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17.11.1979: Derbyniederlage des TSV 1860 im vollen Olympiastadion

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Olympiastadion TSV 1860

Es waren die guten, alten Zeiten, in denen nur am Freitag und Samstag Fußball gespielt wurde. Die Zeiten, in denen die Löwen ebenso wie Braunschweig, Duisburg und Uerdingen noch in der Bundesliga kickten. Als Wolf-Dieter Ahlenfelder noch als Schiedsrichter aktiv war. Heute vor 46 Jahren erlitt der TSV 1860 im ausverkauften Olympiastadion eine Derbyniederlage gegen die Roten und verharrte auf Rang 16 der Bundesliga-Tabelle.

Derbyniederlage des TSV 1860

Am Ende der Saison 1979/80 ging es in der Abstiegsfrage knapp zu. Hertha BSC stieg letztendlich mit 29 Punkten ab, die Löwen belegten mit nur einem Zähler mehr sogar Platz 13. All das war im November ’79 noch nicht absehbar, die Rollen waren jedoch klar verteilt, obwohl die Roten damals noch weit entfernt waren von der Dominanz der heutigen Zeit. Die Spielzeiten zuvor hatten sie auf den Rängen 7, 12 und 4 abgeschlossen, diesmal sollten sie zum Saisonende jedoch wieder die Meisterschaft erringen.

Wie dem auch sei: Das Derby elektrisierte, das Olympiastadion war ausverkauft. 77.573 Zuschauer strömten in den Olympiapark und wollten sich das Duell zwischen Blau und Rot nicht entgehen lassen. Grund zum Feiern hatten am Ende des Tages diesmal aber nur die Seitenstraßler. Trotz großen Kampfes mussten sich die Löwen mit 1:2 gegen die mit Nationalspielern gespickte Truppe von Trainer Pal Csernai geschlagen geben. Heinz Flohe glich zwischenzeitlich für 1860 aus, Dürnberger und Dieter Hoeneß sorgten jedoch für die Derbyniederlage der Löwen.

Schiedsrichter-Legende Ahlenfelder

Schiedsrichter der Partie war übrigens der in der Einleitung bereits erwähnte Wolf-Dieter Ahlenfelder. Berühmtheit erlangte er vor allem durch das Spiel Werder Bremen gegen Hannover 96 im November 1975. Dezent angetrunken pfiff Ahlenfelder die erste Halbzeit zunächst nach 32 Minuten ab, ließ dann doch weiterspielen, und bat schließlich 90 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit endgültig zur Pause.

Er hatte vor dem Spiel zum Mittagessen nach eigener Aussage ein Bier und einen Malteser-Schnaps zu sich genommen. Noch heute erhält man ein Bier und einen Malteser in der Bremer Vereinsgaststätte, wenn man einen “Ahlenfelder” bestellt.

Legendär ist auch sein Wortwechsel mit Paul Breitner während eines Spiels:

Paul Breitner: “Ahlenfelder, du pfeifst wie ein Arsch.”
Ahlenfelder: “Breitner, kann es sein, dass du spielst wie ein Arsch?”

Heutzutage undenkbar, dass Ahlenfelder danach weiterhin als Schiedsrichter tätig sein durfte…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Carl-Heinz Rühl bot bei der Derbyniederlage am 17.11.1979 folgende Elf des TSV 1860 auf.

Kleider – Sturz, Grünther, Strack, Scheller (50. Stering) – Kapellmann, Raubold, Flohe, Bitz – Metzler, Hofeditz

Tore:
0:1 Dürnberger (32.), 1:1 Flohe (65.), 1:2 D. Hoeneß (78.)

Fandemo in Leipzig ein voller Erfolg

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Laut, bunt und – vor allem – absolut friedlich haben am gestrigen Sonntag in Leipzig tausende Fußballfans aus ganz Deutschland unter dem Motto “Der Fußball ist sicher” für den Erhalt der einzigartigen Fankultur in deutschen Fußballstadion protestiert. Hintergrund ist die Anfang Dezember anstehende Konferenz der Innenminister der Länder (IMK), von der befürchtet wird, dass unter dem Deckmantel der Wahrung einer angeblich gefährdeten Stadionsicherheit politische Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, die für die derzeitige Fankultur existenzgefährdend sind. Auch rund 100 Anhänger des TSV 1860 München hatten sich auf den Weg nach Sachsen gemacht, um den Fanprotest auf die Straße zu tragen.

Fünfstellige Teilnehmerzahl bei Fandemo

Wie bei solchen Veranstaltungen üblich gingen die Angaben über Teilnehmerzahlen relativ weit auseinander. Während die Veranstalter von 20.000 Fans sprachen, die sich am Demozug durch Leipzig beteiligt hätten, zählte die mit rund 500 Sicherheitskräften anwesende Polizei etwa 8.000 Personen. Ein Reporter des MDR wiederum bestätigte zumindest eine fünfstellige Zahl von Fußballanhängern aus dem ganzen Bundesgebiet. Als sich die Fans von insgesamt 38 namentlich genannten Vereinen zum Demozug aufstellten, war dieser über 500 Meter lang und reichte vom Leipziger Hauptbahnhof bis zum Richard-Wagner-Platz. Aufgrund der hohen Zahl an Teilnehmern, mit der die Veranstalter nicht gerechnet hatten, setzte sich der Marsch für Fanrechte erst mit einer gut einstündigen Verspätung in Bewegung.

Nicht restlos überzeugt vom friedlichen Verlauf der Fandemo waren offensichtlich die Sicherheitskräfte, weshalb in Leipzig zwei Wasserwerfer bereit standen.

Fangruppen friedlich nebeneinander

Positiv und bemerkenswert und für viele Kritiker der (meist jugendlich dominierten) Ultra-Szenen hierzulande wahrscheinlich überraschend, verlief die Veranstaltung, trotz der gleichzeitigen Teilnahme stark rivalisierender Fangruppen, absolut friedlich. Auch aus München hatten sich sowohl rote, wie blaue Anhänger auf den Weg in die Messestadt gemacht. “In den Farben getrennt, in der Sache vereint” lautete das bereits aus der Vergangenheit bekannte Motto. Ein Teilnehmer der Löwen-“Delegation” äußerte sich gegenüber sechzger.de wie folgt:

Für uns war es mit Erhalt der Info eigentlich direkt klar, dass wir an der Demo teilnehmen wollen. Immerhin wird durch die Vorhaben der IMK unsere gesamte Subkultur und die Fanlandschaft als Ganzes gefährdet. Organisatorisch war es natürlich schwierig, da die Demo erst recht spontan organisiert worden war. Nichtsdestotrotz und obwohl Leipzig nicht der nächste Weg ist und natürlich viele das spielfreie Wochenende schon anderweitig verplant hatten, fand sich ein ordentlicher Haufen, der den Weg auf sich nahm.
Ein komisches Gefühl war es irgendwo schon, mit so vielen anderen Fanszenen gemeinsam auf die Straße zu gehen, vor allem natürlich mit dem anderen Verein aus unserer Stadt. Dennoch war es mir von vornherein klar, dass dort nichts passieren würde und das sollte sich dann ja auch bewahrheiten. Rivalitäten wurden für diesen Tag ausgeblendet, um für ein größeres Ganzes einzustehen und das wurde eindrücklich bewiesen.
Die Vorhaben der Innenminister und Sicherheitsbehörden sind übertrieben, grundlos und würden nicht nur uns als Ultras, sondern jede*n Stadiongänger*in betreffen und einschränken. Dementsprechend hoffen wir, dass unser Protest etwas gebracht hat und die IMK die geplanten Einschränkungen doch nicht verabschiedet.

Perspektive der Löwenfans in der Fandemo. Hinter Anhängern des VfL Wolfsburg reihte sich München blau in den Zug ein.

Forderungen der Fans

Nach dem Marsch um den Leipziger Innenstadtring, der von rund 450 Fans von Union Berlin angeführt wurde, gab es bei der Abschlusskundgebung am Richard-Wagner-Platz einen Redebeitrag, bei dem erneut auf die Pläne der IMK hingewiesen wurde. Zum einen geht es um eine Novelle der Richtlinien für Stadionverbote. Demnach sollen diese zukünftig schon bei bloßen Verdachtsfällen ausgesprochen und umgesetzt werden können. Die in unserem Rechtssystem stets geltende Unschuldsvermutung wird damit faktisch abgeschafft. Zudem wehren sich die Fußballfans gegen immer mehr personalisierte Tickets und eine mögliche KI-gestützte Gesichtserkennung an den Eingängen der Stadien. Danny Graupner vom Dachverband der Fanhilfen e.V. erklärte in einer später am Sonntag veröffentlichen Mitteilung zur Leipziger Fandemo:

Aus Leipzig geht heute eine unmissverständliche Botschaft an die Innenministerkonferenz und die Verbände heraus: Schluss mit den Verhandlungen hinter verschlossenen Türen, Stopp der Pläne und Start eines offenen und faktenbasierten Dialogs zur Stadionsicherheit mit allen Beteiligten. Wir und alle Fans im gesamten Land erwarten jetzt, das sich die Innenminister nach dem heutigen Tag auf Fans und Vereine zu bewegen.

Ein paar Impressionen der Fandemo sind auf Youtube zu finden:

17.11.1966: TSV 1860 besiegt Real Madrid im Grünwalder Stadion

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Am 17.11.1966 empfing der amtierende Deutsche Meister TSV 1860 niemand Geringeren als Real Madrid im Grünwalder Stadion. Im Achtelfinal-Hinspiel des Europapokals der Landesmeister gingen die Löwen sogar als Sieger vom Platz, konnten im Rückspiel das Aus jedoch nicht vermeiden.

Europapokal in Pocking

45.000 (!) Zuschauer drängten sich an diesem Donnerstag Abend vor 59 Jahren ins Sechzgerstadion, um das königliche Starensemble zu sehen – und natürlich ihre Löwen, die wenige Monate zuvor Deutscher Meister geworden waren.

In der Runde zuvor hatte der TSV 1860 mit seinem Gegner Omonia Nikosia kurzen Prozess gemacht. 8:0 im Hinspiel und 2:1 im Rückspiel, das übrigens nicht auf Zypern, sondern im Rottalstadion in Pocking stattfand. Man stelle sich das heute mal vor: Champions League in der niederbayerischen Provinz…

TSV 1860 besiegt Real Madrid auf Giesings Höhen

Im Achtelfinale wurde dem TSV 1860 dann Real Madrid zugelost, der in der Vorsaison zwar “nur” spanischer Vizemeister geworden war, dafür aber als Titelverteidiger in den Europapokal der Landesmeister gestartet war. Im Finale 1966 hatten die Königlichen Partizan Belgrad besiegt, im neuen Wettbewerb stiegen sie dann erst im Achtelfinale ein.

Die Löwen boten den Spaniern einen erbitterten Fight und verlangten dem Titelverteidiger alles ab. Nicht ganz unverdient ging Sechzig in der 39. Minute sogar in Führung. Hennes Küppers traf zum 1:0 und verschaffte dem TSV 1860 somit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Bernabeu. Auch dort gelang den Löwen der erste Treffer, am Ende schied man jedoch mit einem unglücklichen 1:3 aus.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel setzte am 17.11.1966 auf folgende Elf der Löwen:

Radenkovic – Patzke, Steiner – Zeiser, Reich, Perusic – Heiß, Küppers, Brunnenmeier, Grosser, Rebele

Tor:
1:0 Küppers (39.)

Die statistischen Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 II unterliegt in Geretsried

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die Profis waren zwar am Wochenende nicht im Einsatz, dafür aber viele andere Teams der Löwen. Unter anderem der TSV 1860 II, der in Geretsried eine Niederlage hinnehmen musste. Wie die anderen Teams abschnitten und was es sonst Neues am Wochenende gab, gibt es nun bei Sechzig um Sieben auf einen Blick.

Saisonprognose im November

Wie aus den letzten Monaten bereits gewohnt, wurde auf der Startseite von sechzger.de wieder nach der Prognose gefragt, die man aktuell für den TSV 1860 München zum Saisonende abgeben würde. Es war wohl insbesondere nach der Niederlage in Regensburg zu erwarten, dass die Löwenfans sich pessimistischer äußern werden. Die Ausfrage der Umfrage im November gibt es hier.

Niederlage in Geretsried für den TSV 1860 II

Eine äußerst unglückliche Niederlage setzte es für den TSV 1860 München II am Samstag in Geretsried. Vor wenigen Wochen hatten die Amas das Nachholspiel am Trainingsgelände noch für sich entscheiden können, nun setzten sich die Gastgeber mit einem Last Minute-Treffer gegen die Löwen durch. Faßmann flog darüber hinaus auch noch vom Platz. Alper Kayabunar ärgerte sich im Interview unter anderem über die Entscheidung zum entscheidenden Elfmeter.

Dritte gewinnt, Vierte verliert

Über drei Punkte durfte sich dagegen der TSV 1860 III im Duell mit dem TSV Neuried freuen. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Mario Krischel im zweiten Durchgang. Die Vierte verlor dagegen am Sonntag gegen den BSC Sendling mit 1:4.

Deutlicher Sieg für die Löwinnen

Ebenfalls erfolgreich waren die Löwinnen am Wochenende – und wie! Gegen Dornach wurde es deutlich, fast zweistellig wurde es aus Sicht der Frauen des TSV 1860. Auch U15 und U23 konnten sich über drei Punkte gegen ihre Kontrahentinnen freuen.

Straßer in Levi im Einsatz

Beim ersten Weltcup-Slalom der Saison in Finnland war Skilöwe Linus Straßer im ersten Durchgang hervorragend unterwegs und lag zwischenzeitlich auf Rang 3. Im zweiten Abschnitt stach ihn die Konkurrenz dann allerdings aus und er konnte seine vorherige Leistung nicht auf die Piste bringen.

Update aus dem Toto-Pokal

Der nächste Halbfinalist steht fest. Jahn Regensburg hat sich im Elfmeterschießen gegen Ingolstadt durchgesetzt und ist einer der Teilnehmer in der Runde der letzten vier. Neben den Löwen stehen bislang außerdem die Würzburger Kickers im Halbfinale. Am Dienstag treffen Unterhaching und Burghausen aufeinander und spielen das letzte Viertelfinale aus.

Löwe Husic mit der österreichischen U17 im Viertelfinale

Loris Husic hat mit der U17 von Österreich das Viertelfinale der Welttmeisterschaft erreicht. Gegen Tunesien gab es einen 2:0-Erfolg, bei dem der Löwe in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. Am Dienstag heißt der nächste Gegner dann England.

News aus der 3.Liga

Schlesinger neuer Präsident in Aue

Wie bereits vor einigen Tagen angekündigt ist Thomas Schlesinger der neue Präsident von Erzgebirge Aue. Zunächst wählten die Mitglieder einen Aufsichtsrat, im Anschluss wurde der neue Präsident durch dieses Gremium benannt. Zuletzt war Schlesinger bereits Vize-Präsident.

Dotchev wird Trainer beim SSV Ulm

Der SSV Ulm hat zwei Wochen vor dem Aufeinandertreffen mit dem TSV 1860 München einen neuen Trainer präsentiert. Künftig wird Pavel Dotchev an der Seitenlinie der Spatzen stehen. Der 60-Jährige feiert am Samstag sein Debüt mit einem Auswärtsspiel gegen den TSV Havelse, bevor es dann Ende November zuhause gegen die Löwen geht.

Cottbus fordert Bekenntnis in Sachen Stadion

Im sechzger.de Talk Nummer 235 ging es kurzzeitig um den möglichen Stadion-Ausbau in Cottbus. Nun hat sich Präsident Sebastian Lemke zu Wort gemeldet, denn das vom Land Brandenburg in Aussicht gestellte Geld ist bislang nicht beim Verein angekommen. Die Cottbusser wollen jedoch dringend mit den notwendigen Arbeiten beginnen.

Derweil wurde außerdem bekannt, dass der Vertrag mit Trainer Pele Wollitz verlängert wurde.

Löwinnen I deklassieren Dornach – auch U23 & U15 siegen

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löwinnen I sv dornach

Wieder einmal volle Punktausbeute für die Frauenmannschaften des TSV 1860! Während die Löwinnen den SV Dornach deklassierten, feierten auch die U23 und die U15 von Münchens großer Liebe Siege.

Löwinnen I deklassieren SV Dornach

Auch der SV Dornach konnte die Siegesserie der Löwinnen nicht stoppen und reiste mit einer ordentlichen 9:1-Packung vom Sechserplatz ab. Bereits in die 2. Minute eröffnete Julia Keller den Torreigen, ehe Lea Lugscheider (15.), erneut Keller (24.) und Nicole Zühlke auf 4:0 erhöhten. Noch vor der Pause gelang Elena Kurz der Ehrentreffer für die Gäste (32.).

Nach dem Seitenwechsel ging das Schützenfest der Löwinnen jedoch weiter und auch Michelle Le Nguyen per Freistoß (58.), Wien Tuwi (71.) und Maxine Hausler (77., Eigentor) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Mira Müller sorgte mit ihrem Doppelpack (88./90.) schließlich für den Endstand.

In der Tabelle der Kreisliga führen die Löwinnen mit der Maximalpunktzahl von 30 Zählern vor dem FC Teutonia München (24 Pkt.), der jedoch eine Partie weniger absolviert hat.

Siege für U23 & U15

Die U23 besiegte die SG Post-SV/Milbertshofen/Amicitia II mit 5:0 und bleibt Spitzenreiter der Kreisklasse. Für die Tore sorgten Zoe Raabe (2), Saadet Tombul (2) und Maria Stefanidou.

Einen Kantersieg fuhr die U15 der Löwinnen bei der SG Arget/Otterfing ein. Bereits nach 30 Sekunden brachte Lena Engl den TSV 1860 in Führung und erhöhte in der 12. Minute auf 0:2. Bis zur Pause schraubten Marta Pavic (17./20.) und Stelle Olujic (31.) das Ergebnis auf 0:5, ehe Daniela Ramos das halbe Dutzend nach dem Seitenwechsel voll machte (41.). Vanessa Karnik (56., Elfmeter) und Marisa Gerhards (61.) sorgten letztendlich für den 0:8-Endstand.

Mit sieben Siegen aus sieben Spielen und einem Torverhältnis von 48:2 führen die Junglöwinnen das Klassement der Bezirksliga an.

Einen weiteren Kantersieg feierten die U15 Löwinnen

Straßer 15. beim Slalom in Levi

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Linus Straßer bei WM-Slalom in Lauerstellung

Heute fand im finnischen Levi der erste Weltcup-Slalom der neuen Saison statt. Skilöwe Linus Sraßer ging dabei erstmals mit seinem neuen Equipment im Slalom an den Start und konnte in Levi seine gute Ausgangsposition nach dem ersten Lauf nicht nutzen.

Erster Slalom mit dem neuen Material

Nach der nicht ganz so erfolgreichen Premiere mit dem neuen Material im Riesenslalom beim Welcup-Auftakt in Sölden im Oktober, gelang dem Skilöwen ein toller erster Durchgang mit dem neuen Set-Up. Strasser zeigte eine gute Fahrt, besonders in den beiden Flachstücken konnte er überzeugen. Lediglich im Steilhang verlor er etwas Zeit und lag nach dem ersten Durchgang auf einen aussichtsreichen vierten Platz. Straßer fehlten auf den führenden Lucas Pinheiro Brathen (BRA) 0,85 Sekunden. Vor Straßer lagen noch der Franzose Clement Noel (+ 0,41 Sekunden) und Timon Haugen (NOR, +0,49 Sekunden). Weitere Fahrer aus dem DSV-Team konnten sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Straßer verbremst zweiten Durchgang von Levi

Linus Straßer ging mit 0,05 Sekunden Vorsprung auf den zwischenzeitlich führenden finnischen Lokalmatador Eduard Hallberg in den zweiten Durchgang. Im oberen Tel des zweiten Durchgangs carvte Straßer ähnlich solide wie im ersten Durchgang. Ab dem Übergang in das Steilstück verlor er dann allerdings sukzessive Zeit und konnte auch im unteren Teil nicht mehr aufholen. Am Ende reihte Straßer sich in Levi auf dem 15. Rang mit 1,51 Sekunden Rückstand ein. Lichtblick ist sicherlich der erste Durchgang, in dem Straßer zeigte, dass er auch mit dem neuen Material ganz vorne mitfahren kann.

Brathen feiert erste Weltcup-Sieg für Brasilien

Der in Norwegen geborene Brasilianer Lucas Pinheiro Brathen ließ sich die Halbzeitführung nicht mehr nehmen. Er siegte in der Endabrechnung mit 0,31 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Clement Noel. Damit konnte Pinheiro Brathen erstmals ein Weltcuprennen für Brasilien gewinnen. Dritter wurde der Finne Hallberg, der damit bei seinem Heimrennen seinen ersten Podestplatz bejubeln konnte. Weiter geht es für die Herren am nächsten Wochenende in Gurgl, wo erneut ein Slalom absolviert wird.

 

Pavel Dotchev neuer Trainer beim SSV Ulm

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Nachdem es in Ulm auf Grund der sportlichen Talfahrt in den letzten Wochen drunter und drüber ging, wurden am Montagabend Trainer Moritz Glasbrenner und der sportliche Leiter Markus Thiele ihrer Ämter enthoben. Nun ist klar, wer das Traineramt bei den Spatzen übernehmen wird: Pavel Dotchev wird neuer Trainer beim SSV Ulm 1846.

Hilferuf per Brief an den Aufsichtsrat

Doe Vorgeschichte der Trainerentlassung gehört zu den größeren Kuriositäten in der Drittliga-Historie. Die beiden verletzten Kapitäne Jo Reichert und Christian Ortag wandten sich per Brief an den Aufsichtrat und beschrieben die Situation unter Glasbrenner und Thiele mit drastischen Worten als “vergiftet und zerrüttet”. Später bereuten die beiden Autoren des Briefes ihre Worte. Für Glasbrenner und Thiele kam das aber zu spät, denn sie waren bereits entlassen.

Dotchev neue Trainer beim SSV Ulm 1846

Nun steht fest, dass Pavel Dotchev das Traineramt in Ulm übernehmen wird. Der Bulgare erhält einen Vertrag bis 2027 und übernimmt ab sofort die Übungsleitung bei den Ulmern. “Pavel hat uns in den persönlichen Gesprächen absolut überzeugt. Seine Expertise, sein Auftreten und seine Klarheit haben ihn zu unserer Wunschlösung gemacht. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit ihm unsere sportlichen Ziele kurz- und mittelfristig erreichen werden. Das ist natürlich zunächst der Klassenerhalt und dann die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Teams,” kommentierte der Ulmer Aufsichtsratsvorsitzende Uli Eitle.

Alter Bekannter in der dritten Liga

Mit Pavel Dotchev kommt ein alter Hase der dritten Liga an die Donau. Dotchev ist mit 364 Spielen einer der erfahrendsten Drittliga-Trainer. Er trainierte bereits Erzgebirge Aue (sogar zwei Mal), den MSV Duisburg, Viktoria Köln, Hansa Rostock, Preußen Münster, den SV Sandhausen und den SC Paderborn in der dritten Liga. Nun ist seine Zielsetzung, die Ulmer vor dem Abstieg in die Regionalliga zu bewahren. Sein erstes Heimspiel für seinen euen Arbeitgeber wird er am 29.11. gegen den TSV 1860 München haben. Seine Premiere als Trainer der Spatzen wird er am kommenden Wochenende beim TSV Havelse geben, wenn es um wichtige Punkte im Abstiegskampf geht.

16.11.1986: TSV 1860 schlägt Großhadern am Volkstrauertag

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Andreas Löbmann (TSV 1860)

Bayernliga-Zeiten waren oft harte Zeiten! Auch die Saison 1986/87 war kein Zuckerschlecken und am Ende wurde einmal mehr der erhoffte Aufstieg verpasst. Stattdessen feierte die SpVgg Bayreuth die Meisterschaft und stieg letztendlich sogar in die 2. Bundesliga auf. Am Volkstrauertag gab es beim TSV 1860 jedoch Grund zur Freude, denn die Löwen schlugen den TSV Großhadern im Grünwalder Stadion mit 3:1.

Großhadern schockt den TSV 1860

7.000 Zuschauer hatten sich an diesem Sonntag Nachmittag auf Giesings Höhen eingefunden und die Rollen waren klar verteilt. Der TSV 1860 ging als klarer Favorit in die Partie, Großhadern musste sich eher nach unten orientieren und wollte punkten, um sich von den Abstiegsrängen fernzuhalten.

Dennoch taten sich die Löwen extrem schwer, Hadern stand defensiv kompakt und konnte ein torloses Remis in die Pause retten. Und es kam noch besser für die Gäste: In der 56. Minute traf Schmid für den TSV Großhadern und plötzlich stand es 0:1. So hatte man sich das in Giesing sicher nicht vorgestellt…

Löbmann trifft für die Löwen

Dann aber glich Andi Löbmann (siehe Titelbild), der seine Karriere 2004 in Großhadern beenden sollte, in der 63. Minute für die Löwen aus und die Zuversicht kehrte zurück. Keine zwei Minuten später führte 1860 sogar – Prokes brachte Münchens große Liebe mit 2:1 in Front. Mit dem dritten Treffer von Becker eine Viertelstunde vor dem Ende war die Messe gelesen und zwei weitere Punkte eingetütet.

Am Saisonende fehlte dem TSV 1860 als Tabellendritten zwei Zähler auf Meister SpVgg Bayreuth. Im Entscheidungsspiel um Platz 2 unterlagen die Löwen den FC Bayern Amateuren vor 600 (!) Zuschauern mit 0:3. Wie gesagt: Bayernliga-Zeiten waren oft harte Zeiten…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Fahrudin Jusufi setzte gegen den TSV Großhadern auf folgende Mannschaft des TSV 1860.

Zander – Prokes, Renner (62. Becker), Goldstein – Aigner, Grünwald, Seidel, Brandenburger, Pinkall – Löbmann, Engert (62. Wild)

Tore:
0:1 Schmid (56.), 1:1 Löbmann (63.), 2:1 Prokes (65.), 3:1 Becker (75.)

Die Aufstellung ist dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Elfmeter in letzter Sekunde – Amas verlieren in Geretsried

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Unglücklich und durchaus unverdient unterlag die U21 des TSV 1860 am Samstag Nachmittag in der Bayernliga Süd beim TuS Geretsried. Ein fragwürdiger Elfmeter in der sechsten und letzten Minute der Nachspielzeit besiegelte den 2:1-Sieg des Aufsteigers im vorletzten Auswärtsspiel des Jahres für das Team von Alper Kayabunar. Zuvor hatten die Amas die erste Halbzeit bei spätsommerlichen Außentemperaturen ein wenig verschlafen, sich aber mit dem Ausgleich durch den eingewechselten Noah Klose elf Minuten vor Ende der  regulären Spielzeit eigentlich in die Erfolgsspur zurückgeschossen. In der Tabelle bleiben die kleinen Löwen trotz der Niederlage vorerst Spitzenreiter. Verfolger TSV Landsberg konnte durch ein 3:0 bei Schalding-Heining nach Punkten aufschließen, liegt aber aufgrund des direkten Vergleichs gegen 1860 auf Platz zwei.

Gut gefülltes Isaraustadion in Geretsried. Die Zuschauer genießen die Sonne im November.

Profikader-Junglöwen in Geretsried für die Amas am Ball

Über 500 Besucher*innen waren ins Isaraustadion gekommen und rechneten wohl mehrheitlich mit einem erneut klaren Erfolg für die Gäste aus München. Erst vor 17 Tagen war der TuS Geretsried beim Nachholspiel an der Grünwalder Straße 114 chancenlos gegen die Amas geblieben und mit 0:3 klar unterlegen. Löwendompteur Alper Kayabunar bot aufgrund der Länderspielpause bei den Profis mit Paul Bachmann im Tor und Lasse Faßmann sowie Samuel Althaus diesmal drei Aktuere auf, die zuletzt im Kader von Markus Kauczinski gestanden hatten. Dennoch zeigten sich die Gäste in der Anfangsphase weniger wach und erfolgreich, wie noch vor gut zwei Wochen gegen den selben Gegner. Nach Chancen stand es etwa zwei zu zwei, als der Geretsrieder Srdan Ivkovic in der 25. Minute eine Flanke unbedrängt herunterpflücken und aus acht Metern Torentfernung im Strafraumgetümmel zum 1:0 abschließen konnte. Die Amas mühten sich danach, kamen auch an den Strafraum des Aufsteiger heran, ohne jedoch zu entscheidenen Abschlussmöglichkeiten zu kommen. So ging es mit der knappen Führung für Geretsried in die Pause.

Nach der Pause weitgehend Spiel auf ein Tor

Nach dem Seitenwechsel brachte Kayabunar Noah Klose und sah zunächst fast das 0:2 aus Sicht der Amas, als der Torschütze des ersten Geretsrieder Treffers den Ball – allein vorm Tor – weit über den Kasten von Paul Bachmann donnerte. Danach stellten die Gastgeber ihre Angriffsbemühungen weitgehend ein und überließen den Löwen das Heft des Handelns, welches diese bereitwillig übernahmen und sich zahlreiche Chancen erspielten. Die logische Konsequenz des Sturmlaufs in weiß und blau war in der 78. Minute der hoch verdiente Ausgleich durch den eingewechselten Klose. Auch nach dem Tor drückten die Amas weiter und wollten unbedingt die drei Punkte die Isar flußabwärts mitnehmen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit kamen dann die Geretsrieder per Konter noch einmal vor das Löwentor. Schiedsrichter Dominik Faber sah – relativ exklusiv – eine Notbremse von Lasse Faßmann am stark abseitsverdächtig positionierten Geretsrieder Fabian Pech, stellte den Löwen mit Rot vom Platz und entschied auf Elfmeter für die Hausherren, den Robin Renger ein wenig glücklich – Bachmann hatte die Ecke geahnt – zum umjubelten Sieg für den TuS verwandelte. Danach wurde die Partie nicht mehr angepfiffen.

Spielminute 90+6: Kurz vor der Ausführung des Strafstoßes für Geretsried. Der vom Platz gestellte Lasse Faßmann steht da noch an der Trainerbank…
…muss dann aber noch für wenige Sekunden hinter die Bande des Isaraustadions.

Kaybunar verärgert über Fehlentscheidung

Alper Kaybunar kritisierte die Entscheidungen des Unparteiischen in der finalen Schlussminute – nach dem Studium der Videoaufnahmen – im Interview mit sechzger.de danach sachlich, aber sichtlich enttäuscht über die dritte Auswärtsniederlage für sein Team. Lasse Faßmann muss nun mit einer Sperre rechnen und steht den Profis im nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am kommenden Sonntag nicht zur Verfügung. Für die Amas geht es am Abend zuvor – zu ungewohnter Anpfiffzeit um 18.00 Uhr – am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße gegen den SV Heimstetten zum vorletzten Mal um Bayernliga-Punkte im Kalenderjahr 2026.

 

TSV 1860 III feiert glücklichen Sieg in Neuried

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tsv neuried tsv 1860 iii dritte

Einen ebenso knappen wie glücklichen Auswärtssieg feierte der TSV 1860 III am Samstagnachmittag beim TSV Neuried. Damit behaupten die Löwen Platz 4 in der Kreisliga.

TSV 1860 III feiert glücklichen Sieg in Neuried

Beide Teams taten sich über weite Strecken der Partie in der Offensive ziemlich schwer, Torchancen waren folglich Mangelware. Die Elf von Beppo Gutsmiedl ging zwar als Favorit ins Spiel, auf dem Platz war davon leider zu selten etwas zu sehen. Bis zur Pause fielen folglich keine Tore und so ging es leistungsgerecht mit 0:0 in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel war das Match auf eher bescheidenem Niveau, aber immerhin gab es für Löwen etwas zu jubeln. In der 54. Minute netzte Mario Krischel zum 0:1 ein und brachte die Dritte damit auf die Siegerstraße. Dass es am Ende zu drei Punkten reichte, lag auch daran, dass dem TSV Neuried ein doch recht eindeutiger Elfmeter verwehrt wurde.

Wie dem auch sei: Durch den Auswärtssieg stehen die Löwen in der Tabelle der Kreisliga nunmehr bei 25 Punkten und belegen Rang 4. Spitzenreiter ist der FC Kosova (32 Pkt.) vor dem SV München West (31) und dem FC Fürstenried (29). Der TSV Neuried findet sich auf Platz 8 (14 Pkt.) wieder.

Mario Krischel jubelt über seinen Siegtreffer in Neuried