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TSV 1860 – Dynamo Dresden, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor den Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen die SG Dynamo Dresden. Der Tabellenführer gastiert in München. Was muss man von den Dynamos erwarten?

TSV 1860 – Dynamo Dresden, vergangene Saison war diese Partie das Schicksalsspiel von Maurizio Jacobaccis Vorgänger Michael Köllner. Die Lage der Mannschaft ist auch diesmal wieder prekär. Ultimaten wurden jedoch bisher noch keine ausgesprochen.

Markus Anfang lässt seine Dresdner bisher in jedem Spiel in der 4-3-3 offensiv Formation antreten. Die Viererkette spielt dabei äußerst variabel. So sehen wir in unterschiedlichen Situationen einen Aufbau, der entweder mit gependeltem Außenverteidiger auf einer Seite, oder über die dynamische Dreierkette, bei der der Sechser abkippt, und sich zwischen oder knapp vor den Innenverteidigern einreiht, abläuft.

Gegen den Ball läuft Dresden meist mit einer Dreierlinie und dem Zehner dahinter den gegnerischen Aufbau an. Auf welcher Linie das geschieht, hängt weniger vom Gegner als vom Spielstand ab.

Die Defensivlinie steht gegen das gegnerische Positionsspiel bei Dynamo meist hoch. Es sei denn, man hat bereits eine komfortable Führung im Gepäck. In diesem Fall sieht man des Öfteren, dass Dresden den Gegnern den Ball überlässt und auf Mittelfeldpressing setzt, um dann die Umschaltsituationen mit viel Platz nach vorne angehen zu können.

Bevor wir zur genauen Spielweise der Dresdener kommen, wie immer die wichtigsten statistischen Werte des Teams aus Elbflorenz.

Statistische Werte der SGD

  • Ballbesitz: 58% (Platz 3)
  • Passgenauigkeit: 83% (Platz 2)
  • Defensive Zweikampfquote: 64%
  • Flankengenauigkeit: 30%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 7,1 (Platz 1)

Wie spielt Dynamo?

Bei Ballbesitz

Dresden überhastet nichts. Grundsätzlich baut Dresden im Positionsspiel von hinten heraus geduldig auf. Mit zunächst auf der ballnahen Seite zurückhängendem Außenstürmer und auf der ballfernen Seite auf die Halbposition einrückendem Pendant, schaffen es die Dresdner, durch die Verschiebungen aus der Viererkette nach vorn sehr häufig Überzahl zu erzeugen, um sich dann problemlos ins generische letzte Drittel durchzuspielen.

Dabei finden die beiden Kreativspieler im Dresdener Mittelfeld meist die richtige Lösung, um den Ball und den Gegner laufen zu lassen. Es scheut sich allerdings auch keiner in der Schaltzentrale vor einem Laufduell oder Dribbling, sollte eine eins gegen eins Situation entstehen.

Um dann in die Box einzudringen, nutzt Dresden auch das komplette denkbare Repertoire situativ aus. Tiefe Läufe auf den Flügeln mit Flanken garniert sind dabei allerdings die seltenste Methode. Wenn das Mittel der Flanke vom Flügel gewählt wird, kommt die eher als Flanke aus dem Raum an bzw. knapp hinter der Grenze zum letzten Drittel und bis zur Strafraumhöhe auf dem Flügel.

Viel häufiger versuchen die Dresdener aus dem Zentrum heraus über diagonales Spiel in die Halbräume und wieder zurück ins Zentrum zu arbeiten. Durch die immer in Bewegung befindlichen Akteure im Zentrum gelingt das häufig.

Mannschaften, die im Zentrum kompakt stehen, schaffen es bisweilen, Dresden von dort doch noch auf die Flügel und somit zum Flanken zu zwingen.

Gegen den Ball

Mit der höchsten Pressingintensität der Liga agierend, ist es nicht verwunderlich, dass die Dynamos meistens vier Spieler mit Anlaufaufgaben betrauen. Die drei Stürmer in vorderster Linie und zusätzlich der dahinter agierende Zehner gegen den Sechser des Gegners übernehmen dies im Normalfall. Schiebt der Gegner über eine Außenverteidiger Position nach vorne ins Mittelfeld, wird der Raum dort von einem fünften Akteur, der etwas tiefer steht, abgedeckt.

Die Defensivlinie wird meistens der Pressinglinie von der Höhe her angepasst. Die Dresdener Defensive agiert äußerst diszipliniert und zweikampffreudig. Es ist allerdings so, dass die bisherigen Gegner im Schnitt 25% weniger Positionsangriffe pro Spiel durchbringen als die Dresdener selbst. Und von diesen durchgebrachten Angriffen verteidigt Dresden fast drei Viertel so gut, dass der Gegner keinen Schuss abfeuern kann. Erschwerend für die Gegner kommt hinzu, dass Dynamo auch noch die höchste Quote bei geblockten gegnerischen Schüssen vorweist.

Wie kann man Dresden knacken?

In der momentanen Verfassung der Mannschaft des TSV 1860 München wird es, wenn man Dynamo Dresden besiegen will, nur über den Kampf gehen können.

Was bedeutet das? Nach einem Ballgewinn sollte möglichst über schnelles vertikales Spiel direkt nach vorne gespielt werden. Das beinhaltet nicht unbedingt viele lange Bälle, sondern auch progressive Pässe über mittlere Entfernungen oder diagonale Zuspiele über die komplette Breite des Platzes, deren Erfolg von der Kenntnis von Laufwegen und das präzise Spielen von Pässen in diese hinein abhängt.

Dresdens Pressingtaktik im eigenen Positionsspiel spielerisch aushebeln zu wollen, wäre mir momentan zu riskant. Deshalb denke ich, man sollte mit zwei langen Spielern vorne eher die Methode über lange Abschläge und Abstöße wählen, anstatt es von hinten heraus spielerisch zu versuchen.

Sollten die Löwen beginnen, selbst das Spiel machen zu wollen, anstatt auf defensive Kompaktheit, Umschaltmomente und Konter zu setzen, dürfte es gegen die abgezockten Sachsen schwer werden. Mannschaften, die sich nach Ballverlust nicht zügig und diszipliniert in der Defensivformation positionieren, kann Dresden mit Präzision und Dynamik im Umschaltspiel leicht auseinandernehmen.

Meine Idee wäre es, mit einer tiefen Pressinglinie aus drei Spielern und mittel bis hoch agierender Defensivlinie abwartend, aber bissig und gallig in Ballnähe verteidigend zu versuchen, Umschaltmomente und Konterangriffe herzustellen.

Im eigenen letzten Drittel müssen dann gegen die Dynamos zwei kompakte Ketten gebildet werden, welche die Räume versetzt zueinander zustellen müssen. Mit Dopplungen des Ballführenden im Zentrum über einen der zentral offensiv agierenden Spieler und doppelt besetzten Flügeln, muss man Dynamo, wenn sie den Ball haben, permanent auf die Nerven gehen.

Stärken und Schwächen des Systems 4-3-3

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln, sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die beispielsweise der SC Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor, sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System im Idealfall seine geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnützen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld.

Schlüsselspieler

Tor

Stefan Drljača (#1) ist im letzten Jahr als Stammtorhüter der Dresdener sichtlich gereift. Er hat seit seinem Wechsel aus Dortmund in allen Bereichen der Torwartkunst große Fortschritte hingelegt. Mittlerweile kann man Drljača als sicheren und souveränen Rückhalt bezeichnen. Lediglich im eins gegen eins sehe ich noch kleine Schwächen, solche Situationen sind aber dank der stabilen Dresdener Defensive für ihn äußerst rar gesät.

Abwehr

Die relativ junge Innenverteidigung der Dresdner besteht mit Jakob Lewald (#31) und Tobias Kraulich (#33) aus zwei Akteuren, die im Ligavergleich bisher als bester und viertbester Spieler auf dieser Position geführt werden. Damit ist eigentlich alles gesagt. Hier ohne Dynamik oder Überzahl in der Box etwas ausrichten zu wollen, ist quasi nicht möglich. Lewald ist der momentan zweikampfstärkste Spieler der Liga. Die Spieleröffnung bei Positionsangriffen können beide präzise einleiten.

Mittelfeld

Mit Niklas Hauptmann fehlt der beste Mittelfeldspieler der Dynamos am Samstag vermutlich mit Sprunggelenksproblemen. Seine Aufgabe in der Spielgestaltung wird daher vermutlich Luca Hermann (#19) übernehmen. Wichtigster Akteur Dresdens am Samstag im Mittelfeld wird nach dem Ausfall von Hauptmann Paul Will (#28) sein. Aus der Zentrale vor der Viererkette führt er meist mit Übersicht und guten Pässen, manchmal auch mutig in Laufduellen gegen einen direkten Gegenspieler, um schnell Überzahl herzustellen, die Angriffe fort.

Sturm

Stefan Kutschke (#30), Kapitän, im Vorjahr zurückgekehrtes Urgestein, Identifikationsfigur, Torgarant. Was soll man über ihn noch sagen, was eh nicht schon jeder weiß, der die 3. Liga schon länger verfolgt? Der kopfballstarke, immer mit bester kämpferischer Einstellung auflaufende Topstürmer ist zusammen mit seinem rechten Nebenmann Dennis Borkowski (#29) Torgarant für die Dynamos. Kutschke gewinnt mehr als zwei Drittel seiner Dribblings. Wenn er schießt, besteht meistens Torgefahr. Bei knapp jedem zweiten seiner Schüsse muss der gegnerische Torwart eingreifen. Im Schnitt braucht Kutschke insgesamt fünf Schüsse, um einen Treffer zu erzielen.

Fazit

Warm anziehen, Löwen! Nur über Einsatzwillen und -bereitschaft auf dem kompletten Geläuf über die komplette Spielzeit wird es für den TSV 1860 möglich sein, gegen Dynamo Dresden zu bestehen.

Ich hoffe auf ein Pünktchen. Mehr wird vermutlich nicht zu holen sein.

Es würde mich allerdings hochgradig erfreuen, wenn die Mannschaft mich Lügen straft und eine Überraschung aus dem Hut zaubert.

So könnte Dresden beginnen

Datenquelle: Wyscout

Keine schwere Verletzung: Niklas Lang fehlt nur gegen Dresden

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Niklas Niki Lang TSV 1860

In Ulm musste Niklas Lang bereits nach 25 Minuten verletzungsbedingt den Platz verlassen. Das dick bandagierte Knie ließ Schlimmstes befürchten. Der TSV 1860 gab nun jedoch eine Teilentwarnung.

Niklas Lang fehlt gegen Dynamo Dresden

Beim 21-jährigen Verteidiger wurde eine Knochenprellung diagnostiziert, die einen Einsatz am morgigen Samstag unmöglich macht. Bereits in der kommenden Woche soll Lang jedoch wieder voll in den Trainingsbetrieb zurückkehren.

TSV 1860 – Dynamo Dresden: Ergebnistipp Martin Gräfer

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Martin Gräfer Die Bayerische

Seit 2016 ziert das Versicherungsunternehmen “Die Bayerische” die Löwenbrust und blieb dem TSV 1860 auch nach dem Doppelabstieg in die Regionalliga treu. Frei nach der Löwenmut-Zeile “Es ist mit Dir nicht immer leicht…” ging der Hauptsponsor seitdem mit Münchens großer Liebe durch Dick und Dünn. Martin Gräfer, Vorsitzender des Vorstands der “BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG” tippt für sechzger.de das Ergebnis der Partie der Löwen gegen Tabellenführer Dynamo Dresden.

Martin Gräfer hofft auf Heimsieg des TSV 1860

Am Dienstag litt Martin Gräfer auf der Haupttribüne des Ulmer Donaustadions mit den Löwen. Immer wieder schüttelte er den Kopf ob der gezeigten Leistung auf dem Platz. Trotzdem hat er seinen Optimismus hinsichtlich des TSV 1860 noch nicht verloren und hofft auf eine Überraschung der Jacobacci-Elf gegen Dynamo Dresden.

“Ich denke, dass es von meiner Seite weniger ein echter Tip als viel mehr ein großer Wunsch ist: 2:1!
Ich werde jedenfalls im Stadion dabei sein.”

Es wäre wünschenswert, wenn man sich auf Gräfers Tipp ebenso verlassen könnte wie auf die Treue der Bayerischen in Bezug auf den TSV 1860.

die Bayerische bleibt bis 2027 Hauptsponsor

Im März verlängerte das Versicherungsunternehmen den ohnehin noch bis 2025 laufenden Vertrag mit den Löwen und bleibt dem TSV 1860 somit als Hauptsponsor erhalten. Für Martin Gräfer nicht nur Business, sondern inzwischen auch eine Herzensangelegenheit. Er plädiert für ein Miteinander und vor allem für eine direkte Kommunikation zwischen den Gesellschaftern. Auch in der Stadionfrage hat sich Martin Gräfer geäußert und spricht vielen aus der Seele:

“Als Fan träume ich von einem modernen 1860-Stadion mit großartigem Ambiente. Die Realität sieht aber so aus: Ich gehe gerne ins Grünwalder Stadion, weil die Löwen eben dort spielen. Mir gefällt die Atmosphäre. Ich gehe immer mal wieder in Bundesliga-Stadien mit guter Stimmung. Die 15.000 Fans im Grünwalder Stadion machen mindestens die gleiche. Für die Stadt ist es ein Aushängeschild. Wir tun gut daran, das Grünwalder Stadion so zu ertüchtigen, dass mindestens 20.000 Fans hineinpassen und es mit vernünftigen VIP-Bereichen wirtschaftlich besser genutzt werden kann.”

Jetzt gilt es allerdings erstmal, morgen gegen Dynamo Dresden drei Punkte zu holen!

Bild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig um Sieben: 1860 gegen Dynamo Dresden im Free TV

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit den Themen 1860 gegen Dynamo Dresden im Free TV und weiteren News über die Löwen.

1860 gegen Dynamo Dresden im Free TV

Wer kein Ticket für die bevorstehende Partie des TSV 1860 gegen Dynamo Dresden ergattern konnte oder schlichtweg verhindert ist, der kann neben dem altbewährten sechzger.de-Liveticker das Spiel auch im Free TV verfolgen. Neben Bezahlsender Magenta Sport zeigen diesmal auch der MDR und der BR das Aufeinandertreffen. Zuletzt waren die Löwen am 2.Spieltag beim Auswärtsspiel in Duisburg live im Fernsehen zu sehen. Davor wurde das Auftaktspiel gegen Waldhof Mannheim ebenfalls kostenfrei für alle übertragen.

Die TAKTIKTAFELANALYSE zur Auswärtspleite gegen Ulm

“Ich möchte allerdings noch den Wunsch wiederholen, dass die Spieler, die keine Lust haben in jedem Spiel hundertprozentigen Einsatz, Laufbereitschaft und Kampfeswillen an den Tag zu legen, sich doch im Winter freiwillig einen neuen Verein suchen sollen. 120.000 € Durchschnittsgehalt seid ihr nur wert, wenn ihr euch den Arsch aufreißt und euch bedingungslos für das Wappen auf der Brust einsetzt. Mir tun diejenigen Spieler leid, die diese Eigenschaften zeigen und unter den lauffaulen Abkassierern leiden müssen.”

So lautet das bittere Fazit von Bernd Winninger in der TAKTIKTAFEL-Analyse zur Auswärtspleite in Ulm. Schaut rein und lest die gesamte taktische Beleuchtung der Partie.

1860 gegen Dresden – die Wunschaufstellungen der Redaktion

Alle vier sind sich hinsichtlich einer Sache einig: Sowohl Marko, als auch Bernd, Thomas und Stefan wollen Fabian Greilinger zurück in der Startelf sehen. Während die anderen mit Joel Zwarts eine einsame Spitze favorisieren, will TAKTIKTAFEL-Bernd die Löwen offensiver ausrichten und stellt dem Niederländer Fynn Lakenmacher zur Seite. Alle Wunschaufstellungen für die Partie 1860 gegen Dresden findet ihr hier.

TSV 1860 U19 mit Benefizspiel für Unwetteropfer

Hagel und Sturm beschädigten am 26. August innerhalb weniger Minuten rund 2.600 Gebäude im Landkreis Bad Tölz / Wolfratshausen. Zugunsten der Unwetteropfer wird die U19 des TSV 1860 am 10.10. ein Benefizspiel beim FC Kochelsee Schlehdorf absolvieren. Anpfiff ist um 18:30 Uhr, wer sich direkt ein Ticket für die Partie besorgen und damit etwas Gutes tun möchte, kann das per E-Mail an Benefizspiel@FCKSchlehdorf.de oder per WhatsApp an 0151-11509239 tun.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Teams des TSV 1860 sind auch am Wochenende wieder rege im Einsatz.

Während die Damen jeweils auswärts (Röhrmoos/Perlach) ranmüssen, haben beispielsweise die 3. und 4. Mannschaft sowie die U21 Heimspiele.

Alle Partien im Überblick:

Freitag, 06.10.

19.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U19 -:-

Samstag, 07.10.

09.00 Uhr: U9 – TSV Poing U10 -:-
10.00 Uhr: SV-DJK Kolbermoor U13 – U11 -:-
11.00 Uhr: U13 – SpVgg Unterhaching -:-
14.00 Uhr: Profis – Dynamo Dresden -:-
14.00 Uhr: U21 – SV Erlbach -:-
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Großhadern II -:-
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Greuther Fürth -:-
17.30 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Großhadern -:-

Sonntag, 08.10.

09.15 Uhr: U10 – SV Waldperlach U11 -:-
10.00 Uhr: FC Augsburg – U9 -:-
11.00 Uhr: U17 – FSV Mainz 05 -:-
12.00 Uhr: U13 – SSV Ulm 1846 -:- (in Schwabmünchen)
12.30 Uhr: SG Röhrmoos/Schwabhausen – Löwinnen I -:-
13.00 Uhr: TSV 1880 Wasserburg U13 – U11 -:-
14.00 Uhr: U16 – 1. FC Nürnberg -:-
14.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14 -:-
15.30 Uhr: FC Perlach 1925 – Löwinnen II -:-
16.30 Uhr: U12 – TSV 1860 Rosenheim U13 -:-

TSV 1860 – Dynamo Dresden: Welche Löwen sollen spielen?

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Wappen TSV 1860 auf Uhlsport-Trikot Aufstellung Wunschaufstellung Löwen Wunschaufstellungen fc sv
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860 München

Nach einer blamablen Leistung unterlagen die Löwen am Dienstag beim SSV Ulm 1846 mit 0:1. Entsprechend sind auch die vier befragten sechzger.de Redakteure bereit, der Mannschaft des TSV 1860 gegen Tabellenführer Dynamo Dresden ein neues Gesicht zu verleihen. Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung wird Niklas Lang von Bernd, Stefan, Marko und Thomas nicht berücksichtigt und auch Marlon Frey muss bei allen vier Redakteuren zunächst auf der Bank Platz nehmen. Aber welche Löwen lassen sie denn nun von Beginn an spielen?

Welche Löwen sollen spielen?

Marko Weiß

Marko geht davon aus, dass Morris Schröter nicht rechtzeitig fit sein wird und gibt Albion Vrenezi noch einmal eine Chance auf dem rechten Flügel. Rechts hinten darf sich Kilian Ludewig versuchen und auch Fabian Greilinger kehrt in die Startelf zurück.

Die Wunschaufstellung von Marko Weiß

Stefan Kranzberg

Auch Stefan bleib dem 4-2-3-1 treu, nimmt jedoch andere personelle Änderungen vor. Auf der rechten Defensivposition soll Kaan Kurt verteidigen, links hinten Fabian Greilinger. Zudem käme Michael Glück neben Jesper Verlaat in der Innenverteidigung zu seinem Startelfdebüt. Morris Schröter soll gegen seinen Ex-Verein über rechts für Druck sorgen.

Die Wunschaufstellung von Stefan Kranzberg

Thomas Enn

Ähnlich würde es auch Thomas Enn angehen, jedoch mit Kilian Ludewig rechts hinten und dem etablierten Leroy Kwadwo im Abwehrzentrum. Auf dem rechten Flügel setzt auch er auf Rückkehrer Morris Schröter, der vor seiner Verletzung in Halle überzeugt hatte.

Die Wunschaufstellung von Thomas Enn

Bernd Winninger

Unsere Taktiktafel Bernd weicht vom Spielsystem der drei Redaktionskollegen ab und verordnet den Löwen diesmal ein 4-4-2 mit Raute. Dafür opfert er im defensiven Mittelfeld Tim Rieder, um mit Fynn Lakenmacher einen zweiten Stürmer bringen zu können, der Joël Zwarts im Sturm unterstützen soll.

Die Wunschaufstellung von Bernd Winninger

Eure Meinung ist gefragt

Wie sieht Denn Eure Wunschelf des TSV 1860 für das Spiel gegen Dynamo Dresden aus? Wer verteidigt rechts hinten? Welches Spielsystem würdet Ihr wählen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 III & IV gegen Großhadern

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TSV 1860 Wochenende profis u21 u19 u17 futsal nlz löwen dritte vierte löwinnen

Am vergangenen Wochenende konnte sowohl die 3. als auch die 4. Mannschaft der Löwen ihre Auswärtsspiele gewinnen. Nun gilt es nachzulegen! Sowohl der TSV 1860 III als auch die Vierte empfangen am Samstag den TSV Großhadern auf dem Sechser-Platz an der St.-Martin-Straße.

TSV 1860 III & IV gegen TSV Großhadern

Während die Dritte zuletzt zu einem 1:0-Erfolg beim TSV Solln kam, setzte der TSV 1860 IV seine Erfolgsserie mit einem 7:1 beim SV Untermenzing II fort und führt die Tabelle der Kreisklasse an. Mit 11 Zählern liegt der TSV Großhadern II aktuell sieben Punkte hinter der Vierten, die ihrer vermeintlichen Favoritenrolle natürlich gerecht werden möchte.

Auch die Dritte weist derzeit sieben Punkte Vorsprung auf den Konkurrenten aus Großhadern auf und hat theoretisch die Möglichkeit, am Wochenende die Tabellenführung in der Kreisliga zu übernehmen.

Das Spiel des TSV 1860 IV wird am Samstag um 15 Uhr angepfiffen, die Partie der Dritten folgt anschließend um 17.30 Uhr.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 03.10.

09.30 Uhr: U13 – FC Bayern München 2:5
10.30 Uhr: FC Deisenhofen U17 – U16 2:2
10.30 Uhr: U14 – Hannover 96 1:1 (in Gilching)
11.00 Uhr: FC Bayern München – U15 2:1
12.00 Uhr: U17 – FC Augsburg 2:2
14.00 Uhr: TSV Rain – U21 1:3
16.00 Uhr: U9 – TSV 1860 Rosenheim U10 9:4
19.00 Uhr: SSV Ulm 1846 – Profis 1:0

Zudem nahm die U11 ab 13.30 Uhr an einem Turnier in Wertingen teil.

Mittwoch, 04.10.

20.00 Uhr: Senioren C – FC Bayern München 0:2

Freitag, 06.10.

19.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U19 -:-

Samstag, 07.10.

09.00 Uhr: U9 – TSV Poing U10 -:-
10.00 Uhr: SV-DJK Kolbermoor U13 – U11 -:-
11.00 Uhr: U13 – SpVgg Unterhaching -:-
14.00 Uhr: Profis – Dynamo Dresden -:-
14.00 Uhr: U21 – SV Erlbach -:-
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Großhadern II -:-
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Greuther Fürth -:-
17.30 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Großhadern -:-

Sonntag, 08.10.

09.15 Uhr: U10 – SV Waldperlach U11 -:-
10.00 Uhr: FC Augsburg – U9 -:-
11.00 Uhr: U17 – FSV Mainz 05 -:-
12.00 Uhr: U13 – SSV Ulm 1846 -:- (in Schwabmünchen)
12.30 Uhr: SG Röhrmoos/Schwabhausen – Löwinnen I -:-
13.00 Uhr: TSV 1880 Wasserburg U13 – U11 -:-
14.00 Uhr: U16 – 1. FC Nürnberg -:-
14.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14 -:-
15.30 Uhr: FC Perlach 1925 – Löwinnen II -:-
16.30 Uhr: U12 – TSV 1860 Rosenheim U13 -:-

SSV Ulm – TSV 1860 München (1:0) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse der Partie SSV Ulm – TSV 1860 München. Am Ende gingen die Ulmer hochverdient als Sieger vom Platz. Das 1:0 Endergebnis war eher schmeichelhaft für die desolat harmlosen Sechzger.

Das Duell zwischen dem SSV Ulm und dem TSV 1860 München war eine mit Spannung und nach dem Spiel am Samstag gegen Verl, in dem die Sechzger eine gute Defensivleistung und in einigen Momenten auch in der Offensive einen soliden Auftritt zeigten, ebenfalls mit viel Optimismus erwartete Partie.

Der SSV Ulm spielte im 3-4-2-1, einer in der Spitze engeren Variante des 3-4-3. Die Sechzger wurden von Maurizio Jacobacci im 4-2-3-1 aufs Feld geschickt.

Wie erwartet waren sowohl die Pressinglinie als auch die Defensivlinie der Ulmer variabel geplant und man justierte den Druck gegen den Ball von Seite der Spatzen nach Bedarf – mal stärker, mal schwächer.

Bei den Sechzgern ließ vor allem in der ersten Halbzeit nach kurzem aggressiven Beginn im Pressing der Druck gegen das Aufbauspiel der Ulmer schnell nach. Die Defensivlinie war eher tief bis mittig gewählt, was Ulm viel Platz im Mittelfeld ließ.

Alles in allem war das Spiel des TSV 1860 München ein Spiel, das man lieber schnell wieder vergessen möchte. Ulm deckte bei den Löwen eklatante Schwächen in der Vorbereitung zur Penetration der Box gnadenlos auf. Eine lustlosere Leistung der offensiven Ideengeber hat man selten gesehen.

Ganz im Gegensatz dazu agierte Ulm am Dienstagabend variantenreich, spritzig, lauffreudig und voller Energie sowie gegen den Ball immer mit vollem Einsatz.

Zunächst wie immer die statistischen Werte der Partie SSV Ulm – TSV 1860 München.

Statistische Werte

  • Ballbesitz: SSV Ulm 43% – TSV 1860 57%
  • Passgenauigkeit: SSV Ulm 74% – TSV 1860 77%
  • Defensive Zweikampfquote: SSV Ulm 54% – TSV 1860 60%
  • Schüsse/aufs Tor: SSV Ulm 12/3 – TSV 1860 7/1
  • PPDA (zugelassene Pässe Pro Defensivaktion): SSV Ulm 8,79 – TSV 1860 8,55

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (43%:57%)

1.Halbzeit

Die Ballbesitzverteilung war in der ersten Halbzeit nahezu ausgeglichen. Mit 49:51 Prozent gibt diese auf den ersten Blick den Spielverlauf dieser Spielhälfte nicht wieder. Allerdings müssen wir hier drei Phasen sehen.

In jeder einzelnen dieser Phasen durften die Sechzger immer nur das tun, was Ulm zuließ. Zu Beginn nicht ganz so energisch auf den gegnerischen Ballbesitz pressend fing Ulm etwa ab der fünften Minute an richtig Druck gegen den Aufbau der Löwen auszuüben. Dieser Druck wurde dann auch nach dem Führungstreffer noch ein wenig aufrecht erhalten und führte im mittleren Teil der ersten Halbzeit zu großen Ballbesitzvorteilen der Ulmer. Als Ulm den Griff wieder lockerte und den Löwen erlaubte mitzuspielen, kamen die Sechzger zwar einige Male bis ins letzte Drittel des SSV, aber alles in allem war das von den Löwen zu harmlos.

Zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit hatte Ulm nicht unbedingt vor etwas an der Herangehensweise zu ändern. Im Gegenteil: die Spatzen überließen dem TSV 1860 München nur zu gerne den Ball, verteidigten kompakt und setzten immer wieder Nadelstiche im Umschalt- oder Konterspiel. So konnte der TSV 1860 München mit 22% mehr Ballbesitz im zweiten Durchgang bei drei Ballkontakten in der Box des Gegners über die gesamte zweite Spielhälfte hinweg lediglich zweimal zum Schussversuch ansetzen. Zu den Schüssen und deren Effektivität kommen wir aber später.

Warum war der Ballbesitz des TSV 1860 München im Spiel gegen den SSV Ulm am Ende ineffektiv? Der aufmerksame Leser dieser Rubrik wird es schon ahnen. Die Zahlen bei den Quer- und Rückpässen, welche die Spieler der Löwen in der eigenen Defensive spielten, belegen diese Ahnung. Und es ist nicht schön, was da zu sehen ist.

Allein die Pässe, die Sechzigs Defensive in den eigenen Reihen spielte, waren in Summe 36% aller gespielten Pässe des TSV 1860 München am Dienstagabend. Es ist logisch, dass es im Aufbau nicht immer schnell gehen kann und man manchmal, wenn von hinten heraus aufgebaut wird, bis die eigenen Mittelfeldspieler freie Räume besetzen können, in der Defensive längere Ballstafetten spielen muss. Aber mit über einem Drittel Sicherheitspässe holt man – vor allem in einem Spiel, in dem man hinten liegt – die Kuh sicherlich nicht vom Eis.

Passgenauigkeit (74%:77%)

Damit wären wir auch schon bei der Passgenauigkeit angelangt. Wie hätte diese wohl ausgesehen, hätten die Sechzger nicht über 36% Sicherheitspässe gespielt? Die Passgenauigkeit für produktive Pässe der Sechzger liegt bei unbrauchbaren 60%. Darin inkludiert sind Vorwärtspässe aller Akteure, Querpässe der Spieler die nicht zur Defensive zählen und kurze Rückpässe zwischen zwei Spielern im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor.

Dass der SSV Ulm 32 Querpässe innerhalb der kompletten Mannschaft weniger gespielt hat als der TSV 1860 allein in der Defensivabteilung und die Gastgeber trotzdem eine Passgenauigkeit aufweisen, die lediglich um drei Prozent unter der der Löwen liegt, ist ebenfalls höchst aufschlussreich.

Wenn im Mittelfeld zu wenig Bewegung ist, findet man keine Anspielstationen für die Entwicklung eines Angriffs. Statisches Traben, das es dem Gegner leicht macht Räume und Spieler zuzustellen ist wenig hilfreich für den Aufbau. Die Frage ist nun: können oder wollen die Spieler nicht laufen? Antworten darauf habe ich keine.

Ich habe allerdings eine Forderung: Wer keine Lust hat, sich für den TSV 1860 München bis zum Letzten zu verausgaben, soll sich doch bitte um eine Vertragsauflösung bemühen. Wer im Schnitt pro Jahr 120.000 € einstreicht, der darf für diese – meiner Meinung nach – durchaus gute Entlohnung auch gerne etwas Einsatz zeigen.

Defensive Zweikampfquote (54%:60%)

Wenigstens gegen den Ball hat’s mehr oder weniger gestimmt. Hier muss ich heute keine bzw. kaum Kritik üben. Sowohl von der Anzahl der Zweikämpfe gegen den Ball als auch von deren Erfolgsquote sind die Sechzger in einem guten Bereich. Lediglich bei den Kopfballduellen haben wir einen schlechten Wert stehen. Allerdings nicht dort, wo es unmittelbare Gefahr für das eigene Tor bedeuten würde, wenn der Gegner ein Kopfballduell für sich entscheidet. In der eigenen Spielfeldhälfte verloren die Sechzger insgesamt nur sechs solcher Duelle, im eigenen letzten Drittel lediglich eins.

Schüsse/aufs Tor (12/3:7/1)

Sieben Schüsse in 99 Minuten Spielzeit. Davon war lediglich einer dergestalt, dass der gegnerische Torhüter eingreifen musste und insgesamt zwei davon konnten nicht von Ulmer Spielern geblockt werden. So kann man keinen frühen Rückstand umbiegen.

Wie will man das auch bewerkstelligen, wenn insgesamt lediglich elf Ballberührungen in der gegnerischen Box herausgespielt werden können?

Ulm schloss zwölf mal ab. Drei der Schüsse der Ulmer wurden geblockt. Von den Schüssen, die nicht geblockt wurde, gingen drei auf den Kasten: einer hinein und zwei konnte Hiller halten.

Positiv hervorzuheben ist hier einerseits, dass auch Ulm es lediglich zweimal fertigbrachte in der Box so zum Abschluss zu kommen, dass der Ball nicht geblockt werden konnte. Andererseits hatten die Ulmer einige knappe Gelegenheiten, bei denen ein aus dem Hintergrund in die kleine Box einlaufender Spieler das dorthin gepasste Spielgerät knapp verfehlte. Wenn diese Spielzüge etwas genauer durchgeführt werden, geht man schon nach der ersten Halbzeit mit drei Gegentreffern in die Kabine.

Eine deutliche Überlegenheit hatten die Ulmer auch bei den offensiven Standardsituationen zu verzeichnen. Mit fünf Eckballen und sechs Freistößen hatten die Ulmer neun Standards in Tornähe. Von diesen konnten vier mit einem Schuss beendet werden.

Trotz statistischer Überlegenheit beim Ballbesitz schaffte es Sechzig nicht, ähnlich viele Standards dort zu kreieren. Man hatte mit sechs Ecken und einem Freistoß in Tornähe sowohl weniger dieser Situationen kreiert, als auch, mit nur drei Abschlüssen in der Folge auf diese Standards, weniger häufig dadurch Gefahr erzeugen können.

Schade, aber gerade dann, wenn man keinen Hebel findet spielerisch etwas zu bewegen, müssten diese Gelegenheiten besser genutzt werden.

PPDA (8,79:8,55)

Zum Pressing und dessen Intensität habe ich weiter oben ja schon etwas geschrieben. Alles in allem waren die Aktionen gegen das Aufbauspiel der Ulmer zwar vorhanden, aber deren Durchführung war dermaßen ineffektiv, dass man klar sagen muss: Hier lügen die Zahlen.

Wenn ich Aktionen gegen das Aufbauspiel des Gegners setze, diese aber nicht die gewünschte Wirkung bringen, muss man am Anlaufverhalten etwas umstellen.

Entweder man zieht sich weiter zurück und macht das Mittelfeld eng, um dort dann über Umschaltaktionen in die Tiefe zu arbeiten, oder ich erhöhe den Pressingdruck durch mehr Personal und forciere dadurch die Passfrequenz beim Gegner was dann zu Ungenauigkeiten und möglichen Ballverlusten im Aufbau führen kann.

Das Tor

Hier könnt ihr es euch noch einmal ansehen und auch weitere Highlights des Spiels genießen.

Ich denke, eine Beschreibung dessen, was zum Treffer führt, kann ich mir heute sparen. Die Bilder sprechen für sich. Glück, Wind aber vor allem fehlende Aggressivität beim Verteidigen des Passes zu Allgeier und seines sicher so nicht gewollten Schusses waren eine toxische Kombination für den TSV 1860 und den bei diesem Sonntagsschuss nicht unbedingt heroisch wirkenden Hiller.

Das fiel auf

Viel zu wenig Bewegung bei den Offensivspielern. Diese Kritik gibt es nicht zum ersten Mal zu lesen. Ich verstehe nicht, warum Basics in einer Laufsportart wie Fußball sie nunmal ist nicht funktionieren. Freilaufen, anbieten und immer in Bewegung bleiben sind selbst wenn man vielleicht gerade nicht am jeweiligen Spielzug teilnimmt vor allem für Offensivspieler unabdingbare Grundvoraussetzungen.

Joël Zwarts hängt in der Luft. Die Attitüde seiner für die Vorbereitung zuständigen Mitspieler verstehe ich nicht. Durch die oben schon beschriebene Lauffaulheit ergeben sich oft große Abstände zwischen dem Solostürmer und den dahinter agierenden Mittelfeldakteuren. Wenn ein Stürmer über 99 Minuten lediglich acht Mal so angespielt wird, dass er den Ball auch verarbeiten kann, ist das zu wenig von den Herren dahinter. Seine anderen acht Ballkontakte hat er sich selbst erarbeiten müssen und danach selten Hilfe aus dem Rückraum erhalten, um den Angriff weiterzuführen. So kann kein Stürmer der Welt von der Kreisklasse bis zur Bundesliga abliefern.

Ich könnte mich jetzt hier über fast alle Spieler, die gestern auf dem Platz standen, auslassen und ihnen die unterirdischen statistischen Einzelwerte um die Ohren hauen. Das lass ich aber bleiben, sonst wirds zu lang.

Fazit zur Niederlage des TSV 1860 beim SSV Ulm

Quo vadis TSV? Das Spiel des TSV 1860 München beim SSV Ulm ist keines, das man auf Dauer im Gedächtnis behalten möchte. Aber leider brennen sich solch desolate Leistungen immer länger im Gehirn ein als einem lieb ist.

Ich denke, dass der Tenor, der in den Kommentarbereichen der Foren-Seiten und Sozialen Medien zum Thema vorherrscht, den Nagel relativ gut auf den Kopf trifft.

Mehr Fazit gibt es heute nicht. Ich möchte allerdings noch den Wunsch wiederholen, dass die Spieler, die keine Lust haben in jedem Spiel hundertprozentigen Einsatz, Laufbereitschaft und Kampfeswillen an den Tag zu legen, sich doch im Winter freiwillig einen neuen Verein suchen sollen. 120.000 € Durchschnittsgehalt seid ihr nur wert, wenn ihr euch den Arsch aufreißt und euch bedingungslos für das Wappen auf der Brust einsetzt. Mir tun diejenigen Spieler leid, die diese Eigenschaften zeigen und unter den lauffaulen Abkassierern leiden müssen.

Bayernliga Süd: TSV 1860 U21 empfängt SV Erlbach

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TSV 1860 U21 Mannschaft Saison 2023 24 (4)

Ein Massenandrang ist am Samstag in der Kies-Arena nicht zu erwarten, denn parallel zum Spiel der U21 des TSV 1860 gegen den SV Erlbach empfangen die Profis ein paar Kilometer weiter Dynamo Dresden. Dennoch sind die Amateure jederzeit einen Besuch wert – und nach den drei Siegen zuletzt umso mehr!

TSV 1860 U21 empfängt SV Erlbach

Mit dem Dreier beim TSV Rain konnte die Elf von Trainer Frank Schmöller endlich auch auswärts den Bock umstoßen und den ersten Auswärtssieg feiern. Zuvor konnten zuhause der TSV Kottern und Schwaben Augsburg in die Schranken gewiesen werden und genau hier möchte die U21 des TSV 1860 gegen den SV Erlbach anknüpfen.

Derzeit liegt das Team aus dem Landkreis Altötting in der Tabelle zwei Zähler vor den Löwen, die folglich mit einem Sieg am Gegner vorbeiziehen könnte. Zuletzt setzte es zwar eine 0:3-Heimpleite gegen den FC Deisenhofen, die letzten beiden Auswärtsauftritte konnte der SV Erlbach jedoch siegreich bestreiten.

Treffsicheres Sturm-Trio

Ein besonderes Augenmerk müssen die Löwen auf den Angriff der Erlbacher legen. 15 der bisher 19 Treffer des SVE erzielte dessen Sturm-Trio bestehend aus Thomas Breu (5 Tore), Leonhard Thiel (6) und Sebastian Hager (4).

Verstecken muss sich die U21 des TSV 1860 vor dem SV Erlbach jedoch sicher nicht. Die sowohl kämpferisch als auch spielerisch überzeugenden Auftritte der letzten Wochen haben durchaus angedeutet, zu welchen Leistungen die Schmöller-Truppe fähig ist.

Anpfiff in der Kies-Arena in Gilching ist am Samstag (07.10.) um 14 Uhr.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden live im Free-TV

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Gute Nachrichten für die Löwenfans: das nächste Spiel des TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden wird live im Free-TV übertragen. BR und MDR zeigen die Partie, die am Samstag um 14:00 Uhr angepfiffen wird.

TSV 1860 im Free-TV: Tabellenführer Dynamo Dresden zu Gast

Die Niederlage in Ulm wollen die Löwen möglichst schnell abhaken. Da passt es ganz gut, dass das nächste Spiel nur wenige Tage entfernt ist. Doch es geht ausgerechnet gegen den Tabellenführer Dynamo Dresden, der an den ersten neun Spieltagen sieben Siege einfahren konnte. Am gestrigen Mittwoch drehten die Sachsen gegen den Halleschen FC die Partie und gewannen vor eigenem Publikum mit 2:1. Dynamo kommt also mit Rückenwind nach Giesing gereist und will möglichst auch aus dem Grünwalder Stadion drei Punkte entführen.

TSV 1860 München und die SG Dynamo Dresden – zwei klanghafte Namen im Fußball und so verwundert es nicht, dass das Duell der beiden Traditionsvereine live im Free-TV übertragen wird. Sowohl der BR als auch der MDR übertragen live. Anstoß ist um 14:00 Uhr, die Sendungen beginnen kurz davor. Zusätzlich ist die Partie wie gewohnt bei MagentaSport zu sehen.

Zuletzt waren die Löwen am 2.Spieltag beim Auswärtsspiel in Duisburg live im Fernsehen zu sehen. Davor wurde das Auftaktspiel gegen Waldhof Mannheim ebenfalls kostenfrei für alle übertragen.

TSV 1860 U19 absolviert Benefizspiel für Unwetteropfer

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TSV 1860 U19 Mannschaft Saison 2023 24 (1)

Ein heftiges Unwetter mit tennisballgroßen Hagelkörnern fegte Ende August über den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Besonders betroffen waren die Ortschaften Benediktbeuren und Kochel. Zugunsten der Unwetteropfer wird die U19 des TSV 1860 am 10.10. ein Benefizspiel beim FC Kochelsee Schlehdorf absolvieren.

TSV 1860 U19 mit Benefizspiel für Unwetteropfer

Hagel und Sturm beschädigten am 26. August innerhalb weniger Minuten rund 2.600 Gebäude. Angesichts der Ausmaße der Schäden hat sich der TSV 1860 bereit erklärt, die Unwetteropfer in Form eines Benefizspiels zu unterstützen.

Die U19 von Trainer Jonas Schittenhelm wird also am 10. Oktober um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz Kochel gegen den FC Kochelsee Schlehdorf antreten. Tickets für diese Partie sind im Vorverkauf für 5 Euro sowie an der Abendkasse für 6 Euro erhältlich. Für 60 Euro sind zudem VIP-Tickets verfügbar.

Wer sich direkt ein Ticket für die Partie besorgen und damit etwas Gutes tun möchte, kann das per E-Mail an Benefizspiel@FCKSchlehdorf.de oder per WhatsApp an 0151-11509239 tun.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)