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Giesinger Gedanken: Es nervt…

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Tsv 1860 Spvgg Unterhaching Giesinger Gedanken Es Nervt

0:1 gegen die SpVgg Unterhaching – alleine das nervt schon! Noch mehr nervt es jedoch, wie das Ergebnis zustande kam. Man kann der Mannschaft ja noch nicht mal vorwerfen, dass sie es nicht probiert hat, aber diese komplette Unfähigkeit vor dem Tor war frappierend. Was für Chancen will man denn noch, um mal ein Tor zu erzielen?

Nur ein Stürmer im Kader

Bereits beim ersten Blick auf die Aufstellung fiel auf, dass außer Fynn Lakenmacher kein weiterer Stürmer im Kader stand. Klar, Joel Zwarts ist noch immer verletzt und die Herren Bonga und Sulejmani haben im bisherigen Saisonverlauf noch keine Eigenwerbung betrieben. Aber dennoch: Ich persönlich habe absolut kein Verständnis dafür, dass kein zweiter Angreifer im Aufgebot war. Wenn sich die bewährten Kräfte schon seit Wochen nicht mit Ruhm bekleckert haben, wieso setzt man dann nicht mal einen Devin Sür, einen Mansour Ouro-Tagba oder einen Samir Neziri auf die Bank?

Auch die Entscheidung, David Richter zwischen die Pfosten zu stellen, hat sicher nicht jedem gefallen, auch wenn sie aus sportlichen Gründen sicherlich zu verargumentieren war. Aber wieso monologisiert Jacobacci noch vor wenigen Tagen minutenlang, dass Marco Hiller seine Nummer 1 ist, um ihn dann auf die Bank zu setzen? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Wankelmütigkeit in der Mannschaft zu 100 % gut ankommt.

Es nervt: Chancen über Chancen, aber kein Tor

Was soll man zum Spiel selber groß schreiben? Eine tolle Chance in der 1. Minute, dann 25 Minuten offensiver Offenbarungseid und hinten ein dämliches Gegentor. Nach einer halben Stunde besannen sich die Löwen ihrer Stärken, wurden mutiger, erarbeiteten sich Chancen – und vergaben diese mitunter kläglich.  Ob Starke, Schröter oder Greilinger – sie alle ließen hervorragende Möglichkeiten geradezu fahrlässig liegen.

Ist dafür der Trainer verantwortlich zu machen? Es fällt mir schwer darüber zu urteilen, denn so sehr mich der Angsthasenfußball der ersten halben Stunde auch nervte: Dass ein Profi alleine vor dem Torwart versagt oder einen Elfmeter verschießt, kann man dem Übungsleiter nur schwerlich anlasten.

(Noch) keine Trainerdiskussion

Dennoch: Jacobacci hatte sich zu Beginn der Saison 8-10 Spiele Geduld erbeten. Diese sind längst rum, von Konstanz keine Spur und auch die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig. Nach dem peinlichen Pokal-Aus in Pipinsried ist die Niederlage gegen Unterhaching der nächste empfindliche Rückschlag. Und das, obwohl Jacobacci nicht müde wird zu betonen, dass er eine Entwicklung sieht.

Erstaunlich genug, dass es beim TSV 1860 noch keine Trainerdiskussion gibt. Aber wenn das Umfeld so unruhig ist wie bei den Löwen, verschiebt sich der Fokus halt schnell mal auf abseits des Platzes. Und ob man sich eine Trennung von Jacobacci überhaupt leisten könnte, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Wie gesagt: Es nervt…

NLZ: TSV 1860 U19 punktet in Mainz – U17 verliert

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Gevorgyan Mike TSV 1860 U19
Doppeltorschütze Mike Gevorgyan (Bild: Sampics Stefan Matzke)

Obwohl die U19 des TSV 1860 am Samstag zweimal in Rückstand geriet, erkämpfte sie sich beim FSV Mainz 05 einen Punkt. Weniger gut lief es hingegen für die U17 – sie verlor trotz zwischenzeitlicher Führung mit 1:2 bei der TSG Hoffenheim.

TSV 1860 U19 punktet beim FSV Mainz 05

68 Minuten lang stand es im Bruchwegstadion 0:0, wobei die Hausherren ein Chancenplus vorweisen konnten, bis die Mainzer ihre Überlegenheit in einen Treffer ummünzen konnten. Wiesnet traf aus 14 Metern zum 1:0 für den FSV Mainz 05 in den von Drobny gehüteten Kasten der Löwen. 1860 zeigte sich jedoch nicht geschockt und kam nur vier Minuten später durch Mike Gevorgyan (siehe Titelbild) per indirekten Freistoß innerhalb des Strafraums zum Ausgleich.

Die Freude währte indes nicht lange, denn nur Sekunden später war es erneut Wiesnet, der den FSV erneut in Front brachte. Doch auch diesmal fand die Elf von Jonas Schittenhelm eine Antwort und glich in der 84. Minute zum 2:2-Endstand aus.

U17 verliert in Hoffenheim

Für die U17 der Löwen reichte es bei der TSG Hoffenheim leider nicht für einen Punktgewinn. Obwohl der türkische U17-Nationalspieler Emre Erdogan die Mannschaft von Felix Hirschnagl in der 27. Minute in Führung gebracht hatte, stand am Ende eine 1:2-Niederlage zu Buche. Lion Wagenbach glich kurz vor der Pause für die Kraichgauer aus (44.), den Siegtreffer für die TSG markierte Jykese Fields in der 60. Minute.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

SZ: Robert Reisinger über das Aus von Marc-Nicolai Pfeifer

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Wie kürzlich bekannt wurde, wird der TSV 1860 München den Vertrag von Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer nicht über das Saisonende hinaus verlängern. In der SZ erklärt Präsident Robert Reisinger nun die Gründe für das Aus von Pfeifer.

SZ: Reisinger über das Aus von Pfeifer

Obwohl in den vergangenen Tagen seitens des Aufsichtsratsvorsitzenden, des Hauptgesellschafters und des neugegründeten Bündnis Zukunft in der Causa Pfeifer massiv Druck auf den Verein und speziell Robert Reisinger ausgeübt worden war, teilte dieser Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer am Freitag Mittag, dass dessen Vertrag beim TSV 1860 nicht über das Saisonende hinaus verlängert wird. Dass dies kein willkürlicher Akt war, wie es manch Medium gerne darstellt, ist klar. Die Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses legte der Präsident in der SZ dar.

Zwar erkenne er die Erfolge Pfeifers bei der Spinsorenakquise an, so Reisinger, doch gebe es einige “Bereiche, in denen die KGaA in den vergangenen Jahren nicht zu den Ergebnissen gekommen ist, die wir uns im Verein wünschen.”

“Etliche offene Sachverhalte”

Konkret spricht Reisinger Themen wie die Stadionfrage, die Budgetplanung, die Fortührungsprognose, das Nachwuchsleistungszentrum und die Außendarstellung an. Der Vorwurf, Pfeifer habe in diesen Belangen mit zu großer Rücksichtnahme gegenüber der HAM agiert, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen.

Verständlicherweise stößt dies dem höchsten Repräsentanten des Vereins sauer auf:

“Nach meinem Empfinden sind etliche offene Sachverhalte vor allem deshalb nicht gelöst, weil alle unangenehmen Fragen – als angebliche GeselLschafterthemen deklariert – in die Aufsichtsgremien verlagert werden. Das geht aber nicht. Für mich sind das originäre Managementaufgaben. Das wollen wir als Verein für die Zukunft verändert wissen.”

Unzufriedenheit bezüglich der Fortführungsprognose

Besonders die zweimalige Erhöhung des Budgets der Lizenzspielerabteilung gegen den Willen des e.V. bringt Reisinger in Rage.

“Das in jeder Spielzeit wiederkehrende öffentliche Gezerre um einen angeblich nicht wettbewerbsfähigen Sportetat finde nicht nur ich enervierend. Daran muss und wird sich etwas ändern.”

Auch dieses Argument ist verständlich, wenn man bedenkt, dass die KGaA auf der anderen Seite seit Jahren ihren Verpflichtungen gegenüber dem NLZ nicht nachkommt und der e.V. die anfallenden Kosten übernehmen muss.

Auch in Fragen der Fortführungsprognose habe Pfeifer nicht zur Zufriedenheit und im Sinne des Vereins gewirkt. Diese soll “nach unseren Vorstellungen früher im Jahr zur Verfügung” stehen, so Reisinger. Dies habe “Herr Pfeifer nie geschafft, gehört aber in einer Konstellation, wie wir sie bei 1860 vorfinden, zur Hauptaufgabe eines Finanz-Geschäftsführers.”

Mangelhafte Außendarstellung des TSV 1860

Zu guter Letzt monierte Reisinger auch, dass es Pfeifer nicht gelungen sei, die Außendarstellung des TSV 1860 maßgeblich zu verbessern. Als Beispiele nannte er das Verbot investorenkritischer Utensilien im Grünwalder Stadion sowie die angekündigte (aber nicht durchgeführte) Klage gegen sechzger.de wegen eines Artikels zum Transfersommer 2023.

“Versuche, die Meinungsfreiheit in der Kurve einzuschränken, oder auch Klagedrohungen gegen Fanmagazine finde ich nicht hilfreich”, erklärte Reisinger diesbezüglich.

“1860 ist kein Hire-and-Fire-Klub mehr”

Zu guter Letzt stellte Robert Reisinger noch einmal klar, dass der TSV 1860 Marc-Nicolai Pfeifer keineswegs gekündigt habe, wie es manch Medium seinen Lesern zu vermitteln versuche.

“Der Verein hat sich gegen eine Vertragsverlängerung über den vereinbarten Zeitraum hinaus entschieden. Das ist ein Unterschied.”

Darüber hinaus wies der Präsident darauf hin, dass Pfeifers Tätigkeit an der Grünwalder Straße keineswegs ungewöhnlich kurz gewesen sei – im Gegenteil:

“Die durchschnittliche Verweildauer im Management von Profifußballvereinen liegt laut Statistik unter vier Jahren. Der TSV 1860 München ist kein Hire-and-Fire-Klub mehr wie noch vor dem Neuanfang im Sommer 2017. Das hatten wir als Präsidium versprochen und auch eingelöst.”

Titelbild: TSV 1860 München e.V.

Bittere Pille gegen Haching: Löwen verlieren 0:1

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Bittere Pille Haching
Bittere Pille Haching

Nichts wurde es mit dem Start einer Serie. Die Löwen mussten sich nach dem Auswärtssieg in Sarbrücken zu Hause gegen die SpVgg Unterhaching mit 0:1 geschlagen geben. Die erste Überraschung stand in Form von Richter zwischen den Pfosten. Noch letzte Woche hatte Maurizio Jacobacci Hiller zur klaren Nummer eins ernannt. Doch was bedeutet es schon eine Identifikationsfigur auf die Bank zu setzen…

Löwen ideenlos – Haching effizient

Das Spiel begann im ausverkauften Grünwalder Stadion wie erwartet sehr taktisch geprägt. Beide Seiten wollten kein Gegentor kasssieren. Die Löwen waren in der Offensive viel zu ideenlos. Der Spielaufbau dauerte viel zu lange und so biss man sich an der Defensive der Gäste die Zähne aus. Wenn man denn überhaupt in die Box kam. Besser machten es die Hachinger die ihre erste und einzige Chance im ersten Durchgang verwerteten. Nach einem irgendwie über den eigenen Kopf geflankten Ball stieg Ex-Löwe Fetsch höher als Greilinger und köpfte über Richter hinweg zum 0:1 ein.

Steigerung vor der Pause

In der letzten Viertelstunde vor der Pause hatten die Löwen dann mehr vom Spiel und auch Chancen auf den Ausgleich. Starke traf erst nur das Außennetz und scheiterte dann mit einem Fernschuss am Keeper. Dann hatte Schröter nach einem Patzer des Haching Keepers das 1:1 auf dem Fuß. Doch sein Abschluss wurde von der vielbeinigen Gästeabwehr geklärt. So ging es mit dem 0:1 in die Pause.

Löwen kommen druckvoll aus der Kabine

Mit zwei Chancen für Sechzig begann der zweite Durchgang. Beide Teams begannen unverändert, Haching konzentrierte sich auf die Defensive, die Löwen übernahmen sofort die Regie. Erneut Schröter scheiterte mit einer guten Möglichkeit, doch die Hausherren blieben am Drücker. Bei leichtem Schneetreiben schien der Ausgleich in der Luft zu liegen. Dann hätte ein Querschläger den Gästen fast das 0:2 beschert. Auch stimmungstechnisch hatten die Löwen gegen 1.500 Vorstädter klar die Oberhand.

Schröter vergibt einen Strafstoß

Nach einer guten Stunde gab es nach einer dummen Abwehraktion der Gäste Straftstoß für die Löwen und keine Diskussionen auf dem Feld. Schröter trat an, doch er scheiterte an einer starken Parade des Hachinger Keepers – auch das noch. Fast schon symptomatisch für das Löwenspiel. Wenns eh nicht läuft fehlt auch noch das Glück. Und es sollte noch schlimmer kommen. Kurz darauf sah Glück die Ampelkarte – eine Fehlentscheidung wie die Fernsehbilder später zeigten.

Haching schindet Zeit – Löwen glücklos

So ging es in Untrerzahl in die letzten 20 Minuten. Die Löwen rannten weiter an, doch es fehlte gleich in doppelter Hinsicht Glück. Im Abschluss und in der Defensive. Haching verzögerte die Zeit und blieb nach jedem Zweikampf in Sterbender-Schwan-Manier liegen. Die Sechzger waren bemüht und drückten auf den Ausgleich. Doch dieser wollte trotz guter Chancen nicht fallen. Das Spiel im Detail zum Nachlesen gibt es hier in unserem Live-Ticker. So müssen die Löwen eine weitere bittere Pille schlucken und die Gäste nahmen trotz ausgelassener Chancen bei Kontern in der Schlussphase sehr glückliche drei Punkte und einen 0:1-Sieg mit nach Hause. Die Löwen waren bemüht, kämpften im Giesinger Schneetreiben, ließen aber vor dem Tor einfach zu viel liegen.

Liveticker: TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching (16.Spieltag)

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Sechzger.de.liveticker.3.liga.16.spieltag.tsv.1860.münchen.unterhaching

Herzlich willkommen zum Liveticker

am 16.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SpVgg Unterhaching!

Die Löwen wollen das bittere Ausscheiden im Toto-Pokal möglichst schnell vergessen lassen. Am besten geht das natürlich mit einem Heimsieg im Duell mit der SpVgg Unterhaching. Damit würden die Löwen die heutigen Gäste auch in der Tabelle überholen. Klappt es mit drei Punkten oder bleibt Unterhaching in der 3.Liga vor dem TSV 1860 München?

0 1 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Richter – Glück, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger (77. Vrenezi) –  Starke, Rieder – Schröter, Zejnullahu Ludewig (61. Guttau)- Lakenmacher

Bank:
Hiller (TW), Kurt, Guttau, Vrenezi, Kloss, Cocic, Tarnat, Steinhart, Frey

Tore:
0:1 Fetsch (21. Minute)

Gelb-Rot:
Glück (65. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen: Joel Zwarts (Adduktorenverletzung), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle bei der SpVgg Unterhaching: Viktor Zentrich, Boipelo Mashigo, Maurice Krattenmacher, Benedikt Bauer, Timon Obermeier

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat hat bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung muss der Kapitän also ein Spiel aussetzen. Leroy Kwadwo, Tim Rieder und Julian Guttau stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Die Partie wird zudem vom BR im Free-TV übertragen, MagentaSport ist natürlich ebenfalls wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

KGaA legt Widerspruch gegen “Wir sind der Verein” Marke ein

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

“Wir sind der Verein” ist der Slogan des TSV 1860 München e.V. Entsprechend ist er auch auf den meisten Kleidungsstücken und sonstigen Artikeln im Onlineshop zu sehen. Doch das könnte sich ändern – gegen die eingetragene Marke hat die KGaA Widerspruch eingelegt.

Widerspruchsverfahren gegen “Wir sind der Verein” läuft

Unter dem Titel “Wer ist der Verein?” veröffentlichte SZ-Redakteur Markus Schäflein am heutigen Freitag einen Kommentar. Darin geht es um den Streit zwischen den beiden Gesellschaftern beim TSV 1860 München, der HAM und dem e.V. Neben vielen bekannten Details gibt es auch eine neue Angelegenheit. Demnach hat die KGaA Widerspruch gegen die eingetragene Marke “Wir sind der Verein” eingelegt.

Tatsächlich kann dies für jedermann zugänglich auf der Homepage des Deutschen Patent- und Markenamtes eingesehen werden. Dort ist die angesprochene Marke unter der Nummer 302022117083 registriert. Einsehbar ist zudem, auf welcher Basis Einspruch erhoben wurde. Die Ähnlichkeit zum bekannten Löwen-Wappen ist demnach Gegenstand der Untersuchungen. Bereits seit August wird der Widerspruch behandelt, veröffentlicht wurde die Meldung Ende September auf der Homepage des Amtes.

Vertreten wird die KGaA dabei von Dr. Alexander Bayer von der Kanzlei Preu Bohlig & Partner. Diese ist Teil des Bündnis Zukunft. Das Bündnis hat am kommenden Dienstagvormittag zu einem Pressetermin eingeladen und stellt sich erstmal sowie die Beweggründe vor.

Hasan Ismaik mit weiterem Angriff auf 50+1 Regel?

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Die Fronten zwischen den beiden Gesellschaftern beim TSV 1860 München sind verhärtet wie nie. Während Hasan Ismaik einmal mehr seine klare Haltung zur 50+1 Regel im deutschen Fußball zum Ausdruck bringt, droht sich die finale Abstimmung darüber zu verschieben. Eine Münchner Zeitung fordert derweil die Trennung der beiden Gesellschafter bei den Löwen.

Ismaik sieht Reisinger nicht auf Augenhöhe – Angriff auf 50+1?

Weiterhin beschäftigt die Löwenfans vor allem die Vereinspolitik, das morgige Spiel gegen die SpVgg Unterhaching (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) dominiert die Schlagzeilen nur am Rande. Vor allem der in der Welt erschienene Artikel “Die schmutzige Akte 1860 München” steht im Fokus der Diskussion. So forderte Aufsichtsratsvorsitzender Saki Stimoniaris darin den Rücktritt von Robert Reisinger aus diesem Gremium aufgrund mangelnder Integrität. Der Präsident hat allerdings ohnehin schon von sich seinen Platz geräumt, mit Thomas Probst steht zudem bereits ein Nachfolger fest.

Noch einen Schritt weiter ging Hasan Ismaik, der dem Blatt mitteilte, Präsident Robert Reisinger nicht mit sich auf Augenhöhe zu sehen. Reisinger sei “lediglich der eingesetzte
Vertreter der e. V.-Mitglieder“. Wie ist diese Aussage zu verstehen? Sind Ismaiks Logik zufolge also die Gespräche mit allen 26.000 Mitgliedern des Vereins zu führen? Oder soll dies einfach nur bekräftigen, dass der Mehrheitsgesellschafter die 50+1-Regel nach wie vor nicht akzeptiert?

Immer wieder hatten sich Löwenfans zudem gewünscht, Ismaik und Reisinger mögen sich an einen Tisch setzen und Gespräche direkt miteinander führen. Aus dem Artikel in der Welt geht einmal mehr klar hervor, dass solch ein Wunsch aufgrund der fehlenden Bereitschaft von Hasan Ismaik nicht erfüllbar ist.

Befangenheitsprüfung dauert an

Apropos 50+1: Ende September hatte Hasan Ismaik das gesamte Interesse von Fußball-Deutschland auf sich gezogen. Er beantragte beim Bundeskartellamt eine Befangenheitsprüfung gegen einen Fan von Eintracht Frankfurt. Die von der DFL geplante finale Abstimmung über die 50+1 Regel wurde daraufhin auf Anfang Dezember verschoben. Der Termin dürfte allerdings ins Wanken geraten. Auf Anfrage von sechzger.de teilte das Bundeskartellamt mit, dass die Befangenheitsprüfung derzeit noch laufe. Unklar sei zudem, wann das Verfahren abgeschlossen werden kann. Ob die DFL die Abstimmung bereits ein weiteres Mal verschoben hat, ist unklar – eine entsprechende Anfrage blieb bislang unbeantwortet.

merkur mit klarer Botschaft: “größtes Missverständnis beenden”

Große Chancen werden Ismaik allerdings nicht eingeräumt, dass die Prüfung der 50+1 Regel noch einmal neu aufgerollt wird. So dürfte es lediglich eine Frage der Zeit sein, bis die Abstimmung durchgeführt werden kann. Es wird mit einer Mehrheit unter den 36 Profivereinen der 1. und 2.Bundesliga gerechnet, die der Gültigkeit der Regel zustimmen. Auswirkungen auf den TSV 1860 München? Bis dato unklar, es dürfte jedoch die Position des e.V. noch einmal deutlich stärken.

Wie soll es nun aber weitergehen an der Grünwalder Straße? Wie ist der seit Jahren schwelende Konflikt zu lösen? Ulli Kellner, Redakteur beim merkur, wird in seinen heutigen Ausführungen deutlich – und fordert unmissverständlich die Trennung von Hasan Ismaik.

Der Ausgang des emotionalen Duells? Komplett offen! Sicher scheint nur, dass dieses Endspiel kurzfristig keinen Gewinner hervorbringen wird. Um Schaden von der Marke TSV 1860 abzuwenden, sollten sich beide Seiten auf einen Spielabbruch einigen, sich die Hand geben und das größte Missverständnis in der Geschichte des Traditionsvereins beenden, indem die völlig enthemmten Gegner wenigstens professionell auseinandergehen.

 

Löwenrunde vor Haching “Ein Hauch von Derby”

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Löwenrunde: "Ein Hauch von Derby"
Löwenrunde: "Ein Hauch von Derby"

Am Samstag um 14:03 Uhr steigt das Nachbarschaftsduell zwischen dem TSV 1860 München und der SpVgg Unterhaching im Grünwalder Stadion. Bei der Löwenrunde sprach Trainer Maurizio Jacobacci über die letzte Woche und die personelle Ausgangslage.

Löwenrunde: “Ein Hauch von Derby”

Mit Motivations-Talent Giovanni Jemma bestritten die Löwen-Kicker den letzten Tag vor dem Match gegen das Team mit dem Bob im Wappen. “Er konnte es einrichten, nach München zu kommen. Es war eine gute Gelegenheit für ein Treffen und zur Unterstützung”, berichtete Jacobacci. Angesprochen auf den Derby-Faktor des Spiels sagte Jacobacci weiter: “Die wohnen nebenan, es ist ein Hauch von Derby”.

Bis auf Zwarts alle Mann an Bord

Bis auf Zwarts können die Hausherren personell aus dem Vollen schöpfen, allerdings wollte sich der Löwen-Dompteur hinsichtlich der Aufstellung nicht in die Karten schauen lassen. Pipinsried habe man in Gesprächen aufgearbeitet, nun blicken die Löwen nach vorne. “Wir haben uns natürlich Gedanken gemacht, was passiert ist. Aber jetzt liegt der Fokus auf Haching”, erklärte Jacobacci. Man habe den Gegner analysiert und sei gut vorbereitet. Auf die Fragen von sechzger.de, ob die Spieler die in Pipinsried nicht dabei waren hinsichtlich des nächsten Matches gegen Haching die heimlichen Gewinner seien, antwortete Jacobacci mit einem Schmunzeln und einem schlichten “Ja”.

Haching defensiv sehr sicher

Als Gäste reisen die Vorstädter aus Unterhaching an, die bislang laut Jacobacci eine “gute Saison spielen” und auf Rang sechs liegen. Nur drei Niederlagen verdeutlichen die Stärken der SpVgg. “Sie stehen defensiv sehr sicher, treten robust auf, spielen viele lange Bälle und haben zwei Stürmer, die wissen wo das Tor steht”, sagte Jacobacci weiter. Dennoch sei das Ziel zu Hause ein Dreier. “Das Ziel ist es natürlich, zu gewinnen. In einem Derby gibt es keinen Favoriten, da zählen andere Faktoren”, erläuterte der Schweizer auf Nachfrage von sechzger.de

Mentalität, Laufbereitschaft und Kämpferherz

“Die wichtigen Attribute sind bei so einem Spiel die Mentalität, die Laufbereitschaft und das Kämpferherz. Die technische Qualität der Spieler kommt dann als weiteres Puzzleteil hinzu”, sagte Jacobacci. “Wichtig wird sein, dass wir wenig Chancen zulassen. Aber mein Augenwerk liegt auch darauf, offensiv zu agieren”, so der Schweizer weiter. Aus dem letzten Ligaspiel in Saarbrücken habe man einiges mitnehmen können. “Wir haben zielstrebig und entschlossen nach vorne gespielt”, ergänzte der Schweizer, zudem habe sein Team die Dynamik, die Energie und die Spannung an den Tag gelegt, die es brauche.

“Unser Platz ist sehr gut bespielbar”

Der Wintereinbruch im Münchner Süden macht dem Löwen-Dompteur weniger Sorgen. “Unser Platz ist sehr gut bespielbar. Ich hoffe, dass es keinen weiteren Regen oder Schnee gibt, vor allem für unsere Fans”, erklärte Jacobacci. Sein Team müsse über den Kampf ins Spiel finden und dominant auftreten.

Kein Blick auf die Tabelle

Im Klassement könnten die Löwen mit einem Sieg an den Aufsteigern vorbeiziehen. Auf die sechzger.de-Frage ob auch die Pokalqualifikation über die Liga ein Thema sei sagte Jacobacci: “Wir versuchen bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich zu holen, um dann mit neuen Ambitionen in die Rückrunde zu gehen.”.

“Wichtig, dass der Anhang uns anfeuert”

Seinen Appell richtete der TSV-Trainer auch an die Löwen-Fans: “Es ist wichtig, dass uns der Anhang von der ersten bis zur letzten Sekunde anfeuert und dem Team dabei hilft, die drei Punkte zu holen”. Das Spiel selbst wird dann für beide Teams zeigen, wohin der Weg im weiteren Saisonverlauf noch führen kann. Die Partie wird im Bayrischen Fernsehen live übertragen, alle Fans die nicht vor Ort sein können, haben natürlich auch wieder die Möglichkeit die Partie in unserem Live-Ticker zu verfolgen. Zur Vorbereitung gibt es hier noch die Taktiktafel zum Spiel.

TSV 1860 – SpVgg Unterhaching, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München gegen die SpVgg Unterhaching. Die Könige der Punkteteilung kommen ins Sechzgerstadion, um die Löwen zu fordern. Was erwartet uns in dieser Partie?

TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching heißt das Duell am Samstag. Marc Unterberger, Trainer der Hachinger, lässt sein Team bisher immer im 4-4-2 mit Doppel-Sechs auflaufen. Die Spielweise seiner Mannschaft ist weder sonderlich spektakulär noch in irgendeiner Weise innovativ, aber für die zur Verfügung stehenden Mittel äußerst effektiv.

Mittlere Positionierung der Pressing- und Defensivlinien gegen das Positionsspiel des Gegners ist bei den Vordörflern in den meisten Spielen zu beobachten. Hohes Pressing ist nicht bzw. nur sporadisch in gewissen Situationen zu sehen.

Bei eigenem Ballbesitz spielt die SpVgg sehr konservativen, aber druckvollen und vor allem kämpferischen Fußball. Das Gewinnen intensiver Zweikämpfe bzw. Laufduelle um den zweiten Ball gehören zum Credo der Mannschaft von Marc Unterberger. Des Weiteren fühlt man sich am Ende einer Angriffs auf der rechten Seite etwas wohler als links, wenn es um das Flügelspiel geht. Dazu später mehr. Zunächst die statistischen Werte des Vereins mit dem Bob im Wappen.

Statistische Werte der SpVgg Unterhaching

  • Ballbesitz: 47%
  • Passgenauigkeit: 78%
  • Flankengenauigkeit: 40% (Platz 1 ligaweit)
  • Defensive Zweikampfquote: 60%
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 10,5

Wie spielt die SpVgg?

Bei Ballbesitz

Bei eigenem Ballbesitz im Positionsspiel spielt Haching sehr schnörkellos und setzt nicht unbedingt auf den feinen Aufbau aus der eigenen Defensive. Der sehr zielgenau abschlagende Torhüter Vollath drischt die Kugel häufig weit nach vorne, wo dann der Kampf um den zweiten Ball gewonnen werden soll. Gelingt das, ist Box-to-Box Spieler Maier meist der Spieler, der für den weiteren Verlauf der Angriffe zuständig ist. Haching weicht über ihn oft zunächst auf die linke Seite aus und spielt – im Fall einer Verdichtung dort durch den Gegner – dann diagonal auf die rechte Seite, wo sie dann selbst über den pendelnden Außenverteidiger Überzahl herstellen können. Flanken von dieser Seite kommen dann mit hoher Genauigkeit in den gegnerischen Strafraum gesegelt, wo Hobsch und Fetsch dankbare Abnehmer dieser Zuspiele sind.

Baut Haching tatsächlich kurz auf, weil der Gegner eher auf Mittelfeldpressing setzt und in der Tiefe die Räume gut zugestellt werden, sind Kapitän Josef Welzmüller, Sebastian Maier und Präsidentensohn Markus Schwabl die treibenden Kräfte in der Eröffnung, die größtenteils über die rechte bzw. halbrechte Seite gestartet wird. Im Zusammenspiel mit dem auf die Halbposition einrückenden rechten Mittelfeldaußen entfaltet der rechte Außenverteidiger Schwabl beim Hinterlaufen desselben eine wahnsinnige Dynamik. Sollten dort vom Gegner Dopplungen geplant sein, wird das Spiel früh in der gegnerischen Hälfte ins Zentrum verlagert, wo wieder Maier die Regie übernimmt und situationsabhängig den weiteren Verlauf des Angriffs bestimmt.

Dringt Haching ins letzte Drittel des Gegners ein, wird bei Fortsetzung über die rechte Seite Schwabl dort zu finden sein und auf der linken Seite wird klassisch über den einrückenden Außenspieler geschoben. Läuft das Spiel weiter durchs Zentrum oder über links, wird konservativ verschoben. Das bedeutet, der ballferne Mittelfeldaußen geht auf die offensive Halbposition hinter dem Sturmzentrum und der ballnahe Mittelfeldaußen bleibt positionsgetreu auf seiner Seite. Maier steht dann im Zentrum dahinter, der zweite Sechser sichert relativ hoch ab. In beiden Fällen entsteht ein asymmetrisches 3-1-3-3.

Gegen den Ball

Gegen den Ball presst Haching nicht druckvoll, aber konsequent im Raum und versucht die Angriffe des Gegners dahingehend zu steuern, dass sie gezwungen werden, lange Bälle zu spielen, die möglichst die erste der beiden Viererketten durch ihre kämpferischen Qualitäten schon abfangen soll.

Unterhaching ist das Team mit den drittmeisten abgefangenen gegnerischen Pässen in der 3. Liga.

Spielt der Gegner sich ins letzte Drittel der Bobfahrer hinein und behauptet dabei den Ball, verschiebt Haching auf Ballhöhe über einen ballfern abkippenden Sechser, um ballnah eine Doppelung abzusichern. Es entsteht so – wenn die Zuordnungen stimmen – eine 5-3-1-1 oder 4-4-1-1 Staffelung in der eigenen Hälfte, bei der nur einer der beiden Stürmer hoch positioniert bleibt.

Wie kann man Haching knacken?

Wie kann es gelingen, dass der TSV 1860 der SpVgg Unterhaching ihre Grenzen aufzeigt? Ingolstadt hat es vorgemacht: mit überladener Offensive, viel Laufbewegungen und Kreuzverschiebungen in der gegnerischen Hälfte, durch hoch besetzte Halbpositionen hinter der Spitze und einem sehr offensiven Zehner, der als Schattenstürmer zentral hinter einer Doppelspitze agiert, bringt man Unterhaching in Bedrängnis.

Gegen den Ball muss man vor allem auf hohes Pressing und aggressives Gegenpressing bei Ballverlusten in allen Zonen setzen. Der Kampf um zweite Bälle muss oberste Priorität haben, wenn Haching das lange Holz rausholt.

Stärken und Schwächen des Systems 4-4-2

Stärken

Es wird zunächst eine starke, doppelte Abwehrkette aufgebaut. Dadurch wird es möglich, den Gegner auf den Flügeln zu doppeln und trotzdem im Zentrum kompakt zu stehen. So zwingt man den Gegner oft, Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Passwege können aufgrund der guten Staffelung in Tiefe und Breite leicht zugestellt werden. Das 4-4-2 Doppelsechs deshalb als defensives System zu bezeichnen, wäre zu einfach.

In der Offensive liegen die Stärken klar auf den Außenpositionen. Sowohl die Außenverteidiger als auch die Mittelfeldaußenspieler können für großen Druck auf den Flügeln sorgen.

Von den beiden defensiven Mittelfeldspielern im Zentrum übernimmt einer den offensiven Part (Box-to-Box Spieler) und der andere bleibt auf seiner absichernden Position. So kann man die Lücke im Zentrum zu den Stürmern schließen.

Wenn das Zusammenspiel der Mannschaftsteile gegen den Ball so funktioniert, wie es in diesem System gewollt ist, zwingt man den Gegner oft auf die Flügel, sodass dieser mit Flankenläufen und hohen Bällen agieren muss, um den Ball ins Zentrum vors Tor zu bringen.

Schwächen

Die große Schwäche in diesem System ist normalerweise die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm. Sowohl bei eigenem Ballbesitz, aber auch nach einem Ballverlust ist es wichtig, diesen Raum schnell zu schließen.

Es fehlt ein Kreativspieler im Zentrum. Deshalb ist das zentrale offensive Mittelfeld ein Schwachpunkt. Offensive Kreativität entwickelt sich im 4-4-2 mit Doppelsechs vornehmlich auf den Außenpositionen.

Durch das Fehlen des “Zehners” wird dem Box-to-Box Spieler eine hohe Laufleistung abverlangt, damit sowohl offensiv als auch defensiv die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen schnell geschlossen werden.

Schlüsselspieler

Tor

René Vollath (#1), mit 221 Spielen Drittligaurgestein, ist ein sicherer Rückhalt für die Spielvereinigung. Bei hohen Bällen in die Box ist er sicher wie kaum ein anderer und durch seine Erfahrung auch im Eins gegen Eins schwer zu überwinden. Sieben mal hat er diese Saison schon die Null gehalten. Wenn Haching einen Gegentreffer kassiert, ist ihm meist kein Vorwurf zu machen. Statistisch gesehen ist er in dieser Spielzeit bisher der zweitbeste Keeper der Liga.

Abwehr

Kapitän Josef Welzmüller (#5), nicht zu verwechseln mit seinem ebenfalls für Haching spielenden Drillingsbruder (!) Maximilian, ist Abwehrchef und macht durch seine große Erfahrung viel über das Stellungsspiel und abgefangene bzw. abgelaufene Pässe. Er muss selten Zweikämpfe gegen den Ball führen. Aber wenn, dann tut er das robust – allerdings hat er in dieser Kategorie nicht die absoluten Topwerte vorzuweisen.

Markus Schwabl (#23) ist ein rechter Verteidiger mit unbedingtem Vorwärtsdrang. Offensivverteidiger Schwabl drückt dem Spiel der Hachinger oft seinen Stempel auf. Über 42 Prozent seiner Flanken finden ihr Ziel. Auch bei der durch die Position bedingten Hauptkompetenz des Präsidentensohns, dem Verteidigen, macht er keine schlechte Figur. Auch seine Werte sind auf einem für seine Positon durchschnittlichen Niveau. Seine Paradedisziplin ist allerdings klar die Unterstützung der Offensive. Durch seine Schnelligkeit, Laufbereitschaft und Flankengenauigkeit kann er ein Unterschiedsspieler sein.

Mittelfeld

Sebastian Maier (#10) ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt des Hachinger Spiels. Mit einer Passgenauigkeit von 73% im Angriff (79% gesamt) gehört er zu den in der Offensive passsichersten 20 Spielern der Liga. Er leitet Angriffe mit ein, bewegt sich viel in der Horizontalen auf seiner Linie und bleibt für etwaige Rückpässe zum Neuaufbau immer anspielbar, nachdem er die Attacke initiiert hat.

Sturm

Mit sieben Treffern ist Patrick Hobsch (#34) der bisher erfolgreichste Stürmer der Vorstädter, allerdings steht dem sein Sturmpartner Mathias Fetsch (#11) mit bisher sechs Toren kaum nach. Beide sind brandgefährlich und dürfen in keiner Sekunde vor dem Kasten aus den Augen gelassen werden. Speziell aber Hobsch mit einer Schussgenauigkeit von sagenhaften 74% (Ligabestwert) ist pure Torgefahr, wenn er am Leder ist.

Fazit

Es wird ein hartes Stück Arbeit für die Spieler des TSV 1860 München gegen die SpVgg Unterhaching. Defensiv steht der kommende Gegner brutal diszipliniert und gut organisiert da, offensiv brauchen die Vorstädter nicht viele Gelegenheiten, um einen Treffer zu markieren.

Ich wage für so ein Spiel keinerlei Prognose abzugeben. Haching ist mit lediglich zwei Neuzugängen (Hirtlreiter kam von Buchbach und Schifferl vom Wolfsberger AC) eine eingespielte Truppe und muss sich vor keinem Gegner verstecken.

Zu schlagen sind sie die Hachinger nur, wenn man es schafft, ihre disziplinierte defensive Ordnung zu zerstören und selbst mit der konservativen offensiven Herangehensweise der Hachinger klar kommt.

Hoffen wir auf das Beste und darauf, dass wir eine gegen den Ball um jeden Meter Boden und jeden Ball kämpfende Mannschaft sehen, die sich im Offensivspiel traut, Überzahl herzustellen und viel Bewegung auf den Positionen hinter der/den Spitze/n aufs Geläuf zu bringen. Dann kann es klappen.

So könnte Unterhaching beginnen

Datenquelle: Wyscout

Erklärung des Verwaltungsrats: Thomas Probst rückt in den Aufsichtsrat

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Verwaltungsrat TSV 1860 München Bei Der Mitgliederversammlung 2021

In dieser Woche ging es beim TSV 1860 mal wieder hauptsächlich um Vereinspolitik, um den Konflikt zwischen den Gesellschaftern, um die Kündigung des Geschäftsführers und um neu zu besetztende Posten in Gremien. Einer der Aufreger der Woche war ein Artikel in der überregionalen Welt, der für viel Diskussionsstoff sorgte. Nun äußert sich der Verwaltungsrat

Morgen Fußball!

Eigentlich haben die Löwenprofis morgen Nachmittag ein durchaus prestigeträchtiges Drittligaspiel gegen die SpVgg Unterhaching (nein, es ist für unsere Redaktion weiterhin kein “Derby”) vor der Brust. In dem, wie wir berichteten, auch die Chance besteht, die Bilanz gegen diesen Gegner erstmals ausgeglichen zu gestalten. Die mediale Aufmerksamkeit war aber – wie so oft bei 1860 – in den letzten Tagen ganz woanders.

Thomas Probst folgt auf Robert Reisinger

Bevor sich ab idealerweise heute Abend alle Protagonisten und Fans dem runden Leder zuwenden und zumindest für ein paar Stunden die Vereinspolitik in den Hintergrund rückt, hat der Verwaltungsrat des TSV 1860 e.V. heute Mittag eine Erklärung abgegeben, in der auch die Nachfolge von Robert Reisinger im Aufsichtsrat der KGaA bekannt gegeben wird. Thomas Probst ist das neue Mitglied in diesem Gremium. Er stand zuletzt, bis Frühjahr 2022 an der Seite von Roman Beer an der Spitze der Fußballabteilung.

Die Erklärung des Verwaltungsrats

Die Erklärung des Verwaltungsrats zu Ereignissen der zu Ende gehenden Woche, die auch nicht an deutlicher Kritik gegenüber der medialen Berichterstattung und den Angriffen auf das Präsidium um Robert Reisinger spart, dokumentieren wir nachfolgend im Wortlaut:

Verwaltungsrat steht hinter dem Präsidium
Thomas Probst wird neues Mitglied im Aufsichtsrat der KGaA

Verehrte Mitglieder, liebe Löwinnen und Löwen,

der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V. steht geschlossen hinter dem gewählten Präsidium um Präsident Robert Reisinger. Wir erkennen in den zuletzt immer maßloser gewordenen Angriffen auf Mitglieder des Präsidiums Versuche, den Verein zu delegitimieren, ihn handlungsunfähig zu machen und seine Vertreter bloßzustellen.
Den Hintergrund verorten wir im bevorstehenden Abschluss des Klärungsverfahrens beim Bundeskartellamt zur 50+1-Regel. Unser Mitgesellschafter in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat sich über einen langen Zeitraum und mit erheblichem Aufwand vergeblich um eine Aufhebung der Regelung bemüht.
Die aggressive Personalisierung des Konflikts in den Medien, losgelöst von Inhalten, wird den dahinterstehenden Sachfragen nicht gerecht. Sie schafft ein Klima, das eine vernünftige Diskussion über wichtige Zukunftsthemen in unserem Klub stark erschwert.
Präsident Robert Reisinger hat den Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA auf eigenen Wunsch hin verlassen. Grund dafür ist der wiederkehrende Versuch, den Präsidenten des Vereins mundtot zu machen durch Verweis auf seine Verschwiegenheitspflicht als Aufsichtsrat. Sobald Robert Reisinger sich in der Öffentlichkeit erklärend zu einzelnen Vorgängen äußerte, wurde er mit juristischen Konsequenzen bedroht und mit internen Verfahren überzogen. Das ist nicht mehr zumutbar.
Als Nachfolger für Robert Reisinger entsendet der Verein Thomas Probst in den Aufsichtsrat. Der gelernte Wirtschaftsprüfer und Steuerberater ist fachlich qualifiziert und durch seine langjährige Tätigkeit für die Fußballabteilung sowie aktuell als CFO einer Private Equity Gruppe bei den im Aufsichtsrat relevanten Sachfragen im Thema.

München, den 24. November 2023
Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V.