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29.03.1966: Chelsea FC zu stark für den TSV 1860

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Die Saison 1965/66 ist in der Geschichte des TSV 1860 München natürlich eine ganz besondere. Zwei Jahre nach dem Pokalsieg 1964 wurden die Löwen zum ersten und bisher einzigen Mal Deutscher Meister. Doch auch international war der TSV 1860 vertreten und scheiterte heute vor 60 Jahren im Messepokal am Chelsea FC aus London.

Internationaler Messepokal

Der Messepokal gilt (fälschlicherweise) als Vorläufer des UEFA-Pokals (jetzt Europa League) und wurde zwischen 1955 und 1971 insgesamt 13-mal ausgetragen. Ursprünglich war er ins Leben gerufen worden, um die internationalen Sportbeziehungen auszubauen und “zur Freundschaft unter den Nationen beizutragen”. Zunächst nahmen folgerichtig Stadtauswahlen (z.B. aus Barcelona, Mailand, Wien, London und Zagreb) teil, doch bereits ab der Saison 1964/65 spielten offiziell nur noch Erstligavereine als Vertreter der jeweiligen Messestädte mit. Rekordsieger ist der FC Barcelona mit drei Titeln, letzter Gewinner des Messepokals war Leeds United im Jahr 1971.

Die Blauen gegen die Blues

Im Viertelfinale des Messepokals kam es zum Duell der Blauen gegen die Blues. Doch damit nicht genug der Parallelen: Auch den Löwen im Wappen hatten (und haben) beide Clubs gemein. Zum Hinspiel empfing der TSV 1860 die Gäste aus London am 15.03.1966 im Grünwalder Stadion. Der Winter war nach München zurückgekehrt und so kreuzten die Löwen und Chelsea auf schneebedecktem Boden die Klingen. Leider fanden nur 13.000 Zuschauer den Weg ins Sechzgerstadion; ob es an den Witterungsverhältnissen oder den zuletzt eher wechselhaften Leistungen der Löwen lag?

Wie dem auch sei: An diesem Dienstag Abend hielt der TSV 1860 hervorragend mit Chelsea mit und ging nach 17 Minuten sogar durch Wilfried Kohlars in Führung. Dann aber schlugen die Blues zurück und drehten durch zwei Treffer von Bobby Tambling den Spieß um. Timo Konietzka gelang zwar noch der Treffer zum 2:2-Endstand, die Ausgangsposition fürs Rückspiel war jedoch alles andere als optimal.

TSV 1860 scheitert an Chelsea

Zwei Wochen später, am 29.03.1966, traf man sich erneut, diesmal an der Stamford Bridge. Die Löwen waren wenige Tage zuvor 2:5 bei Eintracht Frankfurt untergegangen und die Deutsche Meisterschaft schien verloren. Auch für die Partie in London waren die Vorzeichen nicht unbedingt die besten, zumal mit Wagner und Brunnenmeier zwei Stützen fehlten. Ein Training im Stadion des Chelsea FC war im Vorfeld nicht möglich, da dort Windhundrennen angesetzt waren. Also bereitete sich der TSV 1860, wie schon vor dem Europapokalfinale im Mai 1965, im Hyde Park auf die bevorstehende Aufgabe vor. Heutzutage natürlich völlig undenkbar!

Nichtsdestotrotz zeigten die Löwen vor 42.224 Zuschauern eine bemerkenswerte Leistung und vor allem die Defensive überzeugte mit einer konzentrierten Leistung. Einmal waren Kohlars, Patzke & Co. aber doch unaufmerksam und so konnte Peter Osgood in der 78. Minute das goldene Tor für die Blues erzielen. In der Folge warfen die Löwen noch einmal alles nach vorne. Ein Remis hätte ein Entscheidungsspiel erzwungen, die Auswärtstorregel war damals noch nicht erfunden. Bei einem Weiterkommen hätte der FC Barcelona gewartet, der den Messepokal 1966 im Finale gegen Real Saragossa gewann.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel schenkte folgender Elf an der Stamford Bridge sein Vertrauen:

Radenkovic – Kohlars, Patzke – Luttrop, Reich, Perusic – Heiß, Küppers, Konietzka, Grosser, Rebele

Schwere Kost im Pokal: 1860 siegt 1:0 in Regensburg

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Schwere Kost in Regensburg

Die äußeren Bedingungen waren optimal am spielfreien Wochenende beim Toto-Pokal-Halbfinale zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem TSV 1860 Zuschauer. Genau 14.089 Zuschauer, davon grob die Hälfte in weiß-blau, bekamen jedoch schwere Kost im Pokal zu sehen. Zur Pause waren die Löwen mit dem torlosen Remis gut bedient, bester Mann war Keeper Dähne, der mehrere Glanzparaden zeigte. Aus dem Nichts traf Haugen bei einem Solo kurz nach der Pause zum 1:0 für die Löwen, dann erwachte der Kampfgeist und Sechzig kämpfte die knappe Führung über die Zeit.

Gut begonnen – stark nachgelassen

Bei den Gästen begannen Schifferl und Hobsch im Vergleich zum 1:2 in Duisburg für Fassmann und Steinkötter. Die Sechzger starteten gut ins Match und übernahmen vom Anpfiff weg die Regie. Die einzige Chance der Gäste war allerdings eine Ecke, die vom Schienbein des sichtlich überraschten Schifferl in die Hände des Jahn-Keepers sprang. Auf der anderen Seite musste sich Dähne zwei Mal strecken, denn Regensburg bekam mit zunehmender Spieldauer immer mehr Zugriff und hatte zwei starke Abschlüsse. Allerdings fanden sie im Löwen-Keeper ihren Meister. Nach einer halben Stunde waren die Löwen mit dem 0:0 gut bedient.

Sechzger rappeln sich wieder etwas auf

In der letzten Viertelstunde des ersten Durchgangs berappelten sich die Sechzger wieder etwas und taten auch wieder mehr für die Offensive. Fußballerisch war es aber mehr als überschaubar, was beide Seiten auf den Rasen brachten. Die Löwen versuchten sich zu oft mit langen Bällen, was viel zu durchschaubar war. Regensburgs Konter waren oft zu lang ausgespielt, deutlich torgefährlicher waren dennoch die Heimischen. Bei einer Glanzparade von Dähne kurz vor der Pause bei einem Kopfball nach Freistoß der Oberpfälzer lag die Regensburger Führung mehr als nur in der Luft. Am Ende rettete Dähne den Löwen das schmeichelhafte Remis in die Pause.

Unzufriedener Kauczinski wechselt zur Pause nicht

Zufrieden sein konnte Trainer Markus Kauczinski mit dem Auftreten seiner Mannschaft im ersten Durchgang nicht. Viel zu durchschaubar, viel zu ideenlos war der Auftritt der Münchner. Dennoch wechselte der Löwen-Coach zur Pause nicht. Regensburg schnürte Münchens große Liebe nach der Pause in der eigenen Hälfte ein, war aber vollkommen uneffektiv. Ganz anders die Löwen, die ihren ersten Angriff in den zweiten 45 Minuten nutzten.

Haugen trifft per Solo zur Löwen-Führung

Wie so oft war es Haugen, der die Löwen mit 1:0 in Führung brachte. Nach einem langen Schlag aus der Defensive nahm er den Ball stark mit, setzte sich gegen den Verteidiger durch und traf gegen den verdutzten Jahn-Keeper Wechsel aus spitzem Winkel per Flachschuss zur Löwenführung. Verdient war diese nicht, aber sie weckte die Löwen auf, die fortan mehr ins Spiel investierten und auch körperlich wesentlich präsenter waren. 20 Minuten vor Ende brachte Kauczinski Althaus für Jacobsen, der bereits Gelb gesehen hatte.

Danhof scheitert an der Querlatte

Direkt beim nächsten Angriff hatte Danhof das 2:0 auf dem Fuß. Nach Ablage von Haugen zog er ab, doch er scheiterte an der Querlatte. Dann kam Niederlechner für Hobsch und wurde von den Fans mit aufmunternden “Niederlechner, Niederlechner”-Sprechchören empfangen. Maier, der nach einem Zusammenprall in der ersten Halbzeit mit einem Turban spielte, musste nach einem rüden Foul von Bauer erneut blutend vom Feld und bekam den zweiten Turban über den ersten verpasst. Doch er kämpfte sich durch und auch seine Teamkollegen stemmten sich den Regensburgern nun entgegen.

Viel Kampf in der Schlussphase

Regensburg war zwar bemüht, aber in Richtung Tor zumeist völlig harmlos. Die Löwen standen gut und versuchten zu kontern. So entwickelte sich eine umkämpfte Schlussphase. Niederlechner kam gut ins Spiel und machte einige Bälle fest. Die Hausherren versuchten Druck aufzubauen, agierten nach vorne aber vollkommen planlos und ballerten meilenweit am Tor vorbei. Sechzig hielt die Kugel bei Ballbesitz in den eigenen Reihen und nahm so Zeit von der Uhr. Lippmann gab noch einmal einen Flachschuss ab, den Keeper Wechsel aber im Nachfassen festhielt. Dann pfiff der Schiedsrichter den Löwen einen aussichtsreichen Konter über Niederlechner, Volland und Haugen weg, Abseits war das aber nie und nimmer.

Sechzig steht im Pokalfinale

“Ohne Sechzig wär hier gar nichts los” skandierte der mitgereiste Löwen-Anhang. Auf dem Feld hatte die Löwen-Defensive um Reinthaler hinten die klare Kopfball-Hoheit und die Gäste kamen immer wieder zu Entlastungsangriffen. Die Hausherren machten aus ihren Umschaltmomenten viel zu wenig und so blieb es nach einer hektischen Schlussphase und fünf Minuten Nachspielzeit beim 1:0 für die Löwen. Der TSV 1860 München steht damit im Finale des Toto-Pokals, wo Ende Mai die Kickers aus Würzburg warten. Alle Szenen der Partie zum Nachlesen im Detail findet ihr bei uns im Live-Ticker.

Liveticker: Jahn Regensburg – TSV 1860 München (Toto-Pokal)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen im Toto-Pokal Halbfinale im Jahnstadion aufeinander.

Nach der Niederlage in Duisburg und dem damit verbundenen Rückschlag im Kampf um den Aufstieg rückt der Toto Pokal umso mehr in den Fokus. Noch zwei Siege und man wäre dabei im lukrativen DFB Pokal. Die erste Hürde hat es direkt in sich, denn in der Liga kamen die Löwen in Regensburg mit 0:4 unter die Räder. Revanche ist angesagt – für die Seele und fürs Finale! Auf geht’s, Löwen, kämpfen und siegen!

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Maier, Jacobsen (70. Althaus) – Danhof, Volland, Lippmann – Haugen, Hobsch (73. Niederlechner)

Bank:
Bachmann (TW), Philipp, Steinkötter, Schröter, Rittmüller, Wolfram, Faßmann

Tore:
0:1 Haugen (54.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Verlaat (verletzt), Jakob, Christiansen, Pfeifer, Dordan, Dulic (alle Aufbautraining), Erdogan (U19), Qela, Fuchs, Klose (alle U21), Husic (Freistellung aus persönlichen Gründen), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim SSV Jahn Regensburg:
Gebhardt, Hingerl, Seibold (alle verletzt)

Wo könnt ihr das Spiel Jahn Regensburg – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird beim BR im Free-TV übertragen.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Amas feiern 5:0-Kantersieg gegen Deisenhofen

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Amas feiern 5:0-Kantersieg gegen Deisenhofen

Die U21 des TSV 1860 München hat das Wochenende aus Löwen-Sicht sehr positiv eröffnet. Die Amas bezwangen auf dem Fünfer-Platz am Trainingsgelände in der Bayernliga Süd den FC Deisenhofen klar und deutlich mit 5:0 (3:0) und festigten damit ihre Tabellenführung. Dreifacher Torschütze war Cristian Leone, die weiteren Tore erzielten Noah Klose und Finn Fuchs. Wie wir heute berichtet hatten, würde die U21 gerne auch den Aufstieg in die Regionalliga Bayern wahrnehmen, sofern dieser sportlich erreicht wird. Dafür wäre aber zusätzlich zur Bayernliga-Meisterschaft der U21 auch noch ein Aufstieg der Profis nötig.

Top-Start gegen den neuen Lieblingsgegner

Der FC Deisenhofen scheint inzwischen so etwas wie der Lieblingsgegner der kleinen Löwen zu werden. Mit dem 5:0 gingen die letzten vier Liga-Vergleiche allesamt an den TSV 1860, in der letzten Saison gab es bereits einen 6:0-Auswärtssieg. Am Freitagabend sorgten die Sechzger bereits im ersten Durchgang für klare Verhältnisse und führten nach 45 Minuten mit 3:0. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 5:0 zu Buche.

Sechzig legt richtig los und trifft dreifach

Mit viel Schwung und Druck auf des Gegners Tor starteten die Sechzger in die Partie. Die Zuschauer am Trainingsgelände bekamen im ersten Durchgang Einbahnstraßen-Fußball zu sehen. Deisenhofen hatte den spielbestimmenden Löwen nicht viel entgegenzusetzen. Leone eröffnete den Torreigen mit einem verwandelten Elfmeter zum 1:0, Klose fälschte wenig später einen Ball zum 2:0 in die Maschen ab und Fuchs traf nach Vorarbeit von Arin Garza zum 3:0-Pausenstand.

Ampelkarte kann die Löwen nicht ausbremsen

Der zweite Abschnitt war dann ausgeglichener. Deisenhofen fand auch deshalb besser in die Partie, weil der gelb-verwarnte Garza nach einem Foulspiel die Ampelkarte sah. Wirklich gefährlich wurde es trotz der Unterzahl für 1860-Keeper Stefan Musa aber nur selten. Je länger die Spielzeit fortschritt, desto deutlicher war die Vorentscheidung gefallen. In den letzten fünf Minuten drückten die Hausherren das Gaspedal dann noch einmal durch und Leone machte seinen Dreierpack mit zwei weiteren Treffern zum 5:0-Endstand perfekt.

Coach Kayabunar mit Leistung rundum zufrieden

Nach dem Spiel zeigte sich Löwen-Coach Alper Kayabunar mit der Leistung seiner Truppe rundum zufrieden. “Es war eine sehr gute erste Halbzeit. Da gab es nicht viel zu bemängeln. Vielleicht noch die Chancenverwertung. Wir hatten uns die ganze Woche vorgenommen mit viel Energie reinzubringen und das haben wir auch gemacht”, resümierte Kayabunar und sagte weiter: “Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen”. So kann das Wochenende weitergehen für die Teams der Löwen.

 

 

Pokal-Löwenrunde: „Zeigen, dass wir es besser können“

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Löwenrunde vor Würzburg: Dezimiert ins Finale

Die Löwen-Profis sind am Samstag um 14:00 Uhr im Halbfinale des Toto-Pokals beim SSV Jahn Regensburg zu Gast, während die Liga Länderspielpause macht. In der Oberpfalz wollen sich die Sechzger für die 0:4-Pleite in der Liga revanchieren und gleichzeitig dem DFB-Pokal mit einem Einzug ins Finale des bayrischen Landespokals einen Schritt näherkommen. „Wir wollen zeigen, dass wir es besser können“, sagte Trainer Markus Kauczinski bei der Löwenrunde im Hinblick auf das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams im Spät-Herbst.

Verlaat fällt mit Muskelverletzung aus

Eigentlich sollte dabei Jesper Verlaat wieder in der Startelf stehen, wie der Löwen-Coach verriet. Doch der Verteidiger bekam beim Donnerstagstraining einen Schlag ab, der vom ersten Eindruck her harmlos schien. Der Verteidiger konnte weitermachen, doch es entwickelte sich eine Einblutung, die den Kapitän des Teams nun erneut zum Aussetzen zwingt. Außerdem verzichten muss Münchens große Liebe in der Oberpfalz auf Deniz, Christiansen, Jakob, Dulic und Husic. Wobei Dulic und Jakob wohl kommende Woche wieder auf dem Platz stehen dürften. „Es wird Veränderungen geben, aber nicht erdrutschartig. Ich werde die Mannschaft aufs Feld schicken, wo ich das Gefühl habe, das ist das Beste, was momentan zur Verfügung steht“, erklärte der Löwen-Coach.

Die Liga ist noch nicht abgehakt

In der dritten Liga hat Kauczinski den Kampf um die vorderen Plätze ebenfalls noch nicht abgehakt. „Wir sind noch dran. Wir haben es schon zwei Mal geschafft eine Serie zu starten und sind in der Lage, was zu machen“, erklärte der Sechzger-Coach. Die 1:2-Niederlage in Duisburg ist in Giesing bereits verarbeitet. „Das ist ein Spiel, das man nicht hätte verlieren dürfen. Aber der Kopf ging schnell wieder nach oben. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht so agiert, wie in der ersten. Wir haben uns ein bisschen den Schneid abkaufen lassen und müssen unsere Lehren daraus ziehen. In manchen Szenen haben wir nicht gierig genug verteidigt“, sagte der Löwen-Trainer weiter.

Alles-oder-Nichts-Spiele haben ihren Reiz

Das Team und sein Coach haben Lust auf das Pokal-Match: „Ich finde den Pokal gut, das ist eine Möglichkeit, um in den DFB-Pokal zu kommen und die wollen wir nutzen“, sagte Kauczinski und fügte an: „Diese Alles-oder-Nicht-Spiele haben ihren Reiz.“ Das letzte Match in Regensburg hatten die Löwen bekanntlich mit 0:4 verloren.

„Wollen zeigen, dass wir es besser können“

Dass die Partie kein Selbstläufer wird, betont der Löwen-Trainer und lobt den morgigen Gegner. „Regensburg ist läuferisch unheimlich stark. Sie haben eine kompakte Mannschaft, die uns fordern wird, mit dem Tempo, das sie gehen kann. Sie sind sehr homogen und sehr geschlossen. Ich erwarte von uns eine andere Leistung als im Hinspiel. Das war die schlechteste Leistung von allen Spielen, die wir gemacht haben. Unser Anspruch ist es, zu zeigen, dass wir es besser können“, sagte Kauczinski.

Verfolgt das Spiel bei uns im Live-Ticker

Etwa 14.000 Zuschauer werden morgen im Stadion am Regensburger Autobahnkreuz erwartet, darunter etwa 3.500 Löwenfans, die sich mit offiziellen Gästekarten eingedeckt haben. Sechzger-Anhänger, die nicht mit in die Oberpfalz reisen können, haben die Möglichkeit, das Spiel live im Bayrischen Fernsehen zu verfolgen. Alle Infos rund um die Partie, sowie den ausführlichsten und aktuellsten Live-Ticker im Löwen-Kosmos lest ihr aber natürlich wieder nur bei uns auf sechzger.de

Löwen-Fans gestalten Schulprojekt in Starnberg mit

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schulprojekt starnberg

Zwei Tage lang stand an der Fünfseen-Schule in Starnberg nicht nur Kreativität, sondern auch eine klare Botschaft im Mittelpunkt. Im Rahmen des Projekts “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” gestalteten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Vertretern der aktiven Fanszene des TSV 1860 München sowie der Fanbetreuung Teile des Schulgeländes neu.

Löwen-Fans gestalten Schulprojekt in Starnberg mit

Dabei entstanden an vier Säulen in der Aula und an einem Bauwagen neue Motive, die künftig für Vielfalt, Zusammenhalt und Courage stehen. Mit vor Ort waren Jamie Jesse und Moritz Wagner aus der Fanbetreuung, die das Projekt organisiert und begleitet hatten.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten an beiden Tagen direkt mit den Löwen zusammen und konnten ihre eigenen Ideen in die Gestaltung einbringen. So wurde die Aktion nicht nur zu einer sichtbaren Aufwertung des Schulgeländes, sondern auch zu einem gelebten Gemeinschaftsprojekt.

Gesellschaftliche Verantwortung abseits des Rasens

Möglich wurde das Vorhaben durch die finanzielle Unterstützung von Christian Dierl und dem Fanclub “Herz von Giesing”.

Und es soll nicht bei dieser Aktion bleiben: Für den Sommer ist bereits ein gemeinsames Turnier geplant. Außerdem dürfen sich die Schülerinnen und Schüler in der kommenden Saison auf einen Besuch bei einem Heimspiel des TSV 1860 München freuen.

Ein Projekt, das zeigt, dass die Löwen auch abseits des Rasens gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

Löwen bereiten sich wieder in Ulrichsberg vor

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Löwen Ulrichsberg

Aktuell kämpfen die Löwen in der 3. Liga noch um die ersten Plätze, auch wenn die jüngste 1:2-Niederlage in Duisburg sicherlich ein Rückschlag war. Am Samstag steigt das Toto-Pokal-Halbfinale beim SSV Jahn Regensburg. Doch im Hintergrund laufen bereits die Planungen für die Saison 2026/27. Wie der TSV 1860 soeben bekanntgab, wird sich die Mannschaft im Juli 2026 wieder in Ulrichsberg in Oberösterreich auf die neue Spielzeit vorbereiten.

Löwen bereiten sich in Ulrichsberg vor

Wie schon im letzten Jahr reisen die Löwen auch in der diesjährigen Sommer-Vorbereitung wieder ins oberösterreichische Mühlbachviertel. Vom 13.-19. Juli 2026 werden die Löwen wieder im INNs HOLZ Hotel & Chaletdorf zu Gast sein. Die Trainings finden in der Dreihans Arena Ulrichsberg statt.

Erste Testspiel-Termine stehen fest

Der Trainingsauftakt findet am 29. Juni an der Grünwalder Straße statt. Die ersten Vorbereitungsspiele und das Fan-Fest sind ebenfalls bereits terminiert:

Freitag, 03.07.2026, 18 Uhr, SV Kay – TSV 1860 München
Sonntag, 05.07.2026, 15 Uhr, TSV Moorenweis – TSV 1860 München
Sonntag, 12.07.2026, Fanfest TSV 1860 München

27.03.1994: TSV 1860 kehrt bei Hannover 96 auf Erfolgsspur zurück

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Hannover TSV 1860

Sechs Spiele ohne Sieg, fünf Niederlagen am Stück – in Sachen Aufstieg sah es bei den Löwen im Frühjahr 1994 nach überragender Vorrunde plötzlich zappenduster aus. Dann aber reiste der TSV 1860 heute vor 32 Jahren zu Hannover 96 und schaffte den Turnaround. Am Ende stand die glorreiche Rückkehr in die Bundesliga!

Schwarze Serie im Frühjahr

Den 11. Juni 1994 wird wohl kein Löwenfan, der damals vor Ort war, jemals vergessen. Peter Pacult schoss die Löwen mit seinem Tor in Meppen zurück in die Bundesliga und versetzte Münchens große Liebe in kollektive Ekstase. Nur wenige Wochen zuvor hatte es jedoch gar nicht danach ausgesehen, als würde der große Traum des TSV 1860 in Erfüllung gehen.

1:1 beim Chemnitzer FC, 1:2 gegen den SV Meppen, 1:3 gegen die Stuttgarter Kickers, 0:1 bei Tennis Borussia Berlin, 0:2 gegen den FSV Mainz 05, 1:2 gegen Hansa Rostock – eine Bilanz des Schreckens! Die Mannschaft von Werner Lorant war katastrophal aus der Winterpause gekommen, der Aufstieg stark gefährdet.

TSV 1860 trifft früh in Hannover

Die Stimmung an der Grünwalder Straße war im Keller und mit den Neuzugängen Kientz, Seeliger und Lilienberg waren die vermeintlich Schuldigen schnell ausgemacht. Nachdem der TSV 1860 auf Rang 5 abgerutscht war, musste man heute vor 32 Jahren nach Hannover reisen. Die Niedersachsen hatten in der Woche zuvor die Stuttgarter Kickers besiegt und lagen plötzlich nur noch zwei Punkte hinter den Löwen.

Doch schon nach vier Minuten gab es Balsam auf die geschundene Löwenseele, als Libero Niels Schlotterbeck zum 0:1 für Sechzig einnetzte. Welch eine Erleichterung, die umgehend auch zu spüren war. Goalgetter Peter Pacult sorgte nach 22 Minuten für das 0:2 und ausgelassene Stimmung im Löwenblock.

Lilienberg erlöst die Löwen

Nach der Pause meldeten sich die Niedersachsen zurück, Schjönberg verkürzte in der 50. Minute auf 1:2. Hannover 96 drängte nun auf den Ausgleich, der TSV 1860 wackelte. Dann aber zog Werner Lorant seinen Joker und wechselte zehn Minuten vor dem Ende den schwedischen Neuzugang Mats Lilienberg ein.

Der pfeilschnelle Stürmer war natürlich prädestiniert für das Konterspiel der Löwen und tat das, wozu er geholt worden war. In der 85. Minute erlöste der schwedische Nationalspieler Sechzig mit dem vorentscheidenden 1:3. Mit dem Schlusspfiff legte Lilienberg noch einmal nach und traf zum 1:4-Endstand. Der Rest ist Geschichte…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte am 27.03.1994 in Hannover auf folgende Elf des TSV 1860.

Berg – Kientz, Schlotterbeck, Braun – Trares, Seeliger, Miller, Keller, Imhof (69. Ziemer) – Pacult (80. Lilienberg), Winkler

Tore:
0:1 Schlotterbeck (4.), 0:2 Pacult (22.), 1:2 Schjönberg (50.), 1:3 Lilienberg (85.), 1:4 Lilienberg (90.)

TSV 1860 hat U21 für Regionalliga Bayern gemeldet

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TSV 1860 U21

Derzeit grüßt die U21 der Löwen von der Tabellenspitze der Bayernliga Süd und hat beste Chancen, sich zumindest für die Relegation zur Regionalliga Bayern zu qualifizieren. Tatsächlich hat der TSV 1860 seine 2. Mannschaft für die Regionalliga gemeldet, ein Aufstieg ist derzeit dennoch unwahrscheinlich.

TSV 1860 hat U21 für Regionalliga gemeldet

Mit aktuell 49 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar derzeit punktgleich mit dem TSV Landsberg auf Platz 1 der Bayernliga-Tabelle. Der Vorsprung auf den Dritten FC Deisenhofen, nächster Gegner der U21, beträgt aktuell acht Zähler. Zumindest Rang 2, also die Qualifikation zur Relegation, erscheint also durchaus realistisch.

Selbst wenn die U21 aus eigener Kraft alle Voraussetzungen für den Aufstieg erfüllen sollten, könnte ihnen die Aufnahme in die Regionalliga Bayern verwehrt bleiben. Der Grund? Noch immer ist es in Bayern so, dass die Zweitvertretungen von Drittligisten nicht an der viertklassigen Regionalliga teilnehmen dürfen. Dies bestätigte der Bayerische Fußballverband auf Anfrage von sechzger.de.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die 2. Mannschaft des TSV 1860 nur dann aufsteigen kann, wenn auch die Profis den Sprung in die 2. Bundesliga schaffen. Ob das in dieser Saison noch gelingt?

Sechzig um Sieben: Kommt das Kompass-Modell?

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Einiges geboten war gestern rund um den TSV 1860 München. Der Blick geht voraus auf die Spiele am kommenden Wochenende. Die Profis spielen am Samstag in Regensburg um den Einzug ins Toto-Pokal-Finale. Bereits am Freitag sind die Amas an der 114 gegen Deisenhofen gefordert. Auch die Damen, die Dritte und die Vierte sind im Einsatz. Nicht zu vergessen ist der Vorschlag der Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform, die unter anderem das sogenannte Kompass-Modell vorschlägt. Die volle Ladung an Information bekommt ihr natürlich wieder bei uns in Sechzig um Sieben:

Regionalliga-Reform: Kommt das Kompass-Modell?

Am vergangenen Spieltag gab es in Deutschlands Fankurven vor allem ein Thema auf Transparenten zu lesen: Die Forderung nach einer Regionalliga-Reform. Für die aktiven Fans – unter anderem auch die des TSV 1860 München – stand auch fest dass es das sogenannte Kompassmodell werden soll. Am vergangenen Mittwoch tagte nun die Arbeitsgruppe Regionalligareform, und hat unter anderem dieses Modell vorgeschlagen. Was man darunter versteht, könnt ihr hier nachlesen.

Profis im Pokal am Samstag in Regensburg

Der bayerische Landespokal wird diese Saison die sicherste Option sein um sich den Einzug in den DFB-Pokal zu sichern. Im Finale warten die Würzburger Kickers, um dort hin zu kommen müssen die Löwen aber am Samstag erst Jahn Regensburg schlagen. Für alle Sechzger gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen.

Amas am Freitag gegen Deisenhofen

Nach dem etwas zähen 2:1-Sieg beim abgeschlagenen Tabellenletzten der Bayernliga Süd, Türkgücü München, empfängt die U21 des TSV 1860 am Freitag Abend auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße den aktuellen Tabellendritten, den FC Deisenhofen. Obwohl dieser acht Punkte Rückstand auf das punktgleiche Führungsduo 1860 und Landsberg aufweist, erwartet die Amas ein Spitzenspiel. Hier gehts zum Vorbericht!

Damen, Dritte und Vierte im Einsatz

Während die Profiligen aufgrund der Länderspiele am kommenden Wochenende pausieren, geht es in den Amateurligen Schlag auf Schlag weiter. Die Dritte sowie Vierte der Löwen haben ein Heimspiel am Sechser-Platz. Die Löwinnen sind auswärts gefordert. Bei uns findet ihr alle Termine!

Löwen-Präsident Mang trifft Söder

Es war eines der wenigen Fotos in den letzten Wochen, auf denen Ministerpräsident Söder nichts zu Essen in der Hand hatte: Kürzlich traf er sich in der Staatskanzlei mit Löwen-Präsident Mang und sprach dabei unter anderem über den Ausbau des Sechzger-Stadions. Alle Infos dazu könnt ihr hier nachlesen.

Top-informiert in den Wochen-Endspurt

Damit geht ihr bestens informiert in den Endspurt dieser Woche. Freuen wir uns gemeinsam auf jede Menge Löwen-Fußball am Wochenende – dann soll auch das Wetter wieder ansprechender werden!