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Dritte und Vierte des TSV 1860 besiegen TSV Großhadern

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Tsv 1860 Iv Vierte Dritte Tsv Großhadern

Als wahre Schnellstarter präsentierten sich am Samstag die Dritte und die Vierte des TSV 1860 gegen den TSV Großhadern und feierten am Ende jeweils Heimsiege. Beide Teams führen somit vorerst die Tabelle an.

Vierte deklassiert TSV Großhadern

Alexander Petö war der Mann des Tages beim 7:0-Sieg der 4. Mannschaft des TSV 1860. Gegen den TSV Großhadern II erzielte Petö innerhalb der ersten neun Minuten einen lupenreinen Hattrick für die Vierte und ließ in der 15. Minute mit dem 5:0 sogar noch einen vierten Treffer folgen. Zwischendrin hatte Dorian Petkovic auf 4:0 erhöht. In der 19. Minute machte ein Eigentor das halbe Dutzend voll, ehe Ersan Zeybek in der 24. Minute gar das 7:0 folgen ließ.

Anschließend ließ der TSV 1860 IV Gnade vor Recht ergehen, festigte mit dem Kantersieg jedoch die Tabellenführung in der Kreisklasse.

TSV 1860 III erkämpft sich Heimsieg

Deutlich mehr Gegenwehr bot die 1. Mannschaft des TSV Großhadern dem TSV 1860 III. Zwar legten die Löwen auch hier einen Blitzstart hin und führten durch Peter Lettenbauer (7.) und Julian Schleich (8.) schnell mit 2:0, doch der ehemalige Bayernligist kämpfte sich zurück in die Partie und verkürzte durch Peter Bader (56.) auf 2:1.

Peter Lettenbauer stellte zwar den alten Vorsprung wieder her (71.), doch auch diesmal hatten die Haderner eine Antwort parat und so hieß nach dem Treffer von Julian Trischberger nur zwei Minuten später 3:2. Den Schlusspunkt setzte Mario Krischel mit dem 4:2 (77.) und bescherte der Dritten damit die vorläufige Tabellenführung in der Kreisliga. Durch einige verlegte Partien ist das Tabellenbild jedoch etwas verzerrt und bereits morgen könnten der SV Planegg-Krailling und der SV Kosova München an den Löwen vorbeiziehen.

Gegen SV Erlbach: Vierter Sieg in Folge für TSV 1860 U21

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23 Devin Sür TSV 1860 U21

Nach den Erfolgen gegen den TSV Kottern, Schwaben Augsburg und beim TSV Rain feierte U21 des TSV 1860 am Samstag gegen den SV Erlbach bereits den vierten Sieg in Folge. Devin Sür und Samir Neziri trafen für die Elf von Trainer Frank Schmöller.

Vierter Sieg in Folge für TSV 1860 U21

Eine Grippewelle hatte die Amateure während der Woche erfasst, zudem stand Tim Kloss heute im Kader der Profis gegen Dynamo Dresden. Überraschend zum Einsatz kam hingegen Phillipp Steinhart, der nach seiner langen Verletzungspause Spielpraxis in der Bayernliga sammeln durfte.

Vor nur 60 Zuschauern in der Kies-Arena in Gilching war es Devin Sür (siehe Titelbild), der die U21 in der 21. Minute in Führung brachte. Noch vor der Pause erhöhte Samir Neziri mit seinem vierten Saisontreffer auf 2:0, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Weniger positive Schlagzeilen schrieb diesmal Mansour Ouro-Tagba, der erst in der 80. Minute eingewechselt worden war, acht Zeigerumdrehungen später jedoch schon wieder mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste.

Statistik

Aufstellung:
Maximilian Rothdauscher – Mason Judge, Moritz Rem (90. Alexander Mehring), Phillipp Steinhart – Damjan Dordan, Moritz Bangerter (79. Colin Beutel), Ahanna Francis Agbowo, Leon Tutic – Samir Neziri (80. Mansour Ouro-Tagba), Philip Kuhn (90. Sean Dulic), Devin Sür

Tore:
1:0 Devin Sür (21.), 2:0 Samir Neziri (59.)

Gelb Rot:
Mansour Ouro-Tagba (88./TSV 1860 München U21)
Maximilian Sammereier (90./SV Erlbach)

Unberechenbare Löwen – Sechzig punktet gegen Tabellenführer

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Unberechenbare Löwen
Unberechenbare Löwen

Als Außenseiter gingen die Löwen am Samstagnachmittag ins Top-Spiel der 3. Liga gegen den Tabellenführer Dynamo Dresden. Die Erwartungen bei den Löwen-Fans waren eher gering nach der schwachen Vorstellung bei der 0:1-Niederlage in Ulm am Dienstag, wie auch unsere Umfrage zeigte, in der über 70% eine Niederlage voraussagten. Doch wie so oft bewiesen die Löwen, dass sie unberechenbar sind. Die Hausherren zeigten sich ab der ersten Minute kämpferisch, warfen sich in jeden Schuss, mieden keinen Zweikampf und konnten den Gästen so durchaus Paroli bieten. Unberechenbare Löwen halt einfach… So stand nach 90 Minuten ein verdientes und hart erkämpftes 0:0-Unentschieden zu Buche.

Ausgeglichene Anfangsphase

In den ersten 15 Minuten passierte bis auf einen harmlosen Fernschuss der Gäste und einen Latten-Heber aus Abseitsposition von Zwarts auf beiden Seiten nicht viel, die Teams egalisierten sich weitgehend und tasteten sich ab. Sechzig wirkte nach vorne sehr bemüht und stand hinten sicher. Ein Klassenunterschied war in der Anfangsphase in keiner Sekunde zu erkennen. Beide Seiten konnten gegen den Ball viele Zweikämpfe und Ballgewinne für sich verbuchen, sodass zwingende Chancen in der ersten halben Stunde auf sich warten ließen. Die Partie war intensiv, aber keineswegs überhart. So ging es letztlich auch mit einem leistungsgerechten torlosen Remis in die Halbzeit. Beide Seiten konnten im ersten Durchgang keine einzige echte Chance für sich verzeichnen.

Unberechenbare Löwen drehen auf

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren auch offensiv immer besser in Schwung. Ein Schuss von Guttau verfehlte nach einer Ecke knapp das Gehäuse. Zwei Abschlüsse von Zwarts landeten in den Armen des Dresdner Keepers. Aber auch Hiller musste einmal in höchster Not bei einem Flachschuss der Gäste retten. Treffer fielen aber weiterhin keine, auch wenn sich die Löwen wieder einmal unberechenbar präsentierten. Chancen erspielte man sich auch durch sehenswerte und vor allem schnelle Kombinationen und nicht nur durch lange Bälle nach vorne. Immer wieder gab es Ecken und die Hausherren waren näher am Führungstreffer, als die Gäste, die das taten, was defensiv zu tun war und auf ihre Konterchance lauerten.

Vrenezi kommt für Schröter

Gut 20 Minuten vor dem Ende kam Vrenezi für Schröter, der nach seiner Verletzung noch nicht die Kraft für die volle Distanz hatte und übernahm die rechte Außenbahn. Zudem kamen wenig später Lakenmacher und Frey für Tarnat und Zwarts ins Spiel. Auch nach den Wechseln blieb das Spiel ausgeglichen, mehr Zug nach vorne hatten die Löwen, doch auch Dresden lauerte stets auf Möglichkeiten. So konnte Hiller einen langen Freistoß von der linken Seite gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke ablenken. Durch die Wechsel, die aber nötig waren, da die Kräfte schwanden, ging der Schwung in der Löwen-Offensive etwas verloren. Beide Seiten schienen sich bereits mit dem torlosen Unentschieden abgefunden zu haben, denn auch Dresden wurde nicht mehr wirklich gefährlich. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Löwen und Dresden die bislang beiden einigen Teams der dritten Liga waren, die noch kein Unentschieden auf dem Konto hatten. Sulejmani kam in den letzten Minuten noch für Guttau in die Partie.

Keine Tore in Giesing – Verdientes Remis

Auch in der Schlussphase blieben die Hausherren bemüht, wirklich zwingend wurde es aber nicht mehr, daran änderten auch die fünf Minuten Nachspielzeit nichts. In der Nachspielzeit hatten die Löwen richtig Dusel, denn weder bei einem Gegentreffer noch bei einem Elfmeter hätte man sich beschweren können. Aber so blieb es beim letztlich auch leistungsgerechten 0:0-Unentschieden, das die Löwen in der Tabelle zwar nicht wirklich weiterbringt, wobei die Mannschaft aber alleine im Hinblick auf Einsatz und Kampfgeist einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hatte. Daran kann man kommende Woche bei Preußen Münster vor allem defensiv, aber streckenweise auch offensiv, anknüpfen. Ein Aufwärtstrend war jedenfalls erkennbar, was nach dem Spiel in Ulm aber auch dringend nötig war.

Liveticker: TSV 1860 München – Dynamo Dresden (10.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 10.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SG Dynamo Dresden!

Zwei Siege in Folge, dann die Niederlage in Ulm: die Stimmung beim TSV 1860 München ist einmal mehr angespannt. Wind und Feuerwerk sowie Kritik an den eigenen Spielern – Maurizio Jacobacci machte sich mit seinen Aussagen nach dem Spiel keine Freunde. Schaffen es die Löwen heute gegen Dynamo Dresden, den Matchplan des 60-Jährigen auf den Platz zu bringen? Ab 14 Uhr geht es los im Grünwalder Stadion.

0 0 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:

Hiller – Kurt, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger – Tarnat, Rieder – Schröter, Zejnullahu, Guttau – Zwarts

Bank:
Richter (TW), Vrenezi, Bonga, Kloss, Lakenmacher, Sulejmani, Cocic, Glück, Frey

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen:
Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Manfred Starke (Rotsperre), Niklas Lang (Knieverletzung), Phillipp Steinhart (Aufbautraining)

Ausfälle bei Dynamo Dresden:
Park (Nationalmannschaft), Cueto (Adduktoren), Lehmann (Knie), Meißner (Knie), Hauptmann (Sprunggelenk), Ehlers (Knie), Seo (Schulter)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Niklas Lang und Albion Vrenezi haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie einmal zuschauen. Darüber hinaus stehen Leroy Kwadwo, Julian Guttau und Niklas Tarnat bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Dynamo Dresden außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie fast schon gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Dynamo Dresden hat das gesamte Kontingent für den Gästeblock abgenommen, der somit auch gut gefüllt sein wird. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Gute Nachrichten für alle Löwenfans ohne Eintrittskarte: die Partie wird live im Free-TV von BR und MDR übertragen. Außerdem ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Der Ligaprimus in Giesing zu Gast: Punkten die Löwen gegen Dresden?

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TSV 1860 Dynamo Dresden 20230130 (28)

Die Ausgangslage zwischen den beiden Teams könnte unterschiedlicher nicht sein. Der Tabellenführer Dynamo Dresden ist zu Gast beim TSV 1860 München, bei dem der Haussegen wieder einmal schief hängt. Die Niederlage in Ulm sorgte für großen Unmut, den die Siege gegen Halle und Verl eigentlich gerade erst vertrieben hatten.

Tabellenführer Dynamo Dresden will auch in Giesing siegen

Groß war die Aufregung beim zweiten Gegentreffer für Dynamo Dresden am vergangenen Wochenende in Essen. Eine klare Abseitsposition wurde vom Schiedsrichtergespann übersehen, am Ende gewann RWE mit 3:1 gegen die SGD. Es war die zweite Saisonniederlage für Dynamo. Auch gegen Halle sah es zunächst nicht gut aus. Ex-Zwickauer Dominic Baumann, einer der aktuell besten Torjäger der Liga, brachte den HFC mit seinem sechsten Saisontreffer mit 1:0 in Führung. Borkowski und Zimmerschied konnten die Partie aus Sicht der Hausherren allerdings noch drehen und so gewann Dresden sein siebtes Saisonspiel.

21 Punkte aus neun Spielen – damit liegt Dynamo Dresden auf dem ersten Tabellenplatz in der 3.Liga. Der große Favorit auf den Aufstieg wird seiner Rolle aktuell gerecht. Von der Stärke seiner Mannschaft ist auch Trainer Markus Anfang überzeugt, warnt aber gleichzeitig vor den Löwen. “Sechzig ist eine Mannschaft mit viel Qualität” gab er auf der Pressekonferenz der heutigen Gäste zu Protokoll. Erschwerend kommt für die SGD hinzu, dass sie in der Englischen Woche einen Tag weniger Erholung hatte. Regeneration stand daher seit dem Heimsieg gegen Halle vor allem auf dem Programm, die knapp 450 Kilometer lange Strecke nach München wurde mit dem Flugzeug zurückgelegt. Auf Seiten von Dynamo Dresden wird alles in die Waagschale geworfen, um in Giesing das bestmögliche Resultat zu erzielen.

Das nächste Schicksalsspiel für Maurizio Jacobacci?

Und bei den Löwen? Maurizio Jacobacci sorgte auch vor dem Heimspiel für eine denkwürdige Löwenrunde. Das lag nicht nur an der Länge von 43 Minuten. Während er im Donaustadion die eigenen Spieler kritisierte, mehrmals mit dem Wind argumentierte und die Pyrotechnik als “nicht optimal” bezeichnete, war es ihm am Donnerstag ganz offensichtlich ein persönliches Anliegen, einige getroffene Aussagen noch einmal klarzustellen – insbesondere nach den Berichten in der Medienlandschaft rund um den TSV 1860 München. So begann die Veranstaltung mit einem zehnminütigen Monolog und in der Folge bekamen viele der anwesenden Pressevertreter zwar Antworten auf ihre Fragen, immer wieder aber auch die Kritik des 60-Jährigen zu spüren.

Die Stimmung nach der Niederlage in Ulm, die Schätzungen zufolge 8.000 Löwenfans im Stadion live verfolgten, ist im Fanlager angespannt. Für Maurizio Jacobacci könnte es – wie schon gegen Halle – heute einmal mehr um seinen Job beim TSV 1860 gehen. Eine weitere Niederlage – es wäre bereits die sechste in der aktuellen Spielzeit – dürfte nicht gerade für weitere Argumente einer gemeinsamen Zusammenarbeit sorgen. Dennoch betont Jacobacci am Ende der Pressekonferenz, dass er sehr gerne bei den Löwen tätig sei – aller Unruhe zum Trotz. Um auch in Münster auf der Trainerbank Platz nehmen zu dürfen, sollte der TSV 1860 dringend punkten. Der Ligaprimus wird den Löwen bei dieser Aufgabe allerdings alles abverlangen.

Der 10.Spieltag im Überblick

Freitag

SV Sandhausen – SSV Ulm 1:2 (0:1)

Samstag

Arminia Bielefeld – Borussia Dortmund II
Rot-Weiss Essen – SC Verl
Waldhof Mannheim – Viktoria Köln
TSV 1860 München – Dynamo Dresden
MSV Duisburg – SpVgg Unterhaching
Erzgebirge Aue – 1.FC Saarbrücken

Sonntag

VfB Lübeck – SC Freiburg II
Hallescher FC – Preußen Münster
FC Ingolstadt – Jahn Regensburg

Fans rechnen laut sechzger.de Umfrage mit Niederlage der Löwen

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Löwen Heimspiel Niederlage

Vier Siege, fünf Niederlagen und die Partie gegen den Tabellenführer vor der Brust – es gab sicherlich schon einfachere Situationen für den TSV 1860. Auch die Löwenfans sind äußert skeptisch, was das morgige Match betrifft. 73 % der Teilnehmer an unserer Umfrage befürchten, dass die Löwen gegen Dynamo Dresden leer ausgehen werden.

Fans rechnen laut Umfrage mit Niederlage der Löwen

Keine Frage: Nach der Nichtleistung des TSV 1860 in Ulm ist die Stimmung im Umfeld deutlich gedämpft. Dies merkt man in diversen Kommentarspalten, Leserbriefen, Presseartikeln und auch der aktuellen sechzger.de Umfrage, in der den Löwen gegen Dynamo Dresden seitens der Leser wenig Chancen eingeräumt werden.

Fast drei Viertel der Teilnehmer (Stand: 06.10.2023, 21.00 Uhr) rechnen mit einer Niederlage gegen den Tabellenführer, immerhin 11 % trauen der Jacobacci-Elf einen Punkt zu. 16 % der Teilnehmer haben ihren Glauben an die Löwen noch nicht verloren und tippen auf einen Heimsieg des TSV 1860. Ob sie dies aus fester Überzeugung tun, oder ob der Wunsch da Vater des Gedankens ist – so wie Martin Gräfer (die Bayerische) – ist uns jedoch leider nicht bekannt…

Löwen Umfrage Tsv 1860 Dynamo Dresden

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Dynamo Dresden

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Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 München - SG Dynamo Dresden 10.Spieltag 3.Liga 2023-24

Am morgigen Samstag trifft der TSV 1860 München im Heimspiel auf die SG Dynamo Dresden. Neben der Taktiktafel wirft Bernd auch in seinen Wirtshaus Weisheiten einen ausführlichen Blick auf den nächsten Gegner der Löwen.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Dynamo Dresden

Nur zwei Mal konnte das Team von Trainer Markus Anfang in der aktuellen Spielzeit besiegt werden. Alle restlichen sieben Spiele konnte Dynamo Dresden gewinnen. Mit 21 Punkten bedeutet dies momentan Platz 1 in der 3.Liga vor dem stark gestarteten SSV Ulm. In der Englischen Woche verlor die SGD zunächst unglücklich in Essen, ehe sie die Partie gegen Halle vor eigenem Publikum drehten und einen weiteren Sieg einfahren konnten. Die drei Punkte geben den Schwarz-Gelben Rückenwind für das Duell mit den Löwen. Am morgigen Samstag trifft Dynamo Dresden ab 14 Uhr im Grünwalder Stadion auf den TSV 1860 München.

Bernd Winninger hat die Gäste aus Sachsen bereits in der Taktiktafel genauestens unter die Lupe genommen. Nun gibt es für die Löwenfans auch wie gewohnt etwas auf die Ohren. In über 10 Minuten erklärt Bernd, worauf die Mannschaft um Trainer Maurizio Jacobacci morgen achten muss. Wo liegen die Stärken der Dresdner, wo ihre Schwächen? Auf welche Spieler sollte die Verteidigung um Kapitän Jesper Verlaat besonders aufpassen? All diese Fragen und viele weitere werden in den Wirtshaus Weisheiten bei Youtube beantwortet.

Jacobacci: “Es liegt nicht an der Einstellung”

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Löwenrunde: "Wir sind vorbereitet"
Löwenrunde: "Wir sind vorbereitet"

Eine rekordverdächtig lange Pressekonferenz gab es am Freitagnachmittag an der Grünwalder Straße 114. Knapp 45 Minuten unterhielt sich Löwen-Coach Maurizio Jacobacci mit den Pressevertretern eingehend über das letzte Spiel in Ulm und das nächste Heimspiel am Samstag um 14:00 Uhr gegen Dynamo Dresden.

Rückblick auf Ulm: “Suche keine Ausreden”

Zu Beginn der Presserunde richtete der Löwen-Coach das Wort an die Presse-Vertreter, diesmal ausdrücklich nicht an sechzger.de, und korrigierte so manches in den Printmedien veröffentlichte. “Ich suche keine Ausreden, wir haben nicht wegen dem Wind, wegen meiner Haarpracht und nicht wegen den Pyros verloren”, erklärte der Schweizer. Man habe in der ersten Halbzeit mehr Möglichkeiten um den Strafraum gehabt, als der Gegner. Anschließend zählte er eine gute Flanke von Guttau auf, einen Alleingang von Zejnullahu, einen Schnittstellenpass von Zejnullahu auf Vrenezi, sowie Zejnullahus Fernschoss auf. “Wir haben neben dem Gegentor nur eine Chance zugelassen vor der Pause und das war die Aktion, in der sich Lang verletzt hat”, fügte Jacobacci an. Der Wind sei nicht schuld an der Niederlage, dadurch seien die langen Bälle aber zu kurz geraten, und der Ulmer Spieler habe beim Gegentor eigentlich flanken wollen.

Jacobacci: “Es liegt nicht an der Einstellung”

Weiter erklärte Jacobacci: “Es liegt nicht an der Einstellung!” und wiederholte dies auch sogleich. Man arbeite mit den Spielern, die zur Verfügung stünden und versuche sie stark zu machen. “Die zweite Halbzeit war ungenügend, wir hatten nur einen Schuss aufs Tor von Zejnullahu”, sagte der Schweizer. Die Pyroaktionen hätten zu einer Unterbrechung von vier Minuten geführt, der Schiri habe aber, die Auswechslungen abgezogen, nur eine Minute nachgespielt. Man habe in Ulm zu wenige Spieler vor dem Ball gehabt, die Ruhe am Ball und die Geduld hätten gefehlt. “In der Situation hätten wir geschickter spielen können und nicht mit der Brechstange”, sagte Jacobacci.

Bonga sollte in Ulm in die Spitze

Die Einwechslung von Bonga in der Schlussphase erklärte der Coach ebenso. “Er hätte vorne reingehört, für die langen Bälle, da er eine gewisse Größe und Robustheit mitbringt. Am Ende hat er sich die Bälle auf der Seite selbst geholt, das macht keinen Sinn”, so Jacobacci. Zudem sei vielleicht nachträglich auch eine Dreierkette ein Mittel gewesen, um in Ulm zum Erfolg zu kommen.

“Müssen gegen Dresden an die Grenzen gehen”

Im Hinblick aufs Dresden-Spiel forderte der TSV-Coach: “Wir müssen an die Grenzen gehen, egal ob gegen Dresden oder einen anderen Gegner. Das ist in jedem Spiel ein Muss. Wir wollen den Gegner mit dem Ball zu Fehlern zwingen. Da nehme ich die Mannschaft in die Pflicht, aber das ist ein Miteinander”.

Zweite Spitze gegen Dresden keine Option

Auf Nachfrage von sechzger.de bestätigte Jacobacci, dass ein zweiter Stürmer eine Option sei. “Aber nicht für das Spiel morgen, eher für die Zukunft”, so der Löwen-Dompteur. Lakenmacher sei ein Stoßstürmer und ein ähnlicher Spielertyp wie Zwarts, der einigermaßen gut trainiert habe und auf seine Chance warten müsse.

Schröter kehrt in den Kader zurück

Sicher im Kader stehen wird gegen Dresden der zuletzt verletzte Schröter, der in Ulm schmerzlich vermisst wurde. Ob er in der Startelf stehen wird, ließ der TSV-Coach offen. “Er wird dabei sein. Er ist sehr wichtig für die Mannschaft, wir wissen um seine Qualitäten. Aber wir müssen aufpassen, dass er sich nicht wieder verletzt”, sagte Jacobacci.

Viele Gespräche mit Vrenezi

Weshalb Vrenezi aktuell nicht seine Top-Form abrufen kann, beantwortete Jacobacci mit dem Satz: “Die Frage kann er nur selbst beantworten”. Vrenezi sei einer der Spieler, mit denen er zuletzt am meisten geredet habe und versucht habe ihm zu helfen. “Bis auf Ingolstadt hat er immer gespielt. Er ist ein wichtiger Spieler für die Mannschaft und ist sich dessen bewusst. Ob er sich selbst zu viel auferlegt, kann ich nicht beantworten”, erklärte Jacobacci.

Mannschaft ist nicht verunsichert

Trotz der Niederlage sei sich der Löwen-Coach sicher, dass sein Team nicht verunsichert sei. “Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft nicht verunsichert ist, sie hat davor zwei Mal zu Null gewonnen. Wir haben zuvor gegen Verl und Halle gewonnen, das sind beides sehr gute Mannschaften”, so Jacobacci.

Gegen Dresden nicht chancenlos

“Es ist nicht so, dass wir gegen Dresden chancenlos sind. Wir müssen an die Grenze gehen und spielerisch besser agieren. Die Einstellung ist entscheidend. Es zählen die kämpferischen Tugenden. Die Spieler müssen Meter machen, auch wenn die Beine brennen. Und wenn man drei Mal den Ball nicht bekommt, muss man trotzdem ein viertes, fünftes und sechstes Mal laufen. Wir müssen an die Sache glauben. Das ist Mentalität und die will ich von der Mannschaft sehen”, forderte der Chef-Anweiser.

“Bin ein Mensch der viel reflektiert”

Die Kritik an seiner Person habe Jacobacci natürlich wahrgenommen. “Ich nehme das zur Kenntnis und reflektiere die ganze Zeit, vielleicht zu viel. Ich horche viel in mich rein. Ich mache sicher nicht alles richtig, ich bin auch nur ein Mensch mit Emotionen. Aber ich will mich immer verbessern. Ich bin gerne da und arbeite gerne mit den Jungs. Mein Wunsch ist es, dass wir positiv auftreten”, sagte der Schweizer weiter.

Gegen Dresden ist alles möglich?

Auf Nachfrage von sechzger.de, wie er die Dresdener in Schwierigkeiten bringe wolle, sagte Jacobacci: “Der gegnerische Trainer ist clever, er lobt uns bis zum Geht-nicht-mehr. Wir schauen immer auf Essen, wir müssen auch auf andere Spiele schauen, zum Beispiel auf Lübeck. Sie hätten gegen Dresden gewinnen können, oder mindestens Unentschieden spielen”. Lübeck habe Dynamo in Schwierigkeiten gebracht. “Wir müssen unsere Aufgaben erledigen, um auf das Niveau zu kommen, Dresden auch in Schwierigkeiten zu bringen”, erklärte Jacobacci.

Auch mal einen Punkt mitnehmen

Darauf angesprochen warum die Löwen, neben Dresden die einzige Mannschaft der 3. Liga ohne Unentschieden auf dem Konto, noch kein Remis errungen habe, erklärte Jacobacci: “Wir hätten gegen Aue mindestens einen Punkt mitnehmen müssen, gegen Ingolstadt dasselbe. Wir hatten noch Defizite im Kopf, das gehört zur Reife einer Mannschaft. Bei einem Unentschieden muss man am Ende die Balance finden. Das hat auch mit Abgeklärtheit und Cleverness zu tun”.

Frühe Anreise empfehlenswert

Das Grünwalder Stadion ist am Samstag zum Top-Spiel natürlich ausverkauft. Da die Partie gegen Dresden zur Kategorie “Risikospiel” gehört, wird eine rechtzeitige Anreise empfohlen. Auf Giesings Höhen wird sich dann zeigen, ob es den Löwen ausgerechnet gegen den Ligaprimus gelingt, den Bock umzustoßen. Wer nicht live vor Ort sein kann, bleibt natürlich in unserem Live-Ticker auf dem Laufenden.

Ex-Löwe Leo Morgalla für U21-Nationalmannschaft nominiert

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Leandro Morgalla TSV 1860 U19 DFB

Nächster Karriereschritt für Ex-Löwe Leo Morgalla: Der Abwehrspieler von RB Salzburg wurde von Trainer Antonio di Salvo erstmals ins Aufgebot der U21-Nationalmannschaft berufen.

Morgalla für U21-Nationalmannschaft nominiert

Nachdem Morgalla in den vergangenen Monaten bereits für die U18 und U19 des DEF aufgelaufen war, ist die Nominierung für die U21-Nationalmannschaft der nächste Schritt für den Verteidiger. Dort trifft er auf so namhafte Profis wie Karim Adeyemi, Youssoufa Moukoko (beide Borussia Dortmund) und Ansgar Knauff (Eintracht Frankfurt).

Zunächst geht es am kommenden Freitag in Sofia gegen Bulgarien, ehe vier Tage später in Petah Tikva die israelische Auswahl auf die deutsche U 21 wartet.

Morgalla hatte nach seinem Wechsel vom TSV 1860 nach Salzburg direkt den Sprung in den Profikader der Mozartstädter geschafft, kam in der österreichischen Bundesliga bereits zum Einsatz und saß in der Champions League zweimal auf der Ersatzbank.

Faninformationen TSV 1860 – SG Dynamo Dresden (10.Spieltag)

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Westkurve GWS Giesing TSV 1860 Spieltage
Die Westkurve des Grünwalder Stadions in Giesing

Nach der desolaten Niederlage in Ulm wollen die Löwen vor heimischen Publikum zurück in die Erfolgsspur finden. Dass mit Dynamo Dresden der Tabellenführer zu Gast auf Giesings Höhen sein wird, macht die Sache indes nicht einfacher.

Faninformationen TSV 1860 München – Dynamo Dresden

Der Anstoß erfolgt am morgigen Samstag um kurz nach 14 Uhr, die Begegnung wird live im Free TV und auf MagentaSport übertragen – siehe unten!

Tickets

Das Match im Grünwalder Stadion ist ausverkauft, es wird keine Tageskasse geben. Allerdings lohnt sich ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord-Ost, Süd-Ost und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde zur Saison 2023/24 gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 11:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Fantrennung

Da es sich bei der Partie gegen Dynamo Dresden um eine “Risikospiel” handelt, sind damit besondere Sicherheitsmaßnahmen verknüpft. Eine davon ist der sogenannte “löwenfreie Bereich”: Dazu zählen besonders die Bereiche um den Gästeeingang OST II, den Wettersteinplatz sowie die Fromundstraße, die für Gästefans vorgesehen sind. Fans des TSV 1860 sind angehalten, diesen Bereich vor und nach dem Spiel zu meiden.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann gut eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkt

Vor dem Spiel gegen Dresden wird es am Candidplatz keinen Treffpunkt geben. Die aktive Fanszene äußert sich dazu wie folgt:

Servus Löwenfans,
am kommenden Samstag wird es gegen Dresden keinen Löwentreff geben. Nutzt die Zeit vor dem Spiel, um die immer weniger werdenden Boazn in unserem Viertel zu unterstützen und schaut, dass ihr rechtzeitig im Stadion seid. Am Samstag wollen wir an die Stimmung der letzten Auswärtsspiele anknüpfen und Giesing wieder zu einer Festung machen.
Auf die Löwen!
Das riffraff öffnet am morgigen Samstag ein letztes Mal seine Pforten. In den kommenden Wochen und Monaten wird der TSV 1860 die Räumlichkeiten sanieren und voraussichtlich Anfang 2024 die Eröffnung feiern.

Livestream und Liveticker

Das Spiel wird im Free-TV vom BR und vom MDR übertragen. Zudem kann man das Match wie gewohnt bei MagentaSport im Fernsehen und im Livestream übertragen.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Titelbild: OR-Pressedienst