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Schmöller: Mit viel Spaß, Freude und Überzeugung

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Tsv 1860 U21 Frank Schmöller

Maurizio Jacobacci ist seit Dienstagmittag beim TSV 1860 München Geschichte. Die Verantwortlichen gaben die Trennung vom Italo-Schweizer und Co-Trainer Stefan Reisinger bekannt. Neu an der Seitenlinie ist in den nächsten zwei Wochen Frank Schmöller, der von der U21-Mannschaft aufrückt zum Drittliga-Team. Bei der Presserunde am Mittwochvormittag erklärte Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeiffer die Vorgänge am Dienstag und gab einen Ausblick auf die nächsten Wochen. Interims-Coach Schmöller sagte er “habe Bock” auf die Aufgabe und werde mit dem Team “mit viel Spaß, Freude und Überzeugung” arbeiten.

Überzeugung der Spieler auf dem Platz hat gefehlt

“Wir tun alles dafür, damit die Mannschaft und das Trainer-Team optimal arbeiten können”, versprach Pfeifer. Zuletzt hätten “die Ergebnisse und die Art und Weise wie sie zu Stande kamen” die Verantwortlichen dazu veranlasst, sich auszutauschen. Dabei sei man übereingekommen, die Zusammenarbeit mit Jacobacci und Reisinger zu beenden. “Die Überzeugung der Spieler auf dem Platz hat gefehlt”, sagte Pfeifer weiter. Man wolle mit dem Trainerwechsel einen “neuen Impuls” setzen. Einen Austausch mit dem Mannschaftsrat habe es hingegen zur Trennung von Jacobacci nicht gegeben. Der Trainerposten sei nun “kommisarisch besetzt”. “Die Aufgabe als Chef-Trainer ist wahnsinnig komplex. Wir werden jetzt intern definieren, wie ein Sport-Geschäftsführer oder Sport-Direktor eingebunden werden kann”, erklärte der Finanz-Geschäftsführer. Von den Fans wünscht sich Pfeifer für das letzte Heimspiel des Jahres einen “positiven Umgang miteinander”.

“Aufregender Tag” für Schmöller

Einen “aufregenden Tag” habe der neue Coach Frank Schmöller nach eigenen Worten am Dienstag erlebt. “Es war alles sehr kurzfristig und ich bin meinem Arbeitgeber sehr dankbar, dass er mich so kurzfristig freigestellt hat”, sagte Schmöller. Der Job in der dritten Liga sei “eine spannende Herausforderung”. “Es gab keine Zweifel, dass ich das machen möchte. Wir hatten ein gutes und intensives Training. Ich liebe den Fußball und habe Bock drauf”, sagte Schmöller. Er werde nach eigenen Worten “positiv an die Aufgabe rangehen und die Mannschaft bestmöglich vorbereiten”. Schmöller sagte weiter: “Wir werden mit viel Spaß, Freude und Überzeugung an die Arbeit herangehen”.

Nachwuchs-Kräfte im Training

Unter Schmöller trainierten bereits Ouro-Tagba und Sür aus der U21, sowie zwei Nachwuchs-Kräfte aus der U19 mit der ersten Mannschaft. “Sie können sich, wie alle anderen Spieler, zeigen. Wenn sie mich überzeugen, sind sie am Samstag dabei”, erklärte Schmöller. Ob das Heimspiel gegen Essen am Samstag stattfinden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. “Es ist ambitioniert, den Spielbetrieb am Samstag zu gewährleisten. Die Anzeichen sind aktuell alarmierend. Die Schneemassen sind extrem groß”, erklärte Pfeiffer. “Es ist noch ergebnisoffen”, sagte er weiter. Noch sei unklar, ob die Begegnung angepfiffen werden kann. Man stehe im Austausch mit der Stadt, allen Dienstleistern und den zuständigen Personen. Bis dahin wird die Mannschaft unter Schmöller intensiv vorbereitet. Direkt im Anschluss an die Pressekonferenz leitete der Interims-Coach bereits die zweite Einheit mit dem Team.

 

U19-Spieler Reich und Dulic trainieren bei Profis mit

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Dulic Sean TSV 1860 U19

Als Interimscoach Frank Schmöller am Dienstag zu seiner ersten Trainingseinheit bei den Profis lud, standen auch vier Spieler auf dem Platz, die man dort nicht zwingend erwartet hatte. Neben den Rückkehrern Mansour Ouro-Tagba und Devin Sür durften sich auch Lukas Reich und Sean Dulic aus der U19 präsentieren.

Reich und Dulic trainieren bei Profis mit

Während Ouro-Tagba und Sür bereits Erfahrung bei den Profis gesammelt hatten und erst während der Vorrunde von Maurizio Jacobacci in die U21 versetzt wurden, waren U19-Nationalspieler Lukas Reich und Sean Dulic erstmals bei den Profis dabei.

Von einem “Schmöller-Effekt” darf jedoch hinsichtlich der beiden Youngster keine Rede sein, da die Trainingsteilnahme von Reich und Dulic bereits vor dem Abschied Jacobaccis vereinbart worden war. Dennoch: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger gilt Frank Schmöller als Förderer der Jugend, was in seiner Funktion als U21-Trainer auch in der Natur der Sache liegt.

Verträge laufen 2024 aus

Wer aber sind die beiden U19-Spieler? Stellen sie bereits in naher Zukunft eine Option für den Profikader dar? Lukas Reich, der auch heute am Training teilnehmen wird, feierte im Oktober zwar erst seinen 17. Geburtstag, könnte auf der rechten Außenverteidigerposition jedoch schon bald zur ernsthaften Alternative werden. Nicht umsonst wurde er bereits in die deutsche U16- und zuletzt auch in die U18-Nationalmannschaft berufen und kann in beiden Auswahlteams Einsätze vorweisen.

Auch Sean Dulic (18, siehe Titelbild) ist im Defensivbereich anzusiedeln und kommt in der laufenden U19-Bundesligasaison auf 12 Einsätze (1 Tor) als Innenverteidiger. Der gebürtige Münchner fing beim FC Wacker mit dem Fußballspielen an, ehe er 2014 an die Grünwalder Straße wechselte. Der Kapitän der U19 kam in dieser Spielzeit auch bereits auf zwei Kurzeinsätze in der U21.

Bei beiden Talenten läuft der Vertrag zum Saisonende aus. Bleibt zu hoffen, dass sie dem TSV 1860 auch über die laufende Spielzeit hinweg erhalten bleiben.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Sechzig um Sieben: Aus von Maurizio Jacobacci beim TSV 1860

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Die Diskussionen sind beendet: Maurizio Jacobacci ist nicht mehr Trainer des TSV 1860 München. Vorerst übernimmt Frank Schmöller für die letzten drei Partien 2023 das Amt. Außerdem ist ein neuer sechzger.de Talk online.

TSV 1860 und Maurizio Jacobacci gehen getrennte Wege

Morgens wurde noch die Frage gestellt, ob das sogenannte “Kompetenzteam Sport” gescheitert sei. Wenige Stunden später folgte dann eine mögliche Antwort auf die Frage. Der TSV 1860 München und Maurizio Jacobacci gehen künftig getrennte Wege. Der 60-Jährige wurde ab sofort freigestellt – ebenso wie Co-Trainer Stefan Reisinger. Frank Schmöller übernimmt als Trainer vorerst und wird dabei von Franz Hübl, Jörg Mikoleit und Harald Huber unterstützt.

Die Suche nach einem Nachfolger hat intern bereits begonnen. Eine Absage handelten sich die Verantwortlichen von Daniel Bierofka ein, der ein weiteres Engagement beim TSV 1860 ablehnte.

Ehemalige Spieler von Frank Schmöller schwärmen

Er wird nur eine kurze Zeit an der Seitenlinie der Profimannschaft stehen und danach aller Voraussicht nach wieder zur 2.Mannschaft zurückkehren. Drei ehemalige Weggefährten haben nun auf Anfrage von sechzger.de ein kurzes Statement zu Schmöller abgegeben. Sie sind sich einig, dass der 57-Jährige der Aufgabe gewachsen ist und freuen sich für die Chance, die dem Trainer der Bayernliga-Mannschaft zugestanden wird.

Jacobacci verabschiedet sich von den Löwenfans

In einer kurzen Videobotschaft hat sich Maurizio Jacobacci von den Löwenfans verabschiedet. Es sei eine Freude gewesen für die Löwen tätig zu sein. Jacobacci scheint den Löwen in Gedanken treu zu bleiben, denn seine letzten Worte enden mit “Einmal Löwe, immer Löwe”.

sechzger.de Talk Folge 134 online

Die Niederlage in Dortmund analysiert Jan im aktuellen sechzger.de Talk mit Christian, Bernd und Flo. Dabei geht es natürlich auch um die Rolle von Maurizio Jacobacci, der wie bereits oben beschrieben mittlerweile von seinen Aufgaben beim TSV 1860 entbunden wurde. Das war auch der geforderte Tenor der Runde. Zudem geht es um das Bündnis Zukunft und das bevorstehende Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen.

Yuya Osako wird wertvollster Spieler der Saison

Mittlerweile ist Ex-Löwe Yuya Osako zurück in seinem Heimatland und spielt aktuell für Vissel Kobe. 2014 stand der 33-Jährige für ein halbes Jahr bei den Löwen unter Vertrag. Am Wochenende konnte Osako mit Kobe den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte feiern. Mit 22 Treffern in 34 Spielen hatte der Stürmer maßgeblich Anteil an dem Erfolg. Aufgrund seiner Leistungen wurde er zum “most valuable player“, also zum wertvollsten Spieler der Saison in der J-League gewählt.

News aus der 3.Liga

Auszahlung aus dem Financial Fairplay-Topf

Eine Ausschüttung hat der DFB hinsichtlich des Financial Fairplay vorgenommen. Davon profitiert auch der TSV 1860 München. Beteiligt wurden Vereine, die in der Saison 2022/23 wirtschaftlich besonders gut agiert haben. Während die U23-Mannschaften generell nicht berücksichtigt werden, gehen vier Vereine (VfB Oldenburg, FSV Zwickau, SpVgg Bayreuth und Waldhof Mannheim) leer aus. Den größten Betrag erhielt Dynamo Dresden mit knapp 79.000€. Für die Löwen reicht es mit 27.500€ für einen Mittelfeldplatz.

Ehemalige Schützlinge schwärmen von Frank Schmöller

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Tsv 1860 U21 Frank Schmöller

Nur 15 Tage darf Frank Schmöller nach der Freistellung von Maurizio Jacobacci als Interimstrainer des TSV 1860 München fungieren. Dass die Wahl auf den aktuellen U21-Coach der Löwen fiel, freut auch seine ehemaligen Schützlinge und Kollegen, die dem 57-Jährigen diese Aufgabe absolut zutrauen.

Ex-Schützlinge schwärmen von Frank Schmöller

So ist sich beispielsweise Marc Lamberger, bis zur Sommerpause Torwarttrainer der U21 und nun bei Austria Klagenfurt, sicher, dass Schmöller bei den Profis gut ankommen wird:

“Mich freut es sehr für Frank, dass Sechzig ihm vertraut. Er ist ein Top-Trainer und -Typ und wird in dieser schwierigen Situation durch seine Art eine positive Stimmung reinbringen.”

Auch Stürmer Marko Zivanovic, der aktuell für Cosmos Koblenz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf Torejagd geht, schwärmt von seinem ehemaligen Trainer:

“Das hat er auf jeden Fall verdient. Es war eine Ehre, sein Spieler zu sein. Frank hat mir viele Sachen gezeigt und ich konnte viel von ihm lernen. Vor allem aber ist er ein geiler Typ und ein richtig guter Trainer. Er war ein Freund, aber auch ein Vorbild für mich. Natürlich wünsche ich ihm viel Erfolg und alles Gute.”

Ouro-Tagba wieder bei den Profis

Valentin Sponer, unter Frank Schmöller Kapitän der U21 und aktuell beim VFC Plauen, ist ebenfalls voll des Lobes für seinen Ex-Coach:

“Er ist ein lockerer Trainer, der immer einen Spruch auf den Lippen hat. Ich glaube, dass genau diese lockere Art der Mannschaft aus der schweren Zeit helfen kann. Ich wünsche ihm und dem Verein viel Erfolg in den nächsten Wochen.”

Wer Erfolge feiern will, muss Tore schießen – ein Manko, das die Löwen in den vergangenen Wochen begleitet hat. Aus diesem Grund ließ Frank Schmöller, der als Stürmer 48 Bundesliga- und 107 Zweitligaspiele aufweisen kann, heute Mansour Ouro-Tagba wieder bei den Profis mittrainieren. Zudem durften sich Devin Sür und zwei Spieler aus dem U19-Kader (Lukas Reich und Sean Dulic) präsentieren, denen der Interimstrainer somit direkt eine Perspektive aufzeigte. Sehen wir am Samstag neue Gesichter im Spieltagskader?

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

 

TSV 1860 trennt sich von Jacobacci – Schmöller übernimmt – Bierofka sagt ab

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Maurizio Jacobacci ist vom TSV 1860 München nach der 0:3-Niederlage bei Borussia Dortmund II freigestellt worden. Auch Co-Trainer Stefan Reisinger ist nicht mehr bei den Löwen. Vorerst übernimmt Frank Schmöller die Rolle an der Seitenlinie.

Maurizio Jacobacci vom TSV 1860 freigestellt

1860-Coach Maurizio Jacobacci wurde von der Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA mit sofortiger Wirkung freigestellt. Nach den beiden Niederlagen gegen Unterhaching und Dortmund sahen sich die Verantwortlichen zu diesem Schritt gezwungen. Der TSV 1860 ist im Abstiegskampf der 3.Liga angekommen und auch aus dem wichtigen Toto-Pokal ausgeschieden, sodass eine Teilnahme im DFB-Pokal in der nächsten Saison derzeit in sehr weite Ferne gerückt ist. Es müsste mindestens der 4.Platz erreicht werden, um nächstes Jahr in diesem Wettbewerb dabei zu sein.

Interessant: auch Co-Trainer Stefan Reisinger muss gehen. Der Ex-Stürmer absolviert derzeit parallel seinen Fußballlehrer-Lehrgang in Frankfurt beim DFB. Im Juli 2022 begann er seine neue Tätigkeit bei den Löwen, damals noch unter Cheftrainer Michael Köllner. Nach eineinhalb Jahren endet dieses Kapitel nun vorzeitig.

U21-Coach Schmöller übernimmt

Neuer Mann an der Seitenlinie wird vorerst Frank Schmöller. Der 57-Jährige trainierte bislang die U21 der Löwen. Das Team belegt in der Bayernliga Süd derzeit einen starken 4.Platz. Vor dem TSV 1860 war er beim SV Pullach, dem FC Ismaning und dem SV Heimstetten aktiv. Für die Löwen arbeitet er seit 2019.

TSV 1860 muss innerhalb von 15 Werktagen neuen Trainer installieren

Da Schmöller die erforderliche UEFA-Pro-Lizenz fehlt und auch sonst keine drittliga-spezifischen Ausnahmen greifen, muss der TSV 1860 innerhalb von 15 Werkagen einen neuen Trainer mit den erforderlichen Ausbildungsnachweisen installieren:

Endet die Tätigkeit des Cheftrainers vor Ende einer Spielzeit, kann übergangsweise für höchstens 15 Werktage ein Trainer ohne die erforderliche Lizenz als Chefcoach beschäftigt werden. 

Auf eine an Ex-Löwe Daniel Bierofka gerichtete Anfrage erhielt der TSV 1860 laut BILD eine Absage.
Mehr – auch die Pressemitteilung des TSV 1860 – in Kürze.

Jacobacci-Rauswurf: die Presseerklärung des TSV 1860

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TSV Graffiti hinter der Westkurve des Grünwalder Stadions Giesing TSV 1860 München

Der TSV 1860 hat Cheftrainer Maurizio Jacobacci und Co-Trainer Stefan Reisinger freigestellt (sechzger.de berichtete). Nun hat der Club auf der Website der KGaA die Entscheidung mit einer Pressemitteilung offiziell verkündet.

Die Presseerklärung im Wortlaut

Aufgrund der sportlichen Negativserie mit fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen inklusive dem Aus im Landespokal, hat sich der Geschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, Marc-Nicolai Pfeifer, mit den Gremien besprochen. Nach reiflicher Überlegung wurde unter Einbindung der Gremien entschieden, Cheftrainer Maurizio Jacobacci und Co-Trainer Stefan Reisinger mit sofortiger Wirkung freizustellen.

„Wir danken Maurizio Jacobacci für seine Arbeit, die er beim TSV 1860 München in den vergangenen Monaten geleistet hat“, sagt Marc-Nicolai Pfeifer. „Mauri hat in einer sehr herausfordernden Phase äußerst viel Verantwortung übernommen und nicht nur als Cheftrainer nahezu rund um die Uhr für die Löwen gearbeitet, sondern sich in der Vorbereitung auf die Saison 2023/24 auch als Teamplayer mit großem Ehrgeiz und unbedingtem Willen zum sportlichen Erfolg erwiesen. Gemeinsam mit unserem Chefscout Jürgen Jung hat er die sportliche Verantwortung für die Zusammenstellung des Kaders übernommen und trotz Reduzierungen im Sportbudget eine Mannschaft geformt, die eine gute Rolle in der 3. Liga spielen kann.

“Danken möchte ich außerdem Stefan Reisinger”

Danken möchte ich außerdem Stefan Reisinger, der seit Sommer 2022 sowohl unter Michael Köllner als auch Maurizio Jacobacci für die Löwen gearbeitet hat. In seiner Rolle als Co-Trainer konnte er parallel zu seiner Ausbildung zum Fußballlehrer wichtige Impulse aus seiner eigenen Erfahrung als Fußballprofi einbringen.

Leider konnte die Mannschaft ihre Leistungen nicht wie gewünscht in Punkte ummünzen, so dass wir uns vom Wechsel im Trainerteam nun neue Impulse in der Mannschaft erwarten. Die gesamte Löwen-Familie dankt Maurizio Jacobacci und Stefan Reisinger recht herzlich für ihren Einsatz und wünscht den beiden und ihren Familien für die Zukunft nur das Beste.“

Das Mannschaftstraining leitet Frank Schmöller

Das Mannschaftstraining leitet ab dem heutigen Dienstag um 14.30 Uhr Frank Schmöller, der diese Aufgabe bis zur Winterpause ausüben wird und den TSV 1860 München auch in den Spielen gegen Rot-Weiss Essen, Arminia Bielefeld und Waldhof Mannheim coachen wird. Unterstützt wird er dabei von Franz Hübl, Harald Huber und Jörg Mikoleit.

Frank Schmöller, der als Spieler mit dem Hamburger SV im Jahr 1987 die Vize-Meisterschaft holte und den DFB-Pokal gewann, trainiert beim TSV 1860 München die U21. In der aktuellen Bayernliga-Saison hat die Nachwuchsmannschaft nach 21 Spielen bereits 40 Punkte auf dem Konto und steht auf Tabellenplatz 4.

sechzger.de Talk 134 nach Dortmund & vor TSV 1860 – RW Essen

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sechzger.de Talk Folge 134 nach der Niederlage in Dortmund, Jacobacci Aus, Bündnis Zukunft, TSV 1860 München - Rot-Weiss Essen

Nach der Niederlage in Dortmund den aktuellen Geschehnissen an der Grünwalder Straße ist klar: es gibt viel zu reden! Das merkt man auch an der Länge vom sechzger.de Talk Nummer 134. Deutlich über eine Stunde unterhält sich Jan mit seinen Gästen Christian, Flo und Bernd. Neben der Niederlage gegen die zweite Mannschaft des BVB geht es auch um das neue Bündnis Zukunft sowie das kommende Heimspiel gegen Rot-Weiß Essen.

Niederlage gegen Borussia Dortmund II

Mehrere hundert Löwenfans – die Zahlen reichen bis zu 900 – nahmen die Reise nach Dortmund auf sich und fanden sich im Gästeblock des Stadions Rote Erde in Dortmund ein. Flo war einer von ihnen und berichtet von seinen Eindrücken am Sonntagabend. Vor allem das Geschehen auf dem Platz wird ausgiebig diskutiert. Unter anderem wird eine Theorie entwickelt, die die beiden unterschiedlichen Halbzeiten gegen die zweite Mannschaft des BVB erklären könnte. Zudem geben alle Gäste ihre Einschätzung ab, ob Maurizio Jacobacci am kommenden Wochenende noch der Trainer des TSV 1860 München sein wird.

Das Bündnis Zukunft – kann es etwas bewirken?

In Talk Ausgabe 134 geht es aber nicht nur um sportliche Aspekte. Vergangenen Dienstag stellte sich das Bündnis Zukunft erstmals der Öffentlichkeit vor. Jan und Christian nahmen für sechzger.de an der Medienrunde teil und schildern ihre Eindrücke. Abgesehen davon wird von allen vier Teilnehmern diskutiert, was das Bündnis Zukunft wirklich erreichen könnte – beziehungsweise ob die Initiative überhaupt Erfolg haben kann.

Vorschau Rot-Weiss Essen

Abschließend wird das letzte Heimspiel des Jahres 2023 thematisiert. Am 09.Dezember ist Rot-Weiß Essen zu Gast in Giesing. Die Gesamtbilanz gegen den aktuellen Tabellen-6. sieht aus weiß-blauer Sicht sehr rosig aus. In den beiden 3.Liga-Duellen gab es allerdings noch keinen Sieger. Sollte eines der beiden Teams am Samstag siegreich sein, handelt es sich somit um eine Premiere. Viel Hoffnung gibt es momentan nicht, dass der TSV 1860 München nach der Partie drei Punkte mehr auf dem Konto hat. Aber bei Sechzig weiß man schließlich nie – “Schreib die Löwen niemals ab”…

Der sechzger.de Talk 134 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

TSV 1860: Ist das “Kompetenzteam Sport” gescheitert?

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1860 wochenende schnee nlz giesing trainingsgelände trainingslager

Nach dem Absturz auf Platz 15 der Tabelle steht nicht nur Trainer Maurizio Jacobacci im Zentrum der Kritik. Auch die Zusammenstellung des Kaders muss hinterfragt werden, die Verantwortlichkeiten bei der Auswahl der Neuzugänge. War es eventuell doch ein Fehler, auf einen erfahrenen Sportdirektor bzw. Geschäftsführer Sport zu verzichten und stattdessen mit einem “Kompetenzteam Sport” zu agieren?

Das “Kompetenzteam Sport”

In der Sommerpause wurde man seitens des TSV 1860 nicht müde zu betonen, dass man sich für die Zusammenstellung eines konkurrenzfähigen Kaders gewappnet sehe. Nachdem der ehemalige Geschäftsführer Günther Gorenzel bereits die Transfers von David Richter, Julian Guttau, Marlon Frey und Eroll Zejnullahu eingetütet bzw. maßgeblich vorbereitet hatte, lag diese verantwortungsvolle Aufgabe für die restliche Transferphase auf den Schultern mehrerer Personen.

Während der Öffentlichkeit verkauft wurde, dass neben Trainer Maurizio Jacobacci und Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer auch NLZ-Leiter Manfred Paula und Chefscout Jürgen Jung mitwirkten, zog im Hintergrund auch das sogenannte “Kompetenzteam Sport” seine Fäden. Neben Pfeifer und Jacobacci gehören diesem inoffiziellen Gremium drei Führungspersonen aus dem Verein, der KGaA und einem KGaA-nahen Unternehmen an.

HAM lehnte Horst Heldt ab

Von diesen fünf Personen verfügt mit Maurizio Jacobacci also eine über eine tatsächliche sportliche Kompetenz. Wenn man dann jedoch bedenkt, dass der Italo-Schweizer zu diesem Zeitpunkt a) über kaum Erfahrung in der 3. Liga verfügte und b) ohnehin nicht unbedingt dafür bekannt ist, lange bei einem Klub zu bleiben und dementsprechend in erster Linie daran interessiert sein dürfte, kurzfristig Erfolge zu erzielen statt mittel- und langfristig erfolgreiche Strukturen zu implementieren, erscheint das Wirken des “Kompetenzteam Sport” umso fragwürdiger.

Nicht umsonst setzte sich Präsident Robert Reisinger frühzeitig dafür ein, dass ein namhafter Sportdirektor bzw. Geschäftsführer Sport die Kaderplanung übernehmen solle. Der auserkorene Horst Heldt wurde – wie bekannt – seitens der HAM abgelehnt, eine Einsetzung mittels 50+1 wäre zwar rechtlich möglich, aufgrund der Blockadehaltung des Hauptgesellschafters nicht sinnvoll gewesen. Vizepräsident Heinz Schmidt hatte sich diesbezüglich im Wochenanzeiger deutlich geäußert:

“Von einem Vertreter unseres Mitgesellschafters wurde mir persönlich unverblümt erklärt, es wäre völlig unerheblich, welchen Namen der Verein in den Ring wirft. Sobald öffentlich klar sei, es handelt sich um einen Kandidaten des Vereins, würde ihn HAM, unabhängig von dessen Qualifikation, kategorisch ablehnen. Das hat der von uns vorgeschlagene Kandidat dann auch im Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Geschäftsführer zu spüren bekommen. Daraufhin hat er sich zurückgezogen.”

Jacobacci folgte auf Köllner und Gorenzel

Wie aber kam es überhaupt zu dieser für den TSV 1860 so unbefriedigenden Konstellation? Bekanntermaßen wurde Michael Köllner Ende Januar nach der Niederlage gegen Dynamo Dresden entlassen. Schon bald präsentierten Günther Gorenzel und die Vereinsseite vermeintlich geeignete Kandidaten zur Nachfolge des Oberpfälzers, die jedoch allesamt durch die HAM-Vertreter abgelehnt wurden.

Über HAM und die Pacific Group wurde schließlich der Kontakt zu Maurizio Jacobacci hergestellt, der nach der unglücklich verlaufenen interimistischen Trainertätigkeit von Gorenzel als neuer Trainer verpflichtet wurde. Sicher nicht der Wunschkandidat des Vereins, wie auch Robert Reisinger auf Anfrage von sechzger.de rückblickend erläutert:

“Die Kandidatenliste von Gorenzel für die Nachfolge Köllners enthielt durchaus interessante Namen. Über einige wurde in der Presse geschrieben. Als Vereinsvertreter waren wir mit Gorenzels persönlichem Wunschkandidaten einverstanden. Das ließ sich dann aber nicht realisieren. Es gab unterschiedliche Vorstellungen der Gesellschafter. Am Ende wurde es ein anderer. Die Geschäftsführer gerieten in dieser Phase stark unter Druck und gaben, um die schwierige Situation mit unserem Mitgesellschafter zu befrieden, schließlich dem Ansinnen nach. Wobei ich es falsch finde, wenn Jacobacci jetzt zum Sündenbock gemacht würde. Er hat eine Chance für sich gesehen und zugegriffen. Die sportlich unbefriedigende Situation in der wir uns befinden, kann nicht alleine auf seinen Schultern abgeladen werden.”

Dr. Christian Werner als Geschäftsführer Sport?

Wie geht es nun weiter? Sieht das “Kompetenzteam Sport” ein, dass es mit seinem Latein am Ende ist? Macht es nun den Weg frei für die Verpflichtung von Dr. Christian Werner, der zunächst seitens des Vereins als Sportdirektor abgelehnt worden war, nun aber Geschäftsführer Sport werden soll? Präsident Robert Reisinger wünscht sich in erster Linie, dass die Kompetenzen endlich eindeutig geklärt werden:

“Es wurden meiner Ansicht nach im Sommer konzeptionelle Fehler gemacht. Das betrifft hauptsächlich Struktur- und Organisationsfragen. Unsere Entscheidungsprozesse waren nicht optimal. Es haben zu viele Menschen mitgeschnabelt. Für den Geschäftsbereich Sport will ich schnellstmöglich eine fähige Führungspersönlichkeit im Amt sehen, die das Machtvakuum behebt und wieder für geordnete Prozesse im Profifußball bei uns sorgt.”

Wie es auch kommt: Es bleibt spannend bei den Löwen…

Sechzig um Sieben: Diskussionen um Maurizio Jacobacci

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Die Trainerdiskussion beim TSV 1860 München ist entbrannt. Wie lange bleibt Maurizio Jacobacci noch bei den Löwen? Diese Frage stellen sich die Fans spätestens seit der Niederlage in Dortmund. Darüber hinaus gab es bei sechzger.de die Giesinger Gedanken, die Taktiktafel-Analyse und eine neue Talk-Folge ist mittlerweile ebenfalls online zu finden.

Giesinger Gedanken: die Flucht vor 1860

Mit dem Geschehen in Dortmund beschäftigen sich die Giesinger Gedanken dieses Mal nicht. Thomas Enn ist nämlich vor den Löwen geflohen und hat in den USA ein Alternativprogramm zu den Spielen gegen Unterhaching und Dortmund II geplant. Davon berichtet er ausführlich. Über die aktuelle Situation wird dafür im aktuellen sechzger.de Talk ausgiebig gesprochen, der seit gestern abend online zu finden ist.

Die Niederlage in Dortmund in der Analyse

Wieder genesen ist Taktikfuchs Bernd und daher hat er sich sogleich daran gemacht, das 0:3 vom Sonntag ausführlich zu analysieren. Schlussendlich kommt er im Fazit nicht drumherum, eine Veränderung auf der Position des Trainers zu fordern. Maurizio Jacobacci sollte seine Sachen packen, sofern es nach Bernd geht.

Abgesehen davon wurde die Berichterstattung zum Spiel am Sonntag durch die Fotogalerie abgerundet.

Sechzig am Wochenende: Futsaler siegen weiter

Schnee und Kälte hatten die Landeshauptstadt am Wochenende fest im Griff. Entsprechend gab es nur wenige Spiele mit Beteiligung der Löwen. Die Anfahrt nach München meisterte der Gegner der Futsaler, doch den Weg hätten sie sich im Nachhinein vermutlich lieber erspart. Die Löwen gingen als klarer Sieger vom Platz und spielen damit weiterhin eine sehr starke Saison.

Löwenfans diskutieren über Maurizio Jacobacci

Das nächste Spiel ohne Punkte hat die Position von Maurizio Jacobacci wahrlich nicht gestärkt. Bereits mit der Demontierung von Marco Hiller hatte der Trainer für einige Diskussionen gesorgt. Diese wurden nach der Niederlage in Dortmund noch einmal lauter. Stefan Kranzberg hat sich Gedanken gemacht und unter anderem ein Blick auf die Fehler von Maurizio Jacobacci geworfen.

News aus der 3.Liga

Kompp vor Abschied in Mannheim

Nicht nur bei den Löwen wird der derzeitige Geschäftsführer heiß diskutiert. Auch beim Ligakonkurrenten Waldhof Mannheim ist dies der Fall. Nun deutet sich ein vorzeitiger Abschied von Markus Kompp an. Der Aufsichtsrat hat bereits einstimmig beschlossen, der Vertrag mit dem Geschäftsführer nicht mehr zu verlängern. Darüber hinaus wird eine frühere Trennung anvisiert. Beim Drittletzten der 3.Liga steht also eine große Veränderung in personeller Hinsicht bevor.

Erzgebirgsstadion bleibt erhalten

In den vergangenen neun Wochen lief bei Erzgebirge Aue eine Crowdfunding-Aktion. Ziel des Ganzen war, den Namen Erzgebirgsstadion für ein weiteres Jahr zu erhalten. 250.000€ sollten dafür gesammelt werden. Das finanzielle Ziel wurde nicht ganz erreicht, der Name bleibt somit aber dennoch erhalten. Mindestens bis zum nächsten Herbst werden die Spiele der Veilchen also im Erzgebirgsstadion ausgetragen. Da Spenden weiterhin noch möglich sind, können die 250.000€ womöglich noch erreicht werden.

Sitzt Maurizio Jacobacci gegen Essen noch auf der Bank?

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Maurizio Jacobacci TSV 1860

Es war ein symbolträchtiges Bild, als Maurizio Jacobacci gestern Abend nach dem Abpfiff auf den Schiedsrichter zuging, um ihm die Hand zu schütteln. Verabschiedete sich der Trainer in diesem Moment nicht nur vom Unparteiischen, sondern auch von der 3. Liga? Einmal mehr konnte seine Mannschaft nur phasenweise überzeugen und stand am Ende (völlig zurecht) mit leeren Händen da.

Was ist in der Pause passiert?

45 Minuten lang präsentierte sich der TSV 1860 im Stadion Rote Erde mehr als ordentlich, erspielte sich sogar einige Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht zur Führung nutzen. Klar, die deutlicheren Torchancen hatte schon vor dem Seitenwechsel der BVB II, aber alles in allem war die Leistung der Löwen sehr ansprechend. Und dann?

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kehrte der Schlendrian ein, jeglicher Schwung der ersten Hälfte war wie weggeblasen. Wo war er hin, der Schwung? Was ist passiert, dass die Löwen einmal mehr einbrachen und nach dem 0:1 so gar nicht mehr in die Spur zurückfanden?

Wo ist die Entwicklung?

Auch wenn der Trainer in den letzten Wochen gebetsmühlenartig wiederholt hatte, er sehe eine Entwicklung, so war diese auch gestern nicht zu erkennen. Was bringt es den Löwen, wenn man eine Halbzeit lang Druck aufbaut, dann aber doch wieder in alte Muster verfällt und zum wiederholten Male nicht in der Lage ist, auf einen Rückschlag zu reagieren und sich gegen eine drohende Niederlage zu stemmen.

Kann man das dem Trainer anlasten? Ich denke: ja! Passiert sowas ein- oder zweimal, dann sagt ja keiner was. Aber in der Häufigkeit und Regelmäßigkeit? Natürlich haut nach dem zweiten Gegentreffer jetzt jeder auf Jesper Verlaat ein, dem da wirklich ein katastrophaler Fehler im Spielaufbau unterlief. Aber muss man da als Trainer nicht auch in der Lage sein zu sagen: Männer, bei solchen Platz- und Wetterverhältnissen dürft ihr von meiner Vorgabe abweichen, den Ball bei einem Abstoß ruhig und flach hinten rauszuspielen?

Die Fehler des Maurizio Jacobacci

Ganz unabhängig davon hat sich Maurizio Jacobacci in den letzten Wochen und Monaten nicht immer nur Freunde gemacht. Muss er als Trainer auch nicht, keine Frage. Wenn man sich aber mit ehemaligen Spielern unterhält, so setzt sich ein Bild zusammen, das durchaus erahnen lässt, dass die aktuelle Entwicklung nicht nur mit Pech zu begründen ist. Und deren Einschätzung basiert noch auf Eindrücken vor Lakenmacher und Hiller…

Bereits zu Beginn der laufenden Saison wurde der Umgang Jacobaccis mit Fynn Lakenmacher kritisiert, die “Causa Hiller” toppt dies jedoch problemlos. Dabei geht es keineswegs darum, dass man David Richter dem langjährigen Keeper aus sportlichen Gründen vorziehen kann, denn der Neuzugang aus Offenbach hat seine Sache bislang wirklich gut gemacht und gezeigt, dass man sich auf ihn verlassen kann.

Warum Maurizio Jacobacci jedoch minutenlang monologisiert, warum Hiller seine Nummer 1 ist und dass er vollstes Vertrauen in ihn hat, um ihn dann nach einem Spiel wieder auf die Bank zu setzen, ist nicht nachvollziehbar. Vertrauen sieht anders aus, gute Menschenführung ebenso.

Dass Hiller beim Gegentor in Pipinsried alles andere als optimal aussah, ist unbestritten. Dass er anschließend jedoch als Bauernopfer herhalten musste, um vom groben Vercoachen von Trainer Maurizio Jacobacci abzulenken, ist billig.

Immer wieder vor dem Essen-Spiel

Fakt ist: Der TSV 1860 hat weder gegen Pipinsried, noch gegen Unterhaching oder Borussia Dortmund II ein Tor erzielt und steht auf Platz 15 der Drittliga-Tabelle. Am Wochenende kommt Rot-Weiss Essen ins Grünwalder Stadion, was sicher auch alles andere als ein Spaziergang werden dürfte.

Schon in der Vorsaison hätte man sich vor dem Spiel gegen RWE vom Trainer trennen sollen. Damals hielt man an Michael Köllner fest, verpasste den richtigen Zeitpunkt und entließ den Oberpfälzer erst nach der Winterpause.

Und diesmal?

Foto: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA