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90 Minuten Findungsphase: Waldhof Mannheim zu Gast beim TSV 1860 München

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TSV 1860 Waldhof Mannheim Fotogalerie (22)

Am heutigen Samstag startet die 3.Liga für die Löwen mit einem Heimspiel im Grünwalder Stadion. Im Vorbericht blickt sechzger.de auf die Gäste vom SV Waldhof Mannheim sowie die Bedingungen aus Sicht des TSV 1860 München vor dem Anpfiff.

Vorbericht SV Waldhof Mannheim

Nicht nur in München-Giesing gab es im Sommer einen gewaltigen Umbruch innerhalb der Mannschaft. Auch bei den Gästen vom Waldhof hat sich seit dem letzten Aufeinandertreffen im Mai einiges getan. Leistungsträger wie Dominik Martinovic oder Marc Schnatterer sind nicht mehr im Trikot der Mannheimer zu finden. Ein ausführlicher Blick auf alle Abgänge wurde bereits in der Vorschau Mitte Juli geworfen. Drei Spieler wechselten zu einem direkten Konkurrenten aus der 3.Liga – bei den Löwen sind es sogar fünf.

Den Abgängen stehen insgesamt zehn neue Spieler gegenüber. Ein Augenmerk wurde dabei vor allem auf die Defensive gelegt, denn mit 65 Gegentreffern kassierte man die drittmeisten Gegentreffer. Auffällig ist auch das Alter der Zugänge. Es wurden bevorzugt junge Spieler verpflichtet. Wie diese in der 3.Liga zurecht kommen, wird sich noch zeigen müssen.
Die Vorbereitung lief bislang durchwachsen. Mannheim startete mit Siegen gegen Heddesheim sowie die Würzburger Kickers und einem Unentschieden gegen den FSV Frankfurt. Zuletzt gab es allerdings Niederlagen gegen die SV Elversberg sowie die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt.

Unsichere Ausganslage bei beiden Teams

Auch der TSV 1860 München ist nur schwer einzuschätzen. Wie auch beim Waldhof wurde das Team grundlegend verändert. Leistungsträger wie Deichmann, Morgalla oder Lex verließen den Verein. Im Gegenzug wurden nach aktuellem Stand 12 Spieler verpflichtet. Mindestens ein Stürmer soll noch an die Grünwalder Straße wechseln.
Die ersten 90 Minuten der Saison in der 3.Liga dürften für beide Mannschaften also ein erster Fingerzeig werden, wohin die Reise gehen könnte. Auf einen möglichen Aufstieg wollen sich beide Trainer aber erst einmal nicht festlegen. Sowohl Rüdiger Rehm als auch Maurizio Jacobacci wollen mit ihren Mannschaften das Maximale erreichen – was das in beiden Fällen allerdings genau bedeutet, wird man wohl erst im Mai 2024 herausfinden.

Das Auftaktspiel der 3.Liga konnte derweil gestern abend Halle mit Ex-Löwe Meris Skenderovic für sich entscheiden. Am 1.Spieltag greifen heute und morgen dann auch die Aufsteiger aus Münster, Ulm, Unterhaching und Lübeck in das Geschehen ein.

Der 1.Spieltag im Überblick

Freitag

Hallescher FC – Rot-Weiss Essen 2:1 (2:0)

Samstag

Preußen Münster – Borussia Dortmund II
Jahn Regensburg – SpVgg Unterhaching
TSV 1860 München – Waldhof Mannheim
Viktoria Köln – SC Verl
VfB Lübeck – SV Sandhausen
Dynamo Dresden – Arminia Bielefeld

Sonntag

SSV Ulm – 1.FC Saarbrücken
SC Freiburg II – MSV Duisburg
Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt

 

Horst Heldt sagt TSV 1860 nach Gespräch mit Stimoniaris ab

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Horst Heldt TSV 1860

Nun steht es fest: Horst Heldt wird kein Amt beim TSV 1860 München übernehmen! Der als Sportdirektor oder Geschäftsführer bei den Löwen gehandelte Ex-Nationalspieler sagte Münchens großer Liebe nach einem Gespräch mit Aufsichtsratschef Saki Stimoniaris und Marc-Nicolai Pfeifer ab.

Horst Heldt übernimmt kein Amt beim TSV 1860

Nachdem seitens des e.V. nach einigem Hin und Her grünes Licht für eine Beschäftigung Heldts bei den Löwen gegeben worden war, suchte dieser das Gespräch mit Saki Stimoniaris, um auch die Bereitschaft des Hauptgesellschafters HAM auszuloten. Am Dienstag Abend traf sich Heldt mit Stimoniaris, der auch Marc-Nicolai Pfeifer zu dem Termin geladen hatte.

Im Gespräch machte Stimoniaris dem 53-jährigen Ex-Spieler des TSV 1860 nach sechzger.de-Informationen klar, dass die HAM ausschließlich Marc-Nicolai Pfeifer als adäquaten Partner akzeptiere und im Falle einer Beschäftigung Heldts keine weiteren Mittel zur Verfügung stelle.

Daraufhin nahm Horst Heldt Abstand von einer Zusammenarbeit mit den Löwen. Wer kann ihm das verdenken?

Saisonauftakt 23/24: Halle besiegt Essen 2:1

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Nun ist es endlich soweit: Die Drittligasaison 2023/24 ist eröffnet! Im ersten Spiel der neuen Saison standen sich der Hallesche FC und Rot-Weiss Essen gegenüber.

Auftakt mit 15-minütiger Verspätung

Die neue Saison begann mit 15 Minuten Verspätung, da einige Essener Fans auf dem Weg nach Halle in einen Stau geraten waren und sonst den Anpfiff verpasst hätten. Zum Kick-Off war ein Großteil der RWE-Supporter dann im Stadion. Beide Fanlager hatten in der Sommerpause offenbar kräftige Entzugserscheinungen. Dementsprechend herrschte ohrenbetäubender Lärm, als beide Mannschaften das Feld betraten. Mit von Beginn an dabei übrigens Ex-Löwe Meris Skenderovic, der bei beim HFC über rechts kam.

Schnelle Führung für den HFC

Erstmals in der dritten Liga war auch der vierte Schiedsrichter im Einsatz. Henry Müller aus Cottbus wird als erster vierter Offizieller der dritten Liga in die Geschichte eingehen. Und dieser sah den ersten Treffer der neuen Saison nach nicht mal zwei Zeigerumdrehungen. Nach einem kurzen Abschlag verlor Eisfeld amateurhaft die Kugel vorm Essener Strafraum. Golz konnte Deniz’ Schuss noch abwehren, aber mit dem Nachschuss traf Neuzugang Baumann aus zwölf Metern zum 1:0 für den HFC ins Netz. Halle konnte Essen aber nicht wirklich schocken: Nach sechs Spielminuten musste Müller eine Glanzparade auspacken, um Müsels Distanzschuss abzuwehren. Das hätte gut und gern der Ausgleich sein können. In der 12. Minute flankte Skenderovic von rechts, Baumann legte stark ab auf Baumgart, der den Ball aus knapp 20 Metern aber klar über das Tor setzte.

Munteres Hin und Her zwischen Halle und Essen

Die nächste Chance hatte RWE, aber Doumbouya köpfte etwas zu lasch nach einer Falnke aus dem Halbfeld (18. Minute). In der 22. Minute konnte der RWE sich bei Golz bedanken, dass es nicht 2:0 für Halle stand. Berko tanzte Rios Alonso aus und Golz musste sich lang machen, um dem Hallenser den Ball in letzter Sekunde vom Fuß zu stiebitzen. Vier Minuten später waren die Essener wieder dran. Einen Freistoß von der Strafraumlinie setzte Müsel denkbar knapp neben das Lattenkreuz. Halle musste dann gleich doppelt wechseln. Verletzungsbedingt mussten Hug und der bis dahin durchaus überzeugende Skenderovic runter. Es kamen Halangk und Crosthwaithe. Nach den Wechseln nahm Halle etwas das Tempo raus und ließ Essen etwas mehr Platz im Spielaufbau. Essen setzte durch Eisfeld den nächsten Freistoß um Zentimeter am Hallenser Tor vorbei. Die Gastgeber trafen dann etwas gegen den Spielverlauf zum 2:0. Tom Baumgart köpfte in der 39. Minute eine Ecke ins Tor. So ging es dann auch zum ersten Pausentee der Saison.

Anschlusstreffer für RWE

Das erste Ausrufezeichen der zweiten Hälfte setzten die Gäste. Müsel setzte in der 51. Minute ein Ball aus spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei. Halle hatte sich vorgenommen, aus gut gestaffelter Abwehr sicher aufzubauen und den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten. Damit tat sich der RWE sichtlich schwer, der kaum in die Gefahrenzone vor dem HFC-Tor eindringen konnte. So blieben Torchancen Mangelware und das Spiel plätscherte bis 69. Minute dahin, als Essen nach hervorragend getimter Obuz-Flanke durch einen Kopfball von Young der 2:1-Anschlusstreffer gelang. Allerdings ließ Halle nach dem Gegentor keine Unruhe aufkommen und spielte ruhig weiter.

Essen verpasst den Ausgleich in der Schlussphase

Essen konnte nur durch einen Fernschuss des eingewechselten Felix Göze Gefahr kreieren. In der 79. Minute gab es Aufregung um einen möglichen Elfmeter für Essen, aber Schiri Kessel sah kein Foul von Kreuzer an Doumbouya. Essen warf nun Alles nach vorne, erspielte sich auf einmal Torchancen und Halle musste doch noch um den Sieg bangen. Den Anfang machte Götze, der einen langen Ball nicht richtig traf und ihn über das Hallenser Tor hob. Es folgte ein Distanzschuss von Berlinski, den Müler entschärfen konnte. Doumbouya setzte in der 83. Minute einen Schuss aus acht Metern über den Querbalken. In der 92. Minute zeigte Essen den schönsten Angriff des Spiels. Am Ende legte Doumbouya perfekt für Bastian aus, aber der setzte den Ball frei vor Müller knapp am Tor vorbei. Das hätte der Ausgleich sein müssen! Danach ließ Halle nichts mehr zu und fuhr dank hoher Effektivität einen etwas glücklichen Sieg ein.

Morgen 1860-Waldhof

Morgen um 14:00h startet der TSV 1860 München in die Saison. Bei der Aufstellung gibt es viele Fragezeichen. Sicher ist aber, dass Marco Hiller das Tor der Löwen hüten wird. Sechzger.de berichtet für Euch wie gewohnt ab dem Vormittag im Liveticker von der Atmosphäre in Giesing, aus dem Stadion und schließlich natürlich vom Spiel.

Testspiel: TSV 1860 U19 besiegt Wacker Burghausen

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Tsv 1860 U19 Wacker Burghausen

Am Abend besiegte die U19 des TSV 1860 den SV Wacker Burghausen auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114 mit 2:0.

TSV 1860 U19 besiegt Wacker Burghausen

Für die Tore der Löwen sorgten Emre Dursun (20.) und Finn Fuchs (28.). So richtig ernst wird es für die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm am kommenden Wochenende. Am 13.08. gastiert der TSV 1860 zum Start der neuen Bundesliga-Saison beim Karlsruher SC.

sechzger.de-Redaktion: Wunschaufstellung des TSV 1860

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Trikot altes Wappen TSV 1860 München Wunschaufstellungen

In der heutigen Löwenrunde gab Maurizio Jacobacci bekannt, dass er im Tor von Münchens großer Liebe weiterhin auf Marco Hiller setzen wird. Auch fünf Redaktionsmitglieder von sechzger.de, die Euch ihre Wunschaufstellung für die morgige Partie des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim präsentieren, sind sich in dieser Personalie einig.

sechzger.de: Wunschaufstellung des TSV 1860

Bei der Wunschaufstellung des TSV 1860 am 1. Spieltag mussten die fünf Redaktionsmitglieder berücksichtigen, dass mit Steinhart, Rieder, Glück und Winkler vier Spieler verletzungsbedingt ausfallen. Zudem steht Marlon Frey wegen einer Rot-Sperre aus der Vorsaison nicht zur Verfügung.

Bernd Winninger

Mr. Taktiktafel setzt auf das bekannte 4-2-3-1, wobei er Julian Guttau auf der linken Seite in der Defensivrolle sieht, während Fabian Greilinger offensiv wirbeln soll. Das defensive Mittelfeld bilden Niklas Tarnat und Manfred Starke, Albion Vrenezi findet keinen Platz in der Startelf.

Wunschaufstellung Bernd Winninger

Thomas Enn

Der Meister der Giesinger Gedanken sieht Neuzugang Eroll Zejnullahu auf der Zehner-Position und würde Youngster Tim Kloss im defensiven Mittelfeld die Chance von Beginn an geben. Auch er wünscht sich Fynn Lakenmacher im Sturmzentrum.

Wunschaufstellung Thomas Enn

Christian Jung

Mit einer Überraschung wartet Christian Jung auf: Er würde 1,97 Meter-Mann Tarsis Bonga auf die 9er-Position beordern, der von Valmir Sulejmani und Morris Schröter mit Flanken gefüttert werden soll. Albion Vrenezi würde als Zehner agieren, Zejnullahu aus der Tiefe kommen.

Wunschaufstellung Christian Jung

Stefan Kranzberg

Bei Stefan Kranzberg käme Albion Vrenezi auf dem linken Flügel zum Einsatz, um dort mit womöglich etwas mehr Raum ordentlich Druck aufbauen zu können. Stattdessen würde Julian Guttau die Spielmacher-Position auf der Zehn bekleiden. Im defensiven Mittelfeld wünscht er sich Routinier Manfred Starke neben Newcomer Tim Kloss.

Wunschaufstellung Stefan Kranzberg

Jan Schrader

Einen komplett anderen Ansatz mit zwei Stürmern wählt Jan Schrader. In seinem 4-1-3-2 gehen Fynn Lakenmacher und Valmir Sulejmani in vorderster Linie gemeinsam auf Torejagd. Eroll Zejnullahu gibt die 10, auf den Offensivflügeln sollen Morris Schröter und Julian Guttau für Druck sorgen.

Wunschaufstellung Jan Schrader

Eure Meinung ist gefragt

Wie sieht Denn Eure Wunschelf des TSV 1860 für das Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim aus? Wer verteidigt rechts hinten? Wer soll von Beginn an stürmen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Tickets für Toto-Pokal in Aindling bestellbar

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Am 15.08.2023 um 17:00h wird der TSV 1860 München sein Zweitrundenspiel im Toto-Pokal bestreiten. Tickets für das Spiel in Aindling sind ab sofort bestellbar.

Pokalduell in Aindling

Nach dem zähen Sieg im 300 km entfernten Stockheim, haben der TSV 1860 und seine Fans nun ein Spiel mit einer wesentlich kürzeren Anreise vor sich. Der TSV Aindling wählte sich die Löwen als Gegner für die zweite Runde im Toto-Pokal aus. Wahrscheinlich führt das zu einer verstärkten Nachfrage nach Karten. Noch dazu, wo das Spiel an einem Feiertag stattfinden wird. Nun ist auch bekannt, wie die Löwenfans in den Genuss der Tickets für das Spiel in Aindling kommen können.

Stehplatz-Tickets per Mail beim TSV Aindling bestellbar

Ab sofort können Stehplatz-Karten für das Spiel beim TSV Aindling per Mail bestellt werden. Wer eine Mail an karten@tsv-aindling.de schreibt, kann so Karten für den Stehplatzbereich erwerben. Wie genau der Bezahlvorgang funktioniert ist bisher leider nicht bekannt. Karten für Sitzplätze gibt es nur an der Geschäftsstelle des TSV Aindling (Schüsselhauserweg 10, 86447 Aindling) zu kaufen. Die Öffnungszeiten der Kasse lauten wie folgt:

  • Donnerstag 10. August von 16:30 – 20:00 Uhr
  • Samstag 12. August 14:00 – 18:00 Uhr

Folgende Preise ruft der TSV Aindling für die Tickets auf:

  • Sitzplatz: 12,00€
  • Stehplatz: 10,00€
  • Stehplatz ermäßigt: 8,00€

Die älteren Semester können sich sicher noch an heiße Duelle zwischen den Sechzig Amateuren und dem TSV Aindling erinnern. Wir hoffen, dass dieses Mal Alles im Rahmen bleibt und die EInheimischen mit den angereisten Löwenfans ein ähnlich schönes Fußballfest wie in Stockheim feiern können. Etwas trockener dürfte es gerne sein…

Neuer Drittliga-Podcast: “4zu3”

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Trauer über den Verlust des Audiobeweis

Für die Freunde von Fußball-Podcast-Formaten, deren Verein vielleicht zufällig gerade auch der 3. Liga angehörte, war es in der Vergangenheit eine Zeit lang Pflicht, dem Audiobeweis – Der 3. Liga Podcast allwöchentlich Gehör zu schenken. Auch der eine oder andere sechzger.de-Redakteur lauschte zwischen Oktober 2019 und August 2021 voller Begeisterung den MAGENTA-Moderatoren Markus Höhner, Thomas Wagner und Tobi Schäfer sowie dem “Mann aus dem Ü-Wagen” Yannick Bakic, wenn sie sich über das vergangene Drittligawochenende austauschten. Großes Bedauern herrschte in der Fangemeinde, als das Format eingestellt wurde. Die letzte Folge trug übrigens den schönen Titel “Die Wade von Giesing”.

Im sechzger.de-Talk 87, in dem wir den MAGENTA-Moderator Alexander Klich zu Gast hatten, fragte Christian direkt nach dem Verlust dieses Podcasts von Klichs Kollegen (bei Minute 52:20, wer es nochmal nachhören will). Dass die vom Talk-Gast vorgeschlagene Petition für eine Wiederbelebung des Audiobeweis’ tatsächlich ins Leben gerufen wurde, wagen wir zu bezweifeln… und dennoch wurde der Wunsch vieler Fans erhört.

Letzten Dienstag ging es (wieder) los

Seit vergangenen Dienstag ist nun 4zu3 – der 3. Liga Podcast am Start, der mit annähernd gleicher Besetzung, wie sein Vorgänger-Format daherkommt. Nur Markus Höhner wurde durch den wortgewaltigen Christian Straßburger ersetzt, den wir bei sechzger.de übrigens auch schon mal in einem Artikel ausführlich zitiert haben. Im Frühjahr 2022, als er die Pyroshow der Löwenfans beim Auswärtsspiel in Mannheim abfeierte.

Saisonvorschau bei “4zu3”

In der ersten Folge Saisonvorschau XXL (hier der Link zu Spotify) wird satte 86 Minuten lang über die heute Abend in Halle beginnende Spielzeit 2023/24 gesprochen. Nach gut einer Stunde Sendungsdauer geht es dann kurz um unsere Löwen. Wir finden es immer außerordentlich interessant, wie die Geschehnisse an der Grünwalder Straße von neutralen Außenstehenden wahrgenommen und kommentiert werden. Die erste Folge kommt – ein wenig Kritik muss sein – leider sehr werblich für die Liveübertragungen auf MAGENTA TV daher, was beim Audiobeweis – trotz annähernd gleicher personeller Besetzung – eigentlich nie der Fall war. Auf der anderen Seite war dies wahrscheinlich – angesichts des Logos der Veranstaltung – so zu erwarten.

Jeweils dienstags soll das neue Podcast-Format auf den bekannten Kanälen ausgestrahlt werden. Die erste Folge und den Trailer könnt Ihr Euch beispielsweise bei Podtail schon mal zu Gemüte führen. Wir wünschen gute Unterhaltung!

“Positive Anspannung” bei Jacobacci vor dem Saisonstart

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Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen
Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen

Eine “positive Anspannung” verspürt Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci vor dem ersten Match im heimischen Stadion. Am Samstag um 14:03 Uhr beginnt die neue Drittliga-Saison für den TSV 1860 München mit einem Heimspiel. Zu Gast ist, wie es der Zufall will, genau wie am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit der SV Waldhof Mannheim.

Positive Anspannung bei Jacobacci vor dem Saisonstart

Wie die Löwen-Aufstellung im Detail aussehen wird, entscheidet sich erst im Lauf des morgigen Vormittags, klar ist aber, dass Marco Hiller im Tor stehen wird.

Marco Hiller wird gegen Mannheim im Tor stehen

“Er hat eine große Drittliga-Erfahrung und wir hatten einen großen Umbruch, daher wird er im Tor stehen. Dennoch war es richtig, dass wir David Richter verpflichtet haben, denn so ist ein Konkurrenzkampf entstanden und ich hoffe, dass sich die beiden gegenseitig pushen”, sagte Jacobacci bei der Löwenrunde vor dem ersten Spiel und fügte an: “Aber auch David Richter wird im Laufe der Saison seine Chancen bekommen. Marco Hiller hat sich natürlich gefreut, als ich ihm mitgeteilt habe, dass er spielt. Aber auch David Richter hat die Entscheidung professionell aufgenommen.”.

“Es hat sich eine Hierarchie herauskristallisiert”

Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte der Löwen-Coach, dass sich in der Vorbereitung eine gewisse “Hierarchie in der Mannschaft herauskristallisiert hat”. Zwar seien noch nicht alle Spieler physisch auf dem gleichen Level, “aber da sind wir nicht die einzigen, denen es so geht”, so der Italo-Schweizer. Die letzte Zeit sei nicht leicht gewesen und er erwarte von jedem Spieler “dass er sich in das Spiel reinkämpft und hundert Prozent gibt. Wenn die Luft dann nicht reicht, haben wir Qualität von der Bank”.

“Wollte jedem Spieler die Chance geben, sich zu präsentieren”

Ebenfalls auf Nachfrage von sechzger.de berichtete Jacobacci, warum die morgige Formation bislang in keinem Testspiel zusammen über die komplette Spielzeit zum Einsatz kam: “Ich wollte jedem Spieler die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren. Bis zum letzten Wochenende sollte jeder Spieler seine Minuten bekommen. Bei den Turnieren haben wir bewusst zwei Teams aufgestellt.”. Zudem gebe es mit Steinhart, Rieder, Winkler und Frey wichtige Spieler, die ausfallen.

Mannheim mit ähnlichen Problemen wie die Löwen

Auch die Gäste haben ähnliche Probleme wie die Löwen und es gab einen großen Umbruch in der Mannschaft. “Mannheim kommt aus einer geordneten Defensive und ist sich nicht zu schade, auch mal einen langen Ball zu spielen. Wir dürfen ihnen nicht in die Falle tappen. Wir wissen was es braucht, um das Spiel für uns zu entscheiden”, sagte Jacobacci zu den Pressevertretern.

Wichtige Rolle für den Kapitän und die Fans

Eine wichtige Aufgabe kommt gegen Mannheim dem neuen Kapitän Jesper Verlaat zu. “Er hat eine große Verantwortung und wird einer der Taktgeber für die Mannschaft sein”, versicherte der Löwen-Chefanweiser. Zudem hofft Jacobacci auf die Unterstützung der Fans im Grünwalder Stadion: “Ich erwarte von meinen Spielern Tugenden wie Lauf- und Kampfbereitschaft, Leidenschaft und dass sie sich in jeden Zweikampf hauen. Diese Tugenden sind ein Muss, denn wir müssen über den Kampf ins Spiel finden. Das wird sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen, dann stehen auch die Fans als zwölfter Mann hinter uns”.

Jacobacci zufrieden mit den Trainingsleistungen

Der 1860-Trainer schöpfe Mut und Zuversicht aus den Trainingsleistungen seiner Truppe, erklärte Jacobacci: “Ich bin zufrieden mit der Einstellung der Spieler. Sie haben sich voll ins Zeug gelegt und wir haben minutiös gearbeitet. Wir haben viel an der Physis gearbeitet und haben in der Vorbereitung gewusst, dass es vielleicht gegen die starken Gegner nicht so läuft. Ich bin überzeugt, dass wir jetzt die Frische haben werden, um zu starten. Das Team wird alles raushauen und ich wünsche mir, dass wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Denn die letzten vier Spiele zu Hause haben wir gewonnen”, sagte Jacobacci.

Kein Saisonziel für die Löwen – ähnlich wie beim Waldhof

Ein detailliertes Saisonziel wollte Jacobacci für sein Team noch nicht ausgeben. “Dafür ist es zu früh. Das Team muss sich noch finden. Wir sind noch nicht komplett, haben verletzte und gesperrte Spieler und werden vielleicht noch einen Stürmer holen. Das Gesicht der Mannschaft wird sich noch verändern. Wir werden erst einmal von Spiel zu Spiel schauen und alles dafür tun, den Klassenerhalt zu sichern, dann können wir uns neue Ziele setzen”, sagte der Schweizer. “Ich bin mir sicher, dass die Fans verstehen, dass wir einen großen Umbruch hatten und dies einschätzen können. Die neue Mannschaft hat eine oder sogar zwei Chancen verdient. Ich bin mir sicher, dass unser Publikum wie eine Wand hinter uns stehen wird.

Die Wahrheit liegt auf dem Platz

Wie weit die Löwen wirklich schon sind, wird das erste Saisonspiel zeigen. Ebenso wird man sehen, ob sich die “positive Anspannung” bei Jacobacci vor dem Saisonstart auch in einem positiven Resultat beim ersten Heimspiel niederschlägt. Dafür gibt es noch eine zweistellige Zahl an Tickets in der Stehhalle im Mitgliederverkauf. Zudem weist der TSV 1860 noch einmal darauf hin, dass die Trambahnen aufgrund von Bauarbeiten nicht wie gewohnt verkehren.

TSV 1860 – Waldhof Mannheim: Ergebnistipp Marius Willsch

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Marius Willsch TSV 1860

Vor wenigen Wochen beendete Marius Willsch verletzungsbedingt seine Karriere. Natürlich verfolgt er das Geschehen an der Grünwalder Straße aber weiterhin. Ein guter Grund für uns, Willsch nach seinem Ergebnistipp für die Partie des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim zu befragen.

Marius Willsch hofft auf einen Heimsieg der Löwen

Trotz der sehr durchwachsenen Vorbereitung und des wenig überzeugenden Pokalauftritts der Löwen ist Willsch optimistisch, dass der TSV 1860 die drei Punkte an der Grünwalder Straße behält.

“Ich tippe auf ein 2:1 für Sechzig!
Tore: Doppelpack Vrenezi”

Da würde wohl ganz Giesing ein riesiger Stein vom Herzen fallen, wenn das tatsächlich so käme…

Zehn Jahre bei den Löwen

Im Alter von 16 Jahren wechselte der gebürtige Passauer 2007 von Wacker Burghausen an die Grünwalder Straße. Fünf Jahre lang war er zunächst in der Jugend und später für die Amateure am Ball, ehe er zur SpVgg Unterhaching weiterzog. Über die Stationen 1. FC Saarbrücken und FC Schweinfurt 05 kehrte Marius Willsch im Sommer 2018 zum TSV 1860 zurück.

Eine der besten Anekdoten, die die Verbundenheit des Niederbayern zu den Löwen ausdrückt, stammt aus eben diesem Sommer 2018, als seine Rückkehr zum TSV 1860 bereits feststand, nicht jedoch, ob Münchens große Liebe in der Relegation gegen Saarbrücken der Aufstieg gelingen würde.

“Ich habe mich damals in meinem Hotelzimmer eingeschlossen und das Spiel auf dem Handy verfolgt. Danach bin ich dann raus, habe mir sofort zwei Flaschen Wein bestellt und mich dann so dermaßen besoffen, dass ich mich an nicht mehr allzu viel erinnern kann.”

An seine Zeit bei den Löwen wird sich Marius Willsch hingegen sicher noch lange erinnern. Sein letztes Match absolvierte er am letzten Spieltag der Vorsaison – gegen Waldhof Mannheim…

Jacobacci: Marco Hiller startet als Nummer 1 in die Saison

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1860 Löwenrunde Jacobacci Hiller Nummer 1 Waldhof Mannheim

Auf dem Rücken von Marco Hiller prangt seit Jahren die Nummer 1, nun hat sich Trainer Maurizio Jacobacci auch auf den Ur-Löwen als Stammtorwart zum Start in die Saison 23/24 festgelegt. Für David Richter bleibt damit nur der harte Platz auf der Ersatzbank.

Hiller startet als Nummer 1 in die Saison 23/24

Auch wenn es während der Vorbereitung zeitweise so aussah, als könne Neuzugang David Richter den etablierten Hiller zwischen den Pfosten verdrängen, so wird der 26-jährige Gröbenzeller auch zu Beginn der neuen Spielzeit das Tor des TSV 1860 München hüten. Letztendlich habe u.a. die große Drittligaerfahrung Hillers das Pendel zu seinen Gunsten ausschlagen lassen, so Jacobacci in der Löwenrunde.

Etwa gleich viel Einsatzzeit während der Vorbereitung

Beide Rivalen bekamen in den Vorbereitungsspielen etwa gleich viel Einsatzzeit. Das deutete darauf hin, dass Maurizio Jacobacci möglichst viel von beiden Torwärten sehen wollte und das Rennen zwischen den beiden Keepern bis zuletzt offen war. Beim Blitzturnier in Heimstetten patzte Richter im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach beim 1:0 der Fohlen. So manch ein Löwenfan vermutet da schon, dass Richter im Torhüterduel die Nase vorne haben könnte. Denn die restliche Aufstellung vermuten nicht wenige als die Startelf für das morgige Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim (ab morgen Vormittag im sechzger.de Liveticker). Weitere Infos zur Startelf ließ der Löwencoach nicht raus. Alles weiteren News aus der Löwenrunde findet Ihr nachher in einem ausführlichen Artikel zur ersten PK der neuen Saison.

Hiller auch bei sechzger.de Umfrage knapp vorne

Auch die sechzger.de-Leser hatten sich in unserer Umfrage für den bisherigen Stammkeeper Marco Hiller ausgesprochen. Wobei er insgesamt doch deutlich weniger Zuspruch als erwartet erhielt.

Marco Hiller erhielt 44 % aller abgegebenen Stimmen