Start Blog Seite 578

Liveticker: Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München (36.Spieltag)

19

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 36. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 München!

sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut bereits weit vor Anpfiff mit zahlreichen Bildern von der Anreise sowie aus dem Stadion.

Aufstellung:
40 Kretzschmar – 3 Lang, 27 Belkahia (70. 24 Wicht), 4 Verlaat, 36 Steinhart – 5 Moll, 20 Deichmann – 30 Cocic (62. 11 Greilinger), 33 Boyamba (84. 19 Lakenmacher), 7 Lex (C) – 15 Bär

Bank:
12 Schmid (Tor), 10 Kobylanski, 32 Ouro-Tagba

Tore:
1:0 Harenbrock (21′), 1:1 Deichmann (65′), 1:2 Greilinger (82′), 2:2 Engelmann (90’+5)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 haben sich sowohl Tim Rieder als auch Erik Tallig schwer am Knie verletzt und fallen daher lange aus. Phillipp Steinhart ist wieder ins Training eingestiegen und dürfte im Spieltagskader stehen. Nach Angaben von Trainer Maurizio Jacobacci werden die Löwen in Essen jedoch ohne Raphael Holzhauser, Marius Wörl, Albion Vrenezi, Marius Willsch, Daniel Wein, Leandro Morgalla und Christopher Lannert auskommen müssen. Auch Marco Hiller und Meris Skenderovic müssen kurzfristig passen.

Die Gastgeber aus Essen müssen verletzungsbedingt vermutlich auf die Abwehrspieler Felix Bastians, Michael Niemeyer, Andreas Wiegel und Meiko Sponsel verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Tim Rieder, Joseph Boyamba und Daniel Wein haben vier gelbe Karten vorzuweisen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie ein Spiel aussetzen. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Meris Skenderovic, Albion Vrenezi, Martin Kobylanski und Christopher Lannert bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Zum für viele wohl interessantesten Auswärtsspiel der gesamten Saison werden sich entsprechend viele Löwenfans auf den Weg nach Essen machen und das Spiel aus dem Gästeblock verfolgen. Aktuell geht man von rund 1.600 Löwenfans aus, die vor Ort sein werden. Nichtsdestotrotz wird es für Kurzentschlossene eine Tageskassen geben.

Nach zwei kostenlosen Übertragungen im April sowie dem Heimspiel gegen Freiburg wird dieser Service heute nicht angeboten.  Die heutige Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor RW Essen – TSV 1860

0
Winningers Wirtshaus Weisheiten Rwe 1860 essen

Drei Spieltage müssen die Löwen inklusive der heutigen Partie noch absolvieren. Folglich beehrt uns Bernd Winninger also auch noch dreimal mit seiner Taktiktafel beehren. Und auch von Winningers Wirtshaus Weisheiten gibt es heute vor dem Spiel des TSV 1860 bei Rot-Weiss Essen (sechzger.de Liveticker) eine neue Folge – viel Spaß beim Anhören!

Wirtshaus Weisheiten vor RW Essen – TSV 1860

Welche taktische Ausrichtung bevorzugt RWE-Trainer Christoph Dabrowski? Auf welches Spielsystem muss sich die ersatzgeschwächte Mannschaft von Maurizio Jacobacci einstellen? Wer sind die Schlüsselspieler des Aufsteigers, der gegen die Löwen den Klassenerhalt endgültig sicherstellen kann? In knapp neun Minuten lässt Bernd Winninger kaum Fragen offen – aber manchmal kommt halt doch alles anders als man denkt. Oder wie sagte Otto Rehhagel, übrigens gebürtiger Essener und von 1960 bis 1963 für die Rot-Weissen am Ball, einst so schön: “Die Wahrheit liegt auf dem Platz.”

Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

1
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel in Essen. Nach 16 Jahren spielt der TSV mal wieder an der Hafenstraße. Worauf müssen sich die Löwen einstellen?

Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München, ein Traditionsduell zweier Gründungsmitglieder der Bundesliga. Ein Duell, in dem die Löwen seit 1963 erst einmal als Verlierer den Platz verließen. Aber das ist alles Vergangenheit. Kümmern wir uns lieber ums Hier und Jetzt.

Christoph Dabrowski, Trainer von RWE, lässt sein Team hauptsächlich im 4-2-3-1 auflaufen. Der grundsätzliche Plan der Essener im Spiel ist es, sowohl offensiv als auch defensiv vor allem im Zentrum Dominanz auszustrahlen.

Gegen den Ball richtet sich die Herangehensweise stark nach dem Gegner.

Essen beherrscht sowohl das tiefe, abwartende Defensivspiel als auch das hohe Pressing mit weit vorgeschobener Defensivlinie.

Bevor wir uns das genauer ansehen, wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Essener.

Wichtigsten statistische Werte von RWE

  • Ballbesitz: 49%
  • Passgenauigkeit: 78%
  • Defensive Zweikampfquote: 63%
  • Flankengenauigkeit: 36%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 9,8

Wie spielt Essen?

Bei Ballbesitz

Auch wenn Essen viele Angriffe – zumindest in irgendeiner Phase – über einen Flügel ausführt, ist es doch so, dass die Essener im Vergleich zu anderen Temas oft schon früh während eines Spielzugs damit beginnen, den Ball ins Zentrum oder die offensiven Halbräume zu bringen. Dahinter steckt der Plan, sich dort mit Kurzpassspiel spielerisch durch die Linien zu kombinieren.

Die Verschiebungen bei eigenem Ballbesitz, bei Essen meistens asymmetrisch aus der Defensive beginnend, machen aus dem 4-2-3-1 im letzten Drittel des Gegenrs ein asymmetrisches 3-4-3, bei dem der ballferne Außenspieler auf die Halbposition im Sturm einrückt und der ballnahe Flügelverteidiger bisweilen sehr offensiv bis an die gegnerische Torauslinie agiert.

Das Überladen einer Seite um Überzahl herzustellen, oder um einen Mitspieler auf der ballfernen Seite oder im Zentrum zu isolieren und dann per Seitenwechsel oder Diagonalpass ins Zentrum diese Isolation auszunutzen ist ein Mittel der Essener um das Spiel nach vorn schwer ausrechenbar zu machen.

Schafft es der Gegner im Zentrum selbst stabil zu stehen, können die Essener jederzeit auch über die Flügel Akzente setzen.

Gegen den Ball

Die Pressinglinie der Essener steht insgesamt meist auf mittlerem Niveau. Zu Beginn einer Partie wird aber vor allem zuhause auch gerne konsequent hoch angelaufen. Die Höhe der Defensivlinie, zu Beginn ebenfalls meist mittig angelegt, verschiebt sich mit zunehmender Spieldauer nach vorne, falls man die gegnerische Offensive gut in den Griff bekommt.

So macht Essen die Räume im Zentrum je länger die Partie dauert immer enger und somit das Mittelfeld für den Gegner immer schwerer zu bespielen. Daraus resultieren oft lange Bälle der gegnerischen Mannschaft, die Essens kompakte Hintermannschaft in den meisten Fällen gut verteidigen kann.

Zweikämpfe um zweite Bälle verliert Essen in diesen Phasen selten. Die kämpferische Einstellung der Rot-Weißen, jeden Ball zu wollen, und, dass in diesen Situationen oft mit Doppelungen gearbeitet wird, sind Faktoren, die gegen diese Art der Angriffe schwer wiegen. Mit langen Bällen wird es gegen Essen sehr schwer.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort ein vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann man Essen knacken?

Rot-Weiß Essen – zum sicheren Klassenerhalt fehlt theoretisch noch ein Punkt – wird sich diesen mit Vehemenz gegen den TSV 1860 München erkämpfen wollen.

Wichtig werden wird gegen die defensiv kompakten Essener, die sowohl im Stellungsspiel als auch in direkten Zweikämpfen gegen den Ball statistisch gesehen besser dastehen als es der Tabellenplatz vermuten lässt, dass der Ball läuft. Schnelles Spiel mit intelligenten Positionswechseln bringt Essen unter Druck.

Ein weiterer Knackpunkt können offensive Standardsituationen sein. Aufgrund der Größenverhältnisse können in Strafraumnahe hohe Standards ein Mittel sein, das Tore bringt.

Gegen den Ball ist vor allem ein stabiles Zentrum nötig. um RWE den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Schlüsselspieler

Jakob Golz (#1), Sohn von HSV Torwartlegende Richard Golz, hütet den Kasten der Rot-Weißen. Golz hat Topreflexe, er ist, obwohl er mit 1,87 m zwölf Zentimeter kleiner ist als sein Vater, absoluter Luftraumbeherrscher seines Sechzehners. Des Weiteren hat er kleine Schwächen im Eins gegen Eins und seine Passgenauigkeit bei langen Abstößen könnte etwas höher sein.

José Enrique Rios-Alonso (#23) ist seit dem Transfer von Heber zu Magdeburg zum Schlüsselspieler aufgestiegen. Er gewinnt zwar 73% seiner Defensivzweikämpfe, hat aber für einen Innenverteidiger eigentlich etwas zu große Probleme bei Luftduellen.

Niklas Tarnat (#31), ebenfalls Sohn eines ehemaligen Bundesligaspielers, ist wie sein Vater auf der Sechs zuhause. Dort agiert er kompromisslos, wenn es gegen den Ball geht, kann aber auch nach vorn Akzente setzen.

Felix Götze (#24) – man könnte meinen, er sei von der Zehn zum Box to Box Spieler umgeschult worden, nachdem er nun in der Doppelsechs aufläuft. Die Rolle, die er einnimmt, ist aber eher die des zurückgezogenen Spielmachers. Der gelernte Achter ist sich nicht zu schade, auch gegen den Ball zu arbeiten, obwohl sein Hauptaugenmerk auf der Spielgestaltung liegt. Technisch brillant mit exzellentem Passspiel und einer sehr hohen Schussgenauigkeit ausgestattet, ist er einer der Spieler, die man auf keinen Fall zur Entfaltung kommen lassen darf.

Simon Engelmann (#11) ist mit sechs Treffern und vier Vorlagen Topscorer der Rot-Weißen. Hätten Krankheiten und eine Verletzung seine Saison nicht um zwölf Spiele verkürzt, hätte er sicherlich mehr Scorerpunkte vorzuweisen. Schussgenauigkeit, Technik und Durchsetzungsvermögen sind Engelmanns herausragende Eigenschaften auf dem Platz. Lässt man ihm zu viel Raum oder bearbeitet man ihn nicht energisch genug, wird man irgendwann in Form eines Tores oder einer Schussvorlage bestraft.

Fazit

Es sieht so aus, als stünde Maurizio Jacobacci für die Reise nach Essen lediglich eine Rumpfelf zur Verfügung. Rot-Weiß Essen braucht einen Punkt, der TSV 1860 ist im Niemandsland der Tabelle gesichert.

Es schaut aus, als würde es ein entspannter Nachmittag für Fußballnostalgiker.

Ich will jetzt auch über den möglichen Ausgang gar nicht groß herumorakeln. Freuen wir uns einfach auf ein schönes Spiel.

So könnte Essen beginnen

Datenquelle: Wyscout

Quo vadis Rot-Weiss Essen?

0
Essen-Tickets ab Mittwoch im Verkauf
Essen-Tickets ab Mittwoch im Verkauf

Quo vadis Rot-Weiss Essen – das ist die Frage, die sich vor dem 36. Spieltag der 3. Liga noch stellt. In den letzten drei Partien kann für die Rot-Weissen von der Hafenstraße im Stadtteil Bergeborbeck vom Klassenerhalt bis zum direkten Abstieg noch alles passieren.

Quo vadis Rot-Weiss Essen?

Schauen wir zuerst auf die Tabelle. Das von Christoph Dabrowski Team belegt vor Beginn des Spieltags Platz 15 mit 40 Punkten, kann aber theoretisch auch noch vom VfB Oldenburg (32 Punkte, Platz 18) eingeholt werden. Dazwischen standen noch der Hallesche FC (38 Punkte, Platz 16) und der SV Meppen (33 Punkte, Platz 17).

Die Rot-Weissen, die letzte Saison erst den heißersehnten Wiederaufstieg in den Profifußball feierten, werden also sicherlich alles versuchen, sich die notwendigen Punkte zu sichern, um nicht von Oldenburg oder dem SVM abhängig zu sein. Sollten diese beiden allerdings ihre Partien des Spieltags gegen Osnabrück (Meppen) und Mannheim (Oldenburg) nicht gewinnen, wäre RWE auch unabhängig vom Ergebnis gegen unsere Löwen durch.

Gegen den RWE spricht allerdings die Formkurve: Von den letzten fünf Partien konnte lediglich eine gewonnen werden, bei jedoch drei Unentschieden. Der einzige Sieg gelang gegen einen – damals noch – Konkurrenten im Abstiegskampf, die Schwäne aus Zwickau. Die Partie gegen den SV Meppen am 35. Spieltag ging 0:2 verloren.

Sechzig als Favorit?

Glaubt man der Statistik der bisherigen Partien zwischen beiden Vereinen, ist der TSV 1860 mit sieben Siegen bei nur einer Niederlage aus 13 Partien zwar der eindeutige Favorit. Das Hinspiel im Sechzgerstadion ging vor der Winterpause aber ohne Sieger aus – 1:1 unentschieden. Die restlichen Partien liegen schon zu weit zurück, als dass diese noch einen statistischen Wert besäßen.

Für die Löwen geht es jedoch wie schon gegen Freiburg II nur noch um die goldene Ananas, die aktuelle Formkurve ist mit drei Siegen und zwei Niederlagen aus den letzten fünf Partien ziemlich schwankend. Bezeichnend ist, dass gerade die beiden letzten Auswärtsspiele verloren wurden – das verheißt nichts Gutes. Spannend wird jedoch, wen Trainer Jacobacci ins Rennen schickt. Baut er bereits in den letzten drei Spielen auf die eigene Jugend angesichts des geringeren Etats in der nächsten Saison?

Genauer wird unsere Siegchancen jedoch wie immer Bernd Winninger in seiner Taktiktafel beleuchten. Diese folgt heute Mittag, sodass Ihr noch genügend Zeit haben werdet, um Euch auf das Match am Sonntag vorzubereiten.

3. Liga: Köllners FC Ingolstadt 04 besiegt den MSV Duisburg

2
FC Ingolstadt 04

Im Freitagabendspiel der 3. Liga besiegte der FC Ingolstadt 04 den MSV Duisburg mit 2:0 und rückte den Meiderichern in der Tabelle bis auf einen Punkt auf die Pelle. Die Schanzer stellten mit dem Heimdreier auch rechnerisch den Klassenerhalt sicher.

FC Ingolstadt 04 besiegt den MSV Duisburg

So wirklich eine Trendwende konnte Michael Köllner seit seinem Amtsantritt in der Audi-Stadt nicht einleiten. Immerhin kann der FC Ingolstadt nach dem heutigen Heimsieg gegen die Zebras endgültig für die nächste Saison in der 3. Liga planen.

Gegen den insgesamt enttäuschenden MSV Duisburg sorgten Tim Civeja (41.) und Patrick Schmidt (58.) für die Tore der Schanzer

Gerüchteküche bei 1860: Woher beziehen die Medien ihre Infos?

28
TSV 1860 Terminierung 3.Liga Restprogramm im Auftrag der Löwen Tickets quo vadis Testspiele Vorverkauf

Die Gerüchteküche brodelt mal wieder beim TSV 1860. Doch nicht nur die Frage, welche Spieler in der kommenden Saison für die Löwen auf dem Platz stehen könnten, beschäftigt das Umfeld von Münchens großer Liebe. Fast ebenso interessant ist, woher die Medien ihre Informationen beziehen. Droht ein neuer “Maulwurf-Skandal” beim TSV 1860?

Gerüchteküche bei 1860 – woher kommen die Infos?

In der Löwenrunde zeigte sich auch Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci ratlos, woher die Presselandschaft ihre Infos bezogen hat.

“Ich weiß nicht, von wo das kommt, wer diese Informationen weitergibt. Nicht viele Leute wissen von diesen Spielern – und trotzdem kommt es raus!”

Insbesondere die Meldung, dass der TSV 1860 Interesse an Stürmer Shkelqim Demhasaj bekunde, verwunderte den Coach der Löwen.

“Viele Leute wussten nicht davon, dass ich mit diesem Spieler gesprochen habe. Und trotzdem ist es rausgekommen. Ich bin schon überrascht, dass Namen, die nur wenige intern kannten, rauskommen. Das sind Dinge, die eigentlich aktuell nicht in der Öffentlichkeit sein sollten. Andere Vereine interessieren sich ja auch für diese Spieler. Deswegen wäre es gut, wenn es nicht öffentlich wird, solange nichts konkret ist. (…) Ich muss noch meine Lösung finden, wie ich das hinkriege.”

Spielerberater als größter Profiteur

Aber woher kommen die Infos tatsächlich? Es ist ja nicht so, dass Gerüchte ein Thema wären, mit dem sich ausschließlich der TSV 1860 beschäftigen muss. Selbstverständlich gibt es bei jedem Club einige Protagonisten, die sich im Vorfeld eines Transfers mit den Spielern und den Konditionen auseinandersetzen (müssen), um die Realisierbarkeit eines Wechsel zu prüfen.

Klar ist aber auch, dass im Endeffekt nur eine Partei davon profitiert, wenn das Interesse eines Vereins an einem Spieler publik wird – der Spieler selbst. Oder besser gesagt der Spielerberater, der im Falle eines ablösefreien Wechsels in Form einer Provision entschädigt wird. Und dass auch Spielerberater medial bestens vernetzt sind, ist nun wirklich kein großes Geheimnis…

Löwenrunde: Mit Mini-Kader nach Essen

0
Löwenrunde: Mit Mini-Kader nach Essen
Löwenrunde: Mit Mini-Kader nach Essen

Den Löwen gehen im sportlich belanglosen Saisonendspurt die Spieler aus. Am Sonntag ist der TSV 1860 München um 13:00 Uhr bei Rot-Weiß Essen zu Gast. Im Duell der ehemaligen Deutschen Meister können die Hausherren den Klassenerhalt klar machen, die Löwen wollen sich im Abschlussklassement noch verbessern. Allerdings reisen die Sechzger mit einem Mini-Kader nach Essen, wie Trainer Maurizio Jacobacci bei der Löwenrunde bekanntgab.

Mini-Kader bei RWE wegen zahlreicher Ausfälle

Gleich neun Spieler werden verletzungsbedingt Fehlen. Morgalla (Schulterprobleme), Holzhauser (Trauerfall), Lannert (gesundheitliche Probleme), Wörl (Muskelproblene), Willsch (Leistenprobleme), Wein (Achilliesferse), Vrenezi (Muskelprobleme), Rieder (Knie) und Tallig (Knie) fallen aus. Zudem steht hinter dem Einsatz von Hiller (Muskelprobleme) und Skenderovic (Einblutung am Knie) ein Fragezeichen. “Wenn es bei Hiller nicht klappt, dann wird Tom Kretschmar im Tor stehen”, sagte Jacobacci.

Jacobacci erwartet “ein geiles Spiel vor toller Kulisse”

Jacobacci und sein Teams sind trotz des Mini-Kaders heiß auf die Partie in Essen. “Wir wollen zeigen, welche Entwicklung wir in den letzten zwei Monaten genommen haben.”, sagte der Schweizer und ergänzte: “Ich erwarte, dass wir auf den Platz gehen, um das Spiel für uns zu entscheiden. Das sind wir unseren tollen Fans, die uns nach Essen folgen, schuldig”. “Es wird ein geiles Spiel, wir werden vor großer Kulisse spielen”, sagte Jacobacci und verwies darauf, dass man sich auch tabellarisch noch verbessern könne.

Wer ist der Maulwurf in der Löwen-Geschäftsstelle

Im Hinblick auf die Kaderzusammenstellung haben man vergangene Woche viele Gespräche geführt. “Es wird eine gewisse Veränderung geben”, erklärte der Löwen-Coach. Allerdings ärgerte sich Jacobacci: “Ich bin überrascht, dass alles was wir intern besprechen herauskommt.”. Man spreche sowohl mit bestehenden Spielern wie Deichmann und Wörl, die man gerne behalten möchte. Zudem gab es auch einige Gespräche mit potenziellen Neuzugängen. “Das sollte aber auch intern bleiben”, bat der Schweizer. Wieder einmal ist man bei den Löwen also auf der Suche nach einem Maulwurf in der Geschäftsstelle: Jacobacci, Gorenzel und Reisinger kann man getrost ausschließen, viele Kandidaten bleiben dann nicht mehr. Vielleicht wäre es hilfreich einfach die entsprechenden Personen mit falschen Gerüchten zu füttern, um so dem Maulwurf auf die Spur zu kommen.

Die Wahrheit liegt auf dem Platz

Um beim Sportlichen zu bleiben wollen die Löwen in Essen trotz der zahlreichen Ausfälle wieder punkten. “Wir müssen auf den letzten 30 Metern den Mut zu haben effizient zu spielen. Wir werden versuchen das noch zu verbessern. Der Fußball ist nicht nur Ballbesitz, sondern zielstrebig nach vorne zu spielen bei Balleroberung”, erklärte Jacobacci. Nun ist es an seiner Mannschaft, dies am Sonntag auch vor den mitgereisten 1.500 Löwen-Fans umzusetzen. Hier geht’s zu den Auswärtsinfos und zu den Infos zum Bahnstreik. “Defensiv wollen wir solider sein, weniger Gegentore kassieren und eine Duftmarke setzen”, verriet Jacobacci.

Faninformationen zum Spiel Rot-Weiss Essen – TSV 1860

1
RW Essen Stadion 1860

Rund 1.600 Fans werden die Löwen am Sonntag an die Hafenstraße begleiten. Der TSV 1860 hat nun auf seiner Homepage Faninformationen für die Partie bei Rot-Weiss Essen (sechzger.de Liveticker) veröffentlicht. Für News bezüglich des wahrscheinlichen Bahnstreiks empfehlen wir Euch zudem, die Homepage der Deutschen Bahn im Auge zu behalten.

Faninformationen zu Rot-Weiss Essen – TSV 1860

Die Stadiontore an der Hafenstraße öffnen um 11.30 Uhr, für Kurzentschlossene wird es eine Tageskasse geben. Innerhalb des Stadions kann bar oder mit Karte gezahlt werden.

Parkplätze

Die Parkplätze für PKW und 9-Sitzer sind im nahegelegenen Industriegebiet an der Emscherbruchallee und der Lüscherhofstraße zu finden. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum Stadion.

Busse können hingegen direkt auf dem Vorplatz vor dem Gästeeingang an der Straße Sulterkamp parken.

Beim Hinspiel hatten gut 1.500 Fans aus Essen ihre Mannschaft nach Giesing begleitet und sich sowohl akustisch als auch optisch ordentlich bemerkbar gemacht.

Rot-Weiss Essen – TSV 1860: Ergebnistipp Mariano Frate

1
Mariano Frate TSV 1860 Löwinnen

Maurizio Jacobacci kennt jeder und auch U21-Coach Frank Schmöller dürfte den meisten sechzger.de-Lesern geläufig sein. Wie aber sieht es mit Jonas Schittenhelm oder Felix Hirschnagl aus? Oder aber mit Mariano Frate? Der Trainer der Löwinnen tippt heute auf sechzger.de die Partie des TSV 1860 bei Rot-Weiss Essen.

Mariano Frate tippt auf Löwensieg in Essen

Obwohl die Löwen bei ihren beiden letzten Auftritten in der Ferne (Wehen Wiesbaden und Saarbrücken) mehr oder weniger chancenlos waren, ist Frate überzeugt von einem Auswärtsdreier des TSV 1860 in Essen (sechzger.de Liveticker).

“Ich tippe auf einen Sieg der Löwen: 0:3!”

Das letzte Erfolgserlebnis auf fremdem Platz datiert vom 03.04., als die Elf von Maurizio Jacobacci mit 3:1 beim FC Ingolstadt 04 gewann.

Seit Saisonbeginn Trainer der Löwinnen

Seit Saisonbeginn steht Mariano Frate bei den Löwinnen an der Seitenlinie und hat die Mannschaft zu einem Aufstiegskandidaten geformt. Durch zwei Niederlagen in der Rückrunde und aufgrund der schweren Verletzung von Torjägerin Sofia Endrizzi musste der Aufstiegstraum inzwischen jedoch ad acta gelegt werden.

Auf ein Neues in der kommenden Spielzeit!

Vierte des TSV 1860 mit wichtigem Sieg im Aufstiegsrennen

8
TSV Neuried II TSV 1860 IV Vierte 2

Was noch vor Wochen undenkbar erschien, ist inzwischen zur Realität geworden. Auch der TSV Neuried II konnte die Vierte des TSV 1860 nicht stoppen, die nun ordentlich im Aufstiegsrennen mitmischt.

Vierte des TSV 1860 im Aufstiegsrennen

Nach dem Last-Minute-Sieg beim FC Croatia wollte der TSV 1860 IV im Nachholspiel in Neuried natürlich nachlegen, musste aber zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Anes Adjari brachte die Gastgeber in der 39. Minute per Elfmeter in Führung, doch noch vor der Pause drehten die Löwen die Partie. Alexander Petö glich für Sechzig aus (41.) und nur zwei Minuten später hieß es durch den verwandelten Elfmeter von Ersan Zeybek plötzlich 1:2.

In der 50. Minute traf Alexander Petö gar zum 1:3 und brachte die Löwen endgültig auf die Siegerstraße. Zwar verkürzte der TSV Neuried II in der 75. Minute durch Benedikt Danquah noch einmal, mit dem 3:2-Auswärtssieg unterstrich die Elf von Trainer Christian Ranhart ihre Ambitionen jedoch nachdrücklich.

Nächster Gegner der Vierten des TSV 1860 im Aufstiegsrennen ist am Samstag (15 Uhr, Sechser-Platz) der TSV Moosach-Hartmannshofen II.

Torwart Felix Hiller musste in Neuried zweimal hinter sich greifen.