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LÖWENRUNDE: Köllner äußert sich zur Kritik an Biankadi

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Kritik an Biankadi nach dem letzten Spiel

Aus dem Spiel zwischen dem TSV 1860 und der SpVgg Unterhaching am Freitag der letzten Woche ging ein Löwe – trotz des 3:1-Sieges – als gefühlter Verlierer hervor: Merveille Biankadi. Der kicker watschte ihn in seinem Spielbericht mit der Note 5 (deutlich schlechtester Akteur in blau) ab und in den Sozialen Medien bekam der 25jährige vereinzelt sein Fett in Form von scharfer Kritik ab. „Biankadi war für mich ein Totalausfall.“ „Wenn er keinen Bock hat, soll er draußen bleiben“. Dies sind nur zwei Beispiele, wie sie in den einschlägigen Löwengruppen bei Facebook während des Spiels und danach zahlreich zu lesen waren.

Die Aufgaben Biankadis gegen Haching

Diese Kritiken sind nicht nur in ihrer Tonalität irritierend, sondern auch inhaltlich. Der gebürtige Münchner hatte am Freitag ja aufgrund der Spielsystematik gegen die Vorstädter zwei Aufgaben, die er durchaus zufriedenstellend erfüllte: Den leicht nach innen versetzt hinter ihm positionierten Debütanten Niklas Lang zu unterstützen und – aufgrund der formal aufgebotenen Dreierkette in der Abwehr – gegen den Ball mit in die Abwehrkette zurück zu rücken.

Köllners Einschätzung in der LÖWENRUNDE

Sechzger.de konfrontierte Michael Köllner am Donnerstag Vormittag in der LÖWENRUNDE mit den gegen seine Nummer 19 erhobenen Vorwürfen und wollte vom Löwendompteur wissen, wie er selbst die Leistung des Winterneuzugangs – und die teilweise scharfe Kritik an ihm – bewerte. Köllners klare Antwort: „Es ist ja schön, dass sich in den sozialen Medien die Leute – meistens in anonymer Form – zu Wort melden. Am Ende ist aber die entscheidende Meinung meine. Punkt aus.“ Es sei unserer Zeit geschuldet, dass sich viele Menschen dazu berufen fühlten, etwas zu schreiben oder Noten zu vergeben, aber die Bewertung, die er seinem Schützling gebe, sei die, „dass er uns vom ersten Spiel an geholfen hat. Er ist bei uns von Anfang an ein Fixspieler, ein Basisspieler.“

Die Rolle, die Biankadi im Spiel gegen Haching hatte, war – wie Köllner bestätigte – eine andere, als in den Spielen zuvor. Mit dem Einstandstor gegen den FC Bayern und der Vorlage für Sascha Mölders gegen Ingolstadt habe der Neuzugang eine hohe Erwartungshaltung geweckt. An der werde er gemessen und man erwarte nun immer “ein Feuerwerk von ihm. Aber Merv ist ein Spieler, der sich – hoffentlich – die Dinge nicht zu Herzen nimmt.“

Der Wunsch nach etwas mehr Empathie unter den Fans

Michael Köllner kann (unberechtigte) Kritik an seinen Spielern entspannt weglächeln. Wäre schön, wenn sich der eine oder andere Kommentator im Internet so empathisch wie der Löwentrainer zeigen würde.  Die oft sehr unsachliche Kritik an einem – zwar in der Öffentlichkeit stehenden, aber dennoch mit einem Recht auf respektvolle Behandlung ausgestatteten – Mitmenschen sollte manchmal einfach  stecken bleiben.
Wahrscheinlich ein illusorischer Wunsch…

Sechzig@18:60 – Vorbereitung des TSV 1860 auf Spiel in Duisburg

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TSV 1860 - MSV Duisburg

Das Wochenende naht und so wendet sich auch unsere Berichterstattung wieder mehr der Vorbereitung der Profis um Trainer Michael Köllner auf die bevorstehenden Aufgaben zu. In der heutigen Löwenrunde ließ er die teilnehmenden Pressevertreter beispielsweise an seinen Gedanken teilhaben, wer den gesperrten Richard Neudecker ersetzen könnte. Eins ist klar: Trotz der gestrigen Niederlage des nächsten Gegners MSV Duisburg beim 1. FC Saarbrücken, wird das am Samstag gegen die abstiegsbedrohten Meidericher für den TSV 1860 alles andere als ein Spaziergang.

TSV 1860: Vorbereitung auf Spiel in Duisburg

Mit 27 Punkten stehen die Zebras derzeit auf Platz 14 der Tabelle der 3. Liga. Der erhoffte Befreiungsschlag gelang der Elf von Neu-Trainer Pavel Dotchev am gestrigen Mittwoch Nachmittag nicht. Trotz phasenweise ansprechender Leistung ging man am Ende mit 1:4 im Saarbrücker Ludwigsparkstadion unter. Der MSV Duisburg muss also dringend punkten, um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen und entsprechend offensiv erwartet Löwen-Coach Michael Köllner die Meidericher auch am Samstag.

Doch auch die Löwen wollen an der Wedau dreifach punkten, um vielleicht doch nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Leider muss der TSV 1860 am Samstag ohne den gelbgesperrten Richard Neudecker auskommen, doch Michael Köllner hat sich in der Vorbereitung auf das Match in Duisburg schon einen Plan B zurechtgelegt. Wie er in der heutigen Pressekonferenz ausführte, wird unsere Nummer 31 voraussichtlich durch Junglöwe Fabian Greilinger oder Neuzugang Keanu Staude ersetzt.

Geisterspiele im März

Überraschend kommt die Entscheidung wahrlich nicht, eine gewisse Enttäuschung ist aber dennoch zu verspüren. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis 28. März geeinigt, Zuschauer werden folglich auch weiterhin nicht zugelassen. Somit bleiben Geisterspiel an der Tagesordnung.

Finanzielle Hilfe beim Kombiticket?

Einen interessanten Antrag stellte die FDP-Fraktion im Stadtrat an Oberbürgermeister Dieter Reiter:

“Die Landeshauptstadt verpflichtet die Münchner Vereine, MVV-Kombiticketvereinbarungen für Großveranstaltungen im Sport abzuschließen. Dabei werden die Kosten über einen Euro pro Eintrittskarte von der Stadt übernommen”.

Durch diese Maßnahme könnte der TSV 1860 München bei der Finanzierung eines MVV-Kombitickets finanzielle Unterstützung von der Stadt erhalten. Neben den Löwen würden auch die anderen Nutzer des Grünwalder Stadions, sowie das Münchner DEL-Eishockey-Team und die Seitenstraßen-Basketballer davon profitieren. Explizit ausgenommen wären die Profis des FC Bayern, da diese ihre Heimspiele außerhalb der Landeshauptstadt austragen.

Marc-Nicolai Pfeifer, Geschäftsführer des TSV 1860, steht dem Vorschlag laut AZ positiv gegenüber.

Neues aus der Sportstadt Krefeld…

Einst überraschte Mikhail Ponomarev mit der Aussage, er wolle Krefeld “wieder zu einer national anerkannten Sportstadt” machen. Bereits sein Engagement bei den Krefeld Pinguinen (Eishockey) war eher suboptimal verlaufen. Nun setzte Ponomarev dies beim KFC Uerdingen gnadenlos fort. Inzwischen wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und ein Investor aus Armenien übernahm die Anteile des russischen Geschäftsmannes. Dennoch folgte bereits der nächste Rückschlag: Heute zeigte Insolvenzverwalter Claus-Peter Kruth “Masseunzulänglichkeit” an, also eine Insolvenz in der Insolvenz. Konkret heißt das, dass möglicherweise nicht mehr alle angefallenen Verbindlichkeiten seit Beginn der Insolvenz bedient werden können.

Noch ist der Spielbetrieb bis Saisonende beim KFC Uerdingen nicht gesichert. Schwere Zeiten für Trainer Stefan Krämer und sein Team.

Löwenfreund Tempel München

An Sponsoren mangelt es dem TSV 1860 München wahrlich nicht. Einer davon ist das Tattoo- und Piercingstudio Tempel München. Warum er sich trotz Corona und vereinspolitischer Differenzen für eine finanzielle Unterstützung der KGaA entschloss, erläutert Tempel- und sechzger.de-Gründer Stephan im heutigen Interview.

Sieg gegen Leverkusen vor 20 Jahren

In der Saison 2000/01 war der TSV 1860 noch auf der europäischen Bühne vertreten und maß sich in der 1. Bundesliga mit den besten Vereinen des Landes. Wie die Zeiten sich doch ändern… Heute vor 20 Jahren sorgte Markus Schroth mit seinem späten Treffer für einen 1:0 Sieg gegen Bayer Leverkusen.

Kranzniederlegung durch den TSV 1860 München

Nachdem gestern bereits die Münchner Löwen mit einem Kranz am Grünwalder Stadion dem verstorbenen Peter Grosser gedachten, folgte nun heute auch der TSV 1860 München. Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel gedachten gemeinsam mit Trainer Michael Köllner an derselben Stelle stellvertretend für den Verein mit einem weiteren Kranz dem Meisterlöwen. Neben den Stimmen der drei gibt es auch eine schöne Bildergalerie.

Heute vor 20 Jahren: TSV 1860 München – Bayer Leverkusen 1:0

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Trikots TSV 1860 Ned Zelic

Die Saison 2000/2001 ist vielen der älteren Löwenfans nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Weniger wegen des schmucklosen 1:0 des TSV 1860 gegen Bayer Leverkusen heute vor 20 Jahren, sondern vielmehr wegen der legendären Auswärtsfahrten im Europapokal: Leeds, Drnovice, Halmstad und Parma waren die Stationen auf der europäischen Bühne.

Geplatzte Träume

Es hätte alles so schön sein können: Nach Platz 4 in der Vorsaison nahmen die Löwen an der Qualifikation zur Champions League teil, zeigte zwei ansprechende Leistungen und musste sich doch unglücklich Leeds United geschlagen geben (1:2, 0:1). Im UEFA-Cup setzte sich der TSV 1860 dann zunächst gegen FK Drnovice (0:0, 1:0) und Halmstad BK (2:3, 3:1) durch, ehe der AC Parma um die Stars Buffon, Cannavaro, Conceicao, Micoud, Thuram und Amoroso eine Nummer zu groß war (2:2, 0:2). Im DFB-Pokal blieb vor allem der famose Sieg in Unterhaching in Erinnerung, als Beierle (89.) und Agostino (119.) die Löwen zum 2:1-Sieg führten. Das 0:5-Debakel gegen den VfL Bochum in der 3. Runde wollten dann allerdings nur noch offiziell 10.000 Zuschauer im Olympiastadion mitverfolgen. De facto waren es deutlich weniger…

Platz 11 in der Bundesliga

Auch die Bundesliga-Saison 2000/01 startete der TSV vielversprechend: Beim HSV musste man sich trotz 2:0-Führung nach sieben Minuten mit einem Remis zufrieden geben, schlug aber anschließend Werder Bremen und siegte auch beim BVB. Spätestens am 8. Spieltag (0:4 zuhause gegen Kaiserslautern) schlug das Pendel jedoch in die andere Richtung aus. Schon früh war klar, dass eine Wiederholung des Vorjahresergebnisses außerhalb der Reichweite sein würde. Am Ende landeten die Löwen auf einem enttäuschenden 11. Platz.

TSV 1860 München – Bayer Leverkusen 1:0

Dass man mit 44 Punkten u.a. Hansa Rostock und den HSV hinter sich lassen konnte, lag auch am 1:0 gegen Bayer Leverkusen am 24. Spieltag. Die Werkself landete zum Saisonende auf Platz 4, gehörte also zu den Top-Teams der Liga. Kein Wunder, wenn man sich den Bayer-Kader von damals vor Augen führt: Ballack, Zé Roberto, Neuville, Kovac, Schneider, Ramelow, Placente, Berbatov und Kirsten hießen die Stützen der Elf von Berti Vogts.

2 x Gelb-Rot

Heute vor 20 Jahren waren aber selbst diese namhaften Kicker nicht gut genug für die Löwen, die diesmal im ungewohnten 3-5-2 agierten. Der eigentliche Rechtsaußen Harald Cerny wurde von Trainer Werner Lorant ins linke defensive Mittelfeld beordert und sollte sich dort um Bernd Schneider kümmern. Diese Aufgabe überforderte den Österreicher in weiten Phasen der Partie und nach 70 Minuten musste Cerny mit Gelb-Rot vom Platz. Gott sei Dank hatte Leverkusens Top-Stürmer Ulf Kirsten bereits acht Minuten zuvor das selbe Schicksal ereilt.

Entscheidung durch Schroth

Als sich die 21.500 Zuschauer im Olympiastadion trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten bereits auf ein torloses Remis eingestellt hatten, schlugen die Löwen in der 85. Minute doch noch zu. Nach einer Flanke von Torben Hoffmann stand Markus Schroth in der Mitte goldrichtig und drückte die Kugel zum 1:0 in die Maschen. Alles in allem ein verdienter Sieg des TSV, der andeutete, zu was die Mannschaft in der Lage gewesen wäre.

Die Aufstellung der Löwen

Werner Lorant ließ folgende Spieler gegen Bayer Leverkusen ran:

Jentzsch – Hoffmann, Votava (64. Beierle), Riseth – Zelic, Cerny, Borimirov, Tyce (67. Bierofka), Häßler – Max, Schroth

Tor:
1:0 Schroth (85.)

 

Michael Köllner erwartet MSV Duisburg in offensiver Grundausrichtung

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In der heutigen LÖWENRUNDE äußerte sich Michael Köllner auch zum aktuellen Abstiegskampf. Auf Nachfrage von sechzger.de erläuterte der Trainer des TSV 1860 München, dass er den MSV Duisburg in offensiver Grundausrichtung erwartet.

Auf Grund der äußerst engen Situation im Tabellenkeller geht Köllner davon aus, dass die Zebras auf Sieg spielen werden. “Den Mannschaften, die hinten drin stehen, bringt ein Punkt nichts”, führte er aus. Außerdem schätzt er sein Duisburger Pendant Pavel Dotchev als einen Trainer ein, “der grundsätzlich offensiv spielen lässt”. Michi Köllner geht also von einem offensiven Schlagabtausch im Wedaustadion aus. Spielen die Duisburger tatsächlich in offensiver Grundausrichtung, wäre sicher nicht schlecht für die Löwen. Damit sollte es in und um den gegnerischen Strafraum mehr Platz geben.

Wir sind gespannt, wie die Zebras den Löwen entgegentreten, bei denen Spielmacher Richy Neudecker wegen seiner fünften gelben Karte gesperrt ist. Köllner sieht Greilinger als die wahrscheinlichste Option an, um den “Kampfzwerg” zu ersetzen. Der Coach blieb aber wie immer vage, was die Aufstellung angeht und deutete sogar an, dass die taktische Grundausrichtung geändert werden könnte. Wer sich über das 4-1-4-1 System von Michi Köllner informieren will, kann diese in Winningers TAKTIKTAFEL-Lexikon tun. Die aktuelle Vorstellung des Meidericher SV in der TAKTIKTAFEL kommt wie immer am Freitag, den Vorbericht zum Spiel in Duisburg gibt’s dann am Samstag morgen und ab Samstag Mittag könnt Ihr das Spiel wieder im Liveticker bei uns verfolgen.

MSV Duisburg vs. 1860 – LÖWENRUNDE aktuell: Greilinger oder Staude als Neudecker-Ersatz

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Zwei Tage vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 beim MSV Duisburg stellte sich Löwentrainer Michael Köllner in der LÖWENRUNDE den Fragen der Presse und gab – wie immer – höchst interessante Antworten.

Die Frage, wer an der Wedau den gelbgesperrten Richy Neudecker ersetzen wird, beantwortete Köllner erwartungsgemäß nicht in Gänze, verriet aber, dass die wahrscheinlichste Option in Duisburg ein Startelf-Einsatz für Fabian Greilinger sei. Etwas später brachte der Löwendompteur auf die Frage von Matthias Eicher von der Abendzeitung aber auch eine mögliche Überaschung ins Spiel: Winterneuzugang Keanu Staude, der in einer Pressevorstellung am gestrigen Mittwoch von sich selbst sagte, dass er – nach überstandener Corona-Infektion – durchaus für 60 bis 70 Minuten Spielzeit fit sei könnte in Duisburg seinen ersten Startelf-Einsatz im Löwentrikot begonnen. Vor genau einer Woche vor dem S-Bahn-Derby hatte Köllner dies für seine Nummer 23 noch ausgeschlossen.

Tattoostudio als Sponsor beim TSV 1860 – warum eigentlich?

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Tattoo Studio Tempel München beim TSV 1860 als Sponsor
Tempel München Tattoostudio beim TSV 1860

Das Piercing- und Tattoostudio „Tempel München“ ist in dieser Saison beim TSV 1860 München als Sponsor eingestiegen.

Tattoostudio als Sponsor beim TSV 1860

Ein Tattoostudio als Sponsor bei einem Fußballverein – das ist zumindest im Profifußball nicht an der Tagesordnung. Wenn die Inhaber des Studios beim TSV 1860 dann noch eher als „Traditionalisten“ bekannt sind, dann ist das ein Grund, an dieser Stelle genauer nachzufragen.

Wer das ganze Interview von Stefan (sechzger.de) mit Stephan (Tempel München) in voller Länge und ungeschnitten sehen möchte, der kann sich das Video gerne auf unserem YouTube-Kanal anschauen. Ansonsten ist sind hier zumindest ein paar Aussagen in Kürze.

“Ich wollte immer das Beste für 1860”

sechzger.de: “Das Sponsoring besteht schon seit Oktober, Du wolltest aber ursprünglich nicht, dass wir das bei sechzger.de veröffentlichen. Warum nicht und woher der Sinneswandel?”

Stephan Tempel: “Grundsätzlich bin ich kein Fan davon, Geschäftliches und Privates zu vermischen. Ich möchte mir auch nicht nachsagen lassen, dass ich mit sechzger.de eine weitere Werbeplattform für den Tempel geschaffen habe. Der Sinneswandel ist leicht zu erklären. Aktuell nutzen wir einfach jede Möglichkeit, um auf unsere Situation im Lockdown aufmerksam zu machen. Also auch diese.

sechzger.de: Du bist ja eher als Gegner des Investorenkurses bekannt. Das Sponsoring geht aber an die TSV 1860 KGaA, die zu 60% Hasan Ismaik gehört. Wie passt das zusammen?

Stephan Tempel: Ach, was heißt schon Gegner des Investorenkurses? Früher hieß es ja auch, ich wäre Gegner der Allianz Arena oder von Karl-Heinz Wildmoser gewesen. Dabei war ich ja nicht grundsätzlich gegen etwas, sondern wollte immer das Beste für 1860. Das wollen die mit einer anderen Meinung auch und jeder meint halt, dass er Recht hat.

Die Allianz Arena steht ja inzwischen ein paar Jahre und jetzt wissen wir, dass wir, die damals schon als Deppen und Ewiggestrige verspottet worden sind, mit unseren Befürchtungen nicht so ganz Unrecht hatten. Zum Einen wollten wir kein Stadion mit dem FC Bayern zusammen. Zum Anderen hatten wir immer die Befürchtung, dass es den TSV 1860 mit dem Stadion zerreißen könnte, für den Fall, dass wir absteigen. Was passiert ist, das wissen wir ja inzwischen. So ganz falsch sind wir Deppen also seinerzeit nicht gelegen.

Bei Hasan Ismaik muss man unterscheiden. Der kann zum Einen erst einmal nichts dafür, dass 1860 seinerzeit so pleite war, dass es ihn gebraucht hat. Dann kam er und hat uns gerettet. Dann sind ein paar Sachen nicht so gut gelaufen, die ich aber jetzt nicht mehr aufwärmen möchte. Fakt ist, dass ich seit einiger Zeit dass Gefühl habe, dass bei 1860 endlich wieder alle an einem Strang ziehen. Gemeinsam für Sechzig eben. Das möchten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten mit unterstützen und dazu gehört eben auch das Sponsoring.”

Was Euch bei YouTube erwartet

Wie man Sponsor beim TSV 1860 wird, was er von Marc-Nicolai Pfeifer hält, was insgesamt sechs Monate Corona-Lockdown mit dem Tempel gemacht haben und dass Stephan schon 1997 in seinem Fanzine Tattoos des TSV 1860 präsentiert hat – im Video.

Lockdown verlängert – Fußballstadien bleiben leer

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1860

Bund und Länder einigten sich auf Verlängerung des Lockdown – Fußballstadien bleiben weiterhin leer

Wenig überraschendes für die Fans des TSV 1860 und alle anderen Fußballfans. Der Lockdown wird bis zum 28. März verlängert. Fußballstadien bleiben weiterhin leer.

Erste Lockerungen bei körpernahen Dienstleistungen und den Kontaktbeschränkungen

Zunächst dürfen die körpernahen Dienstleistungen wieder aufgenommen werden und die Kontaktbeschränkungen werden gelockert. Darauf einigten sich Bund und Länder gestern bzw. heute  in den frühen Morgenstunden in einer Konferenz.

Ab dem 08. März gelten die Lockerungen. In weiteren Lockerungsschritten sollen dann Sport, Einzelhandel, Mussen, Zoos geöffnet werden. Später sollen dann Theater, Kinos und die Gastronomie im Außenbereich folgen (bei einer zweiwöchigen Inzidenz von unter 50, frühestens ab 22. März). Was die einzelnen Länder zu welchem Zeitpunkt genau umsetzen, bleibt abzuwarten.

Hansa Rostock möchte wieder Zuschauer zulassen

Der FC Hansa Rostock hat inzwischen ein Konzept vorgestellt, um eine früherer Rückkehr in die Stadien möglich zu machen. Eine Entscheidung darüber bzw. Bewilligung gibt es noch nicht. Wie so viele Stadien bleibt das Fußballstadion von Hansa Rostock im aktuellen Lockdown vorerst leer.

Sechzig um Sieben: Training und LÖWENRUNDE beim TSV 1860

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Willkommen in einem neuen Donnerstag! Neben dem Training steht heute auch die LÖWENRUNDE beim TSV 1860 München auf dem Programm. Nach dem gestrigen Sechzger-Spiel des Monats haben wir auch heute wieder ein historisches Spiel vorbereitet. Außerdem gibt es die News aus der 3.Liga. Ihr dürft also gespannt sein.

Training beim TSV 1860

Nach der Doppeleinheit am gestrigen Mittwoch steht heute ein weiteres Training beim TSV 1860 München auf dem Programm. Mit dabei ist auch Neuzugang Keanu Staude, der sich gestern in einer gesonderten Pressekonferenz den anwesenden Journalisten vorstellte.

LÖWENRUNDE

Zuvor jedoch steht mal wieder die Pressekonferenz vor der Partie gegen den MSV Duisburg auf dem Programm. Michael Köllner, der beim Spiel gegen Unterhaching mit ungewöhnlich gebräunter Gesichtsfarbe glänzen konnte, wird uns natürlich nicht die gesamte Aufstellung für Samstag verraten. Dennoch freut sich mein Kollege Christian Jung wieder auf eine gesellige Runde, in der unser Trainer gewohnt unterhaltsam und kompetent die Fragen der Journalisten (sowie Fanreporter und Blogger 😉 ) beantworten wird. Im Anschluss teilen wir Euch die wichtigsten Erkenntnisse aus der LÖWENRUNDE im Laufe des Nachmittags mit.

Historisches Spiel

Es geht zurück in eine Zeit, in welcher der TSV 1860 München noch unter den besten Teams in Deutschland weilte. Der damalige Gegner gehört auch heute noch der 1.Bundesliga an und konnte damals knapp geschlagen werden. In ein paar Stunden findet ihr die Auflösung, um wen es sich da handelt, auf sechzger.de.

News aus der 3.Liga

Bereits gestern Abend haben wir euch über die Ergebnisse aus diversen Nachholspielen informiert. Für die Löwen nicht ganz uninteressant, da neben unseren Konkurrenten im Aufstiegskampf (Rostock, Saarbrücken und Ingolstadt) auch unser kommender Gegner, der MSV Duisburg, im Einsatz war. Außerdem sorgen die absolvierten Nachholspiele für ein Novum in dieser Saison: die Tabelle hat Aussagekraft.

Von Platz 1 – 6 haben alle Mannschaften 25 Spiele absolviert. Türkgücü auf Platz 7 hat ein Spiel mehr, Verl auf Rang 8 hingegen eins weniger und könnte somit mit einem Sieg noch an die Spitzengruppe heranrücken. Dresden hat sich mit 4 Punkten Abstand auf den 2.Platz und sechs auf den Relegationsrang ein kleines Polster geschaffen, wohingegen es dahinter wirklich eng zur Sache geht. Den zweiten Aufstiegsplatz (aktuell Ingolstadt) und den TSV 1860 auf Platz 6 trennen gerade einmal sechs Punkte. Das wird vor allem im Hinblick auf die ausstehenden Spieltage interessant. Ingolstadt muss beispielsweise mit Ausnahme des Tabellenführers noch gegen jeden direkten Konkurrenten antreten. Die nächsten drei Gegner: Türkgücü, Wiesbaden und Verl…

Es bleibt bis zuletzt spannend in der 3.Liga!

Sechzig@18:60 – News und 3. Liga am Mittwoch – Rostock verliert

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Auch der heutige Mittwoch stand noch im Zeichen des gestrigens Ablebens des Meisterlöwen Peter Grosser. Die aktive Fanszene ließ es sich nicht nehmen, Kränze für den Kapitän der Meistermannschaft am Grünwalder Stadion niederzulegen. Eine große Geste für einen großen Löwen! Nichtsdestotrotz lief auch das Tagesgeschäft in Giesing weiter und am Mittwoch Nachmittag fanden zu ungewohnter Zeit drei Nachholspiele der 3. Liga statt.

Vorstellung Keanu Staude

Zu zwei Kurzeinsätzen kam Keanu Staude bislang im Trikot des TSV 1860 München, heute wurde er nun im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Dabei schätzte er sein derzeitiges Leistungsvermögen so ein, dass er aktuell 60 bis 70 Minuten Spielzeit abliefern könnte. Ob das für einen Startelfeinsatz am Wochenende in Duisburg reicht?

Drei Löwen nominiert

Gleich drei Spieler des TSV 1860 sind zur Wahl der “Elf des Monats Februar” beim Drittligaportal liga3-online nominiert. Noch bis Mittwoch, den 10.03., könnt Ihr Eure Stimmen für Marco Hiller, Dennis Erdmann und Sascha Mölders abgeben.

Das Sechzger-Spiel des Monats

Unser Redaktions-Neuzugang Thomas Bohlender hat sich mit einem Artikel über den Sieg der Löwen gegen den FC Wacker München vor knapp 50 Jahren eingefügt. Das Sechzger-Spiel des Monats werden wir Euch nun regelmäßig präsentieren und an denkwürdige Partien der Löwen in der Historie erinnern.

3. Liga am Mittwoch Nachmittag

Mittwoch, 17 Uhr. Wer kommt nur auf die Idee, unter der Woche zu so einer Uhrzeit ein Fußballspiel anzupfeifen? In Zeiten von Corona und Geisterspielen trifft es die Fans vermutlich nicht ganz so hart, aber Magenta dürfte das in Hinblick auf niedrigere Zuschauerzahlen durchaus spüren. Der Grund für die frühen Anstoßzeiten liegt wohl bei den Partien des DFB-Pokals, die heute Abend stattfinden und denen nur ja keine TV-Zuschauer entgehen sollen. Bei Krachern wie Leipzig gegen Wolfsburg durchaus verständlich…

Auch der kommende Gegner des TSV 1860 war im Einsatz: Der MSV Duisburg musste im Ludwigsparkstadion beim 1. FC Saarbrücken ran und kam mit 4:1 unter die Räder.

Große Überraschung in Lübeck: Dort verlor Hansa Rostock nicht unverdient mit 1:0.

Die Ergebnisse der heutigen Spiele

VfB Lübeck – FC Hansa Rostock 1:0 (0:0)
KFC Uerdingen – FC Ingolstadt 04 0:3 (0:1)
1. FC Saarbrücken – MSV Duisburg 4:1 (1:0)

Vorstellung Abteilung Turnen & Freizeitsport

Die Turnabteilung gehörte zu den Gründungsabteilungen des TSV 1860 München. Heute umfasst sie auch die Sparte Freizeitsport und beherbergt u.a. auch die Rhythmische Sportgymnastik, das Löwenrudel, das Radlrudel, Rope Skipping, Nordic Walking und Tischtennis.

3. Liga: Wahl zur “Elf des Monats Februar” – drei Löwen nominiert!

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Das Drittligaportal liga3-online.de lässt zu jedem Spieltag einen Spieler der Woche wählen und meist ist das Ergebnis vorhersehbar. Ist ein Spieler des FC Hansa Rostock nominiert, hat der auch gute Chancen, von den Lesern der Seite zum Sieger gekürt zu werden. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel. So konnte sich beispielsweise auch Dennis Dressel nach seinen vier Toren gegen den Halleschen FC über diese virtuelle Auszeichung freuen. Aktuell stehen drei Löwen bei der Wahl zur “Elf des Monats Februar” im Kandidatenkreis.

Wahl zur “Elf des Monats Februar” mit drei Löwen

Der TSV 1860 bestritt im abgelaufenen Monat lediglich drei Parteien und diese mit wechselndem Erfolg. Dem 0:0 gegen Hansa Rostock folgte eine 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken. Erst mit dem 3:1 am vergangenen Freitag kehrten die Löwen (hoffentlich) wieder in die Erfolgsspur zurück. Dennoch wurden drei Löwen zur Wahl der “Elf des Monats Februar” nominiert.

Im Tor muss sich Marco Hiller u.a. gegen Markus Kolke (Hansa), Kevin Broll (Dynamo) und Tim Boss (Wehen Wiesbaden) durchsetzen, Abwehrspieler Dennis Erdmann bekommt es beispielsweise mit Tim Rieder (Kaiserslautern), Kilian Jakob (Türkgücü) und Nico Neidhart (Hansa) zu tun.

Aussichtsreichster Kandidat für einen Platz in der Drittliga-“Elf des Monats Februar” ist wohl Routinier Sascha Mölders, der nicht zuletzt durch sein Fallrückzieher-Tor gegen Unterhaching auf sich aufmerksam machte. Seine stärksten Konkurrenten sind vermutlich Christoph Daferner (Dynamo), Zlatko Janjic (SV Verl) und Aziz Bouhaddouz (MSV Duisburg).

Ihr habt noch bis Mittwoch, den 10. März um 16:00 Uhr Zeit, für die drei Löwen abzustimmen!