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Wegen Olympiastadion: Keine Lizenz für Türkgücü München?

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Am kommenden Samstag empfängt Türkgücü München den TSV 1860 im Olympiastadion. Sportlich gesehen ist dies vor allem für die Löwen eine Partie von enormer Bedeutung, denn plötzlich ist man wieder mittendrin statt nur dabei im Kampf um den Aufstieg. Derweilen drohen Türkgücü Probleme bei der Erteilung der Lizenz – nicht zuletzt wegen des Stadions am Oberwiesenfeld, das aktuell nicht mal drittligatauglich ist.

Sportlicher Erfolg

Rein sportlich ist Türkgücü angekommen in der 3. Liga. Zwischendrin hatte der Aufstieger sogar mal ganz oben angeklopft, inzwischen findet man sich frei von allen Abstiegssorgen auf Platz 8 der Tabelle wieder. Auch im Toto-Pokal herrscht eitel Sonnenschein, nachdem man den Titelverteidiger TSV 1860 aus dem Wettbewerb kegeln konnte und nun beste Chancen hat, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

Keine Lizenz für Türkgücü?

Nun aber droht Ungemach: Kurz nach Weihnachten hatte Präsident und Investor Hasan Kivran mit dem Gedanken gespielt, sich zurückzuziehen. Dies konnte jedoch abgewendet werden und stattdessen wurden nochmal neue Spieler (u.a. Röser, Niemann und Maier) verpflichtet. Ob Türkgücü für die kommende Saison jedoch erneut eine Lizenz für die 3. Liga erhält, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss.

Olympiastadion nicht drittligatauglich

Der Grund ist ganz einfach: Das Olympiastadion, in dem einige wenige Fans den TSV 1860 ja auch gerne wieder spielen sehen würden, ist derzeit nicht einmal ein drittligatauglich. Da der DFB die dauerhafte Nutzung des Grünwalder Stadions durch drei Vereine jedoch nicht gestattet, ist die Spielstätte am Oberwiesenfeld jedoch essenziell für die Lizenzerteilung von Türkgücü.

Fehlende Rasenheizung

Doch woran hakt es im Olympiastadion? Derzeit verfügt das Stadion weiterhin über keine Rasenheizung. Diese ist jedoch Teil der Lizenzauflagen. Für die laufende Spielzeit erhielt Türkgücü eine Sondergenehmigung, eine Verlängerung derer ist sehr unwahrscheinlich. Zwar wurde dem Verein seitens der Stadt München der Einbau einer Rasenheizung zugesagt, aktuell ist jedoch noch nicht einmal der Beschluss dazu im Stadtrat gefallen. Die nächste Sitzung ist für den 05.05. anberaumt. Bis dahin muss Türkgücü allerdings bereits sämtliche benötigten Unterlagen für die Lizenz beim DFB eingerecht eingereicht haben. Die Zeit drängt also…

Der TSV 1860 im Olympiastadion?

Am Samstag kehren die Löwen nach vielen Jahren ins Olympiastadion zurück – Gott sei Dank nur als Gastmannschaft. Warum Sechzig als Heimteam nicht in den Olympiapark gehört, haben die drei Redakteure Stephan, Bernd und Basti ausführlich im sechzger.de-Talk besprochen. Hört doch mal rein!

Bild: pixabay.com

sechzger.de Talk, Folge 4 vor Türkgücü – TSV 1860 München

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sechzger.de Talk vor Türkgücü - TSV 1860 München

Heute erscheint Folge 4 des sechzger.de Talks. Sebastian, Stephan und Bernd haben sich gleich mehrere Themen herausgesucht und bringen diese in knapp einer Stunde unter. Unter anderem geht es um das anstehende Duell zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 München.

Rückblick auf das Spiel gegen den SC Verl

Die drei beginnen mit einem Rückblick auf das vergangene Wochenende, als die Löwen etwas glücklich einen wichtigen Sieg gegen den SC Verl erzielen konnten. Gestern analysierte Bernd Winninger das Spiel bereits in seiner TAKTIKTAFEL.

Die Doku “Inside 1860”

Weiterhin auch Thema ist die Doku “Inside 1860” von zwei Reportern der SZ, die als Podcast bei FYEO erscheint. Kürzlich wurde Teil 4 veröffentlicht, den Stefan Kranzberg in einem Artikel behandelt hat. Auch zu Folge 3 hatte sechzger.de berichtet.

Die ewige Stadiondiskussion

Der TSV 1860 München und die Stadiondiskussion – auch vor dem Spiel gegen Türkgücü ist sie omnipräsent. Sollten die Löwen wieder im Olympiastadion spielen? Ist ein ausgebautes Grünwalder Stadion mit 18.105 Zuschauern zu klein? Welche Alternativen sind realistisch? Wie hoch ist überhaupt der Zuschauerschnitt beim TSV 1860? Wie hoch war er bei den Umzügen ins Olympiastadion? Wo liegt der Schnitt bei Spielen in der Allianz Arena? Mit all diesen Fragen hat sich der sechzger.de Talk in Folge 4 beschäftigt.

Vor dem Duell des TSV 1860 München gegen Türkgücü

Zu guter Letzt geht es auch um das anstehende Duell von 1860 München gegen Türkgücü. Nach der Niederlage im Toto-Pokal und der unglücklichen Punkteteilung im Hinspiel der 3.Liga wollen die Löwen mit einem weiteren Sieg den Druck auf die Konkurrenz an der Tabellenspitze erhöhen. Nachdem die Vorhersagen aus Folge 3 ins Schwarze trafen, dürft ihr gespannt sein, was die Redaktion heute als Ergebnistipp bereit hält.

Der sechzger.de Talk Folge 4

Wie immer freuen wir uns über euer Feedback. Gerne hier in den Kommentaren oder bei Youtube. Für sonstige Anfragen findet ihr unsere Kontaktdaten im Impressum.

 

liga3-online: Mölders für Wahl zum “Spieler des 31. Spieltages” nominiert

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Beim kicker wurde Sascha Mölders gestern zum zweiten Mal in Folge zum “Mann des Tages” gekürt. Wenig überraschend steht der erfolgreichste Stürmer der Liga nach seinen beiden Toren gegen den SC Verl auch bei liga3-online.de zur Wahl. Dort wartet jedoch harte Konkurrenz auf ihn, z.B. Terrence Boyd (Hallescher FC) und Baris Atik (1. FC Magdeburg). Die Abstimmung läuft noch bis Mittwoch, 15 Uhr.

Wahl: Mölders nur Außenseiter

Ende 2020 überraschte Dennis Erdmann mit der Aussage, er könne sich eine Karriere in der Politik durchaus vorstellen. Nun steht aber ein ganz anderer zur Wahl: Sascha Mölders. Ob es beim Top-Stürmer der Löwen in naher Zukunft zum Kanzler reichen wird, wagen wir zu bezweifeln, mit Eurer Unterstützung kann SM9 aber immerhin “Spieler des 31. Spieltages” bei liga3-online werden. Trotz der beiden Treffer gilt Mölders jedoch nur als Außenseiter.

Harte Konkurrenz in Liga 3

Als Favorit geht wohl der Magdeburger Baris Atik ins Rennen. Er gänzte beim 2:0-Sieg des FCM bei Hansa Rostock und weiß eine klickfreudige Fangemeinde hinter sich. Aber auch Leo Weinkauf (MSV Duisburg) und Halles Stürmer Terrence Boyd sind nicht zu verachten. Abgerundet wird das Teilnehmerfeld durch Phillip Tietz (SV Wehen Wiesbaden), Jo Coppens (SpVgg Unterhaching), Caniggia Elva (FC Ingolstadt 04) und Marcel Risse (Viktoria Köln).

Wenn Ihr Sascha Eure Stimme geben wollt, dann habt Ihr noch bis Mittwoch (15 Uhr) Zeit dazu. Aber nicht vergessen: Die Konkurrenz schläft nicht!

Ein Kandidat für Jogi?

Bereits seit Monaten fordert die Facebook-Seite Mölders für Deutschland, Bundestrainer Jogi Löw möge den hoffnungsvollen Nachwuchsstürmer aus Giesing doch endlich mal für die Nationalelf nominieren. Kürzlich sprang auch der Online-Auftritt des ZDF auf den fahrenden Zug auf und stellte die Frage aller Fragen (siehe unten). Nun hat der Weltmeister-Trainer also die Qual der Wahl: Nimmt er den erfolgreichsten deutschen Stürmer mit zur EM oder droht SM9 das selbe Schicksal wie einst Martin Max?

Mölders für Deutschland?
Quelle: https://www.facebook.com/ZDFsport/photos/a.381252193534/101593259

Sechzig um sieben: Hommage an Sascha Mölders

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online! Sechzig im Sieben

Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen! Er hat uns das Wochenende mit seinen zwei Toren versüßt, er hängt mit seinem nicht ganz waschbrett-artigen Bauch sicher über zahlreichen Betten junger Löwinnen, während auch gestandene Biertrinker wie ich ihn vergöttern, weil er zeigt, dass auch Männer mit Bauchansatz zu Höchstleistungen fähig sind: Sascha Mölders! Zeit für eine Hommage an Sascha Mölders.

Hommage an Sascha Mölders

Der graphisch versierte “Lionblue” hat auf Facebook eine Vorlage für die Umgestaltung der sixtinischen Kapelle vorgeschlagen, die Sascha Mölders gerecht wird:

Eine weitere Hommage an Sascha Mölders in textlicher Form findet Ihr bei 11Freunde!

Montagsspiel der dritten Liga

Zurück vom Fußballgott in den schnöden Alltag der dritten Liga. Im Emsland-Stadion zu Meppen, das für die Löwen 1994 zum Eintritt in den Himmel wurde, konnte der SV Wehen gestern einen 3:0-Auswärtssieg feiern. Damit steckt der SV Meppen tief im Tabellenkeller fest, während die Wehener auf Platz 6 mit sechs Punkten Rückstand auf den TSV 1860 München in erweiterter Schlagdistanz zu Platz 4 bleiben.

Keine Relegation?

Jürgen Machmeier, seines Zeichens Präsident des SV Sandhausen, regt in der Rhein-Neckar-Zeitung Folgendes an: Die Relegation zwischen der zweiten und der dritten Liga soll wegen der coronabedingten Spielplanverwerfungen in der zweiten Liga ausgesetzt werden. Wir gehen davon aus, dass es dann drei feste Absteiger aus Liga zwei und drei feste Aufsteiger aus Liga drei gibt. Danke für diesen selbstlosen Vorschlag, Herr Machmeier! Oder haben Sie das anders gemeint?

Bekiroglu trifft für Alanyaspor

Efkan Bekiroglu traf für seinen neuen Verein Alanyaspor. Der Ex-Löwe netzte einen Freistoß in der 68. Minute zum wichtigen 2:2 Ausgleich gegen Denizlispor ein. Am Ende gewann Bekiroglus Alanyaspor mit 3:2 und liegt nun in der Tabelle der SüperLig auf Platz 5.

Training an der Grünwalder Straße

Am frühen Nachmittag lässt Michi Köllner unsere Löwen zum Training antreten. Damit beginnt die Vorbereitung auf das Spiel bei Türkgücü am Samstag. Der Coach wird sicher ein besonderes Augenmerk darauf legen, wer den gelbgesperrten Phillipp Steinhart ersetzen wird. Er überzeugte mit einer bärenstarken Leistung gegen Verl und bereitet zwei Tore mustergültig per zentimetergenauer Maßflanke vor. Ihn adäquat zu ersetzen, wird nicht einfach werden. Erster Anwärter sollte Leon Klassen sein, der auch schon starke Spiele gezeigt hat und heiß drauf sein wird, sein Leistungsvermögen mal wieder von Anfang an zu zeigen.

Der Tag bei sechzger.de

Jan Schrader wirft einen Blick zurück auf den Besuch des SC Verl. Zum Einen zeigten die Verler eine wirklich tolle Leistung und forderten die Löwen trotz Unterzahl bis zur letzten Sekunde. So machten sie eines der am schönsten anzusehenden Spiele dieser Saison erst möglich. Was uns an den Verlern und ihrem sympathischen Auftritt in Giesing noch alles gefallen hat, könnt Ihr am Nachmittag bei uns lesen.

Außerdem gibt es die nächste Folge unseres Formats sechzger.de Talk. In der letzten Folge bewiesen unsere Redakteure ihren Sachverstand und tippten das Ergebnis vom Samstag genau richtig. Heute könnt Ihr das angeregte Gespräch über Alternativen zum Sechzgerstadion anschauen bzw. -hören.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Tag. Wie jeden Tag erfahrt Ihr bei uns alles wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga bei uns.

 

 

 

3. Liga am Montag Abend: SV Meppen – SV Wehen Wiesbaden

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Während das vergangene Wochenende für den TSV 1860 nahezu perfekt lief, hatte der SV Meppen so manche Kröte zu schlucken. Der 1. FC Magdeburg siegte, ebenso der Hallesche FC und sogar die SpVgg Unterhaching wittert Morgenluft im Abstiegskampf. Am heutigen Abend wollten die Emsländer gegen den SV Wehen Wiesbaden wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.

Druck auf beiden Seiten

Doch nicht nur der SV Meppen wollte unbedingt punkten, sondern auch der SV Wehen Wiesbaden. Die Hessen hatten vor Spielbeginn bereits neun Punkte Rückstand auf Platz 4 (also auf die Löwen), der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt. Rüdiger Rehm hatte in seinem 175. Spiel als Trainer des SVWW also reichlich Argumente, um sein Team zu motivieren.

SV Meppen – SV Wehen Wiesbaden

Während zunächst die Emsländer offensiv aktiver waren, nutzte Wehen Wiesbaden die erste sich bietende Chance – und wie! Korte schickte Phillip Tietz steil und der Angreifer lupfte den Ball butterweich über Keeper Domaschke zum 0:1 in die Maschen (13.). Auf der Gegenseite lag in der 22. Minute gleich zweimal der Ausgleich in der Luft. Erst köpfte Boere den Ball völlig freistehend aus fünf Metern am Tor vorbei. Nur wenige Sekunden später kam wieder Boere zum Abschluss, doch Mockenhaupt rettete in höchster Not.

Die Gäste blieben jedoch in Umschaltsituationen stets gefährlich und stellten die Defensive der Frings-Eld stets vor knifflige Aufgaben. Insofern war die knappe Führung des SV Wehen Wiesbaden sicherlich nicht unverdient.

Tietz legt nach

Keine drei Minuten waren in Halbzeit 2 gespielt, da stand es auch schon 0:2. Nach einem Freistoß köpfte Tietz Richtung Tor und Amin fälschte den Ball durch die Beine seines Keepers ab (48.). Ein weiterer Nackenschlag für den ohnehin schon in der Kritik stehenden Torsten Frings und seine Mannschaft. Am Einsatz haperte es bei den Emsländern nicht, doch gegen konzentriert agierende Gäste fehlten dem SV Meppen die spielerischen Mittel, um gefährlich vor den Kasten der Hessen zu kommen.

Korte macht den Sack zu

Auf der Gegenseite agierte der SVWW deutlich schnörkelloser und erhöhte in der 73. Minute durch Gianluca Korte sogar auf 0:3. Etwas zu hoch zwar, aber die Gastgeber ließen vor allem nach der Pause jegliches Offensivkonzept vermissen. Man wird abwarten müssen, ob und wie lange sich die Verantwortlichen des SV Meppen noch zum Trainer bekennen. Aber andererseits: Was kann der Coach dafür, wenn man vor der Pause zwei 100%-ige Chancen fahrlässig liegen lässt?

Der zweifache Torschütze Phillip Tietz im Gespräch mit Quirin Moll (1860)

Sechzig@18:60 – Mölders nach Gala gegen Verl geehrt

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Wir sind noch immer ganz hin und weg vom 3:2-Sieg der Löwen gegen den SC Verl am vergangenen Samstag und den beiden Toren von Sascha Mölders. Auch wenn Richy Neudecker im Nachgang konstatierte, die Gäste hätten den TSV 1860 trotz Unterzahl “gscheid hergspuit”, so sprechen die Zahlen doch eine andere Sprache.

TAKTIKTAFEL-Analyse: TSV 1860 – SC Verl

Unser Experte Bernd Winninger hat die Partie nochmal durch die Statistik-Maschine gejagt und fand heraus, dass der Sieg alles in allem durchaus verdient war. Mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse – aber auch eine gehörige Portion Glück standen am Ende des Tages zu Buche.

Sascha Mölders “Spieler des Tages”

Auch wenn es heißt, man gewinnt und man verliert zusammen – einer stach dann doch wieder heraus. Sascha Mölders glänzte gegen den SC Verl wieder einmal mit einem Doppelpack und wurde zum zweiten Mal in Folge vom kicker Sportmagazin zum “Spieler des Tages” gekürt.

Mit Richard Neudecker und Philipp Steinhart stehen zudem zwei weitere Löwen in der “Elf des Tages” des 31. Spieltags.

3. Liga am Montag

Apropos 31. Spieltag: Dieser wird heute Abend mit der Partie SV Meppen gegen SV Wehen Wiesbaden abgeschlossen. Aus Löwensicht wäre ein Sieg der Emsländer wohl zu begrüßen, damit die Hessen nicht näher an den TSV 1860 heranrücken.

Lukratives Sponsoring

Wie bereits vermeldet, ist ab der kommenden Saison in der 3. Liga Rückensponsoring erlaubt. Experten zufolge könnte das den Vereinen zusätzliche Einnahmen von 125.000 – 300.000 Euro je Spielzeit einbringen. Da der TSV 1860 bekanntermaßen regelmäßig (auch im Free-TV) übertragen wird, dürfte die Werbefläche bei den Löwen recht lukrativ sein.

Viktoria, VSG oder Carl Zeiss?

Eigentlich war schon fast alles klar: Nach dem Abbruch der Regionalliga Nordost sollte Tabellenführer Viktoria Berlin als Aufsteiger benannt werden. Da die Hauptstädter jedoch noch immer keinen Erfolg nach einer möglichen Spielstätte für die 3. Liga vermelden konnten, rechnen sich nun auch die VSG Altglienicke und Carl Zeiss Jena wieder Chancen aus. Eine räumliche Nähe zum Sitz des Klubs müsse gewährleistet sein, eine feste Kilometerbegrenzung gebe es aber nicht, so der DFB. Taugliche Stadien im weiteren Umkreis befinden sich in Wolfsburg, Halle, Leipzig, Rostock oder Braunschweig.

Da sich für Altglienicke das selbe Problem stellt, ist nun plötzlich auch wieder Carl Zeiss Jena in der Verlosung. Herrje, ist das alles kompliziert…

Jena wehrt sich gegen Pyro-Strafe

Wenn wir gerade schon bei Jena sind, schieben wir direkt noch eine Meldung aus Thüringen nach. Der ehemalige Drittligist stemmt sich weiter gegen die Haftung eines Fußballvereins für das Abbrennen von Pyrotechnik durch seine eigenen Fans. Nachdem man mit der Klage vor dem Oberlandesgericht Frankfurt abgeblitzt war, wendet sich Carl Zeiss nun an den Bundesgerichtshof. Bislang stemmt sich der FCC erfolglos gegen die seither angefallenen Strafzahlungen in Höhe von aufsummiert rund 100.000 Euro.

kicker: Sascha Mölders wie in der Vorwoche “Spieler des Tages”

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Es war vor gar nicht langer Zeit… Genauer gesagt ist es gerade mal eine Woche her, dass Sascha Mölders vom kicker Sportmagazin zum “Spieler des Tages” der 30. Spielrunde gekürt wurde. Dieses Kunststück wiederholte der 36-Jährige auch am 31. Spieltag – kein Wunder nach seinem fulminanten Doppelpack beim 3:2-Sieg gegen den SC Verl!

kicker: Mölders erneut “Spieler des Tages”

Bei satten 20 Saisontoren steht Sascha Mölders mittlerweile und hat mit seinen beiden Treffern am Samstag seinen persönlichen Torrekord aus der Spielzeit 2017/18 übertroffen. Besonders bemerkenswert: Kein einziger Treffer davon wurde per Elfmeter erzielt! Auch der kicker würdigt die herausragenden Leistungen des Stürmers und kürt ihn erneut zum “Spieler des Tages”. Die Begründung des Sportmagazins:

“In den ersten 15 Jahren seiner Karriere war Sascha Mölders insgesamt dreimal Spieler des Tages im kicker – zweimal für den FSV Frankfurt in der 2. Liga, einmal eine Klasse tiefer für 1860. Nun aber, in seiner 16. Profisaison, brauchte der 36-Jährige nur vier Monate für drei Nominierungen – und diese hier ist sogar die zweite in Folge. Gegen Verl hatte Mölders zweimal getroffen und steht nun bei 20 Saisontreffern. Besser war er nur in der Regionalliga-Saison 2008/09 (28 Tore für RW Essen).”

Herzlichen Glückwunsch, Sascha! Nun muss nur noch Jogi Löw anrufen und SM9 mit zur EM nehmen…

Auch Neudecker und Steinhart in “Elf des Tages”

Neben Sascha Mölders wurde Richard Neudecker für die “Elf des Tages” nominiert. Der 24-Jährige war vor der Saison von VVV-Venlo zu seinem Jugendverein zurückgekehrt und zieht seitdem im Mittelfeld gekonnt die Fäden. Davor war der gebürtige Altöttinger drei Jahre beim FC St. Pauli aktiv.

Das Löwen-Trio in der Spieltagseld komplettiert Philipp Steinhart, der mit zwei perfekten Assists glänzte. Auch er wurde bei den Löwen ausgebildet und fand nach Zwischenstationen in der Seitenstraße und bei den Sportfreunden Lotte zurück an die Grünwalder Straße. Kürzlich verlängerte er seinen Vertrag und wird dem TSV 1860 folglich erhalten bleiben.

TAKTIKTAFEL, die Analyse: TSV 1860 München – SC Verl

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur TAKTIKTAFEL Analyse des Spiels unseres TSV 1860 München gegen den SC Verl.

 

Was war das für ein intensives Spiel am Samstag? Es hatte alles, was das Fanherz begehrt. Vor allem schöne Tore und massenweise Chancen sowie Strafraumszenen auf beiden Seiten. Sowohl der TSV 1860 München als auch der SC Verl kamen im ihnen vertrauten System aufs Feld. Die Gäste wie erwartet im 4-3-3 und die Löwen im variablen 4-1-4-1. Verls 4-3-3 verschob sich gegen den Ball, wenn der Gegner die Pressinglinie überspielen konnte, zum 4-2-3-1 oder manchmal auch zum 4-4-1-1. Die Löwen hingegen verschoben gegen den Ball wieder variabel. Meinem Eindruck nach sowohl mit Neudecker als auch mit Tallig als Box-to-Box Spieler situationsabhängig auf 4-2-3-1 und im Spiel nach vorn auf 4-1-3-2 mit hängender Spitze. Merveille Biankadi war wieder sehr lauffreudig und auf dem ganzen Platz unterwegs. Besonders die Momente, in denen er als äußerer Zielspieler agierte, haben seine Klasse und seinen Wert für diesen Verein deutlich gezeigt.

Die Zahlen zum Spiel

TSV 1860 SC Verl
Ballbesitz 51% 49%
Passgenauigkeit 78% 81%
Defensive Zweikampfquote 58% 67%
Schüsse 15 12
davon aufs Tor 4 3
PPDA* 11,21 10,58
*(zugelassene Pässe pro Defensivaktion)

 

So agierte der SC Verl gegen den TSV 1860 München

Die taktische Ausrichtung beim SC Verl war die gleiche wie in allen von mir im Vorfeld beobachteten Spielen. Hohes Pressing gepaart mit einer hohen Defensivlinie gegen den Ball, um beim Gegner bereits im Aufbau möglichst hohen Stress aufzubauen. Positionsangriffe, bei denen die erste Pressinglinie überspielt werden konnte, wurden im Rückzugsgefecht verteidigt. Die schnellen Spieler der Verler mussten dann oft viele Meter gehen, um die Löwenoffensive wieder einzufangen. Speziell Corboz, der sowohl im offensiven als auch im defensiven Mittelfeld zu finden war, spulte vermutlich mehr Kilometer ab als jeder andere Spieler auf dem Feld.

In Ballbesitz versuchte Verl über die Zentrale nach außen zu spielen, um den Mittelstürmer und den einrückenden ballfernen Außenstürmer mit Flanken zu füttern.

Wirklich gefährlich wurde Verl vor allem dann, wenn sie den Ball im Mittelfeld oder im Verteidigungsdrittel der Löwen erobern konnten und dann das Spiel in den Umschaltmomenten schnell machten.

Das hatten die Löwen dem entgegen zu setzen

Gegen den Offensivplan im Verler Positionsspiel von hinten heraus hatte allerdings der Trainer des TSV 1860 München etwas einzuwenden. Deshalb spielten die Löwen ihr Gegenpressing nicht in der vordersten Linie sondern etwas tiefer, immer darauf bedacht den Angriff der Verler auf einen Flügel (bevorzugt den linken) zu steuern.

Nach Anlaufschwierigkeiten in der ersten Viertelstunde konnten die Löwen diese Art der Angriffssteuerung immer besser realisieren. Merveille Biankadi, Stefan Lex und Sascha Mölders stellten die Passwege ins defensive Mittelfeld und auf den rechten Flügel des SCV gut zu und die Ballstafetten der Verler Viererkette landeten ein ums andere mal bei Ritzka, der auf seiner Seite Raum angeboten bekam. Das Stellungsspiel im Mittelfeld auf dem rechten Flügel der Löwen war allerdings so ausgelegt, dass für Verl der Weg ins Zentrum meist zugestellt war. So kam es ein ums andere Mal nach Steilpässen von Ritzka zu Duellen um den Ball zwischen Corboz respektive Rabihic auf Seiten der Verler und Neudecker und/oder Willsch bei den Löwen. Meistens zogen die Spieler der Gäste hier den Kürzeren.

Ein Geniestreich von Köllner

Diese Taktik, den SC Verl lieber auf der eigenen rechten Seite zu bekämpfen, war also nachweislich sehr klug vom Trainer des TSV 1860 München gewählt. Wenn sich die Mannschaft des SC Verl über die linke Seite aus dem Pressing der Löwen befreien konnte oder nach Ballverlusten der Löwen im Mittelfeld vom Zentrum auf diesen Flügel spielen konnte, brannte es des Öfteren in der Hintermannschaft der Sechzger.

Bei Ballbesitz war zu sehen, dass die Löwen aufgrund des extrem hohen Pressings der Verler auf vorderster Linie mit gleichzeitig extrem hoch stehender Verteidigungslinie versuchten, den Ball ganz ruhig aus der diesmal nur mit leicht vorgeschobenen Außen agierenden Abwehrkette bevorzugt durchs Zentrum zu spielen. Verl war möglicherweise auf diese Variante nicht ganz vorbereitet. Oft konnte der ballsichere Belkahia mit dem Ball am Fuß allein die erste Pressinglinie überspielen und eröffnete so das Spiel von hinten sehr dynamisch. Im Mittelfeld versuchten es die Löwen mit vertikalem Kombinationsspiel. Die Räume, die sich dort anboten, konnten die Sechzger mit den schnellen Offensivspielern gut nutzen. Sowohl im Positionsspiel als auch in Kontersituationen spielten die Löwen sehr kreativ.

Der TSV 1860 kämpft sich nach einem holprigen Start gegen den SC Verl ins Spiel zurück

Die Spielanteile waren über die 90 Minuten hinweg relativ gleich verteilt. Nach einer schweren knappen Viertelstunde für die Sechzger zu Beginn, in der die Gäste auch höher als 1:0 hätten führen können, wenn sie alle sich bietenden Chancen nutzen, bekamen die Löwen das Spiel in den Griff und konnten sich bis zur Halbzeitpause selbst Ballbesitz und Feldvorteile sowie die Führung erspielen.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit bis zum Platzverweis gegen Mikic wurden im Gegensatz zu Halbzeit eins von den Sechzgern dominiert. Mit dem Platzverweis gegen Verl war wie schon so oft ein deutlicher Bruch im Spiel der Löwen zu sehen. Die ab dann höhere Laufbereitschaft der Mannschaft von Trainer Capretti konnten die Löwen zunächst nicht kompensieren. So gab es weiterhin einen Schlagabtausch mit offenem Visier in beide Richtungen mit zunächst besseren Möglichkeiten für den Gast, der nach einer Standardsituation auch den Ausgleich erzielen konnte. Die Giesinger steckten jedoch keineswegs auf und konnten wenige Zeit später den erneuten Führungstreffer, der gleichzeitig auch der Siegtreffer war, erzielen.

Mit jeder Minute, die verging, merkte man den Spielern des SC Verl die deutlich höhere Kraftanstrengung an und so kam es schlussendlich wie es kommen musste. Sichtlich müde und immer unkonzentrierter werdende Verler mussten einen gefährlichen Konterangriff der Sechzger nach dem anderen abwehren. Spielt der TSV 1860 München jeden seiner Tempogegenstöße konsequent aus, geht Verl in diesem Spiel mit deutlich mehr als drei Gegentoren vom Platz.

Was stach in diesem Spiel besonders ins Auge?

Wirklich phänomenal war die Flankengenauigkeit der Spieler des TSV 1860 München. 45,5% aller von Sechzig geschlagenen Flanken aus dem Spiel heraus kamen an. Damit liegen die Löwen in diesem Spiel bei diesem Wert 12% über dem Saisondurchschnitt. Von Steinharts sieben Hereingaben kamen beispielsweise nur zwei nicht beim Adressaten an. Zwei andere führten dagegen zu den Toren durch Mölders und Neudecker.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Anzahl der Ballkontakte im gegnerischen Strafraum. Mit 33 wurde der bisherige Saisonhöchstwert erreicht. Diese Zahl liegt um 42% über dem Saisondurchschnitt.

Die Tore

Das 0:1

Nach einem Befreiungsschlag von Salger in der 2. Minute des Spiels nahe der linken Seitenauslinie, köpft Mikic den Ball entlang dieser Linie zurück in die Spielfeldhälfte der Löwen. Köhler kann, obwohl Dressel und Steinhart in unmittelbarer Nähe sind, das Leder mit nur einem Kontakt steil auf Yildirim passen. Yildirims eigentlicher Gegenspieler Steinhart war also hier zu weit aufgerückt, weil er nach Salgers Befreiungsschlag einen Umschaltmoment für die Löwen annahm. Salger hingegen war allerdings auch schon wieder zu weit ins Zentrum eingerückt. So kommt der flinke Rechtsaußen sehr frei an den Ball und kein Löwenspieler kann seine flache Flanke nach innen auf den nachrückenden Eilers verhindern.

Eilers, der in dieser Situation seinem Gegenspieler Belkahia in dessen Rücken entkommt, erreicht das Zuspiel von Yildirim somit als erster. Er schießt den Ball aus etwa elf Metern ins Tor. Hiller bekommt seine Fingerspitzen zwar noch an den Ball, kann den Einschlag im Tor aber nicht verhindern.

Ausgleich zum 1:1

In der 15. Minute erobert Neudecker das Leder gegen Ritzka auf der halbrechten Seite etwa zehn Meter in des Gegners Hälfte. Der etwas weiter vorn postierte Biankadi erkennt die Gelegenheit, ändert sofort seine Laufrichtung und wird wunderbar in den Laufweg von Neudecker angespielt. Auf der rechten Strafraumseite etwa fünf Meter tief in der Box erreicht Biankadi schließlich den Ball und legt ihn sofort flach quer nach innen auf den aus dem Hintergrund einlaufenden Mölders ab. Die Nummer Neun der Löwen schießt aus knapp elf Metern ins linke untere Eck. Brüseke im Tor der Verler ist hier chancenlos.

Die Führung für die Löwen

Bei einem Angriff der Löwen durch das Zentrum kann die Defensive des Sport Clubs aus Ostwestfalen die Räume dort gut zustellen. Gleichzeitig übt Maël Corboz derart Druck auf den ballführenden Spieler der Löwen Tallig aus, dass dieser sich für einen Rückpass entscheidet. Belkahia spielt die Kugel darauf zu Salger, der ihm den Ball postwendend wieder zuschiebt. In diesem Moment sieht der ballsichere junge Innenverteidiger des TSV 1860 München Steinhart völlig frei auf der rechten Seite und spielt einen langen hohen Diagonalpass von der rechten Seite des Mittelkreises knapp hinter der Mittellinie zum Linksverteidiger der Löwen.

Steinhart nimmt den Pass mit der Brust an, verarbeitet den Ball sehr schnell und kann sofort Tempo aufnehmen. Der mittlerweile zu ihm herausgerückte Rechtsverteidiger des SC Verl kann Steinharts Flanke von der linken Seitenlinie nicht verhindern. Diese Flanke kommt punktgenau ins Zentrum des Strafraums, wo Mölders dieses Zuspiel aus zehn Metern mit dem Kopf im Tor unterbringt (19.). Wenn Brüseke da einen halben Schritt näher zum rechten Pfosten steht, hält er den möglicherweise. So war der Kopfball zu hart für ihn, um überhaupt zu reagieren.

Der Ausgleich durch die Gäste

Bei einem Eckstoß von der linken Angriffsseite (57.) des SC Verl fliegt Hiller am hohen Ball vorbei, der dann Willsch an den Fuß springt. Von dort landet der Ball bei Yildirim, der das Leder aus einem Meter zum zwischenzeitlichen Ausgleich im Tor versenkt. Wenn er rausgeht, muss er ihn haben. So lautet eine Binsenweisheit im Fußball. Gemeint ist damit der Torhüter, der den Ball bei einer Ecke sicher haben muss, wenn er seine Linie verlässt.

Seh ich auch so. Ich denke aber auch, dass wenn er rausgeht das Rausgehen so vehement sein muss, dass er Yildirim mit abräumt, wenn er schon den Ball nicht bekommt. Seis drum: Hiller hat in diesem Spiel davor in mehreren Szenen bewiesen, wie wichtig er ist und speziell in der ersten Viertelstunde mehrmals den Rückstand von 0:1 zu diesem Zeitpunkt klein gehalten. Ohne Hiller im Tor wären die Löwen möglicherweise bereits nach fünfzehn Minuten mit drei Toren in Rückstand gewesen. Keiner ist unfehlbar.

Der Siegtreffer

Im Aufbau nach einem missglückten Angriff des SC Verl spielt Salger aus zentraler Position den Ball ins Zentrum der eigenen Spielfeldhälfte zu Dressel. Dressel kann, obwohl er von vier Spielern des SC Verl umgeben ist, ungestört den Ball annehmen, verarbeiten und einen langen Pass zu Biankadi auf die halblinke Seite, circa zwanzig Meter tief in die gegnerische Hälfte schlagen. Biankadi nimmt sofort Tempo auf und geht mit dem Ball, verfolgt von Stöckner, in Richtung Grundlinie. Kurz vor Erreichen derselben stoppt er abrupt und marschiert mit dem Ball am Fuß nach innen. Stöckner hat er mit dieser Aktion auf dem falschen Fuß erwischt.

Beim Eindringen in die Box macht er einen kurzen Haken nach rechts und zieht das Tempo an. So entkommt er auch dem nächsten Gegenspieler Lannert, der ihn bis in die Zentrale vor dem Strafraum verfolgt. Dort gibt er den Ball zu Neudecker, der auf der halbrechten Seite der Box wartet und wieder zurück ins Zentrum zu Dressel passt. Dressel gibt den Ball sofort zu Steinhart auf die linke Strafraumseite. Steinhart wartet kurz, wackelt einmal mit dem Oberkörper, legt sich den Ball zurecht und flankt an seinem absolut passiven Gegenspieler vorbei auf die halbrechte Seite der kleinen Box. Dort verwertet Neudecker diese mustergültige Flanke zum 3:2-Endstand per Kopf.

Aufgrund der vielen Richtungswechsel im Verlauf dieser Angriffssituation waren spätestens bei Dressels Ballkontakt alle Zentrumsspieler des SC Verl einen Schritt hinter den Angreifern der Sechzger in dieser Situation. Die Verwandlung der butterweichen Flanke von Steinhart war somit nicht mehr zu verteidigen.

Fazit

Ein – bedenkt man die Anfangsphase – sicherlich glücklicher, aber dennoch in Summe absolut verdienter Sieg des TSV 1860 München gegen den SC Verl bringt die Löwen in Schlagdistanz zu den direkten Aufstiegsplätzen. Jetzt bloß auf dem Teppich bleiben und weiterhin die guten Leistungen konservieren.

Man muss den Verlern auf jeden Fall ein Riesenkompliment machen, wie sie auch in Unterzahl bis zum Schluss der Partie nicht aufgesteckt haben und unbedingt einen Punkt mitnehmen wollten. Spielen die Löwen die daraus resultierenden Konter jedoch cleverer beziehungsweise treffsicherer aus, geht Sechzig mit drei Toren Unterschied als sehr deutlicher Sieger vom Platz.

Am kommenden Samstag steht die sicherlich brandheiße Partie gegen Türkgücü auf dem Kalender. Diesmal am Oberwiesenfeld und nicht im Sechzgerstadion. Schmerzlich fehlen wird sicherlich Phillipp Steinhart, der gegen Verl seine fünfte gelbe Karte kassiert hat. Gute Besserung an dieser Stelle an Aygün Yildirim vom SC Verl.

 

Datenquelle: wyscout

Sechzig um Sieben: sechzger.de mit noch mehr Leistung für 1860

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Servus Löwenfans! Das war mal ein Spektakel auf Giesings Höhen mit dem besseren Ende für unseren TSV 1860. Die Ergebnisse der Konkurrenz taten ihr Übriges hinzu und sorgten bei schönstem Frühlingswetter für gute Laune im Fanlager von Sechzig München. Wir fassen euch zum Start in die Woche die Meldungen des gestrigen Sonntags zusammen, blicken auf den heutigen Montag und habe zudem unsere Leistung still und heimlich optimiert.

Giesinger Gedanken zum Sieg vom TSV 1860 München

Zum zweiten Mal in Folge konnte unter den Top 4 der 3.Liga nur der TSV 1860 München gewinnen. Den diesjährigen Aufstieg hatten schon viele Löwenfans abgehakt, doch nun ist wieder alles möglich. Doch was wäre ein Aufstieg ohne Fans im Stadion wirklich wert. Stephan Tempel hat da eine eindeutige Meinung und präsentierte diese am gestrigen Sonntag in den Giesinger Gedanken.

Folge 4 von Inside 1860

Nachdem wir euch letzte Woche von der dritten Folge des Podcasts Inside 1860 berichteten, folgte gestern Teil 4. Dabei geht es um nicht weniger als die Frage, wer Schuld am finanziellen Gau bezüglich der Allianz Arena Schuld trägt.

TAKTIKTAFEL

Bernd Winninger hat das fulminante 3:2 gegen den Sportclub Verl analysiert und zeigt auf, ob der Sieg auch nach Betrachtung der Zahlen verdient war. Vor dem Spiel hatte unser Taktikfuchs unter anderem aufgezeigt, dass Verl die besten Werte bezüglich Ballbesitz und PPDA der 3.Liga aufweisen konnte. Ihr dürft gespannt sein, wie diese Werte im Spiel gegen unsere Löwen ausgefallen sind.

In eigener Sache

Nicht nur das Punktekonto des TSV 1860 München wächst zurzeit stetig an, sondern auch die Zugriffszahlen bei sechzger.de. Das freut uns einerseits sehr, andererseits brachte das unseren aktuellen Server an die Belastungsgrenzen, was vor allem bei unserem Liveticker zu deutlichen Verzögerungen geführt hat. Den gestrigen Sonntag nutzten wir für einen Umzug und sind nun mit neuer Performance für euch am Start. Auch wenn das Ganze mit Arbeit für unseren IT-Fachmann verbunden war: vielen Dank von der gesamten Redaktion, dass dieser Schritt notwendig war! 🙂 Das zeigt uns, dass unsere Arbeit bei euch gut ankommt – und das ist schließlich unser Ziel.

Training bei 1860 München

Die Mannschaft hat heute frei und kann noch einmal entspannen, bevor die Vorbereitung auf das Spiel gegen Türkgücü startet. Das schadet nach den letzten intensiven Wochen sicherlich nicht, zumal bald auch in der 3.Liga wieder Englische Wochen anstehen.

Löwe des Spiels

Wie auch nach der Partie in Lotte gegen Uerdingen wird die Wahl zum Löwen des Spiels mal wieder von einem Mann dominiert. Aber auch wenn die Entscheidung wohl schon gefallen ist, lohnt sich eine Teilnahme für euch natürlich trotzdem. Es winkt ein Heim-Trikot inklusive Wunschflock sowie Unterschrift von einem Löwen eurer Wahl. Die Abstimmung ist noch bis um 12:00 Uhr möglich.

News aus der 3.Liga

Der 31.Spieltag

Die Ergebnisse der gestrigen Sonntagspartien haben wir euch bereits frisch nach Abpfiff der letzten Partie in einer Zusammenfassung präsentiert. Dabei gab es in Unterhaching eine faustdicke Überraschung.

Heute Abend schließen der SV Meppen und Wehen Wiesbaden den 31.Spieltag ab. Das Duell zwischen dem 15. und dem 7. wird um 18:60 Uhr angepfiffen.

Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche!

3. Liga am Sonntag: SpVgg Unterhaching schlägt Dynamo Dresden

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0:3 beim FC Bayern II, 0:1 bei Türkgücü, 0:1 beim TSV 1860. Die Dienstreisen nach Giesing waren für Dynamo Dresden waren in dieser Saison nun wirklich nicht von Erfolg gekrönt. Heute ging es für den Tabellenführer in die Vorstadt zur SpVgg Unterhaching und natürlich hätten die Löwen bestens mit einer weiteren Pleite der Sachsen leben können. Und so kam es dann auch…

FSV Zwickau – Viktoria Köln 1:2 (0:0)

Nach Highspeed- und Adrenalin-Fußball wie bei Lautern gegen Zwickau oder Sechzig gegen Verl tut ein bisschen Ruhe auch mal gut. Und davon gab es in der GGZ-Arena über weite Strecken reichlich. In der ersten Viertelstunde waren die Gäste vom Rhein aktiver, dann kamen die Schwäne besser ins Spiel. In der 29. Minute hatte Könnecke die Führung für die Gastgeber auf dem Fuß, verzog aber völlig freistehend aus acht Metern knapp. Das war fast schwerer, den Ball neben den Kasten zu setzen als ihn einzunetzen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte auch Top-Scorer Morris Schröter bei seiner Möglichkeit das Visier falsch eingestellt und so ging es torlos in die Kabinen.

Nach der Pause ging es ähnlich zerfahren weiter, doch in der 61. Minute brachen die Gäste den Bann. Nach einer Ecke von Risse köpfte Moritz Fritz zum 0:1 ein. Acht Minuten später eine ähnliche Situation: Wieder brachte Risse die Ecke in die Mitte, diesmal jedoch auf Michael Schultz und dieser schädelte zum 0:2 ein. Zwickau war optisch zwar mindestens ebenbürtig, so wirkliche Torchancen waren jedoch Mangelware. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit verkürzte Lars Lokotsch zum 1:2 – zu spät für einen Punktgewinn.

SpVgg Unterhaching – Dynamo Dresden 2:0 (1:0)

Tabellenletzter gegen Tabellenerster – deutlicher kann die Ausgangsposition in einer Partie kaum sein. Zudem hatte die SpVgg Unterhaching in den letzten 16 Spielen nur einen einzigen Sieg einfahren können. Dennoch sah man eine knappe Viertelstunde lang selten, wer hier um den Auf- und wer gegen den Abstieg kämpft. Dann aber tauchte Stefaniak alleine vor Haching-Keepers Coppens auf, scheiterte jedoch am Belgier. Die Gastgeber zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und spielten weiter munter mit. Kurz vor der Pause dann sogar die Führung: Unterhaching kam über rechts, Schwabl flankte in die Mitte, die Abwehr von Dynamo schien unsortiert und Stephan Hain versenkte die Kugel per Kopf zum 1:0 (40.) in die Maschen (siehe Titelbild). Eine Kombination zweier Ex-Löwen also und bereits die zwölfte Torvorlage des Hachinger Präsidentensohnes.

Christoph Greger trifft per Elfmeter zum 2:0

Dynamo brachte nach dem Seitenwechsel mit Sohm und Stor zwei frische Stürmer, Daferner und Diawusie blieben dafür in der Kabine. Zunächst brachte das den Sachsen aber auch nichts – im Gegenteil. Turtschan ging im Zweikampf mit Königsdörffer zu Boden und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Christoph Greger (auch er übrigens Ex-Löwe) ließ sich die Chance nicht entgehen und traf glücklich zum 2:0 (57.).

Die Gäste schienen nur oberflächlich bemüht, vor allem aber frustriert. Unterhaching hatte die Partie nun größtenteils gut im Griff, während Dynamo relativ planlos anrannte. Die SpVgg stand defensiv sicher und setzte offensiv immer wieder Nadelstiche. Insofern geht der 2:0-Sieg des Tabellenletzten vollkommen in Ordnung. Dynamo hingegen ist mittlerweile seit 348 Minuten ohne eigenes Tor und spürt den heißen Atem der Löwen im Nacken.