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Heute vor 35 Jahren: TSV 1860 München schlägt den SC Fürstenfeldbruck

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Am Ende der Saison 1985/86 stand wieder einmal die Enttäuschung. Zwar hatten die Löwen mit Glück die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga erreicht, dort aber wurde man abgeschlagen Letzter. Besser lief es heute vor 35 Jahren, als der TSV 1860 auf Giesings Höhen den SC Fürstenfeldbruck besiegte.

Durchwachsene Saison 1985/86

Der Saisonstart verlief sehr durchwachsen. Die mit einem Dutzend Neuzugänge ausgestattete Mannschaft kam zuhause gegen den SV Heidingsfeld nicht über ein 2:2 hinaus. Wenige Tage später setzte es bei der SpVgg Unterhaching gar eine böse 0:3-Klatsche. Trainer Wenzel Halama geriet natürlich umgehend in die Kritik, schaffte mit seinem Team jedoch den Turnaround. Zur Winterpause grüßte man gar von der Tabellenspitze, so wirklich glücklich war man in Giesing jedoch nicht. Der tschechische Torhüter Netolicka verließ die Löwen, für ihn wurde Thomas Zander reaktiviert. Zur Überraschung aller entpuppte sich die SpVgg Landshut mit Trainer Karsten Wettberg als ärgster Konkurrent und zog sogar am TSV 1860 vorbei. Nach dem vorletzten Spieltag und der Niederlage in Weiden schien der Traum vom Aufstieg ausgeträumt und Trainer Halama wurde entlassen.

Desaströse Aufstiegsrunde

Doch das Glück war den Löwen hold. Die SpVgg Landshut hatte keine Lizenz für die 2. Bundesliga beantragt und so zog der TSV 1860 mit Interims-Trainer Dieter Kurz in die Aufstiegsrunde ein. Dort jedoch ging Sechzig gnadenlos unter. Zum Auftakt erreichte man gegen Kickers Offenbach immerhin ein 0:0, doch danach setzte es fünf Niederlagen. Abgeschlagen wurde der TSV 1860 Letzter in der Aufstiegrunde mit Offenbach, dem FSV Salmrohr und Aufsteiger SSV Ulm 1846.

Prominente Torschützenliste

Doch nochmal kurz zurück zur Bayernliga, denn die Torschützenliste der Saison 1985/86 weist einige sehr bekannte Persönlichkeiten aus. Torschützenkönig wurde Franz Schick (TSV Ampfing) mit 34 Treffern, gefolgt von einem gewissen Karl-Heinz Riedle (FC Augsburg) mit 20 Toren. Platz 5 teilten sich u.a. Detlef Bruckhoff und Manfred Kastl (SpVgg Fürth) mit 17 Erfolgserlebnissen. Werner Lorant (SV Heidingsfeld) – der ein oder andere mag von ihm gehört haben – durfte sich 15 mal über ein eigenes Tor freuen.

TSV 1860 schlägt SC Fürstenfeldbruck

Heute vor 35 Jahren empfing der TSV 1860 München den SC Fürstenfeldbruck im Stadion an der Grünwalder Straße. Auch wenn man noch alle Chancen hatte, die Saison als Meister der Bayernliga abzuschließen, hielt sich das Interesse in Grenzen. Einen wirklichen Draht zur Mannschaft gab es damals nicht und so fanden sich lediglich 5.500 Fans in Giesing ein. Diese wurden aber immerhin mit einem Sieg belohnt. Helmut Schmitz war es vorbehalten, an diesem Freitag Abend in der 80. Minute für den Siegtreffer zu sorgen. Es folgten ein 4:2 beim 1. FC Bamberg, ein 3:1 gegen die SpVgg Plattling und ein enttäuschendes 1:1 gegen den VfL Frohnlach. Nach dem anschließenden 1:2 in Weiden musste Trainer Halama – wie oben erwähnt – seine Koffer packen.

Torschütze Schmitz wurde später Manager des TSV 1860 München und bekleidete dieses Amt bis hinein in die Präsidentschaft von Karl-Heinz Wildmoser.

Die Aufstellung des TSV 1860

Trainer Wenzel Halama schickte folgendes Team des TSV 1860 gegen den SC Fürstenfeldbruck auf den Platz:

Zander – Horsmann, Löbmann (60. W. Leitl), Prokes – Goldstein, Täuber, R. Leitl (84. Seidel), Schmitz, Luginger – Bruckhoff, Grünwald

Tore:
1:0 Schmitz (80.)

Köllner lobt große Willensstärke, Leidenschaft und Disziplin des Teams

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Es macht einfach Spaß, unseren Löwen zuzuschauen. Das Team von Michael Köllner spielt einen begeisternden Fußball und selbst, wenn es spielerisch mal nicht so läuft, stimmt der Einsatz und man kann sich zu jeder Zeit mit der Mannschaft identifizieren. Als Schlüssel zum Erfolg beim gestrigen 2:0-Sieg bei Waldhof Mannheim benannte Köllner die große Willensstärke, Leidenschaft und Disziplin seiner Spieler.

Köllner lobt Disziplin seines Teams

Sichtlich erleichtert trat Michael Köllner gestern bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Partie auf. Bereits unmittelbar nach dem 0:2 durch Dennis Dressel waren dem Trainer tonnenweise Steine vom Herzen gefallen. Wer die Bilder im TV gesehen hat, weiß, wovon ich spreche. Dementsprechend fiel auch sein Fazit aus:

“Wir sind natürlich zufrieden und glücklich, dass wir unsere Auswärtsserie und unsere Auswärtsbilanz weiterhin so toll ausbauen konnten. Ich glaub, wir haben letztes Jahr (…) hier eine schwere Niederlage hinnehmen müssen in Mannheim. Von dem her waren wir schon drauf aus, dass wir hier in diesem Stadion mal gewinnen wollen. (…)
Heute war der Schlüssel: Wir haben natürlich einen Mega-Start gehabt, nach wenigen Sekunden mit 1:0 in Führung zu gehen. Aber dann haben wir auch (…) mit einer großen Willensstärke, mit einer großen Leidenschaft und einer hohen Disziplin Fußball gespielt.
Aufgrund von diesen Aspekten haben wir uns die drei Punkte redlich verdient. Mannheim hat uns bis zur letzten Sekunde – im wahrsten Sinne des Wortes – massiv gefordert.”

Der Trainer wies darauf hin, dass er die zwei bevorstehenden freien Tage genießen werde, sich aber ganz besonders auf die Trainingseinheiten mit der Mannschaft am Mittwoch, Donnerstag und Freitag freue.

Köllners warme Worte für Waldhof

Auch für den Gegner fand Michael Köllner warme Worte und lobte den eingeschlagenen Weg der Mannheimer. Er sei zuversichtlich, dass der Waldhof die nötigen Punkte hole, um auch in der kommenden Saison in der 3. Liga zu spielen.

“Tolle Mannschaft, a bisserl zu jung noch. Aber ich glaube, da wächst trotzdem was heran, wenn man die Geduld behält. Es ist ähnlich, wie in vielen Vereinen. Man muss die Ruhe behalten, die Geduld behalten, an seinem Plan festhalten. Dann kommt der Erfolg automatisch.”

Wir kennen das ja von einem sympathischen Verein aus dem Münchner Stadtteil Giesing…

 

Dynamo Dresden trennt sich von Trainer Markus Kauczinski

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Es war abzusehen: Nach der gestrigen 0:3-Niederlage trennt sich Dynamo Dresden mit sofortiger Wirkung von Trainer Markus Kauczinski. Nach vier Spielen ohne eigenes Tor (und somit logischerweise ohne Sieg) rutschten die Sachsen auf Platz 4 ab. Auch beim TSV 1860 hatte Dynamo mit 0:1 verloren.

Dynamo entlässt Kauczinski

Zwar hat Dynamo noch zwei Spiele in der Hinterhand und kann mit zwei Siegen wieder an die Tabellenspitze zurückkehren, doch traut man dies bei den Sachsen Kauczinski nicht mehr zu. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Sportgeschäftsführer Ralf Becker:

“Diese Entscheidung ist uns wirklich nicht leicht gefallen, aber wir wollten in der wichtigsten Phase der Saison noch mal einen neuen Impuls setzen, um unser Ziel zu erreichen. Dafür werden wir jetzt noch mal alle Kräfte mobilisieren.”

Die Giesinger Gedanken: Denk ich an Sechzig in der Nacht…

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TSV 1860 2. Liga Shirt
Shirt des TSV 1860 München zum Aufstieg in die 2. Bundesliga 1991

…dann bin ich um den Schlaf gebracht. Dieser alte Spruch trifft sehr oft auf „Münchens große Liebe“ zu, ist in den letzten Jahren jedoch selten so positiv besetzt gewesen, wie es in den letzten Wochen der Fall ist.

Stolz & Euphorie statt Sorgenfalten

Vier Spieltage vor Saisonende nach dem Sieg beim SV Waldhof Mannheim stehen die Löwen so gut da, wie es ihnen zu Saisonbeginn nur ganz, ganz wenige zugetraut hätten. Aktuell auf Platz drei, allerdings hat Dresden hinter uns noch zwei Spiele weniger. Wobei diese gerade nach den letzten Spielen der Dynamos noch lange nicht als gewonnen betrachtet werden können. Dabei war Dresden doch schon lange durch, oder?

Auch solche Geschichten schreibt nur der Fußball…

Egal, was kümmert uns Dresden? Viel wichtiger: Die Löwen haben zumindest die Relegation in der eigenen Hand. Nachdem uns das mehr als freudig und somit äußerst milde stimmt, sparen wir es uns an dieser Stelle den „Experten“ ihre Prognosen um die Ohren zu hauen. Stattdessen sind wir froh und dankbar, dass wir in Corona-Zeiten wenigstens an den Spieltagen derzeit Grund zur Freude haben.

Michael Köllner und seine Truppe machen es möglich. Was die Kompetenz von unserem Coach eindrucksvoll unterstreicht. Egal wie diese Saison auch ausgehen mag: Ich hoffe einfach nur, dass uns dieser Mann noch lange erhalten bleibt. Ein absoluter Glücksgriff für den TSV 1860. Sicherlich einer der ausschlaggebenden Gründe dafür, dass wir von einer Rückkehr in die zweite Liga träumen dürfen.

Road to Gelsenkirchen

Vor ein paar Monaten bin ich belächelt worden, als ich auf sechzger.de eine Umfrage gemacht habe, wo die Löwenfans nächstes Jahr lieber Auswärts hinfahren möchten. Die Frage war “nach Schalke oder zum Hamburger SV?”. Letzterer führte zu diesem Zeitpunkt ähnlich souverän die Tabelle der zweiten Liga an wie vor ein paar Wochen noch Dynamo Dresden die der Dritten.

Nun schaut es aus, als könnte der Traum Wirklichkeit werden. Vier Jahre nach dem schwarzen Freitag und der entwürdigenden Über-die-Dörfer-Tour in der darauffolgenden Saison winkt Gelsenkirchen statt Garching. Hoffen wir einfach mal auf das Wunder und die guten Auswärtsspiele in der Rückrunde, damit wir mit tausenden Löwenfans die Arena auf Schalke zum Beben bringen. Oder auf der Reeperbahn die Nacht zum Tag machen. Was wäre das für eine Rückkehr nach den Geisterspielen in dieser und der letzten Saison.

Und sagt mir einer, ich sei ein Träumer,
ein Spinner, das mag sein.
Jedoch ich träume mit vielen ander’n,
ich träume und ich spinne nicht allein.

Gut, das ist mir gerade spontan eingefallen und von Udo Jürgens. Allerdings nicht so weit weg von der inoffiziellen sechzger.de-Hymne der letzten Monate von Starship:

…Let ’em say we’re crazy
I don’t care about that…

…And we can build this dream together
Standing strong forever
Nothing’s gonna stop us now…

Ich bin sicher, mein Kollege Thomas Enn der üblicherweise die Giesinger Gedanken schreibt, hat diesen Song auch heute Nacht wieder in der Endlosschleife gehört. Und dabei an die Löwen gedacht. Womit wir wieder am Anfang dieser Geschichte wären.

Der TSV 1860 München schlägt Waldhof Mannheim!

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Waldhof Mannheim verliert gegen den TSV 1860 München mit 0:2 24.04.2021

Der TSV 1860 gewinnt gegen Waldhof Mannheim durch Tore von Neudecker sowie Dressel und springt auf Platz 3!

Nach dem Unentschieden gegen Köln wollten die Löwen wieder drei Punkte in der 3.Liga einfahren. Der Weg führte den TSV 1860 München nach Mannheim zum Waldhof. Diese waren nach der 0:5-Klatsche unter der Woche gegen Saarbrücken auf Wiedergutmachung aus.

Michael Köllner brachte Wein von Anfang an, für ihn nahm der angeschlagene Stefan Lex auf der Bank Platz. Außerdem rutschte Mannhardt für Djayo in den Kader. Bei den Gastgebern begannen Just und Gohlke für Donkor und den gelbgesperrten Schuster.

Waldhof Mannheim - TSV 1860 München 34.Spieltag 24.04.2021
Leider verwaist: der Gästeblock im Carl-Benz-Stadion

TSV 1860 geht gegen Waldhof Mannheim sofort in Führung

Zwanzig Sekunden waren gerade einmal absolviert, als es bereits das erste Mal Grund zum Jubeln für die Löwen gab. Ein langer Ball von Steinhart erreichte Mölders im Strafraum der Gäste. Der Torjäger legte den Ball per Kopf ab und Richard Neudecker versenkte den Ball sofort im Tor. Das Ganze ging so schnell, dass selbst der Stadionsprecher des Waldhof erst Minuten später den Torschützen vermelden konnte.

Führung zum 0:1 für 1860 München bei Waldhof Mannheim durch Neudecker
Früh durften die Löwen in Mannheim die Führung bejubeln

Damit war der Plan von Trainer Patrick Glöckner natürlich sofort dahin und der TSV 1860 obenauf. Auch die weiteren Minuten dominierte klar das Team von Michael Köllner. Zwischenzeitlich hatten die Löwen sage und schreibe 72% Ballbesitz.

Auch Mannheim mit Chancen

Mannheim konzentrierte sich auf die Defensive und presste nur gering. Sie ließen die Löwen kommen und lauerten auf Ballverluste, die dann durch Konter und lange Bälle auf die Stürmer zu Torabschlüssen führen sollten. Das gelang teilweise auch und der Waldhof kam zu Chancen. Jastrzembski verzog leicht von links (15.), Minuten später konnte Hiller stark gegen Marx retten (23.).

Immer wieder konnte der TSV 1860 die Abwehr von Waldhof Mannheim in Verlegenheit bringen. Große Chancen konnte man sich allerdings bis zur Pause vorerst nicht mehr erspielen. So ging es mit der knappen Führung für die Löwen in die Kabine.

Halbzeitstand Waldhof Mannheim TSV 1860 München 0:1 34.Spieltag

Kein Wechsel zur Pause von Köllner

Bei Mannheim kam Christiansen neu in die Partie, Just blieb in der Kabine. Der TSV 1860 hingegen begann die zweite Halbzeit in unveränderter Formation.
Auf dem Platz änderte sich das Spielgeschehen kaum. Mannheim wartete ab und presste erst kurz hinter der eigenen Spielhälfte. Dadurch standen die Gastgeber hinten sicher und kompakt, was die Löwen vor einige Rätsel stellte. Viel Ballbesitz resultierte aus Querpässen in der Viererkette.

Waldhof Mannheim war in der Offensive verglichen zum ersten Durchgang etwas aktiver, ohne das Tor von Marco Hiller dabei in größere Bedrängnis zu bringen. Abseitsstellungen und Fehlpässe verhinderten, dass der Löwen-Torwart eingreifen musste. Die beste Chance in dieser Spielphase resultierte dann fast schon folgerichtig aus einer Freistoßposition. Nach Foul von Wein an Christiansen zentral vor dem Tor, legte sich Kapitän Seegert den Ball zurecht. Der Ball flog über die Mauer, aber nicht ins Tor. Zentimeter neben dem linken Pfosten rauschte das Spielgerät vorbei, Hiller wäre ohne Chance gewesen (72.).

Waldhof Mannheim mit Chance zum Ausgleich gegen den TSV 1860 München durch Seegert
Denkbar knapp schlägt der Ball neben dem Tor des TSV 1860 München ein

TSV 1860 vergibt gegen Waldhof Mannheim Dreifachchance für das 0:2

Kurz danach reagierte Trainer Köllner das erste Mal und brachte Greilinger für den Torschützen Neudecker. Wenige Minuten später hatte der frische Mann dann das 0:2 auf dem Fuß. Einen Schuss von Tallig konnte Torwart Königsmann gut parieren. Der Abpraller landete bei Greilinger, dessen Schuss wiederum von einem zurückgeeilten Verteidiger vor der Linie geklärt werden konnte. Die Szene war allerdings immernoch nicht vorbei. Der Ball landete bei Biankadi, der das Spielgerät per Aufsetzer auf das Tornetz setzte (78.). Das hätte das zweite Tor für den TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim sein müssen!

Die nächste Gelegenheit zur Entscheidung gab es dann für Sascha Mölders in der 88.Minute. Nach Fehlpass der Gastgeber flankte Dressel auf den Torjäger der Löwen. Frei vor Königsmann scheiterte er allerdings am Torwart der Mannheimer.

Kurz vor Schluss dann doch: Dressel macht alles klar

So musste der TSV 1860 München die restlichen Zeit inklusive 3 Minuten Zugabe noch zittern. Kurz vor Schluss streckte Marx Tallig mit gestrecktem Bein nieder und sah völlig zurecht die Rote Karte von Schiedsrichter Erbst. Den fälligen Freistoß setzte Mölders neben das Tor (93.).

Wenig später fiel dann aber doch noch das zweite Tor. Eine Flanke von Tallig legte Mölders in die Mitte ab, wo Dressel völlig frei stand und einschob. Kurz danach war Schluss!

Tor zum 0:2 von 1860 München gegen Mannheim durch Dressel
Riesiger Jubel nach der Entscheidung durch Dressel

Der TSV 1860 München gewinnt bei Waldhof Mannheim mit 0:2 und sichert weitere drei Punkte im Aufstiegskampf.

Die weiteren Ergebnisse am 34.Spieltag

Kaiserslautern : Haching 3:2 (2:1)
Meppen : Rostock 2:3 (0:2)
Ingolstadt : Zwickau 3:2 (1:1)
Dresden : Halle 0:3 (0:1)
Türkgücü : Uerdingen 0:2 (0:0)

Durch die zeitgleiche Niederlage von Dynamo Dresden springt der TSV 1860 auf den dritten Rang. Der ehemalige Tabellenführer hat aktuell allerdings noch zwei Spiele weniger als die Konkurrenz absolviert. Die anderen beiden Mannschaften im Aufstiegskampf, Rostock und Ingolstadt, gewinnen denkbar knapp jeweils mit 3:2 ihre Duelle.

So geht es weiter für die Löwen

Nach der Englischen Woche ist nun erstmal etwas Pause angesagt. Das Mai-Wochenende ist spielfrei, danach steht allerdings erneut ein Spiel unter der Woche an. Am Dienstag, 04.Mai gastiert der 1.FC Kaiserslautern im Grünwalder Stadion. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Liveticker: Waldhof Mannheim – TSV 1860 München aus dem Stadion

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 34.Spieltag zwischen Waldhof Mannheim und dem TSV 1860 München!

Spiel Nummer 3 in sieben Tagen für die Löwen. Der TSV 1860 München gastiert im Carl-Benz-Stadion und trifft auf den Waldhof aus Mannheim. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel.

TSV 1860 München Auswärtsspiel Liveticker

 

Aufstellung: 1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia, 25 Willsch – 17 Wein (83. 13 Erdmann) – 19 Biankadi (90.+5 3 Lang), 31 Neudecker (73. 11 Greilinger), 14 Dressel, 8 Tallig – 9 Mölders

Bank: 40 Kretzschmar, 7 Lex, 18 Knöferl, 28 Mannhardt

Tore: 0:1 Neudecker (1.), 0:2 Dressel (90.+6)

Rot: Marx (Waldhof, 90.+3)

Die Personalsituation

Nicht einsatzbereit sind Tim Linsbichler, Keanu Staude und Quirin Moll aufgrund von Verletzungen. Ansonsten kann Michael Köllner aus dem Vollen schöpfen. Der Trainer ist sich dabei der großen Bedeutung der Regeneration bewusst, eine Veränderung der Startelf ist dennoch nicht zu erwarten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Mit vier gelben Karten vorbelastet ist aktuell Erik Tallig. Bei einer möglichen gelben Karte am heutigen Tage müsste er beim nächsten Heimspiel gegen Kaiserslautern pausieren.
Bereits acht Gelbe hat Torjäger Sascha Mölders in dieser Saison gesehen. Bei einer möglichen weiteren Verwarnung müsste er sich im Saisonendspurt zusammen reißen, um nicht noch einmal aussetzen zu müssen.

sechzger.de Talk Folge 6

Gestern erschien Folge 6 des sechzger.de Talks. Im Podcast geht es neben dem Unentschieden gegen Köln und der Frage, ob die Erwartungshaltung der Löwenfans eher Fluch oder Segen ist natürlich auch um das heutige Duell mit dem SVW.

Wo könnt ihr das Spiel Waldhof Mannheim – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Nach den beiden Duellen gegen Türkgücü, die jeweils im Free-TV übertragen wurden, müssen die Löwenfans heute auf eine kostenlose Übertragung verzichten.

MagentaSport überträgt das Spiel für Abonennten im Fernsehen, auch im Online-Stream könnt ihr die Begegnung verfolgen.

Sechzig um Sieben: Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Unser Vorbericht zum Spiel der Löwen bei Waldhof Mannheim

Weiter geht’s im Saisonendspurt. Drei Tage nach dem 1:1 gegen Viktoria Köln haben sich die Löwen gestern Mittag auf den Weg Richtung Kurpfalz gemacht, wo heute die nächste Herausforderung auf sie wartet: Der SV Waldhof Mannheim 07.

Der letzte, enttäuschende Auftritt in Mannheim

Wie schon am Dienstag liegt das letzte Spiel in exakt identischer Konstellation ziemlich weit zurück. Auf der Suche nach einem Löwenauftritt im Carl-Benz-Stadion müssen wir in eine Zeit reisen, in der Fußball noch vor vielen tausend Zuschauern gespielt wurde und der TSV 1860 noch ohne Michael Köllner auf der Trainerbank unterwegs war. Am 5. August 2019 unterlag das Team von Daniel Bierofka im Montagsspiel des 4. Spieltags dem damaligen Drittligaaufsteiger sang- und klanglos mit 4:0. Fast 3.000 Löwenfans hatten sich – trotz des ungünstigen Spieltermins – auf den Weg nach Mannheim gemacht und erlebten eine absolut enttäuschende Vorstellung in weiß und blau.

Viel Rauch um wenig? Blick aus dem Gästeblock am 5. August 2019. 60. Spielminute, Spielstand: 3:0 für Waldhof Mannheim
Der Gästeblock an jenem August-Tag von der Tribüne aus….
…und über ein Vierteljahrhundert früher: Beim vorherigen Gastspiel der Löwen in Mannheim am 20. Mai 1994. Für das viele rot im blauen Fanblock sind vor allem die Unterstützer aus Kaiserslautern verantwortlich

Das Hinspiel dieser Saison: Der Befreiungsschlag gegen den Waldhof

Das Hin- und Heimspiel in der laufenden Saison darf in der Nachbetrachtung durchaus als klassischer Befreiungsschlag bezeichnet werden. Nach einem fulminanten 6:1 gegen Halle Anfang November hatten die Löwen im grauen November und Dezember insgesamt fünfmal keinen Dreier mehr einfahren können und waren dabei zweimal sogar als Verlierer von den Plätzen in Dresden und Köln geschlichen. Das eine oder andere (Online-)Medium diagnostizierte aufgrund des neunten Tabellenplatzes (die schlechteste Platzierung in dieser Spielzeit) bereits eine schwere Krise an der Grünwalder Straße…
…die das Köllner-Team mit einem fußballerischen Feuerwerk gegen Mannheim konterte: Schon nach 27 Minuten hatte Sascha Mölders mit einem lupenreinen Hattrick den Halbzeitstand hergestellt. Philipp Steinhart trug sich im zweiten Abschnitt zweimal in die Torschützenliste ein. 5:0 – Die Krise war vom Tisch.

Die Gesamtbilanz des TSV 1860 gegen die „Barackler“

Zum insgesamt zweiundzwanzigsten Mal duellieren sich heute die sich selbstironisch als „Barackler“ bezeichnenden Waldhöfer mit unseren Löwen. Und die Bilanz ist außerordentlich positiv für uns: Fünf Niederlagen und fünf Unentschieden stehen bis hierher elf Siege des TSV 1860 gegenüber. Allerdings ist die Auswärtsbilanz aus Münchner Sicht verbesserungswürdig: Nur die beiden allerersten Tripps in die Quadratestadt endeten mit einem Sieg der Löwen. Im April 1962 (in der Oberliga Süd) und im Mai 1975 (in der 2. Bundesliga Süd) behielt 1860 jeweils die Oberhand. Beim letzten Auswärtserfolg hörte der gastgebende Verein gerade für ein paar Jahre auf den schmackhaften Namen SV Chio Waldhof. Nach 46 Jahren wäre es mal wieder Zeit, dass die Löwen zubeissen und die drei Punkte mit nach München bringen!

Saisonverlauf des SV Waldhof Mannheim

Unser heutiger Gastgeber kann das Fazit seiner zweiten Drittligasaison im Prinzip bereits ziehen. Nachdem man in der Vorsaison von einem aussichtsreichen zweiten Rang (übrigens direkt vor der SpVgg Unterhaching) zu Beginn der Corona-Pause im März 2020 letztlich noch bis auf den neunten Platz durchgereicht wurde, gestaltete sich der Start in die neue Saison, in eine Spielzeit des Umbruchs schwierig: Erst am fünften Spieltag gelang der erste Sieg, aber keineswegs der Durchbruch. Ein Abrutschen auf die Abstiegsränge wurde zwar durch regelmäßige Erfolgserlebnisse verhindert, aber für einstellige Tabellenplätze fehlte  die Kontinuität. Zum Beispiel setzte es auf drei Siege in Folge Ende Januar (unter anderem gegen Tabellenführer Dresden) direkt wieder drei Pleiten am Stück (unter anderem gegen den Erzrivalen vom Betzenberg – sehr schmerzhaft für die Mannheimer Fußballseele). Am Mittwoch Abend folgte auf drei Spiele ohne Niederlage (mit zwei Siegen) eine derbe 5:0-Packung in Saarbrücken. Wäre schön, wenn unsere Löwen an dieses Resultat gleich nahtlos anschließen könnten.

Was macht die Konkurrenz?

In diesem Fall lebt dann auch der Traum von einer Rückkehr von Münchens großer Liebe in die 2. Bundesliga weiter. Damit es Ende Mai damit klappt, muss allerdings die Konkurrenz ein wenig mitspielen. Wo tut sie das? Die sichtlich nervösen Schanzer empfangen den FSV Zwickau und Hansa Rostock reist nach Meppen. Dynamo Dresden greift – nach zwei Spielen Corona-Pause – wieder ins Geschehen ein und begrüßt den Halleschen FC. All diese Spiele finden zeitgleich mit unserem Auftritt in Mannheim statt. Und speziell für unseren Trainer Michael Köllner richten wir der Vollständigkeit halber auch noch einen Blick auf das Programm unserer ärgsten Verfolger:

Wiesbaden hat erst am morgigen Sonntag Heimrecht gegen den MSV Duisburg und Saarbrücken ist am Montag Abend im Sechzgerstadion Gast der Zweitvertretung aus der Nebenstraße. Bei sechs Punkten Vorsprung der Löwen auf die Saarländer fällt es zumindest dem Verfasser dieser Zeilen allerdings eher schwer, da nicht eindeutig dem FCS die Daumen gegen die dem Abgrund entgegen taumelnden Roten zu drücken. Sorry, Michi! 😉

Die 3. Liga im Pausenmodus

Nach dem heutigen Ausflug in die Kurpfalz müssen wir nun erstmal ein paar Tage auf unsere Löwen verzichten. Genau zehn Mal werden wir wach, ehe der 1. FC Kaiserslautern zum nächsten Flutlichtspiel auf Giesings Höhen vorbeischaut. In der Hinrunde lagen zwischen den beiden souveränen Siegen gegen den SVW und den FCK in Runde 15 und 16 übrigens nur drei Tage. Zwischen Spieltag 34 und 35 bekommen wir  – wegen des spielfreien ersten Mai-Wochenendes – schon einen Vorgeschmack auf die nahende Sommerpause. Ein weiterer Grund – dessen es eigentlich gar nicht bedarf – heute den Auftritt der Löwen beim SV Waldhof auf diversen Kanälen zu verfolgen: Z.B. im Bezahlfernsehen bei MAGENTA TV und natürlich im sechzger.de LIVETICKER. Viel Spaß dabei!

FOTO (1994): Wolfgang Budack

3. Liga am Freitag: Viktoria Köln setzt Serie gegen SC Verl fort

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Am vergangenen Dienstag überzeugte Viktoria Köln im Spiel gegen unsere Löwen und entführte beim 1:1 verdient einen Punkt aus Giesing. Auch heute konnte Trainer Olaf Janßen (siehe Bild) zufrieden sein. Sein Team trennte sich vom SC Verl mit 2:2 und blieb zum neunten Mal in Folge ungeschlagen.

Viktoria Köln trifft früh gegen Verl

Für beide Mannschaften ging es vermeintlich nur noch um die berühmte Goldene Ananas. Der Abstieg ist für beide Vereine überhaupt kein Thema und auch nach oben ist die Perspektive eher limitiert. Trotzdem entwickelte sich ein ahnsehnliches Match. Kein Wunder, wenn das formstärkste Team gegen die Tormaschine der Liga antritt.

Die erste Viertelstunde gehörte eindeutig den Hausherren, die folgerichtig auch in Führung gingen. Eine überragende Freistoßvariante veredelte Michael Schultz per Kopf zum 1:0 (8.). Kurz darauf hatte Routinier Mike Wunderlich gar den zweiten Treffer auf dem Fuß, schlenzte jedoch knapp über den Kasten.

Anschließend fand der SC Verl besser ins Spiel und erarbeitete sich eine optische Überlegenheit. Die besseren Gelegenheiten hatten jedoch weiterhin die Rheinländer. Zunächst verzog Thiele und kurz vor dem Pausenpfiff musste SCV-Keeper Brinkmann sein ganzes Können aufbieten, um den Freistoß von Wunderlich zu entschärfen.

Offener Schlagabtausch nach der Pause

Die erste Offensivszene der zweiten Hälfte hatten die Ostwestfalen, doch der Distanzschuss von Corboz ging deutlich am Kölner Gehäuse vorbei. Besser machte es SCV-Kapitän Langesberg, der eine Freistoßflanke von Rabihic per Flugkopfball zum 1:1 verwertete (51.). Die Freude währte jedoch nicht lange: Holzweiler setzte Mike Wunderlich perfekt in Szene und Mr. Viktoria netzte zum postwendenden 2:1 ein. Der mittlerweile elfte Saisontreffer des 35-jährigen Mittelfeldspielers.

Wie schon in den jeweiligen Rückrundenpartien gegen die Löwen, zeigten die beiden Kontrahenten offensiv sehr starke Ansätze. Janjic verpasste den neuerlichen Ausgleich per Kopf nur um wenige Zentimeter (67.). Der SC Verl machte auch in der Folge ordentlich Druck, die ganz großen Chancen blieben jedoch aus. Die Viktoria blieb über Konter gefährlich, doch Brinkmann verhinderte den Treffer von Risse. Bei der nachfolgenden Ecke segelte er jedoch unter dem Ball durch und hatte Glück, dass die Hausherren in Person von Klefisch und Lorch nicht erhöhten (78.). Auf der Gegenseite sorgte ein Geniestreich von Ex-Löwe Kasim Rabihic für den späten Ausgleich. Er führte eine Ecke kurz aus, bekam den Ball umgehend zurück, tunnelte Marcel Risse und schlenzte den Ball zum 2:2 ins lange Eck (86.).

In der 90. Minute hatte Risse dann doch noch den Sieg auf dem Fuß. Der Torhüter war bereits geschlagen, doch Risse schoss aus vier Metern den Verteidiger auf der Linie an. Wahnsinn! Durch das Unentschieden bei Viktoria Köln verteidigte der SC Verl den 7. Tabellenplatz.

Sechzig @18:60: Anreise der Löwen nach Mannheim bereits heute

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TSV 1860 München News am Abend

Zum Start ins Wochenende fassen wir wie gewohnt die Meldungen des Tages zusammen. Unter anderem ist Folge 6 unseres sechzger.de Talks vor dem Spiel bei Waldhof Mannheim ab sofort verfügbar. Außerdem haben wir die News aus der 3.Liga für euch. Bereits heute abend startet der 34.Spieltag.

Heute vor 110 Jahren

…fand das erste Spiel an der Grünwalder Straße statt. Anlässlich dieses runden Jubiläums hat es sich Stefan Kranzberg nicht nehmen lassen, ein wenig in den Geschichtsbüchern zu stöbern.

TAKTIKTAFEL: Waldhof Mannheim im Fokus

In der heutigen TAKTIKTAFEL wirft Bernd Winninger einen Blick auf den Waldhof aus Mannheim. Dabei ist aufgrund variabler Aufstellungen gar nicht unbedingt klar, mit was die Mannschaft von Michael Köllner morgen rechnen muss. Geht es nach unserem Taktikfuchs, kommt nach dem Ausschlussverfahren allerdings nur ein System infrage.

sechzger.de Talk Folge 6

In Folge 6 unterhält sich Moderator mit Bernd und Christian. Die Themen könnt ihr unserem Artikel entnehmen. Mittlerweile sollte die Folge auch auf den gängigen Podcast-Portalen verfügbar sein. Vergesst nicht, uns zu abonnieren. Außerdem freuen wir uns natürlich jederzeit über Feedback!

Expertentipp

Heute tippt wie angekündigt mal wieder ein Ex-Löwe das kommende Spiel für den TSV 1860 München. Mit Grüßen aus der Schweiz sagt er einen knappen Sieg der Löwen voraus. Um wen es geht? Findet es heraus!

Abreise zum Spiel gegen Waldhof Mannheim

Nach dem Abschlusstraining hat sich der Löwen-Tross bereits heute auf den Weg in die Quadratestadt gemacht und dürfte dort inzwischen auch bereits eingetroffen sein. Allzu weit haben es die Löwen dann morgen also nicht mehr und können den heutigen Abend gemeinsam verbringen.

News aus der 3.Liga

Tietz gegen den TSV 1860 München gesperrt

96 Minuten waren im Duell zwischen Rostock und Wiesbaden gespielt, als die Gäste schlussendlich doch noch den Ausgleich erzielen konnten und die Löwenfans in Ekstase versetzten. Eine Minute zuvor hatte Wehen in Person von Tietz sogar noch eine Rote Karte kassiert und das 1:1 somit in Unterzahl erzielt.
Dieser Platzverweis wurde nun vom DFB mit drei Spielen Sperre bestraft. Somit fällt der Stürmer auch gegen den TSV 1860 München am 08.Mai aus. Das ist insofern eine gute Nachricht, als dass Tietz in bisher 32 absolvierten Spielen 11 Treffer erzielen konnte und weitere fünf auflegen konnte. Er ist damit, gemeinsam mit Maurice Malone, der treffsicherste Wiesbadener.

KFC Uerdingen schuldet den Löwen Geld

Wie wir bereits am gestrigen Abend berichteten, sind durch den Insolvenzplan zahlreiche Gläubiger des KFC Uerdingen bekannt geworden. In den angehäuften 10 Millionen Euro befindet sich auch ein fünfstelliger Betrag, der dem TSV 1860 München zusteht. Konkret handelt es sich dabei um Ticketeinnahmen aus Spielen der 3.Liga. Viel werden die Löwen davon allerdings nicht erhalten. Der Insolvenzverwalter plant aktuell mit einer Quote von 17%. Im Vergleich zu den Gläubigern des 1.FC Kaiserslautern ist das allerdings durchaus noch Luxus: diese erhielten geschlagene 4%.

34.Spieltag mit Nachbarduell

Zum Auftakt des 34.Spieltags treffen in wenigen Minuten Viktoria Köln und der SC Verl aufeinander. Anpfiff ist um 18:60 Uhr. Aufgrund der Distanz von 170 km zwischen den beiden Städten liegt in dieser Hinsicht natürlich kein Nachbarschaftsduell vor. Es handelt sich vielmehr um eine Anspielung auf die Tabelle: der Achte trifft auf den Siebten.

Waldhof Mannheim – TSV 1860 (34. Spieltag): Expertentipp von Remo Meyer

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Für das morgige Spiel gelang es uns wieder, einen Ex-Spieler des TSV 1860 München für unseren Expertentipp zu gewinnen. Remo Meyer erklärte sich auf sympathische und unkomplizierte Weise sofort bereit, das morgige Spiel bei Waldhof Mannheim für sechzger.de zu tippen.

Die Karriere von Remo Meyer

Für die Jüngeren unter Euch: Remo Meyer sammelte erste Profi-Erfahrung in der Schweizer Nationalliga A beim FC Luzern und Lausanne-Sports. Zur Saison 2002/03 stieß er zu den damals von Werner Lorant trainierten Löwen. Der Defensiv-Allrounder entwickelt sich schnell zum Stammspieler und spielte in seiner Premierensaison 28 Mal in der Bundesliga für die Giesinger. In der darauffolgenden Saison (das war die mit dem Abstieg…) brachte er es noch auf 15 Einsätze bei den Profis. Remo blieb auch nach dem Abstieg den Löwen treu und verbrachte zwei weitere Saisons in der zweiten Liga beim TSV 1860 München. Dort war er für die Löwen insgesamt 50 Mal im Einsatz und konnte sogar 4 Tore erzielen.

Nach seiner Zeit in München zog es den Schweizer weiter nach Salzburg, wo er bis Ende der Saison 2008/09 spielte und mit dem österreichischenen Meistertitel 2007 und 2009 die größten Erfolge seiner Karriere feiern konnte. Remo Meyer stand auch fünf Mal für die Schweizer „Nati“ auf dem Feld. Anschließend ließ er seine Karriere dann bei unterklassigen Vereinen in der Schweiz ausklingen und ist nun Sportchef beim FC Luzern.

Remos Tipp

Besonders die Saison 2004/05 in unserem Stadion scheint dabei bleibenden Eindruck beim Schweizer hinterlassen zu haben. Hier der Expertentipp von Remo Meyer:

“Mein Resultattipp für das Spiel in Mannheim:
🔵⚪️ 1:2 🔵⚪️
Ein hart umkämpfter & ganz wichtiger Auswärts-3er in Mannheim.
Der Traum lebt weiter!
Hoffe bis bald einmal bei einem Heimspiel in
UNSEREM GRÜNWALDER STADION.
Beste Grüsse aus der Innerschweiz, Remo”

Ja, Remo, merci vielmals für Deinen Tipp und viele Grüße zurück in die Innerschweiz! Wir begrüßen Dich jederzeit gerne in Giesing! Dir und dem FC Luzern noch viel Erfolg für die verbleibende Saison.

Gegen den Expertentipp von Remo Meyer haben die Löwenfans sicher nichts einzuwenden. Wir hoffen, dass er besser liegt als Ernst Tanner bei seinem Tipp unter der Woche!

Eins der ersten Bilder von Remo Meyer im Trikot des TSV 1860 entstand übrigens in Borisov:

Noch eine kleine Anmerkung zum Bild: Remo Meyer bezeichnete es treffend mit “unglaubliche Erinnerungen“. Auf diesem Bild sind übrigens drei Redakteure von sechzger.de und der heutige Pressesprecher zu erkennen, die sich Remos Meinung nur anschließen können.