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VfB Lübeck – TSV 1860 die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 München beim VfB Lübeck im Stadion an der Lohmühle. In der Hansestadt wartet ein Tabellennachbar, der ebenfalls mit Rückenwind durch einen Sieg ins zweite Spiel nach der Winterpause geht. Was dürfen wir vom kommenden Gegner erwarten?

VfB Lübeck – TSV 1860, in der englischen Woche die längste Anreise des Jahres für Mannschaft und Fans. Wem so etwas einfällt, möchte ich gerne wissen. Egal.

Hier geht es aber jetzt nicht um die Anreise und deren Strapazen, sondern um die gegnerische Mannschaft und das, was wir von Lübeck unter Florian Schnorrenberg, der seinen Dienst bei den Hanseaten am 28.12 letzten Jahres antrat, erwarten dürfen.

Beginnen wir mit den Grundlagen: Schnorrenberg, dessen Lieblingssystem wie bei vielen anderen Trainer auch das 4-2-3-1 ist, muss gegen die Löwen auf sechs Verletzte und den gelbgesperrten Janek Sternberg verzichten. Am härtesten trifft die Lübecker wohl im Moment die erst am Samstag erlittene Muskelverletzung von Linksaußen Farrona Pulido.

Ob die Spielanlage ähnlich sein wird wie am Samstag, werden wir sehen. Neuer Trainer, neues Glück – auch beim VfB und deshalb kann ich nur mit diesem einen Spiel als Grundlage für das, was Lübeck spielen könnte, arbeiten.

Nach den Erkenntnissen vom Samstag dürfen wir von den Lübeckern unangenehmes Pressing erwarten, wenn die Löwen sich im Positionsspiel befinden. Des Weiteren auch konsequentes Gegenpressing nach Ballverlusten und schnelle Versuche umzuschalten, wenn sie bei der Balleroberung in den pressingrelevanten Zonen erfolgreich sind.

Im Positionsspiel überwog am Samstag vertikales Spiel und lange Bälle mit Fokus auf Gewinn zweiter Bälle tief in der gegnerischen Hälfte.

Personelle Probleme im Kader

Der VfB Lübeck steht gegen den TSV 1860 München vor Problemen auf der linken Seite. Mit der Verletzung von Offensivspieler Farina Pulido und der Gelbsperre des linken Verteidigers Janek Sternberg muss Schnorrenberg dort kreativ werden, denn es stehen keine Spieler zur Verfügung, die diese Positionen als sogenannte Hauptpositionen im Portfolio haben. Eine Möglichkeit wäre, mit Dreier- respektive Fünferkette spielen zu lassen und Thiel als Schienenspieler links einzusetzen. Die andere ist, das System beizubehalten, Thiel auf die Verteidigerposition zu stellen und Velasco von rechts nach links zu verschieben.

Was es letztendlich werden wird, sehen wir am Abend. Ich gehe für diese Taktiktafel von der letzteren Variante aus. Denn das ist das, was ich – ohne Lübeck wirklich gut zu kennen – aus meinem Bauchgefühl heraus machen würde. Mit Thiel auf der linken Abwehrseite und dem torgefährlichen Velasco als Mittelfeldaußenspieler hätten die Hanseaten links eine offensiv starke Kombination, die auf dieser Seite mit variantenreichen Positionswechseln gehörig für durcheinander auf der dortigen Abwehrseite der Sechzger sorgen könnte. Defensiv wäre diese Variante durch die doppelte Besetzung auf der Außenbahn vermutlich auch stärker, als aus der Fünferkette heraus lediglich mit einem Schienenspieler zu agieren.

Bevor ich da etwas genauer drauf eingehe, wie immer die bisherigen statistischen Werte des VfB Lübeck.

Statistische Werte des VfB Lübeck

  • Ballbesitz: 44%
  • Passgenauigkeit: 75%
  • Defensive Zweikampfquote: 59%
  • Flankengenauigkeit: 37%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 11,46

Wie spielt Lübeck?

Offensiv

Lübeck ist bemüht, im Positionsspiel einen modernen Ansatz zu finden. Mit einem ballfern gependelten Außenverteidiger wird versucht, Überzahl im Mittelfeld herzustellen. Der generelle Plan ist, über schnelles direktes vertikales Spiel dort, wo der Gegner Räume anbietet, über mehrere Stationen zügig ins letzte Drittel des Gegners vorzustoßen. Dort sehen wir dann eine Verschiebung aus dem Mittelfeld nach vorne, sodass bis zu vier Spieler auf der vordersten Linie agieren. Der Mittelstürmer und der Zehner knapp dahinter leicht versetzt und beide Mittelfeldaußen sind im Normalfall diese vier. Wobei der Außen auf der ballfernen Seite auf die Halbposition einrückt und ballnah der Flügel vom Außenspieler besetzt bleibt.

Finden die Lübecker die nötigen Räume für diese Art des Aufbaus nicht, spielt der lange Ball und hoher Einsatz beim Kampf um zweite Bälle tief in der gegnerischen Hälfte eine wesentliche Rolle. In diesen Situationen agieren die Spieler der Lübecker sehr aggressiv und giftig auf den Ballführenden und schalten nach gelungener Balleroberung kollektiv schnell um.

Den Weg in die Box sucht Lübeck dann mit allen erdenklichen Mitteln und über die gesamte Breite des Spielfelds. Auch wenn Lübeck im Vergleich eher selten zum Abschluss kommt, haben sie zumindest am Samstag und auch schon im letzten Spiel vor der Winterpause gezeigt, dass sie den Kasten treffen können.

Gegen den Ball

Auch hier muss ich mich natürlich hauptsächlich auf das, was Lübeck im ersten Spiel unter Florian Schnorrenberg gezeigt hat, verlassen. Zu Beginn setzte Lübeck mit hohem Pressing auf der gesamten Breite des Feldes die Mannheimer oft unter Druck, sodass noch vor der Mittellinie Umschaltsituationen generiert werden konnten. Um dem Pressing und der Gefahr die aus dem Umschaltspiel dann entsteht zu entgehen, entschied sich Mannheim nach einer gewissen Zeit, den Aufbau konservativer anzugehen, und man sah häufig lange Abschläge des Keepers der Buwe.

Man sollte nicht davon ausgehen, dass sich die Lübecker hier gegen Sechzig ein anderes Rezept einfallen lassen. Ob und wie das dann funktioniert, sehen wir am Abend.

Schafft es der Gegner der Lübecker die Pressingreihe zu durchbrechen, setzen die Lübecker auf direkte Zweikämpfe mit hoher Intensität.

Dringt der Gegner ins letzte Drittel ein, verteidigt Lübeck mit einer Fünferkette vor der Viererkette, also im 4-5-1.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann man Lübeck knacken?

Schnelles Spiel über viele Stationen, leicht vertikal, dabei häufige Positionswechsel der Spieler ohne Ball mit den Nebenleuten und diagonales Kreuzen im Zentrum des letzten Drittel, um den kompakten Defensivverbund auszuhebeln, kann ein Mittel für den TSV 1860 München sein, das die Spieler des VfB Lübeck vor Probleme stellt. Die direkte Herangehensweise in der Defensive birgt da für Lübeck durchaus Gefahren.

Wenn man sich ansieht, wie gut manche Spielsituationen von den Löwen gegen Duisburg gelöst wurden, sollte man auf diese Muster vertrauen.

Gegen den Ball wird es für die Löwen wichtig sein, ähnlich engagiert und im Stellungsspiel den gegnerischen Formationen angepasst zu agieren wie am Samstag, sodass bei Misslingen einer Defensivaktion das Übernehmen des ballerobernden Spielers für Mannschaftskameraden kein Vabanquespiel wird.

Lübeck hoch anzupressen wird vermutlich nicht über die gesamte Spieldauer gelingen, sollte aber auf jeden Fall versucht werden, um das lange Spiel so oft wie möglich zu provozieren.

Aufpassen muss man bei Standards; da hat Lübeck einige Waffen, die den Torerfolg bringen können.

Schlüsselspieler

Tor

Philipp Klewin (#1) ist ein erfahrener Keeper mit leichten Defiziten was seine Reflexe betrifft. Seinen Strafraum beherrscht der 1,92 m große Torhüter relativ gut und auch im eins gegen eins bewahrt er die Ruhe und behält häufig die Oberhand. Alles in allem ist der ehemalige Auer ein solider Rückhalt, der aber nicht ganz oben in der Riege der Drittligatorhüter anklopfen kann.

Abwehr

Innenverteidiger Jannik Löhden (#20) mit seinen 2,01 m Größe ist ein Schlüsselfaktor bei strafraumnahen defensiven wie offensiven Standards. Ob er wieder den Vorzug vor Mannschaftskapitän Gruppe erhält, muss man abwarten. Der eigentliche Schlüsselspieler in der Innenverteidigung ist jedoch Sören Reddemann (#27). Der Neuzugang vom Halleschen FC sucht und findet mehr Zweikämpfe als seine Kollegen in der Abwehr, hat ein fast optimales Stellungsspiel und auch in der Spieleröffnung häufig die richtige Lösung parat.

Mittelfeld

Mit Ulrich Taffertshofer (#20), Florian Egerer (#8) und Tarik Gözüsirin (#25) haben die Lübecker eine gute zentrale Achse im Mittelfeld, bei der der technisch gute Topscorer – drei Treffer, sieben Assists – Gözüsirin besonders heraussticht. Er ist ein echter Wirbelwind am Ball. Unser Statistikportal führt ihn als drittbesten offensiven Mittelfeldspieler der Liga. Damit ist alles gesagt, was man über ihn wissen muss. Schwächen hat der 1,76 m große Gözüsirin nur bei Kopfballduellen.

Sturm

Cyril Akono (#14) ist mit drei Treffern aus 17 Spielen etwas hinter den Erwartungen zurück. Schlüsselspieler ist der junge, technisch gute Stürmer deshalb noch nicht wirklich, wird aber vermutlich dennoch auflaufen. Alternativen im Sturmzentrum sind Pascal Breier (#39), der bisher zwei Treffer zu Buche stehen hat, und Mats Facklam (#29) mit ebenfalls drei Toren für den VfB.

Fazit

Weiterhin gilt die Devise “Punkte müssen her” – egal wie! Das müssen sich die Spieler des TSV 1860 München auch gegen den VfB Lübeck hinter die Ohrwaschl schreiben. Am besten natürlich drei. Wenn die Mannschaft kämpft und zusammenspielt wie am Samstag, ist mir nicht bang, dass es zumindest für einen Punkt im hohen Norden der Republik reichen wird.

Die Löwen müssen schnell Lübecks letztes Drittel eindringen, um die Umschaltmomente gut ausnutzen zu können, bevor der VfB seinen schwer zu durchdringenden Abwehrblock im letzten Drittel positionieren kann. Dann wäre es möglich, im Zentrum ähnlich zuzuschlagen wie gegen Duisburg.

Lübeck wird zu keinem Zeitpunkt ein Spiel verloren geben, auch wir mussten das im Sommer schon schmerzlich erleben. Darum muss nicht nur der Kampfeswille und die Laufbereitschaft, sondern auch die Konzentration über die gesamte Spielzeit auf Topniveau bleiben.

Das Rezept zum Punkt oder Sieg haben die Spieler des TSV 1860 bestimmt in der Tasche. Hoffen wir, dass der VfB Lübeck den Löwen nicht in die Suppe spuckt.

So könnte Lübeck beginnen

Datenquelle: Wyscout

Zweiter Sieg im zweiten Spiel? Giannikis-Auswärtsdebüt in Lübeck

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VfB Lübeck TSV 1860 Lohmühle

Drei Tage nach dem Heimsieg gegen den MSV Duisburg geht es für den TSV 1860 München in der 3.Liga schon weiter, Englische Woche sei Dank. sechzger.de wirft im Vorbericht einen Blick auf die heutige Abendpartie beim VfB Lübeck, bei der beide Mannschaften ihr zweites Spiel mit einem neuen Trainer absolvieren werden.

Vorbericht VfB Lübeck: Zwei Änderungen – mindestens

Über 800 Kilometer gilt es für die Mannschaft und Fans des TSV 1860 München am heutigen Dienstag zu absolvieren, um beim Auswärtsspiel in Lübeck mit dabei zu sein. Die Bahn machte den Reiseplanungen einen großen Strich durch die Rechnung, doch der ein oder andere wird sich trotz widrigster Bedingungen dennoch auf den Weg in den hohen Norden machen. Dort erwartet die Löwen eine Mannschaft, die am vergangenen Wochenende mit einem Last Minute-Sieg Hoffnung im Tabellenkeller schöpfte. Gegen den direkten Konkurrenten Waldhof Mannheim drehte der VfB das Spiel in der Nachspielzeit und durfte schlussendlich einen 2:1-Heimsieg bejubeln.

Im Duell mit den Löwen muss Trainer Florian Schnorrenberg, der gegen Mannheim ein erfolgreiches Debüt feierte, zwei Änderungen vornehmen. Janek Sternberg fehlt gelbgesperrt, Manuel Farrona Pulido kann verletzungsbedingt gegen den TSV 1860 nicht mitwirken. Aufgrund der erhöhten Belastung in der Englischen Woche schloss der ehemalige Hallenser weitere Änderungen in der Pressekonferenz vor dem Spiel nicht zwangsläufig aus. Wie die Gastgeber heute abend agieren könnten, hat Bernd Winninger in der Taktiktafel und den Wirtshaus Weisheiten ausführlich analysiert. Die Gäste aus München schätzt Schnorrenberg als starken Gegner ein, vor allem vor dem Umschaltspiel warnt er. Dies führte im Heimspiel gegen den MSV Duisburg immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Giannikis zufrieden mit erstem Auftritt

Sein Gegenüber Argirios Giannikis blickt ebenfalls auf einen erfolgreichen Auftakt zurück. Mit 4:1 verwiesen die Löwen die Zebras aus dem Grünwalder Stadion. Zufrieden zeigte er sich ergebnisunabhängig von der Leistung seiner Mannschaft. Das Team sei gut vorbereitet und entsprechend für Veränderungen bereit gewesen. Die Tendenz zu einem 4-4-2 mit Julian Guttau als hängende Spitze waren gegen den MSV bereits erkennbar. Ob Giannikis in Lübeck Änderungen an der Erfolgself gegen Duisburg vornehmen wird, ließ er am gestrigen Montag noch offen. Ein kleines Fragezeichen stand noch hinter dem Einsatz von Morris Schröter, der Samstag vorzeitig ausgewechselt wurde. Sollte es keine Einwände der Ärzte geben, kann der “Man of the Match” vom Heimspiel aber auch in Lübeck mitwirken.

Ohnehin gibt es angesichts der Leistung gegen erschreckend schwache Duisburger wenig Grund für Anpassungen in der Startaufstellung. Ob das auch der Deutsch-Grieche so sieht, wird sich gegen 18 Uhr zeigen. Dann wird die Aufstellung der Löwen für das weiteste Auswärtsspiel der aktuellen Saison veröffentlicht. Eine Stunde später geht es dann los – sechzger.de berichtet natürlich auch aus Lübeck im Liveticker.

Der 22.Spieltag im Überblick

Dienstag

SC Verl – 1.FC Saabrücken
MSV Duisburg – Hallescher FC
Rot-Weiss Essen – Viktoria Köln
VfB Lübeck – TSV 1860 München
Waldhof Mannheim – Dynamo Dresden

Mittwoch

Arminia Bielefeld – SSV Ulm
SpVgg Unterhaching – SC Freiburg II
SV Sandhausen – Erzgebirge Aue
FC Ingolstadt – Preußen Münster
Borussia Dortmund II – Jahn Regensburg

VfB Lübeck – TSV 1860: Ergebnistipp Martin Pusic

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Tsv 1860 Martin Pusic

Lediglich 277 Minuten trug Martin Pusic in der Saison 2020/21 das Löwentrikot, ehe er sich wieder von der Grünwalder Straße verabschiedete. Inzwischen hat der Österreicher seine aktive Karriere beendet und betreibt in Wien eine Sportagentur. Für sechzger.de tippt Pusic heute das Ergebnis der Partie des TSV 1860 beim VfB Lübeck.

Pusic tippt auf Auswärtssieg des TSV 1860

Tatsächlich ist der VfB Lübeck einer der acht Vereine, gegen die Martin Pusic damals im Trikot des TSV 1860 aktiv ins Spielgeschehen eingriff. Damals siegten die Löwen mit 4:1, diesmal ist Pusic etwas vorsichtiger, bleibt aber optimistisch.

“Ich tippe auf einen 2:1-Auswärtssieg des TSV 1860.”

Mit Blick auf die Tabelle wäre ein Auswärtsdreier im hohen Norden natürlich Gold wert.

Dänischer Torschützenkönig 2015

Martin Pusic ist in seiner Karriere ganz schön rumgekommen und stand in Österreich, England, Norwegen, Dänemark, Niederlande und Deutschland unter Vertrag. 2015 wurde der einmalige U21-Nationalspieler Österreichs gar dänischer Torschützenkönig und spielte mit insgesamt drei Clubs im Europapokal. Beim TSV 1860 brachte es der mittlerweile 36-Jährige lediglich zu acht Einsätzen, ehe er im Dezember 2020 seinen Vertrag auflöste und nach Wien zurückkehrte. Ohne weitere Profistation beendete Pusic im April 2022 seine Karriere.

Sechzig um sieben: Heute auswärts in Lübeck

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die Freude der Fans des TSV 1860 München über den Sieg gegen den MSV Duisburg ist kaun verklungen, da steht schon die nächste Aufgabe an: Die Löwen spielen heute Abend auswärts beim VfB Lübeck.

Rückblick auf das gelungene Pflichtspieldebüt von Argirios Giannikis

Gleich mit 4:1 schickten die Löwen die Zebras nach Hause. Bei der Einordnung des Sieges sind die Löwenfans vorsichtig. Ob der wirklich harmlosen Zebras und der verfrühten Euphorie nach dem verheisungsvollen Saisonstart mit zwei Siegen, herrscht aktuell eher moderate Freude rund um die Grünwalder Straße. Aber die Leistung gibt natürlich Anlass zur Hoffnung auf eine bessere Rückrunde. In der TAKTIKTAFEL sieht Bernd Winninger die Hauptgründe für Giannikis’ gelungenes Debüt vor Allem in “einem völlig neuen Mindset”. Er sah 1860 besonders in folgenden Punkten von Grund auf verbessert: Tempo im Mittelfeld, Aggressivität im Gegenpressing nach Ballverlusten, Lauffreudigkeit auf dem Weg nach vorne und Unterstützung der Mannschaftskameraden in Zweikampfsituationen. Die guten Leistungen der Löwenspieler blieben auch dem Kicker nicht verborgen, der Morris Schöter und Julian Guttau in die “Elf des Tages” nominierte. Schöter, der es bekanntlich auf vier Scorerpunkte brachte, steht bei liga3-online zur Wahl zum “Spieler des 21. Spieltages”.

Heute 18:60h: Auswärts in Lübeck

Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen haben die Löwen nicht. Bereist heute Abend um 18:60h müssen sie auswärts beim VfB Lübeck antreten. Für die etwa 800 mitreisenden Löwenfans eine besondere Prüfung. Nicht nur der an sich schon absurde Termin am Dienstagabend im etwa 800km entfernten Lübeck ist mehr als ärgerlich für die Löwenfans. Aber damit nicht genug! Claus Weselsky lässt die Lokführer und Zugbleiter ab Mittwoch 2:00h streiken, was die Rückreise für die bahnreisenden Löwenfans schwierig bis unmöglich machen dürfte. Wir sind aber sicher, dass weder DFB noch Weselsky viele der 800 Löwenfans davon abhalten können, unser Team in Lübeck standesgemäß anzufeuern. Für die 800 Unentwegten gibt es HIER die Faninfos zum Spiel. Auf dem Rasen ist ausgerechnet Morris Schröter wegen muskulärer Probleme fraglich. Schröter ist natürlich auch bei jeder der Wunschaufstellungen unserer Redakteure zu finden. Drei von fünf Redakteuren folgen dabei der Devise “never change a winning team!”. Ob Agirios Giannikis das auch tut?

Ergebnisse der Löwenmannschaften vom Wochenende

Jahreszeitbedingt spielen die jüngeren NLZ-Mannschaften noch in der Halle. Die älteren dagegen sind schon unter freiem Himmel unterwegs und messen sich in Testspielen mit namhaften Gegnern. Dabei gewann die U17 gegen Heidenheim, die U19 war gleich zwei mal im Einsatz und blieb ungeschlagen. Alle Ergebnisse findet Ihr HIER.

Sechzger.de Talk 141 online

In einer englischen Woche gibt es immer viel zu besprechen für die Teilnehmer beim sechzger.de Talk. Jan diskutiert mit seinen Gästen das 4:1 gegen Duisburg, die Auswärts-Reise nach Lübeck und das nächste Heimspiel am kommende Sonntag gegen den SV Sandhausen. Außerdem gibt es noch einen Ausflug in das bisher weithin unterschätzte Feld der Fußballlyrik. Schaut oder hört es Euch an bei YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen wie:

News aus der dritten Liga

Mai reißt sich das Kreuzband

Bitterer Nachschlag für den MSV Duisburg nach der 1:4 Niederlage in Giesing. Sebastian Mai riss sich bei seinem Kurzauftritt das Kreuzband und wird den Zebras im Abstiegskampf nicht zur Verfügung stehen.

Mrwoca reißt sich das Außenband

Stammspieler Sebastian Mrwoca verletzte sich in der Nachspielzeit beim Derby gegen Bielefeld. Es wurde ein Außenbandriss beim Verteidiger festgestellt. Der Oberbayer wird einige Wochen ausfallen.

Viktoria reißt sich Lopes Cabral unter den Nagel

Weitere Verstärkung für die Höhenberger. Nach Tobias Anselm wurde ein weiterer Neuzugang verpflichtet. Von RW Erfurt kommt Sidny Lopes Cabral. Der 21-jährige Linksverteidiger von den Kapverdischen Inseln wurde bei Feyenoord Rotterdem und Twente Enschede ausgebildet und stand schon für Helsingborg IF im Einsatz. Er kommt mit der Empfehlung von 13 Scorerpunkten aus 52 Spielen nach Köln.

Heute Vormittag kommt noch die TAKTIKTAFEL vor dem Spiel in Lübeck für Euch und natürlich berichten wir ab dem Nachmittag im Liveticker von der Anreise nach Lübeck und dem Spiel der Löwen. Bis heute Nachmittag!

PK in Lübeck: Schnorrenberg will “Ruhe im Ballbesitz”

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4.661 Tickets waren zum Zeitpunkt der Spieltagspressekonferenz in Lübeck (mit Trainer Florian Schnorrenberg) für die Partie gegen den TSV 1860 am morgigen Dienstagabend (18.60 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) bereits im Vorverkauf abgesetzt worden. Man kann also davon ausgehen, dass ein paar mehr, als die bislang in dieser Saison durchschnittlich 5.729 Besucher morgen Abend den Weg ins Stadion an der Lohmühle finden. Rund 800 von ihnen werden – trotz Bahnstreiks ab Mittwoch Nacht – einen teilweise sehr weiten Weg auf sich genommen haben und den Gästen die Daumen drücken.

Taffertshofer Kapitän und zwei personelle Veränderungen

Auf dem Podium in Lübeck saß außerdem ein dem einen oder anderen Löwenfan durchaus bekannter Spieler: Ulrich Taffertshofer. Der gebürtige Penzberger schnürte zwischen 2008 und 2012 für den TSV 1860 die Fußballstiefel. In der Saison 2011/12 lief er in der Regionalliga Süd siebenmal für die “Amas” auf, ehe er zu Wacker Burghausen in die 3. Liga wechselte. Nach Stationen in Unterhaching, Osnabrück und Aue spielt er seit diesem Sommer für den VfB Lübeck. Für das Jahresauftaktspiel gegen Waldhof Mannheim (2:1) machte der neue Lübecker Trainer den fast 32jährigen Routinier zum neuen Mannschaftskapitän. Dies wird auch beim Spiel gegen die Löwen der Fall sein. Zwei personelle Veränderungen stehen hingegen für die Partie gegen 1860 auf der linken Seite des VfB gegenüber dem vorangegangenen Spiel bereits fest: Verteidiger Janek Sternberg muss wegen seiner fünften Gelben Karte pausieren, der auf dem Feld üblicherweise vor ihm auf der Außenbahn positionierte Manuel Farrona Pulido muss wegen einer Zerrung, die er sich gegen den Waldhof kurz vor der Pause zugezogen hatte, pausieren.

Verwirrung um neuen Stürmer bei den Gästen

Den Irrtum eines Lübecker Medienvertretrers konnte Coach Schnorrenberg in der Presserunde direkt aufklären. Die Frage nach dem neuen Stürmer bei 1860 beantwortete er mit der Erklärung, dass Daniel Ginczek in der Winterpause nach Duisburg und nicht zu den Löwen gewechselt sei. So ist es! Allerdings hob Schnorrenberg an dieser Stelle einen anderen Angreifer in weiß und blau hervor:

Aber bei Sechzig hat Fynn Lakenmacher gespielt, der jetzt auch nicht so regelmäßig gespielt hat – und hat sofort getroffen. Ist in jedem Fall auch ein sehr talentierter Junge, auf den wir aufpassen müssen.

Schnorrenberg kennt und schätzt Guttau

Befragt nach seiner Einschätzung zur Spielstärke des kommenden Gegners hob der Lübecker Coach dann auch noch Julian Guttau hervor, den er aus seiner eigenen Zeit beim Halleschen FC (zwischen Sommer 2020 und Ende 2021) gut kennt. Ihm bescheinigt er eine inzwischen  deutlich gesteigerte Torgefährlichkeit, die sich in vier Treffern, die Guttau in dieser Saison bereits erzielt hat, widerspiegelt. Zuletzt traf der 24jährige bei 4:1 gegen den MSV Duisburg, das den Lübecker Trainer durchaus imponiert hat:

Und vor allem waren sie sehr sehr kompakt. Deswegen würde es uns gut tun, paar Ballbesitzphasen zu haben, ein bisschen Ruhe im Ballbesitz zu haben, um Torchancen vorzubereiten, weil bei Ballverlust brauchen wir eine gute Restverteidigung, denn da waren die Jungs richtig gut.

 

Löwenrunde: Schröter für Duell in Lübeck fraglich

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Argirios Giannikis TSV 1860

Vor dem Auswärtsspiel gegen den VfB Lübeck, das bereits am morgigen Dienstag auf dem Programm steht, beantwortete Argirios Giannikis den anwesenden Medienvertretern in der Löwenrunde ihre Fragen. Mit welchem Kader die Löwen den Weg in Richtung Norden antreten werden, war heute mittag noch nicht final entschieden.

Löwenrunde vor dem Auswärtsspiel in Lübeck

Er sei zwar “kein Wintersportspezialist“, dennoch begann Argirios Giannikis die Löwenrunde vor der Partie gegen den VfB Lübeck zunächst mit Glückwünschen in Richtung von Linus Strasser. Der Skilöwe hatte am Wochenende den Slalom in Kitzbühel gewonnen und damit seinen bislang größten Erfolg gefeiert. Grund zum Jubeln gab es für den TSV 1860 München aber bekanntlich auch in der 3.Liga. Beim 4:1 klappte vieles, vor allem fielen endlich wieder Tore und drei Spieler konnten sich feiern lassen. Giannikis war “froh, dass die Mannschaft die Inhalte so gut umsetzen konnte“. Das gebe Selbstvertrauen und Sicherheit für die kommenden Aufgaben.

Ein Lob erhielt dabei auch Frank Schmöller, der das Team bestmöglich auf den Start im Jahr 2024 vorbereitet hatte. Die Mannschaft sei intakt und fit, sodass Veränderungen im Duell mit dem MSV Duisburg direkt möglich waren. Ob die Fans im Stadion an der Lohmühle erneut eine andere Startaufstellung sehen werden, ließ der Deutsch-Grieche offen. Eine entscheidende Rolle spiele dabei zum einen, wie frisch die einzelnen Spieler nach dem Heimspiel seien; zum anderen wie sehr die gewählte Ausrichtung auch für den nächsten Gegner passe. Hinter Morris Schröter, der am Samstag vorzeitig ausgwechselt wurde, stand am Mittag noch ein kleines Fragezeichen. Der Trainer geht allerdings davon aus, dass der Mittelfeldaußen auch in Lübeck mit dabei sein kann.

Langfristige Lösung auf dem Transfermarkt gesucht

Zufrieden war Giannikis bei seinem Debüt nicht nur mit dem Geschehen auf dem Platz, sondern auch mit den Löwenfans auf den Rängen. Es sei eine “coole Stimmung im Stadion” gewesen, die Atmosphäre empfand der Nachfolger von Maurizio Jacobacci als “richtig klasse”. Auch am morgigen Dienstag in Lübeck kann sich die Mannschaft auf die Anhänger verlassen – bis zu 800 Fans nehmen den weiten Weg auf sich. Keine Selbstverständlichkeit wie Argirios Giannikis betonte und es sei ein weiterer Beweis dafür, wie groß der Verein tatsächlich sei.

Abschließend war noch der aktuell geöffnete Transfermarkt ein Thema in der Runde. Der Trainer betonte dabei, dass man nur zuschlagen werde, sofern sich eine langfristige Option ergebe. Es werde ein Spieler gesucht, der auch über den Sommer hinaus beim TSV 1860 München spielen wolle und könne. Einen gefühlten Neuzugang könnten die Fans hingegen so oder so erleben. Joel Zwarts hat mittlerweile einen Rückführungsplan erhalten und steigt langsam, aber sicher wieder in die Trainingseinheiten ein. Zunächst absolvierte der Holländer am heutigen Montag einen Laktattest. Ob der Plan allerdings aufgeht, kann bei der Verletzung von Zwarts nicht mit Sicherheit gesagt werden.

Das werden die nächsten Wochen zeigen und beantworten – ebenso wie die Frage, ob es nach dem Heimspiel gegen Duisburg auch zukünftig Grund zum Jubeln für die Fans des TSV 1860 München gibt. Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich direkt am morgigen Tag, um 18:60 Uhr geht es los im Stadion an der Lohmühle.

VfB Lübeck – TSV 1860: Wunschaufstellungen sechzger.de

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Wappen TSV 1860 auf Uhlsport-Trikot Aufstellung Wunschaufstellung Löwen Wunschaufstellungen fc sv
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860 München

Gibt es nach dem 4:1-Sieg der Löwen gegen den MSV Duisburg überhaupt einen Grund, Änderungen an der Startelf vorzunehmen? Innerhalb der Redaktion sind wir uns diesbezüglich uneins, sodass wir Euch tatsächlich unterschiedliche Wunschaufstellungen für die Partie des TSV 1860 beim VfB Lübeck präsentieren können.

Wunschaufstellungen für VfB Lübeck – TSV 1860

Tomas Enn & Bernd Winninger & Florian Buch

Never change a winning team! Bernd, Flo und Thomas schicken die selbe Startelf wie zuletzt gegen Duisburg in die Partie und hoffen, dass es den Löwen wieder gelingen wird, dem Gegner den Zahn zu ziehen.

Die Wunschaufstellung von Thomas, Bernd und Flo

Stefan Kranzberg

Stefan hingegen nimmt eine Änderung vor und gibt Manfred Starke den Vorzug vor Tim Rieder. Taktisch würde er Marlon Frey etwas defensiver agieren lassen und Starke als Box-to-Box-Spieler aufstellen.

Die Wunschaufstellung von Stefan

Christian Jung

Auch Christian lässt Starke statt Rieder ran und besetzt zudem die beiden Außenverteidigerpositionen neu. Links dürfte Fabian Greilinger wieder statt Phillipp Steinhart ran, rechts stünde Kaan Kurt anstelle von Kilian Ludwig in der Startelf.

Die Wunschaufstellung von Christian

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Faninformationen vor VfB Lübeck – TSV 1860 München

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VfB Lübeck TSV 1860 Lohmühle

Nur drei Tage nach dem Heimsieg gegen Duisburg sind die Löwen wieder gefragt und zwar diesmal im hohen Norden. Der TSV 1860 hat auf seiner Homepage bereits die Faninformationen zum Spiel beim VfB Lübeck veröffentlicht.

Faninformationen zu VfB Lübeck – TSV 1860 München

Der TSV 1860 rechnet mit 800 Fans, die die Mannschaft an die Lohmühle begleiten werden. Ob sich wirklich so viele auf den Weg in den Norden begeben werden, ist angesichts des angekündigten Bahnstreiks fraglich.

Am Gästeeingang der Lohmühle wird es mit Stadionöffnung eine Tageskasse geben, die Stadiontore werden um 17.30 Uhr geöffnet. Innerhalb des Stadions kann ausschließlich mit Bargeld gezahlt werden.

Anreise zum Stadion Lohmühle

Per Auto

Wenn Ihr mit dem Auto anreist, stellt Euer Navi auf diese Adresse ein: An der Hansehalle 28 23554 Lübeck. Auf der A1 Richtung Hamburg kommend an der Abfahrt 22 (Lübeck-Zentrum) raus, dann auf der Abfahrt links halten und sich dann an die Beschilderung in Richtung Gäste-Parkplatz “P+R Lohmühle” halten. Dort befindet sich gleich rechts der Gäste-Parkplatz, der unmittelbar an den Eingang zum Gästebereich grenzt.

Per Bahn

Der Hinweg sollte unproblematisch verlaufen, die Rückfahrt dank Bahnstreik eher beschwerlich.

Zu Fuß ist man vom Lübecker Hauptbahnhof zum Stadion rund 30 Minuten (2,2 km) unterwegs. Den Hinterausgang “Steinrader Weg” wählen und dann der Route “Steinrader Weg”, “Artlenburger Str.”, “Schönböckener Str.”, “Bei der Lohmühle”, “Stockelsdorfer Str.” und “Jonny Felgenhauer-Str.” folgen. Ihr landet dann direkt am Gästebereich.

Natürlich kommt Ihr auch mit dem Bus zum Stadion: Mit dem Linienbus Nummer 7 in Richtung “Bad Schwartau ZOB”, mit der Linie 9 in Richtung “Bad Schwartau ZOB” oder mit der Linie 12 in Richtung “Oberbüssauer Weg”

Bitte beachtet, dass der Fußweg von der Haltestelle “Sedanstraße” zum Gästebereich rund 600 Meter beträgt. Von dort folgt Ihr der Fahrtrichtung ca. 150 Meter geradeaus und biegt dann unmittelbar vor der Autobahn-Unterführung rechts auf den Fußweg ab. Dem Fußweg folgt Ihr 300 Meter und durchquert die Unterführung. Anschließend folgt Ihr dem Weg direkt bis zum Gästeeingang.

Bitte beachten: Die Eintrittskarte beinhaltet keine Nutzung des ÖPNV!

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U17 besiegt Heidenheim

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TSV 1860 U17 FC Heidenheim

Während sich die Profis in der 3. Liga deutlich gegen den MSV Duisburg durchsetzten, bereiteten sich einige Teams der Junglöwen auf die Rückrunde vor. Die U17 des TSV 1860 besiegte dabei den Ligakonkurrenten Heidenheim knapp, die U19 stand gleich zweimal auf dem Platz.

TSV 1860 U17 besiegt Heidenheim knapp

Vor rund 110 Zuschauern besiegte die Elf von Trainer Felix Hirschnagl auf dem Kunstrasen des Trainingsgeländes den 1. FC Heidenheim mit 4:3, tat sich dabei jedoch lange schwer. Der Tabellenletzte konnte vor der Pause zweimal ausgleichen, am Ende setzte sich die U17 des TSV 1860 jedoch durch Tore von Mustafa Tekin (2.), Georgios Genidis (26./70.) und Job Musuasua (59.) knapp mit 4:3 durch.

Die U19 besiegte am Samstag Viktoria Pilsen mit 3:0, am Sonntag erreichten die Junglöwen nach einem Doppelpack von Din Avdic noch ein 2:2 gegen Jahn Regensburg.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 20.01.

11.00 Uhr: SV Heimstetten U16 – U15 abgesagt
12.30 Uhr: U17 – 1. FC Heidenheim 4:3
15.30 Uhr: U19 – Viktoria Pilsen 3:0
16.30 Uhr: Profis – MSV Duisburg 4:1

Zudem trat die U14 beim Hallenturnier in Malsch an und musste sich dort erst im Finale geschlagen geben. Weniger gut lief es für die U13 in Wendelstein, wo die Junglöwen den 8. Platz erreichten.

Ohne Gegentor sicherte sich die U12 beim D-Junioren-Turnier des FC Neufahrn am 20. Januar 2024 souverän den Siegerpokal. Im Finale bezwang der TSV 1860 den FC Dingolfing mit 7:0.

Die U17 der Löwinnen (jüngerer Jahrgang) nahm am Hallenturnier des FC Hertha München teil.

Sonntag, 21.01.

11.30 Uhr: U16 – TSV Schwaben Augsburg U17 4:2
14.00 Uhr: U19 – Jahn Regensburg 2:2

Gleich an beiden Tagen des Wochenendes versuchte die U11, den Sieg beim Hallenturnier in Oberelchingen bei Ulm zu ergattern, musste sich am Ende jedoch mit Platz 5 zufrieden geben.

Auch am Sonntag war die U13 im Einsatz und erreichte beim Hallenturnier in Höcking (Landau/Isar) den 3. Platz. Das Turnier der U9 in Lorch musste leider abgebrochen werden.

TSV 1860 – MSV Duisburg (4:1) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des 4:1-Heimsiegs unseres TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg. Ein fulminanter Auftakt ins neue Jahr war das am späten Samstag Nachmittag. Die Löwen wirkten wie von einer großen Last befreit.

TSV 1860 – MSV Duisburg, ein traditionsschwangeres Duell unter Flutlicht am späten Samstag Nachmittag endet mit einem richtungsweisenden Sieg für den TSV 1860, der sehr viel Licht, aber in einigen Situationen auch ein wenig Schatten mit sich brachte.

Die Löwen wurden von Trainer Argirios Giannikis im 4-2-3-1 ins Rennen geschickt, Boris Schommers, Übungsleiter des Gegners von der Ruhr, wählte das gleiche System. Guttau lief bei unseren Löwen im Zentrum hinter Lakenmacher als Spielgestalter auf der Zehnerposition auf. Sulejmani durfte auf der linken Außenbahn beginnen und Frey bekam die Rolle des Defensive und Offensive verbindenden Box-To-Box Spielers.

Das im Raum angelegte Pressing der Löwen agierte zunächst sehr hoch. Mit Guttau und Lakenmacher als zentral anlaufende Spieler und – je nach Bedarf – einem auf dem Flügel nach vorne schiebenden Mittelfeldspieler, wenn Duisburg den Aufbau dorthin verlagerte.

Damit verlangsamte der TSV 1860 den Aufbau der Gäste, sodass Duisburg bei seinen Angriffen immer wieder träge wirkte und so die Löwen ihre Positionen im Stellungsspiel gegen den Ball nicht nur halten, sondern auch, wenn nötig, einem Mannschaftskameraden zu Hilfe eilen konnten, falls dieser ein Duell gegen den Ball zu verlieren drohte. Nach durch diese Faktoren begünstigte Ballgewinnen konnten unsere Sechzger häufig Umschaltsituationen im Mittelfeld generieren, aus denen dann gute Angriffe und Situationen in des Gegners Box entstanden.

Wie die Pressinglinie agierte auch die Defensivlinie zunächst extrem hoch. Wer offensiv spielen will, muss ein gewisses Risiko eingehen. Dass dieses Risiko kalkulierbar bleibt, ist dabei wichtig. Die Löwen haben in diesem Punkt einen guten Job gemacht.

Etwa zehn Minuten vor Spielende stellte Giannikis das System mit der Hereinnahme von Kwadwo auf Fünferkette um.

Bevor wir nun zur genaueren Analyse kommen, wie immer die statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte TSV 1860 – MSV Duisburg

  • Ballbesitz: TSV 1860 42% – MSV 58%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 80% – MSV 82%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 55% – MSV 49%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV1860 17/9 – MSV 11/7
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV1860 15,87 – MSV 13,7

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (42%:58%)

Oft ist es so, dass eine hohe Ballbesitzquote nicht unbedingt gleichzeitig besseres oder effektiveres Spiel bedeutet. So auch in diesem Spiel. Duisburg war, durch die gute Staffelung der Löwen gegen das Positionsspiel des MSV, oft im Aufbau limitiert und musste sich nach langem Ballgeschiebe in den eigenen hinteren Reihen am Ende dann oft für riskante Pässe entscheiden. Diese konnten immer wieder von Spielern der Sechzger abgefangen werden.

Natürlich änderten die frühen Treffer der Löwen auch die Statik des Spiels. Mit der Sicherheit von zwei Toren nach der Hälfte des ersten Durchgangs im Rücken, konnte der TSV das Spiel der Duisburger dann auf sich zukommen lassen und selbst die Dynamik des Spiels diktieren.

Phasenweise Passivität der Sechzger schmälert die Leistung allerdings gar nicht, denn zu Beginn einer Englischen Woche ist es nicht verkehrt, den Energieverbrauch gut zu dosieren. In den Phasen, als die Treffer fielen, hatten die Löwen deutlich die Oberhoheit was den Ballbesitz betraf und Duisburg lief dem Geschehen dann hinterher. Die Gäste wirkten in den Phasen, als die Löwen aufs Tempo drückten, nicht wach und hatten bei den Aktionen der Sechzger häufig das Nachsehen.

Passgenauigkeit (80%:82%)

In Spielen, in denen der eigene Ballbesitz niedrig ist, hat man im Normalfall ebenfalls eine nicht ganz so gute Passgenauigkeit, weil dann die Sicherheitspässe in der eigenen Abwehr beim Aufbau im Positionsspiel nicht so häufig gespielt werden. Mit einer Führung im Rücken verschiebt sich hier natürlich auch alles ein wenig.

Die Sechzger gingen ab der Mitte der ersten Spielhälfte im Aufbau kein unnötiges Risiko mehr ein. Ab diesem Zeitpunkt schoss die Passgenauigkeit der Löwen geradezu nach oben. Phasenweise wurden also sichere Muster im Positionsspiel genutzt. Kontrollierter Aufbau ohne Hast mit Passstafetten im eigenen Defensivbereich. Wenn sich eine vielversprechende Gelegenheit ergab, um erfolgreich nach vorne zu spielen, kamen dann die Pässe druckvoll oft in den Lauf, sodass die Spieler das Leder in der Bewegung verarbeiten konnten, was den Spielfluss am Laufen hielt. Vor der Winterpause waren solche Spielzüge nicht bzw. nur äußerst selten zu sehen. Diese Gelegenheiten nutzten die Sechzger dann extrem gut aus und konnten so den Druck aufs letzte Drittel der Duisburger immer wieder aufbauen und halten.

Defensive Zweikampfquote (55%/49%)

Die Balleroberungsquote der Löwen liegt im gesamten Spiel bis auf die Phase zwischen dem 2:0 und dem Pausenpfiff deutlich über der Duisburgs. Die Zweikampfquote gegen den Ball im Speziellen sieht mit 55% nicht nach dem aus, was wir uns von den Löwen eigentlich wünschen. Allerdings ist es hier so, dass oft der Ball im Nachgang an einen Defensivzweikampf entweder durch Ablaufen der Kugel durch einen Mitspieler oder wegen des hohen Defensivdrucks der Sechzger auf die Zebras schlechtes Passspiel seitens der Spieler von der Ruhr mit einem abgefangenen Pass für die Löwen endete.

Diese 55% sehen im Kontext dessen, was wirklich auf dem Platz geschah, also schlechter aus als sie eigentlich waren. Die Anzahl der aktiven Versuche, selbst wieder in Ballbesitz zu kommen, liegt für die Sechzger um 10% höher als bei den Zebras. Da sind dann nicht nur Zweikämpfe, sondern alle Defensivaktionen inbegriffen.

Wir müssen also zusammenfassend feststellen, dass der alleinige Blick auf die defensive Zweikampfquote nie ein Indikator sein kann, wie gut die Leistung gegen den Ball gesamt war. Es gibt immer weitere Faktoren, die hier mit hineinspielen.

Ein spezielles Lob muss man der gesamten Elf in Puncto Kopfballduelle aussprechen. Hier liegt sie deutlich über dem, was noch in der Hinrunde geboten war.

Das alles in den nächsten Spielen zu bestätigen, wird eines der Ziele von Mannschaft und Trainer sein müssen.

Schüsse/aufs Tor (17/9:11/7)

Endlich wieder ein gutes Verhältnis zwischen abgefeuerten Schüssen und dem, was dann tatsächlich dem gegnerischen Torhüter Arbeit verschafft. Vier Schüsse konnten die Duisburger blocken, vier flogen über oder neben den Kasten.

Jetzt kommt aber das, was am Samstag in dieser Rubrik am positivsten aufgefallen ist. Bis auf zwei Schüsse (42. Schröter/76. Guttau), die geblockt werden konnten, fanden alle der neun im Strafraum abgefeuerten Schüsse den Weg aufs Tor. Vier davon – wie wir alle wissen – sogar hinein. Das ist top und wird der Mannschaft auch weiter Auftrieb geben.

PPDA (15,87:13,7)

Nachdem die Presssingintensität der Sechzger in der ersten Viertelstunde durchaus hoch war und bis zum 2:0 auch blieb, liefen die Sechzger danach nicht mehr so aggressiv an wie in der Anfangsphase. Mit fortlaufender Spieldauer sank die Anzahl der Aktionen gegen den Ball in den pressingrelevanten Zonen. Auch hier ist die kräfteschonende Herangehensweise der Löwen angesichts der Englischen Woche nicht verwunderlich.

In den Phasen des Spiels, als es wichtig war, hohen Druck auf den gegnerischen Aufbau auszuzüben, setzten die Sechzger das gut um.

Die Zahlen zeigen also auch hier nur die halbe Wahrheit. Schlüsseln wir sie nach Phasen auf, zeigt sich ein Bild, das gutes Energiemanagement für die kommenden Aufgaben ablesen lässt.

Die Tore

Hier könnt ihr euch die Tore und andere Highlights noch einmal ansehen.

Schöters Tor zum 2:0 war der entscheidende Treffer in diesem Spiel. Sein Volleyschuss nach Guttaus vorbereitender Flanke könnte es meiner Meinung nach auf die Liste der schönsten Treffer der Saison schaffen.

Viel wichtiger ist jedoch, dass Stürmer Fynn Lakenmacher offenbar wieder aufzublühen scheint. Der junge Hüne strotzte nur so von Selbstbewusstsein. Zu ihm und seiner Leistung weiter unten mehr.

Ich werde diesmal auf keines der Tore genauer eingehen. Wichtig herauszuheben scheint mir jedoch, dass alle Treffer über einen Angriff von einem der Flügel oder die Halbpositionen eingeleitet wurden.

Das fiel auf

Fynn Lakenmacher

Der junge Stürmer spielte eine tolle Partie und belohnte sich mit einem schönen Treffer am Ende selbst für seinen unermüdlichen Einsatz. Lakenmacher agierte als Wandspieler und im Pressing sehr einsatzfreudig. Sein Passspiel war, mit nur einem Fehlpass, nahezu perfekt. Alle drei seiner Schussversuche gingen auf den Kasten. In zwei Dritteln seiner Laufduelle um einen freien Ball ging er als Sieger hervor. Auch wenn er offensiv nicht alles für sich entscheiden konnte, was sowieso utopisch wäre, war Lakenmachers Leistung absolut lobenswert. Weiter so.

Morris Schröter

Zwei Tore zwei Assists, was will man mehr wenn die eigene Mannschaft 4:1 gewinnt? Nichts! Und deshalb ist Schröter wohl für die meisten Man of the Match. Bei seinem zweiten Tor profitierte er von einem in die Mitte abgewehrten Schuss von Lakenmacher den er dann verwandelte. Unter anderem aus solchen Gründen ist die Schussgenauigkeit, auch wenn der Ball nicht ins Tor geht so wichtig.

Julian Guttau

Als Zehner im Zentrum überall zu finden, aber auch wenn es dort zu eng wurde auf die Flügel rechts wie links ausweichend, hat Guttau auf dieser Position geglänzt wie noch kein Löwe zuvor in dieser Saison. Weiter so! 78% seiner Aktionen waren von Erfolg gekrönt. Das ist ein Hammerwert für einen Spieler auf der Zehnerposition. Nur zwei seiner Pässe fanden nicht ihr Ziel und mit 71% gewonnener Offensivduelle hat er jedem Möchtegernmaradona gezeigt, was passieren kann, wenn man pro Ballkontakt nur einen Gegner versucht auszutanzen und dann die Mitspieler wieder ins Spiel einbindet.

Defensive

Nervöse Momente für die Fans des TSV 1860 in der Anfangsphase gegen den MSV Duisburg. In der 3. Minute hatten die Sechzger Glück, als das Spielgerät von halblinks diagonal durch den Sechzehner flog und gleich zwei Duisburger zu spät kamen und den Abschluss verpassten.

Danach standen die Sechzger hinten sehr sicher und ließen erst kurz vor dem Halbzeitpfiff wieder Gelegenheiten für die Gäste in der Box zu. Zwischen der 7. und der 68. Minute ließ die Abwehr des TSV genau zwei Schüsse der Gäste zu. Das war ganz stark, liebe Löwen!

Nach dem vierten Treffer für Sechzig mussten die Fans allerdings einige Male zittern. In der 68. Minute z.B. gleich dreimal kurz hintereinander, als Pledl und zweimal Castaneda große Chancen hatten, einen Treffer zu markieren.

Danach gab es für meinen Geschmack insgesamt zu viele Strafraumszenen für Duisburg. Aber hier möchte ich nicht zu viel Kritik üben. Denn man hatte ja a) einen beruhigenden Vorsprung und b) schon gezeigt, dass man durchaus in der Lage ist, den Gegner zu kontrollieren und keine Gefahr im Strafraum oder Schüsse dort zuzulassen.

Teamgeist

Wie die Mannschaft auf dem Platz zusammengearbeitet hat, sich keiner versucht hat in den Vordergrund zu spielen und jeder alles für das Team versucht hat zu geben, war schön anzusehen. Die bisherigen eher als Problemfälle auffälligen Spieler haben erstaunlich gute Leistungen gezeigt.

Marlon Frey

Frey in der Box-to-Box-Rolle war kämpferisch ein Vorbild für alle anderen auf dem Platz und verlor nur einen einzigen Defensivzweikampf. Eine Erfolgsquote von knapp 80 Prozent im Passspiel sollte auch nicht unerwähnt bleiben.

Valmir Sulejmani

Der bisher eher auf dem Abstellgleis geparkte Stürmer hatte einen Sahnetag. Er verlor nur zwei Offensivduelle setzte sich gegen den Ball auch des Öfteren gut mit ein. Lediglich eines seiner Zuspiele in die Box fand nicht den Adressaten und er gab, als er einmal plötzlich auf der halbrechten Seite auftauchte, eine gute Schussvorlage per Flanke.

Fazit

Es war ein tolles Spiel des TSV 1860 München gegen eine Mannschaft des MSV Duisburg, die vor der Winterpause klar im Aufwind befindlich war. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Keiner darf sich nun auf den Lorbeeren dieses Sieges ausruhen. Die allgemeine Situation beim Tabellenbild ist nach wie vor prekär.

Am Dienstag in Lübeck steht der nächste schwere Brocken bevor. Die Hanseaten haben am Wochenende ebenfalls einen Sieg landen können und werden zuhause mit breiter Brust auflaufen.

Es gilt die Leistung zu konservieren und gut zu regenerieren, um am Dienstag im Norden der Republik wieder alles geben zu können.

Wenn man den Fußball, der am Samstag gezeigt wurde, mit dem vergleicht, was zwischen August und der Trainerentlassung teilweise gespielt worden war, und zwar in den Punkten Tempo im Mittelfeld, Aggressivität im Gegenpressing nach Ballverlusten, Lauffreudigkeit auf dem Weg nach vorne, Unterstützung der Mannschaftskameraden in Zweikampfsituationen, könnte man denken, dass im Winter dem kompletten Kader ein völlig neues Mindset eingeimpft worden war.

Es war schön zu sehen, dass die Sechzger nun wieder die Tugenden auf den Platz bringen, die man sehen möchte.

Datenquelle: Wyscout