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3.Liga am Samstag: Dortmund schlägt Elversberg, Wehen punktlos

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Borussia Dortmund II SV Elversberg 34.Spieltag 3.Liga Stadion Rote Erde Choreo

Bevor der TSV 1860 München am morgigen Sonntag auf den 1.FC Saarbrücken trifft, standen heute insgesamt sechs Partien auf dem Programm. Wehen Wiesbaden verlor dabei überraschend gegen den Tabellenletzten Meppen, Dortmund schlug Ligaprimus Elversberg.

Dortmund siegt – Elversberg vier Spiele ohne Sieg

Die 3.Liga hat seit dem heutigen Samstag einen neuen Tabellenletzten. Der SV Meppen zieht dank einem überraschenden 2:1-Auswärtssieg in Wiesbaden an Zwickau vorbei, die morgen gegen Osnabrück im Einsatz sind. Den Niedersachsen bietet sich wiederum die große Chance auf bis zu drei Punkte an den SV Wehen heranzurücken. Auch Saarbrücken kann mit drei Punkten gegen die Löwen noch ein Wörtchen in Sachen Aufstieg mitreden. Weiterhin schwächelt außerdem der Tabellenführer. Im Stadion Rote Erde verlor die SV Elversberg gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund.
Dynamo Dresden kam hingegen im Breisgau nicht über ein Unentschieden hinaus, Michael Köllner siegte zuhause mit dem FC Ingolstadt. In Bayreuth gehen hingegen langsam die Lichter aus.

Die Samstagspartien im Überblick

FC Ingolstadt – SC Verl 3:1 (2:0)

1:0 Bech (6., Foulelfmeter), 2:0 Civeja (17.), 2:1 Otto (70.), 3:1 Schmidt (82., Handelfmeter)

Erzgebirge Aue – Viktoria Köln 1:1 (0:1)

0:1 Handle (4.), 1:1 Nazarov (82., Foluelfmeter)

Wehen Wiesbaden – SV Meppen 1:2 (1:1)

1:0 Prtajin(14.), 1:1 Pourié (27.), 1:2 Evseev (84.)

Borussia Dortmund II – SV Elversberg 2:0 (1:0)

1:0 Njinmah (36.), 2:0 Michel (61.)

SC Freiburg II – Dynamo Dresden 1:1 (0:1)

0:1 Arslan (28.), 1:1 Wiklöf (54.)

SpVgg Bayreuth – MSV Duisburg 0:4 (0:1)

0:1 Kölle (7.), 0:2 Kölle (55.), 0:3 Hettwer (64.), 0:4 Feltscher (76.)

1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München: Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München. Nachdem es zum Hinspiel krankheitsbedingt keine Taktiktafel gegeben hatte, fehlt sie zum Rückspiel hingegen nicht.

Am 34.Spieltag kommt es zur Partie 1.FC Saarbrücken gegen den TSV 1860 München. Zwei Gründungsmitglieder der Bundesliga treffen in der dritten Liga aufeinander. Rüdiger Ziehl und seine im 3-5-2 (3-1-4-2) agierende Mannschaft kämpfen nach wie vor um den begehrten Relegationsplatz, den momentan die viertplatzierten Dresdner einnehmen.

Saarbrücken ist gegen den Ball sehr variabel unterwegs. Sowohl hohes Anlaufen mit direktem Pressing gegen Mann und Ball als auch räumliches Pressing mit Fokus auf Ballgewinn im Mittelfeld sind denkbar. Aber auch gänzlich mit beiden Reihen tief zu stehen und das Forechecking erst an der Mittellinie oder knapp davor zu beginnen ist bei den Gastgebern zu beobachten. All das haben die Saarländer theoretisch im Repertoire.

Es fällt auf, dass vor allem gegen Mannschaften, die in der Tabelle eher weiter vorne zu finden sind, die Saarbrücker in längeren Phasen extrem tief stehen und versuchen ihre Gefährlichkeit über Umschaltmomente auf den Rasen zu bringen.

Sind die Saarbrücker gefordert das Spiel zu machen, ist es für Ziehls Mannschaft auch selten ein Problem der Partie dominant eine Richtung zu geben und das Heft an sich zu reißen.

Bevor wir die genaue Spielweise der Saarbrücker Version des 3-5-2 betrachten, wie immer die wichtigsten statistischen Werte des 1. FC Saarbrücken.

Die wichtigsten statistischen Werte des 1.FC Saarbrücken

  • Ballbesitz 47%
  • Passgenauigkeit 79%
  • defensive Zweikampfquote 63%
  • Flankengenauikeit 39%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9.92

Wie spielt Saarbrücken?

Das 3-5-2 in der Variante 3-1-4-2 sieht zunächst einmal wahnsinnig offensiv aus. Das kann es auch sicherlich werden, wenn es nötig ist. Allerdings ist jedes System mit Dreierkette gegen den Ball, wenn man es nicht komplett asymmetrisch anlegt, ein System mit fünf Verteidigern. Von daher kann es zwar sehr offensiv interpretiert werden, sofern die Mittelfeldaußenspieler-Positionen auch tatsächlich mit Mittelfeldspielern besetzt werden. Saarbrücken ist in dem Fall allerdings die falsche Adresse. Dort stehen auf den Mittelfeldaußenpositionen Abwehrspieler.

Wir haben es also eher mit einem sehr offensiv interpretierten 5-3-2 zu tun.

Gegen den Ball

Beide zentralen Mittelfeldspieler bleiben beim Pressing oft zunächst noch vorne. Je nachdem wann und wie der Gegner verschiebt, formiert sich dann in vorderster Linie ein 3-1 oder 1-3 gegen das Positionsspiel des Gegners.

Dahinter verteilen sich die anderen sechs Spieler relativ weit gefächert, aber ihren Positionen entsprechend. Die Mittelfeldaußen ziehen sich bis kurz vor die Defensivlinie zurück. Einer der Innenverteidiger spielt oft zwischen den Linien, bevor der Gegner ins letzte Drittel eindringt.

Auch wenn der Gegner seine Angriffe bis ins letzte Drittel der Saarbrücker durchbringt, ergibt sich je nach System des Gegners durch die Fünferkette die Besonderheit, dass einer der Innenverteidiger zwischen den Linien agieren kann. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil, falls der Angriff über die Seite des Box-to-Box Spielers kommt und sonst keine Absicherung vor der Defensivlinie vorhanden sein sollte, man damit relativ risikofrei den dann offenen Raum zustellen kann. Zeitz, ehemaliger Stratege im defensiven Mittelfeld der Saarländer und jetzt in der Innenverteidigung tätig, ist dafür prädestiniert.

Besonders giftig sind die Saarbrücker im Gegenpressing direkt nach Ballverlust. Das System in der Offensive macht durch die kurzen Wege ein Spiel mit aggressivem Gegenpressing zu einer logischen Konsequenz.

Bei Ballbesitz

Im Positionsspiel ist das Spiel der Saarbrücker zunächst zentrumslastig, läuft dann je nachdem, was der Gegner anbietet wenn es nötig ist aber auch über die komplette Breite des Platzes. Der lange Ball wird eher selten eingestreut. Vertikales Spiel nutzt Saarbrücken fast ausschließlich in Umschalt- oder Kontersituationen.

Im letzten Drittel des Gegners sind die flinken Techniker der Saarbrücker oft schwer vom Gegner unter Kontrolle zu bringen. Mit einer hängenden Spitze neben einem klassischen Mittelstürmer, zwei technisch starken offensiven Mittelfeldspielern auf den Halbpositionen dahinter und sehr offensiv agierendem Mittelfeldaußen auf der ballnahen Seite wirbelt der FCS die Abwehrreihen der Gegner im Ludwigspark oft durcheinander.

Die Achse Gnaase – Neudecker – Rabihic ist dabei das tragende Element des FCS.

Besonders gefährlich sind die Saarbrücker im eigenen Umschaltspiel. Die schnellen, technisch versierten Offensivspieler der Saarbrücker sind wie gemacht für Umschaltangriffe und Kontergelegenheiten.

Wie kann der TSV 1860 den 1.FC Saarbrücken knacken?

Das Patentrezept habe ich hier diesmal leider nicht vorliegen. Saarbrücken ist zu flexibel in der taktischen Ausrichtung und auch darin diese während des Spiels zu ändern, als dass ich sagen könnte: “Das funktioniert sicher, wenn die Sechzger es auf den Platz bringen können.”

Wie sind denn die Voraussetzungen?

Aufgrund der Tabellensituation für Saarbrücken ist eines klar: wenn Saarbrücken eine Chance auf den Aufstieg wahren will, muss der FCS auf Sieg spielen. Das gibt auf der anderen Seite den Sechzgern die Möglichkeit selbst auf Defensivfußball mit starker Ausrichtung auf Umschaltmomente und Kontersituationen zu setzen.

Der Erfolg des Ganzen würde dann davon abhängen sein, ob die Löwen es schaffen bis zu einer etwaigen Vorentscheidung oder falls nötig über die gesamte Spielzeit die Konzentration aufrecht zu erhalten, um nicht selbst spielentscheidende Fehler zu produzieren. Ich sehe Saarbrücken als starken Favoriten. Deshalb glaube ich, dass man mit jeder anderen/offensiveren Herangehensweise den Saarländern ins offene Messer laufen würde.

Geduldig, entschlossen und konzentriert verteidigen, aber bei jeder Gelegenheit, die sich bietet versuchen den Umschaltmoment oder die Kontersituation produktiv auszunutzen, ist der Plan, den ich gegen Saarbrücken verfolgen würde.

Stärken und Schwächen des Systems 3-5-2

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe. Dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen.

Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann.

Die für die Flügelspieler langen Laufwege können in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum Erlahmen des Drucks führen, der über die Flügel aufgebaut werden soll.

Die Flügel sind nur einfach besetzt. Deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln.

Gegen Systeme, in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird, kann es bei Kontern des Gegners oder zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Schlüsselspieler

Defensive

Daniel Batz (#1) im Tor ist eine absolute Wand zwischen den Pfosten. Das mussten die Löwen schon des Öfteren in Spielen erleben, in denen sie Saarbrücken eigentlich dominierten, aber der Ball spätestens von Batz immer wieder am Einschlag in die Maschen gehindert wurde. Er hat eine unfassbar gute Reaktionsfähigkeit und beherrscht seinen Strafraum wie kaum ein anderer Drittligatorhüter. Unser Statistikportal führt ihn in dieser Saison als zweitbesten Torhüter der Liga.

Kapitän Manuel Zeitz (#8) in der Innenverteidigung, wie weiter oben schon erwähnt eigentlich ein defensiver Mittelfeldspieler, ist der Organisator in der Defensive. Er gewinnt 70% seiner defensiven Duelle, hat aber leichte Schwächen in Kopfballduellen. Dazu kommt, dass er beim Spielaufbau im Positionsspiel extrem passsicher und mit viel Übersicht agiert.

Mittelfeld

David Gnaase (#26) ist der Defensivstratege im Mittelfeld. Mit wenig Drang nach vorne ist er im Positionsspiel als Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff zu sehen. Mit oft nur kurzen Ballkontakten, bei denen er dem Angriff eine Richtung gibt, wirkt Gnaase unauffällig. Er hat jedoch ein gutes Auge für sich öffnende Räume und spielt in Frühphasen der Saarbrücker Angriffe eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Richard Neudecker (#31) bedarf sicherlich keiner genaueren Vorstellung. Was der quirlige Mittelfeldspieler kann, wissen wir alle nur zu gut. Abgesehen von seiner überragenden Technik und seinem kämpferischen Auftreten ist da noch sein sehr gefährlicher linker Huf, mit dem er aus der Distanz gern mal die Kugel in die Maschen drischt. Mit vierzehn Torvorlagen ist er außerdem der erfolgreichste Vorbereiter der Saarbrücker. Ob er spielen wird ist jedoch fraglich. Noch ist er mit Knieproblemen als verletzt gelistet. Auf der Pressekonferenz der Gastgeber wurde jedoch mitgeteilt, dass der ehemalige Sechzger einsatzbereit sei.

Angriff

Im Sturm der Saarbrücker stehen mit Kasim Rabihic (#7) und Adriano Grimaldi (#39) gleich zwei Spieler, die das Prädikat Schlüsselspieler verdient haben. Grimaldi, wie Neudecker ebenfalls mit einer Vergangenheit beim TSV 1860, ist mit neun Treffern der Toptorjäger des 1. FCS. Rabihic, als hängende Spitze viel zwischen den Linien unterwegs, ist ein ständiger Unruheherd, der im Halbraum hinter der Spitze seine Gefährlichkeit voll entfalten kann. Als wendiger Techniker mit präzisem Passspiel und gutem Auge für Vorder- oder Nebenmann ist er als Vorlagengeber ebenso gefährlich wie als Schütze.

Fazit

Saarbrücken hat zuhause einen starken Lauf, aber in Meppen auswärts einen Dämpfer einstecken müssen. Das Pokalspiel unter der Woche gegen Homburg wird der Fitness der Saarbrücker für Sonntag sicher nicht geschadet haben.

Meiner Meinung nach wird es gegen den 1.FC Saarbrücken nur dann etwas zu holen geben, wenn die Defensive des TSV 1860 München zu 100% diszipliniert und konzentriert gegen den Ball steht.

Wie schon gegen Wiesbaden werden die Sechzger vermutlich mindestens zwei Tore schießen müssen, um etwas Zählbares mit nach München zu bringen.

Ich halte einen dreifachen Punktgewinn in Saarbrücken so wie diese Mannschaft in den letzten Spielen auftritt für sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Lauffreude, Präzision und überfallartige Angriffe in der Offensive. Konzentration, Konsequenz und enge Räume für den Gegner gegen den Ball. Das sind die Zutaten für ein erfolgreiches Abschneiden der Löwen in Saarbrücken.

Ob die Mannschaft der Sechzger das richtige Rezept findet, um diese Zutaten anwenden zu können, sehen wir am Sonntag.

So könnte Saarbrücken beginnen

Datenquelle: Wyscout

Benefizspiel: SC Inhauser Moos wartet auf den TSV 1860 München

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Choreo Alle Für Moritz Verstorbener Löwenfan Beim Spiel TSV 1860 München Hallescher FC

Für das geplante Benefizspiel zwischen dem SC Inhauser Moos und dem TSV 1860 München anlässlich der Initiative “Alle für Moritz” gibt es bislang noch keinen Termin. Aktuell wartet der SCI auf eine Rückmeldung der Löwen.

Terminsuche für Benefizspiel zwischen dem SC Inhauser Moos und dem TSV 1860

Ende November fragte sechzger.de beim ehemaligen Verein von Löwenfan Moritz, der im August bei einem Unfall tödlich verunglückte, nach einem Termin für das von Hasan Ismaik angekündigte Benefizspiel. Die Rückmeldung: im Mai solle das Spiel stattfinden, man befinde sich aktuell in Gesprächen. Ein erneuter Kontakt ergab nun, rund ein halbes Jahr später, dass bislang noch kein Datum festgelegt wurde. Aktuell wartet der SC Inhauser Moos auf eine Rückmeldung vom TSV 1860 München, um das Benefizspiel planen zu können. Die Löwen haben ihrerseits den Sommerfahrplan vor wenigen Tagen noch einmal aktualisiert und um weitere Spiele ergänzt. Dieser beginnt allerdings erst Ende Juni.

Im anvisierten Monat Mai hat der TSV 1860 noch vier Spiele in der 3.Liga vor der Brust. Sportlich geht es allerdings dank der Mittelfeldplatzierung um nichts mehr. Insofern könnte das Benefizspiel gegen Inhauser Moos dort womöglich wie angekündigt stattfinden.
Auch weiterhin sammelt der ehemalige Verein von Moritz für die Hinterbliebenen Spenden. Seine Frau und die Kinder freuen sich über jegliche Unterstützung, die ihnen zuteil wird. Die Löwenfans hatten sich ebenfalls stark in der Angelegenheit engagiert – und tun dies auch weiterhin. Zuletzt wurden beispielsweise vor einem Heimspiel Soli-Shirts am Löwentreff verkauft.

Alle Möglichkeiten, um die Initiative “Alle für Moritz” zu unterstützen, sind hier im Überblick zu finden.

3.Liga am Freitag: Mannheim siegt klar gegen Halle

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Waldhof Mannheim Ingolstadt

Zum Auftakt des 34.Spieltags hat der SV Waldhof Mannheim die Gäste aus Halle klar in die Schranken gewiesen. Marten Winkler war für die Gastgeber dreifach als Torschütze erfolgreich.

Mannheim schlägt Halle und wahrt Aufstiegschance

Der TSV 1860 München greift erst am Sonntag in Saarbrücken (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) in das Geschehen am 34.Spieltag ein. Als erstes standen sich am heutigen Abend Waldhof Mannheim und Halle gegenüber. Während die Gastgeber noch ein Wörtchen in Sachen Aufstieg mitreden wollen, richtet sich der Blick des Halleschen FC klar in Richtung Abstiegszone. Zuletzt gelang dem HFC allerdings ein wichtiger Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Bayreuth. Heute allerdings sollten sich die Hausherren über drei Punkte nach 90 Minuten freuen.

Dabei begann die Partie für die Gäste nach Maß. Deniz brachte Halle in Mannheim bereits nach sechs Minuten in Führung. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis das Heimpublikum jubeln durfte. Marc Schnatterer glich per Freistoß aus (27.). Nur wenig später legte der Routinier für Winkler auf, der die Führung für den Waldhof erzielte. Mit der knappen Führung aus Sicht der Gastgeber ging es in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich, dass Marten Winkler noch nicht genug hatte – er trug sich weitere zwei Mal in die Torschützenliste ein. Nach 55 Minuten nutzte er einen missglückten Rückpass aus, ehe er das Spiel nach Vorlage von Martinovic endgültig entschied (60.). Den Gästen boten sich zwar noch gute Gelegenheiten, doch zu einem Punktgewinn reichte es nicht mehr. Bayreuth (Samstag gegen Duisburg) und Oldenburg (Sonntag in Essen) schöpfen damit neue Hoffnung im Abstiegskampf und können bis auf einen Punkt an den HFC heranrücken. Mannheim hingegen zieht mit dem Sieg an Saarbrücken vorbei, die am Sonntag gegen die Löwen allerdings noch nachlegen können.

Löwenrunde: “Brisantes Spiel” in Saarbrücken

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Löwenrunde: Mit Mini-Kader nach Essen
Löwenrunde: Mit Mini-Kader nach Essen

Am Sonntag um 14:00 Uhr wartet auf den TSV 1860 München das nächsten Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Bayreuth, bei dem die Mannschaft spielerisch nicht immer überzeugen konnte, können die Löwen ohne Druck in die Partie gehen. Die Hausherren kämpfen noch um den Aufstieg, die Münchner haben ihre Sportlichen Ziele für diese Saison bereits verfehlt und haben weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun. Nun erwartet die Sechzger ein “brisantes Spiel” in Saarbrücken.

“Brisantes Spiel” in Saarbrücken

Löwenrunde: "Brisantes Spiel" in Saarbrücken
Löwenrunde: “Brisantes Spiel” in Saarbrücken

Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci betonte, dass es sich bei dem Duell in Saarbrücken um ein “brisantes Spiel” handelt. “Es ist sportlich ein interessantes Spiel in dem sich niemand etwas schenken wird. Wir müssen eine Top-Leistung abliefern, wenn wir das Spiel gewinnen wollen”, sagte Jacobacci. Der Löwen-Coach spielte zudem auf das eine oder andere Duell in der Vergangenheit an: “Sportlich sind Saarbrücken und wir keine Freunde”.

Ohne Vrenezi zum Auswärtsspiel

Neben den Langzeitverletzten Rieder, Tallig und Willsch müssen die Löwen am Sonntag auch auf Vrenezi verzichten, bei dem man aufgrund von Oberschenkelproblemen “kein Risiko eingehen” (Jacobacci) möchte. “Es geht um den Sieg, wir wollen gewinnen, dafür trainieren wir täglich und bereiten uns minutiös vor. Wir treffen auf einen Gegner, der voll motiviert ist und im Aufstiegsrennen bleiben möchte”, sagte Jaccobacci weiter. Er erwarte ein reizvolles Spiel vor ausverkauftem Haus. Darunter werden auch 1.100 Löwenfans sein und die Gäste anfeuern.

Keine Kommentare zum “Schnaps-Gate”

Zu den Gerüchten um den “Schnaps-Gate”, der in den letzten Tagen durch die Medien ging, wollten die Verantwortlichen keine Kommentare abgeben. “Disziplin, Respekt, Ordnung und Vertrauen sind enorm wichtig, um Erfolge zu erzielten”, sagte Jacobacci auf die Frage nach den Werten im Team. Und zur Disziplin der aktuellen Mannschaft erklärte er weiter: “Die Disziplin auf dem Platz ist groß. Die Kabine ist ein Ort, wo sich die Mannschaft wohlfühlt und sich respektiert. Sie sollen Probleme dort selber regeln können”. Mögliche Probleme sollten also intern geregelt werden, statt den Medien gesteckt werden.

Keine Aussagen zur Aufstellung

Ob sich die Diskussionen auf die Startaufstellung auswirken, wollte der Löwen-Dompteur nicht kommentieren. “Ich werde das Team aufstellen, das es sich durch Leistung verdient hat”, sagte Jacobacci. Im Hinblick auf den aktuellen Kader sagte er: “Das Team hatte ein gewisses Potenzial, ich hätte mir mehr Persönlichkeit gewünscht. Mehr Charaktere machen das Team besser”.

Hungriger Kader für die nächste Saison

Warum sich die Löwen-Fans auf die nächste Saison freuen können, war eine Frage bei der Löwenrunde. “Weil ich hier bin und weil ich mich nicht mit Durchschnitt zufrieden gebe, diese Mentalität werde ich dem Team einimpfen, damit es das maximal Mögliche herausholt”, versprach der Coach.
Nun aber gilt es erst einmal die laufende Spielzeit ordentlich zu Ende zu bringen, mit einem guten Ergebnis in Saarbrücken würde vermutlich wenigstens wieder etwas Ruhe einkehren an der Grünwalder Straße 114.

TSV 1860: Auswärtsspiele bald günstiger als Heimspiele?

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Grünwalder Stadion Luftaufnahme

In der kommenden Saison könnten Auswärtsspiele für Fans des TSV 1860 günstiger werden als der von Heimspiele – inklusive An- und Abreise.

TSV 1860 plant wohl erneute Preiserhöhung der Karten

Wie der Merkur berichtet hatte, plant der TSV 1860 für die kommende Saison wohl eine Preiserhöhung der Eintrittskarten für das Grünwalder Stadion von 5%. Damit soll eine ins Haus stehende Mieterhöhung abgefangen werden. Zudem ist nicht zu erwarten, dass Geschäftsführer Pfeifer die wegfallende MVV-Last an die Ticketinhaber weitergeben wird. Dies vorausgesetzt wird eine Karte für den TSV 1860 München in der kommenden Saison deutlich teurer.

3 Auswärtsspiele günstiger als 3 Heimspiele

Die Erhöhung der Preise führt dazu, dass künftig der Besuch von 3 Auswärtsspielen in einem Monat (z.B. wenn englische Wochen sind) den Fans günstiger kommt als der Besuch dreier Heimspiele. Voraussetzung für diese Berechnung ist, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist.

Anhand der Tageskartenpreise der Drittligisten in der derzeitigen Saison (mit 5% 1860-Zuschlag) und unter Berücksichtigung des 49-Euro-Tickets könnte es in einem Monat zur folgenden Konstellation kommen:

Beispielrechnung

Spiel Preis Stehplatzkarte Preis An- und Abreise
Heimspiel 18,38€* 6,52€ (Streifenkarte, 4 Streifen)**
Auswärts bei Borussia Dortmund II 5,00€*** 49,00 (Deutschland-Ticket)****
Heimspiel 18,38€* 6,52€ (Streifenkarte, 4 Streifen)**
Auswärts bei SC Freiburg II 8,00€*** 0,00€ (Deutschland-Ticket)****
Heimspiel 18,38€* 6,52€ (Streifenkarte, 4 Streifen)**
Auswärts in Köln 10,00€*** 0,00€ (Deutschland-Ticket)****

* Tageskarte von 17,50 zzgl. anvisierter Erhöhung um 5%

** Fahrweg mit mehr als 2 Stationen U-/S-Bahn innerhalb einer Zone

*** Ticketpreise der Saison 2022/2023: https://www.liga3-online.de/die-tageskassen-preise-der-drittligisten-im-vergleich/

**** Anreise mit Regionalzügen

Das würde insgesamt in diesem Monat bedeuten:

Heimspiele 74,70€
Auswärtsspiele 72,00€

Heimspiele des TSV 1860 teurer als Auswärtsspiele

Das würde dazu führen, dass der Besuch von 3 Auswärtsspielen inklusive An- und Abreise durch die gesamte Bundesrepublik 2,70 Euro günstiger wäre als der Besuch dreier Heimspiele mit An- und Abreise aus der Münchner Zone “M”. Zugegeben, eine Reise nach Dortmund, Freiburg oder Köln ausschließlich mit Regionalzügen ist jetzt nicht zwingend jedermanns Sache. Für diejenigen, die jedoch genug Zeit mitbringen und möglichst günstig reisen wollen, ist dies eine berücksichtigengswerte Reisemöglichkeit.

Inhaber des Deutschland-Tickets würden für Heimspiele sogar 32,12 Euro draufzahlen.

 

 

TSV 1860 zensiert kritische Kommentare auf Facebook

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Es ist kein neues Phänomen, das immer wieder auf der Facebook-Seite des TSV 1860 München zu beobachten ist. Kritische Kommentare werden so verborgen, dass sie nur noch durch die Freunde eingesehen werden können.

TSV 1860 geht gegen kritische Kommentare auf Facebook vor

Vom “TSV 1860 München und seinen treuen Fans” spricht Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer in der Ankündigung, dass die Löwen in der kommenden Saison die MVV-Abgabe nicht mehr zahlen müssen und so rund 300.000€ einsparen können. Die Miete für das Grünwalder Stadion steigt dennoch an, da die Nebenkosten von der Stadt München neu berechnet wurden. Obendrein gibt es erste Fans, die nun über eine erneute Bestellung einer Dauerkarte nachdenken. Für sie war das bislang bestehende Kombiticket ein großer Vorteil in finanzieller Hinsicht. Die Fahrkarte fällt nun allem Anschein nach ersatzlos weg. Immerhin gilt ab Mai und somit auch in der Saison 2023/24 das 49€-Ticket.

Dass die angesprochenen “treuen Fans” des TSV 1860 die Geschehnisse rund um die Grünwalder Straße 114 stets kritisch im Blick haben, ist dabei nichts Neues. Der neueste Vorfall, der die Gemüter erhitzte, war am Samstag gegen Bayreuth auf der Haupttribüne zu beobachten. Einige Fans riefen “Power muss weg!” in Richtung des Statthalters von Kreditgeber Hasan Ismaik. Später sollen zwei von ihnen auf Anweisung von Pfeifer gebeten worden sein, die Sechzgeralm trotz gültiger Zutrittsberechtigung vorzeitig zu verlassen. Zudem gab die Geschäftsführung ein Statement zu dem Vorfall ab. Das wiederum wurde nun unter einem Facebook-Post des TSV 1860 in einem Kommentar kritisiert. Dieser Kommentar wurde durch die Löwen in seiner Sichtbarkeit eingeschränkt. Nur noch Freunde des Kommentators können den Post sehen.

Diese Vorgehensweise wird beim TSV 1860 schon länger praktiziert. Das Löwenmagazin berichtete im Juni 2022 von einem vergleichbaren Fall. Ob eine solche Zensur förderlich für die Stimmung unter den Löwenfans ist, bleibt mehr als fraglich. Einige bezeichnen sich aufgrund der sich abzeichnenden Erhöhung der Preise bei den Dauerkarten bereits als “Melkkuh”.

Titelbild: Screenshot der Facebook-Seite des TSV 1860 München

1. FC Saarbrücken – TSV 1860: Ergebnistipp Otto Steiner

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Otto Steiner Tsv 1860 sechzger.de talk

In unserem sechzger.de Talk Nummer 104 hat Otto Steiner ausführlich die Vergangenheit beleuchtet und Licht ins Dunkel hinsichtlich des Einstiegs bei den Löwen gebracht. Zum Abschluss des äußerst sehens- und hörenswerten Podcasts hat der ehemalige Vizepräsident und Aufsichtsratsvorsitzende seinen Blick jedoch auch nach vorne gerichtet. Für sechzger.de tippt Otto Steiner die Partie des TSV 1860 in Saarbrücken (sechzger.de Liveticker).

Steiner hofft auf Punktgewinn für den TSV 1860

Auch wenn es für die Löwen in dieser Spielzeit rein sportlich um nicht mehr allzu viel geht, hofft Steiner dennoch auf einen Punktgewinn des TSV 1860 im Saarland.

“Ich tippe 2:2! Normalerweise müsste Saarbrücken das Spiel für sich entscheiden (…), aber ich glaube, dass sie dadurch einen gewissen Druck und eine gewisse Nervosität haben. (…) Aber da unsere Abwehr nicht die stabilste ist in dieser Saison, glaube ich, dass wir zwei Gegentore kriegen, aber dass wir auch zwei schießen.”

Auch hinsichtlich der Torschützen des TSV 1860 legt sich der gebürtige Münchner fest:

“Wer trifft? Natürlich unser Goalgetter der letzten Spiele: Stefan Lex – falls er aufgestellt ist… Das zweite Tor macht der Verlaat mit einem Kopfball. Der alte und der neue Captain treffen!”

Dauerkarte in der Westkurve

Bereits als Kind besuchte der heute 60-jährige Otto Steiner die Heimspiele der Löwen im Grünwalder Stadion und ist noch heute Dauerkarteninhaber in Block J. Die Verwurzelung des TSV 1860 in Giesing liegt dem erfolgreichen Fernsehproduzenten besonders am Herzen, wie er im sechzger.de Talk betont.

Faninformationen zum Auswärtsspiel in Saarbrücken

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Der TSV 1860 hat für das Auswärtsspiel in Saarbrücken (Sonntag, 14 Uhr, sechzger.de-Liveticker) Faninformationen für die mitreisenden Anhänger bekanntgegeben.

Mehr als 1.000 Löwenfans erwartet

Der Tabellenführer der Auswärtsfahrer wird auch in der Hauptstadt des Saarlands wieder ordentlich vertreten sein. Der TSV 1860 rechnet mit über 1.000 mitreisenden Anhängern. Und diese Zahl dürfte nächste Saison noch steigen. Aufgrund der zu erwartenden Preiserhöhungen der Tickets für das Grünwalder Stadion dürfte man als Löwenfan bald günstiger bei Auswärtsfahrten als beim Heimspielen wegkommen.

Alle Infos zum Auswärtsspiel in Saarbrücken

Der TSV 1860 München hat die Ticketinfos für das Auswärtsspiel in Saarbrücken wie folgt zusammengefasst:

AUF EINEN BLICK

  • Das „Ludwigsparkstadion“ öffnet seine Tore um 12:00 Uhr.
  • Am Spieltag wird es keine Tageskasse für Gästefans geben.
  • An den Stadionkiosken kann sowohl in bar als auch bargeldlos gezahlt werden. Es wird Vollbier ausgeschenkt.

ANREISE

ADRESSE

Die Adresse für die Anfahrt lautet: Camphauser Straße 26, 66113 Saarbrücken.

PARKPLATZ PKW / 9-SITZER

In direkter Stadionnähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Es wird daher empfohlen auf eines der Parkhäuser in der Stadt auszuweichen. Das Parken im Wohngebiet „Rodenhof“ ist nicht gestattet.

PARKPLATZ BUSSE

Reisebusse können direkt am Ludwigsparkstadion parken. Nutzt dafür die Zufahrt „Gäste Fanbusse“ und parkt direkt hinter dem Gästeblock (Block C).

BAHN

Für Löwenfans, die mit der Bahn anreisen, ist das „Ludwigsparkstadion“ vom Hauptbahnhof zu Fuß in knapp 20 Minuten zu erreichen.

ZUM STADION

Das „Ludwigparkstadion“ öffnet um 12:00 Uhr. Der Stehplatzbereich für Gästefans befindet sich in den Blöcken C2 und C3. Die Sitzplätze befinden sich in Block C1.

CATERING

Im gesamten Gästebereich können Fans sowohl mit Bargeld als auch bargeldlos bezahlen. An den Kiosken wird Vollbier ausgeschenkt.

WEITERE WICHTIGE HINWEISE UND REGELN

FANUTENSILIEN

  • Kleine Fahnen bis 1,5 Meter Stocklänge unbegrenzt
  • Doppelhalter bis zu 1,50 Meter Stocklänge unbegrenzt
  • Sechs große Schwenkfahnen pro Stehplatzblock (Stocklänge größer als 1,5 Meter)
  • Zwei Trommeln, einseitig offen und einsehbar
  • Zwei Megafone

Bitte beachtet zudem die Stadionplan und die Stadionordnung.

ANSPRECHPARTNER VOR ORT

Felix Hiller: + 49 175 1860 004

Christian Poschet: +49 1520 5309 989

Sechzig um Sieben: Löwenprofis trinken Schnaps vor dem Training

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Sechzig um Sieben: Spielbetriebs-GmbH macht Nägel mit Köpfen

Sechzig um Sieben, heute mit drei Löwenprofis, die Schnaps vor dem Training getrunken haben sollen, den gestiegenen Kosten für die Sanierung des Olympiadachs, Ausblick auf wohl steigende Ticketpreise und mehr.

Schnaps vor dem Training – 3 Löwenprofis abgemahnt

Drei Löwenprofis sind von der Geschäftsführung des TSV 1860 abgemahnt worden, wie zuerst die BILD-Zeitung berichtete. Grund: sie sollen vor dem Training gemeinsam Hochprozentiges zu sich genommen haben. In Zeiten des ausbleibenden sportlichen Erfolgs war dies sicher eine wahre Schnapsidee. Alle Verträge sollen zu Saisonende auslaufen.

TSV 1860 plant wohl erneute Erhöhung der Ticketpreise

Dass die Preise für die Eintrittskarten des TSV 1860 in der nächsten Saison (zumindest faktisch) teurer werden, liegt fast auf der Hand: denn es ist aufgrund gestiegener Miete für das Grünwalder Stadion kaum davon auszugehen, dass Marc-Nicolai Pfeifer die erlassenen MVV-Kosten an die treuen, treuen Fans weitergibt. Und es könnte sogar noch teurer werden: Nach einem Bericht des merkur sollen rund 5% Mehrkosten auf die Anhänger der Löwen zukommen. Schon jetzt werden beispielsweise in der Stehhalle 500€ für 19 Spiele fällig.

Sanierung des Oly-Dachs soll bis zu 280 Millionen Euro kosten

Während sich hier und da ein paar Leute über die kolportierten bis zu 100 Mio. Euro Sanierungskosten für das Grünwalder Stadion (inklusive +3000 zusätzliche Plätze, Logen, VIP-Bereich, Vollüberdachung, Zweitligatauglichkeit) echauffieren, sollten sie vielleicht mal einen Blick auf das Oberwiesenfeld werfen: Die Sanierung des denkmalgeschützten Dachs des Olympiastadions wird fast dreimal so teuer. Anfang letzten Jahres ging man noch von Kosten um die 85 Millionen Euro aus. Diese Schätzung ist mittlerweile deutlich überholt. Im schlimmsten Fall geht man nun von bis zu 280 Millionen Euro aus – das entspräche einer Steigerung von weit über 300%. Diese Zahl stammt von der Olympiapark GmbH, die allerdings gar keine aktuelle Kostenschätzung vorliegen hat. Wohlgemerkt ist davon nur eine Dachsanierung umfasst, von einer Zweitligatauglichkeit wäre das Rund im Olympiapark noch weit entfernt.

Blick zurück: 1860 besiegt FC Turin

27.04.1965, Dienstag Abend, Giesing, Flutlicht! Über 33.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion glaubten noch an den Finaleinzug und auch die Mannschaft um Petar Radenkovic, Manni Wagner, Peter Grosser, Fredi Heiß und Rudi Brunnmeier hatte sich noch längst nicht aufgegeben. Das Hinspiel in der Woche zuvor hatte der TSV 1860 mit 0:2 in Turin verloren. Die Löwen gewannen in Giesing dann mit 3:1 durch zwei Tore von Luttrop und eins von Heiß.

Die Löwen-Elf: Radenkovic – Wagner, Kohlars – Bena, Reich, Luttrop – Heiß, Küppers, Brunnenmeier, Grosser, Rebele

Tore:
1:0 Luttrop (12.), 2:0 Heiß (26.), 3:0 Luttrop (53., Elfmeter), 3:1 Lancioni (74.)

Der Löwen-Fahrplan für’s Wochenende

Die Mannschaften rund um den TSV 1860 sind am Wochenende wieder zahlreich im Einsatz. Am Sonntag um 17 Uhr wollen die Löwinnen wieder einen Schritt in Richtung Tabellenführung machen. Los geht’s um 17 Uhr in Pasing. Zeitgleich tritt die weibliche Zweitvertretung in Haar an.

Die Spiele im Überblick:

Freitag, 28.04.

20.00 Uhr: Senioren A – SG Ebersberg/Grafing/Kirchseeon -:-

Samstag, 29.04.

10.00 Uhr: U14 – SpVgg Greuther Fürth -:-
12.00 Uhr: FC Augsburg – U17 -:-
12.00 Uhr: SG Gartenstadt/Srbija U11 – U10 -:-
12.30 Uhr: MSV Bajuwaren U13 – U12 -:-
12.30 Uhr: U13 – FC Ingolstadt 04 -:-
14.00 Uhr: U21 – TSV 1860 Rosenheim -:-
14.00 Uhr: U19 – SpVgg Unterhaching -:-
14.30 Uhr: U11 – 1. FC Nürnberg -:-
15.00 Uhr: Vierte – SV Waldeck-Obermenzing II -:-
16.00 Uhr: U9 – SV Heimstetten U10 -:-
17.00 Uhr: Dritte – FC Wacker München II -:-

Sonntag, 30.04.

11.00 Uhr: TSV Grünwald – U13 -:-
11.30 Uhr: U12 – SpVgg GW Deggendorf U13 -:-
12.30 Uhr: SpVgg Bayreuth – U15 -:-
14.00 Uhr: 1. FC Saarbrücken – Profis -:-
15.30 Uhr: SV Sandhausen – U16 -:- (in Vaihingen)
17.00 Uhr: DJK Pasing – Löwinnen I -:-
17.00 Uhr: SG Haar/Grasbrunn II – Löwinnen II -:-

Die U9 (Ulm) und U10 (Leonberg) sind am Sonntag ebenfalls bei Turnieren im Einsatz.