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Nach Rot für Manfred Starke: Landgraf fehlt dem HFC monatelang

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08 Manfred Starke Spieler TSV 1860 München Saison 2023/24

Es war einer der großen Diskussionspunkte am gestrigen Samstag: die Rote Karte gegen Manfred Starke kurz vor Schluss. Klar ist schon jetzt: sein Gegenspieler Niklas Landgraf wird dem Halleschen FC monatelang fehlen.

Rote Karte für Starke: wie hoch fällt die Sperre aus?

Eine harte Entscheidung” tickerte der kicker gestern, als Manfred Starke nach 87 Minuten mit glatt rot des Feldes verwiesen wurde. Eine ganz ähnliche Bewertung gab es im Liveticker von sechzger.de zu der Situation zwischen Starke und seinem Gegenspieler Niklas Landgraf vom Halleschen FC. So erlebte den Moment auch Maurizio Jacobacci, der sich nach dem Schlusspfiff bei MagentaSport zu der Szene äußerte.

Es war ein Zweikampf am Boden. Er rutscht aus, und beide gehen zum Ball. Dafür eine rote Karte zu geben, ist schon hart.

Die Spielzusammenfassungen, sei es bei MagentaSport oder dem Bayerischen Rundfunk, bewerten die Situation ebenfalls entsprechend. Unisono ist man sich einig, dass der Platzverweis eine zu harte Entscheidung des Unparteiischen Martin Speckner war. Mindestens im Heimspiel gegen den SC Verl wird Manfred Starke den Löwen daher fehlen. Das Strafmaß könnte jedoch noch höher ausfallen – vor allem im Hinblick auf die Folgen für Gegenspieler Niklas Landgraf. Wie der HFC am heutigen Sonntag mitteilte, wird der Routinier nach dem unglücklichen Zusammenprall mehrere Monate ausfallen. Starke könnte damit auch für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Ulm gesperrt werden. Das Urteil wird der DFB voraussichtlich Anfang der Woche bekannt geben.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Halle: Fluch besiegt

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Der TSV 1860 München gewann gestern endlich mal wieder. Sechzig besiegte den Halleschen FC mit 0:2 und machte in der Tabelle einen ordentlichen Schritt nach oben. Neben den Hallensern besiegten die Löwen aber auch den hartnäckigen 1:0-Führungs-Fluch.

Kellerduell in Halle

Beide Teams standen nach den Ergebnissen des frühen Nachmittags unter Druck. 1860 ging gar von einem Abstiegsplatz ins Spiel, der HFC lag hauchzart über dem ominösen Strich. Punkte gewinnen, konnte die Devise für beide Teams also nur lauten. Ich sah Halle vor dem Spiel mental eigentlich im Vorteil. Der HFC hatte in drei Heimspielen sieben Punkte geholt. Ging also auf eigenem Platz ungeschlagen in das Duell. 1860 startete mit der Bürde von vier sieglosen Spielen in Folge. Außerdem zeigte sich in drei der vier Niederlagen so etwas wie ein 1:0-Führungs-Fluch. Denn drei Mal verspielte 1860 leichtfertig eine 1:0 Führung und half selbst aktiv mit, den Gegner zurück ins Spiel zu bringen.

Schröter bringt 1860 0:1 in Führung

Unter diesen Voraussetzungen begann das Spiel zerfahren und die knapp 10.000 Zuschauer bekamen nicht gerade ansehnlichen Fußball zu bestaunen. Das erste Ausrufezeichen setzte Morris Schröter, der einen Blackout des Hallensers Hug nutzte, seinen schlampigen Pass abfing und den Ball cool an Müller vorbei zum 0:1 für die Löwen ins Netz schob (22. Minute). Danach benötigte Halle bis kurz vor der Halbzeit, um sich zu sammeln und sich selbst die erste Chance zu erarbeiten. Und die hatte es in sich. Hiller musste sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Wolf zu klären. Schade, dass die Löwen nicht nach dem 1:0 gegen sichtlich verunsicherte Hallenser nachsetzten, um so das beruhigende 2:0 zu erzielen. Stattdessen beschränkte man sich wieder darauf, den Vorsprung zu verwalten und hätte das beinahe teuer bezahlen müssen.

1860 erhöht gegen den Spielverlauf auf 0:2

Nach der Halbzeit zeigte sich der 1:0-Führungs-Fluch dann noch offener. Der HFC kam mich frischen Wind aus der Kabine. Sechzig versuchte hinten kompakt zu stehen, aber Halle erhöhte stetig den Druck. Allerdings fehlten den Gastgebern schlicht und einfach die Mittel, um aus dem Übergewicht Chancen zu kreieren. Mitten in diese Phase hinein sorgte der gestrige Man of the Match Morris Schröter für die Vorentscheidung. Vom Strafraumeck zirkelte er eine Flanke ans lange Eck, wo Julian Guttau vollkommen allein gelassen heranstürmte und den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Der gebürtige Hallenser verzichtete auf einen Torjubel, während der Auswärtsblock explodierte. Durch dieses Tor gegen den Spielverlauf dachte man, der 1:0-Fluch sei besiegt und 1860 würde das Spiel nun ohne große Sorgen nach Hause bringen können.

Trotz 2:0-Führung: Das altbekannte Muster

Aber sorgenfrei brachten die Löwen das Spiel wieder nicht Hause. Wer glaubte, dass durch das 0:2 den Hallensern der Stecker gezogen wäre, war auf dem Holzweg. Auf ein Mal gelang es dem HFC, das spielerische Übergewicht in Torchancen umzuwandeln. Die Hallenser hatten mehrere gute Möglichkeiten, den Anschlusstreffer zu erzielen. Was 1860 dann in der Schlussphase erwartet hätte, möchte ich mir nicht ausmalen. Aber nach dem 1:2 auch noch den Ausgleich zu fangen, hätte ich nicht für unmöglich gehalten. Und so sahen die Löwenfans eigentlich das altbekannte Muster nach einer Führung für Sechzig. Die Mannschaft spielt einfach zu passiv nach Führungstoren und erlaubt es dem Gegner immer wieder ins Spiel zu kommen. So war es gestern nach dem 0:1 als Halle den Faden deutlich sichtbar verlor und 1860 keinerlei Anstalten machte, das auszunutzen und auf 0:2 davon zu ziehen.

Der 1:0-Fluch scheint besiegt

Immerhin überwanden die Löwen den 1:0-Fluch und legten dann etwas glücklich das 2:0 nach. Allerdings ließen sie danach den HFC wieder ins Spiel zurück kommen und hatten letzendlich Glück, dass Halle nicht der Anschlusstreffer oder gar mehr gelang. Gegen einen etwas stärkeren Gegner hätte das durchaus passieren können. 1860 muss daher unbedingt daran arbeiten, in Führung liegend (weiter) dominant zu spielen und nicht in diese eigenartige Passivität zu verfallen. So lange das nicht abgestellt wird, hängt jeder Sieg am seidenen Faden.

Negativ-Serie beendet: Löwen punkten dreifach in Halle

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Negativ-Serie beendet: Löwen punkten in Halle
Negativ-Serie beendet: Löwen punkten in Halle

Mit vier Niederlagen im Gepäck reiste der TSV 1860 München am Samstag zum Halleschen FC. Bei sonniger Witterung bekamen die knapp 9.500 Fans, darunter etwa 1.000 aus der bayrischen Landeshauptstadt, in der ersten Halbzeit ein zerfahrenes Spiel zu sehen. Die komplette Partie zum Nachlesen gibt es wie immer bei uns im Live-Ticker. Beide Seiten attackierten ab der Mittellinie aggressiv. Echter Spielfluss kam Hüben wie Drüben nicht auf. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatten die Löwen nach einer guten Viertelstunde durch Schröter, der zwei Gegenspieler aussteigen ließ, dann aber das Tor nicht traf. So musste in 23. Minute ein grober Patzer der Hausherren herhalten, damit es den ersten Torschuss des Spiels gab. Und dieser landete sogleich in den Maschen.

Schröter bringt die Löwen in Führung

Wieder war es Schröter, der einen zu kurz geratenen Pass im Spielaufbau der Hausherren erlief, als der hallensische Keeper einen Augenblick zu lang zögerte und cool ins lange Eck einschob. Die Erleichterung war allenthalben groß: Beinahe konnte man die Steine plumpsen hören, die den Spielern und den Verantwortlichen vom Herzen fielen. Doch eine Führung macht noch lange keinen Sieg, das mussten die Löwen-Fans in drei der letzten vier Spiele schmerzlich erfahren. Die Führung änderte wenig am Spielgeschehen. Das Duell blieb hektisch, bis Zwarts das 0:2 auf dem Fuß hatte, er kam aber nicht mehr voll in die Hereingabe von links, sodass es bei der knappen Führung der Löwen blieb.

Sechzig steht sicher und wartet geduldig auf Chancen

Die Hausherren verzettelten sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit immer wieder, die Löwen standen in der Defensive sicher und ließen nicht eine echte Torchance für den HFC zu. Auf der anderen Seite spielte man die Entlastungsangriffe einfach aus und kam vereinzelt zu kleineren Möglichkeiten. Vor allem Zejnullahu und Schröter stachen in der ersten Hälfte aus einer kompakten Löwen-Mannschaft heraus. Bis zur Pause verteidigten die Löwen geschickt, ließen kaum etwas zu, ehe Hiller in der Nachspielzeit mit einer Faustabwehr die Führung rettete, mit der es zum Pausentee ging.

Halle beginnt schwungvoll

Die Hausherren kamen schwungvoll aus den Katakomben. Hiller und seine Defensiv-Kollegen mussten gleich drei Mal in ärgster Not retten. Nach einem Doppelwechsel bei den Löwen, Vrenezi und Starke kamen für Zejnullahu und Frey, fiel aus dem Nichts das 0:2. Schröter, der Mann des heutigen Spiels, trat nach Vorarbeit von Vrenezi eine Flanke an den langen Pfosten und Guttau drückte das Leder über die Linie. Was für eine Erleichterung bei den Löwen.

Zweiter Doppelwechsel – Die Löwen zittern

Gelesen war die Messe damit aber noch längst nicht. Halle warf nun alles nach vorne. Die Hallenser forderten nur bei jedem Körperkontakt einen Freistoß oder Elfmeter, doch die Schiedsrichter blieben ihrer Linie treu. Mit einem weiteren Doppelwechsel brachte TSV-Trainer Maurizio Jacobacci dann etwas Ruhe ins Spiel. Lakenmacher und Rieder kamen für Zwarts und Tarnart. Halle blieb am Drücker aber glücklos, die Löwen warfen sich in jeden Schuss, pushten sich gegenseitig und hatten auch das nötige Quäntchen Glück. So konnte man den Kasten bis zur Schlussphase sauberhalten. Die Hausherren verzweifelten trotz guter Chancen. Kurz vor Schluss sah Manfred Starke eine harte rote Karte und 1860 musste den Sieg mit zehn Mann über die Zeiot bringen. Allerdings verschafften die Diskussionen der Hallenser mit den Unparteiischen  den Löwen Zeit zum Durchschnaufen. So fielen keine weiteren Treffer und es blieb beim Sieg der Gäste.

Negativ-Serie beendet: Löwen punkten dreifach in Halle

Auch wenn es kein berauschendes Spiel war, am Ende zählt das Ergebnis. Die Negativ-Serie ist beendet, die Löwen punkten in Halle und zwar dreifach. Der 2:0-Sieg war verdient, denn Sechzig zeigte defensiv eine sehr kompakte Leistung und hatte endlich auch das nötige Quäntchen Glück, um sich aus dem Tabellenkeller zu bugsieren. 1860 liegt nun in der Tabelle auf dem 11. Rang. Am kommenden Samstag erwarten die Löwen den SC Verl im Sechzgerstadion zum nächsten Spiel.

Liveticker: Hallescher FC – TSV 1860 München (7.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 7.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem Halleschen FC und dem TSV 1860 München!

Vier Niederlagen in Folge – die Löwen und auch Trainer Maurizio Jacobacci brauchen dringend wieder ein Erfolgserlebnis. Am besten gleich heute, wenn der TSV 1860 auf den Halleschen FC trifft. Die Gastgeber blicken ihrerseits auf einen ebenfalls durchwachsenen Saisonstart mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen zurück.

Aufstellung:
Hiller – Lang, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger – Tarnat, Frey – Schröter, Zejnullahu, Guttau – Zwarts

Bank:
Richter (TW), Kurt, Rieder, Starke, Vrenezi, Bonga, Lakenmacher, Cocic, Glück

Tore: 0:1 Schröter (22. Minute), 0:2 Guttau (67. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen: Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Phillipp Steinhart (Bänderverletzung)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Fehlanzeige.

Wo könnt ihr das Spiel Hallescher FC – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Im Vorverkauf wurden knapp 1.000 Karten nach München verkauft.

Das heutige Auswärtsspiel des TSV 1860 wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Halle oder die Löwen: wer springt aus dem Tabellenkeller?

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Halle Hallescher FC TSV 1860 20230224 (18)

Es läuft nicht rund bei den Löwen. Nach den Niederlagen gegen Lübeck und Aue sowie in Sandhausen verlor der TSV 1860 München in Ingolstadt gegen Ex-Trainer Michael Köllner das vierte Spiel in Folge. Doch ähnliches gilt für den heutigen Gegner. Hallescher FC ist der Name des Vereins, der heute Gastgeber ist. Beim HFC ist bislang vor allem aber eines für die schlechte Tabellenplatzierung verantwortlich – die Auswärtsbilanz.

Hallescher FC zuhause eine Macht – auswärts ohne Punkt

Wäre es nun März oder April, würde man mit einem Blick auf die Tabelle von einem Duell im Abstiegskampf der 3.Liga sprechen. Hallescher FC auf Platz 14, TSV 1860 München auf Rang 16 – das ließe sich bei insgesamt 20 Mannschaften und vier Absteigern nicht von der Hand weisen. Nun sind aber gerade einmal sechs Partien absolviert und eine entsprechende Einordnung der Situation kommt deutlich verfrüht daher. Trotzdem: die Lage bei den beiden Kontrahenten vor dem heutigen Spiel (16:30 Uhr, sechzger.de Liveticker) könnte deutlich besser sein. Halle ist durchwachsen in die Saison gestartet. Los ging es mit einem Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen, es folgte das knappe Aus im DFB-Pokal gegen die SpVgg Greuther Fürth – einem Wettbewerb, für den sich die Löwen bekanntlich gar nicht erst qualifiziert hatten. Danach gab es Punkte gegen Duisburg (1:1) und Aufstiegsfavorit Sandhausen (4:1) – jeweils vor heimischem Publikum.

Auswärts dagegen läuft es überhaupt nicht. 0 Punkte und 3:10 Tore sind die bisherige Bilanz.  Die eklatante Auswärtsschwäche wurde auch von den Reportern in der Pressekonferenz vor dem Spiel angesprochen. Eine wirkliche Erklärung dafür hatten weder Trainer Sreto Ristic noch Top-Torschütze Dominic Baumann parat. Zum Glück ist der HFC bei der Partie Hallescher FC – TSV 1860 München der erstgenannte Verein – Heimrecht also für die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt.

Schafft der TSV 1860 in Halle die Kehrtwende?

Und die Löwen? Vier Spiele ohne Punkte sorgen an der Grünwalder Straße natürlich nicht für die beste Stimmung. Maurizio Jacobacci aber zeigt sich kämpferisch, seine Mannschaft habe sehr gut traininiert in der abgelaufenen Woche berichtete er in der Löwenrunde. Nicht dabei in Halle sind unter anderem Valmir Sulejmani und Kilian Ludewig. Jeder Spieler hätte es verdient gehabt dabei zu sein, doch der Trainer hat dank der wenigen Verletzungen die Qual der Wahl für den 20-Mann starken Kader.

Die Partie beim HFC könnte, wie im sechzger.de Talk 123 besprochen, ein Schicksalsspiel für Jacobacci werden. Eine weitere Niederlage – es wäre die fünfte in Serie – würde die Diskussionen um die Personalie weiter anfachen. Ob die Verantwortlichen auch dann noch hinter dem 60-Jährigen stehen, würde sich Anfang nächster Woche zeigen. Für das heutige Spiel aber stärkte Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer dem Trainer den Rücken: “Eine Trainerdiskussion ist nicht zielführend. Wir versuchen jetzt, in Halle die Ergebnis-Trendwende herbeizuführen.”

Ab heute nachmittag bietet sich dafür die Möglichkeit, mit einem Sieg könnten die Gemüter erst einmal wieder beruhigt werden. Doch Achtung: Halle spielt zuhause – es dürfte also eine schwere Aufgabe für die Löwen werden, etwas Zählbares mit nach Giesing zu nehmen.

Der 7.Spieltag im Überblick

Freitag

SpVgg Unterhaching – Arminia Bielefeld 1:2 (0:1)

Samstag

SC Verl – Borussia Dortmund II
Jahn Regensburg – SV Sandhausen
1.FC Saarbrücken – Waldhof Mannheim
Viktoria Köln – MSV Duisburg
Preußen Münster – VfB Lübeck
Hallescher FC – TSV 1860 München

Sonntag

SSV Ulm – Rot-Weiss Essen
SC Freiburg II – FC Ingolstadt
Dynamo Dresden – Erzgebirge Aue

 

PK beim Halleschen FC: Mit einem Sieg raus aus dem Tabellenkeller?

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Vor dem Heimspiel des Halleschen FC gegen TSV 1860 München am Samstag den 23.September um 16:30 stellten sich Cheftrainer Sreto Ristic und Dominik Baumann den Fragen der Jornalisten.

HFC will starke Heimserie ausbauen

Zu Beginn der Pressekonferenz bekam Ristic die Frage, ob er froh sei, dass das Spiel gegen die Löwen zuhause stattfindet. Schließlich sind die Hallenser in dieser Spielzeit im eigenen Stadion noch ungeschlagen. In der Ferne gingen bis jetzt hingegen alle Partien verloren. Warum die Leistung seiner Mannschaft so inkonstant ist, kann sich Ristic selber nicht erklären. Im Vergleich zur Niederlage gegen Aue müssten seine Spieler jedoch einige Dinge ändern. Auch Toptorschütze Dominic Baumann findet keine Ursache für die Auswärtsschwäche. Er ist sich jedoch sicher, dass man mit den eigenen Fans im Rücken die Partie am Samstag erfolgreich gestalten wird.

1860 in der Krise: Vorteil oder Gefahr?

Die Münchener Löwen kommen mit vier Niederlagen in Serie im Gepäck nach Sachsen Anhalt. Diese Tatsache interessiert Sreto Ristic jedoch kaum. Ebenso, dass mit 1860 ein ehemaliger Bundes- und Zweitligist zu Gast sein wird, aber am Samstag nur das “heute und jetzt” zählen wird und nicht die Meriten der Vergangenheit. Er sieht in der Mannschschaft von Maurizio Jacobacci einen individuell sehr starken und gefährlichen Gegner. In den vergangenen Spielen wären die Löwen seiner Ansicht nach oft das dominierende Team gewesen. Allerdings glaubt er auch, dass viele Spieler nach den enttäuschenden Resultaten nun verunsichert sind. Auf explizite Schwachstellen des Gegners wollte der 47-Jährige nicht genauer eingehen.

Wie laufen die Hallenser am Samstag auf?

Trotz der Niederlage am vergangenen Spieltag will Ristic auch weiterhin nichts an seinem System verändern. Obwohl die Ergebnisse in letzter Zeit durchwachsen waren, sieht eine klare Entwicklung innerhalb seiner Mannschaft. Was seine Taktik angeht, lies er sich nicht in die Karten schauen. Die hohe Anzahl an gelben Karten steht laut ihm allerdings nicht im Zusammenhang mit seiner Spielphilosophie. Zum Ende der Pressekonfernz gab er noch bekannt, dass Ex-Löwe Meris Skenderovic ausgerechnet am Samstag wieder zu Verfügung stünde. Neben ihm ist auch Patrick Hasenhüttl eine Option für die Offensive.

 

 

 

Jacobacci: “Wollen eine Reaktion zeigen”

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Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen
Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen

Am Samstag tritt der TSV 1860 München zum Auswärtsspiel beim Halleschen FC an. Anpfiff ist um 16:30 Uhr. Nach vier Niederlagen am Stück ist der Druck auf die Löwen groß. Unser Tatik-Guru Bernd Winninger liefert hier eine Analyse zum Spiel der Sechzger in Sachsen. Immerhin hat sich die personelle Situation entspannt und man kann bis auf Steinhart aus dem Vollen schöpfen. Trainer Maurizio Jacobacci sagte bei der Löwenrunde: “Wir wollen eine Reaktion zeigen”.

Die Löwen hatten eine gute Woche

“Wir hatten eine sehr gute Woche mit dem Wiesn-Besuch. Es tut der Mannschaft gut, etwas anderes zu erleben. Die Trainingswoche war gut und die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der Resultate gut”, erklärte der Schweizer.

Reaktion zeigen und Kräfte bündeln

“Wir wollen eine Reaktion zeigen und eine Jetzt-erst-Recht-Mentalität entwickeln. Die Mannschaft kann so zeigen, dass sie sich auch bei einem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lässt”, sagte Jacobacci weiter. Druck gehöre im Fußballgeschäft dazu. “Es gibt immer Ups und Downs, aber man hat auch immer die Möglichkeit, alles zurechtzubiegen”, ergänzte der Löwen-Dompteur.

Arbeit mit der Mannschaft macht weiterhin Spaß

“Ich arbeite gerne mit der Gruppe”, berichtete der Löwen-Coach. Nach einer Niederlage müsse man aufstehen und an die eigenen Qualitäten glauben. “Der volle Fokus liegt auf Halle”, ergänzt Jacobacci, der sich auch von Nebengeräuschen abseits des Platzes nicht ablenken lassen will.

Rieder braucht Einsatzminuten

Zum Fehler von Rieder, der in Ingolstadt zum Ausgleich führte, sagte der Schweizer: “Das kann jedem passieren. Ich habe ihm Zuspruch gegeben. Er muss den Fehler ausblenden und weiter an sich arbeiten. Ich weiß seine Qualitäten zu schätzen. Er braucht jetzt Spielminuten”. Die gesamte Mannschaft habe unter der Woche konzentriert trainiert und sei voll bei der Sache gewesen. “Ich bin überzeugt, dass das Team die Sachlage versteht”, sagte Jacobacci weiter.

“Bin ein ehrlicher Mann” – “Habe keinen Berater”

Zu den Geschehnissen der letzten Tage wollte sich der Trainer nicht äußern und sagte: “Ich bin ein ehrlicher Mann. ich fokussiere mich voll auf das Hier und Jetzt und werde mich voll reinhängen, um der Mannschaft zu helfen”. Zudem erklärte er, dass er keinen Berater habe und sich selbst bei 1860 beworben habe.

“Halle spielt zu Hause erfrischenden Fußball”

Auch zum Gegner wurden schließlich Fragen gestellt, woraufhin Jacobacci erläuterte: “Sie haben einen guten Trainer und spielen variabel. Halle hat zwei bis drei erfahrene Spieler und sie spielen einen erfrischenden Fußball”. Das Ziel der Löwen sei es, das eigene Spiel durchzudrücken und Halle so in Schwierigkeiten zu bringen. “Sie haben zu Hause noch nicht verloren und legen eine gewisse Dominanz an den Tag. “Es geht darum, was wir an den Tag legen, damit Halle nach hinten arbeiten muss”, sagte Jacobacci.

Ohne Sulejmani, Ludewig, Ouro-Tagba, Sür und Kloss nach Halle

Da es bis auf Steinhart, der nächste Woche wieder ins Teamtraining einsteigen soll, keine Ausfälle gibt, müssen die Löwen fünf Spieler zu Hause lassen. Dieses Mal trifft es Sulejmani und Ludewig, sowie aus dem erweiterten Kader Ouro-Tagba, Kloss und Sür. “Für mich sind das die schwierigsten Momente, den Spielern zu sagen, dass sie zu Hause bleiben müssen”, erläuterte Jacobacci.

Nun müssen Resultate sprechen

In Halle müssen die Löwen punkten, wenn nicht schon siegen, will man dem Negativtrend entkommen. Auch wenn der Coach der Meinung ist dass “die Mannschaft und das Trainer-Team gut zusammenarbeiten”, müssen nun Punkte her, sonst droht bereits im weiteren Verlauf der Hinrunde der Abstiegskampf.

Winnigers Wirtshaus Weisheiten vor Hallescher FC – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Hallescher FC - TSV 1860 München 7.Spieltag 3.Liga 2023-24

Vor der Partie Hallescher FC – TSV 1860 München wirft Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten einen ausführlichen Blick auf den morgigen Gegner der Löwen.

Hallescher FC – TSV 1860: Winnigers Wirtshaus Weisheiten

Am Samstag und 7.Spieltag treffen die Löwen auswärts auf den Halleschen FC. Anpfiff zum Duell zwischen dem Tabellen-14. und dem Sechzehnten ist um 16:30 Uhr. Die Partie gilt damit als Spitzenspiel in der aktuellen Runde. Mit aller Macht will der TSV 1860 dabei versuchen nicht die fünfte Niederlage in Folge zu kassieren. Wie die Partie taktisch angehen sollten, zeigt Bernd Winninger in der Taktiktafel ausführlich auf – dieses Mal sogar mit einer bildlich dargestellten Verschiebung, die im Leuna-Chemie-Stadion helfen könnte. Parallel dazu gibt es die taktische Analyse vor Anpfiff auch auf dem Youtube-Kanal von sechzger.de. 10 Minuten lang spricht Bernd Winninger über den morgigen Gegner des TSV 1860. Wie könnte die Aufstellung der Hallenser aussehen? Welche taktische Marschroute gibt Trainer Sreto Ristic vor? Wer ist als Schlüsselspieler beim HFC einzuordnen?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in den Wirtshaus Weisheiten vor dem nächsten Spiel des TSV 1860 München. Wie sich die Mannschaft von Trainer Maurizio Jacobacci in Halle schlägt, analysiert Bernd Winninger dann natürlich nach dem Duell zu Beginn der nächsten Woche.

Hallescher FC – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel Hallescher FC – TSV 1860 München am morgigen Samstag. Beide Mannschaften gehen mit gehörigen Sorgen die bisherigen Ergebnisse betreffend ins Spiel. Was kommt in Halle auf die Löwen zu?

Hallescher FC gegen den TSV 1860 München ist ein Duell, dass vor allem wegen der sportlichen Situation, in der sich beide Clubs befinden, höchst brisant ist. Während aber Halle zumindest auf dem Papier um einiges kämpferischer und organisierter erscheint, hat sich die Mannschaft von Maurizio Jacobacci seit den ersten beiden Spielen kontinuierlich verschlechtert. Gelingt gegen Halle die Trendwende? Wir werden sehen. Ich werde euch nun erläutern, wie die von Sreto Ristic trainierten Hallenser vermutlich gegen des TSV 1860 auftreten werden und wo mögliche Knackpunkte liegen, um dort erfolgreich zu sein.

Grundsätzlich spielen die Gastgeber bisher meist ein 4-3-3, aus dem sie in eigenem Ballbesitz rechtsgependelt über ein asymmetrisches 3-4-3 im gegnerischen letzten Drittel eine gestaffelte 3-4 Formation auf der Breite des Platzes herzustellen versuchen.

Gegen den Ball kippt aus dem System meist der linke Außenstürmer mit ins Mittelfeld ab. So entsteht eine Zweierpressinglinie, die im Raum auf eher mittlerem Niveau agiert mit drei versetzt dahinter agierenden Akteuren, von denen einer situationsabhängig bei Pässen auf den Flügel mit nach vorne geht, um dort den Passweg ins Mittelfeld zuzustellen. Halle arbeitet eher mit Angriffssteuerung und Pressingfallen als mit direkten Attacken.

Die Defensivlinie steht bisweilen sehr hoch, um das Mittelfeld für den Gegner möglichst eng und schwer bespielbar zu machen.

Bevor wir die bisherige Spielweise des Halleschen FC genauer unter die Lupe nehmen, wie immer die bisherigen statistischen Werte.

Statistische Werte des Halleschen FC

  • Ballbesitz: 49%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 38%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 10,19

Spielweise des HFC

Mit Ball

Durch die eingangs schon erwähnte rechtsgependelte Viererkette entsteht im Aufbau zunächst ein asymmetrisches 3-4-3 mit auf der ballfernen Seite zurückhängendem Außenstürmer. Optisch kann das wie ein 3-2-3-2 wirken, je nachdem, wie weit der Außenstürmer abkippt.

Der Aufbau erfolgt grundsätzlich nicht nach einem festgelegten Schema, sondern kreativ immer dem folgend, wo der Gegner Räume offenlässt. Die gefährlichsten Attacken der Hallenser entstehen bisher von den Flügeln oder aus den Halbräumen, dort wo die offensiven Achterräume mit der Außenbahn zusammentreffen. Die Fähigkeit der Spieler auf den Außenbahnen sowohl invers zu agieren, als auch mit Flanken den Strafraum zu füttern, führt zu einer variablen Spielweise, die bisher von den Ergebnissen zu weniger geführt hat als man es von den statistischen Werten her hätte erwarten dürfen. Festzuhalten bleibt, dass das, was über außen ins Zentrum kommt, sowohl auf dem Boden als auch in der Luft oft brandgefährlich ist und Halle bisher oft am gegnerischen Torwart und nicht an der eigenen Spielweise gescheitert ist.

Sieht Torhüter Müller einen Vorteil darin die Kugel lang nach vorne zu dreschen, weil ein Stürmer gut postiert oder die Restverteidigung des Gegners zu dünn besetzt ist (oder beides), wird er als mitspielender Torwart nicht zögern, diese Option für einen Angriff zu nutzen.

Gegen den Ball

In der Rückwärtsbewegung nach Ballverlust im letzten Drittel setzt Halle auf zwei zentrale Spieler in der Pressinglinie, die Passwege ins Mittelfeld zustellen sollen. Wenn das wie gewollt gelingt und der Ball auf eine der Außenpositionen gespielt wird, rückt dort ein dritter Spieler in die Pressinglinie auf.

Die Außenverteidiger stehen auf der ballfernen Seite zunächst eher hoch, um keine Räume für lange Diagonalbälle im Mittelfeld offen zu lassen. Wenn der Gegner über die Mittellinie kommt, erfolgt der Rückzug auf allen Positionen schnell und diszipliniert. Halle lässt so entweder ein 4-4-1-1 oder ein 4-5-1 entstehen. Das sowie die genaue Staffelung hängt von der Breite im Spiel des Gegners und von der jeweiligen Angriffsrichtung ab.

Im letzten Drittel kippt oft einer der Sechser mit in die Defensivreihe ab, der dort wie ein Libero agiert und den gegnerischen freien Mann, der sich zwischen zwei defensiven Dreierräumen bewegt, solange wie nötig übernimmt.

Wie kann man Halle knacken?

Bei Ballbesitz

Die Zauberworte für die Löwen im Duell Hallescher FC – TSV 1860 sind Präzision, Laufarbeit und Kampfbereitschaft. Die Hallenser wissen genau, wo ihre Pressingfallen gestellt sind und verteidigen diese äußerst gut. Mit vertikalem Spiel und Einzelkämpfern wird man Halle nicht bezwingen können. Das bedeutet für den TSV 1860 München, dass sowohl im Aufbau als auch in der Vorbereitung zur Penetration der Box ein Höchstmaß an Laufarbeit für die Spieler im Mittelfeld zu absolvieren sein wird, wenn man dort etwas mitnehmen will.

Schnelle Richtungswechsel auf den Außenpositionen sind notwendig, um sich dort freizulaufen. Kreuzbewegungen, Winkelläufe und flache Horizontalsprints, um sich möglichst ungedeckt in den Achter- und Zehnerräumen anzubieten. Das alles gepaart mit flüssigem und präzisem Passspiel auf die jeweils beste Option ohne zu lange den Ball zu halten sollte es möglich machen, Halles Mittelfeld auseinanderzunehmen. Grundvoraussetzungen dafür ist, dass jeder Spieler seine Laufwege in Abhängigkeit von den Laufwegen des Mitspielers kennt.

Ein kleiner Ausflug an die Taktiktafel

Ein variabler Spielzug nach diesem Schema wäre z.B.: während der tiefe Sechser am linken Sechserraum den Ball aus der Abwehr bekommt und führt, läuft der Box to Box Spieler durch die Mitte kreuzend in den vertikal davor liegenden offensiven Achterraum. Gleichzeitig verschiebt der Zehner entgegengesetzt des Laufs des Box-to-Box Spielers horizontal in den offensiven Achterraum und der ballferne Mittelfeldaußen diagonal sowie parallel zum Box-to-Box Spieler den Weg des Zehners kreuzend. Der ballnahe Außenverteidiger drängt steil auf den offensiven Flügel, von wo der dortige Außenspieler horizontal in den zentralen Zehnerraum läuft. Zum besseren Verständnis hier zwei Grafiken.

Beispiel für taktische Verschiebungen: Ausgangslage und Laufwege

Taktische Verschiebungen: Endpositionen aus diesem Beispiel

Laufen alle Spieler im richtigen Moment los und spielt der Sechser den Eröffnungspass präzise auf einen dieser Spieler, die sich dann in Bewegung befinden, kommt der Gegenspieler, der dann eh schon aus der Position gezogen war, bei den Folgepässen in 90% aller Fälle zu spät und die Präzision der Folgepässe ist nicht mehr ganz so entscheidend, sofern sie nicht zu stark vom Plan abweicht und die Passlänge sowie Wucht auch richtig gewählt sind. Grundvoraussetzung ist jedoch das a) keiner der Spieler, die im Spielzug mit einbezogen werden, den Ball zu lange hält (mehr als zwei Kontakte sind zu viel), b) jeder das richtige Timing hat und c) auch den richtigen Laufweg einhält.

Je näher ein Spieler beim ballführenden Sechser positioniert ist, desto schneller muss er im Kopf sein, um den Spielzug mitzudenken und auch die richtige Entscheidung zu treffen. Wer wann wohin läuft, bestimmt immer die Richtung, in die der Box-to-Box Spieler seinen ersten Laufweg ansetzt.

Wenn sich immer nur ein Spieler bewegt und den Ball fordert, wird das Spiel ausrechenbar und langsam und somit leicht durchschaubar.

Gegen den Ball

Gegen den Ball ist es wichtig, diszipliniert vor allem die Spieler in den Halbräumen und im Zentrum im Griff zu haben. Von daher ist gegen Halle entweder eine gute Angriffssteuerung durch Pressing im Raum vonnöten, das Bälle ins Zentrum forciert, oder aber hartes hohes Pressing, das den Aufbau stark verlangsamt oder sogar unmöglich macht, um dann überfallartig selbst in die Umschaltsituation zu kommen.

Schafft es Halle, sich ins letzte Drittel durchzuspielen, gilt es wiederum die Spieler, die in die Halbräume einrücken, unter Kontrolle zu haben. Von dort wird die Penetration des Strafraums vorbereitet und oft auch abgeschlossen.

Eine kompakte 4-5 Formation mit dem tiefen Sechser zentral und dem Zehner als ballfernen Spieler vor der Viererkette im defensiven Halbraum vor der eigenen Box ist die sicherste Variante, um Halle nicht ins Messer zu laufen.

Stärken und Schwächen des 4-3-3

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die beispielsweise der SC Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnützen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld.

Schlüsselspieler

Abwehr

Der 1,90m große Sven Müller (#1) ist ein guter Drittligakeeper. Der aus Dresden an die Saale zurückgekehrte Torhüter ist ein großer Aktivposten der Hallenser, denn mit seiner Übersicht und Präzision bei langen Bällen scheut er sich nicht, in vielversprechenden Situationen die Kugel auch mal lang zu schlagen. Leichte Abstriche muss man bei seinem Reaktionsvermögen und im eins gegen eins in Kauf nehmen. Dafür beherrscht er seinen Luftraum exzellent, wenn er die Linie verlässt. Das Timing dabei ist allerdings nicht immer zu 100% stimmig, was zu gefährlichen Situationen führen kann, wenn Flanken präzise gespielt werden.

Innenverteidiger Jonas Nietfeld (#33) ist Kapitän, Abwehrchef und unermüdlicher Antreiber von hinten heraus. Eine unbestrittene Schwäche bei Kopfballduellen ist sein größtes Manko. Zweikämpfe am Boden gewinnt er mit hoher Wahrscheinlichkeit und die Grätsche muss er durch sein gutes Stellungsspiel so gut wie nie auspacken. In der Spieleröffnung ist er passsicher und ideenreich.

Mittelfeld

Das halbzentrale Duo Tunay Deniz (#20) und Timur Gayret (#10) sind die kreativen Köpfe des Teams. Beide sind extrem ballsicher, sich nicht zu schade gegen den Ball mitzuarbeiten und können sowohl Angriffe vorbereiten als auch abschließen. Beide sind sehr ähnliche Spielertypen, die immer, wenn sie am Ball sind und Raum zur Verfügung haben, brandgefährlich werden können. Technisch gut, passsicher und torgefährlich sind sie die Spieler, die man aus dem Spiel nehmen muss, um sicher zu gehen, dass Halles Offensivspiel nicht zur Entfaltung kommt.

Sturm

Der aus Zwickau an die Saale gewechselte Dominic Baumann (#28) ist mit bisher vier Treffern ohne Frage der gefährlichste Angreifer im Team der Hallenser. Ein Stoßstürmer, der auch als Zielspieler fungiert, mit Topwerten in den Statistiken, was Dribblings und Passgenauigkeit angeht. Dennoch lebt er von den Zuspielen seiner Hintermänner Deniz und Gayret. Wenn sie ihn nicht aus der Tiefe oder von der Halbzentrale einsetzen, sticht er nicht.

Fazit Hallescher FC – TSV 1860 München

Es wäre schön, wenn die Spieler des TSV 1860 München gegen den Halleschen FC endlich die Konzentration durchgehend hochhalten könnten und damit drei Punkte aus Sachsen-Anhalt entführen würden.

Halle zu schlagen ist sicherlich möglich. Können die Löwen es tatsächlich umsetzen, Kampfgeist, Konzentration, Laufbereitschaft und Siegeswille über 90 Minuten zu zeigen, oder werden sie wieder auf einzelnen Positionen eigensinnig und nicht mannschaftsdienlich, kopflos und nonchalant agieren?

Ich wünsche mir einen Punkt, noch schöner wäre ein Sieg, befürchte aber, dass es nicht reichen wird, um drei Punkte aus Halle mitzunehmen. Ich hoffe, die Mannschaft straft mich Lügen.

Mögliche Aufstellung der Gastgeber

 

Datenquelle: Wyscout

Faninformationen Hallescher FC – TSV 1860 München (7.Spieltag)

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Halle Hallescher FC Blick auf das Leuna Chemie Stadion

Nach vier Niederlagen in Folge führt der Spielplan die Löwen am Samstag nach Sachsen-Anhalt. Platz 14 gegen Platz 16 ist die Realität, wenn man einen Blick auf die aktuelle Tabelle der 3.Liga wirft. sechzger.de hat vor dem Duell Hallescher FC – TSV 1860 München am 7.Spieltag die wichtigsten Faninformationen für alle Auswärtsfahrer zusammengefasst.

Faninformationen Hallescher FC – TSV 1860 München

Zum vierten Mal in Folge müssen die Löwen am Samstag ab 16:30 Uhr in der 3.Liga antreten. Nominell als Spitzenspiel eingeführt, müssen sich die Fans noch etwas an die neuen Anstoßzeiten gewöhnen. Sportlich birgt die Partie tatsächlich einiges an Brisanz: eine weitere Niederlage – es wäre die fünfte in Folge – dürfte die Unruhe beim TSV 1860 München bezogen auf die Leistungen auf dem Platz noch einmal deutlich verstärken. Ob die Verantwortlichen in diesem Falle weiterhin mit Maurizio Jacobacci zusammenarbeiten werden, ist unklar.

Zuletzt trafen beide Mannschaften im Februar aufeinander. Sie trennten sich mit einem 0:0-Unentschieden. Ein Punkt wäre das Mindeste, was sich die Fans im Gästeblock und vor den heimischen Fernsehgeräten erhoffen. Für alle Löwenfans, die sich morgen auf den Weg zur Partie Hallescher FC – TSV 1860 München machen, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für diese Partie.

Tickets

Rund 1.000 Löwenfans werden sich im Gästeblock vom Leuna-Chemie-Stadion einfinden. Die meisten haben bereits eine Eintrittskarte. Für Kurzentschlossene steht vor Ort außerdem eine Tageskasse am Gästeblock zur Verfügung. Sie öffnet um 14:30 Uhr, also zwei Stunden vor Anpfiff.

Anreise

Etwa 440 Kilometer trennen die beiden Städte voneinander. Mit dem Auto bedeutet dies eine Fahrtzeit von 4,5 Stunden. Die Adresse des Stadions lautet wie folgt: Kantstraße 2, 06110 Halle (Saale). Für die Gäste steht ein kostenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung (9-Sitzer und PKW 3€). Von dort sind es 200 Meter zu Fuß zum Stadion. Busse parken hingegen direkt am Gästeblock.

Für alle Bahnreisenden stehen ab dem Bahnhof Shuttlebusse zur Verfügung, die auch nach Abpfiff für die Rückfahrt genutzt werden können.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es wenige Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Für die Gegenstände wird allerdings keine Haftung übernommen. Im Gästeblock sind Taschen bis Größe DIN A4 erlaubt.

Die Bezahlung der Verpflegung (u.a. Vollbier) ist mit Bargeld oder Karte möglich.

Livestream und Liveticker

Das Spiel in Halle wird nicht im Free-TV übertragen. Mit Magenta kann das Spiel im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Halle natürlich live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Leuna-Chemie-Stadion.