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U19 Bundesliga: TSV 1860 siegt bei SpVgg Greuther Fürth

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Klose Noah TSV 1860 U19

Noah Klose war aufgrund seines Tores der Mann des Tages beim 1:0-Auswärtssieg der U19 des TSV 1860 bei der SpVgg Greuther Fürth. Der Sohn des erfolgreichsten Torschützen der deutschen Nationalmannschaft traf kurz vor der Pause und bescherte den Löwen drei Auswärtspunkte in der U19 Bundesliga.

TSV 1860 klettert in U19 Bundesliga

Gegen die Kleeblättler taten sich die Löwen 90 Minuten lang schwer, hatten aber das bessere Ende doch auf ihrer Seite. Hinten stand die Null, vorne traf Noah Klose (siehe Titelbild) in der 45. Minute per Elfmeter-Nachschuss zum 0:1-Endstand. Dass die Elf von Jonas Schittenhelm bis dahin schon ein halbes Dutzend hochkarätiger Chance hat liegen lassen, steht auf einem anderen Blatt Papier…

In der Tabelle kletterte der TSV 1860 durch den Auswärtsdreier auf Platz 5 und überholte mit 15 Punkten somit die SpVgg Greuther Fürth (14 Pkt.). Spitzenreiter ist Eintracht Frankfurt mit bereits 19 Zählern.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

U17 Bundesliga: TSV 1860 punktet bei Jahn Regensburg

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Jahn Regensburg U17 TSV 1860

Zweimal zurückgelegen, zweimal ausgeglichen – die U17 des TSV 1860 holte am Samstag bei Jahn Regensburg einen Punkt und liegt nach dem 2:2 auf Platz 11 der Bundesliga-Tabelle.

TSV 1860 U17 punktet in Regensburg

Nach einer torlosen ersten Halbzeit bekamen die 75 Zuschauer im Sportpark am Kaulbachweg nach dem Seitenwechsel doch noch vier Treffer zu sehen. Zunächst durften die Gastgeber jubeln, als Mubin Limkowski zum 1:0 für den Jahn traf (53.). Die Junglöwen aber schlugen zurück und in der 58. Minute war es Bienvenue Kawele, der zum Ausgleich für die Hirschnagl-Elf einnetzte.

Die Freude währte jedoch nur kurz, denn nur zwei Zeigerumdrehungen später führte Regensburg nach dem Treffer von Joel Lehmeier erneut. Sechzig aber kämpfte und belohnte sich für das Engagement mit dem Tor zum 2:2-Endstand durch Emre Erdogan (75.).

Foto: A. Loibl

Heimsieg gegen Freiburg: Löwen feiern wichtigen Dreier

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Heimsieg gegen Freiburg: Löwen feiern wichtigen Dreier
Heimsieg gegen Freiburg: Löwen feiern wichtigen Dreier

Bestes Spätsommerwetter herrschte Ende Oktober zum Heimspiel der Löwen gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg. Schon in den Stunden vor dem Spiel genossen die Fans in und rund um Giesing noch einmal den weiß-blauen Himmel und die Sonne in den zahlreichen Biergärten. Punkt 14:00 Uhr stand dann das Heimspiel gegen den SC Freiburg II im Terminkalender. Bereits vor dem Anpfiff herrschte beste Stimmung im natürlich ausverkauften schönsten Stadion der Welt. Und auch nach dem Spiel wurde kräftig gefeiert, nämlich der wichtige 2:0-Heimsieg der Löwen gegen Freiburg.

Kwadwo zurück in der Startelf

Bei den Hausherren stand erneut Richter für den verletzten Hiller im Tor. In der Verteidigung nahm der wiedergenesene Kwadwo seinen angestammten Platz in der Startelf ein. Starke agierte mit Rieder auf der Sechs. Zudem begannen Zejnullahu und Guttau, Vrenezi musste also erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Bereits nach fünf Minuten sah Kurt die erste gelbe Karte der Partie, gezückt von der Hauptschiedsrichterin Fabienne Michl. Die Löwen bekamen das Spiel immer besser in den Griff und nach 16 Minuten hieß es erstmals: Toooooor für Sechzig München. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel hatte Trainer Maurizio Jacobacci noch angekündigt, dass man bei den Ecken immer näher an einen Torerfolg komme und prompt klappte es: Ecke von rechts, Kopfballverlängerung von Zwarts und Kwadwo versenkte das Leder über den Rücken eines Freiburgers per Kopf zum 1:0 in den Maschen.

Prächtige Stimmung nach Kwadwos Führungstreffer

Nach dem 1:0 sorgten die Löwen-Fans weiterhin für prächtige Stimmung im Grünwalder Stadion und die Hausherren hatten auch auf dem Rasen alles im Griff. Die Freiburger mussten sich nach dem frühen Rückstand erst einmal sammeln. In der 29. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten Chance, die knapp am kurzen Pfosten vorbei ins Toraus ging. Nach 35 Minuten hatten die Löwen dann Glück, dass der Ball nach einer Freiburger Ecke von Starkes Kopf an der Querlatte des eigenen Kastens landete. Schröter hatte kurz vor der Pause noch das 2:0 auf dem Fuß, doch der Ball landete über dem Kasten, sodass es mit dem leistungsgerechten 1:0 für den TSV 1860 in die Katakomben ging.

Keine Wechsel zur Pause

Nach einer ordentlichen Halbzeit hatte Jacobacci, abgesehen von der frühen Gelben Karte gegen Kurt, im Grunde keinen Anlass zu wechseln und so kamen die Löwen erwartungsgemäß auch unverändert aus der Kabine. Die Hausherren begannen offensiv schwungvoll und Schröter grätschte nur knapp am zweiten Treffer vorbei. Ganz vier Minuten dauerte es im zweiten Durchgang bis das 2:0 fiel. Dieses mal durch eine sehenswerte Kombination über links, einen Flachpass in die Box und einen sicheren Abschluss von Zejnullahu.

Heimsieg gegen Freiburg: Löwen legen früh nach

Der Treffer zum 2:0 gab den Heimsichen natürlich Sicherheit und Räume, da Freiburg nun mehr Risko gehen musste. Die Gäste kamen auch immer wieder zu offensiven Aktionen, doch die Defensive um den bärenstarken Verlaat ließ nichts Zwingendes zu und wenn der Ball aufs Tor kam, dann war Richter stets zur Stelle. Nach 66 Minuten kam bei den Löwen Lakenmacher für Zwarts in die Partie, der sich wieder engagiert gezeigt hatte, dieses Mal aber ohne Torerfolg blieb. Dafür prüfte Rieder SC-Keeper Uphoff mit einem platzierten Fernschuss. Bereits 20 Minuten vor Ende waren die Zeichen deutlich auf Heimsieg gestellt.

Löwen feiern wichtigen Dreier

Die Gäste waren in der Schlussphase zwar bemüht. Wirklich in Gefahr geriet der Löwensieg aber nicht mehr. Die Löwen attackierten die Breisgauer früh und zwangen diese so immer wieder zu langen Bällen, die zumeist abgefangen wurden. “Oh Sechzig München” schallte es schon eine Viertelstunde vor dem Ende durchs schönste Stadion der Welt, dann kam Vrenezi für Schröter aufs Feld. So lief die Uhr nach und nach herunter, die Fans feierten auf den Rängen. Die Freiburger bissen sich an der Löwen-Defensive die Zähne aus und die Sechzger konterten. Frey, Lang und Sulejmani durften noch ein paar Minuten ran für Starke, Kurt und Zejnullahu. Dann konnten die Löwen feiern: den hochverdienten und sehr wichtigen 2:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg II.

Liveticker: TSV 1860 München – SC Freiburg II (12.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 münchen sc freiburg II

Herzlich willkommen zum Liveticker am 12.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SC Freiburg II!

In den vergangenen drei Spielen gelang den Löwen ein mickriger Treffer – das zwischenzeitliche 1:0 beim Remis in Münster. Heute empfängt der TSV 1860 mit dem SC Freiburg II ein Team, das man in den letzten beiden Spielzeiten im Grünwalder Stadion bezwingen konnte. Gelingt der Elf von Maurizio Jacobacci heute wieder ein Heimsieg?

 

Aufstellung:
Richter – Kurt, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger – Starke, Rieder – Schröter (77. Vrenezi), Zejnullahu, Guttau – Zwarts (66. Lakenmacher)

Bank:
Schmid (TW), Lang, Vrenezi, Lakenmacher, Sulejmani, Ludewig, Glück, Steinhart, Frey

Tore:
1:0 Johansson (16., Eigentor), 2:0 Zejnullahu (49.)

Gelbe Karten:
Kurt – Rüdlin

Die Personalsituation

Es fehlen:
Marco Hiller (Knieverletzung), Niklas Tarnat (Gelbsperre), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle beim SC Freiburg II:
Niklas Sauter (Knieverletzung), Drew Murray (nicht spielberechtigt), Oskar Wiklöf (Oberschenkelverletzung), Ji-han Lee (Muskelverletzung), Alessio Besio (Knie-OP)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Niklas Lang und Albion Vrenezi haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie einmal zuschauen. Darüber hinaus stehen Leroy Kwadwo, Julian Guttau und Jesper Verlaat bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SC Freiburg II außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie fast schon gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – SC Freiburg II

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Tsv 1860 München Sc Freiburg II

Endlich wieder Fußball auf Giesings Höhen – die Löwen empfangen die Zweitvertretung aus dem Breisgau und möchten nach zwei sieglosen Partien endlich mal wieder drei Punkte auf der Habenseite verbuchen. In seinen Wirtshaus Weisheiten erklärt Euch Bernd Winninger, was den TSV 1860 gegen den SC Freiburg II erwartet und wie man die Elf von Trainer Thomas Stamm womöglich knacken kann.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – SC Freiburg II

Wer sind die Schlüsselspieler der Gäste, auf wen müssen die Löwen besonders aufpassen und wo sind Schwachpunkte bei den Freiburgern? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL analysiert Bernd Winninger, mit welchem System der SC Freiburg II bevorzugt agiert und welche taktischen Kniffe sich Thomas Stamm zurechtlegt.

Löwenrunde: Gegen Freiburg offensiver agieren

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Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund
Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund

Am Samstag empfängt der TSV 1860 München um 14:00 Uhr den SC Freiburg II an der Grünwalder Straße. Bei der Löwenrunde kündigte Trainer Maurizio Jacobacci an, man werde “offensiver agieren”. Personell wird es im Vergleich zum Spiel in Münster die eine oder andere Umstellung geben. Kwadwo nimmt nach seiner Verletzung wieder seinen angestammlten Platz in der Innenverteidigung ein. Zwischen den Pfosten wird nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Hiller erneut Richter stehen. Als Backup ist Schmid mit auf der Bank. Auch Lakenmacher schaffte dieses Mal wieder den Sprung in den Kader. Nicht mit dabei ist hingegen der gelb-gesperrte Tarnat.

Chancen besser verwerten als zuletzt

Jacobacci fordert von seinem Team: “Wir müssen die Chancen besser nutzen, die wir kriegen. Wir haben genug Möglichkeiten, um die Tore zu machen”. Der Coach erwartet von seinen Kicker, dass sie “besser und zielstrebiger nach vorne” spielen. “Wir müssen dem Spieler mit dem Ball mehr Möglichkeiten bieten. Es ist viel Laufbereitschaft nötig, auch wenn wir den Ball haben”, sagte Jacobacci weiter.

Einige Umstellungen beim Gegner erwartet

Auf Rückfrage von sechzger.de, wie er gegen auf dem Flügel sehr starke Gäste zum Erfolg kommen wolle sagte Jacobacci mit einem Schmuzeln auf den Lippen: “Dann müssen wir über die Mitte kommen”. Freiburg sei eine junge und laufstarke Mannschaft. “Sie pressen hoch an und verschieben auf die Ballseite, das gibt uns die Möglichkeit, über die andere Seite zu kommen”, erklärte Jacobacci. Der eine oder andere Flügelwechsel darf also durchaus erwartet werden. Er erwartet bei den Breisgauern im Vergleich zu deren letzten Spiel in Lübeck (1:0-Sieg für Freiburg) vier bis fünf Umstellungen in der Startelf. “Bei U-Mannschaften ist es schwierig sich einzustellen, sie haben keine klare Stammelf. Freiburg hat sich im Vergleich zum Saisonstart stabilisiert”, sagte der Schweizer.

Uphoff im Tor der Gäste?

Jacobacci vermutet, dass bei den Gästen Uphoff im Tor stehen könnte, der aus der Region komme. “Vielleicht ist sogar seine Familie im Stadion, das ist eine hohe Motivation für jeden Spieler”, erklärte Jacobacci. Im Rückblick auf das Münster-Spiel sprach er von einem “ärgerlichen Gegentor, denn wir haben in der zweiten Halbzeit aus dem Spiel heraus nichts zugelassen”. Man müsse bei langen Bällen cleverer agieren und die zweiten Bälle erobern. Auch bei eigener Führung sieht er eine Entwicklung bei seinem Team: “Wir haben es oft nicht geschafft zu ernten, was wir gesäht haben. Aber wir sind auf einem guten Weg”, erklärte der Schweizer.

Gegen Freiburg offensiver agieren

Man wolle gegen Freiburg “offensiver agieren” (Jacobacci). “Wir müssen flexibel agieren und denken. Das System verändert sich im Spiel immer wieder und ist nicht schematisch. Wir werden flexibel verteidigen und wollen uns offensiv mehr bewegen, um zu Toren zu kommen”, sagte der Schweizer weiter. Bei Ecken sei man ebenfalls bereits näher an einem Torerfolg und arbeite noch am “Fine-Tuning”.

Entwicklung bei Vrenezi und Zejnullahu

Auf Nachfrage von sechzger.de sagte Jacobacci, er sehe bei Zejnullahu und Vrenezi eine Entwicklung. “Eroll kann das Spiel in die Hand nehmen. Es sollte noch mehr Abschlüsse nehmen. Er hat einen guten Schuss, das habe ich ihm mitgeteilt.”, erläuterte der Schweizer. Auch bei Vrenezi sehe er Fortschritte, wie Jacobacci bestätigte: “Ich bin sehr positiv, dass er auf einem guten Weg ist, wieder der alte Vrenezi zu werden”. Beim Torwartspiel seien die Vorgaben für Richter, die selben wie für Hiller: “Wir wollen wenn möglich hinten rausspielen, er hat die selben Aufgaben wie Marco.”, sagte Jacobacci.

Offensiver zum Heimdreier?

Wie genau das System der Löwen morgen aussehen wird, zeigt sich um 14:00 Uhr im Grünwalder Stadion, das Ziel der Löwen sind natürlich drei Punkte. Das Spiel ist, bis auf einige Tickets im Zweitmarkt, ausverkauft. Wer nicht im Stadion sein kann, der kann das Match natürlich wie gewohnt bei uns im Live-Ticker verfolgen.

Stellungnahme zum Transfersommer beim TSV 1860 München

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Wie angekündigt äußert sich sechzger.de nach der Veröffentlichung einer weiteren Stellungnahme seitens der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu den Inhalten.
Wir tun das in zwei Teilen.

Stellungnahme von sechzger.de zum Transfersommer 2023 beim TSV 1860  –  TEIL 1

Liebe Leserinnen und Leser von sechzger.de, liebe Löwenfans,

die zweite Stellungnahme der KGaA am gestrigen Donnerstag hat die Thematik rund um den Transfersommer 2023 und unseren Artikel vom 20. September wieder in die Öffentlichkeit rücken lassen. Natürlich haben auch wir in der Redaktion diese Stellungnahme gelesen und möchten uns im Folgenden dazu äußern.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die KGaA des TSV 1860 München – wie öffentlich angekündigt und in diversen Medien zu lesen – Ende September rechtliche Schritte gegen sechzger.de in die Wege geleitet hat. Nach wechselseitigem, teilweise anwaltlichem Schriftverkehr gab es vor dem Heimspiel gegen den SC Verl am 30. September ein Treffen zwischen Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, Pressesprecher Rainer Kmeth und zwei Vertretern von sechzger.de an der Grünwalder Straße 114.

Ziel beider Parteien war es, eine außergerichtliche Lösung zu erzielen. Dem guten Gespräch folgte in den Wochen danach ein Schriftwechsel per Email. Den Forderungen, die die KGaA in diesem Schriftwechsel an uns stellte, konnten und wollten wir nicht entsprechen. Wir betonten dabei stets, dass unser Artikel auf schriftlichen Beweisen beruht und diesbezüglich im Falle einer Weiterführung des Rechtsstreits auch Beweis angetreten bzw. der Inhalt an Eides Statt versichert werden könne.

Am gestrigen Donnerstag stellte Marc-Nicolai Pfeifer aus seiner Sicht fest, dass eine Einigung nicht möglich sei und man in den Positionen zur Beilegung des Konflikts zu weit auseinander liege.

Kurz nach dieser Mitteilung erschien die Stellungnahme der KGaA auf der Homepage des TSV 1860 München. Eine Gegendarstellung zu unserem Artikel erkennen wir darin allerdings nicht.

Vielmehr stellt die Stellungnahme eine Ergänzung unseres Artikels dar und es freut uns, dass nach Angaben der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA offensichtlich keine direkten Angestellten des TSV 1860 in die von uns beschriebenen Vorgänge involviert gewesen sein sollen. Dies hatten wir jedoch auch nie behauptet, geschweige denn geschrieben.

Daher lösen die in der Stellungnahme geäußerten Vorwürfe gegen unser Portal bei uns Unverständnis aus. Die Stellungnahme ist gefüllt mit einer Reihe von Annahmen und Interpretationen, welche in unserer Berichterstattung so nicht wiedergegeben wurden.

Unsere grundsätzliche Kritik an der TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA zielte darauf ab, dass nach dem Ausscheiden von Günther Gorenzel kein sportlicher Leiter eingestellt wurde – ein Vakuum im sportlichen Bereich, welches im Übrigen bis zum heutigen Tage Bestand hat. Zudem thematisierten wir – wie es auch die Süddeutsche Zeitung unabhängig bestätigte (was für die KGaA beim Verfassen der Stellungnahme wohl kein berücksichtigungsrelevanter Belang gewesen zu sein scheint)  – dass im Transfersommer eine Reihe von Personen, die nicht direkt der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA unterstellt sind bzw. waren, an den Transferaktivitäten beteiligt waren und auf diese (teils in unredlicher Art und Weise) eingewirkt haben.

Wir sind der Überzeugung, dass die Präsenz einer offiziell bestellten Persönlichkeit in der Sportverantwortung beim TSV 1860 etwaigen Hintergrundaktivitäten vorgebeugt oder diese eingestellt hätte – zum Wohle und Vorteil der Löwen.

Es ging uns nicht darum, dass ein Angestellter der KGaA an den beschriebenen fragwürdigen Umständen direkt beteiligt war.

Da sechzger.de in der Stellungnahme der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA indirekt der Lüge bezichtigt wird, sehen wir uns veranlasst, in einem zweiten Teil die Stellungnahme der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA unserem Artikel ausführlich gegenüberzustellen und anhand der Widersprüche zwischen Artikel und KGaA-Interpretation die im Raum stehenden Vorwürfe gegen sechzger.de zu entkräften. Dies wird in den kommenden Tagen in einem zweiten Artikel zum Thema erfolgen.

 

 

TSV 1860 – SC Freiburg II, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München gegen die U23 des SC Freiburg. Die sehr junge Mannschaft der Freiburger muss einen riesigen Umbruch verkraften. Was dürfen wir am Samstag vom Nachwuchs des SCF erwarten?

TSV 1860 München – SC Freiburg II, gegen die zweite Mannschaft der Breisgauer sieht die Bilanz für die Sechzger sehr positiv aus. Drei von vier Pflichtspielen konnten bisher gewonnen werden, nur einmal verloren die Löwen.

Fünfzehn Abgängen bei Freiburgs Nachwuchself stehen einundzwanzig Neuzugänge gegenüber. Am schwersten dürfte der Abgang von Keeper Noah Atubolu zur ersten Mannschaft der Breisgauer wiegen, aber auch Vincent Vermeijs, Tore werden beim SCF II bisher schmerzlich vermisst.

Das alles ist jedoch Vergangenheit. Was zählt ist das Hier und Jetzt. Und da kommt der SCF II diese Saison nur sehr schwer in Tritt. Mit nur zwei Siegen, und zwei Unentschieden in den bisherigen Spielen stottert der Motor der Südbadener vor allem was die Offensive betrifft sehr stark.

Thomas Stamm, Trainer des SC Freiburg II, setzt nach wie vor auf Systeme die gegen den Ball mit Viererkette agieren, das wird sich vermutlich auch gegen den TSV 1860 am Samstag nicht ändern. Von der Systematik her oft unterschiedlich aufgestellt ist der offensive Plan allerdings immer, so wie man das von Freiburg generell kennt, technisch hochwertiger Fußball mit Kombinationsspiel im Mittelfeld und hohem Druck auf die gegnerische Box nach Eindringen ins letzte Drittel.

Bisher kamen die Freiburger in ihren zehn Spielen mit fünf verschiedenen Systemen auf den Platz am häufigsten im 4-3-3. Ein Versuch gegen Ingolstadt mit Dreierkette zu agieren ging gehörig schief. Nach vier Gegentoren in diesem Spiel kehrte Stamm wieder auf die Viererkette zurück.

Der SC Freiburg kommt zudem sehr ausgeruht zum TSV 1860 nach München. Vergangenes Wochenende hatte der SCF II wegen der Abstellung von Mika Baur zum Jugend-Nationalteam spielfrei.

Ein herber Schlag ist der Ausfall des Keepers Niklas Sauter wegen einer Knieverletzung die er sich in den Schlussminuten gegen Lübeck zuzog.

Statistische Werte des SCF II

  • Ballbesitz 57% (Platz 3)
  • Passgenauigkeit 82%
  • defensive Zweikampfquote 65%
  • Flankengenauigkeit 33%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,66

Wie spielt Freiburg II?

Mit welchem System wir am Samstag rechnen müssen ist aufgrund der Variabilität der Breisgauer schwer vorherzusagen. Nachdem allerdings beide Siege des SCF im 4-1-4-1 erkämpft wurden, kann ich mir vorstellen, dass Thomas Stamm auch gegen Sechzig dieses System wählt.

Durch die komfortablen Möglichkeiten, aus diesem System heraus, je nach Spielsituation angepasst sowohl nach vorne als auch nach hinten unterschiedlich verschieben zu können, ist der SC Freiburg II, dessen Offensive ähnlich schwächelt wie die des TSV 1860 München, damit vermutlich, vor allem was das Spiel nach vorne betrifft am schwersten auszurechnen.

Bei Ballbesitz

Hat Freiburg den Ball im Positionsspiel, so verschiebt die Viererkette meist über die linke Seite asymmetrisch nach vorn, je nach Situation zeigt Freiburg auch dann und wann die sogenannte dynamische Dreierkette bei der beide Außenverteidiger ins Mittelfeld verschieben und dafür der tiefe Sechser in die Abwehrkette abkippt.

Beim Freiburger Nachwuchs setzt man klar auf Kombinationsspiel. Den Ball laufen lassen, kurze Kombinationen im Zentrum, wenn überhaupt, dann erst spät auf die Flügel wechseln, bzw. falls über Außen eröffnet wird, möglichst früh wieder zurück in die Halbräume oder das Zentrum und von dort aus Druck auf die Box ausüben ist das Credo der Freiburger U23.

Dass Freiburg obwohl sie den dritthöchsten Ballbesitz der Liga verzeichnen bisher die viertwenigsten Flanken schlägt ist Beleg dafür, dass das Spiel im Zentrum deutlich bevorzugt wird.

Generell ist für die Freiburger vor allem das Spiel im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor problematisch. Oft ungenau, fahrig, mit verzweifelten Einzelaktionen durchsetzt die selten zu Ballkontakten in der Box führen, hat Freiburg hier ein starkes Manko zu verzeichnen.

Zuspiele in die Box haben die Freiburger im Schnitt diese Saison ähnlich viele wie ihre Gegner. Der Erfolg dieser Zuspiele liegt allerdings um 21 Prozent unter dem der Gegner. Das führt bisher dazu, dass Freiburg die Mannschaft mit den im Schnitt wenigsten Schüssen pro Spiel ist. Erschwerend kommt hinzu, dass knapp die Hälfte dieser Schüsse von außerhalb der Box abgesetzt werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Freiburg bis ins letzte Drittel des Gegners hinein grundsätzlich ein gutes Spiel zeigt, aber dort dann Ideen und Durchschlagskraft sowie Passgenauigkeit zu wünschen übrig lassen.

Gegen den Ball

Ist der Gegner in Ballbesitz, zieht sich Freiburg schnell und diszipliniert zurück. Hohes Pressing wird im Normalfall nur dann eingesetzt wenn der SCF II in Rückstand gerät.

Die Pressing-Linie setzen die Breisgauer bisher meist mittig in der gegnerischen Spielfeldhälfte, die Defensivlinie wird dieser angepasst auf mittlerem bis leicht hohem Niveau aufgestellt um im Mittelfeld nicht zu viel Platz zu lassen.

Schafft es der Gegner sich nach Überspielen der Pressinglinie bis ins letzte Drittel der Freiburger durchzukämpfen, erwartet ihn dort eine 4-5 Formation vor der Freiburger Box.

Aufgrund der durch die Jugend der Freiburger Elf fehlenden Erfahrung und Abgeklärtheit sehen wir nach erfolgreichen Abwehrmanövern anstatt ruhigem Aufbau, knapp 30% häufiger als bei deren bisherigen Gegnern, sogenannte Befreiungsschläge.

Grundsätzlich sind die jungen Breisgauer gegen den Ball allerdings weder zimperlich noch zurückhaltend. Man könnte aufgrund des hohen Ballbesitzes der Nachwuchstruppe ja grundsätzlich vermuten, dass a) wenig Zweikämpfe geführt würden, und b) auch die abgefangenen Pässe deutlich niedrigere Zahlen aufweisen als die der Gegner im Schnitt. Dem ist allerdings absolut nicht so. Bei den Zweikämpfen gegen den Ball kommt Freiburg im Schnitt auf die gleiche Anzahl wie ihre Gegner und bei den abgefangenen Pässen stehen nur um knapp dreizehn Prozent weniger auf dem Konto als bei deren bisherigen Kontrahenten. Das entspricht exakt dem Wert den Freiburg seinen Gegnern gegenüber beim Ballbesitz im Schnitt im Vorteil ist.

Wie kann man Freiburg knacken?

Bei Ballbesitz

Wichtig wird es sein vor allem im Zentrum präsent zu sein. Die eigenen Flanken deckt Freiburg durch die permanente ballnahe Doppelbesetzung dort gut ab. Ballfern rücken die Freiburger Mittelfeldaußen gern auf die Halbposition ein um auch das Zentrum eng und schwer bespielbar zu machen.

Schnelle Kombinationen mit hoher Präzision vor allem im letzten Drittel und bei der Penetration der Box, Doppelpassspiel, das Mitaufrücken mindestens eines defensiven Mittelfeldakteurs und eines defensiven Außenspielers wird nötig sein um die, für gelungene Kombinationen, ausschlaggebende Überzahl herzustellen, wird essentiell sein.

Gegen den Ball

Genau wie in der Offensive ist gegen den SC Freiburg für den TSV 1860 München auch für die Defensive eine starke Zentrale wichtig. Freiburg kommt im letzten Drittel gern über die Halbpositionen oder durch die Mitte.

Die defensivtaktische Herangehensweise der letzten Spiele sollte somit auch gegen Freiburg fruchten.

Stärken und Schwächen des 4-1-4-1

Stärken

Die Stärken des 4-1-4-1-Systems sind sowohl gegen den Ball als auch in der Offensive Mannigfaltig.

Gegen den Ball

Mit zwei Viererketten gegen den Ball zu spielen, macht die Räume für den Gegner meist sehr eng. Dadurch entsteht ein eng gestricktes Netzwerk in dem sich die Spieler gegen den Ball gegenseitig breit absichern können. Die zwei Viererketten ermöglichen gute Orientierung für Spieler, vor allem während Spielsituationen in denen gemeinschaftliches Handeln vonnöten ist. Beim Verschieben zum Beispiel machen sich diese guten Orientierungsmöglichkeiten positiv bemerkbar.

Eine weitere Stärke ist die fast perfekte Raumaufteilung, welche gegen den Ball die meisten Spielfeldbereiche abgedeckt. Speziell die kompakte Verbindung zwischen Abwehr und Mittelfeld führt oft zu Vorteilen gegen den Ball und somit zur häufigen Eroberung zweiter Bälle, um danach mit gleich mehreren Anspielmöglichkeiten einen schlecht ausrechenbaren Gegenangriff zu starten.

Weil das System auch in der Breite kompakt gegen den Ball ist, hat man überall auf dem Feld rasch Zugriff auf den ballführenden Gegenspieler. Im 4-1-4-1 wird andauernd die moderne Maxime verfolgt, dass der ballnächste Spieler permanent Druck gegen den Ball ausübt. Hohes Pressing regiert diese Formation im Normalfall.

Eine spezielle Rolle im 4-1-4-1 nimmt der defensive Mittelfeldspieler ein. Er muss durch sein Stellungsspiel a) Pässe des Gegners zwischen den Ketten ins letzte Drittel verhindern, oder abfangen und b) dafür sorgen, dass die Viererkette möglichst lange auf einer Linie verteidigen kann. Falls es nötig wird, dass ein Innenverteidiger herausrückt, muss er in die Abwehrkette abkippen.  Wenn der Gegner über außen kommt kann der Sechser obendrein, indem er in die Kette abkippt, den Außenverteidiger absichern.

Bei Ballbesitz

In der Offensive beruht die Stärke des Systems 4-1-4-1 wie weiter oben schon beschrieben in der Flexibilität durch Verschiebungen in der zweiten Kette. Dass man “on the fly” auf verschiedene Offensivsysteme verschieben kann ist ein großer Vorteil dieser Grundaufstellung. Wenn man technisch versierte, schnelle, torgefährliche, intelligente Mittelfeldspieler, oder Stürmer die als falsche Neun, hängende Spitze, Schattenstürmer oder Raumdeuter ins Mittelfeld abkippen können hat, gibt es vermutlich kein System, das sich so schwer ausrechenbar zeigt wie dieses.

Schwächen

Bei Ballbesitz

Vor allem der Solostürmer kann eine Schwäche sein, wenn die Mittelfeldspieler sowohl außen als auch im Zentrum, ihre offensiven Aufgaben nicht gut genug ausführen. Daher kann es vorkommen, dass der solitäre Stürmer zu sehr isoliert wird und ohne Bindung zum Spiel agiert. Wer sich mit Taktik nicht auskennt (was keine Schande ist) wird dann beim Stürmer die Schuld suchen. Dass es aber an einer Fehlinterpretation der Position seiner Mitspieler liegt wird oft nicht erkannt.

Wenn jedoch ein bis zwei Mittelfeldspieler, situativ immer wieder nach vorne schieben und selbst Torgefahr ausstrahlen, hat man auch mit nur einem Stürmer im System ausreichend Manpower im der vordersten Linie.

Gegen den Ball

Wenn der Sechser gegen den Ball nicht immer voll konzentriert zu Werke geht, oder auch bei Kontergegenstößen nach Standards, oder wenn das Pressing schlampig ausgeführt wird, sind auch in der defensive Schwachstellen vorhanden die ein Gegner aufdecken und ausnutzen kann.

Da das Spiel im 4-1-4-1 sehr von den Offensivqualitäten und der Ballsicherheit der Flügelverteidiger abhängt, besteht logischerweise, falls einer dieser Spieler im Vorwärtsgang den Ball verliert, immer die Gefahr, dass sich, wenn der Sechser dann verschieben muss, im Zentrum vor der Viererkette Lücken im Raum ergeben, die vom Gegner erfolgreich ausgenutzt werden könnten.

Schlüsselspieler

Tor

Vermutlich wird der 22-jährige Sebastian Hornung (#44) für den verletzten Stammkeeper Sauter im Tor stehen. Da ich zu ihm keinerlei aktuelles Videomaterial zur Verfügung habe, kann ich seine Stärken und Schwächen leider nur anhand den bei seinem vorigen Verein VFB Stuttgart II aufgeführten statistischen Werten einschätzen. Mit 1,82 Metern Körpergröße ist Hornung wahrlich kein Riese im Tor. Es stehen allerdings rein statistisch gesehen gute Werte für ihn bei den für die Strafraumbeherrschung wichtigen Kriterien. Auch seine Reflexe scheinen ein gutes Niveau zu haben. Eher schlecht sieht es dagegen bei den Werten im Eins-gegen-Eins aus. Grundsätzlich kassiert er zwar mehr Tore als er sollte. Die Diskrepanz zwischen dem xCG Wert und den tatsächlich kassierten Toren pro Spiel ist jedoch so gering, dass das vernachlässigbar ist.

Abwehr

Der vom FC Schaffhausen zu den Breisgauern gewechselte Serge Müller (13) glänzt mit einer Zweikampfquote von 75%. Obendrein ist er ein sehr schneller und auch kopfballstarker Verteidiger. Für die Eröffnung ist allerdings meistens sein Nebenmann Bichsel, zuständig.

Mittelfeld

Julian Stark (#11), ist der wohl wichtigste Spieler der Freiburger im Mittelfeld. Der Allrounder in der Zentrale hat sowohl offensive als auch defensive Qualitäten. Er ist durchaus dribbelstark aber nicht unbedingt der schnellste Spieler auf seiner Position. Allerdings zeigen seine bisherigen Leistungen sein gutes Auge für sich entwickelnde Spielsituationen. Sein gutes Timing und die hohe Präzision bei Pässen in der Offensive sind für einen Spieler seines Alters sensationell. Er ist allerdings kein Spieler der häufig in der direkten Vorbereitung eines Abschlusses glänzt. Er lenkt das Spiel nach vorne aus dem Zentrum.

Sturm

Maximilian Breunig (#29) zählt auch zum erweiterten Kader der Bundesligamannschaft. Er hat mit je zwei Treffern in fünf Spielen die beste Quote. Mit sehr schussgenau agierende  Breunig ist der gefährlichste Mann beim SCF. Aber auch Rechtsaußen Ryan Johansson (28) verschafft bei 67% Schussgenauigkeit den gegnerischen Torhütern viel Arbeit.

Fazit

Statistisch gesehen, sollte es für den TSV 1860 München gegen den SC Freiburg II mit einem selbst erzielten Treffer zu mindestens einem Punkt reichen.

Nichtsdestotrotz erwarte ich gegen die momentan noch schwächelnden Freiburger, trotz deren Achtungserfolg auswärts gegen Lübeck vor zwei Wochen, in einem Heimspiel einen Sieg.

Ich hoffe auf eine, auch in der Offensive, mutig auftretende Mannschaft. Zentral darf man diesmal keine Lücken nach vorne reißen lassen. Wenn man konsequent aber dosiert aus der Defensive mit nach vorne schiebt und gegen den Ball stets konzentriert spielt und bis zum Umfallen kämpft, beißt, kratzt bleiben die drei Punkte in Giesing.

Was ich nicht sehen möchte sind wieder große Abstände zwischen den Sechsern und der Offensive im Mittelfeld. Diese haben ja in den letzten Spielen immer wieder dafür gesorgt, dass die Löwen bei Ballbesitz im letzten Drittel des Gegners unterbesetzt und somit leicht zu verteidigen waren.

Gegen Freiburg muss man überall auf dem Platz mit Dominanz und Vehemenz zeigen, wer der Herr im Haus ist.

So könnte Freiburg beginnen

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 – SC Freiburg II: Ergebnistipp Erik Tallig

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Erik Tallig TSV 1860

Im März erlitt Erik Tallig im Training an der Grünwalder Straße einen Kreuzbandriss, sein Vertrag wurde nach Ablauf im Sommer nicht verlängert. Seitdem schuftet der 23-Jährige für sein Comeback. Heute tippt Tallig für uns das Ergebnis der Partie des TSV 1860 gegen den SC Freiburg II.

Erik Tallig tippt auf Heimsieg der Löwen

Auch nach seinem Abschied von den Löwen blieb Erik Tallig in München und arbeitet hart an seinem Comeback. Den TSV 1860 hat er dabei natürlich nicht aus den Augen verloren und ist optimistich, was das Heimspiel gegen den SC Freiburg II betrifft.

“Ich tippe auf ein 2:1 für die Löwen!
Tore: Guttau & Zwarts”

Dann schauen wir mal, ob Julian Guttau gegen seine Ex-Kollegen einnetzen kann…

Im Dezember wieder einsatzbereit

Seine gesamte Jugend verbrachte Erik Tallig in Chemnitz, wurde lange beim dortigen FC ausgebildet. Mit 20 Jahren folgte der nächste Karriereschritt mit dem Wechsel nach München. Er unterschrieb einen Vertrag beim TSV 1860, bei dem er in 102 Spielen zum Einsatz kam. Sieben Tore sowie 12 Vorlagen steuerte der Mittelfeldspieler bei. Anfang März verletzte sich der 23-Jährige dann aber schwer im Training und zog sich einen Kreuzbandriss zu. Folglich fiel er seitdem aus und bestritt keine weiteren Spiele mehr für die Löwen. So konnte er auch keine weiteren Argumente für eine mögliche Vertragsverlängerung sammeln. Tallig selber wäre gerne geblieben wie er in einem Interview im Februar bestätigte.

Wie er sechzger.de mitteilte, sei er bereit, im November wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen und im Dezember auch wieder im Spielbetrieb auf dem Platz stehen. Bleibt die Frage, bei welchem Verein das sein wird…

Titelbild: Oliver Rabuser

TSV 1860 veröffentlicht Stellungnahme zum Transfersommer

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Die KGaA des TSV 1860 München hat knapp einen Monat nach dem Artikel “Transferphase Sommer 2023: Kritik an Marc-Nicolai Pfeifer?” mit einer weiteren Stellungnahme reagiert.

TSV 1860 reagiert auf Artikel von sechzger.de

Einen Tag vor dem Löwen-Fantalk mit Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA erneut auf den Artikel zum Transfersommer von sechzger.de reagiert und eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin werden diverse Punkte des Artikels aufgegriffen. sechzger.de wird zu den Inhalten demnächst Stellung beziehen.

Die Stellungnahme der TSV 1860 München KGaA im Wortlaut

Am 20. September 2023 erschien auf der Website www.sechzger.de der Artikel „Transferphase Sommer 2023: Kritik an Marc-Nicolai Pfeifer?“. Leider mussten wir feststellen, dass dort sowohl die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA als auch deren Geschäftsführung sowie deren Trainer durch nebulöse Andeutungen in ein falsches Licht gerückt wurden. Insbesondere wird dort ein falsches Bild über die Aktivitäten von TSV 1860 München in der letzten Transferphase vermittelt. Dies möchten wir korrigieren und nachfolgend einige in dem Artikel aufgeworfenen Behauptungen richtigstellen.

Unter anderem hieß es dort:

„Die BILD hat im Interview mit Robert Reisinger zudem spekuliert, dass in der abgelaufenen Transferperiode Max Kothny, ehemaliger Geschäftsführer von Türkgücü München, als Externer bei Spielerverpflichtungen des TSV 1860 aktiv wurde. sechzger.de-Informationen zufolge ist dies korrekt, Reisinger selber gab zu dieser Thematik in besagtem Interview keine Auskunft.“

Hierzu stellen wir fest: Diese Behauptungen sind unwahr.

Herr Kothny war in der vergangenen Transferperiode vom 1. Juli 2023 bis zum 31. August 2023 nicht für den TSV 1860 München bei Spielerverpflichtungen aktiv.

Zudem wurde geschrieben:

„Unabhängig von der Personalie Kothny haben diverse Spielerberater unabhängig voneinander davon berichtet, dass ihre Mandanten bedrängt worden seien, ihre bisherigen Agenturen zu verlassen und zu anderen Beratern wechseln, damit ein Transfer zu den Löwen möglich wäre. Dass dieses Vorgehen für Irritationen sorgte, verwundert nicht. So sollen mindestens drei geplante Transfers nicht zustande gekommen sein, da die betroffenen Spieler sich weigerten, dieser Forderung nachzukommen.“

Hierzu stellen wir fest: Diese Behauptungen sind unwahr.

Vom TSV 1860 München ist kein Spielerberater aufgefordert worden, die Spieler zum Verlassen ihrer bisherigen Agenturen zu oder einem Wechsel ihrer Berater zu drängen. Es sind keine drei geplanten Transfers nicht zustande gekommen, weil Spieler sich weigerten, dieser Forderung nachzukommen.

Es wurde außerdem geschrieben:

„In einem konkreten Fall soll Jacobacci nach der Erstkontaktaufnahme nicht persönlich aktiv, sondern durch einen Mann vertreten worden sein, der sich als Berater des Trainers ausgab. Dieser soll den Spieler unter Druck gesetzt haben und ihm einen sehr engen Zeitrahmen für seine Zusage gesetzt haben. Zudem soll auch hier verlangt worden sein, dass der Spieler seine bisherige Agentur zu verlassen habe. Das Perfide daran war, dass dem Spieler zudem die neue Agentur nahegelegt worden sein soll, um einen Deal möglich zu machen.“

Hierzu stellen wir fest: Diese Behauptungen sind unwahr.

Es gab keine Erstkontaktaufnahme und Unterdrucksetzung gegenüber einem Spieler für den TSV 1860 München durch einen vermeintlichen Berater des Trainers Herr Jacobacci.

Ebenso wurde von dem TSV 1860 München auch in diesem Zusammenhang von keinem Spieler verlangt, seine bisherige Agentur zu verlassen.

Zudem wurde geschrieben:

„So ist beispielsweise bei Leroy Kwadwo auffällig, dass dieser zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift bei der Agentur Roy Sports – Agent Service geführt wurde. Das Besondere daran? Kwadwo war der einzige Spieler bei dieser Agentur, die erst zwei Wochen zuvor erstmals als solche gelistet wurde. Inzwischen wurde sie wieder aufgelöst, der Spieler Leroy Kwadwo steht mittlerweile bei der Agentur Coresport unter Vertrag. Was steckt dahinter? Ist das nur ein Zufall?“

Hierzu stellen wir fest: Die coresport GmbH & Co. KG betreut den Spieler Leroy Kwadwo bereits seit mehreren Jahren. Ein Agenturwechsel lag somit nicht vor.

Zudem wurde geschrieben:

„Stand Zwarts bei seinem Wechsel nach Regensburg noch bei der Agentur LAFOR unter Vertrag und wurde vom ehemaligen niederländischen Nationalspieler Regi Blinker vertreten, so fungierte beim Transfer zum TSV 1860 die Agentur GSA als Berater. Eine Anfrage durch sechzger.de bei Regi Blinker zu den Umständen dieses Wechsels blieb bislang leider unbeantwortet. (…)

Und es wird noch mysteriöser: Eine kurze Recherche ergibt, dass die GSA (Goal-Sports Agency) zwei unterschiedliche Adressen ausweist, die allerdings ebenfalls mehr Fragen aufwerfen als Antworten liefern. Eine Adresse gehört zu einem normalen Wohnhaus in Gorinchem (Niederlande), die zweite genannte Adresse liegt in einem Industriegebiet in Leuven/Vuren (Niederlande), auf dem laut Google Maps eine Spedition beheimatet ist.“

Hierzu stellen wir fest: Die GOAL Sports Agency (GSA) betreut den Spieler Joel Zwarts bereits seit dem Jahr 2022. Sie unterstützte ihn auch bereits im letzten Jahr bei seiner Ausleihe an ADO Den Haag.

Die Firmenadresse der Agentur lautet Gaanweg 33, 4214 KA Vuren in den Niederlanden. Hier befindet sich, ausweislich der Website, auch das Büro des Geschäftsführers.

Auch seitens der Spieler sowie der betreuenden Agenturen liegen uns Erklärungen vor, die bestätigen, dass die Zusammenarbeit mit der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sowie der Geschäftsführung als auch dem Trainer in jeglicher Hinsicht reibungslos und vor allem seriös ablief. Die Kommunikation bezüglich der Spielertransfers erfolgte stets höflich und professionell. Alle Beteiligten waren mit der Umsetzung sehr zufrieden.

Wir hoffen, dass wir den fälschlicherweise erweckten Eindruck hiermit korrigieren konnten.

München, den 19.10.2023

TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA