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TSV 1860 – SC Freiburg II (1:0), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 – SC Freiburg II (1:0), dem dritten Heimsieg der Sechzger in Folge. Überraschend, etwas glücklich, aber nicht unbedingt unverdient gingen die Löwen am Samstag als Gewinner vom Platz.

TSV 1860 – SC Freiburg II endete am Samstag mit einem Sieg der Löwen. Jacobaccis Elf, wie immer im 4-2-3-1 System und mit einer sehr defensiven Herangehensweise auf dem Platz, schlägt die von Thomas Stamm im 4-1-4-1 auf den Platz geschickten Freiburger mit 1:0.

Die für offensives, attraktives Spiel bekannten Freiburger verschoben bei eigenem Ballbesitz über die Außenspieler in den beiden Viererketten das 4-1-4-1 auf ein 4-1-2-3, bei dem einer beiden Außenverteidiger situationsabhängig ebenfalls so weit mit aufrückte, dass während mancher Angriffssequenzen fünf Spieler in der vordersten Freiburger Linie zu finden waren.

Gegen den Ball stand Freiburg mit beiden Linien sehr hoch. Generell ging Freiburg wie erwartet bei Ballverlusten sofort und oft erfolgreich ins Gegenpressing.

Die Löwen legten ihr Spiel gegen den Ball tief an und versuchten mit Umschalt- und Konterangriffen dagegenzuhalten.

Eine einseitige erste Halbzeit, in der Freiburg fast nach Belieben dominierte, endete mit dem Schock des 1:0 für die deutlich überlegenen Gäste, die zu diesem Zeitpunkt schon einige gute Chancen liegengelassen hatten.

In Halbzeit zwei zeigte sich beim Ballbesitz ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang. Das Stellungsspiel der Sechzger war nun aber gegen den Ball etwas besser, sodass man den Freiburger Angriffen früher den Schwung nehmen konnte.

Trotz Chancengleichheit in Halbzeit zwei passierte aber nichts mehr, was einen Sieg des TSV 1860 München verhinderte.

Bevor wir nun zur Analyse kommen, die wichtigsten statistischen Daten der Partie.

Statistische Daten des Spiels TSV 1860 – SC Freiburg II

  • Ballbesitz: TSV 1860 37% – SCF II 63%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 73% – SCF II 82%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 59% – SCF II 54%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860: 8/3 – SCF II 16/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 16,47 – SCF II 5,65

Analyse der statistischen Daten

Ballbesitz

Die absolute Spielkontrolle in Halbzeit eins durch die Gäste kann man nicht wegdiskutieren. Die hohe Quote beim Ballbesitz für den SC Freiburg II im Spiel gegen den TSV 1860 München lag nicht wie oft daran, dass der Mannschaft, die den Ball hatte, nichts eingefallen wäre und sie deshalb viel in der eigenen Defensive den Ball herumschob. Freiburg hatte immer Ideen, die Spieler des SCF waren permanent in Bewegung, und der jeweils ballführende Freiburger Spieler fand in den meisten Situationen einen anspielbaren Kollegen.

Die Sechzger hatten den Ball – wenn sie ihn denn mal hatten – in den meisten Situationen für zwei Pässe oder weniger in den eigenen Reihen, bevor er wieder weg war. Ballkontrolle und Passgenauigkeit waren in der ersten Halbzeit bei den Löwen größtenteils nicht das Gelbe vom Ei.

In der zweiten Halbzeit brachten die Löwen die Leistung dann auf ein annehmbares Niveau, bei dem zwar immer noch die Spitzenmannschaft aus Freiburg mehr Spielanteile hatte, aber in Puncto abgeschlossener Offensivaktionen beide Teams gleichauf liegen.

Passgenauigkeit

Der erste Blick

Ballbesitz und Passgenauigkeit in Abhängigkeit zu bringen, macht auf den ersten Blick bei den Werten für den ein oder anderen möglicherweise Sinn, aber betrachtet man die Halbzeiten getrennt von einander, hat der TSV 1860 München in der ersten Halbzeit lediglich über ein Drittel der Gesamtzeit den Ball, aber eine leicht bessere Passgenauigkeit als während der zweiten Halbzeit, in der mit 7% mehr Ballbesitz im Vergleich zum ersten Durchgang die Kugel häufiger und länger in Reihen der Löwen war, aber die Passgenauigkeit schlechter wurde.

Das ist zunächst etwas, das einem unlogisch erscheinen mag. Im Endeffekt ist das aber recht schnell erklärt: Mit mehr eigenem Ballbesitz ergibt sich auch mehr Ballbesitz im gegnerischen letzten Drittel. Dort ist die Fehlpassquote einfach höher als auf dem restlichen Spielfeld. Klammern wir die Pässe dort aus, verschiebt sich die Quote positiv. Dazu kommt, dass aufgrund des taktischen Plans mit Umschalt- und Konterangriffen, also mit vertikalem Spiel, zu agieren, auch lange Bälle ein häufig genutztes Mittel zum Raumgewinn waren und diese sind ebenfalls oft ein Ungenauigkeitsfaktor. Bei einem Anteil von mehr als der Hälfte der Vorwärtspässe ist es dann nicht weiter verwunderlich, wenn auch da ein Großteil nicht ankommt.

Freiburg steht gut

Die generell recht niedrige Erfolgsquote im Passspiel ist vor allem dem guten Stellungsspiel der Gäste und der Spielintelligenz der Freiburger Defensivspieler geschuldet. Das Timing beim Einlaufen in gegnerische Passwege der Freiburger und die dem taktischen Plan über Umschaltspiel und Konter gegen Freiburg zu agieren, führten aber am Ende gemeinsam zu dieser niedrigen Quote bei den Löwen.

Über die Passsicherheit und Spielgestaltung der Gäste brauchen wir, denke ich, nur wenige Worte verlieren. Eine hohe Passgenauigkeit bedeutet im Fall Freiburg am Samstag nicht wie so oft viel Ideenlosigkeit oder Ähnliches, sondern andauerndes Drücken in Richtung gegnerischer Sechzehner. Aus Freiburger Sicht mit viel Pech behaftete Abschlüsse am Ende teilweise furios vorgetragener Angriffe, bringen am Ende dann eben nicht den Lohn für die geleistete Arbeit.

Defensive Zweikampfquote

Mit 59% hat der TSV 1860 München mal wieder eine unterdurchschnittliche Leistung gezeigt, was das Gewinnen direkter Zweikämpfe am Boden betrifft und in der Luft sehen die Zahlen auch nicht rosig aus. Aber eins nach dem anderen: Auch hier sind es wieder komplett unterschiedlich Spielhälften, die man betrachten muss.

Hatten die Löwen im ersten Durchgang noch kaum Zugriff auf den jeweils ballführenden Freiburger, wurde dies in der zweiten Halbzeit deutlich verbessert und erfolgreicher verteidigt. Das Stellungsspiel war allerdings in den meisten Fällen bei Ballgewinnen der ausschlaggebende Faktor, denn die Balleroberungen für die Sechzger durch abgefangene Bälle übertreffen ungewöhnlicher Weise alle anderen Balleroberungsarten im Spiel.

Freiburgs Quote diesbezüglich ist noch schlechter als die der Löwen. Allerdings muss man hier sehen, wie oft der eigene Hintermann dann entweder den Ball abfangen oder ihn selbst im Zweikampf erobern konnte.

Somit ist die defensive Zweikampfquote sowohl bei Sechzig als auch bei Freiburg ohne Kontext betrachtet wenig Aussagefähig. Zusammenfassend kann man sagen: Nach einer sehr unsicheren ersten Halbzeit standen die Löwen in Halbzeit zwei sehr stabil gegen den Ball. Freiburg war über die ganzen 90 Minuten defensiv hellwach, aber hatte wie oben schon erwähnt Pech.

Schüsse/aufs Tor

Lediglich acht Schüsse haben die Sechzger in neunzig Minuten fabriziert – jeweils vier pro Halbzeit. Bei der Ballbesitzverteilung ist das eigentlich ein respektabler Wert. Auch die Schussgenauigkeit ist mit 37,5% auf einem guten Level. Problematisch waren allerdings wieder die Positionen, aus den teilweise abgeschlossen wurde. Lediglich drei Schüsse wurden aus der gegnerischen Box abgefeuert.

Freiburg ließ in Halbzeit eins ein Feuerwerk an Schüssen aufs Tor des TSV 1860 los. Für zwölf Versuche brauchen die meisten anderen Teams beide Halbzeiten. Man dürfte sich auch nicht beschweren, hätte Freiburg bis zum Pausentee schon selbst zwei Treffer verbucht gehabt.

Dass Sechzig es in Halbzeit zwei geschafft hat, Freiburg so in den Griff zu bekommen, dass die Schussstatistik für den zweiten Durchgang ausgeglichen ist, war eine gute Reaktion von Jacobaccis Mannschaft auf die sehr einseitige erste Spielhälfte.

Lediglich Nuancen felhlten zum Erfolg für den SCF mit insgesamt drei Alutreffern und vier weiteren Schüssen, die Löwenkeeper Hiller Arbeit verschafften.

PPDA

Die Zahlen sagen hier wirklich alles. Freiburg presste das komplette Spiel über konsequent gegen die Positionsangriffe der Sechzger. Außerdem wurde, egal wo auf dem Spielfeld der Ball verloren wurde, von Freiburger Seite her sofort ins Gegenpressing gegangen. Die Freiburger Spieler gaben kaum einen Ball verloren.

Ganz anders die defensive Herangehensweise der Löwen. Mit Lakenmacher als Spieler, der spät das gegnerische Aufbauspiel zunächst allein eher alibihaft störte, und einem aus der zweiten Reihe aufrückenden Holzhauser, wenn Freiburg in die Nähe des Mittelkreises kam, wurde von Seiten der Löwen eher leichte Angriffssteuerung betrieben, als dass man das tatsächlich Pressing nennen könnte.

Das Tor

Ein direktes Freistoßtor für die Löwen – etwas, was wir schon lange nicht mehr bejubeln durften. Vorbei an Freund und Feind von der halbrechten Seite durch Holzhauser getreten, landete der Ball im langen Eck hinter einem verdutzten Atubolu im Netz.

Nuch einmal anzusehen ist es, wie weitere Highlights auch, hier.

Das fiel auf

Pfosten, Latte und Hiller halten die Löwen in der ersten Spielhälfte in der Partie.

Zum dritten Mal in Folge zu Hause zu Null gespielt.

Die fehlende Präzision der Sechzger bei vielversprechenden Umschaltmomenten in mehreren Szenen hat die ein oder andere weitere Torchance für die Löwen verhindert.

Fazit

Die Partie des TSV 1860 München gegen den SC Freiburg II brachte am Ende des Tages eigentlich genau das, womit jeder gerechnet hatte. Mit dem Unterschied, dass das Ergebnis der Partie das, was auf dem Platz stattfand, doch gehörig auf den Kopf stellte.

Nein, der TSV 1860 München hat sicherlich nicht unverdient, aber ganz sicher sehr glücklich gewonnen.

Für die letzten Spiele, deren Ergebnisse ja nun wirklich gänzlich unwichtig sind, würde ich mir nun ein paar personelle Experimente in die Richtung “Jugend forscht” in der Startformation wünschen.

Datenquelle: Wyscout

Fotogalerie zum Sieg der Löwen gegen den SC Freiburg II

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TSV 1860 SC Freiburg II Fotogalerie Titelbild Löwen

Raphael Holzhauser sorgte am Samstag Nachmittag für das goldene Tor auf Giesings Höhen, als der TSV 1860 die Gäste aus dem Breisgau mit 1:0 in die Knie zwang. Wir haben für Euch die schönsten Impressionen vom Sieg der Löwen gegen den SC Freiburg II zusammengefasst.

Fotogalerie zum Sieg der Löwen gegen Freiburg II

Zum Vergrößern der Fotos einfach auf das jeweilige Vorschaubild klicken!

Sechzig am Wochenende: Löwinnen siegen wieder

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TSV 1860 Frauen Löwinnen SG Aschheim Kirchheim (3)

Zwei Niederlagen mussten die Löwinnen zuletzt einstecken, gegen die SG Aschheim/Kirchheim bog die Elf von Trainer Mariano Frate jedoch wieder in die Erfolgsspur ein.

Löwinnen siegen wieder

Auch wenn der Aufstiegszug sehr wahrscheinlich für die Löwinnen abgefahren ist, so gab es am Samstag doch Grund zu Freude. Gegen die SG Aschheim/Kirchheim gab es endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis. Stefanie Stepberger sorgte vor 186 Zuschauern in der 71. Minute für das goldene Tor auf dem Sechser-Platz.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 03.05.

18.45 Uhr: FC Fasanerie-Nord – Senioren C 2:3
19.00 Uhr: SV Planegg-Krailling – U15 0:1

Donnerstag, 04.05.

18.00 Uhr: SC Baldham-Vaterstetten U10 – U9 0:11

Freitag, 05.05.

19.30 Uhr: SV Pullach II – Dritte 2:3

Samstag, 06.05.

10.30 Uhr: U12 – FC Schwabing U13 6:1
12.30 Uhr: U13 – SpVgg Unterhaching 10:3
13.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14 0:6
13.00 Uhr: DJK Don Bosco Bamberg U17 – U16 0:2
14.00 Uhr: Profis – SC Freiburg II 1:0
15.00 Uhr: U17 – Hertha BSC 2:3
15.00 Uhr: SV Akgüney Spor München – Senioren C 0:14
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG Hohenlinden/Forstern 3:1
15.00 Uhr: SV Schalding-Heining – U21 2:0
17.00 Uhr: Löwinnen I – SG Achheim/Kirchheim 1:0

Sonntag, 07.05.

09.30 Uhr: U11 – SV Hammerschmiede U12 -:-
11.00 Uhr: U19 – Hannover 96 0:3
11.00 Uhr: JFG Grünbachtal U15 – U14 0:15
14.30 Uhr: FC Croatia München – Vierte 3:4

Die U12 bestritt jeweils zwei kurze Testspiele gegen den FC Augsburg (1:0 und 1:1) sowie die SpVgg Unterhaching (0:0 und 0:2).

Sechzig um Sieben: Profis, Dritte und Vierte mit knappen Siegen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Nicht nur die Profis konnten am Samstag einen Dreier einfahren, auch die Dritte und die Vierte kamen zu knappen Siegen. Während das Team von Maurizio Jacobacci die Saison locker austrudeln lassen kann, dürfen die 3. und die 4. Mannschaft des TSV 1860 noch vom Aufstieg träumen.

TSV 1860 besiegt den SC Freiburg II

In einer erstaunlich mitreißenden Partie besiegten die Löwen die Gäste aus dem Breisgau durch ein Tor von Raphael Holzhauser mit 1:0. Auch wenn es letztendlich nur um die goldene Ananas ging, so stimmten Einsatz und Laufbereitschaft bei der Elf von Maurizio Jacobacci. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Trainer auch auf der Pressekonferenz.

Weniger erfreulich ist jedoch, dass auch Jacobacci keine wirkliche Konstanz in die Leistung der Löwen bringt. Mal schaut das toll aus, was der TSV 1860 auf den Rasen bringt, dann gelingt mal kein einziger Torschuss, so wie zuletzt auswärts beim 1. FC Saarbrücken.

U21 verliert beim SV Schalding-Heining

Keinen Grund zur Freude gab es für die U21. Sie unterlag beim SV Schalding-Heining mit 0:2.

Dritte und Vierte mit knappen Siegen

Während die 3. Mannschaft bereits am Freitag trotz knapp vierzigminütiger Unterbrechung einen 3:2-Arbeitssieg beim SV Pullach II einfuhr, drehte die Vierte ihre Partie beim FC Croatia München in der Nachspielzeit.

Beide e.V-Teams des TSV 1860 dürfen noch vom Aufstieg träumen.

Alle Wochenend-Ergebnisse des TSV 1860 bekommt Ihr heute um 9 Uhr auf sechzger.de präsentiert!

Hasan Ismaik kommt nach München

Große Aufmerksamkeit erhielt unser Kommentar zum bevorstehenden Besuchs Hasan Ismaiks in München. Statt sich mit den Vereinverantwortlichen der Löwen zu treffen, plant der Mehrheitsgesellschafter die Teilnahme bei einer Veranstaltung eines investorenfreundlichen Blogs. Man muss halt Prioritäten setzen und der TSV 1860 scheint Hasan Ismaik nicht ganz so wichtig zu sein…

SpVgg Bayreuth entlässt Trainer Kleine

Drei Spieltage vor Saisonende trennt sich der Tabellenletzte SpVgg Bayreuth von Trainer Thomas Kleine. Nach fünf Niederlagen am Stück ziehen die Oberfranken die Reißleine. Ob ein neuer Coach angesichts des Rückstandes von 7 Punkten und 28 Tore aufs rettende Ufer noch etwas bewirken kann, darf bezweifelt werden. Vorerst übernimmt Co-Trainer Julian Kolbeck.

Sonntagsspiele der dritten Liga: Saarbrücken bleibt oben dran

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Blick auf die Konkurrenz bei sechzger.de: so haben die anderen Vereine in der 3.Liga abgeschnitten

Nachdem etwas glücklichen 1:0 Sieg des TSV 1860 München gegen den SC Freiburg II standen heute die Sonntagsspiele der dritten Liga auf dem Programm. Durch ein spätes Tor konnte Saarbrücken in Oldenburg gewinnen und bleibt somit an den Aufstiegsplätzen dran.

VfB Oldenburg – 1. FC Saarbrücken 0:1 (0:0)

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Beide Teams benötigten einen Sieg, um ihre Saisonziele noch erreichen zu können. Oldenburg, um den Abstieg noch zu vermeiden, Saarbrücken, um an den Aufstiegsplätzen dran zu bleiben. Im Marschwegstadion kam der VfB Oldenburg vor 5.300 Zuschauern besser in die Partie. Starke verfehlte mit dem Kopf in der 11. Minute den Führungstreffer für die Gastgeber um Zentimeter. Das war der Weckruf für die Gäste, die fortan aktiver am Spiel teilnahmen. Ex-Löwe Neudecker prüfte Dornebusch mit einem Fernschuss von der Strafraumgrenze erstmals (17. Minute). In der 29. Minute musste Batz gegen Hasenhüttl eingreifen, der nach schöner Kombination das 1:0 auf dem Fuß hatte. Kurz vor der Pause kam Saarbrücken noch zwei Mal per Kopf zu Chancen, aber sowohl Zeitz als auch Thoelke verfehlten das Gehäuse. Die zweite Hälfte verlief dann weitgehend ohne Höhepunkt, lediglich ein Schuss von Neudecker sorgte für Gefahr (68. Minute). Die Entscheidung fiel dann fünf Minuten vor Schluss. Adetula brachte Rabihic sehr ungeschickt im Strafraum zu Fall. Den diskussionslosen Elfer verwandelte Cuni eiskalt. Oldenburg konnte nicht mehr zurückschlagen. Damit fehlen den Niedersachsen sechs Punkte auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Saarbrücken liegt nur einen Punkt hinter Dresden und dem direkten Aufstieg.

Viktoria Köln – Borussia Dortmund II 1:1 (0:1)

Eine Punkteteilung sahen die 3.700 Zuschauer im Sportpark Höhenberg zwischen Viktoria Köln und den kleinen Borussen. Nach einem unspektakulären Start in die Partie setzte Özkan in der 28. Minute das erste Ausrufezeichen. Nachdem ein Freistoß von Pohlmann noch von der Kölner Mauer geblockt werden konnte, nagelte Özkan den Abpraller sehenswert zum 1:0 für die Dortmunder in die Maschen. In den letzten Minuten der ersten Hälfte hatte die Viktoria mehrere erstklassige Möglichkeiten zum Ausgleich. Aber Meißner, Rissem Wundrlich und Handke konnten die besten Chancen nicht nutzen, so dass der BVB die Führung in die Pause retten konnte. Im zweiten Durchgang setzten die Kölner die Gäste mehr und mehr unter Druck, so dass der Ausgleich folgerichtig fiel. Urgestein Mike Wunderlich traf in der 73. Minute nach sehenswerter Vorarbeit von Marseiler zum 1:1. Im Gegenzug wurde der Borussia wegen Offensivfouls der postwende Ausgleich von Schiri Brombacher verwehrt. In der Nachspielzeit hätte Wunderlich Lotka fast mit einem gefühlvollen Direktfreistoß aus dem Mittelkreis übertölpelt, aber der Schuss ging knapp drüber.  So blieb es beim 1:1. Dortmund II liegt nun acht Punkte vor einem Abstiegsplatz und die Viktoria Köln bleibt durch die Punkteteilung hinter Sechzig auf Platz 9.

Vierte des TSV 1860 dreht Partie in der Nachspielzeit

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FC Croatia München TSV 1860 IV Vierte

Bis zur 90. Minute lag die Vierte beim FC Croatia München 2:3 zurück, nach einer dramatischen Nachspielzeit hieß der Sieger dann am Ende aber doch TSV 1860 München IV.

Munteres Hin und Her am Surheimer Weg

130 Zuschauer wurden auf der BSA Surheimer Weg Zeuge einer epischen Schlacht. Der bisherige Tabellenzweite FC Croatia München empfing die Vierte der Löwen, Tabellenvierter der Kreisklasse Gruppe 3. Die favorisierten Kroaten gingen in der 23. Minute durch Antonio Tavra in Führung, doch bereits sechs Minuten später glich Georgios Filentas per Elfmeter für Sechzig aus. Die Freude auf Seiten des TSV 1860 währte jedoch nicht lange, denn in der 36. Minute unterlief Johannes Eversmann ein Eigentor zur erneuten Führung des FC Croatia.

Den besseren Start in die 2. Halbzeit erwischten jedoch die Löwen und Alexander Petö traf in der 54. Minute zum 2:2. Doch auch diesmal hatten die Kroaten eine Antwort parat und so hieß es nach Drazen Kajics Tor in der 68. Minute 3:2 für den Aufstiegsaspiranten.

Vierte des TSV 1860 dreht Partie in der Nachspielzeit

So blieb es auch bis zur Nachspielzeit, doch die Vierte des TSV 1860 gab sich nicht auf und wurde für ihren Kampfgeist belohnt. In der 91. Minute entschied der Schiedsrichter auf Handelfmeter für die Löwen und Patrick Wassermann traf zum nicht mehr für möglich gehaltenen 3:3.

Doch damit nicht genug: In der 94. Minute setzte Leonhard Schnepper dem Wahnsinn mit dem 3:4 noch die Krone auf! Duch den Auswärtssieg beim FC Croatia darf der TSV 1860 IV plötlich sogar selber nochmal ein Auge auf die Aufstiegränge werfen.

In der Tabelle führt der ESV München (23 Spiele / 54 Punkte) vor dem NK Dinamo (23/51) und dem FC Croatia (23/50). Die Löwen rangieren mit 47 Zählern aus 22 Spielen auf Platz 4. Nur der Erste steigt direkt auf, der Tabellenzweite qualifiziert sich für die Relegation.

Tief in der Nachspielzeit gelang den Löwen der Siegtreffer beim FC Croatia

U19 und U17 des TSV 1860 verlieren in Sonderspielrunde des DFB

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TSV 1860 U19 Hannover 96 NLZ Sonderspielrunde

Kein erfolgreiches Wochenende verlebten die A- und B-Jugendlichen der Löwen. Während die U19 des TSV 1860 in der Sonderspielrunde des DFB gegen Hannover 96 verlor, zog die U17 gegen Hertha BSC den Kürzeren.

U19 und U17 des TSV 1860 verlieren in Sonderspielrunde

Bereits am Samstag empfing die U17 der Löwen die Gäste aus Berlin auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße und lieferte den Hauptstädtern ein harten Kampf. Matthias Roithmayr brachte den TSV 1860 nach einer Viertelstunde in Führung, doch Muhammed Mustafa Özkan drehte die Partie mit einem Doppelschlag innerhalb weniger Minuten (29./31.) zugunsten der Hertha. Arda Isik (51.) ließ gar den dritten Treffer für die Berliner folgen, ehe Kapitän Lukas Reich für die Löwen zum 2:3-Endstand einnetzte.

Am Sonntag Vormittag war Hannover 96 zu Gast in Giesing und entführte souverän drei Punkte nach Niedersachsen. Bereits nach 22 Minuten stand es 0:2 (Jayson Videira Pereira, 18. und Ayhan Cankor, 22.), in der zweiten Hälfte sorgte Lennart Garlipp mit dem dritten Treffer für die Entscheidung. In den letzten zehn Minuten mussten die Junglöwen nach einer Gelb-Roten Karte auch noch in Unterzahl agieren.

Jacobacci in der PK: “Wir haben uns das Glück erarbeitet”

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Nach dem glücklichen 1:0 Sieg des TSV 1860 München gegen den SC Freiburg II standen beide Trainer in der Pressekonferenz Rede und Antwort. Maurizio Jacobacci zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und fand, dass die Löwen sich das nötige Glück hart erarbeitet haben.

Thomas Stamm: “Extrem bittere Niederlage”

Wie gewohnt begann der Trainer der Gastmannschaft mit seiner Stellungnahme die Pressekonferenz nach dem Spiel. Thomas Stamm ordnete die gestige Niederlage seines Teams als “extrem bitter” ein. Er sah bis zur Halbzeit genügend gute Chancen des SC Freiburg II . Von 1860 sah er (wie alle anderen auch) nur zwei guten Chancen im ersten Durchgang, weil sein Team das “Spiel komplett unter Kontrolle” gehabt habe. Er kritisierte dass seiner Elf die gute Chancenverwertung etwas abhanden gekommen sei. “Wir müssen zur Halbzeit eigentlich führen”, schloss der Freiburger Coach seine Ausführungen zum ersten Spielabschnitt. Nach dem Seitenwechsel sah Stamm ein offenes Spiel. Der TSV 1860 agierte in seinen Augen “griffiger” als im ersten Abschnitt. Die jungen Freiburger vergaben nochmals zwei hervorragende Chancen. “Dass Du gar keine Punkte mitnimmst, ist extrem bitter”, beschrieb Stamm seine Gefühlswelt zum Ende seiner Analyse.

Maurizio Jacobacci: “Wir haben uns das Glück erarbeitet”

Der Löwentrainer begann seine Analyse mit einem Dank an das Publikum im Sechzgerstadion für “die fantastische Unterstützung”. Zur ersten Halbzeit äußerte Jacobacci wenig, außer dass 1860 auch zwei Chancen ungenutzt ließ (Boymaba nach Pass von Holzhauser und Lakenmacher, der die Hereingabe von Lex verfehlte). Der Führungstreffer resultierte ihm zu Folge aus einem “schönen Freistoß” von Holzhauser, bei dem auch Verlaat und Lakenmacher in einschussbereiter Position mitgewirkt hätten.

“Riesenkompliment an Verteidigung”

Auch Jacobacci sah Sechzig in der zweiten Hälfte “griffiger”. Seine Elf stand “näher am Mann” und verteidigte besser gegen den Ball als im ersten Durchgang. So habe man Freiburg “zu langen Bällen gezwungen”. Dabei macht er der Löwenabwehr ein “Riesenkompliment”, da die diese viele Bälle “wegverteigt” habe und auch zahlreiche zweite Bälle gewinnen konnte. Dabei bescheinigte er seinen Außenverteidigern eine “sehr gute Leistung”. Jacobacci war “sehr stolz auf Einsatz und Leistung” seiner Mannschaft. Weil diese mehr Leidenschaft an den Tag gelegt hatte, habe sie sich das nötige Glück erarbeitet, das gestern zum Sieg nötig war.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Freiburg II: Auf und Ab mit Jacobacci

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Gestern gelang dem TSV 1860 München endlich mal wieder ein Sieg gegen ein “Großen” in der Tabelle. Mit 1:0 besiegten die Löwen den SC Freiburg II. Das Auf und Ab unter Trainer Maurizio Jacobacci ging also weiter.

Sommerstimmung in Giesing

Für beide Teams ging es gestern im Sechzgerstadion um nichts mehr. Die Zweitvertretung aus Freiburg reiste zwar als Tabelenzweiter an, darf aber bekanntlich nicht aufsteigen. 1860 steht im Niemandsland der Tabelle und die Aufstiegsplätze sind aus Giesing nur mit einem scharf eingestellten Fernglas noch zu erkennen. Ein Abstieg ist ebenfalls rechnerisch nicht mehr möglich. Maurizio Jacobacci nutzt die verbleibenden Spiele offensichtlich, um eine Art Kernformation für die kommende Saison zu finden und herauszufinden, welchen der Spieler mit auslaufendem Vertrag man noch ein Angebot für die kommende Saison machen sollte. Das offiziell ausverkaufte Sechzgerstadion war meiner subjektiven Wahrnehmung nach eher mit 12 – 13.000 Zuschauern gefüllt. Die Stimmung insbesondere auf der Stehhalle kann nur mit “mau” bezeichnet werden. Aus der Westkurve kam gestern wieder mehr Support, aber in der Stehhalle war die Bereitschaft, die Mannschaft zu unterstützen gestern sehr gering ausgeprägt. Sommerstimmung im Sechzgerstadion, für Tabellenplatz 8 braucht man sich auch nicht mehr die Seele aus dem Leib brüllen, dachten sich wohl die Meisten.

Sommerstimmung in der Westkurve

Sechzig mit fünf Eigengewächsen in der Startelf

Jacobaccis Startelf wartete gestern mit fünf Eigengewächsen auf. Marco Hiller, Niki Lang, Leandro Morgalla, Fabian Greilinger und Marius Wörl begannen bei Sechzig. Das wäre doch ein schönes Gerüst für die kommende Saison. Allerdings läuft der Vertrag von Marius Wörl aus und Leandro Morgalla wird mittlerweile sogar von Bundesligisten umworben. Gut möglich, dass man an der Grünwalder Straße mal wieder das Tafelsilber verkloppen muss, um Geld für einen breiteren Kader in die Kasse zu kriegen. Das wäre schade, auf der anderen Seite aber verständlich. Lieber man kassiert etwas für die gut ausgebildeten Spieler aus dem NLZ, anstatt sie ablösefrei gehen lassen zu müssen, wie es bei Marius Wörl droht.

Die Startelf des TSV 1860 mit fünf Eigengewächsen

 

Glücklicher Sieg

Sechzig konnte am Ende einen Sieg bejubeln. Ein Freistoß von Holzhauser, der an Freund und Feind ins lange Eck vorbeisegelte, machte den Unterschied. Die kleinen Freiburger hatten mit drei Aluminiumtreffern Pech und ließen sonst auch einige gute Chancen liegen. Die Löwen konnten sich bei Marco Hiller bedanken, der gestern seinen Kasten sauber hielt und seine beste Parade nach einem Rückgabe-Kopfball von Verlaat zeigen musste. Langsam sieht man die Konturen von Jacobaccis System. In der Defensive reagiert das Prinzip “Safety First” und die Mannschaft agiert aus einer kompakten Defensive heraus. Nach vorne soll es schnell gehen, wobei aber durchaus noch Luft nach oben besteht.

Kurzer Jubel der Mannschaft vor der Westkurve

Das Auf und Ab unter Jacobacci geht weiter

Seit nun mehr vier Spielen reiht sich beim TSV 1860 München Sieg an Niederlage. Gestern war nach dem Gesetz der Serie wieder Sieg dran. Das zeigt, dass unter dem neuen Trainer durchaus noch die Konstanz fehlt. Gute Leistungen werden meist von weniger guten gefolgt. Besonders auenfällig war das nach dem Sieg in Aue und der folgenden Niederlage gegen Dortmund II sowie dem Sieg gegen Osnabrück und der Niederlage in Saarbrücken. Jacobacci muss daran arbeiten, das Auf und Ab abzustellen und endlich Konstanz in die Leistungen seiner Elf zu kriegen. Dazu hat er jetzt noch drei Testspiele unter Wettkampfbedingungen. Um mehr geht es in dieser Saison leider nicht mehr.

 

TSV 1860 IV gastiert beim Tabellenzweiten FC Croatia München

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Tsv 1860 Iv Vierte Trainer Christian Ranhart

Die Vierte der Löwen spielt als Aufsteiger in die Kreisklasse bisher eine herausragende Saison und rangiert derzeit auf Platz 4. Heute Nachmittag gastiert der TSV 1860 IV beim Zweiten FC Croatia München und könnte den ambitionierten Gastgebern in der Aufstiegsfrage ein Bein stellen.

TSV 1860 IV gastiert beim FC Croatia München

Bereits in der Hinrunde überraschte die Elf von Trainer Christian Ranhart (siehe Titelbild) den damaligen Tabellenführer und fuhr einen 3:0-Heimsieg gegen die Kroaten ein. Markus Wagner, Alexander Petö und Patrick Agostini sorgten im Oktober für den Heimdreier der Löwen.

Der FC Croatia, der in der Kreisklasse Gruppe 3 derzeit einen Punkt hinter Tabellenführer ESV München liegt, hat also durchaus noch eine Rechnung offen mit der Vierten des TSV 1860. Anpfiff auf der BSA Surheimer Straße ist heute um 14.30 Uhr, die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützung.

Titelbild: OR Pressedienst