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Groundhopping Thailand , Thailand ประเทศไทย  – Indonesien 2:0,

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Thailand ประเทศไทย  – Indonesien 2:0
Rajamangala Stadium Bangkok, 17.12.16

Ich habe nun schon ein paar Europa- und Weltmeisterschaften gesehen, aber bislang hat mich noch niemand auf DAS Turnierhighlight im Fußballkalender hingewiesen. Alle 2 Jahre im Winter finden die Südostasienmeisterschaften statt. Ideal für etwas Groundhopping in Thailand.

Da sich die Teams aus Indochina üblicherweise nicht für große Turniere qualifizieren, spielen sie regelmäßig ihre eigenen Turniere aus. Und für manche der Teilnehmer ist das dann das Größte der Welt.

Finalspiel in Bangkok – Thailand vs Indonesien kurz nach dem Tod des Königs

2016 hatte ich das Vergnügen, gerade zum Finalspiel in Bangkok zu sein. Thailand hatte sich für das Endspiel qualifiziert, und da dieses in Hin- und Rückspiel stattfinden sollte, wurde das entscheidende Spiel im Nationalstadion der Königsstadt ausgetragen. Das Hinspiel hatte Indonesien bereits 2:1 für sich entschieden, und so sollte es ein spannender Abend werden. Spannend auch insoweit, weil der Tod des geliebten Königs Bhumpibol erst 6 Wochen her war. Im Land galt noch Staatstrauer, Touristen wurden angehalten – ebenso wie alle Einheimischen – schwarz zu tragen. Großveranstaltungen wie Fußballspiele waren eigentlich verboten.

Am bekannten Königspalast herrschte Hochbetrieb, da sich jeder Thai noch von seinem König verabschieden wollte, der dort aufgebahrt war. Eine Absage des Finalspiels dieses Turniers kam aber nicht in Betracht, da Thailand ansonsten für längere Zeit von internationalen Spielen suspendiert werden sollte. Es ist also angerichtet!

Ein Ticket für das Spiel konnte ich mir über einen Hopper aus Halle schon über die üblichen Facebook-Kanäle organisieren. Umgerechnet 12 Euro für die Haupttribüne war fair investiertes Geld.

Moped-Fahrt “Bangkok-Style” im Video

Da das Stadion nicht direkt über eine U-Bahn-Station verfügt, musste man die letzten Kilometer als Sozios auf einer halsbrecherischen Fahrt auf einem Moped zurücklegen. Dann kommte man dem schon großen Treiben am Stadion zusehen.

Direkt gegenüber vom Haupteingang hatten schon findige Geschäftemacher Plastikstühle rausgestellt und Bier verkauft. Da dort schon ein paar Europäer, zusammen mit schwer tätowierten Thais saßen, habe ich mich einfach mal dazugesellt. Es stellte sich raus, dass die Gruppe gemeinsam aus Pattaya (dem Sündenpfuhl Thailands) angereist war, da sie zur selben Hooligangruppe gehörten. Angeblich boxen sich ausgewanderte Europäer in Pattaya beim Fußball gerne aus Langeweile mit anderen Gruppen. Ob die Geschichte stimmt oder nicht, war mir egal. Die Jungs waren lustig und sie hatten Rum für mich!

Für umgerechnet 12,- Euro auf der Haupttribüne & massig Pyro

Pünktlich zum Anpfiff suchte ich meinen Platz auf der Haupttribüne, wobei ich mich bei meiner Klamottenwahl natürlich am dezenten, schwarzen 1860-T-Shirt orientierte. Allerdings war ich der Einzige, den die Farbvorgaben der Regierung interessierten, denn alle anderen trugen das Nationaltrikot in Blau. Und von großer Staatstrauer war im Stadion auch nichts mehr zu spüren. Der Mob ging richtig ab! Das Absingen der Nationalhymne von den 50.000 Zuschauern war atemberaubend. Und zu Spielbeginn warteten die Fans mit nicht weniger als 4 Choreos auf!

Jede Tribüne schien die andere Tribüne überbieten zu wollen. Die Leute von „Thailand Hardcore“ und „Ultras Thailand“ legten sich richtig ins Zeug, wobei auch der 90minütige Einsatz von Pyrotechnik nicht fehlen sollte.

Thailand legte los wie die Feuerwehr, gewann nahezu jeden Zweikampf, und war deutlich gewillt, den Cup diesmal im eigenen Land zu behalten. Kurz vor der Halbzeit gab es dann auch das 1:0, was die Gesamtstatistik auf Unentschieden stellte (Auswärtstorregel zählte nicht, wurde mir erzählt). Als kurz nach der Pause dann Thailand das 2:0 erzielte brachen alle Dämme. Wo die nur die ganzen Bengalen her hatten? Dennoch machte Indonesien, unterstützt von etwa 2.500 mitgereisten lautstarken Fans, auch ordentlich Dampf und kam noch ein paarmal gefährlich vors Tor. Der Pokal blieb allerdings in Thailand.

Zusammen mit den Hools aus Pattaya gab es im Anschluss dann noch ein paar Biere, bevor ich den wohlverdienten, ausgeruhten Asienurlaub mit meiner Familie antreten konnte.

Ein paar Wochen später habe ich das Turnier nachrecherchiert. Die Endrunde, welche größtenteils in Laos ausgetragen wurde, erreichte in den Vorrundenspielen nicht den erhofften Zuspruch.

Änderung bei den Spielen – ideal für Groundhopping in Thailand bzw. Asien

Als Folge wurde eine Veränderung der Gruppenphase diskutiert: Ab 2018 sollen die 10 Südostasiaten in zwei Fünfergruppen gegeneinander spielen, wobei jeder zweimal daheim und zweimal auswärts spielt. 3 Wochen lang Fußball in ganz Südostasien, während sich bei uns daheim die Leute auf dem Christkindlmarkt die Füße erfrieren? Weite Strände und realpreisige Flugangebote innerhalb Südostasiens dank AirChina kommen mir in den Sinn: Südostasienspiele 2018, ich glaub, da fahre ich hin!

Und tatsächlich war ich dann auch da, aber das ist eine andere Geschichte, und folgt ein andermal. Denn erstmal mache ich ja jetzt Urlaub in Nordvietnam, in den Reisfeldern von SaPa und der Bucht von HaLong und feier den Heiligabend in der Kathedrale von Hanoi. Und gerade am Tag, bevor ich mit meiner Familie eigentlich weiter in den Süden an den Strand fliegen wollte, klingelt mein Telefon. Das Telefonat sollte meine Urlaubspläne kurzfristig ändern, aber davon handelt der nächste Bericht.

Stefan M. berichtet von seinen Reisen zu Fußballspielen in aller Welt. Die Vorstellung von ihm und einige ausgewählte Fußballreisen findet ihr hier.

Bistro Bar Herzogs schließt die Pforten für immer

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Bistro Bar Herzogs

Fast schon eine Institution war die Bistro Bar Herzogs in der Herzogstandstraße in Giesing. Aufgrund der Corona-Pandemie musste Wirt Fotis nun seine Leidenschaft aufgeben. Die Boazn wird nicht wieder öffnen.

Bistro Bar Herzogs schließt endgültig

Die Boazn war vor, während und nach den Spielen ein beliebter Treffpunkt für Löwenfans. Auch ohne Spiele des TSV 1860 München war im Herzogs immer etwas los. Fanclubs (u.a. die Blue Lions Forstenried) hatten dort ihren Stammtisch, die Stammkundschaft kam auf die ein oder andere Feierabendhoibe vorbei. Bereits vor Corona hatte Wirt Fotis immer wieder zu kämpfen, doch er tat es wie ein Löwe und meisterte jede Hürde. Die jetzige ist allerdings auch für ihn zu groß und zwingt ihn zum Aufgeben. Auf Facebook sagt er:

Mir tut es auch sehr leid, leider hab ich es nicht mehr geschafft, wir sehen uns trotzdem, werde die tollen Abende nicht vergessen.

Das werden wir ebenfalls nicht, lieber Fotis! Wir wünschen dir alles Gute und vielleicht entspricht das “für immer” in unserer Überschrift ja gar nicht der Wahrheit und wir sehen dich irgendwann wieder hinter einem Tresen in Giesing. 🙂

Jetzt erst recht: Lokalsupport Giesing

Um zu verhindern, dass andere Wirten und Boazn in Giesing ein ähnliches Schicksal ereilt, können Löwenfans (und natürlich auch alle anderen) den Unternehmen mit einem Trinkgeld unter die Arme greifen. Auf der Internetseite Lokalsupport Giesing sind sämtliche Teilnehmer aufgelistet. Man kann entweder selbst auswählen, wen man unterstützen möchte oder kann auf eine angegebene Kontoverbindung überweisen. Sechzig im Sechzger erinnert immer wieder auf Facebook an die laufende Aktion, hier beispielsweise mit dem Bacchus Stüberl bei Andy.

 

Es liegt auch an uns, dass wir Giesing nach der Corona-Pandemie so vorfinden, wie wir es gewohnt sind. Lasst uns zusammenhalten und Giesing unterstützen! Bereits im Dezember konnten wir sehen, dass die Spendenbereitschaft bei den Löwen durchaus hoch ist.

Bildquelle: Facebook-Seite Bistro Bar Herzogs

Hansa Rostock plant Rückkehr von Fans mit Schnelltests und App “Luca”

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TSV 1860 Hansa Rostock

FC Hansa Rostock plant die Rückkehr von Fans mit Schnelltests und App “Luca”

Der FC Hansa Rostock plant die Rückkehr zumindest eines Teils seiner Fans ins Ostseestadion. Dies ist Teil eines Lockerungskonzepts u.a. mit Schnelltests und Einsatz der App Luca. Auf das Konzept haben sich Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen und Vertreter der Schweriner Landesregierung verständigt.

Corona-App “Luca”

Möglich machen soll die geplanten Öffnungen in Handel, Kultur und Sport die Corona-App “Luca”. Luca unterscheidet sich von der Corona-Warn-App der Bundesregierung vor allem dadurch, dass die App aktiv benutzt werden muss. Es genügt nicht die App nur auf dem Smartphone installiert zu haben, sondern man muss sich bei der besuchten Veranstaltung aktiv einchecken. Eine genaue Vorstellung der App erfolgt hier.

Aktuell 7-Tage-Inzidenz von 27 in Rostock

In der Hansestadt Rostock ist die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 27. Im Umland von Rostock ist sie allerdings rund dreimal so hoch. Dennoch oder gerade deswegen planen die Verantwortlichen mit einer Schnelltest-Strategie. Das bedeutet jedoch noch lange keine Rückkehr zur Normalität. Beim Handball plant man aktuell mit 500 Zuschauern, beim Fußball im Ostseestadion mit 2000 Zuschauern.

Konzept auch für München und den TSV 1860

Auch beim TSV 1860 wird man das ganze genau beobachten. Die Verantwortlichen bei den Löwen waren im letzten Jahr unermüdlich dabei, Konzepte zu schmieden die eine Rückkehr ins Sechzgerstadion möglich machen sollen. Die Sehnsucht der Löwen-Fans nach einer Rückkehr ist ungebrochen groß.

Eine Rückkehr via Schnelltests hatte sechzger.de das erste mal am 04. Februar ins Gespräch gebracht.

Münchner Löwen mit Stellungnahme zum “S-Bahn Derby”

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Münchner Löwen

Nach dem 3:1-Sieg gegen Unterhaching nahmen die Münchner Löwen kurz und prägnant Stellungnahme zu Themen, die im Zusammenhang mit dem mittlerweile sogenannten “S-Bahn-Derbys” auftraten.

S-Bahn Derby?

Zunächst einmal wird der Begriff an sich kritisiert. Dabei handelt es sich um einen neuen Begriff für das Duell zwischen dem TSV 1860 München und Unterhaching. Der Begriff Derby wird schon lange nicht mehr in seiner ursprünglichen Form angewendet. Heutzutage gibt es beispielsweise das Nord-Süd-Derby oder das Fränkisch-Bayerische Derby. Für viele Fans gibt es bei Sechzig München allerdings nur ein wahres Derby. Daher kritisieren die Münchner Löwen, dass der Verein den durch Medien erfundenen Begriff ebenfalls verwendet.

Westkurve voll?

In der Kritik steht auch die Fahnenaktion beim Spiel am Freitag. Der Verein hatte Fanclubs angeboten, ihre Zaunfahne beim Spiel gegen Unterhaching in der Westkurve aufzuhängen. Wir hatten bereits vor einigen Tagen die verschiedenen Standpunkte und Meinungen zu dieser Aktion beleuchtet.

Münchner Löwen: Geistertickets?

Virtuell ausverkauft melden – das war das Ziel des TSV 1860 München für das Spiel gegen die Vorstädter. Dafür machte man ordentlich Werbung. Es gab sogar eine extra für diese Aktion eingerichtete Hotline, bei der zeitweise auch Spieler die Anrufe entgegen nahmen. Ein Ticket à 6 Euro liefert neben einem einmaligen Motiv für Sammler auch immer Rabatte bei diversen Partnern der Löwen oder lokalen Unternehmen, die durch diese Aktion unterstützt werden sollen.
Die Geisterticket-Aktion läuft bereits seit April 2020. Bei der Veröffentlichung der Aktion waren übrigens auch die Münchner Löwen auf der Collage vertreten.

Thomas Müller?

Diesen Namen auf einem Banner der Münchner Löwen, dafür muss schon etwas vorgefallen sein. Hintergrund dieser Geschichte ist ein Instagram-Post des offiziellen Kanals des Vereins. Eine bisher unbekannte Person hat ein Geisterticket für das Spiel gegen Unterhaching erworben und dabei den Spieler des FC Bayern als Namen angegeben. Dieses Ticket wurde als Foto hochgeladen und genutzt, um die Aktion weiter zu bewerben.

Abschlussfazit der Münchner Löwen: Habt ihr den Knall nicht gehört?

Damit spielen die Ultras des TSV 1860 München auf eine Aktion zur 60.Minute am Freitagabend an. Zahlreiche Böller waren sowohl in Giesing als auch in der Übertragung der Partie zu vernehmen. Während bisher nur spekuliert werden konnte, bekennen sich die Münchner Löwen damit zu dieser Aktion.

Bildquelle: Münchner Löwen

1860-Trainer Köllner: Die Fahnen in der Kurve haben uns gut getan

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1860-Coach Michael Köllner: Die Fahnen in der Kurve haben uns gut getan

Beim sogenannten S-Bahn Derby TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching war die Westkurve mit zahlreichen Zaunfahnen von Fans & Fanclubs des TSV 1860 geschmückt. Trainer Michael Köllner haben die Fahnen sehr gut gefallen.

Nicht nur Befürworter der Aktion

Die Aktion hatte im Vorfeld für einige Diskussionen gesorgt, nicht alle Fans wollten sich daran beteiligen. Dennoch hingen zahlreiche – vor allem Fan-Club- – Fahnen der Löwen-Fans dann beim Heimspiel in der Westkurve.

Michael Köllner kam in der Pressekonferenz nach dem Spiel von sich aus auf die Aktion zu sprechen.
„Besonders gut gefallen hat mir heute, dass in der Kurve die ganzen Zaunbanner unserer Fans und Fanclubs aufgemacht waren. Das gibt einem trotzdem ein bißchen das Gefühl, dass da ein Fußballspiel stattfindet. Das hat uns wirklich gutgetan, das war immer toll in die Kurve zu schauen und die Banner unserer Fans und Fanclubs zu sehen. Jetzt freuen wir uns, dass wir heute drei Punkte geholt haben, das war ein wichtiger Sieg für uns.“
Auch die Geisterticket-Aktion bzw. die Käufe der Löwenfans lobte Köllner noch einmal ausdrücklich.
„Damit wir heute unsere Fans glücklich machen konnten, die ja im Vorfeld schon mit dem ausverkauften Stadion mit den virtuellen Tickets eine große Vorleistung an uns rübergespielt haben. Den Pass haben wir glaub ich gut aufgenommen und konnten den Fans mit einem Derbysieg den Pass wieder zurückspielen.”

Richy Neudecker sah das ähnlich wie der 1860-Trainer

Ähnlich äußerte sich Richy Neudecker gegenüber Stefan Schneider im Hacker-Pschorr-Fantalk.

Von 1860-Stadionsprecher Stefan Schneider angesprochen auf die Aktion mit dem 12. Mann-Ticket sagte Neudecker. „Das ist schon extrem geil, unsere Fans sind sensationell. Vielen Dank dafür, das ist schon was ganz besonderes bei Sechzig.“
Die Löwen-Fans hatten nicht nur ihre Zaunfahnen im Sechzgerstadion aufhängen lassen, sondern auch mit dem Verkauf von virtuellen Tickets zum Stückpreis von 6,- Euro das Stadion „virtuell ausverkauft“. Zahlreiche Löwenfans wie z.B. Fanbetreuer Christian Poschet kauften mehrere Dutzend Tickets um das erste virtuell ausverkaufte Spiel einer Münchner Fußballmannschaft möglich zu machen.
Jetzt steht für die Löwen als nächstes ein Auswärtsspiel beim MSV Duisburg an. Sechzger.de wird wie bei allen anderen Auswärtsspielen in dieser Saison live vor Ort sein und für die daheimgebliebenen Löwen-Fans tickern.

Sechzig @18:60: Die Konkurrenten um den Aufstieg der 3.Liga im Einsatz

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Übersicht über die Meldungen und News des Tages vom TSV 1860 München von sechzger.de

Guten Abend, Löwen! Am letzten Samstag im Februar gab es insgesamt sechs Partien mit durchaus interessanten Paarungen im Kampf um den Aufstieg in der 3.Liga. Außerdem war bei sechzger.de natürlich auch einiges geboten, sodass wir euch bei Sechzig @18:60 einen Überblick vom Tag geben.

3.Liga am Samstag – die Favoriten um den Aufstieg im Einsatz

Abgesehen vom TSV 1860 und Türkgücü München waren heute alle Mannschaften von Platz 1 – 9 im Einsatz. Wichtige Spiele für die Löwen, falls an den restlichen 12 Spieltagen noch etwas in Richtung Aufstieg in der 3.Liga möglich sein sollte.

Hansa Rostock war bei der Viktoria aus Köln zu Gast und konnte (leider) einen 1:2-Auswärtssieg bejubeln. Mit Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt trafen zwei Teams der 3.Liga aufeinander, die im Kampf um den Aufstieg beide ein Wörtchen mitzureden haben. Der Gastgeber entschied diese Partie am Ende sehr deutlich mit 4:0 für sich. Auch beim SC Verl und Saarbrücken ist ein Tabellenplatz unter den ersten Drei noch möglich. Im Verfolgerduell setzte sich der Gast aus dem Saarland mit 1:3 durch.

TSV 1860 München fällt einen Platz zurück

Still und heimlich hat der SV Wehen Wiesbaden den 3.Platz der 3.Liga erobert. Am Ende stand das etwas glückliche 1:0 auf der Anzeigetafel der heimischen Brita-Arena gegen den 1.FC Magdeburg. Für den Gast deutet sich hingegen der Abstieg in die Regionalliga immer mehr an. Der Tabellenletzte Lübeck konnte ebenfalls keine Punkte einfahren. Beim Halleschen FC setzte es eine 1:2-Niederlage.

Das einzige Unentschieden gab es bei der Partie 1.FC Kaiserslautern gegen den SV Meppen. Im Fritz-Walter-Stadion trennten sich beide Mannschaften 2:2-Unentschieden.

Der TSV 1860 München liegt damit aktuell auf Rang 5, kann aber noch von Saarbrücken überholt werden, die ein Spiel weniger absolviert haben. Der Abstand auf Tabellenführer Dresden scheint mit aktuell 10 Punkten uneinholbar. Platz 2 (4 Punkte) und Platz 3 (drei Punkte) hat man hingegen mit Sicherheit noch nicht abgeschrieben. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass Rostock auf Platz 2 und Ingolstadt auf Platz 4 je ein Spiel weniger als Sechzig München haben. Eines ist aber klar: in der 3.Liga ist mit 12 offenen Spieltagen in Sachen Aufstieg noch absolut nichts entschieden!

Giesinger Gedanken

Endlich wieder drei Punkte! Das freut den Löwenfan und somit auch Thomas Enn. Fröhlich und ausgelassen obgleich des Sieges am Freitagabend gab es Samstagmorgen zum Kaffee eine schöne Fußballfloskel-Parade. Der Wurm ist nicht mehr drin, sondern geplatzt…oder so.

Ungeklärte Verletztung bei Daniel Wein

Einen Wermutstropfen gab es trotzdem, da Daniel Wein sich beim Aufwärmen verletzte und gegen die Bobfahrer kurzfristig ausfiel. Anfang kommender Woche soll es eine Diagnose hierzu geben.

Geburtstagskind beim TSV 1860

Heute durfte bei einem Nachwuchsspieler unserer Löwen erneut gefeiert werden. Johann Ngounou Djayo wurde heute 20 Jahre jung. sechzger.de gratulierte am heutigen Vormittag.

Benny Lauth mit überraschender Aussage

Beim zweiten Stammtisch der Fans von Sechzig München im Bayrischen Landtag war Ex-Löwe Benny Lauth als Stargast eingeladen. Dabei überraschte er mit einer Aussage zum Grünwalder Stadion. Übrigens ist dies der einzige Stammtisch seiner Art von einem bayrischen Verein!

Wir wünschen euch einen geruhsamen Samstagabend und freuen uns, wenn ihr auch morgen wieder bei uns vorbeischaut. Auf die Löwen, Prost!

Heute vor 100 Jahren: Würzburger Kickers – TSV 1860 München 1:4

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TSV 1860 im Jahr 1920

Was in einem Jahrhundert alles passieren kann… Auf die politische Dimension möchten wir an dieser Stelle gar nicht eingehen, doch auch im sportlichen Bereich hat sich die Welt komplett verändert. Höher, schneller, weiter, immer noch größer und kommerzieller – man muss das Business nicht mögen und doch sind auch wir mittendrin. Im Laufe der Zeit sind viele Vereine gekommen und gegangen, Spielsysteme wurden entwickelt und verworfen. Umso schöner, wenn man dann doch hin und wieder Konstanten findet. Denn heute vor 100 Jahren fand eine Partie statt, deren Beteiligte noch in der Vorsaison aufeinandertrafen: Würzburger Kickers – TSV 1860 München!

Zweiter in der Kreisliga Südbayern

In der Saison 1920/21 nahmen die Löwen an der Kreisliga Südbayern teil und trafen dabei u.a. auf Schwaben Augsburg, den MTV Ingolstadt oder innerstädtische Konkurrenz wie die FA Bayern des TV Jahn München, den MTV München 1879, den SC Armin München oder den SC Teutonia-Union München. Der TSV 1860 spielte im Großen und Ganzen eine hervorragende Runde, musste sich als Tabellenzweiter zum Saisonende jedoch Wacker München geschlagen geben. In den 18 Partien sammelten die Löwen 29:7 Punkte und wiesen mit 60:24 Toren die beste Tordifferenz der Liga auf. Leider musste man sich Wacker am drittletzten Spieltag auf dem MTV-Platz in der Marbach-Forstenriederstraße mit 1:3 geschlagen geben und dem Lokalrivalen somit den Vortritt lassen.

Namhafte Testspielgegner

Doch nicht nur im Ligabetrieb waren die Löwen aktiv: Im Süddeutschen Verbandspokal schied der TSV 1860 bereits in der 2. Hauptrunde mit 1:2 beim MTV Ingolstadt aus. Darüber hinaus bestritt die Mannschaft zahlreiche Testspiel, teilweise gegen überregionale Vereine. So traf man während der Spielzeit 1920/21 u.a. auf Guts Muts Dresden, Borussia Neunkirchen, den FK Pirmasens, den Dortmunder SC 95, Phönix Karlsruhe, den VfR Mannheim, den SC Kassel, Eintracht Braunschweig und die Würzburger Kickers.

27.02.1921: Würzburger Kickers – TSV 1860 München

Genau heute vor 100 Jahren gastierte der TSV 1860 (im unten abgebildeten Zeitungsausschnitt fälschlicherweise als “T.V. 60” bezeichnet) in Unterfranken. 3.000 Zuschauer hatten sich auf dem Sportplatz an der Randersackerer Straße eingefunden, um die Löwen zu sehen. Damals wie heute war Sechzig ein Zuschauermagnet und das Publikum bereute sein Kommen nicht. Vor der Pause machten die Löwen ordentlich Druck und gingen verdient mit 3:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel ließen sie es dann aber deutlich ruhiger angehen, sodass die Würzburger Kickers das Spiel in den Griff bekamen und sogar den Ehrentreffer erzielen konnten

Aufstellung des TSV 1860

Mit folgender Elf traten die Löwen am 27.02.1921 bei den Würzburger Kickers an:

Kob – Burglachner, Braumüller – Aiglstorfer, Reiter, Vogl – Steffen, Stadler, Harlander, Faubel, Gabler

Löwen Kompendium

Auch heute gilt unser besonderer Dank wieder Thorsten Ruinys, dessen großartigem Löwen Kompendium wir die statistischen Daten aus der Historie des TSV 1860 München entnehmen konnten.

Bilder: Fussball vom 01.03.1921 & Archiv Thorsten Ruinys

Happy Birthday, Johann Ngounou Djayo! Sechzger.de gratuliert!

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3 . Liga Fussball TSV 1860 MŸnchen Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Johann Ngounou Djayo wird heute 20 Jahre jung!

Ngounou noch kein Star im Löwenkader

Unser Löwen-Geburtstagskind am Tag nach dem Sieg gegen die SpVgg Unterhaching gehört aktuell (noch) nicht zu den Profis im Kader von Michael Köllner, die permanent in aller Munde sind – aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Dachau, NLZ und Jugendnationalmannschaft

Der gebürtige Dachauer begann das Fußballspielen beim TSV 1865 Dachau und wechselte im Sommer 2014 in das NLZ des TSV 1860 München, wo er ab der U14 alle Jugendmannchaften der Junglöwen durchlief. Seinen ersten Einsatz in einer Herrenmannchaft absolvierte Ngounou Djayo am 11. August 2018, als er in der Bayernligapartie der Amateure gegen den SV Pullach in der 60. Minute eingewechselt wurde. Im Oktober des selben Jahres wurde er zu einem Lehrgang der deutschen U18-Nationalmannschaft berufen und durfte sich im Dezember bei zwei Testspielen sogar das DFB-Trikot überstreifen.

Ab dieser Saison im Profikader – Tordebüt gegen Bayreuth

Vor der derzeit laufenden Saison holte Michael Köllner den “Hansi”, wie er auch liebevoll genannt wird in seinen Profikader. Die neue Nummer 21 wurde im Sommer in an allen drei Vorbereitungsspielen eingesetzt und erzielte am 15.8. gegen die SpVgg Bayreuth auf dem Trainingsgelände bereits sein erstes Profitor. Es folgten eine Berufung in die Startelf im Totopokal-Finale gegen Würzburg sowie mehrere Einwechslungen in der Drittligahinrunde. Zuletzt schaffte er es wegen Hüft- bzw. Leistenproblemen häufig leider nicht mehr in den Kader.

Wir drücken ganz fest die Daumen, dass Ngounou in Zukunft von (größeren) Verletzungen verschont bleibt und seine fußballerische Entwicklung bei den Löwen kontinuierlich weitergeht! Vielleicht gratulieren wir in einem Jahr dann schon einem Löwenprofi, der in aller Munde ist.

Ois guade, Johann!

FOTO: TSV 1860

Daniel Wein – Verdacht auf Muskelverletzung – News vom TSV 1860

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Daniel Wein hatte sich vor dem Spiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching beim aufwärmen verletzt und war deshalb kurzfristig ausgefallen.

Verdacht auf Muskelverletzung im Aduktorenbereich

Am Samstag vormittag teilte TSV 1860 – Pressesprecher Rainer Kmeth mit: “Es gibt den Verdacht auf eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich. Er geht am Montag ins MRT.”

Die Löwen hatten das S-Bahn Derby gegen die Spielvereinigung aus Unterhaching mit 3:1 gewonnen.

 

Benny Lauth: Ausgebautes Grünwalder Stadion wäre Ideallösung für 1860!

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Am gestrigen Freitag Nachmittag fand der zweite Stammtisch der Löwen-Fans im Bayerischen Landtag statt. Wie Initiator Martin Hagen (FDP) mitteilte, gebe es sowas bei keinem anderen bayerischen Verein. Besonders stolz war er auf den Stargast: Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth nahm an der Videokonferenz teil und stellte sich den Fragen der zugeschalteten Politiker und Pressevertreter. Dabei überraschte Lauth mit der Aussage, er sehe ein ausgebautes Grünwalder Stadion als Ideallösung für den TSV 1860.

Online-Stammtisch

Während beim ersten Stammtisch der Landtagsabgeordneten Löwen-Präsident Robert Reisinger noch persönlich und vor Ort teilnehmen konnte, musste man diesmal auf eine virtuelle Veranstaltung ausweichen. Dennoch fanden sich 15 Teilnehmer im Online-Meeting zusammen und diskutierten zahlreiche Themen rund um die Löwen. Erstaunlicherweise nahm das aktuelle Geschehen beim TSV 1860 nur einen relativ kleinen Raum innerhalb der Diskussion ein. Auf die Frage seitens sechzger.de, was Lauth von der soeben bekanntgegeben Aufstellung der Löwen gegen Unterhaching mit zahlreichen jungen Spieler halte, antwortete Lauth:

“Der Trainer sieht die Spieler ja jeden Tag im Training und kann sicher gut einschätzen, wer zu dem Gegner passt. Belkahia ist ein interessanter Spieler und Niklas Lang wird seine Sache hoffentlich auch gut machen.”

Insgesamt stellte Lauth Michael Köllner ein durchwegs positives Zeugnis aus, gab jedoch zu bedenken, dass die nachrückenden Jugendspieler bei weitem nicht das Niveau hätten wie zu seiner Zeit, als 1860 in der Bundesliga spielte.

Lauth-Rückkehr zum TSV 1860?

Natürlich wurde der ehemalige Stürmer auch gefragt, ob er sich eine Rückkehr zu den Löwen vorstellen könne. Zuletzt hatte sich Lauth des Öfteren zu Themen rund um den TSV 1860 geäußert, jedoch bislang noch kein Amt angestrebt. Darufhin antwortete der 39-Jährige, er verfolge die Löwen durchaus, seine Meinung sei aber “immer von außen”. Es habe zwar durchaus schon mal Gespräche gegeben, aber nichts Konkretes. Schön langsam kribbelt es bei Lauth jedoch wieder, wie er verriet:

“Ich habe es genossen, Abstand zu haben. Aber ich merke schön langsam, dass ich den Wettbewerb vermisse – das Gewinnen, das Verlieren. Deswegen geht die Tendenz immer mehr dazu, wieder im Verein zu arbeiten. Und natürlich spielt da 1860 eine große Rolle. Aber es muss alles passen.”

Trainer oder Funktionär?

Auf die Frage von sechzger.de, ob er sich eher als Trainer, im NLZ oder als Funktionär sehe, antwortete Lauth, der sich im Bereich Sportmanagement intensiv fortgebildet hat:

“Ich sehe mich nicht auf der Trainerposition, sondern neben dem Platz, im Sportmanagement. Aber am Ende wird man sehen, was dabei rauskommt. Es geht um die Planung, um die Zukunft. Und natürlich wäre 1860 mein erster Ansprechpartner.”

Wichtiges Wohlfühlklima

Ein entscheidender Faktor bei der Auswahl des zukünftigen Arbeitgebers sei natürlich, dass er sich auch in der Stadt wohlfühle, so Lauth. Während seiner Zeit in Hannover sei das beispielsweise nicht der Fall gewesen und so sei er wahnsinnig froh gewesen, danach wieder nach München zurückkehren zu können. Als tollstes Stadionerlebnis seiner Karriere bezeichnete Lauth, der aktuell als Experte bei DAZN beschäftigt ist, übrigens die Heimspiele während seiner Zeit beim HSV.

In München habe er im Olympiastadion, in der Allianz Arena und im Sechzgerstadion gespielt. Bei ausverkauftem Haus fand er die Atmosphäre in allen drei Stadien super, aber “es ist natürlich klar, dass im Grünwalder Stadion” bei 15.000 Zuschauern mehr rüberkommt als in der Arena.” Dennoch sehe er die derzeitige Stadionlösung in Giesing sehr kritisch.

Lauth: Ausgebautes Grünwalder Stadion wäre Ideallösung für 1860

Gegenteilig äußerte sich Max Deisenhofer (Grüne) in der Stadionfrage. Er empfindet seit der Rückkehr nach Giesing eine Aufbruchstimmung bei den Löwen, man sei wieder näher zusammengerückt. Dem konnte Lauth nicht widersprechen und fügte auch bei, dass es nun im Umfeld der Löwen “endlich mal ruhig zugehe”. Zudem überraschte Lauth mit der Aussage:

“Ein ausgebautes Grünwalder Stadion wäre sicher die Ideallösung für den TSV 1860!”

Damit meinte der Ex-Profi jedoch nicht die angedachte Lösung mit 18.000 Plätzen und Zweitligatauglichkeit, sondern eine deutlich umfangreichere Option. Zudem stellte Lauth klar, dass es ihm schwer falle, Heimspiele gegen den KFC Uerdingen zu akzeptieren, wenn man doch eigentlich gegen Borussia Dortmund spielen wolle.

Klar, kann man so sehen – muss man aber nicht! Wie wir alle wissen, ist das Leben kein Wunschkonzert… Demut ist angesagt und dazu gehört auch, erstmal kleinere Brötchen zu backen statt sofort wieder Luftschlösser zu bauen. Und da schließt sich der Kreis wieder, denn mit ähnlichen Worten hatte sich Martin Hagen auf einer der letzten Mitgliederversammlungen des TSV 1860 ebenfalls zu Wort gemeldet.