Nach dem 0:4 in Karlsruhe und dem 2:4 gegen die TSG Hoffenheim verloren die B-Junioren der Löwen gestern Nachmittag auch ihre dritte Bundesliga-Partie der laufenden Saison. Gegen den FC Bayern setzte es für die U17 des TSV 1860 eine bittere 1:4-Niederlage.
TSV 1860 U17 unterliegt dem FC Bayern
Eine knappe halbe Stunde lang hielten die Junglöwen auf dem Campus des Serienmeistes gut mit, ehe Can Paylan und Yll Gashi per Doppelschlag (29./30.) für die 2:0-Führung des FC Bayern sorgten. Kurz vor der Pause aber keimte nochmal Hoffnung im Lager der Löwen auf. Zunächst flog FCB-Keeper Leon Klanac mit Rot vom Platz (44.), anschließend verkürzte Mustafa Tekin per Freistoß auf 2:1.
1860 war nun am Drücker, brachte sich jedoch durch einen katastrophalen Fehler im Spielaufbau um den Lohn der Arbeit. Yll Gashi bedankte sich und stellte in der 57. Minute den alten Vorsprung wieder her. Roko Mijatovic sorgte in der 82. Minute gar noch für den 4:1-Endstand.
Der gestrige Feiertag stand bei sechzger.de ganz im Zeichen des dritten Pflichtspiels gegen den TSV Aindling. Die Partie verlief aus weiß-blauer Sicht sehr erfreulich und der TSV 1860 München steht damit im Toto-Pokal Achtelfinale. Nicht so gute Nachrichten gab es gestern dagegen von der U17.
TSV 1860 siegt in Aindling und zieht in das Achtelfinale ein
Nur knapp daneben lag Thomas Schlüter mit seinem Tipp vor der gestrigen Partie beim Landesligisten TSV Aindling. Ein Tor mehr war es am Ende, das die Löwen erzielten. Insgesamt war es ein souveräner Auftritt und ein nie gefährdeter Sieg. sechzger.de berichtete sowohl im Liveticker als auch mit einem Spielbericht von der 2.Runde im Toto-Pokal.
Statement von Jacobacci zum Sieg und dem Debüt von Zwarts
Trainer Maurizio Jacobacci zeigte sich nach der Vorstellung mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Auf der Homepage des TSV 1860 ist ein kurzes Statement von dem 60-Jährigen zu finden. Erfreut zeigte er sich darüber, dass sein Team das Spiel von Anfang an ernst genommen habe und die Spieler konditionell gut aufgestellt sind. Ein wenig monieren musste er die Chancenverwertung im zweiten Durchgang.
Neuzugang Joel Zwarts steuerte zwar eine Vorlage bei, war aber laut Jacobacci noch zu wenig in das Löwen-Spiel integriert. Das lag am gestrigen Tage aber auch viel am Gegner so der Schweizer, wodurch der Neuzugang aus Regensburg seine Stärken noch nicht komplett ausspielen konnte. Einige Ansätze sahen aber durchaus vielversprechend aus. Ob Zwarts am Samstag in Duisburg (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) in der Startaufstellung steht, wollte Jacobacci noch nicht bestätigen: “Wir werden ihm noch die Zeit geben, sich gut vorzubereiten.”
Nächster Gegner voraussichtlich die DJK Hain
Nach dem Sieg in Aindling steht der TSV 1860 München nun im Toto-Pokal Achtelfinale, das im September ausgetragen wird. Fast alle Teilnehmer stehen bereits fest, heute abend bestreiten der FC Deisenhofen und der FV Illertissen die letzte Zweitrunden-Partie. Auch wenn die Auslosung für das Achtelfinale erst am kommenden Dienstag stattfindet, steht der nächste Gegner des TSV 1860 München schon so gut wie fest. Die DJK Hain hat es als letzter Kreissieger in die Runde der letzten 16 geschafft und darf sich damit den Gegner aussuchen. Auch wenn die weiteren bayerischen Drittligisten ebenfalls in der nächsten Runde stehen: die Wahl der Unterfranken dürfte wohl auf die Löwen fallen. Bis nach Hain sind es München aus 350 Kilometer, womit die Löwenfans sich wieder auf eine weitere Fahrt gefasst machen müssen.
U17 verliert das Derby
Nicht so schöne Nachrichten gab es dagegen am gestrigen Mittag von der U17 des TSV 1860 München. Trotz dem Freistoßtreffer von Mustafa Tekin reichte es im Derby auf fremdem Geläuf nicht für etwas Zählbares. Mit 1:4 gewannen die Roten vor 650 Zuschauern das Spiel. Die B-Jugend startet also mit drei Niederlagen in die neue Bundesliga-Saison und ist damit aktuell Tabellenletzter.
AHD Sitzberger ist neuer Hauptförderer der Herrenmannschaften des e.V.
Das Unternehmen AHD Sitzberger GmbH ist schon lange als Unterstützer des TSV 1860 München bekannt. Nun wurde das Engagement bei den Löwen noch einmal ausgebaut. Ab der kommenden Spielzeit, die am Wochenende beginnt, prankt das Firmenlogo auch auf der Brust der Herrenmannschaften des e.V. Der Münchner Wochenanzeiger, bisheriger Sponsor auf der Brust, bleibt den Mannschaften aber erhalten und wechselt auf den Rücken.
News aus der 3.Liga
MSV Duisburg nimmt Alexander Esswein unter Vertrag
Mit einem namhaften Neuzugang hat der MSV Duisburg vor dem Spiel gegen den TSV 1860 München die Kaderplanungen vorerst abgeschlossen. Alexander Esswein hat bei den Zebras für zwei Jahre unterschrieben. Der 33-Jährige bringt es auf 196 Spiele in der Bundesliga (u.a. für Augsburg, Nürnberg und Stuttgart) sowie 80 Partien in der 2.Bundesliga für den SV Sandhausen, wo er zuletzt unter Vertrag stand. Insgesamt bringt es Esswein auf knapp 100 Scorerpunkte in 383 Pflichtspielen. Am Samstag könnte er gegen die Löwen direkt sein Debüt für Duisburg feiern.
Ganz anders als beim Erstrunden-Match in Stockheim präsentierten sich die Löwen in der zweiten Runde des Toto-Pokals beim TSV Aindling. Die Begegnung war schon zur Mitte der ersten Hälfte beim Stand von 3:0 für den Drittligisten entschieden. Die Sechzger präsentierten sich souverän, hatten das Spiel jederzeit im Griff und ließen stets zum richtigen Zeitpunkt die Tore folgen. Am Ende gewann der TSV 1860 verdient mit 6:0 (4:0).
Souveräne Sechzger siegen sicher
Schon bei der Bekanntgabe der Aufstellung war klar, was die Gäste vorhatten: sicher eine Runde weiterzukommen. Mit Verlaat, Lang, Frey, Zejnullahu und Neuzugang Zwarts standen mindestens fünf Stammelf-Anwärter in der Startelf. Aus der zweiten Reihe erhielten Richter, Ludwig, Ouro-Tagba, Cocic, Bonja und Sulejmani Spielzeit.
Souveräne Sechzger agierten von Beginn an konzentriert und nahmen das Spiel auch gleich in die Hand.
Lang bringt die Löwen in Front
In der Anfangsviertelstunde konnten die Hausherren ihren Kasten noch mit Glück und Geschick sauber halten. Doch der TSV 1860 zeigte sich abgeklärt und ging durch einen Kopfballtreffer von Niki Lang in Führung. Wenige Minuten später legte Zwarts ab zu Cocic, der auf 2:0 stellte und damit den kampfstarken Hausherren den Wind früh aus den Segeln nahm. Nach einer halben Stunde traf dann Sulejmani mit einem überlegten Abschluss aus 15 Metern zum 3:0. Den Schlusspunkt des ersten Durchgangs setzte Zejnullahu, der einen Freistoß in den Maschen versenkte.
Löwen bleiben auch nach der Pause am Drücker
Auch im zweiten Durchgang blieben die Löwen am Drücker. Da war bereits Lakenmacher für Zwarts im Spiel, der einen guten ersten Eindruck hinterließ. Zudem kam Kloss für Verlaat in die Partie. Den fünften Treffer markierte dann wiederum Sulejmani nach einem Steilpass, der sich auf der rechten Seite durchtankte, den Keeper verlud und zum 5:0 ins leere Gehäuse einschob. Nach einer Stunde kamen Greilinger und Sür für Zejnullahu und Sulejmani ins Spiel, die für drei der fünf Treffer verantwortlich waren.
Sechzig lässt nichts anbrennen
Auch nach den zahlreichen Wechseln, nach 65 Minuten kam noch Tarnat für Lang zu seinem Einsatz, hatten die Löwen das Spiel jederzeit in der Hand. Eine echte Torchance von Aindling musste Richter nicht abwehren, auch wenn es in der letzten Viertelstunde auch das eine oder andere Mal brenzlig wurde. Auf der anderen Seite wurde ein Schuss von Ouro-Tagba in letzter Sekunde geblockt. Wenig später verpasste Sür den Abstauber vor dem leeren Tor und verzog im Abschluss. Dann scheiterte Lakenmacher am Pfosten. Den Schlusspunkt setzte Cocic nach feinem Doppelpass mit Bonga zum 6:0-Endstand.
Mit den vergebenen Chancen im zweiten Durchgang werden die Löwen in Anbetracht des klaren Erfolgs ganz gut leben können. Schließlich wartet bereits am Samstag das nächste Drittligamatch in Duisburg.
In Runde drei wartet wohl die DJK Hain
In der dritten Runde, die im September ausgespielt wird, wartet nun wohl die DJK Hain, sofern man als letzter verbliebener Kreis-Sieger die Löwen als Wunschgegner wählt. Aber davon ist in Anbetracht von rund 3.000 Zuschauern beim Zweitrundenmatch in Aindling fast auszugehen.
Herzlich willkommen zum Liveticker in der 2.Runde des Toto-Pokals der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV Aindling und dem TSV 1860 München!
Nach dem Saisonauftakt gegen den 1.FC 1922 Stockheim und Waldhof Mannheim treffen die Löwen heute nach der pokalbedingten Pause auf den TSV Aindling. Die Gastgeber gehen nach dem Aufstieg im Sommer in der Landesliga Südwest an den Start. Dort holten sie in sechs Spielen bislang sieben Punkte. Die Löwen wollen heute natürlich den Einzug in die nächste Runde schaffen.
Es fehlen: Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Michael Glück (OP an der Hand), Phillipp Steinhart (Bänderverletzung), Tim Rieder (Aufbautraining), Leroy Kwadwo (Gelb-Rot-Sperre)
Diesen Löwen droht eine Sperre
Fehlanzeige.
Wo könnt ihr das Spiel TSV Aindling – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?
Die Gastgeber freuen sich auf zahlreiche Zuschauer und infolgedessen hohe Einnahmen für die Vereinskasse. Bis zu 4.000 Fans werden heute abend in Aindling erwartet. Einige wenige Stehplatzkarten sowie eventuell nicht abgeholte Tickets sind an der Tageskasse erhältlich.
Die Fans des TSV 1860 München müssen deswegen aber nicht auf die Partie verzichten. Löwen-TV überträgt im kostenlosen Livestream. Begleitet wird die 2.Runde im Toto-Pokal von den Kommentatoren Rainer Kmeth und Gilbert Kalb.
Bereits gestern hatten wir Euch von Thomas Schlüter berichtet, der 1997 vom TSV Aindling zu den Amateuren des TSV 1860 wechselte, später jedoch unter Werner Lorant sogar zu einem Bundesliga-Einsatz kam. Wir haben den damaligen Innenverteidiger, der heute als Arzt am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie München Süd praktiziert, um seinen Ergebnistipp gebeten.
Schlüter tippt auf klaren Löwen-Sieg in Aindling
Durch seine berufliche Laufbahn ist Dr. med. Thomas Schlüter zwar inzwischen verständlicherweise nicht mehr ganz so tief in der Fußballszene verwurzelt, verfolgt die Löwen jedoch weiterhin und “leidet jede Saison ein bisserl mit”. Beim Duell seiner beiden Ex-Vereine sieht er den TSV 1860 klar im Vorteil:
“5:0 für Sechzig (oder höher…)”
Damit könnten wir doch bestens leben, oder?
Elf Saisontore als Innenverteidiger
Im Sommer 1997 wechselte Thomas Schlüter vom damaligen Bayernligisten TSV Aindling an die Grünwalder Straße und verstärkte die Abwehr der Amateure. In seiner Premierensaison in der Regionalliga Süd überzeugte Schlüter jedoch nicht nur defensiv, sondern entpuppte sich auch offensiv als Waffe. Als Innenverteidiger erzielte der 1,91 Meter große Schlüter grandiose elf Saisontore – die meisten davon per Kopf nach Standardsituationen.
Insgesamt kam Schlüter bei den Amateuren zu 122 Einsätzen in der damals drittklassigen Regionalliga, ehe er 2001 zum TSV Aindling zurückkehrte. Sein einziges Bundesligaspiel für den TSV 1860 absolvierte er am 15.11.1998, als er in der 77. Minute für Bernd Hobsch eingewechselt wurde, um die 2:1-Führung beim SC Freiburg über die Runden zu bringen.
Nach seine aktiven Karriere kehrte er noch einmal an die Grünwalder Straße zurück und war von 2013 bis 2015 als Mannschaftsarzt für den TSV 1860 II tätig.
Obwohl der TSV Aindling und der TSV 1860 in den vergangenen Jahrzehnten des Öfteren aufeinandertrafen, ist der Verein aus dem schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg für viele Löwenfans ziemlich unbekannt. Wir versuchen, Euch den heutigen Pokalgegner etwas näher zu bringen.
TSV Aindling – der Pokalgegner der Löwen im Portrait
Zum zweiten Mal treffen die 1. Mannschaften des TSV 1860 und des TSV Aindling heute Abend in einem Pflichtspiel aufeinander. Das erste Treffen fand im Jahr 1984 unter dem Dach statt, als die Aindlinger unsere Löwen bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft in Nördlingen mit 4:2 besiegten. Deutlich mehr – und teilweise sehr hitzige – Duelle lieferten sich die Amateure der Löwen mit dem TSV Aindling. Vor allem im Stadion am Schüsselhauser Kreuz ging es oft heiß her, wobei es neben verbalen Auseinandersetzungen durchaus auch mal handgreiflich wurde.
Obwohl in dieser Region Bayerns per se viele Löwenfans anzutreffen sind, wurden die Amateure des TSV 1860 gerade gegen Ende des letzten Jahrhunderts meist unfreundlich begrüßt, Provokationen waren an der Tagesordnung. Die stets sehr prominent angebrachte FC Bayern-Fahne im Innenraum geriet da schnell zur Randerscheinung. Viel schlimmer waren damals eigentlich die Ordner, die, statt zu beschwichtigen, weiter Öl ins Feuer gossen und in einer Tour provozierten.
Regelmäßige Testspiele gegen die 1860 Amateure
Aber das ist lange her und natürlich hoffen wir sehr, dass heute alles ruhig bleibt und die Löwen auf dem Platz schnell dafür sorgen, dass auf den Rängen bei den Gastgebern schnell Ruhe einkehren wird.
Das Paradoxe war ja bereits damals, dass sich die beiden Vereine auf Funktionärsebene erstaunlich gut verstanden und trotz aller Probleme auf den Rängen fast in jeder Winterpause ein Testspiel zwischen dem TSV Aindling und dem TSV 1860 München II terminiert wurde.
Die Amateure des TSV 1860 waren regelmäßiger Gast in Aindling
Zweimalige Teilnahme am DFB-Pokal
Sportlich gesehen erlebte der TSV Aindling seine beste Zeit von 1996 bis 2013, als der Verein durchgehend in der Bayernliga aktiv war und diese in der Saison 2008/09 gar als Tabellenzweiter abschloss.
Die beiden bedeutendsten Tage der Vereinsgeschichte stellen vermutlich die Spiele in der DFB-Pokal-Hauptrunde dar, für die man sich 2003 und 2004 qualifizierte. Im August 2003 unterlag Aindling gegen den FC Schalke 04 0:3, ein Jahr später scheiterte man gegen Hertha BSC knapp mit 0:1.
Zwischenzeitlicher Verlust der Gemeinnützigkeit
Während die Aindlinger sportlich lange Zeit also sehr stabil unterwegs waren, geriet der Verein wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten in die Schlagzeilen. So fand beim TSV Aindling Ende 2011 eine Razzia wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelten statt. Der Vorwurf: Der Klub soll dem Finanzamt sozialversicherungspflichtige Abgaben vorenthalten haben oder dieses in Unkenntnis darüber gelassen haben.
Der folgende Prozess endete im Juni 2016 mit Bewährungsstrafen gegen vier Vereinsfunktionäre. Ein aufgrund der Unklarheit über die Höhe der zu leistenden Nachzahlungen am 17. August 2015 gestellter vorläufiger Insolvenzantrag konnte rechtzeitig vor Beginn der Saison 2016/17 zurückgezogen werden. Der TSV Aindling durfte infolge dessen weiterhin in der Landesliga antreten. Zwischenzeitlich war dem Verein im Februar 2012 jedoch sogar die Gemeinnützigkeit aberkannt worden.
Zurück in der Landesliga
2018 folgte dann dennoch der Abstieg in die Bezirksliga, wo man sich seitdem allerdings stets unter den ersten Sieben platzieren konnte. In der letzten Saison gelang dem TSV Aindling als Meister der Bezirksliga Schwaben Nord dann die Rückkehr in die Landesliga Süd. Dort stehen die Mannen vom Schüsselhauser Kreuz nach sechs Spieltagen auf Platz 12. Am Wochenende besiegte das Team von (Spieler-)Trainer Christian Adrianowytsch den VfB Durach mit 1:0.
Bekanntester Akteur des TSV Aindling, von dem einst auch die späteren Bundesligaspieler Bernd Meier und Thomas Schlüter nach Giesing wechselten, ist heutzutage vermutlich Dominic Robinson. Der Abwehrspieler war in seiner Karriere bereits in der Regionalliga für den FC Memmingen, den TSV Rain und den FV Illertissen am Ball.
Heute ist Mariä Himmelfahrt und die meisten von uns müssen heute nicht arbeiten. Das gilt nicht für die Profis des TSV 1860 München, die heute um 17:00h im Toto-Pokal in Aindling antreten müssen.
Vorschau zum Toto-Pokal-Spiel in Aindling
Durch den Feiertag ist der Anpfiff zum Spiel der zweiten Runde im Toto-Pokal um 17:00h in Aindling wohl für die meisten Löwenfans machbar. Alles Wichtige für diejenigen, die ins 4.000 Zuschauer fassende Stadion am Schlüsselhauser Kreuz fahren, haben wir in den Faninfos für Euch zusammengefasst. Eine Vorstellung des Gegners findet Ihr ab 8:30h bei uns. Der Expertentipp kommt dann im Laufe des Vormittags von einem Spieler, der für beide Seiten die Schuhe geschnürt hat. Ab dem Nachmittag läuft für Euch natürlich auch wieder der sechzger.de Liveticker und Löwen-TV überträgt natürlich auch live und in voller Länge. Möglichereise gibt es ja das Debüt des heißersehnten Neuners Joel Zwarts im Löwentrikot zu bestaunen. Lassen wir uns überraschen.
Ergebnisse der Löwenteams vom Wochenende
Die älteren Jugendmannschaften des TSV 1860 konnten am vergangenen Wochenende leider keine Erfolge feiern. Die U17 unterlag der TSG Hoffenheim mit 2:4. Die U19 verlor zum Bundesliga-Auftakt beim KSC mit 2:0. Die U17 spielt heute um 13:00h auf dem Campus eines anderen Münchner Vereins. Rein zeitlich kann man es danach noch pünktlich nach Aindling schaffen, nur so als kleiner Tipp. Auch die dritte und vierte Mannschaft kassierten Niederlagen in Testspielen. Einen verdienten Erfolg konnte wenigstens die U21 gegen Dachau 1865 feiern. Trainer Frank Schmöller zeigte sich danach hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und lobte die Zusammenarbeit mit Maurizio Jacobacci im Interview mit sechzger.de.
Sechzger.de Talk 119 mit Reinhard Friedl
Vielen Löwenfans ist Reinhard Friedl ein Bergriff, denn er analysiert seit Jahren die Bilanzen der KGaA und anderer Gesellschaften im Konstrukt 1860. Nun war der Finanzexperte bei Jan im Talk zu Gast und erklärt die Bilanzen der KGaA der letzten Jahren. Außerdem hält er mit seiner Meinung zur Zukunft der KGaA nicht hinter dem Berg. Ein sehr interessanter Talk, nicht nur für Finanzexperten! Den Talk findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:
Vor zwei Jahren gelang es dem TSV 1860 München selbst, Darmstadt 98 in der ersten Runde aus dem Pokal zu werfen. Nun standen mit Tom Kretzschmar, Felix Weber (sogar als Kapitän) und Fanol Perdedaj drei Ex-Löwen in der Startaufstellung des FC Homburg, der die Lilien gestern mit 3:0 besiegen konnte. Mit Ivan Knezevic saß ein vierter Ex-Löwe beim Regionalligisten auf der Bank. Herzlichen Glückwunsch ins Saarland an die ehemaligen Löwen!
Maxi Wittek zum VfL Bochum
Ein “Absolvent” des NLZ an der Grünwalder Straße kehrt in die Bundesliga zurück: Maxi Wittek wechselt zum VfL Bochum. Der linke Verteidiger spielte die letzten drei Jahre bei Vitesse Arnheim in der ersten holländischen Liga. Vorher spielte Maxi Wittek bei Greuther Fürth, wohin er 2017 von den Löwen gewechselt war.
Der nächste Löwegegener muss muss einige Monate auf Niklas Kölle verzichten. Der 23-Jährige musste nach seiner Schulterverletzung operiert werden und wird damit gegen Sechzig natürlich auch nicht mit von der Partie sein.
SV Waldhof: Last-Minute Transfer möglich
Die Kurpfälzer verpflichteten nach Saisonbeginn noch drei Spieler. Die Offensivspieler Charles-Jesaja Herrmann und Kelvin Arase stießen von KV Kortrijk bzw. dem KSC zum SVW. Mit Jonas Albenas von AJ Auxerre B konnten die Mannheimer noch einen Innenverteidiger unter Vertrag nehmen. Dennoch schielen die Waldhöfer noch auf den Transfermarkt: Der SVW sei “handlungsfähig”, falls sich noch eine spannende Option auf dem Spielermarkt ergibt.
Sechzger.de ist ebenfalls handlungsfähig. Und zwar ab heute Nachmittag, wenn wir Euch im Liveticker aus Aindling vom Toto-Pokal-Spiel der Löwen berichten. Habt bis dahin einen schönen Feiertag!
Nach der Pause am Wochenende geht es morgen für die Löwen mit dem nächsten Spiel weiter. Im Toto-Pokal steht dem TSV 1860 München in der 2.Runde der TSV Aindling gegenüber, sechzger.de hat vorab die wichtigsten Faninformationen zusammengefasst.
Faninformationen TSV Aindling – TSV 1860 München
Als einer der wenigen Kreissieger schaffte es der Landesligist TSV Aindling, der in der letzten Spielzeit noch in der Bezirksliga antrat, in die zweite Runde des bayerischen Toto-Pokals. Als die Schwaben dann bei der Auslosung frühzeitig gezogen wurde, fiel die Wahl schnell auf den TSV 1860 München. Knapp 100 Kilometer müssen die Löwenfans morgen auf sich nehmen, wenn sie live im Stadion am Schüsselhauser Kreuz dabei sein wollen. Für alle mitreisenden Anhänger gibt es im Folgenden die wichtigsten Faninformationen zur Begegnung beim TSV Aindling.
Tickets
4.000 Zuschauer passen maximal in die Spielstätte der Gastgeber. Bis 15:00 Uhr können hinterlegte Karten noch vor Ort abgeholt werden. Ab 15:15 Uhr gehen die nicht-abgeholten Karten in den freien Verkauf an der Tageskasse. Zudem sind ab 15 Uhr noch restliche Stehplatzkarten erhältlich. Der TSV Aindling erhofft sich gegen die Löwen natürlich ein ausverkauftes Haus.
Anreise mit dem PKW
Deutlich kürzer als beim vergangenen Spiel in Stockheim wird die Anreise für den TSV 1860 sein. Die Adresse des Stadions lautet wie folgt: Schüsselhauser Weg 10, 86447 Aindling. Die Gastgeber haben auf ihrer Homepage eine interaktive Karte eingerichtet. Auf dieser sind nicht nur Details im Stadion zu erkennen, sondern auch die verschiedenen Parkplatzmöglichkeiten ausgewiesen. Beachtet werden sollten vor Ort auch zwei Sperrungen: zum einen der Zieglerweg in Aindling (Rettungsweg), zum anderen die Staatsstraße 2035 zwischen dem Augsburger Flughafen und dem Affinger Ortsteil Mühlhausen.
Hinweise zum Stadionbesuch
Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, los geht es dann bekanntlich zwei Stunden später. Auch an dieser Stelle sei noch einmal auf die interaktive Karte verwiesen, die die Orientierung im und um das Stadion erleichtern soll.
Livestream und Liveticker
LöwenTV überträgt die Begegnung live und kostenlos. Moderiert wird das Spiel wie auch in Stockheim von Pressesprecher Rainer Kmeth und Felix Hiller (Leiter der Fanabteilung).
Natürlich ist auch sechzger.de wieder vor Ort und tickert die Partie. Außerdem gibt es zahlreiche Impressionen von der Anreise und aus dem Stadion am Schüsselhauser Kreuz.
Im Toto-Pokal treffen die Löwen morgen auf den Landesligisten TSV Aindling. In der Bundesliga-Historie des TSV 1860 gab es zwei Spieler, die zuvor das Trikot der Mannen vom Schüsselhauser Kreuz trugen. Der leider viel zu früh verstorbene Bernd Meier dürfte allen ein Begriff sein, aber könnt Ihr Euch auch an Thomas Schlüter erinnern?
Bernd Meier – vom TSV Aindling zum TSV 1860
Erst kürzlich jährte sich der Todestag des 2012 im Alter von 40 Jahren verstorbenen Bernd Meier. Seine Karriere beim TSV 1860, die ihn sogar bis in den Kader der A-Nationalmannschaft befördert hatte, fand am 11. April 1998 ihr jähes Ende. Nachdem er Carsten Jancker im Derby gegen die Seitenstraßler den Ball unfreiwillig vors leere Tor gelegt hatte, wurde er von Trainer Werner Lorant in der Folge nie wieder aufgeboten.
Im Jahr 2000 wechselte Meier zum LR Ahlen, später stand er noch in Gladbach und Dortmund unter Vertrag. Der Torhüter war 1993 vom TSV Aindling an die Grünwalder Straße gewechselt und machte sich nicht zuletzt als Elfmeter-Killer einen Namen. Insgesamt bestritt Bernd Meier 94 Bundesligaspiele und 85 Partien in der 2. Liga.
13 Bundesliga-Minuten bei 1860 für Thomas Schlüter
Nicht ganz so bekannt ist hingegen Thomas Schlüter. Kein Wunder, denn er stand in der Bundesliga lediglich 13 Minuten auf dem Platz. Am 15.11.1998 wurde der kopfballstarke Verteidiger beim 2:1-Sieg der Löwen beim SC Freiburg eingewechselt, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Schlüter wechselte zu einer Zeit aus Aindling zu den Amateuren des TSV 1860, als die Rivalität der beiden Vereine und ihrer Fans ihren Höhepunkt hatte. Sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen ging es regelmäßig rund und Handgreiflichkeiten waren keine Seltenheit.
Erst Mittelfinger, dann Turm in der Schlacht
Gerne mal mittendrin: Thomas Schlüter, der den TSV Aindling zumeist als Kapitän aufs Feld führte. Beim Pokalspiel der Amateure gegen die Gäste aus dem Landkreis Aichach-Friedberg erzielten die Gäste kurz vor Schluss das 1:2, Schlüter grüßte daraufhin die Löwenfans in der Stehhalle mit dem Mittelfinger. Wenige Wochen später wechselte er zum TSV 1860…
Eine seiner ersten Handlungen: Er lud ein paar bekannte Köpfe aus der damaligen Amateure-Szene zu einem Gespräch ein und entschuldigte sich aufrichtig für die Aktion. Vergeben, vergessen und in der Folge war Schlüter oft der Turm in der Schlacht für die Löwen!
Zu einem Bundesligaspiel und 122 Einsätzen (13 Tore) in der Regionalliga kam Schlüter, der neben der Fußball-Karriere bereits Medizin studierte. Heute praktiziert der inzwischen 51-jährige Dr. med. Thomas Schlüter am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie München Süd.
Dank des spielfreien Wochenendes aus Sicht des TSV 1860 München dreht sich die neueste Ausgabe des sechzger.de Talks vor allem um ein Thema fernab des grünen Rasens. Mit Gast Reinhard Friedl bespricht Jan alles rund um die Bilanzen des TSV 1860 München. Sind die Löwen ein Fass ohne Boden?
Vorstellung des Gastes Reinhard Friedl
Die neue Nummer 9 ist mit Joel Zwarts endlich gefunden, das erste Heimspiel gegen Waldhof Mannheim konnte der TSV 1860 gewinnen. Die Stimmung könnte also durchaus schlechter sein. Über den Saisonauftakt spricht Jan zum Einstieg kurz mit seinem Gast Reinhard, der unter anderem für das Löwenmagazin bereits den ein oder anderen Beitrag geschrieben hat. Er ist außerdem Teil des Lauf- und Walkingrudels sowie der Unternehmer für Sechzig. Auch auf die Beteiligung an diesen beiden Organisationen des Gastes wird zu Beginn von Folge 119 ein Blick geworfen.
Die Bilanzen des TSV 1860
Weniger um das aktuelle Geschehen an der Grünwalder Straße, als vielmehr um die Bilanzen des TSV 1860 München aus finanzieller Sicht geht es in der neuesten Ausgabe. Ende Juli wurden die Zahlen für die Saison 2021/22 veröffentlicht. Bekanntlich sehen diese bei den Löwen alles andere als rosig aus. Unter anderem weist der TSV 1860 ein großes, negatives Eigenkapital auf. Die Konsequenz daraus: alle zwei Jahre muss eine Fortführungsprognose erstellt und genehmigt werden. Alle Mittel darüber hinaus müssen intern genehmigt werden – Transfers können also wie in der aktuellen Spielzeit erst mit Verzögerung realisiert werden. Auch bei der möglichen Verpflichtung von Horst Heldt sorgte dieser Umstand dafür, dass der 53-Jährige schlussendlich absagte.
Diesen und viele weiteren Aspekte wie den Auszug aus der Allianz Arena, den Konsolidierungskurs oder die Umwandlung in Genussscheine bespricht Jan mit seinem Gast in der aktuellen Ausgabe. Auf den Fanshop oder anders gesagt die Merchandising GmbH wird abschließend ebenfalls ein Blick geworfen.
Ausgearbeitete Daten von Reinhard
Wie im Talk angesprochen stellt Reinhard seine Daten, auf dessen Basis er sich seine Meinung gebildet hat, gerne zur Verfügung:
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren: