Tag 2 nach dem Drama um Stürmer Sascha Mölders – und ein Ende der Neuigkeiten ist noch lange nicht in Sicht. Spät am Abend wurden beispielsweise weitere Details bei einem Fan-Treffen bekannt. Ganz nebenbei spielen die Löwen am Wochenende aber auch in Dortmund, wofür am Dienstag der Trainingsauftakt stattfand. Für das Spiel gibt es seit gestern Informationen zu den Tickets. Die Meldungen vom Dienstag in der Übersicht:

Morgalla reist zur deutschen U18-Nationalmannschaft

Beginnen wir die Meldungen des gestrigen Tages doch einfach mal mit etwas Positivem. Leandro Morgalla, der schon im Toto-Pokal für die Löwen im Einsatz war und aktuell im Kader der A-Jugend zu finden ist, reist mit der U18 Deutschlands nach Israel. Neben einer tollen Erfahrung in einem neuen Land könnte der 17-Jährige in einem von drei Testspielen zum Einsatz kommen.

Die Rolle von Oliver Beer

Nahezu zeitgleich wurde neben der Mölders-Meldung auch bekannt, dass Oliver Beer nicht mehr als Co-Trainer beim TSV 1860 fungieren wird. Der Zeitpunkt dieser Veröffentlichung war vermutlich nur ungünstig gewählt, denn es entstand schnell der Verdacht, dass beide Personalien zusammenhängen und mit einem Zerwürfnis bezüglich Michael Köllner zu tun haben. Das ist – wenn überhaupt – nur ein Teil der Wahrheit.

Gorenzel äußert sich auf Pressekonferenz zu Mölders & Beer

Relativ kurzfristig wurden am gestrigen Nachmittag dann Medienvertreter an die Grünwalder Straße eingeladen. Günther Gorenzel trat vor die Mikrofone und hielt zunächst ein Eingangsstatement. Während es zu Beginn noch souverän wirkte, sorgten die Nachfragen eher dafür, dass weitere Verwirrung entstand. Kurios wurde es spätestens bei der Begründung, wieso Oliver Beer nicht mehr Co-Trainer beim TSV 1860 ist.

Mannschaft entschied gegen Mölders

Desweiteren kamen einige ausgewählte Fans am Dienstagabend in die SechzgerAlm und wurden von Gorenzel sowie Köllner über die Umstände informiert, die zur Entscheidung im Fall Sascha Mölders beigetragen haben. Köllner versuchte mehrmals auf den Routinier einzuwirken, erreichte damit aber offensichtlich nicht die gewünschte Wirkung. Brisant war zudem die Entscheidung der Mannschaft. Diese fiel mehr als deutlich aus.

Kommentar zu Sascha Mölders: das Erschreckende

Riesigen Anklang fand unser Kommentar am gestrigen Morgen. Einerseits stellten wir dabei fest, dass die Nachricht keine allzu große Überraschung war; andererseits wunderten wir uns aber durchaus über eine Entwicklung, die vor allem in den sozialen Medien stattfand.

Tickets Dortmund II – TSV 1860

Es ist das letzte Spiel mit (wenigen) Zuschauern im Jahr 2021, an dem der TSV 1860 München beteiligt ist. Samstag treffen die Löwen in Liga 3 auf Dortmund II und wollen den zweiten Auswärtssieg in Folge feiern. Leider gibt es nur wenige Gästekarten, sodass ein freier Verkauf nicht stattfinden wird.

News aus der 3.Liga

Montagsspiel des 18.Spieltags

Völlig untergegangen ist im Löwenkosmos, dass am Montagabend auch noch Fußball gespielt wurde. Dabei traf Waldhof Mannheim im Heimspiel auf Wehen Wiesbaden. Zwei Tore gab es dabei zu bestaunen: eines ganz früh, das andere kurz vor dem Abpfiff. Die Gäste gingen zunächst durch Thiel in der 2.Spielminute in Führung und konnten diese lange Zeit auch verteidigen. Beide Abwehrreihen standen die restliche Spielzeit gut und ließen kaum Chancen zu. Nach einem Freistoß wurde Gäste-Torwart Lyska in einen Zweikampf mit Verlaat verwickelt und faustete sich das Spielgerät ins eigene Tor. Trotz großer Proteste zählte der Treffer und die Partie endete mit einem 1:1-Unentschieden. Mannheim liegt damit auf Rang 3, Wiesbaden auf 10.

Zuschauer-Informationen in Magdeburg und Saarbrücken

Es sind Zahlen, von denen andere Vereine wie der TSV 1860 nur träumen kann. Tabellenführer Magdeburg darf zu den letzten beiden Heimspielen 2021 sage und schreibe 15.000 Zuschauer empfangen. Im Stadion gilt die 2G+ Regelung.
Noch besser hat es der 1.FC Saarbrücken, der den Ludwigspark weiterhin voll auslasten darf und somit bis zu 16.000 Fans empfangen könnte. Das Saarland hat entschieden, die Regelungen der Bund-Länder-Konferenz vorerst nicht umzusetzen. Der Verein rechnet allerdings mit 6.000 – 8.000 verkauften Eintrittskarten für die restlichen Heimspielen in diesem Jahr.

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