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TSV 1860 erkämpft Punkt gegen Tabellenführer SV Elversberg

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Tsv 1860 Sv Elversberg

35 Minuten lang sah es zappenduster aus, denn die SV Elversberg dominierte den TSV 1860 im Grünwalder Stadion fast nach Belieben. Boyambas Ausgleich stellte den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf, brachte die Löwen jedoch in die Partie. Am Ende erkämpfte sich Sechzig einen Punkt gegen den Tabellenführer aus dem Saarland.

Boyamba weckt die Löwen auf

Die Hoffnung war groß, dass der TSV 1860 endlich mal eine überzeugende Leistung abliefern würde, doch bereits nach wenigen Minuten wurde klar, dass man auch diesmal kleinere Brötchen würde backen müssen. Die SV Elversberg zog von Beginn an ein druckvolles Offensivspiel auf und zeigte, warum man als Aufsteiger die Tabelle klar anführt. Die Saarländer agierten, Sechzig kam kaum zum Reagieren. Die Führung der Gäste war überfällig und nach 17 Minuten war es dann auch so weit. Rochelt brachte die Ecke zur Mitte, Antonitsch stieg hoch und köpfte zum 0:1 ein. Ein ganz fieses Déjà-vu…

Auch in der Folge waren die Gäste dem zweiten Treffer stets näher als die Löwen dem Ausgleich. Der TSV fand schlicht und ergreifend offensiv nicht statt. In der 35. Minute dann eine Ecke für die Löwen, die Boyamba kurz ausführte, direkt wieder an den Ball kam und zur Mitte flankte. Dort stiegen einige Akteure hoch, doch weder Verlaat noch andere kamen dran und die Kugel schlug im langen Eck zum 1:1 ein. Dieser unverhoffte Ausgleich setzte plötzlich Kräfte frei und 1860 fand ins Spiel. Vor allem Boyamba riss das Spiel an sich und scheiterte kurz vor der Pause mit einem Distanzschuss am SVE-Keeper Kristof.

TSV 1860 SV Elversberg Grünwalder Stadion
Die Sonne scheint bei Tag und Nacht…

TSV 1860 erkämpft Punkt gegen Elversberg

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Löwen zunächst bissig, verloren aber nach wenigen Minuten wieder den Faden. Elversberg nahm das Heft erneut in die Hand, vergab jedoch einige Hochkaräter äußerst fahrlässig. In der 69. Minute kam für die Saarländer dann auch noch Pech dazu, als Correia mit seinem Kopfball an der Latte scheiterte.

Rund zehn Minuten vor Schluss hatten dann die Löwenfans den Torschrei auf den Lippen. Bär hatte Marius Wörl mustergültig in Szene gesetzt und dieser schlenzte den Ball ans Lattenkreuz. Schade, das wäre es natürlich gewesen. In der 85. Minute bot sich dann auch Marcel Bär die Chance zum Lucky Punch, er wurde jedoch im letzten Moment abgegrätscht. Kurz vor dem Ende steuerte Kobylanski alleine auf Torwart Kristof zu, wurde jedoch gestoppt. Die Löwen wollten einen Elfer, die Pfeife blieb aber (zurecht) stumm. So blieb es im Grünwalder Stadion beim 1:1 zwischen dem TSV 1860 und der SV Elversberg.

Statistik

Aufstellung:
1 Hiller – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 38 Wörl, 5 Moll – 33 Boyamba (80. 14 Skenderovic), 7 Lex (C) (58. 10 Kobylanski), 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher (58. 15 Bär)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 11 Greilinger, 22 Lannert, 26 Holzhauser, 27 Belkahia

Tore:
0:1 Antonitsch (17.), 1:1 Boyamba (35.)

Liveticker: TSV 1860 München – SV Elversberg (27.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker TSV 1860 München - SV Elversberg 27.Spieltag 2022-23

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 27. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SV Elversberg!

Der Tabellenführer ist zu Gast in Giesing und reist tatsächlich mit so etwas wie einem Formtief zum TSV 1860. Seit drei Spielen haben die Saarländer nicht mehr gewonnen – können die Löwen heute nach drei Heimniederlagen in Folge ausgerechnet gegen Elversberg gewinnen? sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut mit zahlreichen Bildern aus dem Viertel sowie dem schönsten Stadion der Welt.

Aufstellung:
1 Hiller – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 38 Wörl, 5 Moll – 33 Boyamba (80. 14 Skenderovic), 7 Lex (C) (58. 10 Kobylanski), 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher (58. 15 Bär)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 3 Lang, 11 Greilinger, 22 Lannert, 26 Holzhauser, 27 Belkahia

Tore:
0:1 Antonitsch (17.), 1:1 Boyamba (35.)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 haben sich sowohl Tim Rieder als auch Erik Tallig schwer am Knie verletzt und fallen daher lange aus. Daniel Wein fehlt weiter krankheitsbedingt. Jesper Verlaat kehrt nach absolvierter Sperre hingegen in den Kader zurück.

Die Gäste aus dem Saarland müssen auf Sickinger nach seiner gelb-roten Karte gegen Meppen verzichten. Verletzungsbedingt setzen außerdem Kapitän Conrad, Dragon und Saftig aus.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Tim Rieder und Daniel Wein haben vier gelbe Karten vorzuweisen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie ein Spiel aussetzen. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Joseph Boyamba, Martin Kobylanski und Christopher Lannert bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SV Elversberg außer im Liveticker noch verfolgen?

Ob das Grünwalder Stadion mit 15.000 Zuschauern wieder ausverkauft sein wird, ist heute fraglich. Die Tageskassen öffnen, da noch 300 Tickets verfügbar sind. Auch aus Elversberg haben sich natürlich Fans auf den Weg gemacht, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Sie stehen in Block Q, sodass die Löwenfans hinter beiden Toren zu finden sein werden.

Nach dem Free-TV Beginn gegen Mannheim ist weiterhin Pause mit den frei verfügbaren Übertragungen. Die heutige Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Vor Auftritt in Giesing: Horst Steffen will “das Stadion genießen”

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Sv Elversberg Tsv 1860 Horst Steffen

3:34 Minuten inklusive Intro – kurz und knackig präsentiert die SV Elversberg ihren Vorbericht auf die Partie beim TSV 1860 (sechzger.de Liveticker). Dabei steht Trainer Horst Steffen Rede und Antwort und gibt zu Protokoll, dass er und sein Team beim Auftritt auf Giesings Höhen “das Stadion genießen” wollen.

Horst Steffen will “das Stadion genießen”

Dass das Grünwalder Stadion für uns Löwenfans etwas ganz Besonderes ist, liegt auf der Hand. Im Gespräch mit gegnerischen Fans klingt aber auch oft durch, dass die Reise nach München aufgrund der traditionellen Spielstätte des TSV 1860 und deren urbaner Lage zu den Saisonhighlights zählt. Selbst Spieler und Trainer der Drittliga-Konkurrenten äußern sich positiv über den Giesinger Fußballtempel.

Horst Steffen, Trainer der SV Elversberg, macht da keine Ausnahme und möchte in München “das Stadion genießen”.

“Es wird eine Reise zurück sein. Ich hab da vor Ewigkeiten mal gespielt und bin gespannt, wie es jetzt aussieht dort. Für die Mannschaft ist es mit Sicherheit ein Abendspiel dort in München, das auch sehr, sehr speziell ist. Ich find, ein Flutlichtspiel macht immer irgendwas, hat doch immer noch ein Stück weit mehr Emotionen als so ein Tagspiel.”

Natürlich erwartet Steffen einen Gegner, “der uns Paroli bieten wird und uns vor Probleme stellen wird”, möchte aber mit seinem Team an die Leistung an das Hinspiel anknüpfen.

Deutliche Überlegenheit gegen den SV Meppen

Rückblickend auf das 2:2 gegen den SV Meppen resümmiert SVE-Trainer Steffen:

“Ohne Emotionen gekuckt, ist es schon so gewesen, dass wir schon deutlich überlegen waren und normalerweise das Spiel hätten gewinnen können. Mit den Spielanteilen und den Torchancen, die wir uns erspielt hatten, war das möglich. Dementsprechend haben wir ein paar Dinge noch, die wir besser machen können.”

Er konstatierte seiner Mannschaft jedoch eine enorme Laufleistung und hoffe auf einen Auswärtssieg in München.

Titelbild: Screenshot YouTube

TSV 1860 München – SV Elversberg, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen die SV Elversberg. Der unangefochtene Tabellenführer kommt mit leicht stotterndem Motor nach Giesing. Aus den letzten drei Spielen ergatterte Elversberg genau wie die Löwen lediglich zwei Punkte.

Am 27.Spieltag kommt es zum Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SV Elversberg. Diese Paarung findet, was die erste Mannschaft des TSV 1860 anbelangt, zum ersten Mal in Giesing statt. Horst Steffen, Trainer der SVE, setzt im Normalfall auf eine 4-4-2 Formation mit Doppelsechs. Allerdings hat er uns schon im Hinspiel mit einem 3-4-3 (3-4-2-1) überrascht. Ob das wieder so kommt werden wir sehen. Ich gehe trotzdem wie schon vor dem Hinspiel vom 4-4-2 aus.

Nach wie vor definiert sich das Spiel der Elversberger über die Ausnutzung der gesamten Breite des Spielfelds. Im Positionsspiel wird das Spielgerät von der Mannschaft der SVE während eines Angriffs oft über mehrere Stationen schnell von Flügel zu Flügel transportiert. Das führt dazu, dass die Abwehrspieler des Gegners aus ihren Positionen gezogen werden. Aufgrund des hohen Spieltempos, das die heutigen Gäste an den Tag legen, ergeben sich dann oft große Lücken in der Abwehrkette der verteidigenden Mannschaft, wenn Elversberg im letzten Drittel angekommen ist. Das führt unweigerlich zu Torgelegenheiten für die SVE.

Bevor wir die Spielweise der Elversberger genauer unter die Lupe nehmen werfen wir wie immer einen Blick auf die wichtigsten statistischen Werte des Tabellenführers. Und wer sich die TAKTIKTAFEL lieber anhören möchte, dem möchte ich Winningers Wirtshaus Weisheiten ans Herz legen!

Die wichtigsten statistischen Werte

  • Ballbesitz 53%
  • Passgenauigkeit 82% (zweitbester Wert der Liga)
  • defensive Zweikampfquote 61%
  • Flankengenauigkeit 37%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 8,58

Wie spielt die SV Elversberg?

Bei Ballbesitz

Aus dem tief gestaffelten 4-4-2 lässt Horst Steffen bei Ballgewinn zunächst über einen Außenverteidiger asymmetrisch ein 3-5-2 herstellen. Meist geschieht das über den rechten Flügel. Der rechte Außenverteidiger orientiert sich sehr offensiv nach vorne und fungiert als Schienenspieler, der die komplette Länge der Außenbahn nutzt.

Mit dem weit vorgeschobenen Außenverteidiger verschiebt sich das System über besagtes 3-5-2 auf ein äußerst offensives 3-4-3 flach, wenn der Angriff weiter in gegnerisches Territorium vordringt.

Nachdem der Ball aus den sogenannten pressingrelevanten Zonen des Gegners in dessen Verteidigungszone gebracht wurde, kippt meistens der defensive Mittelfeldspieler mit in die Restverteidigung ab während gleichzeitig der zweite Außenverteidiger ins Mittelfeld aufrückt.

Die Mittelfeldaußenspieler rücken beide auf die Halbpositionen hinter der Spitze. Das ergibt in der vordersten Linie dann eine 2-3 Formation, bei der der ballferne Außenspieler in der Offensivreihe von seiner Flügelposition nach innen verschiebt.

Das führt beim Gegner oft zu Zuordnungsschwierigkeiten und in der Folge zu Torchancen für die SV Elversberg, die es immer wieder schafft auf engstem Raum Lücken für Pässe zum freien Mann in der Box des Gegners zu finden und auszunutzen. Die hohe Schussanzahl (zweitmeiste Schüsse im Ligavergleich), die höchste Schussgenauigkeit der Liga und die Tatsache, dass die Gegner es auch weiterhin kaum schaffen alle gegnerischen Spieler in der eigenen Box zuzustellen führt bisher dazu, dass die Elversberger auch die meisten Tore schießen. Darüber hinaus ist die Anzahl der statistisch erwarteten Tore (xG) bei Elbersberg so hoch wie bei keinem anderen Team.

Gegen den Ball

Gegen den Ball steht die SV Elversberg im eigenen letzten Drittel konsequent mit zwei Viererketten tief.

Das Pressingverhalten nach Ballverlust ist nicht allzu aggressiv. Es werden zwar durchaus Aktionen gegen den jeweils ballführenden Spieler gesetzt. Diese haben allerdings eher störende Funktion, um fehlerhafte Zuspiele zu provozieren, als dass sie auf direkten Ballgewinn ausgelegt wären.

In der Rückwärtsbewegung zieht sich einer der beiden Stürmer mit zurück in die zentrale offensive Mittelfeldposition zwischen zwei dann noch hoch stehenden Mittelfeldspielern, während der andere Stürmer anläuft. Es entsteht in der Rückwärtsbewegung aus dem 3-4-3 also zunächst ein im Raum verteidigendes 4-2-3-1. Sobald der Gegner die Pressinglinien überspielt hat, etabliert sich dann das tief stehende 4-4-2 mit Doppelsechs.

Wie kann man Elversberg knacken?

Offensive

Staffelung und Stellungsspiel gegen den Ball sind bei der SV Elversberg höchst effektiv. Die Statistiken der gewonnenen Zweikämpfe und der abgefangenen Pässe bei Elversberg sind beide auf hohem Niveau. Der Tabellenführer taucht hier zwar nicht auf den Spitzenplätzen auf, in Addition aller defensiven Werte befindet sich die SVE allerdings auf Platz eins der defensiv effektivsten Teams. In bisher 26 Spielen musste Elversberg erst 23 Gegentreffer hinnehmen. Nur Freiburg II hat hier eine bessere Bilanz.

Diese Erkenntnisse sagen uns, dass schnelles Kombinationsspiel über die gesamte Breite des Feldes der Hebel sein wird, um die Formation der SVE auseinanderzuziehen und die Türen zum Tor öffnet.

Die zweite Möglichkeit wie der TSV 1860 München die SV Elversberg in Bedrängnis bringen könnte, ist präzises sowie vertikales Spiel in Umschaltmomenten. Dadurch könnte die stark überladene Offensive, mit der Elversberg agiert, bei einem Ballgewinn der Löwen auf dem falschen Fuß erwischt werden und dem Geschehen hinterherlaufen müssen. Bisher vernachlässigt die SVE die Restverteidigung bei eigenem Ballbesitz jenseits der pressingrelevanten Zonen des Gegners.

Da die SV Elversberg über eine relativ kleingewachsene Innenverteidigung verfügt, kann man davon ausgehen, dass wenn die Angriffe bis ins letzte Drittel vorgetragen werden, hohe Flanken ebenfalls eine wichtige Waffe sein können. Selbst wenn die Abwehr der SV Elversberg diese Flanken verteidigen kann, werden die Spieler diese eher ungenau klären und somit entweder für verwertbare zweite Bälle oder Eckstöße für den TSV 1860 München sorgen.

Mit diesen Mitteln kann zu Fehlern führender Stress erzeugt werden. Diese Fehler können zu Treffern führen, wenn der offensive Druck aufrechterhalten werden kann und klare Chancen im Zentrum erspielt werden.

Grundvoraussetzung dafür ist nach wie vor, dass unsere Spieler da weitermachen, wo man am Samstag offensiv aufgehört hat. Mannschaftsdienlichkeit, hohes Laufpensum sowie Konzentration sind weiterhin gefragt.

Gegen den Ball

Das auf Breite angelegte, schnelle Spiel der Elversberger nach vorn im Zaum zu halten ist kein leichtes Unterfangen. Es verlangt wie auch der offensive Plan viel Laufarbeit, vor allem von den Spielern auf den offensiven Mittelfeldpositionen.

Dadurch, dass Elversberg die eigene Offensive brutal überlädt und so das eigene Spiel in die Breite und die Defensivformation des Gegners auseinander zieht, müssen die drei Spieler der offensiven Mittelfeldreihe des TSV 1860 bei Angriffen der Elversberger zur Absicherung konsequent hinter die sich dadurch ergebenden Schnittstellen abkippen. Geschieht das nicht, wird Elversberg die entstehenden Räume gnadenlos ausnutzen und mit der Defensive der Löwen ein fröhliches “suchs Balli” spielen, welches mit dem ein oder anderen Gegentor bestraft werden wird.

Erst dreimal haben es die Gegner der SVE in dieser Saison geschafft, dass hinten am Ende die Null steht. Elversberg selbst schießt im Schnitt pro Spiel 2,38 Tore. Das bedeutet für die Löwen, dass es ohne selbst mindestens zweimal zu treffen vermutlich keinen dreifachen Punktgewinn geben kann. Allerdings wäre es in meinen Augen vermessen in der momentanen Situation des TSV 1860 in diesem Spiel einen Sieg zu erwarten.

Stärken und Schwächen des 4-4-2 Doppelsechs

Stärken

Es wird zunächst eine starke, doppelte Abwehrkette aufgebaut. Dadurch wird es möglich den Gegner auf den Flügeln zu doppeln und trotzdem im Zentrum kompakt zu stehen. So zwingt man den Gegner oft Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Passwege können aufgrund der guten Staffelung in Tiefe und Breite leicht zugestellt werden. Das 4-4-2 Doppelsechs deshalb als defensives System zu bezeichnen, wäre zu einfach.

In der Offensive liegen die Stärken klar auf den Außenpositionen. Sowohl die Außenverteidiger, als auch die Mittelfeldaußenspieler können für großen Druck auf den Flügeln sorgen.

Von den beiden defensiven Mittelfeldspielern im Zentrum übernimmt einer den offensiven Part (Box-to-Box Spieler) und der andere bleibt auf seiner absichernden Position. So kann man die Lücke im Zentrum zu den Stürmern schließen.

Wenn das Zusammenspiel der Mannschaftsteile gegen den Ball so funktioniert wie es in diesem System gewollt ist, zwingt man den Gegner oft auf die Flügel. Dieser muss dann mit Flankenläufen und hohen Bällen agieren, um den Ball ins Zentrum und vor das Tor zu bringen.

Schwächen

Die große Schwäche in diesem System ist normalerweise die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm. Sowohl bei eigenem Ballbesitz aber auch nach einem Ballverlust ist es wichtig diesen Raum schnell zu schließen.

Es fehlt ein Kreativspieler im Zentrum. Deshalb ist das zentrale offensive Mittelfeld ein Schwachpunkt. Offensive Kreativität entwickelt sich im 4-4-2 mit Doppelsechs vornehmlich auf den Außenpositionen.

Durch das Fehlen des “Zehners” wird dem Box-to-Box Spieler eine hohe Laufleistung abverlangt, damit sowohl offensiv als auch defensiv die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen schnell geschlossen werden.

Schlüsselspieler

Abwehr

Torhüter Nicolas Kristof (#20) wirkt mit seinen 23 Jahren einerseits noch recht unerfahren, andererseits kann der Deutsch-Österreicher bereits auf 135 Ligaspiele im Erwachsenenbereich zurückblicken. Das ist nicht gerade wenig. Überragende Reflexe seinerseits haben der SVE schon des öfteren den Sieg gerettet. Auch bei der Strafraumbeherrschung und im eins gegen eins ist Kristof schon weiter als gleichaltrige Kollegen. Wird der ehemalige U16 Nationaltorhüter Österreichs bezwungen, ist bisher der Vorwurf allein seinen Vorderleuten zu machen. Kristof ist nicht nur vom Eindruck aus den von mir angesehenen Spielen, sondern auch statistisch belegt der beste Keeper der Liga.

Der Schlüsselspieler in der Innenverteidigung ist Ex-Bundesliga Profi Marcel Correia (#13). Er verliert kaum einen Zweikampf gegen den Ball, in der Spieleröffnung auf den kurzen Wegen spielt er sehr präzise Pässe. Trotz seiner eher durchschnittlichen Größe von nur 1,86 m ist Correia vor allem wegen seines sehr guten Timings ein Spieler, der bei Flanken in die eigene Box meist die Oberhand in Luftduellen behält.

Mittelfeld

Thore Jacobsen (#31), der tiefe Sechser, und Luca Dürholz (#11) als Box-to-Box Spieler bilden die Mittelfeldzentrale. Die beiden Mittelfeldspieler agieren gegen den Ball meist auf gleicher Höhe sobald die vordere Kette etabliert ist und halten das Zentrum sauber. Gegen den Ball ist Jacobsen ein Ballmagnet, der unwahrscheinlich viele Pässe abfängt. Im Spiel nach vorne ist Dürholz ein Unruheherd, der gnadenlos beackert werden muss.

Jacobsen als tiefer Sechser schaltet sich gern in die Offensive ein, wenn er eine gute Möglichkeit sieht. Dürholz auf der anderen Seite ist der Spieler mit den meisten Ballkontakten pro 90 Minuten. Der Aufbau nach der Eröffnung läuft meist über ihn. Mit seiner guten Fähigkeit sich entwickelnde Situationen vorherzusehen ist er ein überaus wichtiger Baustein im zentralen Mittelfeld der Saarländer.

Wenn Jacobsen den Weg nach vorne antritt, ist er einer der gefährlichsten defensiven Mittelfeldspieler der Liga. Bereits neun Scorerpunkte hat er auf dem Kerbholz.

Julian Rochelt (#8) eigentlich gelernter linker Außenstürmer, wird in der Systematik 4-4-2 auf der linken Mittelfeldseite aufgeboten. Seinem drang dennoch aufs Tor zu gehen kann und soll er aber durchaus weiterhin nachgehen. Das macht Rochelt mit Bravour. Zweiundzwanzig Scorerpunkte elf Tore und elf Vorlagen hat er schon zum Erfolg der SVE beigetragen. Die hohe Passgenauigkeit gepaart mit Dribbelstärke und seiner Schussgenauigkeit macht ihn zu einem der besten Offensivspieler der Liga.

Sturm

Luca Schnellbacher (#24) hat bereits zwölf Treffer und vier Assists auf dem Konto. Der “Hitzblitz”, der sich laut eigener Aussage zu oft zu leicht provozieren lässt, ist ein kompletter Stürmer ohne Schwächen. Auch gegen den Ball ist er sich nicht zu schade mitzuhelfen und geht auch problemlos weite Wege.

Nick Woltemade (#27) neben Schnellbacher ist mit sechs Treffern und neun Assists nicht minder gefährlich.

Fazit

Vor einem Spiel gegen einen derart souveränen Tabellenführer, der zwar seit drei Spielen nun auf einen Sieg wartet aber auch ein Punktepolster hat, dass wohl aufgrund dieses minimalen Durchhängers nicht für Panik sorgt, kann die Devise nur lauten: Wir haben nix zu verlieren, packen wir’s an.

Wenn die Leistung nach vorne vom Duisburg-Spiel konserviert, ähnliche Torchancen wie am Samstag überlegter genutzt werden und alle elf Mann konsequent auch mit nach hinten arbeiten, ist für unseren TSV 1860 gegen die SV Elversberg auf alle Fälle ein Punkt zu ergattern. Ob es zu mehr reichen kann, hängt vor allem vom Einsatzwillen und der Konzentration gegen den Ball ab.

Im Vorfeld sollten wir ohne jegliche Erwartungshaltung an dieses Spiel herangehen und hoffen, dass uns die Sechzger vielleicht einmal positiv überraschen.

So könnte die SV Elversberg gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – SV Elversberg

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Winningers Wirtshaus Weisheiten TSV 1860 SV Elversberg

In der Hinrunde war das Aufeinandertreffen der Löwen mit dem Aufsteiger aus dem Saarland noch das absolute Topspiel der 3. Liga. Doch während sich das Team von Horst Steffen anschickt, den Durchmarsch in die 2. Bundesliga durchzuziehen, befindet sich Münchens große Liebe noch immer auf Sinkflug. Schafft die Mannschaft von Maurizio Jacobacci heute den ersehnten Turnaround? Bernd Winninger erläutert Euch in seinen Wirtshaus Weisheiten, was der TSV 1860 von der SV Elversberg zu erwarten hat und wie womöglich ein Heimsieg gelingen kann.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – SV Elversberg

Mit welchem System wird die SV Elversberg agieren? Welche taktische Ausrichtung wählt Horst Steffen für seine Elf? Wer sind die Schlüsselspieler der Saarländer und wie kann man der Offensivpower des Tabellenführers Herr werden?

Winningers Wirtshaus Weisheiten zur Partie des TSV 1860 gegen die SV Elversberg (18.60 Uhr, sechzger.de Liveticker) erscheinen heute ausnahmsweise mal vor der legendären Taktiktafel. Diese folgt um 11.45 Uhr auf sechzger.de und ist natürlich wieder sehr lesenswert. Klickt rein!

TSV 1860 – SV Elversberg: Ergebnistipp Felix Hirschnagl

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Felix Hirschnagl TSV 1860 Trainer U17 NLZ BayWa Junglöwen U21

Mann, war das spannend am Samstag! Trotz toller Ausgangslage musste die U17 des TSV 1860 nach der Niederlage beim Tabellenletzten 1. FC Saarbrücken auf die Konkurrenz hoffen, um den Abstieg zu vermeiden. Und es ging gerade noch einmal gut… Nicht nur Trainer Felix Hirschnagl fiel ein Stein vom Herzen, als die Niederlage des SV Darmstadt 98 und der damit verbundene Klassenerhalt der Junglöwen die Runde machte. Heute tippt Felix Hirschnagl für uns die Partie des TSV 1860 gegen die SV Elversberg.

TSV 1860 – Elversberg: Hirschnagl hofft auf Heimsieg

Es ist tatsächlich ein Zufall, dass der Coach der B-Junioren just diese Partie in der Hinrunde ebenfalls getippt hat. Damals hatte er auf einen 3:1-Sieg der Löwen gehofft, tatsächlich aber ging die Köllner-Elf mit 1:4 im Saarland unter.

Auch diesmal ist Felix Hirschnagl optimistisch und traut dem TSV 1860 einen Sieg gegen Spitzenreiter Elversberg zu.

“Ich tippe wieder auf ein 3:1 für die Löwen!
Tore: Vrenezi, Wörl und Boyamba”

Hoffentlich geht der Tipp diesmal besser auf…

Zittern bis zum letzten Moment

Seine Trainerkarriere startete der 38-Jährige bereits in der Saison 2014/15 im Jugendbereich des FC Augsburg. 2019 wechselte Hirschnagl dann zum TSV 1860 und trainiert inzwischen die U17 in der Bundesliga Süd/Südwest. Dank einer tollen Serie nach der Winterpause hatten die Junglöwen den Klassenerhalt vor dem letzten Spieltag selbst in der Hand. Das unnötige 0:1 in Saarbrücken ließ Mannschaft und Trainer nochmal zittern, doch am Ende reichte es für Felix Hirschnagl und sein Team.

Fix und fertig mit der Nerven sei er gewesen, so der U17-Coach, der aber natürlich wahnsinnig stolz auf seine Jungs und das Erreichte war und ist.

TSV 1860 U17 Klassenerhalt Bundesliga
Großer Jubel und große Erleichterung bei der U17 nach dem Klassenerhalt in der Bundesliga

Kleine Schwächephase der SV Elversberg – die Chance für 1860?

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SV Elversberg TSV 1860 München

Am 27.Spieltag ist der Tabellenführer beim TSV 1860 München zu Gast im Grünwalder Stadion. Aufgrund einer Englischen Woche findet das Duell mit der SV Elversberg am Dienstagabend statt. Der Gegner hat die letzten drei Partien nicht siegreich gestalten können – ein Novum in der bisherigen Spielzeit. Können die Löwen gegen den Ligaprimus punkten?

Vom Abstiegskandidaten zum Tabellenführer

Sieben Ligaspiele in Folge verlor der TSV 1860 München zu Beginn der Saison 2022/23 nicht, spielte darüber hinaus nur einmal Unentschieden. Dann aber kam die SV Elversberg und schlug die Löwen mit 4:1 im heimischen Stadion. Gleichzeitig übernahmen die Saarländer auch die Tabellenspitze von den Weiß-Blauen. Kurzzeitig tauschten die beiden Kontrahenten am 10.Spieltag noch einmal die Positionen, doch seit der elften Runde ist die SVE durchgehend auf Platz 1 zu finden.

Auf dem Zettel hatte den Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest dabei niemand. Von den Trainern der 3.Liga nannte niemand die Elversberger, bei den Fans glaubten 1% an einen Platz unter den ersten drei. 50% hingegen tippten, dass die Saarländer direkt zurück in die Regionalliga müssen. Bekanntlich kam es ganz anders und die SV Elversberg begeistert seit Saisonbeginn mit dem von Trainer Horst Steffen gespielten Fußball, warf unter anderem Bundesligist Bayer Leverkusen aus dem DFB-Pokal. Das bekamen dann auch die Löwen im September mit gleich vier Gegentoren zu spüren.

SV Elversberg seit drei Spielen ohne Sieg

Die Vorzeichen seitdem haben sich grundlegend geändert. Während man im beschaulichen Elversberg (etwa 13.000 Einwohner) bereits so gut wie für die 2.Bundesliga planen kann, befindet sich der TSV 1860 im Niemandsland der Tabelle. Einer der Faktoren dafür ist Toptorschütze Luca Schnellbacher, der nach Außenbandriss seit Anfang März wieder im Team ist und die Kapitänsbinde übernommen hat. Er hat bereits 12 Treffer auf dem Konto. Ein weiterer Name, der die Löwenfans schmerzlich an das Hinspiel erinnert, ist Jannik Rochelt. Der 24-Jährige kam im Sommer ablösefrei aus Ulm zu der SVE und hat mit 19 Scorerpunkten einen großen Anteil an der guten Platzierung des Aufsteigers. Bereits 62 Tore hat Elversberg in der laufenden Spielzeit erzielt – Ligabestwert. Auch in einer weiteren Kategorie liegen sie vor allen anderen Konkurrenten. Mit acht Siegen, zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen sind sie das beste Team in der Fremde.

Die Löwen hingegen haben alle drei Heimspiele zuletzt verloren, die Festung Grünwalder Stadion gerät ins Wanken. Doch auch die Sportvereinigung zeigt ungewohnte Schwächen. In den letzten drei Spielen gelang ihr kein Sieg – im bisherigen Saisonverlauf hielt diese “Serie” maximal ein Spiel lang. So könnte sich für die Löwen die Chance bieten, den Tabellenführer im eigenen Stadion zu schlagen oder ihm zumindest einen Punkt abzuringen. Die Leistung bei der SV Elversberg hat zuletzt trotz der Resultate aber auf jeden Fall gestimmt. Es dürfte ein hartes Stück Arbeit auf die Mannschaft von Maurizio Jacobacci zukommen.

Anpfiff ist um 18:60 Uhr im Grünwalder Stadion. sechzger.de berichtet im Liveticker von der Partie.

Der 27.Spieltag im Überblick

Dienstag

Hallescher FC – Viktoria Köln
FSV Zwickau – Erzgebirge Aue
TSV 1860 München – SV Elversberg
Rot-Weiss Essen – VfL Osnabrück
SV Meppen – SC Verl

Mittwoch

Waldhof Mannheim – FC Ingolstadt
1.FC Saarbrücken – SpVgg Bayreuth
VfB Oldenburg – Borussia Dortmund II
SC Freiburg II – Wehen Wiesbaden
Dynamo Dresden – MSV Duisburg

Sechzig um sieben: Heute Abend gegen Elversberg

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Englische Woche. Kaum Zeit zum Durchatmen für den TSV 1860 München. Vier Tage nach dem 2:2 in Duisburg steht für die Löwen heute Abend bereits das Spiel gegen Tabellenführer SV Elversberg auf dem Programm.

Jacobacci will heute “mutig und zielstrebig” gegen Elversberg auftreten

Der neue Löwentrainer will gegen den Tabellenführer heute “mutig und zielstrebig nach vorne” spielen lassen, um der SV Elversberg das Gegen-Pressing zu verunmöglichen. Weiter führte der Italiener in der Löwenrunde aus, dass es jetzt wichtig wäre, “einen Sieg einzufahren“. Außerdem ließ der Coach durchblicken, dass es bei Yannick Deichmann durchaus Hoffnung auf einen Einsatz gibt nach seiner Verletzung in Duisburg. In den Genuss eines besonderen Lobes kam Youngster Marius Wörl, von dessen Charakterzügen sich der Coach sehr angetan zeigte.

Das Duisburg Spiel in der TAKTIKTAFEL-Analyse

Bernd Winninger hat besonders viel Arbeit in den englischen Wochen. Gestern analysierte er noch den Auftritt von 1860 in Duisburg (hier geht’s zur Bildergalerie) in der TAKTIKTAFEL und kommt zu dem Schluss , dass der Punkt am Ende ein gewonnener für die Löwen war. Heute gegen Mittag könnt Ihr dann schon lesen, worauf die Löwen heute im Spiel gegen den Tabellenführer achten sollten. Wir sind natürlich für Euch bereits ab dem späten Nachmittag wieder live vor Ort und bringen Euch die Flutlichtatmosphäre auf’s Handy oder den Laptop, falls Ihr im Stadion nicht dabei sein könnt.

Ergebnisüberblick vom vergangenen Wochenende

Wie Ihr ja wahrscheinlcih mitbekommen habt, haben die Löwenmannschaften ein ziemlich erfolgreiches Wochenende hinter sich. Die U17 konnte trotz Niederlage in Saarbrücken die Klasse halten. Die U19 spielte überlegen gegen den SC Freiburg, musste sich aber mit einem 1:1 zufrieden geben. Die Mannschaft des Wochenendes war sicher die U15, die in Duisburg den Titel des Deutschen Futsalmeisters einfahren konnte. Wie die anderen Löwenteams gespielt haben, findet Ihr hier.

Luft für Gorenzel wird dünner

Abseits des Platzes wird es aber auch nicht langweilig bei den Löwen. Hasan Ismaik hat sich nun in der SZ geäußert und erneuert seine Kritik an Günther Gorenzel. Außerdem steht eine Mahnung des Präsidiums im Raum, die beide Geschäftsführer treffen könnte. Beide Sachverhalte zusammengefasst findet ihr hier.

News aus der dritten Liga

Vier Ausfälle bei Rot-Weiß Essen

Bis zu 20.000 Zuschauer erwartet der RWE am heutigen Spieltag gegen den VfL Osnabrück. Auf dieses Highlight verzichten müssen allerdings Simon Engelmann, Aurel Loubongo, Meiko Sponsel und Michel Niemeyer wegen Verletzungen. Dafür ist Felix Götze wieder fit und wird wahrscheinlich im Kader stehen.

Fanproteste in Ingolstadt

Den Zuschauern des Fusionsvereins von der Donau ist nach dem 0:1 gegen den SC Freiburg II die Hutschnur geplatzt. Sie zeigten ein unübersehbares Transparent mit der Aufschrift “Ihr macht den Verein kaputt”. Sportchef Malte Metzelder war wohl einer der Hauptadressaten, da er auch während seines Interviews mit Magenta Sport deutlich hörbar kritisiert wurde. Eine gute Meinung von den Ingolstädtern Anhängern hat übrigens Neu-Trainer Guerino Capretti, der sich wie folgt äußerte: ” Ich erwarte von den Fans nicht, dass sie das sachlich und fachlich analysieren”. So macht man sich wahrscheinlich nicht mal in Ingolstadt Freunde…

Damit geht Ihr bestens informiert in den 27. Spieltag. Wenn wir uns nicht im Stadion sehen, lesen wir uns im Ticker. Bis heute Abend!

Ismaik kritisiert Gorenzel scharf – erteilt Präsidium eine Abmahnung?

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Günther Gorenzel Marc Nicolai Pfeifer Geschäftsführer

Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel gerät immer mehr in die Schusslinie. Offenbar steht das Präsidium des TSV 1860 e.V. kurz davor, gegen ihn und seinen Kollegen Marc-Nicolai Pfeifer eine Abmahnung zu erteilen. Ismaik kritisiert Gorenzel darüber hinaus in der SZ und fordert erneut seine vorzeitige Entlassung.

Köllner-Entlassung sei falsche Entscheidung: Ismaik erneuert Kritik an Gorenzel

Unter dem neuen Trainer Maurizio Jacobacci zeigte der TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg eine deutlich verbesserte Leistung. Eine Leistung, auf der sich am heutigen Abend gegen den Tabellenführer aus Elversberg (18:60 Uhr, sechzger.de Liveticker) eigentlich aufbauen ließe. Ruhe könnte der neue Mann an der Seitenlinie dafür sicherlich gut gebrauchen, doch die Posse um Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel bleibt in den Medien eines der beherrschenden Themen. Gestern veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen Artikel, in dem Hasan Ismaik direkt zu Wort kommt. Darin erneuert er seine Kritik am 49-jährigen Österreicher und lässt durchblicken, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht erwünscht ist.

Sauer stößt dem Jordanier weiter die Entlassung von Michael Köllner auf. Man sei “ohne einen fähigen Trainer in mehrere entscheidende Spiele gegangen” und es gäbe “Gründe, anzunehmen, dass dieses Vorgehen die Grundsätze der Corporate Governance von 1860 gebrochen hat, was untersucht werden muss“. Die Entscheidung, Köllner nicht mehr weiter als Trainer zu beschäftigen, hatten die beiden Geschäftsführer Gorenzel und Pfeifer gemeinsam getroffen. Auch die Kommunikation ist Ismaik ein Dorn im Auge. Er bekomme generell kaum und zudem nicht die wesentlichen Informationen mitgeteilt. Bestätigen tut Ismaik allerdings, dass die E-Mail an seine Vertreter vor Ort vor der Pressemitteilung erreicht hat. Anthony Power, Geschäftsführer der Merchandising GmbH, hatte daraufhin unmittelbar geantwortet.

Stellungnahme mit neuem Aspekt – Verstoß gegen 50+1?

Details kommen auch zu dem Treffen im Mandarin Oriental Hotel ans Tageslicht, bei der Ismaik die Geschäftsführer Gorenzel und Pfeifer, seine Vertreter vor Ort sowie Trainer Michael Köllner empfangen hatte. Der Kreditgeber erklärte dabei laut eigener Aussage, dass die Personalien Gorenzel und Köllner unmittelbar miteinander verknüpft sind.

When I met the coach and sports director in Munich in January I was very clear with them that they stand together and fall together

Mit diesem Hintergrund erscheint die Stellungnahme der Geschäftsführung noch einmal unter einem anderen Blickwinkel. Sie war demnach nicht nur eine Reaktion auf den Facebook-Post von Ismaik, sondern auch auf das Treffen selbst.

Weiterhin ist Gorenzel also beim TSV 1860 München im Amt und präsentierte schließlich nach Wochen Maurizio Jacobacci als neuen Übungsleiter. Wie diversen Medienberichten zu entnehmen war, handelt es sich beim Italiener um die Wunschlösung der Ismaik-Seite, nachdem Max Kothny die Personalie ins Spiel gebracht hatte. Alle Seiten betonten fast schon mantraartig, dass 50+1 eingehalten wurde. Direkt genannt wurde der Begriff zwar nie, doch zwischen den Zeilen war dies mehrfach herauszulesen. Dass dem Ganzen eben nicht so ist, zeigt ein Vorgang auf, von dem der merkur berichtet. Demnach erteilt das Präsidium des TSV 1860 München e.V. beiden Geschäftsführern Gorenzel und Pfeifer eine Abmahnung. Sollte die 50+1-Regel tatsächlich verletzt worden sein, darf das Präsidium diese Handlung nicht nur vornehmen, es muss sogar.

Die Geschehnisse neben dem Platz dürften den TSV 1860 München auch in den kommenden Wochen weiter beschäftigen. Ob Gorenzel über den Sommer hinaus trotz Vertrag bis 2024 weiter im Amt bleiben darf, erscheint äußerst fraglich – nicht nur Ismaik, sondern auch die e.V.-Vertreter scheinen nicht mehr vollends vom Österreicher überzeugt zu sein.

Fotogalerie zur Partie MSV Duisburg gegen TSV 1860 München

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MSV Duisburg TSV 1860 Fotogalerie Titelbild Hirsch

Eine überraschende Solidaritätsbekundung seitens der MSV-Fans, vier Tore und ein Punktgewinn, den man gar nicht so recht einzuordnen weiß – am Samstag war einiges geboten an der Wedau. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 beim MSV Duisburg.

Fotogalerie zu MSV Duisburg – TSV 1860 München

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