Am 23.Spieltag traf der TSV 1860 München auswärts im Stadion an der Lohmühle auf den VfB Lübeck.

Ursprünglich sollte die Partie zwischen Lübeck und dem TSV 1860 bereits Anfang Februar ausgetragen werden, doch die Wetterverhältnisse ließen eine Austragung nicht zu. Die Gastgeber spielen in dieser Saison mit einer Ausnahmegenehmigung ohne Rasenheizung.

Getreu dem Motto “Never change a winning Kader” vertraute Michael Köllner genau den gleichen 18 Mannen, die auch in Halle beim klaren Auswärtserfolg im Aufgebot standen. Dennis Erdmann trat etwas überraschend nach abgesessener Rotsperre die Reise in den hohen Norden nicht mit an.

Ruhiger Beginn

Die Löwen starteten in diese Partie weit weniger furios als in den letzten Spielen. So hatten die Gastgeber zunächst leichte Ballbesitzvorteile. Offensivszenen waren zunächst Mangelware. In der 4.Minute fiel Dressel nach einem Rempler am eigenen Strafraum unglücklich auf die eigene Schulter, konnte nach kurzer Behandlungspause allerdings das Spiel fortsetzen.

Dennis Dressel am Boden Lübeck TSV 1860
Dennis Dressel mit Schulterschmerzen am Boden

Erste große Chance für Lübeck gegen den TSV 1860 München

Die erste große Chance hatte dann der VfB Lübeck, als sich Deichmann gut gegen drei Spieler des TSV 1860 München durchsetzen konnte. Zum Glück ging der Abschluss links am Tor vorbei.
Insgesamt war das Geschehen auf dem Platz durchaus ausgeglichen. Wie von Bernd Winninger in der TAKTIKTAFEL prognostiziert, nahm Lübeck durchaus am Spiel teil und tauchte immer wieder in der Hälfte der Löwen auf.

Torlose erste Hälfte

In der 42.Minute verließ Neudecker mit Adduktorenproblemen den Platz, für ihn kam Erik Tallig. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal brenzlig vor dem Tor von Marco Hiller. Nach Ballverlust von Staude konterten die Gastgeber. Schlussendlich kam Akono relativ frei aus ca. 14 Metern zum Abschluss, der Ball ging jedoch knapp über die Latte.
Ohne Tore ging es in die Kabinen. Auffällig war, dass Winterneuzugang Keanu Staude viele Standardsituationen ausführte.

Nach Wiederanpfiff:TSV 1860 hat gegen Lübeck mehr vom Spiel

Die Löwen kamen etwas besser aus der Pause zurück auf den Platz und übernahmen das Kommando. Folgerichtig resultierte auch die erste gute Möglichkeit der Löwen aus dieser Phase. Nach Anspiel von Willsch war Stefan Lex frei durch. Der Ball passierte den bereits geschlagenen Raeder im Tor der Lübecker, konnte aber noch vor der Linie geklärt werden.

In der 62.Minute gab es dann die nächste Möglichkeit. Im Sitzen brachte Erik Tallig den Ball zu Sascha Mölders, der den Ball mit seinem schwachen Fuß allerdings knapp neben den rechten Pfosten setzte.

Sechzig bestimmt das Spiel

Knapp eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff hatte der TSV 1860 dann deutlich mehr Ballbesitz als der gastgebende VfB Lübeck. Staude und Biankadi kamen zu Abschlüssen. Immer wieder klärte Lübeck zur Ecke, aus den Hereingaben resultierte jedoch kaum Gefahr.

Führung für Lübeck wird zurückgenommen

15 Minuten vor Schluss wachte der VfB wieder auf. Eine Bogenlampe im Strafraum der Löwen kam zu Malone, der frei vor Hiller die vermeintliche Führung für den Tabellenletzten erzielte. Nach kurzem Jubel zeigte der Linienrichter jedoch korrekterweise eine Abseitsstellung an (76.Minute).

Lübeck TSV 1860 Pyrotechnik
Zu früh gefreut: die Lübecker Fans mit Pyrotechnik beim Abseitstreffer

Kein Luckypunch am Mittwochabend

In der Schlussphase probierten beide Mannschaften noch einmal alles und versuchten, mit einem Treffer den Sieg zu erzielen. Letztendlich blieb jedoch sowohl dem VfB als auch den Löwen ein Torerfolg verwehrt.

Der TSV 1860 München kommt gegen den Tabellenletzten VfB Lübeck nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Die wenigen sich bietenden Chancen konnte nicht genutzt werden, 14 Eckstöße brachten keinen Torerfolg. Das Remis wird dem Spielverlauf letztendlich gerecht.

Lübeck TSV 1860 München Pyrotechnik
Auch nach Schlusspfiff noch einmal Unterstützung von den Lübecker Anhängern

Auf Platz 20 folgt Rang 1

Nach dem Tabellenletzten wartet als nächstes der aktuelle Ligaprimus auf den TSV 1860 München. Anpfiff beim kommenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden am Montag, 22.03.2021 ist dann um 18:60 Uhr im Grünwalder Stadion.

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