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TSV 1860 – SV Waldhof (2:0) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur ersten Taktiktafelanalyse der Saison 23/24. Die Mannschaft des TSV 1860 München besiegt den SV Waldhof mit 2:0.

TSV 1860 – SV Waldhof ist immer ein Spiel, das mit Spannung erwartet wird. Wie im letzten Heimspiel der vergangenen Saison gingen die Löwen auch am Samstag als Sieger vom Feld.

Maurizio Jacobacci schickte die Löwenelf wie erwartet im 4-2-3-1 auf den Platz. Der ehemalige namibische Nationalspieler Manfred Starke, einer von sieben Neulöwen in der Startaufstellung, agierte und brillierte in der Rolle des Box to Box Spielers. Gegen den Ball verschob sich die Grundformation auf ein tiefes 4-4-2. Bei eigenem Ballbesitz im Angriff, speziell im gegnerischen letzten Drittel, wurde über die Außenpositionen, die abwechselnd auf den Flügeln pendelnd verschoben wurden, ein asymmetrisches 4-3-3 hergestellt.

Abwartendes Spiel, bei dem man den Gästen den Ball überließ, um dann in schnellen Umschaltmomenten selbst Akzente zu setzen, war der Plan der Sechzger. So war die Pressinglinie der Mannschaft von Maurizio Jacobacci tief angelegt, während die Defensivlinie sich an der vorderen Grenze des eigenen letzten Drittels formierte, um den Mannheimern möglichst wenig Raum zwischen diesen beiden Linien anzubieten.

Mannheim, ebenfalls im 4-2-3-1, hatte mit aggressivem Forechecking, bei dem phasenweise bis zu vier Spieler in der Pressinglinie hoch bis sehr hoch gegen die Löwen anliefen, und auf mittlerem Niveau gewählter Defensivlinie einen Ansatz gewählt, der den Sechzgern viel Raum ließ. Das wusste der TSV 1860 München gut auszunutzen.

Bevor wir nun das Spiel genauer unter die Lupe nehmen, wie immer die wichtigsten statistischen Werte des Spiels.

Statistische Werte: TSV 1860 – SV Waldhof

  • Ballbesitz: TSV 1860 42% – SVW 58%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 79% – SVW 83%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 61% – SVW 69%
  • Schüsse/auf’s Tor TSV 1860: 10/2 – SVW 14/3
  • PPDA (zugelassenen Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 17,17 – SVW 8,58

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Mit 18 Prozent mehr Ballbesitz auf dem Papier könnte man annehmen, der SV Waldhof wäre die spielbestimmende Mannschaft am Samstag im Sechzgerstadion gewesen. Tatsache ist, dass der Waldhof in Ballbesitz über weite Strecken eher mit Ideenlosigkeit und Unvermögen beim Spiel nach vorne glänzte als mit Dominanz. Die blitzte bei den Kurpfälzern immer nur sporadisch zum Ende der jeweiligen Halbzeit hin auf.

Mit 127 Quer- und 25 Rückpässen innerhalb der Waldhöfer Defensivabteilung wird das auch durch Zahlen deutlich belegt. Sowohl bei den Quer- als auch bei den Rückpässen in diesem Mannschaftsteil hat der TSV 1860 im Vergleich der Teams rund 51% weniger dieser unproduktiven Pässe abgeliefert.

Spielbestimmend war also nicht die Mannschaft, die mehr Ballbesitz hatte, sondern das Team, das durch kluge Raumaufteilung die Mannheimer immer wieder zu riskanten langen Pässen zwang und nach Balleroberung schnell das Spiel umdrehte, um mit Tempo und gut getimten progressiven Pässen Druck auf das letzte Drittel des Gegners auszuüben. Das war am Samstag gegen den SV Waldhof eindeutig die Mannschaft des TSV 1860.

Passgenauigkeit

Ähnlich wie beim Ballbesitz, ist auch bei der Passgenauigkeit der Grund für die gute Quote der Mannheimer in den Quer- und Rückpässen der Waldhöfer Defensive zu suchen. Bereinigt man die Statistik hier bei beiden Teams um diese Pässe, dann liegt der TSV 1860 mit den Waldhöfern gleich auf.

Was beim Passspiel des TSV 1860 München absolut positiv auffällt, ist, dass die Quote bei den in der Statistik “kluge Pässe” genannten Zuspielen eine der besten in einem Pflichtspiel war, seit es das Format Taktiktafel bei sechzger.de gibt. “Kluge Pässe” sind bei Wyscout definiert als “kreative, penetrierende Pässe, denen der Versuch zu Grunde liegt, die Defensivreihe des Gegners zu durchbrechen, um einen entscheidenden Angriffsvorteil zu erlangen.” Anzahl und Quote lagen hier in den meisten Spielen der letzten Jahre auf unterdurchschnittlichen Werten. Wenn der TSV 1860 hier bisher hohe Quoten vorweisen konnte, wurden zumeist nur wenige die klugen Pässe gespielt, deren Erfolg oft mehr Glück als Plan war. Am Samstag kam jeder (!) dieser Pässe beim Mitspieler an – das ist hervorragend. Und mit 100% (7/7) ist die Quote sensationell gut!

Defensive Zweikampfquote

Mit 61% gewonnener Defensivduelle ist der TSV 1860 München am Samstag mit einer durchschnittlichen Leistung in diesem statistischen Wert aus der Partie gekommen. Aber wie so oft, ist das nicht die ganze Wahrheit. Sehen wir uns die Zonen an, in denen die erfolgreichen Zweikämpfe geführt wurden: Im eigenen letzten Drittel ließen die Löwen nur acht defensive Zweikämpfe liegen. In der eigenen Box wurde nur ein einziger verloren.

Besonders auffällig ist, dass auf den defensiven Flügeln in der Abwehrzone nur drei Duelle um den Ball nicht von Erfolg gekrönt waren.

Noch stärker waren die Sechzger am Samstag bei den Defensivduellen in der Luft. Hier liegt die Quote von Jacobaccis Elf mit 8% mehr gewonnener Kopfbälle deutlich über der Quote der Gäste.

Schüsse/aufs Tor

Die Sechzger schossen zehn mal aufs Gehäuse der Mannheimer. Acht dieser Schüsse konnten in der Box abgefeuert werden – das ist eine sehr gute Quote. Lediglich zwei dieser Schüsse konnten von den Waldhöfern geblockt werden. Die Schüsse, die nicht geblockt wurden, erfolgten ausnahmslos aus zentraler oder halbzentraler Position vor dem Mannheimer Kasten.

Dem gegenüber steht eine auf den ersten Blick bessere Schussstatistik der Waldhöfer. Bei genauerem Hinsehen wird aber deutlich, dass die Hälfte dieser Schüsse lediglich Alibifunktion hatten. Die meisten erfolgten von außerhalb des Strafraums. In vier Fällen sogar aus mehr als 25 Metern Entfernung.

Keiner der Schüsse, die Mannheim in der Box der Löwen zustande brachten, ging aufs Tor.

PPDA

Auch hier könnte man den indirekt proportional zu lesenden Wert (je niedriger desto besser) zunächst als Vorteil für Mannheim deuten. Man muss aber immer daran denken, dass hier lediglich Aktionen – und nicht deren Erfolg – gemessen wird.

Dem hohen Wert von 17,17 zugelassenen Pässen in den pressingrelevanten Zonen bevor eine eigene Defensivaktion erfolgte, fußt hauptsächlich auf dem taktischen Ansatz, die Pressinglinie tief zu stellen und das Mittelfeld für Mannheim möglichst eng zu machen. So spielte sich – wie oben schon erwähnt – die Mannheimer Defensivabteilung inklusive des defensiven Mittelfelds in schier endlosen Querpassorgien gegenseitig zu, ohne damit irgendeinen signifikanten offensiven Vorteil zu erarbeiten. Am Ende gipfelte dieses Geschiebe oft in einem langen Ball. Dieser wurde dann in den meisten Fällen von der Löwendefensive souverän wegverteidigt.

Das hohe Anlaufverhalten des SV Waldhof Mannheim brachte für den Spielaufbau der Löwen nur selten Probleme mit sich. Gute Laufwege und lange präzise Diagonalpässe der Innenverteidiger auf die Außenpositionen waren ein Garant dafür, dass das hohe Pressing der Kurpfälzer meist ins Leere lief.

Die Tore

Hier könnt ihr die Treffer und weitere Highlights noch einmal bewundern.

Manfred Starke, an beiden Toren des TSV München von 1860 beteiligt, bereitete den Angriff zum 2:0 Tor sensationell gut vor. Mit einer Drehung behauptete er den soeben, nach einem Mannheimer Angriff durch die Mitte, eroberten Ball gegen zwei Spieler und passte zum mutterseelenallein im Mittelkreis durchstartenden Vrenezi.

Vrenezi spurtete mit der Kugel am Fuß diagonal von rechts nach links durch den Mittelkreis. Nach Verlassen desselben setzte er Guttau mit einem perfekt getimten Steilpass durch die Kette der Mannheimer in Szene. Die Nummer 7 der Löwen drang in den Strafraum der Mannheimer ein und passte, den Bruchteil einer Sekunde bevor er von Bartels elfmeterreif gefoult wurde, das Spielgerät ins rechte Zentrum der Box. Dort verarbeitete Lakenmacher den Ball und netzte zum 2:0-Endstand ein.

Dieser Spielzug steht stellvertretend für viele Situationen, in denen die Löwen über Tempo und Spielwitz den Mannheimern die Grenzen aufzeigten. Guttau, Schröter und Vrenezi waren immer in Bewegung. Somit fanden die Aufbauspieler in der Vorwärtsbewegung meist die richtige Lösung, um dem jeweiligen Angriff Tempo zu geben.

Das fiel auf

Fabian Greilinger auf der linken Abwehrseite als Kampfsau. Er verlor a) kaum einen Zweikampf. Er wurde b) in einigen Situationen klar von Schieds- und Linienrichter durch unberechtigte Pfiffe und Fahnenschwenkereien eines Fouls bezichtigt und somit benachteiligt. Davon ließ er sich jedoch nicht ins Bockshorn jagen. Er kämpfte von Anfang bis Ende. So will man das von einem Spieler mit dem Löwen auf der Brust sehen. Weiter so! Greilinger ist durch seinen Einsatz gegen den Ball für mich klar Spieler des Spiels.

Für die meisten anderen wird Box to Box Spieler Manfred Starke dieses Prädikat verdient haben. Das ist durch seine zwei auffälligsten Aktionen, die jeweils mit einem Treffer für die Sechzger belohnt wurden, auch nicht weiter verwunderlich. Tatsächlich ist das meinerseits eine Photofinish-Entscheidung zwischen diesen beiden. Den Ausschlag zugunsten Greilinger gab am Ende der Vergleich der Statistiken im Spiel gegen den Ball.

Lakenmacher zeigt eine tolle Reaktion auf die nach wie vor unverständliche Degradierung durch Trainer Jacobacci. Weiter so.

Generell muss man vor allem die kompakte Defensive, die wenig zuließ, loben. Kapitän Jesper Verlaat, teilweise im Stile eines typischen Ausputzers agierend, fing mit seinem guten Stellungsspiel zehn gegnerische Pässe ab. So musste er sich kaum in Eins gegen Eins Duellen gegen den Ball aufreiben. Das überließ der Verteidiger mit der Löwenmähne seinem Nebenmann. Kwadwo zog lediglich in zwei seiner Duelle am Boden den Kürzeren. Mit sieben gewonnen Kopfballduellen sorgte er für Klarheit bei der Frage nach der Lufthoheit am Samstag. Darum gibt es ebenfalls Lob für diesen Spieler.

Fazit

Schön, dass wir zum Auftakt zuhause ungeschlagen geblieben sind. Wichtig wird sein, nach diesem Spiel die Kirche im Dorf zu lassen und nicht sofort zu euphorisch zu werden. Viele Fans fingen am Samstag nach dem Spiel schon wieder im Geiste an, Brasilianer einzufliegen. Nach dem zugegebenermaßen souveränen Sieg muss man allerdings auch sagen, dass der SV Waldhof mit einer Rumpfelf nach München kam, da dort erst 22 Spieler im Kader stehen und vor allem das Mittelfeld der Kurpfälzer äußerst dünn besetzt ist. Jede Art von voreiliger Euphorie ist definitiv unangebracht.

Die Löwen haben nun knapp zwei Wochen und ein weiteres Totopokalspiel lang Zeit zur Vorbereitung. Dann geht es in der Duisburger Wedau weiter.

Mit dem Auftakt und vor allem der Art und Weise, wie gespielt wurde – aggressiv, zwingend, nie nachlassend und vor allem immer konsequent – bin ich hochzufrieden. Ich bin gespannt, wie sich die Mannschaft weiterhin präsentiert.

Datenquelle: Wyscout

Starke, Kurt, Kwadwo und Greilinger in kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 Manfred Starke

Elf Minuten waren gespielt, als Manfred Starke am Samstag den Hammer auspackte, der zum 1:0 führte. Auch beim zweiten Treffer war der Ex-Oldenburger maßgeblich beteiligt und überzeugte auch sonst durch seine außerordentliche Präsenz. Grund genug für den kicker, Starke in die “Elf des Tages” der ersten Spielrunde zu berufen. Auch die beiden Außenverteidiger Kaan Kurt und Fabian Greilinger sowie Innenverteidiger Leroy Kwadwo wurden nominiert.

kicker nominiert Starke, Kaan, Kwadwo & Greilinger

Mit der Note 1,5 qualifizierte sich Manfred Starke für die Spieltagself und wurde vom kicker gar als “Spieler des Tages” berufen. Die Begründung:

Er hat es wieder getan. Manfred Starke, Drittliga-Torschütze des Jahres, hat beim TSV 1860 dort weitergemacht, wo er in Oldenburg aufgehört hat. Sein Fernschuss aus 30 Metern schlug –  mehrfach abgefälscht – im Waldhof-Tor ein. Später brachte der gebürtige Namibier auch den 2:0-Endstand auf den Weg – indem er zwei Mannheimer mit einer simplen Körpertäuschung ins Leere laufen ließ und so einen Bilderbuch-Konter einleitete.

Für Trainer Maurizio Jacobacci stand schon vor dem Spiel fest, dass dieser Starke ein Gewinn für 1860 ist: “Erst war ich erschrocken, dass er schon 32 Jahre alt ist, aber seine Aggressivität sprach für diesen Transfer.” Nicht zu vergessen: seine Schussstärke.

Kaan Kurt, Fabian Greilinger und Leroy Kwadwo erhielten die Note 2,0 und sind ebenfalls der “Elf des Tages”. Jesper Verlaat und Albion Vrenezi, die ebenfalls mit 2,0 benotet wurden, wurde hingegen nicht berücksichtigt.

Die Spieltagself im Überblick

Vier Löwen stehen also in der kicker “Elf des Tages”, die sich wie folgt zusammensetzt:

Vollath (Unterhaching) – Greilinger (1860), Kwadwo (1860), Kok (Münster), Kurt (1860) – Starke (1860), Hauptmann (Dresden), Zimmerschied (Dresden), Bogicevic (Köln) – Kutschke (Dresden), Baumann (Halle)

Titelbild: Oliver Rabuser

sechzger.de Talk Folge 118: der Auftakt gegen Waldhof Mannheim

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sechzger.de Talk Folge 118 Auftakt des TSV 1860 München gegen den SV Waldhof Mannheim Toto-Pokal TSV Aindling

Nach den ersten Spielen in der Saison 2023/24 empfängt Christian im sechzger.de Talk 118 vier Gäste. Mit Bernd, Thomas, Jan und Stefan bespricht er die Duelle gegen Stockheim (Toto-Pokal) und das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim. Abschließend richtet sich der Fokus auf das erste Auswärtsspiel beim MSV Duisburg, das in etwa zwei Wochen stattfindet.

Saisonauftakt gegen den 1.FC 1922 Stockheim

Auf widrige, äußere Bedingungen trafen die Löwen im oberfränkischen Stockheim. Dennoch fanden sich 3.000 Zuschauer auf der Sportanlage des Kreisligisten ein. Die Leistung des TSV 1860 München zauberte ihnen gerade in der ersten Halbzeit allerdings kein Lächeln auf die Lippen. Erst kurz vor der Pause ging die Mannschaft von Maurizio Jacobacci durch Lakenmacher in Führung. Von den Teilnehmern in der aktuellen Ausgabe war zwar niemand live vor Ort, doch durch das Angebot von LöwenTV konnte das Spiel zuhause trotzdem verfolgt werden. Die daraus entstandenen Eindrücke sowie das nächste Los, der Landesligist TSV Aindling, werden zu Beginn diskutiert.

Das erste Heimspiel gegen Waldhof Mannheim

Nach einem Exkurs zu der weiterhin aktuellen Suche nach einem Sportdirektor inklusive der Absage von Horst Heldt richtet sich der Fokus den erfreulichen Themen des Wochenendes. Dem TSV 1860 München gelang gegen Waldhof Mannheim ein guter Auftakt in die 3.Liga. Durch ein Eigentor von Gäste-Keeper Bartels sowie Lakenmacher konnten die ersten Punkte im Grünwalder Stadion behalten werden. Trainer Maurizio Jacobacci schickte gleich sieben Neuzugänge ins Rennen, deren Leistung vor allem von Taktiktafel Bernd eingeordnet werden. Aber auch die anderen Teilnehmer äußern sich natürlich zu der Leistung auf dem Platz.

Löwen auswärts beim MSV Duisburg gefordert

Weiter geht es für die Löwen erst in zwei Wochen, da zunächst die erste Runde des DFB-Pokals gespielt wird. Gegner ist dann der MSV Duisburg, der am Sonntag sein erstes Spiel gegen den SC Freiburg II bestritt (Endstand 1:1). Der ein oder andere Löwenfan wird den Weg zu diesem Auswärtsspiel sicherlich auf sich nehmen. Zuvor steht bereits am Dienstag, den 15.August die zweite Runde im Toto-Pokal gegen den TSV Aindling auf dem Programm. Die beiden nächsten Partien mit Beteiligung des TSV 1860 München werden abschließend im sechzger.de Talk besprochen.

Der sechzger.de Talk 118 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig am Wochenende: Nur eine Niederlage für die Löwen

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Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Vier Siege, ein Remis, eine Niederlage – diese durchaus beachtliche Bilanz konnten die Löwen am vergangenen Wochenende aufweisen. Lediglich die U17 musste am Samstag zum Bundesligaauftakt eine 0:4-Schlappe beim KSC einstecken.

Nur eine Niederlage für die Löwen

Die anderen beiden Pflichtspiele hingegen konnten die Löwen ungeschlagen absolvieren. Während die U21 gegen den FC Pipinsried einen Punkt ergatterte, schlugen die Profis zum Saisonauftakt Waldhof Mannheim mit 2:0.

Die Dritte, die Vierte und die U19 konnten ihre Testspiele erfolgreich gestalten und dabei sogar ein Gegentor vermeiden.

Die Spiele im Überblick

Donnerstag, 03.08.

19.30 Uhr: SV Pulling II – 4. Mannschaft 0:4

Freitag, 04.08.

19.00 Uhr: U19 – Wacker Burghausen 2:0

Samstag, 05.08.

11.00 Uhr: Karlsruher SC – U17 4:0
14.00 Uhr: Profis – Waldhof Mannheim 2:0
14.00 Uhr: U21 – FC Pipinsried 0:0
16.00 Uhr: Kalterer SV – 3. Mannschaft 0:4

Sechzig um Sieben: Erfolgreicher Auftakt gegen Mannheim

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

So ein Montagmorgen fühlt sich nach einem Sieg des TSV 1860 München doch gleich etwas erträglicher an. Der Auftakt gegen Waldhof Mannheim gelang der Mannschaft von Maurizio Jacobacci durchaus. Die Löwen spielten überraschend gut, sieben Neuzugänge standen in der Startaufstellung. Alles rund um den Auftakt gegen Mannheim sowie die weiteren Meldungen rund um den TSV 1860 gibt es nun zum Start in die Woche bei Sechzig um Sieben.

Giesinger Gedanken nach dem Auftakt gegen Waldhof Mannheim

Auch am Sonntagmorgen war die Hose von Thomas noch nicht vollständig getrocknet. Für ihn war es die Rückkehr in die Westkurve nach vielen Jahren – und trotz allen Diskussionen vor dem Spiel: das Sechzgerstadion packte ihn und riss ihn mit. So ging es anderen Löwenfans ebenfalls, sodass eine durchaus gute Stimmung trotz Regenwetter entstand. Auf dem Platz zeigte die Mannschaft von Maurizio Jacobacci eine gute Leistung. Das ganze wird wie gewohnt in den Giesinger Gedanken verarbeitet.

Pressekonferenz nach dem ersten Heimspiel

Neben dem Spielbericht ist mittlerweile zudem die Fotogalerie zum Auftakt in der 3.Liga gegen Waldhof Mannheim online. Trotz Regen konnte der ein oder andere Schnappschuss eingefangen werden.

Trainer Maurizio Jaocbacci war wie die Löwenfans ebenfalls angetan von der Leistung seines Teams wie er auf der Pressekonferenz nach der Partie zu Protokoll gab. Ein Sonderlob verdiente sich Manfred Starke. Außerdem erklärte Jacobacci, wieso Kwadwo statt Lang von Beginn an spielen durfte.

Probleme am Einlass

Lange Schlangen bildeten sich vor Anpfiff am Sechzgerstadion bei den Einlässen. Viele kamen erst kurz vor Anpfiff zu den Toren. Dort gab es dann immer wieder Probleme beim Scannen der Dauerkarten, sodass Personen nach dem Anstehen zurück zu einem Kassenhäuschen mussten, um sich nach der Klärung des Sachverhalts von vorne anstellen zu müssen. Eine erste Vermutung im Kommentarbereich deutet daraufhin, dass Tickets möglicherweise doppelt gescannt wurden und so eine Fehlermeldung auftrat.

sechzger.de Talk Folge 118 online

Über den Saisonauftakt in Stockheim und gegen Mannheim wird natürlich diskutiert – der neue sechzger.de Talk ist bereits im Kasten und seit gestern abend online. Christian empfängt dabei vier Gäste, unter anderem Stefan von den Grafschaft Löwen. Neben den beiden ersten Spielen mit Löwen-Beteiligung geht es auch um die Sportdirektoren-Suche. Abschließend richtet die Runde einen Blick auf die kommenden Spiele gegen den TSV Aindling sowie den MSV Duisburg.

Neue Umfrage: bester Neuzugang

Auf der Startseite ist eine neue Umfrage zu finden. sechzger.de möchte dabei von seinen Lesern wissen, welcher Neuzugang am Samstag die beste Leistung gezeigt hat. Mit Manfred Starke, Morris Schröter und Julian Guttau gibt es eine kleine Vorauswahl. Die Option “ein anderer” ist aber natürlich ebenfalls erlaubt. Wenn ihr euch für diese Möglichkeit entschieden habt, schreibt doch gerne eure Wahl in den Kommentarbereich.

Joel Zwarts zum TSV 1860 München?

Apropos Neuzugänge: die Löwen befinden sich weiterhin auf der Suche nach einem Stürmer und könnten dabei nun beim Ligakonkurrenten in Regensburg fündig werden. Joel Zwarts steht dort aktuell noch unter Vertrag, soll den Verein aber verlassen wollen. Berichtet wird allerdings auch von möglichem Heimweh, sodass ein Wechsel innerhalb Deutschlands eher unwahrscheinlich sein dürfte. Zudem besitzt der 24-Jährige aktuell noch einen laufenden Vertrag beim Jahn.

Dritte mit erfolgreichem Test, U21 weiter ungeschlagen

Der TSV 1860 III bereitet sich weiter auf die kommende Kreisliga-Saison vor. Momentan weilt das Team in Südtirol und traf dort in einem Testspiel auf den Kalterer SV. Die Partie gewannen die Löwen in Anwesenheit eines Fanclubs souverän.

Den ersten Punktverlust musste das Team von Frank Schmöller am Samstag parallel zu den Profis hinnehmen, allerdings ging das Spiel gegen den FC Pipinsiried zumindest nicht verloren. Die Gäste hatten bislang alle drei Partien ihrerseits gewonnen und stehen damit aktuell an der Tabellenspitze der Bayernliga Süd. Mit dem Start können die Löwen also durchaus zufrieden sein. Weiter geht es bereits am Mittwoch beim FC Gundelfingen.

News aus der 3.Liga

Der 1.Spieltag

Der erste Spieltag ist dank fehlendem Montagsspiel bereits komplett unter Dach und Fach. Abschließend standen am gestrigen Sonntag drei Partien an, unter anderem traf Michael Köllner mit dem FC Ingolstadt auf Erzgebirge Aue und musste dabei spät eine Niederlage hinnehmen. Der TSV 1860 belegt nach dem Auftakt den 3.Platz, lediglich Viktoria Köln und Dynamo Dresden liegen dank jeweils einem mehr geschossenen Tor an der Tabellenspitze. Alle vier Aufsteiger konnten in ihrem ersten Spiel übrigens einen Punkt holen.

Kapitänswahl in Verl und Bielefeld

Sowohl beim SC Verl als auch bei Absteiger Arminia Bielefeld gab es bei der Kapitänsfrage keine große Überraschung. Bei beiden Vereinen bleiben die bisherigen Spieler in ihrem Amt. Namentlich sind dies Mael Corboz aus Verler Sicht und Fabian Klos bei der Arminia.

 

Erster Spieltag der dritten Liga: Die Sonntagsspiele

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Erstmals standen wegen des neuen Spieltagsformats der dritten Liga drei Sonntagsspiele an. Nach dem 2:0 des TSV 1860 München gegen Waldhof traten heute Saarbrücken bei Aufsteiger Ulm an, die Partie endete mit einem 1:1-Remis. Außerdem empfing Freiburg II den MSV Duisburg – man trennte sich auch im Breisgau mit einem 1:1-Unentschieden. Im Abendspiel standen sich dann Erzgebirge Aue und der FC Ingolstadt gegenüber, durch einen späten Treffer sicherten sich die Erzgebirgler einen 1:0-Sieg und bescherten Ex-Löwen-Coach Michael Köllner mit Ingolstadt eine Auftaktniederlage.

Aue gegen Ingolstadt – Erste Hälfte gehört Aue

Eine durchaus sehenswerte erste Halbzeit bekamen die Fans beim letzten Spiel des ersten Spieltags zwischen Aue und Ingolstadt zu sehen. Die Gäste fanden nach einem beidseitigen Abtasten gut in die Partie, doch Aue hatte die erste gute Möglichkeit, als Sean Seitz den Hammer herausholte und Ingolstadts Keeper Marius Funk alles aufbieten musste, um einen Rückstand zu verhindern. Ex-Löwe Marcel Bär hatte wenig später das 1:0 auf dem Schlappen, doch sein Schuss flog über den Kasten. Kurz vor der Pause verhinderte Ingolstadt mit einer starken Grätsche in ärgster Not den Rückstand. Ryan Malone rettete nach Querpass von Seitz in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Borys Tashchy klären konnte. So ging es torlos in die Katakomben.

Eingewechselter Thiel sichert Aue spät den Sieg

Auch im zweiten Durchgang hatten die Hausherren etwas mehr Spielanteile, von Ingolstadt war bis auf einen verunglückten Torschuss nicht viel zu sehen. Yannick Deichmann kam bei den Gästen erst nach einer Stunde ins Spiel. So deutete in einem durchwachsenen Spiel alles auf eine torlose Punkteteilung hin. In der letzten Minute der regulären Spielminute ging Aue dann aber doch noch in Front. Nach einem verunglückten Fallrückzieher stand der kurz zuvor eingewechselte Maximilian Thiel goldrichtig und staubte zum 1:0 ab, bei dem es auch nach fünf Minuten Nachspielzeit bliebt, auch wenn die Gäste noch zu zwei Möglichkeiten kamen, die aber nicht genutzt wurden. Am Ende war das 1:0 für die Wismut auch leistungsgerecht.

 

Freiburg muss sich gegen Duisburg mit Remis begnügen

In der letzten Saison war die zweite Mannschaft des SC Freiburg neben Elversberg wohl die größte Überraschung. Zur neuen Spielzeit ging die Zweitvertretung aus dem Breisgau mit einem rundum erneuerten Team ins erste Heimspiel gegen den MSV Duisburg. Die Gäste mussten ohne den angeschlagenen Neuzugang Pascal Köpke in die Partie gehen. Dennoch musste Freiburgs Keeper Benjamin Uphoff gleich in der Anfangsphase gleich mehrmals sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Gerade als die Hausherren besser ins Spiel kamen fiel das 0:1 für Duisburg. Verteidiger Marvin Senger nahm das Leder mustergültig an, drehte sich in die eigene Achse und traf aus 14 Metern sehenswert per Seitfallzieher in die Maschen. Mit dem 0:1 ging es auch in die Pause, obwohl die Breisgauer noch versuchten, das 1:1 zu erzwingen.

Ausgleich für Freiburg nach zwölf Sekunden

Ganze zwölf Sekunden waren dann im zweiten Durchgang gespielt, als der Ausgleich fiel. Davino Knappe hatte für den SCF abgezogen, MSV-Keeper Vincent Müller konnte nur abklatschen und Philip Fahrner staubte ab. Nach zwei Möglichkeiten auf beiden Seiten verebbte die Euphorie der Anfangsphase und bis zur Schlussphase passierte nicht mehr viel. Dann aber hätten beide Seiten den Sieg noch einfahren können. Doch die Keeper waren auf dem Posten, sodass es beim letztlich auch leistungsgerechten Unentschieden blieb.

 

Heimspiel für Ulm zum Auftakt endet 1:1

Drittliga-Rückkehrer SSV Ulm 1846 empfing mit dem 1. FC Saarbrücken einen der Aufstiegsfavoriten im heimischen Donaustadion. Die Saison für die Ulmer begann mit einer kalten Dusche, denn bereits nach zwei Minuten gingen die Gäste in Führung. Brünker drückte eine verlängerte Ecke am lnagen Pfosten zum 0:1 über die Linie. Kuris ging es in der 29. Minute zu, als die Saarbrücker einen schnellen Konter fuhren und der Ball nach Kerbers Flanke an Algeiers Arm sprang und der Schiri auf den Punkt zeigte. Die Kugel lag schon auf dem Punkt bereit, als der Assistent nochmal Rücksprache mit dem Schiri nahm und ihn darauf hinwies, dass der Ball von Allgeiers Oberschenkel an dessen Arm gesprungen war. Danach nahm Schiri Winter den Elfer korrekterweise zurück.

Ulm gleicht noch vor dem Pausentee aus

Zehn Minuten später gab es dann einen nicht zu diskutierenden Elfer auf der anderen Seite. Civeja mähte Jann um und Reichert war im Nachschuss erfolgreich (41. Minute). Paterok hatte zunächst abklatschen können. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause. Im zweiten Durchgang duschte es ähnlich wie gestern im Grünwalder Stadion und die Partie verflachte vor knapp 10.000 Zuschauern zusehends. In der 76. Minute sah Luca Kerber von den Gästen für ein Einsteigen von die rote Karte. Mit der personellen Überzahl bekam Ulm nochmal leichtes spielerisches Übergewicht und kam durch den eingewechselten Higl zu einer ersten Chance in Überzahl (81. Minute). Auch Risch vergab in der 84. Minute aus aussichtsreicher Position für die nun mutiger auftretenden Ulmer, die Saarbrücken in der Schlussphase hinten einschnürten. Der Siegtreffer wollte aber nicht mehr gelingen, so dass der Favorit froh sein konnte, einen Punkt beim Aufsteiger mitnehmen durfte.

Das war der durchaus sehenswerte erste Spieltag – nach der DFB-Pokal-Pause geht es in zwei Wochen weiter… Die Löwen-Fans dürfen dem nächsten Match in Duisburg schon einmal entgegenfiebert.

Neues Gerücht: Joel Zwarts der neue Neuner bei 1860?

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Maurizio Jacobacci Trainer TSV 1860

Gestern schlug sich der TSV 1860 München trotz des nach Ansicht von Trainer Maurizio Jaconbacci fehlenden Neuners überraschand gut und besiegte den SV Waldhof Mannheim mit 2:0. Nun gibt es ein neues Gerücht über einen möglichen Mittelstürmer für die Löwen: Joel Zwarts soll das Interesse von 1860 geweckt haben.

Joel Zwarts aktuell beim SSV Jahn Regensburg unter Vertrag

Joel Zwarts steht aktuell beim Ligarivalen Jahn Regensburg unter Vertrag. 2021 wechselte der 24-jährige Mittelstürmer von Excelsior Rotterdam in die Oberpfalz. Seine Jugend verbrachte er wechselweise bei den beiden großen Vereinen aus Rotterdam, Feyenoord und Excelsior. In der Saison 2021/22 kam er beim Jahn 24 Mal in der zweiten Bundesliga zum Einsatz. Allerdings brachte es der Niederländer nur auf Kurzeinsätze und insgesamt 541 Einsatzminuten. Zwei Tore konnte er sich in dieser Saison gutschreiben lassen.

Leihe zu ADO den Haag

Letzte Saison kehrte er dann leihweise in seine niederländische Heimat zurück und ging für eine Saison zu ADO den Haag. In der Keuken Kampioen Divisie (2. niederländische Liga) kam er 32 Mal zum Einsatz, erzielte sechs Tore und steuerte zwei Vorlagen bei. ADO den Haag beendete die vergangene Saison auf Rang 12. In der Sommerpause kehrte nach Regensburg zurück.

Zwarts soll Interesse von 1860 geweckt haben

Laut transfermarkt.de soll Zwarts das Interesse des TSV 1860 München geweckt haben. Ob er mit seinen BIlanzen jedoch wirklich der Knipser ist, den Jacobacci sich wünscht ist fraglich. Beim gestrigen Ligaauftakt des SSV Jahn Regensburg (1:1 gegen Unterhaching) stand Zwarts nicht im Kader. Dem Vernehmen nach wurde er nicht aufgestellt, da er sich mit Abwanderungsgedanken trägt und ein Einsatz daher keinen Sinn gemacht hätte. Es wird auch über Heimweh des Stürmers berichtet, so dass ein Wechsel innerhalb Deutschlands eher als unwahrscheinlich eingestuft wird.

Probleme beim Einlass zur Stehhalle

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Vor dem gestrigen Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim kam es wohl zu ziemlichen Problemen bei Einlass zur Stehhalle. Bei zahlreichen Jahreskartenbesitzern konnten die Lesegeräte der Kartenkontrolleure offenbar den QR-Code auf der Karte nicht verarbeiten.

Zahlreiche Jahreskarten am Einlass zur Stehhalle nicht lesbar

Wie uns unser Leser Oliver schreibt, kam es gestern bei den Einlässen zur Stehhalle zu erheblichen Problemen beim Abscannen der Jahreskarten. Oliver schildert, dass bei ihm und seinem Freund am Einlass der QR-Code nicht korrekt abgescannt werden konnte. Den beiden wurden dann der Zutritt verwehrt und sie sollten sich zum Kartenhäusl neben der Gegengerade begeben, um die Situation zu klären. Dort hatte sich bereits eine Schlange weiterer Löwenfans gebildet, denen das selbe Schicksal widerfahren war. Das Kartenhäusl war nur durch einen älteren Herren besetzt, der die Flut der Abgewiesenen nicht alleine bearbeiten konnte.

Unbürokratische Hilfe durch Frau Frisch

Frau Frisch wurde dann zu Hilfe gerufen. Die routinierste (und beste!) Kartenverkäuferin im deutschen Profifußball unterstütze ihren Kollegen dann bei der Arbeit und half den betroffenen Löwenfans unbürokratisch. Wer eine gültige Jahreskarte hatte, bekam einen Stempel auf die Hand und durfte ins Stadion. Allerdings musste man sich bei der Kontrolle nochmal anstellen. Oliver und sein Spezl kamen so gerade noch rechtzeitig zum Anpfiff ins Stadion. Andere standen nach ihnen noch in der Schlange und haben sicherlich die ersten Spielminuten verpasst.

Wie kommen diese Probleme zu Stande?

Bereits während der letzten Saison waren Mitglieder der sechzger.de Redaktion persönlich von ähnlichen Problemen betroffen bzw. wurde und von ähnlichen Problemen beim Einlass zur Stehhalle und zur Westkurve berichtet. Wir fragen uns, wie die Probleme zustande kommen und warum sie immer noch nicht gelöst sind. Nach den Preiserhöhungen für die aktuelle Saison können Löwenfans mit Recht verlangen, dass ihre Karte bei der Kontrolle problemlos gescannt wird und sie das ganze Spiel sehen können. Trotzdem möchten wir uns im Namen der Betroffenen bei der schnellen Hilfe durch Frau Frisch und Kollegen bedanken.

Seid Ihr reibungslos ins Stadion gekommen oder wart Ihr auch betroffen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Fotogalerie zum Sieg des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim

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TSV 1860 SV Waldhof Mannheim 2023805 Fotogalerie Titel

Mit 2:0 besiegten die Löwen den Waldhof zum Saisonauftakt und zeigten über weite Strecken ein völlig anderes Gesicht als in der Vorbereitung. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Match des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Waldhof Mannheim

Zum Vergrößern der Fotos bitte das jeweilige Vorschaubild anklicken.

Videos aus dem Grünwalder Stadion

Sebastian Schäch präsentierte vor dem Anpfiff die Mannschaftsaufstellung der Löwen.

Und Ihr wisst ja alle: Die Sonne scheint bei Tag und Nacht…

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Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Waldhof: Feuchte Höschen zum Saisonauftakt

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Nach einer bestenfalls als durchwachsen zu bezeichnenden Vorbereitung gingen viele Löwenfans mit einer gewissen Skepsis ins Auftaktspiel der dritten Liga. Doch der TSV 1860 München und das Wetter sorgten dafür, dass nicht wenige Löwen im Sechzgerstadion feuchte Höschen bekamen.

Geringe Erwartungshaltung vor dem Spiel

In meinem Freundeskreis war die Erwartungshaltung an die Löwen vor dem ersten Drittligaspiel gestern ziemlich niedrig. Mir selbst ging es ehrlich gesagt nicht anders. Zu limitiert wirkten die Löwen am Mittwoch beim Toto-Pokal in Stockheim, zu unbefriedigend verliefen die Vorbereitungsturniere in Unterhaching und Heimstetten, zu wenig klar und eingespielt erschien die mögliche Startelf gegen Waldhof gestern. So traf man sich am Grünspitz, stieß auf die nächste Saison mit den Löwen an und war gespannt, was die Wundertüten 1860 und Waldhof im Anschluss so darbieten würden.

Neuer Platz im Stadion

Für mich war es nicht nur der Auftakt in eine neue Saison, sondern auch die Rückkehr in die Westkurve. Seit der Rückkehr ins Sechzgerstadion hatte ich eine Dauerkarte in der Stehhalle. Durch die saftige Preiserhöhung und den Wegfall des MVV-Kombitickets entschieden wir uns, die Gegengerade zu verlassen und in die Westkurve zurückzukehren. Dort verbrachte ich quasi meine Jugend bis zum Umzug ins Olympiastadion. Wetterbedingt hätte man sich durchaus schönere äußere Umstände gewünscht…

Richtig geile Truppe auf dem Rasen

Dafür war die Leistung auf dem Platz richtig gut anzusehen. Jacobacci hatte vor dem Spiel gefordert: “Ich erwarte, dass sie auf den Platz gehen, sich zerreißen, Zweikämpfe suchen und sie auch gewinnen wollen. Dass sie den Löwen, den sie im Herzen tragen, zeigen. Das ist ein Muss für mich, eine absolute Grundvoraussetzung.” Und genau das tat die Mannschaft und spielte sich dadurch sofort in die Herzen der Zuschauer. Der frühe Treffer zum 1:0 von Manfred Starke spielte 1860 natürlich in die Karten und sorgte dafür, dass das immer nasser werdende Publikum im Sechzgerstadion wirklich wie eine Wand hinter dem Team stand.

Lakenmacher macht alles klar

Es galt eine kleine Schwächephase vor der Halbzeit zu überstehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Löwen dann einen Konter für’s Lehrbuch. Erst ließ Manni Starke mit einer Körpertäuschung zwei Waldhöfer aussteigen und spielte dann auf Vrenezi. Der wiederum schickte Guttau steil, der den Ball Zentimeter vor Bartels erwischte und klug weiterleitete. Lakenmacher brauchte dann nur noch zum 2:0 ins leere Tor einschieben. Damit war das Spiel gegen offensivschwache Waldhöfer gegessen. Für Lakenmacher hat es mich ganz besonders gefreut, denn ich wünsche ihm, dass er zu alter Form zurückfindet und wieder zum Torgaranten wird. Weltklasse war aber wirklich auch wie Manni Starke, der absolut das Zeug zum neuen Publikumsliebling hat, diesen Konter einleitete.

Löwenfans bekommen feuchte Höschen

Nach dem 2:0 war die Stimmung natürlich trotz des wolkenbruchartigen Regens auf dem Höhepunkt. Die Löwenfans in der Westkurve bekamen langsam feuchte Höschen – ob sie wollten oder nicht. Sechzig spielte die Führung routiniert runter. Fabi Greilinger bekam für seine Grätschen auf der linken Abwehrseite verdienten Szenenapplaus und mit Tim Kloss konnte ein Eigengewächs aus dem NLZ noch sein Drittligadebüt feiern. Alles in allem ein wirklich gelungener Saisonauftakt, der so nicht unbedingt zu erwarten war. Aber wenn manche schon wieder ein feuchtes Höschen bekommen und vom Aufstieg fabulieren: Das war Spiel 1 von 38 und der Waldhof wahrscheinlich kein wirklicher Gradmesser. Aber wegen mir kann es so weitergehen. Ich gehe gerne noch 18 Mal mit einem feuchten Höschen und einem 2:0 auf der Anzeigetafel nach Hause, wenn’s sein muss!