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TSV 1860 – FC Saarbrücken: Wunschaufstellungen der Redaktion

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Tsv 1860 Wiesn Trikot Wunschaufstellung

Morgen um 14:00h empfängt der TSV 1860 München den FC Saarbrücken im Sechzgerstadion. Nach dem mehr als verdienten Punkt in Regensburg schicken sich die Löwen an, auch gegen die Saarländer zu punkten – wenn möglich sogar dreifach. Gegen die Gäste aus Saarbrücken wollen die sechzger.de Redakteure mit diesen Wunschaufstellungen den Sieg holen.

1860-Saarbrücken: Wunschaufstellungen der sechzger.de Redakteure

Nach dem gestern bekanntgegebenen Abgang von Fynn Lakenmacher zum SV Darmstadt 98 nach der laufenden Saison, findet sich Lakenmacher gegen Saarbrücken in keiner der Wunschaufstellungen. Ob das mit dem bevorstehenden Wechsel oder den vergebenen Chancen in Regensburg zu tun hat oder schlicht daran liegt, dass unsere Redakteure Zwarts (und Güler) für stärker halten, bleibt offen.

Bernd Winninger

Taktikguru Bernd Winninger hält am bewährten 4-2-3-1-System fest und wechselt gegenüber der Startaufstellung von Regensburg auf drei Positionen. Auf der 6 lässt er Phillipp Steinhart für Tim Rieder beginnen, auf dem linken Flügel startet Abdenego Nankishi für Eliot Muteba und im Sturm agiert Joel Zwarts statt Fynn Lakenmacher von Anfang an.

Thomas Enn

Thomas Enn würde fast die gleiche Elf wie Bernd Winninger ins Rennen schicken. Lediglich im defensiven Mittelfeld vertraut Thomas auf Tim Rieder statt Phillipp Steinhart.

Stefan Kranzberg

Stefan Kranzberg will die Löwen mit mehr Offensivpower sehen. Daher setzt er auf das 4-4-2-System. Personell hat er nur eine Änderung gegenüber Thomas Enn in seiner Startaufstellung: Statt Nankishi auf dem linken Flügel würde Semih Güler zu seinem ersten Startelfeinsatz im Sturmzentrum zum Einsatz kommen. Sehr interessante Variante!

Christian Jung

Auch Christian lässt die Löwen im 4-4-2 auflaufen. Er ist der Einzige, der in der Abwehr etwas umstellt. Bei ihm würde Eigengewächs Lukas Reich auf der rechten Seite zum Profidebüt kommen. Im defensiven Mittelfeld setzt er auf die Doppelsechs mit Marlon Frey und Manni Starke. Das offensive Mittelfeld besetzt Christian mit Eliot Muteba auf dem linken Flügel, Julian Guttau rutscht auf den rechten Flügel. Im Sturmzentrum setzt er wie Stefan Kranzberg auf das Duo Zwarts/Güler.

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

TSV 1860 – 1.FC Saarbrücken, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein Herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München zuhause gegen den 1. FC Saarbrücken. Die Saarländer sind mit einem Spiel weniger in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Worauf muss sich der TSV 1860 am Samstag im Sechzgerstadion einstellen?

TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken ist wieder einmal ein Duell aus der Kategorie Bundesliga-Gründungsmitglieder treffen in der 3.Liga aufeinander. Saarbrückens Coach Rüdiger Ziehl schickte sein Team bisher immer mit einer Dreierkette in der Abwehr ins Rennen. Diese Dreierkette wird, wie meistens bei dieser Defensivformation, durch abkippende Außenspieler gegen den Ball zu einer Fünferkette. Saarbrücken legt diese ballfern allerdings situativ etwas asymmetrisch an. Systematisch sehen wir bei Saarbrücken bisher hauptsächlich ein 3-5-2, welches gegen den Ball im eigenen letzten Drittel zu einem 5-3-1-1 bzw. einem 5-4-1 verschoben wird.

Die Pressinglinie der Saarbrücker steht gegen das Positionsspiel des Gegners im Normalfall auf mittlerem bis leicht tiefem Niveau und agiert eher im Raum als gegen den Ball. Situativ wird auch mal hoch angelaufen. Vor allem dann, wenn der Gegner führt, oder man es schafft während einer Remis-Phase länger Druck auf den Strafraum des Gegners auszuüben. Auch ist es so, dass auswärts bei den Saarländern etwas mehr Passivität im Pressing herrscht als bei Heimspielen.

Bei kurzem Spiel auf einen der Außenspieler rückt einer der dahinter postierten Mittelfeldspieler in die Pressinglinie auf. So wird versucht den Pass in eine der Pressingfallen zu forcieren.

Die Positionierung der Defensivlinie wird der Höhe der Pressinglinie meist angepasst. Sie steht bevor der Gegner ins letzte Drittel eindringt mit ballfern etwas vorgeschobenem Außenspieler asymmetrisch. Die Dreierkette im Abwehrzentrum verschiebt dabei horizontal in Richtung der  ballnahen Seite.

Bevor wir zur genauen Spielweise der Saarbrücker kommen, wie immer die bisherigen statistischen Werte des 1. FCS.

Die statistischen Werte der Saarbrücker

  • Ballbesitz 51%
  • Passgenauigkeit 81%
  • Defensive Zweikampfquote 61%
  • Flankengenauigkeit 38%
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,54

Wie spielt Saarbrücken?

Offensiv

Im eigenen Positionsspiel spielt Saarbrücken im Aufbau häufig mit einer gefächerten 2-3 Formation. Die beiden Schienenspieler auf den Außenbahnen sowie der zentrale Innenverteidiger schieben dabei in die Zone zwischen Abwehr und Mittelfeld nach vorne. Die äußeren Innenverteidiger eröffnen das Spiel. Durch diese Staffelung ergeben sich gute Passdreiecke, die das bespielen jeder Form des Pressings gut ermöglichen. Sich konstruktiv ins Mittelfeld durchzukombinieren ist für Saarbrücken selten ein Problem.

Saarbrücken versucht nach erfolgreicher Spieleröffnung eher früh als Spät in der gegnerischen Hälfte ins Zentrum, genauer die offensive Achterräume, zu kommen. Dort versuchen sie mit der durch die Verschiebungen generierten Überzahl Spieler aus dem defensiven Mittelfeld und/oder der Abwehrkette herauszuziehen. In die so entstehenden Zentralen Lücken sollen die Stürmer dann hineinstoßen und mit Flanken aus den Halbräumen oder vom Flügel bedient werden.

Das Flügelspiel der Saarbrücker findet wenn der Plan aufgeht hauptsächlich beim Aufbau und danach, wenn überhaupt nötig, erst wieder nach dem Eindringen ins letzte Drittel des Gegners statt.

Hohe oder flache Flanken aus den Halbräumen vor der Grenze zum letzten Drittel des Gegners abgefeuert werden sowie Steilpässe aus den offensiven Achterräumen sind die Mittel der Saarbrücker um die gegnerische Box zu penetrieren. Dass das für Saarbrücken gut funktioniert zeigt die Tatsache, dass sie die Mannschaft mit den zweitmeisten Ballkontakten in der Gegnerischen Box nach Dresden sind. Und das, wohlgemerkt, mit einem Spiel weniger als der Rest der Liga.

Flanken aus extrem tiefen Positionen werden hauptsächlich dann eingesetzt wenn der Gegner es schafft Saarbrücken im letzten Drittel wieder nach außen zu zwingen oder durch gutes Stellungsspiel auch nach deren Überquerung der Mittellinie dort zu halten.

Defensiv

Gegen den Ball agiert Saarbrücken mit einer zentral gestellten Pressingfalle im Mittelfeld um früh während der gegnerischen Ballbesitzphasen im Positionsspiel wieder selbst in Ballbesitz zu kommen um dann über Umschaltspiel agieren zu können. In der Tiefe bei langen Bällen erobern die Saarländer die Bälle gern Halbräumen vor der Box, was aufgrund der Raumaufteilung gegen den Ball das vertikale Umschaltspiel begünstigen kann.

Schafft es der Gegner die Pressinglinie zu überspielen und die Pressingfallen zu umgehen verteidigt der FCS im letzten Drittel in einer 5-4-1 bzw. einer 5-3-1-1 Formation. Die Abwehrkette verschiebt dabei horizontal auf die ballnahe Seite. So kann leicht gedoppelt werden, falls Bedarf dazu bestehen sollte. Angriffe durchs Zentrum wird indem einer der Innenverteidiger leicht vor die Kette schiebt und das Defensive Mittelfeld im Zentrum unterstützt der Zahn gezogen. Dieser Spieler fungiert dort dann in einer Freirolle vor der Abwehr. So wird der Raum im Zentrum vor der Box des 1. FCS äußerst eng. So wird das Spiel des Gegners wieder auf die Außenpositionen gedrängt.

Wie kann man Saarbrücken knacken?

Die stabile Abwehr der Saarländer gut zu bespielen gelingt nur wenigen Mannschaften. Damit der TSV 1860 München dies gegen den 1.Fc Saarbrücken zustande bringt ist präzises Temporeiches Spiel mit diagonalen Kreuzverschiebungen im Zentrum und Überzahl in den entscheidenden Zonen im Positionsspiel wichtig.

Wenn man es schafft über gutes Anlaufverhalten selbst Umschaltsituationen zu erzwingen, oder präzise schnelle Konter nach gescheiterten Angriffen der Saarbrücker durchbringt hat man dank des Überladens in der Offensive seitens der Saarbrücker gute Karten selbst gefährlich zu werden. Viele Chancen lassen die Saarländer selten zu. Sie zwingen sie den Gegner auch mit der exzellenten Staffelung in der Defensive überdurchschnittlich häufig zu Schüssen von außerhalb des Strafraums. Gegnerische Chancen im Fünfmeterraum sieht man aus dem Spiel heraus sehr selten.

Gegen den Ball darf man sich nicht von der überladenen Offensive der Saarländer verunsichern lasen. Saarbrücken auf die Flügel zu steuern und im Zentrum dann kompakt und Mannorientiert zu verteidigen ist der Hebel der defensiv angesetzt werden muss.

Stärken und Schwächen des Systems 3-5-2

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe, dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen.

Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann.

Die für die Flügelspieler langen Laufwege können, in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel, zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum erlahmen des Drucks der über die Flügel aufgebaut werden soll führen.

Die Flügel sind nur einfach besetzt, deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln.

Gegen Systeme in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird kann es bei Kontern des Gegners oder zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Schlüsselspieler

Tor

Tim Schreiber (#1) Pokalheld und Pokalpechvogel in Personalunion. Er ist der drittteuerste Keeper in der dritten Liga nach Lotka und Unbehaun. Und das zurecht. Reflexstark wie er ist hält er zieht man die xG Statistik zu Rate mehr Bälle als er sollte. In der Rangliste der mit Reflexparaden gehaltenen Bällen steht er auf Platz zwei. Hohe Bälle gehen ihm, dank seines guten Timings beim Verlassen der Linie auch extrem selten durch die Lappen. Im eins gegen eins hat er jedoch wie viele junge Keeper leichte Probleme. Seine Vorderleute lassen solche Situationen jedoch kaum zu.

Abwehr

Manuel Zeitz (#8) Kapitän und Abwehrchef ist diese Saison statistisch gesehen der zweitbeste Innenverteidiger der dritten Liga. Dreiviertel seiner Defensivduelle gewinnt der Saarbrücker Kapitän. Sein Stellungsspiel ist ebenfalls exzellent. In der Spieleröffnung ist er bei Saarbrücken meistens der auslösende Spieler. Obendrein schaltet er sich als ehemaliger Mittelfeldspieler wenn es nötig erscheint auch durchaus effektiv ins Offensivspiel mit ein.

Mittelfeld

Die tragenden Rollen im Mittelfeld der Saarbrücker haben Luca Kerber (#33) und Patrick Sontheimer (#6) inne. Sontheimer als giftiger Abräumer im defensiven Mittelfeld und in den Frühphasen eines Angriffs. Kerber als Box to Box Spieler mit vielen Freiheiten ausgestattet immer wieder hinter den Spitzen auftauchend als Vorbereiter der Penetration der Box wechselt übrigens nach dieser Saison zum 1. FC Heidenheim in die Bundesliga. Dass er ein exzellenter Fußballer ist, und ein Kandidat für Sonderbewachung, sobald er im letzten Drittel auftaucht, dürfte auf der Hand liegen. Er hat in allen statistischen Kategorien die für seine Position wichtig sind überdurchschnittliche Werte vorzuweisen.

In den letzten Wochen wurde auch Tim Civeja (#23) in der linken Halbzentrale immer wichtiger und sehr auffällig beim Spiel im gegnerischen letzten Drittel und als Vorbereiter für Abschlüsse seiner Mannschaftskameraden.

Sturm

Mit bisher elf erzielten Toren ist Kai Brünker (#9) der beste Torschütze beim 1.FC Saarbrücken. Seine Schussgenauigkeit ist Phänomenal. Jeder zweite Schuss verschafft dem gegnerischen Keeper Arbeit. Allerdings wurde Brünker in den letzten Spielen, seit einer Gelbsperre, nicht immer von Beginn an eingesetzt ich rechne allerdings fest mit dem abschluss- und dribbelstarken ex-Magdeburger.

Fazit

Der Pokalschreck aus dem Saarland, ist nach der Winterpause die Drittbeste Mannschaft der dritten Liga. Allerdings befindet sich der TSV 1860 München in dieser Rechnung Punktgleich mit einem leicht schlechteren Torverhältnis nur einen Platz hinter dem 1.FC Saarbrücken.

Mit einer defensiv disziplinierten und konzentrierten Leistung und wenn man vorne mindestens einmal trifft ist ein Punkt gegen die Saarländer möglich. Um sicher zu gehen müssten die Löwen statistisch gesehen mindestens zweimal treffen.

Nach der Topleistung gegen Regensburg am vergangenen Wochenende bin ich zuversichtlich, dass es dem TSV 1860 gelingen kann die Fangemeinde im Sechzgerstadion gegen den 1.FC Saarbrücken in Feierlaune zu versetzen.

So könnte Saarbrücken beginnen

Datenquelle: Wyscout

Tickets für die letzten Heimspiele online

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Tickets für die letzten Heimspiel online
Tickets für die letzten Heimspiel online

Die Saison in der 3. Liga geht für den TSV 1860 München in den Endspurt. Am Samstag um 14:00 Uhr empfängt man nach dem 1:1-Remis in Regensburg nun den 1. FC Saarbrücken und kann sich dabei mit einem weiteren Aufstiegs-Aspiranten messen. Kommende Woche steigt dann das Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching, das bereits ausverkauft ist.

Tickets für die letzten Heimspiele online

Seit heute 10 Uhr sind für Mitglieder der Löwen jetzt auch die Tickets für die letzten beiden Heimspiel dieser Saison erhältlich. Am Samstag, 4. Mai, um 14:00 Uhr empfangen die Löwen Borussia Dortmund II im Grünwalder Stadion. Am letzten Spieltag, der am Samstag, 18. Mai, um 13:30 Uhr angepfiffen wird, hat der TSV 1860 Arminia Bielefeld zu Gast.

Mitglieder kommen zuerst an die Reihe

Über den offiziellen Ticketshop des TSV 1860 München können Vereinsmitglieder bis zu vier Tickets für das Heimspiel gegen Dortmund und bis zu zwei Karten für das Heimspiel gegen Bielefeld erwerben. Die Löwen-Fans werden davon sicher regen Gebrauch machen, da dann eine lange Sommerpause mit einem unbedeutenden Turnier der UEFA bevorsteht. Der freie Verkauf der Dortmund-Karten beginnt, sofern noch Karten vorhanden sind, am 24. April, um 10 Uhr.

 

 

TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken: Ergebnistipp Korbinian Holzer

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Korbinian Holzer
Eishockey-Nationalspieler Korbinian Holzer beim Aufstieg der Löwen in die 3. Liga

Über 200 Spiele absolvierte Korbinian Holzer in der NHL, bevor es ihn 2021 über den Umweg Jekaterinenburg zurück nach Deutschland verschlug. Bis zur abgelaufenen Saison war der ehemalige Eishockey-Nationalspieler für die Adler Mannheim auf dem Eis, sucht in der nächsten Spielzeit jedoch eine neue Herausforderung. Heute tippt der 36-Jährige das Ergebnis der Partie des TSV 1860 gegen den 1. FC Saarbrücken.

Korbinian Holzer tippt auf knappen Heimsieg

Seine Karriere begann der gebürtige Münchner beim TuS Geretsried und beim heutigen Kooperationspartner der Löwen, dem EC Bad Tölz. Dem TSV 1860 ist Korbinian Holzer seit jeher verbunden und hofft auf einen Heimsieg der Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken.

“Ich tippe auf ein 2:1 für 1860.
Torschützen: Zwarts und Verlaat”

Mit diesem Dreier würden sich die Löwen endgültig aller Abstiegssorgen entledigen, während die Saarländer im Aufstiegskampf einen erheblichen Dämpfer erhielten.

Über 200 Spiele in der NHL

Toronto Maple Leafs, Anaheim Ducks und Nashville Predators – durchaus klangvolle Teams, bei denen Korbi Holzer in der NHL dem Puck nachjagte. 6 Tore und 21 Assists sammelte der Verteidiger in der stärksten Eishockey-Liga der Welt, bevor er 2020 zu Awtomobilist Jekaterinenburg nach Russland wechselte.

In der abgelaufenen Saison trug Holzer das Trikot der Adler Mannheim und musste somit endlich keinen so arg weiten Weg mehr auf sich nehmen, wenn er Münchens große Liebe live im Stadion erleben möchte. Für welchen Club der 36-Jährige in der kommenden Spielzeit die Knochen hinhält, ist noch nicht bekannt.

Sechzig um Sieben – Lakenmacher wechselt nach Darmstadt

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit dem Wechsel von Fynn Lakenmacher nach Darmstadt, den Arbeitsgruppen-Ergebnissen des “Bündnis Zukunft 1860” und weiteren Themen.

Fynn Lakenmacher wechselt nach Darmstadt

Der TSV 1860 München hätte den auslaufenden Vertrag mit Fynn Lakenmacher gerne um eine weitere Saison verlängert, dieser lehnte das Angebot aber ab und schließt sich nun dem SV Darmstadt an, der kurz vor dem Abstieg aus der 1. Bundesliga steht und kommende Saison aller Voraussicht nach in der 2. Bundesliga spielen wird. Mehr dazu hier.

“Bündnis Zukunft 1860” stellt Ergebnisse vor

Das “Bündnis Zukunft 1860” hat die Ergebnisse der Arbeitsgruppen in einem Strategiepapier vorgestellt. Was drin steht, insbesondere die “3 Standorte Lösung” sowie ein Nachrangdarlehen von Hasan Ismaik in Höhe von 15 Millionen Euro, lest ihr hier. Über den Bündnis-Talk, der gestern Abend stattfand, werden wir heute berichten.

Oliver Griss führt persönliche Kampagne gegen Nicolai Walch fort

“dieblaue24”-Betreiber Oliver Griss führt seine persönliche Kampagne gegen Verwaltungsrats- und Beiratsmitglied Nicolai Walch fort. Neben einer postwendend eingestellten Strafanzeige meldete er Anwalt Walch nun auch bei der Rechtsanwaltskammer. Zudem soll der “ACAB”-Sticker auch der Polizeigewerkschaft zugespielt worden sein. Mehr dazu lest ihr hier.

Heimspiel gegen Saarbrücken im Free TV

Das Heimspiel des TSV 1860 gegen den FC Saarbrücken (morgen, 14 Uhr, sechzger.de-Liveticker) wird im SR und somit im Free TV übertragen. Der BR zeigt die Partie hingegen nicht. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Viele Teams des TSV 1860 sind auch am Wochenende wieder rege im Einsatz. Die Löwinnen I haben am Samstag die Chance, mal wieder ein Spiel auf dem Rasen und nicht auf dem grünen Tisch zu gewinnen. Alle Partien im Überblick:

Freitag, 19.04.

19.00 Uhr: SpVgg Unterhaching U17 – U16 -:-
19.30 Uhr: SK Srbija – Senioren C -:

Samstag, 20.04.

10.00 Uhr: TSV Zorneding U10 – U9 -:-
10.30 Uhr: U19 – 1. FC Kaiserslautern -:-
12.30 Uhr: Löwinnen U17 – TSV Grasbrunn-Neukeferloh -:-
13.30 Uhr: U12 – ESV München U13 -:-
14.00 Uhr: Schwaben Augsburg – U21 -:-
14.00 Uhr: Profis – 1. FC Saarbrücken -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Croatia München -:-
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Unterhaching -:-
17.30 Uhr: Dritte – MTV München -:-
18.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U13 -:-

Die U10 ist am Samstag und Sonntag bei einem Turnier in Hechingen im Einsatz.

Sonntag, 21.04.

11.00 Uhr: SG Trudering/München-Ost – Löwinnen II -:-
11.00 Uhr: U17 – Eintracht Frankfurt -:-
11.00 Uhr: JFG Sempt Erding U13 – U11 -:-
13.30 Uhr: U14 – SpVgg Unterhaching -:-
15.00 Uhr: Löwinnen I – SG Aschheim/Kirchheim -:-
16.00 Uhr: U9 – SpVgg Joshofen Bergheim U10 -:-

Die U13 nimmt am Sonntag in Riedmoos an einem Leistungsvergleich mit dem FSV Mainz 05 und dem VfR Aalen teil.

Gestern vor 26 Jahren: Michael Hofmann debütiert beim TSV 1860

Am gestrigen Donnerstag ist es 26 Jahre her, dass Michael Hofmann beim TSV 1860 München sein Debüt feierte.

Seine Sternstunde erlebte der Keeper vermutlich bei seinem zweiten Einsatz in der Bel Étage. Beim 3:2-Sieg des TSV 1860 im Müngersdorfer Stadion brachte er Toni Polster & Co. schier zur Verzweiflung. Der Sieg beim 1. FC Köln ebnete letztendlich den Weg zum Klassenerhalt.

Unumstrittene Nummer 1 bei den Löwen war Hofmann dennoch selten. Immer wieder wurden ihm andere Torhüter vor die Nase gesetzt, während der Franke auf der Bank Platz nehmen musste. Dennoch bestritt er bis 2010 stolze 162 Spiele für den TSV 1860, ehe er zu Jahn Regensburg weiterzog. Mehr lest ihr hier.

 

 

Strafanzeige von Oliver Griss gegen Nicolai Walch erfolglos

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“dieblaue24”-Gründer Oliver Griss führt seine persönliche Kampagne gegen Verwaltungsrats- und Beiratsmitglied Nicolai Walch weiter fort. Eine von ihm gestellte Strafanzeige führte jedoch postwendend zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens.

Oliver Griss führt Kampagne gegen Nicolai Walch

Bereits vergangene Woche mutmaßte sechzger.de über eine persönliche Kampagne des ehemaligen Boulevardjournalisten Oliver Griss gegen Verwaltungsrats- und Beiratsmitglied Nicolai Walch. Auslöser war zunächst die stets negative Berichterstattung gegen den Rechtsanwalt, die in der unsachlichen “Zerpflückung” seines Steckbriefs für die Verwaltungsratswahlen ihren Höhepunkt fand.

Auch mit der Berichterstattung über die Fotografie eines “ACAB”-Stickers, welche Walch im Giesinger Straßenraum angefertigt und als Teil einer Collage aus Fan- und Szene-Stickern in seinem Instagram-Profil geteilt hatte, hatte Griss versucht, den Verwaltungsrat zu diskreditieren. Inzwischen ist der gegenständliche Artikel nicht mehr auf “dieblaue24” abrufbar, Gerüchten zufolge soll die Löschung jedoch nicht ganz freiwillig erfolgt sein.

Strafanzeige gegen Nicolai Walch

Im Februar 2024 wurde zudem Strafanzeige gegen Nicolai Walch wegen Beleidigung erstattet. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde  von der Staatsanwaltschaft München I postwendend aufgrund der Straflosigkeit der angezeigten Tat eingestellt.

Nach erfolgter Akteneinsicht kam nun heraus, dass Oliver Griss die Strafanzeige gegen Nicolai Walch, ebenfalls wegen des “ACAB-Stickers”, bei der Polizeiinspektion gestellt hatte.

Pikant: Oliver Griss trat laut Protokoll der Strafanzeige nicht nur als Anzeigenerstatter auf, sondern bezeichnete sich auch als Geschädigter der vorgeworfenen Tat. Wie sich der ehemalige Boulevard-Journalist als Opfer eines “ACAB-Stickers” betrachten kann, wird wohl sein Geheimnis bleiben.

Mutmaßliche Anschwärzung bei der Polizeigewerkschaft

Mit einer Ablichtung des “ACAB”-Stickers wurde nahezu zeitgleich zur Strafanzeige auch eine entsprechende Meldung an die Polizeigewerkschaft wegen “Polizei-Hass” abgegeben.

Der eingereichte Bildausschnitt war identisch hinsichtlich der Like-Zahlen und der Like-Vorschau eines einzelnen Profils mit den Screenshots, die jüngst der HAM International Ltd. und der Sport Bild zugespielt worden waren (sechzger.de berichtete). Unstreitig dürfte sein, dass Oliver Griss mit seinem Instagram-Profil einen entsprechenden Screenshot anfertigte, da auf diesem sein Profil-Konterfei am rechten unteren Bildrand erkennbar ist.

Screenshot aus dem Privatprofil von Nicolai Walch - aufgenommen von Oliver Griss

War die Meldung bei der Polizeigewerkschaft Griss’ nächster Versuch, Nicolai Walch anzuschwärzen?

Anschwärzung bei der Rechtsanwaltskammer

Das jüngste Kapitel der Kampagne richtet sich nun gegen Walchs berufliche Existenz. Oliver Griss meldete den “ACAB”-Sticker unter dem Betreff “Anfrage Kodex” der Rechtsanwaltskammer München. Die Rechtsanwaltskammer übt die Berufsaufsicht für Rechtsanwälte aus. Mit der Frage “ist das mit den Werten der Anwaltskammer vereinbar?” in Bezug auf den “ACAB-Sticker” versuchte Oliver Griss nun auch mutmaßlich, Nicolai Walch in berufliche Schwierigkeiten zu bringen. In der “Anzeige” gegenüber der Rechtsanwaltskammer äußerte sich der investorenfreundliche Blogger wortwörtlich wie folgt:

“Ich denke nicht, dass ein Rechtsanwalt, der sich der Rechtspflege verschrien hat, eine Vorbildfunktion darstellt.”

Ob eine derartige Äußerung über deren Mitglieder bei der Rechtsanwaltskammer, die fast ausschließlich aus Rechtsanwälten besteht – auf große Gegenliebe stößt?

Walch erhielt von der Kammer bereits Gelegenheit, sich zu äußern. Aufgrund der Absurdität und Nicht-Strafbarkeit der vorgeworfenen Tat dürfte auch diese Untersuchung folgenlos eingestellt werden.

Persönlicher Rachefeldzug von Oliver Griss?

Viele besorgte Fans fragen sich nun, weshalb es Oliver Griss auf Nicolai Walch abgesehen hat und mit verschiedenen Mitteln versucht, diesen privat wie beruflich zu schädigen.

Möglicherweise fußt die Motivation dieser Nadelstiche in dem Umstand, dass Walch in Ausübung seines Berufs als Rechtsanwalt in der jüngeren Vergangenheit Personen vertrat, die gegen Oliver Griss aufgrund durch diesen begangener Rechtsverletzungen gerichtlich vorgingen und Walch auch in eigener Sache ein Verfahren gegen den ehemaligen Boulevard-Journalisten führte.

Sämtliche Verfahren sollen alles andere als zum Vorteil von Oliver Griss geendet haben.

Ist das noch Journalismus? Wann wird der Ehrenrat aktiv?

In der Gesamtschau stellt sich hier die berechtigte Frage, ob das Wirken von Oliver Griss, der einen Presseausweis besitzt, überhaupt noch ansatzweise mit journalistischem Wirken vereinbar ist.

Insbesondere die zuständigen Journalistenverbände dürften hellhörig werden, wenn eines ihrer Mitglieder aus persönlichen Gründen Kampagnen gegen Personen führt, die für diese privat und beruflich grundsätzlich schwerwiegende Konsequenzen zur Folge haben können, und hierfür unter anderem seine unter die Pressefreiheit fallende Berichterstattung mit – regelmäßig selbst hochgepriesener – erheblicher Reichweite zweckentfremdet.

Wie weit darf es Oliver Griss – der nach wie vor Vereinsmitglied ist – noch treiben, ehe der Ehrenrat des TSV München von 1860 e.V. aktiv wird und ein Disziplinar- oder Ausschlussverfahren gegen ein Vereinsmitglied eröffnet, das versucht, ehrenamtliche Vertreter und Mitglieder des Vereins aus persönlichen Gründen privat wie beruflich massiv zu schädigen?

 

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U19 empfängt Kaiserslautern

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Ein volles Programm erwartet die Mannschaften der Löwen in den kommenden Tagen. Ob Profis, U21, Löwinnen oder die Teams des NLZ – es gibt massenhaft Gelegenheiten, Spiele zu besuchen. Vor dem Auftritt der Profis gegen Saarbrücken tritt beispielsweise die U19 des TSV 1860 auf dem Trainingsgelände gegen Kaiserslautern an.

TSV 1860 U19 empfängt Kaiserslautern

Nach dem 3:2-Comebacksieg in Sandhausen am vergangenen Wochenende sind die A-Junioren diesmal gegen den Tabellenletzten gefordert. Von der Platzierung der Pfälzer sollte sich die U19 des TSV 1860 jedoch nicht blenden lassen und ans Hinspiel denken, als man in Kaiserslautern über ein torloses Remis nicht hinaus kam.

Dennoch geht die Elf von Jonas Schittenhelm am Samstag (10.30 Uhr, Trainingsgelände an der Grünwalder Straße, Platz 5) als Favorit in die Partie und möchte Platz 7 in der Bundesliga-Tabelle verteidigen. Der Nachbar aus der Seitenstraße lauert mit drei Zählern Rückstand auf Rang 8, empfängt am Sonntag jedoch den Tabellenzweiten FC Ingolstadt 04.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 16.04.

17.30 Uhr: TSV Milbertshofen U11 – U10 2:4

Donnerstag, 18.04.

18.30 Uhr: NK Hajduk – Senioren A -:-

Freitag, 19.04.

19.00 Uhr: SpVgg Unterhaching U17 – U16 -:-
19.30 Uhr: SK Srbija – Senioren C -:

Samstag, 20.04.

10.00 Uhr: TSV Zorneding U10 – U9 -:-
10.30 Uhr: U19 – 1. FC Kaiserslautern -:-
12.30 Uhr: Löwinnen U17 – TSV Grasbrunn-Neukeferloh -:-
13.30 Uhr: U12 – ESV München U13 -:-
14.00 Uhr: Schwaben Augsburg – U21 -:-
14.00 Uhr: Profis – 1. FC Saarbrücken -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Croatia München -:-
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Unterhaching -:-
17.30 Uhr: Dritte – MTV München -:-
18.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U13 -:-

Die U10 ist am Samstag und Sonntag bei einem Turnier in Hechingen im Einsatz.

Sonntag, 21.04.

11.00 Uhr: SG Trudering/München-Ost – Löwinnen II -:-
11.00 Uhr: U17 – Eintracht Frankfurt -:-
11.00 Uhr: JFG Sempt Erding U13 – U11 -:-
13.30 Uhr: U14 – SpVgg Unterhaching -:-
15.00 Uhr: Löwinnen I – SG Aschheim/Kirchheim -:-
16.00 Uhr: U9 – SpVgg Joshofen Bergheim U10 -:-

Die U13 nimmt am Sonntag in Riedmoos an einem Leistungsvergleich mit dem FSV Mainz 05 und dem VfR Aalen teil.

Bündnis Zukunft präsentiert der Presse das “Strategiepapier”

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Bündnis Zukunft Strategiepapier
Bündnis Zukunft Strategiepapier

Der Termin wurde mit Spannung erwartet: Die Presse-Präsentation des Bündnis Zukunft 1860 am heutigen Donnerstag-Vormittag. Für einen Fanblog wie den unseren war schon die Teilnahme an der Veranstaltung durchaus mit Hürden verbunden. Zwar erhielt unser Redaktionsleiter, der mit Presseausweis ausgestattete Journalist Thomas Spiesl, in der vergangenen Woche per Mail eine Einladung zur für heute Vormittag um halb elf angesetzten Presse-Präsentation des des Bündnisses. Vermutlich über den Presse-Verteiler, denn die Mail wurde um 4:04 Uhr morgens verschickt. Danach hörte der Kollege aber lange nichts mehr von den Initiatoren. Als der Termin dann heute morgen immer näher rückte, nahm Spiesl per Mail Kontakt auf und erhielt auf Rückfrage beim Bündnis folgende Erklärung:

“Wir hatten ursprünglich den Termin heute um 10.30 Uhr als reine Presserunde mit Medienvertretern geplant und hatten Sie und andere Fanblogs im Bündnis-Talk heute Abend erwartet.”

Interessante Kommunikationspolitik: Einen Journalisten erst mit einem “Save the Date” (sic!) zu einer Presserunde einladen, den Mann dann ignorieren und auf Rückfrage einfach seine Rolle als Medienvertreter aberkennen. Es klappte aber dann doch, wir erhielten den Link und wurden zur Teilnahme eingeladen. Genau wie zwei weitere Blogs aus der Löwen-Szene. Am Ende waren wir dann sogar zu zweit – ein Journalist, ein reiner Fanreporter – in der Veranstaltung vertreten. Geht doch und zwar auch kurzfristig, handlungsschnell ist das Bündnis schonmal! Danke an dieser Stelle noch für ein freundliches Telefongespräch mit einer Dame der Agentur, die das Bündnis in Sachen Öffentlichkeitsarbeit berät und vertritt.

Bündnis Zukunft – viele Floskeln

So lauschten als zwei Redaktionsmitglieder aus unseren Reihen gebannt den Ausführungen der zum Teil schon in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vor knapp drei Wochen im Paket aufgetretenen Herren Moest, Gräfer und Lutz. Die beiden Letzteren kandidieren auch bei der im Sommer anstehenden Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. für den Verwaltungsrat. Allerdings betonten sie heute sehr deutlich, dass diese Presserunde keine Wahlkampfveranstaltung für besagte Wahl sei.

Bündnis präsentiert Strategiepapier

Heute sollte es nur um Antworten und Lösungen auf und für die Zukunfts-Fragen gehen, die seit nunmehr sechs Jahren mit seiner Profifußballmannschaft in der 3. Liga stehende KGaA des TSV 1860 beschäftigen. Man kann es vorweg nehmen: Konkrete Verbesserungsvorschläge waren nicht viele dabei, vielmehr ging es um Zielsetzungen und mögliche Alternative bei der Vorgehensweise.

Ordentliche Ansätze – wenig Konkretes

Die schwierige Stadionfrage will man lösen, sei es am jetzigen Standort des Grünwalder Stadions, am Trainingsgelände oder in Riem. Den Konflikt zwischen den beiden Gesellschaftern im TSV 1860 aufzulösen und zu Kommunikation “auf Augenhöhe” gelangen, wurde als Zielsetzung genannt. Und die Marke 1860 wolle man mit einer Vision füllen. München müsse “zur Löwen-City” werden, hieß es. Wie diese Mammutaufgaben konkret, also mit nachvollziehbaren Schritten, angegangen werden sollen? Diese wichtigste Frage blieb leider auch nach der Dauer eines ganzen Fußballspiels offen. Im Ansatz gut, aber wenig Konkretes.

Die Stadionfrage mal drei

Die von Alexander Moest vorgestellten Powerpoint-Charts zur Stadionthematik enthielten zwar schöne Begriffe, wie “Lastenheft” oder “Drei-Standorte-Lösung” und sogar ein schickes Organigramm mit einem grafisch hochwertigen Überblick, wer im Hinblick auf ein neues Stadion für den TSV 1860 welchen Hut aufhaben möge.

Kapitalherkunft bleibt offen

Woher die zu gründende “NEW Stadion GmbH” allerdings Standort und Geld für eben dieses Stadion herbekommen soll, blieb weitgehend offen. Irgendwie soll nach Wunsch des Bündnisses auch der Freistaat Bayern daran beteiligt sein und ein “neues Stadion als Zentrum für Fußball, Medizin, Technologie und Forschung” entstehen. Klingt komisch – ist aber so. So könne beispielsweise auch die TU profitieren – aha, ja schön wenn es klappt.

Virtueller Stadionbesuch mit Bratwurstduft

Auch das dereinst in der ersten Bündnis-Presserunde Ende 2023 von Martin Gräfer ins Spiel gebrachte virtuelle Stadion durfte heute natürlich nicht fehlen. Durch eine sogenannte “Live Event Virtualisierung (LEV)” soll 1860 “bundesweit zum Pionier werden”. Dem von Moest schwärmend vorgetragenen “Geruch von Bier und Bratwurst”, den auch die hunderttausend virtuellen Spielbesucher in weiß und blau dann endlich erleben dürfen, stellen wir die Frage entgegen, ob er eigentlich weiß, dass es am aktuellen Standort in Giesing gar keine Bratwurst gibt – weil die nämlich hier nicht zubereitet (also gegrillt) werden darf. Das wäre vielleicht eine hemdsärmlig lösbare Problemstellung, die man priorisiert angehen könne. Die Verbindung zum Standort Giesing, hat man beim Bündnis auf jeden Fall klar erkannt.

Hasan wird das Geld schon liefern?

Die folgenden von Klaus Lutz vorgetragenen Ergebnisse der “AG Finanzen und Gesellschafterstrukturen” lassen sich kurz und einfach zusammenfassen. Sein Plan für 1860 ist in etwa: Lasst uns doch einfach mal mit Hasan Ismaik reden, dann gibt der uns zehn Millionen, wir steigen schnell in die zweite Liga auf, bleiben da auch dauerhaft drin (wofür wir wiederum fünf Millionen mehr brauchen) und dann wird alles gut.

We go to the top like Freiburg?

Und endlich kommt mal jemand auf die Idee, mit Hasan Ismaik zu reden. Das hat ja vorher in den Jahren seines Wirkens rund um 1860 noch keiner versucht. Warum man als Beispiel für diesen genialen Plan ausgerechnet unter anderem den 1. FC Kaiserslautern heranzog, bleibt das Geheimnis der Protagonisten. Die Pfälzer stehen aktuell bekanntlich direkt vor dem Wiederabstieg in die 3. Liga und vor Ort weiß keiner so recht, wie es danach eigentlich weitergehen soll. Auch der Vergleich mit dem SC Freiburg, dessen Entwicklung man immer wieder hervorhob, hinkt deutlich. Konkurrenz- und Berichterstatter-Situation sind an diesen beiden Standorten dann doch nicht so ganz das Gleiche. Aber so weit ins Detail wollte man dann ohnehin nicht gehen. Aber es wäre doch schön, es wie Freiburg zu machen… We go to the top like Freiburg quasi?

Marke und Vision – Herrn Gräfers Ideen

Martin Gräfer war es vorbehalten, über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe “Marke und Vision” zu referieren. Um die Unverwechselbarkeit des TSV 1860 geht es dem Sponsorenvertreter. Guter Punkt. Die von ihm geforderte Wiederbelebung und Stärkung der Marke ist allerdings etwas, was in den letzten sieben Jahren – seit dem Doppelabstieg und dem Abschied aus der  als faktischer Juniorpartner gebauten Arena – genau geschehen ist.

Brauchen die Löwen ein aufpoliertes Image?

Seit 2017 werden die Löwen – trotz der sportlichen Viert- bzw. Drittklassigkeit – wieder als identitäts-stiftene Marke wahrgenommen. Viele zuvor als “Scheichverein” verspielte Sympathien wurden zurückgewonnen, wie zum Beispiel die regelmäßige überregionale Berichterstattung (z.B. im 11FREUNDE-Magazin) beweist. Der Mitgliederstand ist auf dem Höchststand, was ja – so wird oft betont – größtenteils auf den Profifußball bei 1860 zurückzuführen ist.

Freiheit für Sechzig – ja wie jetzt?

Insofern kümmert sich Gräfer wohl um ein Thema, das im Vergleich zu den beiden oben genannten nicht wirklich ein Großes ist. Aber insofern macht er mit den Schlagworten “Rudel”, “Standhaftigkeit”, “Unruhe” und “Heimat” auch nicht viel kaputt. Ob die aktive Fanszene es begrüßenswert findet, dass hier auch der Begriff der “Freiheit” ins Spiel gebracht wird, den die Ultras ja zuletzt für sich markiert und mit Leben gefüllt haben, steht auf einem anderen Papier.

Drei Fan-Artikel-Reihen unter einem Dach

Auch im Thema Merchandising wolle man die beiden Linien der KgAA und des e.V. zusammenführen. Gemeinsam mit einer dritten Linie, deren Erlös zu großem Teil gemeinnützigen Projekten in der Gegend zu Gute kommen können. Genau wie die Erlöse der e.V.-Artikel zu großen Teilen in die Kasse des Vereins fließen sollen. Ein guter Ansatz, aber ob dann noch jemand die KGaA-Artikel kauft, von denen bekanntlich Ismaik profitiert, ist offen. Viele Fans bevorzugen deshalb aktuell die Textilien des Vereins oder der Fan-Zusammenschlüsse.

Versprecher wird verziehen

Abschließend müssen wir an dieser Stelle in unserer Rolle als Fanportal erwähnen, dass uns der Versprecher von Klaus Lutz, als er die Kameradschaft aus dem Sechzger-Marsch zitieren und beschwören wollte und von der “…Bayern- … äh … Sechzger-Hymne…” sprach, schon ein wenig irritiert hat. Wir führen das aber wohlwollend auf die – sichtliche – Nervosität des VR-Kandidaten zurück. Was bleibt sind sicher einige gute Ansätze, aber es gibt keinerlei konkrete Pläne zu deren Umsetzung. Ob man damit die Mitglieder des TSV München von 1860 e.V. überzeugen kann, wird die Mitgliederversammlung im Juni zeigen.

 

Fynn Lakenmacher wechselt nach Darmstadt

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Lakenmacher wechselt nach Darmstadt
Lakenmacher wechselt nach Darmstadt

Am vergangenen Sonntag stand er beim starken Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SSV Jahn Regensburg noch im Blickpunkt, nun steht fest, dass der sympathische Angreifer Fynn Lakenmacher die Löwen zum Ende der Saison 2023/24 verlassen wird. Wie der Verein in einer offiziellen Pressemitteilung heute Vormittag bekanntgab, hat Lakenmacher das Vertragsangebot der Münchner abgelehnt und schließt sich dem SV Darmstadt 98 an.

Unter Jacobacci ausgemustert

Der 23-jährige Stürmer war 2022 vom TSV Havelse an die Isar gekommen und hatte dort nicht immer eine leichte Zeit. Unter der Regie von Jacobacci wurde er mehr oder weniger aussortiert, ehe ihn der aktuelle Löwen-Coach Giannikis wieder aufbaute und zum Stammspieler machte. Lakenmacher absolvierte in der aktuellen Spielzeit 30 Begegnungen für die Löwen und erzielte dabei vier Tore. Insgesamt traf er in 65 Spielen zwölf Mal. Der 1,88 Meter große bullige Spieler sammelte auch abseits des Platzes mit seiner freundlichen Art viele Sympathien auf seiner Seite. Nun wechselt er zum Ende der Vertragslaufzeit ablösefrei nach Darmstadt.

Vertragsangebot von 1860 abgelehnt

Die Münchner hätten den auslaufenden Vertrag mit Lakenmacher gerne um eine weitere Saison verlängert, dieser lehnte das Angebot aber ab und schließt sich nun dem SV Darmstadt an, der kurz vor dem Abstieg aus der 1. Bundesliga steht und kommende Saison aller Voraussicht nach in der 2. Bundesliga spielen wird.

Verbessertes Vertragsangebot vorgelegt

„Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv um Fynn bemüht und ihm ein verbessertes Vertragsangebot vorgelegt“, sagt Dr. Christian Werner. „Dass sich Fynn für das Angebot aus Darmstadt entschieden hat, bedauern wir. Dennoch ist ein Wechsel eines Spielers in eine höhere Liga auch eine Auszeichnung für die Arbeit beim TSV 1860 München. Wir wünschen Fynn für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.“

Lakenmacher wünscht den Löwen nur das Beste

„Die Zeit beim TSV 1860 München hatte Höhen und Tiefen“, sagt Fynn Lakenmacher. „Unter der neuen sportlichen Leitung habe ich wieder das Vertrauen in mich gespürt und mehr Spielzeit erhalten. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich mich sowohl im Verein als auch in der Stadt sehr wohlgefühlt habe. Für mich persönlich ist der Wechsel ein Aufstieg und eine neue Herausforderung. Ich wünsche den Löwen nur das Beste und dass sie den Aufstieg so bald wie möglich schaffen.“

Hier gibt es die Pressemitteilung der Löwen im Wortlaut zum Nachlesen!

Zum Saisonende: Fynn Lakenmacher verlässt den TSV 1860

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Fynn Lakenmacher TSV 1860 Benotung

Fynn Lakenmacher und der TSV 1860 gehen zum Saisonende getrennte Wege – dies bestätigten die Löwen soeben in einer Pressemitteilung.

Fynn Lakenmacher verlässt den TSV 1860

Die Pressenachricht des TSV 1860 im Wortlaut:

Der 23-jährige Mittelstürmer war im Sommer 2022 vom TSV Havelse zu den Löwen gewechselt und konnte in bislang 65 Einsätzen in der 3. Liga zwölf Tore erzielen. Alle diese Treffer erzielte er im Stadion an der Grünwalder Straße.

In der neuen Saison wird Fynn für den SV Darmstadt 98 auflaufen. Die Lilien stehen aktuell auf dem 18. Tabellenplatz der Bundesliga.

“Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv um Fynn bemüht und ihm ein verbessertes Vertragsangebot vorgelegt”, sagt Dr. Christian Werner. “Dass sich Fynn für das Angebot aus Darmstadt entschieden hat, bedauern wir. Dennoch ist ein Wechsel eines Spielers in eine höhere Liga auch eine Auszeichnung für die Arbeit beim TSV 1860 München. Wirwünschen Fynn für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.”

“Die Zeit beim TSV 1860 München hatte Höhen und Tiefen”, sagt Fynn Lakenmacher. “Unter der neuen sportlichen Leitung habe ich wieder das Vertrauen in mich gespürt und mehr Spielzeit erhalten. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich mich sowohl im Verein als auch in der Stadt sehr wohlgefühlt habe. Für mich persönlich ist der Wechsel ein Aufstieg und eine neue Herausforderung. Ich wünsche den Löwen nur das Beste und dass sie den Aufstieg so bald wie möglich schaffen.”

Bild: OR Pressedienst