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Preußen Münster – TSV 1860: Ergebnistipp Holger Greilich

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Von 1995 bis 2002 stand Holger Greilich beim TSV 1860 unter Vertrag und bestritt in dieser Zeit insgesamt 114 Bundesligaspiele für Münchens große Liebe. Heute tippt der mittlerweile 52-Jährige die Partie seines Ex-Vereins bei Preußen Münster.

Holger Greilich tippt auf Auswärtssieg der Löwen

Auch wenn sein Abschied von der Grünwalder Straße bereits mehr als 20 Jahre zurückliegt, so fühlt sich Holger Greilich den Löwen doch noch immer verbunden. Folglich überrascht sein Tipp nicht:

“Ich hoffe auf ein 2:1 für unsere Farben!”

Nach der Niederlage in Ulm und dem Remis gegen Dynamo Dresden würde ein Dreier in Münster den Aufwärtstrend natürlich nachhaltig bestätigen.

Auf dem Sprung in die Nationalmannschaft

Der gebürtige Mainzer Holger Greilich startete seine Profikarriere beim FSV Mainz 05, wo er unter anderem an der Seite von Jürgen Klopp kickte. Im Sommer 1995 wagte der Abwehrspieler nach 92 Spielen in der 2. Bundesliga den Sprung in die 1. Liga. Unter Werner Lorant entwickelte sich Greilich zum Leistungsträger, selbst eine Berufung in die Nationalmannschaft wurde des Öfteren thematisiert. Dass es dazu leider nie kam, lag nicht zuletzt daran, dass sich der Verteidiger immer wieder mit Verletzungen herumplagen musste. Ein Knorpelschaden im Knie setzte ihn 1999 lange außer Gefecht, von einer weiteren Knieverletzung in der Saison 2000/01 erholte sich Greilich nur leidlich.

Im Sommer 2002 verließ er die Löwen und wechselte zu Omonia Nikosia nach Zypern, wo er unter anderem auf Marco Haber, heute Leiter der Talentsichtung und Kaderplanung im NLZ des TSV 1860, traf. Nach nur einer Saison kehrte Greilich nach Deutschland zurück und unterschrieb beim 1. FC Saarbrücken. Dort verletzte sich Greilich erneut am Knie und bestritt lediglich drei Partien für die Saarländer, ehe er im Sommer 2004 seine Karriere offiziell beendete.

Hildmann: “Gegen Sechzig zu spielen ist etwas anderes”

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Preußen Münster TSV 1860
Der TSV 1860 zu Gast bei Preußen Münster

Nach der Spieltags-Pressekonferenz beim SC Preußen Münster vor dem Spiel gegen den TSV 1860 am Sonntag um 16:30 Uhr zeigte sich SC-Coach Sascha Hildmann wenig überraschend zufrieden mit den letzten Leistungen, die seine Truppe gezeigt habe und erklärte: “Ich freue mich auf das Spiel”.

“Gegen Sechzig zu spielen ist immer etwas anderes”

Hildmann erklärte weiter: “1860 hat eine unfassbar erfahrene Mannschaft. Viele Spieler haben 2. Bundesliga, dritte Liga oder sogar Bundesliga gespielt. Wir haben eine kernige Aufgabe vor uns. Gegen Sechzig zu spielen, ist immer etwas anderes. Sie haben eine große Fan-Base und sind ein echter Traditionsverein”. In der Tat werden die Löwen trotz der fanunfreundlichen Ansetzung und der langen Anreise von etwa 1.000 Fans begleitet.

Anstrengende Englische Wochen

Die letzten beiden Wochen mit fünf Spielen in 15 Tagen hätten viel Kraft gekostet, berichtete der Münsteraner Trainer. “Wir haben echt gute Spiele gezeigt, haben uns belohnt für die couragierten und engagierten Leistungen und mit viel Leidenschaft gespielt”, sagte Hildmann. Zu Beginn habe das Pokalspiel gegen die Truppe aus der Seitenstraße noch in den Beinen gesteckt. “Gegen Halle und Aue waren wir dann viel frischer und besser”, so der SC-Coach.

Seit fünf Spielen ungeschlagen

Der SC Preußen Münster blieb in den letzten fünf Spielen ohne Niederlage, sammelte drei Siege und zwei Unentschieden, sodass die Löwen gewarnt sind, wie auch 1860-Coach Maurizio Jacobacci in der Löwenrunde bestätigte. Hildmann zeigte sich optimistisch für sein Team: “Wir müssen wieder ans Limit gehen und über 95 Minuten voll bei der Sache sein.”.
Personell fehlten bei den Hausherren zuletzt Niko Koulis und Malik Batmaz mit einer Erkältung. Der Einsatz am Sonntag ist bei beiden fraglich. Joel Grodowski ist hingegen wieder einsatzbereit.

Löwenrunde vor Münster: Kwadwo fällt aus

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Löwenrunde: Kwadwo fällt aus
Löwenrunde: Kwadwo fällt aus

Nach dem torlosen Remis gegen Dynamo Dresden wartet am Sonntag um 16:30 Uhr das nächste Auswärtsspiel beim SC Preußen Münster auf die Löwen. Nicht mit dabei sein wird der zuletzt bärenstarke Kwadwo, der verletzt ausfällt, wie Trainer Maurizio Jacobacci bei der Löwenrunde bekanntgab, die aus Termingründen ohne Vertreter von sechzger.de stattfinden musste.

Kwadwo fällt in Münster aus

In Münster wird Kwadwo nicht mit dabei sein, Jacobacci hofft auf eine Rückkehr nächste Woche zum Heimspiel gegen den SC Freiburg II. Als Ersatz kommen Lang, Glück, Steinhart oder auch Rieder in Betracht. “Das lassen wir uns noch offen”, sagte Jacobacci auf die Frage, wer den Part des verletzten Verteidigers an der Seite von Verlaat einnehmen wird. Der Holländer erntete dabei ein Sonderlob vom Löwen-Coach: “Er ist gewachsen, macht sehr wenige Fehler und ist im Zweikampf extrem griffig geworden. Er lässt wenig zu, aber er braucht auch seine Mitspieler”.

Vorne nicht verkrampfen

Defensiv zeigten die Löwen zuletzt starke Vorstellungen. Allerdings haperte es ein wenig mit dem Tore-Schießen. “Wir dürfen nicht verkrampfen”, sagte Jacobacci und gab sich für das Auswärtsspiel in Münster optimistisch: “Es ist eine Frage der Zeit, dass wir wieder unsere Tore erzielen. Wieso nicht am Sonntag gegen Preußen Münster”, sagte der Löwen-Coach. Defensiv fordert er von seiner Truppe wieder eine “sehr solide Leistung wie gegen Dresden”.

Starke wieder im Kader

Eine Alternative für das nächste Auswärtsspiel in Münster könnte auch Starke sein, der seine Sperre aus dem Spiel in Halle abgesessen hat. “Wir haben eine sehr sehr gute Bank, die während des Spiels eingreifen und den Unterschied ausmachen kann”, erklärte Jacobacci. “Wir wünschen uns alle Champagner-Fußball, dass wir den Gegner an die Wand spielen. Aber wir müssen auf dem Boden bleiben”, sagte der Schweizer weiter. Man habe zuletzt viel an der Defensive gearbeitet, die auch schon gut funktioniert habe. Nun lege man in den Einheiten auch wieder einen größeren Fokus auf die Offensive.

Richtige Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen

Man müsse das eigene Spiel noch “perfektionieren”. Das brauche Zeit und “geht nicht von heute auf morgen. Aber der Wille muss da sein”, forderte Jacobacci bei der Löwenrunde. Man dürfen nicht vorne herein Angst haben, Fehler zu machen. Sondern müsse mutig agieren. Zu den Details im Hinblick auf die Aufstellung wollte sich der Schweizer wie gewohnt nicht äußern. “Wir müssen den Willen haben, in die Box zu gehen. Je mehr Leute in der Box sind, desto mehr Chancen haben wir, einen Abnehmer zu finden”, erklärte Jacobacci und fügte im Hinblick auf den Angriff an: “Das Ziel ist es, so viele Leute wie möglich vor dem Ball zu haben”.

Lob für den Gegner

“Münster hat zuletzt sehr gut performt. Sie haben in den letzten fünf Spielen drei Mal gewonnen und zwei Mal Unentschieden gespielt. Sie haben momentan den Killerinstinkt und sind sehr effizient. Sie münzen ihre guten Chancen sofort in Tore um, das gibt Kraft und Selbstbewusstsein. Sie sind in der Umschaltphase sehr sehr gut. Dies werden wir versuchen zu eliminieren. Das muss im Verbund geschehen”, sagte Jacobacci in Bezug auf die Hausherren. Münster habe aber auch schwache Seiten, die man attackieren werde, um das Spiel am Ende zu gewinnen.

Defensive ist die Basis

Am Sonntag wird es für die Löwen erst einmal gelten, wieder aus einer gesicherten Abwehr heraus zu agieren und sich gerade in der Kette nach den Umstellungen durch Kwadwos Ausfall schnell zu finden. Wie dies den Löwen gelingt, können die Sechzger Fans, die nicht mit in den hohen Norden reisen, etwa 1.000 Gästefans werden live im Stadion sein, entweder auf Magenta Sport oder bei uns im Live-Ticker verfolgen.

 

TSV 1860 lädt zum Fantalk

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Die KGaA des TSV 1860 lädt für interessierte Fans zum ersten Fantalk in der VIP-Alm.

Erster Fantalk mit Marc-Nicolai Pfeifer

Der erste Abend der angekündigten, unregelmäßig stattfindenden Serie des “Löwen-Fantalks” finder mit Marc-Nicolai Pfeifer, Geschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA statt. Pfeifer möchte bei dem Termin “interessante Einblicke ins Innenleben der Geschäftsstelle geben und natürlich auch auf die Geschehnisse in der jüngeren Vergangenheit eingehen”.

Der Löwen-Fantalk findet am 20. Oktober 2023 um 18.60 Uhr in der Sechzgeralm am Trainingsgelände des TSV 1860 München in der Grünwalder Straße 114 statt.

Die Pressemeldung des TSV 1860 im Wortlaut

Der TSV 1860 München und die Fanbetreuung der Löwen laden recht herzlich zur ersten Ausgabe des Löwen-Fantalks ein. In unregelmäßigen Abständen wollen wir mit der gesamten Löwen-Familie offen ins Gespräch kommen und mit Euch und verschiedenen Protagonisten über aktuelle Entwicklungen beim TSV 1860 München sprechen. Den Auftakt in diese Veranstaltungsreihe macht am Vorabend des Heimspiels gegen Freiburg der Geschäftsführer der Löwen, Marc-Nicolai Pfeifer.

Im Rahmen der ersten Ausgabe des Löwen-Fantalks wird Marc-Nicolai Pfeifer interessante Einblicke ins Innenleben der Geschäftsstelle geben und natürlich auch auf die Geschehnisse in der jüngeren Vergangenheit eingehen. Zu den einzelnen Themengebieten wird es zudem die Möglichkeit geben, direkt Fragen an den Geschäftsführer zu richten.

Der Löwen-Fantalk findet am 20. Oktober 2023 um 18.60 Uhr in der Sechzgeralm am Trainingsgelände des TSV 1860 München in der Grünwalder Straße 114 statt.

Wichtige Hinweise zur Veranstaltung:

  • Die Kapazität der Sechzgeralm ist auf 600 Personen begrenzt, deshalb bitten wir um eine Anmeldung mit Personenanzahl per E-Mail an fanbetreuung@tsv1860.de, damit wir die voraussichtliche Anzahl an Teilnehmern besser einschätzen können.
  • Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Sechzgeralm wird nach dem „Windhundprinzip“ gefüllt. Sollte die maximale Kapazität erreicht werden, muss der Einlass gestoppt werden. Ein weiterer Zugang in die Alm ist dann nicht mehr möglich. In diesem Fall bieten wir noch einige Plätze in der kleinen Alm an. Hier findet eine Übertragung der Veranstaltung auf der Leinwand statt.
  • Bekanntlich sind die Parkmöglichkeiten am Trainingsgelände begrenzt, daher bitten wir um Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Wer dennoch mit dem Auto anreist, beachtet bitte die Halteverbotsbereiche. Um die Rettungswege freizuhalten, wird hier umgehend abgeschleppt.
  • Aufzeichnungen aller Art (Video, Audio) der Veranstaltung sind nicht zulässig, Highlights strahlen wir im Nachgang der Veranstaltung auf Löwen-TV aus.

Wir freuen uns auf Euren Besuch beim 1. Löwen-Fantalk des TSV 1860 München.

Preußen Münster – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München bei Preußen Münster. Was erwartet die Löwen bei den zuletzt fünf mal in Folge unbesiegten Münsteranern?

Preußen Münster gegen den TSV 1860 München – Bundesliga Gründungsnostalgie erfasst da wohl die älteren Herrschaften in der Leserschaft. Aber diese Zeiten sind lange her. Am Sonntag gibt es nach drei Jahren Münsteraner Absenz dieses Duell erstmal wieder in Liga drei.

Sascha Hildmann, Trainer in Münster, lässt seine Adler bisher, von einer Ausnahme abgesehen, immer in einer Variante des 3-5-2 auflaufen. Das heißt für Sonntag, gegen den Ball erwartet die Löwen ein 5-4-1. Sollte Münster in Ballbesitz sein, verschieben die Außenverteidiger nach vorn ins Mittelfeld. Zunächst entsteht dadurch das 3-5-2. Überbrückt Münster auch das Mittelfeld, sieht man in der vordersten Linie der Münsteraner bis zu vier Spieler.

Pressinglinie

Die Pressinglinie des SCP agiert – je nach Gegner und Spielsituation – angepasst. Bisher ist, abgesehen vom Spiel gegen Halle bei Münster folgendes Muster zu beobachten: Zu Beginn einer Partie im Pressing noch relativ zurückgezogen agierend, erhöhen die Preußen stets den Druck auf die gegnerische Eröffnung.

Die Wechsel zwischen hohem Anlaufen und passiver Spielweise gegen den Ball bringen zwei Vorteile mit sich: Einerseits ist es – je nach Spielfortschritt – ein gutes Rezept, um Kräfte zu sparen. Viel wichtiger ist jedoch andererseits, dass man mit dosiertem Einsetzten von überraschenden hohen Pressingmomenten, den Gegner dann und wann auf dem falschen Fuß erwischen kann und ihn somit früh im Aufbau zu Fehlern zwingt.

Lediglich gegen Halle vergangenen Sonntag wurde von Münster über fast die komplette Spielzeit, abgesehen von der Schlussviertelstunde, hauptsächlich hoch gepresst.

Defensivlinie

Die Defensivlinie der Münsteraner ist zu Beginn der Partien bisher immer eher auf Sicherheit bedacht und mittig bis tief angelegt gewesen. Aber auch das ändert sich mit dem Pressingverhalten und ergebnisabhängig.

Wird hoch gepresst, steht die Defensivlinie hoch, lässt der Pressingdruck nach, zieht sich auch die Defensivlinie weiter zurück. In gewissen Situationen finden wir aber auch interessante Extremata bei der Linienpositionierung. In den von mir beobachteten Spielen gab es mehrere Situationen, bei denen die Pressinglinie tief und die Defensivlinie gleichzeitig hoch stand. Das ergab für den jeweiligen Spielzug der Gegner von Münster ein zu bespielendes Mittelfeld von lediglich 20 – 25 m Länge. Meistens endeten dort die Angriffe der Gegner mit einer Münsteraner Umschaltaktion, oder einem nicht erlaufbaren langen Ball, den dann der immer gut mitspielende Torhüter kassierte.

Bevor wir zur Spielweise der Münsteraner kommen, betrachten wir – wie immer – die bisherigen statistischen Werte der Gastgeber

Statistische Werte des SCP

  • Ballbesitz 45%
  • Passgenauigkeit 83%
  • defensive Zweikampfquote 64%
  • Flankengenauigkeit 40%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 14,15

Spielweise der Preußen

Abwartend, kompakt gegen den Ball mit einer 5-4 Formation im letzten Drittel agierend, legt Münster das Hauptaugenmerk darauf, selbst keine Treffer zu kassieren. Mit präzise ausgespielten Umschalt- und Konteraktionen gelingt es dann über hauptsächlich vertikales Spiel oft, den Gegner in die Bredouille zu bringen.

Bei Ballbesitz

Hat Münster die Kugel, können sehr variable Angriffsmuster zum Vorschein kommen. Im Umschaltspiel zu vertikalem Spiel neigend, können im Positionsspiel Angriffe über die gesamte Breite des Feldes auf den Plan kommen. Die hohe Präzision im Spiel nach vorne begünstigt das natürlich.

Ein konkretes Schema, wie es bei vielen anderen Mannschaften zu beobachten ist, kann man bei Münster hinsichtlich der Spieleröffnung und Fortführung im Mittelfeld nicht erkennen. Mit viel Laufarbeit ohne Ball versuchen die Spieler vor dem Ball permanent Räume zu finden, um anspielbar zu sein. Das macht die Offensive des SCP schwer ausrechenbar.

Im letzten Drittel hingegen versucht Münster im Positionsspiel immer ein kompaktes Zentrum aus drei Spielern in vorderster Linie zu etablieren. Im ballfernen Halbraum läuft ein Flügelspieler ein um direkt hinter der Kette sofort wieder Druck aufzubauen, wenn ein Ball abgewehrt werden sollte. Der ballnahe Halbraum hinter der Angiffslinie wird bei Angriffen über den Flügel vom Box-to-Box Spieler besetzt.

Mit drei Offensivpielern im Zentrum, zwei Spielern in den Halbräumen und einem weiteren auf dem ballnahen Flügel ergibt sich – je nach Staffelung – entweder ein asymmetrisches 3-3 oder asymmetrisches 2-4 auf den beiden Linien vor der gegnerischen Box.

Mit dieser Art der Staffelung und den vorhergegangenen, meist schnell vorgetragenen Angriffen ist es nicht verwunderlich, dass Münster die Mannschaft mit den bisher meisten Schüssen ist. In der Statistik Schüsse in Abhängigkeit vom eigenen Ballbesitz führt Münster die Liga deutlich an. Das wiederum zeigt, wie gefährlich eine Mannschaft sein kann, die hauptsächlich auf Umschaltspiel nach Ballgewinn im Mittelfeld setzt.

Gegen den Ball

Während die meisten Mannschaften, die variables Repertoire in Petto haben, dieses hauptsächlich im Spiel mit Ball zeigen, sehen wir das bei Münster auch im Spiel gegen den Ball relativ häufig. Eine der interessantesten Sachen dabei ist das entweder punktuelle schlagartige erhöhen der Pressingintensität, oder aber auch das langsame, von Angriff zu Angriff leichte Erhöhen des Drucks im Pressing, oder eine Mischung aus beidem, wo mal hoch, mal tief, mal mittig, mit wechselnder Intention angelaufen wird.

Im Positionsspiel gegen den Ball ist Münster also äußerst Variabel unterwegs. Damit schafft man sich nicht nur selbst Vorteile, sondern zwingt den Gegner auch dazu, mehr Ideen entwickeln zu müssen, wie er in der gerade ablaufenden Situation den Abwehrriegel durchbrechen könnte.

Die hohe Disziplin der Münsteraner in Bezug auf Raumaufteilung, defensiver Übergabe und Übernahme hat hier einen großen Anteil, dass die gegnerischen Teams in sieben von zehn Spielen qualitativ die klar schlechteren Torchancen hatten, als Münster selbst.

Wie kann man Münster knacken?

Preußen Münster zu knacken wird für den TSV 1860 München ein schwieriges Unterfangen werden. Gegen defensiv diszipliniert auftretende Gegner tat sich die Löwenoffensive in den letzten Wochen eher schwer.

Ich sehe die beste Möglichkeit gegen die, nach fünf Spielen ohne Niederlage auf einer kleinen Erfolgswelle schwimmenden Münsteraner, darin, selbst abwartend und tief stehend zu agieren. Wichtig dabei wird es sein, die Offensive nach Ballgewinn trotzdem zu überladen. Also im Umschaltmoment druckvoll und im Kollektiv nach vorne zu gehen.

Voraussetzung dafür, dass dieser Plan funktionieren kann, ist, dass man dabei den Münsteranern nicht ins offene Messer läuft. Hier die Balance zwischen kalkulierbarem Risiko, hohem Risiko und “Mut zur Lücke” zu finden wird schwer, aber nicht unmöglich.

Mut zur Lücke bedeutet in dem Fall: Wo gebe ich bei einem Angriff aus einem Umschaltmoment heraus zu Gunsten offensiver Überzahl defensive Stabilität, im Fall eines Ballverlustes, für die Dauer des Angriffs auf? Diese Frage muss der Trainer beantworten. Verschiedene, bereits in der Vorbereitung einstudierte Abläufe, je nach Zone, in der die Kugel erobert wird, wären da von Vorteil. Solche geplanten Verschiebungen nach vorne in Umschaltmomenten sind mir bei den Löwen in dieser Saison bisher allerdings noch nicht aufgefallen.

Gegen den Ball kann man Münster den Zahn ziehen, indem man Münster das Spiel überlässt und selbst passiv agiert. Bei zwei von bisher drei Niederlagen der Preußen (gegen Waldhof Mannheim und in Bielefeld) hat das mit genau diesem Rezept für den Gegner geklappt. Die Dritte Niederlage der Münsteraner ist eher auf eigenes Unvermögen als auf gute Defensivleistung der gegnerischen Mannschaft zu schieben. Sechs Großchancen versiebten die Münsteraner am vierten Spieltag, als man Rot-Weiss Essen spät mit 0:1 unterlag.

Stärken und Schwächen des Systems 3-5-2 (5-3-2)

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe – dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen.

Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann.

Die für die Flügelspieler langen Laufwege können, in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel, zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum Erlahmen des Drucks, der über die Flügel aufgebaut werden soll, führen.

Die Flügel sind nur einfach besetzt, deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln.

Gegen Systeme in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird, kann es bei Kontern des Gegners oder zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Schlüsselspieler

Tor

Maximilian Schulze-Niehues (#35) spielt seit zwölf Jahren für Preußen Münster. Er ist das Urgestein des Vereins. Der 1,92m große reflexstarke Keeper ist sehr sicher bei der Beherrschung seines Strafraums und hat auch sonst keine nennenswerten Schwächen aufzuweisen. Statistisch gesehen hält er seinen Kasten sauberer, als er es müsste. In der Statistik der besten Torhüter der Liga liegt er momentan auf dem fünften Platz.

Abwehr

Der schnelle Niederländer Thomas Kok (#6), Kapitän und Abwehrchef in Personalunion verliert kaum einen defensiven Zweikampf und hat ein gutes Stellungsspiel. In der Spieleröffnung tragen jedoch seine Nebenleute den Hauptteil der Last.

Mittelfeld

Die wichtigste Säule im Mittelfeld der Preußen ist Sebastian Mrowca (#26). Sowohl gegen den Ball, wo er mit einer der besten Quoten im defensiven Mittelfeld aufwarten kann als auch in der Offensive, wo er sowohl zur Einleitung als auch beim Abschluss eines Angriffs häufig in Erscheinung tritt, ist Mrowca bei den Preußen aus Münster ein wichtiges Element. Angriffe durchs Zentrum laufen in den meisten Fällen vor allem in der Frühphase über ihn. Als Box-to-Box-Spieler taucht er in vielen Situationen aus dem Hintergrund am gegnerischen Strafraum auf, um Abpraller zu verwerten oder Angriffe nach erfolgreicher Abwehr durch den Gegner am Laufen zu halten.

Sturm

Malik Batmaz (#23) liegt mit bisher sieben Treffern ligaweit auf Platz zwei der Torschützenliste. Es gibt Spieler, die siehst du ein ganzes Spiel oder auch mehrere Spiele lang kaum und dann sind sie plötzlich da und machen die Buden. So einer ist Malik Batmaz. Bekommt er den Ball vor dem Kasten, herrscht höchste Gefahr. Jeder zweite seiner Schüsse geht so aufs Tor, dass der gegnerische Keeper Arbeit bekommt. Von neun Schüssen die er bisher aufs Tor gebracht hat, gab’s bei sieben für den Keeper nichts zu halten.

Batmaz ist kein Stürmer, der unbedingt den Abschluss sucht. Wenn ein Mannschaftskamerad besser postiert ist, spielt er dorthin. Bisher acht Schussvorlagen ohne Torerfolg der Mannschaftskameraden stehen auf seinem Konto zu Buche.

Fazit

Ich würde es gerne sehen, wenn die Löwen drei Punkte aus dem Adlerhorst mitnehmen würden. Das wird für den TSV 1860 gegen einen variabel verteidigenden SC Preußen Münster nicht ganz so einfach werden, wie man glauben möchte.

Sofern man kein kalkuliertes offensives Risiko eingeht, wird der starke kompakte Defensivverbund der Münsteraner vermutlich nicht zu überwinden sein, sofern man den Faktor Glück ausschließt.

Mit der Rückkehr von Manfred Starke in die Mannschaft erwarte ich allerdings einen offensiven Push für das Team. Er ist auch ein Spieler der das nötige Risiko in wichtigen Phasen gut dosieren kann.

Am Sonntag wird viel davon abhängen, wie die Mannschaft des TSV 1860 gegen Preußen Münster das Umschaltspiel und Gegenpressing gestaltet. Auch die Philosophie bezüglich dessen, wie das Verhältnis zwischen Risiko und Sicherheit gehandhabt wird, wird am Ende mitentscheidend für den Ausgang der Partie sein.

Hoffen wir auf das Beste!

So könnte Münster beginnen

Datenquelle: Wyscout

Münster – 1860: Die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion

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Wenn am Sonntag Nachmittag um 16.30 Uhr das nächste Auswärtsspiel der Löwen beim Aufsteiger Preußen Münster angepfiffen wird (im sechzger.de Liveticker), wartet der TSV 1860 bereits seit 230 Minuten auf einen eigenen Torerfolg. Berücksichtigt man, dass das 1:0 gegen den SC Verl am letzten Tag im September durch ein Eigentor zustande kam, sind es sogar fast 300 Minuten, ohne dass ein Akteur mit dem Löwen auf der Brust einnetzen konnte. Julian Guttau war es, der mit seinem 2:0 in Halle die Weichen auf Sieg stellen konnte. Verdammt lang her… Zu diesem Zeitpunkt stand übrigens auch noch Manni Starke auf dem Rasen. Kurz später flog er mit Rot vom Platz und musste die folgenden drei Spiele pausieren. Ganz offensichtlich wurde er schmerzlich vermisst: Alle vier Redakteure, die heute ihre Wunschaufstellungen präsentieren, setzten auf den 32jährigen Rückkehrer.

Wunschaufstellungen der Redaktion gegen Münster

Thomas Enn

Gleichwohl man von der Grünwalder Straße 114 hört, dass Leroy Kwadwo nach seiner bärenstarken Leistung gegen Dynamo Dresden leider wegen eines Muskelrisses im Oberschenkel in Münster nicht zur Vefügung stehen wird, hat Thomas die Hoffnung noch nicht begraben, dass der Innenverteidiger auch im elften Saisonspiel in der Startelf steht. Und auch ansonsten setzt der Verfasser der Giesinger Gedanken auf zuletzt Bewährtes. Lediglich Manni Starke, der für Tim Rieder ins Team zurückkehrt, stellt eine Abweichung vom Dresden-Spiel dar.

Marko Weiß

Kollege Marko Weiß bietet eine fast identische Aufstellung wie Thomas auf – lediglich bei der Personalie Kwadwo ist er pessimistischer und bringt den – nach der verletzungsbedingten frühen Auswechslung in Ulm – wieder genesenen Niklas Lang in der Innenverteidigung. Oder weiß der für gewöhnlich sehr gut informierte Kollege mehr, was die Personalie Kwadwo anbelangt?

Bernd Winninger

Unsere Taktiktafel wünscht sich – wie wahrscheinlich alle Löwenfans – dass der Knoten im Sturm platzt und die Löwen endlich wieder Tore erzielen. Aus diesem Grund würde er Fynn Lakenmacher von Anfang an bringen und ihn im 4-1-3-2 neben Joel Zwarts stürmen lassen. Eroll Zejnullahu muss erstmal auf der Bank platz nehmen.
Die Rolle von Rückkehrer Starke sieht Bernd ein wenig offensiver, als die Kollegen und Tim Rieder ersetzt bei ihm den – siehe oben – wahrscheinlich verletzt ausfallenden Leroy Kwadwo in der Abwehrreihe.

Florian Buch

Wer den letzten sechzger.de-Talk 126 aufmerksam verfolgt hat, in dem – außer Marko – alle Protagonisten, die uns heute ihre Wunschaufstellung präsentieren, mit diskutiert haben, der kannte FloBus Begehren schon vorab. Auch er gibt Fynn Lakenmacher eine Chance von Anfang an, lässt Eroll Zejnullahu draußen und hofft, dass beim 23jährigen Nordlicht der Knoten platzt. Als Ersatz für Kwadwo bietet unser Redaktions-Youngster eine dritte Variante: Michael Glück käme – nach zwei Kurzeinsätzen in Halle und gegen Verl – zu seinem Startelf-Debüt.

 

Auch Eure Meinung ist gefragt

Welche dieser Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig um Sieben: Verkaufsangebot an Hasan Ismaik?

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Sechzig um Sieben, heute mit einem vermeintlichen Verkaufsangebot an Hasan Ismaik, dem Löwenfahrplan für’s Wochenende und weiteren Themen.

Verkaufsangebot an Hasan Ismaik?

Wie das Löwenmagazin erfahren haben will, liegen der HAM Ltd. zwei Verkaufsangebote für die Anteile an der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA vor. Das Löwenmagazin schreibt in seinem Artikel, dass HAM International zwei “attraktive Angebote” für Ihre Anteile vorlägen. Einer der Interessenten habe das Löwenmagazin übrigens bereits kontaktiert, “um eine Grundstimmung bei Fans” in Erfahrung zu bringen.

Nachdem ein investorennaher Blog diesen Bericht quasi in vorauseilendem Gehorsam wüst dementiert hatte (Ismaik lägen keine lukrativen Angebote vor), legte das Löwenmagazin nach:

“Davon auszugehen ist logischerweise, dass auch Ismaik selbst über die Angebote informiert ist. Unsererseits allerdings an dieser Stelle nur eine Mutmaßung, weshalb wir im vorangegangenen Artikel klar und deutlich von HAM International sprachen. Und nicht von Hasan Ismaik selbst. Eine entsprechende Anfrage haben wir heute mit Hilfe eines arabischsprechenden Journalisten direkt an Hasan Ismaik gestellt. Wir haben den palästinensisch-jordanischen Geschäftsmann sowohl mit unserem eigenen Artikel als auch mit der Aussage von db24 konfrontiert. Wir hoffen natürlich auf eine zeitnahe Antwort.”

U19 des TSV 1860 siegt in Memmingen

Im Pokalspiel setzte sich die U19 des TSV 1860 München mit 3:0 beim FC Memmingen durch. Die Torschützen für die Löwen waren Sean Dulic, Arin Garza und Mike Gevorgyan, der in der 87. Minute den Schlusspunkt für die Blauen setzte. Heute Abend geht es für die U19 bereits weiter: um 18:30 Uhr wird man in Ingolstadt erwartet.

Senioren A unterliegen im Pokal-Halbfinale

Die Senioren A des TSV 1860 mussten im Halbfinale des Pokals eine 1:2-Niederlage gegen den FC Español München hinnehmen. Für den einzigen Treffer der Löwen sorgte Omar Babakry in der 58. Minute per Elfmeter.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Profis spielen erst am Sonntag in Münster (16:30 Uhr, sechzger.de-Liveticker), sodass am Samstag genug Zeit ist, um den anderen Teams des TSV 1860 einen Besuch abzustatten. Wer es sich zeitlich gut einplant, kann am Samstag drei Damenmannschaften zusehen: die U17 der Löwinnen tritt bereits um 11:30 Uhr beim FC Herta München, danach folgen die Heimspiele der 2. Mannschaft (15 Uhr gegen SG Gartenstadt Trudering/ESV München-Ost) und der 1. Garde (17:30 Uhr gegen SG Aschheim/Kirchheim).

Alle Partien im Überblick:

Freitag, 13.10.

18.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U19 -:-

Samstag, 14.10.

09.00 Uhr: FT München U10 – U9 -:-
11.00 Uhr: 1. FC Kaiserslautern – U17 -:-
11.30 Uhr: FC Hertha München – Löwinnen U17 -:-
12.00 Uhr: U12 – TSV 1865 Murnau U13 -:-
12.45 Uhr: SV Olympiadorf München U11 – U10 -:-
13.30 Uhr: MTV München – 3. Mannschaft -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG Gartenstadt Trudering/ESV München-Ost -:-
15.00 Uhr: SV Kirchanschöring – U21 -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Aschheim/Kirchheim -:-
18.00 Uhr: Futsal – Futsal Panthers Ingolstadt -:-

Sonntag, 15.10.

09.00 Uhr: U11 – FSV Mainz 05 -:-
11.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U13 -:-
11.00 Uhr: U15 – Viktoria Aschaffenburg -:-
13.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth U17 – U16 -:-
13.30 Uhr: U9 – FC Phönix München U10 -:-
14.30 Uhr: FC Croatia München – 4. Mannschaft -:-
15.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U14 -:-
16.30 Uhr: Preußen Münster – Profis -:-

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U17 bestreitet Nachholspiel

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan U21 U19 U17 NLZ

Während die Profis diesmal erst am Sonntag Nachmittag um Punkte kämpfen und den Löwen-Spieltag abrunden werden, sind etliche andere Teams bereits in den Tagen davor im Einsatz. So bestreitet die U17 des TSV 1860 am Samstag ihr Nachholspiel in der Bundesliga beim 1. FC Kaiserslautern.

TSV 1860 U17 bestreitet Nachholspiel beim FCK

Vor drei Wochen gastierte die Elf von Felix Hirschnagl schon einmal in der Pfalz, damals musste die Partie beim Zwischenstand von 2:1 für die Junglöwen in der 57. Minute abgebrochen werden. Der Grund: Zwei Spieler des TSV 1860 hatten sich während des Spiels verletzt, einer davon musste noch am selben Tag operiert werden.

Nun kommt also zum Nachholspiel der U17 des TSV 1860 in Kaiserslautern und natürlich hoffen die Löwen, dass sie diesmal drei Punkte einfahren und ohne Blessuren nach Giesing zurückkehren werden.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 10.10.

18.30 Uhr: FC Kochelsee-Schlehdorf Herren – U19 0:6
18.30 Uhr: FC Wacker München U15 – U14 2:3 (in Aschheim)

Mittwoch, 11.10.

18.30 Uhr: FC Memmingen – U19 0:3
20.00 Uhr: Senioren A – FC Espanol München 1:2

Freitag, 13.10.

18.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U19 -:-

Samstag, 14.10.

09.00 Uhr: FT München U10 – U9 -:-
11.00 Uhr: 1. FC Kaiserslautern – U17 -:-
11.30 Uhr: FC Hertha München – Löwinnen U17 -:-
12.00 Uhr: U12 – TSV 1865 Murnau U13 -:-
12.45 Uhr: SV Olympiadorf München U11 – U10 -:-
13.30 Uhr: MTV München – 3. Mannschaft -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG Gartenstadt Trudering/ESV München-Ost -:-
15.00 Uhr: SV Kirchanschöring – U21 -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Aschheim/Kirchheim -:-
18.00 Uhr: Futsal – Futsal Panthers Ingolstadt -:-

Sonntag, 15.10.

09.00 Uhr: U11 – FSV Mainz 05 -:-
11.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U13 -:-
11.00 Uhr: U15 – Viktoria Aschaffenburg -:-
13.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth U17 – U16 -:-
13.30 Uhr: U9 – FC Phönix München U10 -:-
14.30 Uhr: FC Croatia München – 4. Mannschaft -:-
15.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U14 -:-
16.30 Uhr: Preußen Münster – Profis -:-

Löwenmagazin: HAM International liegen Angebote für KGaA-Anteile vor

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Zwölf Jahre lang ist Hasan Ismaik nun über seine Firma HAM International Ltd. Anteilseigner der TSV 1860 München KGaA. Angeblich sollen HAM International nun Angebote für den Verkauf seiner KGaA-Anteile vorliegen.

Einspruch von HAM International gegen 50 + 1 Regel

Die Geschichte von Hasan Ismaik als Ivestor im deutschen Profifußball ist seit über zwölf Jahren eng mit Missverständnissen und Konflikten verbunden. Über seine HAM International Ltd. hält der Jordanier aktuell 60% der Anteile an der KGaA. Zu sagen hat er dennoch wenig, da die 50+1 Regel in Deutschland bekanntlich den beherrschenden Einfluss der (ehemaligen) Muttervereine sichern soll. Die DFL als Vertreterin der Erst- und Zweitligaclubs fand vor Kurzem eine Einigung mit dem Kartellamt, die diese Regelung entsprechend schützen soll. Dagegen legte die HAM International Ltd. Einspruch ein. Nach Meinung vieler Experten ist damit der Beschluss der getroffenen Regelung jedoch nicht hinfällig. Ihre Verabschiedung verzögert sich wahrscheinlich nur um etwa zwei Monate.

Löwenmagazin: Kaufinteressenten für HAM KGaA-Anteile haben sich gemeldet

Nun veröffentlichte das Löwenmagazin einen Artikel, in dem behauptet wird, dass HAM International zwei “attraktive Angebote” für Ihre Anteile vorlägen. Einer der Interessenten habe das Löwenmagazin übrigens bereits kontaktiert, “um eine Grundstimmung bei Fans” in Erfahrung zu bringen. Wir wissen natürlich nicht, was das Löwenmagazin geantwortet hat, aber nach den Dauer-Querelen um Ismaik-Statthalter Anthony Power, dem Dauerstreit zwischen den Gesellschaftern, der kürzlich wieder wegen der Besetzung des vakanten Sportdirektor-Postens eskaliert ist und Ismaiks Vorgehen gegen die 50 + 1 Regel, würden wir die Stimmung für einen Wechsel des Gesellschafter unter den Löwenfans durchaus positiv einschätzen.

Will Ismaik nach 50 + 1 Beschluss verkaufen?

Eine mögliche Motivation für den Verkauf der HAM-Anteile an der KGaA liegt auf der Hand. Wenn nun die 50 + 1 Regel vom deutschen Kartellamt bestätigt wird, gibt es keine Möglichkeit mehr, dass Ismaik das alleinige Sagen an der Grünwalder Straße hat. Führt diese Perspektive dazu, dass er die Anteile an seinem Herzensinvestment verkaufen will?

TSV 1860 U19 setzt sich beim FC Memmingen durch

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U19 Pokalspiel Memmingen

Nur ein Tag nach dem Benefizspiel in Kochel waren die A-Junioren schon wieder in Einsatz. Im Pokalspiel setzte sich die U19 des TSV 1860 München mit 3:0 beim FC Memmingen durch.

TSV 1860 U19 siegt in Memmingen

Bis kurz vor der Pause hielten die Gastgeber vor 130 Zuschauern ein torloses Remis, dann aber brachte Sean Dulic die Löwen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung .

Auch nach der Pause musste die U19 des TSV 1860 lange warten, ehe der Sieg im Allgäu feststand. Erst in der 85. Minute sorgte Arin Garza für den zweiten Treffer. Mike Gevorgyan setzte in der 87. Minute den Schlusspunkt zum 3:0-Auswärtssieg der Junglöwen. Für die U19 geht es nach dem Sieg in Memmingen bereits am Freitag. Dann muss die Elf von Trainer Jonas Schittehelm um 18:30h bei oberbayerischen Konkurrenten FC Ingolstadt antreten.