Start Blog Seite 679

Löwen-Wochenende: TSV 1860 Futsal verliert beim Spitzenreiter

0
Futsal 1860

Das Fußball-Wochenende der Löwen wird natürlich überstrahlt von der ernüchternden 1:3-Niederlage der Profis in Mannheim. Während es beim Budenzauber Turniersiege für die U11, U12 und U13 von Münchens großer Liebe gab, musste der TSV 1860 Futsal eine Niederlage beim Regionalliga-Spitzenreiter OFC/Pars einstecken.

TSV 1860 Futsal verliert beim Tabellenführer

Bis zur Pause hielten die Löwen in Offenbach sehr gut mit und lagen nur mit 1:2 in Rückstand. Cociu (1.) und Erdem (10.) hatten den ungeschlagenen Tabellenführer in Führung gebracht, ehe Fitim Raci mit dem Anschlusstreffer für Hoffnung auf Seiten der Löwen sorgte.

Nach dem Seitenwechsel ging es dann jedoch Schlag auf Schlag: Alessandro (29.), Toskovic (30.) und de Carvalho (33.) bauten den Vorsprung des Spitzenreiters bis auf 5:1 aus. Das wollten die Sechzger dann aber auch nicht auf sich sitzen lassen und schlugen durch Marko Ereiz (37.) und Kubilay Celik (38.) zurück. Für den 6:3-Endstand sorgte schließlich der Offenbacher Alempic in der Schlussminute.

Die Löwen rangieren als Aufsteiger derzeit auf einem respektablen 5. Platz in der Regionalliga Süd und liegen nur zwei Zähler hinter den zweitplatzierten Beton Boys München.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 14.01.

10.00 Uhr: TSV Milbertshofen – U15 2:2
10.30 Uhr: U17 – FC Augsburg 2:2
13.00 Uhr: U16 – SGM AHP U17 0:1
13.00 Uhr: TSG Hoffenheim – U14 6:1
14.00 Uhr: Waldhof Mannheim – Profis 3:1
16.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U19 3:5
18.30 Uhr: OFC/Pars – Futsal 6:3

U11: Turniersieg in Aschau
U12: Turniersieg in Fischach
U13: Turniersieg in Höcking

Sonntag, 15.01.

09.30 Uhr: U13 – FC Wacker München U14 0:2

Die U10 erreichte beim Turnier in Ebersberg den 4. Platz.

Sechzig um Sieben: Michael Köllner bleibt Trainer beim TSV 1860

3
Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Einen Tag nach der Niederlage bei Waldhof Mannheim hat Hasan Ismaik nach einer Gesprächsrunde bekannt gegeben, dass Michael Köllner weiterhin Trainer beim TSV 1860 München bleibt. Außerdem gibt es zum Start in die Woche alle weiteren Meldungen rund um die Löwen sowie die News von der Konkurrenz aus der 3.Liga.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Mannheim

Es wurde viel diskutiert nach dem 1:3 gegen den SV Waldhof. Natürlich traf und trifft dies auch auf die Giesinger Gedanken am Sonntagmorgen zu, die eine Aussage von Trainer Michael Köllner als Aufhänger nahmen. “Das ist Fakt” war eines der Zitate aus der Wutrede des 53-Jährigen, nachdem Neuzugang Raphael Holzhauser nicht im Trainingslager in Belek angereist war. Diese Aussage nutzte Thomas Enn, um diverse Fakten nach der sechsten Saisonniederlage aufzuzählen.

Ismaik: Michael Köllner bleibt Trainer beim TSV 1860

Trotz der Niederlage aber bleibt Michael Köllner weiterhin der Trainer beim TSV 1860 München. Das bestätigte Hasan Ismaik am Sonntagabend auf Facebook, nachdem er nach München gereist war und sich mit den Verantwortlichen getroffen hatte. Der Jordanier plädierte für “keine Kurzschlussreaktionen” und bestätigte, dass Köllner auch gegen Zwickau im Amt bleibt.

TSV 1860 verliert in Mannheim – Bildergalerie und Co.

Die frühe Führung von Phillipp Steinhart war nur eine kurze Momentaufnahme. Nach 90 Minuten jubelte der Waldhof, der durch Treffer von Sohm (2) und Kother gegen den TSV 1860 gewann. Rund um das Duell in der Kurpfalz gab es bei sechzger.de neben dem Liveticker, der Taktiktafel oder dem Vorbericht noch einige weitere Artikel wie beispielsweise den Spielbericht.

Junglöwen im Einsatz

So langsam nehmen auch die weiteren Mannschaften beim TSV 1860 München wieder den Betrieb auf. Die U17 und U19 absolvierten am Wochenende Testspiele, andere Mannschaften waren bei Hallenturnieren im Einsatz. Bei diesen gab es gleich drei Mal siegreiche Löwen zu bewundern.

Erfolgreiche Skilöwen

Weg vom runden Leder und rauf auf die Piste – Linus Straßer zeigt sich weiterhin in guter Form und hat diese mit einem vierten Platz in Wengen bestätigt. Bei schwierigen Bedingungen kamen ihm eine niedrige Startnummer zugute. Noch besser machte es Fabiana Dorigo, sie holte sich Gold bei den World University Games.

News aus der 3.Liga

Der 18.Spieltag

Den Spieltag eröffneten Zwickau und Oldenburg bereits am Freitagabend. Dabei musste der nächste Gegner der Löwen eine unglückliche 0:1-Heimniederlage hinnehmen. Am Samstag dann waren neben den Löwen natürlich auch die Konkurrenz im Einsatz. Sowohl Saarbrücken als auch Elversberg verloren dabei ihre Duelle. Neuer Tabellenzweiter ist damit Wehen Wiesbaden. Am Sonntag spielten dann Dresden und Meppen Unentschieden, Bayreuth hingegen durfte gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund jubeln. Neuer Tabellenletzter ist damit der SV Meppen.

Heute abend empfängt der FC Ingolstadt abschließend den FC Erzgebirge Aue. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Pledl zum Waldhof

Einen Tag nach dem Sieg gegen die Löwen hat Waldhof Mannheim die Verpflichtung von Ex-Löwe Thomas Pledl bekannt gegeben. Pledl soll beim SVW vielseitig eingesetzt werden und damit eine wichtige Rolle übernehmen.

HFC-Präsident Rauschenbach vor Rücktritt

Nach Sportdirektor Ralf Minge wird auch Jens Rauschenbach zum Saisonende als Präsident des Hallenschen FC zurücktreten. Das verkündete der 52-Jährige auf der Mitgliederversammlung am Sonntag. Dafür gebe es diverse Gründe. Unter anderem soll es intern verschiedene Auffassungen zur zukünfitgen Ausrichtung des HFC geben. Rauschenbach ist seit Februar 2019 im Amt.

 

Testspiele: U19 gewinnt bei Greuther Fürth, U17 Remis gegen FCA

0
Kloss Tim U19 TSV 1860 U21 Jugend

Während die Profis gestern bereits wieder (unerfreulich) in die Punktrunde gestartet sind, standen für die Juniorenmannschaften der Löwen die ersten Testspiele auf dem Programm. Dabei setzte sich die U19 bei der SpVgg Greuther Fürth durch, die U17 erreichte eine Unentschieden gegen den FC Augsburg.

U19 gewinnt bei Greuther Fürth

Anders als die U19 der Löwen, sind die A-Junioren von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth nicht in der Bundesliga vertreten. Der TSV 1860 reiste also durchaus als Favorit nach Mittelfranken und wurde dieser Rolle auch gerecht. Tim Kloss (siehe Titelbild), Mansour Ouro-Tagba, Aulon Mushla, Luan Klose und Christian Naveen sorgten für eine zwischenzeitliche 5:0-Führung der Junglöwen.

Vor 50 Zuschauern auf der Sportanlage Kronacher Hard in Fürth wollten sich die Gastgeber jedoch nicht komplett abschlachten lassen und sorgten durch späte Treffer von Lukas Näpflein, Christoph Meister und Marlon Fries für den 3:5-Endstand. Bereits am Mittwoch steht der nächste Test für die Elf von Jonas Schittenhelm an. Dann treten die Löwen bei der U19 des FC Deisenhofen an.

Auch die U17 der Löwen war am Samstag im Einsatz. Sie empfing den Ligakonkurrenten FC Augsburg zum Testspiel an der Grünwalder Straße und luchste den Schwaben ein respektables 2:2 (1:1) ab.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Hallenturniere: Siege für U11, U12 und U13 des TSV 1860

0
Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Starke Leistungen der Junglöwen: Sowohl die U11, als auch die U12 und U13 des TSV 1860 feierten am Samstag Siege bei diversen Hallenturnieren.

Turniersiege für U11, U12 und U13 des TSV 1860

Die U11 setzte sich dabei beim Hallenturnier in Aschau durch, die U12 ließ in Fischach die Konkurrenz hinter sich. Im Finale gab es einen deutlichen 4:1-Sieg gegen den Nachwuchs des Bundesligisten FC Augsburg.

Auch bei der U13 von Münchens großer Liebe gab es Grund zum Jubeln. Sie gewann das international besetzte Hallenturnier in Höcking gegen namhafte Gegner. Nachdem sich die Junglöwen im Halbfinale gegen RB Salzburg durchgesetzt hatte, deklassierten sie im Finale Lok Leipzig mit 6:0. Herzlichen Glückwunsch an das NLZ der Löwen!

Skilöwin Fabiana Dorigo holt Gold bei World University Games

0
Skilöwen 1860 dorigo straßer klingler
Created with GIMP

Während Linus Straßer heute beim Weltcup-Slalom in Wengen einen hervorragenden 4. Platz erreichte, durfte eine andere Skilöwin gestern die oberste Stufe des Stockerls erklimmen. Fabiana Dorigo sicherte sich im Super G die Goldmedaille bei den World University Games in Lake Placid.

Gold für Fabiana Dorigo bei World University Games

World University Games? Was ist das denn? Bis 2020 war der Wettbewerb auch als Universiade bekannt. Dort treffen sich im Zwei-Jahres-Rhythmus Studierende aus aller Welt, um in verschiedenen Sportarten ihr Können zu messen – also quasi eine Olympiade für Studentinnen und Studenten.

Dieses Jahr finden die winterlichen FISU World University Games im amerikanischen Lake Placid statt und eine Athletin des TSV 1860 München holte die erste Goldmedaille für Deutschland. Die 24-jährige Fabiana Dorigo, die auch schon im Weltcup zum Einsatz kam, siegte im Super G und sicherte sich damit Gold.

“Ich freue mich mega, dass das heute schon im ersten Rennen geklappt hat, das war eine riesige Überraschung. Wir haben hier eine super Zeit bei den FISU Games und ich freue mich schon auf die weiteren Wettkämpfe!”

3. Liga am Sonntag: Bayreuth gibt Rote Laterne ab

0

Nachdem gestern Nachmittag die Spitzenteams aus Elversberg und Saarbrücken den Jahresauftakt 2023 in der 3. Liga jeweils nicht erfolgreich gestalten konnten und auch die im bisherigen Saisonverlauf starke Zweitvertretung des SC Freiburg über ein ernüchterndes 1:1 über den SC Verl nicht hinauskam und unsere Löwen bei Waldhof Mannheim die vielen, vielen mitgereisten Fans bitter enttäuschten, griffen heute die Kellerkinder aus Bayreuth (vor der Partie gegen Dortmund II noch letzter) und Meppen sowie der ambitionierte Absteiger Dynamo Dresden ins Geschehen ein. Und trotz des Meppener Punktgewinns in Sachsens Hauptstadt rutschten die Emsländer auf den letzten Tabellenplatz zurück. Die SpVgg Bayreuth besiegte die kleinen Borussen und kletterte dadurch auf Rang 18.

SpVgg Bayreuth – Borussia Dortmund 3:1 (0:1)

Von vielen Drittliga-Experten während der zwei Monate andauernden Pause bereits als erster sicherer Absteiger bezeichnet, konnte die SpVgg Bayreuth den Jahresauftakt absolut erfolgreich gestalten. Wobei es danach zunächst nicht aussah. Den 5.081 verging schon in der 8. Minute gründlich der Spaß am Re-Start der 3. Liga, als Dortmunds Falko Michel mit einem Linksschuss das 0:1 erzielte. Mit diesem Stand ging es auch in die Pause. Die Gastgeber fanden gegen das Nachwuchsteam aus dem Westen der Republik im ersten Abschnitt einfach kein Erfolgsrezept. In die zweite Hälfte kamen die Bayreuther besser rein: Ex-Löwe Markus Ziereis zog aus 16 Metern ab und sorgte für den umjubelten Ausgleich. Und nur sechs Minuten später bebte die Oldschdod: Erstmals in dieser Spielzeit konnte die SpVgg mehr als ein Tor erzielen. Jann George besorgte per Kopf die Führung. Zuvor war Alexander Nollenberger allein auf das Dortmunder Tor zugelaufen und hatte seinen siebten Saisontreffer kläglich vergeben. In der Nachspielzeit machten die Wagnerstädter durch Stefan Maderers erstes Saisontor dann noch den Deckel drauf: 3:1. So besiegte das Team mit den bislang wenigsten jenes mit den bisher zweitwenigsten erzielten Treffern und zog auf 14 geschosene Tore gleich.

Dynamo Dresden – SV Meppen 1:1 (0:0)

Im letzten sechzger.de-Talk Folge 88 hatten wir zwei Gäste, die sich auf den gar nicht so kurzen Weg aus Meppen nach Dresden machten. Und die kehren heute spät abends zwar mit einem Punkt zurück nach Hause. Allerdings auch mit der Roten Laterne. Im ersten Abschnitt fielen in Dresden keine Tore, allerdings war das durchaus nach dem Geschmack der Gäste. Die ganz großen Chancen hatte Dynamo sich nicht herausgearbeitet. In der zweiten Halbzeit konnte der Zweitligaabsteiger dann den Druck ein wenig erhöhen und kam in der 72. Minute durch den kurz zuvor eingewechselten Stefan Kutschke per Kopf zur Führung. Als die Dynamofans den gelungenen Jahresstart schon lautstark feierten, schlug auch für die Gäste ein Joker zu: Marek Janssen sorgte für Jubel bei den mitgereisten Anhängern. Ein Punkt in Dresden – eigentlich ein absoluter Achtungserfolg, dann auch noch in der Nachspielzeit realisiert. Grund zur Freude, wäre da nicht der bange Blick auf die Tabelle…

Montag Abend in der 3. Liga: Ingostadt – Aue

Das morgige Montagsspiel der 3. Liga bestreitet der nun Tabellenvorletzte und Absteiger Erzegbirge Aue beim FC Ingolstadt. Sollten die Schanzer gewinnen, rücken sie mindestens auf den 3. Tabellenplatz vor. Der Rückstand der Löwen auf diesen Platz betrüge dann vier Punkte – genauso, wie auf den zweiten Rang, der seit gestern vom SV Wehen Wiesbaden belegt wird.

Straßer wird Vierter in Wengen

0
Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Nach dem Wochenende in Adelboden verblieb der Weltcup-Skizirkus im Berner Oberland. Dieses Wochenende standen vor der einmaligen Kulisse von Aiger, Jungfrau und Mönch die Lauberhorn-Rennen an. Für Linus Straßer ging es darum, den Aufwind nach seinem dritten Platz in Adelboden zu nutzen und in Wengen um den Sieg mitzufahren.

Anspruchsvolle Kurssetzung im ersten Durchgang

Die Fahrer fanden auch in Wengen – wie überall diese Saison – sehr schwierige Verhältnisse vor. Auf Grund der warmen Temperaturen war der Schnee wieder sehr weich und die Piste nutzte sich logischwerweise erneut nach wenigen Starten ab. Hinzu kam aber für Linus Straßer und Kollegen, dass der ersten Durchgang in Wengen sehr anspruchsvoll gesetzt war. Der stark drehende Kurs sorgte für eine noch stärkere Beanspruchung der Piste und noch nachteiligere Bedingungen für die späteren Starter.

Straßer erneut mit Startnummernglück in Wengen

Der Skilöwe hatte bei der Nummernauslosung wieder Glück und konnte mit Nummer 2 ins Rennen und so die Piste noch in einigermaßen guten Zustand befahren. Straßer legte eine solide Fahrt in den weichen Schnee und lag am Ende des ersten Durchgangs auf Rang 4. Ein Fehler bei der Einfahrt es Steilhangs und tatsächlich ein Pistenfehler kurz vor dem Ziel verhinderten ein noch besseres Ergebnis für Straßer. Dieser zeigt sich im ARD-Interview zufrieden und sprach von einer “guten Ausgangsposition für den zweiten Lauf”.

Immens hohe Zeitabstände nach dem ersten Durchgang

Straßer lag 0,68 Sekunden hinter dem führenden Schweizer Loic Meillard. Es folgten die Norweger Kristoffersen (0,45 Sekunden Rückstand) und Braathen (0,48 Sekunden zurück). Nur die ersten vier lagen innerhalb von einer Sekunde Rückstand. Die Bedingungen und der schwer gesteckte Kurs sorgten dafür, dass der letzte Qualifizierte für den zweiten Lauf 5,65 Sekunden Rückstand hatte. Üblich sind hier Rückstände von 2-3 Sekunden. Neben Straßer qualifizierte sich mit Sebastian Holzmann ein zweiter DSV-Athlet für den zweiten Lauf (25., 5,09 Rückstand).

Schneefall im zweiten Durchgang

Zwischen den Durchgängen setzte dichter Schneefall ein, der die äußeren Bedingungen in Kombination mit Nebel noch unwägbarer machte. Im Vorteil waren nun natürlich die Fahrer, die mit einer niedrigen Startnummer ins Rennen gehen konnten. Diesen äußeren Bedingungen mussten zahlreiche Fahrer Tribut zollen, die im zweiten Durchgang nur mit groben Schnitzern ins Ziel kamen. Sebastian Holzmann kämpfte sich trotzdem ohne gröberen Fehler ins Ziel und verbesserte sich am Ende auf Rang 18.

Straßer mit gutem Lauf

Im großen Finale auf der immer anspruchsvoller werdenden Piste gelang Straßer ein wohl dosierter Lauf. Der Skilöwe fuhr mit moderatem Risiko und dennoch der nötigen Aggressivität und überquerte mit Bestzeit die Ziellinie. Es folgte Lucas Braathen, der einen tollen Lauf in den weichen Schnee zauberte und sich exakt eine Sekunde (!) vor Straßer platzierte.

Kristoffersen gewinnt

Noch besser machte es der norwegische Altmeister Henrik Kristoffersen, der seinen Vorsprung auf Braathen noch vergrößern konnte und seinerseits mit Bestzeit ins Ziel kam. Nun lag es an Loic Meillard, den ersten Heimsieg der Schweizer nach Joel Gaspoz 1987 zu sichern. Leider unterliefen Meillard im Steilhang zwei Fehler. Dennoch klassierte sich Meillard auf dem zweiten Rang in diesem spannenden Finale. Die ersten drei lauteten damit:

1. Henrik Kristoffersen 01:51.18
2.  Loic Meillard + 00.20
3. Lucas Braathen + 00.49

Linus Straßer stellte erneut seine gute Form unter Beweis und belegte am Ende einen respektablen 4. Rang mit 1,49 Sekunden Rückstand. Weiter geht es am nächsten Wochenende mit den traditionellen Hahnenkammrennen in Kitzbühel, wo Straßer als Junior das Skifahren erlernt hat.

Fotogalerie zur Partie Waldhof Mannheim – TSV 1860

1
Fotogalerie Sv Waldhof Mannheim Tsv 1860 Titelbild

1:3 bei den Barracklern. Es gab sicher schon erfreulichere Tage für den Anhang der Löwen und dennoch freuen wir uns, Euch die Fotogalerie der Partie SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 präsentieren zu können.

Fotogalerie zur Partie Waldhof Mannheim – TSV 1860

Zum Vergrößern der Bilder einfach auf das jeweilige Thumbnail klicken!

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Mannheim: Das ist Fakt

53

Trotz Wunschspieler startet der TSV 1860 München mit einer erbärmlichen Leistung in die Restrunde der Saison 22/23 und kann froh sein, in Mannheim “nur” 3:1 verloren zu haben. Sechzig ist seit fünf Spielen sieglos ist und der Rückstand auf die Aufstiegplätze wächst an. Das ist Fakt.

Von Waldhof abgefertigt

Waldhof kam griffiger ins Spiel und setzte 1860 gleich unter Druck. Dennoch begann das Spiel für die Löwen optimal, denn Phillip Steinhart köpfte gleich beim ersten Angriff das 1:0 (7. Minute). Danach musste sich Mannheim kurz schütteln, aber dann übernahmen sie ab der 20.Minute derart dominant die Kontrolle über das Spiel, dass es sich für die Löwenfans anfühlte, als würde ihre Mannschaft im Schwitzkasten durchs mit 17.550 Zuschauern sehr gut gefüllte Carl-Benz-Stadion geführt. Trotz hoher Überlegenheit gelang dem SVW vor der Pause “nur” der Ausgleich, womit 1860 mehr als zufrieden sein konnte. In der zweiten Hälfte ließen die Löwen dann alles vermissen, was es braucht, um ein Fußballspiel in der dritten Liga zu gewinnen. Waldhof ging durch Sohm in der 57. Minute mit 2:1 in Führung. Ließ aber das vorentscheidende 3:1 mehrmals liegen. So hätte 1860 fast mehr Glück als Verstand gehabt, als kurz vor Schluss Kobylanski und Bär mit Halbchancen zum Ausgleich hätten treffen können. Das Tor fiel dann verdientermaßen auf der anderen Seite, als Kother zum mehr als verdienten 3:1 für die Waldhöfer traf.

Köllners Attacke auf Gorenzel

Vor der Rückreise aus dem Trainingslager in Belek war Coach Köllner in die Offensive gegangen und hatte zu einem Rundumschlag ausgeholt. Er äußerte sehr offensiv seine Unzufriedenehit mit der Arbeit von Günther Gorenzel. In der PK vor dem Spiel wollte Köllner seine Anschuldigungen gegen den Sportchef dann relativieren. Er blieb aber dabei, dass sein Wunschspieler bis Ende des Trainingslagers nicht zum Löwenkader gehörte, woran er sich sehr störte. “Ich wollte im Sommer einen Spieler, ich wollte im Winter einen Spieler und der Spieler war nicht da. Das ist Fakt.” Kommunikativ und vor Allem professioneller hätte man das wohl hinter verschlossenen Türen intern regeln können. Köllner wählte die offene Bühne und stellte seinen Vorgesetzten bloß. Zwei Tage bevor der Wunschspieler dann doch in Giesing eintraf.

Vorschusslorbeeren für den Wunschspieler

Selten ist wohl ein Spieler mit derartigen Voschusslorbeeren zu Sechzig gekommen wie Raphael Holzhauser. Hauptanführer der Holzhauser-in-den-Himmel-Lober war Michael Köllner höchstpersönlich. Nebenbei bescheinigte er seinen Spielern Marius Wörl, Erik Tallig und Martin Kobylanski nicht für die Position des Achters bei einem ambitionierten Drittligisten tauglich zu sein. Außerdem behauptete er, dass Kobylanski nicht zu 100% fit sei. Wie das Alles mit einem trainingsfreien letzten Tag in einem sündteuren Mannschaftshotel zusammenpasst, weiß nur Köllner. Hätte man da nicht einen Tag früher heimfliegen können und einen Haufen des an der Grünwalder Straße immer knappen Geldes sparen können?

Holzhauser hat weder Wasser in Wein verwandelt noch konnte er zu Fuß über den Neckar gehen

Holzhauser stand sofort in der Startelf und ließ auch ein paar Mal sein Können aufblitzen. Allerdings wurde er auch durch einen doppelten Beinschub von Martinovic und Lebeau vorgeführt. Gegen Ende des Spiels wirkte er von der Körpersprache her ähnlich frustriert wie seine Kollegen. Holzhauser kann aus diesem – für die dritte Liga eh schon hervorragend besetzten – Kader sicher herausstechen. Der Messias, zu dem ihn Köllner vorab erklärt hat, ist er aber ziemlich sicher auch nicht. Mit dieser überzogenen Erwartungshaltung dürfte Köllner dem Spieler keinen Gefallen getan haben.

Fünf sieglose Spiele in Serie. Das ist Fakt.

Was bleibt also nach dem Spiel in Mannheim? Das fünfte sieglose Spiel in Serie. Das ist Fakt. Eine Mannschaft, die offensichtlich mit dem SV Waldhof überfordert war, obwohl sie ideal mit einem frühen 1:0 ins Match gekommen ist. Das ist Fakt. Eine Mannschaft, die ab der 20. Minute jedes Aufbäumen und Dagegenhalten hat vermissen lassen. Das ist Fakt. Trotz zweimonatiger Winterpause und Trainingslager im Luxushotel keine spielerischen Fortschritte. Das ist Fakt. Wachsender Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Das ist Fakt.

Der Druck auf Köllner steigt

Ziemlich exklusiv hatte Köllner auch seine Sichtweise, dass 1860 nach der Pause 2:1 hätte in Führung gehen können. Nun, da Holzhauser da ist, gehen Köllner die Ausreden aus und er muss liefern. Somit steigt der Druck auf den Trainer. Das hatten Uli Kellner und Christoph Leischwitz bereits vor dem Spiel treffend analysiert. Wie seine Vorgesetzten nun auf den desaströsen Start in die Restrunde reagieren, wird man sehen.

Mit dieser Leistung steigt man nicht auf. Das ist Fakt.

Tja, und wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus, lieber Michael Köllner. Jetzt haben Sie nun wirklich alles gekriegt, was sie wollten. Neun Spieler zu Beginn der Saison, jetzt den fehlenden Achter mit 1,4 Mio. € Marktwert. Und dann so eine Leistung? Jetzt muss gegen Zwickau gewonnen werden. Das ist Fakt.

Unzufriedener Köllner auf Pressekonferenz in Mannheim

15
Michael Köllner PK Pressekonferenz Waldhof Mannheim TSV 1860

Nach der ernüchternden 1:3-Niederlage des TSV 1860 beim SV Waldhof Mannheim zeigte sich Löwen-Trainer Michael Köllner auf der Pressekonferenz erwartungsgemäß unzufrieden mit der Leistung seines Teams.

“Frühe Führung hat uns gut in die Karten gespielt”

Obwohl die Löwen weit hinter den Erwartungen und ihren Ansprüchen zurückblieben, sah der Coach auch positive Aspekte.

“Die frühe Führung hat uns gut in die Karten gespielt, aber wir haben leider verpasst, entschlossen nachzusetzen, dass wir vielleicht sogar frühzeitig 2:0 in Führung gehen können. (…) Bis zur Halbzeit waren wir froh, dass es am Ende noch 1:1 gestanden ist. (…) Nach der Halbzeit haben wir das Spiel wieder gut in den Griff bekommen. (…) Wir haben bei 2-3 Möglichkeiten über Vrenezi und Skenderovic es verpasst, hier mit 2:1 in Führung zu gehen und dann passiert uns bei eigenem Einwurf ein Stellungsfehler (…) und wenn Du hier zurückliegst, dann wird es extrem schwer.”

Gerade Köllners Einschätzung bezüglich des Beginns der zweiten Hälfte kam für viele doch überraschend, denn der Waldhof war in dieser Phase die deutlich aktivere Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten.

Köllner auf Pressekonferenz unzufrieden

Nach dem Rückstand hatte man eigentlich auf einen Sturmlauf der Löwen gehofft – vergebens. Das bemängelte auch Michael Köllner:

“Hinten raus waren die Abstände einfach zu groß, um nochmal richtig Druck aufzubauen. (…) Für mich schwierig, dass wir uns in den letzten Zonen da vorne nicht durchgesetzt haben, um das 2:1 zu machen. Und dann mit dem Rückstand – der ist a) ärgerlich, wie er zustande und kommt und b) war es dann schwer und wir waren relativ weit auseinander. Erst in der Schlussphase haben wir es wieder geschafft, dass wir enger zusammen waren und haben die ein oder andere halbe Möglichkeit gehabt mit Bär (…), um hier noch mit einem Remis nach Hause zu fahren.”