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Abschließende Stellungnahme in Sachen „Löwenfans gegen Rechts“ ./. TSV 1860 Merchandising GmbH

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(Foto von Anne Wild – dient zur Illustration)

Folgende Stellungnahme der LFGR erreichte uns von Rechtsanwalt Nicolai Walch, die wir an dieser Stelle kommentarlos veröffentlichen können:

Nach mehreren Ankündigungen und weiterem Zögern, hat die Berufungsklägerin TSV 1860 Merchandising GmbH am Morgen des heutigen Verhandlungstages vor dem Oberlandesgericht Nürnberg die Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth zurückgenommen.

Die Rücknahme beruht maßgeblich auf einer aufopferungsvollen und friedenstiftenden Intervention des neuen Geschäftsführers der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, Marc-Nicolai Pfeifer.

Die Berufungsklägerin ist damit des Rechtsmittels verlustig und hat sämtliche Kosten beider Rechtszüge zu tragen. Das erstinstanzliche Urteil ist rechtskräftig.

Im Frühjahr 2018 wurde anlässlich des Freundschaftsspiels TSV 1860 – Chemie Leipzig der aktiven Fanszene die Gestaltung der Stadionzeitung überlassen. Die Rohversion enthielt unter anderem eine Panoramaaufnahme der Fankurve, auf der als Beiwerk ein Plakat mit der Aufschrift „50+1 muss bleiben“ zu sehen war. In der Druckausgabe wurde dieses Plakat ohne Rücksprache zensiert.

Im Frühjahr 2019 war in der Westkurve ein investorenkritisches Plakat unter Verwendung des Vereinswappens zu sehen. Dieses Plakat wurde in der anschließend veröffentlichten, offiziellen Fotogalerie wiederum zensiert.

Vor diesem Hintergrund entschloss sich die u.a. vom DFB mit dem Julius Hirsch Preis für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit ausgezeichnete Fangruppierung „Löwenfans gegen Rechts“ dazu, ein Zeichen gegen Zensur und für freie Meinungsäußerung zu setzen. Im Zuge einer ausdrücklich einmaligen Aktion sollten im Rahmen eines Spieltags 100 T-Shirts mit dem vorgenannten, investorenkritischen Fanplakat bedruckt und sodann gegen Spenden für gemeinnützige Zwecke verteilt werden. Die Aktion sollte sich nicht direkt gegen den Investor richten, man wollte vielmehr schlichtweg für die Meinungsfreiheit eintreten.

Zwischen der Ankündigung und der Durchführung der Aktion ließ die TSV 1860 Merchandsing GmbH, an der weder die TSV München von 1860 GmbH & Co. KG noch der TSV München von 1860 e.V. Anteile halten, den Sachverhalt abmahnen. Insoweit wurde ein Vereinsmitglied markenrechtlich vollumfänglich u.a. auf Unterlassung und Schadensersatz in Anspruch genommen. Die Abmahnung war nicht etwa gegen das Vereinsmitglied als Vertreter der Fangruppierung gerichtet. Vielmehr richtete sich das Vorgehen gegen die Privatperson.

Daraufhin bat das Vereinsmitglied den Unterzeichner um Unterstützung. Die Prüfung der Sach- und Rechtslage ergab eindeutig, dass eine Markenverletzung nicht vorlag. Nach diesseitiger Rechtsansicht war bereits im außergerichtlichen Verfahrensstadium klar, dass nahezu kein einziges markenrechtliches Tatbestandsmerkmal erfüllt ist. Hierzu ist Folgendes festzuhalten:

  1. 1)  es fehlte an der Passivlegitimation, da das Vereinsmitglied persönlich überhaupt nichts mit der Aktion zu tun hatte;
  2. 2)  es fehlte an einem relevanten Handeln im geschäftlichen Verkehr;
  3. 3)  es fehlte an der markenmäßigen Verwendung;
  4. 4)  es fehlte nach der vorzunehmenden Abwägung an dem Vorrang des Markenrechts vorder grundgesetzlich geschützten Meinungsfreiheit.

Vor diesem Hintergrund und im Bewusstsein des immensen persönlichen und finanziellen Drucks, den ein markenrechtliches Verfahren auf Privatpersonen ausüben kann sowie nach Rücksprache mit ihm vertrauten Vereinsfunktionären, entschloss sich der Unterzeichner dazu, das sensible Mandat zu übernehmen. Der Mandantin wurde empfohlen, sich nicht zu unterwerfen.

Die diesseitige Rechtsansicht wurde zunächst außergerichtlich kommuniziert. Im nachfolgenden Gerichtsverfahren wurden die markenrechtlichen Ansprüche dann nicht mehr auf das investorenkritische T-Shirt-Motiv, sondern vielmehr auf das „offizielle“ Logo der Fangruppierung gestützt. Dieses zeigt einerseits das Vereinswappen und andererseits eine stilisierte Faust, welche ein Hakenkreuz zerschmettert. Das Logo ist im Vereinsumfeld seit ca. 30 Jahren bekannt und dessen Nutzung durch die Fangruppierung wurde von vormaligen Geschäftsführern nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich begrüßt.

Nach erneuter Prüfung der Sach- und Rechtslage, wurde diesseitig die gleiche Rechtsansicht wie hinsichtlich des investorenkritischen Motivs vertreten.

Mit Urteil vom 21.11.2019 wies das Landgericht Nürnberg-Fürth die Klage der TSV 1860 Merchandising GmbH vollumfänglich ab und die diesseitig gestellten negativen Feststellungsanträge hatten vollumfänglich Erfolg.

Im weiteren Verlauf legte die TSV 1860 Merchandising GmbH, für den Unterzeichner überraschend, Berufung ein. Bereits im erstinstanzlichen Verfahren war es der Berufungsklägerin nicht gelungen, deren Aktivlegitimation nachzuweisen. In zweiter Instanz legte die TSV 1860 Merchandising GmbH dann diverse Unterlagen vor, aus denen sich aus diesseitiger Sicht und nach einem klaren Hinweis des Oberlandesgerichts aber ebenfalls nicht die Aktivlegitimation ergibt. Damit wurde klar, dass kein einziges (!) Tatbestandsmerkmal einer Markenverletzung erfüllt war.

Vor diesem prozessualen Hintergrund wurde die Berufung dann zurückgenommen.

Die Mandantin ist damit von dem Vorwurf angeblicher Markenverletzungen vollständig rehabilitiert.

Die Nutzung des streitgegenständlichen Logos durch die „Löwenfans gegen Rechts“ war und ist gesetzeskonform.

Der TSV 1860 GmbH & Co. KGaA wird hiermit nachdrücklich anheimgestellt, künftig markenrechtliche Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche selbst geltend zu machen. Das streitgegenständliche Verfahren hat gezeigt, dass dies auch der geltenden Gesetzes- und Vertragslage entspricht. Hierbei ist es zwingend notwendig, dass künftig eine sensible Prüfung im Einzelfall unter Berücksichtigung von Fanbelangen erfolgen wird. Die Beteiligten sollten aus den negativen Schlagzeilen der Vergangenheit die passenden Konsequenzen ziehen.

Es wird allerdings klargestellt, dass auch nach diesseitiger Ansicht und völlig unabhängig von vereinspolitischen Gegebenheiten, Markenverletzungen nicht zu dulden sind. Ein aktives Vorgehen gegen Verletzer ist für eine erfolgreiche Markenpolitik unabdingbar. Weiter wird klargestellt, dass es sich bei dem nunmehr rechtskräftigen Urteil um eine Entscheidung im Einzelfall handelt, die nur zwischen den Parteien Wirkung entfaltet. Schließlich bedeutet das Urteil auch nicht, dass sämtliche von der TSV 1860 Merchandising GmbH abgemahnten Personen Gegenansprüche aufgrund fehlender Aktivlegitimation geltend machen können. In diesen Fällen kann die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA die entsprechenden Vorgänge im Innenverhältnis mit Wirkung nach außen nämlich problemlos genehmigen.

Diesseitig wurde der Geschäftsführung, dem Präsidium und dem anwaltlichen Vertreter der Berufungsklägerin zugesagt, dass bei einer Rücknahme der Berufung eine Deeskalation für die Zukunft im Vordergrund stehen soll. Diese Zusage soll nicht nur eingehalten werden, sondern sie fühlt sich auch persönlich richtig an.

Das gesamte Vereinsumfeld wird hiermit aufgerufen, auf ein „Nachtreten“ zu verzichten. Unabhängig von der klaren Rechtslage, gebührt der vermeintlichen Gegenseite Respekt für die Entscheidung, die Angelegenheit zu beenden. Das vollumfängliche Anerkenntnis des Urteils hat nämlich nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine emotionale Komponente, die bei der Bewertung der Gesamtangelegenheit zu berücksichtigen ist. Zudem wird es ausdrücklich begrüßt, dass am Ende auch Hasan Ismaik persönlich Verantwortung für sein Fanartikelunternehmen und die streitgegenständlichen Vorgänge übernommen hat.

Es ist wichtig, dass der Fokus nunmehr auf den Sport und ein Miteinander ohne Zensur und mit Fingerspitzengefühl gelegt wird. Die sportliche Leitung, die Mannschaft und die treuen Fans haben sich das mehr als verdient.

Der juristische Teil der Angelegenheit ist abschließend geklärt und der Verlauf des Verfahrens spricht für sich. Zur abschließenden Klärung des persönlichen Teils, hat der Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer ein Gespräch zwischen allen Beteiligten angeboten. Obgleich die erfahrenen Ungerechtigkeiten noch stark nachwirken, wird das Angebot hiermit angenommen.

Nicolai Walch LL.M.
Rechtsanwalt
Verwaltungsrat TSV München von 1860 e.V.

mit
Ursula Hoppen Löwenfans gegen Rechts

Linsbichler und Pusic wechseln zum TSV 1860!

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Wie der TSV 1860 München soeben bekanntgab, wechseln die beiden Stürmer Tim Linsbichler (zuletzt TSG Hoffenheim) und Martin Pusic (zuletzt SV Mattersburg) zu den Löwen und sollen Routinier Sascha Mölders entlasten und unterstützen.

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Der 20-jährige Linsbichler stammt aus der Jugend von Rapid Wien und war zuletzt in der U19 der TSG Hoffenheim im Einsatz. Der 1,93 m große Stoßstürmer passt genau ins Anforderungsprofil der Löwen, da dieser Stürmertyp bislang gefehlt hat.

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Deutlich mehr Erfahrung bring Martin Pusic mit: Der 32-Jährige stammt aus der Jugend der Vienna und der Austria und ist ein echter Wandervogel, der bereits in mehreren Ländern gespielt hat. So war er in seiner Karriere bereits in Österreich, England, Norwegen, Dänemark und den Niederlanden aktiv.

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Wir freuen uns über die beiden österreichischen Neuzugänge und drücken ihnen fest die Daumen!

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Eilmeldung: Fussball zum Saisonstart wieder mit Fans!

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sechzger.de hatte heute morgen darauf getippt dass es ab Oktober wieder Fussballspiele mit Fans geben wird (sechzger.de berichtete) – jetzt soll alles noch schneller gehen: Wie ntv berichtet (und sich dabei auf Informationen der Deutschen Presse-Agentur beruft, diese hat die Informationen aus Teilnehmerkreisen der Beratungen der Chefs der Staatskanzleien), werden bereits zum Saisonstart wieder Fans zugelassen – die Eckpunkte:

– es handelt sich um einen sechswöchigen Testbetrieb
– 20 % der Stadionkapazität
– Alkoholverbot
– scharfe Hygieneauflagen
– personalisierte Tickets
– Sollte die Zahl der Neuinfektionen in einem Ort auf mehr als 35 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen steigen und das Infektionsgeschen lässt sich nicht lokalisieren, sind keine Zuschauer mehr erlaubt.

In München liegt dieser Wert derzeit bei 40,09: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Coronavirus-Fallzahlen.html

mehr Informationen findet ihr in diesem Artikel:

https://www.n-tv.de/sport/fussball/Bundesliga-findet-wieder-vor-Zuschauern-statt-article22038563.html

TSV 1860 präsentiert Herz-Trikot – eher Enttäuschung bei den Löwen-Fans

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Ihr bekommt nur mit einem Löwenherz einen Gutschein für ein ganz exklusives Sondertrikot (Herz-Trikot), welches wir zusammen mit der TSV 1860 Merchandising GmbH und unserem neuen Partner 11Teamsports sowie in Abstimmung mit unserem Hauptsponsor „die Bayerische“ in sehr kurzer Zeit entwickelt haben. Es ist ein Trikot entstanden, das es in der Löwen-Historie in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Ankündigung Herz-Trikot TSV 1860

 

So schrieb es der TSV 1860 auf der offiziellen Homepage, als die beiden Varianten für die Dauerkarten für die kommende Saison 2020/21 vorgestellt wurden. Heute erfolgte dann die Vorstellung der Trikots auf Instagram:

Eher Enttäuschung bei den Löwenfans

Diese sorgte bei vielen Fans des TSV 1860 dann doch eher für Enttäuschung. Ganz in weiß, keinerlei Design-Element und auf der Brust der Schriftzug “Mein Herz für Sechzig” aufgeflockt. Da hatten die Löwen-Fans dann insbesondere nach dem wirklich cleveren Schachzug mit dem Auswärtstrikot in München-Farben (sechzger.de berichtete) deutlich mehr erwartet.
Freilich: Sollte der Wunsch des TSV 1860 aufgehen und die Löwen können in dieser Saison alle Fans im Stadion begrüßen und jeder zieht das Trikot an, gibt das ein einheitliches Bild. Vielleicht war das ja die Absicht hinter dem Trikot, dann darf das als gelungen bezeichnet werden. Dies hätte aber mit der Präsentation so kommuniziert werden sollen.

Wer die Variante-Kopf genommen hat, kann zu diesem Spieltag dann ja einfach ein weißes T-Shirt anziehen.

Update vom 21.Dezember 2020: Inzwischen hat der TSV 1860 die Größenabfrage bei den Käufern einer Herz-Dauerkarte gestartet.

Profisport mit Zuschauern bereits wieder ab Oktober?

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Fußball gehört den Fans
Fußball gehört den Fans

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Dürfen schon bald wieder Zuschauer ins Grünwalder Stadion, um die Löwen bei ihren Heimspielen in Giesing zu unterstützen? Maximilian Deisenhofer, Sportpolitischer Sprecher der Grünen im Bayerischen Landtag, setzt große Hoffnungen in die heutige Konferenz der 16 Leiter der Senats- und Staatskanzleien und geht davon aus, dass auch Bayern dem Konzept zustimmen wird. “Innenminister Joachim Herrmann hat sich ja schon länger dafür eingesetzt und aufgrund des öffentlichen Drucks wird hoffentlich auch Ministerpräsident Markus Söder einlenken”, so der Politiker und bekennende Löwenfan.

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Konkret nannte Deisenhofer (ebenso wie Söder) dabei circa ein Drittel der Kapazität “als Probebetrieb bis Ende Oktober”; das hieße, dass schon bald rund 5.000 Löwenfans pro Heimspiel die Möglichkeit hätten, ihr Team live zu unterstützen. Inwiefern dann die Zugangsberechtigungen unter den Dauerkarteninhabern und Sponsoren geregelt würde, obliegt natürlich der KGaA, aber mit Sicherheit haben Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und sein Team hierfür bereits Vorkehrungen getroffen.

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Bislang gelten in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Vorschriften: Während in Bayern im Profibereich keinerlei Zuschauer zugelassen sind, gibt man sich in anderen Ländern wie Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt nicht zuletzt aufgrund der deutlich niedrigeren Corona-Zahlen entspannter. So durften beispielsweise Hansa Rostock (7.500), der Chemnitzer FC (3.100), der 1. FC Mageburg (5.000) und Dynamo Dresden (10.000) in der 1. Runde des DFB-Pokals bereits größere Zuschauerzahlen in ihren Stadien begrüßen.

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Sechzig um Sieben: Merchandising GmbH zieht Klage zurück + Training + Dauerkarten

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Viel war in den letzten Tagen unternommen worden, um die Berufungsklage der TSV 1860 Merchandising GmbH gegen die Löwen-Fans gegen Rechts (LFGR) doch noch irgendwie vom Eis zu bekommen, nun bestätigte auch Hasan Ismaik auf seinem Twitter-Account, dass die Klage zurückgezogen wurde. Der heutige Termin vor dem Oberlandesgericht Nürnberg (11 Uhr, Saal 333) ist jedoch nur dann hinfällig, wenn dies auch schon offiziell eingereicht wurde.

Zur Erinnerung: Es handelte sich um die Berufungsklage, den Prozess vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth um die angebliche Markenrechtsverletzung der Löwen-Fans gegen Rechts hatte die Merchandising-GmbH des TSV 1860 bereits verloren.

Aus unserer Sicht eine sehr gute Entscheidung zum Wohle des TSV 1860!

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Nach dem gestrigen trainingsfreien Montag steigen die Löwen heute in die intensive Vorbereitung auf den Start der Punktrunde ein. Das Trainerteam um Michael Köllner begrüßt die Mannschaft am Nachmittag zu einer Trainingseinheit und hat sich sicher schon reichlich Gedanken gemacht, wie der SV Meppen am Samstag zu knacken sein wird.

Die Trainings finden weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Über 9.000 (!) Saisonabos hat der TSV 1860 trotz der ungewissen Zuschauersituation bereits verkauft, heute startet nun auch der freie Dauerkartenverkauf. Das Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt hat gezeigt, wozu die junge Truppe in der Lage ist, also nicht zögern, sondern zuschlagen!

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Wer sich vor dem Training noch stärken möchte, kann dies gerne im Löwenstüberl tun. Auf der Karte stehen heute Kartoffel-Brokkoliauflauf mit Salat (8,00 Euro) und Pfannengyros vom Huhn mit Gemüsereis und hausgemachtem Zaziki (8,80 Euro).

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Und noch ein kurzer Blick über den Tellerrand: MIt dem SV Wehen Wiesbaden (1:0 gegen Heidenheim) und Dynamo Dresden (4:1 gegen den HSV) haben lediglich zwei Drittligisten den Sprung in die 2. Runde des DFB-Pokal geschafft. Zudem gelang drei Regionalligisten eine Überraschung, sodass Rot-Weiß Essen, die SV Elversberg und der SSV Ulm auf einen weiteren attraktiven Gegner in der nächsten Runde hoffen dürfen.

Sechzig@18:60 – Neues aus Meppen & Saarbrücken + Taktikanalyse

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Das Pokalwochenende liegt hinter uns, das doch etwas unglückliche 1:2 gegen Eintracht Frankfurt ist halbwegs verdaut und mit Hilfe unserer Analyse der Partie gegen den Erstligisten wird auch klar, dass es eine Partie auf Messers Schneide war, in der unsere Löwen durchaus mehr verdient gehabt hätten. Wie dem auch sei: Nun gilt es, die Konzentration auf den Saisonstart in der 3. Liga zu richten und am kommenden Wochenende topfit und bestens vorbereitet zu sein. Aber wie wir Michael Köllner kennen, hat er sich schon einen Plan zurecht gelegt, um seine Mannschaft ideal auf den SV Meppen einzustellen.

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Apropos Meppen – hier ließ uns heute Mittag eine Meldung mit Schnappatmung aus dem wohlverdienten Büroschlaf hochschrecken: “SV Meppen verlost Tickets” hieß es bei liga3-online und kurzzeitig keimte die Hoffnung auf, dass vielleicht doch der ein oder andere Löwenfan im Emsland live dabei sein könne, obwohl man sich ja ligaweit darauf verständigt hatte, dass keine Gästefans zugelassen werden. Der verlinkte Artikel klärt dann aber auch schnell auf, dass die angesprochene Verlosung von 150 Eintrittskarten ausschließlich unter den letztjährigen Dauerkarteninhabern des SV Meppen erfolgt, sodass neben dem Sponsorenkontingent (350 Karten) auch einige Normalsterbliche den Löwensieg im Emsland (Hoffnung muss sein!) verfolgen dürfen.

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Neuigkeiten gibt es auch aus Saarbrücken: Dort wurde nun endlich bestätigt, was bereits seit Wochen gerüchteweise im Umlauf war. Aufsteiger 1. FC Saarbrücken wird bereits zum Saisonstart in den heimischen Ludwigspark zurückkehren, nachdem man zuletzt fast fünf Jahre im Exil in Vöklingen (wir erinnern uns…) gekickt hatte. Wir wissen nur zu gut, wie emotional die Rückkehr in die Heimat ist und freuen uns mit den Saarländern und ihren Fans, die bei ihrem ersten Heimspiel am 26.09. den FC Hansa Rostock begrüßen werden.

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TAKTIKTAFEL – Die Analyse vom Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Nachdem wir Euch mit der ersten TAKTIKTAFEL vor dem Pokalspiel schon einen Ausblick gegeben haben, was die Löwen zu erwarten haben würden, präsentieren wir heute nun die taktische und statistische Analyse der Partie.

Frankfurts von uns so erwartetem 3-4-1-2-System stellten die Löwen ein flexibles 4-2-3-1 mit offensiv ausgerichteten Außenverteidigern entgegen. Bei eigenem Ballbesitz wurde – je nachdem ob der Ballgewinn im Zentrum oder auf den Flügeln erfolgte – entweder auf eine 4-4-1-1-Raute mit hängender Spitze und Zielspieler oder auf ein 4-1-2-3 hoch mit Außenstürmern gewechselt. Diese Flexibilität im Offensivspiel unserer Löwen ist auch heute noch absolut beeindruckend. Adi Hütter schickte übrigens eine nur in einer Position anders aufgestellte Adler-Truppe aufs Feld, als wir dies am Freitag Mittag prognostiziert hatten (Bas Dost spielte anstatt dem verletzten Ragnar Ache im Sturm).

In den ersten 15 Minuten konnte die Eintracht dem TSV 1860 bis zum eigenen Strafraum nicht das Geringste entgegenstellen. Hinten half den Frankfurtern bei den Welle um Welle anbrandenden Angriffen bissiger Löwen die Ungenauigkeit der Zuspiele im letzten Spielfelddrittel. 45% der Pässe von Michael Köllners Team fanden dort ihr Ziel, was zu nur zwei weiß-blauen Abschlüssen in der ersten Viertelstunde führte. An der Genauigkeit der Flachpässe in die rote Zone des Gegners werden die Löwen arbeiten müssen. Bei Flanken in den Strafraum hingegen, kamen zwei von drei zum Mitspieler.

Im eins gegen eins während der ersten Viertelstunde des Spiels haben sich die Löwen nichts vorzuwerfen. Bei zwei von sechs gewonnenen Dribblings kann man gegen einen Bundesligisten schon von einer guten Quote sprechen. Defensiv war Sechzig mit vier von sieben gewonnene Situationen ebenfalls voll auf der Höhe. Den besten Wert konnte unsere Mannschaft bei ihren Steilpässen verbuchen: In der Anfangsviertelstunde lag dieser bei 100%. 14 von 14 Steilpässen fanden ihr Ziel. Besser geht es nicht!

Die Frankfurter Angriffsbemühungen endeten bis Minute 15 meist schon zehn Meter vor der Strafraumgrenze und es begann eine hessische Quer- und Rückpassorgie. Aufgrund eben dieser vielen Quer- und Rückpässe lag der Ballbesitz – auch wenn es vielleicht anders wirkte – bei knapp 61 Prozent zugunsten der Eintracht. Bei 62 angekommenen eigenen Pässen in der Anfangsviertelstunde kam Frankfurt auf gerade einmal 15 die auch nach vorne gespielt wurden und den Mitspieler fanden. Nicht ein einziges Mal schossen die Männer in rot und schwarz in dieser Zeit auf den Kasten von Marco Hiller.

Auch die Lufthoheit gehörte in den ersten 15 Minuten absolut der Mannschaft in weiß-blau: Vier von fünf Kopfballduellen entschieden Michael Köllners Jungs für sich.

Wenn man diese Zahlen betrachtet, darf man mit Fug und Recht behaupten, dass die Löwen eine Klassemannschaft haben, die – bei konzentriertem Vorgehen – jedem Gegner Paroli bieten kann.

Im weiteren Verlauf bekamen die Frankfurter das Spiel zwar besser in den Griff, nach vorne war bei der Eintracht aber bis auf sporadische Aktionen, die meist kleinen Fehlern oder Unkonzentriertheiten der Sechzger geschuldet waren, nicht viel los. Sechs Schussversuche der Hessen führten – bis auf Dominik Kohrs Pfostentreffer aus halblinker Position aus der zweiten Reihe – zu keinerlei Gefahr. Viel Ballbesitz, viele Rück- und Querpässe… Ein wenig erinnerte das was die Elf vom Riederwald in Halbzeit eins zeigte, an die Spielweise der Löwen unter Daniel Bierofka.

Bis zum Pausenpfiff kam der TSV 1860, da die Frankfurter etwas besser im Spiel waren, als zu Beginn und selbst zu viel „hintenrum“ spielte, nur noch zu drei weiteren Versuchen den Ball in die Maschen zu setzen, die leider bekanntermaßen alle das Ziel verfehlten. Der Kopfballpfostentreffer in Minute 23 durch Sascha Mölders war Sechzigs beste Torchance in Hälfte eins.

Die statistischen Zahlen dieser Spielphase sehen aus Löwensicht zu großen Teilen sehr gut aus: 70 gespielte Pässe, zwischen Minute 15 und 45, 37 davon, also knapp über die Hälfte nach vorne gespielt. Frankfurt dagegen: 248 gespielte Pässe, davon 75 nach vorn – weniger als ein Drittel.

Die Löwen ließen den Gegnern in deren Hälfte oft genug Raum um das Leder uneffektiv, aber zeitraubend hin und her zu schieben. Die Statistik der zugelassenen Pässe pro Defensivaktion (PPDA) fällt mit 21 exorbitant hoch aus und zeigt auf, was der Grund war, dass die Löwen bis zur Pause nicht mehr – wie in der Anfangsphase – richtig Gas geben konnten. Dieser statistische Wert bedeutet, dass sich die Spieler der von Adi Hütter trainierten Mannschaft zwischen zwei Defensivaktionen der Löwen (erfolgreich oder nicht spielt keine Rolle) im Durchschnitt 21x den Ball ungestört zupassen konnten. Zum Vergleich: Bis Minute 15 lag der PPDA-Wert noch bei 14,2.

Keine sechs Minuten nach der Halbzeitpause schepperte es leider im Kasten von Marco Hiller. Ein perfekt einstudierter Spielzug über Halblinks, dessen Ausführung aussah als wäre es ein Trainingsspiel, sorgte für das 0:1. Weitere sieben Minuten später fiel schon das 0:2 durch einen lehrbuchmäßigen Angriff von Halbrechts. 1860 hatte die Anfangsphase der zweiten Halbzeit komplett verschlafen. Was genau war da passiert, und was sagt die Spielstatistik dazu? Die Löwen konnten Frankfurt nicht mehr mit ihrer Aggressivität überraschen. Bei der Eintracht stimmte nun all das, was noch in Halbzeit eins zu wünschen übrig gelassen hatte. Sie gewann zu Beginn des zweiten Durchgangs – bis auf zwei – alle defensiven Duelle und auch die Lufthoheit wurde zurückerobert. Lediglich drei Kopfballduelle verlor die SGE in der Zeit nach Wiederanpfiff bis zu Minute 60. Die PPDA lag bei 61! Hinzu kommt, dass alle offensiven Statistiken in diesem Spielabschnitt für die Löwen negativ sind. Ein einziger Schuss, der aber nicht einmal aufs Tor ging gelang Köllners Team – durch einen Konter. Nur zwei weitere Angriffe konnten die Löwen lancieren, wodurch sich aber keine weiteren Schüsse oder Chancen ergaben. Der Bundesligist ließ einfach nichts mehr zu.

Frischen Wind sollten ab der 60. Minute dann die Einwechslungen von Daniel Wein für Dennis Erdmann und Richard Neudecker für Fabian Greilinger bringen. Sofort gelang das nicht, aber mit Wein im defensiven Mittelfeld war nun zumindest ein wenig mehr Passgenauigkeit auf der Sechserposition zu erkennen. Die Einwechslung von Neudecker brachte zudem eine Systemumstellung auf ein 4-1-3-2 offensiv im Spiel mit dem Ball bzw. 4-2-2-2 breit gegen den Ball.

Um darauf zu reagieren, wechselte der Gästetrainer in der 70. Minute ebenfalls doppelt, und brachte Djibril Sow für Sebastian Rode und Timothy Chandler für Steven Zuber. Er stellte somit auf 4-4-2 um. Ab etwa Minute 75 war Sechzig wieder voll da und erspielte sich bis in die Schlussphase hinein Schusschancen. Die Giesinger gewannen wieder mehr Zweikämpfe, ließen einer behäbiger auftretenden Eintracht nicht mehr so viel Zeit, sich die Bälle zuzuspielen und schafften es sogar zweimal den Ball im Tor unterzubringen. Sascha Mölders Treffer wurde wegen angeblichem Handspiel vom ansonsten souverän und weitgehend fehlerfrei leitenden Schiedsrichter Petersen zurückgepfiffen. Der nach einem Foulspiel des Frankfurter Keepers an Stefan Lex fällige Elfer wurde von Phillipp Steinhart in der 78. Minute eiskalt versenkt.

Hütter brachte daraufhin mit Stefan Ilsanker für Dominik Kohr einen richtigen Eisenfuß ins defensive Mittelfeld und wenig später Aymen Barkok für Daichi Kamada. Das waren positionsgetreue Wechsel und änderten nichts am System.

Der Ballbesitz in der Schlussviertelstunde war mit 55:45% zugunsten der Frankfurter Eintracht von den Löwen wieder auf ein erträgliches Niveau gebracht worden und bis in die Nachspielzeit hinein blieb die Partie auf Messers Schneide. Mit ihrem beherzten Auftreten hätten die Löwen eine Verlängerung absolut verdient gehabt – leider hatte die Unkonzentriertheit der Mannschaft von der Grünwalderstraße in der Frühphase des zweiten Durchgangs dem verdienten Lohn einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Sechzig um Sieben: Kein Löwen-Training heute + Unternehmer für Sechzig mit prominenten Gästen + Taktiktafel-Rückschau auf´s Frankfurt-Spiel

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Die Löwen haben heute Trainingsfrei.

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Gestern gab es ein Zusammenkommen der Unternehmer für Sechzig im Augustiner-Biergarten mit Prominenten Gästen – auch der neue Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer stattete einen Besuch ab. Ein kurzer Bericht folgt noch.

 

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Ebenfalls im Laufe des Tage kommt die taktische Nachlese des Frankfurt-Spiels – schauen wir doch mal, ob Bernd Winninger mit seiner Einschätzung vor dem Spiel richtig lag.

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Im Löwenstüberl gibt es heute Fussili mit Kürbispesto mit Kernen, Parmesan und Salat (8,20 Euro)

oder

Hausgemachte Tellersülze vom Schwein mit Bratkartoffeln (8,90 Euro)

TSV 1860 vs. SG Eintracht Frankfurt – Mein Fazit

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1860 dfb pokal

TSV 1860 scheitert im DFB Pokal an Eintracht Frankfurt

“Sechzig applaudiert sich trotzig selbst” überschrieb die Süddeutsche Zeitung ihren Spielbericht vom Pokal-Aus der Löwen vom TSV 1860 gegen Eintracht Frankfurt gestern Nachmittag. Und dieser Satz bringt auf den Punkt, was zahlreiche Löwenfans  empfanden, die sich das Spiel in einer der Kneipen Rund um den Ort des Geschehens, etwas weiter entfernt oder vielleicht zu Hause vor dem TV-Bildschirm angesehen haben.

Weit trauriger als das Ausscheiden unserer Mannschaft wog und wiegt allerdings die Tatsache, dass dieser Pokalknaller zweier Traditionsvereine mit reichhaltiger Pokalgeschichte – auch und vor allem im direkten Vergleich – gestern Nachmittag ein weiteres stimmungsvolles Kapitel hinzugefügt worden wäre, wenn… ja wenn nicht weiterhin der Covid 19-Erreger ein Fußballspiel vor Zuschauern (zumindest im Freistaat Bayern) verhindern würde. Was wären das für gesangliche Duelle zwischen Westkurve und Stehhalle und den Gästefans in der Ostkurve geworden? Gänsehaut garantiert! Und vielleicht hätten ja 13.500 frenetischen Löwenfans die letzten fehlenden Reserven auf weiß-blauer Seite mobilisiert, die am Ende für die Pokalsensation gefehlt haben.

Haben in der Vergangenheit nicht schon häufig gefühlt die Zuschauer im Giesinger Fußballtempel den Ball über die Linie gedrückt und damit das Stadion erst Recht zum Tollhaus gemacht? Aber Lammentieren hilft nichts. Genausowenig übrigens über die Leistung des Schiedsrichters von gestern Nachmittag. Gleichwohl die Aberkennung des Anschlusstreffers durch Sascha Mölders nach 64 Minuten eine Fehlentscheidung war, sollten wir aus dieser Partie ehobenen Hauptes herauskommen und nicht den Fehler beim Unparteiischen oder sonstigen Widrigkeiten suchen.

Unter dem Strich habe ich gestern einen Bundesligisten gesehen, der gegen einen aufopferungvoll Fußball arbeitenden Drittligisten exakt so viel Engagement auf den Rasen brachte, um den Einzug in die nächste Runde zu realisieren. Im Prinzip genügte den Hessen die Viertelstunde nach der Pause, um Sechzig auf die Verliererstraße zu schicken. Wie sagt man so schön: Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss.

In Sachen Ballsicherheit und Passgenauigkeit habe ich über weite Strecken des Spiels den Zweiklassenunterschied deutlich gesehen. Und dennoch war es ein würdiger Auftritt unserer Löwen, der die zumindest aus sportlichen Gesichtspunkten vorhandene Vorfreude auf die nächsten Samstag beginnende Saison nochmal steigern konnte. Und da ich vorher nicht mit einem Weiterkommen im Pokal gerechnet hatte, hält sich die Enttäuschung auch in Grenzen. Mund abputzen – weitermachen. Da war ich in den vergangenen Jahrzehnten, als es dem TSV 1860 als Zweit- oder Erstligisten so häufig nicht gelang, im Pokal zumindest mal zu überwintern, sondern man sich regelmäßig spätestens im Achtelfinale nach Kräften blamierte und gegen irgendwelche “Nonames” ausschied wesentlich entäuschter.

Was gestern auf jeden Fall gewonnen wurde sind Erkenntnisse. Erstens: Michael Köllner hat das Team in der Sommervorbereitung wieder ein Stück weiter entwickelt und hat einen Plan, wie er aus dem vorhandenen Spielermaterial Maximales herausholen kann. Allen Zweiflern und Nörglern zum Trotz. Zweitens: Wir brauchen unbedingt noch einen Stürmer, der den Leitwolf Sascha Mölders direkt unterstützt und entlastet, ihn aber auch mal nach sechzig oder siebzig intensiven Minuten auf dem Rasen komplett ersetzen kann.

Mit Mölders allein dürfte das Beklagen der vergebenen Torchancen in der kommenden Saison häufiger zu hören sein. Günter Gorenzel, bitte übernehmen Sie! Und drittens: Wir brauchen unbedingt wieder Zuschauer im Stadion. So nett auch meine persönliche Gesellschaft im Biergarten des “Agilolfinger” in Untergiesing, der Vereinsgaststädte des SC München auch war – Fußball findet in vollen, stimmungsvollen Stadien statt und ein Traditionsduell wie das gestrige hat vor einer Geisterkulisse nur eines Bruchteil des Reizes, wie vor einer vollen Hütte.