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Sechzig am Wochenende: TSV 1860 Futsal bei TSV Neuried

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Wochenendvorschau TSV 1860 Löwen Wochenende Löwinnen NLZ U19 U17 U21 Dritte Vierte Futsal

Während die Profis am Wochenende bei Erzgebirge Aue auf ein Erfolgserlebnis hoffen (sechzger.de Liveticker), bestreitet der TSV 1860 Futsal beim TSV Neuried bereits sein letztes Saisonspiel in der Regionalliga Süd.

TSV 1860 Futsal bei TSV Neuried

Als Aufsteiger belegen die Löwen derzeit den starken 4. Tabellenplatz und wollen diesen durch einen Sieg beim TSV Neuried (aktuell auf Rang 8) untermauern. Wenn alles ideal läuft, können sich die Futsaler des TSV 1860 sogar noch auf Platz verbessern. Dazu müssen die Löwen jedoch gewinnen und auf eine gleichzeitige Heimniederlage von Allgäu Futal gegen den MTV 1881 Ingolstadt hoffen.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 14.03.

18.30 Uhr: SC Arcadia Messestadt U15 – U14 2:3
19.00 Uhr: Profis – SV Elversberg 1:1

Mittwoch, 15.03.

19.00 Uhr: U16 – FC Ingolstadt 04 U17 1:4
19.30 Uhr: DJK Pasing Herren – U19 0:5

Samstag, 18.03.

09.15 Uhr: U9 – SVN München U10 -:-
10.00 Uhr: SV Weißblau Allianz – Senioren C -:-
10.00 Uhr: TSV Neuried U13 – U11 -:-
10.30 Uhr: U10 – FT Gern U11 -:-
12.00 Uhr: U12 – Würzburger Kickers -:-
14.00 Uhr: U13 – FC Augsburg -:-
14.00 Uhr: FC 1920 Gundelfingen – U21 -:-
14.00 Uhr: FC Erzgebirge Aue – Profis -:-
14.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U17 -:-
14.30 Uhr: TSV Milbertshofen – U15 -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG SV Gartenstadt Trudering/ESV München-Ost -:-
17.00 Uhr: Löwinnen I – SG 1. FC Viechtach/FC Altrandsberg -:-
18.00 Uhr: TSV Neuried – Futsal -:-

Sonntag, 19.03.

09.30 Uhr: U13 – Solar Soccer Club Dallas -:-
10.00 Uhr: FC Ludwigsvorstadt U11 – U10 -:-
11.00 Uhr: VfR Garching U13 – U12 -:-
12.00 Uhr: U11 – SpVgg GW Deggendorf U12 -:-
12.30 Uhr: TSV Gilching U10 – U9 -:-
12.30 Uhr: FC Teutonia München – Dritte -:-
14.00 Uhr: U16 – FC Orlando -:-
15.00 Uhr: Herakles SV München – Vierte -:-
17.00 Uhr: U19 – TSV 1896 Rain -:-

Rhythmische Sportgymnastik: Medaillenregen für TSV 1860

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Die Löwinnen der Abteilung Rhythmische Sportgymnastik des TSV München von 1860 e.V. haben in Berlin für einen wahren Medaillenregen gesorgt.

Medaillenregen bei Diadem-Cup und Team Masters in Berlin

Die Löwinnen und ihre Trainerinnen reisten vom 10.-12. März in die Bundeshauptstadt, um am International Diadem-Cup und den Team Masters teilzunehmen. Die acht Gymnastinnen waren überaus erfolgreich: 5x Gold, 4x Silber und 5x Bronze sprangen für die jungen RSG-Athletinnen heraus.

Rhythmische Sportgymnastik (RSG) beim TSV 1860

Die Turnabteilung des TSV München von 1860 e.V. bietet den aktiven Mitgliedern die Teilnahme an “RSG” (Rhythmische Sportgymnastik) an. Auf seiner Homepage beschreibt der TSV die Sparte wie folgt:

Rhythmische Sportgymnastik (kurz RSG) ist eine Turnsportart. Sie ist aus der Wettkampfgymnastik mit und ohne Handgeräten entstanden und wird mit Musikbegleitung durchgeführt. RSG ist vor allem durch gymnastische und tänzerische Elemente gekennzeichnet und erfordert in hohem Maß Körperbeherrschung, Gleichgewichts- und Rhythmusgefühl. Die Rhythmische Sportgymnastik ist ein reiner Frauensport, auch wenn es in den letzten Jahren vor allem in Japan und in Spanien erste RSG-Wettkämpfe für Männer gab.

In der Rhythmischen Sportgymnastik gibt es fünf Handgeräte: Seil, Reifen, Ball, Keule und Band. In den Altersklassen bis zwölf Jahre wird eine Übung ohne Handgerät durchgeführt.

Die Rhythmische Sportgymnastik (RSG) deckt den Leistungs- und Wettkampfsport ab. Aktuelle Erfolge in diesem Bereich sind die Titelgewinne von Bernardine Madl zur Bayerischen Meisterin 2009, 2010 und 2011 in der RSG-Meisterklasse.

Bei den Box-Heimspieltagen im vergangenen Jahr konnten die Zuschauer*innen in den Pausen die Darbietungen der Junglöwinnen im Boxring live verfolgen.

Die Meldung des TSV 1860 im Wortlaut

Ein Wochenende im Zeichen der Rhythmischen Sportgymnastik und unsere Gymnastinnen ganz vorne mit dabei. Vom 10. – 12. März 2023 fand in Berlin der Internationale Diadem Cup und Team Masters statt. Unsere Trainerinnen Bernardine Madl und Sophie Trinz starteten mit acht Gymnastinnen in den Wettkampf und konnten auf ganzer Linie überzeugen.

Unsere älteste Sportlerin, Daria Baglai (Jg. 2007), sicherte sich im Mehrkampf Silber und mit Ball und Keulen 2x Bronze.

Emma Lena Pacak (Jg. 2009) holte im Mehrkampf sowie mit Reifen und Ball insgesamt gleich drei Goldmedaillen.

Sophia Kessler (Jg. 2011) konnte im Mehrkampf und ohne Handgerät den 2. Platz sichern, mit Ball sogar den 1. Platz.

Clara Rabe (Jg. 2012) brachte mit ihrer Übung mit Ball Bronze nach München und Lucia Catalan Torres (ebenfalls Jg. 2012) sicherte sich mit den Keulen Silber.

Barbara Mandziuk (Jg. 2014) konnte ohne Handgerät überzeugen und holte sich verdient Gold.

Eva Fink und Vasylysa Pavliuvhenko (ebenfalls beide Jg. 2014) sicherten sich die Bronzemedaille in der Disziplin ohne Handgerät.

Bei 8 Gymnastinnen und 14 Medaillen, darunter 5x Gold, 4x Silber und 5x Bronze kann man durchaus von einem sehr erfolgreichen Wochenende sprechen. Glückwunsch an alle Gymnastinnen zu den hervorragenden Leistungen und an die Trainerinnen für die tolle Arbeit.

Titelbild: (c) TSV München von 1860 e.V.

sechzger.de Talk Folge 97: Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

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sechzger.de Talk Folge 97 nach Duisburg und Elversberg sowie vor FC Erzgebirge Aue - TSV 1860 München

Nach den Unentschieden gegen den MSV Duisburg sowie den Tabellenführer Elversberg empfängt Jan seine Gäste Bernd, Mario und Christian zu Ausgabe Nummer 97. Neben den beiden bereits absolvierten Spielen geht es auch um das anstehende Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue. Darüber hinaus – wie sollte es zurzeit auch anders sein – sprechen die vier über die Vereinspolitik bei den Löwen.

Das Unentschieden gegen den MSV Duisburg

Bereits etwas Zeit vergangen ist seit dem Spiel im Wedaustadion gegen den MSV Duisburg. Nach passabler erster Hälfte gingen die Löwen nach dem Seitenwechsel durch Boyamba und ein Eigentor mit 0:2 in Führung. Zum Auswärtssieg reichte dies allerdings nicht, da die Gastgeber per Doppelschlag binnen wenigen Minuten noch den Ausgleich erzielen konnten. Die Mannschaft wurde nach dem Schlusspfiff von einem wütenden Gästeblock empfangen, was nicht jeder Löwenfan nachvollziehen konnte. Über diese Reaktion und natürlich das Spiel selbst sprechen die vier Teilnehmer in Folge 97.

Heimspiel gegen die SV Elversberg: ein Punkt gegen den Ligaprimus

Ebenso behandelt wird das nächste Remis, dass am Dienstagabend gegen den Tabellenführer aus Elversberg erzielt wurde. Rund 30 Minuten lang dominierten die Gäste den TSV 1860 nach Belieben, alles sah nach einer Niederlage aus. Dann traf Boyamba und mit dem Ausgleichstreffer wachte die Mannschaft auf. Eine kämpferische Leistung sorgte nicht nur für einen Punkt auf dem Konto, sondern auch zufriedene Löwenfans auf den Rängen. In der Schlussphase boten sich sogar mehrere Chancen, um einen überraschenden Heimsieg zu erzielen. Doch der Pfosten (Wörl) oder eine zu ungenaue Ballannahme (Bär) verhinderten de zweiten Treffer. Ebenfalls im Fokus befand sich der Schiedsrichter mit strittigen Entscheidungen im Strafraum der Elversberger.

Ismaik vs e.V. und Gorenzel – die liebe Vereinspolitik beim TSV 1860

Aber in Folge 97 geht es natürlich nicht nur um das Sportliche. Abseits des Platzes geht es bei den Löwen weiter drunter und drüber. Nach diversen Stellungnahmen spricht Kreditgeber Hasan Ismaik nun wieder mit der Süddeutschen Zeitung und äußert dort unter anderem Unverständnis zur Kritik an Anthony Power. Außerdem steht eine Abmahnung für Pfeifer und Gorenzel im Raum. Letzterer steht ohnehin schon länger in der Kritik, seine Tage an der Grünwalder Straße dürften bald gezählt sein. Langweilig wird es in dieser Hinsicht bei den Löwen auf jeden Fall nicht.

Vorschau auf das Duell mit Erzgebirge Aue

Abschließend werfen die vier Teilnehmer einen Blick auf das nächste Auswärtsspiel am Wochenende. Dann ist der TSV 1860 München beim FC Erzgebirge Aue zu Gast, der im Jahr 2023 eine deutlich bessere Leistung zeigt und mittlerweile einen ordentlichen Vorsprung auf die Abstiegszone hat. Mit einem Sieg könnten die Veilchen sogar an den Löwen vorbeiziehen. Davon war man zu Beginn der Saison noch ganz weit entfernt. Im Vergleich zwischen der Tabellen von Hin- und Rückrunde wird deutlich, wieso der FCE den TSV 1860 überholen kann. Während die Löwen in der Rückrunde auf Platz 18 liegen, ist Aue im oberen Drittel der Liga zu finden. Unter Rückkehrer Pavel Dotchev läuft es momentan, zuletzt wurde das Derby gegen Zwickau gewonnen. Eine leichte Aufgabe für die Löwen sieht auf jeden Fall anders aus.

Der sechzger.de Talk 97 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Klose trifft dreimal für TSV 1860 U19 gegen DJK Pasing

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1860 Djk Pasing U19

Rund 50 Zuschauer fanden sich gestern Abend auf der BSA Agnes-Bernauer-Straße ein, wo die U19 des TSV 1860 auf die DJK Pasing traf. Die Junglöwen setzten sich deutlich gegen den Kreisligisten durch, Noah Klose traf dreimal für die Elf von Jonas Schittenhelm.

TSV 1860 U19 besiegt DJK Pasing deutlich

Sollte es beim Namen Klose klingeln, dann gleich die Bestätigung. Noah und sein Zwillingsbruder Luan sind die Söhne von WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose und seit Jahren im Nachwuchs der Löwen aktiv.

Bereits nach sechs Minuten eröffnete Noah Klose den Torreigen für die U19 des TSV 1860 bei der DJK Pasing nach einer sehenswerten Kombination im Mittelfeld. Bis zur Pause verpassten es die Junglöwen trotz zahlreicher Chancen, ihre Führung auszubauen.

Noah Klose mit drei Toren

Dies gelang dann aber nach dem Seitenwechsel und wieder war es Noah Klose, der das Ergebnis per Doppelschlag (54./60.) auf 3:0 schraubte. Nur eine Minute später war Jeremiah Dosi zur Stelle, der auf 4:0 erhöhte.

Für den fünften Treffer, der einmal mehr über die linke Seite eingeleitet wurde, zeichnete Mike Gevorgyan verantwortlich. Alles in allem eine sehr souveräne Partie der U19, die zudem auf einige Stammspieler verzichtete.

1860 Nlz Bus

Sechzig um sieben: Rückschau auf den Punktgewinn gegen Elversberg

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Der TSV 1860 München zeigte vorgestern Abend erstmals seit Wochen eine gute Leistung und konnte einen Punktgewinn gegen den Tabellenführer SV Elversberg erkämpfen.

Der Punktgewinn gegen die SV Elversberg in der Rückschau

Thomas Enn sah beim Remis gegen den Tabellenführer einen kleinen Lichtblick und hofft auf kampfstarke 90 Minuten in Aue. Bernd Winninger analysierte das Spiel natürlich wieder in der TAKTIKTAFEL für Euch. Er kommt zu dem Schluss, dass wir eine gerechte Punkteteilung gesehen haben, auf der 1860 aufbauen kann. Maurizio Jacobacci sah in den ersten 30 Minuten eine “Machtdemonstration der SV Elversberg”. Er zeigte sich aber sehr zufrieden damit, dass sich seine Mannschaft in das Spiel zurück kämpfen konnte und es am Ende für einen Punktgewinn gegen Elversberg reichte. Marco Hiller bekam für seine “Interventionen” ein Sonderlob von Coach, weil sie den TSV 1860 München im Spiel gehalten hätten. Die besten Impressionen vom Punktgewinn und dem spektakulären Giesinger Abendhimmel findet Ihr hier.

Sechzger.de Talk Nummer 97

Christian, Jan, Bernd und Mario diskutieren in Folge 97 des sechzger.de Talks die Unentschieden der letzten beiden Spiele und erörtern die Chancen auf einen Auswärtssieg in Aue. Ab sofort findet Ihr den Talk auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen:

News aus der dritten Liga

27. Spieltag der dritten Liga

In den Mittwochsspielen des 27. Spieltags gab es folgende Ergebnisse:

Dynamo Dresden – MSV Duisburg 2:0

SV Waldhof – FC Ingolstadt 3:2

VfB Oldenburg – BVB II 2:1

1. FC Saarbrücken – SpVgg Bayreuth 5:0

SC Freiburg II – SV Wehen 4:2

Sechzig liegt damit weiter auf dem 9. Platz der Tabelle.

Verzögerungen bei Stadion-Umbau in Verl

Wahrscheinlich wird der SC Verl Heimspiele in seinem umgebauten Stadion erst ab nächster Saison austragen können. Ursprünglich war anvisiert worden, im März wieder wirklich zu Hause spielen zu können und das Ersatzstadion in Paderborn verlassen zu können. Die mittlerweile üblichen Verzögerungen in der Baubranche machen auch vor dem SC Verl nicht Halt.

Aue: Geldstrafe für Nazarov

Die Kritik am Schiedsrichter nach dem Derby in Dresden kostet Dimitrij Nazarov nun 800 € Strafe durch den DFB. Er bezeichnete die Schiedsrichterleistung als “eine absolute Frechheit”.

Wir hoffen, Ihr kommt ohne absolute Frechheiten durch diesen Donnerstag und der zarte Aufwärtstrend der Löwen beflügelt Euch.

Mitwochsspiele des 27. Spieltags

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Waldhof Mannheim Ingolstadt

Nachdem der TSV 1860 München gestern am 27. Spieltag der dritten Liga ein 1:1 gegen Tabellenführer Elversberg holen konnte, standen heute fünf weitere Spiele auf dem Spielplan.

Dynamo Dresden – MSV Duisburg 2:0

Im Rudolf-Harbig Stadion sahen die Zuschauer zunächst eine abwechslungsreiche Partie mit leichten Vorteilen für die Zebras. Hettwer, der auch gegen 1860 traf, setzte bereits in der 2. Minute einen Ball an die Unterkante der Latte. Kurz vor der Pause gab es eine strittige Szene, als Senger der Ball im Strafraum aus kurzer Distanz an den Arm geschossen wurde. Schiri Kessel zeigte sehr zum Unmut der Dresdner nicht auf den Punkt. Dresden kam dann stark verbessert aus der Kabine und hätte durch Borkowski, der alleine vor Müller scheiterte, und Hauptmann, der einen Ball an den Pfosten setzte, in Führung gehen müssen (48. bzw. 51. Minute). In der 67. Minute war es dann soweit: Nach einem Arslan Freistoß köpfte Kammerknecht zum 1:0 für Dynamo ein. Benjamin Girth stellte dann mit einem Eigentor auf 2:0 für die Dresdner (76. Minute). Davon konnte sich der MSV nicht mehr erholen.

SV Waldhof – FC Ingolstadt 3:2

Waldhof begann aktiver, aber die erste Großchance hatten die Ingolstädter. Rossipal konnte in letzter Sekunde gegen Terstroet klären (18. Minute). Es folgten weitere Großchancen durch Schmidt (27. Minute) und Terstroet (29. Minute) für die Gäste. Das Auslassen dieser Möglichkeiten bestrafte der Mann mit dem schönsten Vornamen der Liga. Baxter-Bentley Bahn traf aus 18 Metern zum 1:0 in der 32. Minute. Martinovic erhöhte für den Waldhof in der 52. Minute nach perfekten Zuspiel von Taz zum 2:0. Aber nur vier Miniuten später gelang Schmidt nach einer Ecke der Anschlusstreffer. Bahn verwandelte in der 88. Minute einen Fouelelfmeter zum 3:1 für den SVW, aber im direkten Gegenzuug brachte Sulejmani Ingolstadt wieder auf einen Treffer heran. In der heißen Schlussphase flog der Ingolstädter Franke noch wegen Notbremse vom Platz und Waldhof fuhr drei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg ein.

VfB Oldenburg – BVB II 2:1

In Hannover musste das Tabellnschlusslicht um wichtige Punkte für den Klassenerhalt gegen den BVB II kämpfen. Bereits in der 8. Minunte konnte Schäfer beim Debüt von Neu-Trainer Kilic zum 1:0 für den VfB einnnetzen. Aber nur neun Minuten später konnten die kleinen Borussen durch Michel ausgleichen. In der Folge war der BVB spielbestimmend, konnte aber bis zur Pause den Führungstreffer nicht erzielen, sogar einen Elfmeter ließ Papadopoulos ungenutzt. In der 66. Minute gab es dann Verwirrung im Dortmunder Strafraum und Oldenburg stellte vermeintlich auf 2:1. Das Tor wurde aber wegen Abseits nicht gegeben. Kilics Einstand endete mit einem Last-Minute-Sieg, weil Adetula mit einem glücklichen abgefälschten Schuss in der 87. Minute der entscheidende Treffer für Oldenburg gelang.

1. FC Saarbrücken – SpVgg Bayreuth 5:0

Klare Verhältnisse herrschten an der Saar. Der 1. FC Saarbrücken feierte einen hohen Sieg gegen die SpVgg Bayreuth, bei der Ex-Löwe Nico Andermatt bereits in der 4. Minute vom Platz flog. In Überzahl ließen die Gastgeber nichts anbrennen und die Ex-Löwen Karim Rabihic und Richy Neudecker trafen jeweils doppelt zur 4:0 Führung für die ambitionieten Saarländer. Auch das fünfte Tor für die Saarbrücker erzielte einmaliger 1860-Profi: Adriano Grimaldi. Dass der Saarbrücker Gaus in der 55. Minute direkt rot sah, fiel nicht mehr ins Gewicht.

SC Freiburg II – SV Wehen 4:2

Im Spitzenspiel im Dreisam Stadion passierte im ersten Durchgang nichts Nenneswertes. In der 55. Minute gab es dann Grund zum Jubeln für den SCF. Kehl stellte nach Vorarbeit von Vermeij zum 1:0. In der 70. Minute legte Stark dann für die Gastgeber nach, die Vorarbeit kam erneut von Altmeister Vermeij. Nur zwei Minuten danach gelang dem SV Wehen durch Heußer der Anschlusstreffer zum 2:1. Danach wogte die Partie hin und her. Hollerbach traf in der 80. Minute nur den Pfosten, was den Ausgleich für den SVWW bedeutet hätte. Diesen besorgte Hollerbach in der 89. Minute dann doch noch per Foulelfmeter. Aber die Freiburger ließen sich davon nicht beeindrucken und gingen im nächsten Angriff durch Baur mit 3:2 wieder in Führung. Den Deckel drauf machte Guttau in der Nachspielzeit mit dem 4:2 für die Freiburger.

Was bedeutet das für 1860?

Nach dem 27. Spieltag liegt 1860 auf Rang 9 der Tabelle. Der Relegationsplatz ist neun Punkte entfernt. Das Polster auf einen Abstiegsplatz beträgt jetzt 13 Punkte. Niemandsland der Tabelle nennt man das üblicherweise. Wehen ist der Verlierer des Spieltags. Durch die Niederlage in Freiburg rutschen sie auf Platz 6 ab. Vorne ziehen Elversberg und Freiburg II einsam ihre Kreise. Hinten gelingt Oldenburg ein wichtiger Dreier, das rettende Ufer ist nur noch einen Punkt entfernt.

TSV 1860 – SV Elversberg (1:1) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 – SV Elversberg (1:1). Ein Unentschieden auf dem man Aufbauen kann.

TSV 1860 – SV Elversberg, an einem stürmischen Abend auf Giesings Höhen, endete mit einem im Großen und Ganzen gerechten Unentschieden. Wie erwartet wurden die Elversberger von Trainer Horst Steffen im 4-4-2 ins Rennen geschickt. Die Löwen stellten das mittlerweile etablierte 4-2-3-1 dagegen.

Bis auf die eine Personalie, Verlaat ersetzte Belkahia, schenkte Maurizio Jacobacci dem gleichen Team wie in Duisburg das vertrauen.

Eine halbe Stunde lang spielte zunächst nur der Gast. Die Sechzger konnten nur reagieren. Eigene Angriffsbemühungen des TSV 1860 wurden von der SV Elversberg quasi im Keim erstickt. Nichts desto trotz stemmten sich die Löwen nach der verdienten Führung der Elversberger gegen die drohende Niederlage. Der Ausgleich fiel aus heiterem Himmel und danach spielte ein wie ausgewechselt erscheinendes Team nicht nur mit, sondern dominierte den Tabellenführer auch phasenweise.

Am Ende steht eine gerechte Punkteteilung, die mit einem anderen Schiedsrichter, der Elfmeter pfeift wenn sie gepfiffen werden sollten, wohl zu einem Sieg der Löwen mutiert wäre.

Elversberg presste wie erwartet hoch im Raum und schob auch die Defensivlinie nach vorne, machte den Raum für die Löwen damit sehr eng.

Unsere Löwen hatten zunächst einen genau gegenteiligen Ansatz gewählt. Man stand tief und reagierte darauf was die Gäste anboten.

Bevor wir zur Analyse der Partie kommen hier die wichtigsten statistischen Werte der Partie.

Die wichtigsten statistischen Werte des Spiels

  • Ballbesitz TSV 1860 42% – SVE 58%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 80% – SVE 83%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 58% – SVE 64%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 11/2 – SVE 18/6
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 15,86 – SVE 11,24

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Das generell dominante Auftreten der Gäste in allen Spielen die sie bisher bestritten und die taktische Herangehensweise der Sechzger gegen den Ball zunächst tief zu stehen um Sicherheit ins Spiel zu bekommen begünstigte diesen statistischen Wert stark zugunsten der Gäste.

In der ersten halben Stunde war die Ballbesitzquote für die SV Elversberg relativ gesehen um 41% höher als die des TSV 1860. Die Zahl von 26 muss hier in Abhängigkeit beider relativer Werte umgerechnet werden. Das sieht vielleicht auf den ersten Blick seltsam aus, aber 37% von 63% sind eben 41% bezogen auf diese beiden Werte. Dieses Defizit aus der Anfangsphase, war in der verbleibenden Stunde Spielzeit, auch weil Elversberg nach der Halbzeitpause wieder sehr dominant aus der Kabine kam, und Elversberg weiterhin versuchte das Spiel zu bestimmen, nicht mehr auszugleichen.

Auch war der Ballbesitz der SVE nicht, wie oft bei anderen Teams, die eine ähnliche Ballbesitzverteilung aufweisen, von Ideenlosigkeit und somit ineffektivem Ballgeschiebe in der eigenen Defensivreihe geprägt, sondern eine Demonstration guten Kombinationsfußballs.

Passgenauigkeit

Wieder liegen die Löwen nur um wenige im Nachkommabereich angesiedelte Prozentpunkte unter den erstrebenswerten 80%. Wie oben ersichtlich ergibt das gerundet wie auch gegen Duisburg wieder diesen Wert.

Es gab Phasen in denen die Sechzger den Ball in der Defensivabteilung zirkulieren lassen mussten, allerdings nicht wie in vielen Spielen zuvor, deshalb weil sich im Mittelfeld die Spieler vor einem Anspiel hinter ihren Gegenspielern versteckt hätten, sondern weil die SV Elversberg es, obwohl im Mittelfeld des TSV 1860 viel Bewegung vorhanden war, schaffte den Löwen die Passwege zuzustellen. Das Stellungsspiel der SV Elversberg gegen den Ball zu beobachten ist für den neutralen Zuseher, wenn man hier das Niveau des Rests der Liga als Grundlage nimmt, eine Augenweide.

Der Fortschritt den die Mannschaft des TSV 1860 München bei der Passgenauigkeit macht führt zu deutlich mehr Sicherheit im Spiel. Zu erkennen ist das auch daran, dass man obwohl man weniger Ballbesitz als gegen Duisburg hatte, nicht nur mehr Vorwärtspässe sondern mehr Pässe insgesamt, gespielt wurden. Das ist zugegebenermaßen ungewöhnlich und verwunderlich, aber auch ein deutliches Zeichen, dass die Gesamtleistung weiter bergauf geht. Die Sechzger werden sicherer im Kombinationsspiel, das schafft Selbstvertrauen.

Wenn der Fortschritt in diesem Bereich so weiter geht wird auch das Kreieren eigener Chancen besser werden.

Defensive Zweikampfquote

Der Wert von aufgerundet 58% lässt einen zunächst erschrecken. Allerdings ist die schiere Anzahl geführter defensiver Zweikämpfe wieder einmal ein Indikator dafür um wieviel aggressiver die Löwen unter dem neuen Übungsleiter zu Werke gehen. 34% mehr Zweikämpfe gegen den Ball als noch gegen Duisburg und unglaubliche 104% mehr als noch gegen Viktoria Köln, zeigen uns es geht aufwärts.

In Abhängigkeit vom Gegnerischen Ballbesitz haben es die Sechzger wieder geschafft sich zu verbessern was geführte Zweikämpfe anbelangt. zwar nicht mehr so deutlich wie noch in Vergleich zur Vorwoche und dem Spiel am Samstag, aber es war ja auch wegen der englischen Woche deutlich weniger Zeit daran im Training zu arbeiten.

Dass die Quote gesunken ist ist in meinen Augen vernachlässigbar. Die äußerst ballsicheren Elversberger lassen bei den eigenen Offensivzweikämpfen generell sehr wenig liegen. Fünf offensive Stammspieler der SVE haben eine individuelle offensive Zweikampfquote von über 55% auf die Saison gesehen, zwei sogar über 60%. Vor diesem Hintergrund individueller Klasse in Eins-gegen-Eins-Situationen des Gegners, befinden sich die Sechzger also mit dem was sie in diesem Spiel auch in defensiven Zweikämpfen erreicht haben auf einem guten Weg.

Zonen

Wenn wir uns dann noch ansehen in welchen Zonen die Defensivzweikämpfe gewonnen und verloren wurden, schaut das Ganze noch einmal um eine Nuance besser aus. In der eigenen Box wurden nur drei (!) Defensivzweikämpfe verloren, im eigenen letzten Drittel lag die Quote bei guten 66%.

In Verbindung mit der hohen Anzahl abgefangener Pässe durch gutes Stellungsspiel war die Defensivleitung insgesamt sowohl von der Aggressivität als auch von der Performance, gegen einen Gegner der offensiv so stark und dominant auftritt wie Elversberg das tut, absolut lobenswert.

Spieler

Speziell die beiden Sechser Marius Wörl und Quirin Moll stechen mit ihren Leistungen gegen den Ball wieder hervor. Quotenleader ist allerdings Leandro Morgalla, der nur einen einzigen Zweikampf gegen den Ball und ein Kopfballduell verlor.

Fleißigster Arbeiter gegen den Ball aus der Offensivreihe war wieder einmal Kapitän Stefan Lex. Auch Albion Vrenezi war sich nicht zu schade die defensiven Zweikämpfe anzunehmen. Das freut mich, denn nur so kann er sich die, durch sein nonchalantes Spiel vor dem Trainerwechsel, verspielten Sympathiepunkte bei den Fans zurückerobern.

Schüsse/aufs Tor

in Abhängigkeit vom Ballbesitz sind elf Schüsse im Spiel eine Anzahl die durchschnittlich bis gut daherkommt. Das Problem, war die Schussgenauigkeit.

Wenn von elf Schüssen nur ein einziger in der gegnerischen Box abgefeuert wird ist eine niedrige Schussgenauigkeit nicht verwunderlich.

Gegen Elversberg schaffen es allerdings generell nur wenige Mannschaften sich klare Chancen dort zu erspielen also hängen wir uns nicht an diesem Wert auf.

Statistisch gesehen hätte es zusätzlich zu Boyambas, durchaus als glücklichen Treffer zu wertenden, Tores noch drei weitere Schüsse gebraucht um gegen Elversberg den zweiten Treffer zu erzielen. Oder eben den vom Schiedsrichter zu unrecht verweigerten Elfmeter.

PPDA

Dass die Pressingintensität so niedrig war, der Wert der PPDA ist umgekehrt proportional zu werten, also je höher desto schlechter, liegt an der defensiven Herangehensweise im Spiel. Wenn in den pressingrelevanten Zonen der Plan vorsieht, dass dort nur wenige Aktionen gesetzt werden, liegt das in der Natur der Dinge und muss nicht kritisiert werden.

Die Tore

Die Treffer und weitere Highlights könnt ihr hier noch einmal ansehen.

Beide Treffer fielen im Anschluss an eine Ecke, eine weitere Analyse der Treffer ist daher nicht nötig.

Im Fußball ist es so, dass man sich hin und wieder einen Standardtreffer einfängt. Solange das nicht zur Gewohnheit wird ist das vernachlässigbar.

Das fiel auf

Lassen wir die erste halbe Stunde in denen die Sechzger von Elversberg quasi überrollt wurden aus der Rechnung heraus, hat die Mannschaft wieder eine deutliche Verbesserung im eigenen Spiel erreicht.

Das einzige Problem gestern war die Unfähigkeit klare Torsituationen in der gegnerischen Box herbeizuführen. Lediglich zehn Ballkontakte in der Box des Gegners sind grundsätzlich zu wenig. Elversberg lässt dort generell gegen alle Teams sehr wenig zu. Von daher Schwamm drüber. Das wird gegen andere Teams besser aussehen.

Für die Defensivleistung habe ich weiter oben schon die Lorbeeren an die jeweiligen Spieler verteilt.

Die Defensive der Löwen als ganzes schaffte es Elversberg besser in Zaum zu halten, als fast der gesamte Rest der Liga. Nur fünf Mannschaften waren bisher beim Verhindern von Torchancen der Elversberger ähnlich gut oder besser als die Löwen gestern.

Spezielles Lob muss man wieder einmal Marco Hiller aussprechen. Wie er die Löwen mit seinen Paraden, gegen über die gesamte Spielzeit gefährliche Elversberger in der Partie gehalten hat war großartig. Mit fünf Reflexparaden hielt Hiller bis auf den Kopfballtreffer von Antonitsch alles was es zu halten gab mit Bravour. Den klaren Chancen nach hätte Elversberg sechs Stück machen müssen, am Ende ist es Marco Hiller zu verdanken, dass es nicht so kam.

Der Kampfgeist des TSV 1860 bis zum Schluss nicht aufzugeben und der Wille den man dem Team nun wieder deutlich anmerkt, sowie das zurückkehrende Selbstvertrauen der Spieler ins eigene Können wird bestätigt meine Annahme aus der Analyse des Duisburg-Spiels, dass uns, wenn die Sechzger so weitermachen ein erfolgreiches Frühjahr ins Haus steht.

Fazit

Das 1:1 ist ein grundsätzlich gerechtes Ergebnis im Spiel TSV 1860 – SV Elversberg. Allerdings sollte am Ende ein dreckiger unverdienter Sieg für die Löwen stehen, wenn der Schiedsrichter in der entscheidende Phase auf Elfmeter entschieden hätte.

Anstatt auf den ominösen Punkt zu zeigen bekam Skenderovic nach einem Foul von Dürholz in der Box den Gelben Karton, was eine arg fragwürdige Entscheidung war.

Schiedsrichterschelte gehört normalerweise nicht zu meinem Repertoire. In der betreffenden Szene wäre ein Strafstoß aber durchaus abgebracht gewesen. Am Ende des Tages ist das leider so hinzunehmen.

Der Verband muss endlich den Profi-Schiedsrichter einführen, der sich um nichts anderes als kümmert. Solange Schiedsrichter weiterhin Amateure bleiben, werden auch deren Leistungen, egal in welcher Liga amateurhaft bleiben. Die Schmährufe von der Tribüne waren jedenfalls wenig verwunderlich.

Der Mannschaft als Ganzes kann man nur ein Kompliment machen. Wie sie sich am eigenen Schopf aus der Bredouille gezogen hat ist bemerkenswert.

Weiter So Löwen!

Datenquelle: Wyscout

Jacobacci über Elversberg: “Haben Machtdemonstration gezeigt”

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Tsv 1860 Sv Elversberg Maurizio Jacobacci Pk Machtdemonstration

Nach dem 1:1 des TSV 1860 gegen die SV Elversberg stellte sich Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci den Fragen der anwesenden Pressevertreter. Dabei bescheinigte er dem Gegner, zu Beginn eine Machtdemonstration gezeigt zu haben.

“Haben Machtdemonstration gezeigt”

Der italienische Trainer der Löwen zeigte sich auf der Pressekonferenz beeindruckt von der SV Elversberg, sparte aber auch nicht an Lob für sein Team.

“Ich glaube (…), dass das Spiel sehr interessante Phasen hatte. Ganz klar: Die ersten 30 Minuten waren ganz, ganz schwierig für uns. Sie haben eine Machtdemonstration gezeigt. Aber ich muss meiner Mannschaft trotz allem dann ein Kompliment machen, wie sie sich ins Spiel reingekämpft hat in dieser wirklich ganz schwierigen Phase.”

Das Tor von Joseph Boyamba habe natürlich geholfen, ins Spiel zu finden. Genauso wichtig sei in dieser Phase jedoch gewesen, dass die “fantastischen Fans” die Mannschaft unterstützt habe. Gerade die letzte Viertelstunde vor der Pause habe der Mannschaft “sehr, sehr viel Mut für die 2. Halbzeit” gegeben, so Jacobacci.

Lob für Marco Hiller

Nach dem Seitenwechsel sei Elversberg dann jedoch wieder stärker aus der Kabine gekommen, so der Löwencoach, der ein Lob für seinen Torhüter parat hatte.

“Wir hatten Mühe, wir hatten ein wenig Glück und heute muss man auch sagen, dass der Hiller doch verschiedene sehr gute Interventionen hatte und uns im Spiel gehalten hat. Das war wichtig.”

Sieg wäre wichtig für Moral gewesen

Mitte der 2. Halbzeit habe man dann auch seine Momente gehabt, so Jaacobacci, der auch darauf hinwies, dass man nach einem Tackling an Skenderovic durchaus einen Elfmeter hätte bekommen können. Auch der Pfostenschuss von Marius Wörl und die Chancen von Bär Kobylanski dürfe man bei der Gesamtbetrachtung nicht vergessen.

“Am Schluss hätten wir mit ein wenig Glück heute ein Spiel gewonnen, dass wir vielleicht nicht verdient hätten, zu gewinnen. Aber es wäre sicher sehr wichtig und auch sehr wertvoll gewesen, auch für die Moral der Mannschaft.”

Titelbild: Screenshot YouTube (LöwenTV)

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – SV Elversberg

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TSV 1860 SV Elversberg Fotogalerie

Immerhin einen Punkt erkämpften sich die Löwen gestern Abend gegen den Tabellenführer SV Elversberg. Nachdem Sechzig eine halbe Stunde lang deutlich unterlegen war, weckte der Ausgleich durch Joseph Boyamba sowohl Mannschaft als auch Fans auf. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Schnappschüsse der Partie des TSV 1860 gegen die SV Elversberg.

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Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden gegen Elversberg: Endlich ein kleiner Lichtblick

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Der TSV 1860 München und seine Fans warten seit acht Spielen auf einen Sieg. Gegen den Tabellenführer aus Elversberg klappte es gestern Abend wieder nicht mit einem Dreier, aber die Leistung der Mannschaft in der zweiten Hälfte war durchaus ein Lichtblick.

Lange Durststrecke

Der letzte Sieg der Löwen ist jetzt fast zwei Monate her. Am 21.01. konnte Sechzig gegen den FSV Zwickau im Schneetreiben mit 3:1 zum letzten Mal drei Punkte einfahren. Da war Michael Köllner noch Trainer. Seitdem konnte Sechzig bis gestern Abend in sieben Spielen nur noch drei weitere Punkte einfahren. Eine Durstrecke von fast zwei Monaten also. Zwar konnte gestern noch immer nicht der erste Sieg unter Maurizio Jacobacci gefeiert werden, aber gerade die Leistung der zweiten Hälfte gibt endlich Anlass zur Hoffnung und ist ein Lichtblick in der zuletzt sehr dunkelgrauen Löwenwelt.

Schwacher Start gegen den Tabellenführer

Danach sah es aber zunächst im erneut offiziell ausverkauften Sechzgerstadion nicht aus. Der Tabellenführer demonstrierte eindrucksvoll, warum er aktuell seinesgleichen in der dritten Liga sucht. Die SV Elversberg agierte wie eine Heimmannschaft  und dominierte das Spiel nach Belieben. Zum Glück vergaßen sie bis auf Antonitsch in der 17. Minute das Toreschießen und ließen gleich mehrere Chancen auf eine höhere Führung aus.

Erhebliche Leistungssteigerung durch Glückstor

Dann hatte 1860 endlich ein Mal Glück, als nach 35 Minuten eine Flanke von Boyamba ohne weitere Berührung im Elversberger Tor einschlug und es auf ein Mal 1:1 stand. Aus heiterem Himmel. Irgendwie war das genau das, was 1860 gebraucht hatte. Der Treffer gab den Löwen sofort Auftrieb und die zehn verbleibenden Minuten bis zur Pause spielte Sechzig wie ausgewechselt. In der zweiten Hälfte konnte 1860 gut dagegenhalten und in manchen Phasen sogar leicht spielbestimmend agieren. Beide Teams hatten Pech mit dem Aluminium. Correia köpfte an die Latte, Hiller wäre geschlagen gewesen. Auf der Gegenseite zirkelte Youngster Wörl den Ball an den Innenpfosten. Was für ein Pech, dass der wieder aus dem Tor ins Feld zurück prallte und nicht im Netz der Elversberger landete!

Ein erster Lichtblick seit Wochen

Gegen Ende der Partie ging es rauf und runter und Horst Steffen sah sich genötigt Stürmer Schnellbacher gegen Verteidiger Pinckert auszuwechseln. So einen Wechsel hatte keiner der letzten sieben Gegner von 1860 nötig. Nach den doch sehr dürftigen ersten 35 Minuten war die Leistung der Löwen danach durchaus ein Lichtblick und eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Spielen. Es ist ein Anfang gemacht und die Formkurve scheint ihren Tiefpunkt überschritten zu haben und in geringem Steigungswinkel nach oben zu zeigen. Am Ende gab es sogar endlich wieder Applaus für die Mannschaft vor der Westkurve.

Fast vergisst man die Querelen im Umfeld

Ertappte man sich während der letzten Spiele häufig dabei zu denken, dass die mangelhaften Leistungen auf dem Platz irgendwie in Zusammenhang mit den Querelen im Umfeld in Zusammenhang standen, stand gestern endlich der Fußball wieder im Vordergrund. Wenigstens für 90+4 Minuten. Fast hätte man vergessen, was das Konstrukt 1860 gerade für ein schlechtes Bild in der Öffentlichkeit abgibt. Aber dann auf dem Heimweg fiel einem wieder ein, dass es Anthony Power immer noch gibt, die Geschäftsführung möglicherweise abgemahnt wurde, die Finanzierung der kommenden Saison vollkommen offen ist und so weiter und so fort. Aber vielleicht gelingt es unserem Team ja in Aue, die 1600 mitreisenden Fans mit einem Auswärtssieg auch noch für ein paar Stunden nach dem Spiel vom Chaos um 1860 abzulenken. Das wäre dann wirklich ein Lichtblick!