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Heimspiel des TSV 1860 gegen 1.FC Saarbrücken live im Free-TV

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Gute Nachrichten gibt es für alle Löwenfans, die am Samstag ohne einen Stadionbesuch auskommen müssen. Das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den 1.FC Saarbrücken wird live im Free-TV übertragen.

SR zeigt Duell mit Saarbrücken live im Free-TV

Nach einem überzeugenden Auftritt in Regensburg, wo die Löwen mehrfach an einem Auswärtssieg schnupperten, ist am 34.Spieltag der nächste Aufstiegsaspirant Gegner des TSV 1860 München. Der 1.FC Saarbrücken reist nach Giesing und möchte mit einem Auswärtssieg die Chance auf einen Aufstieg in die 2.Bundesliga wahren. Die Löwen könnten ihrerseits mit drei Punkten vor heimischem Publikum alle restlichen Zweifel an den Klassenerhalt beseitigen. Die Planungen für die Saison 2024/25 dürften damit neuen Schwung aufnehmen.

Im Grünwalder Stadion werden wie gewohnt 15.000 Zuschauer Platz finden, auch am Samstag wird das Heimspiel des TSV 1860 ausverkauft sein. Für alle, die nicht vor Ort live dabei sein können, gibt es zumindest ein kleines Trostpflaster. Der SR überträgt die Begegnung gegen den 1.FC Saarbrücken live im Free-TV. Anpfiff ist um 14 Uhr, sechzger.de berichtet zudem im Liveticker von dem Duell mit den Saarländern.

Leicht wird die Aufgabe für die Mannschaft von Argirios Giannikis sicherlich nicht. Die Gäste kassierten in den letzten 10 Spielen in der 3.Liga lediglich eine Niederlage. Außerdem stehen drei Unentschieden sowie sechs Siege zu Buche. Aktuell stehen die Saarländer auf Rang 5, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert. Sollte der FCS am Samstag in Giesing sowie am darauffolgenden Mittwoch gegen Rot-Weiss Essen jeweils gewinnen, müsste Dynamo Dresden seinen Platz auf dem Relegationsrang vorerst räumen. Im Saarland darf man also durchaus von einem Aufstieg träumen – aktueller Gegner in der Relegation wäre Hansa Rostock.

Heute vor 26 Jahren: Michael Hofmann debütiert beim TSV 1860

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Trikots des TSV 1860 München
Trikots des TSV 1860 München

Olympiastadion. Hertha BSC. Da war doch was… Natürlich denkt man unweigerlich an diesen Elfmeter in der 89. Minute. Aber es gab auch deutlich positivere Erlebnisse mit der alten Dame unter dem historischen Zeltdach. Heute vor 26 Jahren besiegte der TSV 1860 die Hauptstädter beispielsweise mit 3:1 und Michael Hofmann erlebte einen ganz besonderen Tag.

Unbefriedigende Saison 1997/98

Nach Platz 7 in der Vorsaison und der Qualifikation für den UEFA-Pokal sollte es in der Spielzeit 1997/98 eigentlich nochmal ein Stück weiter nach oben gehen. In der Mannschaft stimmte es nicht, vermutlich eine Folge der “Feten-Affäre” um Kapitän Manfred Schwabl, der vom TSV 1860 suspendiert worden war. International setzte man sich gegen Jazz Pori durch, ehe man an Rapid scheiterte. Auch im DFB-Pokal kam das frühe Aus: In Runde 2 setzte es eine 1:2-Pleite beim damaligen Regionalligisten Hannover 96.

In der Bundesliga lief es ebenfalls unrund. Nur zwei Siege gelangen in den ersten zehn Saisonspielen, darunter jedoch ein 3:2-Erfolg in Dortmund. Die internationalen Ränge waren schon bald nur noch mit dem Fernglas zu sehen, stattdessen musste man sich schön langsam nach unten orientieren und mit dem Thema “Abstiegskampf” beschäftigen.

Hofmann: Debüt beim TSV 1860

Apropos Fernglas: Seine Heimspiele trug der TSV 1860 in der Saison 1997/98 im Olympiastadion aus, ebenso natürlich die Derbies gegen den FC Bayern. Genau dort wurde dem viel zu früh verstorbenen Bernd Meier am 11.04.98 eine Unachtsamkeit zum Verhängnis. Die Szene mit Carsten Jancker kennt vermutlich jeder…

Für Werner Lorant war dieses Gegentor bei der 1:3-Derbyniederlage Grund genug, Meier aus dem Tor zu nehmen und nie wieder in der Bundesliga einzusetzen. Eine Woche später stand Michael Hofmann im Tor der Löwen und feierte sein Bundesliga-Debüt. Der Franke war knapp zwei Jahre zuvor von der SpVgg Bayreuth nach Giesing gewechselt und kam bis dahin nur bei den Amateuren zum Einsatz. In seiner ersten Saison bei der Zweiten in der Bayernliga fiel er weniger sportlich, als vielmehr durch drei (!) Platzverweise auf. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga erwies er sich jedoch als solider Rückhalt. Dennoch erschien die Bundesliga für den späteren Torwarttrainer von Türkgücü doch eine Stufe zu hoch.

Polster & Co. verzweifeln an Hofmann

Seine Sternstunde erlebte der Keeper vermutlich bei seinem zweiten Einsatz in der Bel Étage. Beim 3:2-Sieg des TSV 1860 im Müngersdorfer Stadion brachte er Toni Polster & Co. schier zur Verzweiflung. Der Sieg beim 1. FC Köln ebnete letztendlich den Weg zum Klassenerhalt.

Unumstrittene Nummer 1 bei den Löwen war Hofmann dennoch selten. Immer wieder wurden ihm andere Torhüter vor die Nase gesetzt, während der Franke auf der Bank Platz nehmen musste. Dennoch bestritt er bis 2010 stolze 162 Spiele für den TSV 1860, ehe er zu Jahn Regensburg weiterzog.

Der Besuch der alten Dame

Heute vor 26 Jahren stand Hofmann also erstmals bei den Profis zwischen den Pfosten. Nach nur einem Punkt aus den vorherigen drei Spielen musste am 31. Spieltag dringend ein Sieg her. Neben dem Torwart kamen auch Kientz, Borimirov und der leider ebenfalls bereits verstorbene Abderrahim Ouakili nach der Derby-Pleite neu ins Team. Zudem rückte Jeremies in Mittelfeld, während Zelic einen sehr offensiv orientierten Libero gab. Er war es auch, der in der 23. Minute an den Pfosten schoss, Bernd Hobsch staubte zum 1:0 ab. Was für eine Erlösung! In Minute 35 dann der zweite Streich: Hobsch wurde im Strafraum gefoult und Bernhard Winkler verwandelte den fälligen Elfmeter zum 2:0.

Ouakili erlöst den TSV 1860

Kurz nach der Pause verkürzte Michael Preetz für die Hertha, anschließend hielt Hofmann die Führung von 1860 fest. Es durfte gezittert werden im weiten Rund, doch am Ende gab es ein Happy End. In der Schlussminute traf Abderrahim Ouakili zum 3:1 für die Löwen und sicherte dem TSV drei enorm wichtige Zähler im Abstiegskampf.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 18.04.1998 folgendes Team aufs Feld:

Hofmann – Kientz, Zelic, Greilich – Borimirov (68. Pelé), Stevic, Jeremies, Heldt (90. Gorges), Ouakili – Winkler, Hobsch (79. Agostino)

Tore:
1:0 Hobsch (23.), 2:0 Winkler (35., Elfmeter), 2:1 Preetz (53.), 3:1 Ouakili (90.)

Sechzig um sieben: Wer verlängert bei 1860?

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Mit aktuell zehn Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang und noch fünf ausstehenden Spielen kann der TSV 1860 München langsam die Weichen für die kommenden Saison stellen. Dabei spielt natürlich die Frage, wer verlängert bei 1860 und wer wird die Löwen im Sommer verlassen.

Kaderplanung für die nächste Saison: wer verlängert beim TSV 1860?

Der Etat für die kommende Saison soll aktuell von etwa 6 Mio. € auf 4,5 Mio. € reduziert werden. Dementsprechend dürfte die Kaderplanung für den neuen Kaderplaner Stephan Engels und Sportgeschäftsführer Dr. Christian Werner ziemlich herausfordernd werden. Bisher unterschrieb lediglich Kapitän Jesper Verlaat für die kommende Saison. Aktuell laufen die Verträge von 15 Spielern aus und es stellt sich die Frage, wer verlängert bei 1860 bzw. mit wem will 1860 verlängern. Eine Übersicht der auslaufenden Verträge und sachliche Diskussionen dazu im Kommentarbereich findet Ihr hier. Diskutiert gerne mit!

Resttickets für 125-Jahr-Feier

Am 25.04. ab 18:60h wird der 125. Geburtstag der Fußballabteilung des TSV 1860 München gefeiert. Restkarten für die Veranstaltung in der Alm auf dem Trainingesgelände gibt es ab sofort zu den Öffnungszeiten in Bene’s Kuchl am Trainingsgelände sowie am Samstag vor dem Heimspiel gegen den FC Saarbrücken im Bamboleo geben.

Verwirrung um Ticketpreise in Unterhaching

Nachdem zahlreiche Löwenfans am vergangegen Freitag im Ticket-Shop von 1860 bei der Vergabe der Tickets für das Auswärtsspiel in Unterhaching leer ausgingen und ausschließlich Stehplätze erhaältlich waren, schossen die Spekulationen ins Kraut. Noch dazu als die Ticketpreise der Hachinger bekannt wurden und sich der ein oder andere Löwenfan abgezockt fühlte. Sechzger.de nahm Kontakt mit den Hachingern auf, die uns Rede und Antwort standen und die Gerüchte entkräften konnten. Was wirklich Sache ist, lest Ihr hier.

Neuer Pin im Bamboleo erhältlich

Produkte mit Erich Beers Spruch “Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt” haben sich innerhalb kürzester Zeit zum Verkaufsschlager entwickelt. Nun ist auch ein Pin mit Beers Zitat käuflich zu erwerben. Den Pin wird es aktuell nur im Bamboleo vor dem Saarbrücken-Spiel geben.

News aus der dritten Liga

Sobotzik in Halle vor dem Aus

Für den Halleschen FC schaut es im Abstiegskampf aktuell nicht gut aus und der Abstieg wird kaum noch zu vermeiden sein. In Halle mehren sich aktuell die Anzeichen, dass Sportchef Thomas Sobotzik den Gang in die Regionalliga nicht mitgehen wird. Außerdem ist auch unklar, ob der frisch verpflichtete Stefan Reisinger eine Klasse tiefer der Trainer des HFC bleiben wird.

MSV Duisburg: Nur zwei Spieler mit Vertrag für Regionalliga

Nöch schlechter als für den HFC stehen die Aktien des MSV Duisburg auf den Klassenerhalt. An der Wedau würde wohl ein kompletter Neuanfang stattfinden müssen. Denn 28 Verträge verlören bei Abstieg ihre Gültigkeit und die betroffenen Spieler können ablösefrei den Verein wechseln. Lediglich mit Maximilian Braune und Batuhan Yavuz bestehen Verträge für die Regionalliga.

Geldstrafen für RWE, Waldhof und Sandhausen

Der DFB sprach folgende Geldstrafen gegen Vereine aus der dritten Liga aus:

  • 6.300 € gegen RW Essen wegen diverser Verfehlungen der RWE-Fans beim Auswärtsspiel in Münster.
  • Waldhof muss 3.200 € berappen, da 30 Waldhof-Fans vor dem SpPiel gegen Saarbrücken die Ticket-Kontrolle gewalttätig durchbrachen und außerdem Knallkörper gezündet wurden.
  • Sandhausen wird mit 4.900 € für Abbrennen von Pyrotechnik in Ulm zur Kasse gebeten.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Löwentag!

 

Gerüchte um Karten für Haching

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In elf Tagen gastieren die Löwen in Haching. Die Nachfrage nach Karten ist groß. Und wie so oft in so einer Situation war es plötzlich da, das böses Gerücht. Bei den älteren Löwenfans kamen Erinnerungen an ein Spiel in Jena im August 1991 auf. Kleiner historischer Exkurs gefällig? – Am 24. August 1991, weniger als ein Jahr nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten hatten 1860-Fans beim Gastspiel in Jena, dem ersten Auftritt ihres frisch gebackenen Zweitligaaufsteigers in den neuen Bundesländern, an den Stadionkassen in Thüringen für die Stehplatzkarte 10,- DM bezahlt. Für die qualitativ gleichwertigen Stehplätze für die einheimischen Fans des FC Carl-Zeiss waren nur 5,- DM zu entrichten. “Wessi”-Zuschlag? Aufbauhilfe Ost? Wie auch immer: Bei rund 3.000 mitgereisten Anhängern aus der bayerischen Landeshauptstadt bedeuteten das eine schöne Mehreinnahme für die klammen Kassen in Jena.

Werden Löwenfans in Haching abgezockt?

Was das mit dem am Sonntag, den 28. April (im sechzger.de-Liveticker) anstehenden Gastspiel der Löwen bei der SpVgg Unterhaching zu tun hat? Nun, in den letzten Tagen waren an der einen oder anderen Stelle unter den Löwenfans kritische Stimmen über die Kartenpolitik der Vorstädter gegenüber dem weiß-blauen Anhang aufgekommen. Von keinem, bis zu einem winzigen Kontingent an Sitzplätzen, das nur zur Verfügung stehe, war da die Rede. Und davon dass Löwenfans für diese Sitzplätze deutlich mehr Geld (nämlich acht Euro) zu entrichten hätten, als die Hachinger oder neutralen Besucher des Spiels. Wir wollten Licht ins Dunkel dieser Gerüchte bringen und nahmen direkt Kontakt zur SpVgg auf. Die Presseabteilung der SpVgg rief uns umgehend telefonisch zurück und konnte beide Sachverhalte aufklären. Die erhaltenen Information wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Wie es sich für ein Fanportal gehört.

Nur 75 Karten für Sitzplätze für die Gäste

Der erste Vorwurf der wenigen Sitzplatzkarten, die die SpVgg den Löwenfans zur Verfügung stellt, ist korrekt. 75 Karten auf der Haupttribüne (Westtribüne) wurden an die Grünwalder Straße geschickt. Damit stellen die Vorstädter uns genau die gleiche Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung, die sie selbst für die Haupttribüne im Grünwalder Stadion beim Hinspiel am 25. November erhalten haben. Der Block H am nördlichen Rand der Osttribüne (direkt neben den Gästestehplätzen) wird diesmal – anders als zu früheren Zeiten – nicht an die Löwenfans vergeben. Bedauerlich, aber aus Sicht der Vorstädter durchaus legitim, dass man diese Plätze mit eigenen Anhängern befüllt. Die Nachfrage für die Partie scheint in Haching ausreichend zu sein, was in der Vergangenheit ja nicht unbedingt immer der Fall war. Einem möglichen kritischen Einwand zu dieser neuen Karten-Vergabepolitik begegnet man auf Seiten der SpVgg übrigens gleich sehr klar: Man stelle den Löwenfans mit über 4.000 Stehplatzkarten ja insgesamt deutlich mehr Kapazität zur Verfügung, als man eigentlich müsste. Stimmt.

30 Euro auf der Haupttribüne

Und nachdem geklärt ist, wo im Stadion also die wenigen sitzenden Löwenfans untergebracht sind, wird auch schnell klar, warum der Preis für diese Tickets mit 33,- EURO so hoch daherkommt. Auch die Hachinger Haupttribünengäste entrichten 30,- EURO für ihren Platz. Die 25,- EURO, die von vielen Löwenfans zunächst als Vergleich herangezogen wurden, sind der Preis für die Karten auf der gegenüberliegenden Osttribüne – wo diesmal ja keine Löwenfans sitzen werden. Die drei Euro Differenz sind übrigens die Vorverkaufgebühr, die das Ticketing an der Grünwalder Straße aufschlägt. Es gibt also keine unterschiedliche Behandlung von Löwen- und Hachingfans – wie anno 1991 in Jena.
Wir freuen uns, hier für Aufklärung gesorgt zu haben.
Den Begriff des “S-Bahn-Derbys”, den man uns aus Haching noch ans Herz legte, verweigern wir hier auf sechzger.de aber trotz allem weiterhin konsequent.

125 Jahre Fußball bei 1860 – Resttickets für Jubiläumsveranstaltung

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TSV 1860 FA Fußballabteilung 125 Jahre

Kommende Woche, am Donnerstag, den 25. April 2024 wird die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. 125 Jahre jung.
Ein Grund zum feiern!
Wir haben es bereits vor knapp zwei Wochen hier angekündigt: Am Jubiläumstag findet um 18.60 Uhr (Einlass bereits eine Stunde früher) in der Sechzger-Alm am Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114) die Geburtstagsparty statt.
Im Mittelpunkt wird dabei die Präsentation der Jahrhundertelf des TSV 1860 München stehen. Die Wahl fand bekanntermaßen im Herbst letzten Jahres statt.
Unter anderem rund um das letzte Heimspiel der Profis gegen Viktoria Köln wurden bereits zahlreiche Eintrittskarten für diese Jubiläumsveranstaltung zum Preis von 6,- EURO pro Stück an die Löwenfans gebracht.

Resttickets ab sofort erhältlich

Nun gibt es die Chance für all jene, die sich noch keine Tickets gesichert haben, noch zuzugreifen.
In Bene’s Kuchl, dem Restaurant hinter der 1860-Geschäftsstelle stehen zu den Öffnungszeiten ab sofort Karten für den 25.4. zur Verfügung. Aber auch im Rahmen des nächsten Heimspiels der Profis gegen den 1. FC Saarbrücken, am Samstag, den 20. April gibt es die Chance auf Restkarten für die Jubiläumsveranstaltung. Und zwar ab 11 Uhr im Bamboleo (Tegernseer Landstraße 96).
Es gibt also keine wirklich guten Ausreden, dieser Veranstaltung fern zu bleiben. Außer vielleicht, man hadert irgendwie mit der aktuellen sportlichen Situation von Münchens Großer Liebe und bejammert lieber den derzeitigen Zustand, als den TSV 1860 – und damit uns alle – einfach mal ausgiebig zu feiern.

125 Jahre 1860 – Namhafte Gästeliste

Für den 25. April haben sich durchaus illustre Gäste auf die Alm angekündigt. Neben den Meisterlöwen Hansi Reich, Bernd Patzke, Bubi Bründl und Alfred Kohlhäufl darf man sich auf die Löwenlegenden Daniel Bierofka und Benny Lauth freuen.
Vom aktuellen Drittligateam, das an diesem Tag hoffentlich auf ein erfolgreiches Spiel gegen Saarbrücken zurück- und erwartungsvoll auf das Gastspiel in der Vorstadt vorausschaut werden Jesper Verlaat, Marco Hiller und Fabian Greilinger dabei sein. Fußballabteilungsleiter Thomas Bohlender verspricht – auf sechzger.de-Nachfrage – außerdem “einige Überraschungsgäste”. Wir sind gespannt und werden selbstverständlich – ausgerüstet mit Bleistift und Fotoapparat – auch dabei sein!

 

Update: Anders als in der ersten Version dieses Artikels kommuniziert, wird es am Samstag am Rande des Heimspiels gegen Saarbrücken wegen des zu erwartenden schlechten Wetters am Grünspitz und Candidplatz keinen Kartenverkauf für die Jubiläumsfeier geben. Nur in Bene’s Kuchl (durchgehend) und im Bamboleo (Sa. ab 11 Uhr) könnt Ihr die Tickets erwerben.

 

 

Nach Verlaat: Welche Spieler verlängern noch beim TSV 1860?

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Dr. Christian Werner Argirios Giannikis TSV 1860

Kapitän Jesper Verlaat ging mit seiner Vertragsverlängerung mit gutem Beispiel voran, seitdem warten die Fans auf weitere Vollzugsmeldungen. Die Frage ist: Welche Spieler verlängern noch beim TSV 1860?

Welche Spieler verlängern noch beim TSV 1860?

Bekanntermaßen soll der Etat der Löwen zur neuen Saison reduziert werden, entsprechend sparsam muss das Geschäftsführer-Duo Oliver Mueller (spricht man “Müller”) und Dr. Christian Werner kalkulieren.

Zur Erinnerung – folgende 15 Verträge laufen zum 30.06. bei den Löwen aus:

Milos Cocic (Option), Fabian Greilinger, Kaan Kurt (Option), Fynn Lakenmacher, Kilian Ludewig (Leihe von RB Salzburg), Abdenego Nankishi (Leihe von Werder Bremen), Mansour Ouro-Tagba (Option), Tim Rieder, Julius Schmid, Manfred Starke (Option), Phillipp Steinhart, Devin Sür, Niklas Tarnat, Albion Vrenezi, Eroll Zejnullahu (Option)

Dr. Christian Werner gibt diesbezüglich zu Protokoll:

Laut BFV-App wurde bei Tim Kloss und Daniel Winkler bereits die Option zur Vertragsverlängerung gezogen, die Kontrakte laufen demnach bis 30.06.2025.

Mit wem würdet Ihr verlängern?

Während bei einigen Spielern (Schmid, Tarnat) die Zeichen deutlich auf Abschied stehen, deutet sich bei anderen (Rieder, Ouro-Tagba) eher eine weitere Zusammenarbeit an.

Mit wem würdet Ihr verlängern? Welche Spieler haben keine Zukunft mehr beim TSV 1860?

“Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt” – als Pin erhältlich

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"Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt" - als Pin erhältlich
"Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt" - als Pin erhältlich

Vor einigen Wochen fanden im Shop des TSV 1860 München die Shirts mit dem legendären Spruch “Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt” reißenden Absatz. Sogar das BR berichtete damals in einem Beitrag in der Abendschau. Erich Beer hatte die Aussage bei einem Telefon-Interview des Münchner Merkurs Anfang der 80er-Jahre getroffen. Nach einer – wohl eher nicht so geplanten – Werbe-Kampagne durch einen kommerziellen Blog war das Shirt online und im Bamboleo binnen weniger Stunden ausverkauft. Wir berichteten damals ausführlich über den Verkaufserfolg. Am kommenden Samstag, beim Heimspiel gegen Saarbrücken, geht ab 11 Uhr der zum Shirt passende Pin mit Beers-Aussage in den Verkauf, den man sich dann quasi direkt an den Hut stecken kann.

Humor ist wenn man trotzdem lacht

Der kommerzielle Blog hatte den Artikel verurteilt, weil er den Konsum alkoholischer Getränke verherrlichen würde. Statt Empörung löste dieser aber weitreichende Berichterstattungen der Münchner Presse und eine enorme Nachfrage nach den Shirts aus. Diese sind inzwischen im Online-Shop und vor Ort im Bamboleo wieder erhältlich. Nun also erfüllt der e.V. die Nachfrage nach Pin mit dem Aufdruck “Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt”. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Die Verkaufszahlen dürften am Samstag jedenfalls die Kassen des neuen Vereinsheims des TSV 1860 zum klingen bringen.

“Diskussionswürdiger Pin im e.V.-Fanshop”

Mit diesem Slogan bewirbt der e.V. den neuen Fanartikel in einem Post auf Facebook. Im Online-Shop des Vereins ist der Pin aktuell (noch) nicht erhältlich. Und auch am Samstag heißt es wohl schnell sein, wenn man noch einen der sicherlich begehrten Anstecker ergattern möchte. Natürlich gibt es im neuen Vereinsheim aber nicht nur Pins, sondern auch weitere Fan-Artikel zu kaufen. Auch für das leibliche Wohl ist mit verschiedenen alkoholischen und selbstverständlich auch alkoholfreien Getränken gesorgt. In Anbetracht der Wettervorhersage könnte dem einen oder anderen Löwen-Fan ein wärmendes Getränk durchaus schmecken.

Quelle Bild: Facebook – Seite des TSV 1860 München e.V.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 U10 siegt in Milbertshofen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Wir haben schon wieder die Mitte der Woche erreicht, die Aufarbeitung der Partie in Regensburg ist abgeschlossen und wir bereiten uns gedanklich schön langsam auf das Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken vor. Indes besiegte die U10 des TSV 1860 am Dienstag die U11 des TSV Milbertshofen.

TAKTIKTAFEL-Analyse

“Am Ende kann ich mit dem Punkt gut leben. Hätte mir vor dem Spiel Jahn Regensburg – TSV 1860 München diesen jemand garantiert, hätte ich unterschrieben. Dass man dieses Spiel allerdings eigentlich gewinnen hätte können (oder gar müssen), steht auf einem anderen Blatt Papier. Es hat aber nicht sollen sein.”
Die TAKTIKTAFEL-Analyse von Bernd Winninger!

sechzger.de Talk – Folge 153

Im sechzger.de Talk 153 begrüßt Moderator Christian seine Gäste Bernd, Thomas Enn und Thomas Spiesl. Alle vier haben eins gemeinsam: Sie haben sich am Sonntagvormittag – mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln – auf den Weg nach Regensburg gemacht und dort einen extrem guten Auftritt des Gästeblocks miterlebt – und teilweise mitgestaltet. Darüber, über den neuen Deutschen Meister und über das nächste Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken wird heute gesprochen.

U10 gewinnt in Milbertshofen

Wie gewohnt traf die U10 am gestrigen Dienstag auf einen älteren Gegner und besiegte die U11 des TSV Milbertshofen auswärts mit 4:2. Nachdem die Gastgeber bis zur Pause gut mithalten konnte (1:1), setzten sich die Junglöwen vor 50 Zuschauern dann aber doch noch durch. Mit fünf Siegen aus fünf Spielen ist der TSV 1860 souveräner Tabellenführer.

VIP-Tombola bringt dem NLZ 2.100 Euro

Bei der Tombola im VIP-Bereich des TSV 1860 beim letzten Heimspiel der Löwen gegen Viktoria Köln wurde in der SechzgerAlm 2.100 Euro zugunsten des NLZ erlöst. Ganz stark!

News aus der 3. Liga

Saarbrücken mit Interesse an Baumann? Kommt Iwe?

Laut BILD zeigt der 1. FC Saarbrücken, nächster Gegner der Löwen, Interesse an Stürmer Dominic Baumann vom Halleschen FC. 15 Mal netzte der 28-Jährige bislang für die Saalestädter ein und gehört damit zu den Top-Torjägern der 3. Liga.

Aktuell stellt sich zudem der vertragslose US-Amerikaner Emmanuel Iwe bei den Saarländern vor. Der Offensivspieler stand zuletzt bei Minnesota United in der MLS unter Vertrag.

RWE: Rios Alonso bleibt, geht Kourouma?

Aufgrund des bereits feststehenden Klassenerhalts hat sich der Vertrag von José-Enrique Ríos Alonso automatisch bis 2025 verlängert. Bei Mustafa Kourouma hingegen könnten die Zeichen auf Abschied stehen. An ihm sollen laut RevierSport der SC Verl, Erzgebirge Aue und der VfB Stuttgart II Interesse zeigen.

Lübeck plant für Regionalliga

Theoretisch hat der VfB Lübeck zwar noch eine Restchance auf den Klassenerhalt, in der Praxis dürfte das angesichts von zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer wohl schwierig werden. Aus diesem Grund beginnen die Norddeutschen nun die Kaderplanung für die Regionalliga. Das wird eine Herkulesaufgabe, denn kaum ein Spieler besitzt ein Arbeitspapier für die 4. Liga.

sechzger.de Talk 153: Punkt in Regensburg, vor Saarbrücken

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sechzger.de Talk 153

Im sechzger.de Talk 153 begrüßt Moderator Christian seine Gäste Bernd, Thomas Enn und Thomas Spiesl. Alle vier haben eins gemeinsam: Sie haben sich am Sonntagvormittag – mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln – auf den Weg nach Regensburg gemacht und dort einen extrem guten Auftritt des Gästeblocks miterlebt – und teilweise mitgestaltet. Darüber, über den neuen Deutschen Meister und über das nächste Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken wird heute gesprochen.

Punkt in Regensburg

Zufrieden mit dem Auftritt oder enttäuscht über zwei verlorene Punkte? Bei der sportlichen Einschätzung des vor Ort erlebten ist man sich im sechzger.de Talk 153 ziemlich einig. Auch dem “Mr. Chancentod” vom Sonntag Nachmittag ist keiner mehr böse – im Gegenteil: Bernd hat eine andere Begründung, warum die Löwen den Sack nicht schon frühzeitig zumachen konnten.
Und auch über die Atmosphäre im Gästeblock herrscht Einigkeit: Ein grandioser Auftritt der Fans in weiß und blau in der Hauptstadt der Oberpfalz! Laut, abwechslungsreich mit sehr hoher Mitmachquote – das schreit nach einer Wiederholung in knapp zwei Wochen in der Vorstadt.

Glückwunsch nach Leverkusen

Ob man nun eher Sympathie oder Antipathie für Bayer Leverkusen empfindet – seit Sonntag Abend steht fest, dass der Deutsche Fußballmeister 2024 am Rhein zu Hause ist. Und das finden wir im sechzger.de Talk 153 natürlich alle gut! Daher gratulieren wir ganz herzlich zum hoch verdienten Titel. Und eine launige Annekdote aus Leverkusen hat Thomas Enn dann auch noch zu bieten. Die hat – so viel sei hier verraten – mit Kulinarik zu tun.

Der nächste Aufstiegsaspirant: Saarbrücken

Eine absolut bescheidene Bilanz weisen die Löwen in den fünf bisherigen Drittligaspielen gegen den 1. FC Saarbrücken auf. Ob sich das ausgerechnet am Samstag (14 Uhr im sechzger.de-Liveticker) ändern wird? Für die Saarländer, die immer noch ein Spiel weniger absolviert haben, geht es noch um den großen Wurf – den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Warum es dennoch mit dem nächsten Heimsieg auf Giesings Höhen klappen könnte, verrät Thomas Spiesl. Das Tolle daran: Er hat es tatsächlich selbst in der Hand.

Der sechzger.de Talk 153 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Jahn Regensburg – TSV 1860 München (1:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse der Partie SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München. Nach einem intensiven Spiel stand am Ende mit dem 1:1 eine Punkteteilung zu Buche, die vor dem Spiel vermutlich jeder Sechzger so unterschrieben hätte. Im Nachhinein sprechen viele von verschenkten zwei Zählern. Sehen wir uns das mal an.

In der Partie Jahn Regensburg – TSV 1860 München stand es am Ende 1:1. Nicht Fisch, nicht Fleisch für manchen Fan. Tatsächlich hätten die Löwen in der Domstadt einen Sieg verdient gehabt. Warum blieb dieser verwehrt?

Systeme

Unsere Löwen wurden von Argirios Giannikis in einer variablen Formation aufs Feld geschickt. Gegen den Ball war es ein klares 4-4-2 mit Guttau und Lakenmacher als pressende Spieler in der Spitze, bei eigenem Ballbesitz kippte Guttau ins offensive Mittelfeld ab und agierte aus der Tiefe als Schattenstürmer. Bei eigenem Ballbesitz war es mit dem abkippenden Guttau also eher ein 4-2-3-1.

Im gegnerischen letzten Drittel formierten sich die Löwen zu einer 4-3 Formation, bei der Außenverteidiger und Box to Box Spieler weit mit nach vorne rückten.

Regensburg spielte aus dem 4-2-3-1 heraus mit sehr offensiv agierenden Außenverteidigern und formierte sich im letzten Drittel der Sechzger ballfern asymmetrisch meist in einer 3-4 Formation, die jedoch über weite Strecken der Partie nicht so effektiv agierte wie es vermutlich der Plan war.

Pressing

Im Pressing gegen das Positionsspiel der Regensburger versuchten Guttau und Lakenmacher auf mittlerer bis tiefer Linie hauptsächlich Passwege auf die Zentrale zuzustellen, um Regensburg für den Aufbau auf die Flügel zu zwingen. Lange Bälle der Regensburger ins letzte Drittel waren oft die Folge. Dort kontrollierten die Löwen das Geschehen sehr gut und Regensburg kam im ersten Spielabschnitt bis zur Pause kaum zu nennenswerten Strafraumszenen.

Der Spielaufbau des TSV 1860 München wurde von einem hoch anlaufenden Jahn Regensburg, der nominell im 4-2-3-1 unterwegs war, früh gestört. Gegen den Ball im 4-3-3 anlaufend, verschob sich das System des Jahn über ein 4-1-3-2 auf 4-5-1 im letzten Drittel. Vor allem in der ersten Halbzeit wurde dabei eher im Raum zugestellt. Der Zweck, dabei Fehlpässe der Löwen zu erzwingen, ging nicht 100%ig auf. Nach der Führung der Sechzger veränderte sich das und es wurde verstärkt auch direkt angelaufen.

Extrem cool agierende Sechzger ließen sich aber von dem hohen Pressing der Regensburger nicht ins Bockhorn jagen und schafften es ein ums andere mal, mit verschiedenen Varianten des Aufbaus die Pressinglinie der Gastgeber zu überspielen und selbst deutlich gefährlicher als die Gastgeber zu agieren.

Bevor wir in die genaue Analyse eintauchen, wie immer die statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte Jahn Regensburg – TSV 1860

  • Ballbesitz: SSV 60% – TSV 40%
  • Passgenauigkeit: SSV 81% – TSV 78%
  • Defensive Zweikampfquote: SSV 73% – TSV 54%
  • Schüsse/aufs Tor: SSV 12/2 – TSV 11/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): SSV 5,67 – TSV 14,05

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (60%:40%)

Beim Ballbesitz müssen wir beide Spielhälften getrennt voneinander betrachten. In der ersten Halbzeit waren die Ballbesitzverhältnisse nahezu ausgeglichen. Regensburg brachte den Ball zwar häufiger ins letzte Drittel unserer Löwen, wurde dort aber von der gut gestaffelten kompakten Defensive fast komplett aus dem Strafraum herausgehalten.

In der zweiten Halbzeit übernahm der Jahn dann stärker die Kontrolle über den Ball, konnte aber die Spielkontrolle trotz höheren Ballbesitzwerten zunächst nicht an sich reißen. Erst nach dem Führungstreffer des TSV 1860 München, als Jahn Regensburg dann unter Zugzwang war, kamen die Hausherren besser ins Spiel und erarbeiteten sich mehrere Abschlüsse im Strafraum der Löwen.

Dennoch war das Offensivspiel der Regensburger eher träge und von niedrigerem Tempo bestimmt. Das begünstigte allerdings die Präzision und Ballkontrolle beim SSV Jahn. Mit Durchsetzungsvermögen und dem Selbstvertrauen einer Spitzenmannschaft wurden die Hausherren so in ihren Aktionen nicht nervös und hatten vor allem gegen Ende der Partie einige hochkarätige Chancen.

Die Sechzger agierten nach dem Führungstreffer durch Schröter (53.) weiterhin hauptsächlich über Umschaltaktionen und Konter. Vier der mit Schüssen abgeschlossenen Angriffe in Halbzeit zwei entsprangen solchen Situationen.

Passgenauigkeit (81%:78%)

Die kleine Diskrepanz hier hat – wie so oft – sehr viel mit dem zähen Aufbau der Gastgeber zu tun. Es ergibt sich ein Gesamtbild, das viel Ballbesitz der Regensburger in deren eigener Hälfte aufzeigt. Untersuchen wir lediglich produktive Pässe, also Vorwärtspässe, Pässe innerhalb des letzten Drittels und Flanken bzw. Zuspiele in die Box beider Mannschaften, befinden sich die Löwen klar im Vorteil.

Mit einem Plus von 113% bei Rückpässen innerhalb der eigenen Defensivabteilung und 143% Querpässen, der der SSV innerhalb dieses Mannschaftsteils spielte, liegt es auf der Hand, wie die Diskrepanz bei der Gesamtbetrachtung zustande kommt.

Sehen wir uns die produktiven Pässe an, Vorwärtspässe im Allgemeinen und lange Bälle, so haben wir hier ein prozentuales Plus auf Seiten der Löwen stehen.

Speziell die Zuspiele in den Strafraum des Gegners waren bei Regensburg von Ungenauigkeit geprägt. Die Passgenauigkeit der Sechzger bei der Penetration der gegnerischen Box lag um 20% über der des Jahn. Bei Pässen in die Tiefe hinter die gegnerische Defensivlinie waren die Sechzger um 15% besser. Schlüsselpässe, also Pässe die in direkter Konsequenz zu einem Schuss führten, hatten die Löwen zwei mehr als die Gastgeber auf dem Konto.

Regensburg hatte insgesamt 37 Mal versucht, in die Box der Löwen hineinzukommen, daraus resultierten dort 19 Ballkontakte. Die Löwen starteten ihrerseits zwar lediglich 18 Versuche der Strafraumpenetration, mit 15 Ballkontakten im gegnerischen Strafraum war man allerdings in der Summe des dabei Erreichten und in der Rechnung zwischen Aufwand und Ergebnis besser als die Gastgeber. Das schlägt sich auch in der Chancenqualität nieder. Dazu aber weiter unten mehr.

Defensive Zweikampfquote (73%:54%)

Ein deutliches Plus verzeichnet hier der Gastgeber. Aber sehen wir uns die Gesamtheit der Defensivaktionen an, zeigt uns die Zweikampfquote nur eine unbedeutenden Ausschnitt der Defensivarbeit. Vor allem im Stellungsspiel waren die Sechzger den Hausherren überlegen. So konnte unser TSV 1860 24% häufiger den Ball durch abgefangene Pässe gewinnen als Jahn Regensburg. Auch Bälle, die vom Gegner ins Seiten- oder Toraus gespielt wurden, kommen hier sehr stark zum Tragen. Ein Plus von 48% haben die Löwen bei Balleroberungen durch solche Situationen.

Es zeigt sich, dass die defensive Zweikampfquote oft nicht allein als Gradmesser dafür ausreicht, um die Defensivleitung komplett zu beurteilen.

Letztes Drittel

Aber um zu den direkten Duellen gegen den Ball zurückzukommen, schauen wir uns die Aktionen der Sechzger im eigenen letzten Drittel einmal genauer an. Da hatten die Sechzger eine Quote von 69% und lediglich zwei verlorene Defensivduelle am Boden in der eigenen Box. Bei Duellen in der Luft hingegen taten sich die Löwen dort schwer. Von zwanzig Kopfballduellen im letzten Drittel konnten die Sechzger lediglich acht für sich entscheiden. Eklatant war die Kopfballschwäche in der eigenen Box, wo nur drei von zwölf zugunsten unserer Mannschaft entschieden werden konnten.

Gehen wir auf die andere Seite des Spielfelds, ins letzte Drittel des Jahn, sieht es allerdings ähnlich aus. Regensburg gewann dort insgesamt vier von zwölf Duellen in der Luft und auch in der Box hatten die Sechzger mit 3:2 die Nase ein wenig vorn. Am Boden gewann Regensburg im eigenen letzten Drittel lediglich sieben direkte Duelle um den Ball.

Die Gastgeber konnten aber durch das Angriffspressing, das sie spielten, schon häufig in der Zone zwischen der Grenze zum letzten Drittel der Sechzger und der Mittellinie den Ball zurück in die eigenen Reihen bringen. Die daraus resultierenden Angriffe waren aber dann selten Umschaltaktionen, so wie Regensburg das gerne macht, sondern hintenherum aufgebaute Positionsangriffe, da die Hausherren – wie weiter oben schon erwähnt – dank des guten Stellungsspiels der Löwen kaum schnelle Gegenstöße setzen konnten.

Schüsse/aufs Tor (12/2:11/3)

Die bessere Schussgenauigkeit der Löwen und, trotz Unterlegenheit beim Ballbesitz, fast genau so viele Schüsse wie die Gastgeber (und diese auch noch aus deutlich besseren Positionen heraus) sorgte am Ende der Partie allerdings für etwas Frust bei dem ein oder anderen mitgereisten Fan. Die höhere Chancenqualität, aber auch die größere Portion Pech, lag auf Seiten der Löwen.

Geht jede sogenannte 100%-ige Chance beider Vereine auch in den Kasten, endet diese Partie mit 2:5 aus Sicht der Gastgeber. Eine Doppelchance muss man hier beim TSV 1860 München abziehen, als Lakenmacher in der 72. Minute zunächst am hervorragenden Gebhardt scheiterte und sein Nachschuss noch von einem herbeieilenden Verteidiger per Grätsche geblockt werden konnte.

Auffällig war, dass lediglich ein Schuss der Sechzger nicht aus der Box der Regensburger heraus erfolgte. Die Regensburger schossen bei sechs ihrer zwölf Schüsse von außerhalb.

Das Glück ist mit den Tüchtigen heißt es in einem alten Spruch. Der tüchtigste Akteur bei Schüssen der jeweiligen Mannschaften war klar Gebhardt im Kasten der Gastgeber. Durch seine Paraden gegen Lakenmacher (4./72.) hielt er sein Team im Spiel und war so am Ende der Garant für Regensburgs Punktgewinn.

PPDA (5,67:14,05)

Zu diesen Zahlen gibt es wenig zu sagen, die Regensburger agierten mit einer breiten Linie im Angriffspressing und sorgten so häufig für Ballgewinne durch gute Aktionen in in den Pressingfallen im vorderen Mittelfeld zwischen letztem Drittel der Löwen und der Mittellinie. Mit 59 Balleroberungen in oder nahe an den pressingrelevanten Zonen ging der Plan beim Pressing für Regensburg auf. Dass die Gastgeber das nicht in effektives Umschaltspiel ummünzen konnten (und auch woran das lag), habe ich weiter oben schon erwähnt.

Bei den Löwen, deren Pressingverhalten eher auf Mittelfeldpressing mit tiefer stehender und aus zwei Spielern bestehender Pressinglinie beruhte, sehen wir ebenfalls genau das, was man in dem Fall aus diesen Zahlen ablesen kann. Wenige Aktionen in den pressingrelevanten Zonen des Spielfelds, eine abwartende Herangehensweise, um den Gegner ins Positionsspiel zu zwingen, und daraus dann die eigenen Vorteile ziehen. Das hat gut funktioniert. Die oben erwähnten Defensivwerte im eigenen letzten Drittel der Löwen sprechen hier für sich und dafür, dass man den Jahn, obwohl er mehr Ballkontrolle hatte, nicht so spielen ließ, wie er es gerne gehabt hätte.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Treffer und weitere Highlights dieses Spiels noch einmal ansehen.

Der Treffer für unsere Sechzger durch Morris Schröter war ein sehenswertes, schön herausgespieltes Tor nach einer Umschaltaktion in der gegnerischen Hälfte. Muteba erobert den Ball auf der linken Seite in der eigenen Hälfte und schaltet sofort in den Turbomodus. Er rennt mit der Kugel am Fuß von der Außenposition leicht diagonal nach vorne auf die Halbposition, wo er nach einem über 50 m langen Sprint ohne von einem Gegner gestört zu werden das Tempo herausnimmt und Guttau im Zentrum mit einem Querpass anspielt.

Guttau verarbeitet das Leder schnell und schickt Morris Schröter, der aus halbrechter Position steil in die Box einläuft, mit einem Steilpass auf die Reise. An der Strafraumgrenze erreicht Schröter den Ball, legt ihn an seinem Gegenspieler vorbei und schießt ohne zu zögern neben den Pfosten ins kurze Eck des Tores der Hausherren.

Es war ein toll herausgespieltes Tor, bei dem man sehen konnte, was Präzision und gute Entscheidungen im Umschaltspiel bewirken können. In anderen Umschaltmomenten der Löwen hat immer einer der beiden Faktoren nicht gestimmt. Darum stand es am Ende auch 1:1.

Der Treffer des Jahn durch Huth nach einer vom Tor weggezogenen Ecke war schwer zu verteidigen. Die Präzision der gut getretenen Ecke und der zu große Abstand einiger Spieler vom Torschützen waren dabei die entscheidenden Faktoren.

Das fiel auf

Das Team

Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit hat die Sechzger in einem tollen Fußballspiel, aus dem der Gegner unverdient einen Punkt mitnahm, zu einer guten Leistung geführt. Es gab kaum Lücken im eigenen letzten Drittel. Lediglich beim defensiven Kopfballspiel wäre mehr Durchsetzungsvermögen und höhere Konzentration wünschenswert gewesen. Am Ende hat aber nicht dieses Manko zum Punktverlust geführt, sondern fehlende Präzision oder falsche Entscheidungen beim Torschuss vor dem gegnerischen Kasten. Man braucht nach so einem Spiel keinen Spieler einzeln herausheben oder kritisieren. Es war eine gute Teamleistung und wer auswärts gegen eine Mannschaft, die vor dem Spieltag noch Tabellenführer war, einen Punkt holt, braucht nicht unzufrieden sein.

Geschwindigkeit

Die teilweise hohe Geschwindigkeit bei Attacken aus Umschaltsituationen heraus hat den Gegner streckenweise gehörig aus dem Konzept gebracht. Auch die Präzision im Spiel nach vorne war abgesehen von den Schüssen auf einem guten Level.

Der Hexer im Tor des Gegners

Gebhardt hat sich nach diesem Spiel von Platz 3 im Torhüterranking auf Platz 1 vorgeschoben. In der Statistik der gehaltenen Schüsse rangiert er knapp hinter Hiller, der dieses Ranking mit 79% anführt, bei guten 76% auf Rang 3. In Eins gegen Eins-Situationen wie eben die gegen Lakenmacher zweimal am Sonntag, hat er diese Saison eine Erfolgsquote von 100%. Im direkten Duell konnte ihn also in dieser Saison noch kein einziger Spieler überwinden.

Nun kann man sagen, ein Stürmer muss in dieses Situationen einfach treffen. Man kann aber auch sagen, dass Gebhardt ein Eisblock ist, der sich vom Stürmer nicht zu verfrühten Reaktionen hinreißen lässt und deshalb in direkten Duellen mit Stürmern vorm Tor einfach nichts zulässt. Das kann jeder für sich selbst interpretieren. Ich neige dazu, diese Leistung mit Respekt anzuerkennen.

Fazit

Am Ende kann ich mit dem Punkt gut leben. Hätte mir vor dem Spiel Jahn Regensburg – TSV 1860 München diesen jemand garantiert, hätte ich unterschrieben. Dass man dieses Spiel allerdings eigentlich gewinnen hätte können (oder gar müssen), steht auf einem anderen Blatt Papier. Es hat aber nicht sollen sein.

Schuldzuweisungen sind für Außenstehende immer einfach. Schnell findet man in dem Stürmer, der nicht trifft, dann den Schuldigen. Den gegnerischen Torhüter für seine Glanztaten zu loben, fällt dem Fan selten ein. Aber wenn wir uns ansehen, wer da bei Regensburg im Kasten steht, und wie viele solcher gegnerischer Chancen dieser Keeper in der bisherigen Saison schon zunichte gemacht hat, bleibt einem vielleicht auch mal nicht viel anderes übrig, als vor der Leistung eines Torhüters den Hut zu ziehen.

Regensburg hatte diesmal das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Ich blicke nun voraus aufs nächste Spiel und freue mich über den Punkt, den ich vor der Partie ohne zu zögern genommen hätte.

Datenquelle: Wyscout