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Sechzig@18:60 – Taktiktafel + Blick zurück + Unterhaching

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

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Es war ein eher ruhiger Tag an der Grünwalder Straße; das Löwenstüberl durfte gar nicht erst öffnen, Jugendteams wurden coronabedingt bereits in die Winterpause geschickt und auch die Profi-Mannschaft samt Trainerteam hatten heute einen freien Tag und durften nochmal über die alles in allem sehr unnötige Niederlage am Samstag gegen den MSV Duisburg sinnieren.

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Auch Bernd Winninger hat sich Gedanken bezüglich der Heimniederlage gemacht, das Ganze taktisch und analytisch betrachtet und Euch eine Taktiktafel zusammengeschustert, die zeigt, dass die Löwen per se nicht schlecht gespielt haben, im letzten Drittel jedoch zu unkonzentriert und zu wenig zwingend agierten.

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Wenig Grund zur Freude hatten die Fans des TSV 1860 auch heute vor 29 Jahren, als die Zweitligatruppe um Berg, Miller, Maurer, Kneißl und Schmidbauer gegen den FC Carl Zeiss Jena im Sechzgerstadion nicht über ein 0:0 hinauskam. Die bekanntesten Protagonisten auf Seiten der Thüringer Gäste waren übrigens Torwart Perry Bräutigam und Trainer Klaus Schlappner. Lang, lang ists her…

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Doch zurück in die Gegenwart: Am Wochenende musste die SpVgg Unterhaching aufgrund eines positiven Corona-Tests die Begegnung beim Halleschen FC, dem nächsten Gegner der Löwen, absagen. Die letzte Testreihe ergab nun ausschließlich negative Ergebnisse, die Quarantäne konnte also aufgehoben werden. Wann das Auswärtsspiel der Hachinger in Halle nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

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TAKTIKTAFEL: Die Nachbetrachtung des Spiels gegen den MSV Duisburg

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafel! Heute gibt es die Nachbetrachtung des Spiels TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg. Wie erwartet standen sich beide Teams in der gleichen taktischen Ausrichtung gegenüber. Sowohl Thorsten Lieberknecht als auch Michael Köllner schickten ein 4-1-4-1 aufs Feld.

Das Spiel hat mit seinem Endergebnis von 0:2 aus Sicht der Löwen definitiv einen anderen Verlauf genommen, als man es aufgrund des Spielgeschehens und der optischen Überlegenheit der Sechzger vermuten würde. Ähnlich wie auch schon gegen Saarbrücken und Magdeburg gelang es der Mannschaft leider nicht, die gegnerische Abwehr im letzten Drittel entscheidend auszuhebeln.

Die Vorgaben was Stellungsspiel, Balleroberung, Ballbesitz und Offensive betrifft, setzten die Sechzger teilweise brilliant um, allerdings ohne das so wichtige Führungstor zu erzielen.

 

So lief die erste Halbzeit

 

Die Münchner Löwen legten eine sehr überlegene erste Halbzeit aufs Parkett, die in der Defensive fast nicht besser hätte gespielt werden können. Die Abschirmung der eigenen Box funktionierte bestens. Ganze sieben Ballkontakte standen für die Duisburger im Löwenstrafraum während der ersten 45 Minuten zu Buche. Sieht man von den zwei Schüssen, die zugelassen wurden – einer geblockt, einer links am Tor vorbei – ab, hatte Sechzig das Spiel gegen die Duisburger vollkommen im Griff.

 

Der MSV hingegen kam mit den Offensivbemühungen der Sechzger überhaupt nicht zurecht und sollte sich bei den Weißblauen recht herzlich bedanken, dass vor dem gegnerischen Tor, bzw. auf dem Weg dorthin entweder fahrlässig, ungenau oder überhastet gehandelt wurde. Allein in den ersten neun Minuten gab es fünf Ballkontakte für Sechzig in der gegnerischen Box. Im weiteren Verlauf der ersten Viertelstunde kamen beim TSV 1860 München noch einmal zwei Ballkontakte im Strafraum hinzu, in dieser Zeit setzte Sechzig drei Schüsse ab, einer aufs Tor.

 

Bis zum Halbzeitpfiff flachte die Anfangsoffensive der Löwen dann etwas ab, und so stehen zwischen Minute sechzehn und Minute fünfundvierzig ebenfalls sieben Ballkontakte im Strafraum und weitere vier Schüsse zu Buche.

 

Die erste Halbzeit in Zahlen

 

58% Ballbesitz, eine Passgenauigkeit von 82% sowie Dominanz im Kopfballspiel mit 58% gewonnener Luftduelle. Auch die PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) für den TSV 1860 war mit 12.29 absolut im Rahmen dessen, was man in einem Duell mit einer, von Trainer Köllner als “Aufstiegskader” betitelten, Mannschaft erwarten kann.

 

Lediglich Tore wollten für die Löwen nicht fallen. MSV-Keeper Weinkauf war auf Duisburger Seite in der ersten Halbzeit eindeutig der beste Mann auf dem Platz. Einen fehlerfreien Auftritt mit einem gehaltenen Schuss, sowie gute Antizipation in der Situation wo er mit dem Fuß den Ball vor angreifenden Löwen klären muss, und 100% Quote bei hohen Bällen hat er auf seinem Konto vorzuweisen.

 

 

Woran es haperte

 

Wo war also in diesen 45 dominanten Minuten das Haar in der Suppe zu finden? Die Genauigkeit im letzten Spielfelddrittel, bezüglich Pässe und Flanken in die Box und die durchaus vorhandene Abschlussschwäche der Sechzger muss man bemängeln.

 

Aber der Reihe nach: Bei sechzehn Positionsangriffen und vier Ecken kamen die Löwen auf gerade einmal drei Schüsse. Die fünf genauen Flanken in die Box von Willsch, Steinhart und Pusic konnten allesamt durch die vielbeinige Duisburger Abwehr noch bei oder kurz nach der Verarbeitung entschärft werden, ganz abgesehen von den zwölf Hereingaben in der ersten Halbzeit, die gar nicht erst zum Adressaten gelangten.

 

Knapp die Hälfte seiner Offensivzweikämpfe (48,4%) gewann das Team – trotzdem gelang es nicht, aus der daraus resultierenden, kurzfristigen, personellen Überlegenheit im Raum Kapital zu schlagen. Vier Ecken, von denen keine auch nur die geringste Gefahr für das Tor von Weinkauf darstellte, runden das schlechte Gesamtbild im letzten Drittel vor dem Duisburger Tor ab. Eine bis 30 Meter vor dem Tor total dominante Löwenmannschaft lässt sich den Schneid in der roten Zone Duisburgs komplett abkaufen. Das war leider sehr enttäuschend anzusehen.

 

 

Die zweite Halbzeit

 

In der zweiten Halbzeit sah das Ganze nicht viel anders aus – offensiv zumindest. Nochmal 2% mehr Ballbesitz – insgesamt also 60%, allerdings nur zehn abgegebene Schüsse bei 20 Positionsangriffen und fünf Ecken. Knapp 57% gewonnene Offensivzweikämpfe stehen positiv zu Buche. Negativ wiederum das Spiel im letzten Drittel vor des Gegners Kasten. Es konnten zwar einige Bälle auf das Tor der Zebras gebracht werden, allerdings sind drei Schüsse aufs Tor von zehn insgesamt abgegebenen Schussversuchen noch lang kein Grund, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen.

 

Nur drei angekommene Flanken und wieder kein Ball aufs Tor nach einem Eckball stellen der Offensive der Löwen in diesem Spiel ein desaströses Zeugnis in der roten Zone über die gesamten 90 Minuten aus. In einer Liga, in der alle Teams leistungsmäßig so dermaßen eng beisammen sind, müssen Chancen wie der Pfostentreffer von Pusic (zählt statistisch übrigens nicht als Schuss aufs Tor), oder einer der vier Schüsse aufs Ziel während der 90 Minuten einfach versenkt werden.

 

 

Die Entstehung der Gegentore

 

Warum fielen bei so viel Feldüberlegenheit des TSV 1860 München also die Tore auf der anderen Seite? Das erste Tor entstand auf ziemlich kuriose Weise bei einem Eckstoß. Die von Duisburgs rechter Angriffsseite in den Strafraum getretene Ecke wurde von Jansen aus halbrechter Position, auf halbem Weg zwischen Fünfer und Begrenzung der Box, hoch in den Torraum der Löwen verlängert. Sowohl Torhüter Hiller als auch Mittelfeldspieler Dressel versuchten zum Ball zu gehen. Hiller konnte sich hierbei nicht gegen den eigenen Mann durchsetzen, weshalb Dressels Kopfball gefährlich auf das eigene Tor ging. Daraufhin wurde der Ball von Moll auf der Linie geklärt, fliegt jedoch dem Duisburger Fleckstein ins Gesicht und von dort in die Maschen.

 

Wäre das zu verhindern gewesen und wenn ja, wie? Aus meiner Sicht ist das relativ klar: Wenn Hiller in dieser Situation zum Ball geht, muss er diesen ohne Rücksicht auf Verluste klären. Leider zeigen die zur Verfügung stehenden Bilder nicht, ob er ein Rauskommen seinerseits durch ein Kommando an die Vorderleute ankündigt und Dressel somit vom Ball hätte wegbleiben sollen oder nicht.

 

Letztlich ist das aber nebensächlich. Wenn er hingeht, muss er sich auch gegen den eigenen Mann ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen und ihn zur Not im eigenen Fünfer abräumen. Wäre Hiller jedoch auf der Linie geblieben, hätte wiederum Moll nicht klären müssen, denn Hiller hätte entweder Dressels verunglückte Kopfballabwehr mit Leichtigkeit gehabt oder aber Dressels Kopfballabwehr wäre sehr viel gezielter vonstatten gegangen und hätte nicht für Gefahr gesorgt.

 

Möglicherweise fehlende Kommunikation beim Rauslaufen gepaart mit zu wenig Mut, sich gegen den eigenen Mitspieler durchzusetzen, oder falsches Reagieren auf Jansens Eckballverlängerung. Man kann es sich aussuchen, aber wie man es dreht und wendet, dieses Tor geht leider auf Hillers Kappe.

 

Der Konter, den sich die Löwen dann zum 0:2 einfingen, war eine logische Folge der totalen Offensive, die mit der Herausnahme von Willsch für Djayo eingeleitet wurde. Die Sechzger hatten es nach dem ersten Gegentreffer noch schwerer, in des Gegners Strafraum einzudringen, geschweige denn dort in Ballbesitz zu gelangen.

 

Torhüter Weinkauf schlägt nach einer Balleroberung der Zebras, den Ball mit viel Übersicht lang auf die wegen Willschs Herausnahme mehr oder weniger verwaiste rechte Abwehrseite. Moll versucht zwar, sich Vermeij entgegenzustellen, kommt aber, während der Niederländer den Ball in hohem Tempo an ihm vorbeilegt, ins Straucheln und wird somit bei der Aktion des Stürmers gnadenlos düpiert.

 

Vermeij kann daraufhin unbedrängt an der Grundlinie entlang auf Hiller, der die linke Seite seines Kastens öffnen muss, um sich Vermeij entgegenzustellen, zulaufen und einen Schuss absetzen, den Hiller mit dem rechten Fuß nur ins Strafraumzentrum parieren kann.

 

Djayo ist zwei Schritte zu weit von Scepanik weg, der den Ball vor die Füße bekommt. Somit kann dieser den Treffer zum 0:2-Endstand verbuchen. Um diesen Treffer zu verhindern, muss entweder Moll Vermeij an der Außenlinie mit einem Foul aus dem Spiel nehmen, oder Djayo seinen temporären Gegenspieler Scepanik besser bewachen.

 

Dieses Tor würde ich aber tatsächlich den Löwen nicht als Fehler ankreiden. Da hat Duisburg einfach die durch das offensive Dauerfeuer der Löwen entstandenen Räume clever genutzt und zu seinem Vorteil ausnutzen können.

 

 

Das Fazit zum Spiel

 

Eine komplett feldüberlegene Löwenmannschaft hat es zuhause wieder einmal nicht geschafft den massiven Defensivblock eines Gegners entscheidend zu knacken. Die fehlende Durchschlagskraft bei den Offensivspielern in allen bisherigen Heimspielen abgesehen vom Aufeinandertreffen mit dem VfB Lübeck, wird langsam zum Problem. Die verschiedenen Gegner können sich mehr und mehr darauf einstellen wie sie die Angiffsbemühungen der Löwen zerstören können.

 

Dass Duisburg aus drei Bällen auf Hillers Kasten zwei Tore macht, ist ähnlich bitter wie auch die Ergebnisse gegen Magdeburg und Saarbrücken. Eines muss man den Zebras aber auch klar zugestehen: dass sie gegen den Ball und besonders in der roten Zone durch das punktgenaue Ausschalten der Anspielstationen des Gegners in der Box und mit einem gut aufgelegten Torwart die Null absolut verdient gehalten haben.

 

Alle Gegner, die bisher Punkte von der Grünwalder Straße entführen konnten, haben sehr diszipliniert nach hinten gearbeitet und obendrein das nötige Glück vorne gehabt. Der MSV Duisburg reiht sich hier nahtlos bei Magdeburg und Saarbrücken ein. Ein spezielles Rezept, diese massiven Abwehrblöcke zu knacken, habe ich nicht. Die Offensivtaktik der Löwen geht grundsätzlich so gut auf, wie sie nur aufgehen kann. Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten kann leider kein Trainer der Welt herbeizaubern.

 

Wenn man auf Teams trifft, die ihr Spiel auf dynamische oder direkte Konter ausgelegt haben und nicht mehr vom eigenen Spiel erwarten, als das des Gegners zu zerstören bis sie zum Tempogegenstoß ansetzen und Standards rausholen können, hat man es per se extrem schwer. Bei personell etwa gleich starken Teams werden diese Standards dann schnell das Zünglein an der Waage – siehe vergangenen Samstag!

 

Mit dieser Niederlage allzu sehr zu hadern, ist weder für Fans noch für die Mannschaft zielführend. Es gilt für Michael Köllner, die Kaltschnäuzigkeit und Genauigkeit beim Abschluss im Strafraum zu verbessern und weiter am eigenen Spiel im letzten Drittel zu feilen.

 

Nächste Woche empfangen die Löwen den Halleschen FC. In diesem Spiel haben wir dann hoffentlich schon besseres Zielwasser in der Offensive, damit dann a) von den vielen abgegebenen Schüssen mehr auf den Kasten des Gegners gehen, und wir b) in Folge dessen auch Treffer verbuchen können, bevor wir welche kassieren.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Sechzig um Sieben: Tag 1 im erneuten Lockdown + Nachbetrachtung Duisburg + Amateure mit Punktgewinn in Pullach

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Löwen Sechzig um Sieben

Guten Morgen Löwenfans,

für uns alle geht es heute in den erneuten Lockdown. Manche schränkt dies mehr ein, andere weniger. Lasst uns zusammen halten und versuchen, die Zeit bestmöglich zu überstehen! Damit einhergehend ist natürlich auch klar, dass wir somit weiterhin – mindestens im November – keine Chance haben werden, unsere Löwen live im Stadion verfolgen zu können. Wir bei sechzger.de geben unser Bestes, um euch trotzdem auf dem aktuellsten Stand der Dinge zu halten und tickern die Spiele für euch live aus den Stadien.
Für alle Vereine unterhalb der 3.Liga bedeuten die neuen Regelungen mit ziemlicher Sicherheit eine verfrühte Winterpause. Nicht einmal gemeinsames Training wird in den nächsten Wochen erlaubt sein.

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Nachdem am Samstag gegen Duisburg die zweite Heimniederlage hingenommen werden musste, erklärt euch Bernd Winninger heute in seiner Taktik-Nachbetrachtung, wie es dazu kommen konnte.

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Die Amateure hingegen konnten mit einer kämpferischen Leistung zumindest einen Punkt aus Pullach entführen. Über 60 Minuten mussten die kleinen Löwen dabei aufgrund einer gelb-roten Karte in Unterzahl spielen. Wie oben bereits erwähnt war dies aller Voraussicht nach der letzte Auftritt vor der Winterpause. Unsere 2.Mannschaft überwintert damit auf einem tollen 6.Platz.

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Übrigens: Sollten die roten Teufel aus Kaiserslautern heute abend gegen Rostock mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen, würde Sechzig durch diese fremde Mithilfe die Tabellenführung wieder übernehmen.

 

Das Team von sechzger.de wünscht euch einen guten Wochenstart!

Nachbetrachtung TSV 1860 – MSV Duisburg

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Gestern Nachmittag mussten sich unsere Löwen zu Hause dem MSV Duisburg mit 0:2 geschlagen geben. Diese Niederlage war unnötig und ärgerlich, hatten die Löwen doch gerade in der Anfangsphase ein beachtliches Chancenplus und setzten Duisburg unter Dauerdruck

Michael Köllner schickte dieselbe Elf wie beim Auswärtssieg in Unterhaching aufs Feld. Es begann also wieder Pusic und der wiedergenese Lex musste auf der Bank Platz nehmen.

Drückende Überlegenheit in Halbzeit eins

In der Anfangsphase legte der TSV los wie die Feuerwehr. Noch in der ersten Minute kam Pusic um Millisekunden zu spät, um einen Ball aus dem Mittelfeld vor Weinkauf zu erwischen und diesen ins Tor zu schieben. In der 8. Minute zwang Pusic den Ex-Roten im Tor der Zebras per Kopfball zu einer Glanzparade. Der Führungstreffer der Löwen lag in der Luft. Die Meidericher konnten sich überhaupt nicht vom Dauerdruck der Münchner befreien. Leider gelang es der Mannschaft danach nicht mehr, die Stürmer in letzter Konsequenz in Szene zu setzen. Besonders Mölders hatte gegen seinen ehemaligen Verein nicht seinen stärksten Tag. Dennoch gab es bis zur Halbzeit weitere Chancen durch Moll (17. Minute) und zwei weitere Male Pusic (24. Minute und kurz vor der Pause). Der verdiente Führungstreffer wollte den Löwen einfach nicht gelingen. Von Duisburg ging bis zur Pause quasi keinerlei Torgefahr aus.

Wieder zwei vegebene Chancen zum Start in die zweite Hälfte

Ähnlich startete Durchgang zwei. Direkt nach Wiederanpfiff bekam Mölders eine Hereingabe von Neudecker auf den schwächeren rechten Fuß. Leider brachte er nicht genügend Druck auf den Ball, der das Tor knapp verfehlte. Dressel setzte nach einem Angriff über links einen Fernschuss aus guter Position über das Tor (51. Minute).

Dann kam es, wie es kommen musste…

Als Duisburg seien ersten gefährlichen Angriff auf das Tor von Maco Hiller in der 60. Minute zustande brachte, herrschte sofort Torgefahr. Vermej stand nach einer Flanke von rechts perfekt, Moll konnte den Ball in letzter Sekunde zur Ecke klären. Nach einer unorthodox Richtung Fünfmeterraum verlängerten Ecke behinderten sich Hiller und Dressel beim Abwehrversuch, so dass Dressel den Ball unfreiwillig auf das eigene verlassene Tor köpfte. Moll konnte den Ball noch volley vor der Linie klären, Traf aber Fleckstein im Gesicht, von wo aus der Ball aus einem Meter ins Tor prallte. Was für ein blödes Gegentor!

Die direkte Chance zum Ausgleich

Im direkten Gegenzug vergaben die Löwen die beste Chance zu Ausgleich. Tallig steckte den Ball fein auf Pusic durch, der alleine vor dem Tor Weinkauf überwand und am linken Pfosten scheiterte. Danach ein leider gewohntes Bild bei Rückstand der Löwen: Sechzig hatte deutlich mehr Ballbesitz, spielte teilweise schöne Ballstaffetten, aber es gelang nicht ein Mal gefährlich in den Strafraum einzudringen und eine Abschlussgelegenheit zu kreieren. In der 74. Minute kam dann Djayo für den angeschlagenen Willsch, dessen Oberschenkel sofort nach der Auswechslung bandagiert wurde.

Die Schlussphase

Die Schlussphase begann mit einer Konterchance für die Meidericher. Der eingewechselte Pepic flankte genau auf den am langen Pfosten wartenden Krempicki. Doch dieser verfehlte den Ball um Zentimeter. Das hätte gut und gern die Vorentscheidung sein können. Die Löwen reagierten mit einer Doppelchance. Erst prüfte Djayo Weinkauf mit einem strammen Fernschuss, unmittelbar danach köpfte Mölders eine Flanke von Neudecker gut platziert auf das linke Toreck. Aber Weinkauf reagierte blitzschnell und konnte den Ball mit einer Glanzparade abwehren (79. und 80. Minute). Die Duisburger konnten in der Schlussphase die Löwen weitgehend vom eigenen Tor fernhalten und kamen ihrerseits durch Vermej und Pepic zu guten Einschussmöglichkeiten. Den Deckel machte schließlich Scepanik in der 93. Minute drauf. Hiller konnte einen Schuss von Vermej nur abklatschen, Scepanik staubte aus elf Metern ab. Damit war die zweite Heimniederlage in Folge besiegelt.

Die Lehren aus dem Spiel

Die Löwen müssen sich ärgern, dass sie die drückende Überlegenheit der ersten ca. 25 Minuten nicht für ein oder zwei Tore genutzt haben. Das wäre sicher möglich gewesen. Aber wer sie vorne nicht macht…

Außerdem ist auffällig, dass sich die Löwen gegen tiefstehende Gegner enorm schwer tun, Chancen zu kreieren. Zwar läuft der Ball wirklich ansehnlich durch die Reihen der Giesinger, aber es gelingt zu selten aus der Feldüberlegenheit und dem Ballbesitzplus richtige Gefahr im gegnerischen Strafraum zu erzeugen. Liegt der Gegner in Führung verstärkt sich dieses Problem noch. Für die Löwen ist aktuell eminent wichtig aus einer Führung heraus zu agieren. Um das zu erreichen, war die Effektivität vor dem Tor gestern leider zu suboptimal. Dies sollte bis zum nächsten Auftritt gegen Halle ausgemerzt werden. Ein Lichtblick war heute die engagierte Leistung von Martin Pusic. Wir sind überzeugt, dass bei seinem ersten Tor der Knoten platzt und der Österreicher dann für einige Hütten gut ist.

Duisburg entführt drei Punkte aus Giesing

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Da war mehr drin…

Nachdem die Löwen am Montag mit einem Sieg im S-Bahn-Duell gegen die Bobfahrer aus Unterhaching die Tabellenspitze zurück erobern konnten, war heute der MSV aus Duisburg zu Gast auf Giesings Höhen. Sechzig begann stark und drängte die Gäste mit hohem Anlaufen und aggressivem Pressing in ihre eigene Hälfte. Um ein Haar hätte dies bereits in Spielminute 1 zum frühen Tor geführt, doch Duisburgs Keeper Weinkauf konnte gerade noch rechtzeitig vor dem heraneilenden Pusic klären. Überhaupt: Pusic war in der Anfangsphase der mit Abstand auffälligste Akteur auf dem Platz und glänzte mit vielen guten Aktionen. Lediglich seine plumpe Schwalbe (19.Minute) trübte den guten Eindruck. Nach der druckvollen Anfangsviertelstunde kamen die Zebras besser zurecht und das Spiel verlagerte sich zunehmend ins Mittelfeld. Offensiv trat der Tabellen-17. erstmals nach 25 Minuten in Erscheinung: Karweina verzog allerdings und der Ball landete neben dem linken Pfosten. Hiller musste nicht eingreifen. Bis zur Halbzeit passierte dann kaum noch etwas Zwingendes auf beiden Seiten.
Ohne Wechsel ging es nach der Pause weiter und Sechzig begann erneut – wenn auch nicht ganz so druckvoll wie zu Beginn – deutlich offensiver als die Duisburger, doch Zählbares sollte bei den Bemühungen weiterhin nicht herausspringen. Stattdessen gelang den Gästen unter gütiger Mithilfe dann der überraschende Führungstreffer: nach einer Ecke von links behinderten sich Hiller und Dressel am Fünfmeterraum gegenseitig, der folgende Klärungsversuch von Moll landete im Gesicht von Innenverteidiger Fleckstein und prallte von da ins Tor. Quasi direkt nach Wiederanstoß hatte Pusic nach Pass von Tallig den sofortigen Ausgleich auf dem Fuß: er traf aus elf Metern jedoch lediglich den linken Pfosten. In der Folge waren die Löwen weiterhin spielbestimmend, zwingende Chancen sprangen dabei aber nicht heraus. So kam es, wie es kommen musste: In der ersten Minute der Nachspielzeit brach Kapitän Vermeij auf links durch und scheiterte zunächst aus spitzem Winkel an Hiller. Den Abpraller beförderte allerdings der freistehende Scepanik per Aufsetzer ins Tor.

Durch die zweite Heimniederlage in Folge verliert Sechzig aufgrund der nun schlechteren Tordifferenz die Tabellenführung an Hansa Rostock. Positiv aufgefallen sind neben dem bemühten Pusic auch der stets aufmerksame Daniel Wein sowie erneut Richard Neudecker, der bereits in Unterhaching zu den Besten gehörte.

Für die Löwen geht es am kommenden Samstag weiter. Dann empfängt man um 14:00 Uhr den Halleschen FC im Grünwalder Stadion.

 

Mitglied des Funktionsteams positiv getestet

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Nachdem beim TSV 1860 in den letzten sieben Monaten kein Corona-Test positiv ausgefallen ist, vermeldet der Verein nun die erste infizierte Person: ein Mitglied des Funktionsteams wurde im Rahmen der Testreihen vor dem heutigen Spiel gegen Duisburg positiv auf das Corona-Virus getestet. Da das vorgeschriebene Hygienekonzept streng eingehalten wurde, kann das Spiel in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt München trotz allem stattfinden. Wir wünschen an dieser Stelle der betroffenen Person einen milden Verlauf der Erkrankung sowie eine möglichst schnelle Genesung!
An dieser Stelle verweisen wir gerne noch auf unseren Liveticker, der euch nicht nur alle Spielereignisse vermeldet, sondern auch vor und nach dem Spiel aktuelle Infos und Bilder aus dem Stadion liefert.

Derweil ist die Bekanntmachung vom Freitag, dass bei den Zebras zwei Personen positiv gestestet wurden, für unseren Gegner nicht die erste ihrer Art: da die Mannschaft zum Teil in Quarantäne musste, wurden die Spiele gegen Halle und Saarbrücken abgesagt bzw. verschoben.

Folgenreich hingegen war der positive Test eines Spielers von der Spielvereinigung Unterhaching: dieser war bereits mit der gesamten Mannschaft nach Halle angereist, sodass das zuständige Gesundheitsamt Quarantäne für den gesamten Kader anordnete. Das Spiel gegen den Halleschen FC kann somit nicht stattfinden. Auch der SC Verl vermeldet soeben, dass das Spiel gegen Zwickau aufgrund von zwei positiven Tests kurzfristig abgesagt wurde.

Live-Ticker: TSV 1860 München – MSV Duisburg – sechzger.de tickert live aus dem Sechzger

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Der Live-Ticker zum Spiel TSV 1860 München – MSV Duisburg am 31.10.2020 um 14.00 Uhr – 8. Spieltag der 3. Liga in der Saison 2020/21

Sechzig um Sieben: Die Zebras kommen!

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Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Es mag komisch klingen, aber für die aktuell Aktiven des MSV Duisburg ist ein Geisterspiel auf Giesings Höhen der totale Normalzustand in der 3. Liga. Seit dem Zweitligaabstieg im Jahr 2019 absolvierten die Zebras beide Spiele im Sechzgerstadion vor leeren Rängen: Am vorletzten Spieltag der Vorsaison bei den kleinen Roten und zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs am letzten Maitag gegen unsere Löwen. Mit 3:2 siegte 1860 damals und rückte damit in den Kreis der zahlreichen Aufstiegskandidaten auf. Zumindest wurde nach diesem Triumph auch von den Offiziellen an der Grünwalder Straße das “A-Ziel” kommuniziert und nicht mehr kategorisch zurückgewiesen, wie noch im März vor dem Lockdown. Apropos Lockdown: Interessanter Zufall, dass erneut ein Duell zwischen Sechzig und dem MSV das erste Löwenspiel nach einem Corona-bedingten Lockdown ist. Da der Profifußball jedoch diesmal nicht von den Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung betroffen ist, findet das Spiel – anders als am 14. März – wie geplant statt. Löwencoach Michael Köllner ist darüber sehr froh und geht auch davon aus, dass die Saison in der 3. Liga – aufgrund des perfekten Hygienekonzepts – auch wie geplant regulär fortgesetzt werden kann. Eine nachweisliche Verbreitung des Corona-Virus während eines Spiels auf dem Fußballplatz von einem Spieler zu einem anderen, würde diese Situation nach Köllners Ansicht womöglich verändern, aber einen solchen Fall hat es bislang nicht gegeben.

Insgesamt betrachtet findet heute im Sechzgerstadion das 53. Duell zwischen den beiden Gründungsmitgliedern der Bundesliga statt: Neben drei DFB-Pokalspielen (1967, 2005 und 2008), die alle von unseren Löwen gewonnen werden konnten, fanden zwischen 2004 und 2016 auch insgesamt 16 Zweitligaduelle statt. Und man höre und staune: In der 2. Bundesliga ist 1860 vor eigenem Anhang gegen Duisburg noch ungeschlagen (sechs Siege, zwei Unentschieden). Auch die Gesamtbilanz ist in der Zweitklassigkeit äußerst positiv: Zehn Siegen stehen nur drei Niederlagen und drei Unentschieden gegenüber. Aus den goldenen Bundesligajahren rühren die meisten Duelle zwischen Zebras und Löwen: Zwischen 1963 und dem Jahr 2000 traf man im Oberhaus insgesamt 30 Mal aufeinander: Von den 15 Heimspielen (auf Giesings Höhen bzw. im Olympiastadion) konnten fünf gewonnen werden, satte sieben Mal teilte man sich die Punkte und nur dreimal zog Sechzig den Kürzeren. Noch besser sieht die Bundesligabilanz der Löwen auswärts an der Wedau aus: Sieben Siege, fünf Niederlagen, drei Unentschieden. Wer bei so vielen Zahlen nun den Überblick verloren hat: Insgesamt könnten unsere Löwen mit einem Sieg heute Nachmittag ein kleines und erfreuliches Jubiläum begehen und den 25. Triumph über den MSV Duisburg feiern. Sollte Sechzig nicht gewinnen, vermerken wir entweder die 15. Punkteteilung oder die 15. Niederlage – wovon wir natürlich nicht ausgehen.

Die aktuelle Lage beim MSV Duisburg ist mit der Vokabel schwierig eigentlich noch beschönigend umschrieben. Nachdem man in der vergangenen Saison seiner Favoritenstellung des Absteigers aus der 2. Liga lange Zeit absolut gerecht wurde und vom 14. bis zum 32. Spieltag – also auch während der zweieinhalbmonatigen Corona-Pause – die Tabelle souverän anführte, reichte es am Ende nicht für den sofortigen Wiederaufstieg. Vier Spieltage vor Saisonschluss rutschte Duisburg auf die letztliche Endplatzierung Rang fünf zurück. Inwieweit unsere Löwen dafür sogar ein wenig mit verantwortlich sind, nachdem sie den Zebras im ersten Spiel nach der Unterbrechung einen sicher geglaubten Auswärtsdreier (2:0-Führung bis zur 67. Minute) noch entrissen, sei hier mal dahingestellt. Auch vor der aktuellen Spielzeit wurde der MSV wieder als Aufstiegskandidat gehandelt: Sieben Drittligatrainer nannten das Team von Torsten Lieberknecht bei der Frage nach den Top-Teams der Liga (nur Dresden und Ingolstadt wurden noch öfter benannt). Löwencoach Michael Köllner sieht an der Wedau einen “extrem breiten Aufstiegskader”.  Die sportliche Realität sieht allerdings (noch) etwas anders aus: Ohne den glücklichen Sieg in Unterhaching in der vergangenen, englischen Woche stünde der MSV noch ganz ohne Dreier da. Bereits in den ersten Wochen dieser Saison wurden die Zebras vom Verletzungspech gebeutelt (u.a. fehlt schon seit Beginn der Spielzeit Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp, über den Michael Köllner sagt, er sei das “Gesicht der letzten Monate in dieser Mannschaft”), dann sorgten auch noch mehrere positive Corona-Fälle beim Revierklub, dass die Spiele gegen den 1. FC Saarbrücken und gegen Halleschen FC am 4. und 5. Spieltag nicht stattfinden konnten. Und am Donnerstag dieser Woche wurden die nächsten beiden positiven Coronafälle aus dem Duisburger Team vermeldet. Wenn es einen Verein gibt, den die Covid-19-Pandemie ganz besonders getroffen hat, dann – so darf man es ruhig sagen – ist es der MSV Duisburg.

Da aber sprichwörtlich angeschossene Zebras (wie Rehe) besonders gefährlich sind, sollten unsere Löwen vorsichtig sein und diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Immerhin geht es für die weiß-blaue Elf darum, die Tabellenführung zu verteidigen. Verfolgen könnt Ihr dieses Unterfangen mit bewegten Bildern auf MAGENTA Sport oder heute wieder einmal im BR. Auch das Löwen-Radio sendet wieder aus Giesing. Und ganz besonders legen wir Euch – ggf. zur unterhaltsamen Ergänzung – natürlich unseren Liveticker auf sechzger.de ans Herz. Inklusive der üblichen bildlichen Impressionen aus dem Sechzgerstadion.

Sechzig@18:60 – Taktiktafel + Pressekonferenz + Expertentipps + Liveticker

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Morgen wird auf Giesings Höhen wieder Fußball gespielt und natürlich wird sechzger.de auch dieses Mal wieder live aus dem Sechzgerstadion tickern. Um Euch schon mal darauf einzustimmen, was die Löwen vom Gegner zu erwarten haben, hat Bernd Winninger den MSV Duisburg unter die Lupe genommen und präsentiert Euch die gewohnt kompetente Taktiktafel. Zudem könnt Ihr Euch bereits auf den morgigen Vorbericht zum Match freuen, der morgen Früh online gehen wird.

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Ob Löwen-Coach Michael Köllner auch gelegentlich einen Blick auf unsere angesprochene Analyse-Rubrik wirft, wissen wir leider nicht. Dass er sein Team seit seiner Amtsübernahme jedoch zumeist hervorragend eingestellt in die Partien schickt, ist offensichtlich und so gehen davon aus, dass dies auch morgen der Fall sein wird. In der heutigen Pressekonferenz war er zudem recht offen, was die Personalie Stefan Lex betrifft und schließt einen Einsatz des Offensivspielers von Beginn an aus. Ob Lex zumindest auf der Bank Platz nehmen wird, entscheidet sich kurzfristig. Als erster Ersatz-Kandidat für die Startelf gilt natürlich Martin Pusic, der seine Sache in Unterhaching ordentlich gemacht hat.

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Es gibt also einige Gründe, optimistisch in die Partie mit den Zebras zu gehen und ähnlich sehen das auch die Experten Daniel Bierofka (Wacker Innsbruck) und Jonas Nietfeld (Hallescher FC). Während Biero einen ungefährdeten 3:0-Sieg des TSV 1860 prognostiziert, werden die Löwen laut Nietfeld morgen die Nase mit 3:1 vorne haben. Soll uns beides recht sein!

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Ob die Löwen auch juristisch erfolgreich sein werden, entscheidet sich voraussichtlich am kommenden Donnerstag. Hintergrund ist die Klage eines blinden Fans des SV Waldhof Mannheim, der für seinen Begleiter Eintritt zahlen musste, während andere Behinderte ihre Begleitpersonen gratis mit ins Sechzgerstadion bringen durften. Obwohl der TSV 1860 den Betrag bereits zurückerstattet hat und den Fan zum nächsten Gastspiel des Waldhof in Giesing einlud, wurde die Klage aufrechterhalten.

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Natürlich wollen wir an dieser Stelle auch nochmal darauf hinweisen, dass morgen auch Live-Fußball mit den Löwen möglich ist, der sich nicht am TV, sondern an der frischen Luft abspielt: Die U21 tritt um 14 Uhr in der Bayernliga Süd beim SV Pullach an und bietet vermutlich das letzte Mal für lange Zeit die Gelegenheit, ein Team des TSV 1860 live zu sehen. Laut der Gastgeber sind lediglich 50 Zuschauer zugelassen, aber immerhin…

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8. Spieltag: Expertentipps

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Daniel Bierofka
Daniel Bierofka, ehemaliger Spieler und Trainer des TSV 1860

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Eine explizite Erfolgsgeschichte ist die Liaison zwischen Wacker Innsbruck und Daniel Bierofka bislang nun wahrlich nicht. Zwar konnten die Tiroler kürzlich mit ein 1:0 beim FC Dornbirn gewinnen, mit neun Punkten aus sieben Spielen steht man aktuell jedoch lediglich auf Platz 9 unter 16 Teilnehmern der 2. österreichischen Liga. Das hatte man sich nach der Verpflichtung des ehemaligen Löwen-Trainers und einiger namhafter Spieler sicher anders vorgestellt. Für liga-drei.de tippt Biero den 8. Spieltag der 3. Liga und kann seine Verbundenheit mit dem TSV 1860 nicht verbergen.

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Er prognostiziert einen 3:0-Sieg der Köllner-Truppe über den MSV Duisburg, die Tabellenführung bliebe somit also bei den Löwen, da er gleichzeitig “nur” einen 1:0-Auswärtserfolg von Hansa Rostock beim 1. FC Kaiserslautern voraussagt. Auch dem 1. FC Saarbrücken traut Bierofka einen Dreier in der Ferne zu und setzt auf ein 1:0 der Saarländer beim KFC Uerdingen.

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Ebenfalls recht optimistisch für die Löwen schätzt Jonas Nietfeld (Hallescher FC) den kommenden Spieltag ein: Er tippt auf einen 3:1-Sieg der Löwen gegen die Zebras, während Saarbrücken beim KFC Uerdingen Punkte liegen lässt (1:1). Ebenfalls als Sieger sieht der Stürmer den Löwen-Verfolger aus Rostock, dem er einen 3:2-Erfolg auf dem Betzenberg zutraut.

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