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Löwenrunde: “Können gegen jeden gewinnen”

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Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen
Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen

Am Samstag um 14:00 Uhr ist der TSV 1860 München bei Viktoria Köln zu Gast. Nach dem Heimsieg gegen den SC Freiburg II reisen die Löwen mit breiter Brust ins Rheinland. Bei der Löwenrunde erklärte Trainer Maurizio Jacobacci: “An einem guten Tag können wir gegen jeden Gegner gewinnen. Aber wir können auch gegen jeden Gegner verlieren”. Für den Löwen-Coach ist Viktoria Köln einer der Aufstiegsfavoriten. “Viktoria Köln ist ein Team, das im Sommer wenig Wechsel hatte und das homogen spielt”, lobte der Schweizer den nächsten Gegner. “Sie haben physische Präsenz hinten und vorne Spieler, die wissen wo das Tor steht. Das ist ein sehr guter Gegner. Es wird ein interessantes Spiel werden”, sagte Jacobacci über Viktoria Köln.

Sehr gutes Spiel gegen Freiburg

“Die Mannschaft hat gegen Freiburg ein sehr gutes Spiel gemacht. […] Man sollte dieser Mannschaft die Möglichkeit geben, zu wachsen und auch mal mit etwas Positiven zufrieden sein”, forderte Jacobacci. Seine Mannschaft müsse nun Schritt für Schritt machen und man solle erst in der Winterpause auf die Tabelle schauen. “Wenn man dieser Mannschaft helfen will, sollte man auch im Umfeld positiver sein”, sagte der Löwen-Dompteur weiter. “Wollt ihr mehr von dieser Mannschaft? Dann helft ihr zu wachsen”, forderte Jacobacci.

Offensiv noch mehr Qualität ins Spiel bringen

Defensiv habe seine Mannschaft zuletzt große Entwicklungsschritte gemacht, nun gelte es noch in der Offensive mehr Qualität ins Spiel zu bringen. Gegen Freiburg habe man bereits gute Aktionen gesehen, so der Schweizer. Zejnullahu hob er dabei hervor. “Wir wollen im Spiel [Anm. d. Red.: in der Offensive] noch präsenter sein. Wir trainieren das noch intensiver. Da kann in nächster Zeit noch einiges mehr umgesetzt werden”, erklärte Jacobacci.

Zwarts kann in Köln spielen

Bis auf den verletzten Hiller fliegen die Löwen am Freitag komplett nach Köln. So wird erneut Richter zwischen den Pfosten stehen. Auch Zwarts kann auflaufen, dies ergab eine MRT-Untersuchung am Mittwoch. “Ich bin ein Befürworter von Trainingslagern”, sagte Jacobacci auf die Frage, wie er zur Absage des Trips in die Türkei stehe. “Wir haben uns die Pros und Contras überlegt. Die Zeitspanne bis zum Saisonstart ist so kurz, daher war ich auch der Meinung, dass wir zu Hause bleiben können. Mit der Hoffnung, dass das Wetter mitspielt”, ergänzte der Schweizer. Auch Teambuildings-Maßnahmen sollen in den ersten beiden Januar-Wochen in der Münchner Region durchgeführt werden. Ideen gibt es laut Jacobacci dafür bereits genug. Zudem seien mindestens zwei Freundschaftsspiele in der Region geplant.

Keine großen Änderungen geplant

Jacobacci will der Formation des Heimspiels gegen Freiburg weiter das Vertrauen schenken und plant keine großen Umstellung. “Ich habe die Qual der Wahl – das ist schön. Es wird sicher nicht viele Veränderungen gegenüber dem Freiburg-Spiel geben”, sagte Jacobacci weiter. Ob Tarnat nach seiner abgesessenen Sperre in die Startelf zurückkehrt, ließ er erst einmal offen. Er fordert auch von seinen Ersatzspielern, stets für einen Einsatz bereits zu sein und sich darauf zu freuen ins Spiel zu kommen. “Schlimmer ist es zu Hause bleiben, denn ich kann dem Team dann nicht helfen. Deshalb muss man das auch schätzen, wenn man auf der Bank ist. Es ist gut, dass wir alle zur Verfügung haben”, sagte Jacobacci weiter. “Wenn ich auf dem Platz stehe, erwarte ich, alles zu geben, um ein positives Resultat zu erzielen”, forderte der Löwen-Trainer.

Mit breiter Brust nach Köln

Die Löwen reisen also fast komplett nach Köln und könnten sich dort mit einem selbstbewussten und konzentrierten Auftritt in der Drittliga-Tabelle im vorderen Drittel etablieren. 1.400 Löwen-Fans werden die Mannschaft ins Rheinland begleitet und alles tun, um die Sechzger zum zweiten Sieg in Folge zu schreien.

 

Sechzig aus der Ferne – Was hat das mit Fußball zu tun?

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Sechzig aus der Ferne
Seitenansicht im Stadion IFK Munkfors

In unregelmäßig regelmäßigen Abständen melde ich mich aus der schwedischen Provinz zu Themen rund um den TSV 1860 und das Fan-Dasein an sich. Im jüngsten Sechzig aus der Ferne ging es um das aktuelle Leiden rund um die Löwen. Heute treibt mich etwas anderes um. Der Nahost-Konflikt ist am 7. Oktober in eine neue Eskalationsstufe eingetreten, nach dem die Hamas Israel gezielt mit Terror und Angriffen gegen die Bevölkerung überschüttet hatte. Dass Israel mit voller Härte antwortet und selbst den Gaza-Streifen sowie Gebiete im südlichen Libanon oder Westjordland angreift und damit auch dort für Tod und Zerstörung sorgt, ist täglich in den Nachrichten zu lesen oder zu sehen. Was das alles mit Fußball zu tun hat? Bei Sechzig wieder einmal jede Menge – leider.

Privat oder offiziell – es bleibt unpassend

Wenn man mit Hasan Ismaik einen Kreditgeber hat, der selbst aus Jordanien kommt und mit Antony Power einen Merchandising-Chef mit palästinensischen Wurzeln hat, ist es irgendwie klar, dass es schwierig wird, den Nahost-Konflikt bei Sechzig auszuklammern. Jeder hat da seine private Meinung und sicherlich auch seine persönlichen Verbindungen. Gut und schön – doch genau hier sollte man vielleicht auch mal sein socialmediales Fingerspitzengefühl walten lassen und die Finger in der Hosentasche lassen. Das Statement von Ismaik, das von der Abendzeitung übersetzt wurde, in dem er mehr als indirekt den Sieg Palästinas ausruft, ist gelinde gesagt unpassend. Es gibt keinerlei Mitleid oder Bedauern für die Opfer aus israelischer Seite. Ganz richtig hat es meiner Meinung nach Tim Jürgens in seinem Kommentar in 11Freunde festgehalten. Jüngst hat der Geschäftsmann mit Lebensmittelpunkt in Abu Dhabi nachgelegt. Ismaik fordert die Gläubigen in Israel auf, den Krieg gegen Gaza zu beenden. Er begründet das mit einer Stelle in der jüdischen Tora, die er für sich interpretiert. Auch hier kommt es wieder zu einer einseitigen Betrachtung.

Vor der Haustür

Man kann natürlich jetzt meinen, das ist die ganz private Meinung eines Geschäftsmannes. Ist es sicherlich. Allerdings steht Ismaik auch immer im Zusammenhang mit dem TSV 1860 und der KGaA. Und von dieser Seite hört man zum Nahost-Konflikt gar nichts. Das muss man vielleicht nicht, aber der Konflikt hat nun mal auch Auswirkungen hierzulande, wie der Fall von Maccabi München zeigt. Der Verein versucht trotz Drohungen und Anfeindungen den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Trotzdem mussten Spiele aufgrund Sicherheitsbedenken verschoben werden. Der e.V. hat sich da meiner Meinung in einer Stellungnahme richtig positioniert. Von der KGaA hat man auch hier nichts gehört – vielleicht will man niemanden verärgern? Das wäre angesichts der Tragweite ein weiterer Armutsbeweis.

Was hat das mit Fußball zu tun?

Der Nahost-Konflikt und die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinenser kann man als Europäer meiner Meinung nach nicht bewerten. Natürlich wünsche ich mir ein friedliches Zusammenleben mit einem Staat Israel und einem Staat Palästina. Natürlich mussten beide Seiten leiden – vielleicht sogar eine Seite mehr. Was aber nicht geht, ist, dass man Terrorangriffe an Unschuldige wie durch die Hamas feiert und mit “Free Palestine”-Posts, wie von einigen aktiven wie auch ehemaligen Fußballspielern getan, in der ganzen Welt teilt. Das hat hier in Schweden auch Greta Thunberg getan und sich damit Kritik eingefangen. Schweden hat nach den Angriffen schnell die finanziellen Unterstützungen an die Palästinenser gestoppt. Mittlerweile weicht diese Front hierzulande langsam wieder auf. Man will ja nicht Erdoğan und die Türkei verärgern, damit im letzten Moment doch noch das Veto zum NATO-Beitritt kommt. Der türkische Machthaber hat sich klar auf die Seite der Hamas gestellt. Das hat natürlich mit Sechzig nichts zu tun…

Fußball wird auch noch gespielt

Konzentrieren wir uns am Ende doch aufs Sportliche. Bei den Löwen läuft es gerade ja nicht schlecht. Die letzten drei Spiele wurden zumindest nicht verloren – auch wenn es dabei nur einen Sieg gegen Freiburg II gab. Euphorisch macht mich das allerdings nicht. Münster und Freiburg waren eigentlich Gegner, gegen die man punkten muss. Gegen Dresden stand man defensiv gut, allerdings war das offensiv mehr als mau. Alles in allen reißt mich das nicht vom Hocker. Eine Entwicklung sehe ich nicht, aber Trainer Jacobacci meint ja auch, dass das nicht jeder sieht, wie er. Mein Alternativprogramm heißt hier weiter norwegischer Fußball. In der Eliteserien drücke ich weiter Vålerenga Oslo die Daumen. Leider hat sich der Hauptstadtclub durch zwei Niederlagen gegen Brann Bergen und im Derby in Lillestrom wieder in akute Abstiegsgefahr gebracht. Nur unweit der schwedisch-norwegischen Grenze kickt der Zweitligist Kongsvinger IL, den ich ab und an besuche. Hier scheint das kleine Wunder mit dem Aufstieg in Liga 1 vielleicht Realität zu werden.

Kongvinger IL
Norwegischer Zweitliga-Alltag bei Kongsvinger IL.

 

Wunschaufstellungen sechzger.de: Viktoria Köln – TSV 1860

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Trikot altes Wappen TSV 1860 München löwe zurück Wunschaufstellungen

Neuer Rekord bei sechzger.de: Gleich sechs Redakteure haben sich gemeldet, um ihre Wunschaufstellungen des TSV 1860 gegen Viktoria Köln zu präsentieren. Setzen sie auf die Elf, die gegen den SC Freiburg II überzeugte? Oder wird trotzdem gewechselt?

Wunschaufstellungen: Viktoria Köln – TSV 1860

Bernd Winninger, Christian Jung & Thomas Enn

“Never change a winning team” gilt für Bernd, Christian und Thomas Enn. Sie vertrauen der Mannschaft, die letzten Samstag einen 2:0-Heimsieg gegen Freiburg II einfuhr. Leidtragender ist Niklas Tarnat, der gesperrt gefehlt hatte.

Die Wunschaufstellung von Bernd, Christian und Thomas Enn

Thomas Spiesl & Stefan Kranzberg

Stefan und Thomas Spiesl hingegen würden Niklas Tarnat wieder in die Startelf einbauen. Dafür müsste Manfred Starke auf die Ersatzbank zurückkehren, um der defensiveren Variante den Vortritt zu lassen.

Die Wunschaufstellung von Stefan und Thomas Spiesl

Marko Weiss

Während alle anderen Redaktionsmitglieder auf 4-2-3-1 setzen, würde Marko auf das offensivere 4-1-4-1 setzen. Manfred Starke würde hier offensiver agieren, Niklas Tarnat würde als Stabilisator auf die Sechser-Position zurückkehren und Tim Rieder bliebe nur ein Platz auf der Bank.

Die Wunschaufstellung von Marko

Eure Meinung ist gefragt

Wie sieht Denn Eure Wunschelf des TSV 1860 für das Spiel gegen Viktoria Köln aus? Never change a winning team? Oder doch? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Ab 14 Uhr: Tickets für TSV 1860 – SpVgg Unterhaching erhältlich

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Westkurve Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets Martin

Am 25.11. empfängt der TSV 1860 die SpVgg Unterhaching zum sogenannten S-Bahn-Derby, Tickets sind ab heute Nachmittag verfügbar.

Tickets für TSV 1860 – SpVgg Unterhaching

Dass die Partie gegen die Vorstädter im Grünwalder Stadion ausverkauft sein wird, steht außerhalb jeglicher Diskussion. Abzüglich des Kontingents für die Gästefans werden jedoch noch ca. 2500 Tickets in den Mitgliederverkauf gehen, der heute um 14 Uhr startet.

Die Tickets sind auf den bekannten Wegen erhältlich:

  • Online unter www.tsv1860-ticketing.de.
  • Telefonisch unter 01805 – 60 1860.
  • Persönlich im Ticketing an der Grünwalder Straße (Mi. – Fr. 9-17 Uhr).

Ticketing am 27.10. geschlossen

Aber Achtung:
Aufgrund umfangreicher Arbeiten an der Netzwerktechnik der Geschäftsstelle in der Grünwalder Straße 114 sind die Verwaltung der KGaA sowie das Ticketing am Freitag, 27. Oktober geschlossen.

Titelbild: CR Fotos

Sechzig um sieben: Kein Trainingslager in der kommenden Winterpause

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Der TSV 1860 München gab gestern bekannt, dass es in der kommenden Winterpause kein Trainingslager im sonnigen Süden geben wird. Stattdessen wird sich die Mannschaft in Giesing auf die Restrunde vorbereiten.

Kein Trainingslager im Süden

Die KGaA teilte gestern mit, dass es in der kommenden Winterpause kein Trainingslager in sonnigeren Gefilden geben wird. Als Grund dafür wird unumwunden klar gestellt, dass das Geld “in relevante Projekte wie die Ertüchtigung der Rasenplätze sowie die Infrastruktur im Profitrakt investiert” wird. Nach dem sündhaften teuren Aufenthalt im Regnum Carya Hotel in der letzten Winterpause, der einen überschaubaren Effekt beim Restrundenauftakt hatte, hat man sich also diese Saison anders entschieden. Wahrscheinlich wird es hier im Winter eh nicht kälter als an der türkischen Riviera und im Grünwalder Stadion scheint ja die Sonne sowieso bei Tag und Nacht…

Sechzig am Wochenende

Natürlich werden die Augen der meisten Löwenfans am Wochenende auf den Sportpark Höhenberg gerichtet sein, denn sort treten am Samstag um 14:00h die Profis an. Ihr könnt das SPiel wie gewohnt bei uns im Liveticker verfolgen. Man muss aber nicht die gut 500km nach Köln fahren, um eine Mannschaft des TSV 1860 München spielen zu sehen. Die U19, die sich aktuell sehr gut in der Bundesliga schlägt, empfängt zum Beispiel am SOnnatg um 1:00h am Trainingsgelönde den SV Sandhausen. Eine gute Gelegenheit für die Dahemgebliebenen das Spiel in Köln zu diskutieren bietet sich am Samstag um 17:30h am 06er-PLatz, wo die Löwinnen die SG Haar/Grasbrunn empfangen. Alle weiteren Termine findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Viktoria Köln im Landespokal eine Runde weiter

Der nächste Löwengegner überstand gestern Abend die erste Rund eim Mittelrheinpokal problemlos. Die Viktoria siegte beim TuS Mondorf mit 4:0. Außerdem gab sie bekannt, dass das DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt in der kommende Woche restlos ausverkauft ist. Vielleicht fehlt der Viktoria ja vor dem großen Pokalauftritt etwas der “Fokus, Fokus, Fokus” im Spiel gegen die Löwen…

Streit um Rasenheizung in Ulm

Nachdem zuletzt über einen Stadionneubau in Ulm diskutiert wurde, gibt es aktuell fundamentale Meinungsunterschiede über die Sinnhaftigkeit einer Rasenheizung im Donaustadion. Als “größte Sinnlosigkeit auf Gottes Erdboden” bezeichnete Gerhard Semler, Leiter der städtischen Abteilung Bildung und Sport, die Anforderung einer Rasenheizung in den Stadionvorgaben des DFB. Hilft aber Alles nichts, die Stadt muss 1,3 Mio. € investieren, um den Spatzen auch nächste Saison Heimspiele zu ermöglichen. Die Stadt will sich diese über eine erhöhte Stadionmmiete zurückholen. Wir fragen uns nebenbei wie Herr Semler erst die Stadionvorgaben der DFL bewertet, falls die Ulmer einen Durchmarsch hinlegen.

Schulterverletzung: Cvjetinovic fehlt dem FCI lange

Mladen Cvjetinovic bestritt bestritt bisher all zwölf Ligaspiele des FCI von der ersten bis zur letzten Minute. Nun muss Trainer Köllner seine Innenverteidigung umbauen, denn Cvjetinovic verletzte sich schwer an der Schulter und muss operiert werden. Daher fällt er auf unbestimmte Zeit aus.

Damit wisst Ihr wieder was Sache an der Grünwalder Straße und dem Rest der dritten Liga ist!

 

 

TSV 1860 verzichtet auf Trainingslager im Winter

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1860 wochenende schnee nlz giesing trainingsgelände trainingslager

In der Winterpause der letzten Spielzeit verbrachten die Löwen eine Woche im Regnum Carya Hotel in Belek, was aufgrund der hohen Kosten nicht nur bei Präsident Robert Reisinger auf Kritik stieß. In der laufenden Saison wird der TSV 1860 hingegen auf ein Trainingslager im Winter verzichten und sich in München auf die Rückrunde vorbereiten.

TSV 1860 verzichtet auf Trainingslager im Winter

Diese Entscheidung teilten die Löwen heute auf ihrer Homepage mit und lieferten auch gleich die Erklärung mit:

Diese Entscheidung wurde in Abstimmung zwischen der Geschäftsführung, Teilen des Trainer-/Funktionsteams und dem Teammanagement der Löwen getroffen. Dabei wurden die Vor- und Nachteile der Vorbereitung an den jeweiligen Standorten abgewogen. Schlussendlich fiel nach intensiver Abwägung die Entscheidung für eine Vorbereitung in der Heimat.

Die Mannschaft wird sich in München vorbereiten und an der Grünwalder Straße sowie punktuell in der Region wichtige Punkte absolvieren, die normalerweise im Trainingslager stattfinden. Dazu gehören neben dem Training auch Teambuilding-Maßnahmen, gemeinsame Tage und Abende sowie Vorbereitungsspiele. Zudem soll es ein Treffen von Mannschaft und Fans geben.

Die für die Reise geplanten Mittel, die ursprünglich im Etat verankert waren, werden in relevante Projekte wie die Ertüchtigung der Rasenplätze sowie die Infrastruktur im Profitrakt investiert.

Die Mannschaft wird direkt nach dem Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim in den Weihnachtsurlaub gehen und sich am 2. Januar 2024 zum Vorbereitungsstart an der Grünwalder Straße treffen.

Weitere Termine wird der TSV 1860 bekannt geben, sobald sie fixiert sind.

Sechzig am Wochenende: Bleiben die Löwinnen ungeschlagen?

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan 4 löwen löwinnen u19 u17 u21

Während es für die Profis bei Viktoria Köln darum geht, ihren Aufwärtstrend zu bestätigen, wollen die Löwinnen weiterhin ungeschlagen bleiben und ihre Tabellenführung weiter ausbauen.

Bleiben die Löwinnen ungeschlagen?

Die 1. Mannschaft der Frauen empfängt am Samstag die SG Haar/Grasbrunn und geht als hoher Favorit in die Partie. 7 Spiele, 21 Punkte in der Kreisklasse – mehr geht nicht! Auch die 2. Mannschaft ist ideal in die A-Klasse gestartet und liegt mit der Maximalpunktzahl von 18 Zählern aus sechs Spielen derzeit auf Platz 2. Mit einem Sieg gegen Centro Argentino de Munich II könnte der TSV 1860 weiter Druck auf Spitzenreiter FC Dreistern Neutrudering (7 Spiele, 21 Pkt.) ausüben.

Auch die U17 der Löwinnen ist bislang ungeschlagen und konnte all ihre drei Partien in der Bezirksliga gewinnen. Das geplante Spiel gegen den ESV München-Freimann am Wochenende musste leider vom Gegner abgesagt werden.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 25.10.

17.30 Uhr: SpVgg Markt Schwabener Au U10 – U9 2:5
18.30 Uhr: FC Augsburg – U14 0:3

Donnerstag, 26.10.

FC Schwabing U11 – U10 2:9

Freitag, 27.10.

18.30 Uhr: FC Augsburg – U13 -:-

Samstag, 28.10.

11.00 Uhr: Eintracht Frankfurt – U17 -:-
12.15 Uhr: Schwaben Augsburg U12 – U11 -:-
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – ESV München-Freimann abgesagt
14.00 Uhr: U15 – 1. FC Nürnberg -:-
14.00 Uhr: Viktoria Köln – Profis -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – Centro Argentino de Munich II -:-
15.00 Uhr: SpVgg Bayreuth U17 – U16 -:-
16.30 Uhr: U12 – Wacker München U13 -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Haar/Grasbrunn II -:-

Sonntag, 29.10.

11.00 Uhr: U19 – SV Sandhausen –:-
11.00 Uhr: FC Fürstenried – 3. Mannschaft -:-
13.00 Uhr: VfR Garching – U21 -:-
15.00 Uhr: FC Anadolu Bayern – 4. Mannschaft -:-
15.00 Uhr: U10 – FC Schweinfurt 05 U11 -:-

Sechzig um Sieben: Marco Hiller vor weiterer Pause gegen Köln

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

David Richter steht bei den Löwen vor seinem dritten Startelf-Einsatz in Folge. Denn die Verletzung bei Marco Hiller ist wohl schwerer als angenommen, sodass er auch gegen Viktoria Köln aussetzen muss. Außerdem ist ein neuer sechzger.de Talk online und Eroll Zejnullahu hat eine weitere Auszeichnung erhalten.

Stellungnahme, Teil 2

Für viel Diskussionen sorgte am gestrigen Dienstag der zweite Teil der Stellungnahme von sechzger.de zum Transfersommer. Darin wurden die Aussagen des Artikels dem Dementi der KGaA gegenübergestellt und kommentiert. Die Reaktionen dazu fielen durchaus gemischt aus.

sechzger.de Talk Folge 128 online

Über den Heimsieg gegen Freiburg II sowie das kommende Auswärtsspiel bei Viktoria Köln spricht Jan in der aktuellen Ausgabe des sechzger.de Talks mit drei Gästen. Auch der erste Fantalk vom Freitagabend wird in der Runde besprochen.

Zejnullahu zum “Spieler des Spieltags” gewählt

Nach der Berufung in die Elf des Tages durch den kicker kommt Eroll Zejnullahu weitere Ehre zuteil. Bei liga3-online wählten die Leser den Mittelfeldspieler der Löwen zum “Spieler des Spieltags”. Insgesamt erhielt er 35% der Stimmen und setzte sich damit gegen Marvin Obuz (Rot-Weiss Essen) durch.

Hiller droht Ausfall gegen Viktoria Köln

Weiterhin setzt Marco Hiller bei den Löwen aus, eine Rückkehr in das Mannschaftstraining wird es diese Woche wohl nicht geben. Das gab Trainer Maurizio Jacobacci in einer kurzen Presserunde am Dienstag bekannt wie die Abendzeitung in ihrem Newsblog berichtet.

News aus der 3.Liga

Dresden meldet rote Zahlen

Die 3.Liga ist ein hartes Pflaster, das gilt vor allem in finanzieller Hinsicht. Viele Vereine haben zu kämpfen und müssen sich strecken, um die bestmöglichen Etats für die Profimannschaft bereitstellen zu können. Der aktuelle Tabellenführer Dynamo Dresden hat laut der Sächsischen Zeitung in der vergangenen Spielzeit rote Zahlen geschrieben. Etwa 850.000€ minus haben die Sachsen gemacht. In der aktuellen Saison werden erneut rote Zahlen erwartet. Mit einem Etat von etwa neun Millionen Euro will die SGD den Aufstieg in die 2.Bundesliga schafffen.

Fans von Erzgebirge Aue erhalten Stadionnamen

In das Erzgebirgsstadion reisen die Löwenfans Anfang Februar. Hätten sich die Anhänger von Erzgebirge Aue allerdings nicht ins Zeug gelegt und mit einer Crowdfanding-Kampagne 150.000€ (aktueller Stand) gesammelt, wäre das Reiseziel namentlich möglicherweise ein anderes gewesen. So aber ist durch das gesammelte Geld der Erhalt des Namens Erzgebirgsstadion bis zum Saisonende gesichert. Nun versuchen die Fans des FCE für die Spielzeit danach ein ähnliches Ziel zu erreichen.

TSV 1860-Pubquiz geht Ende November in die nächste Runde

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Löwenstüberl TSV 1860 München Grünwalder Straße 114

Die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 München veranstaltet Ende November das nächste Pubquiz. Gezwungenermaßen muss die Veranstaltung das erste Mal an einem anderen Ort stattfinden.

Sechstes Pubquiz des TSV 1860 am 29.November

Aus riffraff wird Bamboleo – bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Die ersten Umbaumaßnahmen haben bereits begonnen. Für Anfang 2024 ist die Eröffnung des neuen Vereinsheims der Löwen geplant. Entsprechend kann aber auch das Pubquiz rund um den TSV 1860 München vorerst nicht mehr in den bisherigen Räumlichkeiten durchgeführt werden. Auf der Suche nach einem passenden Ersatzort sind die Organisatoren an der Grünwalder Straße fündig geworden. Die nächste Ausgabe findet im Löwenstüberl statt. Auch ein Termin wurde mit dem Mittwoch, 29.November, bereits genannt. Los geht es ab 20 Uhr.

Die sechste Runde steigt erneut unter dem Motto 18 mal 60. Die Teilnehmer bekommen 18 Fragen gestellt, für die sie jeweils 60 Sekunden Zeit bekommen, um sich auf eine gemeinsame Antwort festzulegen. Den Siegern winkt eine Urkunde, das letztplatzierte Team erhält einen Trostpreis. Im Falle einer Schätzfrage bekommen die besten Tipper einen Schnaps. Die Gruppen können im Vorfeld bereits festgelegt werden. Aber auch vor Ort bietet sich die Möglichkeit spontan ein Team zu bilden. Eintrittsgeld wird nicht fällig, die Abteilung Vereinsgeschichte nimmt aber gerne Spenden entgegen.

 

Zweite Stellungnahme zum Transfersommer beim TSV 1860

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Wie angekündigt äußert sich sechzger.de nach der Veröffentlichung einer weiteren Stellungnahme seitens der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu den geäußerten Inhalten. Hier der zweite Teil unserer Stellungnahme.

Zweite Stellungnahme von sechzger.de zum Transfersommer 2023 beim TSV 1860

Im zweiten Teil unserer Stellungnahme stellen wir die Passagen unseres Artikels dem Dementi der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gegenüber und beziehen selbst jeweils Stellung.

Die mögliche Beteiligung von Max Kothny

Artikel:

„Die BILD hat im Interview mit Robert Reisinger zudem spekuliert, dass in der abgelaufenen Transferperiode Max Kothny, ehemaliger Geschäftsführer von Türkgücü München, als Externer bei Spielerverpflichtungen des TSV 1860 aktiv wurde. sechzger.de-Informationen zufolge ist dies korrekt, Reisinger selber gab zu dieser Thematik in besagtem Interview keine Auskunft.“

Dementi KGaA:

“Herr Kothny war in der vergangenen Transferperiode vom 1. Juli 2023 bis zum 31. August 2023 nicht für den TSV 1860 München bei Spielerverpflichtungen aktiv.”

Stellungnahme sechzger.de: 

Das haben wir so auch nicht geschrieben. Dass Herr Kothny FÜR den TSV 1860 München aktiv wurde, also in Vertretung oder auf Geheiß der KGaA, sucht der Leser in unserem Artikel vergeblich.

Dies wurde von uns überhaupt nicht behauptet. Lediglich eine Beteiligung Kothnys, ohne dass dieser explizit für 1860 München tätig wurde, wurde thematisiert. Da bei der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA eine Reihe externer Personen (zumindest aus dem direkten Umfeld der HAM Ltd. und/oder der TSV 1860 Merchandising GmbH) in welcher Form auch immer beteiligt waren, ist dies auch nicht zwingend darauf zurückzuführen, dass Kothny im Auftrag des TSV 1860 bzw. stellvertretend aktiv wurde. Dass Kothny in der Vergangenheit bereits beim TSV 1860 Personal vermittelte (ein aktuelles und das wohl prominenteste Beispiel ist der aktuelle Cheftrainer Maurizio Jacobacci) ist allgemein bekannt.

Der Artikel wollte hier darauf hinweisen, dass zu viele Externe bei Transferaktivitäten rund um den TSV 1860 ihre Finger im Spiel haben und hatten. Ein hauptamtlicher Sportchef hätte die Durchführung von Transferaktivitäten dem Geschäftsführer einer externen Fanshop-Firma zumindest nicht gestattet und entsprechend interveniert und ebenfalls ein Auge auf sonstige externe Personen gehabt, die bei Transfers rund um den TSV “mitmischen” wollten.

Beraterwechsel und geplatzte Transfers

Artikel:

„Unabhängig von der Personalie Kothny haben diverse Spielerberater unabhängig voneinander davon berichtet, dass ihre Mandanten bedrängt worden seien, ihre bisherigen Agenturen zu verlassen und zu anderen Beratern wechseln, damit ein Transfer zu den Löwen möglich wäre. Dass dieses Vorgehen für Irritationen sorgte, verwundert nicht. So sollen mindestens drei geplante Transfers nicht zustande gekommen sein, da die betroffenen Spieler sich weigerten, dieser Forderung nachzukommen.“

Dementi KGaA:

“Vom TSV 1860 München ist kein Spielerberater aufgefordert worden, die Spieler zum Verlassen ihrer bisherigen Agenturen zu oder einem Wechsel ihrer Berater zu drängen. Es sind keine drei geplanten Transfers nicht zustande gekommen, weil Spieler sich weigerten, dieser Forderung nachzukommen.”

Stellungnahme sechzger.de:

Das Dementi entspricht hier ebenfalls nicht den Schilderungen im Artikel. Eine Passage, die nahelegt, die entsprechenden unredlichen Methoden seien vom TSV 1860 München ausgegangen, existiert nicht. Zudem sprechen wir davon, dass Spieler selbst bedrängt wurden – nicht aber ihre Berater.

Der vermeintliche Berater von Maurizio Jacobacci

Artikel:

„In einem konkreten Fall soll Jacobacci nach der Erstkontaktaufnahme nicht persönlich aktiv, sondern durch einen Mann vertreten worden sein, der sich als Berater des Trainers ausgab. Dieser soll den Spieler unter Druck gesetzt haben und ihm einen sehr engen Zeitrahmen für seine Zusage gesetzt haben. Zudem soll auch hier verlangt worden sein, dass der Spieler seine bisherige Agentur zu verlassen habe. Das Perfide daran war, dass dem Spieler zudem die neue Agentur nahegelegt worden sein soll, um einen Deal möglich zu machen.“

Dementi KGaA:

“Es gab keine Erstkontaktaufnahme und Unterdrucksetzung gegenüber einem Spieler für den TSV 1860 München durch einen vermeintlichen Berater des Trainers Herr Jacobacci.
Ebenso wurde von dem TSV 1860 München auch in diesem Zusammenhang von keinem Spieler verlangt, seine bisherige Agentur zu verlassen.”

Stellungnahme sechzger.de:

Auch hier gilt: Das haben wir so nicht geschrieben. Dass die Erstkontaktaufnahme von einem vermeintlichen Vertreter des Trainers Maurizio Jacobacci stattgefunden habe, steht nicht im Artikel. Auch, dass der TSV 1860 München entsprechend Druck auf Spieler ausgeübt hätte, schrieben wir mit keiner Silbe.

Zudem ist es verwunderlich, dass die KGaA eine etwaige Erstkontaktaufnahme und Unterdrucksetzung durch diese Person abstreitet – um dies mit Sicherheit abstreiten zu können, müsste man ja von der Existenz und dem 1860-bezogenen Handeln dieser Person wissen.

Wir hatten vielmehr erwartet, dass der TSV 1860 sich mit unserem Artikel insofern auseinandersetzt, dass er versucht herauszufinden, wer sich da als Berater von Maurizio Jacobacci ausgegeben haben soll (der Name ist ja bekannt) und ggfs. entsprechende Schritte gegen diese Person einleitet, wenn der Trainer beteuert, nichts mit dieser zu tun zu haben.

Der Fall Leroy Kwadwo

Artikel:

„So ist beispielsweise bei Leroy Kwadwo auffällig, dass dieser zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift bei der Agentur Roy Sports – Agent Service geführt wurde. Das Besondere daran? Kwadwo war der einzige Spieler bei dieser Agentur, die erst zwei Wochen zuvor erstmals als solche gelistet wurde. Inzwischen wurde sie wieder aufgelöst, der Spieler Leroy Kwadwo steht mittlerweile bei der Agentur Coresport unter Vertrag. Was steckt dahinter? Ist das nur ein Zufall?“

Dementi KGaA:

“Hierzu stellen wir fest: Die coresport GmbH & Co. KG betreut den Spieler Leroy Kwadwo bereits seit mehreren Jahren. Ein Agenturwechsel lag somit nicht vor.”

Stellungnahme sechzger.de: 

Die Schlussfolgerung, dass allein aufgrund der Betreuung Kwadwos durch die Agentur “coresport GmbH & Co. KG” seit “mehreren Jahren” ein zwischenzeitlicher Agenturwechsel “somit” ausgeschlossen sein müsse, ist nicht logisch. Hier scheiden sich im Übrigen die Geister hinsichtlich unserer Informationen und der Stellungnahme der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Nachweislich und in mehreren Quellen (teilweise sogar öffentlich) einsehbar lässt sich erkennen, dass der Transfer von Kwadwo zum TSV 1860 München unter der Agentur ROY Sports – die inzwischen nicht mehr existiert und nur zwei Wochen vor dem Transfer gegründet worden war – erfolgte.

Der Fall Joel Zwarts

Artikel:

„Stand Zwarts bei seinem Wechsel nach Regensburg noch bei der Agentur LAFOR unter Vertrag und wurde vom ehemaligen niederländischen Nationalspieler Regi Blinker vertreten, so fungierte beim Transfer zum TSV 1860 die Agentur GSA als Berater. Eine Anfrage durch sechzger.de bei Regi Blinker zu den Umständen dieses Wechsels blieb bislang leider unbeantwortet. (…)

Und es wird noch mysteriöser: Eine kurze Recherche ergibt, dass die GSA (Goal-Sports Agency) zwei unterschiedliche Adressen ausweist, die allerdings ebenfalls mehr Fragen aufwerfen als Antworten liefern. Eine Adresse gehört zu einem normalen Wohnhaus in Gorinchem (Niederlande), die zweite genannte Adresse liegt in einem Industriegebiet in Leuven/Vuren (Niederlande), auf dem laut Google Maps eine Spedition beheimatet ist.“

Dementi KGaA:

“Hierzu stellen wir fest: Die GOAL Sports Agency (GSA) betreut den Spieler Joel Zwarts bereits seit dem Jahr 2022. Sie unterstützte ihn auch bereits im letzten Jahr bei seiner Ausleihe an ADO Den Haag.
Die Firmenadresse der Agentur lautet Gaanweg 33, 4214 KA Vuren in den Niederlanden. Hier befindet sich, ausweislich der Website, auch das Büro des Geschäftsführers.
Auch seitens der Spieler sowie der betreuenden Agenturen liegen uns Erklärungen vor, die bestätigen, dass die Zusammenarbeit mit der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sowie der Geschäftsführung als auch dem Trainer in jeglicher Hinsicht reibungslos und vor allem seriös ablief. Die Kommunikation bezüglich der Spielertransfers erfolgte stets höflich und professionell. Alle Beteiligten waren mit der Umsetzung sehr zufrieden.”

Stellungnahme sechzger.de:

Diese Feststellung nehmen wir zur Kenntnis. Sie widerspricht in keinem Punkt den Darstellungen im Artikel.

Wunsch nach einer zügigen Personalentscheidung

Rückwirkend betrachtet müssen wir eingestehen, dass eine vorherige Kontaktaufnahme der genannten Personen für eine Stellungnahme durch die Redaktion nicht erfolgte. Diese Möglichkeit wurde Marc-Nicolai Pfeifer, wie er auf dem Fantalk auch noch einmal ansprach, nicht gegeben. Wir bitten dies zu entschuldigen und werden dieses Prozedere in Zukunft selbstverständlich berücksichtigen.

Abschließend hofft die Redaktion, dass der Artikel dazu beiträgt, dass die beschriebenen Sachverhalte in der Zukunft in Verbindung mit dem TSV 1860 München oder seinem Umfeld nicht mehr auftreten. Wie von der Süddeutschen Zeitung unabhängig bestätigt wurde, schädigt dieses Vorgehen das Ansehen unserer Löwen. Das möchten wir verhindern – und plädieren deshalb für die zeitnahe Einstellung eines Sportdirektors, Sportlichen Leiters oder einem Geschäftsführer Sport.

Des Weiteren begrüßen wir ausdrücklich, dass von der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA interne Untersuchungen durchgeführt wurden, um sicherzustellen, dass innerhalb des Unternehmens sauber gearbeitet wurde und wird.
Uns liegt eine saubere Zusammenarbeit und das Wohl des TSV 1860 München genauso am Herzen wie der KGaA. Dies wurde in dem bereits erwähnten, offenen Gespräch mit Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer deutlich, wofür wir uns noch einmal bedanken.

Die Redaktion von sechzger.de im Oktober 2023