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Mögliche Erstrundengegner der Löwen im Toto-Pokal stehen fest

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TuS Feuchtwangen TSV 1860 München Toto-Pokal
Bei der TuS Feuchtwangen mussten die Löwen bereits im August 2022 antreten

FT Schweinfurt, SV Birkenfeld, SV Rödelmaier – so hießen die drei letzten Erstrundengegner des TSV 1860 München im Toto-Pokal. Am Wochenenden bzw. am gestrigen Tag der Arbeit wurden bayernweit die Kreisfinalspiele ausgetragen. Für die 22 Sieger der Endspiele gab es nicht nur eine Prämie in Höhe von jeweils 1000 Euro zu gewinnen, sondern obendrauf das Ticket für die Teilnahme an der ersten Toto-Pokal-Hauptrunde und damit Dank des “Wunschlos-Verfahrens” die Chance, sich den Traum vom Match gegen einen bayerischen Drittligisten oder aber einen Verein aus den Amateur-Spitzenligen zu erfüllen. In den vergangenen Jahren wurden dabei stets die Löwen als erster Wunschgegner gewählt.

Stadtduell oder stundenlange Anreise?

Somit steht nun also bereits fest, dass die Löwen auf einen der 22 Kreismeister treffen werden. Beim TSV 1860 wäre man angesichts der kurzen Anreise sicher nicht traurig, sollte man den FC Schwabing 56, den FC Penzberg, den SV Manching oder den VfL Waldkraiburg zugelost bekommen.

Deutlich länger wäre die Mannschaft von Maurizio Jacobacci unterwegs, sollte sie das Los zur DJK Hain, zum 1. FC 06 Bad Kissingen oder SG Regnitzlosau verschlagen. Auch die TuS Feuchtwangen, bei der man in der laufenden Saison bereits antreten musste (siehe Titelbild), käme als Gegner in Frage. Die Auslosung der 1. Hauptrunde erfolgt am Freitag, den 21. Juli 2023, in der Spielbank Bad Kötzting.

Die möglichen Erstrundengegner der Löwen

22 Vereine haben sich als Kreismeister für die 1. Hauptrunde qualifiziert und könnten per “Wunschlos-Verfahren” auf die Löwen treffen. Hier ein Überblick über die möglichen Erstrundengegner der Löwen im Toto-Pokal:

  • 1. FC Penzberg
  • SV Egg/Günz
  • SpVgg Hainsacker
  • SV Hahnbach
  • 1. FC Stockheim
  • TSV Unterpleichfeld
  • DJK Hain
  • TSV Forst
  • SpVgg Willmering-Waffenbrunn
  • SV Manching
  • VfL Waldkraiburg
  • FC Schwabing 56
  • FC Wendelstein
  • SV Hutthurm
  • TSV Langquaid
  • 1. FC 06 Bad Kissingen
  • SG Regnitzlosau
  • VfR Jettingen
  • TuS Feuchtwangen
  • Baiersdorfer SV
  • SV Pettstadt
  • TSV Aindling

Wer wäre Euer Wunschgegner für die 1. Runde?

In der Saison 22/23 starteten die Löwen beim SV Rödelmaier in den Toto-Pokal

Veranstaltungstipp: “Fußball in Israel”

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Flyer der Veranstaltung Fußball In Israel der Löwenfans Gegen Rechts zusammen mit Kaduregel Groundhopping

Zum heutigen, regnerischen Dienstag haben wir noch einen Veranstaltungstipp für heute Abend: “Fußball in Israel”, organisiert von den Löwenfans gegen Rechts. Der Vortrag wird von Oliver Vrankovic von Kaduregel Groundhopping Israel gehalten und findet – darauf weisen die LFGR nochmals hin – nicht wie geplant im Riffraff, sondern im Gemeindehaus in der Weinbauernstraße 9, mehr oder weniger direkt um’s Eck statt.

Veranstaltungsflyer der Löwenfans gegen Rechts zeigt ein Foto aus einem Stadion in Israel mit wehender Fahne und vielen Fans. Der Flyer zeigt noch Details zur Veranstaltung, wie Datum, Uhrzeit und Ort, mit dem Hinweise, dass die Veranstaltung nicht im Riffraff, sondern in der Weinbauernstraße 9 stattfindet.
Veranstaltungsflyer “Fußball in Israel” der Löwenfans gegen Rechts mit Oliver Vrankovic von “Kaduregel Groundhopping Israel”

Oliver Vrankovic lebt seit 16 Jahren in Israel und hat seit 2018 mehr als 250 Spiele aller Ligen besucht.

Der Vortrag “Fußball in Israel”

Oliver beschreibt seinen Vortrag wie folgt:

Warum hängt im Fanblock des Zweitligisten Maccabi Yafo eine Bulgarien Fahne und warum eine kurdische Fahne im Block des Viertligisten Beitar Nordia Jerusalem? Warum gibt es ein Derby zwischen Maccabi und Hapoel Ashdod in der dritten Liga obwohl beide Vereine vor 20 Jahren zu MS Ashdod zusammengelegt wurden? Welche Bedeutung spielt der Viertligist Maccabi Sderot in der Hauptstadt der Bunker?

Was treibt junge Männer in arabischen Städten an, Ultras ihrer lokalen unterklassigen Teams zu sein und wie kommen sie mit dem Ultras jüdischer Mannschaften aus? Welches ist die arabische Fußballhauptstadt und welche Bedeutung hat diese Frage für arabische Fussballfans? Was wird in Stadien arabischer Mannschaften gerufen und was passiert, wenn man sich dort auf Hebräisch unterhält?

Wie spiegeln sich die innerisraelischen Verwerfungen vom Mai 2021 auf den Rängen? Wie spiegelt sich die Zerrissenheit der israelischen Gesellschaft auf den Rängen? Welche Rolle spielen Politik und Religion in den Stadien? Warum reicht die Rivalität von Maccabi Sha’arayim und Hapoel Marmorek bis in den Jemen zurück? Wie geht es in einem Facebook Forum zu, im dem sich die fanatischen Fans von Drittligisten austauschen und wie beeinflusst der Austausch die Stimmung in den Stadien?

Die Türen öffnen um 18:60 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung “Fußball in Israel” ist umsonst, um Spende wird jedoch gebeten.

1.FC Saarbrücken – TSV 1860 (2:0) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München (2:0). Die Sechzger verlieren hochverdient gegen aufstiegsreife Saarbrücker.

1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München – Zielwasser statt Schnaps wäre eine gute Formel für die Sechzger gewesen. Die Schussstatistiken sprechen Bände. Aber der Reihe nach…

Die von Rüdiger Ziehl wie erwartet im 3-1-4-2 auf den Rasen geschickten Saarbrücker hatten nach etwas einer Viertelstunde die Partie voll im Griff. Davor konnte man denken, dass Maurizio Jacobaccis Löwen die Saarbrücker überraschen und möglicherweise doch Punkte aus dem Saarland entführen könnten. Aber leider war die gute Anfangsoffensive nur ein laues Lüftchen, das wieder abebbte anstatt sich zum Sturm zusammenzubrauen.

Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem abwartende Saarbrücker über Umschaltmomente und Kontergelegenheiten nach Ballgewinn immer wieder mit hohem Tempo ins letzte Drittel der Sechzger eindrangen. Dort suchten sie schnell und aus vielen Positionen heraus Abschlüsse. Dass nicht noch höherer Schaden angerichtet wurde, ist durchaus etwas glücklich für Sechzig.

Die Sechzger konnten ihrerseits zwar durchaus eine angemessene Anzahl Angriffe bis ins letzte Drittel der Saarbrücker durchbringen. Sowohl beim Eindringen in die Box der Saarbrücker als auch beim Abschluss bzw. schon beim letzten Pass, hatten die Sechzger Probleme, die richtige Entscheidung zu treffen. Nahezu alles, was im letzten Drittel der Saarbrücker ankam, blieb ohne Gefahr für Tor oder Strafraum.

Bevor wir nun in die weitere Analyse starten, wie immer die wichtigsten Statistiken der Partie.

Statistische Werte der Partie 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München

  • Ballbesitz: TSV 1860 61% – 1.FCS 39%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 86% – 1.FCS 79%
  • defensive Zweikampfquote: TSV 1860 75% – 1.FCS 61%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860: 6/0 – 1.FCS 11/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 9,16 – 1.FCS 9,2

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Viel Ballbesitz und damit wenig anfangen können, ist eine Tätigkeit, die die Spieler von Maurizio Jacobacci am Sonntag zur Kunst erhoben haben. Im Normalfall ergibt sich für die Mannschaft mit deutlich mehr Ballbesitz ja meist ein Bild, bei dem es viele Rück- und Querpässe innerhalb der eigenen Defensivreihen gibt. Tja und genau das haben wir hier auch wieder, allerdings mit einer Anzahl an Querpässen, welche diejenige der Rückpässe im Defensivverbund deutlich übersteigt.

Ich hab bei 120 Querpässen der Defensivspieler untereinander aufgehört zu zählen. Warum spielt man Querpässe?

a) Weil einem nichts einfällt

oder

b) Weil sich keiner anbietet

oder

c) Weil der Gegner die Räume so gut zu stellt, dass man keine Passwege findet

Passgenauigkeit

Nachdem die Passgenauigkeit – wie die Ballbesitzquote – auch durch die sogenannten Sicherheitspässe in der Defensive nach oben geschraubt wird, sind die 86% in dieser Kategorie wieder kein Grund, in Jubel auszubrechen.

Allerdings muss man auch sagen, dass wenn die Sechzger dann irgendwann den Angriff nach vorne lancieren konnten, schafften es die Spieler des TSV 1860 auch häufig, bis ins letzte Drittel des 1. FC Saarbrücken einzudringen. Leider war dort dann von offensiver Effektivität nichts zu sehen.

Defensive Zweikampfquote

Hier muss ich nun wirklich loben! Oft ist es ja so, dass die Mannschaft mit dem größeren Ballbesitzanteil logischerweise weniger gegen den Ball arbeiten muss und daraus folgend weniger Zweikämpfe gegen den Ball führt bzw. führen muss.

Die Sechzger haben in Puncto Einsatzwille gegen den Ball am Sonntag sicherlich ein positives Ausrufezeichen gesetzt. Zwei defensive Zweikämpfe gegen den Ball pro Minute gegnerischer Ballbesitz ist ein absoluter Topwert, wenn man daneben die Intensität der Zweikampfführung im Schnitt betrachtet.

Schüsse/aufs Tor

Sechs Schüsse, davon keiner aufs Tor: Was soll man da noch analysieren? Kreieren und Verwerten von Chancen ist das, worum es im Fußball geht. Hier haben sich unsere Löwen am Samstag leider eine glatte Sechs verdient.

Dass die einzige Aktion, die man überhaupt vielleicht gefährlich nennen könnte, Belkahias Schuss in der 87. Minute war, setzt dem offensiven Offenbarungseid noch die Krone auf.

PPDA

Ein durchschnittlicher Wert für beide Teams. Allerdings muss man deutlich sagen, dass der TSV 1860 München speziell in der zweiten Halbzeit sehr gute Phasen hatte, was das Unterbinden und das Stören des Saarbrücker Positionsspiels betrifft. In der ersten Halbzeit war davon allerdings leider kaum etwas zu sehen.

Die Tore

Die Tore und andere Highlights könnt ihr hier noch einmal ansehen.

Genauer eingehen werden wir auf das spielentscheidende erste Tor.

Bei einem Angriff, der zunächst über die linke Saarbrücker Seite in die Hälfte der Sechzger gebracht wird, ist die komplette Abwehrkette der Sechzger so dermaßen aus der Position gezogen, dass der rechte Flügelspieler der Saarbrücker – Rizutto – von Rabihic mutterseelenallein, über die rechte Halbposition in die Box einlaufend, angespielt werden kann.

Verlaat ohne Gegenspieler müsste eigentlich bei Julian Günther-Schmid, dem späteren Torschützen, positioniert sein. Lannert, in dieser Situation bei Günther-Schmid, kann also gar nicht auf Rizutto reagieren.

Als Lannert bemerkt, dass eigentlich er für Rizutto zuständig wäre, ist es schon zu spät. Günther-Schmid entkommt in Lannerts Rücken. Verlaat geistert ohne Auftrag durch den Strafraum. Rizutto bringt die halbhohe Flanke vom rechten Torraumeck und schon steht es 1:0 durch den Abstauber von Günther Schmid, der sich im richtigen Moment lösen konnte.

Auch Greilinger hätte Rizutto durchaus auf dem Schirm haben können anstatt Rabihic andächtig aus sicherer Entfernung zuzusehen, was er da auf der rechten Seite macht.

Dieses Gegentor war absolut stümperhaft verteidigt – und zwar nicht nur von einem Spieler.

Das fiel auf

Positiv:

Es wird immer mehr nach spielerischen Lösungen gesucht, anstatt den Ball einfach mit dem Mariahilfspass blind nach vorne zu dreschen.

Mansour Ouro-Tagba kam nach der Halbzeit und fiel trotz ein paar wenigen Unsicherheiten überaus positiv auf. Der junge Amerikaner togolesischer Abstammung hinterließ einen guten ersten Eindruck.

Negativ:

Anspielstationen sind nicht nur im Mittelfeld Mangelware, sondern auch im Sturm. Sobald der Ball sich in der gegnerischen Box oder drum herum befindet, wird aus der sonst ruhig, zielstrebig und überlegt spielenden Mannschaft ein nervöser Hühnerhaufen, der vor lauter Zappeligkeit vergisst, dass speziell vor dem gegnerischen Tor Ruhe und Abgeklärtheit entscheidende Faktoren sind.

Fehler im Stellungsspiel, die man eigentlich nicht erklären kann. Wenn ein Spieler mal falsch steht, ist das ja kein Problem. Wenn sich aber in mehreren Situationen, die nicht im Umschaltspiel oder aus Kontern heraus entstehen, oder auch beim Gegentor zum 1:0, mehrere Spieler in der falschen Position befinden, dann ist das ein klarer Fall von fehlender Konzentration und fehlender Kommunikation auf dem Platz.

Fazit

In einem Schulzeugnis für dieses Spiel des TSV 1860 würde vermutlich die Bemerkung mit folgenden Worten beginnen: “Der stets bemühte Schüler war nicht in der Lage das Erlernte in den Prüfungen wiederzugeben.” Oder so ähnlich…

Wenn sich in der Offensive solche Leistungen in Zukunft häufen, können die Gegner demnächst ohne Torhüter nach Giesing anreisen.

Mehr habe ich heute nicht zu sagen.

Datenquelle: Wyscout

Fotogalerie zur Niederlage des TSV 1860 in Saarbrücken

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1 Fc Saarbrücken Tsv 1860 Fotogalerie Titelbild

Viel Grund zur Freude gab es für die Löwen am Sonntag im Saarland nicht. Spielerisch war das Ganze arg mau, Torschüsse blieben Mangelware. Einzig das Drittliga-Debüt des 18-jährigen Mansour Ouro-Tagba bleibt als positive Erinnerung hängen. Nichtsdestotrotz haben wir für Euch die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 in Saarbrücken zusammengestellt.

Fotogalerie zum Spiel des TSV 1860 in Saarbrücken

Zum Vergrößern der Bilder bitte jeweils auf das jeweilige Thumbnail klicken.

Interview mit Otto Steiner: Aussagen in der Übersicht

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Otto Steiner Tsv 1860 sechzger.de talk

Wer ist Otto Steiner?

In Folge 104 des Sechzger.de Talks gab es einen besonderen Gast: Otto Steiner. Zunächst zur Einordnung: Otto Steiner ist ehemaliger Vize-Präsident und Aufsichtsrat des TSV 1860 München. In letzter Zeit machte sein sehr kontroverses Interview in der SZ über den Ismaik-Einstieg die Runde. Schon dort bekräftigte er, dass er den Einstieg von Ismaik mittlerweile für einen Fehler hält. Laut ihm wäre die damalige fünftklassige Bayernliga die bessere Option gewesen, was bestimmt auch einige Fans heutzutage so sehen würden. Der BFV bestätigte den Löwen gemäß Steiner damals, dass der TSV 1860 nach einer Insolvenz in der 5.Liga hätte starten müssen/können/dürfen.

Wie kam Otto Steiner zur ARGE?

Im sechzger.de Talk wurde Steiner zu Beginn gefragt, wie die Verbindung mit der Fanclub-Vereinigung ARGE hergestellt wurde. Laut des Gastes in Folge 104 kam er durch seinen Kontakt Peter Leible (damals Marketing-Chef beim TSV 1860) zustande, der meinte „Otto wir brauchen dich in einem Gremium“. Zur gleichen Zeit kontaktierte ihn die ARGE, die er vorher nicht näher gekannt hatte. Steiner wurde so auch zum ersten Mal auf die anderen Vereinigungen wie Pro1860 und andere aufmerksam. Laut eigener Aussage wollte Steiner nie ein „Lagermann“ sein, welcher er dann aber wurde: der ARGE-Mann. Am Ende war er mit Karsten Wettberg Vize unter Präsident Albrecht von Linde. Es war eine Entscheidung, die spät nachts als Kompromiss getroffen wurde.

„Dann geht man so a bisserl naiv rein“

„Wenn du bei 60 von außen reinkommst und du kennst dieses ganze Geflecht nicht und diese Verbindungen von KGaA und e.V. und andere Ding nicht… Dann geht man da so a bisserl naiv rein.“

Eigentlich wollte Steiner nur als Fan und Geschäftsmann den TSV 1860 in offizieller Funktion unterstützen, aber es kam anders als er dachte. Je mehr er in die Materie eintauchte, desto kritischer wurde er gegenüber dem Kreditgeber Hasan Ismaik. Die Zusammenarbeit betrachtete er am Anfang noch positiv, bis er an dem Standpunkt endete, dass die Zusammenarbeit beendet werden müsse. Er landete sogar auf der sogenannten „Roten Liste“ der Investorenseite. Wie bekannt, schlug sich die ARGE auf die Investorenseite. Laut Steiner habe die ARGE für ihn „an Bedeutung verloren“. Damit hat er nicht unrecht: Die ARGE hat sich mittlerweile aufgelöst.

Die sogenannte „schweigende Mehrheit“ kam auch nicht gut weg. Steiner nannte Pro1860 „positiv gestimmt“ und „besser organisiert“. Der Gegenseite warf der Gast hingegen fehlende Eigeninitiative und Organisation vor.

Der Einstieg von Hasan Ismaik

Zu seiner Zeit im Aufsichtsrat des e.V., welcher mittlerweile dem Verwaltungsrat entspricht, wurde Otto Steiner ebenfalls befragt. Auf die Frage, wie es so lief, meinte Steiner. „90% der Aufsichtsratssitzungen sprach man über den Profifußball“. Lange wollte man damals eine Bankenlösung, welche die Zukunft des TSV 1860 München sichert. Kurz vor der Lizenzabgabe hatte man dies auch schon eingetütet, jedoch platzte diese, weil eine Bank kurzfristig absprang. Danach musste auf die Schnelle eine Lösung gefunden werden und diese hieß Hasan Ismaik. Auf die Frage, wieso das finanziell notwendig war und wie die Arena damit verbunden war, antwortete Steiner:

„In dem Arenavertrag wurde der 2. Liga Fall vergessen, anscheinend auch nicht gewollt, da die Löwen nicht absteigen werden, dass dann im Fall eines Abstieges die Kosten der Arena gesenkt werden“.

Zur Erinnerung: 6 Millionen Euro kostete den TSV 1860 pro Jahr! Laut Steiner war für die Einbindung der Fans hinsichtlich der Entscheidung, ob man Hasan Ismaik mit ins Boot nehmen wolle, nicht mehr genügend Zeit, da die Einladungsfristen zur Delegiertenversammlung zeitlich nicht mehr im Rahmen gewesen wären.

„Hasan Ismaik wusste nicht, was 50+1 ist“

Der Kontakt Ismaiks zu 1860 sei über Hamada Iraki, welcher über Uli Hoeneß auf die Löwen gestoßen war, zustande gekommen. Dem ehemaligen Manager und Präsidenten des FC Bayern sprach Steiner im Übrigen ein positives Zeugnis hinsichtlich der Zusammenarbeit mit den Löwen aus, da er konstruktiv und gegen den Untergang von 1860 handelte.

„Wusste Herr Ismaik, dass es in Deutschland sowas wie 50+1 gibt?” lautete die Frage, welche Otto Steiner ganz klar mit “nein” beantwortete. “Experten” hätten Ismaik damals übermittelt, dass er im Aufsichtsrat das letzte Wort haben würde und die Regeln bei einer Übernahme wie in England wären. Erst nach einem Treffen mit Steiner wurde ihm bewusst, dass dies nicht so sei. Ismaik soll darauf gepocht haben, über geheime Verträge mehr Macht zu bekommen. Dies wurde mit Verweis auf die Regularien der DFL entschieden abgelehnt. Ab diesem Zeitpunkt begann die bis heute andauernde Spaltung zwischen e.V. und KGaA. Teilweise wurde laut Steiner “wegen 100.000 Euro gestritten”. Nicht nur einmal haben diverse Aufsichtsräte (auch Steiner) sogar privates Geld reingeschossen, um Lizenzauflagen des TSV 1860 zu erfüllen. Die entsprechenden Beträge erhielten sie jedoch im selben Jahr zurück.

„Der Dialog ist daran gescheitert, da es nie einen gab“

Damals, als die Kommunikation des Investors noch nicht ausschließlich über Social Media erfolgte, reisten Vereinsvertreter aus München noch persönlich nach Abu Dhabi. Die Treffen dort verliefen jedoch auch unbefriedigend, teilweise ließ Ismaik seine Gäste stundenlang warten.

Noch heute finde kein Dialog zwischen den Gesellschaftern statt, der diese Bezeichnung verdiene. Er habe zwar Jahre lang des Bemühen seitens des Vereins wahrgenommen und wolle, diesem deswegen keine Vorwürfe machen, doch scheinbar sei eine direkte Kommunikation seitens Ismaiks nicht erwünscht. Er glaube zwar schon, dass Ismaiks Statthalter Saki Stimoniaris diesbezüglich auf den Mehrheitsgesellschafter einwirken wolle, dass dieser jedoch keinerlei Einfluss habe.

Einen professionellen Plan habe die Investorenseite heute noch nicht, so Steiner. Vielmehr stelle Ismaik lediglich finanzielle Mittel zur Verfügung, um seine eigene Firma nicht bankrott gehen zu lassen.

„Die letzten 20 Jahre war sicherlich nicht alles gut“

Während Ismaik oft bis zum letzten Moment wartete, um benötigte Mittel zu überweisen, da laut dessen Meinung nur “Dilettanten am Werk” seien, welche nicht gut mit seinem Geld umgehen würden, nahm man dieses Vorgehen von Vereinsseite mitunter so auf, dass Entscheidungen im Interesse Ismaiks erpresst werden sollen.

Robert Schäfer und Dieter Schneider waren nach Angaben Steiners die ersten, die alle Schulden des TSV 1860 offenlegten. Jede Tretmiene, jede Bombe und jeder Kredit der letzten Jahre wurde ausgegraben.

Auf Investorenseite hingegen lebte man laut Steiner an der Realität vorbei und schmetterte die Verpflichtung des potentiellen Sportchefs Marc Arnold ab, nur um später mit Sven-Göran Eriksson und Ian Ayre Namen ins Spiel zu bringen, die meilenweit an den Bedürfnissen eines finanziell klammen Zweitligisten vorbeizielten. An dieser Einstellung habe sich bis heute nichts geändert, so Steiner, und verwies in diesem Zusammenhang auf die Trainersuche nach der Entlassung Michael Köllners. Günther Gorenzel wurde da als Hauptschuldiger dargestellt, der es nicht auf die Reihe brachte, einen Nachfolger zu präsentieren, doch Steiner kann sich gut vorstellen, dass auch der jetzige Geschäftsführer Sport dazu angehalten wurde, diverse Optionen vorzustellen.

Was macht Otto Steiner aktuell?

Nachdem Otto Steiner nicht mehr gewählt wurde, strebte er kein weiteres Amt beim TSV 1860 an. Er wollte wieder Fan sein und sich nicht wieder einmischen (müssen). Zudem genieße er es, mit seinen Kindern und Neffen ins Grünwalder Stadion zu gehen und die Giesinger Kneipen zu besuchen. Insgesamt spricht Steiner sehr positiv über das Stadion in Stadtlage und lässt wenige gute Wort über die Arena in Fröttmaning. Er stellt jedoch auch klar, dass ein Stadion mit mindestens 24.000 Zuschauern hermüsse, jedoch seien 30.000 das Maximum, da man sonst wieder leere Plätze hätte.

Sechzig um sieben: Ouro-Tagba weckt Lust auf mehr

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Der TSV 1860 München kehrte mit einer verdienten Nierderlage aus Saarbrücken zurück. Einzig das Debüt von Mansour Ouro-Tagba war ein Lichtblick für die Löwenfans.

Gelungenes Profi-Debüt von Mansour Ouro-Tagba

In der Halbzeit wurde Mansour Ouro-Tagba für den glücklosen Fabian Greilinger eingewechselt. Das Talent aus dem NLZ sollte auf dem linken Flügel für mehr Durchschlagskraft sorgen und 1860 helfen, nach dem 0:2-Pausenrückstand noch eine Aufholjagd zu starten.  Die Aufholjagd konnte zwar nicht mehr gestartet werden, aber das Löwentalent mit der Rückennummer 32 wusste bei seinen ersten 45 Profiminuten durchaus zu gefallen. Und das obwohl der 18-Jährige bei der U19 eigentlich als Mittelstürmer zum Einsatz kommt. In seiner Altersklasse kommt seine bulligen Statur besonders zur Geltung und er kann sich in Zweikämpfen häufig durchsetzen. Auch Trainer Jacobacci war mit Ouro-Tagbas Debüt zufrieden und sieht noch Luft nach oben: “Ich hätte mir gewünscht, dass man ihn noch besser anspielt, damit er das Eins-gegen-Eins suchen kann”.

Wörl bei Köllner auf der Liste?

Marius Wörl hat in der Rückrunde den Durchbruch, den wir Ouro-Tgba wünschen, schon geschafft. Eigentlich Grund zur Freude bei allen Beteiligten. Allerdings besitzt das Talent nur einen Födervertrag bis Saisonende. Das Geschäft bringt es mit sich, dass auch andere Vereine um die Gunst von Marius buhlen. Laut Kicker sind offenbar mehrere Zweitligisten am Junglöwen interessiert. Außerdem soll Michael Köllner daran interesiert sein, Wörl nach Ingolstadt zu locken und wieder unter seine Fittiche nehmen zu können.

Vertragspoker mit Deichmann

Auch Yannick Deichmanns Vertrag bei 1860 läuft am Ende der Saison aus. Der Verein hat bereits seine Karten auf den Tisch gelegt und möchte Deichmann halten. Es wird sogar spekuliert, dass man ihm das Kapitänsmat überttragen möchte. Deichmann aber wollte sich im Interview nach dem Spiel in Saarbrücken nicht festlegen. Sein Fokus liegt darauf noch in dieser Saison “für positive Schlagzeilen zu sorgen”. Angeblich sind mehrere an Deichmann dran.

News aus der dritten Liga

HFC zieht ins Halbfinale des Landespokals Sachsen-Anhalt ein

Die in der Liga noch vom Abstieg bedrohten Hallenser besiegten den Siebtligist VfB Merseburg im Viertelfinale des Landespokals Sachsen-Anhalt mit 8:0. Dabei kam vornehmlich der zweite Anzug des HFC zum Einsatz. Im Halbfinale trift der HFC auf den Oberligisten SV Westerhaufen.

Lob für Ersatz-Linienrichter

Oberliga-Schiedsrichter Jannis Jäschke saß am Samstag Nachmittag in der Brita-Arena auf der Tribüne. Als sich Linienrichter Schlüwe verletzte und nicht mehr weiter machen konnte, wurde per Stadiondurchsage eine Ersatzmann gesucht. Jäschke meldete sich und stand 30 Minuten später auf dem Platz. Er machte seine Sache gut und wurde nach dem Spiel von allen Seiten gelobt.

Damit seid Ihr wieder bestens informiert, was an der Grünwalder Straße und in der dritten Liga vor sich geht. Sechzger.de wünscht einen guten Start in die kurze Arbeitswoche.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Saarbrücken: Sechzig und der Alkohol

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Die noch anstehenden Spiele der laufenden Saison des TSV 1860 München sind aktuell eher nebensächlich. So regt sich wahrscheinlich Niemand über die gestrige 2:0 Niederlage in Saarbrücken auf. Vielmehr beschäftigt den Löwenkosmos aktuell die “Schnaps-Affäre”, Sechzig und der Alkohol ist also das Thema der Woche.

BILD deckt Schaps-Affäre auf

Christina Ellwanger von der BILD-Zeitung war die Erste, die das Thema in die Öffentlichkeit brachte. Damit setzte sie den thematischen Hauptpunkt der Löwenwoche. Drei Löwenspieler sollen in der Kabine vor und zwischen den Trainingseinheiten Schnaps getrunken haben. Den Suspendierungen vor dem Saarbrücken-Spiel nach zu urteilen, waren die Betroffenen wohl Raphael Holzhauser, Marcel Bär und Joseph Boyamba.

Unprofessionelles Verhalten

Natürlich muss man nicht groß drüber reden, dass das Verhalten der drei (wer auch immer es war, aber ein Zusammenhang mit der Suspendierung dürfte kaum zu dementieren sein) unprofessionell ist. Die Herren sind Leistungssportler und alle drei vermuteten Trinkbrüder sind in einem Alter, in dem sie eine Vorbildfunktion haben und solche Eskapaden eigentlich nicht mehr nötig haben sollten. Außerdem sind die drei für die kommende Saison vertragslos und sollten daher durch gute Leistungen auf sich aufmerksam machen. Schließlich wollen sie einen neuen Vertrag, sei es in Giesing oder sonstwo. Schnaps in der Kabine ist da wenig förderlich.

Überwältigendes Medien-Echo zu Sechzig und dem Alkohol

Interessant ist aber, welches Medien-Echo die Aktion der drei hervorgerufen hat. Es wurde bundesweit berichtet und das Medienecho war gigantisch. Allerdings muss man sich schon wundern, was die Presse daraus gemacht hat. Die tz nannte die Spieler “Trunkenbolde”. Das geht meines Erachtens wirklich zu weit. Obwohl gemutmaßt wird, dass es bereits unter Michael Köllner seit der Wies’n ähnliche Vorfälle gegeben hat, denke ich nicht, dass der Löwenkader eine Ansammlung von Säufern ist. Das hätte man wahrscheinlich schon früher gemerkt und nicht so lange unter der Decke halten können. Außerdem wundert es mich extrem, wie die Presse auf ein doch so nebensächliches Thema anspringt, obwohl bei 1860 ganz andere Dinge viel mehr im Argen liegen. Das Unwesen, das der sogenannte Investor und sein Statthalter abziehen, genießt offenbar wesentlich weniger mediale Strahlkraft als Sechzig und der Alkohol. Dabei gäbe es hier Einiges mehr und inhaltlich wesentlich Gehaltvolleres zu berichten, als die Geschichte von drei Profis, die zum Stamperl greifen. Aber offenbar sind ein ausschließlich über Social Media kommunizierender Hauptgesellschafter und sein die 50+1 Regel nicht verstehender Adlatus keine so interessanten Themen.

Was bleibt nach dem Schnaps-Skandal?

Nachdem ja nun zeimlich sicher ist, wer die drei betroffen Spieler sind, frage ich mich, wie es mit Ihnen weiter geht. Bei Raphael Holzhauser scheint mir auf der Hand zu liegen, dass der ganze Transfer von vorne bis hinten ein Missverständnis aller Seiten war und er nach der Saison zu Leuven zurückkehren wird. Er hat bei 1860 keinerlei spielerische Akzente gesetzt. Bei Marcel Bär gab es ja schon Spekulationen, dass er in seine norddeutsche Heimat zurück kehren will. Mit der Hypothek des Schnapselns, dürfte er aber seine Aktien bei anderen Vereinen nicht gerade zum Steigen gebracht haben. Außer vielleicht bei Jägermeister Braunschweig, um noch einen ganz flachen Witz einzustreuen. Ein Verbleib bei Sechzig scheint aber auf Grund der Alkohol-Eskapade noch unwahrscheinlicher als vorher. Aber selbst ohne diese Episode waren seine Leistungen nach der Verletzung nicht mehr auf dem Niveau der Vorsaison. Bleibt Joseph Boyamba, der eigentlich die letzten Wochen im Aufwind war. Nicht Wenige sahen ihn als einen zentralen Baustein im Kader der nächsten Saison. Man wird sehen, wie Jacobacci und Gorenzel darauf reagieren werden. Wieso ausgerechnet er in der Kabine gezecht hat, ist für mich das größte Mysterium an der ganzen Sache.

Die Sache mit der Disziplin

Frappierend fand ich, wie lange Maurizio Jacbacci benötigte, um die Frage nach der Disziplin in seiner Mannschaft zu beantworten. Nach sekundenlangem Schweigen (das wohl mehr ausdrückt, als er zugeben will) antwortete er, dass die Mannschaft auf dem Platz die nötige Disziplin habe. Das lässt tief blicken. Wahrscheinlich ist dieser Kader doch ein schwierig zu trainierender Haufen und keine Mannschaft. Denn bei einer Mannschaft, die zusammen hält, hätte der Sportgeschäftsführer wahrscheinlich nicht Mal Wind von der Sache bekommen. Darauf einen Dujardin, liebe Löwen!

Liveticker: 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München (34.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 34. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem 1.FC Saarbrücken und dem TSV 1860 München!

Während die Gastgeber noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wollen, ist die Saison für die Löwen gelaufen. Dennoch will der TSV 1860 München auch heute in Saarbrücken versuchen, nach 90 Minuten als Sieger vom Platz zu gehen. sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut bereits weit vor Anpfiff mit zahlreichen Bildern von der Anreise sowie aus dem Stadion.

Aufstellung:
1 Hiller – 39 Morgalla, 3 Lang, 4 Verlaat, 36 Steinhart (18′ Lannert) – 20 Deichmann, 38 Wörl – 11 Greilinger, 7 Lex (C), 14 Skenderovic – 19 Lakenmacher

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 5 Moll, 10 Kobylanski, 22 Lannert, 27 Belkahia, 30 Cocic, 32 Ouro-Tagba

Tore:
1:0 Günther-Schmidt (24′), 2:0 Gaus (34′)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 haben sich sowohl Tim Rieder als auch Erik Tallig schwer am Knie verletzt und fallen daher lange aus. Marius Willsch muss wie auch Albion Vrenezi verletzungsbedingt passen, Daniel Wein ist ebenfalls angeschlagen. Zudem verzichtet Maurizio Jacobacci auf Joseph Bombaya, Raphael Holzhauser und Marcel Bär. Dafür wird erstmals Mansour Ouro-Tagba im Spieltagskader stehen.

Die Gastgeber aus Saarbrücken müssen eventuell auf Zeitz und Kerber verzichten. Ex-Löwe Neudecker hat sich dagegen wieder fit gemeldet und könnte gegen seinen ehemaligen Verein zum Einsatz kommen.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Tim Rieder, Joseph Boyamba, Albion Vrenezi und Daniel Wein haben vier gelbe Karten vorzuweisen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie ein Spiel aussetzen. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Stefan Lex, Meris Skenderovic, Martin Kobylanski und Christopher Lannert bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Trotz allem – auch heute machen sich natürlich wieder Löwenfans auf den Weg nach Saarbrücken und unterstützen den TSV 1860 München aus dem Gästeblock.Für Kurzentschlossene dürfte es vor Ort schwierig werden, da es keine Tageskassen geben wird.

Nach zwei kostenlosen Übertragungen im April wird dieser Service heute nicht angeboten.  Die Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Vorschau 1. FC Saarbrücken – TSV 1860 München

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Während der 34. Spieltag der dritten Liga bereits in vollem Gange ist, haben der TSV 1860 München und der 1. FC Saarbrücken bisher nur zugeschaut. Heute Nachmittag um 14:00h wird es für beide Teams dann ernst.

Unterschiedliche Ausgangslagen bei Saarbrücken und 1860

Beim zweiten Gastspiel der Löwen im renovierten Ludwigspark geht es für 1860 um nicht mehr viel. Die Gastgeber stehen dagegen noch mitten im Kampf um die DFB-Pokalqualifikation oder mehr. Nach den gestrigen Ergebnissen liegt der FCS zwar “nur” auf Rang 7. Gewinnt Saarbrücken aber morgen gegen 1860, liegt man Dynamo Dresden (aktueller Vierter) mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken. Da werden die Saarländer alles daran setzen, gegen die Löwen die Punkte zu holen.

Neudecker und Zeitz fraglich

Bei den Gastgebern sind Ex-Löwe Neudecker und Abwehr-Ass Zeitz wegen Blessuren fraglich. Im Saar-Pokal-Halbfinale, das Saarbrücken mit 3:2 nach Verlängerung beim FC Homburg gewinnen konnte, verletzte sich Stürmer Kerber ebenfalls. Er scheint aber wohl rechtzeitig wieder fit zu werden. Nach der nicht eingeplanten Niederlage beim damaligen Schlusslicht SV Meppen ist der FC Saarbrücken gegen 1860 sicher auf Wiedergutmachung aus. Vor der Niederlage im Emsland zeigte sich Saarbrücken in der Liga in prächtiger Form. Die letzte Niederlage davor datiert vom 04.03., als man gegen den VfL Osnabrück den Kürzeren zog.

“Schnapsskandal” dominiert bei 1860

Die Löwen lassen die Saison gemütlich austrudeln und die Mannschaft scheint die Geselligkeit im Mannschaftskreis substantiell verbessern zu wollen. Dazu wurde vor und zwischen den Trainings wohl verbotenerweise hin und wieder zu einem Fläschchen Hochprozentigen gegriffen. So stand im Verlauf der Woche der “Schnapsskandal” an der Grünwalder Straße im Mittelpunkt. Pressesprecher Kmeth und Trainer Jacobacci versuchten das Thema bei der Löwenrunde weitgehend zu umschiffen, was aber nicht hundertprozentig gelang. Besonders Jacobaccis langes Zögern auf die Frage, ob seine Mannschaft diszpliniert sei, sprach Bände. Ebenso wie die Antwort: “Auf dem Platz schon”. Vrenezi und Wein fehlen verletzt. Dem Vernehmen nach werden Holzhauser, Bär und Boyamba die Reise ins Saarland nicht antreten. Die drei sind nicht verletzt. Wer einen Zusammenhang mit der Schnaps-Affäre sieht, liegt wahrscheinlich nicht falsch. Aber bestätigt von offizieller Seite ist nichts. Vielleicht setzt das beim Rest neue Kräfte frei und die Löwen können vor etwa 1.100 Löwenfans, die die Mannschaft an die Saar begleiten, überraschen. Eins ist bei 1860 einfach immer erstklassig: die Reiselust zu Auswärtsspielen. Wir sind natürlich für Euch auch mit am Start und berichten im sechzger. Liveticker ab dem späten Vormittag von der Anreise und dem Spiel.

7:2! TSV 1860 II gegen TSV 1860 Rosenheim in Torlaune

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TSV 1860 München II Heimspiel Gilching Gegen TSV 1860 Rosenheim

Der TSV 1860 München II hat vor 100 Zuschauern am heutigen Samstag in Gilching gegen den TSV 1860 Rosenheim ein Schützenfest gefeiert. 7:2 hieß es nach 90 Minuten gegen den Tabellenvorletzten der Bayernliga Süd. Anian Brönauer trug sich gleich drei Mal in die Torschützenliste ein.

TSV 1860 München II mit klarem Heimsieg gegen Rosenheim

Es muss Gründe für den Tabellenplatz gebenäußerte Trainer Frank Schmöller vor dem Duell der zweiten Mannschaft des TSV 1860 München gegen Rosenheim. Entsprechend wollte er nach den Siegen gegen Türkspor Augsburg und in Nördlingen direkt die nächsten drei Zähler nachlegen. Das gelang seiner Mannschaft auch – und wie! Bereits zur Pause führten die Löwen klar mit 3:0 durch Tore von Judge (4.), Brönauer (11.) und Neziri (34.). Nach dem Seitenwechsel durfte sich dann auch Zehetbauer in die Torschützenliste eintragen (53.). Die Gäste aus Rosenheim kamen wenig später gegen den TSV 1860 II zwar zum Anschlusstreffer durch Nkunga (56.), doch mehr als Ergebniskosmetik gelang nicht mehr. Stattdessen stellte Beutel für die Weiß-Blauen nur eine Minute später den alten Abstand wieder her.

Besonders hervor stach am heutigen Tage Anian Brönauer, der noch zwei weitere Treffer erzielte und damit der Mann des Tages war (76., 82.). Den Rosenheimern gelang nur noch der zweite Ehrentreffer durch Cosentino kurz vor Schluss (88.).

Die Löwen liegen auf Platz 7 in der Bayernliga Süd und können die Saison entspannt ausklingen lassen. Kommende Woche wartet mit dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer Schalding-Heining ein großer Brocken auf die formstarke U21 des TSV 1860. Die Gäste aus Rosenheim müssen hingegen aufpassen, dass sie nicht noch von Hallbergmoos überholt werden. Ansonsten würde der TSV 1860 Rosenheim dem direkten Abstieg ins Auge blicken müssen.