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Haching-PK: “Jeder wünscht sich einen Sieg gegen Sechzig”

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SpVgg Unterhaching Aufstieg

Der Unterhachinger Trainer Marc Unterberger stand den Medienveretretern Rede und Antwort vor dem kleinen Derby beim TSV 1860 München. Unterberger stellte klar, dass sich Unterhaching dringend einen Sieg gegen Sechzig wünscht.

“Jeder bei der SpVgg Unterhaching wünscht sich einen Sieg gegen Sechzig München”

Auf den Stellenwert des kleinen Derbys angesprochen, äußerte Haching-Coach Unterberger, dass sich “jeder bei der SpVgg Unterhaching einen Sieg gegen Sechzig München” wünscht. Unterberger bemühte die Statistik, dass 1860 die letzten sechs Duelle gegen die Vorstädter in der dritten Liga siegreich bestreiten konnte. Außerdem gewannen die Löwen auch das letzte Aufeinandertreffer der beiden Vereine in der zweiten Liga (anno 2007). Bei dieser Aufzählung vergaß Unterberger noch den Sieg des TSV 1860 im Toto-Pokal.

Haching ohne fünf

Die Elf mit dem Bob im Wappen ist verletzungtechnisch etwas gebeutelt im Moment. So muss Unterberger kurzfristig auf Viktor Zentrich, Boipelo Mashigo und Maurice Krattenmacher verzichten. Außerdem fehlen den Hachingern die Langzeitverletzten Bauer und Obermeier. Unterberger erwartet ein Spiel gegen elf Löwen auf den Platz und 13.500 fußballverrückte Löwenfans auf den Rängen im ausverkauften Grünwalder Stadion. Seine Marschroute, um zu bestehen heißt “dagegen halten, in Zweikämpfe zu gehen und Laufbereitschaft zu haben”. Die Zielsetzung des Trainers ist dabei, einen Sieg bei Sechzig München einzufahren. Dabei nutzten die Hachinger die Länderspielpause zur Regeneration und einer intensiven Vorbereitung, in der “Sechzig in Grund und Boden analysiert” wurde.

Unterberger erwatet “typische Sechzig-Mannschaft”

Nach dem Gegner von Samstag befragt äußerte Unterberger, dass er eine “typische Sechzig-Mannschaft” erwartet, die sich immer besser findet. Er warnt nach dem Sieg in Saarbrücken vor 1860, während die Niederlage in Pipinsried für ihn “keine Rolle” spiele. Trotzdem sieht er “mehr Druck auf der blauen Seite als auf der rot-blauen Seite”.

Basti Maier: “Besonderes Spiel”

Ex-Löwe Basti Meier war auch auf der Pressekonferenz anwesend und gab die Sichtweise der Hachinger Spieler vor dem kleinen Derby wider. Im Kader herrsche “große Vorfreude” und natürlich ist es für ihn ein “besonderes Spiel”. Denn Maier verbrachte einige Jahre an der Grünwalder Straße. Zum aktuellen Umfeld bei 1860 gibt er zur Protokoll, dass es bei Sechzig besonders schön ist, wenn es läuft und “brisant”, wenn es nicht läuft. So eine Phase durchlebe der Verein gerade.

 

 

 

 

TSV 1860 – SpVgg Unterhaching: Ergebnistipp Moritz Heinrich

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Moritz Heinrich Tsv 1860 Dsv Leoben

In den vergangenen drei Spielzeiten stieg Moritz Heinrich nacheinander mit der SpVgg Unterhaching, den Würzburger Kickers und der SpVgg Bayreuth aus der 3. Liga ab. Zur neuen Saison wechselte der gebürtige Münchner in die 2. Liga in Österreich und belegt mit Aufsteiger DSV Leoben derzeit einen Mittelfeldplatz. Heute tippt Heinrich für uns das Duell seiner beiden Ex-Vereine TSV 1860 und SpVgg Unterhaching.

Moritz Heinrich tippt auf Löwensieg

Seit 2017 war der inzwischen 26-Jährige in der 3. Liga tätig und bestritt 161 Spiele in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Für die morgige Partie tippt Moritz Heinrich auf einen knappen Heimsieg des TSV 1860:

“Weil das Spiel im Grünwalder Stadion stattfindet, tippe ich auf ein 2:1 der Löwen.”

Nach dem blamablen Pokal-Aus in Pipinsried wäre ein Dreier in der Liga eminent wichtig.

Neustart beim DSV Leoben

Bereits in jungen Jahren wechselte Moritz Heinrich im Sommer 2004 vom TSV Neubiberg an die Grünwalder Straße und durchlief anschließend sämtliche Jugendmannschaften des TSV 1860. Nach einer Saison mit der U21 in der Regionalliga Bayern wechselte Heinrich, der sowohl offensiv als auch defensiv auf dem Flügel eingesetzt werden kann, zu Preußen Münster in die 3. Liga. Nach den drei in der Einleitung genannten Abstiegen versucht er nun sein Glück beim DSV Leoben.

Dort spielt er u.a. an der Seite von namhaften Akteuren wie Deni Alar (früher u.a. bei Rapid und Sturm) oder Kevin Friesenbichler (früher u.a. Austria und VfL Osnabrück). Nach dem 6:0-Sieg zuletzt gegen den FC Dornbirn rangiert des DSV Leoben aktuell auf Platz 9 der Tabelle. Die Abstiegszone ist bereits zehn Punkte entfernt…

Sechzig um Sieben: Stimoniaris und die Integrität

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Sechzig um Sieben, heute mit Saki Stimoniaris, dem die Integrität der 1860-Aufsichtsräte am Herzen liegt, den Fan-Informationen für das Haching-Spiel und mehr.

Stimoniaris wünscht Integrität der Aufsichtsratsmitglieder

Der Aufsichtsratsvorsitzende der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, Saki Stimoniaris, möchte Robert Reisinger aus dem Aufsichtsrat entfernen. Als Grund führt er nicht vorhandene Integrität des Löwenpräsidenten auf und zitiert den Kooperationsvertrag, Doch wie ist es um Stimoniaris’ eigene Integrität bestellt? Noch zu Beginn diesen Jahres war er im Fokus der Staatsanwaltschaft München.

Fan-Informationen zum Haching-Spiel

Morgen geht es für die Löwen zuhause gegen die SpVgg Unterhaching (14 Uhr, sechzger.de-Liveticker und im Free-TV). Wir haben die wichtigsten Fan-Informationen zum Spiel zusammengefasst.

Tickets

Das Match im Grünwalder Stadion ist ausverkauft, es wird keine Tageskasse geben. Allerdings lohnt sich ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord-Ost, Süd-Ost und West am Stadion besetzt.

Fantreffpunkt

Zum Heimspiel gegen Unterhaching gibt es am Candidplatz wieder den Löwentreff. Neben Speisen (Gulaschsuppe) und Getränken werden auch diverse Artikel im Shop verkauft. Dazu zählen dieses Mal unter anderem die “Keep the faith” T-Shirts sowie gravierte Flaschenöffner. Los geht es hier bereits um 10:30 Uhr.

Bilanzprobleme gegen Haching

Wer sich auf den einschlägigen Seiten (kicker.defussballdaten.de etc.) über die Historie des am Samstag (14 Uhr im sechzger.de-Liveticker und im BR) anstehenden Duells zwischen den Vorstädtern und dem TSV 1860 informiert, dem wird von bislang 17 Spielen berichtet. Aber: Genau 17 Partien fehlen da. Sowohl das Totopokal-Viertelfinale vom Oktober 2019, das 1860 – Dank Marco Hiller – im Elfmeterschießen gewinnen konnte, als auch 16 Bayernliga-Spiele finden – warum auch immer – keine Berücksichtigung.

Durch einen Sieg am Samstag (im also in Wahrheit 35. Spiel zwischen den ersten Mannschaften dieser beiden Vereine) könnte das Team von Maurizio Jacobacci es schaffen, die Bilanz des Duells erstmalig in der Geschichte ausgeglichen zu gestalten. Gewinnen die Löwen – nach dem Erfolg in Saarbrücken – zum zweiten Mal hintereinander in der Liga, so blicken wir dann auf 13 Siege, 9 Unentschieden und 13 Niederlagen gegen diesen Gegner. Zudem wäre die Mannschaft mit einem Dreier weiterhin in der 3. Liga ohne Punktverlust gegen Haching.

1860:Haching im Free-TV

Wer kein Ticket gegen die morgige Partie gegen die Vorstädter ergattern konnte, der kann es sich auf dem Sofa bequem machen: der BR überträgt die Begegnung live. Los geht’s um 14:05 Uhr, bereits deutlich vorher könnt ihr euch über den sechzger.de-Liveticker über das Geschehen im und um das Stadion herum informieren.

Die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion

Die sechzger.de-Redakteure haben wieder ihre Wunschaufstellungen veröffentlicht. Nur Stefan Kranzberg baut auf David Richter im Kasten, während der Rest der Truppe Marco Hiller weiter das Vertrauen schenkt. Bernd Winninger (TAKTIKTAFEL) ist wiederum der Einzige, der mit einer Doppelspitze (Lakenmacher und dahinter Cocic) antreten würde. Hier geht’s zu allen Aufstellungen.

Gestern vor 23 Jahren: Unentschieden gegen Parma

Gestern vor 23 Jahren trat der TSV 1860 München in der 3. Runde des UEFA-Cups im Stadion Ennio Tardini beim Tabellenfünften der Vorsaison in der Serie A an und erreichte im Nebel der Po-Ebene ein beachtliches 2:2. Mindestens 8.000, vielleicht auch 11.000 Sechzgerfans hatten sich auf den Weg über den tief verschneiten Brenner gemacht (bei insgesamt 14.000 Zuschauern), um Thomas Häßler & Co. beizustehen. Und die sollten diese Reise nicht bereuen.

Trainer Werner Lorant schickte die folgenden Spieler auf’s Feld:

Jentzsch – Stranzl, Zelic, Cerny – Borimirov, Kurz, Tyce, Häßler, Bierofka – Agostino, Beierle

Tore:
1:0 Appiah (2.)
2:0 Micoud (12.)
2:1 Tyce (79.)
2:2 Beierle (89.)

Mehr zum Spiel lest ihr hier.

Stimoniaris: nur integre Personen im Aufsichtsrat gewünscht

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Der Aufsichtsratsvorsitzende der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, Saki Stimoniaris, hat in der “Welt” verlauten lassen, nur integre Personen im Aufsichtsrat zu akzeptieren und Personen, die nicht über “uneingeschränkte persönliche Integrität” verfügten, aus dem Aufsichtsrat entfernen zu wollen.

Der Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA

Der Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ist mit 6 Personen besetzt. Drei davon (Saki Stimoniaris, Andrew Livingstone und Yahya Ismaik) gehören der HAM-Seite an, die andere Hälfte wird durch den e.V. (Robert Reisinger, Sebastian Seeböck, Karl-Christian Bay) vertreten. Bei Stimmgleichheit in Abstimmungen hat der Vorsitzende (Stimoniaris) eine zweite, entscheidende Stimme.

Der Aufsichtsrat führt Aufsicht in der KGaA und befasst sich maßgeblich mit Budgetierungsfragen.

“Der Aufsichtsrat” fordert Abberufung Reisingers aus dem Gremium

Laut dem Welt-Artikel hat nun der Aufsichtsrat “Stimoniaris daher beauftragt, den e.V. (…) zur Abberufung von Reisinger aus dem Aufsichtsrat aufzufordern“. Rechtlich nicht zu beanstanden, aber aufgrund der geltenden Mehrheitsverhältnisse in diesem Gremium könnte man auch sagen: “Stimoniaris’ Zweitstimme hat Stimoniaris beauftragt, den e.V. (…) zur Abberufung von Reisinger aus dem Aufsichtsrat aufzufordern”.
Einstimmig entschied der Aufsichtsrat in dieser Beauftragung jedenfalls nicht.

Stimoniaris beruft sich auf Ziffer 4.2 des Kooperationsvertrags

In der Beauftragung zur Entfernung Reisingers aus dem Aufsichtsrat beruft sich Saki Stimoniaris auf Ziffer 4.2 des Kooperationsvertrags. Diese besagt: die Aufsichtsräte müssen über “uneingeschränkte persönliche Integrität” verfügen.

“Uneingeschränkte persönliche Integrität” ist ein sogenannter unbestimmter Rechtsbegriff. Nimmt man sich das Internet zur Hilfe, um eine passende Definition für diese Beschreibung zu finden, spuckt das Web u.a. Folgendes aus:

Persönliche Integrität umfasst die physische, psychische, geistige und moralische Unversehrtheit des Menschen. (1)

Lexikalisch wird der dadurch bezeichnete Sachverhalt meist als Einheit von Ganzheit und Unantastbarkeit der Person bestimmt. Davon ausgehend kommt es zuweilen praktisch zu Überhöhungen der Deutung als „Makellosigkeit“ und „Unbescholtenheit“ im Sinne des Erhabenseins über kritische Äußerungen zur integeren Person. (2)

In Bezug auf Unternehmen ist Integrität das auf Erfahrungen und Erwartungen gestützte Ansehen bzw. Vertrauen, das ein (korporativer) Akteur A bei anderen Akteuren B hat hinsichtlich der Berücksichtigung der berechtigten Interessen von B. (3)

Inwieweit die Integrität Reisingers nicht vorhanden oder nicht (mehr) uneingeschränkt vorhanden sei, ließ Stimoniaris offen.

Wie ist es um Stimoniaris’ Integrität bestellt?

Den berühmten Satz mit dem Glashaus, in dem man sitzt, kennt jeder. Wie ist es also um die Integrität des Aufsichtsratsvorsitzenden selbst bestellt?

Hierzu ein paar Auszüge aus Zeitungsberichten über Saki Stimoniaris aus den letzten Monaten hinsichtlich der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen Untreue und Urkundenfälschung gegen seine Person:

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen den ehemaligen MAN-Betriebsratschef Athanasaios Stimoniaris (50). Dabei gehe es um den Vorwurf der Untreue, sagte eine Sprecherin am Freitag und bestätigte damit einen Bericht von “Business Insider”. Manager Magazin

Dem Business-Insider-Bericht zufolge geht es bei den Ermittlungen um die private Nutzung von Dienstwagen. Die Manager hätten dabei zusammengearbeitet, damit der Betriebsratschef Geschäftsfahrzeuge privat nutzen konnte, hieß es unter Berufung auf einen MAN-Ermittlungsbericht. Um dies zu vertuschen, seien Fahrtenbücher der Geschäftsfahrzeuge manipuliert worden. Handelsblatt

Für die einfache Urkundenfälschung nach § 267 Abs. 1 StGB stehen bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe, das Gleiche gilt für den Untreuetatbestand nach § 266 Abs. 1 StGB.

Das Verfahren wurde gegen eine Geldzahlung im 4- bis 5-stelligen Bereich gem. § 153a StPO eingestellt. Anzumerken ist hierbei, dass eine solche Einstellung weder einem Freispruch gleichkommt noch das dies bedeutet, dass dem Ex-Betriebsratschef von MAN die vorgeworfenen Delikte nicht nachgewiesen werden konnten.

Wie Strafverteidiger sagen würden: Ob der Beschuldigte einer angebotenen Einstellung nach § 153a StGB zustimmen sollte, hängt natürlich zunächst davon ab, wie groß die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung ist, falls es zu einem Hauptverfahren kommt.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte Stimoniaris MAN verlassen. Offiziell freiwillig und aus gesundheitlichen Gründen. Wie freiwillig der Rückzug tatsächlich war, darf durchaus hinterfragt werden: den Berichten zufolge unterzeichnete Stimoniaris einen gut dotierten Aufhebungsvertrag beim LKW-Bauer. Solche Verträge werden oftmals zur Vermeidung von Kündigungen (und den damit regelmäßig verbundenen – in diesem Fall außerordentlichen – zeit- und kostspieligen Kündigungsschutzklagen) abgeschlossen.

Zieht Stimoniaris demzufolge nun selbst die angekündigten Konsequenzen und legt sein Amt im Aufsichtsrat nieder?

Faninformationen TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching

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Tsv 1860 Dynamo Dresden Westkurve 2

Zum Münchner Duell kommt es am Samstag im Grünwalder Stadion. Nach der Pokalblamage treffen die Löwen auf den Verein mit dem Bob im Wappen. Zwei Punkte trennen die beiden Kontrahenten aktuell. Unterstützt von den Fans auf den Rängen werden die Gastgeber versuchen mit drei Punkten an den Gästen vorbeizuziehen. Passend dazu gibt es nun die wichtigsten Faninformationen vor der Partie TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching.

Faninformationen TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching

In einer Umfrage bei sechzger.de hatte zuletzt ein Großteil der Teilnehmer für die Anstoßzeit am Samstag um 14 Uhr abgestimmt. Entsprechend dürften die meisten mit der Ansetzung an diesem Wochenende zufrieden sein, denn genau dort ist Anpfiff im Grünwalder Stadion. Alles, was ansonsten noch wichtig zu wissen ist für den kommenden Samstag, gibt es nun in den Faninformationen zum Duell zwischen dem TSV 1860 und der SpVgg Unterhaching.

Tickets

Das Match im Grünwalder Stadion ist ausverkauft, es wird keine Tageskasse geben. Allerdings lohnt sich ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord-Ost, Süd-Ost und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde zur Saison 2023/24 gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 11:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Die Löwen weisen auf der Homepage auf die Wetterlage hin. Es werden erste Schneefälle erwartet, sodass es im Stadionbereich glatt werden könnte.

Fantreffpunkt

Zum Heimspiel gegen Unterhaching gibt es am Candidplatz wieder den Löwentreff. Neben Speisen (Gulaschsuppe) und Getränken werden auch diverse Artikel im Shop verkauft. Dazu zählen dieses Mal unter anderem die “Keep the faith” T-Shirts sowie gravierte Flaschenöffner. Los geht es hier bereits um 10:30 Uhr.

Livestream und Liveticker

Das Spiel wird im Free-TV vom BR übertragen. Zudem kann man das Match wie gewohnt bei MagentaSport im Fernsehen und im Livestream übertragen.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Titelbild: CR-Fotos

Bilanzprobleme: Sechzig gegen Unterhaching

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Wer nach dem Leser der Überschrift vermutet, es ginge in diesem Artikel um – bei unseren Löwen ja durchaus auch mal relevante – Finanzthemen, der irrt. Die nachfolgenden Zeilen beschäftigen sich mit einem rein sportlichen Thema und wollen – speziell unseren etwas jüngeren Lesern – helfen, Licht in das Dunkel zu bringen, das die Bilanz der bisherigen Partien gegen die SpVgg Unterhaching betrifft.

17 Spiele in Profiligen und im DFB-Pokal

Wer sich auf den einschlägigen Seiten (kicker.de, fussballdaten.de etc.) über die Historie des am Samstag (14 Uhr im sechzger.de-Liveticker und im BR) anstehenden Duells zwischen den Vorstädtern und dem TSV 1860 informiert, dem wird von bislang 17 Spielen berichtet: Neben einem DFB-Pokalspiel (das die Löwen im November 2000 im Hachinger Sportpark nach Verlängerung für sich entscheiden konnten) stehen sechs Spiele in der 2. Bundesliga zwischen 2004 und 2007 (mit der Bilanz von nur einem Sieg, zwei Remis und drei Niederlagen aus weiß-blauer Sicht) sowie vier Partien im Oberhaus zwischen 1999 und 2001 (1 Sieg, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen) zu Buche. Diese – durchaus als verheerend zu bezeichnende – Statistik wird durch die sechs Duelle in der 3. Liga (zwischen 2018 und 2021) ein wenig optimiert: Hier konnten die Löwen fünfmal siegen, die Hachinger kein einziges Mal, einmal trennte man sich remis.
In Summe kommen wir also im Profifußball auf acht Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen gegen die SpVgg Unterhaching.

16x Bayernliga, 1x Landespokal

So weit so gut. Allerdings wird in dieser, an (fast) allen Online-Fundstellen kommunizierten Bilanz, die gleiche Anzahl an Spielen zwischen den beiden Gegnern vom Samstag einfach verschwiegen: Genau 17 Partien fehlen da. Sowohl das Totopokal-Viertelfinale vom Oktober 2019, das 1860 – Dank Marco Hiller – im Elfmeterschießen gewinnen konnte, als auch 16 Bayernliga-Spiele finden – warum auch immer – keine Berücksichtigung. Vielleicht will man nicht in alten Wunden bohren, die in neun Jahren Bayernliga-Tristesse beim einen oder anderen Löwenfan aufgetreten, inzwischen, dreißig Jahre später aber doch sicher verheilt sind? Wir können und wollen es unseren Lesern nicht ersparen: Die sportliche Bilanz gegen Unterhaching in der Bayernliga ist noch schlimmer, als die oben aus Liga eins und zwei ausgewiesene: Nur dreimal ging 1860 zwischen 1982 und 1991 in der damals drittklassigen Amateur-Oberliga als Siegel vom Platz, fünfmal trennte man sich unentschieden. Sage und schreibe acht Mal triumphierte das Team aus der Vorstadt.

Die ersten Duelle in der Bayernliga

Zum ersten Mal kam es übrigens am 14. August 1982 zu einem Aufeinandertreffen zwischen Sechzig und Haching: Nach dem Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga strömten am 3. Spieltag 28.000 Zuschauer auf Giesings Höhen und demonstrierten damit einmal mehr die Treue zu ihrem Verein. Das Spiel ging leider mit 0:2 gegen den späteren Meister der Bayernliga verloren. Erst im achten Spiel zwischen den Löwen und den Hachingern kam es – über drei Jahre nach der Premiere – dann zum ersten Löwensieg. Mit 4:1 behielt 1860 vor 18.000 Zuschauern im Dezember 1985 die Punkte in Giesing.

Die wahre Gesamtbilanz

Wer bei den Zahlen oben aufmerksam mitgezählt hat, dem fällt auf: Durch einen Sieg am Samstag (im also in Wahrheit 35. Spiel zwischen den ersten Mannschaften dieser beiden Vereine) könnte das Team von Maurizio Jacobacci es schaffen, die Bilanz des Duells erstmalig in der Geschichte ausgeglichen zu gestalten. Gewinnen die Löwen – nach dem Erfolg in Saarbrücken – zum zweiten Mal hintereinander in der Liga, so blicken wir dann auf 13 Siege, 9 Unentschieden und 13 Niederlagen gegen diesen Gegner. Und bleiben obendrein in der 3. Liga gegen Unterhaching ohne kompletten Punktverlust. Allein diese Statistik sollte den Löwen genug Anreiz sein, die Vorstädter zu bezwingen und sie ohne Zählbares den kurzen Weg zurück nach Hause zu schicken!

Heute vor 23 Jahren: AC Parma – TSV 1860 2:2

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Wenn der Löwenfan über legendäre Europaokalnächte in den späten 1990er- bzw. frühen 2000er-Jahre ins Schwärmen kommt, dann ist eine Stadt in Norditalien in der Aufzählung immer sehr weit vorn dabei: Parma. Heute vor 23 Jahren trat der TSV 1860 München in der 3. Runde des UEFA-Cups im Stadion Ennio Tardini beim Tabellenfünften der Vorsaison in der Serie A an und erreichte im Nebel der Po-Ebene ein beachtliches 2:2.

Erst Leeds, dann Drnovice und Halmstad

Nach dem knappen Scheitern an der Qualifikation zur Championsleague gegen Leeds United trat das Team von Werner Lorant also im UEFA-Cup an, setzte sich in der 1. Runde denkbar knapp (0:0 & 1:0) gegen den tschechischen Vertreter FK Drnovice und dann gegen den frisch gekürten schwedischen Meister Halmstad BK (2:3, 3:1) durch. Ein Überwintern im internationalen Geschäft sollte gegen den italienischen Pokalsieger von 1999, bei dem zu jener Zeit der erst 22jährige Gianluigi Buffon das Tor hütete, sichergestellt werden. Wie in den Runden zuvor musste 1860 erst auswärts antreten.

Reisefreudige Löwenfans

Wieviele der 14.000 Zuschauer, die sich zu der damals noch etwas irritierenden Anstoßzeit um 17.30 Uhr im Stadion in Parma eingefunden hatten, den Münchner Löwen die Daumen drückten, ist auch 23 Jahre später nicht final geklärt. Mindestens 8.000, vielleicht auch 11.000 Sechzgerfans hatten sich auf den Weg über den tief verschneiten Brenner gemacht, um Thomas Häßler & Co. beizustehen. Und die sollten diese Reise nicht bereuen.

Im Nebel fehlt anfangs der Durchblick

Zwar lagen die Gastgeber bereits nach einer Viertelstunde aufgrund zweier kapitaler Fehler in der Abwehr des TSV 1860 mit 2:0 in Front (Torschützen waren der Ghanaer Stephen Appiah in der zweiten und der Franzose Johan Micoud – zu jener Zeit amtierender Europameister und vier Jahre später Doublegewinner mit Werder Bremen – in der zwölften Minute). Die wenigsten Löwenfans hatten die beiden Treffer aber wirklich gut sehen können. Und das obwohl die Gastgeber in der ersten Halbzeit auf die Gästekurve spielten. Zu dicht lag der abendliche Nebel über dem Spielfeld.

Löwen kämpfen sich ins Spiel zurück

Es dauerte etwa eine halbe Stunde, eh sich der Nebel aus dem Stadion verzog und die Mannschaft von Werner Lorant erwachte. Doch dann zeigte das Team eine dem Löwen auf der Brust würdige Vorstellung. Ohne jedoch noch vor der Pause das kämpferische Engagement in Zählbares ummünzen zu können. Auch nach dem Seitenwechsel machte Sechzig das Spiel. Insbesondere der quirlige Thomas Häßler, später auch zum Spieler der Partie gewählt, brachte seine Mitspieler und sich selbst immer wieder zu besten Einschussgelegenheiten.

Die Gastgeber wollten – dem Klischee nach ganz klassisch italienisch – ihre Führung über die Zeit bringen. Doch das sollte nicht gelingen. In der 79. Minute war es endlich soweit, als Roman Tyce den Ball nach einer feinen Einzelleistung mit dem linken Fuß im rechten Eck des Kastens von Buffon unterbringen konnte. Nun sah die Löwenwelt im Hinblick auf das Rückspiel schon etwas beruhigender aus. Und es kam noch besser: Genau eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit verwertete Markus Beierle eine Flanke von Daniel Borimirov mit dem rechten Außenrist zum vielumjubelten Ausgleich. Für viele der mitgereisten Löwenfans stand eine lange und feucht-fröhliche Partynacht in Parma auf dem Programm, ehe man sich für ein paar Stunden Schlaf in die gebuchten Hotelzimmer zurückzog.

Bitteres Aus im Rückspiel

Das Rückspiel 14 Tage später gehört dann leider wieder zu den traurigeren Kapiteln in der Geschichte unseres Lieblingsvereins: Angesichts der Bedeutung dieses Spiels und der hervorragenden Ausgangslage enttäuschende 28.000 Zuschauer fanden sich am Nikolausabend 2000 im weiten Rund des Olympiastadions ein. Werner Lorant stellte das Team extrem defensiv ein und 75 Minuten schien sein Plan auch aufzugehen, dann schlugen die Gäste zu. Die frierenden Fans im Oly mussten mit ansehen, wie zahnlose Löwen die hervorragende Ausgangsposition aus dem Hinspiel leichtfertig aus der Hand gaben, mit 0:2 unterlagen und sich aus dem internationalen Geschäft verabschiedeten.

Eine Zusammenfassung des Spiels in Parma auf Youtube findet Ihr hier.

Die Aufstellung des TSV 1860 in Parma

Trainer Werner Lorant schickte die folgenden Spieler auf’s Feld:

Jentzsch – Stranzl, Zelic, Cerny – Borimirov, Kurz, Tyce, Häßler, Bierofka – Agostino, Beierle

Tore:
1:0 Appiah (2.)
2:0 Micoud (12.)
2:1 Tyce (79.)
2:2 Beierle (89.)

TSV 1860 – SpVgg Unterhaching: Aufstellungen der Redaktion

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Wappen TSV 1860 auf Uhlsport-Trikot Aufstellung Wunschaufstellung Löwen Wunschaufstellungen fc sv
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860 München

So wirklich aufgedrängt hat sich bei der Niederlage in Pipinsried wahrlich kein einziger Spieler der Löwen. Heimliche Gewinner sind folglich die, die am vergangenen Wochenende nicht zum Einsatz kamen. Wer aber soll nun am Samstag für den TSV 1860 gegen die SpVgg Unterhaching auflaufen? Vier Redakteure von sechzger.de haben sich darüber Gedanken gemacht.

TSV 1860 – SpVgg Unterhaching: Wer soll spielen?

Stefan Kranzberg

Auch wenn sich Maurizio Jacobacci kürzlich auf Marco Hiller als alte und neue Nummer 1 der Löwen festgelegt hat, sieht Stefan keinen Grund, den zuletzt stark agierenden David Richter aus dem Tor zu nehmen. Zudem hofft er, dass Morris Schröter wieder rechtzeitig fit wird, um über rechts zu wirbeln. Links offensiv soll Fabian Greilinger ran, während Phillipp Steinhart defensiv für Stabilität sorgen soll.

Die Wunschaufstellung von Stefan

Thomas Enn

Bei Thomas agiert Greilinger auf der linken Defensivseite, während rechts Kaan Kurt verteidigen soll. Neben Schröter hofft Mr. Giesinger Gedanken auch auf eine rechtzeitige Genesung von Julian Guttau. Leroy Kwadwo verteidigt in der Viererkette, Michael Glück muss zurück auf die Bank.

Die Wunschaufstellung von Thomas

Florian Buch

Ebenfalls im bewährten 4-2-3-1 würde Florian das Team auf den Rasen schicken. Bei ihm würde Niki Lang rechts verteidigen und Kilian Ludewig den rechten offensiven Flügel beackern. Michael Glück bekäme den Vorzug vor Leroy Kwadwo.

Die Wunschaufstellung von Florian

Bernd Winninger

Einen gänzlich anderen Ansatz wählt Bernd Winninger – sowohl was das Spielsystem betrifft, als auch personell. Bei seinem 3-5-2 bekäme Fynn Lakenmacher im Angriff Unterstützung von Milos Cocic, die beiden Flügel wären durch Schröter und Greilinger besetzt. Im defensiven Mittelfeld käme Tarnat statt Rieder in die Startelf und die Dreierkette in der Abwehr bestünde aus Verlaat, Kwadwo und Glück.

Eure Meinung ist gefragt

Welche der vier Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

BR überträgt TSV 1860 – Rot-Weiss Essen im Free-TV

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Am Wochenende steht zunächst das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching im Terminkalender. Gute Nachrichten gibt es aber schon jetzt für das Duell des TSV 1860 München gegen Rot-Weiss Essen Anfang Dezember: der BR überträgt die Partie live im Free-TV.

TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen im Free-TV

Dass das Duell mit der Spielvereinigung Unterhaching am kommenden Samstag (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) live vom BR übertragen wird, steht schon seit längerem fest. Nun wurde auch bekannt, dass das Spiel TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen Anfang Dezember ebenfalls im Free-TV zu sehen sein wird. Nach den aktuellen Planungen wird das letzte Heimspiel des Jahres 2023 die einzige Begegnung sein, die im Dezember kostenlos empfangbar sein wird. Die folgenden Auswärtsspiele in Bielefeld und Mannheim werden demnach lediglich vom Pay-TV Sender MagentaSport im Fernsehen und Online-Stream gezeigt.

Die Formkurve bei RWE zeigt momentan steil nach oben. Derzeit belegt der Verein den Aufstiegsrelegationsplatz in der 3.Liga. Zuletzt gelang dem Team von Trainer Christoph Dabrowski ein 2:0-Heimsieg gegen Waldhof Mannheim. Das letzte Duell mit den Löwen datiert aus dem Mai 2023. An der Hafenstraße kassierte der TSV 1860 München in der letzten Minute noch den Ausgleich, die Begegnung endete mit einem 2:2. Auch das Hinspiel im Grünwalder Stadion endete mit einem Unentschieden. Der Ausgleich für Essen fiel ebenfalls in der Nachspielzeit.

Sechzig um sieben: Es eskaliert mal wieder an der Grünwalder Straße

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Als Fan des TSV 1860 München ist man ja so Einiges gewohnt, auch dass die Situation an der Grünwalder Straße hin und wieder mal eskaliert. Gestern war mal wieder so ein Tag, der ungeahnte Eskalationen im Löwenkosmos auslöste.

HAM droht e.V. mit Klage

Los ging’s eigentlich schon vorgestern Abend. In der Welt erschien ein Artikel, der sehr einseitig die Konflikte zwischen HAM und dem e.V. beschrieb. Und zwar aus Sicht der HAM-Seite. Hasan Ismaik brachte mehr als deutlich zum Ausdruck, dass er seinen Mitgesellschafter als nicht gleichberechtigt ansieht. Außerdem drohte er an, den Geldhahn zuzudrehen, falls Personalentscheidungen gefällt würden, die nicht in seinem Sinne sein. Weiter droht HAM dem e.V. mit Klage wegen (nicht näher spezifizierter) “Verstöße seitens des e. V.” gegen den Kooperationsvertrag. Die Aussage “Jeder, der gewissermaßen vom e. V. zwangsverpflichtet zu 1860 kommt, wird nicht mit dem Geist der Zusammenarbeit kommen, der für das Funktionieren unseres Klubs erforderlich ist”, stand schon als Drohung im Raum. Aber sie war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar einzuordnen.

Es eskaliert weiter an der Grünwalder Straße: Vertrag mit Pfeifer wird nicht verlängert

Das Puzzle vervollständigte sich dann gestern am frühren Nachmittag. SZ und Münchner Merkur berichteten, dass der Vertrag mit Geschäftsführer Pfeifer nicht verlängert wird. Damit war dann klar, dass die HAM-Seite jeden Nachfolger von Pfeifer, der von der e.V-Seite vorgeschlagen oder gar per 50+1 ins Amt gehievt wird, Steine in den Weg legen wird. Apropos 50+1: die Nicht-Verlängerung wurde nach Patt im Beirat als ein 2:1 Beschluss in der Gesellschafterversammlung der Geschäftsführungsgesellschaft der KGaA getroffen, die zu 100% dem e.V. gehört. Außerdem sickerte durch, dass Präsident Reisinger per Unterlasungserklärung von Geschäftsführer Pfeifer fordert, nicht weiter zu behaupten, dass Reisinger mittels “Scheinkandidaten” seinen Sportdirektor Kandidaten Horst Heldt durchdrücken wollte. Wir sind nicht sicher, wie dieser Streit weiter geht. Eins ist aber sicher: Es eskaliert weiter an der Grünwalder Straße. Kommt es bald zum großen Knall zwischen den Gesellschaftern?

Yannick Stark bietet sich den Löwen an

Mit den Worten “Chaos bin ich ja gewohnt” bietet sich Ex-Löwe Yannick Stark bei 1860 an. Der Profi ist aktuell vertragslos und hält sich in Unterhaching fit. Gegen seine Verpflichtung sprechen die fehlenden finanziellen Mittel, die vakante sportliche Leitung und ein ausreichendes Angebot an zentralen Mittelfeldspielern im Kader von 1860.

Terminierung der nächsten Spieltage noch in diesem Jahr geplant

Auf Anfrage von sechzger.de teilte der DFB mit, dass die Terminierung der nächsten Spieltage im Januar noch vor Weihnachten erfolgen soll. Für Löwenfans ist das besonders relevant, weil das Spiel in Lübeck Ende Januar unter der Woche stattfinden wird und Urlaubsanträge eingereicht werden müssen.

TSV 1860 wieder mit über 26.000 Mitgliedern

1860 wächst und gedeiht abseits des Profifußballs. Der e.V. gab bekannt, dass er nun wieder über 26.000 Mitglieder zählt. Etwa 1.500 mehr als vor einem Jahr.

News aus der dritten Liga

Haching: Gehälter stehen aus

Präsident Manni Schwabl gab zu, dass die SpVgg mit den Oktober Gehältern “teilweise rückständig” sei. Grund dafür seien verspätete Zahlungen von Sponsoren. Möglicherweise ist ein weiterer Grund, dass Unterhaching pro Spiel 3.500 € an den DFB berappen muss, da Trainer Unterberger nicht über die nötige Lizenz für die dritte Liga verfügt.

Dynamo Dresden zieht ins Viertelfinale des Sachsenpokals ein

Durch ein 4:0 bei Empor Glauchau zog der Tabellenführer ins Viertelfinale des sächsichen Landesokals ein. Für Dresden trafen Berger, Schäffler (2) und Borowski.

Grote wieder im Training

Der SC Preußen Münster freut sich über die Rückkehr von Dennis Grote ins Training. Der 37-jährige Mittelfeldspieler riss sich in der Saisonvorbereitung das Kreuzband und konnte nun deutlich früher als erwartet wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Damit seid Ihr erstmal auf dem neuesten Stand der Gesellschafterstreitigkeiten. Wenn es weiter eskaliert an der Grünwalder Straße, werden wir Euch entsprechend informieren.