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Sechzig um sieben: Guttau in kicker “Elf des Tages”

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Der TSV 1860 München ist nun sieben Mal in Folge ungeschlagen. Am Sonntag konnten die Löwen trotz einer mittelguten Leistung 1:0 gegen Halle gewinnen. Matchwinner für Sechzig war Julian Guttau, der vom kicker in die “Elf des Tages” berufen wurde.

Sechzig in kicker “Elf des Tages” durch Julian Guttau vertreten

Er brachte die Löwen mit seinem wunderschönen Freistoßtreffer auf die Siegerstraße: Julian Guttau. Für seine erneut sehr gute Leistung wurde Julian Guttau nun vom kicker belohnt. Sechzigs Mittelfeldmotor steht in der kicker “Elf des Tages”.

Dr. Werner und Mueller bei Blickpunkt Sport

Die beiden neuen Geschäftsführer der KGaA waren am Sonntag Abend nach der Partie gegen Halle beim BR in der Sendung “Blickpunkt Sport” zu Gast. Die KGaA-Vertreter absolvierten einen souveränen Auftritt, während Gastgeber Markus Othmer teilweise tendentiöse Fragen stellte. Ebenso sorgte ein arg einseitiger pro-Investoren-Einspieler für Kritik nach der Sendung.

Letze Rückblicke auf den Sieg gegen Halle

Wenn es läuft kann man auch länger auf die Spiele zurückblicken und sich an den positiven Ergebnissen erfreuen. So geht es uns auch und deswegen werden wir heute die Berichterstattung zum Spiel gegen Halle abschließen. Zum Einen erscheint gegen MIttag der neue sechzger.de Talk, zum Anderen wird im Laufe des Nachmittags die TAKTIKTAFEL erscheinen. Da sind wir gespannt, wie Bernd Winninger das Spiel bewerten wird, in den die Löwen sich schwerer taten, als es hätte sein müssen. Bernd ist auch im Talk zu Gast und verrät erste Erkenntnisse seiner Analyse. Außerdem diskutieren Jans weitere Gäste Christian und Martin, wann sie das letzte Freistoßtor von Sechzig vor Guttaus 1:0 gesehen haben. Natürlich darf ein Ausblick auf die anstehende Reise nach Ostwestfalen zum SC verl nicht fehlen. Den Talk könnt Ihr auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen ansehen bzw. -hören, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Arminia Bielefeld: Kniat nach wie vor in der Kritik

Nach der Niederlage gegen Unterhaching musste sich das Bielefelder Team ein gellendes Pfeifkonzert anhören. Coach Kniat wurde gar mit “Kniat raus” – Rufen bedacht. Der Coach der Arminen zeigte jedoch Verständnis für die Äußerungen: “Wir hatten eine Niederlagenserie, haben dann einen Sieg eingefahren und jetzt haben wir wieder verloren.” Wahrscheinlich muss Kniats Team beim nächsten Spiel in Saarbrücken punkten, um ihm den Job ein weiteres Mal zu sichern.

SV Waldhof: Antwerpen ermahnt seine Mannschaft

Nach der Heimniederlage im Südwest-Derby gegen den 1. FC Saarbrücken sieht sich Marco Antwerpen nach eigener Aussage “vor der schwierigsten Situation” seiner Karriere. Der Coach wirkt etwas ratlos, nachdem seine Maßnahmen bisher keine Erfolge zeigten. Deshalb ließ er sein Team zum Rapport antraben und sprach dort “eindringliche Warnungen” an seine Spieler aus. Mit dem aktuellen Leistungsniveau wird es Waldhof schwer haben, über den STrich zu kommen.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Dienstag! Sechzger.de hält Euch auch heute über alles Wissenswerte rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga auf dem Laufenden.

 

 

Souveräner Auftritt bei Blickpunkt Sport

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Souveräner Auftritt bei Blickpunkt Sport
Souveräner Auftritt bei Blickpunkt Sport

Am Sonntag hatten die Löwen wieder einmal einen Grund zu feiern: Mit dem 1:0-Heimsieg gegen den Halleschen FC läutete man den Wochenendausklang ein. Wer es aus dem Stadion in Giesing rechtzeitig nach Hause schaffte, für den war “Blickpunkt Sport” ein Pflichtprogramm im Dritten. Schließlich waren die beiden Löwen-Geschäftsführer Dr. Christian Werner und Oliver Mueller zu Gast. Die beiden Geschäftsführer der Sechzger zeigten einen souveränen Auftritt bei Blickpunkt Sport und ließen sich vom oftmals polemischen Moderator Markus Othmer nicht zu unbedachten Äußerungen hinreißen.

Dr. Werner: “Sind stolz auf die Leistung”

Anfangs ging es noch um die sportlich durchaus erfreuliche Situation bei den Münchnern. “Wir sind sehr glücklich, dass es 1:0 ausgegangen ist, Halle hat uns alles abverlangt. Wir sind stolz auf die Leistung”, sagte Sport-Geschäftsführer Dr. Werner direkt nach dem Spiel bei Blickpunkt Sport. Im Hinblick auf die jüngste Erfolgsserie sagte er weiter: “Wir müssen erst einmal kurzfristig denken und sind immer noch im Abstiegskampf. Natürlich sind wir bereits in Gesprächen mit den Spielern [Anm. d. Red.: im Hinblick auf Vertragsverlängerungen]. Es wird im Sommer keinen allzu großen Kaderumbruch geben”.

Mueller: “Dann erwacht der Löwe”

“Ich bin beeindruckt, über die Wucht, die dieser Verein hat”, sagte Finanz-Geschäftsführer Müller und fügte an: “Wir müssen diese Wucht in eine Richtung lenken, dann erwacht der Löwe”. Dabei ließ sich Mueller auch durch einen peinlichen Versprecher von Othmer nicht aus der Ruhe bringen, der zuvor eine mögliche neue Funktion für “Marc Oliver Pfeifer” in den Raum geworfen hatte. Vielleicht wollte der BR-Moderator auch Mueller ansprechen und wusste schlichtweg nicht, wie man den Nachnamen seines Gegenübers richtig ausspricht. Des Rätsels Lösung: Wie ein Investigativ-Blogger kürzlich eiskalt aufgedeckt hatte, spricht man Mueller tatsächlich “Müller” aus. “Der Verein hat eine tolle Strahlkraft, ich bin stolz, dass ich in dieser Position arbeiten darf”, erklärte Mueller.

Keine Aussagen zu Sitzberger und Ismaik

Angesprochen auf den Rücktritt von Vize-Präsident Sitzberger, hielt sich Mueller, wie bei seiner Vorstellungsrunde angekündigt neutral: “Wir beschäftigen uns nicht mit diesem Thema.”. Man habe gute Gespräche mit Investor Ismaik geführt, bekräftigten Müller und Dr. Werner uniso. “Die politische Ebene zwischen den Gesellschaftern ist nicht unser Thema. Diese Themen haben auf unserem Schreibtisch nichts verloren”, fügte Mueller an. So souverän der Auftritt von Mueller und Dr. Werner an diesem Abend war, so enttäuschend einseitig präsentierte sich der Bayrische Rundfunk in Form eines Einspielers.

Einseitige Berichterstattung statt Neutralitäts-Auftrag

In diesem Einspieler wurde auf den Besuch des Investors Bezug genommen und es wurden zwei Fans befragt, die sich einen Rücktritt von Präsident Reisinger wünschten. Auch im weiteren Verlauf präsentierte sich der BR sehr investoren-lastig. Dies blieb nicht ohne Widerspruch, wie ein uns vorliegender Facebook-Post eines Löwen-Fans belegt. Doch auch von der einseitigen Berichterstattung ließen sich die beiden Löwen-Geschäftsführer nicht von ihrer Linie abbringen, ebenso wenig von den teils polemischen Rückfragen Othmers.

Vielmehr äußerte sich Mueller zur Stadionfrage und sagte: “Das Thema ist offen und hängt natürlich von der Liga ab. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und es wird weitere Gespräche mit der Stadt geben.”

Dr. Werner: “Trainer macht eine tolle Arbeit”

Zum Abschluss ging es dann doch noch einmal um den Sport. Angesprochen auf die Erfolge des neuen Trainer Argirios Giannikis erklärte Dr. Werner: “Die Zusammenarbeit mit dem Trainer ist sehr eng. Er macht eine tolle Arbeit und wir waren von vorneherein von ihm überzeugt, ergebnisunabhängig.

Souveräner Auftritt der Geschäftsführer bei Blickpunkt Sport

Letztlich machten beide Geschäftsführer eine souveräne Figur bei ihrem ersten Auftritt im Bayrischen Fernsehen, ganz im Gegensatz zur öffentlichen Sendeanstalt und dem Moderator, die sich deutlich von der aktuellen Berichterstattung eines Boulevard-Blatts und eines einschlägigen Internet-Blogs beinträchtigen ließen. Ob das dem Sendeauftrag eines öffentlich-rechtlichen Kanals entspricht, ist doch sehr fraglich…

Nach dem Heimsieg gegen Halle: Torschütze Guttau in der kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 Julian Guttau ingolstadt saarbrücken

Es läuft grad bei den Löwen! Das 1:0 über den Halleschen FC am Sonntag Abend war der dritte Sieg in Serie. Er lässt die Fans nun sehr optimistisch ins Tabellenmittelfeld blicken. Wonnemonat Februar.
Und wenn die Partie gegen den HFC durchaus als “Arbeitssieg” bezeichnet werden kann – erneut schaffte es ein Akteur aus dem Team von Argi Giannikis in die “Elf des Tages” beim kicker.

Julian Guttau in kicker “Elf des Tages”

Mit seinem traumhaften Freistoß in der 16. Minute stellte er den nächsten Dreier für Münchens Große Liebe sicher und lieferte auch ansonsten eine löwenstarke Leistung ab, die der kicker mit der Note 1,5 honorierte. Für den gebürtigen Hallenser war es sicherlich ein besonderes Ereignis gegen seinen Ex-Verein, für den er ab dem zwölften Lebensjahr bis Sommer 2022 die Fußballstiefel geschnürt hatte, so zu glänzen. Schon nach dem 4:1-Jahresauftakt gegen den MSV Duisburg hatte Guttau es erstmalig im Löwentrikot in die “Elf des Tages” des Sportmagazins geschafft. Bereits zum dritten Mal im Jahr 2024 traf er gestern ins Schwarze und konnte damit sein Torkonto auf insgesamt sechs Treffer erhöhen. Man darf gespannt sein, wieviele Tore da in den kommenden zwölf Spielen noch hinzukommen.

Reinthaler und Richter mit 2,0

Auch Max Reinthaler und David Richter, der kurzfristig für den verletzten Marco Hiller ins Tor zurückkehrte, wurde vom kicker eine (fast) tadellose Leistung bescheiningt. Beide erhielten eine 2,0. Für die erste bzw. zweite Nominierung in die “Elf des Tages” in dieser Saison reichte diese Note diesmal aber nicht.
“Elf des Tages”-Spitzenreiter bei den Löwen bleibt – mit vier Nominierungen – weiter Moris Schröter. Insgesamt kann man sich an der Grünwalder Straße über 19 Nominierungen in weiß und blau in dieser Spielzeit freuen. Nur Spieler von Preußen Münster (23) und Dynamo Dresden (22) wurden häufiger vom kicker in dieser Rubrik ausgezeichnet.

Die Spieltagself im Überblick

Drei Dortmunder haben es nach dem 5:2-Sieg gegen den SC Verl in die Elf des 26. Spieltages geschafft – darunter auch Torwart Marcel Lotka. Trotz zweier Gegentreffer. Sandhausen stellt mit den Offensivkräften Patrick Greil und Livan Burcu nach dem verrückten 6:3 über Jahrn Regensburg (nach 0:3) zwei Spieler in der “Elf des Tages”.

Lotka (Dortmund) – Danhof (Aue), Reichert (Ulm), Koulis (Münster), Kölle (Duisburg) – Roggow (Dortmund) – Guttau (1860), Pohlmann (Dortmund), Burcu (Sandhausen) – Breunig (Freiburg), Greil (Sandhausen)

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Halle: Canossa 2.0

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Hasan Ismaik bestimmte in der vergangenen Woche mal wieder die Schlagzeilen rund um den TSV 1860 München. Und zwar mittels eines Interviews seiner neuen Hauspostille Abendzeitung. Immerhin schlug der Investor vordergründig versöhnliche Töne an und signalisiert Verkaufsbereitschaft, wenn der e.V. einen Gang nach Canossa antritt. Da tritt der 1:0 Sieg der Löwen leider mal wieder in den Hintergrund.

Geschichte, 7. Klasse

Kurze historische Auffrischung (Geschichte 7. Klasse!), damit wir Alle auf Ballhöhe diskutieren können: Papst Gregor VII. exkommunizierte Heinrich den IV. nach einem Disput um die Besetzung des Mailänder Bischofsstuhls im Jahre 1076. Daraufhin setzten die deutschen Könige Heinrich dem IV. ein Ultimatum bis Februar 1077 für eine Aufhebung des Krichenbanns zu sorgen. Ansonsten würden sie ihn abwählen. So blieb dem armen Heinrich nichts anderes übrig, als die Alpen zu überqueren und beim Papst “aufrichtig Reue zu zeigen und dem Heiligen Stuhle fortan die ihm gebührende Ehre entgegenbringen”. Nachdem er drei Tage barfuss (im Januar!) vor der Burg in Canossa verbrachte, in der Gregor VII. weilte, ließ Gregor ihn ein und entbannte Heinrich IV., nachdem dieser seine Sünden bekannt hatte. Danach soll eine Versöhnungsmal in “frostiger Atmosphäre” stattgefunden haben. Und bei “frostig” nehme ich nicht an, dass es sich um eine Beschreibung des Wetters im Januar 1077 handelt.

Canossa 2.0

Tja, da drängen sich ja schon einige Parallelen zur Löwenwelt knapp 1000 Jahre später auf. Canossa 2.0 sozusagen. Mit ein paar Anpassungen: Robert Reisinger ist natürlich König Heinrich IV. und Hasan Ismaik Papst Gregor VII. (den aktuellen hat er ja immer noch nicht mit seinem Freund Michael Köllner besucht). Canossa liegt heute wahrscheinlich nicht in der Emilia Romagna sondern in den Vereinigten Aarabischen Emiraten und die Burg ist wahrscheinlich ein modern gläsern-betonmäßiges Bürogebäude mit Klimatisierung. Immerhin sollte für Robert – alias Heinrich IV. – dreitägiges barfüßiges Warten dort wesentlich angenehmer sein, als im oberitalienischen Winter 1077.

Die Sünden des Robert Reisinger

Und aus Sicht von Hasan Ismaik – alias Papst Gregor VII. – hat der bußfertige Gast aus dem Abendland einige Sünden zu bekennen. Diese nannte Ismaik der Abendzeitung, die in dieser Geschichte als der päpstliche Nuntius fungiert, in Teil 1 seiner Ansprache an das Ismaik-treue Löwenvolk. Zunächst sei sein “Investment bei den Löwen ist eine Last Gottes”. Weiter führt Ismaik die Sünden der von Robert Reisinger repäsentierten e.V.-Seite an: “Wenn sich der Mitgesellschafter mit mir zusammensetzt und zugibt, dass ich nur benutzt worden bin, dass diese Nadelstichpolitik real ist und man mich rausekeln will. Wenn sie diese Fehler gestehen, sich dafür entschuldigen und mir sagen: „Mister Hasan, wir sagen es Dir direkt ins Gesicht: Du sollst aussteigen, der Verein soll den Fans gehören!“”. (Abendzeitung). Weiter müssen die e.V-Vertreter vor der ganzen Welt bekennen: „Es war ein mieses Spiel von uns und wir wollten, dass du dein Geld verlierst und abhaust.“

Wenn diese Abbite geleistet ist “und zwar mit Respekt”, dann wäre der Gregor VII / Hasan Ismaik “für Verhandlungen bereit. Dann würde ich diese Türe aufmachen.” Und zwar die Türe zu Verhandlungen über einen Rückkauf von 60% der Anteile an der TSV 1860 München KGaA.

Soll der e.V. Abbite leisten?

Klingt ja auf den ersten Blick verlockend. Eine e.V. Delegation fliegt nach Abu Dhabi, schaut Hasan tief in die Augen und bittet um Vergebung für Nadelstichpolitik, Konsolodierungskurs, vom Präsidium aufgestachelte Ultras, Pro1860 und einfach Alles, was der HAM-Seite in den vergangen zwölf Jahren nicht in den Kram gepasst hat. Danach schreibt Ismaik eine Smme X auf einen Zettel, der e.V. legt die Kohle auf den Tisch und die Episode Ismaik ist für 1860 ein für alle Mal beendet. Aber ehrlichgesagt, sehe ich die Sünden nicht, für die der e.V. Abbitte leisten soll. Das Handeln des e.V. war jederzeit davon geprägt, den Wert der KGaA zu erhalten und weiteren Schaden nach dem Ursündenfall – nämlich der massiven Verschuldung der Saison 16/17 und der nachfolgenden “4” – von ihr abzuwenden.

Ist ein Rückkauf überhaupt möglich?

Auch sind viele Fragen rund um einen möglicherweise denkbaren Rückkauf der Anteile nicht geklärt. Soweit ich informiert bin, wäre er theoretisch möglich, aber es gibt viele praktische Fragestellungen, die zu klären wären. Das geht los beim Geld, falls denn überhaupt ein realistischer Kaufpreis für ein bilanziell überschuldetes Unternehmen von Ismaik aufgerufen wird. Dann wäre zu klären, wie die Schulden der KGaA bei Ismaik berücksichtigt werden. Darüber hinaus geht es um satzungstechnische Fragen und die Vereinbarkeit eines Rückkaufs mit der Gemeinnützigkeit des e.V. Hinzu kommt, dass man wahrscheinlich einen neuen Investor benötigt, der die jährlichen Finanzlöcher stopft. Mein Traum wäre, dass der Verein nach einer solchen Aktion (obwohl ich sie für sehr unwahrscheinlich halte), wirklich wieder 50 +1 Anteile hält. Damit wäre ausgeschlossen, dass man weiterhin Minderheitsgesellschafter ist und im Ernstfall wieder zu Notlösungen mittels 50+1 Regel greifen muss. Ebenso wäre man damit vor dem Fall der 50+1 Regel geifeit und nach wie vor Mehrheitsaktionär.

Dennoch bezweifle ich, dass es soweit kommen wird. Denn Ismaik betont im selben Interview: “Es gibt das Szenario nicht, dass ich sage: „Ich will nicht mehr, ich schmeiße hin, jetzt habt ihr es geschafft!““. Wie soll man nur aus diesem Mann schlau werden?

 

Guttau führt Löwen auf Siegerstraße

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Guttau führt Löwen auf Siegerstraße
Guttau führt Löwen auf Siegerstraße

Die Serie geht weiter! Der TSV 1860 München hat auch sein drittes Heimspiel in Serie gewonnen und setzte sich nach den Erfolgen gegen Essen und Ingolstadt auch gegen den Halleschen FC mit 1:0 (1:0) durch. Julian Guttau brachte die Hausherren mit einem starken Freistoß im ersten Durchgang in Führung. Die Löwen hatten mehr Spielanteile, einmal musste jedoch auch Keeper Richter, der den kurzfristig ausgefallenen Hiller zwischen den Pfosten vertrat, eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. Im zweiten Durchgang plätscherte das Duell über weite Strecken vor sich hin und die Löwen hatten das eine oder andere Mal auch das Glück des Tüchtigen, sodass es bis zum Ende beim 1:0 blieb.

Guttau führt Löwen auf die Siegerstraße

Schröter hatte nach fünf Minuten die erste Gelegenheit für die Hausherren, er verzog jedoch knapp. Dann war es Guttau, der von der Strafraumgrenze aus abzog, aber keine große Torgefahr verbreiten konnte. Nach 16 Minuten wurde dann Lakenmacher gut 20 Meter vor dem Kasten der Hallenser zu Fall gebracht und Guttau legte sich das Leder zurecht. Mit einem feinen Schlenzer versenkte er die Kugel genau im Winkel und brachte die Löwen damit auf die Siegerstraße.

Glanzparade von Richter rettet Pausenführung

Nach einer halben Stunde musste dann der ansonsten wenig geprüfte Richter einschreiten, als er mit den Fingerspitzen einen Fernschuss der Gäste entschärfte. Fast im Gegenzug tauchte Lakenmacher nach Doppelpass mit Schröter frei vor dem Gästekeeper auf, scheiterte jedoch im Abschluss. Insgesamt war die Pausenführung verdient, da die Löwen das Spiel machten, allerdings hatte auch Halle zwei Chancen. In Anbetracht der Großchance von Lakenmacher entsprach das 1:0 aber dem Spielverlauf. Das Grünwalder Stadion war natürlich wieder mit 15.000 Zuschauern ausverkauft, auch wenn die Kurve der Hallenser aufgrund einer laut ersten Live-Berichten aus der Fanszene völlig überzogenen Kontrolle der Staatsmacht leider nur sehr mager besetzt war.

Ex-Löwe kommt zur zweiten Halbzeit

Während Bonga von Anfang an auf dem Feld stand brachte Gästecoach Sreto Ristic nach dem Pausentee mit Skenderovic einen zweiten Ex-Löwen ins Spiel. Die Gäste hatten zum Beginn des zweiten Abschnitts durchaus auch zwei gefährliche Aktionen. Glück also für die Löwen, die in dieser Phase etwas zu passiv wirkten und versuchten die knappe Führung zu verwalten. Die erste Gelegenheit für die Hausherren nach dem Seitenwechsel hatte Schröter, der jedoch nach einem Pass von Lakenmacher in Rücklage kam und so das Leder nicht mehr auf den Kasten brachte. Auch wenn die Löwen nicht ganz an die spielerisch starken Vorstellungen der letzten Begegnungen anknüpfen konnten, hatten sie das Spiel auch weiterhin in Griff und hielten Halle vom eigenen Kasten fern.

Fans feiern sich selbst

Trotz der durchwachsenen zweiten Halbzeit sorgten die Löwen-Fans im schönsten Stadion der Welt für super Stimmung. In der 60 Minute sangen sie mit “Leib und Seele”, dicht gefolgt vom “Scheichlied” und “Wir sind der Verein”. Das waren aber auch schon die Höhpunkte auf Giesings Höhen. Auf dem Rasen passierte hingegen nicht viel. Die Uhr tickte herunter, was auch im Sinne der Hausherren war, die bis hierhin die punktbeste Mannschaft der dritten Liga im Jahr 2024 sind. Mit einem Fernschuss von Lakenmacher meldeten sich die Gastgeber knapp 20 Minuten vor Ende zurück, dieser zischte aber knapp am linken Pfosten vorbei.

Halle gefällig aber ungefährlich

Die Gäste versuchten zwar Druck auf die Defensive aufzubauen. Die Löwen standen hinten aber zumeist sicher und wenn einmal ein Ball in Richtung Tor kam, war Richter stets zur Stelle. Nach vorne ging bei den Heimischen nach dem Seitenwechsel aber nicht mehr viel. Unter Jacobacci wäre der Ausgleich wohl schon nach einer Stunde gefallen, doch dieses Mal stimmte die Zuordnung und die Konzentration und die Löwen sorgten auch immer wieder einmal für Entlastung in Form von Kontern. Durch einen abgefälschten Greilinger-Schuss wären die Löwen zehn Minuten vor Ende fast zum 2:0 gekommen, ehe die Schlussphase anbrach. Giannikis wechselte einige Male und die Gäste versuchten sich Chancen zu erarbeiten, was aber nicht gelang. Die Löwen begnügten sich damit, das Leder vom eigenen Tor fernzuhalten und schaukelten das knappe 1:0 über die Zeit.

Kein Leckerbissen aber ein verdienter Dreier

Am Ende interessierte es nur wenig, dass das Spiel zur Unzeit am Sonntagabend kein fußballerischer Leckerbissen war. Mit einer soliden Vorstellung holten sich die Löwen letztlich verdiente drei Punkte und setzten sich damit weiter von der Abstiegszone ab. Wer hätte das vor sechs Wochen gedacht, dass unsere Sechzger nach 26 Spieltagen elf Punkte vor der Abstiegszone liegen. Jubeln, Feiern und hoffen, dass es so weitergeht lautet die Devise!

Liveticker: TSV 1860 München – Hallescher FC (26.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 26.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem Halleschen FC!

Das zweite Mal in Folge tritt der TSV 1860 München an einem Sonntag zu einem Heimspiel im Grünwalder Stadion an. Gegner ist am heutigen Abend (der Anpfiff ist erst um 19:30 Uhr) der Hallesche FC. Sechs Spiele ohne Niederlagen können die Löwen bereits aufweisen – diese Serie gilt es aufrecht zu erhalten.

mögliche Aufstellung:
Richter – Ludewig (61. Glück), Reinthaler, Verlaat, Kwadwo – Rieder, Starke (85. Frey) – Schröter (68. Greilinger), Guttau (85. Güler) – Lakenmacher, Ouro-Tagba (68. Venezi)

Bank:
Schmid (TW), Kurt, Vrenezi, Greilinger, Glück, Steinhart, Frey, Güler, Muteba

Tore:
1:0 Guttau (17. Minute, direkter Freistoß)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Joel Zwarts (Aufbautraining), Abdenego Nankishi (muskuläre Probleme), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle beim Halleschen FC:
Jannes Vollert (Rotsperre), Timur Gayret (Gelbsperre), Brian Behrendt (Oberschenkelverletzung), Niklas Landgraf (Schulterverletzung), Sebastian Zieleniecki (Kreuzbandriss), Andor Bolyki, Henry Jon Crosthwaite, Patrick Hasenhüttl, Jordi Wegmann (alle nicht berücksichtigt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Glück und Tim Rieder haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen. Fabian Greilinger, Julian Guttau, Fynn Lakenmacher und Valmir Sulejmani stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

B-Junioren-Bundesliga: TSV 1860 U17 verliert bei VfB Stuttgart

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TSV 1860 U17

Nach dem Portugal-Trip mit Begegnungen gegen Sporting Clube de Braga und den FC Porto wurde es heute für die U17 des TSV 1860 in Stuttgart in der Bundesliga wieder ernst. Beim Spitzenteam aus der Schwabenmetropole gab es für die Junglöwen beim 2:6 jedoch leider nichts zu holen.

TSV 1860 U17 verliert bei VfB Stuttgart

Die Junglöwen hatten sich viel vorgenommen und das sah man auch. In der 19. Minute gelang Noah Plöttner per Elfmeter gar das Tor zur überraschenden 0:1-Führung des TSV. Danach aber legte die U17 des VfB Stuttgart einen Zahn zu, 1860 wurde geradezu eingeschnürt. Folgerichtig kamen die Schwaben auch zu ihren Torerfolgen. Maksim Klickovic (32./36.) und Antoniko Janjic drehten die Partie bis zur Pause auf 3:1.

Nach dem Seitenwechsel setzte der VfB seine Torjagd fort und erhöhte durch Karl Kempf (63.), Tuncay Durna (66.) und Jannik Oettinger (68.) gar auf 6:1. In der 80. Minute betrieb der eingewechselte Antonio Sestito mit dem 6:2 lediglich Ergebniskosmetik.

Die Aufstellung der Löwen

Startelf:
1 Erkocaoglan (TW, C), 2 Rexhaj, 3 Fiedler, 4 Efe, 5 Krasniqi, 6 Husic, 7 Erdogan, 8 Tekin, 9 Plöttner, 10 Genidis, 11 Karakoc

Bank:
24 Dunker (TW), 12 Lichti, 14 Peluso Briceno, 16 Hohmann, 19 Musuasua, 20 Sestiti

Testspiel: TSV 1860 IV unterliegt SV Kaltern (Südtirol)

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Kalterer SV TSV 1860 III Südtirol Kaltern

Im vergangegen Sommer gastierte die 3. Mannschaft der Löwen in Südtirol und besiegte den Kalterer SV mit 4:0 (siehe Titelbild). Nun kam es zum Rückspiel, doch diesmal maß sich der TSV 1860 IV mit den Gästen aus Kaltern.

TSV 1860 IV unterliegt SV Kaltern

Vor der Pause bekamen die Löwen gegen die Südtiroler keinen Fuß auf den Boden und lagen nach 45 Minuten mit 0:4 zurück. Nach dem Seitenwechsel wachte die Elf von Christian Ranhart jedoch auf und kämpfte sich zurück in die Partie. Alexander Gareis (70.) und Manuel Mughetto (88.) erzielten zwei Treffer für die Löwen, die somit immerhin Ergebniskosmetik zum 2:4 betreiben konnten.

Die Aufstellung der Vierten

Startelf:
1 Kurpjuweit Santos (TW), 2 Henning, 4 Hujic, 6 Zeybek, 10 Schetter, 11 Mughetto, 12 Römer, 13 O’Callaghan, 15 Döring, 17 Piaszinski, 19 Agostini (C)

Bank:
24 Kitoko (TW), 8 Gareis, 9 Hjorringgaard, 14 Richter, 18 Petö

TSV 1860 U21 siegt deutlich beim FC Ismaning

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Neziri Samir TSV 1860 U21

Mit 4:2 und 3:0 hatte sich die U21 des TSV 1860 in dieser Saison in der Bayernliga Süd gegen den FC Ismaning durchgesetzt. Im gestrigen Testspiel schenkte die Elf von Frank Schmöller den Gastgeber sogar fünf Tore ein.

TSV 1860 U21 siegt deutlich in Ismaning

Eine gute halbe Stunde lang stand es 0:0, doch dann eröffnete der wiedergenesene Moritz Bangerter, der kürzlich seinen ersten Profivertrag bei den Löwen unterschrieben hatte, den Torreigen (32.). Nur vier Minuten später ließ Samir Neziri (siehe Titelbild) den zweiten Treffer folgen, ehe Rückkehrer Jeremie Zehetbauer quasi mit dem Halbzeitpfiff zum 0:3 traf.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Löwen nicht nach und Samir Neziri netzte in der 51. Minute zum 0:4 ein. Den Schlusspunkt zum 0:5 setzte Moritz Rem in der 61. Minute.

Am kommenden Wochenende (24.02., 14 Uhr) geht es dann wieder um Bayernliga-Punkte, wenn der TSV 1860 II seine Nachholpartie beim FC Pipinsried absolvieren wird.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

TSV 1860 Futsal besiegt den SV Darmstadt 98

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Futsal Fahne 1860 Löwen München champions league regionalliga

Nach zuletzt zwei Niederlagen gab es für die Futsaler der Löwen wieder ein Erfolgserlebnis. Der TSV 1860 besiegt die Futsal Abteilung des Bundesligisten SV Darmstadt 98 mit 5:2 und zementierte damit Platz 2 in der Regionalliga-Tabelle.

TSV 1860 Futsal besiegt den SV Darmstadt 98

Gegen den Tabellensechsten aus Hessen brachte Andelko Pavlovic die Löwen bereits in der 4. Minute in Führung. Die Lilien schlugen in der 10. Minute durch Khalid Sahraoui zurück, doch nur eine Minute später sorgte Renato Cilic für die 2:1-Pausenführung der Sechzger.

Unmittelbar nach der Pause durfte der SV Darmstadt 98 wieder jubeln und glich durch Mounir Sahraoui erneut aus (21.). Die Löwen ließen sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen und Andelko Pavlovic traf in der 24. Minute zum 3:2. Mit dem vierten Treffer durch Tino Pticar (35.) war der Widerstand der Hessen gebrochen und Lukas Milicevic sorgte mit dem 5:2 (27.) für den Endstand.

Durch die überraschende Niederlage von Spitzenreiter Beton Boys München in Nürnberg könnten die Futsal Löwen, die bislang ein Match weniger absolviert haben, im Falle eines Sieges bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heranrücken.