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Liveticker: SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München (10.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen der SpVgg Unterhaching und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 10.Spieltag der Saison 2024/25 im Sportpark Unterhaching aufeinander.

Fährt der Zug für den TSV 1860 eher in Richtung obere Tabellenhälfte oder doch eher in die unteren Regionen des Klassements? Um die Metapher weiter zu bedienen, ist es ja geradezu passend, dass es ausgerechnet die durch einige Medien zum “S-Bahn-Derby” hochstilisierte Partie ist, in der die Weichen gestellt werden können. Mit einem Auswärtssieg im MVG-Gebiet und drei Punkten im Gepäck ließe sich der (kurze) Heimweg sicher deutlich angenehmer antreten. Auf gehts, Löwen!

Aufstellung:
Vollath – Danhof, Verlaat (C), Schifferl, Kwadwo – Jacobsen, Deniz (90.+2 Frey) – Kozuki (65. Schröter), Guttau (65. Philipp), Wolfram – Hobsch (85. Schubert)

Bank:
Avdija (TW), Reinthaler, Kloss, Reich, Dulic

Tore:

0:1 Hobsch (33.), 1:1 Skarlatidis (49., Foulelfmeter), 1:2 Kozuki (53.), 2:2 Verlaat (58., Eigentor)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Reich, Hiller, Bähr (alle krank)

Ausfälle bei Unterhaching:
Obermeier (Trainingsrückstand), Littig (Schulterverletzung), Ihorst (Oberschenkelverletzung)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Tunay Deniz hat bereits vier Gelbe Karten gesammelt und wäre im Falle einer weiteren Verwarnung für die Partie gegen den VfL Osnabrück am Mittwoch gesperrt.

Wo könnt ihr das Spiel SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Auf DFB Play wird das Match mit englischem Kommentar übertragen. Allerdings funktioniert das in Deutschland, Österreich und der Schweiz nur via VPN. Für Löwenfans außerhalb der DACH-Region aber womöglich eine interessante Option.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

20.10.1965: TSV 1860 schlägt Schalke 04 im Sechzgerstadion

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Meisterlöwen des TSV 1860 im August 2021
Meisterlöwen des TSV 1860 im August 2021

Am 20.10.1965 empfing der TSV 1860 im Grünwalder Stadion unter Flutlicht den FC Schalke 04. Die Löwen besiegten die Knappen deutlich und feierten am Saisonende die Deutsche Meisterschaft.

TSV 1860 Favorit gegen Schalke 04

Nach dem 2:0-Auswärtssieg in Bremen wenige Tage zuvor, ging der TSV 1860 als Tabellenführer in die Partie gegen Schalke. Die Gelsenkirchener hatten ihrerseits am Wochenende zuhause mit 2:1 gegen den HSV gewonnen und waren nach dem 8. Spieltag der Saison 1965/66 Tabellenfünfzehnter.

Bei den Löwen fehlte einmal mehr Otto Luttrop, der jedoch nicht – wie von vielen erwartet – durch Hennes Küppers ersetzt wurde. Stattdessen lief Rudi Zeiser auf, während Küppers seine Künste weiterhin bei der Reserve zeigen musste.

Brunnenmeier, Heiß und Konietzka treffen

Am einzigen Mittwochsspieltag der Saison waren die Löwen also klarer Favorit gegen die Westdeutschen. Entsprechend erwartungsfroh waren die 35.000 Zuschauer auf Giesings Höhen, doch Schalke wusste sich zu Beginn gut zu wehren. Obwohl die Abwehr des S04 um die starken Friedel Rausch und Klaus Fichtel der Löwen-Offensive das Leben schwer machte, setzte sich am Ende doch die individuelle Klasse des TSV 1860 durch.

Angetrieben vom überragenden Peter Grosser ging Münchens große Liebe in der 20. Minute in Führung. Rebele flankte auf Rudi Brunnenmeier und der köpfte zum wichtigen 1:0 für den späteren Meister ein. Nach der Pause legten Fredi Heiß und Timo Konietzka mit seinem 50. Bundesligator nach und sorgten für den dann doch standesgemäßen 3:0-Sieg des TSV 1860 gegen Schalke 04.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel schickte gegen den FC Schalke 04 folgende Elf des TSV 1860 auf den Rasen.

Radenkovic – Wagner, Patzke – Perusic, Reich, Zeiser – Heiß, Konietzka, Brunnenmeier, Grosser, Rebele

Tore:
1:0 Brunnenmeier (20.), 2:0 Heiß (63.), 3:0 Konietzka (76.)

Offener Schlagabtausch: TSV 1860 U19 besiegt Greuther Fürth 5:4

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Was! Für! Ein! Match! In einem offenen Schlagabtausch vom Feinsten besiegte die U19 des TSV 1860 die SpVgg Greuther Fürth in der DFB Nachwuchsliga mit 5:4. Die Löwen hatten bereits 3:1 geführt, dann 3:4 zurückgelegen und schließlich in Unterzahl doch noch drei Punkte geholt.

TSV 1860 U19 besiegt SpVgg Greuther Fürth

Vor rund 70 Zuschauern auf dem Trainingsgelände lief bis zum Halbzeitpfiff alles nach Plan für die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm. Roithmayr (7.) und zweimal Emre Erdogan (26./31.) sorgten bei einem Gegentreffer von Jakob Engel (8.) für eine komfortbale 3:1-Führung.

Nach dem Seitenwechsel bot sich dann jedoch eine ganz andere Partie und die Franken drehten das Match innerhalb weniger Minuten. Nach den Toren von Imeri (56.), Zuber (63.) und Lober (70.) stand es plötzlich 3:4 und die Punkte schienen verloren, zumal Löwe Samuel Althaus in 75. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste.

Junglöwen mit starker Moral

Sechzig gab sich jedoch auch in Unterzahl nicht geschlagen und kämpfte sich zurück in die Partie. Finn Fuchs, der zuletzt bei den Profis in Fürth debütiert hatte, setzte den eingewechselten Fabio Wagner in Szene und der traf zum 4:4 in die Maschen (83.). Doch es kam noch besser für 1860: Wieder war es Fuchs, der den Ball per Freistoß servierte, und diesmal verlängerte der ebenfalls eingewechselte Lucas Grancay per Kopf zum 5:4 ins Tor (90.). Ekstase auf Seiten der Löwen!

Durch den Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth bewahrte sich die U19 des TSV 1860 die Chance, einen der ersten drei Plätze in der Vorrundengruppe G der DFB Nachwuchsliga zu erreichen. Aktuell sind die Löwen auf Rang 4, liegen jedoch nur zwei Zähler hinter der SpVgg Unterhaching und dem FC Ingolstadt 04. Unangefochtener Spitzenreiter ist der FC Bayern München.

Die Löwen jubeln nach dem späten Siegtreffer in Unterzahl.

TSV 1860 U21 durch Heimsieg gegen TSV Rain Herbstmeister

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Tsv 1860 U21 Tsv Rain Herbstmeister

Das war ein hartes Stück Arbeit, am Ende aber gab es doppelten Anlass zum Jubeln für die Löwen! Durch ein 3:1 gegen den TSV Rain/Lech konnte die U21 des TSV 1860 nicht nur drei weitere Punkte auf den Habenseite verbuchen, sondern sich auch als Herbstmeister feiern lassen.

TSV 1860 U21 nach Heimsieg Herbstmeister

Erster gegen Letzter – die Rollen waren also auf den ersten Blick deutlich verteilt, doch wie so oft kam es zunächst ganz anders als erwartet. Der TSV Rain stand defensiv sicher und konnte nach vorne gefährliche Nadelstiche setzen. Nachdem die Schwaben bereits einige Chancen vergeben hatten, traf Marc Sodji in der 26. Minute per Weitschuss zum 0:1. Löwen-Coach Felix Hirschnagl konnte nicht zufrieden sein und machte das seinem Team in der Pause auch deutlich.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Löwen einen Gang hoch, es musste jedoch ein Elfmeter herhalten, um zum Ausgleich zu kommen. Glbert Diep übernahm die Verantwortung und traf mit seinem ersten Saisontor zum 1:1 (56.). In der Folge drückte Sechzig auf den zweiten Treffer, doch es dauerte bis zur Nachspielzeit und wieder benötigten die Löwen einen Elfmeter. Nach einer Tätlichkeit, für die der Rainer Altin Maxhuni zudem Rot sah, zeigte Schiedsrichter Jakob Putz auf den Punkt und der eingewechselte Noah Klose brachte 1860 in Führung (90.+2). Mike Gevorgyan legte zwei Minuten später nochmal nach und stellte den 3:1-Sieg her.

Durch den späten Dreier in der Kies Arena steht die U21 des TSV 1860 als Herbstmeister der Bayernliga Süd fest. Da wir immer wieder gefragt werden: Ein Aufstieg der kleinen Löwen ist nur dann möglich, wenn auch die Profis aufsteigen.

Löwenmut zur Hilfe – Ein Abend gegen Depressionen und Suizidalität

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Löwenmut - Abend gegen Depressionen und Suizid

Das Fanprojekt organisierte gemeinsam mit Die Arche einen Informationsabend zur Suizidprävention im Bamboleo. Eine wichtige Veranstaltung, bei der Löwenfans nicht nur über Depressionen, sondern auch über Suizidprävention lernen konnten.

Wieso müssen wir reden?

„Bei einem ausverkauften Spiel des TSV 1860 leiden statistisch 1230 Menschen an einer Depression“, heißt es auf einem der ersten Slides an diesem Abend. Die Dunkelziffer kann natürlich höher sein. Besonders Männer werden oft nicht mit einer Depression diagnostiziert und begehen auch mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Suizid. Daher ist eine frühe Erkennung der Erkrankung und eine richtige Behandlung besonders wichtig.

Fast jede Person hat in ihrem Umkreis einen Menschen, der sich das Leben genommen hat. 2023 sind 10 300 Menschen aufgrund eines Suizids ums Leben gekommen. Die Arche weiß, dass das vermeidbar ist und leistet daher Aufklärungs- und Hilfearbeit. Dort kann sowohl Betroffenen als auch Angehörigen geholfen werden.

Ihr seid nicht alleine!

Natürlich ist dieses Thema schwierig und nicht leicht anzusprechen, ihr seid aber nicht alleine! Es gibt viele Hilfsangebote für Menschen in Lebenskrisen. Wenn ihr gerade Hilfe sucht, wendet euch gerne an einer der folgenden Ansprechpartner:

  • Krisendienste Bayern: 0800/655 3000 oder unter info@krisendienst-psychiatrie.de
  • Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222
  • Frauennotruf: 089 7637 37
  • SuchtHotline München: 089 2828 22
  • Hilfe in der Krise

Wie können Löwenfans einander helfen? Wie kann Fußball psychisch erkrankten Menschen helfen? Wie sollten Fußballvereine helfen? Mit diesen Fragen endete der Abend. Was man konkret tun konnte, ging aus den Gesprächen nicht hervor, es wurde aber deutlich, dass sich alle Beteiligten mit dem Thema auseinandersetzen wollten.

Gegner PK: Unterhaching sieht Berechtigung in der „Derby“-Bezeichnung

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Unterhaching Kurvenbild

Eine überraschend große und lange Pressekonferenz hielten die Nachbarn aus Unterhaching vor dem Duell am Sonntagabend ab. Der Cheftrainer Marc Unterberger stellte sich am Freitag den Fragen der Journalist*innen.

Unterhaching-Trainer Unterberger über …

… seinen Ausschluss beim anstehenden Spiel: „Es gibt kein schöneres Spiel in dieser Saison als Sechzig München zu Hause. Das ist das schönste Spiel, das verpasse ich. Ich werde es nicht von der Tribüne anschauen, sondern vom Präsidenten-Büro aus, der sogenannte „Taktik-View“ hinter der Südtribüne. Ich hoffe, dass mir da nicht allzu viele negative Dinge von meiner Mannschaft auffallen. Aber es tut weh. Auch um das noch einmal vorne wegzunehmen: Wir haben das Strafmaß akzeptiert. Es wurde uns vom Sportgericht – ich halte das Urteil für überzogen – sehr, sehr deutlich signalisiert, dass wir da überhaupt keine Chance haben, Einspruch einzulegen. Auch wenn wir andere Sachverhalte darlegen konnten. Am Ende muss man einfach einen Deckel drauf machen. Dementsprechend voller Fokus auf das Derby.“

… den Neuzugang Johannes Geis: „Man hat ja gesehen, dass man auf einige Spieler verzichten mussten. Wir wollten uns einfach nicht den Vorwurf machen, dass wir keine Stabilität haben, wenn weiter Spieler ausfallen. Wir haben selten so einen Spieler gehabt, der so mit dem Ball umgehen kann. Er hat eine sehr gute Spielübersicht und hat sich fit gehalten in seiner Zeit bei Nürnberg II. Ich hoffe, dass er vielleicht auch ein bisschen den Matchplan des Gegners durchkreuzen kann.“

… die Abgänge Vollath, Schifferl und Hobsch: „Die Drei wissen erst einmal, wie man Derbys gewinnt. Sie sind drei sehr, sehr gute Spieler, die für uns auch schwer zu ersetzten waren oder sind. Es war mit den Dreien letztes Jahr ein unfassbar schönes Jahr letztes Jahr, weil wir eine richtig gute Zeit hatten. Auch, weil sich die drei Spieler dahingehend entwickelt haben, um jetzt bei einem größeren Verein mit mehr Strahlkraft, Zuschauern und am Ende auch mehr Budget zu sein. Das hätten sie alles nicht geschafft, wenn die Zusammenarbeit letztes Jahr nicht so gewesen wäre, wie sie war. Was mir ganz wichtig ist, ist, dass man sich am Sonntag einfach herzlich begrüßt. Ich habe bereits gesagt, dass ich sie herzlich begrüßen werde, weil Unterhaching den Dreien sehr viel zu verdanken hat. […] Ich hoffe nur, dass der Hobschi uns keinen reinhat, das wäre ein Tick zu viel.“

Der „Derby“-Begriff

… die Bezeichnung „Derby“: „Sechzig rennt ja immer so ein bisschen der Vergangenheit hinterher und hat sich da ja auch immer sehr stark mit Bayern gemessen, dann auch über Bayern München identifiziert. Natürlich sind wir nicht die Stadt München, sondern der Landkreis. Aber Giesing grenzt am Landkreis München und Unterhaching an der Stadt. Ich weiß gar nicht wie viele Kilometer es sind, vielleicht 2,7? Da würde ich mir vielleicht die Frage stellen, wenn 2,7 km kein Derby ist, dann wüsste ich nicht wo noch …

Ich glaube, Grünwalder Stadion und Allianz Arena, das sind mindestens fünfmal oder sechsmal die Distanz von Giesing-Unterhaching. Wir sehen es als Derby, die Frage kam letztes Jahr schon. Wer es nicht als Derby sehen möchte, der kann das auch als normales Drittligaspiel sehen. Ich glaube aber schon, dass da eine gewisse Brisanz drinnen ist. Es wär schon schön, wenn wir der Verein wären, der über Sechzig München reden kann, bis zum nächsten Derby.“

… Erwartungen an die Partie: „Es wäre gelogen, wenn man sagt, alles ist wie immer. Das Spiel ist besonders. Es geht gegen einen absoluten Rivalen, gegen die man auch in der Jugend um Talente kämpft. Es geht gegen drei ehemalige Spieler. Ein paar meiner Jungs haben eine Löwenvergangenheit. Da gibt es wahnsinnig viele Geschichten rund um das Spiel. Das macht etwas mit dir. Du willst möglichst gut vorbereitet und letztlich Sieger sein.“

Schlüsselspiel für den TSV?

… die Einschätzung des TSV 1860: „Vor der Saison bin ich gefragt worden, wer für mich Aufstiegskandidat ist. Da habe ich Sechzig München dazugezählt. Da hat man nach vier Spieltagen gedacht: „Oh Gott, Unterberger, du hast keine Ahnung!“ Aber wenn ich mir die letzten drei Spiele anschaue, gab es vier Siege. In den letzten fünf Spielen sogar vier. Da muss ich schon sagen, es zeigt schon eine gute Richtung und was die Mannschaft leisten kann. Da war sicher der ein oder andere glückliche Sieg dabei. Aber du musst erst einmal gegen Bielefeld gewinnen und du musst diese ganzen Spiele ziehen.

Diese Spiele haben sie gezogen. Dementsprechend glaube ich schon, dass sie da oben reinrutschen können. Ihr habt ja geschrieben [Anm. d. Redaktion: Hier ist die Abendzeitung gemeint], dass das kommende Spiel für Sechzig ein Schlüsselspiel sein wird, wo die Reise bei Sechzig hingeht. Ob es wieder Richtung Aufstieg geht oder wieder nur der Klassenerhalt im Vordergrund stehen wird. Ich persönlich glaube, dass sich diese Frage in der Saison noch öfter stellen wird. Diese Liga ist einfach viel zu eng, um am neunten Spieltag diese Frage schon zu stellen, so wie bei uns.“ 

Bei der SpVgg Unterhaching wird Markus Schwabl nach einer Verletzungspause wieder im Kader sein, ebenso wie Manuel Stiefler. Der Neuzugang Johannes Geis wird auch in der Startelf auflaufen. Verzichten muss Unterberger, oder eher dessen Vertreter Sven Bender, auf Robin Littig und Luc Ihorst. Eine Gegnervorstellung gibt es, sowie übliche Löwenrunde, bereits auf unserer Seite.

Gegnervorstellung: Spielvereinigung Unterhaching e.V.

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Gegengerade Sportpark Unterhaching

Die Länderspielpause ist vorbei, es geht weiter im Ligaalltag. Nachdem wir aufgrund günstiger Ergebnisse der Konkurrenz trotz der Niederlage gegen Wehen im Tabellenmittelfeld verbleiben konnten, ist das kommende Spiel richtungsweisend. Wie schon im letzten sechzger.de-Talk besprochen, halten wir mit einem Sieg den Anschluss nach oben, mit einer Niederlage rutschen wir wieder unten rein. Dazu müssen wir in der Vorstadt bestehen, im zum großen Derby hochstilisierten Nachbarschaftsduell im Münchner Süden. Wir fahren mit der S-Bahn aufs Land und zwar zur: Spielvereinigung Unterhaching e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Nachdem wir uns in den letzten Jahren gegen Haching notorisch schwergetan haben, könnte der Moment auf die Siegerstraße zurückzukehren nun nicht besser sein. Die Bobfahrer haben seit 5 Ligaspielen nicht mehr gewonnen und stehen in der Tabelle auf Platz 18. Im letzten Spiel gab es eine Niederlage gegen den SC Verl. Wie schon in dieser Partie fehlt auch am Sonntag Cheftrainer Marc Unterberger an der Seitenlinie. Nach seiner umstrittenen roten Karte in Nachgang des Remis gegen Sandhausen, als er den vierten Offiziellen zu ungestüm verabschiedete, ist der Übungsleiter für drei Spiele gesperrt. Somit wird Co-Trainer Sven Bender als Chef auf der Bank Platz nehmen.

In der Länderspielpause sollte eigentlich Haching an unserer Statt das Testspiel gegen Fürth bestreiten, musste aber aufgrund von Krankheit und anderen Personalengpässen absagen. Somit kommen die Herren aus der Vorstadt ohne zusätzliche Spielpraxis zurück in die dritte Liga. Nachdem wir im Sommer mit Vollath, Hobsch und Schiffer drei Leistungsträger aus dem Landkreis München loseisten kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Kollegen an alter Wirkungsstätte. So werden die Rot-Blauen vielleicht noch etwas motivierter sein, den großen Rivalen wieder punktlos nach Hause zu schicken.

Kader & Transfers

Nicht nur bei uns waren Spieler aus Haching beliebt, besonders die Eigengewächse haben bundesweit Begehrlichkeiten geweckt. So gab es auch im Münchner Süden einen großen Umbruch. Es stehen 23 Zugänge 19 Abgängen gegenüber. Hier steht der 16-jährige Stürmer Gibson Ade aber auf beiden Seiten, da er nach seinem Millionentransfer zu den Roten wieder zurück ausgeliehen wurde.

Neben den schon bekannten Abgängen, sind noch einige erwähnenswert. So wechselte auch der 18-jährige Maurice Krattenmacher für eine hohe Summe in die Seitenstraße, ist aber aktuell an Ulm ausgeliehen. Mit Benedikt Bauer, der ablösefrei zum KSC ging, ist ein weiteres Eigengewächs nun in der zweiten Liga aktiv. Auch einige Routiniers stehen Trainer Unterberger nicht mehr zur Verfügung. Die Welzmüller Brüder haben ihre Karrieren beendet, der Vertrag mit Yannick Stark wurde nicht verlängert und Stürmer Mathias Fetsch läuft nun für Freiburg II in der Regionalliga auf.

Auf der Zugangsseite wurde in allen Mannschaftsteilen eingekauft, sowie sieben Spieler aus der Jugend hochgezogen. Hier steht besonders Torwart Konstantin Heide im Fokus, die neue Nummer 1 im Kasten der Bobfahrer. Um die Abgänge der etablierten Doppelspitze im Sturm aufzufangen, wurden drei Spieler verpflichtet, die alle schon zweimal getroffen haben. Luc Ihorst (24) kam aus Braunschweig, Lenn Jastremski (23) von den roten Amateuren und Julian Kugel (27) aus Ingolstadt. Außerdem steht noch Thomas Winkelbauer zu Verfügung, der variable Offensivmann kam von Wacker Burghausen. Der Abgang von Raphael Schifferl wurde mit Routine aufgefangen. Drittligaroutinier Tim Knipping wurde auf Leihbasis aus Sandhausen geholt. Pünktlich zum Spiel gegen 1860 wurde nun noch Mittelfeldspieler Johannes Geis aus der Vereinslosigkeit verpflichtet. Der Bundesliga und CL- erfahrene Franke stand letzte Saison noch beim Club aus Nürnberg unter Vertrag.

Von den etablierten Spielern gibt es natürlich immer noch die unvermeidlichen Stiefler, Skarlatidis und Schwabl, die schon länger in der Vorstadt ihr Unwesen treiben. Der bei den Sechzig Fans besonders “beliebte” Schwabl ist im Hachinger Familienunternehmen auch noch als Sportdirektor tätig. Die Entwicklung des einstigen Toptalents Boipelo Mashigo scheint ins Stocken geraten zu sein, bisher reichte es in dieser Saison nur zu einigen (Ultra)Kurzeinsätzen.

Vereinsgeschichte

Die Spielvereinigung Unterhaching wurde im Jahre 1925 gegründet und nahm das Fußballspielen auf, nachdem sich die Fußballabteilung des TSV Hachinger Tal abgespalten hatte. Nach ersten sportlichen Erfolgen – Aufstieg in die A-Klasse – wurde der Club 1934 wegen “politischer Unzuverlässigkeit” von den Faschisten aufgelöst. Nach Kriegsende wurde 1945 der Spielbetrieb in der B-Klasse wieder aufgenommen. Bis 1975 schwankte man zwischen A- und B-Klasse und konnte sogar ein Mal auf die Kreisebene schnuppern. Im Jubiläumsjahr 1975 wurde dann die Bob-Abteilung gegründet und es beginnt sich sportlicher Erfolg einzustellen.

Nach dem man 1976 in die A-Klasse aufgestiegen war, gelang 77 der Durchmarsch in die Bezirksliga. Unter der Ägide von Meisterlöwe Peter Grosser geht es zwei Jahre später weiter hoch in die Landesliga. Abermals zwei Jahre später ist man in der Bayernliga, der höchsten Amateurspielklasse angekommen. In 1983 wird der Traumlauf erstmals wieder gestoppt, als man in der Relegation zur 2. Bundesliga scheitert. Nach weiteren gescheiterten Anläufen gelingt der Aufstieg in die 2. Liga im Jahre 1989, aus der man sich aber postwendend wieder verabschieden muss. In dieser Zeit orientiert sich die breitensportorientierte Fraktion der Fußballer anders und gründete “Fortuna Unterhaching”.

Mit Einweihung des Sportparks 1992 schafften die Vorstädter den Wiederaufstieg, mehr als eine Saison konnte man sich aber wieder nicht halten. Nach der direkten Rückkehr kann man sich 95 etablieren und bis 99 in der 2. Liga halten. Dann folgt das erfolgreichste Kapitel der Vereinsgeschichte, das kleine Haching steigt in die Bundesliga auf und kann sich zwei Jahre halten. 2001 folgt dann doch der Abstieg, im Jahr darauf geht es noch eine Stufe tiefer in die Regionalliga. Man stieg direkt wieder auf und konnte sich zum letzten Mal einige Jahre in der zweiten Leistungsklasse halten. Nach dem Abstieg qualifiziert man sich 2009 für die neue 3. Liga.

Im Jahre 2012 beginnt die Ära Schwabl in der Vorstadt. Erster “Erfolg” ist 2015 der Abstieg aus dem Profifußball. In diese Zeit fällt aber auch die radikale Neuorientierung auf die Entwicklung junger Spieler, in Folge von finanziellen Problemen nach dem Ausstieg des Hauptsponsors “Generali” 2011. 2017 dann der Wiederaufstieg, Börsengang 2019 und Abstieg 2021. Seit letzter Saison ist man aber wieder zurück im Profifußball.

Seit der Fokussierung auf die Jugendarbeit konnte sich Haching einen exzellenten Ruf erarbeiten und bringt trotz der großen Konkurrenz aus dem nahen Giesing viele Talente heraus. Der Börsengang ist dagegen eher gefloppt, weshalb der Verein finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Trotzdem scheint seit einiger Zeit für manche Löwenfans der Sportpark als eine Art “El Dorado” mit Messias Schwabl in dem alles viel besser läuft als an der Grünwalderstraße 114. Wer statt einem Verein auch lieber Fan eines mittelständischen Familienbetriebs wäre, kann sich gerne an den Bobfahrern orientieren.

Verein & Firma

Die Spielvereinigung vereint circa 1 000 Mitglieder in den Sparten Fußball und Bobfahren. Letztere kann große Erfolge vorweisen und hatte einen Olympiasieger in ihren Reihen. Aktuell findet man sehr wenig zur Entwicklung. Seit 2018 sind, ähnlich wie beim TSV, die Profis sowie die A- und B-Jugend in eine Fußballfirma ausgegliedert. Die “Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA” wird seit 2019 an der Börse München gehandelt und ist damit nach Borussia Dortmund der zweite deutsche Fußballclub an der Börse. Dem Verein gehören 58,02% der Anteile, 12,20% sind im “Streubesitz” von Kleinaktionären. Die zwei “Ankerinvestoren” sind einmal die “Schwabl GmbH” mit 19,34% und Andreas Kögl mit 10,44%. Über letzteren ist im Netz wenig zu finden, außer einem Video, in dem sich Schwabl und er selbst beweihräuchern. Anscheinend hat “Andy” schon rund eine Million Euro in Unterhaching investiert… Aus einer Studie zum Börsengang erfährt man folgendes:

“Andreas Kögl wurde am 21.07.1969 in München geboren. Er ist ein Enkel der Familie Schicht. Herr Kögl besuchte die Grundschule Hohenbrunn und ging anschließend aufs Isar Gymnasium in München. Danach absolvierte Andreas Kögl eine Lehre zum Versi- cherungskaufmann, die er im Jahre 1990 erfolgreich abschloss. Von 1990 bis Ende 1992 studierte Andreas Kögl Finanzen und Geschichte in Clermont (Kalifornien) und fing 1993 als Orga-Inspektor bei der Victoria Versicherung an. Von 1994 bis 2008 arbeitete er als selbständiger Versicherungsvertreter, später als Generalagent für die Victoria Versiche- rung (heute ERGO Group AG). Seit 2008 verwaltet Andreas Kögl das Stiftungsvermögen der Familie Schicht[…].”

Der Komplementär der KGaA ist die “Haching Verwaltungs GmbH”, eine Tochterfirma des Hauptvereins über die auch 50+1 eingehalten wird. Geschäftsführer dieser Gesellschaft, die auch die Geschäftsführung der ganzen Fußballfirma innehat, ist Manfred Schwabl. In der Konstellation mit ihm als Präsidenten des e.V., Geschäftsführer der Fußballfirma und zweitgrößtem Anteilseigner wirkt das Ganze schon etwas wie ein “Wiesbaden-light”. Die Umstände, dass sein Sohn nicht nur Spieler, Kapitän sondern auch Sportdirektor ist, in der Außendarstellung fast nur Manfred Schwabl präsent ist und dieser angeblich auch noch die Strafe für die fehlende Lizenz von Trainer Unterberger aus eigener Tasche zahlt, verleitet schon sehr dazu den Vorstadtverein als Familienunternehmen zu sehen… Ob man sowas, gepaart mit einem Nicht-Erreichen der eigenen Ziele, will, muss jeder für sich selbst entscheiden…

Fanszene

Auch im südlichen Landkreis München gibt es eine kleine Fanszene, mit Ultraanspruch. Von Löwenfans oft als rote Filiale verschrien, versucht man im Schatten der übermächtigen Rivalen sein Ding durchzuziehen. Die organisierten Fans stehen in Haching auf der Südtribüne vor dem Sportheim rechts neben dem Tor (vom Spielfeld aus). Die zwei Hauptgruppen sind die “Fanszene Haching” und das “Classic Squad”. Während daheim bei Topspielen zeitweise (für die Vorstadt) beachtliche Mobgrößen erreicht werden können, muss man auswärts froh sein den zweistelligen Bereich zu erreichen. Fanfreundschaften gibt es nach Ingolstadt, Rivalität besteht natürlich zu den großen Nachbarn, wirklich ausgelebt wird dies aber eher in der eigenen Gewichtsklasse gegen Wacker Burghausen oder Jahn Regensburg.

Für ihre Größe hat die Spielvereinigung, verglichen mit z.B. Viktoria Köln, sehr viele organisierte Fanclubs und das im ganzen Bundesgebiet. 64 Stück werden auf der Webseite geführt, einige mit so exotischen Standorten wie Helsingborg in Schweden, Wettingen in der Schweiz und Olang in Südtirol. Bekannt ist vielen außerdem sicher noch die riesige “Sendling” Zaunfahne, welche, wie viele Ortsfahnen bei 1860, einer Einzelperson gehört.

Stadion

Die Bobfahrer trage ihre Heimspiele im “Sportpark Unterhaching” aus, welcher aktuell auf den Namen “UhlsportPARK” hört. Das im April 1992 eröffnete Stadion fasst 15 053 Menschen auf 6 874 Sitz- und 8 179 Stehplätzen und ist im Vergleich zur Einwohnerzahl der Gemeinde (ca. 26 000) sehr groß geraten. Seit vielen Jahren möchte der Verein Eigentümer des Stadions und der angrenzenden Liegenschaften (Trainingsplötze, Parkflächen) werden. Nachdem in 2020 schon fast eine Einigung für das Stadion als Einzelobjekt erzielt wurde, wurde das Verkaufsprozedere aber noch einmal neu aufgerollt. Nun steht ein Angebot mit einem Kaufpreis von ca. 7,56 Mio. Euro von Seiten der Gemeinde im Raum. Dies beinhaltet nun die doppelte Grundfläche, inklusive der Trainingsplätze 2 und 3, sowie dem Kunstrasen. Seit 2023 teilt sich der Verein das Stadion mit den “Munich Ravens”, die ihre Heimspiele in der European Football League hier austragen. [Dieser Abschnitt wurde am 19.10.2024,14:40 Uhr angepasst]

Der Bau in den 90er Jahren war notwendig, da die eigentliche Heimat der Hachinger in der Grünau zu klein für die 2. Liga war. Heutzutage ist es fast unvorstellbar, dass hier jemals Profifußball stattgefunden hat. Das Stadion wird heute von Fortuna Unterhaching in der Kreisliga bespielt. Nach dem ersten Bauabschnitt 1992 fasste die Arena 11 000 Zuschauende auf der Haupt- und Südtribüne. Mit dem Bundesligaaufstieg zur Jahrtausendwende wurde ein erster Umbau nötig. So wurden Nord- und Osttribüne erweitert, welche vorher nur ein paar Betonstufen umfassten. Durch die Ausweisung weiterer Sitzplätze sank die Kapazität erstmal auf 10 300.

Nach der Aufstiegssaison wurde dann weiter gebaut, durch die baulichen Gegebenheiten war eine Erweiterung der Süd- und Haupttribüne nicht möglich. Deshalb wurden die anderen Tribünen vergrößert und etwaige Lücken/Ecken geschlossen, was dem Sportpark das charakteristische Aussehen eines “halben” Stadions gibt und das vom DFB geforderte Fassungsvermögen von 15 000 erfüllt. Die Osttribüne musste aufgrund des “soften” Bodens 2018 saniert werden, nachdem sich ein Teil des Baus abgesenkt hatte.

Zur weiteren Ausstattung gehören der nervigste Stadionsprecher mindestens Süddeutschlands und eine Beschallungsanlage, welche als Waffe gegen Auswärtsfahrer eingesetzt werden kann. Auch finden sich auf der Osttribüne immer wieder kuhglockenschwingende “Fans” der Spielvereinigung ein, die die eigentlich ansprechende Atmosphäre des Fußballstadions verschandeln.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Unterhaching ist die einwohnerstärkste Gemeinde in Bayern (ca. 26 000), welche weder einen Stadt- oder Markttitel tragen darf.
  • Haching ist neben dem BVB der einzige deutsche Fußballverein an der Börse.
  • Das Lise-Meitner-Gymnasium ist als Filmkulisse, besonders durch die “Fack-ju-Göhte”-Reihe, bekannt.
  • Bis 1955 gehörte Ottobrunn zur Gemeinde Unterhaching.
  • Eigentlich ist Unterhaching ziemlich uninteressant…

Der 10. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SV Waldhof MannheimFC Erzgebirge Aue
Samstag 14:00 Uhr FC Hansa Rostock – Alemannia Aachen
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – SC Verl
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – BV Borussia Dortmund II
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – Hannover 96 II
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – SV Sandhausen
16:30 Uhr VfB Stuttgart II – 1. FC Saarbrücken
Sonntag 13:30 Uhr SG Dynamo Dresden – Rot-Weiss Essen 
16:30 Uhr DSC Arminia Bielefeld – VfL Osnabrück
19:30 Uhr SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München

 

Faninformationen zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860

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SpVgg Unterhaching TSV 1860

Am Sonntag gastiert Sechzig in der Vorstadt und vermutlich werden die Löwenfans das Auswärts- einmal mehr zum Heimspiel machen. Wir präsentieren Euch die Faninformationen zum Match des TSV 1860 bei der SpVgg Unterhaching. sechzger.de wird natürlich live aus dem Sportpark berichten.

Faninformationen zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860

Keine Tageskassen

Die Partie wird ausverkauft sein, es wird am Sonntag folglich keine Tageskasse geben. Der Einlass in den Sportpark beginnt ab 17.30 Uhr; ab dann wird auch das VIP-Haus geöffnet sein. Der Anpfiff ist für 19.30 Uhr geplant, eventuelle Verzögerungen wird der Hachinger Ordnungsdienst kurzfristig kommunizieren.

Anreise per ÖPNV

Die SpVgg Unterhaching empfiehlt die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Gästefans wird die S-Bahn-Station “Fasanenpark” empfohlen, die lediglich zehn Gehminuten vom Stadion entfernt liegt.

Die Deutsche Bahn wird nach dem Spiel ab 21.55 Uhr eine Verstärker S-Bahn im 10-Minuten-Takt bis 22.30 Uhr in Richtung München einsetzen.

Parksituation am Sportpark

Der Parkplatz für Löwenfans ist am Infineon Campeon (S3). Dieser befindet sich in der Nähe der oben erwähnten S-Bahn-Station “Fasanenpark”. Das Parken ist kostenlos.

Achtung:
Die Parkplätze S2 (Gauß Allee) und P3 (Geothermie) stehen ausschließlich den Heimfans sowie neutralen Zuschauern zur Verfügung. Anwohnerparkplätze dürfen ebenso wenig genutzt werden wie die Stellplätze beim Edeka.

Die Parkplätze P1 (VIP Parkplatz am Stadion) sowie S1/P2 (Parkplatz für Sponsoren, Staff, Presse etc.) sind ausschließlich mit einem entsprechenden Parkausweis erreichbar.

Die Anfahrtsstraßen zum Stadion sind spätestens ab 16.30 Uhr gesperrt. Eine Zufahrt ist nur über die Straße “Am Sportpark” mit einem Durchfahrtsschein möglich.

Wunschaufstellungen zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860

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Müssen sich die Löwen tabellarisch eher nach unten orientieren oder darf man zukünftig nach oben schielen? Vieles wird von der Partie im Vorort abhängen, dem viele einige Medien einen Derbycharakter andichten. Argirios Giannikis wird voraussichtlich auf die erkrankten Marco Hiller und Lukas Reich verzichten müssen, Florian Bähr dürfte hingegen rechtzeitig fit werden. Vier Redakteure von sechzger.de präsentieren ihre Wunschaufstellungen für die Partie des TSV 1860 bei der SpVgg Unterhaching.

Wunschaufstellungen zu Unterhaching – TSV 1860

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Presserunde setzt auf das bewährte 4-2-3-1 und nimmt auch personell wenige Änderungen vor. Auf der rechten Seite verteidigt Tim Danhof, zudem kehrt Raphael Schifferl in die Startelf zurück. Über die Flügel sollen Saichiro Kozuki und Morris Schröter Druck machen und Patrick Hobsch mit Vorlagen füttern.

Peter Gratz

Auch Peter stellt seine Mannschaft im 4-2-3-1 auf, bringt jedoch Maximilian Wolfram auf dem linken Flügel. Dadurch wechselt Saichiro Kozuki bei ihm auf rechts. Patrick Hobsch soll als einzige Spitze für die Tore gegen seinen Ex-Club sorgen.

Stefan Kranzberg

Einen deutlich anderen Ansatz wählt Stefan, der es in Unterhaching mit einer Dreierkette in der Abwehr versuchen würde. Gerade für die Standards wünscht er sich mehr kopfballstarke Verteidiger und bringt deshalb neben Jesper Verlaat auch Raphael Schifferl und Max Reinthaler. Links soll Florian Bähr die Linie hoch und runter flitzen, sein Pendant auf der rechten Seite wäre Soichiro Kozuki. Im defensiven Mittelfeld soll Marlon Frey für zusätzliche Stabilität sorgen, Tunay Deniz rückt auf die 10er Position. Julian Guttau bildet als Halbstürmer die Verbindung zu Patrick Hobsch in der Spitze.

Bernd Winninger

Im 4-2-1-3 möchte Bernd in Unterhaching zum Erfolg kommen und lässt neben Patrick Hobsch auch Soichiro Kozuki und Maximilian Wolfram im Angriff wirbeln. Das Offensivtrio soll vornehmlich durch Julian Guttau unterstützt werden, doch auch Tunay Deniz und die beiden Außenverteidiger könnten offensive Akzente setzen.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Löwenrunde: “Wir erwarten ein besonderes Spiel”

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Löwenrunde: "Wir erwarten ein besonderes Spiel"
Löwenrunde: "Wir erwarten ein besonderes Spiel"

Es liegt etwas in der Luft in Giesing – das merkte man schon bei der wöchentlichen Löwenrunde zur Mittagszeit am Freitag. Mit neun Pressevertretern war die Gesprächsrunde mit Trainer Giannikis vor dem Spiel bei der SpVgg Unterhaching außergewöhnlich gut besucht. “Wir erwarten ein besonderes Spiel”, sagte der Trainer vor dem Auswärtsspiel im Vorort am Sonntag um 19:30 Uhr.

Krankheitswelle in der letzten Woche

Aktuell müssen die Löwen auf Marco Hiller und Lukas Reich verzichten. Beide sind krank. Reich kam krank von seiner Zeit bei der Nationalmannschaft zurück. “Letzte Woche hat uns die Krankheitswelle erwischt. Wir haben dann beschlossen, das Team zu isolieren, um eine Ausbreitung zu verhindern”, berichtete Giannikis. So wurde sogar eine Trainingseinheit abgesagt. Die Maßnahme zeigte Wirkung, bis auf Hiller und Reich sollten in Unterhaching wieder alle Mann an Bord sein. Kwadwo stand bereits am Freitag wieder im Mannschaftstraining, Bähr soll am Samstag wieder einsteigen.

Gute Erinnerungen an Englische Wochen

Mit der vollen Punktausbaute gingen die Löwen aus der letzten Englischen Woche, nun wartet die nächste auf die Münchner. Am Sonntag in Unterhaching, am Mittwoch gegen Osnabrück und am Sonntag in Cottbus. Kein leichtes Programm. “Wir erinnern uns gern an die letzte Englische Woche. Aber wir schauen jetzt erst einmal von Spiel zu Spiel und haben Haching vor der Brust”, erklärte der Coach, der zugleich vor den Hausherren warnt: “Unterhaching ist zu Hause noch ungeschlagen, wir sind die zweitbeste Auswärtsmannschaft. Ich erwarte ein stimmungsvolles Spiel mit Brisanz.”.

Wiedergutmachung für die letzte Saison

In der letzten Spielzeit gingen die Löwen gegen den Nachbarn zwei Mal als Verlierer vom Rasen. “Ein Spiel habe ich selbst miterlebt. Es ist natürlich nicht schön, wenn man zwei Niederlagen gegen den Nachbarn kassiert. Das wollen wir am Sonntag anders gestalten”, sagte Giannikis weiter. Durch den kurzfristigen Neuzugang Johannes Geis im Lager der Hausherren erwartet der Franke keine großen Umstellungen bei den Hausherren.

“Wir nehmen es wie es kommt”

Angesprochen von sechzger.de auf den merkwürdigen Spielplan mit sich abwechselnden Länderspielpausen und Englischen Wochen sagte der Franke: “Wir nehmen es wie es kommt. Letzte Woche hatten wir ja ohnehin viele Kranke, aber auch das ist normal um diese Jahreszeit. Es war gut, dass wir die Krankheitswelle am spielfreien Wochenende hatten. Die Pause ist für jede Mannschaft gleich, ich sehe keine Vor- oder Nachteile”.

Tipps von den Ex-Hachingern

Mit Vollath, Schifferl und Hobsch spielen am Sonntag gleich drei Löwen gegen ihr Ex-Team. “Wir wollen uns natürlich Infos ein, die Jungs sind heiß und der Rest der Mannschaft auch”, berichtet Giannikis. Bei den Hausherren fehlt Trainer Unterberger aufgrund seiner Roten Karte. “Die Struktur und die Abläufe sind klar, die Spielweise ist einstudiert”, erwartet Giannikis keine Umstellungen bei den Heimischen, nur weil Unterberger auf der Tribüne sitzt. Der Haching-Coach hatte respektloses Verhalten der Schiedsrichter gegenüber den Trainern bemängelt. “Ich kann das nicht bestätigen. Bei mir war es jedenfalls nicht der Fall, bisher bin ich mit den vierten Offiziellen gut ausgekommen”, sagte Giannikis auf Rückfrage von sechzger.de

Vorfreude auf ein Heimspiel im fremden Stadion

Giannikis freut sich nicht nur auf das Match, sondern vor allem auch auf die Kulisse. “Ich freue mich immer auf unsere Fans. Wir hatten in jedem Spiel einen Top-Support. In Unterhaching erwarte ich die maximale Unterstützung, das tut dem Team gut”, erklärte der Löwen-Dompteur. Den Ergebnissen der letzten Spiele, die für die Löwen sprechen, da Haching seit sechs Spielen sieglos ist, misst er keine Bedeutung zu. “Es ist ein besonderes Spiel, in dem es sicher intensiv zur Sache gehen wird. Nach der Länderspielpause spielen die letzten Ergebnisse keine Rolle mehr”, erläuterte Giannikis.

Die sechzger.de-Taktikfrage im Wortlaut

Wie immer gab es die sechzger.de-Taktikfrage zum Abschluss der Löwenrunde. Für Euch wie immer im Wortlaut nachzulesen:

Unterhaching spielt sehr destruktiven Fußball, der die Offensive des Gegners vor zähe Aufgaben stellt. Wird es am Sonntag ein Geduldsspiel werden? Welchen taktischen Ansatz wählt man gegen einen solchen Gegner?

Haching variiert in ihrer Abwehr, in ihrer Verteidigungshöhe. Sie haben einen eher tiefen Block im 4-4-2, sind im Zustellen ziemlich mannorientiert. Darauf müssen wir uns einstellen. Wenn wir den Ball haben, müssen wir geduldig agieren und das Risiko eines Ballverlustes kontrollieren, um nicht in einen Konter zu laufen. Speziell auch die seitlichen Standards müssen wir als Gefahr bereinigen und im Gegenzug versuchen, aus unseren Chancen Kapital zu schlagen.