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TSV 1860 Futsal besiegt den SV Darmstadt 98

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Futsal Fahne 1860 Löwen München champions league regionalliga

Nach zuletzt zwei Niederlagen gab es für die Futsaler der Löwen wieder ein Erfolgserlebnis. Der TSV 1860 besiegt die Futsal Abteilung des Bundesligisten SV Darmstadt 98 mit 5:2 und zementierte damit Platz 2 in der Regionalliga-Tabelle.

TSV 1860 Futsal besiegt den SV Darmstadt 98

Gegen den Tabellensechsten aus Hessen brachte Andelko Pavlovic die Löwen bereits in der 4. Minute in Führung. Die Lilien schlugen in der 10. Minute durch Khalid Sahraoui zurück, doch nur eine Minute später sorgte Renato Cilic für die 2:1-Pausenführung der Sechzger.

Unmittelbar nach der Pause durfte der SV Darmstadt 98 wieder jubeln und glich durch Mounir Sahraoui erneut aus (21.). Die Löwen ließen sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen und Andelko Pavlovic traf in der 24. Minute zum 3:2. Mit dem vierten Treffer durch Tino Pticar (35.) war der Widerstand der Hessen gebrochen und Lukas Milicevic sorgte mit dem 5:2 (27.) für den Endstand.

Durch die überraschende Niederlage von Spitzenreiter Beton Boys München in Nürnberg könnten die Futsal Löwen, die bislang ein Match weniger absolviert haben, im Falle eines Sieges bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heranrücken.

Teil II des Ismaik Interviews: Mehr Schwall und Rauch um 1860

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Trainingsgelände TSV 1860 München Grünwalder Straße Winter

“Ein langer Abend bei Tee und Zigarren” sollte es vergangenen Freitag werden, als Hasan Ismaik die AZ in einem Münchner Nobelhotel zum Gespräch empfing. Bereits der erste Teil des Interviews ließ erahnen, dass die dabei ausgestoßenen Rauchschwaden dem Kreditgeber scheinbar zu Kopf gestiegen sind. Nicht weniger nebulös geht es auch im zweiten Teil des Interviews mit der AZ weiter: Ismaik gibt dort Einblicke in sein Treffen mit den neuen Geschäftsführern Christian Werner und Oliver Mueller sowie in die aktuellen Dynamiken innerhalb des Vereins. Ismaik betont dabei die Wichtigkeit von sportlichem Erfolg und appelliert an Werner und Mueller, sich aus politischen Angelegenheiten herauszuhalten.

Klarstellung zu den jüngsten Entwicklungen bei 1860 München

Ismaik verdeutlichte seine Haltung zu den jüngsten Entwicklungen bei 1860 München, insbesondere zu den Entlassungen von Trainer Michael Köllner und Finanzgeschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer. Er betonte, dass diese Entscheidungen nicht in seinem Sinne waren und dass er stets ein wachsames Auge auf die Entwicklung des Vereins habe. Ismaik wiederholte, dass bestimmte Gruppen innerhalb des Vereins, unterstützt von den Ultras, eine klare Oppositionshaltung gegenüber ihm als Investor einnehmen. Er bezeichnet diese Haltung als “leichtsinnig” mit der Begründung, dass “jeder Verein sportlichen Erfolg” brauche. Inwiefern eine kooperative Haltung ihm gegenüber seit Beginn seines Einstiegs je zu sportlichem Erfolg beigetragen hätte, ließ der Jordanier dabei im Raum stehen und wurde auch von den AZ-Journalisten nicht weiter kritisch hinterfragt.

Zusammenarbeit mit den neuen Geschäftsführern

Im Mittelpunkt des Interviews steht die Beziehung von Hasan Ismaik zu den neuen Geschäftsführern. Seine klare Botschaft an sie lautet: “Arbeiten Sie im Interesse des Vereins und halten Sie sich an die Regeln.” Ismaik betont seine Kooperationsbereitschaft, solange das gemeinsame Ziel der sportliche Erfolg des Vereins bleibt. Er erklärt, dass er jedem Geschäftsführer offen gegenübersteht, vorausgesetzt, er handle im Interesse des Vereins und halten sich an die festgelegten Regeln. Christian Werner und Oliver Mueller werden dazu ermutigt, ihren Fokus auf den Sport zu legen und sich aus politischen Angelegenheiten herauszuhalten, um potenzielle Störungen für die Mannschaft zu vermeiden.

Ismaik über finanzielle Unterstützung

Ismaik spricht auch über die finanzielle Unterstützung des Vereins. Obwohl er betont, dass die Geschäftsführung keine Etaterhöhung wollte, signalisiert er seine Bereitschaft, gemeinsam für den Erfolg des Clubs zu arbeiten. Er betont, dass er für alles bereit ist, was dem sportlichen Erfolg dient. Ziel sei es, dass das

“Investment Früchte trägt, dass ich stolz darauf sein kann. Meinen Traum, irgendwann wieder gegen den FC Bayern zu spielen, ist doch auch der Wunsch vieler Fans. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich kenne einige andere Klubbesitzer. Manchmal rufe ich diese Freunde an und sage ihnen, dass ich in London oder Madrid ein Spiel anschauen will. Aber keiner meiner Freunde fragt mich, ob er Karten für ein Spiel der Löwen bekommen kann. Das sagt doch schon alles über den sportlichen Erfolg der Löwen. Das macht mich traurig, denn 1860 München hat das Potenzial mit all den anderen Klubs mitzuhalten.”

Wenig verwunderlich erschient dabei die Tatsache, dass befreundete Klubbesitzer Ismaiks kein Interesse an einem Besuch eines Löwenspiels zeigen, tut es der Jordanier doch ebenso wenig. Die letzten Besuche Hasan Ismaiks von Fußballspielen unter der Beteiligung des TSV 1860 München liegen schon weit länger zurück. Am Wochenende des 21./22. November 2015 wohnte er Samstagnachmittag dem 2:0-Sieg der Zweitligalöwen gegen den FC St. Pauli bei, tags darauf war er beim gleichen Ergebnis im Regionalligaderby zwischen den Sechzig-Amateuren und jenen aus der Seitenstraße im Sechzgerstadion zu Besuch. Auch 2017 war er nochmal Zeuge eines Spiels seines “Löwenvereins”.

Abwendung von Vorwürfen und Betonung von Respekt

Abschließend nahm Ismaik Stellung zu den Vorwürfen, dass er die finanzielle Abhängigkeit des Vereins ausnutze, um eigene Interessen durchzusetzen. Er wies diese Anschuldigungen entschieden zurück und brachte die Rolle von 50+1 als politisches Machtinstrument ins Spiel. “Das alles, um sich gegen mich durchzusetzen”, sagte er. Er betonte weiter: “Wieso soll dann mein Geld ein Hebel für mich sein, wenn ich mich am Ende ohnehin nicht durchsetze?” Auf die Frage hin, weshalb es dennoch zu ständigen Querelen mit den Gesellschaftern kommt, antwortet Ismaik:

“Das Problem ist, dass es meine Art ist, den Leuten ins Gesicht zu sagen, was ich denke. Das ist aber kein mangelnder Respekt, wenn ich das mache. Im Gegenteil. Es zeigt, dass ich respektiere, was ich höre und mir Gedanken darüber mache. Das Problem ist, dass dieser Mut auf der anderen Seite nicht vorhanden ist.”

Da Ismaik seit Jahren mit Abwesenheit und Gesprächsverweigerung mit Präsident Reisinger glänzt, stellt sich hier die Frage, wie sich eine derart direkte Art der Kommunikation verwirklichen lässt.

Ismaik gesteht eigene Fehler ein

Ismaik gab zu verstehen, dass sein Engagement beim TSV 1860 in erster Linie von seinem Wunsch nach einer starken und erfolgreichen Mannschaft geleitet wird. Er sagte: “Für mich ist über die Jahre aus dieser anfänglich reinen Geschäftsbeziehung eine sehr persönliche Angelegenheit geworden, deshalb geht es für mich mittlerweile um Prinzipien – nicht ums Geld.” Dabei gestand er auch eigene Fehler ein: “Ich habe auch Fehler gemacht, das gebe ich offen zu. Viele Fehler waren aus der Emotion heraus.”

Auch Engagement als Sponsor des TSV 1860 wäre möglich gewesen

Der Kreditgeber betonte, dass er möglicherweise zu Beginn seiner Beteiligung nur als Sponsor beim Verein eingestiegen wäre, wenn ihm bewusst gewesen wäre, dass seine Rolle zu Konflikten führen könnte. “Das ganze Umfeld, Investor und Traditionsverein – das könnte zu Konflikten führen”, erklärte Ismaik. Er verdeutlichte seine Enttäuschung über die zunehmende Kritik, auch in den Medien: “Durch die zunehmende Kritik, auch in den Medien, habe ich mich schnell in Abwehrmechanismen geflüchtet.”

Löwinnen machen es bei der SG Isarwinkel zweistellig

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SG Isarwinkel Bad Tölz TSV 1860 Löwinnen

Ordentlich krachen ließen es die Löwinnen heute in Bad Tölz beim Kantersieg gegen die SG Isarwinkel. Am Ende stand ein deutlicher 10:1-Sieg der Mannschaft von Mariano Frate zu Buche.

Kantersieg der Löwinnen gegen SG Isarwinkel

Bereits nach vier Minuten netzte Katharina Geßner zum ersten Mal für die Löwinnen ein, ehe Sofia Endrizzi (25.) und erneut Geßner (28.) schon früh zugunsten des TSV 1860 entschieden. Zwar konnte Sabrina Gründl noch vor der Pause für die SG Isarwinkel verkürzen (34.), doch nach dem Seitenwechsel legte Sechzig nochmal einen Gang zu und sorgten für einen hohen Testspiel-Sieg.

Martha Horelt (51.), Lisa Städtler (52.), Sofia Endrizzi (63./64.), Lena Gruber (84.), Katharina Geßner (90.) und Sandra Böhnke (90.+3) schraubten das Ergebnis noch in die Höhe, sodass die Löwinnen am Ende einen 10:1-Sieg feiern konnten.

Testspiel: TSV 1860 III besiegt FC Mindelstetten mit 5:3

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Tsv 1860 Iii Dritte Fc Mindelstetten

Ein Erfolgserlebnis in der Vorbereitung konnte die Dritte der Löwen am Samstag feiern. Gegen den FC Mindelstetten gewann der TSV 1860 III in einer torreichen Partie mit 5:3.

TSV 1860 III besiegt FC Mindelstetten

Gerade mal fünf Minuten waren auf dem Sechser-Platz gespielt, als Peter Lettenbauer die Löwen gegen den Kreisligisten aus dem Kreis Donau/Isar in Führung brachte. Mario Krischel ließ in der 17. Minute den zweiten Treffer folgen, doch mit dem Halbzeitpfiff verkürzten die Gäste durch Jonas Greth auf 2:1.

Nach dem Seitenwechsel war es zunächst wieder die Dritte der Löwen, die sich auf der Anzeigetafel verewigen konnte. Florian Hagner war es, der in der 53. Minute das 3:1 erzielte, doch danach waren die Gäste am Drücker. Stefan Liebler glich per Doppelpack (69./72.) für den FC Mindelstetten aus, am Ende hieß der Sieger aber doch TSV 1860 München III.

In der Schlussphase legten die Löwen nochmal eine Schippe drauf und so sorgten Philip Löbner (88.) und Christoph Gass per Freistoß (90.+3, siehe Titelbild) für den 5:3-Erfolg der Giesinger.

Foto: Ph. Rapp

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Halle

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Winningers Wirtshaus Weisheiten TSV 1860 Hallescher FC

Mit 2:0 gewannen die Löwen in der Vorrunde in Sachsen-Anhalt und auch diesmal peilen sie natürlich drei Punkte an. Noch ist der TSV 1860 im Jahr 2024 unbesiegt und möchte diese Serie am Sonntag ausbauen. In seinen Wirtshaus Weisheiten analysiert Bernd Winninger, auf was und wen die Elf von Argirios Giannikis beim Gast aus Halle besonders aufpassen muss.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – Halle

Welches Spielsystem bevorzugt HFC-Coach Sreto Ristic? Wer sind die Schlüsselspieler der Gäste, die in der Defensive voraussichtlich auf einige Akteure verzichten müssen? Kommt es zu einem Wiedersehen mit den beiden Ex-Löwen Tarsis Bonga und Meris Skenderovic?

Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL erläutert Bernd Winninger, wieso man den Halleschen FC trotz dessen Tabellenplatz keineswegs auf die leichte Schulter nehmen darf. Holt der TSV 1860 am Sonntag im Grünwalder Stadion drei Punkte?

sechzger.de berichtet natürlich wieder live aus Giesing!

TSV 1860 U19 mit knapper Niederlage gegen Hoffenheim

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Tsv 1860 Tsg Hoffenheim U19

Quasi bis zum Schlusspfiff durfte die U19 des TSV 1860 gegen Tabellenführer TSG Hoffenheim von einem Punktgewinn träumen, musste sich am Ende aber doch mit 1:2 geschlagen geben.

TSV 1860 U19 unterliegt Hoffenheim

Nach den zwei Siegen in Heidenheim und Nürnberg wollten die Junglöwen ihre Mini-Serie natürlich aufbauen, mit der TSG Hoffenheim stellte sich jedoch der Spitzenreiter der Bundesliga Süd/Südwest in Giesing vor.

Sechzig zeigte sich davon jedoch nicht beeindruckt und ging in der 21. Minute tatsächlich durch Kapitän Sean Dulic in Führung. Eine Viertelstunde später schlugen die Kraichgauer jedoch zurück und kamen durch Kelven Frees zum Ausgleich.

In der 76. Minute traf Florian Micheler zum 1:2 für den Tabellenführer und brachte die TSG auf die Siegerstraße. Der TSV 1860 warf danach zwar nochmal alles nach vorne, um vielleicht doch noch einen Punkt zu ergattern, nach 90 Minuten stand jedoch eine knappe Heimniederlage zu Buche.

Die Aufstellung der Löwen

1 Avdija (TW), 2 Reich, 3 Fuchs, 4 Faßmann, 5 Dulic (C), 6 Kiefersauer, 7 Leone, 8 Garza, 9 Klose N., 10 Gevorgyan, 11 Ott

Bank:
24 Drobny (TW), 12 Klose L., 14 Dursun, 15 Güzelarslan, 16 Lippmann, 17 Roithmayr, 18 Van Panhuys

TSV 1860 – Hallescher FC, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC. Unsere Löwen haben sich ihrer akuten Sorgen entledigt, bei Halle brennt nach wie vor der Baum. Was erwartet uns am Sonntag Abend im Sechzgerstadion?

TSV 1860 – Hallescher FC ist das Rückspiel einer Begegnung, die Sechzig in dieser Saison schon für sich entscheiden konnte. Während der TSV 1860 mittlerweile wieder etwas Luft nach unten hat, stehen die Hallenser nur ein Pünktchen vor den Abstiegsrängen.

Grundsätzlich spielt Sreto Ristics Hallescher FC bisher meist ein 4-3-3, aus dem er in eigenem Ballbesitz meist linksgependelt über ein asymmetrisches 3-4-3 im gegnerischen letzten Drittel eine gestaffelte 3-4 Formation auf der Breite des Platzes herzustellen versucht; das erwarte ich auch gegen den TSV 1860.

Gegen den Ball kippt aus dem System ein Außenstürmer mit ins Mittelfeld ab. So entsteht eine Zweierpressinglinie, die im Raum auf eher mittlerem Niveau agiert mit drei versetzt dahinter agierenden Akteuren, von denen einer situationsabhängig bei Pässen auf den Flügel mit nach vorne geht, um dort den Passweg ins Mittelfeld zuzustellen. Halle arbeitet zu Beginn einer Partie meist eher mit Angriffssteuerung und Pressingfallen als mit direkten Attacken.

Die Defensivlinie steht allerdings dann und wann auch mal sehr hoch, um das Mittelfeld für den Gegner möglichst eng und schwer bespielbar zu machen.

Bevor wir die bisherige Spielweise Halles genauer unter die Lupe nehmen, wie immer die bisherigen statistischen Werte.

Statistische Werte des Halleschen FC

  • Ballbesitz: 49%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 59%
  • Flankengenauigkeit: 35%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 9,21

Spielweise des Halleschen FC

Mit Ball

Durch die eingangs schon erwähnte in den meisten Fällen linksgependelte Viererkette entsteht im Aufbau zunächst ein asymmetrisches 3-4-3 mit auf der ballfernen Seite zurückhängendem Außenstürmer. Optisch kann das wie ein 3-2-3-2 wirken, je nachdem, wie weit der Außenstürmer abgekippt war.

Der Aufbau erfolgt grundsätzlich nicht nach einem festgelegten Schema, sondern kreativ immer dem folgend, wo der Gegner Räume offenlässt. Die gefährlichsten Attacken der Hallenser entstehen von den Flügeln oder aus den Halbräumen, dort wo die offensiven Achterräume mit der Außenbahn zusammentreffen. Dadurch, dass die Außenstürmer sowohl invers agieren als auch mit Flanken den Strafraum zu füttern versuchen, haben die Hallenser durchaus eine variable Spielweise. Festzuhalten bleibt, dass Halle auf der gesamten Breite des Platzes Gefahr entwickeln kann, und sowohl auf dem Boden als auch in der Luft oft brandgefährlich ist. Halle hat zwei Probleme: Bisher sind sie oft am gegnerischen Torwart und an eigenen Defiziten gegen den Ball gescheitert.

Gegen den Ball

In der Rückwärtsbewegung nach Ballverlust im letzten Drittel setzt Halle auf zwei zentrale Spieler in der Pressinglinie, die Passwege ins Mittelfeld zustellen sollen. Wenn das wie gewollt gelingt und der Ball auf eine der Außenpositionen gespielt wird, rückt dort ein dritter Spieler in die Pressinglinie auf.

Die Außenverteidiger stehen auf der ballfernen Seite zunächst eher hoch, um keine Räume für lange Diagonalbälle im Mittelfeld offen zu lassen. Wenn der Gegner über die Mittellinie kommt, erfolgt der Rückzug auf allen Positionen schnell und diszipliniert. Halle lässt so im eigenen letzten Drittel entweder ein 4-4-1-1 oder ein 4-5-1 entstehen. Das und die genaue Staffelung hängt von der Breite im Spiel des Gegners und von der jeweiligen Angriffsrichtung ab.

Wie kann man Halle knacken?

Bei Ballbesitz

Die Zauberworte für das Spiel TSV 1860 – Hallescher FC sind Präzision, Laufarbeit und Kampfbereitschaft. Die Hallenser stellen ihre Pressingfallen gut und verteidigen dort oft erfolgreich. Die variable Spielweise, die wir seit dem Trainerwechsel sehen, wird die Hallenser allerdings vermutlich vor große Aufgaben stellen.

Ob die Gäste im Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC diese Aufgaben dann lösen können, werden wir sehen.

Aufpassen müssen die Sechzger auf das harte Einsteigen der Gäste gegen den Ball. Halle ist das Team, das am meisten Foul spielt.

Gegen den Ball

Gegen den Ball ist es wichtig, diszipliniert vor allem die Spieler in den Halbräumen und im Zentrum im Griff zu haben. Von daher ist gegen Halle entweder eine gute Angriffssteuerung durch Pressing im Raum, das Bälle ins Zentrum forciert, vonnöten, oder aber hartes, hohes Pressing, das den Aufbau stark verlangsamt oder sogar unmöglich macht, um dann überfallartig selbst in die Umschaltsituation zu kommen.

Schafft es Halle, sich ins letzte Drittel durchzuspielen, gilt es wiederum, die Spieler, die in die Halbräume einrücken, unter Kontrolle zu haben. Von dort wird die Penetration der Box vorbereitet und oft auch abgeschlossen.

Eine kompakte 4-5 Formation mit dem tiefen Sechser zentral und dem Zehner als ballfernen Spieler vor der Viererkette im defensiven Halbraum vor der eigenen Box, ist die sicherste Variante, um Halle nicht ins Messer zu laufen.

Stärken und Schwächen des 4-3-3

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die beispielsweise der SC Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor, sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnützen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld.

Schlüsselspieler

Tor

Im Winter wurde Philipp Schulze (#35) als Torhüter vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Sechs Mal stand er bisher im Tor der Hallenser und kassierte dabei 13 Gegentore. Der 21-jährige Keeper ist überaus reaktionsschnell, beherrscht seinen Strafraum mit Übersicht, hat aber – wie viele junge Torhüter – Defizite im Eins gegen Eins. Sehen wir uns an, wie sich dieses im Profifußball noch fast unbeschriebene Blatt am Sonntagabend in München schlägt.

Abwehr

Mit der personellen Situation in der Defensive können wir davon ausgehen, dass die Allroundwaffe Kapitän Jonas Nietfeld (#33) in die Innenverteidigung rückt und dort den Abwehrchef geben wird. Als sogenannter Utility Player wird er auch der Antreiber von hinten heraus sein. Eine unbestrittene Schwäche bei Kopfballduellen ist sein größtes Manko. Zweikämpfe am Boden gewinnt er mit hoher Wahrscheinlichkeit und die Grätsche muss er durch sein gutes Stellungsspiel so gut wie nie auspacken. In der Spieleröffnung ist er passsicher und ideenreich.

Mittelfeld

Die Halbzentrale wird besetzt mit Tunay Deniz (#20), der zweite Schlüsselspieler dort, Timur Gayret (#10), fehlt gelbgesperrt und wird vermutlich durch Besar Halimi (#23) ersetzt. Dieser Mannschaftsteil ist das kreative Herzstück des Teams. Mit dem Fehlen von Gayret wird dem Herz allerdings die rechte Herzkammer fehlen. Tunay Deniz bringt als Kreativspieler jedoch 13 Scorerpunkte mit, von daher sollte diese Sperre von den Hallensern besser zu verkraften sein als die in der Innenverteidigung.

Sturm

Der aus Zwickau an die Saale gewechselte Dominic Baumann (#28) ist mit bisher 13 Treffern ohne Frage der gefährlichste Angreifer im Team der Hallenser und zweitgefährlichster Stürmer der Liga. Ein Stoßstürmer, der auch als Zielspieler fungiert, mit Topwerten in den Statistiken was Dribblings und Passgenauigkeit angeht. Dennoch lebt er von den Zuspielen seiner Hintermänner Deniz und Gayret. Wenn sie ihn nicht aus der Tiefe oder von der Halbzentrale einsetzen können, bekommt Halle Probleme.

Fazit

Ich denke, vor dem Spiel TSV 1860 München – Hallescher FC brauchen wir nicht tiefstapeln, aber auf die leichte Schulter darf man natürlich keine Mannschaft in Liga 3 nehmen. Dazu ist die Leistungsdichte zu hoch. Ob die Verletzungsmisere in der Abwehr und die Absenz von Innenverteidiger Vollert wegen einer Rotsperre Halle nicht zu einer “Jetzt erst recht”-Mentalität führt, werden wir sehen.

Auf dem rechten Flügel werden wir vermutlich einen Ex-Löwen begrüßen dürfen. Sofern Trainer Ristic nicht den erst viermal diese Saison in der Startelf anzutreffenden und eigentlich aussortierten Bolyki dort aufstellt, werden wir möglicherweise Tarsis Bonga oder Meris Skenderovic auf der Rechtsaußenposition sehen.

Meines Erachten brauchen wir keine Angst vor Halle zu haben, dürfen die Gäste aber auch nicht unterschätzen. Wichtig ist, dass weiterhin die Tugenden, die Agirios Giannikis bisher aus der Mannschaft herausgekitzelt hat, gezeigt werden. Dann ist mir nicht bang und die drei Punkte bleiben in Giesing

So könnte Halle beginnen

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 – Hallescher FC: Ergebnistipp Noel Niemann

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Noel Niemann

Sechs Punkte holten die Löwen in den letzten beiden Heimspielen im Grünwalder Stadion und zeigten dabei überzeugende Leistungen. Gegen den Halleschen FC kann der TSV 1860 am Sonntag einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen und im Falle eines Sieges gar den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle schaffen. Wir haben Ex-Löwe Noel Niemann befragt, was er der Giannikis-Elf gegen die Hallenser zutraut.

Noel Niemann tippt auf Heimsieg der Löwen

Mit Blick auf die letzten Begegnungen der 3. Liga kann es für Noel Niemann am Sonntag nur einen Sieger geben.

“Die Löwen sind gut drauf, finde ich. Ich glaube, sie gewinnen 2:0 und die Tore machen Lakenmacher und Schröter.”

Mit einem Heimdreier könnte der TSV 1860 den Halleschen FC in der Tabelle auf zehn Punkte distanzieren.

Im Abstiegskampf der 2. Bundesliga

Noel Niemann vom VfL Osnabrück ist eigentlich ein echtes Eigengewächs der Löwen. Der 24-jährige Angreifer entstammt dem Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860, verließ seinen Ausbildungsverein aber früh. Ab Herbst 2019 wirbelte der wendige Stürmer für die Löwen in der 3. Liga und erzielte in 13 Einsätzen zwei Treffer für die Sechzger.

Im Sommer 2020 wechselte Niemann dann nach Bielefeld, von dort wurde er an Türkgücü München ausgeliehen. In der nächsten Saison wurde er erneut verliehen und lief für den TSV Hartberg in der ersten österreichischen Liga auf, ehe er sich zu Beginn der Spielzeit 2022/23 ablösefrei dem VfL Osnabrück anschloss.

Mit den Lila-Weißen gelang Niemann in der Vorsaison auf den letzten Drücker der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dort ist der VfL Osnabrück aktuell abgeschlagener Tabellenletzter, Niemann kam dabei 16 Mal zum Einsatz.

Faninformationen TSV 1860 – Hallescher FC (26.Spieltag)

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Giesing Bier billiger Erinnerungstag 1860
Giesing Bier billiger Erinnerungstag

Die Löwen schwimmen auf einer Erfolgswelle. Seit mittlerweile sechs Spielen sind sie ungeschlagen. Auch gegen den Halleschen FC gilt es diese Serie aufrecht zu erhalten. Die Gäste wiederum stecken tief im Tabellenkeller fest und benötigen dringend jeden Punkt. Unterstützt von den eigenen Fans will die Mannschaft von Argirios Giannikis die nächsten drei Punkte erzielen. Passend dazu gibt es nun die wichtigsten Faninformationen vor der Partie TSV 1860 München – Hallescher FC.

Faninformationen TSV 1860 München – Hallescher FC

Die letzten beiden Spiele im Grünwalder Stadion konnte der TSV 1860 München gewinnen, seit vier Spielen sind die Löwen zuhause ungeschlagen. Das soll auch am morgigen Sonntag so bleiben, wenn der Hallesche FC zu Gast in Giesing ist. Für Giannikis und sein Team gilt es aktuell weiterhin sich von der Abstiegszone zu entfernen. Dort ist unter anderem der nächste Gegner aus Halle zu finden. Rang 16 belegt der HFC derzeit, obwohl Topstürmer Baumann bereits 13 Treffer erzielt hat.
Die Form stimmt auf jeden Fall bei den Löwen, sodass sie heute gegen die Gäste Favorit sind. Die Fans auf den Rängen werden ihr Übriges dazu tun, sodass es zusammen zu drei Punkten reichen soll. Alles, was wichtig zu wissen ist für den morgigen Sonntag, gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – Hallescher FC.

Tickets

Das Match im Grünwalder Stadion ist noch nicht ganz ausverkauft, es wird eine Tageskasse geben. Auch am Trainingsgelände können zwischen 14:00 und 17:00 Uhr Karten gekauft werden. Zudem lohnt sich ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 17:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord-Ost, Süd-Ost und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde zur Saison 2023/24 gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 16:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 18:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkt

Am Candidplatz gibt es vor dem Heimspiel gegen Halle erneut den bekannten Löwentreff. Neben einem Wimpel für MVFAZ-Mitglieder wird es Schlüsselanhänger und Trainingsanzüge zu kaufen geben. Zum Essen werden Fleischplanzerlsemmeln angeboten. Außerdem gibt es Glühwein. Los geht es um 16:00 Uhr.

Außerdem öffnet im zukünftigen Bamboleo erneut der PopUp Fanshop. Neben Artikeln vom e.V. gibt es auch kühles Bier auf Spendenbasis.

Livestream und Liveticker

Das heutige Spiel wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings kann man das Match wie gewohnt bei MagentaSport im Fernsehen und im Livestream übertragen.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR Fotos

Ismaik im AZ-Interview: “Investment bei den Löwen ist eine Last Gottes”

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

In einem exklusiven Gespräch mit der AZ äußerte sich Hasan Ismaik, Kreditgeber des TSV 1860 München, über seine Träume von der Bundesliga, seine Überzeugung bezüglich der Super League und die Bedingungen, unter denen er sich eine Trennung von den Löwen vorstellen könnte. Neben den Prioritäten bei der Wahl seiner Gesprächspartner während seines Kurzbesuchs in München, spiegeln auch einige Aussagen darin die Unberechenbarkeit und Dynamik wider, die Ismaiks Beziehung zu dem Verein prägt.

Traum von der Bundesliga lebt weiter

“Mein Traum von der Bundesliga war der Grund, wieso ich mich einst für die Löwen entschieden habe”, so der Jordanier. Dieser Traum sei nach wie vor lebendig, auch wenn es noch einige Zeit dauern könne, bis dieser Wunsch Realität werde. Die Realisierung dieses Traums knüpft er unter Anderem an strukturelle Veränderungen im deutschen Profifußball, insbesondere im Hinblick auf den Fall der 50+1-Regel.

Ismaik erwartet Fall der 50+1-Regel

Trotz der jüngsten Ablehnung seines Befangenheitsantrags bezüglich des bevorstehenden Entschlusses zu 50+1, bleibt Ismaik zuversichtlich in Bezug auf zukünftige Entwicklungen bezüglich der Statuten im deutschen Fußball. Der Kreditgeber prognostizierte, dass strukturelle Änderungen im europäischen Fußball zwangsläufig Auswirkungen auf den deutschen Fußball haben werden. Insbesondere bezog er sich auf die 50+1-Regel, deren Fallen er in den nächsten fünf Jahren erwartet. “Wenn die Super League kommt, wird 50+1 zwangsläufig fallen”, betonte Ismaik.

Ismaik äußerst sich erstmals zu Verkaufsbedingungen seiner Anteile

Ismaik bezeichnet sein Investment bei 1860 als eine “Last Gottes”, die für beide Seiten eine Herausforderung darstelle. Entgegen seiner bisherigen Äußerungen zeigt er sich bereit, über eine mögliche Trennung nachzudenken – unter bestimmten Bedingungen. Die Türe für Verhandlungen sei offen, wenn der e.V. seine Fehler eingestehe. Ismaik verdeutlichte, dass der Schlüssel für eine mögliche Einigung in gegenseitigem Respekt liege. “Wenn sie dieses Gespräch mit mir führen – und zwar mit Respekt – dann wäre ich für Verhandlungen bereit”, erklärte Ismaik. Neben der Forderung nach Respekt und Aufrichtigkeit von der e.V.-Seite betont er, dass es für ihn nicht nur um finanzielle Aspekte, sondern auch um Würde und Integrität geht.

Weitere Einblicke in die Zukunft in zweitem Interviewteil

Die Diskussion über eine potenzielle Trennung von 1860 und die Bedingungen dafür werden sicherlich weiterhin die Gemüter bewegen. In den kommenden Teilen des Interviews wird Ismaik über sein Treffen mit den neuen Geschäftsführern des Vereins, seine Perspektiven für die Zukunft und mögliche Szenarien für den Fall, dass die 50+1-Regel fällt, sprechen.