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Dortmund II – TSV 1860 München (3:0), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels unseres TSV 1860 München bei Borussia Dortmund II.  Nach einer ansehnlichen (aber torlosen) 1. Halbzeit des TSV 1860 München steht auf der (nicht vorhandenen) Anzeigetafel am Ende der Partie ein 3:0 für die Gastgeber.

Dortmund II – TSV 1860 München – beide Mannschaften begannen im 4-2-3-1. Die Pressinglinie der Löwen war grundsätzlich auf hohem Niveau angelegt, die der Dortmunder in der ersten Halbzeit im Prinzip gar nicht vorhanden. Der Gastgeber war in den ersten 45 Minuten in der eigenen Spielfeldhälfte eingeschnürt. Lediglich wenige Entlastungsangriffe und ein gefährlicher Konterangriff erreichten in dieser Spielhälfte das letzte Drittel unserer Sechzger. Folglich kam es kaum zu Situationen, in denen über Positionsspiel aufgebaut wurde. Umschaltaktionen der Löwen bestimmten die ersten 45 Minuten. Daraus entstanden auch gute Chancen für die Sechzger, nur konnten diese nie genutzt werden. Dortmund verteidigte aufopferungsvoll und hatte auch das Glück, das Zielwasser in den letzten Monaten wohl nicht zu den gereichten Getränken in der Kabine oder im Löwenstüberl gehört. Daraus resultiert dann logischerweise auch, dass die Defensivlinie der Dortmunder permanent tief stand. Der BVB II hatte in der Hintermannschaft in der ersten Halbzeit Arbeit für zwei Spiele.

Die zweite Halbzeit war nicht nur diesbezüglich von der ersten komplett unterschiedlich. Dortmund kämpfte sich schnell ins Spiel, die Ballbesitzverteilung war ausgeglichen, der Gegner legte eine Pressingintensität an den Tag, die – und das zieht sich in zweiten Halbzeiten bis auf wenige Ausnahmen wie ein roter Faden durch die Saison – den Sechzgern wenig Möglichkeiten zum kontrollierten Aufbau im Positionsspiel ließ. Allerdings muss man sagen, dass zumindest in diesem Punkt auch die Sechzger zumindest bis zum Gegentreffer nicht nachließen.

So standen sich in der zweiten Halbzeit zwei Mannschaften gegenüber, die beide die Pressinglinie zunächst hoch stellten und die Defensivlinie dabei meistens der Höhe dieser anpassten. In seltenen Fällen konnte man auch leichtes Abfallen der Defensivline auf mittleres Niveau bei hohem Pressing beobachten. Diese Herangehensweise hatte bis zum 1:0 durch Pohlmann für den BVB II für beide Teams Bestand.

Mehr dazu weiter unten, kommen wir zunächst zu den statistischen Werten der Partie.

Statistische Werte Dortmund II – TSV 1860

  • Ballbesitz: Dortmund II 43% – TSV 1860 57%
  • Passgenauigkeit: Dortmund II 73% – TSV 1860 76%
  • Defensive Zweikampfquote: Dortmund II 67% – TSV 1860 51%
  • Schüsse/aufs Tor: Dortmund II 17/6 – TSV 1860 20/6
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): Borussia Dortmund 9 – TSV 1860 4,53

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (43%:57%)

Wenn man nur die Zahl betrachtet, sieht es so aus, als wären die Löwen deutlich überlegen gewesen. Das stimmt teilweise, trifft allerdings nur für die ersten 45 Minuten der Partie zu. In der zweiten Spielhälfte war der Wert beim Ballbesitz nahezu ausgeglichen und von Überlegenheit war nichts mehr zu sehen. Das wäre, hätte man die Chancen, die sich dem TSV 1860 München in diesem Spielabschnitt boten, auch nicht weiter schlimm.

Wie man sich als dominante Mannschaft beim Stand von 0:0 nach dem Pausentee dann aber die Butter derart vom Brot nehmen lassen kann, ist unerklärlich. Auch Trainer und Spieler des TSV 1860 München hatten in den Interviews nach der Partie keine Antwort auf diese Frage.

Fakt ist zwar, dass der Ballbesitz der Löwen in der zweiten Halbzeit immer noch deutlich über 50% lag, aber sobald es in des Gegners Hälfte ging, war meist kurz hinter der Mittellinie Schluss. Bis dorthin zu kommen verbrauchte dabei oft relativ viel Zeit, sodass es am Ende nur ineffektiver Ballbesitz gewesen war. Produktivität mit Ball sieht anders aus. Das hat vor allem mit der Passgenauigkeit während dieses Spielabschnitts zu tun.

Passgenauigkeit (73%:76%)

In der ersten Halbzeit brannte der TSV 1860 München gegen Dortmund II ein torloses Offensivfeuerwerk ab. Kombinationen zum mit der Zunge schnalzen, nur beim Abschluss war man glücklos. Da brauchen wir hier nichts schlechtreden, was Halbzeit eins betrifft. In der Kategorie Passgenauigkeit war die erste Halbzeit phasenweise Lehrbuchfußball gemischt mit Zaubereien. Beispielsweise Zejnullahus Vorlage per Hacke für Guttaus Schuss (3.), der noch von einem Dortmunder Spieler abgefälscht werden konnte.

Während in der ersten Halbzeit in puncto Passspiel alles im grünen Bereich lag, bot die zweite Halbzeit ein desolates Bild. Und auch hier muss man nichts schlechtreden, denn was die Sechzger uns zeigten, war genau das: schlecht.

Vor allem bei Pässen nach vorne, sobald der Ball das eigene letzte Drittel verlassen hatte, kam kaum noch etwas an. Und wenn, war die Kugel meistens schnell wieder in Besitz der Dortmunder, die dann schnell über wenige Stationen wieder im letzten Drittel der Löwen auftauchten. Von den 66 Ballgewinnen der Dortmunder in der zweiten Halbzeit fanden lediglich neun im eigenen letzten Drittel statt. Die Sechzger verloren die Kugel also großteils spätestens im Mittelfeld.

Defensive Zweikampfquote (67%:51%)

Erste Hälfte

Hier geht es wie immer nicht nur um die Quote, sondern auch um die Anzahl der geführten Zweikämpfe, denn allein die relative Zahl hilft uns bei der Betrachtung nicht weiter. Und in dieser Kategorie war nicht nur die zweite Halbzeit schlecht. Nein, auch in der ersten bekleckerte man sich in den Zweikämpfen gegen den Ball nicht mit Ruhm, profitierte da jedoch noch von vielen Abspielfehlern des Gegners. Diese waren durch die durchaus vorhandene Aggressivität gegen den Ball provoziert und somit gibt es zwar bei der Zweikampfquote in der ersten Halbzeit nichts schönzureden, aber man muss auch ganz klar sagen, dass im eigenen letzten Drittel während des ersten Durchgangs lediglich vier Zweikämpfe gegen den Ball am Boden und zwei in der Luft geführt werden mussten. Der Erfolg der Defensivarbeit in Halbzeit eins war dem guten Stellungsspiel und den daraus folgenden abgefangenen Bällen geschuldet.

Insgesamt kam Dortmund in der ersten Halbzeit lediglich neun Mal ins letzte Drittel der Sechzger. Nichts desto trotz musste der TSV 1860 auch bei der deutlichen offensiven Überlegenheit einige Male zittern und Richter rettend eingreifen.

Zweite Hälfte

Wirklich desolat zeigten sich die Sechzger gegen den Ball dann in der zweiten Halbzeit. Die Quote gewonnener Duelle gegen den Ball am Boden stieg zwar signifikant an, aber bei Kopfballduellen ging man lediglich vier Mal als Sieger hervor.

Des Weiteren führte die Dortmund insgesamt trotz in fast ausgeglichenem Ballbesitzverhältnis ein Drittel mehr Zweikämpfe gegen den Ball als die Löwen. Und das bei einer Erfolgsquote von 73% in der zweiten Halbzeit. Sechzig führte insgesamt also genau einen defensiven Zweikampf mehr als die Dortmunder gewinnen konnten. Dortmund hatte also nicht nur einen hohe Erfolgsquote insgesamt bei den defensiven Zweikämpfen. Die Hausherren gewannen – blickt auf die absoluten Zahlen der gewonnenen Zweikämpfe und vergleicht diese miteinander – auch 73% mehr der von ihnen gegen den Ball geführten Zweikämpfe. Das war leider gar nichts.

Womit hat diese Nichtleistung am Ende zu tun? Der Fakt, dass man oft zu weit vom Gegenspieler entfernt steht und dadurch der Gegner einen Aktionsvorteil hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Sechzger haben auch in der zweiten Halbzeit (wie schon in der ersten) oft die Bälle über ihr Stellungsspiel erobert. So ist die Quote abgefangener gegnerischer Pässe deutlich höher als die der Dortmunder, nur hilft das wenig, wenn der Gegner sofort auf Gegenpressing umschaltet, wieder aggressiv draufgeht und der soeben abgefangene Ball postwendend wieder weg ist.

Schüsse/aufs Tor (17/6:20/6)

Viele Schüsse, keine Tore – TSV. Geht man von der Anzahl und Qualität der Torgelegenheiten aus, können wir über die erste Halbzeit den Spruch mit der “Scheiße am Fuß”, den einst Andi Brehme prägte, wieder aus der Mottenkiste holen.

Fakt ist, dass die guten Torgelegenheiten der Sechzger alle bis auf eine (Lang 55., drüber) Beute des Dortmunder Keepers oder eines sich in den Schuss werfenden Abwehrspielers des BVB wurden.

Nach eben angesprochenem Versuch von Niki Lang war nicht mehr viel los, was gute Chancen betrifft. Einzig die Möglichkeit von Lakenmacher nach einer kurz gespielten Eckballvariante beim Stand von 2:0 in der 81. Minute könnte man hier noch nennen. Aber Lakenmacher köpft einen Dortmunder an und der folgende Eckball endet in einem mustergültigen Konter, der mit etwas Glück, da der durch Lang geblockte Schuss von Hettwer zu Azhil prallt, zum 3:0 führt.

Am Ende stehen für die Sechzger also durchaus abgefeuerte Versuche aus guten Positionen mit hohem xG Wert. Leider muss man sagen, dass die Sechzger es nicht schaffen, von dort solche Schüsse abzusetzen, wenn kein Gegner im Weg steht. Die Abschlüsse – so gut die Positionen sind – wirken trotzdem überhastet und wenig kontrolliert. Es treffen auch zwei unterschiedliche Faktoren der Entscheidungsfindung bei Schüssen zusammen. Einerseits haben wir nicht nur gestern (sondern auch in einigen Spielen zuvor) gesehen, dass der Schütze blind auf die Kugel drischt und so die Abwehr für den Keeper leichter macht als sie sein müsste, schösse er platziert und mit Übersicht. Andererseits entscheidet sich ein potentieller Schütze, wenn er frei Bahn hätte, oft für einen weiteren Pass ins Zentrum, wo dann für den finalen Schützen zu viel Verkehr herrscht.

PPDA (9:4,53)

Bis zur 60. Minute in etwa haben wir die höchste Pressingintensität der Sechzger seit Jahren gesehen. 3,86 lautete hier die Anzahl der im Schnitt zugelassenen Pässe pro Defensivaktion in den pressingrelevanten Zonen. Nach dem ersten Gegentor flachte dieser Druck auf den gegnerischen Aufbau stark ab und konnte auch in der Schlussphase nicht mehr ganz erreicht werden, obwohl man sich bemühte.

Egal ob ein Gegentreffer früh oder spät fällt: Kassiert man ein Tor, geht der Wert zumindest für eine Zeit lang in den Keller. In manchen Spielen schafften es die Löwen zwar, sich gegen Ende der Partie wieder auf das anfangs an den Tag gelegte Niveau heranzutasten, aber grundsätzlich kann man hier ein Muster erkennen. Wenn ein Gegentor fällt, leidet erstmal auch der Druck auf das gegnerische Aufbauspiel.

Die Tore

Hier könnt ihr die Gegentore und weitere Highlights nocheinmal ansehen.

Das vorentscheidende 1:0 und die Analyse desselben durch den Trainer lassen mich zweifeln, ob er das selbe Spiel gesehen hat. Maurizio Jacobacci sagte im Interview mit Magenta Sport (Zitat): “Wir bekommen ein Tor, weil wir keine Restverteidigung haben, durch die Mitte gespielt wurde, und, klar, Pohlmann macht das natürlich sehr gut, kommt da durch. Einfach zu einfach eigentlich…” (Zitat Ende)

Der Ballverlust hier geschieht nach einer kurzen Ballbesitzphase der Sechzger und die komplette Viererkette ist noch auf Position. Was fehlt, sind die beiden defensiven Mittelfeldspieler, weswegen Verlaat aus der Kette nach vorne verteidigen muss. Über Restverteidigung spricht man im Normalfall bei eigenen Angriffen, während derer man die Offensive durch mehrere eigentlich für Defensivaufgaben zuständige Spieler überlädt und auch der Gegner dann mehrere seiner offensiven Spieler zur Verteidigung nach hinten abziehen muss, sodass ein Verhältnis auf der letzten Linie des eigenen Spiels von 2:1 oder 3:1 gegen den verbleibenden offensiven Spieler des Gegners abseits des Geschehens hergestellt wird.

Dass Pohlmann, nachdem er den Ball bekommt, nach kurzem Antritt Verlaat düpiert und auch den mittlerweile herbeigeeilten Starke abschüttelt, bevor er knapp vor der Sechzehnerlinie abzieht, ist natürlich bitter, der entscheidende Fehler passiert jedoch davor.

Entscheidend für den Treffer war auch nicht der Ballverlust nach einem Pass durch den nach vorne geeilten Rieder auf Lakenmacher, sondern die lange Reaktionsdauer Rieders danach, bis er endlich in Gang kommt, um nach hinten zu gehen, um seinen Fehler wieder auszubügeln. Dass Box to Box Spieler Starke, der beim Ballverlust etwa sieben Meter vor Rieder war, schneller wieder am Ort des Geschehens eintrifft als der Dachauer, spricht Bände.

Dass Starke es schafft, Pohlmann noch einzuholen zeigt, dass Rieder es bei mehr Einsatz hätte schaffen können, hier noch einzugreifen. Ob das etwas geändert hätte, ist natürlich Spekulation.

Das fiel auf

Es fiel auf, was seit Wochen immer wieder auffällt: Vor dem Tor trifft man falsche Entscheidungen, deshalb fallen keine Tore für die Löwen und ab dem Zeitpunkt, wo man einen Gegentreffer kassiert, fehlt anscheinend jeglicher Glaube oder Wille an einen möglicherweise anderen Ausgang.

Lichtblick des Spiels offensiv war klar Erol Zejnullahu, der viele gute Aktionen hatte. Auch Morris Schröter war gut in Form und spielte zusammen mit Zejnullahu die Defensive der Dortmunder in der ersten Halbzeit schwindlig.

Fazit

Ein Fazit nach dem Spiel unseres TSV 1860 München bei Borussia Dortmund II zu ziehen, ist einerseits leicht, andererseits eine Aufgabe, die ich eigentlich nicht haben will. Aber was muss, das muss.

Es reicht leider nicht, wenn nur zwei Spieler eine Halbzeit lang herausragen. Die Art und Weise, wie man es phasenweise vermeidet, Zweikämpfe zu suchen, und das in einer Liga, in welcher der Kampf gegen dem Ball das oberste Credo sein muss, und wie oft man viel zu weit von den Gegenspielern weg steht, sodass der Gegenspieler fast immer den Aktionsvorteil hat, ist nicht das, was ich von einer Mannschaft, die das schönste Wappen im Weltfußball auf der Brust trägt, sehen will.

Ich weiß natürlich, dass im Tierreich die Löwinnen für die Jagd zuständig sind. Im Fußball sollte es anders sein. Ich will Männer sehen, die auf dem Platz kämpfen wie Löwen. Ich will Löwen sehen, die kämpfen wie Alphatiere, wenn ihnen durch einen Rivalen das Revier streitig gemacht wird.

Momentan hat das streckenweise eher was von freiwilliger Aufgabe des Reviers.

Ich bitte die Verantwortlichen dringend, endlich einzusehen, dass man mit vielen das Sportliche betreffenden Entscheidungen momentan auf dem Holzweg ist.

Ich möchte ganz klar betonen, dass ich glaube, die Mannschaft hat durchaus das Potential zu mehr. Es muss allerdings nun jemand her, der es versteht, das Potential aus dieser Mannschaft heraus zu kitzeln. Für mich hat sich Trainer Jacobacci mit seiner Analyse des ersten Treffers bei Magenta Sport endgültig disqualifiziert. Hätte er den dritten Treffer der Dortmunder so beschrieben, wäre ich d’accord gewesen. Aber das 1:0 der Hausherren hatte mit Jacobaccis Analyse desselben nichts zu tun.

Datenquelle: Wyscout

Sechzig am Wochenende: Viel Schnee und drei Punkte im Futsal

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TSV 1860 Futsal AFG Bergstraße

Der Wintereinbruch hielt weite Teile Bayerns fest umklammert und so mussten fast alle Begegnungen des TSV 1860 witterungsbedingt ausfallen. Eine Verlegung hätte man den Profis im Nachhinein auch gewünscht, stattdessen setzte es in Dortmund eine schmerzhafte 0:3-Abreibung. Besser erging es den Löwen in der Halle: Die Gäste von der Bergstraße reisten trotz Schnee an und wurden vom TSV 1860 Futsal mit einer deutlichen Niederlage wieder auf den Heimweg geschickt.

Trotz Schnee drei Punkte für TSV 1860 Futsal

Nicht gerade die kürzeste Anreise hatte die AFG Bergstraße aus Bensheim. Trotz des heftigen Wintereinbruchs nahmen die Hessen den Weg nach München auf sich, kassierten dort jedoch eine 3:9-Packung.  Für den TSV 1860 trafen Robert Juric (3), Teeo Pejazic (2), Lukas Milicevic, Andrej Vidak, Marcel Jukic und Marco Jukic.

In der Tabelle liegen die Löwen nach acht Spieltagen nur einen Punkt hinter Tabellenführer Beton Boys München.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 02.12.

18.00 Uhr: Futsal – AFG Bergstraße 9:3

Die U14 gewann am Samstag den 8. Internationalen Carl Stahl U14 Hallen-Juniorencup in Kuchen. Im Finale besiegten die Junglöwen den Nachwuchs des SC Freiburg mit 2:0.

Wie im Vorjahr entschied die U9 des TSV 1860 das Hallenmasters in Poing für sich und gewannen das international besetzte Turnier vor Rapid und dem FC Augsburg.

Sonntag, 03.12.

19.30 Uhr: Borussia Dortmund II – Profis 3:0

Fotogalerie zu Borussia Dortmund II gegen TSV 1860

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Borussia Dortmund II BVB TSV 1860 Fotogalerie

0:3, eine beschämende 2. Halbzeit und der Absturz auf Platz 15 der Tabelle – der (beschwerliche) Ausflug ins Stadion Rote Erde war mal so richtig für die Katz. Wir präsentieren Euch einige Impressionen von der Niederlage des TSV 1860 bei Borussia Dortmund II.

Fotogalerie zu Borussia Dortmund II gegen TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf die Bildvorschau klicken; die Aufnahmen werden dann auch scharf angezeigt!

Giesinger Gedanken nach dem Spiel in Dortmund: Flucht vor 1860

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Dass es mit dem TSV 1860 München nicht immer leicht ist, wissen wir alle bestens. Ich habe allerdings seit Wochen eine Krise ungeahnten Ausmaßes mit unserem Lieblingsverein, dass ich freiwillig die Flucht vor 1860 angetreten habe. Ich hatte die Möglichkeit ein Projekt meiner Firma in Colorado zu betreuen und dafür die Spiele gegen Unterhaching und Dortmund II sausen zu lassen. Früher wäre das nicht mal im Ansatz denkbar gewesen, aktuell habe ich mich recht schnell entschieden, das zu machen und freiwillig auf zwei Löwenspiele zu verzichten. Die Chance mal von 1860 und seinen aktuell ziemlich schlechten Vibes wegzukommen, war zu verlockend.

American Football als Ersatzprogramm

Nachdem Ihr Euch gegen Haching Eure Allerwertesten abgefroren habt, war ich einen Tag später dran. Aus dem Rocky Mountains fuhr ich nach Denver ins Mile High Stadion, um mir das NFL-Spiel Denver Broncos gegen Cleveland Browns bei Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt anzusehen. Ich schicke es voraus: Ich habe von American Football wenig bis keine Ahnung, aber ich wollte immer schon mal ein NFL-Spiel im Stadion sehen. Das “Empower Field at Mile High” wie es offiziell heißt fasst 76.000 Zuschauer. Aber bereits in der S-Bahn werde ich von einem Fan darauf hingewiesen, dass “Empower Field just advertising” ist. “We all say Mile High Stadium!” Der nette Broncos Fan besorgt beim imposanten “Tailgating”, das ist diese Party die auf dem Parkplatz vor dem Stadion stattfindet, mehrere kostenlose Biere für uns beide, bevor wir das durchaus imposante Stadion betreten. Am Eingang treffen wir erstmals auf Fans der Cleveland Broncos, bei den möglicherweise ein Verwandter eines Ex-Löwen spielt…

Handelt es sich bei diesem Spieler um einen Verwandten unseres ehemaligen Stürmers?

Die Nationalhymne wird “überbellt”

Sehr bemerkenswert an den Browns-Fans ist, dass sie sich, sobald sich gegenseitig erspähen, mit imitiertem Hundegebell begrüßen. Da tatsächlich auch einige Browns-Fans anwesend sind, wird mein Weg in den fünften Rang des Stadion von kontinuierlichem menschlichen Hundegebell begleitet. Das hab ich auch noch nicht erlebt. Später erfahre ich, dass es daran liegt, dass die Browns einen Hund als Maskottchen haben und das deswegen so zelebriert wird. Durch den Defekt einer Rolltreppe zu meinem Billigplatz verpasse ich die Nationalhymne, die von Hundegebell von Browns-Fans auf der Rolltreppe fast übertönt wird. Kurz nach dem Kick-Off bin ich dann aber auf meinem Platz und der Anblick des Stadions ist prächtig (siehe Titelbild).

Weniger “amerikanische Atmosphäre” als erwartet

Die zahlreichen Spielunterbrechungen fallen gar nicht so auf, weil es im Stadion einen Moderator gibt, der jede Spielszene in den Pausen erklärt und so verstehe sogar ich einigermaßen, was auf dem Spielfeld passiert. Das Ganze ist von ziemlich rockiger Musik untermalt und die Denver Broncos punkten bei mir für die Ewigkeit, als auch mein Black-Sabbath-All-Time Favorite “Children of the Grave” im Hintergrund läuft. Leider wird “Rock’n’Roll” von Motörhead nicht gespielt, was wegen der Textzeile “I got rock ‘n’ roll to save me from the cold” durchaus berechtigt gewesen wäre.

Klares 29:12 für Denver

Ich bin wie gesagt kein großer Football-Kenner, aber die Broncos sind aus meiner Sicht ziemlich überlegen und gewinnen das Spiel problemlos 29:12. Ehrlichgesagt hatte ich sogar ziemliche Langweile erwartet bei einem Spiel mit 48 Minuten Netto-Spielzeit, das brutto 3 – 3,5 Stunden dauert. Aber es ist ziemlich unterhaltsam und die Atmosphäre überrascht mich positiv. Hinter mir sitzen Fans aus Cleveland, die jede gute Aktion ihrer Mannschaft mit lautem Gebell bejubeln. Beim Touchdown ihrer Mannschaft wähnte man sich im Tierheim, so laut bellten die vereinzelten Browns-Fans in meiner Umgebung.

Mit lauten Gebell bejubelten die Cleveland-Fans den Touchdown ihres Teams

“IN-COM-PLETE”

Natürlich gibt es keinen Support, so wie wir das kennen. Aber die Broncos-Fans gehen gut mit und benötigen dazu gar nicht diese Ami-mäßigen Aufforderungen (die es natürlich trotzdem gibt). Die Touchdwons der Broncos werden tatsächlich ähnlich bejubelt wie Tore bei uns.

Touchdown samt Jubel für die Broncos

Allerdings wird der Touchdowner (oder wie auch man den nennt, der das Ei in der Endzone fängt) nicht groß bejubelt. Bemerkenswert ist auch, dass es im Stadion (abgesehen von eigenen Punkten) am lautesten ist, wenn man den Gegner ärgern kann. Beim dritten und vierten Down des Gegners wird laut gebuht und mit den Füßen getrampelt. Anfeuerung bei eigenen Ofrfensivaktionen gibt es dagegen nicht. Am Besten finde ich aber, dass bei jedem Fehlpass der Gegner der Stadionsprecher die Spielszene mit den Worten “Pass by number XY was” erklärt und dann das ganze Stadion brüllt “IN-COM-PLETE”. Das macht mir Spaß und ich beteilige mich rege.

Exodus nach dem 3. Viertel

Ich weiß nicht, ob es an der Kälte liegt oder ob es beim Football generell so abläuft. Bei beruhigender Führung der Broncos verlassen die Fans nach dem 3. Viertel in Scharen das Stadion. Mein Nebenmann erklärt das damit, dass nach dem 3. Viertel kein Bier mehr verkauft werden darf. Ich harre trotz zunehmend unangemehmer Kälte bis zum Schluss aus, denn ich möchte sehen, was nach dem Ende passiert. Das hätte ich mir auch sparen können, es passiert nämlich nichts… Da das Spiel schon entschieden war, hat sich das letzte Viertel für mich ziemlich in die Länge gezogen. Dennoch war ich positiv überrascht, wie gut die Atmosphäre im Stadion war und dass es wesentlich weniger “amerikanisch” zugegangen ist, als ich es erwartet/befürchtet hatte.

Löwe oder Drache?

Im Stadion traf ich übrigens keinen der 2,5 Millionen Löwenfans, die ja aktuell kolportiert werden. Und das obwohl ich mich ähnlich wie Herr Gräfer in Anfield durch meine Löwenmütze durchaus zu erkennen gab. Ganz im Gegenteil: in der S-Bahn werde ich von einem Broncos-Fan angesprochen, was das denn für eine Mütze sei. Ich erkläre es ihm. Den Löwen im Wappen lässt er allerdings nicht gelten. “C’mon, man! That’s not a lion! That’s a fucking dragon or sumpin'”, bekomme ich zu hören…

Flucht vor 1860 erfolglos

Allerdings ist mit dieser Episode auch meine Flucht vor 1860 zur Erfolglosigkeit verurteilt. Da sind sie wieder die Erinnerungen an den zerstrittensten Verein der Welt, der über Markenrechte am Löwen (oder Drachen?) streitet, der einen Geschäftsführer Sport im vierten Anlauf verpflichtet und so weiter und so fort.. Ich hatte so gehofft, von dem ganzen Schmarrn mal den Kopf frei zu bekommen. Experiment gescheitert. Gegen Essen bin ich wieder am Start. Und ich freu mich sogar drauf. Zum Glück musste ich das keinem Broncos-Fan erklären…

Löwen verlieren 0:3 in Dortmund

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Die Löwen mussten beim BVB II nach einer desaströsen zweiten Halbzeit in Dortmund eine 0:3-Niederlage hinnehmen.

Knapp 900 Löwenfans nach Dortmund gereist

Trotz widriger Verhältnisse und lahmgelegten Schienenverkehr schafften es dennoch knapp 900 (!) Auswärtsfans der Löwen nach Dortmund ins Stadion Rote Erde. Bei Schneegestöber sahen sie eine ordentliche erste Hälfte des TSV, der aber einige Großchancen der Hausherren zuließ.

1. Halbzeit: Feldüberlegenheit Sechzig, aber Dortmund gefährlicher

Im ersten Durchgang waren die Löwen optisch die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich jedoch klare Torchancen herauszuspielen. Die beste Möglichkeit für die Gäste hatte Guttau, der nach ca. 15 Minuten völlig freistehend dem Gästekeeper in die Arme köpfte. Ansonsten wurden alle Abchlüsse der Löwen abgeblockt.

Anders die Hausherren: der BVB hatte mindestens drei große Chancen, bei zwei Versuchen scheiterten sie jedoch im “eins gegen eins” an David Richter, der auch beim dritten Versuch von Pohlmann dessen Distanzschuss über die Latte lenkte.

Arbeitsverweigerung im zweiten Durchgang

Von der Feldüberlegenheit der Löwen war im zweiten Durchgang nichts mehr zu sehen. So war es nicht verwunderlich, dass der BVB immer stärker wurde. In der 62. Minute schließlich kam es, wie es kommen musste: Pohlmann machte es diesmal besser als in Durchgang eins, ließ die Abwehrspieler die Schneeflocken bewundern und traf hart und platziert ins linke untere Eck.

Ab diesem Zeitpunkt versuchten die Dortmunder, durch Konter und schnelle Umschaltsituationen auf das 2:0 zu stellen, während Jacobaccis Elf nichts mehr einfiel und sie sich auch nicht wirklich gegen die drohende Niederlage zu wehren schien. Und so kam es erneut, wie es kommen musste: nach einem erschreckenden Ballverlust im Spielaufbau von Verlaat sah ein Löwe schlechter aus als der andere, Dortmund konnte 4 Löwen zu zweit ausspielen. 2:0.

Die nicht vorhandene Gegenwehr der Löwen drehte sich nochmal demonstrativ weg, als die Dortmunder einen weiteren Konter fuhren und durch Azhil in der 81. Minute zum 3:0 trafen.

So endete die Partie ohne großes Aufbäumen der Gäste mit 0:3 für die Dortmunder – und die Löwen bleiben weiterhin das einzige Team in Liga Drei, das nach einem Rückstand noch nie punkten konnte.

Spätestens nach dem 2:0 machten sich die mitgereisten und erneut bitter enttäuschten Löwenfans mit “Trainer raus”, “Wir ham die Schnauze voll”, “Jacobacci raus” und weiteren Sprechchören lautstark bemerkbar.

Liveticker: Borussia Dortmund II – TSV 1860 München (17.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 17.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen Borussia Dortmund II und dem TSV 1860 München!

Ohne Punkte blieben die Löwen gegen Unterhaching und schieden zuvor gegen Pipinsried blamabal aus dem Toto-Pokal aus. Der Schwung aus Saarbrücken ist definitiv verflogen. Heute zählt es wieder auswärts im Stadion Rote Erde. Gibt es für den TSV 1860 etwas zu feiern oder holt die zweite Mannschaft des BVB drei Punkte?

3 0 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Richter – Lang, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger  (84. Ludewig)- Starke , Rieder – Schröter, Zejnullahu (60′ Vrenezi), Guttau – Lakenmacher (84. Tarnat)

Bank:
Hiller (TW), Kurt, Vrenezi, Kloss, Ludewig, Cocic, Tarnat, Steinhart, Frey

Tore:
1:0 Pohlmann (62′), 2:0 Hettwer (78′), 3:0 Azhil (81′)

Die Personalsituation

Es fehlen: Michael Glück (Gelb-Rot Sperre), Joel Zwarts (Adduktoren), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle bei Borussia Dortmund II: Blank (Gelb-Rot-Sperre), Michel (Gelbsperre), Lotka (Rotsperre), Aning, Besong, Butler, Irorere, Lütke-Frie, Otuali, Pudel (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Leroy Kwadwo und Jesper Verlaat haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen. Tim Rieder und Julian Guttau stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Borussia Dortmund II – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

750 Löwenfans machen sich auf den Weg nach Dortmund und werden sich im Gästeblock einfinden. Kurzentschlossene können sich vor Ort an der Tageskasse noch mit einem Ticket versorgen und ebenfalls live dabei sein.

Für alle, die die Reise nicht antreten können, gibt es dieses Mal keine gute Nachrichten. Die Partie wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

17. Spieltag – Spielbericht SC Verl – Dynamo Dresden 1:0

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Die Spieler der Mannschaften SC Verl und Dynamo Dresden stehen am Mittelkreis wärhend der Schweigeminute für den Spieler Agi Diawusie des Jahn Regensburg, welcher Anfang der Woche unerwartet verstarb.
Die Spieler der Mannschaften SC Verl und Dynamo Dresden stehen am Mittelkreis wärhend der Schweigeminute für den Spieler Agi Diawusie des Jahn Regensburg, welcher Anfang der Woche unerwartet verstarb.

Zum heutigen Topspiel am 17. Spieltag traf der Verfolger des Tabellenführers Jahn Regensburg, der Dynamo aus Dresden, auf den SC Verl, die vor dem Spiel mit zwei Punkten Rückstand auf den SSV Ulm auf Platz 4 lagen. Der 17. Spieltag war gleichzeitig wieder einer der undankbarsten Terminierungen für Löwenfans, die um 19:30 Uhr erst in der Roten Erde in Dortmund spielten.

Die Ausgangslage vor der Partie

Trotz der Niederlage letzte Woche gegen den Jahn Regensburg vertraute Dynamo Trainer Markus Anfang derselben Startelf, während Sportclub Trainer Alexander Ende trotz des 2:1 Sieges auf Benger und Lokotsch statt Wolfram und Kammerbauer, welche auf der Bank platznehmen mussten, setzte. Während die Dresdener die letzten Spieltage etwas schwächelten, zeigte die Tendenz für den Sportclub klar nach oben. Die Punkte der letzten vier Partien des SCV gingen allesamt nach Ostwestfalen.

Die erste Halbzeit

Vor Anpfiff wurde mit einer berührenden Schweigeminute für den erst kürzlich verstorbenen Agyemang Diawusie des SSV Jahn Regensburg, genannt Agi, gedacht. Der Spieler, der auch unter anderem 38 Spiele für Dynamo machte und mit dem Club in die zweite Liga aufgestiegen war, war Anfang der Woche überraschend im Alter von 25 Jahren verstorben. Ruhe in Frieden, Agi! 🕯️

Die Spieler der Mannschaften SC Verl und Dynamo Dresden stehen am Mittelkreis wärhend der Schweigeminute für den Spieler Agi Diawusie des Jahn Regensburg, welcher Anfang der Woche unerwartet verstarb.
Die Spieler der Mannschaften SC Verl und Dynamo Dresden stehen am Mittelkreis wärhend der Schweigeminute für den Spieler Agi Diawusie des Jahn Regensburg, welcher Anfang der Woche unerwartet verstarb.

Bei kühlen 2° C, aber Sonne und blauem Himmel starteten beide Mannschaften flott in die Partie, wobei Dynamo die erste gute Gelegenheit bereits in der 3. Minute verzeichnen konnte. Im Anschluß ging es erst einmal weiter munter hin und her – der Sportclub erarbeitete sich aber ein leichtes Chancenplus in der Anfangsviertelstunde. Die beste Chance der Anfangsphase hatte Sessa, der den Freißstoß von Kraulich in der 6. Minute nach kurzer Annahme aber nicht verwerten konnte. Direkt im Anschluß hatte auch Dresden die erste Großchance in der 7. Minute, als Kraulich die Hereingabe verpasste, Kutschke’s Schuss aber noch abgeblockt werden konnte.

Im nächsten Drittel der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften mehr oder wenigert im Mittelfeld, so dass es erst in der 30. Minute eine erneute Großchance von Kutsche gab, welcher den Kasten aber knapp verpasste – der Ball zischte knapp am rechten Pfosten vorbei. Beim anschließenden Gegenstoß des Sportclub gab es mit Gelb für Zimmerschied nach Foul an Ochojski die erste Karte der Partie. Der Freistoß nahe der rechten Eckfahne brachte aber auch nichts zählbares ein.

Die Partie flacht nach schwungvollem Beginn ab

Im weiteren Verlauf der Partie flachte diese deutlich ab und wurde gleichzeitig etwas ruppiger. So gab es viele Unterbrechungen nach kleinen Fouls im Niemandsland, die aber ebenfalls nichts erwähnenswertes einbrachten.

So gingen beide Teams nach einer Minute Nachspielzeit mit einem 0:0 in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehören diesmal Dynamo, die sich in der Hälfte des SCV festsetzen konnten. Ein Freißstoß in der 51. Minute im linken Halbfeld brachte dann wieder eine gute Chance für die Dresdener ein, welche Torwart Luca Unbehagen mit einem Nachschuss zu einer Glanzparade zwangen. Vor dem Freistoß kam es zu einer kleinen Unterbrechung, als der Vorsänger der Ultras Dynamo mittels einer Trillerpfeife den Block versuchte zu motivieren, welches auf Bitten des Schiedsrichtergespanns zu einer Durchsage mit Bitte um Unterlassung führte, welche durch “Halt Dein Maul” Gesänge des Dresdener Anhangs aus der Südtribüne quittiert wurde.

Auch danach erarbeitete sich Dynamo weitere guten Chancen, wie z.B. in der 53. Minute, als Gruber Lemmer in der Box mit einer mutigen, aber fairen Grätsche noch rechtzeitig vom Ball trennte. In der 54. Minute kam Dresden bereits zur nächsten guten Chance durch Hauptmann. Torge Paetow warf sich aber mutig in den Ball, so dass weiterhin beim Unentschieden blieb. Erst in der 58. Minute konnte der Sportclub auch zur ersten Ecke kommen, welche aber geklärt wurde. Im Anschluss blieb Kapitän Corboz nach einem Kopfballduell liegen und musste behandelt werden, konnte die Partie aber fortsetzen.

In der 62. Minute gab es nach einer erneuten Ecke für Dresden ein Handspiel von Benger im Strafraum, welches aber durch das Gespann nicht geahndet wurde, obwohl Linienrichter Potemkin freies Blickfeld auf die Situation hatte. Proteste der Dresdener folgten hier unserer Meinung nach zurecht, aber ohne VAR kein Review.

Verl geht überraschend in Führung

In der 67. Minute dann etwas überraschend das Tor für Verl nach einem weiten Einwurf von Paetow durch Benger. Dieser knallte die Kugel per Kopf an die Latte, versenkte den Nachschuss aber wuchtig im Netz. Dies hatte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit bisher nicht abgezeichnet, Dresden hatte ein deutliches Chancenplus. Der sich allerdings davor schon anbahnende Doppelwechsel kam dann vor dem Wiederanstoß, Zimmerscheid (22) und Bünning (23) gingen raus, neu kamen Meißner (21) und Oehmichen (25). Auch bei Verl wurde gewechselt, Lokotsch (13) ging raus, für ihn kam Wolfram (7). In der 75. ein erneuter Wechsel beim Sportclub, Sessa (30) verließ den Rasen für Otto (28).

Der SCV überließ Dynamo dann weitestgehend das Heft des Handelns und bettelte schon annähernd um den Ausgleich, konnte aber von Glück reden, dass die Dresdener nicht wirklich mit Glück gesegnet waren. In der 80. der nächste Doppelwechsel der Mannschaft aus Sachsen, Ex-Löwe Schäffler (9) und Cueto (11) kamen für Herrmann (19) Lemmer (10). Es scheinte, als wollte Coach Anfang hier nochmal Impulse für den Ausgleich setzen. Und auch der Sportclub reagierte auf das Spielgeschehen, in der 84. kam Mehlem (8) für den Torschützen Benger (23). Seit gut 10 Minuten spielte nur noch Dynamo.

In der 89. Minute erneut ein Freistoß für Dynamo aus aussichtsreicher Position, ca. 20m vom Tor aus dem linken Halbfeld. Der Freistoß ging aber ohne weitere Berührung am rechten Pfosten vorbei. Torwart Unbehagen blieb allerdings nach einem Zusammenprall mit Kutschke liegen und musste kurz behandelt werden.

Es ging auch weiter immer nur noch auf ein Tor, 5 Minuten wurden nachgespielt. Auch hier ging es nur weiter in eine Richtung, aber es fehlte weiterhin die Präzision und das nötige Quentchen Glück, so dass der SC Verl etwas glücklich die drei Punkte behielt.

Fazit

4.217 Zuschauer sahen die Partie live im Stadion. Zu Beginn der Partie bewiesen beide Teams, dass sie zurecht dort stehen, wo sie in der Tabelle aktuell stehen, hielten das hohe Tempo der Anfangsviertelstunde nicht.

Nach Wiederanpfiff übernahm Dresden das Heft des Handelns, musste sich aber nach dem etwas glücklichen Treffer durch Benger trotz eines Sturmlaufs in den letzten 20 Minuten, geschlagen geben. Man kann hier durchaus von einer Ergebniskrise sprechen, die letzten drei Partien gingen jeweils 0:1 aus Sicht der Dresdner verloren. Der Sportclub ist jedoch seit 10 Partien ungeschlagen.

Als nächstes geht es für den SC Verl zum SC Preußen Münster. Kurz vor der Winterpause in 14 Tagen erwartet der Sportclub den SSV Ulm zum nächsten Topspiel in der heimischen Sportclub Arena. Der Aufsteiger aus Baden-Württemberg wird hier sicher auch versuchen, Punkte mitzunehmen.

Dresden empfängt als nächstes zu Hause die SpVgg Unterhaching, bevor es auswärts nach Duisburg geht.

Borussia Dortmund II – TSV 1860: Ergebnistipp Abdoulaye Ba

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Abdoulaye Ba

Nur noch Platz 14 in der Tabelle, Unruhe im Umfeld und generell eine schwierige Zeit – es läuft nicht so wirklich rund bei den Löwen. Dass es allerdings noch schlechter laufen kann, hat man in der Saison 2016/17 gesehen, die der TSV 1860 nicht nur mit einem Rekord-Minus abgeschlossen hat, sondern auch sportlich abstürzte. Einer der sportlichen Lichtblicke damals: Abdoulaye Ba!

Abdoulaye Ba tippt auf Sieg der Löwen

Auch wenn der 32-Jährige die Löwen nach dem Doppelabstieg (wie so viele andere auch) verließ, hat er seinen Ex-Klub nicht komplett aus den Augen verloren und hofft auf einen Auswärtssieg in Dortmund.

“2:1 pour TSV 1860. Il faut qu’on gagne!”

Auf gut Deutsch heißt das:

“2:1 für die Löwen. Ein Sieg muss her!”

Zahlreiche Karrierestationen in ganz Europa

ASC Linguère, FC Porto, SC Covilhã, Académica de Coimbra, Vitória Guimarães, Rayo Vallecano, Fenerbahçe Istanbul, Alanyaspor, TSV 1860 München, Deportivo La Coruña, Dinamo Bukarest, Moreirense SC, FC Arouca, Sabah FK, CS Tondela – was klingt wie das ambitionierte Programm eines Groundhoppers, sind in Wahrheit die Karrierestationen des Abdoulaye Ba.

Der Senegalese ist also gut rumgekommen in seiner bisherigen sportlichen Laufbahn und kickt derzeit in der 2. Liga Portugals. Die Löwen verfolgt aber weiterhin, was man unter anderem daran erkennt, dass er sechzger.de auf Instagram folgt und regelmäßig Likes hinterlässt. Merci!

Bild: CR-Fotos

Faninformationen vor BVB II – TSV 1860

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Borussia Dortmund U23 TSV 1860 München BVB II

Zu ungewohnter Zeit gastieren die Löwen am Sonntag um 19.30 Uhr im Stadion Rote Erde in Dortmund (sechzger.de berichtet live). Wir präsentieren Euch die Faninformationen vor der Partie des TSV 1860 beim BVB II.

Faninformationen vor BVB II – TSV 1860

Mindestens 750 Fans werden die Löwen am Sonntag nach Dortmund begleiten. Nachdem die Partie in der Vorsaison im Westfalenstadion ausgetragen wurde, treffen Borussia Dortmund II und der TSV 1860 diesmal wieder im Stadion Rote Erde aufeinander.

Die Stadiontore werden um 18 Uhr geöffnet, der Anstoß erfolgt um 19.30 Uhr. Es wird eine Tageskasse geben, im Stadion selber kann nur mit Bargeld gezahlt werden.

In der Roten Erde sind kleine Regenschirme (Knirpse) zugelassen, Stockregenschirme hingegen sind nicht erlaubt.

Im Stadion sind Taschen- und Rucksäcke bis max. DinA4 erlaubt. Für größere Taschen besteht keine Aufbewahrungsmöglichkeit.

Anreise

Für Gästefans ist die Parkfläche C2 am Westfalenstadion vorgesehen. Die Parkgebühr für Busse beträgt 30 €, für Bullis ab 2,8 Tonnen 20 € und für PKW 8 €.

Mit der U-Bahn (U45) erreicht Ihr das Stadion Rote Erde an der Haltestation Westfalenhalle, per Regionalbahn ist die Haltestation Signal-Iduna-Park Euer Ziel.

Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund

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Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund
Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund

Am Sonntag zum 19:30 Uhr ist der TSV 1860 München bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund zu Gast. Es ist der viertletzte Spiel des Jahres und die Löwen wollen, unterstützt von 750 Zuschauer, unbedingt drei Punkte in die Landeshauptstadt mitnehmen um die 0:1-Niederlage gegen Unterhaching vergessen zu machen. In der wohl kürzesten Löwenrunde seit Jahren, die Presserunde dauerte gerade einmal neun Minuten, erklärte Trainer Maurizio Jacobacci, dass Richter auch in Dortmund im Tor stehen wird.

“Drei Punkte sind eminent wichtig für uns”

“Ich erwarte, dass die Mannschaft mit Herz auf den Platz geht und alles dafür tut, die drei Punkte nach Hause zu bringen. Das ist eminent wichtig für uns”, sagte Jacobacci nach einer Beileidsbekundung nach Regensburg. “Es ist aktuell wenig erfreulich, weil die Ergebnisse nicht stimmen. Die Mannschaft hat keine schlechten Spiele geliefert. Sie hätte mehr Punkte verdient, für das, was sie auf den Platz gebracht hat”, wiederholte sich der Schweizer.

Richter fängt auch in Dortmund

Angesprochen auf den Torhüter-Wechsel, gegen Haching stand nicht wie angekündigt Hiller, sondern Richter zwischen den Pfosten, erklärte Jacobacci: “Wir haben das Thema intern geregelt. Es ist nachvollziehbar, dass Marco enttäuscht ist, wer wäre das an seiner Stelle nicht”, sagte der TSV-Coach. Man habe zwei sehr gute Torhüter im Kader. “Ich hoffe, dass Marco sich professionell verhält und das glaube ich auch, da ihm Sechzig München am Herzen liegt”, erklärte Jacobacci und fügte an: “Im Tor steht am Sonntag Richter, ich werde nicht jede Woche switchen”.

Ausfalldauer von Zwarts weiter unbekannt

Wann Zwarts wieder auflaufen kann, ist weiterhin unklar. Näher wollte der Löwen-Dompteur auf das Thema auch nicht eingehen. Zudem wird in Dortmund der gesperrte Glück in der Defensive fehlen. Jacobacci hofft auf einen ähnlichen Auftritt wie beim 3:2-Sieg in Saarbrücken: “Dort haben wir vieles richtig gemacht. Die Mannschaft hat sich toll reingehauen. Jetzt sind wir fast in der gleichen Situation. Ich hoffe, dass wir das Spiel am Sonntag angehen, wie das in Saarbrücken”.

Kein Wort über den Gegner

Nach nicht einmal neun Minuten war die Fragerunde zu Ende, Fragen zum Gegner gab es dabei keine.