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Der Sieg des TSV 1860 gegen Unterhaching in der TAKTIKTAFEL-Analyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL-Analyse des Spiels TSV 1860 München gegen die SpVgg Unterhaching, mittlerweile auch S-Bahn Derby genannt.

In einem optisch insgesamt relativ ausgeglichenen, aber durch viele Unterbrechungen sehr zerfahrenen Spiel, erarbeiteten sich die Löwen gegen die SpVgg Unterhaching etwas glücklich für den TSV 1860 – aber sicherlich nicht unverdient – einen 3:1 Sieg. Sehen wir uns mal genauer an, warum das ein wenig glücklich war.

Statistiken zum Spiel

  • Ballbesitz: TSV 1860 40%, SpVgg Unterhaching 60%
  • Schüsse (davon aufs Tor): TSV 1860 10 (4),  SpVgg Unterhaching 7 (2)
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 78%, SpVgg Unterhaching 76%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 60%, SpVgg Unterhaching 56%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 9,75; SpVgg Unterhaching 6,16

Die Gäste aus der Vorstadt kamen wie erwartet mit einem 4-2-3-1 auf den Platz, nichts Neues also. Mit Schröter und Greger in der Anfangsformation war die Mannschaft von Arie van Lent allerdings im Vergleich zum Duisburg-Spiel auf zwei Positionen verändert worden. Schröter spielte für den gelbgesperrten Heinrich und Greger für Stierlin. Marseiler kam deshalb wieder auf dem linken Hachinger Flügel als Offensivspieler zum Einsatz, Schröter dafür rechts. Müller rückte aus der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld, seinen Part dort übernahm Greger.

Taktische Umstellung beim TSV 1860

Löwencoach Michael Köllner setzte zum ersten Mal in dieser Saison nicht auf ein 4-1-4-1, sondern auf ein 3-5-2 mit stark defensiv ausgerichteten Flügelspielern im Mittelfeld. Steinhart, der sonst auf der Position des linken Verteidigers spielt, nahm diesen Platz auf dem linken Flügel ein, Biankadi rechts. Hatte der Gegner den Ball im letzten Drittel der Löwen, verschob sich das 3-5-2 zum 5-4-1. Für Steinhart änderte sich faktisch nicht viel für sein Spiel abgesehen davon, dass er mehr Freiheiten nach vorne genoss. Biankadi wirkte durch die ihm auferlegte defensive Variante etwas gehemmt und im Spiel nach vorn agierte er bisweilen unglücklich. Er hat, wenn er den Ball tief in der Hachinger Hälfte bekam, einige wenige falsche Entscheidungen getroffen, die dann zu Ballverlusten führten. Schwamm drüber.

In diesem Spiel war die Defensivarbeit Biankadis auf dem Flügel eindeutig wichtiger, um ein wenig Druck vom Debütanten Lang zu nehmen. Seine Werte in der Defensivarbeit zeigen das auch deutlich. Nur drei verlorene Duelle in der Verteidigung, drei von vier lose Ball Duelle gewonnen und vier abgefangene Pässe in der eigenen Hälfte bei nur einem begangenen Foul lesen sich für einen Spieler, dessen tägliches Brot eigentlich die Offensive ist, nicht ganz so schlecht.

Änderungen in der Startaufstellung

Personelle Wechsel in der Defensive wurden durch die Sperren von Salger und Willsch sowie durch die Verletzung des defensiven Mittelfeldspielers Daniel Wein, der sich beim Warmmachen eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen hat, nötig. Dennis Dressel, normalerweise der Box-to-Box Spieler im 4-1-4-1 System von Trainer Köllner, rückte auf die ihm nicht fremde Position im defensiven Mittelfeld. Niklas Lang kam für Willsch und Erdmann für Salger in die Abwehrkette. Dressels Position als Box-to-Box Spieler übernahm Erik Tallig.

Die für die Spielvereinigung Unterhaching wohl unerwartete Systemänderung änderte allerdings nicht viel an der taktischen Herangehensweise in der Offensive der Löwen.

Die Anfangsphase: 1860 gegen Unterhaching hinten gefordert

Da die Spielvereinigung Unterhaching im Sturm jedoch sehr variabel auftrat, gab es sowohl Verschiebungen zu einer asymmetrischen Fünferkette als auch zu einer flachen Fünferkette. In einigen Situationen auch zu einer Viererkette, wenn Dressel sich weiter zurückfallen lassen musste als vom System vorgesehen. Das lag an einem oder beiden Flügelspielern, die sich dann noch weiter vorne befanden.

Bis die Mechanismen im Defensivverbund des TSV 1860 München wirkungsvoll griffen, dauerte es ca. eine halbe Stunde. In dieser ersten halben Stunde des Spiels konnten die Gäste immer wieder gefährlich an und in den Strafraum der Löwen vordringen.

Die Hachinger erspielten sich in dieser Zeit einige Gelegenheiten. Aufgrund schlechter Anspiele in die Spitze oder miserabler Ballverarbeitung seitens der Hachinger kam nichts Zählbares dabei heraus. Auch die Anzahl der Bälle, die der Gegner in den Strafraum der Sechzger spielen konnte, war im Gegensatz zu Spielen im 4-1-4-1 in der Anfangsphase eher hoch. Elf Bälle wurden in dieser Zeit von der SpVgg in die Box gespielt, was zu sieben Ballkontakten der Hachinger dort führte.

Die Löwen erwachen

Nach Ablauf der ersten halben Stunde griffen aber dann die Automatismen bei den defensiven Verschiebungen und der TSV 1860 München saß, gegen eine sich redlich bemühende Unterhachinger Mannschaft, fester im Sattel. Auch offensiv kamen die Löwen, die bis zu diesem Zeitpunkt nur einmal gefährlich vor dem Hachinger Tor zu sehen waren, danach besser ins Spiel.

Aber wirkliche Dominanz strahlten die Löwen in keiner Phase des Spiels aus. Zu bissig und giftig wehrten sich die Spieler aus der Vorstadt. Diese Giftigkeit in Person von Schwabl wurde in Minute 35 dann mit einem Freistoß geahndet.

Das 1:0 für die Löwen

Nach einem durch Lex in der 35. Minute herausgeholten Freistoß schlägt Neudecker den Ball in den Fünfer zentral vor dem Tor. Torwart Coppens kann diesen nicht wie wohl geplant wegfausten. Daher prallt der Ball von Stroh-Engels Schulter zu Erdmann zurück, der etwa sieben Meter vor dem Tor nicht lange fackelt und den Ball volley in die Maschen drischt.

Dieses Tor zog den Hachingern erst einmal den Zahn. Bis zum Pausentee konnte die bis dahin gefährlichere Mannschaft nicht mehr glänzen. Brachten die Vorstädter in der ersten halben Stunde noch elf Mal den Ball in den Strafraum der Löwen, woraus insgesamt sieben Ballkontakte in der Box für die Hachinger entstanden, gelang das nur noch zwei weitere Male bis zum Halbzeitpfiff. Daraus resultierte eine nicht weiter erwähnenswerte Chance für Marseiler in der 41. Minute. Die Löwen brachten ihr Pressing nun auch besser als noch zuvor auf den Platz. So hatte Unterhaching zwar mehr, aber viel ineffektiven Ballbesitz in dieser Phase. Neun Rückpässe und viele Querpässe während der letzten Viertelstunde vor der Pause zeigen das deutlich auf.

Nach Wiederanpfiff

Nach der Pause zeigte sich ein Spiel mit allerdings jetzt großen Ballbesitzvorteilen für die SpVgg. Die erste wirkliche Chance hatten jedoch die Löwen in Minute 51 nach einer sehr guten Pressingaktion tief im letzten Drittel des Gegners durch Erik Tallig, der vielleicht ein wenig zu lang mit seinem Schuss, den er ans Lattenkreuz zimmerte, gewartet hat. Wenige Minuten später, genauer in der 56. Minute, brachte die erste Ecke von Haching in der zweiten Halbzeit den Ausgleich.

Der 1:1 Ausgleichstreffer

Von der linken Hachinger Seite bringt Schröter den ruhenden Ball punktgenau auf den Kopf von Göttlicher. Belkahia kann diesen Kopfball noch von der Linie kratzen, allerdings fällt das Leder Müller drei Meter vor dem Tor vor die Füße. Er zieht ab und erzielt das zu diesem Zeitpunkt absolut verdiente 1:1.

Nach dem Ausgleich besannen sich die Löwen wieder mehr auf ihr Spiel und die Ballbesitzquote stieg stetig an. Haching konnte in den Folgeminuten nicht mehr ins letzte Drittel der Löwen vorstoßen. Drei mal hingegen kamen die Löwen in den Hachinger Strafraum. In der 66. Minute dann auch erfolgreich.

Die erneute Führung des TSV 1860, das 2:1 gegen Unterhaching

Nach einem Einwurf von Phillipp Steinhart kommt der Ball auf der linken Seite etwa zwanzig Meter vor der Grundlinie zu Tallig. Dieser stetzt sich gut gegen Müller durch und spielt auf Stefan Lex, der von links in den Strafraum eindringen will. Dabei stört ihn Göttlicher und Lex verliert das Leder. Tallig, der hinter Lex lauert, kommt erneut an den Ball und spielt auf den aus der Tiefe antrabenden Steinhart. Dieser wiederum löffelt eine parabolische Flanke sehr hoch in den Strafraum an die Grenze des Torraums, wo Mölders den aus dem Kasten kommenden Coppens gut wegblockt. Coppens kann den Ball nur kerzenartig hoch abklatschen und verliert, wegen Mölders hartem aber absolut fairen Einsatz, dabei das Gleichgewicht und fällt um. Als die Kerze sich wieder nach unten bewegt, verwandelt Mölders per Fallrückzieher zum 2:1. Ein glasklares Tor des Monats.

Nach dem erneuten Führungstreffer unserer Löwen wurde das Spiel noch zerfahrener als es eh schon war. Beide Mannschaften sparten nicht mit Fouls, die Hachinger aber auch hier wie beim Ballbesitz mit numerischen “Vorteilen”. Tatsächlich pfiff aber Schiedsrichter Badstübner nicht jeden Zweikampf, der geahndet hätte werden müssen. Speziell Marseiler, der wiederholt den Debütanten Lang niederstreckte, hatte viel Glück mit den Entscheidungen des Unparteiischen.

Der Todesstoß, das 3:1

Nach einem Freistoß für Unterhaching von der linken Hachinger Seite durch Schwabl faustet Marco Hiller das Leder zu Anspach an die linke Strafraumgrenze. Der legt den Ball weiter nach rechts zu Mensah. Mensah will halbrechts vor dem Strafraum mit der Kugel nach vorne in die Box der Löwen eindringen. Der sehr dynamisch herausrückende Löwe Steinhart kann aber den zu weit vorgelegten Ball erobern und startet einen Konter.

Mit Biankadi und Lex im Schlepptau stürmt Steinhart 65 m über den Platz nach vorne. Nachdem Lex ihn rechts überholt hatte, spielt Steinhart ihn an. Lex bekommt den Ball zwar an den Fuß, aber das Leder verspringt. Geistesgegenwärtig holt sich Steinhart den Ball vor den Abwehrspielern der Hachinger zurück. Er geht in Richtung rechter Torpfosten und schießt. Coppens kann abwehren. Steinhart bekommt jedoch den Ball wieder und verlagert das Geschehen nach rechts, indem er durch den Sechzehner nach außen kreuzt und in Richtung Auslinie trabt. Von dort spielt er dann Mölders an, der an der rechten Strafraumgrenze den Pass erwartet. Mölders spielt eine flache Flanke diagonal in den Fünfer und Lex, der aus dem Hintergrund einläuft, verwandelt sicher zum vorentscheidenen 3:1 in der 80. Minute.

Nach diesem Treffer, der hoffentlich den Knoten bei Lex endlich zum Platzen gebracht hat, war bei Haching mehr oder weniger die Luft raus. Der TSV 1860 München verteidigte in den verbleibenden Minuten gut und setzte kleine Nadelstiche nach vorn. Gefährlich für das Tor der Hachinger war aber bis auf eine Situation kurz vor dem Abpfiff, als Mannhardt im Fünfer den Ball nicht mehr erreicht, nichts mehr. Ein Fun Fact aus der Schlussphase ist, dass Biankadi für ein paar Minuten nominell tatsächlich Rechtsverteidiger in einer Viererkette war, als Michael Köllner Greilinger für Lang einwechselte.

Fazit zum Heimsieg des TSV 1860 gegen Unterhaching

Ein brutal zerfahrenes Kampfspiel mit insgesamt 59 Einwürfen und 37 gepfiffenen Fouls sowie mehreren längeren Verletzungsunterbrechungen geht aufgrund der starken Anfangsphase der Gäste glücklich, aber letztendlich wegen der Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten, die der TSV 1860 München in diesem Spiel an den Tag legte, verdient mit einem Sieg unserer Löwen in die S-Bahn Derby Geschichte ein. In der Spieleröffnung waren die Hachinger einfach zu ideenlos, im gesamten Spiel verbuchten sie 81(!) Rückpässe. 49 davon gingen zum Torwart oder den Innenverteidigern. Zum Vergleich: Der TSV 1860 hat im gesamten Spiel nur 26 Rückpässe gespielt.

Niklas Lang hat finde ich ein Debüt gefeiert, dass man als in Ordnung einstufen darf. Mit Marseiler hat er sich auf jeden Fall packende Zweikämpfe geliefert. Und wenn wir ehrlich sind hätte Marseiler für mindestens eins der drei Fouls an Lang, die nicht gepfiffen wurden, den gelben Karton verdient gehabt. Drei Punkte in so einem hart umkämpften Spiel sind Gold wert. Lex als zweiter Stürmer hat mir übrigens gut gefallen. Er hat insgesamt vier Freistöße herausgeholt (einer davon führte zum 1:0), eine für einen Stürmer gute Passquote von 63%, 43% seiner Offensivduelle gewonnen (offensive Zweikampfwerte sind bei Stürmern ab 33% als normal und ab 40% als gut zu werten) und was am wichtigsten ist: Er hat ein Tor geschossen. Ein richtig schönes “Abstauber” Stürmertor. Weiter so Stefan!

Dreckig gewonnen. Weiter geht’s nach Duisburg, dort haben wir eine Rechnung zu begleichen.

 

Unsere Datenquelle: wyscout

Sportclub Verl nächste Saison Heimspiele in Gütersloh?

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Trägt der SC Verl nächste Saison seine Heimspiele in Gütersloh aus?

Der TSV 1860 musste dieses Jahr wie viele andere Vereine auch zum Auswärtsspiel nach Verl noch nach Paderborn fahren (Beitragsbild). Nächstes Jahr könnte es für ihn und die anderen Vereine in der dritten Liga nach Gütersloh gehen.

Gespräche über Zusammenarbeit

Der Sportclub Verl und der FC Gütersloh haben Gespräche über eine Zusammenarbeit im Ohlendorf Stadion im Heidewald aufgenommen. Das berichtet der FC Gütersloh auf seiner Homepage:

Der Sportclub hat Interesse bekundet, in der kommenden Saison seine Heimspiele in der 3. Liga in Gütersloh auszutragen. Der FC Gütersloh steht dem Verler Anliegen positiv gegenüber und unterstützt das grundsätzlich.

Beim Lizenzantrag für die kommende Saison hat der Sportclub Verl das Stadion am Lotter Kreuz der Sportfreunde Lotte, die eigene Sportclub Arena in Verl und das Ohlendorf Stadion im Heidewald als mögliche Heimspielstätten angegeben.

Ob und unter welchen Auflagen Spiele der 3. Liga in Gütersloh möglich sind, wird das weitere Zulassungsverfahren beim DFB ergeben.

Die Details einer möglichen Zusammenarbeit zwischen dem Sportclub Verl, der Stadt Gütersloh und dem FCG werden in weiteren Gesprächen geklärt.</em

Über das Ohlendorf Stadion im Heidewald / Heidewaldstadion

Das Heidewaldstadion heißt durch einen Sponsorenvertrag offiziell “Ohlendorf Stadion im Heidewald. Es ist das größte Stadion in Gütersloh und dient in erster Linie als Spielstätte des FC Gütersloh.

Der FSV Gütersloh trägt seine Heimspiele seit 2012 in der Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück aus. Er nutzt das Ohlendorf Stadion im Heidwald lediglich als Ausweichspielstätte.

Das Stadion bietet insgesamt 12.500 Plätze und ist derzeit für etwa 8.400 Zuschauer zugelassen. (Quelle: Wikipedia)

Sechzig um sieben: News rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen! Es ist Dienstag und nach dem trainingsfreien Montag startet Michael Köllner heute die Vorbereitung für den Auftritt beim MSV Duisburg am Samstag. Dazu bittet er seine Löwen am frühen Nachmittag auf den Trainingsplatz (Shop und Stüberl haben nach wie vor geschlossen). Ansonsten gibt es nichts von der Grünwalder Straße und rund um den TSV 1860 München zu vermelden, was wir Euch nicht schon kundgetan hätten. Am Abend steht dann das Nachholspiel Viktoria Köln gegen Magdeburg auf dem Programm, Anpfiff ist bereits um 17:00h (wer legt eigentlich diese Anstoßzeiten fest???).

Taktiktafel zum Mittagessen

Wenn Euch Bene Lankes im Stüberl schon nicht den Gaumen verwöhnen kann, muss Bernd Winninger eben einspringen. Kurz vor dem Mittagessen wird er die TAKTIKTAFEL zücken und den Sieg gegen die Elf mit dem Bob Wappen nochmal genau für Euch filettieren. Dann könnt Ihr Euch die drei Punkte nochmal auf der Zunge ergehen lassen.

Montagsspiel der dritten Liga

Gestern spielten bereits unsere Nachbarn aus der Seitenstraße beim SV Waldhof. Das Spiel endete leistungsgerecht 2:2. Donkor konnte die Mannheimer zwei Mal in Führung bringen (10. und 33. Minute), die Roten glichen jeweils aus (Feldhahn, 16. Minute, und Scott, 47. Minute).

News aus der dritten Liga

Ponomarev wieder ans Ruder der Uerdinger Arche?

Während Trainer Stefan Krämer Trainingsbedingungen einer Betriebsmannschaft beklagt, haben sich die neuen Kapitäne der Arche von der Noah Group wohl immer noch nicht bei Krefelds selbsternanntem sportlichem Aushängeschild blicken lassen. Stattdessen musste gestern wohl der ehemalige Investor und Präsident des e.V., Mikhail Ponomarev, einspringen und den Spieltrieb für den Monat März sichern, nachdem das Insolvenzgeld für die Spieler nur bis Ende Februar lief. Ebenso ist unklar, welchen Spielort die Uerdinger in den gestern einzureichenden Lizenzantrag für die kommende Saison geschrieben haben. Gerüchteweise ist von Lotte die Rede. Falls das so kommende sollte, schlagen wir vor, den Grotifant in Lottifant umzubenennen.

Neues Trainerduo in der Seitenstraße

Ab kommender Saison übernehmen Ex-Löwe Danny Schwarz und Martin Demichelis im Gespann die U23 der Seitenstraße. Der aktuelle Trainer Holger Seitz wird sich dann wieder ins Management zurückziehen. Seitz wurde übrigens mit zwei Spielen Sperre vom DFB belegt, da er nach seiner vierten gelben Karte, eigentlich beim Spiel gegen Dresden gesperrt gewesen wäre, aber trotzdem auf der Trainerbank Platz nahm. Da dachte man wohl wieder, dass für den FC Bayern Sonderregeln gelten…

Damit wünschen wir Euch einen erfolgreichen Dienstag und guten Appetit bei der TAKTIKTAFEL. Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt natürlich wie immer bei uns. BLAU BLEIBEN.

 

 

Sechzig@18:60 – Junglöwen beim TSV 1860 & 10 Jahre Roller Derby

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Hui, für einen Montag war doch ganz schön viel los heute bei sechzger.de – und das, obwohl wir unsere allseits beliebte TAKTIKTAFEL-Analyse diese Woche ausnahmsweise auf Dienstag verschieben müssen. Dennoch gab es einiges zu berichten und mit dem Jubiläum “10 Jahre Roller Derby” sowie den bevorstehenden Terminen von Penta 1860 haben wir sogar noch was Neues in der Tageszusammenfassung.

Daniel Wein verletzt

Beginnen wollen wir aber wie gewohnt mit den Profi-Fußballern. Heute erreichte uns die Meldung, dass Mittefeldspieler Daniel Wein am kommenden Wochenende beim MSV Duisburg nicht für die Löwen auflaufen kann. Er leidet unter einer Muskelverletzung im Adduktorenbereich. Ob er bis zum Auswärtsspiel in Halle wieder einsatzbereit ist, wird sich zeigen.

Junglöwen im Profikader

Daniel Wein ist auch direkt eine gute Überleitung zum nächsten Thema, denn unsere Nummer 17 war bereits in der Jugend beim TSV 1860 aktiv, durchlief also das NLZ. Im aktuellen Profikader befinden sich sage und schreibe 18(!) Spieler, die bereits im Juniorenbereich bei 1860 kickten. Rekordverdächtig und ein Beweis für die tolle Jugendarbeit bei Sechzig!

One year ago…

…ein Jahr wie eine Ewigkeit! Welch gelungene Einleitung mit Falco-Zitat, die Christian Jung gewählt hat, um daran zu erinnern, dass das letzte Spiel im Sechzgerstadion vor Zuschauern tatsächlich schon wieder ein Jahr her ist. Wer erinnert sich noch an das megaspannende und emotionale 4:3 gegen den Chemnitzer FC?

10 Jahre Roller Derby beim TSV 1860

10 Jahre wer oder was? Roller Derby, sehr geehrte Damen und Herren! Und um noch eins draufzusetzen: Munich Dynamite, das Team des TSV 1860 München e.V., wurde 2019 Deutscher Meister in dieser spektakulären Sportart. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des Hauptvereins gerne einlesen!

Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und drücken Euch die Daumen, dass Ihr bald wieder sporteln und weitere Erfolge erzielen könnt!

Penta 1860: Bevorstehende Termine

Wenn wir schon beim e.V. sind, dann legen wir Euch natürlich auch gerne noch die bevorstehenden Termine des League of Legends-Teams von Penta 1860 ans Herz. Dort geht die Saison der Prime League (höchste nationale Spielklasse) in die Schlussphase und die Spieler würden sich über Untestützung sehr freuen. Alle Partien werden auf Twitch gestreamed.

Beitragsbild: TSV 1860 München e.V.

TSV 1860: Muskelverletzung bei Daniel Wein

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Muskelverletzung bei Daniel Wein

Auf Daniel Wein muss der TSV 1860 mindestens beim Auswärtsspiel am Samstag beim MSV Duisburg verzichten. Der Spieler zog sich eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich zu.

Verletzung beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen Unterhaching

Die Verletzung zog sich Wein beim Aufwärmen vor dem Heimspiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching zu. Für ihn rückte Erik Tallig in die Startelf.

Zuvor hatte er bislang in jedem Spiel für die Löwen gespielt – außer beim Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim. Damals hatte er wegen einer Gelbsperre pausieren müssen.

Nun bestätigte eine eingehende Untersuchung der Vereinsärzte die am Wochenende geäußerte Vermutung “Verletzung im Adduktorenbereich”. Das bestätigte der TSV 1860 auf der offiziellen Vereinshomepage.

Wann er wieder mit der Mannschaft trainieren kann und wie schnell er den Löwen auch wieder in Spielen zur Verfügung steht, entscheidet der Therapieverlauf.

Wir wünschen ihm eine schnelle Heilung und vollständige Genesung.

Vor einem Jahr: TSV 1860 vs. Chemnitz – das letzte Heimspiel vor Zuschauern…

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2020 02 29 1860 Chemnitz Endstand zuschauer

„One year ago. Ein Jahr wie eine Ewigkeit…“ Mit dieser Textzeile beginnt ein Song von Falco aus dem Jahr 1986, der sich im Herbst dieses Jahres zwei Wochen lang auf Platz 1 der deutschen Single-Charts befand. Vor einem Jahr empfing der TSV 1860 den Chemnitzer FC. Der Titel des besagten Liedes – und darin liegt dann gleich ein in die Zukunft gerichteter Wunsch – lautet: Coming home.

Der 29. Februar – kein Tag wie jeder andere

Es ist vielleicht kein Zufall, dass der letzte Auftritt des TSV 1860 München vor eigenen Fans im Sechzgerstadion an einem Tag stattfand, den es nur alle vier Jahre gibt. Für die meisten Anhänger in weiß und blau war der 29. Februar 2020 ein denkwürdiger Tag. Der Tag, an dem sie – die Jena-Fahrer einmal ausgenommen – zum letzten Mal ihre geliebten Löwen live im Stadion unterstützen durften. Da es diesen Tag im Jahr 2021 naturgemäß nicht gibt, ist formal also heute der Jahrestag des letzten Auftritts von Sechzig vor Zuschauern auf Giesings Höhen.

Gewiss kein Zufall ist es, dass ausgerechnet dieses letzte Heimspiel für sehr lange Zeit, deren Ende aktuell auch noch gar nicht absehbar ist, eine Dramaturgie bereithielt, die ihresgleichen sucht. Schließlich ist es immer noch der verrückte und unberechenbare TSV 1860, dem wir anhängen.

Die Vorgeschichte

Versetzen wir uns ein Jahr zurück: Es ist ein vorfrühlingshafter Samstagnachmittag. Nach ein paar kälteren Tagen ist das Thermometer in München wieder auf angenehme 16 Grad gestiegen und 15.000 Fußballanhänger finden sich erwartungsfroh an der Grünwalder Straße ein. Der Gast, der Drittligaaufsteiger aus Sachsen liegt mit 31 Punkten knapp vor der Abstiegsregion, die Löwen mit fünf Punkten mehr auf dem 9. Tabellenplatz. Seit dem Einstieg von Trainer Michael Köllner ist das Team des TSV 1860 in zehn Spielen ungeschlagen geblieben, hat aber im heute zu Ende gehenden Februar noch nicht gewonnen, sondern viermal Unentschieden (zuletzt dreimal 1:1) gespielt. Heute soll es wieder mal mit einem Dreier klappen!

Ein Tor, zwei Assists – Stefan Lex mit einer bärenstarken Leistung an diesem Tag

0:2, 3:2, 3:3 – und dann pure Extase!

Die Ernüchterung läßt jedoch nicht lange auf sich warten: Um 14:37 Uhr erzielt ein gewisser Erik Tallig bereits das 0:2 und die Löwen scheinen an diesem Nachmittag erstmals unter dem neuen Coach auf der Verliererstraße. Dann erzielt Stefan Lex kurz vor dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer und bei den Fans keimt wieder Hoffnung, dass man dieses Spiel vielleicht doch noch zu den eigenen Gunsten entscheiden kann. Die zweite Halbzeit stürzt alle im Stadion Anwesenden in ein emotionales Wechselbad. Druckvoll kommt das Team in den weißen Trikots aus der Kabine und auch schnell zur Führung: Ein Doppelschlag in den Minuten 56 (Foulelfmeter Gebhart) und 58 (Sascha Mölders) bringt die Löwen in Front – für kurze sieben Minuten. Denn dann erzielt der ehemalige Löwen-Amateur Philipp Hosiner nach einem Alleingang eines seiner 19 Saisontore und läßt wieder den CFC samt mitgereistem Anhang in der Ostkurve jubeln.

Der letzte Torjubel mit Fans auf Giesings Höhen für lange Zeit. Löwen stürmen Richtung Stehhalle…
…und feiern den Siegtorschützen, der sich das Trikot vom Leib reisst

25 Minuten lang sieht es nach dem fünften Unentschieden in Serie aus, dann kommt der Moment von Prince Owusu: Stefan Lex tritt bereits am Ende der angezeigten Nachspielzeit die letzte Ecke des Spiels von der rechten Seite. Die Nummer 21 der Löwen steigt am Fünfmeterraum am höchsten und köpft den Ball wuchtig in die linke Ecke. Was sich anschließend abspielt ist mit Worten kaum zu beschreiben.
Deswegen haben wir auch ein Video davon für Euch. Drei Minuten zum genießen:

Was würden wir dafür geben…?

Im Rückblick und mit der Distanz von einem Jahr wirkt die zweite Halbzeit und das furiose Finale dieses Spiels an jenem 29. Februar 2020 wie eine lange geplante Abschiedsparty, deren Bestimmung zu diesem Zeitpunkt nur noch keiner ahnte. Letzten Freitag stieg bereits das 22. Geister-Pflichtspiel der Löwen auf Giesings Höhen. Die Rückschau auf ein – aufgrund der wenig später alles dominierenden Pandemie – bedeutendes Spiel in der Löwenhistorie schließt mit einem weiteren Zitat aus dem eingangs schon zitierten Song des Popgiganten aus Österreich. Diesem geringfügig modidizierten Satz können sich sicher alle Leser uneingeschränkt anschließen: „I would give anything to see Sechzig again…“

Die aktuellen Junglöwen im Kader des TSV 1860 München (Teil 2)

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die Bayerische Junglöwen

Heute Vormittag haben wir euch in Teil 1 unsere Junglöwen im Tor und der Abwehr vorgestellt. Nun folgen das Mittelfeld und der Sturm in Teil 2 unserer Übersicht.

Das Mittelfeld

Marco Mannhardt

Bereits in der Pressekonferenz zum 20.Spieltag erkundigte sich sechzger.de nach der schweren Verletzung von Quirin Moll bei Michael Köllner, ob man nun das Profidebüt des 18-Jährigen in baldiger Zukunft erwarten könne. Nur sechs Spieltage später passierte dann genau das, was Ende Januar auf einem Podcast von zwei selbsternannten Löwen-Experten noch belächelt worden war: Marco Mannhardt durfte seine ersten Minuten Drittligaluft schnuppern und strahlte sichtlich bei der Einwechslung.

Richard Neudecker

Richard Neudecker kam im Sommer 2020 zum TSV 1860 München zurück. Nachdem der Altöttinger vom TSV Buchbach in die U15 der Löwen wechselte und fortan die Jugendmannschaften durchlief, zog es ihn 2016 zum FC St.Pauli nach Hamburg. Einem einjährigen Aufenthalt in Holland, wo er in der 1.Liga beim VVV Venlo (quasi dem VVVV) spielte, folgte mithilfe von Sponsorengeldern die Rückkehr zu Sechzig.

Dennis Dressel

Neben Tom Kretzschmar ist auch Dennis Dressel ein Urgestein bei den Löwen. Bereits seit der U10 spielt der 22-Jährige an der Grünwalder Straße. Zur Saison 2018/19 folgte die Berufung in den Profikader. In der aktuellen Spielzeit erzielte unsere Nummer 14 bereits sechs Treffer, alleine vier davon beim 6:1 gegen den Halleschen FC. Außerdem konnte der Mittelfeldspieler drei Torvorlagen geben.

Ahanna Agbowo

Ahanna Agbowo kickte bereits vor seinem Wechsel zum TSV 1860 im Jahre 2012 in Giesing, genauer gesagt beim TSV Turnerbund. Der letztjährige Kapitän der U19 begann in der U12 und wurde im Sommer gemeinsam mit György Székely und Matthew Durrans in den Profikader berufen. In dieser Saison stand er allerdings noch nicht im Kader. Der zentrale Mittelfeldspieler hat allerdings auch starke Konkurrenz auf seiner Position.

Die Junglöwen im Angriff

Fabian Greilinger

Der in Eggenfelden geborene Fabian Greilinger wechselte 2015 von Wacker Burghausen zum TSV 1860. Zur Spielzeit 2019/20 erfolgte für ihn die Berufung in den Profikader. Direkt am 1.Spieltag durfte er gegen Münster sein Debüt feiern, am Spieltag darauf stand Greilinger gegen Braunschweig das erste Mal in der Startaufstellung.

Milos Cocic

Nur zwei Tage nach Maxim Gresler erblickte Milos Cocic das Licht der Welt und ist somit das Küken der Mannschaft. Der Serbe ist seit der U14 bei Sechzig München und stieg letzte Saison mit der B-Jugend in die Bundesliga auf. Seit dem vergangenen Sommer gehört er der 1.Mannschaft an, stand bisher allerdings noch nicht im Kader.

Lorenz Knöferl

Der dritte im Bunde der unter 18-Jährigen ist Lorenz Knöferl. Er spielt seit der U12 beim TSV 1860 und wurde diese Saison Teil der 1.Mannschaft. Er debütierte am 12.12.2020 gegen Waldhof Mannheim. Nur Lars Bender (8 Tage) und Maxim Gresler (2 Tage) waren bei ihrem ersten Spiel im Profibereich von Sechzig München noch jünger. Er konnte bei seinem dritten Einsatz direkt das wichtige 2:2 gegen Wehen Wiesbaden erzielen.

Johann Ngounou Djayo

Johann Ngounou Djayo feierte vergangenen Samstag seinen 20.Geburtstag. Er ist seit 2014 im Verein und wurde in dieser Saison sechs Mal eingewechselt. Gegen den SC Verl stand er das erste Mal in der Startaufstellung. Ein Highlight markieren sicher auch seine beiden Einsätze für die deutsche U18 im Dezember 2018.

Matthew Durrans

Matthew Durrans wurde in Vancoucer geboren und kam 2013 zum TSV 1860 München (U16). Nach drei Jahren in Giesing schloß er sich dem FC Deisenhofen an. Nach einer weiteren Station beim VfR Garching kehrte Durrans Anfang 2019 zurück zu den Löwen. Er gab, wie auch Knöferl, sein Debüt in der Partie gegen Mannheim. Das war sein bisher einziger Einsatz für die 1.Mannschaft.

Unser Fazit

Dass das NLZ des TSV 1860 München, mittlerweile “die Bayerische Junglöwen” genannt, eine Talentschmiede ist, ist seit längerem bekannt. Viele ehemalige Löwenspieler tummeln sich in den ersten Ligen Europas und haben den Sprung zum Profi geschafft. Aufgrund der finanziellen Lage bleibt Sechzig München nichts anderes über, als verstärkt auf die eigene Jugend zu setzen. Durch die hervorragende Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum kann die Mannschaft optimal mit Spielern aus der eigenen Jugend ergänzt werden. Wobei man angesichts dieser Zahlen nicht gerade von “ergänzt” sprechen kann. 18 (!) Spieler des aktuell 28-Mann starken Kaders wurden mindestens in der A-Jugend beim TSV 1860 München ausgebildet. Das ergibt eine Quote von 64% Junglöwen bei den Profis.

Der TSV 1860 München ist zurecht stolz auf seine eigene Jugend. Wir Löwenfans dürfen es ebenso sein. Auf viele weitere die Bayerische Junglöwen, die es vom NLZ an der Grünwalder Straße 114 in die große Welt des Fußballsports schaffen werden.

Die aktuellen Junglöwen im Kader des TSV 1860 München (Teil 1)

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die Bayerische Junglöwen

Mit Marco Mannhardt und Niklas Lang durften am Freitag gegen Unterhaching zwei weitere Jugendspieler das erste Mal Drittliga-Luft schnuppern. Beide sind eigentlich noch in der A-Jugend spielberechtigt. Doch wieviele Spieler im aktuellen Kader sind eigentlich bereits seit der Jugend beim TSV 1860 München und können somit als Junglöwen bezeichnet werden? Eine Übersicht.

Definition: was ist ein Junglöwe?

Ein Junglöwe ist ein Spieler, der mindestens in der A-Jugend beim TSV 1860 München ausgebildet wurde. Die Mannschaften beginnen allerdings bereits in der F-Jugend (7 – 8 Jahre) und so ist auch ein früherer Einstieg durchaus denkbar.

Wir beginnen unsere Liste von den Torhütern ausgehend. Vorab eine Schätzfrage: was glaubt ihr, wieviele Spieler im 28-Mann-Kader sind ein Junglöwe?

Junglöwen im Tor

Marco Hiller

Die aktuelle Nummer 1 im Tor der Löwen ist seit 2008 im Verein und wurde in der Saison 2017/18 in den Profikader berufen. Seit der U12 schnürt Marco die Fußballschuhe beim TSV 1860 München und ist aus der Startelf aktuell nicht wegzudenken.

Tom Kretzschmar

Sehr zum Leidwesen unserer Nummer 2 beziehungsweise 40, wenn man einen Blick auf sein Trikot wirft. Bereits zwei Mal hatte Tom dieses bereits angezogen und sich bereit gemacht, doch weder nach dem Tritt von Joshua Zirkzee noch nach der Bekanntschaft mit einem Zwickauer durfte Kretzschmar sein Debüt in der 3.Liga feiern. Tom ist dabei ein absolutes Urgestein beim TSV 1860: seit 2008 und somit ab der U8 streift er das weiß-blaue Trikot über. Vor kurzem wurde zudem seine Vertragsverlängerung bekannt gegeben.

György Székely

Auch der dritte Torwart im Bunde ist ein Junglöwe. Der 25-jährige György wurde in Budapest geboren und war Juniorennationalspieler Ungarns. Seit dieser Saison gehört er dem Profikader an und fand in der B-Jugend den Weg in das NLZ der Löwen.

Die Defensive: gespickt mit Junglöwen

Niklas Lang

Der 18-jährige konnte am vergangenen Freitag gegen die Spielvereinigung aus der Vorstadt und damit ausgerechnet gegen den Ex-Verein sein gelungenes Debüt in der 3.Liga feiern. Niklas begann in Unterhaching mit dem Fußball spielen und wechselte 2014 in das NLZ der Löwen.
Ein paar Zahlen zu seinem ersten Profieinsatz: Niklas hatte 48% erfolgreiche Aktionen und gewann 50% seiner Kopfballduelle. Er konnte 11 Mal den Ball erobern und erzielte eine Passgenauigkeit von 68%. Nicht in der Statistik enthalten sind die zahlreichen Fouls, die Niklas Lang einstecken musste. Er steckte diese aber gut weg und ließ sich davon nicht beeindrucken.

Philipp Steinhart

Philipp Steinhart ist seit der U13 beim TSV 1860 München. Von 2014 bis 2017 verbrachte unsere Nummer 36 zwei Jahre eine Straße weiter und ein Jahr im Norden bei den Sportfreunden aus Lotte. Steinhart tritt bei Sechzig München nahezu alle Elfmeter und ist ein sehr sicherer Schütze. Sein Fehlschuss gegen Saarbrücken am 25.Spieltag war der erste verschossene Elfmeter seiner Profikarriere.

Junglöwen Steinhart und Willsch
Philipp Steinhart und Marius Willsch

Leon Klassen

Spät aber dennoch – das ist das Motto bei Leon Klassen. Erst in der A-Jugend wechselte der in Bad Neuenahr-Ahrweiler geborene Verteidiger von der Jugend des 1.FC Köln zum TSV 1860 München. Leon ist Russe und kam in der U17, U18 und U19 Russlands insgesamt sieben Mal zum Einsatz. In der laufenden Saison 2020/21 stand er einmal in der Startaufstellung und wurde sechs Mal von Michael Köllner eingewechselt.

Maxim Gresler

Der in Berlin geborere Maxim Gresler ist fast der Jüngste im Profikader des TSV 1860 München. 2016 wechselte er von der JFG Wolfratshausen zu Sechzig München und spielt seit der U14 in München-Giesing. Am 18.Spieltag wurde er in der Nachspielzeit beim Sieg gegen Bayern II eingewechselt und durfte sich neben dem Sieg über sein Profidebüt freuen.

Marius Willsch

Marius Willsch kam im Sommer 2008 das erste Mal zu den Löwen und spielte fortan in der U17. 2012 wechselte er zur SpVgg Unterhaching. Nach weiteren Stationen in Saarbrücken und Schweinfurt kehrte er 2018 nach dem Auftstieg in die 3.Liga an die Grünwalder Straße zurück. Der 29-Jährige ist in der aktuellen Saison ein absoluter Dauerbrenner und hat über 1.860 Einsatzminuten auf dem Buckel.

Daniel Wein

Daniel Wein spielte bis zu seinem 11.Lebensjahr beim TSV 1860 München. Die restliche fußballerische Ausbildung genoss er (wenn man das denn kann…) in einer Seitenstraße. Von Bayern II ging es in der 3.Liga zum SV Wehen Wiesbaden. Zur Regionalligasaison 2017/18 kehrte Wein, Spitzname “Vino”, zurück an die Grünwalder Straße. Nach seiner Verletzung beim Aufwärmen fällt er vermutlich erst einmal aus. Heute steht ein Untersuchungstermin an,  der Licht ins Dunkel bringen soll.

 

Am Nachmittag folgen in Teil 2 unserer Übersicht das Mittelfeld und der Sturm.

Sechzig um Sieben: Junglöwen, TAKTIKTAFEL und News aus der 3.Liga

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Guten Morgen! Wir starten mal wieder in eine neue Woche mit unseren Löwen, an deren Ende das Auswärtsspiel beim MSV Duisburg ansteht. Unser nächster Gegner konnte gestern in der 3.Liga mal wieder drei Punkte einfahren, steckt aber weiterhin mitten im Abstiegskampf. Leicht wird es also mit Sicherheit nicht. Was euch am heutigen Montag bei sechzger.de erwartet, erfahrt ihr jetzt in Sechzig um Sieben!

Die Junglöwen beim TSV 1860 München

Nach zwei weiteren 3.Liga-Debütanten am Freitag gegen Unterhaching haben wir die freie Zeit am Wochenende genutzt und eine Übersicht über alle Junglöwen im aktuellen Kader des TSV 1860 erstellt. Es sind tatsächlich so viele, dass wir das Ganze in zwei Abschnitte unterteilt haben. Heute Vormittag Tor und Abwehr, am Nachmittag folgen Mittelfeld und Sturm. In einem Mannschaftsteil können übrigens ausnahmslos alle Spieler als Junglöwe bezeichnet werden.

Die TAKTIKTAFEL…

…verschiebt sich auf den morgigen Dienstag. Offensichtlich war das Spiel am Freitag aus statistischer Sicht so interessant, dass uns die Daten erst später als gewöhnlich zur Verfügung stehen. Ich persönlich empfand es am Fernseher eher andersherum, aber unser Taktikfuchs Bernd Winninger wird mich und euch sicher aufklären. 🙂 Bereits bei unserer internen Diskussionsrunde musste ich ihm nach seiner Sprachnachricht irgendwie doch recht geben – wie so oft…

Training

Ohne TAKTIKTAFEL gibt´s auch kein Training. Bevor nicht eine weitere Meinung eingeholt wurde, kann man schließlich auch nicht an den Problemen arbeiten. Daher geht es erst am morgigen Dienstag mit der Vorbereitung auf die Partie in Duisburg los. 😉

Löwe des Spiels

Unser Hauptsponsor die Bayerische ist wieder auf der Suche nach dem eurer Meinung nach besten Spieler vom Freitagabend. Es winkt erneut ein Heimtrikot sowie dieses Mal zusätzlich ein signierter Vereinswimpel. Die Teilnahme ist noch bis 12:00 Uhr möglich, im Anschluss werden sowohl Löwe des Spiels als auch der Gewinner bekannt gegeben.

News aus der 3.Liga

Hansa Rostock plant bereits die Rückkehr der Fans, in Krefeld hat man dagegen mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.
Nachdem die Lage beim KFC Uerdingen bereits geklärt schien, wird das in neuen Berichten wieder dementiert. Bereits gestern Abend berichteten wir, dass die gefundenen Investoren womöglich wieder abspringen wollen. Da ab heute die Kosten der 1.Mannschaft nicht mehr mit staatlichen Insolvenzgeldern gedeckt werden können, bahnt sich für den Rest der laufenden Saison eine spektakuläre Lösung an. Ex-Präsident Ponomarev könnte noch einmal kurzfristig einspringen. Das zumindest berichet der kicker. Wir sind gespannt, ob es denn so kommen wird und unser Spiel am 30.Spieltag noch stattfinden wird. Heute Abend wissen wir wohl alle mehr.
Auch sportlich läuft es alles andere als rund: nach der gestrigen Niederlage steht man aktuell auf einem Abstiegsplatz.

Bis dahin wünschen wir euch einen guten Start in die Woche!

Sechzig @18:60: Der heutige Sonntag aus Löwensicht

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Sechzig @18:60 Uhr: Der heutige Sonntag aus Löwensicht

Guten Abend liebe Löwenfans, was hat der heutige Sonntag aus Löwensicht gebracht?

Zuerst einmal die Erkenntnis, dass die Mannschaften die mit den Löwen um die Spitzenplätze kämpfen gefühlt oftmals mehr als kurz vor knapp ins Tor treffen.

Türkgücü sichert sich immerhin Punkt in der Nachspielzeit

So auch der SV Türkgücü München, der daheim gegen den FSV Zwickau in der 88. Minute mit 0:1 in Rückstand geriet. In der Nachspielzeit war es dann einmal mehr Sararer, der ein Tor für Türkgücü erzielte. So teilten beide Mannschaften die Punkte. Dass man gegen Zwickau daheim auch mal mit 0:1 verlieren kann wenn es blöd läuft, haben wir ja erst vor ein paar Wochen selber gesehen…

KFC Uerdingen verliert gegen Duisburg – Investoren vor dem Absprung?

Im zweiten Spiel des Tages verlor der KFC Uerdingen gegen den MSV Duisburg mit 1:2. Für die Löwen eher uninteressant. Interessanter ist da schon, dass die erst eingestiegenen Investoren offenbar anscheinend schon wieder vor dem Absprung sind. Das berichtet zumindest liga3-news.de

Was tat sich beim TSV 1860?

Kommen wir zum TSV 1860. Dort haben wir gestern Abend bereits berichtet, dass Michael Köllner die Fahnen der Fanclubs in der Kurve gut gefallen haben. Weniger gut gefallen hat das der aktiven Szene, die sich mit einer Stellungnahme via Transparent zu Wort gemeldet hat.
Auf Instagram haben wir euch gefragt, ob euch die Aktion mit den Fahnen in der Westkurve gefallen hat. Nicht repräsentativ natürlich sondern nur ein Indiz. Von den abgegebenen Stimmen fanden es 68% also rund 2/3 gut, der Rest (=1/3) fanden es weniger gut.
Meine eigene Fahne und auch die unserer Gruppe würde ich persönlich wenn ich nicht im Stadion bin/wir sind übrigens nicht aufhängen, ich finde es aber auch absolut ok wenn Löwen-Fans auf diese Weise ihre Unterstützung für die Mannschaft ausdrücken.
Leben und leben lassen…

Hansa Rostock plant die Rückkehr von (wenigen tausend) Fans ins Stadion

Mit Hilfe einer neuen App und Schnelltests möchte der FC Hansa Rostock zumindest 2000 Fans die Rückkehr ins Stadion möglich machen. Die anderen Vereine und auch die Regierung wird hier ganz genau hinschauen ob das möglich ist und wie es funktioniert. In meinen Augen zumindest ein Schritt in die richtige Richtung, denn auf dauerhafte niedrige Infektionszahlen werden wir wohl noch ein paar (viele) Monate warten „dürfen“.

Bar „Herzogs“ schließt ihre Pforten

Solche Ideen kommen für das „Herzogs“ leider zu spät. Die bekannte Bar in Giesing schließt ihre Pforten, auch über Corona hinaus. Wie es an dieser Stelle weitergeht ist uns nicht bekannt.

Was schönes zum Schluss – Groundhopping in Thailand

Zum Schluss schweifen wir noch etwas in die Ferne, nach T-Hailand. Wir haben einen Groundhopping-Bericht inkl. Video. In dem Video findet ihr neben einer halsbrecherischen Mofa-Fahrt durch Bangkok auch jede Menge Pyro im Stadion dort. Wer da wohl dran Schuld war?

Groundhopping Thailand , Thailand ประเทศไทย  – Indonesien 2:0,