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VfB Lübeck – TSV 1860 (1:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse der Partie VfB Lübeck – TSV 1860 München. Am Ende gab es einen Punkt für beide Teams. In einem zerfahrenen Spiel, das von viel Nervosität gekennzeichnet war, trennten sich die Mannschaften glücklich für die Sechzger mit 1:1.

VfB Lübeck – TSV 1860 München, Dienstag, Vorabend des Bahnstreiks, der den Auswärtsfahrern sicherlich bei der Heimfahrt große Probleme bereitete, war ein Spiel zum Abgewöhnen. In einer von vielen Individuellen Fehlern und falschen Entscheidungen geprägten Partie waren die Hausherren den Löwen optisch leicht überlegen. Die Sechzger brachten sich durch Ungenauigkeiten über weite Strecken immer wieder selbst in die Bredouille, Umschaltangriffe der Hausherren verteidigen zu müssen.

Beide Mannschaften kamen im 4-2-3-1 aufs Feld. Die Sechzger hatten offensichtlich den Plan, das Positionsspiel des Gegners mit einer Verschiebung auf 4-4-2 hoch anzulaufen, was vor allem aufgrund der Zerfahrenheit der Partie nur in einer kurzen Phase wirklich zum Tragen kam. Am Ende waren gute oder schlechte Pressingphasen nicht entscheidend für den Spielverlauf, sondern häufige Ballbesitzwechsel im Mittelfeld.

K(r)ampfspiel

Die Qualität des Spiels war von beiden Seiten derart schlecht, dass man sich die Analyse eigentlich sparen möchte. Den Lübeckern muss man zugute halten, dass sie gegen den Ball die einsatzfreudigere Mannschaft waren und insgesamt auch konzentrierter agierten. Dank Marco Hiller gerieten die Löwen nicht schon früh in Rückstand.

Für die Zerfahrenheit in der Partie sorgte auch ein auf beiden Seiten äußerst kleinlich pfeifender Unparteiischer. Er hat sicherlich keine gravierenden Fehlentscheidungen getroffen, aber mit der Art und Weise der Pfeiferei ebenfalls für viele unnötige Unterbrechungen gesorgt, was einen Spielfluss oft gar nicht aufkommen ließ. Im Gegensatz zum Spiel gegen Duisburg pfiff der Schiedsrichter auf beiden Seiten mehr als doppelt so oft Aktionen wegen Foulspiels ab.

In den wenigen Phasen, als unsere Löwen konzentriert im gegnerischen letzten Drittel agierten, hatten die Lübecker alle Hände voll zu tun, um Sechzig in Schach zu halten. Leider konnten die Sechzger diese konzentrierten Phasen nicht in der Häufigkeit und Länge generieren, wie es nötig gewesen wäre, um im Spiel irgendwann dominant zu werden.

Kommen wir nun, wie üblich, zunächst zu den statistischen Werten der Partie.

Statistische Werte VfB Lübeck – TSV 1860

  • Ballbesitz: VfB 57% – TSV 1860 43%
  • Passgenauigkeit: VfB 76% – TSV 1860 70%
  • Defensive Zweikampfquote: VfB 59% – TSV 1860 63%
  • Schüsse/aufs Tor: VfB 8/4 – TSV 1860 8/1
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): VfB 9,2 TSV 1860 8,08

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (57%:43%)

Der höhere Ballbesitz des VfB Lübeck liegt wie so oft an längeren Vorbereitungsphasen im Positionsspiel seitens der Hausherren, die zwar sieben Mal häufiger ihre Positionsangriffe bis ins letzte Drittel des Gegners durchbringen konnten als die Löwen, sich dabei aber im Aufbau deutlich mehr Zeit ließen. Das schlägt sich auch in der Passgenauigkeit nieder. Darum gehen wir heute ohne viel Federlesen zu dieser Rubrik über.

Passgenauigkeit (76%:70%)

Beide Teams haben sich in dieser Rubrik nicht mit Ruhm bekleckert. Nehmen wir Rück- und Querpässe, die im eigenen letzten Drittel erfolgten, aus der Wertung, haben wir nahezu ausgeglichene Werte für beide Teams mit einem leichten Plus (1%) für die Sechzger was gelungene Vorwärtspässe insgesamt anbelangt und deutlichen Vorteilen von über 13% bei Pässen ins letzte Drittel des Gegners.

Nichtsdestotrotz konnten die Löwen das Bollwerk am und im Lübecker Strafraum nie wirklich effektiv durchdringen.

Defensive Zweikampfquote (59%:63%)

Die Quote für die Sechzger bei defensiven Zweikämpfen ist definitiv als gut zu bezeichnen. Die Anzahl der geführten Zweikämpfe in Abhängigkeit vom gegnerischen Ballbesitz hingegen leider nicht. Hier steht es 2,11:1,27 für den VfB. Eine leicht bessere Bilanz was abgefangene Pässe und gewonnene Kopfballduelle anbelangt macht leider das Kraut auch nicht fett. Hier ist in diesem Spiel (wieder einmal) zu wenig direkter Einsatz gegen ballführende Spieler vorhanden gewesen.

Die Frequenz direkter Defensivduelle pro Minute gegnerischen Ballbesitzes muss nach oben kommen. Die Mannschaft muss die ballführenden Spieler der Gegner aggressiver angehen. Das bedeutet nicht, dass man auf Teufel komm raus dauernd die Blutgrätsche auspacken sollte. Generell in den Transitionsphasen von einem Mannschaftsteil in den nächsten, während der gegnerischen Angriffe ballnah näher am nicht ballführenden Gegenspieler zu sein und besseres Antizipieren gegnerischer Laufwege könnten hier Abhilfe schaffen.

Schüsse/aufs Tor (8/4:8/1)

Die Schussgenauigkeit litt am Dienstag Abend vor allem darunter, dass der VfB Lübeck es schaffte, die Hälfte der Schüsse des TSV 1860 München zu blocken. Hier sind dann wieder die Entscheidungen, wann und von wo aus man schießen sollte, die Krux, an der es hapert. Alle Schüsse – abgesehen vom Treffer durch Ouro-Tagba – kamen von der halblinken Seite vor oder in der gegnerischen Box.

Es gelang den Löwen abgesehen vom Führungstreffer in keiner Phase des Spiels, so in den Strafraum der Lübecker einzudringen, dass es in unmittelbarer Tornähe für Lübeck brenzlig geworden wäre. Das, was am Samstag in diesem Punkt noch sehr gut war, war am Dienstag miserabel.

PPDA (9,2/8,08)

Speziell in der ersten Halbzeit war von Positionsspiel auf beiden Seiten sehr wenig zu sehen. Die Ballgewinne und -verluste erfolgten bei beiden Teams oft in den Umschaltphasen. Das Spiel war dermaßen zerfahren, dass es auf beiden Seiten zu wenig Pressingphasen und -situationen kam. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es den Löwen, den Plan hier besser umzusetzen, konnte aber nicht über die gesamte zweite Spielhälfte aufrecht erhalten werden.

Danach waren wieder die gleichen Muster wie schon in Halbzeit eins zu sehen.

Lübeck setzte den Plan diesbezüglich in der letzten halben Stunde der ersten Halbzeit und in der zweiten Viertelstunde der zweiten Halbzeit passabel um.

Dieses alles hing, wie schon erwähnt, von der generellen Zerfahrenheit der Partie aufgrund der Ungenauigkeit beider Teams im Passspiel nach vorne zusammen.

Die Tore

Hier sind die Treffer und einige weitere der spärlich vorhandenen Highlightszenen noch einmal anzusehen.

So schön Ouro-Tagbas Treffer zur zwischenzeitlichen Führung war, müssen wir doch den Gegentreffer analysieren, bei dem wieder einmal ein Gegenspieler vor dem Kasten komplett frei zum Abschluss kommt.

Lange Fehlerkette vor dem Treffer für Lübeck

Lübeck erobert auf der aus Löwensicht linken Seite den Ball und bringt die Kugel zu Boland, der, obwohl drei Sechzger in relativer Nähe zu ihm positioniert sind, den Ball a) annehmen, b) verarbeiten c) sofort nach halbrechts weiterleiten kann, danach durchstartet und keiner, der in seiner nähe befindlichen Gegenspieler sich zuständig fühlt, ihn zu begleiten. Rieder oder Frey, am besten aber in dieser Situation beide, hätten hier mitgehen müssen, um die folgende Flanke vom ebenfalls schlecht bewachten Thiel (Guttau wäre zuständig gewesen) zu verteidigen. So kommt Boland völlig frei am langen Pfosten zum Kopfball und netzt ein.

Erschwerend kommt hier ein Stellungsfehler in der Innenverteidigung hinzu. Theoretisch müsste Verlaat hinter dem Stürmer Facklam stehen, dann hätte Glück möglicherweise den heranstürmenden Boland rechtzeitig gesehen und die Kugel per Kopf klären können.

Auch Hiller hätte Platz und Zeit gehabt, nach vorne zu gehen und die Kugel aus der Gefahrenzone zu fausten oder die Flanke vielleicht sogar aus der Luft zu fangen. Das allerdings ist definitiv nicht der entscheidende Fehler bei diesem Gegentreffer gewesen. Boland darf hier einfach nicht allein durchlaufen.

Einem einzelnen Spieler hier die Schuld zu geben, ist nicht möglich. Da hat einfach die Konzentration und das Pflichtbewusstsein gefehlt. Raumdeckung ist gut und schön, aber nicht in der Schlussphase, wenn der Gegner viel Druck aufbaut und man über zwei Minuten lang nicht aus dem eigenen Drittel herauskommt. Da müssen klare Zuordnungen herrschen. Irgendwer muss da Verantwortung übernehmen und die Mannschaftskameraden lautstark wachrütteln, damit nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf in diesen Phasen präsent ist.

Das fiel auf

Mansour Ouro-Tagba

Der Youngster im Löwensturm erzielte seinen ersten Treffer in der 3. Liga, spielte keinen Fehlpass und war definitiv ein belebendes Element in der Schlussphase. In den 22 Minuten Einsatzzeit fügte er sich gut ins Mannschaftsgefüge ein und kann mit seiner Leistung zufrieden sein.

Marco Hiller

Gleich zweimal in der Anfangsphase und ein weiteres Mal in Minute 58 rettete Marco Hiller die Löwen vor einem Rückstand. Mit etwas Übersicht hätte Hiller beim Gegentreffer die Entscheidung treffen können, nach vorne zu gehen und die Kugel aus der Gefahrenzone zu fausten.

Wenig Positives

Wenn die Sechzger im letzten Drittel des Gegners den Ball hatten, gab es kurze Phasen, die man so sehen möchte. Lübeck war, wenn auch immer nur sehr kurzzeitig, dann sehr beschäftigt damit, das Leder unkontrolliert aus der Gefahrenzone zu bringen, was dann wieder zu Ballgewinnen für die Löwen führte. Fehler bei der Penetration der Box führen dann zu Umschaltmomenten, bei denen die Restverteidigung der Sechzger oft überfordert war und Lübeck so zu gefährlichen Angriffen einlud. Gott sei Dank waren die Lübecker dann ähnlich unkonzentriert wie die Sechzger und machten wenig bis nichts aus diesen Gelegenheiten.

Viel Negatives

Schlechtes und zu passives Defensivverhalten im Mittelfeld mit zu großen Abständen zum Gegenspieler.

Unkontrolliertes Passspiel in entscheidenden Umschaltmomenten und unnötigerweise riskante Querpässe im letzten Drittel des Gegners.

Viele falsche Entscheidungen dabei, wohin ein Pass gespielt werden soll. Auch wenn die Pässe dann ankamen, war es oft dem geschuldet, wie ein Pass zum Mitspieler gespielt wurde, dass die Ballbesitzphasen oft nur von extrem kurzer Dauer waren und der Gegner die Kugel schnell wieder in seinen Reihen hatte. Das gilt allerdings nicht nur für die Sechzger. Lübeck hat abgesehen vom verzögernden Spiel im eigenen Defensivbereich hier ebensowenig auf die Kette gebracht wie die Löwen.

Diese drei negativen Komponenten waren in Summe zu viele Negativa, sodass in dieser Partie kein gutes Spiel von Seiten der Löwen möglich gewesen war.

Erschwerend kommt das dilettantische Defensivverhalten beim Gegentreffer hinzu.

Fazit

Rechnet man die klaren Chancen im Spiel gegeneinander auf, ist das ein glücklicher Punktgewinn für die Löwen im Abstiegskampf.

Am Sonntag kommt Sandhausen nach Giesing. Mit so einer Leistung gehen wir da unter.

Datenquelle: Wyscout

Verschickte Oliver Griss Screenshots, um Beiratsmitglied Walch zu diskreditieren?

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Der Streit zwischen den beiden Gesellschaftern beim TSV 1860 München scheint weiter kein Ende zu nehmen. Nun greift eine dritte Partei in das Geschehen ein. Hat “dieblaue24“-Betreiber Oliver Griss versucht, Beiratsmitglied Nicolai Walch mit Instagram-Screenshots zu diskreditieren?

Walch-Screenshot von Oliver Griss landet bei Livingston

Ja ist denn heut’ schon Wahlkampf? Bald gibt der TSV 1860 e.V. Kandidaturenfristen für den Verwaltungsrat bekannt. Nun hat HAM-Vertreter Andrew Livingston Verwaltungsrat und Beiratsmitglied Nicolai Walch mit einem Screenshot von Instagram konfrontiert. Dieser Screenshot wurde offensichtlich von dieblaue24-Betreiber Oliver Griss angefertigt.

Konkret geht es um folgenden Sticker, den Walch im Straßenraum fotografierte und auf seinem privaten Instagram-Profil teilte:

Das Bildmaterial, mit dem Walch von Livingston konfrontiert wurde, war ein Full-Screenshot eines Smartphones – und war so aufgenommen, dass man das Profilbild des eingeloggten Instagram-Users, der das Foto angefertigt hatte, sehen kann. Rechts unten im Screenshot ist das Profilbild von Oliver Griss sichtbar (siehe Pfeil & Kreis):

Screenshot aus dem Privatprofil von Nicolai Walch - aufgenommen von Oliver Griss

Dies lässt den Schluss zu, dass HAM-Vertreter Livingston den Screenshot von Oliver Griss erhielt, eindeutig ist zumindest jedoch, dass dieser ihn anfertigte und weitergab.

Sport Bild-Reporter konfrontierte Walch nahezu zeitgleich

Auch ein Reporter der Welt und der Sport Bild, Berries Boßmann, konfrontierte Walch zeitgleich mit dem Post. Boßmann ist Journalist und bekennender 50+1-Gegner. Er hatte zuletzt Exklusiv-Interviews mit Hasan Ismaik („Das sind Geisterfahrer, die sich als Retter der Seele von 1860 feiern“) führen und in der Welt veröffentlichen dürfen. Zudem wurden auch Artikel wie “Die schmutzige Akte 1860” (Welt) oder “Schmierenkomödie bei 1860 geht weiter” (Sport Bild) unter seinem Namen publiziert. Sämtliche Schriftstücke erschienen kurz hintereinander Ende des Jahres 2023 und Anfang 2024. Die Artikel behandelten teilweise geleakte E-Mails aus der Korrespondenz des Beirats der Geschäftsführungs-GmbH.

Kurz bevor Livingston Walch mit dem Instagram-Post konfrontierte, bat Sport Bild-Reporter Berries Boßmann Nicolai Walch wegen genau dieses Posts ebenfalls um eine Stellungnahme. Er stellte u.a. die Frage “Ist aus Ihrer Sicht eine Position in den Führungsgremien eines Drittligisten, bei dessen Heimspielen aus Steuergeldern bezahlte Polizisten zum Einsatz kommen, mit der Beleidigung von Beamten als ‘Bastarde’ vereinbar?”

Gab Oliver Griss den Walch-Screenshot an mehrere Personen weiter?

Walchs Post stammt vom 29. Juli des vergangenen Jahres. Sollten Boßmann und Livingston etwa unabhängig voneinander, durch eigene Recherche und zufällig zeitgleich letzte Woche auf diesen Post aufmerksam geworden sein? Oder erhielt auch Boßmann einen Screenshot von Oliver Griss? Und wie kamen die geleakten E-Mails zu Boßmann? Pflegt Oliver Griss etwa nähere Kontakte zur HAM-Seite und versorgt sie mit Informationen, um Vereinsfunktionäre in Misskredit zu bringen? Und falls ja, beruht die Versorgung mit Informationen gar auf Gegenseitigkeit?

Walch mit Stellungnahme gegenüber Boßmann

Rechtsanwalt Walch konterte die Vorwürfe von Boßmann wie folgt:

Guten Tag Herr Boßmann,

natürlich verfüge ich über das von Ihnen benannte Instagram-Konto “nicwest60“. Das haben Sie längst recherchiert. Es handelt sich um meinen privaten Account, über den ich mit (Fußball-)Freunden kommuniziere und unter anderem Kuriosa teile, die mir begegnen. Trotz meiner ehrenamtlichen Funktion im TSV München von 1860 versuche ich mich dabei möglichst wenig inhaltlich selbst zu beschränken und teile regelmäßig entsprechende Fundstücke und Eindrücke in Storys, im Status sowie in Beiträgen in verschiedenen sozialen Medien, am wenigsten aber Beiträge auf der Plattform Instagram.

Ihre Annahme, ich würde mir durch die Abbildung des von Ihnen genannten Stickers im öffentlichen Raum dessen Inhalt persönlich zu eigen machen, ist falsch.

Das Genre, in dessen Kontext der Aufkleber zu verorten ist, definiert Wikipedia wie folgt: Stickerkunst (englisch Sticker für „Aufkleber“) ist eine Form von Streetart, bei der Aufkleber im öffentlichen Raum angebracht werden. Die Einordnung zwischen akzeptierter Streetart und unerlaubter Verunzierung ist dabei fließend.  

Im von Ihnen benannten Fall stellt der Kontrast aus rabiater textlicher Äußerung und verniedlichender grafischer Darstellung ein Spezifikum dar, auf das ich aufmerksam wurde und es dokumentiert habe. Ein Fall von Sub- oder Jugendkultur. Zeugnisse dieser Art sind typisch für Fankultur, deren wandelnde Erscheinungsformen ich als Phänomen seit jeher sehr interessant finde.

Falls Sie Interesse an Jugendsprache haben und Sprachcodes verstehen wollen, beispielsweise auch die positive Umwertung vermeintlicher Beleidigungen wie „Bitch“ oder „Bastard“ empfehle ich Ihnen ein auf dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung im Netz verfügbares Gespräch mit einem darauf spezialisierten Germanisten: Link.
Auch unabhängig davon, geht Ihre gekünstelt anmutende, wörtliche Übersetzung des englischen Begriffs vollkommen ins Leere. Ich denke aber das ist Ihnen bewusst.

Für den Fall, dass Ihre Aufmerksamkeit auch einer juristischen Bewertung gilt, verweise ich zunächst auf die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dazu: Link.

Im vorliegenden Fall hätte es sich bereits nach der überholten, früheren Rechtsprechung der Instanzgerichte nicht um eine Beleidigung gehandelt. Nach der jetzigen Rechtsprechung wäre selbst etwa das Tragen eines entsprechenden T-Shirts mit dem reinen Wortinhalt und ohne weitere Stilmittel nicht als Beleidigung zu werten. Rein vorsorglich stelle ich klar, dass ich mich damit nicht annähernd selbst identifiziere.

Jedenfalls kann ich Ihnen versichern, dass ich Menschen grundsätzlich nicht beleidige – auch keine Polizeibeamten. Vielmehr schätze ich insgesamt die Arbeit der Polizei sehr und ich bin auch persönlich mit Polizeibeamten, u.a. aus dem USK sehr gut im persönlichen Kontext bekannt und hatte schon mehrmals einen Austausch über das Spannungsfeld öffentliche Sicherheit und Fankultur, wobei ich dort nie auf Ablehnung oder gar Empörung gestoßen bin.

Leider habe ich bei Ihnen den Eindruck, dass krampfhaft nach Empörungspotential gesucht wird, um damit ehrenamtliche Vereinsfunktionäre vor dem Hintergrund der 50+1-Debatte zu diskreditieren. Warum Sie Ihren Fokus derart ausrichten, weiß ich nicht, aber es würde mich interessieren.

Für den Fall, dass Sie in Ansehung meiner Stellungnahme trotzdem unbedingt wie geplant berichten wollen, erteile ich Ihnen hiermit vorsorglich ausdrücklich die Zustimmung für die Veröffentlichung des Posts mit dem von mir aufgenommenen Foto, sodass sich die Leser ein vollständiges Bild, das über die Wortfolge in Alleinstellung hinausgeht, machen können. Abschließend weise ich insgesamt auf die einschlägige Rechtsprechung zum Erfordernis vollständiger Berichterstattung hin, insbesondere im Hinblick auf etwaige verdeckte Tatsachenbehauptungen.

Es würde mich freuen, wenn Sie auch über den dokumentarisch geteilten Aufkleber hinaus, Interesse an meiner Person, meinem Hintergrund und dem ehrenamtlichen Wirken beim TSV 1860 München hätten. Dann würden Sie feststellen, dass bereits Ihre sehr spezifische Anfrage der Sache insgesamt nicht gerecht wird und erst recht nicht zur Herleitung einer Unvereinbarkeit meines Posts mit meiner Position beim TSV 1860 München tauglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Nicolai Walch

Video- & Fotogalerie zu VfB Lübeck – TSV 1860

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VfB Lübeck TSV 1860 München Lohmühle Fotogalerie Titelbild

Immerhin einen Zähler ergatterten die Löwen am gestrigen Abend an der Lohmühle. Auch wenn der Zeitpunkt des Gegentores natürlich sehr ärgerlich war, so war es angesichts der doch sehr mauen ersten Halbzeit ein leistungsgerechtes Remis. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Match des TSV 1860 beim VfB Lübeck.

Videos aus dem Stadion Lohmühle

Nachfolgend zwei Videos vom Dienstagabend. Noch mehr Bewegtbilder rund um die Löwen findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu VfB Lübeck – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Giannikis: “Der Punkt geht in Ordnung”

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Kurzauftritt von Giannikis in der PK

Nur kurze drei Minuten dauerte der Auftritt von Argirios Giannikis auf der Pressekonferenz nach dem ersten Auswärtsspiel seines neuen Teams in der 3. Liga. Da aus München offensichtlich keine akreditierten Journalisten die Gesprächsrunde nach dem 1:1 in Lübeck besucht hatten bzw. überhaupt erst zum Spiel angereist waren, wurden dem Löwencoach keine Fragen gestellt. Direkt nach den Eingangsstatements beider Trainer wurde Giannikis zum Flieger nach München entlassen. In seiner eigenen Stellungnahme beurteilte er den Auftritt seiner Mannschaft durchaus kritisch und sah “wenig Spielphasen, wo wir Ruhe reinbringen konnten.” Man habe sehr viele Ballverluste produziert und dadurch sehr viele Umschaltmomente der Lübecker zugelassen. Wie schon häufig in dieser Saison kassierte 1860 erst kurz vor Spielende ein Gegentor, das eine höhere Puntkausbeute verhinderte. Naturgemäß haderte der Löwendompteur mit dem späten Ausgleichstreffer für die Gastgeber, wobei er das Unentschieden als leistungsgerecht bewertete.

In Summe war es ein chancenarmes Spiel. Wir gehen in Führung in der 2. Halbzeit. Und wenn du 1:0 führst bis zur 88. Minute, willst du natürlich auch den Sieg einfahren. Wir kriegen ein Tor, wo wir einen Spieler aus den Augen verlieren, wo wir nicht gut strukturiert organisiert sind im Zentrum aus der Spielverlagerung heraus und dann in der Box. Aber ich denke, der Punkt geht in Ordnung.”

Torschütze Ouro-Tagba glücklich

Tim Rieder freute sich in den Stimmen zum Spiel besonders für den Kollegen Mansur Ouro-Tagba für dessen Premierentreffer in der 3. Liga. Der Torschütze selbst hatte ein “ekliges Kampfspiel” gesehen, in das er zur Schlussviertelstunde für den diesmal glücklosen Fynn Lakenmacher eingewechselt wurde. Zu seinem ersten Treffer im dritten Kurzeinsatz für die Löwenprofis meinte er:

Ich bin glücklich über mein Tor. Schade, dass wir am Ende noch das Gegentor kassiert haben. Wir sind offen für mehr!

Und für die in den hohen Norden mitgereisten Löwenfans hatte der 19jährige noch eine Grußbotschaft parat:

Die geilsten Fans, die ich je geseh’n hab. Es ist Bahnstreik und ihr seid trotzdem da. 800 Fans am Dienstag Abend… Ich liebe euch!

 

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden in Lübeck: Schwierige Standortbestimmung

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Ein fußballerischer Leckerbissen war das gestrige Spiel des TSV 1860 München beim VfB Lübeck beileibe nicht. Gegenüber der vielversprechenden Leistung gegen den MSV Duisburg am vergangegen Samstag mag es sich sogar wie ein Rückschritt anfühlen. Nach zwei Pflichtspielen unter Argirios Giannikis tut man sich mit einer exakten Standortbestimmung des Leistungsvermögens der Löwen schwer.

Die geweckte Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt

Der starke Auftritt der Löwen gegen Duisburg weckte natürlich wie immer hohe Erwartungen in Giesing. Aber viele Löwenfans trauten dem Braten nicht so ganz wie man in unserem Talk und auch an den Kommentaren zum Restrundenauftakt sehen konnte. Zurecht, wie sich gestern herausstellen sollte. 1860 konnte in Lübeck nie an die Spielfreude des Duisburg-Spiels anknüpfen und konnte kaum Struktur in das Spiel bringen. So sahen die 6183 Zuschauern in der Lohmühle Abstiegskampf pur. Wenn das Spiel 0:0 ausgeht, beschwert sich sicher niemand. Doch durch den Führungstreffer von Mansour Ouro-Tagba (sein erster Profitreffer) in der 79. Minute wären sogar drei Punkte drin gewesen. Doch ein mal wieder viel zu leicht erzielter Gegentreffer in der 88. Minute sorgte für eine letztendlich leistungsgerechte Punkteteilung. Und doch irgendwie zwei verlorene Punkte für Sechzig.

Extrem schwierige Standortbestimmung

So tappt man als Löwenfan mal wieder im Dunkeln über das wahre Leistungsvermögen der Mannschaft. Auf die wirklich gute Leistung gegen Duisburg folgte ein weitestgehend zerfahrenes und ungeordnetes Spiel in Lübeck. Spieler, die gegen Duisburg positiv herausragten, konnten gestern keine Akzente setzen (besonders Schröter und Sulejmani). Vrenezi, der für Sulejmani kam, konnte ebenfalls nicht überzeugen. So dass die gemeinsam eingewechselten Starke und Ouro-Tagba einspringen mussten und per Koproduktion für das Highlight des Abends aus Löwensicht sorgten. Und was haben wir nun? Einen überzeugenden Sieg gegen schwächelnde Duisburger, die gestern zu Hause gegen den Abstiegskonkurrenten Hallescher FC 2:3 unterlagen und nun schon acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer haben. Plus ein Auswärtsspiel mit reinrassigem Abstiegskampf, von dem wir immerhin einen Punkt mitbringen konnten. Am Ende haben wir vier Punkte geholt, was sicher sehr positiv ist. Aber für eine sportliche Standortbestimmung ist es wohl noch zu früh.

“Konstant punkten” ist die Devise

Nach der Duisburger Niederlage gegen Halle müssen wir wohl die Wertigkeit des 4:1 etwas niedriger einordnen, als wir das am Samstag – eh schon auf der Euphoriebremse stehend – getan haben. Eine Standortbestimmung des Leistungsniveaus unter Giannikis muss noch warten. Dennoch hat das Team eine Maßgabe des neuen Trainers erfüllt: Giannikis wollte “konstant punkten” und das hat das Team umgesetzt. Um in der Liga zu bleiben, liegt noch ein Berg Arbeit vor Giannikis und der Mannschaft. Aber vier Punkte gegen direkte Konkurrenten sind keine schlechte Ausbeute für die ersten beiden Pflichtspiele. Darauf kann man aufbauen, dabei bleibe ich. Ein Schlüssel zum Klassenerhalt wird sein, die katastrophale Heimbilanz aufzupolieren und das Sechzgerstadion wieder zu einer Festung zu machen. Am Besten am Sonntag gegen Sandhausen mit einem ähnlichen Auftritt wie gegen Duisburg. Wir stecken immer noch mitten im Abstiegskampf!

1:1 – 1860 fängt sich spätes Gegentor gegen Lübeck

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Der TSV 1860 ist beim Auswärtsspiel in Lübeck nicht über ein graues 1:1 hinausgekommen. Der Ausgleichstreffer fiel in der 88. Minute.

800 Löwenfans in Schleswig-Holstein

Trotz Rekord-Bahnstreiks von 6 Tagen ab Mittwoch ließen es sich ca. 800 reisefreudige Löwen nicht nehmen, den weiten Weg (839km einfach) in den Norden auf sich zu nehmen, um den TSV 1860 im ersten Auswärtsspiel des Jahres 2024 zu unterstützen.

Im Stadion Lohmühle sahen die mitgereisten Anhänger über weite Strecken eine Partie der Kategorie “das hätte nicht sein müssen”. Kaum Torchancen und wenig gelungene Aktionen auf beiden Seiten prägten die Partie.

Erste Hälfte zum Abgewöhnen

Im ersten Durchgang geling beiden Mannschaften so gut wie nichts. So waren auch ernstzunehmende Torchancen Mangelware. Man hätte meinen können, die Teams auf dem Rasen taten es den GDL-Lokführern gleich und streikten. Zumindest kamen sie pünktlich auf den Rasen.

Löwencoach Giannikis schickte bereits frühzeitig die Reservisten in den kalten Nieselregen der Marzipanstadt, damit diese für den zweiten Durchgang aufgewärmt waren.

Im zweiten Durchgang zwei Tore – sonst nichts Nennenswertes

Abgesehen von einigen Fouls und der ein oder anderen gelben Karte passierte auch in Durchgang zwei nicht viel. Giannikis brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit Vrenezi für Sulejmani und Kwadwo für Steinhart, der bereits verwarnt gewesen war.

Dem Spiel der Löwen gab das nicht die nötigen neuen Impulse. Ein weiterer Doppelwechsel (Starke für Schröter und Ouro-Tagba für Lakenmacher) sollte ebenfalls keine schnelle Wende bringen. So schraken die mitgereisten 800 Löwenfans beinahe auf, als Ouro. Tagba nach einer Starke-Flanke und einem zumindest fragwürdigen Herauslaufen des Lübecker Torwarts ins Tor köpfte – 0:1.

Doch der Löwenblues schlug gnadenlos wieder zu: Nach einer Flanke in der 88. Minute stimmte die Abstimmung zwischen Glück und Hiller nicht, sodass Boland zum 1:1 Endstand einköpfte. Der Jubel der Fans des VfB Lübeck hielt sich in Grenzen, da Boland nach ebenjenem Kopfball mit dem Schädel gegen den Torpfosten krachte und ein paar Minuten behandelt werden musste. Immerhin konnte er gehend den Rasen verlassen und es schien nichts Schlimmeres passiert zu sein.

Danach geschah nichts mehr, sodass der Löwe zumindest einen Punkt aus dem Norden in den Learjet packen konnte, wenngleich dies ob des späten Ausgleichstreffers durchaus ärgerlich war.

Aufstellung:
Hiller – Ludewig, Verlaat (C), Glück, Steinhart (45‘ Kwadwo) – Rieder, Frey – Schröter (75‘ Starke), Guttau, Sulejmani (45‘ Vrenezi)  – Lakenmacher (75‘ Ouro-Tagba)

Tore:
0:1 Ouro-Tagba (80‘), 1:1 Boland (88‘)

Lorenz Knöferl wechselt zum TSV 1882 Landsberg

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Knöferl Lorenz TSV 1860 U21

Einst war Lorenz Knöferl der jüngste Torschütze des TSV 1860 in einem Pflichtspiel, nun wechselt er zu Bayernliga-Tabellenführer TSV 1882 Landsberg mit Spielertrainer Sascha Mölders.

Knöferl wechselt zum TSV 1882 Landsberg

Die Löwen-Filiale beim TSV 1882 bekommt einmal mehr Zuwachs. Neben Mölders stehen auch Nico Karger, Timo Spennesberger, Daniel Leugner und Nicholas Helmbrecht in Landsberg unter Vertrag.

Pünktlich zum Trainingsauftakt begrüßte der Spitzenreiter der Bayernliga Süd seinen Neuzugang, der seinen Vertrag bei 1860 München zum Jahresende aufgelöst hat und in Landsberg die Nummer 7 tragen wird. Abteilungsleiter Sebastian Gilg gibt zu Protokoll:

“Diese Gelegenheit mussten wir nutzen und zugreifen. Wenn so ein Spieler von sich aus auf uns zu kommt und uns unterstützen möchte, dann ist das nicht selbstverständlich. Er ist eine echte Verstärkung. Der Kontakt kam über Sascha Mölders zustande, der Lenzi schon seit vielen Jahren kennt und auch viel von ihm hält.”

Mölders freut sich auf den Neuzugang

Auch Spielertrainer Mölders ist sehr angetan von der Neuverpflichtung:

“Es ist definitiv eine Win-Win Situation. Lenzi will Spaß haben und wieder Fußball spielen und wir bekommen eine Alternative in der Offensive dazu. Dort kann er viele Positionen spielen. Auch ich war jetzt eine längere Zeit verletzt, da passt es perfekt.”

Beim TSV 1860 war Lorenz Knöferl zur U21 versetzt worden, soll dort jedoch keine Spielzeit bekommen haben, nachdem er sich vor der Saison geweigert hatte, seinen Vertrag aufzulösen.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Liveticker: VfB Lübeck – TSV 1860 München (22.Spieltag)

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Sechzger.de.liveticker.3.liga.22.spieltag.lübeck.tsv.1860.münchen

Herzlich willkommen zum Liveticker am 22.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem VfB Lübeck und dem TSV 1860 München!

Das Debüt ist gelungen, nun gilt es nachzulegen. Nur drei Tage nach dem Sieg gegen den MSV Duisburg ist der TSV 1860 München mit Argirios Giannikis schon wieder im Einsatz. Dieses Mal heißt der Gegner auswärts VfB Lübeck. Auch in der Fremde sollen gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf möglichst drei Punkte her. Doch dass man an der Lohmühle auch verlieren kann, musste unlängst Waldhof Mannheim erfahren. Wie schlagen sich die Löwen heute im Norden? Ab 18:60 Uhr wird es spannend.

1 1 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Hiller – Ludewig, Verlaat (C), Glück, Steinhart (45‘ Kwadwo) – Rieder, Frey – Schröter (75‘ Starke), Guttau, Sulejmani (45‘ Vrenezi)  – Lakenmacher (75‘ Ouro-Tagba)

Bank:
Richter (TW), Kurt, Starke, Vrenezi, Greilinger, Kwadwo, Ouro-Tagba, Cocic, Bangerter

Tore:
0:1 Ouro-Tagba (80‘), 1:1 Boland (88‘)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Joel Zwarts (Aufbautraining), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle beim VfB Lübeck:
Hanno Behrens, Manuel Farrona Pulido, Robin Kölle (alle verletzt), Jan-Marc Schneider (krank, fraglich), Kimmo Hovi, Morten Rüdiger, Felix Drinkuth (alle Aufbautraining), Janek Sternberg (Gelbsperre)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat und Tim Rieder haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen. Julian Guttau steht aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel VfB Lübeck – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Bis zu 800 Löwenfans machen sich auf den weiten Weg nach Lübeck und unterstützen die Mannschaft aus dem Gästeblock heraus. Karten sind vor Ort noch an der Tageskasse erhältlich.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Niki Lang zum SC Freiburg II

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Niklas Niki Lang TSV 1860

Kurz vor dem Spiel des TSV 1860 München beim VfB Lübeck (aktuell im Liveticker bei sechzger.de) wurde bekannt gegeben, dass Eigengewächs Niki Lang zum SC Freiburg II wechselt.

Lang zum SC Freiburg II verliehen

Verteidiger Niki Lang wird für den Rest der laufenden Saison an den SC Freiburg II ausgeliehen. Offnebar eröffnete der neue Trainer Argirios Giannikis dem gebürtigen Starnberger, dass er nicht auf ihn setzen wird. „Ich hatte in den vergangenen Tagen intensive Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen des TSV 1860 München. Dabei wurde mit mir offen darüber gesprochen, dass die Spielzeit in der Rückrunde meinen Vorstellungen nicht entsprechen könnte. Damit war klar, dass ich einer Leihe offen gegenüberstehen werde,” außerte sich Lang auf der Website des TSV 1860 zu seiner Lage.

Lang soll Spielpraxis im Breisgau sammeln

Ziel der Leihe zum stark abstiegsbedrohten SC Freiburg II ist, dass Lang dort Spielpraxis sammeln kann. Danach soll er stärker zu den Münchner Löwen zurück kehren. Lang passte offenbar sehr gut in das gesuchte Schema der Freiburger Zweitvertretung: “Mit dem SC Freiburg war ich schnell einig, da sie für die jetzige Situation ein bestimmtes Profil gesucht haben, dem ich hoffentlich voll und ganz gerecht werde. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen“. Lang wird nach aktueller Planung im Sommer an die Grünwalder Straße zurück kehren.

Dr. Christian Werner: “Wir haben eine sehr gute Lösung gefunden”

Zufrieden zeigte sich auch Sportgeschäftsführer Dr. Christian Werner: „Wir haben für alle Beteiligten, sowohl für beide Vereine als auch für Niklas, eine sehr gute Lösung gefunden, die ihm noch mehr Spielpraxis in der 3. Liga einbringt.“ Mit Niki Lang verliert der TSV 1860 München einen U23-Spieler im Kader. Lang spielte seit 2014 für diverse Jugenmannschaften im NLZ der Löwen, ehe er 2019 in den Profikader aufrückte. Insgesamt lief er 57 Mal für die Profis auf und erzielte dabei ein Tor.

Wir wünschen Niki Lang alles Gute im Breisgau und hoffen, dass wir ihn nächste Saison wieder im Löwentrikot sehen.

 

 

 

Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor VfB Lübeck – TSV 1860

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Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor VfB Lübeck - TSV 1860 München 22.Spieltag 3.Liga 2023-24

Vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim VfB Lübeck analysiert Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten das erste Auswärtsspiel der Löwen im Jahr 2024.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor VfB Lübeck – TSV 1860

Nach dem Erfolg gegen den MSV Duisburg gilt es für den TSV 1860 München direkt nachzulegen. Die Gelegenheit dazu bietet sich bereits am heutigen Dienstag im Stadion an der Lohmühle. Gegen den VfB Lübeck mit dem neuen Trainer Florian Schnorrenberg sind drei weitere Punkte durchaus möglich – vorausgesetzt die Leistung vom vergangenen Wochenende kann wiederholt werden. Argirios Giannikis jedenfalls war zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft. Dürfen es die zahlreichen, mitreisenden Löwenfans auch am heutigen Abend sein? Wie erwartet Bernd Winninger die Gastgeber im Stadion an der Lohmühle? Welche Auswirkungen haben die notwendigen Änderungen in der Startaufstellung der Gastgeber?

Diese und weitere Fragen beantwortet Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten vor dem Auswärtsspiel beim VfB Lübeck.