es Spareribs all you can eat. Kleiner Tipp von sechzger.de: Finger nach dem Genuss der Spreribs ordentlich abwischen, sonst könnten irreparable Schäden bei Euren Panini-Bildern entstehen! Kühle Getränke bei den aktuell hochsommerlichen Tempertauren sind natürlich auch zur Genüge vorhanden. Das Spareribs all you can eat findet ab sofort nun wöchentlich immer am Donnerstagabend statt. Wenn alle Bilder getauscht und alle Spareribs vertilgt sind, wird sicher noch über die Startelf für den Saisonstart gegen Saarbrücken diskutiert.

Sechzig um sieben: Verlaat bleibt Kapitän, Fanshop mahnt mal wieder

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Noch zweimal Schlafen, dann geht es wieder los im Grünwalder Stadion. Doch bis dahin stehen noch die Spiele der U21 und der dritten Mannschaft an. Außerdem gibt es wieder Unruhen dank des mahnenden Fanshops und eine geklärte Personalie.

Verlaat bleibt Kapitän

Wie der TSV 1860 am Dienstagmittag bekannt gab, hat die Mannschaft auch diese Saison über den Kapitäns-Posten abgestimmt und sich für den Niederländer Jesper Verlaat entschieden. Darüber hinaus setzte sich der neue Mannschaftsrat zusammen. Mehr dazu im gestrigen Artikel.

Eine Woche voll mit Sechzig

Die Saison hat für die zweite und dritte Mannschaft von Sechzig schon längst wieder begonnen. Bevor es am Freitag also bei den Profis losgeht, lohnt es sich auch bei den Amateuren vorbeizuschauen. Am heutigen Abend spielt die U21 auswärts gegen den FC Ismaning (Anpfiff 18:30 Uhr). Die dritte Mannschaft wird morgen, also Donnerstag, um 19:30 Uhr gegen den FC Teutonia München spielen. Heute soll das Wetter noch gut sein für eine kleine Auswärtsfahrt nach Ismaning, das heißt also: Alle nach Ismaning für eine richtige Einstimmung auf die Saison!

Fanshop mahnt Sticker-Verkäufer ab

Wie bereits von der Redaktion berichtet wurde, kommt es erneut zu Abmahnungen der Fans durch den Fanshop. Dabei sollen Löwenanhänger, die Sticker über E-Bay verkaufen wollten, anwaltliche Schreiben erhalten haben. Im Artikel findet sich eine Hilfestellung für betroffene Fans und auch genauere Hintergründe zu der Legitimität der Mahnung.

Spannendes aus der Amateur-Fußball-Welt

Es ist zu ulkig, um es nicht zu teilen: In der ersten Runde des Hamburger Lotto-Pokals wurde ein neuer Rekord gebrochen. Wie FuPa berichtet, dominierte der Oberligist Buchholz 08 das Spiel gegen den B-Ligisten TSV Moorburg klar. Mit einem unglaublichen 53:2-Sieg schafften die Buchholzer es in die nächste Runde. Der Chefcoach zeigte sich im Nachgang zurückhaltend:

“Ich muss dem Moorburger TSV Respekt zollen. Es war ein sehr faires Spiel. Ein sehr angenehmer Gegner, aber nicht des Ergebnisses wegen. Sondern wegen dem Verhalten vor und nach dem Spiel. Deshalb ein Chapeau. Das kann man nicht immer so erwarten. Über das Spiel an sich kann und möchte ich nichts sagen.”

Habemus Capitaneum – Jesper Verlaat ist weiterhin Kapitän der Profimannschaft

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Porträt Jesper Verlaat

Mit Spannung wurde erwartet wer die Löwen in der neuen Saison als Kapitän aufs Feld führen wird. Nachdem Jesper Verlaat eigentlich als Konstante auf diesem Posten gesehen wurde, hatte Trainer Giannikis öffentlich eine Diskussion angestoßen, als er bekannt gab noch keine Entscheidung getroffen zu haben.

Mannschaft wählt ihren Kapitän

Auch den modus operandi zur Besetzung des Amtes hatte er zunächst offengelassen, zuletzt aber verlauten lassen, dass die Mannschaft in der aktuellen Woche ihre Anführer wählen werde. Jesper Verlaat ging aus dieser Abstimmung nun als Sieger hervor, wie der TSV heute auf seinen Kanälen bekannt gab. Sowohl Verlaat als auch der Cheftrainer zeigten sich froh über den Ausgang der Wahl. Somit ist nun auch klar, wer in zukünftigen Partien noch mit dem Schiedsrichter diskutieren darf, wie es die neue “Kapitänsregel” vorsieht.

Mannschaftsrat und Stellvertreter

Im Zuge dieses Prozesses wurden natürlich auch der Stellvertreterposten und der Mannschaftsrat besetzt. Neuzugang Thore Jacobsen ersetzt Marco Hiller als Vizespielführer.

Der Mannschaftsrat setzt sich zusammen aus: Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Marco Hiller, Patrick Hobsch, Morris Schröter, Max Rheinthaler und Tim Kloss. 

Die Neuverpflichtungen Hobsch und Jacobsen müssen sich schon ein gutes Standing im Team erarbeitet haben. Auch die, von vielen bescheinigte, positive Entwicklung von Tim Kloss scheint sich nicht nur auf den Fußballplatz zu beschränken.

Ausblick auf die Woche: U21 in Ismaning, TSV 1860 III gegen Teutonia

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FC Ismaning - TSV 1860 II Bayernliga Süd

Für die U21 des TSV 1860 ging die Saison schon wieder los. Nach einem Remis gegen den SV Heimstetten am vergangenen Freitag spielt die Mannschaft von Felix Hirschnagl nun in Ismaning. Für die dritte Mannschaft geht es auch zu einer Auswärtspartie gegen den FC Teutonia.

Abendspiel im Erich Greipl Stadion

Nur noch dreimal schlafen, bis es bei den Profis wieder losgeht. Vorher steht noch ein anderes Abendspiel an. Um 18:30 geht die Auswärtspartie der U21 in Ismaning los. Laut der FuPa Statistik erzielten die Löwen zehn Siege gegen den Bayernligisten, diese Serie hält schon seit zwei Jahren an.

Bei der letzten Begegnung der beiden Mannschaften für ein Testspiel gingen die Löwen schließlich mit einem 5:0-Sieg vom Platz. Das erste der fünf Tore bei der Partie im Februar erzielte Moritz Bangerter, der jetzt für die Profis kicken darf. Auch der frühere Kapitän der U21, Samir Neziri, traf zweimal. Neziri spielt jetzt in seiner alten Heimat, Penzberg. Dort überzeugte er schon mit zwei Toren in den Testspielen.

Roter Kartenhagel gegen Heimstetten

Die Zweitmannschaft des TSV 1860 wird mit einem veränderten Kader in die Partie gehen müssen. Beim Remis gegen den SVH sehen gleich drei Löwenspieler rot. Darunter auch der Hoffnungsträger Cristian Leone, der in den Testspielen schon für die Profis auflief. Neben Leone sind auch Teo Marosevic und Daniel Winkler für die Partie am Mittwochabend gesperrt. Der neue Trainer der U21, Felix Hirschnagl, wird hier also umstellen müssen.

TSV 1860 III am folgenden Tag

Diejenigen, die unter der Woche noch etwas mehr Fußball sehen wollen, können am Donnerstag auch zur dritten Mannschaft des TSV 1860 gehen. Um 19:30 Uhr werden die Löwen gegen den FC Teutonia München in dessen Sportanlage am Olympiapark.

Fanshop des TSV 1860 mahnt wieder Fans ab

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Torwart Trikot Tsv 1860 Löwen redaktion wunschaufstellung wunschaufstellungen

Der Fanshop des TSV 1860 hat erneut Fans abgemahnt, die private Fanartikel auf ebay verkauft haben.

Merchandising GmbH mahnt erneut Fans ab

Hasan Ismaiks Merchandising GmbH,  die von Geschäftsführer Anthony Power geleitet wird, hat nach einer längeren Pause wieder damit begonnen, Fans des TSV 1860 abzumahnen.

So sollen Anhänger des TSV 1860 beispielsweise wegen auf “eBay Kleinanzeigen” angebotener Sticker mit 1860-Bezug ein anwaltliches Schreiben der Rechtsanwaltskanzlei “BluePort Legal” aus Hamburg erhalten haben.

Landgericht Nürnberg-Fürth: Merchandising GmbH ist nicht aktivlegitimiert

Dass der Fanshop nun erneut versucht, Fans des TSV 1860 München mit anwaltlicher Hilfe außergerichtlich einzuschüchtern, verwundert. Schließlich hatte das Landgericht Nürnberg-Fürth in dessen Endurteil vom 22.11.2019 bereits entschieden, dass die TSV 1860 Merchandising GmbH hinsichtlich der 1860-Marken nicht aktivlegitimiert war.

Aktivlegitimation bedeutet grundsätzlich, Rechte im eigenen Namen gerichtlich und außergerichtlich geltend machen zu können. Die Marken, auf die sich die TSV 1860 Merchandising GmbH beruft, gehören jedoch der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Die TSV 1860 Merchandising GmbH ist höchstens Lizenznehmerin einiger Marken – doch auch hier fehlt es an einem dies belegenden Lizenzvertrags. Als Lizenznehmerin wäre die TSV 1860 Merchandising GmbH jedoch auf eine entsprechende Zustimmung nach § 30 Abs. 3 MarkenG angewiesen, die ihr die Markeninhaberin erteilen müsste.

Und genau so eine Zustimmung fehlte im 2019 geurteilten Rechtsstreit, sodass die TSV 1860 Merchandising GmbH das Verfahren verlor, wie das Landgericht feststellte:

“Die angebliche Erklärung des Geschäftsführers der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, Michael Scharold, ohne Datum ist kein hinreichendes Beweismittel.”

Rechtsmissbräuchliche Abmahnungen? Rechtsanwälte der Merchandising GmbH waren bereits 2019 dabei

Eine Änderung der Umstände über die Aktivlegitimation ist nicht bekannt. Demzufolge ist derzeit davon auszugehen, dass die TSV 1860 Merchandising GmbH keine gültige Zustimmung der Markeninhaberin besitzt und unberechtigt Fans des TSV 1860 München abmahnen lässt.

Das wissentlich unberechtigte Abmahnen von Personen könnte durchaus als rechtsmissbräuchlich bewertet werden.

Welche Rolle spielt die Kanzlei der TSV 1860 Merchandising GmbH, welche die Abmahnschreiben verschickt? Derzeit werden die Abmahnschreiben von “Blue Port Legal” verschickt, einer Rechtsanwaltskanzlei aus Hamburg. 2019 vertraten die Rechtsanwälte “Appen und Jens”, ebenfalls aus Hamburg, den Fanshop.

Ein Blick auf die Website von “Blue Port Legal” bringt Klarheit: Partner der Kanzlei sind u.a. Jörg von Appen und Dr. Andreas Jens, also dieselben Rechtsanwälte, die bereits 2019 unter anderem Kanzleikopf die Merchandising GmbH im Rechtsstreit vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth vertraten.

Abgemahnte Fans: lasst euch die Aktivlegitimation schriftlich nachweisen

An alle Fans, die derzeit wieder Abmahnungen von Hasan Ismaiks Fanshop erhalten:

Verlangt von “Blue Port Legal” einen gültigen Nachweis über die Aktivlegitimation der TSV 1860 Merchandising GmbH hinsichtlich der außergerichtlichen sowie gerichtlichen Rechtsdurchsetzung von 1860-Marken sowie eine die Rechtsanwaltskanzlei legitimierende Vollmacht. 

Begründet euer Verlangen durch Zweifel an der Aktivlegitimation der TSV 1860 Merchandising GmbH und verweist auf die Feststellungen des Endurteils vom Landgericht Nürnberg-Fürth, Aktenzeichen 19 O 2230/19.

Sollten die Abmahnungen danach nicht aufhören, zögert nicht, euch anwaltliche Hilfe zu holen.

 

Fragezeichen vor dem Saisonstart des TSV 1860 München

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Am Freitag um 18:60h ist es endlich so weit: der TSV 1860 München startet gegen den 1. FC Saarbrücken in die Drittliga-Saison 2024/25. Dennoch herrscht nicht nur eitel Sonnenschein in Giesing, sondern es gibt einige Fragezeichen vor dem Saisonstart.

Vier Fragezeichen vor dem Saisonstart

Vier große Fragezeichen hat Argirios Giannikis den Löwenfans ins Gesicht gemalt. Fragezeichen Nummer 1 ist sicherlich die Startaufstellung. Positiv formuliert könnte man sagen, dass Giannikis sich vor dem Auftaktspiel nicht in die Karten schauen lässt und die zu erwartende Löwenaufstellung wohl auch für Saarbrückens Trainer Ziehl eine ziemliche Wundertüte sein wird. Negativ formuliert ist vollkommen unklar, welche elf Löwen am Freitag beim Anpfiff auf dem Rasen des natürlich ausverkauften Grünwalder Stadions stehen werden. War die Startaufstellung vom letzten Test in Kaiserslautern ein Fingerzeig für Freitag? Gerade auf den Außenpositionen in der Verteidigung und im offensiven Mittelfeld rechnen Kenner mit einer anderen Konstellation beim Saisonauftakt. Lassen wir uns überraschen!

Wer hütet den Kasten?

Fragenzeichen Nummer 2 vor dem Saisonstart steht hinter der Torwartposition. Durch die Verpflichtung von René Vollath aus Unterhaching stellte die sportliche Leistung Marco Hiller zum x-ten Mal einen ernsthaften Konkurrenten an die Seite. Oder vor die Nase? Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden Keepern scheint vollkommen offen. Wobei die Historie gezeigt hat, dass an Marco Hiller bisher langfristig niemand vorbei gekommen ist. Hiller zeigte beim Test gegen den KSC eine gute Leistung. Vollath stand bei der Generalprobe am Betzenberg im Tor und zeigte ebenfalls, dass man sich auf ihn verlassen kann. Wird Vollath am Freitag als Nummer 1 in die Saison gehen?

Wie soll 1860 Tore schießen?

Am Ende der Saisonvorbereitung fühlte sich so mancher Löwenfan an die vergangene Spielzeit erinnert. Hinten agierten die Löwen ziemlich organisiert und sicher, vorne dagegen weitestgehend harmlos. Die letzten drei Testspiele wollte 1860 nicht ein einziges Tor gelingen. So gehen die Löwen mit 270 torlosen Minuten in die neue Saison. Dabei ist zu bemängeln, dass die Stürmer besonders aus dem Mittelfeld bislang viel zu wenig gefüttert werden und meist in der Luft hängen. Damit ist das gesamte Offensivspiel der Löwen ein dickes Fragezeichen vor dem Saisonstart. Hoffentlich rächt es sich nicht, dass Giannikis die Testspiele nicht nutzte, um eine Stammformation herauszubilden und dieser die Chance zu geben sich einzuspielen. Sätze a la “Wir müssen noch an der Feinabstimmung arbeiten”, würden wir nach dem vierten Spieltag nicht sehr gerne hören. Es bleibt zu hoffen, dass Giannikis’ Offensivleute nach einer schwachen Generalprobe eine saustarke Premiere zeigen.

Wer wird Kapitän?

Offen ist auch noch wer Mannschaftskapitän wird. Giannikis legte fest, dass die Mannschaft ihren Kapitän im Lauf der Woche wählen wird. Es ist nicht bekannt, wer zur Wahl steht und wann genau die Wahl stattfindet. Vielleicht wäre es klüger gewesen, die Wahl etwas früher stattfinden zu lassen. Verlaat und Hiller als Kapitän und Stellvertreter sind sicher Favoriten auf den Posten. Hat die Wahl auch einen Einfluss auf die Startaufstellung? Denkbar ist, dass sowohl Hiller als auch Verlaat gewählt werden könnten, die möglicherweise ihren Platz in der Startaufstellung gar nicht sicher haben. Es könnte also sein, dass der gewählte Kapitän zunächst auf der Bank Platz nehmen muss. Wie sich das auf das Mannschaftsgefüge auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Wir hoffen sehr, dass Argirios Giannikis bis bzw. am Freitag aus den Fragezeichen Ausrufezeichen macht und 1860 mit einem Heimsieg in die neue Saison startet. Aber gnadenloser Optimismus vor dem Saisonstart herrscht aktuell nicht gerade bei allen Löwenfans.