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Groundhopping Bulgarien: Robert, schaff die Pyro ab!

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Krankheit überwunden, langes Wochenende und bei den Löwen gehts um nichts mehr – die besten Voraussetzungen also, um sich mal wieder auf Tour zu begeben. Ziel meiner Reise sollte Sofia sein, um meiner Leidenschaft Groundhopping endlich den Länderpunkt Bulgarien hinzuzufügen.

Wenn das Fernweh zuschlägt…

Eigentlich war die Reise ja bereits für den Februar angedacht und Nordmazedonien als Destination auserkoren. Dann kam aber eine Lungenentzündung dazwischen und beim neuen Datum spielten tatsächlich alle sechs Erst- und Zweitligisten aus Skopje auswärts. Gut, dann halt woanders hin. Die Wahl fiel schließlich auf Sofia, die Hauptstadt Bulgariens und Heimat zahlreicher bekannter Vereine.

Bereits im Vorfeld bemühte ich mich um ein Ticket für das Spitzenspiel der bulgarischen Liga zwischen Tabellenführer CSKA Sofia und Ludogorets Rasgrad, seines Zeichens Serienmeister und erster Verfolger der Hauptstädter. Doch dazu später mehr…

Auftakt mit U19 und U17

Die Anreise erfolgte bereits am Freitag von Memmingen aus, doch leider zu spät, um noch rechtzeitig zum kleinen Derby zwischen Septemvri und Slavia in Sofia anzukommen. Nach einem sehr unterhaltsamen Abend mit einem in Sofia lebenden Bekannten machte ich am nächsten Morgen zu Fuß auf den Weg Richtung nördlicher Stadtrand, wo Lokomotiv Sofia beheimatet ist.

Nach 1 1/2 Stunden Fußmarsch kam ich am Lokomotiv Stadion an und was soll ich sagen? Ein Traum! Was für ein geiler alter Kasten! Und das Beste: Da ich so früh dran war, standen alle Tore offen und ich konnte von der Laufbahn aus Fotos von den Tribünen schießen.

Vor dem Erstligaspiel standen jedoch noch zwei Jugendkicks auf dem benachbarten Kunstrasen auf dem Programm. Zunächst besiegte die U19 von Loko den Lokalrivalen Konkordia Sofia mit 10:1. Anschließend zog im U17-Duell Pobeda 1945 gegen RD Sport mit 1:6 den Kürzeren.

Groundhopping Bulgarien bei Loko

Dann aber war Erstligafußball angesagt und Mittelfeldteam Lokomotiv Sofia empfing den Tabellenvorletzten FK Hebar 1918. Eigentlich eine klare Angelegenheit und spätestens nach dem 1:0 der Gastgeber schien der Weg zum Heimsieg geebnet. Dabei hatte Loko die Rechnung aber ohne die Gäste gemacht, die kurz vor der Pause ausglichen und am Ende gar mit 4:1 als Sieger vom Platz gingen. Die rund 50 mitgereisten Fans aus der ca. 120 km entfernten Stadt Pasardschik wussten gar nicht, wie ihnen geschieht und feierten das seltene Erfolgserlebnis ausgelassen.

Den äußerst gelungenen Samstag ließ ich mit einem hervorragenden Abendessen in der Innenstadt ausklingen und verzog mich relativ früh ins Bett. Die Nacht davor war doch recht kurz und bierig gewesen…

Groundspotting im Vasil Levski Stadion

Sonntag, Highlight-Tag! Der Fokus lag zunächst aber gar nicht auf Fußball, sondern auf der Free Walking Tour, auf der die Teilnehmer in rund 2 1/2 Stunden diverse Sehenswürdigkeiten besuchen konnten und einige interessante Geschichten zu Land und Leuten zu hören bekamen. Kann ich jedem nur empfehlen! Nach einer ordentlichen Stärkung und einem Abstecher in einen Craft Beer Store führte mich der Weg ins Vasil Levski Stadion, in dem sowohl die Nationalmannschaft, als auch Septemvri und Levski Sofia ihre Heimspiele austragen.

Fast befürchtete ich, an diesem Tag mangels Fußballspiel vor verschlossenen Türen zu stehen, doch ich hatte Glück. Dank einer Leichtathletikveranstaltung für Kinder war das Stadion geöffnet und ich konnte sogar bis zum Spielfeld. Modern ist in dem Bunker quasi gar nix. Wer das Grünwalder Stadion als Ruine bezeichnet, der bekommt in Bulgarien vermutlich Dauer-Schnappatmung.

Plattenbau und schneebedeckte Berge bei Akademik

Nach einer kurzen Pause auf der Tribüne ging es per Pedes zum ersten Spiel des Tages: Akademik – Sofia Sport, 4. bulgarische Liga. Sportlich hielt das genau das, was es versprach. Wahnsinn, was für ein Gebolze… Aber was für ein unfassbares Stadion! 8.000 Menschen passen da theoretisch rein, zu diesem Spiel kamen ca. 60 und die Tribüne ist seit Jahren (vermutlich aus gutem Grund) gesperrt. Spielfeld, Plattenbau, schneebedeckte Berge – ein traumhaftes Panorama!

Auf dem Platz setzten sich die Gastgeber nach Pausenrückstand und in Unterzahl noch mit 2:1 durch, was die paar Ultras tatsächlich noch zu einer Pyro-Einlage bewegte. Wobei: Wenn man ganz ehrlich ist, ist selbst für die Jungs Akademik nur der Zweitverein. Das Herz schlägt für CSKA und genau dahin verabschiedeten sich mit Abpfiff wohl drei Viertel der Zuschauer, darunter auch etliche deutsche Groundhopper.

Nächster Halt: Spitzenspiel

Per Taxi wurde nun also das Balgarska-Armija-Stadion angesteuert, in dem das Spitzenspiel der bulgarischen Liga auf dem Programm stand. Tabellenführer CSKA Sofia empfing Ludogorets Rasgrad, das vor der Partie nur einen Zähler hinter den Tabellenpitze lag.

Der erst 2001 gegründete Verein wurde seit der Saison 2011/12 elf Mal in Folge bulgarischer Meister und zieht in Fankreisen so ziemlich alle Antipathien auf sich. Von Beginn an umkreisen Manipulationsvorwürfe die Grün-Weißen und auch in der laufenden Spielzeit soll es bereits Unregelmäßigkeiten gegeben haben.

Robert, schaff die Pyro ab!

Bereits vor dem Anpfiff gab es eine Choreographie des CSKA-Anhangs, der auch akustisch ordentlich Gas gab. Auf dem Platz hingegen enttäuschten beide Teams vor ausverkauftem Haus (15.000 Zuschauer) und so ging es torlos in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel folgte die erste Pyroshow von CSKA, die eine zehnminütige Unterbrechung zur Folge hatte. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass Robert Reisinger auch Präsident von CSKA Sofia ist. Wie dem auch sei: Robert, schaff die Pyro ab!

Kaum wurde wieder gespielt, war auch schon wieder Schluss. Diesmal hagelte es bei einer Ecke der Gäste Feuerzeuge, Münzen und (volle) Plastikflaschen aus dem CSKA-Block in Richtung Gegner und Linienrichter. Die Konsequenz: Ludogorets verzog sich in die Kabine und auch das Schiedrichtergespann gönnte sich eine Auszeit in den Katakomben.

CSKA verliert gegen Ludogorets

Ob es nochmal weitergehen würde? Beim Stand von 0:0 wäre ein Abbruch und eine Niederlage am grünen Tisch für CSKA natürlich katastrophal gewesen. Nach 20 Minuten Pause wurde die Partie dann aber doch wieder angepfiffen und nur kurze Zeit später gingen die Gäste etwas überraschend mit 1:0 in Führung. Erstmals machten sich auch die rund 70 mitgereisten Fans bemerkbar. 70 Auswärtsfans des Serienmeisters und das beim Duell Erster gegen Zweiter – ein Armutszeugnis!

Leider fiel CSKA in der Folge auf dem Rasen nicht mehr viel ein, nur auf den Rängen blieb es interesant. Wie gerne hätte ich einen ekstatischen Torjubel miterlebt, so aber blieb es beim 0:1, was für die Hauptstädter den Verlust der Tabellenführung bedeutete.

Viel zu spät kam ich auch an diesem Abend wieder ins Bett, nach gut vier Stunden war die Nacht wieder vorbei und am Flughafen traf ich noch auf die Spieler des israelischen Clubs Hapoel Beer Sheva, die tags zuvor in Sofia die Balkan International Basketball League gewonnen hatten.

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea

Sofia – so viel mehr als nur Fußball

Natürlich möchte ich Euch auch ein paar Bilder aus Sofia fernab des Fußballs präsentieren. Solltet Ihr mal ein paar freie Tage haben, dann setzt Euch in den Flieger und ab dafür. Mit Englisch kommt Ihr vor Ort übrigens bestens über die Runden und auch mit Deutsch seid Ihr nicht komplett verloren.

Save the date: Benefizspiel des FC Sternstunden mit zahlreichen Ex-Löwen

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Lauth, Aigner & Co. schnüren die Schuhe für den guten Zweck

Im Rahmen des 75-jährigen Vereinsjubiläums des FC Penzing (zu Hause im Landkreis Landsberg am Lech) findet am Samstag, den 13. Mai 2023, um 18:00 Uhr ein Benefizspiel mit mehreren ehemaligen Spielern des TSV 1860 statt. Hierfür haben sich mit Benny Lauth und Stefan Aigner zwei der bekanntesten Akteure der jüngeren Vereinsgeschichte angekündigt. Neben Jan Mauersberger stehen mit dem einzig wahren „Fußballgott“ Thomas Miller und Andreas Görlitz zwei weitere Ex-Löwen im Kader des FC Sternstunden, die beide als Lokalmatadore im heimatlichen Landkreis auflaufen.

Weitere Prominenz auf dem Rasen

Das Team des FC Sternstunden komplettieren weitere Promis wie Bayern1-Moderator Marcus Fahn und Bob-Weltmeister Manuel Machata. Unter den Anweisungen von Ex-Amateure-Coach und Sportdirektor Florian Hinterberger an der Seitenlinie treffen sie auf die FCP Allstars, bestehend aus ehemaligen Spielern des FC Penzing und weiterer örtlicher Prominenz. Moderiert wird die Veranstaltung von FCP-Abteilungsleiter Kristofer Malicki sowie Dominic Wimmer, Radio-Moderator bei TOP FM und zugleich Mitglied im Fan-Club Die Penzinger Löwen. In der Halbzeitpause treten die Cheerleader der Landsberger Starlights auf, außerdem spricht Geschäftsführer Florian Babel über „seine“ Aktion Sternstunden.

Erlös für die Sternstunden

Der Erlös des Benefizspiels geht zu 100% an die Hilfsprojekte zugunsten bedürftiger Kinder. Natürlich kann man den Sternstunden e.V. auch unabhängig davon unterstützen. Infos dazu finden sich unter www.sternstunden.de.

Programm der Feierlichkeiten zum Download

Bereits im Vorfeld des Sternstunden-Spiels bietet der „Sporttag“ des FC Penzing weitere Highlights, u. a. ein hochkarätiges Beachvolleyball Show-Match sowie das Bundesliga-Heimspiel der Abteilung Stockschützen. Detaillierte Informationen zum Programm der vom 11.-14. Mai dauernden Feierlichkeiten gibt es unter www.75-jahre-fcp.de/downloads.


Wir danken unserem Leser Andreas Kandler für diesen Gastbeitrag

1860 am Wochenende: U17 in Sonderspielrunde gegen Hertha

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Wochenendvorschau TSV 1860 Löwen Wochenende Löwinnen NLZ U19 U17 U21 Dritte Vierte Futsal

Durch den souveränen 5:1-Auswärtssieg beim FC Augsburg am vergangenen Wochenende sicherten sich die B-Junioren der Löwen Platz in ihrer Gruppe der Sonderspielrunde. Damit zog die U17 des TSV 1860 in die A-Liga (Gruppe B) ein und trifft dort am Samstag auf Hertha BSC.

TSV 1860 U17 in Sonderspielrunde gegen Hertha

Zwei Siege und eine Niederlage – so lautete die Bilanz der Junglöwen aus den Duellen gegen den FC Bayern, den FC Augsburg und die SpVgg Unterhaching. Mit sechs Punkten zog Münchens große Liebe eine Runde weiter und trifft nun in der A-Liga auf Hertha BSC (06.05., 15 Uhr, Trainingsgelände), den SV Darmstadt 98 (14.05., 11 Uhr, Trainingsgelände) und die Stuttgarter Kickers (21.05., 14 Uhr, auswärts).

Die U19 der Löwen empfängt am Sonntag um 11 Uhr Hannover 96 an der Grünwalder Straße.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 03.05.

18.45 Uhr: FC Fasanerie-Nord – Senioren C -:-
19.00 Uhr: SV Planegg-Krailling – U15 -:-

Donnerstag, 04.05.

18.00 Uhr: SC Baldham-Vaterstetten U10 – U9 -:-

Freitag, 05.05.

19.30 Uhr: SV Pullach II – Dritte -:-

Samstag, 06.05.

10.30 Uhr: U12 – FC Schwabing U13 -:-
12.30 Uhr: U13 – SpVgg Unterhaching -:-
13.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14 -:-
13.00 Uhr: DJK Don Bosco Bamberg U17 – U16 -:-
14.00 Uhr: Profis – SC Freiburg II -:-
15.00 Uhr: U17 – Hertha BSC -:-
15.00 Uhr: SV Akgüney Spor München – Senioren C -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG Hohenlinden/Forstern -:-
15.00 Uhr: SV Schalding-Heining – U21 -:-
17.00 Uhr: Löwinnen I – SG Achheim/Kirchheim -:-
17.00 Uhr: U11 – TSV 1882 Landsberg U13 -:-

Die U9 nimmt am Samstag an einem Turnier beim ASV Dachau teil.

Sonntag, 07.05.

09.30 Uhr: U11 – SV Hammerschmiede U12 -:-
11.00 Uhr: U19 – Hannover 96 -:-
11.00 Uhr: JFG Grünbachtal U15 – U14 -:-
14.30 Uhr: FC Croatia München – Vierte -:-

Zudem nimmt die U12 an einem Turnier teil und trifft dabei auf die SpVgg Unterhaching und den FC Augsburg. Auch die U9 ist schon wieder im Einsatz. Diesmal treten sie zu einem Turnier bei den Stuttgarter Kickers an.

Freiburg II ausverkauft, Tickets für Essen und Mannheim erhältlich

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Grünwalder Stadion gegen Waldhof Mannheim TSV 1860

Am Samstag empfangen die Löwen den SC Freiburg II im bereits ausverkauften Grünwalder Stadion. Wer unbedingt dabei sein möchte, kann sein Glück noch im Zweitmarkt versuchen. Für die Spiele des TSV 1860 bei Rot-Weiss Essen und zuhause gegen Waldhof Mannheim sind noch Tickets verfügbar.

Tickets für Essen und Mannheim erhältlich

Für das Auswärtsspiel der Löwen an der Hafenstraße am Sonntag, den 14. Mai 2023 (Anpfiff: 13 Uhr) begann der freie Verkauf bereits am gestrigen Mittwoch. Jeder Fan kann im Onlineshop oder im Ticketshop der Löwen an der Grünwalder Straße bis zu zwei Eintrittskarten für die Partie bei Rot-Weiss Essen erwerben.

Heute um 14 Uhr startet auch der Vorverkauf für das letzte Heimspiel des TSV 1860 München in der Saison 2022/2023. Gegner am Freitag, den 19. Mai 2023 (Anpfiff: 19 Uhr) wird der SV Waldhof Mannheim sein. In der ersten Verkaufsphase können ausschließlich Mitglieder des TSV 1860 Tickets erhalten. Pro Bestellung sind maximal zwei Tickets verfügbar.

Sechzig um sieben: Marius Willsch beendet Karriere

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Der TSV 1860 München ist aktuell in schwierigem Fahrwasser. Das Team lässt die Saison austrudeln, die Kaderplanung will nicht voranschreiten und jetzt gibt es noch eine weitere schlechte Nachricht: Marius Willsch beendet seine Karriere.

Marius Willsch beendet Karriere im Sommer

Insgesamt zehn Jahre spielte Marius Willsch für den TSV 1860 München. Seit mehreren Jahren plagt den “Mesch” eine Schambeinverletzung, die den 32-Jährigen nun zur Aufgabe zwingt. Willsch wird nach Saisonende seine Karriere beenden und die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Wir danken Dir für Deinen Einsatz und trinken zwei Flachen Wein auf Dich, Mesch!

1.400 Euro Geldstrafe wegen Pyro in Aue für 1860

Beim Auswärtsspiel in Aue tauchten die Löwenfans den Auswärtsblock zu Anpfiff in grünen und gelben Rauch. Was schön anzusehen war, muss aber nun bezahlt werden. Der DFB verhängte für die Pyro eine Geldstrafe in Höhe von 1.400 Euro für den TSV 1860 München. Sicherlich ein verschmerzbarer Betrag.

Profivertrag für Mason Judge?

U21-Innenverteidiger Mason Judge dürfte sich mehrmals bei Maurizio Jacobacci im Training zeigen. Es scheint so, also ob Günther Gorenzel daran interessiert wäre, den englisch-amerikanischen Doppelstaatsbürger mit einem Profivertrag für die kommende Saison auszustatten. Judge spielt seit der Winterpause 2022 bei den Amas.

Sechzger.de Talk Nr. 105 online

Christian diskutiert im Sechzger.de Talk 105 mit Mane, Flo und Bernd die sang- und klanglose Niederlage in Saarbrücken. Außerdem kommen die vier nicht umhin über Hochprozentiges in Kabine zu sprechen und schauen natürlich auf das nächste Heimspiel gegen den SC Freiburg II voraus. Den Talk gibt’s auf unserem YouTube-Kanal bzw. auf diversen Podcast-Plattformen wie:

News aus der dritten Liga

Saarbrücken verlängert mit Ziehl

“Nichts hält so lange wie ein Provisorium”, ist ein beliebter Spruch unter Technikern. Das gilt wohl auch für das Traineramt bei 1. FC Saarbrücken. Rüdiger Ziehl war nach der Entlassung von Uwe Koschinat eingesprungen und arbeitete in Doppelfunktion als Trainer und Manager. Innerhalb kurzer Zeit sollte damals ein Nachfolger verpflichtet werden. Das klappte nicht und Ziehls Ergebnissse waren so gut, dass man zunächst bis Saisonende an ihm festhalten wollte. Nun entschied man sich in Saarbrücken, den Vertrag mit Ziehl in Doppelfunktion zu verlängern. Die Laufzeit ist nicht bekannt.

Zwickau akzeptiert DFB-Urteil

Nach der vielbeachteten Bierdusche für Schiri Winter beim Spiel Zwickau-Essen sprach der DFB Rot-Weiß Essen einen 2:0 Sieg am grünen Tisch zu. Zwickau ließ nun die Einspruchsfrist verstreichen, womit das Urteil rechtskräftig ist. Als Tabellenletzter mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer war es das wohl erstmal mit der dritten Liga in Zwickau.

Pyro-Strafen für Osnabrück und Essen

Neben 1860 müssen auch der VfL Osnabrück und Rot-Weiß Essen für Pyro-Vergehen ihrer Fans zahlen. Osnabrück muss 19.600 Euro für das Abbrennen von “mindestens 56 pyrotechnischen Gegenständen” beim Auswärtsspiel in zahlen. Die Essener ihrerseits sind für ihre Pyro-Show in Saarbrücken mit 15.770 Euro dabei.

Damit seid Ihr auf Ballhöhe, was den TSV 1860 München und die dritte Liga angeht. Alles Wichtige erfahrt Ihr wie immer bei sechzger.de.

Marius Willsch gibt Karriereende bekannt

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Marius Willsch TSV 1860

Zehn Jahre hielt Marius Willsch seine Knochen für den TSV 1860 hin, nun gab der 32-Jährige nach einer hartnäckigen Schambeinverletzung sein Karriereende mit Ablauf der Saison bekannt. Nach Stefan Lex ist Willsch bereits der zweite Ur-Löwe, der seine Laufbahn im Sommer beendet.

Marius Willsch gibt Karriereende bekannt

Im Alter von 16 Jahren wechselte der gebürtige Passauer 2007 von Wacker Burghausen an die Grünwalder Straße. Fünf Jahre lang war er zunächst in der Jugend und später für die Amateure am Ball, ehe er zur SpVgg Unterhaching weiterzog. Über die Stationen 1. FC Saarbrücken und FC Schweinfurt 05 kehrte Marius Willsch im Sommer 2018 zum TSV 1860 zurück.

“Für mich war das Finanzielle nicht entscheidend, auch nicht bei der Verlängerung 2020. Ich habe mich hier immer wahnsinnig wohlgefühlt. Schlussendlich schließt sich ein Kreis. (…) Jetzt beende ich in dem Verein meine Karriere. Das ist schon etwas Besonderes, darauf bin ich stolz und sehr dankbar.”

103 Spiele absolvierte der 32-Jährige bislang in der 3. Liga für die Löwen und hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass noch mindestens ein weiteres dazukommt.

“Mein Ziel und Wunsch wäre es, in dieser Saison nochmals auf dem Platz zu stehen und mich von den Fans zu verabschieden.”

Diesem Wunsch schließt sich die sechzger.de-Redaktion natürlich vollumfänglich an.

Rückkehr in die niederbayerische Heimat

Eine der besten Anekdoten, die die Verbundenheit des Niederbayern zu den Löwen ausdrückt, stammt aus dem Sommer 2018, als die seine Rückkehr zum TSV 1860 bereits feststand, nicht jedoch, ob Münchens große Liebe in der Relegation gegen Saarbrücken der Aufstieg gelingen würde.

“Ich habe mich damals in meinem Hotelzimmer eingeschlossen und das Spiel auf dem Handy verfolgt. Danach bin ich dann raus, habe mir sofort zwei Flaschen Wein bestellt und mich dann so dermaßen besoffen, dass ich mich an nicht mehr allzu viel erinnern kann.”

An seine Zeit bei den Löwen wird sich Marius Willsch hingegen sicher noch lange erinnern. Zusammen mit seiner Frau Nina und der gemeinsamen Tochter zieht es den 32-Jährigen nun zurück in seine niederbayerische Heimat Pfenningbach in der Gemeinde Neuburg am Inn im Landkreis Passau.

Pyro in Aue: Geldstrafe für den TSV 1860

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FC Erzgebirge Aue TSV 1860 Fotogalerie

Vier Rauchtöpfe zündeten die Fans der Löwen am Rande des Spiels bei Erzgebirge Aue am 18. März. Der DFB verurteilte den TSV 1860 nun zu einer Geldstrafe von 1.400 Euro.

Pyro in Aue: Geldstrafe für den TSV 1860

In der Strafentabelle belegt der TSV 1860 nach dem neuerlichen Vergehen mit insgesamt 55.000 Euro den 5. Platz. Unangefochtener Spitzenreiter ist Erzgebirge Aue; die Sachsen wurden in dieser Saison bislang zu Strafen in Höhe von 111.950 Euro verdonnert.

Auf den weiteren Plätzen folgen der Hallesche FC (71.350 Euro), der VfL Osnabrück (65.250 Euro) und Waldhof Mannheim (62.585 Euro). Lediglich auf Rang 7 liegt Dynamo Dresden (49.540 Euro), wobei die Sachsen durch den nun sanktionierten Pyro-Einsatz im Grünwalder Stadion (26.940 Euro) einen ordentlichen Sprung nach vorne machten.

Dieses Feuerwerk kostet Dynamo Dresden 26.940 Euro

sechzger.de Talk 105: Saarbrücken-1860, vor Freiburg II

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Nach geballtem sechzger.de Talk Angebot in der vergangenen Woche mit unserer regulären Folge 103 mit Andi aus Bayreuth und der Sonderausgabe 104 im Gespräch mit Otto Steiner begrüßt Moderator Christian zum Auftakt des Wonnemonats Mai (in dem diese seltsame Saison zu Ende gehen wird) Bernd, FloBu und – nach einiger Zeit mal wieder – Manne zum sechzger.de Talk 105.

0:2-Niederlage in Saarbrücken

Trotz sportlicher Bedeutungslosgikeit haben sich Flo und Manne am Sonntag – wie gewohnt – auf den Weg ins Saarland gemacht und berichten in der Sendung über die Erlebnisse rund um diese Auswärtsfahrt in den Ludwigspark. Auch das Geschehen auf dem Rasen wird bei uns natürlich angemessen ausführlich diskutiert. Die Taktiktafel bleibt ja auch bis zum letzten Spieltag aktiv. Obwohl es für 1860 tabellarisch in dieser Spielzeit um nichts mehr geht, verzichten wir also nicht auf unsere Analyse der Spiele. Warum auch?

Schnaps in der Kabine

Hohe Wellen schlug in der vergangenen Woche der Konsum hochprozentiger Getränke durch drei Akteure in der Löwenkabine rund um eine oder mehrere Trainingseinheit(en). Die Protagonisten im Talk haben zu diesem Vorfall aber auch zum Medienecho durchaus unterschiedliche Sichtweisen, die sie im Talk offen kommunizieren. Allerdings kommt auch raus, dass das Thema nun gerne wieder zu den Akten gelegt werden darf.

Vorletztes Heimspiel der Saison gegen Freiburg II

Sehen das auch die Verantwortlichen an der Grünwalder Straße 114 so? Dürfen die drei Trinkfreudigen beim vorletzten Heimspiel gegen Freiburg II wieder ran? Und welche Bedeutung hat dieses Spiel insgesamt? Für die Breisgauer Jungprofis geht es immerhin noch um den möglichen Drittligatitel. Die Löwen könnten am Samstag aktiv die Meisterschaftsentscheidung beeinflussen und damit den wieder zahlreich erscheinenden Löwenfans zumindest eine kleine Freude bereiten. Danach drohen dann – in Essen, gegen Mannheim und in Zwickau – womöglich drei – auch für die Gegner – wirklich komplett bedeutungslose Partien.

Der sechzger.de Talk 105 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Profivertrag für U21-Verteidiger Mason Judge?

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Judge Mason U21 TSV 1860

Nachdem am Wochenende bereits Mansour-Ouro-Tagba sein Debüt in der 3. Liga gefeiert hat und den Löwen hoffentlich auch über die laufende Saison hinaus Freude bereiten wird, strebt nun das nächste Talent in den Profikader. Innenverteidiger Mason Judge durfte sich bereits im Training präsentieren und könnte in den kommenden Tagen einen Profivertrag beim TSV 1860 unterschreiben.

Profivertrag für Mason Judge?

Im Sommer 2018 wechselte der 1,80 m große Abwehrspieler aus seiner amerikanischen Heimat zu Eintracht Frankfurt, wo er in der U17 und U19 zum Einsatz kam. Als er danach keinen Anschlussvertrag erhielt, schien der Traum von der Profikarriere in Deutschland im Sommer 2021 beendet. Ein halbes Jahr später, im Januar 2022, nahmen dann jedoch die Löwen den Innenverteidiger unter Vertrag – allerdings nur für die U21 in der fünftklassigen Bayernliga Süd.

36 Partien hat Mason Judge, der neben der amerikanschen auch die englische Staatsbürgerschaft besitzt, seitdem für die U21 des TSV 1860 absolviert und dabei fünf Treffer erzielt. In den vergangenen Wochen durfte sich der 21-Jährige immer wieder im Training der Profis zeigen und Maurizio Jacobacci von seinen Fähigkeiten überzeugen. Winkt nun der ersehnte Profivertrag?

Was wird aus Belkahia und Morgalla?

Sollte Mason Judge in der kommenden Saison tatsächlich im Profikader stehen, ist dies durchaus auch als Fingerzeig hinsichtlich der Zukunft einiger anderer Löwen-Profis zu werten. Jesper Verlaat und Niklas Lang, der sich unter Jacobacci einen Stammplatz erkämpft hat, haben laufende Verträge und dürften somit auch in der kommenden Spielzeit im Kader stehen.

Mit Michael Glück kehrt ein talentierter Verteidiger von seiner Leihe bei Hessen Kassel zurück und hofft auf eine Chance bei den Löwen. Der Vertrag von Semi Belkahia hingegen läuft im Sommer aus. Muss der 24-jährige Deutsch-Tunesier den TSV 1860 verlassen? Oder wechselt doch U19-Nationalspieler Leandro Morgalla in eine höhere Liga und spült den Löwen etwas Geld in die klammen Kassen. An dem 18-Jährigen hatten ja bereits Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach Interesse bekundet und ein weiteres Jahr in der 3. Liga wäre für die Karriere des Löwentalents nur bedingt förderlich.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Sechzig um Sieben: Mögliche Gegner im Toto-Pokal stehen fest

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Löwen Sechzig um Sieben

Noch läuft die Saison 2022/23, doch die kommende Spielzeit wirft bereits ihre Schatten voraus. Die Löwen werden wieder im Toto-Pokal antreten müssen und die möglichen Erstrundengegner stehen seit dem Wochenende fest.

Mögliche Gegner im Toto-Pokal stehen fest

Für die 22 Sieger der Endspiele gab es nicht nur eine Prämie in Höhe von jeweils 1000 Euro zu gewinnen, sondern obendrauf das Ticket für die Teilnahme an der ersten Toto-Pokal-Hauptrunde. Dank des “Wunschlos-Verfahrens” haben die Clubs nun die Chance, sich den Traum vom Match gegen den TSV 1860 zu erfüllen. Wer im Lostopf vertreten ist, erfahrt Ihr HIER!

Verdiente Niederlage in Saarbrücken

0:2, kein einziger Schuss aufs Tor des Gegners – schön anzusehen war es nicht, was die Löwen da in Saarbrücken fabrizerten. Zu diesem Schluss kommt auch Bernd Winninger in seiner Taktiktafel-Analyse.

Ein paar tolle Impressionen vom Trip in den Ludwigspark konnten wir dennoch einfangen und präsentieren diese in unserer Fotogalerie.

Neues aus der 3. Liga

SV Elversberg im Pokalfinale

Bleiben wir im Saarland: Die SV Elversberg hat sich gestern Abend für das Finale des Landespokals qualifiziert und trifft dort auf den 1. FC Saarbrücken. Dafür benötigte die Mannschaft von Horst Steffen allerdings die Verlängerung, um sich gegen den tapfer kämpfenden Oberligisten SV Auersmacher mit 3:1 durchzusetzen.

Rot-Weiss Essen siegt am grünen Tisch

Wie nicht anders zu erwarten, wurde die abgebrochene Partie FSV Zwickau gegen Rot-Weiss Essen mit 2:0 zugunsten der Gäste aus dem Ruhrpott gewertet. Ein Fan/Sponsor der Schwäne hatte dem Schiedsrichter in der Pause auf dem Weg in die Kabine eine Bierdusche verpasst. Im Abstiegskampf ist dies für die Westsachsen natürlich ein weiterer empfindlicher Rückschlag.

Geldstrafe für Dynamo Dresden

Ordentlich krachen ließ es der Anhang von Dynamo Dresden im Januar im Grünwalder Stadion. Zwar siegten die Sachsen am Ende 2:1 beim TSV 1860, nun sprach der DFB jedoch eine Geldstrafe gegen Dynamo aus. Knapp 27.000 Euro werden fällig, weil drei Rauchtöpfe und vier bengalische Fackeln gezündet wurden. Außerdem schossen die Fans aus vier Feuerwerksbatterien zahlreiche pyrotechnische Gegenstände ab. Straferschwerend kommt hinzu, dass die Partie deshalb kurz unterbrochen werden musste.

Dieses Feuerwerk kostet Dynamo Dresden 26.940 Euro