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Sechzig um Sieben: Autogrammstunde mit Tunay Deniz

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Nachdem doch eher zähen Sieg beim SSV Jahn Regensburg im Toto-Pokal steht die nächste englische Woche in der dritten Liga an. Vorher kann man noch hautnah Kontakt mit einem Spieler des TSV 1860 München aufnehmen: Tunay Deniz gibt am Gründonnerstag eine Autogrammstunde. Zudem absolvieren die Löwen heute ein Testspiel.

TSV 1860 testet in Dingolfing

Heute um 15.30 Uhr stehen die Löwen in Dingolfing auf dem Platz und absolvieren ein Testspiel. Dieses Mal verzichten wir auf einen Liveticker, am Samstag gegen den Waldhof sind wir aber natürlich wieder für Euch am Start.

Öffentliches Training am Mittwoch und am Sonntag

Während die Arbeitnehmer zwei kurze Arbeitswochen vor sich haben, steht für die Profis von 1860 eine Doppelschicht in Form der letzten englischen Woche vor der Tür. Los geht’s am Samstag in Giesing gegen den SV Waldhof. Es folgen das Auswärtsspiel in Cottbus und das Liga-Heimspiel gegen Jahn Regensburg. Nach diesen drei Spielen wird man sehen, ob sich die Löwen nochmal in den Aufstiegskampf zurückfighten können oder ob es am Ende dann doch (nur) für die Plätze im (oberen) Mittelfeld reicht. Wer den Löwen bei den Vorbereitungen auf die Spiele zusehen will, kann das am Mittwoch um 10:30h oder am Sonntag zur selben Zeit tun. Dann hat Markus Kauczinski öffentliche Trainingseinheiten angesetzt.

Autogrammstunde in Rosenheim mit Tunay Deniz

Wer weiß, wie die Saison gelaufen wäre, wenn er sich nicht das Kreuzband gerissen hätte? Immerhin scheint Tunay Deniz schon wieder so fit zu sein, dass er eine Autogrammstunde geben kann. Und zwar am 02.04. ab 16:00 Uhr in der GALERIA Löwenfanwelt in Rosenheim. Der verletzte Deniz wird nicht nur fleißig Autogramme schreiben sondern auch gerne für das ein oder andere Selfie bereit stehen. Mal wieder 1860 zum Anfassen!

Nachruf auf Karsten Wettberg

Dass der König vin Giesing am Sonntag verstarb, ist natürlich eine sehr traurige Nachricht für alle Löwenfans. Für Christian Jung ist der Mann, der auch mal ein Interview in Unterhose gab, der größte Löwentrainer aller Zeiten. Warum, erfahrt Ihr in Christians Nachruf auf den König von Giesing. Ich persönlich werde ihn immer den Regenschirm zertrümmernd beim 1:0 im Aufstiegsspiel gegen Neunkirchen anno 1991 in Erinnerung behalten. Als ich aus meiner Jubeltraube wieder auf’s Feld blicken konnte, fiel mein Blick genau auf Wettberg, wie er auf seine unnachahmliche Art Horst Schmidbauers Tor zelebrierte. Danke, Karsten! Ich bin mir sicher, dass Du beim nächsten Aufstieg von 1860 in die zweite Liga im Himmel einen Regenschirm zertrümmern wirst.

Concept Kits Auswärts

Unsere Leser zeigten sich mal wieder von der kreativen Seite: zahlreich sendetet Ihr uns Entwürfe für das Auswärtstrikot für die nächste Saison ein. Schaut mal rein, welcher Vorschlag Euch am besten gefällt und diskutiert mit den anderen Usern über Eure Favoriten.

sechzger.de Talk 256 geht online

Aus aktuellem Anlass ist natürlich Karsten Wettberg neben dem Einzug ins Toto-Pokal-Finale und dem Spiel gegen den ewigen Rivalen Waldhof Mannheim Thema in der 256. Ausgabe des sechzger.de Talks. Thomas hat wieder eine Schnellraterunde vorbereitet, in der sich Moderator Peter und Stefan battlen dürfen. Den Talk findet Ihr wie immer auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie:

News aus der dritten Liga

Drei Rückkehrer beim MSV Duisburg

Vor dem richtungsweisenden Derby bei Rot-Weiss Essen gibt es beim MSV Duisburg gute und schlechte Nachrichten. Die guten: Joshua Bitter, Rasim Bulic und Niklas Jessen sind nach Blessuren wieder fit. Die schlechte: Florian Egerer verletzte sich beim Landespokalspiel in Bocholt an der Achillessehne und wird möglicherweise für den Rest der Saison ausfallen.

Prozess VfL Osnabrück gegen Marco Antwerpen vertagt

Gestern sollte eigentlich das Urteil im Prozess der fristlosen Entlassung von Antwerpen und seinem Assistent Döpper verkündet werden. Technische Probleme verhinderten dies. Nun soll am Donnerstag das Urteil verkündet werden.

Neben dem Talk könnt Ihr Euch heute noch über weitere Concept Kits, ein historisches Spiel und die Vorschau auf das Spiel der Amas bei Türkspor Augsburg freuen. sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag!

Eure Designs für 2026/27: Concept Kits Away

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concept kits away tsv 1860

In den vergangenen Jahren hat der TSV 1860 meistens seine Auswärtstrikots vor der Heimvariante vorgestellt. Dieser Tradition wollen wir nun folgen und präsentieren Euch heute die Concept Kits Away für die kommende Spielzeit. Vielen Dank für Eure Einsendungen!

Eure Designs: Concept Kits Away

In welchen Trikots wollt Ihr die Löwen in der Saison 2026/27 sehen? Für die Auswärtsvariante haben wir einige sehr sehenswerte Varianten geschickt bekommen, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Ob grün, weiß, grau, dunkelblau oder schwarz – der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Welcher Vorschlag ist Euer Favorit?

Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge

Wenn Ihr Euch mal selber an einem Design versuchen wollt, dann geht das natürlich wunderbar in Photoshop oder Gimp bzw. Gemini oder ChatGPT. Ist das zu kompliziert, dann versucht Euch doch an einem der zahlreichen kostenlosen Online-Trikotkonfiguratoren. Nachfolgend ein paar Beispiele:

Owayo
Spized
Jako

Oder einfach mal “Trikotkonfigurator” bei der Suchmaschine Deines Vertrauens eingeben und aus dem reichhaltigen Angebot wählen. Schickt Eure Vorschläge gerne an redaktion@sechzger.de!

Giesinger Gedanken: Dähne, Haugen & Oberpfälzer Verrenkungen

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1860 jahn verrenkungen

Ein Spiel für schwache Nerven war das am Samstag mal wieder nicht, oder? Nach starkem Beginn verfielen die Löwen erneut in alte Muster und ließen spielerisch einmal mehr viel Luft nach oben. So waren es letztlich drei Faktoren, die den Auswärtssieg in Regensburg sicherstellten: Dähne, Haugen und Oberpfälzer Verrenkungen!

Eine Ode an den Kampf

Mir geht es nun auch gar nicht darum, den Sieg im Halbfinale des Toto Pokals schlecht zu reden, denn wie wir alle wissen, ist Fußball ein Ergebnissport und das Resultat gibt Markus Kauczinski und den Löwen recht. Und ganz ehrlich: Für mich persönlich sind solche dreckigen Siege – besonders auswärts – die schönsten, zumal man in der Liga im Jahnstadion ja unter die Räder gekommen war.

Dazu kommt noch, dass Sechzig am Samstag genau das gezeigt hat, was viele Fans ja immer fordern: vollen Einsatz! Da muss nicht jeder Pass ankommen, da darf man auch mal Fehler machen, solange die Mannschaft kämpft und sich den Allerwertesten aufreißt. Sinnbildlich dafür stand am Wochenende Philipp Maier, der gleich zweimal mit einer Platzwunde am Kopf am Spielfeldrand behandelt werden musste und trotz Turban (natürlich weiß und blau gehalten) keinem Zweikampf aus dem Weg ging und keinen Kopfball scheute.

Dähne, Haugen & Oberpfälzer Verrenkungen

Und dennoch: Kampfgeist alleine hätte nicht gereicht, wenn nicht Thomas Dähne im Löwentor einmal mehr einen Sahnetag erwischt hätte und wenn nicht Sigurd Haugen eine der wenigen Möglichkeiten eiskalt genutzt hätte. Ja, Sechzig ist in der Offensive sehr oft viel zu einfach auszurechnen und doch reicht die individuelle Klasse des Norwegers häufig, um dennoch den Unterschied auszumachen.

Dass dieses eine Tor am Ende genug war, um ins Finale des Toto Pokals einzuziehen, lag aber auch daran, dass der Jahn vor dem Tor geradezu sensationell harmlos auftrat. Ein Sigurd Haugen im Trikot der Regensburger und ein erneutes Debakel der Löwen wäre möglich gewesen. So aber waren reihenweise “Verrenkungen” der Oberpfälzer zu bewundern, wie sie im sechzger.de Liveticker tituliert wurden. Aus Löwensicht war es eine helle Freude, wie der Jahn selbst beste Einschussgelegenheiten kläglich vergab und den eigenen Anhang zur Verzweiflung brachte.

Der Titel für weitere Argumente?

Sechzig hingegen machte aus relativ wenig erstaunlich viel, hatte sogar noch Pech bei einem Lattenschuss von Danhof und zog am Ende ins Pokalfinale ein. Oder wie man bei uns zu sagen pflegt: “Hergspuit hammas!”

Nein, ernsthaft: Schön anzusehen war es über weite Strecken nicht, aber der TSV 1860 hat nun die Möglichkeit, einen Titel zu gewinnen und sich für den DFB Pokal zu qualifizieren. Das klingt nicht nur gut, sondern bietet auch die Chance, einen mittleren sechsstelligen Betrag zu verdienen. Vielleicht sind das dann durchaus auch Argumente, damit Haugen, Dähne & Co. in der kommenden Saison weiterhin den Löwen auf der Brust tragen…


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Servus Karsten! Ein (persönlicher) Nachruf

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Für viele Löwenfans meiner Generation ist Karsten Wettberg der größte Löwentrainer aller Zeiten. Warum? – Weil er sich, wie wahrscheinlich zuvor und danach kein anderer auf dieser Position, mit dem Verein identifizierte. Weil er das Löwenherz am exakt richtigen Fleck und zuweilen auch auf der Zunge trug. Was ihm im Rahmen seines sportlichen Wirkens bei 1860 auch immer wieder Schwierigkeiten bereitete – und am Ende seines Trainerdaseins bei den Löwen vielleicht letztlich auch zum Verhängnis wurde. Insofern ist Karsten Wettberg auch eine Symbolfigur für die Zerissenheit dieses Vereins – und seiner Anhänger – die eine sehr lange Tradition hat.

Der Löwentrainer in persönlich prägenden Jahren

Natürlich spielt bei meinen Abschiedsworten und -gedanken an den König von Giesing auch die ganz eigene Löwensozialisation und -historie eine Rolle, bei der Karsten Wettberg an einigen ganz entscheidenen Punkten und Ereignissen der Mann an der Seitenlinie war.

Aufstieg 1991 – nach neun Jahren Bayernliga

Auf den Tag genau an meinem 15. Geburtstag übernahm Wettberg die erste Mannschaft an der Grünwalder Straße. Ein wahres Geschenk, wie sich zeigen sollte. Holte er doch direkt in der laufenden Saison in bemerkenswerter und dramatischer Weise den Rückstand auf Tabellenführer Schweinfurt auf. Zwar scheiterten wir dann tragisch mit einem 3:3 gegen eben diesen Gegner im vielleicht packendsten Spiel, das ich mit 1860 je verfolgen durfte. Aber nur ein Jahr später erlebte ich unter diesem Coach – endlich – mein erstes Auswärtsspiel mit dem TSV 1860 außerhalb Bayerns (den Aufstiegrundenauftakt in Neunkirchen). Und ein paar Wochen später, am 16. Juni 1991 gelang der umjubelte Aufstieg in die 2. Bundesliga! Nach neun langen Jahren in der Bayernliga. Bei der Aufstiegsfeier auf dem Marienplatz nach dem Triumph fand Karsten Wettberg – wie so oft – die emotional passendsten Worte, als er zusammenfasste: “Sechzig ist nie sportlich abgestiegen, aber sportlich wieder aufgestiegen!”

Abschied von der Trainerbank 1992

Mein erstes Löwenspiel im bezahlten Fußball mit den Löwen, das 1:2 beim SC Freiburg am 24. Juli 1991 war Wettbergs erste Niederlage als Löwentrainer nach 54 ungeschlagenen Spielen in fast eineinhalb Jahren! Eine unglaubliche Serie. Die folgende Saison verlief sportlich unglücklich und Wettberg hatte mit extrem viel Gegenwind und Widerständen aus den eigenen Funktionärsreihen zu kämpfen. Dass er sich bis zum regulären Saisonende (1860 musste danach noch in eine Abstiegsrunde mit dem TSV Havelse und Fortuna Köln und stieg letztlich wieder in die Amateuroberliga ab) überhaupt auf dem Trainersessel halten konnte, lag gewiss auch an seiner riesigen Beliebtheit bei uns Fans, denen eine Entlassung des Aufstiegstrainers und Herzblutlöwen Wettberg nicht zu vermitteln war. Nie habe ich – trotz teilweise ernüchternder Darbietungen anno 1991/92 – “Wettberg raus”-Rufe oder ähliches vernommen.

Wettberg – ein engagierter Mann

Das spätere Wirken Karsten Wettbergs als Funktionär im e.V. habe ich – in den Arena-Zeiten auf verhältnismäßig großer Distanz insbesondere zum vereinspolitischen Geschehen – eigentlich nur aus einer sehr fernen Beobachterrolle verfolgt. Insofern bleibt mir Karsten Wettberg vordergründig als Mann an der Seitenlinie in Erinnerung. Aber auch für seinen Einsatz für 1860 neben dem Fußballplatz kann man wohl zusammenfassen, dass der gesellschaftlich engagierte Träger des Bundesverdienstkreuzes stets mit viel Emotionalität, Herzblut und Ehrlichkeit bei der Sache war.

Mit 82 noch aktiv am Ball

Ein für mich sehr beeindruckendes sportliches Erlebnis mit Wettberg gab es vor knapp zweieinhalb Jahren nochmal auf dem Trainingsgelände. Eine schottische Fanauswahl, die gerade zur Europameisterschaft in München weilte, traf in einem Freunschaftskick auf eine Auswahl von Löwenlegenden. Und der 82jährige Karsten Wettberg spielte weite Strecken der Partie mit!

Wettberg, der Wembley-Fahrer

Die schließlich letzte Begegnung mit dem – für mich – größten Löwencoach aller Zeiten liegt ein knappes Jahr zurück. Beim Erinnerungabend an das Europacufinale in Wembley von 1965 war er zu Gast und berichtete von der Reise nach London, die er als 24jähriger mitgemacht hatte. Ich bin froh, dass ich bei dieser Gelegenheit noch einmal ein paar Worte mit Karsten wechseln konnte. Unter anderem gab er dabei auch einen Ergebnistipp für das nächste Spiel der Profis gegen Erzgebirge Aue ab.

Die zentralste Erinnerung

In der zentralsten Erinnerung an Karsten Wettberg wird mir persönlich aber ein Auftritt von ihm auf Giesings Höhen bleiben, den viele Löwenfans vielleicht gar nicht auf dem Schirm haben. Anfang September 1992 war’s. Nur gut drei Monate nach seiner Entlassung in Giesing kehrte er als Trainer von Jahn Regensburg zum Bayernligaduell mit seinem nun ehemaligen und dennoch weiterhin Herzensverein zurück. Nach dem zähen 1:0 der Löwen über Wettbergs Mannschaft bewegte er sich vorsichtig, fast schüchtern in Richtung Westkurve, den Platz im Stadion an dem er in den Jahren zuvor so oft so frenetisch gefeiert worden war. Er blieb stehen und hielt inne… Und als die Anhänger dort ein “Karsten, du bleibst trotzdem unser Freund!” anstimmten, verbeugte er sich einfach nur. Demütig und bescheiden. So werde ich ihn in Erinnerung behalten.

Servus Karsten! Ruhe in Frieden!

 

30.03.68: TSV 1860 schlägt Bayern – seltenes Erfolgserlebnis für Perusic

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1860 Fans Historie

44.000 Zuschauer drängten sich am 30.03.1968 ins Städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Blau gegen Rot, Vizemeister gegen aufstrebende Kraft. Nachdem der TSV 1860 nach der knapp verpassten Titelverteidigung im Vorjahr diesmal im unteren Mittelfeld herumkrebste, schickte sich der FC Bayern an, die Meisterschaft zu holen. Da hatten die Löwen jedoch was dagegen und Zeljko Perusic feierte ein seltenes Erfolgserlebnis.

Sportlicher Machtwechsel in München?

Nach 27 Spieltagen der Saison 1967/68 standen die lediglich auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle. 25:27 Punkte standen zu Buche, der aufstrebende Lokalrivale stand mit sieben Zählern mehr auf Platz 2 und hatte seinerseits nur drei Punkte weniger als Tabellenführer 1. FC Nürnberg.

Heute vor 58 Jahren zeigte Blau Rot aber nochmal, wer Herr im Haus ist und setzte sich am Ende nach hartem Kampf durch. Die Gäste – damals bereits mit den späteren Weltmeistern Maier, Beckenbauer, Schwarzenbeck und Müller – hielten die Partie bis zum Ende offen, doch nach dem Schlusspfiff hatte nur Sechzig Grund zum Jubeln.

Einziges Bundesligator für Perusic

Der TSV 1860 erwischte gegen den FC Bayern den besseren Start und ging nach einer guten Viertelstunde durch Fredi Heiß in Führung. Doch damit nicht genug: In der 28. Minute trug sich einer in die Torschützenliste ein, der den gegnerischen Kasten sonst nur vom Hörensagen kannte.

Der jugoslawische Nationalspieler und Olympiateilnehmer Zeljko Perusic traf zum 2:0 für die Löwen und brachte seine Farben somit auf die Siegesstraße. Für Peru war dies übrigens der einzige Bundesligatreffer in 138 Spielen – es gibt definitiv schlechtere Zeitpunkte für solche Highlights!

TSV 1860 besiegt den FC Bayern

Nach der Pause sorgte Bründl, der bereits in der Vorwoche beim 2:1-Sieg in Hannover doppelt getroffen hatte, für die vermeintliche Vorentscheidung. 3:0 eine gute halbe Stunde vor Schluss – das sollte doch reichen…

Der FC Bayern gab sich jedoch noch nicht geschlagen, Bulle Roth gelang in der 75. Minute der Ehrentreffer und 1860 geriet ins Schlingern. Nur zwei Zeigerumdrehungen später schlug Gerd Müller zu und plötzlich war der komfortable Vorsprung auf 3:2 zusammengeschmolzen.

Nürnberg wird Meister, Sechzig Zwölfter

Auch nach 90 Minuten hatte dieses Ergebnis noch Bestand und als Schiedsrichter Kurt Tschenscher aus Mannheim die Partie beendete, war die Erleichterung auf Seiten der Löwen deutlich zu spüren.

Der TSV 1860 beendete die Saison schließlich auf Rang 12, während der FC Bayern sich am Ende mit Rang 5 begnügen musste. Meister wurde der Club aus Nürnberg, der in der Folgesaison dann abstieg. Der Glubb is a Debb – aber das ist eine ganz andere Geschichte…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Albert Sing setzte im Derby heute vor 58 Jahren auf folgende Löwen-Elf.

Radenkovic – Kroth, Wagner, Perusic, Steiner – Zeiser, Grosser – Heiß, Kohlars, Bründl, Rebele

Tore:
1:0 Heiß (17.), 2:0 Perusic (28.), 3:0 Bründl (57.), 3:1 Roth (75.), 3:2 Müller (77.)

Sechzig um Sieben: Ruhe in Frieden, Karsten Wettberg

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Die Löwen trauern um Karsten Wettberg. Der “König von Giesing” ist am Sonntag im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit friedlich eingeschlafen.

Karsten Wettberg im Alter von 84 Jahren verstorben

Die Löwen müssen von einer der schillerndsten Figuren der Vereinsgeschichte Abschied nehmen. Karsten Wettberg ist gestern im Alter von 84 Jahren friedlich in Wasserburg am Inn eingeschlafen. Der ehemalige Trainer und Funktionär war eine der prägendsten Personen der Löwen, und hat – nicht nur bei den Löwen – tiefe Spuren hinterlassen. Ruhe in Frieden, König von Giesing!

Profis im Toto-Pokal Finale

Die äußeren Bedingungen waren optimal am spielfreien Wochenende beim Toto-Pokal-Halbfinale zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem TSV 1860 Zuschauer. Genau 14.089 Zuschauer, davon grob die Hälfte in weiß-blau, bekamen jedoch schwere Kost im Pokal zu sehen. Zur Pause waren die Löwen mit dem torlosen Remis gut bedient, bester Mann war Keeper Dähne, der mehrere Glanzparaden zeigte. Aus dem Nichts traf Haugen bei einem Solo kurz nach der Pause zum 1:0 für die Löwen, dann erwachte der Kampfgeist und Sechzig brachte die knappe Führung über die Zeit. Den Spielbericht dazu könnt ihr hier lesen.

Amas feiern 5:0-Kantersieg

Am Tag davor hat die U21 des TSV 1860 München das Wochenende aus Löwen-Sicht sehr positiv eröffnet. Die Amas bezwangen auf dem Fünfer-Platz am Trainingsgelände in der Bayernliga Süd den FC Deisenhofen klar und deutlich mit 5:0 (3:0) und festigten damit ihre Tabellenführung. Dreifacher Torschütze war Cristian Leone, die weiteren Tore erzielten Noah Klose und Finn Fuchs. Einen Spielbericht findet ihr hier.

Löwinnen weiterhin ohne Punktverlust

Auch die 14. Partie der Saison absolvierten die Löwinnen I ohne Verlustpunkt. Am Sonntagvormittag setzten sie sich knapp beim FC Fasanerie-Nord durch. Die U23 gewann beim Munich Irish Rovers FC und steuert ebenfalls auf die Meisterschaft zu. Einen ausführlichen Spielbericht zu beiden Spielen sowie zur U15 findet ihr hier.

TSV 1860 III siegt im Verfolgerduell

Einen wichtigen Sieg im Verfolgerduell gegen den FC Fürstenried feierte die Dritte des TSV 1860 München am Samstag. Die 4. Mannschaft der Löwen holte gegen den TSV Milbertshofen immerhin einen Punkt. Hier lest ihr mehr dazu.

Löwinnen I weiterhin ohne Verlustpunkt – U23 siegt ebenfalls

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Fasanarie Nord TSV 1860 Löwinnen I

Auch die 14. Partie der Saison absolvierten die Löwinnen I ohne Verlustpunkt und setzten sich knapp beim FC Fasanerie-Nord durch. Die U23 gewann beim Munich Irish Rovers FC und steuert ebenfalls auf die Meisterschaft zu.

Löwinnen I bleiben ohne Verlustpunkt

Ein hartes Stück Arbeit hatten die Löwinnen beim FC Fasanerie-Nord zu verrichten, gewannen ihr Auswärtsspiel aber dennoch verdient mit 2:1. In der 13. Minute brachte Julia Keller den TSV 1860 in Führung, Lisa Städtler ließ in der 22. Minute den zweiten Treffer folgen. Bei winterlichen Temperaturen stockte anschließend ein wenig der Offensivmotor bei Münchens großer Liebe, allerdings verteidigten die Gastgeberinnen auch leidenschaftlich und geschickt.

Defensiv ließen die Löwinnen auf der anderen Seite keine Torchancen zu – bis zur 90. Minute! Dann aber Besiana Berisha zum Abschluss und verkürzte quasi mit dem Abpfiff zum 1:2-Endstand.

U23 mit knappem Auswärtssieg

Auch die U23 der Löwinnen feierte am Wochenende einen knappen Auswärtssieg und kam der Meisterschaft in der Kreisklasse wieder einen Schritt näher. Beim Tabellendritten Munich Irish Rovers FC sorgte Dragana Stoilova in der 85. Minute für das Tor des Tages.

In der Tabelle hat der TSV 1860 sieben Punkte Vorsprung auf den SV Laim, der überraschend mit 0:2 gegen den SC Baldham-Vaterstetten verlor.

Einen knappen Auswärtssieg feierte die U23 des TSV 1860

U15 testet gegen Jungs

Nachdem die U15 am vergangegen Wochenende einem Ligagegner der Löwinnen I ein Remis abgetrotzt hatten, stand auch diesmal ein außergewöhnliches Testspiel auf dem Programm. Die C-Juniorinnen des TSV 1860 traten bei der männlichen U15 von RW Oberföhring an, wobei beim Gastgeber ausschließlich Spieler des Jahrgangs 2011 zum Einsatz kamen, während bei den Löwinnen auch 2012er auf dem Platz standen.

Entsprechend groß war zu Beginn auch der Respekt der Junglöwinnen, die schnell das erste Gegentor kassierten. Trotz eines 0:4-Rückstandes zur Pause legten sich die Mädels kräftig ins Zeug und hielten gut mit. Angesichts der körperlichen Überlegenheit und der höheren Schnelligkeit der Jungs verwundert es nicht, dass die Löwinnen am Ende mit 0:5 unterlagen. Vielmehr ist festzuhalten, dass die C-Juniorinnen des TSV 1860 ein tolles Spiel ablieferten und wichtige Erfahrungen sammeln konnten.

RW Oberföhring Löwinnen U15
Eine tolle Erfahrung gegen die Jungs von RW Oberföhring sammelte die U15

Dritte siegt im Verfolgerduell – Remis für TSV 1860 IV

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TSV 1860 III Dritte FC Fürstenried Verfolgerduell

Einen wichtigen Sieg im Verfolgerduell gegen den FC Fürstenried feierte die Dritte des TSV 1860 München am Samstag. Die 4. Mannschaft der Löwen holte gegen den TSV Milbertshofen immerhin einen Punkt.

Dritte entscheidet Verfolgerduell für sich

Eng gehts zu in der Kreisliga und der TSV 1860 III darf sich durchaus noch Hoffnungen auf Platz 2 machen, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt. Am gestrigen Samstag empfingen die Löwen den bis dahin punktgleichen FC Fürstenried zum Verfolgerduell auf dem Sechserplatz.

Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen durch Anes Ajdari in Führung (7.). Danach aber kamen die Löwen besser ins Spiel und drehten die Partie bis zur Pause durch Nicolas Barth (25.) und Jannis Schloßer (33.). Nach dem Seitenwechsel legte Josef Tohmaz nach (73.), ehe Ümit Arik in der Nachspielzeit nochmal für die Gäste verkürzte.

In der Tabelle steht die Dritte nun mit 41 Punkten auf Platz 3. Der FC Kosova thront an der Tabellenspitze (50 Pkt.), dahinter liegt der SV München West (43 Pkt.) auf Rang 2 – noch…

Vierte erkämpft sich Remis

Als Außenseiter startete der TSV 1860 München IV in die Partie gegen den TSV Milbertshofen, der an den Aufstiegsplätzen in der Kreisklasse schnuppert. Fast schon erwartungsgemäß gingen die Gäste in der 26. Minute durch Maximilian Lauter in Führung. Die Löwen steckten jedoch nicht auf und kämpften sich zurück ins Match. In der 63. Minute glich Seymen Celik für Sechzig aus und bescherte der Vierten einen Punkt.

Während die Löwen in der Tabelle auf Platz 8 bleiben, verlor Milbertshofen durch das Remis etwas an Land im Aufstiegsrennen.

Fotogalerie zum Toto Pokal: Jahn Regensburg – TSV 1860

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fotogalerie toto pokal jahn regensburg tsv 1860

FINALE! Ein spielerisches Feuerwerk haben die Löwen gestern im Jahnstadion zwar einmal mehr nicht abgebrannt, aber danach fragt morgen keiner mehr. Durch den knappen 1:0-Sieg bei Jahn Regensburg zog der TSV 1860 ins Endspiel gegen die Würzburger Kickers ein. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Halbfinale im Toto Pokal.

Fotogalerie zum Toto Pokal: Jahn – 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

29.03.1937: Der TSV 1860 unterliegt Sturm beim Osterturnier in Graz

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

1933 war in Deutschland die Zeit des Nationalsozialismus angebrochen, man trat aus dem Völkerbund aus und durch weitere Maßnahmen (u.a. Aufrüstung der Wehrmacht, Verstöße gegen den Versailler Vertrag) wurde der 2. Weltkrieg immer wahrscheinlicher. Ungeachtet aller politischen Entwicklungen wurde weiter Sport getrieben und Fußball gespielt. So nahm der TSV 1860 im Jahr 1937 am Osterturnier in Graz teil und traf dort heute vor 89 Jahren auf Sturm Graz.

Kantersieg gegen Austria Graz

Am ersten Spieltag des Turniers trafen die Löwen am 28.03. auf Austria Graz. Die Gäste aus München hat mit dem Gegner leichtes Spiel und dominierten die Österreicher nach Belieben. Nachdem der TSV 1860 zur Pause “nur” mit 2:0 geführt hatte, ließ er es nach dem Seitenwechsel ordentlich krachen und deklassierte den Gegner mit 9:0.

Schiller (4), Däubler (2), Burger, Schmidhuber und Gensberger trafen gegen die bemitleidenswerten Gastgeber, die sich tags darauf jedoch rehabilitierten und den SC Südbahn Graz mit 5:2 besiegten.

TSV 1860 unterliegt Sturm Graz

Am 29.03.1937, also heute vor 89 Jahren, traf der TSV 1860 im Finale des Osterturniers auf Sturm Graz. Der amtierende steirische Meister hatte sich zuvor mit 4:1 gegen den FC Südbahn durchgesetzt und wurde auf dem heimischen Platz von 3000 Zuschauern unterstützt.

70 Minuten lang hielt das Bollwerk der Löwen am Ostermontag, doch dann brachte Schopp den SK Sturm per Elfmeter in Führung. Der TSV 1860 gab sich jedoch nicht geschlagen und kam in der 76. Minute durch Burger zum Ausgleich. Lange konnten sich die Gäste jedoch nicht über ihren Treffer freuen, denn im direkten Gegenzug sorgte Mikulic für den 2:1-Siegtreffer der Österreicher (77.).

Die Aufstellung der Löwen

Max Schäfer, seit dem 01.03.1937 Trainer des TSV 1860, schickte heute vor 89 Jahren folgende Löwen-Elf gegen Sturm Graz aufs Feld.

Scheithe – Lehr, Schmeiser – Menzinger, Pledl, Maierthaler – Krückl, Schiller, Burger, Däubler, Gensberger

Tore:
1:0 Schopp (70., Elfmeter), 1:1 Burger (76.), 2:1 Mikulic (77.)

Die Daten entstammen einmal mehr dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys.